Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Lampe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Die
Erfindung betrifft insbesondere eine elektrische Lampe, bestehend aus einer in einem
Außenkolben angeordneten Einbaulampe und einem Sockel, wobei der Sockel mit Stromzuführungsdrähten
der Einbaulampe elektrisch leitend verbunden ist. Die Erfindung betrifft weiterhin
eine einseitig gesockelte elektrische Lampe mit einem in einem Sockel gehalterten
Außenkolben und mindestens einer innerhalb des Außenkolbens angeordneten Einbaulampe.
Derartige Halogenglühlampen sind insbesondere für Betrieb an Hochvolt (HV) mit typisch
100 bis 250 V gedacht.
Stand der Technik
[0002] Die
DE-A 10 2005 051 076 offenbart eine Halterung für eine Einbaulampe, die aus einem metallischen Montageclip
besteht, in den die Einbaulampe eingeschoben wird. Der Montageclip ist am gläsernen
Tellerfuß des Außenkolbens angebracht, was allerdings sehr aufwendig ist, da der gläserne
Fuß ein sehr komplexes Bauteil darstellt, das beispielsweise Pumpstengel und eingeschmolzene
Zuführungsdrähte umfasst.
Darstellung der Erfindung
[0003] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Montage einer Einbaulampe auf
einem Tellerfuß mit möglichst kurzer Baulänge zu ermöglichen.
[0004] Diese Aufgabe wird gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
[0005] Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den abhängigen Ansprüchen.
[0006] Der Erfindung sichert die einfache Herstellung einer Lampe, bestehend aus einer Einbaulampe,
einem Sockel und einem Außenkolben. Der Erfindung schafft eine einseitig gesockelte
elektrische Lampe mit einem an einem Sockel befestigten Außenkolben und einer innerhalb
des Außenkolbens angeordneten Einbaulampe, die robust und einfach herstellbar ist.
Vorzugsweise ist die Einbaulampe eine Hochvolt-Halogenglühlampe mit Stiftsockel, wobei
mindestens zwei Stifte als Stromzuführungsdrähte wirken.
[0007] Die Einbaulampe besteht im wesentlichen aus einem hermetisch abgeschlossenen Lampengefäß,
aus wenigstens einem Leuchtmittel und einem Stromzuführungssystem für das Leuchtmittel,
das in der Regel zwei äußere Stromzuführungen aufweist, die aus einer Quetschung der
Einbaulampe achsparallel herausragen. Das Leuchtmittel ist normalerweise ein Leuchtkörper,
es kann aber auch ein Entladungsbogen zwischen zwei Elektroden sein. Im folgenden
wird das Leuchtmittel der Einfachheit halber immer als Leuchtkörper beschrieben. Er
ist über innere Stromzuführungen und ggf. Folien mit den äußeren Stromzuführungen
verbunden.
[0008] Das Stromzuführungssystem verbindet den im Inneren des Lampengefäßes angeordneten
Leuchtkörper mit einem außerhalb des Lampengefäßes angeordneten Sockel, der mit einer
Stromquelle zu verbinden ist. Das Stromzuführungssystem besteht beispielsweise aus
inneren Stromzuführungsdrähten, aus Einschmelzfolien und aus äußeren Stromzuführungsdrähten,
wobei die zueinander ausgerichteten Enden der inneren und äußeren Stromzuführungsdrähte
und die die Stromzuführungsdrähte miteinander verbindenden Einschmelzfolien in der
Lampenquetschung eingeschmolzen sind. Relevant für die Erfindung ist nur die Quetschung
und die davon nach außen ragenden Drähte der äußeren Stromzuführungen. Die Einbaulampe
ist in der Regel mit einem Inertgas und einem Halogenzusatz gefüllt. Statt einer Glühlampe
kann aber auch eine Hochdruckentladungslampe als Einbaulampe verwendet werden, ähnlich
wie in
DE-A 32 32 207 beschrieben.
[0009] Der Witz der Erfindung liegt darin, dass eine hohe Kompaktifizierung dadurch erreicht
wird, dass die äußeren Stromzuführungen der Einbaulampe nicht wie bis jetzt üblich
direkt mit dem Sockel verbunden werden, sondern über einen Montageclip, der die Verbindungsstrecke
sozusagen faltet und so die Länge der Lampe verkürzt. Zu diesem Zweck enden die äußeren
Stromzuführungen der Einbaulampe als abgewinkelte Drähte. Der Montageclip kontaktiert
einen Draht bevorzugt über ein Kontaktteil.
[0010] Der Montageclip hat außerdem eine Hohlschiene, die über ein Rahmenteil mit dem Kontaktteil
verbunden ist. Diese Hohlschiene ist per Clip-Verbindung mit einem vom Sockel herangeführten
Sockelstift oder Sockelkontakt verbunden, der aus einem Tellerfuß nach oben herausragt.
[0011] Wesentlich für die Verkürzung der Baulänge ist, dass es eine Schnittebene gibt, in
der die vier elektrischen Zuleitungen, nämlich die zwei äußeren Stromzuführungen und
die zugeordneten Sockelkontakte, keinen körperlichen Kontakt zueinander haben. Vielmehr
wird dieser Kontakt jeweils durch den Montageclip hergestellt.
[0012] Der neuartige Montageclip hat als wesentliche Bestandteile eine Kontaktfläche für
die äußere Stromzuführung am Kontaktteil, ein als Verbindung wirkendes Rahmenteil
und eine Hohlschiene, die mit dem Kontaktteil über das Rahmenteil verbunden ist.
[0013] Das Rahmenteil ist in seiner Grundausführung als L-förmig gebogenes Blechteil gestaltet,
wobei die erste Seite des L an der Hohlschiene endet. Die zweite Seite des L ist im
wesentlichen rechtwinkelig dazu abgebogen und trägt bevorzugt die Kontaktfläche für
die Stromzuführung. Die Gestalt des L ist einer Breitseite und einer Schmalseite der
Quetschung der Einbaulampe angepasst.
[0014] Bevorzugt ist die erste Seite des Rahmenteils mindestens so lang, dass sie der halben
Breite der Breitseite der Quetschung der Einbaulampe entspricht. Die zweite Seite
des L ist bevorzugt so bemessen, daß sie im wesentlichen der Breite der Schmalseite
der Quetschung der Einbaulampe entspricht. Bevorzugt ist dabei die Quetschung gemäß
der bekannten H-, Doppel-T- oder I-Form mit verbreiterten Schmalseiten, die wulstartig
vorspringen, ausgestattet.
[0015] Bevorzugt sind eine oder beide Seiten des L nach Art eines Fensterrahmens gestaltet,
also im wesentlichen ein Viereck, das innen zur Materialeinsparung ausgespart ist.
Das Viereck ist nicht unbedingt planar, sondern es kann zur Verbesserung der Stabilität
gewellt sein bzw. der Form des H oder I der Quetschung angepasst sein.
[0016] Dabei ist das Kontaktteil im wesentlichen bevorzugt eine Verlängerung des Rahmenteils,
im wesentlichen nach unten zielend, bevorzugt leicht nach innen gewinkelt. Bevorzugt
sitzt das Kontaktteil als Lasche an der zweiten Seite an. Nach unten bedeutet hier
von der Quetschung zum Sockel zeigend.
[0017] Bevorzugt ist die äußere Stromzuführung der Einbaulampe so nach außen umgebogen,
dass sie innen am Kontaktteil anliegt.
[0018] Die Hohlschiene läuft achsparallel zur Einbaulampe. Sie sitzt an einem Endenbereich
der ersten Seite des Montageclips. Sie ist im Querschnitt U-förmig mit zwei Schenkeln
und einem dazwischenliegenden Basisteil und setzt integral mit einem ersten Schenkel
des U an der ersten Seite des Rahmenteils an. Dabei ist dieser erste Schenkel in etwa
rechtwinkelig aus der Ebene des Rahmenteils abgewinkelt. Die Hohlschiene ist so angepasst,
dass sie den Sockelkontakt, der aus einem Tellerfuß nach oben, zur Einbaulampe hin,
herausragt, eng umschließt.
[0019] Zur Fixierung kann die Hohlschiene im Bereich des zweiten Schenkels, der frei ist,
durchbrochen sein, so dass ein Klemmstück aus dem Fleisch des zweiten freien Schenkels
herausgelöst ist, das nach innen, gegen den Sockelkontakt geneigt und somit an den
Sockelkontakt angepresst werden kann.
[0020] In einer bevorzugten Ausführungsform endet das Rahmenteil hier an dem zweiten freien
Schenkel. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass es über die Hohlschiene hinaus verlängert
ist. Das Rahmenteil liegt im wesentlichen mindestens an einer Breitseite und einer
Schmalseite der Quetschung an.
[0021] In einer bevorzugt Ausführungsform ist das Rahmenteil noch weiter verlängert, so
dass es die Schmalseite vollständig umrundet und sich außerdem bis zu einem Teil der
zweiten, der ersten gegenüberliegenden Breitseite erstreckt. In diesem Fall ist die
grundsätzliche Form von einem L zu einem modifizierten U mit unterschiedlich langen
Schenkeln verlängert. Diese dritte Seite, bevorzugt als kurzer Schenkel dieses modifizierten
U aufzufassen, ist von der Schmalseite zur zweiten Breitseite zurückgebogen. Bevorzugt
hat diese dritte Seite des Rahmens, das zur zweiten Breitseite hinzeigt, eine Federlasche.
Sie ist bevorzugt an ihrem freien Ende wieder zurückgebogen, so dass sie mit diesem
abstehenden Ende auf einer Noppe, die aus der Quetschung hervorsteht aufliegt. Die
dritte Seite kann streifenartig gestaltet sein, wobei die Federlasche galgenartig
an einem Ende des Streifens ansetzt.
[0022] Bevorzugt sitzt an der zweiten Seite des Rahmenteils ebenfalls mindestens eine Federlasche,
die gegen die zugehörige Schmalseite der Quetschung gerichtet ist Diese Federlaschen
vermitteln einen klemmenden Halt des Montageclips an der Quetschung. Der elektrische
Kontakt zwischen Stromzuführung und Kontaktelement wird bevorzugt durch Schweißen
sichergestellt oder verbessert. Gleiches gilt für die Verbindung zwischen Sockelkontakt
und Hohlschiene.
[0023] Besonders bevorzugt werden zwei gleichartige Montageclips verwendet, die jeweils
einen Sockelkontakt mit einer äußeren Stromzuführung verbinden. Die Clips werden auf
die Quetschung der Einbaulampe gefügt. Federlaschen fixieren und halten den Clip lagerichtig
an der Quetschung der Einbaulampe. Eine Federlasche rastet an einer Noppe der Breitseite
der Quetschung ein. Die U-förmig oder bogenförmig zurückgebogenen, bevorzugt etwas
nach außen aufgebogenen Stromzuführungen der Einbaulampe kontaktieren das Kontaktelement
des Clips, bevorzugt in Richtung zur Schmalseite der Quetschung hin. Die Baueinheit
Clips mit Einbaulampe wird dann auf die Sockelkontakte des Tellerfußes gefügt. Allerdings
ist der Tellerfuß als solcher in dieser Form nicht unbedingt nötig. Er kann auch durch
ein gleichwirkendes anderes Fixiermittel für die Sockelkontakte ersetzt sein.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0024] Im Folgenden soll die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert
werden. Die Figuren zeigen:
- Figur 1
- eine Explosionszeichnung einer erfindungsgemä- ßen Lampe;
- Figur 2
- ein Tellerfuß mit Clip in Seitenansicht;
- Figur 3
- eine perspektivische Darstellung der elektrisch verbundenen Bauteile der Lampe unter
Verwendung zweier Clips;
- Figur 4
- eine Draufsicht von oben (4a) und unten (4b) auf den Montageclip;
- Figur 5
- eine Seitenansicht des Montageclips auf die Breitseite (5a) und auf die Schmalseite
(5b);
- Figur 6
- ein Detail des Clips und der Quetschung;
- Figur 7
- ein L-förmiger Clip mit Kontaktelement an der Breitseite verglichen mit dem U-förmigen
Clip.
Bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
[0025] Figur 1 bis 3 zeigt eine erfindungsgemäße Lampe 1. Figur 1 stellt die Lampe in einer
Explosionsdarstellung dar. In einem Sockel 5 des handelsüblichen Typs E27 ist ein
Außenkolben 6 vom Typ A55 gehalten. Innerhalb des Außenkolbens 6 ist eine Einbaulampe
2 so angeordnet, dass sich ein Leuchtkörper 3 der Einbaulampe 2 annähernd an der Stelle
innerhalb des Außenkolbens 6 befindet, an der bei einer herkömmlichen Glühlampe ebenfalls
der Leuchtkörper angeordnet ist. Die Einbaulampe 2 ist als sogenannte Hochvolt-Halogenglühlampe
ausgeführt und als solche aus dem Stand der Technik bekannt.
[0026] Die Einbaulampe 2 hat eine Längsachse A und ist mit einem Tellerfuß 4 mechanisch
verbunden, aus dem stiftartige Sockelkontakte 4a, 4b herausragen. Diese sind mit den
eigentlichen Sockelzuleitungen 44a, 44b verbunden.
[0027] Die Einbaulampe 2 ist beispielsweise eine einseitig gequetschte Halogenglühlampe
mit Lampengefäß 10. Der Leuchtkörper 3 ist über ein Stromzuführungssystem mit dem
Sockel 5 elektrisch leitend verbunden. Das Stromzuführungssystem besteht aus mit dem
Leuchtkörper 3 verbundenen inneren Stromzuführungsdrähten 11, Einschmelzfolien 12
und äußeren Stromzuführungsdrähten 13, die seitlich etwa U-förmig zurückgebogen sind.
Die von dem Leuchtkörper 3 abgewandten Enden der inneren Stromzuführungsdrähte 11,
die Einschmelzfolien 12 und die den Einschmelzfolien zugewandten Enden der äußeren
Stromzuführungsdrähte 13 sind in einer Quetschung 14, die das Lampengefäß 10 abschließt,
eingeschmolzen. Die Quetschung 14 ist bevorzugt in sog. Doppel-T-Form ausgeführt,
mit zwei Schmalseiten 18 und zwei Breitseiten 19 und mit einem vorspringenden Wulst
17 an den Seitenrändern der Schmalseiten.
[0028] Das Lampengefäß 10 ist mit einem Inertgas und Halogenzusatz gefüllt. An seinem der
Quetschung 14 gegenüberliegenden Ende ist das Lampengefäß 10 abgeschmolzen. Das Lampengefäß
10 ist nach außen hermetisch dicht abgeschlossen.
[0029] Die Einbaulampe 2 ist von zwei Montageclips 20 gehalten, siehe Figur 3 bis 5. Die
beiden Montageclips 20 sind bevorzugt identisch, müssen es aber nicht unbedingt sein.
Jeder weist eine Kontaktfläche 21 für die äußere Stromzuführung 13 auf, die im wesentlichen
als Lasche geformt ist.
[0030] Jeder Clip 20 besteht aus einem Blechstreifen, der im wesentlichen U-förmig gebogen
ist. Er hat eine erste Seite 22, der in etwa parallel zu einer ersten Breitseite 19
der Quetschung angeordnet ist, eine zweite Seite 23, die in etwa parallel zu einer
Schmalseite 18 der Quetschung verläuft, und eine dritte Seite 24, die wiederum in
etwa parallel zur zweiten Breitseite 19 der Quetschung angeordnet ist. Die erste Seite
22 kann von oben gesehen (Figur 4a) als erster langer Schenkel eines U aufgefasst
werden. Die dritte Seite 24 ist der zweite kurze Schenkel des U. Die zweite Seite
23 ist die Basis des U.
[0031] Das freie Ende des ersten Schenkels ist zu einer Hohlschiene 30 geformt, die im Querschnitt
U-förmig gestaltet ist. Die erste Seitenwand 31 der Hohlschiene ist direkt um etwa
90° abgewinkelt an einem Rahmenteil 15 der ersten Seite 22 angesetzt. Daran ist eine
Dachwand 32 gesetzt, die etwa parallel zum Rahmenteil 15 angeordnet ist. Daran setzt
die zweite Seitenwand 33 an, die wieder hin zur Ebene des Rahmenteils zurückgebogen
ist. Die Hohlschiene 30 kann auch kontinuierlich gewölbt sein, so dass ein fließender
Übergang zwischen Seitenwänden und Dachwand vorhanden ist. Die Hohlschiene 30 hat
eine schürzenartig ausgeweitete Einfädelhilfe 29 an ihrem unteren Ende.
[0032] Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die zweite Seitenwand 33 und teilweise die Dachwand
32 unvollständig. Etwa in der Mitte ist eine größere Aussparung 40 vorgesehen, aus
der ein Klemmteil 34 in den von der Hohlschiene 30 gebildeten Kanal schräg hineinragt.
Der Sinn des Klemmteils 34 ist die provisorische Halterung des in den Kanal der Hohlschiene
eingeführten Sockelkontakts 4a bzw. 4b.
[0033] Der Montageclip 20 weist außerdem an seiner zweiten Seite 23 ein zweites Rahmenteil
36 auf, bei dem es vor allem auf zwei Federteile 37 ankommt. Das zweite Rahmenteil
36 weist hier zwei Querstreben 39 und 40 auf. Die Federlaschen 37 sitzen an der oberen
Querstrebe 39 am unteren Rand und erstrecken sich quer dazu, so dass sie Druck auf
die Schmalseite der Quetschung ausüben können und damit den Clip 20 fixieren.
[0034] Der Clip 20 weist außerdem an seiner dritten Seite 24 eine Rastfeder 28 auf, die
gegen die zweite Breitseite 19 der Quetschung drückt und dort mit einer vorstehenden
Noppe 27, siehe Figur 6, zusammenwirkt, so dass sie die Fixierung und Justierung des
Clips 20 zusammen mit den Federteilen 37 verbessert. Auf diese Weise lässt sich eine
zuverlässige Verbindung der Baueinheit Einbaulampe plus Clip 20 schaffen, die dann
auf den Tellerfuß 4 mit den Sockelstiften 4a, 4b, aufgesteckt werden kann. Dabei werden
die Sockelstifte in die Hohlschienen 30 eingeführt und dort verschweißt, bevorzugt
mittels Laserschweißen.
[0035] Die dritte Seite 24 weist im Prinzip einen achsparallelen Streifen 51 auf, an dessen
erste Ende seitlich die Rastfeder 28 galgenförmig angesetzt ist. An seinem zweiten
Ende ist ein Vorsprung 52 seitlich umgebogen, so dass der Vorsprung an der Quetschung
den Wulst 17 umgreift.
[0036] Die erste Seite 22 ist so gewellt, dass der Wulst 17 der Quetschung von ihr umschlossen
ist und in etwa der Mitte der Breitseite der Quetschung der davor liegende Sockelkontakt
4a von der Hohlschiene 30 umschlossen werden kann.
[0037] In einem weitern Ausführungsbeispiel gemäß Figur 7 links ist der Montageclip 50 im
Prinzip ähnlich wie im ersten Ausführungsbeispiel ausgeführt. Jedoch ist hier auf
die dritte Seite verzichtet, so dass der Clip nur L-förmig gebogen ist aus der ersten
Seitenwand 22 und der zweiten Seitenwand 23. Das Kontaktplättchen 55 sitzt hier an
der ersten Seitenwand 22. Dementsprechend muss dann auch die äußere Stromzuführung
13 in diese Richtung abgebogen sein. Im Hintergrund ist ein dreiteiliger Clip 20 wie
oben beschrieben gezeigt.
[0038] Die Montage derartiger Clips erfolgt so, dass die beiden Clips 20 auf die Quetschung
der Einbaulampe gefügt werden, wobei Federlaschen und Rastfedern die Fixierung und
exakte Justierung sichern. Dabei liegen die U-förmig aufgebogenen äußeren Stromzuführungen
der Einbaulampe an den Kontaktplättchen 21 an. Diese Baueinheit wird dann auf die
am Tellerfuß 4 überstehenden Sockelkontakte 4a und 4b gefügt. Die Sockelkontakte 4a
und 4b werden dabei in die Hohlschiene 30 eingepasst und dort ggf. provisorisch durch
das Klemmteil 34 gehaltert.
[0039] Eine feste Verbindung zwischen Clip 20 und Sockelkontakt 4a, 4b wird durch Laserschweißen,
Widerstandsschweißen etc. im Bereich der Hohlschiene 30 erzielt. Das Fügen der Sockelkontakte
4a, 4b wird dabei durch die Einlaufschrägen 29 als Einfädelhilfe erleichtert, die
gleichzeitig zentrierend wirken. So wird eine kraftschlüssige und elektrisch sichere
Verbindung hergestellt. In ähnlicher Weise wird die Verbindung zwischen der äußeren
Stromzuführung und der Kontaktfläche 21 mittels Laser etc. verschweißt. Insgesamt
ist der Vorteil dieser Montagetechnik eine günstige, stabile, präzise und platzsparende
Befestigung der Einbaulampe in einem Außenkolben, vor allem unter Verwendung einer
Tellerfußeinschmelzung o.ä. Technik, die eine Fixierung der Enden der Sockelkontakte
ermöglicht. Damit wird eine kurze Baulänge der gesamten Lampe sichergestellt.
[0040] Anmerkung: Bei den Rastfedern und Federlaschen und Klemmteilen handelt es sich um
ähnlich wirkende Teile, die aber begrifflich unterschieden werden.
[0041] Wesentliche Merkmale der Erfindung in Form einer numerierten Aufzählung sind:
- 1. Elektrische Lampe mit einem Außenkolben und einer darin angeordneten Einbaulampe
sowie einer Längsachse, wobei am Außenkolben ein Sockel angesetzt ist, wobei die Einbaulampe
mit einer Quetschung mit zwei Schmalseiten und zwei Breitseiten ausgestattet ist,
aus der mindestens eine äußere Stromzuführung herausragt, die ihrerseits mit einer
vom Sockel hochragenden Zuleitung, im folgenden als Sockelkontakt bezeichnet, über
ein Verbindungsmittel elektrisch leitend verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel ein Montageclip ist, der L-förmig gebogen ist und dadurch mit
einer ersten Seitewand an eine Breitseite und mit einer zweiten Seitenwand an eine
Schmalseite der Quetschung angepasst ist, wobei die erste Seitenwand eine Hohlschiene
aufweist, und wobei der Clip ein Kontaktteil aufweist, wobei das Kontaktteil mit der
äußeren Stromzuführung verbunden ist, und wobei die Hohlschiene mit dem Sockelkontakt
verbunden ist.
- 2. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlschiene eine erste Seitenwand, eine Dachwand und eine zweite Seitenwand besitzt.
- 3. Lampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Seitenwand mit einem Klemmteil, das in den von der Hohlschiene gebildeten
Kanal ragt, ausgestattet ist.
- 4. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktteil an der zweiten Seitenwand angesetzt ist, wobei die äußere Stromzuführung
der Einbaulampe seitlich zurückgebogen ist, in Richtung des Kontaktteils.
- 5. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Clip eine dritte Seitenwand aufweist, die von der zweiten Seitenwand aus zur
zweiten Breitseite der Quetschung zurückgebogen ist, so dass der Clip insgesamt U-förmig
gebogen ist.
- 6. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Seitenwand aus zwei voneinander beabstandeten Querstreben, die quer zur
Achse liegen, besteht, wobei eine Federlasche von einer Querstrebe ausgehend auf die
Schmalseite der Quetschung gerichtet ist.
- 7. Lampe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Seitenwand als achsparalleler Streifen gestaltet ist, an dessen erstem
Ende eine Federlasche angeordnet ist, die galgenartig seitlich vom Ende angesetzt
ist, wobei diese Federlasche auf die zweite Breitseite gerichtet ist.
- 8. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenkolben mittels eines Tellerfußes oder ähnlich fixierend wirkenden Mittels
abgeschlossen ist, aus dessen Ende die Sockelkontakte herausragen.
1. Elektrische Lampe mit einem Außenkolben und einer darin angeordneten Einbaulampe sowie
einer Längsachse, wobei am Außenkolben ein Sockel angesetzt ist, wobei die Einbaulampe
mit einer Quetschung mit zwei Schmalseiten und zwei Breitseiten ausgestattet ist,
aus der mindestens eine äußere Stromzuführung herausragt, die ihrerseits mit einer
vom Sockel hochragenden Zuleitung, im folgenden als Sockelkontakt bezeichnet, über
ein Verbindungsmittel elektrisch leitend verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel ein Montageclip ist, der L-förmig gebogen ist und dadurch mit einer ersten Seitenwand an eine Breitseite und mit einer zweiten Seitenwand an
eine Schmalseite der Quetschung angepasst ist, wobei die erste Seitenwand eine Hohlschiene
aufweist, und wobei der Clip ein Kontaktteil aufweist, wobei das Kontaktteil mit der
äußeren Stromzuführung verbunden ist, und wobei die Hohlschiene mit dem Sockelkontakt
verbunden ist.
2. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlschiene eine erste Seitenwand, eine Dachwand und eine zweite Seitenwand besitzt.
3. Lampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Seitenwand mit einem Klemmteil, das in den von der Hohlschiene gebildeten
Kanal ragt, ausgestattet ist.
4. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktteil an der zweiten Seitenwand angesetzt ist, wobei die äußere Stromzuführung
der Einbaulampe seitlich zurückgebogen ist, in Richtung des Kontaktteils.
5. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Clip eine dritte Seitenwand aufweist, die von der zweiten Seitenwand aus zur
zweiten Breitseite der Quetschung zurückgebogen ist, so dass der Clip insgesamt U-förmig
gebogen ist.
6. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Seitenwand aus zwei voneinander beabstandeten Querstreben, die quer zur
Achse liegen, besteht, wobei eine Federlasche von einer Querstrebe ausgehend auf die
Schmalseite der Quetschung gerichtet ist.
7. Lampe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Seitenwand als achsparalleler Streifen gestaltet ist, an dessen erstem
Ende eine Federlasche angeordnet ist, die galgenartig seitlich vom Ende angesetzt
ist, wobei diese Federlasche auf die zweite Breitseite gerichtet ist.
8. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenkolben mittels eines Tellerfußes oder eines ähnlich fixierend wirkenden
Mittels abgeschlossen ist, aus dessen Ende die Sockelkontakte herausragen.