[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Beheizen einer Muldenmangel gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Außerdem betrifft die Erfindung eine Muldenmangel nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 6.
[0002] Muldenmangel dienen dazu, Wäschestücke zu glätten und gleichzeitig die zum Glätten
erforderliche Restfeuchte den Wäschestücken zu entziehen, nämlich die Wäschestücke
endzutrocknen. Solche Muldenmangeln verfügen entweder über eine einzige drehend antreibbare
Mangelwalze und eine dieser zugeordneten Mangelmulde oder mehrere aufeinanderfolgende
Mangelwalzen mit jeweils einer Mangelmulde. Die Wäschestücke werden zwischen der jeweiligen
Mangelwalze und die im Wesentlichen die untere Hälfte der Mangelwalze umgebende Mangelmulde
hindurchbewegt.
[0003] Die Mangelmulden solcher Muldenmangeln sind beheizt. Die Beheizung der Mangelmulden
kann auf verschiedene Weise erfolgen. Bei relativ kleinen Muldenmangeln erfolgt eine
direkte Beheizung der jeweiligen Mangelmulde mit einer Heizeinrichtung. Das führt
zu einer verhältnismäßig ungleichmäßigen Erwärmung der Mangelmulde, so dass die von
der drehend antreibbaren Mangelwalze an der Mangelmulde entlangbewegten Wäschestücke
zum Teil nur einer geringen Temperatur und zum anderen Teil einer sehr hohen Temperatur
ausgesetzt werden, die gegebenenfalls eine Überhitzung der Wäschestücke zur Folge
haben kann. Größere Muldenmangeln verfügen über doppelwandige Mangelmulden mit mindestens
einem Hohlraum im Inneren derselben. Zum Beheizen solcher Mangelmulden wird der Hohlraum
mit Dampf gespeist, der von einem externen Dampferzeuger stammt. Solche Muldenmangeln
erfordern separate Dampferzeuger, die wirtschaftlich nur bei großen Muldenmangeln
einsetzbar sind.
[0004] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Muldenmangel und ein Verfahren
zum Beheizen derselben zu schaffen, womit in wirtschaftlicher Weise eine wirksame
und gleichmäßige Beheizung in der jeweiligen Mangelmulde möglich ist.
[0005] Ein Verfahren zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe weist die Maßnahmen des Anspruchs
1 auf. Dadurch, dass der Dampf in der jeweiligen Mangelmulde erzeugt wird, kann zum
einen die zur Mangelwalze weisende, eine Plättfläche für die zu glättende Wäsche bildende
Innenwandung der doppelwandigen Mangelmulde gleichmäßig beheizt werden und zum anderen
ist kein separater Dampferzeuger erforderlich. Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht
dadurch eine intensive, quasi direkte Dampfbeheizung der oder jeder Mangelmulde auch
kleineren Muldenmangeln.
[0006] Bevorzugt ist es vorgesehen, den Dampf in einem Hohlraum im Inneren der jeweiligen
doppelwandigen Mangelmulde zu bilden. Dadurch ist die Dampferzeugungseinrichtung in
die Mangelmulde integriert, indem diese gleichzeitig einen Druckkörper zur Dampferzeugung
und mit ihrer eine Plättfläche aufweisenden Innenwandung eine Kondensatorfläche bildet,
an der der in der Mangelmulde erzeugte Dampf kondensiert.
[0007] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens ist es vorgesehen, den Dampf
durch Verdampfen einer Flüssigkeit im Hohlraum der jeweiligen Mangelmulde zu erzeugen.
In der jeweiligen Muldenmangel befindet sich die zur Dampferzeugung in derselben erforderliche
Flüssigkeit, wobei das an der die Plättfläche bildenden Innenwandung der Mangelmulde
anfallende Kondensat sich wieder als Flüssigkeit sammeln und verdampft werden kann.
Zu diesem Zweck ist es bevorzugt vorgesehen, den Dampf durch Verdampfen einer Flüssigkeit
an der tiefsten Stelle der betreffenden Mangelmulde zu erzeugen. Diese tiefste Stelle
befindet sich bevorzugt am unteren Scheitelpunkt der die untere Hälfte der Mangelwalze
umgebenden etwa halbkreisförmigen Mangelmulde. Hier kann eine gezielte Energiezufuhr
zur Verdampfung der Flüssigkeit erfolgen.
[0008] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es vorgesehen,
die tiefste Stelle der jeweiligen Mangelmulde von außen zu befeuern. Dies kann beispielsweise
durch ein Flammrohr oder mehrere Einzelflammrohre erfolgen. Die Flammen werden bevorzugt
durch Verbrennen von Gas erzeugt. Die außenseitige Beheizung vorzugsweise der tiefsten
Stelle der jeweiligen Mangelmulde kann aber auch durch andere Energiequellen erfolgen,
beispielsweise durch Heizstrahler. Die Flammrohre oder Heizstrahler können aber alternativ
auch ölbeheizt sein.
[0009] Gemäß einer alternativen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der
Dampf im Inneren der jeweiligen Mangelmulde durch im Hohlraum derselben angeordnete
Heizrohre erzeugt. Die Heizrohre werden elektrisch durch in denselben angeordnete
Heizkörper oder durch einen Wärmeträgerfluid, beispielsweise ein Thermoöl, beheizt.
[0010] Eine Muldenmangel zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe weist die Merkmale des
Anspruchs 6 auf. Die Muldenmangel zeichnet sich dadurch aus, dass die mindestens eine
Mangelmulde im Bereich ihrer tiefsten Stelle eine Erweiterung aufweist. Dadurch sammelt
sich an dieser Stelle die noch nicht verdampfte Flüssigkeit, die gezielt beheizt werden
kann und dadurch verdampft zur Bildung von Dampf im Inneren der Mangelmulde. Durch
die Erweiterung der tiefsten Stelle der Mangelmulde wird ausreichend Raum für die
zur Dampferzeugung benötigte Flüssigkeit geschaffen. Dadurch kann eine ausreichende
Menge zu verdampfender Flüssigkeit in der jeweiligen Mangelmulde untergebracht werden.
[0011] Bevorzugt ist es vorgesehen, die Erweiterung an der tiefsten Stelle der Mangelmulde
als eine Querschnittserweiterung auszubilden. Eine solche Querschnittserweiterung
lässt sich bei einer üblicherweise halbkreisförmig doppelwandigen Mangelmulde besonders
einfach bilden, indem die die Plättfläche bildende innere Wand halbkreisförmig ausgebildet
ist, aber die äußere Wand eine solche Gestalt aufweist, die dazu führt, dass an der
tiefsten Stelle der Mangelmulde der Abstand der äußeren Wandung von der inneren Wandung
größer ist als an den höher gelegenen Rändern der jeweiligen Mangelmulde. Je nach
der gewählten Gestalt der äußeren Wandung kann dadurch ein den Anforderungen entsprechend
großes Reservoir für zu verdampfende Flüssigkeit an der tiefsten Stelle der Mangelmulde
geschaffen werden. Die Querschnittserweiterung kann durch beliebige von der Halbkreisform
abweichende Querschnitte der äußeren Wandung erzielt werden, beispielsweise durch
eine parabelförmige, halbelliptische, tropfenförmige oder eckige Querschnittsgeometrie.
In Längsrichtung der jeweiligen Mangelmulde ist bevorzugt der Querschnitt überall
der gleiche, so dass die Querschnittserweiterung der Mangelmulde in Längsrichtung
derselben kontinuierlich verläuft, sich also in Längsrichtung nicht ändert.
[0012] Eine bevorzugte Weiterbildung der Muldenmangel, wobei es sich auch um eine eigenständige
Lösung der eingangs genannten Aufgabe nach einer weiteren Erfindung handeln kann,
sieht es vor, mindestens eine Mangelmulde als einen Druckkörper zur Dampferzeugung
auszubilden. Dieser Druckkörper ist nicht nur dicht, sondern vor allem ausreichend
stabil, um den Druck des im Inneren der jeweiligen Mangelmulde gebildeten Dampfs standzuhalten.
[0013] Bevorzugt ist vorgesehen, dass eine Innenwandung der Mangelmulde eine Kondensatorfläche
bzw. Kondensationsfläche bildet, an der der in der Mangelmulde erzeugte Dampf kondensiert.
Die Mangelmulde bildet so gleichzeitig den Druckkörper zur Dampferzeugung und die
Fläche zum Kondensieren des im Druckkörper bzw. in der Mangelmulde erzeugten Dampfes.
[0014] Die Erfindung sieht des Weiteren eine bevorzugte Ausgestaltung der Muldenmangel vor,
bei der der Außenwandung der jeweiligen Mangelmulde im Bereich der Erweiterung, insbesondere
der Querschnittserweiterung, mindestens eine Heizeinrichtung, beispielsweise wenigstens
ein Flammrohr, zugeordnet ist. Die zur Dampferzeugung im Inneren der jeweiligen Mangelmulde
benötigte Energie wird derselben somit von außen durch eine direkte Beheizung in der
äußeren Wandung der Mangelmulde zugeführt. Dabei kann es bevorzugt vorgesehen sein,
die äußere Wandung der Mangelmulde dünner auszubilden als die die Plättfläche bildende
innere Wandung, wodurch ein guter Wärmeübergang der außen auf die äußere Wandung einwirkenden
Wärme-Energie auf die zu verdampfende Flüssigkeit im Inneren der jeweiligen Mangelmulde
erzielbar ist.
[0015] Eine alternative Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Muldenmangel sieht es vor, im
Bereich der Erweiterung, insbesondere der Querschnittserweiterung, der jeweiligen
Mangelmulde im Hohlraum derselben mindestens ein Heizelement anzuordnen. Dadurch ist
es möglich, die Flüssigkeit direkt im Inneren der jeweiligen Mangelmulde zu wärmen,
wobei die Anordnung des mindestens einen Heizelements im Bereich der Erweiterung,
insbesondere der Querschnittserweiterung, der Mangelmulde einen direkten Kontakt der
zu verdampfenden Flüssigkeit mit dem mindestens einen Heizelement gewährleistet.
[0016] Eine weitere bevorzugte Ausbildung der Muldenmangel sieht es vor, das jeweilige Heizelement
im Inneren der oder jeder Mangelmulde in einem abgedichteten Raum, vorzugsweise mindestens
einem Rohr, anzuordnen. Das Rohr kann dabei Teil der Heizeinrichtung sein, wenn es
von einem Heizfluid, beispielsweise einem Thermoöl, durchströmt wird. Es ist aber
auch denkbar, das Rohr zum Schutz der Heizeinrichtung, beispielsweise elektrische
Heizstäbe, vorzusehen. Das jeweilige Rohr führt im Inneren der betreffenden Mangelmulde
zu einer besonders wirksamen Beheizung der zu verdampfenden Flüssigkeit im unteren
Bereich der Mangelmulde, und zwar vorzugsweise im an der tiefsten Stelle gelegenen
Scheitelpunkt der Mangelmulde.
[0017] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht es vor, dass jeder Mangelmulde
mindestens ein den Druck und/oder die Temperatur in der Mangelmulde messender Sensor
zugeordnet ist. Der mindestens eine Sensor ermittelt laufend, ob der Druck alternativ
oder zusätzlich die Temperatur im Inneren der jeweiligen Mangelmulde nicht über vorgegebene
Grenzwerte ansteigt. Diese Messungen sind wichtig, weil die jeweilige Mangelmulde
infolge der im Inneren derselben erfolgenden Dampferzeugung einen Druckkörper darstellt,
in dem der Druck und/oder die Temperatur nicht so weit ansteigen dürfen, dass die
Festigkeit der Mangelmulde überschritten wird.
[0018] Bevorzugt ist eine Einrichtung vorgesehen, die in Abhängigkeit vom gemessenen Druck
und/oder der Temperatur in der jeweiligen Mangelmulde die Energiezufuhr zum Beheizen
der oder die Mangelmulde steuert, vorzugsweise regelt. Es kann jeder Mangelmulde eine
eigene Einrichtung zugeordnet sein oder auch eine gemeinsame Einrichtung für alle
Mangelmulden. Durch die Steuerung oder Regelung der Energiezufuhr zum Beheizen der
jeweiligen Mangelmulde ist sichergestellt, dass der Druck und alternativ oder zusätzlich
die Temperatur in jeder Mangelmulde vorgegebene Sollwerte nicht überschreitet. Dadurch
kann der Druck und/oder die Temperatur keine unzulässig hohen Werte annehmen, die
zu Beschädigungen oder gar zum Platzen einer Mangelmulde führen könnten.
[0019] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung
näher erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch eine Muldenmangel nach einem ersten Ausführungs- beispiel
der Erfindung,
- Fig. 2
- einen Querschnitt durch eine Muldenmangel nach einem zweiten Ausführungs- beispiel
der Erfindung,
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch eine Muldenmangel nach einem dritten Ausführungs- beispiel
der Erfindung, und
- Fig. 4
- einen Querschnitt durch eine Muldenmangel nach einem vierten Aus- führungsbeispiel
der Erfindung.
[0020] Die gezeigten Muldenmangeln dienen dazu, nicht dargestellte Wäschestücke zu glätten,
nämlich zu mangeln. Die Wäschestücke werden in der Muldenmangel beheizt und dabei
die zum Mangeln noch eine Restfeuchte aufweisenden Wäschestücke während des Mangelns
gleichzeitig endgetrocknet.
[0021] Die Fig. 1 zeigt eine Muldenmangel mit einer einzigen Mangelmulde 10 und einer drehend
antreibbaren, zylindrischen Mangelwalze 11. Die Mangelmulde 10 umgibt etwa halbkreisförmig
die untere Hälfte der Mangelwalze 11. Zwischen der Mangelmulde 10 und der Mangelwalze
11 entsteht dadurch ein etwa halbkreisförmiger Mangelspalt 12, der in der Fig. 1 zur
besseren Darstellbarkeit vergrößert dargestellt ist. Tatsächlich ist der Mangelspalt
12 so schmal, dass das jeweils zu mangelnde Wäschestücke mit Anlage an der Mantelfläche
der Mangelwalze 11 und der Innenseite der Mangelmulde 10 von der drehend antreibbaren
Mangelwalze 11 durch den Mangelspalt 12 hindurchbewegbar ist. Hierbei wird das Wäschestück
kontinuierlich an einer von der Innenseite der Mangelmulde 10 gebildeten Plättfläche
13 entlangbewegt.
[0022] Die Mangelmulde 10 verfügt über eine Einlaufseite 14, an der das Wäschestück in den
Mangelspalt 12 gelangt. An einer gegenüberliegenden Auslaufseite 15 läuft das Wäschestück
aus dem Mangelspalt 12 heraus. Das Wäschestück wird so in einer durch einen Pfeil
angedeuteten Mangelrichtung 16 durch den Mangelspalt 12 bewegt. Dazu wird im gezeigten
Ausführungsbeispiel die Mangelwalze 11 vom ihrer horizontale Längsmittelachse 17 entgegen
dem Uhrzeigersinn drehend angetrieben, wobei die Längsmittelachse gleichzeitig eine
Drehachse 20 der Mangelwalze 11 bildet.
[0023] Die Mangelmulde 10 der hier gezeigten Muldenmangel ist zur quasi direkten Beheizung
der Plättfläche 13 ausgebildet. Die Plättfläche 13 wird mit Dampf beheizt, der erfindungsgemäß
in der Mangelmulde 10 erzeugt wird. Dazu ist die Mangelmulde 10 doppelwandig ausgebildet,
indem sie über eine die untere Hälfte der Mangelwalze 11 umgebende Innenwandung 17
und eine freiliegende Außenwandung 18 aufweist. Die Mangelmulde 10 dient dadurch gleichzeitig
als Druckkörper zur Dampferzeugung und Dampfkondensator. Die Innenwandung 17 und die
Außenwandung 18 sind ringsherum fest und gasdicht miteinander verschweißt, so dass
die gesamte Mangelmulde 10 einen Druckkörper bildet, der einen innenliegenden Hohlraum
19 aufweist. Die gezeigte Mangelmulde 10 weist einen einzigen Hohlraum 19 ohne irgendwelche
Strömungskanäle auf.
[0024] Die Außenwandung 18 und die Innenwandung 17 der Mangelmulde 10 sind aus Stahl gebildet.
Dabei kann es sich um Schwarzstahl oder auch Edelstahl, insbesondere rostfreien Edelstahl,
handeln. Die Wandstärken der Innenwandung 17 und der Außenwandung 18 sind so gewählt,
dass sie dem im Hohlraum 19 entstehenden Dampfdruck Stand halten, aber die Mangelmulde
10 mindestens in Umfangsrichtung der Mangelwalze 11 noch flexibel ist, damit die Mangelmulde
10 gleichmäßig über den gesamten Umfang mit, vorzugsweise gleich großer Kraft gegen
die Mangelwalze 11 drückbar ist. Dazu dienen in der Fig. 1 nicht gezeigte Abstüzungen
und Verstelleinrichtungen, die der Mangelmulde 10 zugeordnet sind. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
sind die Wandstärken der Innenwandung 17 und der Außenwandung 18 etwa gleich. Es ist
aber denkbar, die Wandstärke der Außenwandung 18 geringer auszubilden als die Wandstärke
der Innenwandung 17 oder gegebenenfalls auch umgekehrt.
[0025] Die auf der zur Mangelwalze 11 gerichteten Seite die Plättfläche 13 bildende Innenwandung
17 der Mangelmulde 10 ist etwa halbkreisförmig ausgebildet. Demgegenüber weist die
Außenwandung 18 einen Querschnitt auf, der nicht oder nur in einem oberen Bereich
halbkreisförmig ist. Der Querschnitt der Außenwandung 18 ist so gewählt, dass die
Mangelmulde 10 an der tiefsten Stelle, nämlich unterhalb der Drehachse 20 der Mangelwalze
11, also im unteren Scheitelpunkt, eine Erweiterung, insbesondere eine Querschnittserweiterung,
aufweist. Diese Erweiterung führt dazu, dass die Mangelmulde 10 in ihrem unteren Bereich
über einen größeren Abstand der Außenwandung 18 zur Innenwandung 17 aufweist als in
den höherliegenden seitlichen Randbereichen. Auf diese Weise vergrößert die Aufweitung
die Höhe bzw. Breite des Hohlraums 19 im unteren Bereich der Mangelmulde 10, vorzugsweise
im unteren Scheitelbereich.
[0026] Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 verfügt die Außenwandung 18 über einen Verlauf,
der ausgehend von den Rändern an der Einlaufseite 14 und der Auslaufseite 15 der Mangelmulde
10 bis zur Scheitellinie 21 unterhalb der Drehachse 20 der Mangelwalze 11 stetig zunimmt.
In einem sich links und rechts von quer mittigen, unteren Scheitellinie 21 erstreckenden
Bodenbereich 22 ist die Außenwandung 18 zur Bildung der Querschnittserweiterung mit
einem nahezu horizontal verlaufenden Boden versehen. Dadurch bildet die Querschnittserweiterung
eine sich über den Bodenbereich 22 der Außenwandung 18 erstreckende flache Wanne zur
Aufnahme der zu verdampfenden Flüssigkeit 34 in der Mangelmulde 10.
[0027] Die in der Fig. 1 gezeigte Mangelmulde 10 wird von außen befeuert, und zwar durch
ein sich über die gesamte Längsrichtung der Mangelmulde 10 erstreckendes Flammrohr
23. Das Flammrohr 23 ist mittig unter der Mangelmulde 10 angeordnet, und zwar mit
etwas Abstand von der Außenwandung 18. Das Flammrohr 23 ist so ausgebildet, dass es
bevorzugt den flachen Bodenbereich 22 der Außenwandung 18 erhitzt. Dadurch wird die
im Bodenbereich 22 sich im Inneren der Mangelmulde 10 sammelnde Flüssigkeit 34 aufgeheizt
und dadurch direkt im Inneren der Mangelmulde 10 Dampf erzeugt. Die Größe des Hohlraums
19, insbesondere die Querschnittsvergrößerung des Hohlraums 19 im unteren Bereich
der Mangelmulde 10, ist so bemessen, dass der Flüssigkeitsstand in der Mangelmulde
10 unterhalb der tiefsten Stelle der Innenwandung 17 liegt, so dass der Dampf im Inneren
der Mangelmulde 10 vollflächig mit der gesamten Innenwandung 17 in Kontakt kommen
kann.
[0028] Bei der hier gezeigten Muldenmangel sind der Mangelmulde 10 ein Drucksensor 24 und
ein Temperatursensor 24, insbesondere der Art pT 100, zugeordnet. Beide Sensoren 24
und 25 sind in der Außenwandung 18 angeordnet, und zwar nahe der höchsten Stelle der
Mangelmulde 10, nämlich mit geringem Abstand von einem Längsrand der Mangelmulde 10.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind der Drucksensor 24 und der Temperatursensor
25 etwas unterhalb der Auslaufseite 15 angeordnet. Der Drucksensor 24 und der Temperatursensor
25 liefern kontinuierlich aktuelle Druck- und Temperaturwerte an eine Einrichtung
zur Steuerung der Energiezufuhr zum Flammrohr 23. Bevorzugt handelt es sich hierbei
um eine Regeleinrichtung, die die Energiezufuhr zum Flammrohr 23 und damit die Intensität
der Befeuerung des Bodenbereichs 22 der Außenwandung 18 in Abhängigkeit vom durch
den Drucksensor 24 und den Temperatursensor 25 gemessenen Druck und Temperatur regelt.
Diese Regelung erfolgt derart, dass der Druck und die Temperatur in der Mangelmulde
10 vorgegebenen Sollwerten, insbesondere Maximalwerte, nicht übersteigt. Die Sollwerte
können verändert werden in Abhängigkeit von der gewünschten Mangeltemperatur, die
an die Art der zu mangelnden Wäsche anpassbar ist. Alternativ ist es denkbar, nur
einen Drucksensor 24 oder einen Temperatursensor 25 vorzusehen.
[0029] Die in der Fig. 2 gezeigte Muldenmangel unterscheidet sich von derjenigen der Fig.
1 nur durch eine andere Gestalt der Außenwandung 26 der Mangelmulde 27. Im Übrigen
entspricht die Muldenmangel der Fig. 2 derjenigen der Fig. 1, weswegen für gleiche
Teile gleiche Bezugsziffern verwendet werden.
[0030] Die Außenwandung 26 der Mangelmulde 27 verfügt über einen parabelartigen bzw. halbelliptischen
Querschnitt, wobei im letztgenannten Falle der Mittelpunkt der Ellipsenhälfte auf
der Drehachse 20 liegt und die lange Achse der Ellipse senkrecht verläuft. Durch diese
Ausbildung der Außenwandung 26 nimmt der Abstand der Außenwandung 26 zur Innenwandung
17 von den oberen Längsrändern an der Einlaufseite 14 der Auslaufseite 15 zur Scheitellinie
21 an der tiefsten Stelle der Mangelmulde 27 stetig zu. Auch dadurch entsteht eine
Erweiterung, insbesondere eine Querschnittserweiterung, des Hohlraums 19 in der Mangelmulde
27. Die tiefste Stelle dieser Querschnittserweiterung liegt auf der Scheitellinie
21 der Mangelmulde 27. Dadurch weist die in der Fig. 2 gezeigte Mangelmulde 27 eine
im Vergleich zur Mangelmulde 10 der Fig. 1 tiefere Querschnittserweiterung auf, wodurch
sich die zu verdampfende Flüssigkeit 34 in einem schmaleren Bereich links und rechts
von der Scheitellinie 21 in der Querschnittserweiterung der Mangelmulde 27 sammelt.
Die Flüssigkeit kontaktiert die Außenwandung 26 bei der in der Fig. 2 gezeigten Muldenmangel
somit nur in einem recht schmalen Bereich, der gezielt und intensiv von dem Flammrohr
23 beheizbar ist.
[0031] Die Fig. 3 zeigt eine Muldenmangel mit einer alternativen Außenwandung 28 der Mangelmulde
29. Im übrigen entspricht die Muldenmangel der Fig. 3 auch derjenigen der Fig. 1,
weswegen für gleiche Teile gleiche Bezugsziffern verwendet wurden.
[0032] Die Außenwandung 28 der Mangelmulde 29 verfügt größtenteils über einen halbkreisförmigen
Verlauf mit parallelem Abstand zur Innenwandung 17. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
ist die Außenwandung 28 in gegenüberliegenden Randbereichen halbkreisförmig ausgebildet,
wobei ausgehend von den die Einlaufseite 14 und die Auslaufseite 15 bildenden Längsrändern
der Mangelmulde 29 der Abstand der Außenwandung 28 zur Innenwandung 17 sich gerinfügig
vergrößert. Dieser Abstand kann aber auch gleich bleiben.
[0033] Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ist die Erweiterung, insbesondere Querschnittserweiterung,
durch eine Wanne 30 an der tiefsten Stelle der Mangelmulde 29 gebildet. Die Wanne
30 verfügt hier über einen etwa trapezförmigen Querschnitt, der in Längsrichtung der
Mangelmulde 29 gleichbleibend ausgebildet ist. Die Abmessung der Wanne 30 ist so gewählt,
dass sie nahezu die gesamte zu verdampfende Flüssigkeit 34 im Inneren der Mangelmulde
29 aufnimmt. Das Flammrohr 23 unter der Wanne 30 ist so ausgebildet, dass es im Wesentlichen
nur die ebenflächige, horizontale Bodenwandung 31 der Wanne 30 erhitzt.
[0034] Die Fig. 4 zeigt ein weiteres alternatives Ausführungsbeispiel einer Muldenmangel.
Diese Muldenmangel entspricht insbesondere hinsichtlich der Mangelmulde 10 dem Ausführungsbeispiel
der Fig. 1, so dass für gleiche Teile wiederum gleiche Bezugsziffern verwendet werden.
[0035] Abweichend von der Muldenmangel der Fig. 1 wird die Energie zum Verdampfen der Flüssigkeit
bei der Muldenmangel der Fig. 4 durch mehrere Heizstäbe 32 in der Mangelmulde 10 erzeugt.
Die Heizstäbe 32 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel als Elektroheizstäbe ausgebildet.
Es ist auch denkbar, die Heizstäbe durch ein Wärmeträgerfluid zu beheizen.
[0036] Im Ausführungsbeispiel der Fig. 4 sind alle Heizstäbe gebildet durch in Längsrichtung
der Mangelmulde 10 hindurchlaufende dünne Rohre 33, die gasdicht mit den Stirnseiten
der Mangelmulde 10 verbunden sind, insbesondere durch Schweißen. Die Enden der Rohre
33 aller Heizstäbe 32 sind an den Stirnseiten der Mangelmulde 10 offen. Dadurch können
die Rohre 32 mit elektrischen Heizleitern, Heizdrähten, Heizwendeln oder sonstigen
Heizkörpern bestückt und elektrische Zuleitungen zugeführt werden. Durch die Anordnung
in den Rohren 33 gelangen die Heizelemente der elektrischen Heizstäbe 32 nicht in
Kontakt mit der zu verdampfenden Flüssigkeit in der Mangelmulde 10.
[0037] Alle Heizstäbe 32 sind in der Nähe der tiefsten Stelle der Mangelmulde 10 angeordnet,
nämlich dicht über dem flachen Bodenbereich der Außenwandung 18 der Mangelmulde 10.
Alle Heizstäbe 32 befinden sich so dicht am Bodenbereich 22 der Mangelmulde 10, dass
sie von der zu verdampfenden Flüssigkeit vollständig bedeckt sind.
[0038] Nachfolgend wird das erfindungsgemäße Verfahren anhand der Muldenmangel der Fig.
1 erläutert:
Die Mangelmulde 10 wird mit Dampf beheizt. Der dazu benötigte Dampf wird direkt in
der Mangelmulde 10 erzeugt. Zu diesem Zweck wird ein sich in der Mangelmulde 10 befindlicher
Vorrat an Flüssigkeit 34 durch ein entsprechendes Beheizen kontinuierlich und
vorzugsweise ununterbrochen verdampft. Bei der Flüssigkeit kann es sich um Wasser
handeln. Das Wasser kann mit den Siedepunkt erniedrigenden Zusätzen versehen sein.
Es sind aber auch andere Flüssigkeiten mit niedrigem Siedepunkt als Flüssigkeit 34
innerhalb der Mangelmulde 10 denkbar.
[0039] Die Mangelmulde 10 ist als ein gasdichter Druckkörper ausgebildet, in dem nach Art
eines Dampfkessels direkt Dampf erzeugbar ist. Dazu sind die Innenwandung 17 und die
Außenwandung 18 druck- und gasdicht miteinander verschweißt. Infolge der Dampferzeugung
innerhalb der Mangelmulde 10 dient der von der Innenwandung 17 gebildete Teil des
Druckbehälters gleichzeitig auch als Kondensations- und Wärmeaustauschfläche, woran
der in der Mangelmulde 10 erzeugte Dampf kondensiert und die Energie des in der Mangelmulde
10 erzeugten Dampfs an die Plättfläche 13 durch Wärmeleitung übertragen wird.
[0040] Im Hohlraum 19 der doppelwandigen Mangelmulde 10 befindet sich so viel Flüssigkeit
34, dass unter allen Betriebsumständen niemals die ganze Flüssigkeit verdampft werden
kann. Der Flüssigkeitspegel ist dabei so gewählt, dass dieser den tiefsten Punkt der
Innenwandung 17 nicht erreichen kann, so dass der innerhalb der Mangelmulde 10 gebildete
Dampf in Kontakt mit der ganzen Innenwandung 17 gelangt.
[0041] Die bei der Dampferzeugung verdampfte Flüssigkeit 34 wird im Inneren der Mangelmulde
10 kontinuierlich ersetzt durch sich bei der Abkühlung des erzeugten Dampfs bildendes
Kondensat, das vor allem an der Innenwandung 17 zurückfließt zum Flüssigkeitsvorrat
in der Mangelmulde 10.
[0042] Durch die untere Erweiterung, insbesondere die beliebige Querschnitte aufweisende
Querschnittserweiterung, der Querschnittserweiterung der Mangelmulde 10 sammelt sich
die zu verdampfende Flüssigkeit 34 stets an der tiefsten Stelle der Querschnittserweiterung
der Mangelmulde 10, und zwar im Bereich der mittigen Scheitellinie 21. Durch das mittige
unter der Mangelmulde 10 angeordnete Flammrohr 23 wird nur der Bodenbereich 22 der
Außenwandung 18 der Mangelmulde 10 beheizt, in dem sich zu verdampfende Flüssigkeit
34 sammelt. Die äußeren Randbereiche der Mangelmulde 10, in denen sich nur Dampf 35
befindet, werden hingegen nicht beheizt. Auf diese Weise erfolgt eine besonders wirksame
Verdampfung der Flüssigkeit 34 in der Mangelmulde 10, wodurch in dieser kontinuierlich
während des Betriebs der Muldenmangel Dampf 35 erzeugbar ist.
[0043] Durch den Drucksensor 24 und den Temperatursensor 25 werden die aktuellen Druck-
und Temperaturwerte innerhalb der Mangelmulde 10 kontinuierlich ermittelt. Durch vorzugsweise
eine Regeleinrichtung werden die aktuellen Druck- und Temperaturwerte im Inneren der
Mangelmulde 10 mit vorgegebenen Druck- und Temperaturwerten verglichen und dementsprechend
die Beheizung der Mangelmulde 10 durch das Flammrohr 23 geregelt, so dass die Temperatur
und der Druck im Inneren der Mangelmulde 10 nicht unzulässig hohe Werte annehmen können.
Denkbar ist es aber auch, nur die Temperatur oder den Druck in der Mangelmulde 10
zu regeln oder wenigstens zu steuern.
[0044] Das erfindungsgemäße Verfahren läuft mit den Muldenmangeln der Fig. 2 bis 4 prinzipiell
genauso wie beim zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahren ab. Das Ausführungsbeispiel
der Fig. 4 unterscheidet sich von den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis 3 lediglich
dadurch, dass die Beheizung der Flüssigkeit nicht indirekt über das Flammrohr 23 durch
die Außenwandung 18 der Mangelmulde 10 hindurch erfolgt, sondern im Inneren der Mangelmulde
10 durch im Hohlraum 19 derselben angeordnete Heizstäbe 32, insbesondere Rohre 33
mit darin angeordneten elektrischen Heizelementen. Denkbar ist aber auch eine direkte
Beheizung der Flüssigkeit durch im Inneren der Mangelmulde angeordnete elektrische
Heizelemente, die mit der zu verdampfenden Flüssigkeit 34 direkt in Kontakt gelangen
können.
[0045] Die Erfindung wurde vorstehend anhand von Muldenmangeln mit nur einer Mangelmulde
10 und einer Mangelwalze 11 erläutert. Die Erfindung eignet sich aber auch für Muldenmangeln
mit mehreren aufeinanderfolgenden Mangelmulden 10 und einer jeder Mangelmulde 10 zugeordneten
Mangelwalze 11.
Bezugszeichenliste:
[0046]
- 10
- Mangelmulde
- 11
- Mangelwalze
- 12
- Mangelspalt
- 13
- Plättfläche
- 14
- Einlaufseite
- 15
- Auslaufseite
- 16
- Mangelrichtung
- 17
- Innenwandung
- 18
- Außenwandung
- 19
- Hohlraum
- 20
- Drehachse
- 21
- Scheitellinie
- 22
- Bodenbereich
- 23
- Flammrohr
- 24
- Drucksensor
- 25
- Temperatursensor
- 26
- Außenwandung
- 27
- Mangelmulde
- 28
- Außenwandung
- 29
- Mangelmulde
- 30
- Wanne
- 31
- Bodenwandung
- 32
- Heizstab
- 33
- Rohr
- 34
- Flüssigkeit
- 35
- Dampf
- 36
- Flamme
1. Verfahren zum Beheizen einer Muldenmangel mit mindestens einer drehend antreibbaren
Mangelwalze (11) und einer jeder Mangelwalze (11) zugeordneten Mangelmulde (10, 27,
29), wobei die Mangelmulde (10, 27, 29) mit Dampf beheizt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampf in der mindestens einen Mangelmulde (10, 27, 29) erzeugt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampf in einem Hohlraum (19) in der jeweiligen doppelwandigen Mangelmulde (10,
27, 29) erzeugt wird und der im Hohlraum (19) erzeugte Dampf an einer als Kondensatorwandung
dienenden Innenwandung (17) der Mangelmulde (10, 27, 29) kondensiert.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampf durch Verdampfen einer Flüssigkeit im Hohlraum (19) der jeweiligen Mangelmulde
(10, 27, 29) erzeugt wird, insbesondere durch Verdampfen einer Flüssigkeit an der
tiefsten Stelle in der doppelwandigen Mangelmulde (10, 27, 29).
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Mangelmulde (10, 27, 29) von außen befeuert wird, vorzugsweise die
tiefste Stelle der Mangelmulde (10, 27, 29) von außen befeuert wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampf im Hohlraum (19) der jeweiligen Mangelmulde (10, 27, 29) durch eine im
Hohlraum (19) angeordnete Heizeinrichtung erzeugt wird.
6. Muldenmangel mit mindestens einer drehend antreibbaren Mangelwalze (11) und einer
dieser zugeordneten Mangelmulde (10, 27, 29), wobei die Mangelmulde (10, 27, 29) mehrwandig
ausgebildet ist mit einem Hohlraum im Inneren, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Mangelmulde (10, 27, 29) im Bereich ihrer tiefsten Stelle eine
Erweiterung aufweist.
7. Muldenmangel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Erweiterung der jeweiligen Mangelmulde (10, 27, 29) als eine Querschnittserweiterung
und/oder eine Wanne (30) ausgebildet ist, die vorzugsweise kontinuierlich in Längsrichtung
der Mangelmulde (10, 27, 29) durchgehend verläuft.
8. Muldenmangel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung der Querschnittserweiterung der Abstand zwischen den beiden Wandungen
der jeweiligen Mangelmulde zur tiefsten Stelle derselben hin, insbesondere zur mittleren
Scheitellinie (21) hin, zunimmt.
9. Muldenmangel, insbesondere nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Mangelmulde (10, 27, 29) als ein.Druckkörper zur Dampferzeugung
ausgebildet ist, der vorzugsweise von einer Außenwandung (18, 26, 28) und einer Innenwandung
(17) der Mangelmulde (10, 27, 29) gebildet ist.
10. Muldenmangel nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwandung (17) der Mangelmulde (10, 27, 29) als Kondensatorfläche bzw. Kondensationsfläche
zur Kondensation des innerhalb der als Druckkörper ausgebildeten Mangelmulde (10,
27, 29) erzeugten Dampfes.
11. Muldenmangel nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenseite, insbesondere einer Außenwandung (18, 26, 28) der jeweiligen Mangelmulde
(10, 27, 29) im Bereich der Erweiterung, insbesondere der Querschnittserweiterung,
bzw. der Wanne (30), mindestens eine Heizeinrichtung, vorzugsweise wenigstens ein
Flammrohr (23), zugeordnet ist.
12. Muldenmangel nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Querschnittserweiterung bzw. der Wanne (30) der jeweiligen Mangelmulde
(10, 27, 29) im Hohlraum (19) derselben mindestens ein Heizelement vorgesehen ist.
13. Muldenmangel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Heizelement in einem zum Hohlraum hin abgedichteten Raum, vorzugsweise
mindestens einem Rohr (33), angeordnet ist, wobei vorzugsweise im jeweiligen Rohr
(33) mindestens eine elektrische Heizeinrichtung angeordnet ist.
14. Muldenmangel nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Mangelmulde (10, 27, 29) mindestens ein den Druck und/oder die Temperatur im
Hohlraum (19) messender Sensor (24, 25) zugeordnet ist.
15. Muldenmangel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung vorgesehen ist, die in Abhängigkeit vom gemessenen Druck und/oder
der Temperatur im Hohlraum (19) einer oder aller Mangelmulden (10, 27, 29) die Energiezufuhr
zum Beheizen der oder jeder Mangelmulde (10, 27, 29) steuert, insbesondere regelt.