[0001] Die Erfindung betrifft eine Rollenwicklersaugwalze mit einem Korpus, der Saugöffnungen
aufweist, die in mindestens einen axialen Saugkanal münden, wobei der Korpus einen
Innenzylinder aufweist.
[0002] Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Behandeln einer Materialbahn mittels
einer Rollenwicklersaugwalze mit einem Korpus, der Saugöffnungen aufweist, die in
mindestens einen Saugkanal münden, wobei der Korpus einen Innenzylinder aufweist.
[0003] Rollenwicklersaugwalzen werden in Maschinen zur Behandlung, insbesondere zur Erzeugung,
Veredelung und Formatierung, von Materialbahnen eingesetzt. Bei den Materialbahnen
kann es sich beispielsweise, jedoch nicht erschöpfend, um Bahnen aus Papier, Karton,
Kunststofffolie oder Metall handeln. Die Materialbahnen werden üblicherweise quasi
endlos produziert, unterliegen im Weiteren jedoch meist auch diskreten Behandlungsabschnitten
und verlassen den Produktionsstandort in endlichen Größen. Die sich bei den unterschiedlichen
Behandlungsabschnitten ausbildende Warenlaufrichtung wird üblicherweise als Längsrichtung
bezeichnet. Materialbahnen werden heute auch in relativ großen Breiten von beispielsweise
über elf Metern hergestellt. Dazu sind unter anderem auch entsprechend dimensionierte
Rollenwicklersaugwalzen nötig. Zur Vermeidung von Missverständnissen bezeichnet man
die Ausdehnung der Längsachse einer zur Behandlung einer Materialbahn verwendeten
Walze als deren Breite. Im Folgenden wird die Erfindung beispielhaft im Zusammenhang
mit der Behandlung einer Papierbahn beschrieben. Rollenwicklersaugwalzen werden hier
beispielsweise bei Rollenschneidmaschinen mit Wechselautomatik zum Halten der Bahn
beim Rollenwechsel eingesetzt. Es sind aber auch Einsatzfelder im und an papiererzeugenden
- und papierveredelnden Maschinen denkbar, sogar bei der Entwässerung sich bildender
Papierbahnen. In der Regel werden Rollenwicklersaugwalzen als Stahlwalzen ausgebildet,
die Saugöffnungen aufweisen, die mit dem Inneren der Rollenwicklersaugwalze in Verbindung
stehen. Im Walzeninneren ist ein Unterdruck erzeugbar. Dafür wird üblicherweise das
Walzeninnere mit einem Luftsaugsystem verbunden.
[0004] Rollenwicklersaugwalzen werden, wie oben beschrieben, auch in relativ großen Breiten
von beispielsweise bis über elf Metern hergestellt. Dabei bewegen sich die Außendurchmesser
solcher Walzen beispielsweise zwischen 350 mm und 1800 mm. Bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten
und entsprechend hohen Drehzahlen der Rollenwicklersaugwalze treten Schwingungen auf.
Bereits bei einer halbkritischen Geschwindigkeit, die etwa der halben Resonanzdrehzahl
der Rollenwicklersaugwalze entspricht, kommt es zu starken Verformungen des Walzenmantels.
Diese Verformungen werden auch als S2-Schlag oder F2-Schlag bezeichnet. Grund dafür
sind unterschiedliche Steifigkeiten der Walze in radialer Richtung, Dichteschwankungen
und Schwankungen der Wanddicke des Walzenmantels.
[0005] Das Auftreten eines S2-Schlags kann beispielsweise durch eine Fertigung mit geringen
Toleranzen vermindert werden. Allerdings ist eine derartig genaue Fertigung sehr kostenintensiv
und daher wenig praktikabel.
[0006] Die Resonanzdrehzahl einer Walze hängt neben der Steifigkeit auch von der Dichte
und dem E-Modul des verwendeten Materials der Walze ab. Eine Erhöhung der Steifigkeit
der Walze führt dabei zu einer Erhöhung der Resonanzdrehzahl und damit zu einer höheren
halbkritischen Geschwindigkeit, die dadurch möglicherweise oberhalb der Betriebsgeschwindigkeit
liegt.
Zur Erhöhung der Steifigkeit stehen vorwiegend formgestalterische Mittel zur Wahl,
deren wesentliche Parameter jedoch von den Anforderungen der zu behandelnden Materialbahn
und den konstruktiven Rahmenbedingungen vorgegeben sind. Diese stehen dem Wunsch nach
einer hohen Produktivität meist entgegen.
[0007] Der Erfindung liegt vorrichtungsgemäß daher die Aufgabe zugrunde, eine Rollenwicklersaugwalze
mit einer hohen Resonanzdrehzahl bereit zu stellen.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Rollenwicklersaugwalze der eingangs
genannten Art dadurch gelöst, dass der Innenzylinder auf seiner äußeren Umfangsfläche
eine Beschichtung aufweist, wobei der Saugkanal und die Saugöffnung in der Beschichtung
angeordnet sind.
[0009] In der Mantelfläche des Innenzylinders sind keinerlei Verformungen nötig. Der Innenzylinder
kann daher sehr steif ausgebildet sein. Dabei kann die Masse des Innenzylinders relativ
gering gehalten werden, was unter anderem einen geringeren Antriebsaufwand nach sich
zieht. Durch die Ausbildung des Innenzylinders als glattwandiger Zylinder wird die
Steifigkeit erhöht und damit die Resonanzdrehzahl der Rollenwicklersaugwalze ebenfalls
erhöht. Dies ist durch die Anordnung des Saugkanals und der Saugöffnungen in der Beschichtung
möglich, wobei der Saugkanal beispielsweise in axialer Richtung verläuft.
Neben der Erhöhung der Resonanzdrehzahl und damit der halbkritischen Drehzahl, bei
der ein S2-Schlag auftreten kann, werden somit auch mögliche Auswirkungen eines S2-Schlags
verringert.
[0010] In einer bevorzugten Ausführung weist der Innenzylinder einen Werkstoff auf, dessen
Quotient aus E-Modul und Dichte größer/gleich Dreißigtausend, insbesondere größer/gleich
Fünfundvierzigtausend, ganz insbesondere größer/gleich Achtzigtausend ist. Dabei wird
der E-Modul in Newton pro Quadratmillimeter (N/mm
2) und die Dichte in Gramm pro Kubikcentimeter (g/cm
3) gemessen. In einer ganz besonders bevorzugten Ausführung besteht der Innenzylinder
aus einem solchen Werkstoff.
[0011] Demnach ist in besonders bevorzugter Ausführung der Quotient aus E-Modul und Dichte
des Innenzylinders größer/gleich Dreißigtausend, insbesondere größer/gleich Fünfundvierzigtausend,
ganz insbesondere größer/gleich Achtzigtausend ist, wobei der Innenzylinder vorzugsweise
aus einem homogenen Werkstoff oder einer homogenen Werkstofflegierung besteht.
[0012] Hohe Drehzahlen sind zur Erreichung einer hohen Produktionsgeschwindigkeit und damit
eines rentablen Herstellungsprozesses unabdingbar, da sich die Produktionsgeschwindigkeit
der zu behandelnden Materialbahn aus Walzenaussendurchmesser und Drehzahl ergibt und
der bei der Konstruktion festzulegende Walzenaussendurchmesser, wie oben bereits erwähnt,
meist durch Anforderungen der zu behandelnden Materialbahn, beziehungsweise eines
sich aus der Materialbahn bildenden Wickels, in engen Bereichen vorgegeben ist. Ein
Innenzylinder, der einen Werkstoff nach obigen Vorgaben aufweist, oder bevorzugt aus
einem solchen Werkstoff besteht, bildet erst bei sehr hohen Drehzahlen ein resonanzkritisches
Verhalten aus. Die für die heute erwünschten Produktionsgeschwindigkeiten benötigten
Drehzahlen liegen daher, möglicherweise deutlich, unter der halbkritischen Drehzahl
eines Rotationskörpers mit derart ausgebildetem Innenzylinder.
[0013] Dabei ist mit Vorteil dafür gesorgt, dass der Innenzylinder einen Faserverbundwerkstoff,
bevorzugt einen faserverstärkten Kunststoff oder Keramikwerkstoff, ganz besonders
bevorzugt einen kohlefaserverstärkten Kunststoff oder Keramikwerkstoff aufweist, insbesondere
aus einem solchen Werkstoff besteht.
[0014] Die Festigkeit und Steifigkeit eines Faserverbundstoffs ist in Faserrichtung wesentlich
höher als quer zur Faserrichtung. Ein Faserverbundwerkstoff ist ein aus im allgemeinen
zwei Hauptkomponenten bestehender Mehrphasen- oder Mischwerkstoff, wobei die eine
Komponente als bettende Matrix und die andere Komponente als verstärkende Faser fungiert.
Durch gegenseitige Wechselwirkungen erhält dieser Werkstoff dann höherwertige Eigenschaften
als jede der beiden einzeln beteiligten Komponenten. Von besonderer Bedeutung im Zusammenhang
mit der vorliegenden Erfindung sind hier faserverstärkte Kunststoffe, ganz im Besonderen
kohlefaserverstärkte oder aramidfaserverstärkte Kunststoffe, aber auch faserverstärkte
Keramikwerkstoffe. Diese weisen neben hohen Festigkeiten, geringe Dichten und in Faserrichtung
sehr hohe E-Module auf. In diesem Zusammenhang ist es von äußerstem Vorteil, wenn
die verstärkenden Fasern orientiert in die Matrix eingebracht sind. Dazu kann die
Gestaltung der Rollenwicklersaugwalze auf eine Simulation eines möglichen Belastungsverlaufs
im späteren Einsatz gestützt sein.
Der Innenzylinder einer erfindungsgemäßen Rollenwicklersaugwalze erzielt somit bei
einer relativ geringen Masse sehr gute Festigkeits- und Steifigkeitseigenschaften.
Durch die Verwendung eines faserverstärkten Kunststoffs für den Innenzylinder erhöht
sich die Resonanzdrehzahl deutlich. Beispielsweise kann die Resonanzdrehzahl eines
ansonsten identischen Rotationskörpers um mehr als 80 %, gegenüber einem Rotationskörper
aus Stahl, erhöht werden, wenn er aus kohlestoffverstärktem Kunststoff hergestellt
ist. Dadurch kann auch bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten sichergestellt werden,
dass die Drehzahl der Rollenwicklersaugwalze unterhalb ihrer halbkritischen Drehzahl
liegt, bei der ein S2-Schlag auftreten kann. Durch die Anordnung des Saugkanals und
der Saugöffnungen in der Beschichtung ist es dabei nicht erforderlich, die Fasern
im faserverstärkten Kunststoff zu beschädigen. Vielmehr wird der Innenzylinder derart
hergestellt, dass keine Beschädigung der Fasern erfolgt. Damit kann der Innenzylinder
eine sehr hohe Festigkeit und Steifigkeit aufweisen.
[0015] Vorteilhafterweise ist der Innenzylinder als Hohlzylinder ausgebildet.
[0016] Der Innenzylinder kann so mit einer relativ geringen Gesamtmasse ausgebildet sein,
ohne dass eine wesentliche Verringerung der Steifigkeit zu erwarten ist. Neben einer
daraus resultierenden, weiter verringerten Anfälligkeit, resonante Schwingungen zu
erzeugen, benötigt ein Rotor geringerer Gesamtmasse auch eine geringere Antriebsleistung.
Dies spiegelt sich schließlich auch in Energie- und damit in Betriebskosten wieder.
[0017] Mit Vorteil weist die Beschichtung eine Ringstärke von 1 mm bis 60 mm, insbesondere
von 2 mm bis 30 mm, ganz insbesondere von 3 bis 8 mm aufweist.
[0018] Unter der Ringstärke ist die Wandstärke eines Ring- oder zylinderförmigen Körpers
zu verstehen.
[0019] Eine derartige Dimensionierung der Beschichtung bildet einen sehr guten Kompromiss,
da es einerseits von Vorteil ist, wenn möglichst wenig Volumen der Rollenwicklersaugwalze
der zu schwächenden Beschichtung zugewiesen ist, durch die andererseits zur Beherbergung
des mindestens einen Saugkanals, der Saugöffnungen und etwaiger anderer Elemente ein
gewisser Bauraum ausbildbar sein muss.
[0020] Vorzugsweise weist die Beschichtung einen metallischen Werkstoff oder einen druckfesten
Kunststoff auf. Ganz besonders vorzugsweise besteht die Beschichtung aus einem metallischen
Werkstoff oder einem druckfesten Kunststoff.
[0021] Kunststoff ist relativ leicht bearbeitbar, so dass die Saugöffnungen und der Saugkanal
relativ einfach in die Beschichtung eingebracht werden können.
Dabei kann die Beschichtung einen faserverstärkten Kunststoff, insbesondere einen
glasfaserverstärkten Kunststoff aufweisen, insbesondere dann, wenn die Beschichtung
nicht oder nur unwesentlich nachbearbeitet wird. Ein faserverstärkter Kunststoff weist
eine relativ hohe Festigkeit und auch eine hohe Druckfestigkeit auf, wobei er gleichzeitig
in den gewünschten Formen herstellbar ist. Dabei ist eine relativ feste Verbindung
zwischen der Beschichtung und dem ebenfalls Kunststoff aufweisenden Zylinder möglich.
Besonders bevorzugt ist zur Ausbildung der Beschichtung jedoch ein druckfester Kunststoff,
mit im Raum weitgehend homogen verteilten Eigenschaften. Beispielhaft, jedoch nicht
erschöpfend, seien hier Polyamid, Polyester, Polybutylenterephthalat, Polycarbonat,
Polysulfon, Polyethersulfon und Polyphenylsulfon oder deren Mischformen genannt.
Ebenso kann es von Vorteil sein, für die Beschichtung einen metallischen Werkstoff,
beispielsweise Aluminium oder ein anderes Leichtmetall, oder auch Stahl, vorzusehen.
Durch eine metallische Beschichtung ist eine besonders harte und glatte Oberfläche
ausbildbar. Auch ist dann eine thermische Einwirkung auf die zu behandelnde Materialbahn
gut umsetzbar.
[0022] Dabei ist besonders bevorzugt, dass die Beschichtung auf den Innenzylinder aufgedampft,
aufgeschrumpft, aufgeschäumt, aufgewickelt oder aufgespritzt ist.
[0023] Alle Verfahren ermöglichen eine kostengünstige Aufbringung der Beschichtung, wobei
im Einzelfall zu unterscheiden ist, mit welchem Herstellungsverfahren der Innenzylinder
und die aufzubringende Beschichtung besonders gut verbindbar sind. Aufgedampfte Beschichtungen
sind meist eher von geringerer Ringstärke, diffundieren jedoch gut in die Oberfläche
des Trägermaterials, hier Innenzylinder, und ergeben im Allgemeinen hoch glatte Oberflächen,
die keiner weiteren Behandlung bedürfen. Aufgeschrumpfte Beschichtungen können einen
besonders festen Halt auf dem Innenzylinder ergeben und definierte Radialspannungen
im Innenzylinder erzeugen. Metallische Beschichtungen in den genannten Ringstärken
können durch Aufschrumpfen sehr wirtschaftlich aufgebracht werden. Dagegen können
andere Verfahren ideale Grundflächen für einen aufzubringenden Mantel bieten.
Der Saugkanal und die Saugöffnungen können beispielsweise in die Beschichtung eingefräst
werden. Es ist auch denkbar, dass die Saugöffnungen und der Saugkanal durch Kerne
gebildet werden, die nach Fertigstellung der Beschichtung entfernt werden. Auch eine
Mischung der genannten Verfahren ist denkbar. Insgesamt wird es dadurch möglich, relativ
kostengünstig die Rollenwicklersaugwalze mit mindestens einem Saugkanal und Saugöffnungen
zu versehen.
[0024] Bevorzugterweise sind in die Beschichtung Funktionselemente eingebracht, mittels
derer eine, vorzugsweise stufenlose, Querschnittsänderung im Saugbereich, vorzugsweise
steuer- oder regelbar, einstellbar ist.
[0025] Somit ist es möglich, den Volumenstrom des zum Ansaugen der zu behandelnden Materialbahn
in Bewegung zu versetzenden Fluids, an die individuellen Anforderungen der Materialbahn
anpassbar zu gestalten. Beispielsweise kann eine schwere Materialbahn, beispielsweise
eine Kartonbahn, einen höheren Volumenstrom benötigen, als eine leichtere Materialbahn,
beispielsweise ein Feinpapier, möglicherweise vertragen kann.
[0026] Vorteilhafterweise ist die Beschichtung mindestens zweischichtig aufgebaut.
[0027] Eine mehrschichtig aufgebaute Beschichtung ist in besonders guter Weise geeignet,
verschiedenartige Aufgaben zu erfüllen. Beispielsweise ist es denkbar, dass eine erste
Teilschicht das Material des Innenzylinders gegen Umgebungseinflüsse abschirmt, und
beispielsweise aus aufgedampftem Metall bestehen. Die zweite Teilschicht weist dann
beispielsweise eine vergleichsweise wesentlich größere Ringstärke auf, beispielsweise
zwischen 4 mm und 25 mm und dient als Behausung des mindestens einen Saugkanals und
einer definierten Anzahl von Saugöffnungen.
[0028] Weiterhin ist bevorzugt, dass die Beschichtung mit einem Mantel umgeben ist, der
Durchgangsöffnungen aufweist, die mit den Saugöffnungen verbunden sind.
[0029] Die Beschichtung kommt dann nicht mit der aufzuwickelnden Bahn in Berührung. Es stehen
damit sehr viele Materialien für die Beschichtung zur Auswahl. Der Mantel kann dabei
gleichzeitig zur Abdichtung des mindestens einen Saugkanals dienen, so dass dieser
in der Beschichtung an seiner radialen Außenseite offen ausgebildet werden kann, was
eine einfache Fertigung beispielsweise durch Fräsen ermöglicht. Der Mantel sorgt gleichzeitig
dafür, dass sich die Saugöffnungen beim Wickeln einer Papierrolle nicht negativ auswirken.
[0030] Vorteilhafterweise ist mindestens ein Teil der Durchgangsöffnungen und/oder der Saugöffnungen
mindestens teilweise abdeckbar.
[0031] Eine Abdeckung verhindert, dass sich die Saugöffnungen beim Wickeln einer Papierrolle
negativ auswirken. Die Abdeckungen können dabei luftdurchlässig ausgebildet sein.
Es ist aber auch denkbar, die Abdeckungen elastisch auszubilden, so dass sich beim
Anlegen eines Unterdrucks Vertiefungen ausbilden und bei Normaldruck eine glatte Oberfläche
der Beschichtung erhalten wird. Ein derartiges Prinzip ist beispielsweise in
WO 00/26130 beschrieben.
[0032] Dabei ist besonders bevorzugt, dass der Mantel einen Funktionsbelag ausbildet oder
aufweist.
[0033] Die Rollenwicklersaugwalze kann durch den Funktionsbelag dann einfach an die jeweiligen
Anforderungen, insbesondere an die Papierqualität, angepasst werden.
[0034] Verfahrensgemäß liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine Materialbahn mittels
einer Rollenwicklersaugwalze unter hohen Drehzahlen zu behandeln.
[0035] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs genannten Art
dadurch gelöst, dass zumindest ein Teil des Weges des zum Ansaugen der zu behandelnden
Materialbahn in Bewegung versetzten Fluids, insbesondere Umgebungsluft, durch in einer
Beschichtung angeordneten mindestens eine Saugöffnung und mindestens einen Saugkanal
gebildet wird.
[0036] Die zu behandelnde Materialbahn kann damit auch bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten
weitgehend gefahrlos behandelt werden, da ein Auftreten von S2- oder F2-Schlag weitestgehend
ausgeschlossen werden kann. Somit ist auch die Gefahr von Wickelfehlern, die während
des Wickelprozesses auftreten können bei weitem geringer. Schließlich wird auch die
gesamte Maschine im Wickelprozess weniger belastet.
Dabei kann sich im Betrieb ein besonders guter Fluidstrom ausbilden, da der innerhalb
der Beschichtung zurückzulegende Weg besonders strömungsgerecht gestalten sein kann,
weil in diesem Bereich nicht auf Festigkeits- oder Steifigkeitsforderungen eingegangen
werden muss.
Insbesondere kann sich eine gerichtete Strömung besonders gut ausbilden. Damit reduziert
sich der aufzubringende Energiebedarf erheblich und die Papierbahn legt sich im Prozess
wiederholgenau an die Rollenwicklersaugwalze an. Sich im und um den Saugweg, insbesondere
Saugöffnungen und den mindestens einen Saugkanal, bildende Turbulenzlöcher können
weitgehend vermieden oder im Betrieb, ausgeregelt werden, ohne die nötige Ansaugkraft
zu unterschreiten. Dazu kann beispielsweise auch die Leistung des Saugagreggats angepasst
werden.
[0037] Vorteilhafterweise wird dabei eine laufruhige Betriebsweise durch den Innenzylinder
unterstützt, der einen Werkstoff aufweist, insbesondere aus einem Werkstoff besteht,
dessen Quotient aus E-Modul und Dichte größer/gleich Dreißigtausend, insbesondere
größer/gleich Fünfundvierzigtausend, ganz insbesondere größer/gleich Achtzigtausend
ist.
[0038] Während des Wickelprozesses kann die Verwendung eines derartigen Innenzylinders erheblich
zu einer ruhigen Betriebsweise auch bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten beitragen.
Zum einen liegt die Drehzahl der Rollenwicklersaugwalze dann immer noch unterhalb
ihrer halbkritischen Drehzahl bei der ein S2-Schlag auftreten kann, zum anderen haben
derartige Innenzylinder schwingungsdämpfende Eigenschaften und reagieren so selbständig
auf die momentan herrschenden Betriebsbedingungen. Dies ist besonders wichtig, da
die Prozessanforderungen, die sich aus dem Qualitätsbestreben eines guten Wickelergebnis
ableiten, eine ruhige Betriebsweise voraussetzen.
[0039] Es ist von Vorteil, wenn die Materialbahn während Ihrer Behandlung mit einem, oberhalb
der Beschichtung angeordneten Mantel in Kontakt tritt, der insbesondere einen Funktionsbelag
ausbildet oder aufweist.
[0040] Auf diese Weise kann eine Papierbahn ihren individuellen Anforderungen entsprechend
ideal behandelt werden. Auch läßt sich eine verschlissene oder beschädigte Kontaktfläche
leicht ersetzen. Dazu kann man den Mantel bei Stillstand einfach wechseln.
[0041] Ferner ist es von Vorteil, wenn über, in der Beschichtung angeordnete Funktionselemente
eine, vorzugsweise stufenlose, Querschnittsänderung im Saugbereich, vorzugsweise gesteuert
oder geregelt, vorzugsweise während des laufenden Betriebes, eingestellt wird.
[0042] Auf diese Weise läßt sich der Volumenstrom des angesaugten Fluides besonders gut
den Anforderungen, die sich aus der zu behandelnden Papierbahn oder auch aus Umgebungseinflüssen
ergeben auch während des Betriebes anpassen. Beispielsweise kann es von Vorteil sein,
die Papierbahn zunächst heftig anzusaugen und dann den Fluidstrom herabzusetzen, oder
die Papierbahn nur unter geringem Saugdruck anzulegen und beispielsweise mit steigender
Drehzahl durch Erhöhung des Saugdrucks stärker zu binden. Auch kann eine zeitweilige
Abschaltung des im Inneren der Rollenwicklersaugwalze anliegenden Unterdrucks fallweise
sinnvoll sein.
[0043] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in
Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben. Hierin zeigen in schematischer Ansicht:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch eine Rollenwicklersaugwalze und
- Fig. 2
- einen Querschnitt durch eine Rollenwicklersaugwalze.
- Fig. 3
- einen Längsschnitt durch eine Rollenwicklersaugwalze, mit in der Beschichtung lokalisierten
Funktionselementen; dazugehörige Draufsicht in selber Figur
[0044] In Fig. 1 ist ein Längsschnitt einer Rollenwicklersaugwalze 1 im Ausschnitt dargestellt.
Die Rollenwicklersaugwalze 1 weist einen Korpus 2 mit einem Innenzylinder 3 auf, wobei
der Innenzylinder 3 mit einer Beschichtung 4 mit einem Mantel 5 umgeben ist.
[0045] Der Innenzylinder 3 ist als Hohlzylinder ausgebildet und weist einen kohlefaserverstärkten
Kunststoff auf. An den Stirnseiten ist der Innenzylinder 3 mit Abdeckscheiben 6 verschlossen.
Die Abdeckscheiben 6 weisen Walzenzapfen 7 auf, mit denen die Rollenwicklersaugwalze
1 drehbar lagerbar ist.
[0046] Die Beschichtung 4 weist einen druckfesten Kunststoff auf. In der Beschichtung 4
ist ein Saugkanal 8 dargestellt, der mit einer Saugöffnung 9 verbunden ist. Auch wenn
in dieser Darstellung nur eine einzige Saugöffnung 9 dargestellt ist, weist die Rollenwicklersaugwalze
1 eine Vielzahl von Saugöffnungen 9 auf, die gleichmäßig über den Umfang der Rollenwicklersaugwalze
1 verteilt sind. Dabei sind in der Regel mehrere Saugkanäle 8 vorgesehen, die parallel
zueinander axial verlaufen und gleichmäßig über den Umfang der Rollenwicklersaugwalze
1 verteilt sind.
[0047] Bei diesem Beispiel ist die Beschichtung 4 auf den Innenzylinder 4 aufgewickelt.
Der Saugkanal 8 ist dabei dadurch hergestellt worden, dass beim Aufwickeln der Beschichtung
4 ein Kern eingewickelt wurde, der anschließend entfernt worden ist. Die Saugöffnung
9 wurde schließlich eingefräst.
[0048] Der Saugkanal 8 ist über einen Ringraum 10 in der Abdeckscheibe 6 mit einem Anschlusskanal
11 verbunden, der durch den Walzenzapfen 7 und die Abdeckscheibe 6 geführt ist. Der
Anschlusskanal 11 dient zum Anschluss eines Luftansaugsystems.
[0049] Der Mantel 5 ist bei diesem Ausführungsbeispiel als Funktionsbelag mit Erhöhungen
12 und Vertiefungen 13 ausgebildet. Es ist aber genauso denkbar, den Mantel 5 mit
einer endlich glatten Oberfläche auszubilden.
[0050] Der Mantel 5 deckt die Saugöffnungen 9 ab, wobei jedoch im Bereich der Saugöffnungen
9 Durchgangsöffnungen 14 im Mantel 5 vorgesehen sind. Ein Unterdruck, der am Saugkanal
8 angelegt wird, wirkt dann über die Saugöffnung 9 und die Durchgangsöffnung 14 auf
eine Papierbahn, die am Mantel 5 anliegt. Die Anzahl und Lage der Durchgangsöffnungen
14 entspricht dabei der Anzahl und Lage der Saugöffnungen 9.
[0051] Bei einem Funktionsbelag mit Erhöhungen 12 und Vertiefungen 13, wie dargestellt,
ist es günstig, dass die Durchgangsöffnung 14 im Bereich der Erhöhungen 12 angeordnet
sind, um eine Anlage der Papierbahn im Bereich der Durchgangsöffnungen 14 sicherzustellen.
[0052] In Fig. 2 ist ein Querschnitt der Rollenwicklersaugwalze dargestellt. Gleiche Elemente
sind dabei mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 versehen. Der Innenzylinder
3 ist bei diesem Beispiel als Kern, also als Vollzylinder, hergestellt. Gestrichelt
dargestellt ist eine Ausbildung des Innenzylinders 3 als Hohlzylinder. Der Mantel
5 weist in diesem Beispiel eine glatte Oberfläche auf. Fig. 2 dient dabei nur als
Veranschaulichung und ist nicht maßstabsgetreu. Vor allem die Dickenverhältnisse des
Mantels 5 zur Beschichtung 4 und zum Durchmesser des Innenzylinders 3 sind nicht maßstabsgetreu.
[0053] In Fig. 3 ist abermals ein Längsschnitt dargestellt, der eine bevorzugte Ausführung
mit regelbaren Funktionselementen 15 vorsieht, die bewegbar angeordnet sind und mittels
derer der durch Durchgangsöffnung 14 und Saugöffnung 9 vorgegebene Strömungsquerschnitt
änderbar ist. Die Funktionselemente 15 sind beispielsweise elektrisch, elektromagnetisch
oder auch pneumatisch antreibbar. Als Funktionsfläche dient dabei der jeweilige Rand
der in der dazugehörigen Draufsicht erkennbaren und gestrichelt gezeichneten Öffnungen
15a im jeweiligen Funktionselement 15.
Ferner ist in dieser Figur eine mehrschichtige Beschichtung 4 vorgesehen, die aus
einer ersten Einzelschicht 4a und der eigentlichen Beschichtung 4 besteht. Die erste
Einzelschicht 4a besteht aus Metall und kann eine Ringstärke von deutlich unter einem
Millimeter aufweisen. Sie ist im vorliegenden Beispiel aufgedampft worden und dient
der Versiegelung des Innenzylinders 3. Dadurch wird beispielsweise eine mögliche Wasseraufnahme
des den Innenzylinder 3 bildenden Werkstoffs gehemmt oder sogar ausgeschlossen.
[0054] Von den dargestellten Ausführungsformen kann in vielfacher Hinsicht abgewichen werden,
ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen.
[0055] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Rollenwicklersaugwalze mit einem glattwandigen
Innenzylinder aus einem kohlefaserverstärkten Kunststoff, wobei die Saugöffnungen
und mindestens ein Saugkanal in einer Beschichtung aus glasfaserverstärktem Kunststoff
ausgebildet sind, ist die Resonanzfrequenz der Rollenwicklersaugwalze deutlich erhöht.
Dadurch liegt die halbkritische Drehzahl, bei der ein S2-Schlag auftreten kann, oberhalb
einer gewünschten Betriebsgeschwindigkeit. Durch die Anordnung der Saugöffnungen und
des Saugkanals in der Beschichtung wird dabei eine Faserschwächung durch mechanische
Verarbeitung des Innenzylinders verhindert, so dass eine Rollenwicklersaugwalze mit
sehr hoher Steifigkeit erhalten wird. Ohne eine Veränderung der äußeren Geometrie
gegenüber herkömmlichen Rollenwicklersaugwalzen ist es durch die erfindungsgemäße
Ausgestaltung möglich, kostengünstig Rollenwicklersaugwalzen für breite Maschinenbreiten
herzustellen, wobei die halbkritische Drehzahl der Rollenwicklersaugwalzen deutlich
oberhalb der gewünschten Betriebsgeschwindigkeit liegt. Dadurch ist ein sicherer Betrieb
der Rollenwicklersaugwalzen gewährleistet.
Bezugszeichenliste
[0056]
- 1
- Rollenwicklersaugwalze
- 2
- Korpus
- 3
- Innenzylinder
- 4
- Beschichtung
- 4a
- Einzelschicht der Beschichtung (Teilschicht)
- 5
- Mantel
- 6
- Abdeckscheiben
- 7
- Walzenzapfen
- 8
- Saugkanal
- 9
- Saugöffnungen
- 10
- Ringraum
- 11
- Anschlusskanal
- 12
- Erhöhungen
- 13
- Vertiefungen
- 14
- Durchgangsöffnungen
- 15
- Funktionselement
- 15a
- Öffnungsrand im Funktionselement
1. Rollenwicklersaugwalze mit einem Korpus, der Saugöffnungen aufweist, die in mindestens
einen Saugkanal münden, wobei der Korpus einen Innenzylinder aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Innenzylinder (3) auf seiner äußeren Umfangsfläche eine Beschichtung (4) aufweist,
wobei der Saugkanal (8) und die Saugöffnung (9) in der Beschichtung (4) angeordnet
sind.
2. Rollenwicklersaugwalze nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Innenzylinder (3) einen Werkstoff aufweist, dessen Quotient aus E-Modul (N/mm2) und Dichte (g/cm3) größer/gleich Dreißigtausend, insbesondere größer/gleich Fünfundvierzigtausend,
ganz insbesondere größer/gleich Achtzigtausend ist, insbesondere aus einem solchen
Werkstoff, besteht.
3. Rollenwicklersaugwalze nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Innenzylinder einen Faserverbundwerkstoff, bevorzugt einen faserverstärkten Kunststoff
oder Keramikwerkstoff, ganz besonders bevorzugt einen kohlefaserverstärkten Kunststoff
oder Keramikwerkstoff aufweist, insbesondere aus einem solchen Werkstoff besteht.
4. Rollenwicklersaugwalze nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Innenzylinder (3) als Hohlzylinder ausgebildet ist.
5. Rollenwicklersaugwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Beschichtung (4) eine Ringstärke von 1 mm bis 60 mm, insbesondere von 2 mm bis
30 mm, ganz insbesondere von 3 bis 8 mm aufweist.
6. Rollenwicklersaugwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Beschichtung (4) einen metallischen Werkstoff oder einen druckfesten Kunststoff
aufweist, insbesondere aus einem metallischen Werkstoff oder einem druckfesten Kunststoff
besteht.
7. Rollenwicklersaugwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Beschichtung (4) auf den Innenzylinder (3) aufgedampft, aufgeschrumpft, aufgeschäumt,
aufgewickelt oder aufgespritzt ist.
8. Rollenwicklersaugwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
in die Beschichtung (4) Funktionselemente (15, 15a) eingebracht sind, mittels derer
eine, vorzugsweise stufenlose, Querschnittsänderung im Saugbereich, vorzugsweise steuer-
oder regelbar, einstellbar ist.
9. Rollenwicklersaugwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Beschichtung (4) mindestens zweischichtig (4, 4a) aufgebaut ist.
10. Rollenwicklersaugwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Beschichtung (4) mit einem Mantel (5) umgeben ist, der Durchgangsöffnungen (14)
aufweist, die mit den Saugöffnungen (9) verbunden sind, vorzugsweise sind dabei mindestens
ein Teil der Durchgangsöffnungen (14) und/oder der Saugöffnungen (9) mindestens teilweise
abdeckbar.
11. Rollenwicklersaugwalze nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Mantel (5) einen Funktionsbelag ausbildet oder aufweist.
12. Verfahren zum Behandeln einer Materialbahn mittels einer Rollenwicklersaugwalze mit
einem Korpus, der Saugöffnungen aufweist, die in mindestens einen Saugkanal münden,
wobei der Korpus einen Innenzylinder aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest ein Teil des Weges des zum Ansaugen der zu behandelnden Materialbahn in
Bewegung versetzten Fluids, insbesondere Umgebungsluft, durch in einer Beschichtung
(4) angeordneten mindestens eine Saugöffnung (9) und mindestens einen Saugkanal (8)
gebildet wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine laufruhige Betriebsweise durch den Innenzylinder (3) unterstützt wird, der einen
Werkstoff aufweist, insbesondere aus einem Werkstoff besteht, dessen Quotient aus
E-Modul (N/mm2) und Dichte (g/cm3) größer/gleich Dreißigtausend, insbesondere größer/gleich Fünfundvierzigtausend,
ganz insbesondere größer/gleich Achtzigtausend ist.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Materialbahn mit einem, oberhalb der Beschichtung angeordneten Mantel (5) in Kontakt
tritt, der insbesondere einen Funktionsbelag ausbildet oder aufweist.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
über, in der Beschichtung (4) angeordnete Funktionselemente (15, 15a) eine, vorzugsweise
stufenlose, Querschnittsänderung im Saugbereich, vorzugsweise gesteuert oder geregelt,
vorzugsweise während des laufenden Betriebes, eingestellt wird.