[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Leuchte mit einem Leuchtenrahmen,
wobei das Verfahren ein Herstellen eines kastenförmigen Basisteils zur Bildung einer
Leuchtenwanne der Leuchte umfasst. Außerdem betrifft die Erfindung eine entsprechende
Leuchte.
[0002] Unter einer "Leuchtenwanne" einer Leuchte wird im vorliegenden Rahmen ein Gebilde
verstanden, das im Sinne eines "Leuchtengehäuses" zur Aufnahme von weiteren Bauteilen
der Leuchte dient. Üblicherweise wird zur Herstellung einer Leuchtenwanne zunächst
ein Blechteil ausgestanzt, aus dem dann durch Biegen ein auf einer Seite offenes,
kasten- bzw. quaderförmiges Basisteil der Leuchtenwanne gebildet wird. Dieses Basisteil
weist dementsprechend in der Regel eine rechteckige Grundfläche sowie vier Seitenwände
auf, die jeweils über 90°-Biegungen mit den entsprechenden Randbereichen der Grundfläche
verbunden sind. Die der Grundfläche gegenüberliegende, offene Seite des Basisteils
ist somit durch die entsprechenden freien Ränder der Seitenwände begrenzt, die in
diesem Sinne einen "Rand" des Basisteils bzw. der Leuchtenwanne darstellen.
[0003] Ein Problem bei der Herstellung einer Leuchte unter Zuhilfenahme dieser Vorgehensweise
besteht darin, dass der so gebildete Rand des Basisteils bzw. der Leuchtenwanne im
Allgemeinen nicht dazu geeignet ist, eine sichtbare Außenfläche der Leuchte zu bilden.
Daher muss in der Regel in einem weiteren Schritt ein separates Rand- bzw. Rahmenelement
hergestellt werden, das demgemäß als sichtbares Teil geeignet ist und das dann dementsprechend
auf den Rand des Basisteils bzw. der Leuchtenwanne aufgebracht wird, so dass es einen
Leuchtenrahmen für die Leuchte bildet.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, bei einem entsprechenden
Verfahren die Herstellung der Leuchte zu vereinfachen. Außerdem soll eine entsprechende
Leuchte angegeben werden, die einfacher hergestellt werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den in den unabhängigen Ansprüchen genannten
Gegenständen gelöst. Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0006] Gemäß der Erfindung ist ein Verfahren zum Herstellen einer Leuchte mit einem Leuchtenrahmen
vorgesehen, das den folgenden Schritt umfasst: a) Herstellen eines kastenförmigen
Basisteils zur Bildung einer Leuchtenwanne der Leuchte. Weiterhin umfasst das Verfahren
die weiteren Schritte b) Herstellen eines Eckteils und c) Verbinden des Eckteils mit
dem kastenförmigen Basisteil zur Bildung des Leuchtenrahmens (im Folgenden auch kurz
"Rahmen" genannt).
[0007] Durch das Verbinden des Eckteils mit dem kastenförmigen Basisteil lässt sich ein
durchgehender bzw. umlaufender, als sichtbar vorgesehener Rahmen für die Leuchtenwanne
bzw. für die Leuchte bilden, ohne dass ein separates Rahmenelement als solches hergestellt
und mit der Leuchtenwanne verbunden werden müsste. Die Herstellung der Leuchte ist
dadurch deutlich vereinfacht.
[0008] Vorteilhaft erfolgt dabei in Schritt c) das Verbinden durch Verschweißen.
[0009] Vorteilhaft weist dabei der Schritt b) folgende Teilschritte auf: b1) Ausstanzen
eines Teils und b2) Bilden des Eckteils durch Umformen des in Schritt b1) ausgestanzten
Teils. Hierdurch kann der Rahmen so gestaltet werden, dass er eine - mit Bezug auf
die Seitlenwände des kastenförmigen Basisteils - schräge Fläche aufweist. Auf diese
Weise können besondere Anforderungen an das äußere Erscheinungsbild des Rahmens erfüllt
werden. Bei dem in Teilschritt b2) genannten Umformen kann es sich zum Beispiel um
ein Tiefziehen handeln.
[0010] Vorteilhaft weist das Eckteil eine konkave Fläche auf. Hierdurch sind die Möglichkeiten
zur Modifizierung des Erscheinungsbilds des Rahmens weiter verbessert. Beispielsweise
kann dadurch ein Rahmen gebildet werden, der einen Eckbereich mit einer Abrundung
aufweist.
[0011] Vorteilhaft wird eine Seitenwand des kastenförmigen Basisteils zur Bildung des Leuchtenrahmens
gebogen. Hierdurch lässt sich der Leuchtenrahmen insbesondere auf einfache Weise mehr
oder weniger breit gestalten. Besonders vorteilhaft wird die Seitenwand dabei wenigstens
zweimal gebogen. Hierdurch lässt sich der Leuchtenrahmen so gestalten, dass er einen
Wandbereich mit einer Fläche aufweist, deren Flächennormale mit der Normale der Grundfläche
des Basisteils einen Winkel einschließt, der größer als 0° und kleiner als 90°, vorzugsweise
größer als 10° und kleiner als 80°, beispielswiese 45° ist. Eine derartige "schräge"
Fläche ermöglicht, dass von der Leuchte abgestrahltes Licht den Leuchtenrahmen erhellt;
dies trägt zu einem positiven Erscheinungsbild der Leuchte bei.
[0012] Vorteilhaft weisen das Basisteil und das Eckteil Stanzgrate auf, wobei in Schritt
c) die Stanzgrate zu einer Seite hin weisen, die als Sichtseite der Leuchte vorgesehen
ist. Auf diese Weise kann der Rahmen so gestaltet werden, dass bei der fertiggestellten
Leuchte keine Übergangsbereiche zwischen dem Eckteil und den daran angrenzenden Bereichen
des Leuchtenrahmens erkennbar sind.
[0013] Besonders vorteilhaft liegen hierzu die Stanzgrate ausschließlich in Ebenen, die
senkrecht bzw. normal zu Längsachsen angrenzender Bereiche des Leuchtenrahmens orientiert
sind. Dadurch lassen sich die Stanzgrate besonders unauffällig ausbilden.
[0014] Vorteilhaft wird der nach Schritt c) gebildete Leuchtenrahmen in einem weiteren Schritt
d) lackiert. Beispielswiese kann dies in Form einer Pulverbeschichtung erfolgen. Hierdurch
lässt sich auf einfache Weise erzielen, dass Übergänge zwischen dem Eckteil und angrenzenden
Bereichen des Leuchtenrahmens als solche bei der Betrachtung der fertiggestellten
Leuchte von außen nicht oder zumindest praktisch nicht erkennbar sind.
[0015] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine Leuchte mit einem Leuchtenrahmen
vorgesehen, die nach einem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt ist. Der Leuchtenrahmen
der Leuchte weist dabei vorteilhaft in einem durch das Eckteil gebildeten Bereich
eine Abrundung auf.
[0016] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels und mit Bezug auf
die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine skizzenhafte Darstellung zu einem Ausführungsbeispiel einer Leuchtenwanne einer
erfindungsgemäßen Leuchte,
- Fig. 2
- eine Skizze zu einem Eckbereich der in Fig. 1 gezeigten Leuchtenwanne und
- Fig. 3
- eine Skizze eines Querschnitts längs der in Fig. 2 mit A - A bezeichneten Linie.
[0017] In Fig. 1 ist eine Leuchtenwanne 2 eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Leuchte dargestellt. Die Leuchtenwanne 2 dient in an sich bekannter Weise der Aufnahme
weiterer Bauteile der Leuchte, beispielsweise eines Reflektors, eines Leuchtmittels
und so weiter. Die Leuchtenwanne 2 kann in diesem Sinne ein Leuchtengehäuse bilden.
[0018] Die Leuchtenwanne 2 umfasst gemäß dem Ausführungsbeispiel ein auf einer Seite offenes,
kasten- bzw. quaderförmiges Basisteil. Dieses Basisteil kann eine rechteckige Grundfläche
4 und Seitenwände 6, 8, 10, 12 aufweisen, die über 90°-Biegungen mit den entsprechenden
Randbereichen der Grundfläche 4 verbunden sind. Bei der in Fig. 1 gezeigten Ansicht
ist das Basisteil also "oben" offen. Auf diese Weise ist der Grundfläche 4 gegenüber
liegend eine Öffnung des Basisteils gebildet, wobei sich die freien, nach oben weisenden
Ränder der Seitenwände 6, 8, 10, 12 längs des Rands dieser Öffnung erstrecken. Die
Öffnung kann insbesondere einen Lichtaustrittsbereich der Leuchte festlegen.
[0019] Grundsätzlich kann die Grundfläche 4 des Basisteils auch dreieckig, fünfeckig sechseckig,
usw. sein, so dass die Anzahl der entsprechenden Seitenwände dementsprechend variieren
kann. Demgemäß kann auch die Anzahl der Eckbereiche der durch das Basisteil gebildeten
Öffnung variieren.
[0020] Das Basisteil kann aus einem ausgestanzten Blechteil bestehen, das zur Bildung der
Seitenwände 6, 8, 10, 12 entsprechende Biegungen aufweist, die sich längs des Randes
der Grundfläche 4 erstrecken.
[0021] Zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Leuchte kann in einem Verfahrensschritt a)
ein solches kastenförmiges Basisteil zur Bildung einer Leuchtenwanne hergestellt werden.
[0022] Die Leuchtenwanne 2 umfasst neben dem Basisteil noch mehrere Eckteile 14, 14', 14",
14"'. Die Eckteile 14, 14', 14", 14"' können beispielsweise aus Blech bestehen. In
Fig. 1 ist ein beispielhaft gezeigtes Eckteil 14 separat vergrößert dargestellt. Die
Anzahl der Eckteile 14, 14', 14", 14'" kann insbesondere der Anzahl der Ecken der
Grundfläche 4 entsprechen. Im gezeigten Beispiel sind also vier Eckteile 14, 14',
14", 14'" vorgesehen.
[0023] In einem Verfahrensschritt b) wird das Eckteil 14 hergestellt.
[0024] Weiterhin wird in einem Verfahrensschritt c) das Eckteil 14 zur Bildung eines Leuchtenrahmens
16 (im Folgenden auch kurz Rahmen 16) mit dem kastenförmigen Basisteil verbunden,
vorzugswiese verschweißt. Durch dieses Verbinden bzw. Verschweißen des Eckteils 14
mit dem kastenförmigen Basisteil lässt sich der Leuchtenrahmen 16 durchgehend, also
geschlossen ringförmig gestalten. Außerdem lässt sich hierdurch der Rahmen 16 besonders
gut als sichtbar vorgesehenes Teil der Leuchte ausbilden, ohne dass ein separates
Rahmenelement als solches hergestellt und mit der Leuchtenwanne verbunden werden müsste.
Die Herstellung der Leuchte ist dadurch deutlich vereinfacht.
[0025] Zur Herstellung des Eckteils 14 in Verfahrensschritt b) kann vorgesehen sein, dass
in einem Teilschritt b1) ein Teil, beispielsweise aus Blech, ausgestanzt wird und
in einem anschließenden Teilschritt b2) das Eckteil 14 durch Umformen des ausgestanzten
Teils gebildet wird. Das Umformen kann beispielswiese durch Tiefziehen erfolgen.
[0026] Das Eckteil 14 kann eine konkave Fläche 18 aufweisen. Hierdurch sind die Möglichkeiten
zur Modifizierung des Erscheinungsbilds des Rahmens 16 weiter verbessert. Beispielsweise
kann dadurch - wie in Fig. 1 gezeigt - ein Rahmen 16 gebildet werden, der einen Eckbereich
mit einer Abrundung aufweist.
[0027] Wie aus der Detailansicht der Fig. 2 hervorgeht, kann zur Bildung des Leuchtenrahmens
16 weiterhin vorgesehen sein, dass eine der Seitenwände 6, 8, 10, 12, also beispielsweise
die Seitenwand 6 des kastenförmigen Basisteils gebogen wird. Insbesondere kann vorgesehen
sein, dass diese Biegung parallel zu derjenigen Biegung erfolgt, durch die die betreffende
Seitenwand 6 mit der Grundfläche 4 des Basisteils verbunden ist.
[0028] Durch diesen Verfahrensschritt wird ein oberer Bereich der Seitenwand 6 - bzw. der
der Grundfläche 4 gegenüberliegende Randbereiche der Seitenwand 6 - zu Teilbereichen
des Rahmens 16 "umgebildet". Insbesondere kann vorgesehen sein, dass dieses Biegen
vor dem Verfahrensschritt c), also vor dem Verschweißen mit dem Eckteil 16 erfolgt.
Entsprechendes gilt für die restlichen Seitenwände 8, 10, 12.
[0029] Auf diese Weise kann der Rahmen 16 insbesondere so gestaltet werden, dass er eine
Fläche 26 aufweist, deren Flächennormale in dieselbe Richtung weist, wie die Flächennormale
der Grundfläche 4. Die Fläche 26 des Rahmens 16 kann so orientiert sein, dass ihre
Flächennormale in die Richtung weist, in der die Hauptabstrahlung der Leuchte vorgesehen
ist; die Fläche 16 stellt in diesem Fall also eine Sichtfläche des Rahmens 16 dar.
Der Rahmen 16 lässt sich auf diese Weise sehr einfach mehr oder weniger breit gestalten.
[0030] Zur Bildung der Fläche 26 können auch wenigstens zwei, vorzugsweise parallele Biegungen
vorgesehen sein. Bei dem in Fig. 2 gezeigten Beispiel ist die Fläche 26 des Rahmens
16 durch zwei Biegungen 20, 22 der Seitenwand 6 gebildet. Auf diese Weise lässt sich
eine weitere Fläche 28 des Rahmens 16 bilden, die "schräg" zu der angrenzenden Seitenwand
6 verläuft. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass die Fläche 28 eine Normale aufweist,
die mit der Normalen der Grundfläche 4 des Basisteils einen Winkel einschließt, der
größer als 0° und kleiner als 90°, vorzugsweise größer als 10° und kleiner als 80°,
also beispielsweise 45° ist.
[0031] Es können auch noch weitere Biegungen vorgesehen sein; beispielswiese kann der äußere
Rand des Rahmens 16 eine Biegung 24 aufweisen, die derart gestaltet ist, dass der
äußere Bereich 30 des Rahmens 16 parallel zu der Seitenwand 6 orientiert ist.
[0032] Zur Ausbildung des Bereichs um das Eckteil 14 kann vorgesehen sein, dass die an das
Eckteil 14 angrenzenden Seitenwände 6, 8 des Basisteils an ihren entsprechenden Ecken
mit Ausschnitten versehen werden, so dass Kanten 32, 34 gebildet sind, die jeweils
als Stoßkanten zur Verbindung mit korrespondierenden Kanten 36, 38 des Eckteils 14
vorgesehen sind. Durch derartige Ausschnitte lässt sich erzielen, dass die betreffenden
Seitenwände 6, 8 Randbereiche 48, 50 aufweisen, die eine zur Grundfläche 4 des Basisteils
senkrecht verlaufende Kante des Basisteils bilden.
[0033] In Fig. 3 sind exemplarisch die Kanten 32 und 36 längs eines Schnitts entlang der
in Fig. 2 skizzierten Linie A-A skizzenhaft dargestellt. Diese Kanten 32, 36 können
als Stoßkanten bei der Verbindung des Eckteils 14 mit dem Basisteil vorgesehen sein.
[0034] Zur Verbindung des Eckteils 14 mit dem Basisteil können Schweißpunkte 40 vorgesehen
sein, die in Verfahrensschritt c) gesetzt werden. Die Schweißpunkte 40 sind vorzugsweise
der Sichtseite des Rahmens 16 gegenüberliegend angeordnet. Mit "Sichtseite" des Rahmens
16 ist dabei diejenige Seite bezeichnet, die bei der fertiggestellten Leuchte bei
Blick auf den Lichtaustrittsbereich zu erkennen ist. Mit Bezug auf die Darstellung
der Fig. 2 sind die Schweißpunkte 40 also "unter" dem Rahmen 16 angeordnet.
[0035] Das Basisteil kann aus einem aus Blech ausgestanzten Teil gebildet sein. Dasselbe
gilt für das Eckteil 14. Daher können, wie in Fig. 3 skizziert, diese beiden Teile
an ihren Kanten 32, 36 Stanzgrate 42, 44 aufweisen. Vorteilhaft ist vorgesehen, dass
diese Stanzgrate 42, 44 zur Sichtseite des Rahmens 16 hin weisend angeordnet werden.
Hierdurch wird ermöglicht, dass die Verbindungen des Eckteils 14 mit den angrenzenden
Bereichen des Rahmens 16 bzw. der Seitenwände 6, 8 bei der fertiggestellten Leuchte
praktisch nicht mehr zu erkennen sind.
[0036] Vorzugsweise werden die Stanzgrate 42, 44 derart gebildet, dass sie ausschließlich
in Ebenen liegen, die senkrecht zu Längsachsen angrenzender Bereiche des Leuchtenrahmens
16 orientiert sind. Hierdurch lässt sich erzielen, dass die an die Kanten 32, 36 angrenzenden
und mit Bezug auf die Kanten 32, 36 gegenüberliegenden Bereiche von Basisteil bzw.
Eckteil 14 in einer Ebene liegen und nicht einen Winkel kleiner als 180° einschließen.
Eine derart "geradlinige Fortsetzung" über die Kanten 32, 36 hinweg ermöglicht, dass
die Stanzgrate 42, 44 besonders gut unsichtbar gemacht werden können. Dies wäre beispielsweise
nicht der Fall, wenn eine entsprechende Stoßkante längs der konkaven Fläche 18 gebildet
wäre.
[0037] Vorzugweise wird in einem weiteren Verfahrensschritt d) nach Bildung des Rahmens
16 der Rahmen 16 lackiert. Dies kann beispielsweise durch Pulverbeschichtung erfolgen.
In Fig. 3 ist eine entsprechende Lackschicht 46 skizziert. Dies kann insbesondere
derart erfolgen, dass die Lackschicht 46 die Stanzgrate 42, 44 so überdeckt, dass
sie bei der fertiggestellten Leuchte von einem Betrachter nicht mehr zu sehen sind.
Die Pulverbeschichtung erhöht außerdem die Wertigkeit der Leuchte.
1. Verfahren zum Herstellen einer Leuchte mit einem Leuchtenrahmen, umfassend den Schritt:
a) Herstellen eines kastenförmigen Basisteils zur Bildung einer Leuchtenwanne der
Leuchte,
gekennzeichnet durch
die weiteren Schritte
b) Herstellen eines Eckteils (14), und
c) Verbinden des Eckteils (14) mit dem kastenförmigen Basisteil zur Bildung des Leuchtenrahmens
(16).
2. Verfahren nach Anspruch 1,
wobei in Schritt c) das Verbinden durch Verschweißen erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
bei dem der Schritt b) folgende Teilschritte aufweist:
b1) Ausstanzen eines Teils und
b2) Bilden des Eckteils (14) durch Umformen des ausgestanzten Teils.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem das Eckteil (14) eine konkave Fläche (18) aufweist.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem eine Seitenwand (6) des kastenförmigen Basisteils zur Bildung des Leuchtenrahmens
(16) der Leuchte gebogen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
bei dem die Seitenwand (6) zur Bildung des Leuchtenrahmens (16) der Leuchte wenigstens
zweimal gebogen wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem das Basisteil und das Eckteil (14) Stanzgrate (42, 44) aufweisen und in Schritt
c) die Stanzgrate (42, 44) zu einer Seite hin weisen, die als Sichtseite der Leuchte
vorgesehen ist.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
bei dem die Stanzgrate (42, 44) ausschließlich in Ebenen liegen, die senkrecht zu
Längsachsen angrenzender Bereiche des Leuchtenrahmens (16) orientiert sind.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem der nach Schritt c) gebildete Leuchtenrahmen (16) in einem weiteren Schritt
d) lackiert wird, vorzugsweise mittels Pulverbeschichtung.
10. Leuchte mit einem Leuchtenrahmen,
hergestellt nach einem der in den Ansprüchen 1 bis 9 angegebenen Verfahren.
11. Leuchte nach Anspruch 10,
bei der der Leuchtenrahmen (16) in einem durch das Eckteil (14) gebildeten Bereich
eine Abrundung aufweist.