(57) Die Erfindung betrifft eine variable Gebäudekonstruktion für Holzhäuser, die auch
als Selbstbausatz geeignet ist, bestehend aus industriell vorgefertigten Modulen für
die Bodenplatte, die Wände und die Deckenplatte. Voraussetzung für den Grundriss einer solchen Gebäudekonstruktion ist die Bestimmung
und Einhaltung eines Rastermaßes. Dabei besteht die Bodenplatte aus mehreren nebeneinander angeordneten Bodenplattenelementen
gleicher Länge. Die Wandelemente werden als Außenwandelemente eingesetzt. Sie werden
in den 3 Ausführungsformen als ein geschlossenes Wandelement, ein Wandelement mit
mindestens einem darin eingelassenen Fenster und ein Wandelement mit einer darin eingelassenen
Tür ausgeführt. Dabei sind alle 4 Seiten des äußeren Rahmens mit einer Nut versehen. Die Innenwände werden aus separaten Innenwandsystemmodulen zusammen gesetzt, die ähnlich,
jedoch dünner als die Außenwände ausgebildet sind. Die Deckenplatte besteht wie die Bodenplatte aus mehreren nebeneinander angeordneten
Deckenplattenelementen gleicher Länge. Die Wandelemente werden untereinander sowie unten und oben jeweils durch eine Nut-Feder-Verbindung
gegenüber der Bodenplatte und der Deckenplatte in einer bestimmten Stellung fixiert. Damit wird eine stabile Bauweise erreicht, die sich von selbst trägt. Diese so gestaltete variable Gebäudekonstruktion für Holzhäuser ist mit dem Vorteil
verbunden, dass mit wenigen Grundmodulen individuell gestaltete Holzhäuser projektiert
und gebaut werden können. Durch die industrielle Fertigung wird eine hohe Maßgenauigkeit
erzielt, was wiederum zu einer einfachen Montage und hohen Passgenauigkeit der zusammen
gefügten Teile führt.
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