[0001] Die Erfindung betrifft ein Bodenreinigungsgerät mit einem Gehäuse, an dessen Unterseite
mindestens ein antreibbares Reinigungswerkzeug zum Ablösen von Schmutz von einer zu
reinigenden Fläche angeordnet ist, sowie mit einem Saugaggregat zum Absaugen des Schmutzes
und einem Schmutzbehälter zur Aufnahme des abgesaugten Schmutzes, wobei das Gehäuse
eine Schmutzbehälteraufnahme aufweist, in der der Schmutzbehälter lösbar positionierbar
ist, sowie zusätzlich mindestens eine Funktionseinrichtungsaufnahme für mindestens
eine Funktionseinrichtung, wobei die mindestens eine Funktionseinrichtung oder eine
Abdeckung der mindestens einen Funktionseinrichtung nach der Entnahme des Schmutzbehälters
aus der Schmutzbehälteraufnahme frei zugänglich ist.
[0002] Ein Bodenreinigungsgerät ohne Saugaggregat, das einen von einem Gehäuse lösbaren
Schmutzbehälter aufweist, ist in der
DE 30 05 238 A1 beschrieben. Nach Entnahme des Schmutzbehälters aus einer Aufnahme ist einem Benutzer
ein im Gehäuse bevorrateter Bürstenkamm zur Reinigung eines Reinigungswerkzeuges des
Bodenreinigungsgerätes in Form einer Bürstenwalze frei zugänglich.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein derartiges Bodenreinigungsgerät so
weiterzubilden, dass es servicefreundlicher ist.
[0004] Diese Aufgabe wird bei einem Bodenreinigungsgerät der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass das Saugaggregat an oder auf der Oberseite des Gehäuses angeordnet
ist und dass das Bodenreinigungsgerät zur Abdeckung des Saugaggregates ein Abdeckteil
aufweist, das lösbar mit dem Gehäuse verbindbar und nach der Entnahme des Schmutzbehälters
aus der Schmutzbehälteraufnahme frei zugänglich ist.
[0005] Durch den der Schmutzbehälteraufnahme lösbar entnehmbaren Schmutzbehälter ist die
Möglichkeit gegeben, diesen, beispielsweise zum Entleeren, an einen vom Bodenreinigungsgerät
entfernten Ort zu transportieren, so dass der Transport des gesamten Bodenreinigungsgerätes
entfallen kann. Der Schmutzbehälter ist bevorzugt werkzeuglos in der Schmutzbehälteraufnahme
anordenbar und dieser werkzeuglos entnehmbar.
[0006] Außerdem weist das erfindungsgemäße Bodenreinigungsgerät mindestens eine Funktionseinrichtungsaufnahme
für mindestens eine Funktionseinrichtung des Bodenreinigungsgerätes auf. Nach dem
Lösen des Schmutzbehälters aus der Schmutzbehälteraufnahme ist die mindestens eine
Funktionseinrichtung oder eine gegebenenfalls vorhandene Abdeckung derselben frei
zugänglich. Dies gibt beispielsweise einem Benutzer des Bodenreinigungsgerätes die
Möglichkeit, eine Funktionseinrichtung des Bodenreinigungsgerätes auf bequeme Weise
zu erreichen, um beispielsweise eine Sichtprüfung durchzuführen und die Funktionseinrichtung
bei Bedarf auszutauschen. Er muss hierzu lediglich den Schmutzbehälter der Schmutzbehälteraufnahme
entnehmen. Einfache Wartungs- und/oder Reparaturarbeiten kann daher selbst ein technischer
Laie auf einfache Weise durchführen. Funktionseinrichtungen, die vom Benutzer nicht
manipuliert werden sollen, die aber einem Servicetechniker zugänglich sein sollen,
können mittels einer Abdeckung abgedeckt sein. Die Abdeckung ist nach Entnahme des
Schmutzbehälters aus der Schmutzbehälteraufnahme zugänglich. Ein Servicetechniker
kann die Abdeckung mit Hilfe eines geeigneten Werkzeugs entfernen und erhält dadurch
Zugang zu Funktionseinrichtungen, an denen beispielsweise eine elektrische Spannung
anliegen kann. Auch diese Funktionseinrichtungen können dann auf einfache Weise geprüft
und bei Bedarf ausgetauscht werden. Das Bodenreinigungsgerät zeichnet sich somit durch
eine hohe Servicefreundlichkeit aus.
[0007] Durch die Anordnung des Saugaggregates an oder auf der Oberseite des Gehäuses ist
das Abdeckteil nach der Entnahme des Schmutzbehälters aus der Schmutzbehälteraufnahme
auf bequeme Weise erreichbar, was zum Beispiel einem Servicetechniker die Wartung
und/oder die Reparatur des Saugaggregates erleichtert. Um das Saugaggregat freizulegen,
kann das Abdeckteil, welches mit dem Gehäuse lösbar verbindbar ist, von diesem getrennt
werden. Es kann vorgesehen sein, dass das Saugaggregat am Abdeckteil gehalten ist,
so dass mit dem Lösen des Abdeckteiles vom Gehäuse zugleich das Saugaggregat vom Gehäuse
gelöst wird. Es ist aber auch möglich, dass das Saugaggregat durch das Abdeckteil
kraftbeaufschlagbar und dadurch relativ zu diesem fixierbar ist.
[0008] Günstig ist es, wenn die mindestens eine Funktionseinrichtungsaufnahme und/oder die
Schmutzbehälteraufnahme in Form einer am Gehäuse ausgebildeten Vertiefung ausgestaltet
ist. Durch die Ausgestaltung als Vertiefung, die zum Beispiel muldenförmig oder nutförmig
gebildet sein kann, lassen sich die mindestens eine Funktionseinrichtungsaufnahme
und/oder die Schmutzbehälteraufnahme auf konstruktiv einfache Weise ausbilden. Außerdem
wird dadurch die Zugänglichkeit der jeweiligen Funktionseinrichtung noch weiter vereinfacht.
[0009] Vorzugweise ist die mindestens eine Funktionseinrichtungsaufnahme und/oder die Schmutzbehälteraufnahme
an der Oberseite des Gehäuses gebildet. Dies gibt die Möglichkeit, den Schmutzbehälter
und die mindestens eine Funktionseinrichtung an der Oberseite des Gehäuses anzuordnen.
Der Schmutzbehälter und/oder die mindestens eine Funktionseinrichtung sind dem Benutzer
dann auf bequeme Weise zugänglich.
[0010] Von Vorteil ist es, wenn eine Funktionselementaufnahme eine Flüssigkeitspumpe zum
Fördern einer Reinigungsflüssigkeit aufnimmt. Die Flüssigkeitspumpe stellt eine Funktionseinrichtung
dar. Mit ihr ist eine Reinigungsflüssigkeit förderbar, etwa um die zu reinigende Fläche
mit der Reinigungsflüssigkeit zu beaufschlagen. Bei der Reinigungsflüssigkeit handelt
es sich typischerweise um Wasser, dem zur Steigerung der Reinigungswirkung eine Reinigungschemikalie
zugesetzt sein kann. Die Flüssigkeitspumpe steht mit einer elektrischen Spannungsversorgung
in elektrischer Verbindung. Es ist deshalb von Vorteil, wenn sie zum Schutz vor Berührung
mittels einer Abdeckung abgedeckt ist. Durch Entnahme des Schmutzbehälters aus der
Schmutzbehälteraufnahme ist die Abdeckung zugänglich. Die Flüssigkeitspumpe kann daher
bei Bedarf auf einfache Weise von einem Servicetechniker ausgetauscht werden.
[0011] Vorzugsweise nimmt mindestens eine Funktionseinrichtungsaufnahme zumindest eine Flüssigkeitsleitung
auf. Bei der Flüssigkeitsleitung handelt es sich um eine Funktionseinrichtung, durch
welche die Reinigungsflüssigkeit gefördert werden kann. Die Flüssigkeitsleitung ist
günstigerweise in einer nutförmigen Vertiefung aufgenommen, die eine Funktionseinrichtungsaufnahme
ausbildet. Die Flüssigkeitsleitung ist einem Benutzer des Bodenreinigungsgerätes ohne
weiteres zugänglich, indem er den Schmutzbehälter der Schmutzbehälteraufnahme entnimmt.
Vorzugsweise ist die Flüssigkeitsleitung transparent, sie kann beispielsweise in Form
eines durchsichtigen Schlauches ausgestaltet sein. Dies erlaubt einem Benutzer eine
einfache Sichtprüfung, d.h. er kann beispielsweise prüfen, ob die Leitung verstopft
ist oder leckt. Bei Bedarf kann er die Leitung austauschen, ohne dass hierzu ein Servicetechniker
gerufen werden muss.
[0012] Günstig ist es, wenn die Flüssigkeitspumpe mit mindestens einer Flüssigkeitsleitung
und/oder wenn zwei oder mehrere Flüssigkeitsleitungen miteinander mittels Steckverbindungen
verbindbar sind. Dies steigert die Servicefreundlichkeit des Bodenreinigungsgerätes,
denn einem Benutzer ist die Möglichkeit gegeben, eine Flüssigkeitsleitung von der
Flüssigkeitspumpe und/oder zwei Flüssigkeitsleitungen voneinander auf einfache Weise
zu trennen, beispielsweise zur Wartung und/oder zur Reparatur.
[0013] Vorteilhafterweise nimmt mindestens eine Funktionseinrichtungsaufnahme zumindest
eine elektrische Einrichtung des Bodenreinigungsgerätes auf, wobei die Einrichtung
bevorzugt zum Schutz vor Berührung von einer Abdeckung abgedeckt ist. Die elektrische
Einrichtung stellt ebenfalls eine Funktionseinrichtung dar. Es kann sich beispielsweise
um eine Steuer- und/oder Regelungseinrichtung oder um eine elektrische Schalt- und/oder
Verbindungseinrichtung oder dergleichen handeln.
[0014] Bevorzugt nimmt mindestens eine Funktionseinrichtungsaufnahme zumindest eine elektrische
Leitung auf. Auch bei der elektrischen Leitung, die beispielsweise an eine Einrichtung
der voranstehend genannten Art anschließbar ist, handelt es sich um eine Funktionseinrichtung
des Bodenreinigungsgerätes.
[0015] Zur weiteren Steigerung der Servicefreundlichkeit des Bodenreinigungsgerätes ist
es günstig, wenn die elektrische Einrichtung mit mindestens einer elektrischen Leitung
und/oder wenn zwei oder mehrere elektrische Leitungen miteinander mittels Steckverbindungen
verbindbar sind. Auf diese Weise ist die Möglichkeit gegeben, die elektrische Leitung
von der elektrischen Einrichtung und/oder zwei elektrische Leitungen auf einfache
Weise voneinander zu trennen.
[0016] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass das Saugaggregat mittels Steckverbindungen
mit einer oder mehreren elektrischen Leitungen verbindbar ist.
[0017] Vorzugsweise umfasst das Abdeckteil ein Abdeckunterteil, über welches das Abdeckteil
lösbar mit dem Gehäuse verbindbar ist, sowie ein Abdeckoberteil, das mit dem Abdeckunterteil
lösbar verbindbar ist. Durch Lösen des Abdeckunterteiles vom Gehäuse kann das Saugaggregat
freigelegt werden oder, falls es am Abdeckteil gehalten ist, zusammen mit diesem vom
Gehäuse getrennt werden. Indem das Abdeckoberteil vom Abdeckunterteil gelöst wird,
wird ein Raum zugänglich, in welchem das Saugaggregat angeordnet ist. Dies kann zum
Beispiel dann von Vorteil sein, wenn zur Wartung und/oder Reparatur des Saugaggregates
nur auf einen Bereich desselben zugegriffen werden muss, welcher sich bereits durch
Lösen des Abdeckoberteils vom Abdeckunterteil erreichen lässt.
[0018] Vorteilhafterweise weist das Gehäuse mindestens eine Durchbrechung zum Hindurchführen
einer elektrischen Leitung und/oder einer Flüssigkeitsleitung auf, denn dies gibt
die Möglichkeit, dem Bodenreinigungsgerät eine kompakte Bauform zu verleihen. Beispielsweise
kann vorgesehen sein, dass eine Reinigungsflüssigkeit mittels einer Flüssigkeitsleitung,
welche eine Durchbrechung durchgreift, zur Unterseite des Gehäuses geleitet wird,
um die zu reinigende Fläche zu beaufschlagen.
[0019] Bevorzugt weist das Gehäuse mindestens eine Durchbrechung auf, durch welche hindurch
ein vom Saugaggregat ansaugbares oder ausstoßbares Medium ansaugbar oder ausstoßbar
ist. Dadurch kann das Gehäuse beispielsweise einen Abschnitt eines dem Saugaggregat
vorgeschalteten Ansaugkanals oder ihm nachgeschalteten Ausstoßkanals ausbilden. Im
Falle des Ansaugkanales kann zum Beispiel vorgesehen sein, dass die Durchbrechung
eine Schnittstelle ausbildet zwischen einer Schmutzaufnahmevorrichtung, mittels welcher
der abgelöste Schmutz von der zu reinigenden Fläche aufgenommen werden kann, und einem
Saugrohr, durch welches hindurch der Schmutz ins Innere des Schmutzbehälters gelangt.
Im Falle des Ausstoßkanales ist zum Beispiel die Möglichkeit gegeben, die Abluft des
Saugaggregates durch das Gehäuse hindurch gezielt einem bestimmten Bereich zuzuführen.
[0020] Die Servicefreundlichkeit des Bodenreinigungsgerätes lässt sich weiter verbessern,
wenn die vorstehend beschriebenen Durchbrechungen des Gehäuses und/oder daran gegebenenfalls
anordenbare Dichtungen und/oder Filter nach der Entnahme des Schmutzbehälters aus
der Schmutzbehälteraufnahme ebenfalls frei zugänglich sind.
[0021] Eine technisch einfache Konstruktion weist das Bodenreinigungsgerät auf, wenn das
Gehäuse ein Gehäuseoberteil sowie ein Gehäuseunterteil umfasst, wobei die Schmutzbehälteraufnahme
und/oder die mindestens eine Funktionseinrichtungsaufnahme am Gehäuseoberteil angeordnet
sind und wobei des Gehäuseunterteil mindestens einen Reinigungsraum ausbildet, in
dem mindestens ein Reinigungswerkzeug angeordnet ist.
[0022] Eine kompakte Bauform des Bodenreinigungsgerätes kann erzielt werden, wenn zwischen
dem Gehäuseoberteil und dem Gehäuseunterteil ein Antriebsraum zur Aufnahme einer Antriebseinrichtung
gebildet ist, mittels derer das mindestens eine Reinigungswerkzeug antreibbar ist.
[0023] Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn das Bodenreinigungsgerät zwei als
Bürstenwalzen ausgebildete Reinigungswerkzeuge aufweist, die in zwei Reinigungsräumen
am Gehäuse drehbar gelagert sind, und wenn die Antriebseinrichtung im Antriebsraum
zwischen den Bürstenwalzen angeordnet ist und eine Antriebsachse aufweist, welche
parallel zu den Drehachsen der Bürstenwalzen verläuft. Mittels der Bürstenwalzen kann
die zu reinigende Fläche von Schmutz befreit werden. Die Anordnung der Antriebseinrichtung
im Antriebsraum zwischen den Bürstenwalzen ermöglicht eine kompakte Bauform des Gehäuses
des Bodenreinigungsgerätes. Durch die koaxiale Ausrichtung der Antriebseinrichtung
und der Bürstenwalzen kann eine Antriebskraft von der Antriebseinrichtung auf technisch
einfache Weise auf die Bürstenwalzen übertragen werden.
[0024] Das Bodenreinigungsgerät ist günstigerweise als Scheuersaugmaschine ausgebildet.
[0025] Bevorzugt weist das Bodenreinigungsgerät eine Abluftführungseinrichtung auf, mittels
welcher ein Abluftstrom der Abluft des Saugaggregates auf mindestens ein Reinigungswerkzeug
ausrichtbar ist. Durch die Ausrichtung des Abluftstromes auf das Reinigungswerkzeug
wird die Abluft vom Reinigungswerkzeug aufgrund dessen Bewegung erfasst und räumlich
verteilt. Es hat sich gezeigt, dass dadurch eine Geräuschentwicklung durch die typischerweise
hohe Strömungsgeschwindigkeit der Abluft des Saugaggregates wirkungsvoll reduziert
werden kann. Die hohe Strömungsgeschwindigkeit der Abluft ist bedingt durch das Erfordernis,
das Saugaggregat mit einer hohen Saugleistung auszustatten, um den abgelösten Schmutz
wirkungsvoll absaugen zu können.
[0026] Von Vorteil ist es, wenn der Abluftstrom mittels der Abluftführungseinrichtung auf
die der zu reinigenden Fläche abgewandten Seite des mindestens einen Reinigungswerkzeuges
ausrichtbar ist. Es hat sich gezeigt, dass der Abluftstrom auf diese Weise besonders
wirkungsvoll von dem Reinigungswerkzeug erfassbar und räumlich verteilbar ist, so
dass die Geräuschentwicklung weiter verringerbar ist. Darüber hinaus kann vermieden
werden, dass sich auf der zu reinigenden Fläche befindender Schmutz unerwünschterweise
durch den Abluftstrom räumlich verteilt wird.
[0027] Vorzugsweise umfasst das Bodenreinigungsgerät einen Aufnahmeraum für das Saugaggregat
sowie mindestens einen am Gehäuse gebildeten Reinigungsraum zur Aufnahme von mindestens
einem Reinigungswerkzeug, wobei die Abluftführüngseinrichtung zumindest einen Abluftkanal
ausbildet, über den der Aufnahmeraum mit mindestens einem Reinigungsraum strömungsverbunden
ist. Durch den Abluftkanal kann der Abluftstrom auf zuverlässige Weise auf das Reinigungswerkzeug
ausgerichtet werden, so dass eine wirkungsvolle Geräuschreduktion erzielbar ist.
[0028] Es kann vorgesehen sein, dass in einem Reinigungsraum mehr als ein Reinigungswerkzeug
angeordnet ist, wobei der Abluftstrom nur auf eines oder mehrere Reinigungswerkzeuge,
insbesondere auf jedes Reinigungswerkzeug ausrichtbar ist. Bildet das Gehäuse mehr
als einen Reinigungsraum aus, so ist es möglich, dass mehrere Reinigungsräume, insbesondere
jeder der Reinigungsräume mit dem Aufnahmeraum strömungsverbunden ist.
[0029] Ferner kann vorgesehen sein, dass bei dem Bodenreinigungsgerät ein separater und
beispielsweise durch einen Schlauch ausgebildeter Abluftkanal zum Einsatz kommt, wobei
die Schlauchenden zum Beispiel in den Aufnahmeraum und in den Reinigungsraum eintauchen,
um die Strömungsverbindung herzustellen.
[0030] Eine kompakte Bauform kann dem Bodenreinigungsgerät verliehen werden, wenn das Gehäuse
den Abluftkanal zumindest abschnittsweise begrenzt.
[0031] Auf konstruktiv einfache Weise lässt sich die vorstehend beschriebene kompakte Bauform
erzielen, wenn ein den Abluftkanal begrenzender Abschnitt des Gehäuses als Durchbrechung
des Gehäuses gebildet ist.
[0032] Von Vorteil ist es, wenn das Gehäuse eine den mindestens einen Reinigungsraum begrenzende
Wand umfasst, die zumindest eine Austrittsöffnung eines Abluftkanals ausbildet. Dies
erlaubt es, den Abluftstrom zuverlässig auf ein im Reinigungsraum angeordnetes Reinigungswerkzeug
auszurichten.
[0033] Vorzugsweise umfasst das Bodenreinigungsgerät ein mit dem Gehäuse lösbar verbindbares
Abdeckteil mit einem mindestens einen Abluftkanal zumindest abschnittsweise begrenzenden
ersten Teilabschnitt. Durch Lösen des Abdeckteiles vom Gehäuse kann der Abluftkanal
zumindest abschnittsweise geöffnet werden. Dies gestattet es auf einfache Weise, Gegenstände,
die den Abluftkanal blockieren, aus dem Abluftkanal zu entfernen. Diese Ausführungsform
steigert somit die Servicefreundlichkeit des Bodenreinigungsgerätes.
[0034] Von Vorteil ist es, wenn das Abdeckteil einen zweiten Teilabschnitt aufweist, wobei
der Aufnahmeraum für das Saugaggregat zwischen dem zweiten Teilabschnitt und dem Gehäuse
gebildet ist. Das Abdeckteil kann somit das im Aufnahmeraum angeordnete Saugaggregat
abdecken und mindestens einen Abluftkanal zumindest abschnittsweise begrenzen.
[0035] Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient
im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Bodenreinigungsgerätes mit
einem Gehäuse, auf das ein Schmutzwassertank und ein Frischwassertank aufgesetzt sind;
- Figur 2:
- eine Draufsicht auf das Gehäuse des Bodenreinigungsgerätes;
- Figur 3:
- eine Schnittansicht längs der Linie 3-3 in Figur 2, wobei auch der Schmutzwassertank
und der Frischwassertank des Bodenreinigungsgerätes dargestellt sind;
- Figur 4:
- eine Schnittansicht längs der Linie 4-4 in Figur 2, wobei auch der Schmutzwassertank
und der Frischwassertank des Bodenreinigungsgerätes dargestellt sind, und
- Figur 5:
- eine perspektivische Ansicht eines Gehäuseoberteiles, eines Abdeckelementes, eines
Saugaggregates und eines zweiteiligen Abdeckteiles für das Saugaggregat des Bodenreinigungsgerätes
aus Figur 1 in Explosionsdarstellung.
[0036] In der Zeichnung ist schematisch eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Bodenreinigungsgerätes abgebildet, das vorliegend als Scheuersaugmaschine 10 ausgebildet
ist. Sie weist ein Gehäuse 12 auf, an dessen Unterseite 14 zwei Reinigungswerkzeuge
in Form von zwei Bürstenwalzen 16 und 18 um zwei Drehachsen 20 bzw. 22 drehbar gelagert
sind. Die Drehachsen 20 und 22 verlaufen parallel zu einer zu reinigenden Fläche und
sind senkrecht zu einer in Figur 1 mit dem Bezugszeichen 24 belegten Reinigungsrichtung
der Scheuersaugmaschine 10 ausgerichtet.
[0037] Zum Bewegen der Scheuersaugmaschine 10 vorwärts oder rückwärts entlang der Reinigungsrichtung
24 dient ein an der Oberseite 26 des Gehäuses 12 um eine parallel zu den Drehachsen
20 und 22 verlaufende Schwenkachse schwenkbar gelagerter Schubbügel 28. Der Schubbügel
28 steht in bekannter und deswegen nicht erläuterter Weise mit einer nicht dargestellten
Schwenkmechanik in Wirkverbindung, mittels derer an der Unterseite 14 des Gehäuses
12 angeordnete Stützrollen 30, 31, 32 und 33 in vertikaler Richtung angehoben und
abgesenkt werden können. Wird der Schubbügel 28 aus der Vertikalen ausgeschwenkt,
so können die Stützrollen 30, 31, 32 und 33 relativ zu den Bürstenwalzen 16 und 18
angehoben werden, so dass die Bürstenwalzen 16 und 18 die zu reinigende Fläche kontaktieren.
[0038] Auf die Oberseite 26 des Gehäuses 12 ist ein Schmutzbehälter 34 in Form eines Schmutzwassertanks
36 aufgesetzt, auf den seinerseits ein Frischwassertank 38 aufgesetzt ist. Der Schmutzwassertank
36 und der Frischwassertank 38 werden weiter unten noch erläutert.
[0039] Das Gehäuse 12 umfasst ein Gehäuseunterteil 40 und ein Gehäuseoberteil 42, wobei
das Gehäuseunterteil 40 zwei Reinigungsräume 44 und 46 ausbildet, in denen die Bürstenwalzen
16 bzw. 18 angeordnet sind (Figuren 3 und 4). Die Reinigungsräume 44 und 46 sind seitlich
und oben von kuppelförmigen Begrenzungswänden 48 bzw. 50 begrenzt, in die obenseitig
Sprüheinrichtungen 52 bzw. 54 eingesetzt sind.
[0040] Den Sprüheinrichtungen 52 und 54 kann auf unten beschriebene Weise eine Reinigungsflüssigkeit
zugeleitet werden, welche in die Reinigungsräume 44 und 46 versprüht werden kann,
um die zu reinigende Fläche mit der Reinigungsflüssigkeit zu beaufschlagen. Als Reinigungsflüssigkeit
kommt vorliegend Wasser zum Einsatz, dem zur Steigerung der Reinigungswirkung eine
Reinigungschemikalie zugesetzt sein kann.
[0041] Zwischen der Bürstenwalze 16 und einer ersten Querseite 56 des Gehäuses 12 sowie
zwischen der Bürstenwalze 18 und einer zweiten Querseite 58 des Gehäuses 12 sind zwischen
dem Gehäuseunterteil 40 und dem Gehäuseoberteil 42 Schmutzaufnahmevorrichtungen in
Form von Saugleisten 60 bzw. 62 angeordnet. Diese können wie unten beschrieben mit
Unterdruck beaufschlagt werden, um ein Gemisch aus abgelöstem Schmutz und Reinigungsflüssigkeit,
die sogenannte "Schmutzflotte", von der zu reinigenden Fläche abzusaugen.
[0042] In seiner Mitte weist das Gehäuse 12 einen zwischen dem Gehäuseunterteil 40 und dem
Gehäuseoberteil 42 gebildeten Antriebsraum 64 auf, der eine Antriebseinrichtung 66
aufnimmt, deren Drehachse 68 parallel zu den Drehachsen 20 und 22 der Bürstenwalzen
16 bzw. 18 ausgerichtet ist. Eine von der Antriebseinrichtung 66 bereitstellbare Antriebskraft
kann mittels an sich bekannter und in Zeichnung nicht gezeigter Getriebemittel auf
die Bürstenwalzen 16 und 18 übertragen werden, um diese zum Reinigen der zu reinigenden
Fläche drehend anzutreiben.
[0043] Das Gehäuseoberteil 42 weist an der Oberseite 26 eine Schmutzwassertankaufnahme 70
auf in Form einer wannenförmigen Vertiefung, welche in dem obenseitig näherungsweise
plattenförmig ausgebildeten Gehäuseoberteil 42 gebildet ist (Figur 5). In Umlaufrichtung
wird die wannenförmige Vertiefung durch einen teilweise unterbrochenen Rand 72 begrenzt.
[0044] In die Schmutzwassertankaufnahme 70 kann der Schmutzwassertank 36 von einem Benutzer
werkzeuglos eingesetzt und aus dieser auch wieder werkzeuglos entnommen werden. Die
Scheuersaugmaschine 10 präsentiert sich nach dem Entnehmen des Schmutzwassertanks
36 und des Frischwassertanks 38 entsprechend der in Figur 2 gezeigten Draufsicht,
sieht man von dem nicht gezeigten Schubbügel 28 ab.
[0045] Der Frischwassertank 38 ist, wie bereits erwähnt, auf den Schmutzwassertank 36 aufgesetzt
und mit diesem über Verbindungselemente in Form von Klemmbügeln 74 und 76 lösbar verbindbar.
Zum Transport des Schmutzwassertanks 36 und des Frischwassertanks 38 dient eine Transporteinrichtung
in Form eines Transportbügels 78, der am Schmutzwassertank 36 um eine parallel zu
den Drehachsen 20 und 22 verlaufende Drehachse schwenkbar gelagert ist und beim Transport
den Frischwassertank 38 übergreifen kann.
[0046] Über eine mittels eines Deckels 80 verschließbare Einfüllöffnung kann Reinigungsflüssigkeit
in den Frischwassertank 38 eingefüllt werden. Innerhalb des Frischwassertanks 38 kann
die Reinigungsflüssigkeit über eine im Flüssigkeitstank angeordnete Entnahmeleitung
82 einem Auslassstutzen 84 zugeführt werden, der an einer Bodenwand 85 des Frischwassertanks
38 angeordnet ist (Figur 3).
[0047] Der Schmutzwassertank 36 weist eine Bodenwand 86 mit zwei Durchbrechungen auf, von
denen in Figur 3 nur eine Durchbrechung 88 zu sehen ist. An ihnen ist, aufwärts gewandt,
jeweils ein Rohrstutzen 92 bzw. 94 angeordnet, über welche zwei Saugrohre 96 bzw.
100 gestülpt sind, deren offene Enden sich im Innenraum 100 des Schmutzwassertanks
36 befinden.
[0048] Ist der Schmutzwassertank 36 in der Schmutzwassertankaufnahme 70 angeordnet, so kommen
die Durchbrechungen 88 der Bodenwand 86 mit zwei Durchbrechungen 102 bzw. 104 (Figur
2), die im Gehäuseoberteil 42 gebildet sind, zur Deckung. Dichtelemente 106 und 108
sind zwischen dem Schmutzwassertank 36 und dem Gehäuseoberteil 42 an den Durchbrechungen
102 bzw. 104 angeordnet.
[0049] Von den Durchbrechungen 102 und 104 des Gehäuseoberteiles 42 stehen in Richtung der
zu reinigenden Fläche Rohrstücke 110 bzw. 112 ab, die mit den Saugleisten 60 bzw.
62 verbunden sind (Figur 3). Auf diese Weise bestehen Strömungsverbindungen von den
Saugleisten 60 und 62 über die Rohrstücke 110 bzw. 112, die Rohrstutzen 92 bzw. 94
und die Saugrohre 96 bzw. 98 in den Innenraum 100 des Schmutzwassertanks 36, wobei
das Gehäuseoberteil 42 gewissermaßen eine "Schnittstellenfunktion" ausübt.
[0050] Die Bodenwand 86 des Schmutzwassertanks 36 weist eine weitere Durchbrechung 114 auf,
von der nach oben ein Rohrstutzen 116 absteht, über den ein U-förmiges Saugrohr 118
gestülpt ist (Figur 4).
[0051] Zusätzlich zu der bereits erwähnten Schmutzwassertankaufnahme 70 sind am Gehäuseoberteil
42, wie aus den Figuren 2 und 5 deutlich wird, weitere Aufnahmen für Funktionseinrichtungen
der Scheuersaugmaschine 10 gebildet. Und zwar ist an dem Gehäuseoberteil 42 eine muldenförmige
Pumpenaufnahme 120 für eine Flüssigkeitspumpe gebildet, die in der Zeichnung nicht
dargestellt ist, da sie von einer Abdeckung 122 abgedeckt ist, welche mit dem Gehäuseoberteil
42 lösbar verbindbar ist. Der Pumpenaufnahme 120 benachbart ist eine schachtförmige
Elektrikaufnahme 124 für eine elektrische Verbindungseinrichtung in Form einer Steckerleiste
gebildet, wobei die Steckerleiste in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellt ist,
da auch sie durch die Abdeckung 122 verdeckt ist.
[0052] Die Flüssigkeitspumpe steht über eine Zuführleitung 126 und ein Ventil 128, welches
bei auf das Gehäuseoberteil 42 aufgesetztem Schmutzwassertank 36 mit dem Auslassstutzen
84 in Fluidverbindung gerät, mit der Entnahmeleitung 82 und damit dem Innenraum des
Frischwassertanks 38 in Strömungsverbindung.
[0053] Am Ausgang der Flüssigkeitspumpe sind mittels einer T-förmigen Verteilerleitung 130
zwei Abgangsleitungen 132 und 134 angeschlossen, wobei die Verteilerleitung 130 und
die Abgangsleitungen 132 und 134 in einer nutförmigen, an dem Gehäuseoberteil 42 gebildeten
Leitungsaufnahme 135 angeordnet sind.
[0054] Die der Flüssigkeitspumpe abgewandten Enden der Abgangsleitungen 132 und 134 sind
über abgewinkelte Verbindungsstücke 136 bzw. 138, welche in muldenförmigen Aufnahmen
140 bzw. 142 angeordnet sind, mit den Sprüheinrichtungen 52 bzw. 54 verbunden. Die
Verbindungsstücke 136 und 138 durchgreifen dabei Durchbrechungen 144 bzw. 146 des
Gehäuseoberteiles 42. Auf diese Weise kann über die Verbindungsstücke 136 bzw. 138
mittels der Flüssigkeitspumpe durch die Entnahmeleitung 82, die Zuführleitung 126,
die Verteilerleitung 130 und die Abgangsleitungen 132 und 134 Reinigungsflüssigkeit
zu den Sprüheinrichtungen 52 bzw. 54 gepumpt werden, um die zu reinigende Fläche mit
der Reinigungsflüssigkeit zu beaufschlagen.
[0055] Sämtliche Verbindungen von flüssigkeitsführenden Komponenten der Scheuersaugmaschine
10 sind als Steckverbindungen ausgebildet, d.h. die Verteilerleitung 130 ist mittels
einer Steckverbindung an den Auslass der Flüssigkeitspumpe sowie an die Abgangsleitungen
132 und 134 angeschlossen, die ihrerseits mittels Steckverbindungen über die Verbindungsstücke
136 bzw. 138 an die Sprüheinrichtungen 52 bzw. 54 angeschlossen sind. Desgleichen
ist die Zuführleitung 126 ebenso auf das Ventil 128 aufsteckbar wie auf den Eingang
der Flüssigkeitspumpe.
[0056] Die Benutzung von Steckverbindungen erlaubt es einem Benutzer der Scheuersaugmaschine
10, bei einer Störung flüssigkeitsführende Leitungen auf einfache Weise aufzutrennen,
um sie auszutauschen oder zu reinigen. Da der Benutzer den Schmutzwassertank 36 werkzeuglos
entnehmen kann, sind ihm diese flüssigkeitsführenden Komponenten auf sehr einfache
Weise zugänglich. Im Gegensatz zu den flüssigkeitsführenden Leitungen sind die Flüssigkeitspumpe
und die Steckerleiste zum Schutz vor Berührung durch die Abdeckung 122 abgedeckt.
Diese kann von einem Servicetechniker mit einem geeigneten Werkzeug entfernt werden,
so dass er an die Flüssigkeitspumpe und an die Steckerleiste gelangen kann.
[0057] Die an die Steckerleiste anzuschließenden elektrischen Leitungen, von denen in Figur
2 lediglich ansatzweise eine elektrische Leitung 148 in Form eines Netzkabels gezeigt
ist, sind mit dieser ebenfalls mittels Steckverbindungen verbindbar, was die Servicefreundlichkeit
der Scheuersaugmaschine 10 zusätzlich steigert.
[0058] Zum Absaugen der Schmutzflotte von der zu reinigenden Fläche in den Innenraum 100
des Schmutzwassertanks 36 weist die Scheuersaugmaschine 10 ein Saugaggregat 150 auf,
mit dem im Innenraum 100 ein Unterdruck erzeugt werden kann (Figuren 3 bis 5). Das
Saugaggregat 150 ist mittels elektrischer Energie antreibbar und umfasst hierfür einen
in den Figuren 3 und 4 nur schematisch mit seinem Umriss dargestellten Motor 152.
Der Motor 152 kann ein in der Zeichnung nicht gezeigtes Turbinenrad antreiben, das
in einem ebenfalls nur schematisch mit seinem Umriss dargestellten Turbinenradgehäuse
154 angeordnet ist. Über eine untenseitige Dichtung 156 ist das Saugaggregat 150 auf
einen Rand 158 einer wannenförmigen Aufnahme 160 aufgesetzt, welche ungefähr in der
Mitte der Oberseite 26 des Gehäuseoberteiles 42 gebildet ist.
[0059] Ein das Saugaggregat 150 abdeckendes Abdeckteil 162 ist mit dem Gehäuseoberteil 42
lösbar verbindbar, vorliegend durch Verschraubung mittels Schrauben 164a, 164b, 164c,
164d, 164e. Das Abdeckteil 162 ist zweiteilig und weist ein Abdeckunterteil 166 zur
lösbaren Verschraubung mit dem Gehäuseoberteil 42 auf, sowie ein Abdeckoberteil 168,
welches mit dem Abdeckunterteil 166 lösbar verbindbar ist, vorliegend durch Verschraubung
mittels zweier Schrauben 170a, 170b (Figuren 2 und 5).
[0060] Das Abdeckteil 162 liegt obenseitig am Saugaggregat 150 auf, so dass durch die Verschraubung
des Abdeckteiles 162 mit dem Gehäuseoberteil 42 das Saugaggregat 150 in Richtung des
Gehäuseoberteiles 42 kraftbeaufschlagt wird. Das Saugaggregat 150 ist auf diese Weise
zuverlässig in einem zwischen dem Abdeckteil 162 und dem Gehäuseoberteil 42 gebildeten
Aufnahmeraum 172 am Gehäuseoberteil 42 gehalten.
[0061] Zur Wartung und/oder zur Reparatur des Saugaggregates 150 ist das Abdeckteil 162
nach dem Entnehmen des Schmutzwassertanks 36 aus der Schmutzwassertankaufnahme 70
frei zugänglich. Es ist zum Beispiel möglich, dass ein Servicetechniker das Abdeckoberteil
168 vom Abdeckunterteil 166 löst, um Zugriff auf einen dem Gehäuseoberteil 42 abgewandten
oberen Bereich des Saugaggregates 150 zu erhalten. Sollte dieser eingeschränkte Zugriff
nicht ausreichend für die vorzunehmende Wartungs- und/oder Reparaturmaßnahme sein,
kann er auch das gesamte Abdeckteil 162 vom Gehäuseoberteil 42 lösen und damit das
Saugaggregat 150 vollständig freilegen. Da dieses allein durch die Kraftbeaufschlagung
durch das Abdeckteil 162 auf dem Gehäuseoberteil 42 gehalten ist, bedarf es keines
weiteren Lösens von mechanischen Verbindungsmitteln, um das Saugaggregat 150 vom Gehäuse
12 zu lösen. Die Scheuersaugmaschine 10 weist auf diese Weise eine besonders hohe
Servicefreundlichkeit auf.
[0062] Ein plattenförmiges Abdeckelement 174 liegt auf dem Rand 158 der Aufnahme 160 auf,
welches eine erste Durchbrechung 176 umfasst, die unterhalb des Turbinenrades angeordnet
ist, sowie eine zweite Durchbrechung 178, die an der dem Saugaggregat 150 abgewandten
Ende des Abdeckelementes 174 angeordnet ist (Figuren 3 bis 5). Ist der Schmutzwassertank
36 in der Schmutzwassertankaufnahme 70 angeordnet, so gerät die Durchbrechung 178
mit der Durchbrechung 114 der Bodenwand 86 des Schmutzwassertanks 36 zur Deckung.
Zwischen dem Schmutzwassertank 36 und dem Abdeckelement 174 ist ein abdichtendes Filterelement
180 angeordnet. Auf diese Weise ist zwischen dem Abdeckelement 174 und dem Gehäuseoberteil
42 ein Ansaugkanal 182 gebildet, über welchen der Aufnahmeraum 172 durch den Rohrstutzen
116 und das Saugrohr 118 mit dem Innenraum 100 zu dessen Unterdruckbeaufschlagung
in Strömungsverbindung steht.
[0063] Das Abdeckelement 174 ist mit dem Gehäuseoberteil 42 lösbar verbindbar, vorliegend
durch Verbindungselemente in Form zweier Schrauben 184a, 184b (Figur 2). Dies gestattet
es, nach dem Lösen des Abdeckteils 162 und des Saugaggregates 150 vom Gehäuse 12 das
Abdeckelement 174 vom Gehäuse 12 zu lösen, was beispielsweise erforderlich sein kann,
wenn sich im Ansaugkanal 182 Fremdkörper befinden.
[0064] Nach dem Lösen des Schmutzwassertanks 36 von der Schmutzwassertankaufnahme 70 ist
das Filterelement 180 frei zugänglich, was sich ebenfalls vorteilhaft auf die Servicefreundlichkeit
der Scheuersaugmaschine 10 auswirkt, denn dadurch wird es ermöglicht, das Filterelement
180 auf einfache Weise auszutauschen oder zu reinigen.
[0065] Der Aufnahme 160 benachbart weist das Gehäuseoberteil 42 eine von einem Rand 186
eingefasste wannenförmige Vertiefung 188 auf, die in einen Schacht 190 mündet, welcher
eine Durchbrechung 192 des Gehäuseoberteiles 42 ausbildet (Figuren 4 und 5). Der Schacht
190 wird von einer Wand 194 eingefasst, welche in Richtung der Unterseite 14 des Gehäuses
12 in eine Öffnung 196 im Gehäuseunterteil 40 eingreift. Die Öffnung 196 erweitert
sich in Richtung der zu reinigenden Fläche, um in der Begrenzungswand 48 des Reinigungsraumes
44 eine Austrittsöffnung 198 eines auf diese Weise gebildeten Abluftkanals 200 zu
bilden.
[0066] Der Abluftkanal 200 bildet eine Abluftführungseinrichtung für die Abluft des Saugaggregates
150, und er ist außer vom Gehäuseoberteil 42 und vom Gehäuseunterteil 40 auch von
einem Abschnitt des Abdeckteiles 162 begrenzt, welcher den Rand 186 abdeckt. Durch
den Abluftkanal 200 besteht eine Strömungsverbindung zwischen dem Aufnahmeraum 172
und dem Reinigungsraum 44, so dass vom Saugaggregat 150 ausgestoßene Abluft durch
den Abluftkanal 200 in den Reinigungsraum 44 geleitet werden kann.
[0067] Ein von dem Saugaggregat 150 ausgestoßener Abluftstrom kann auf diese Weise durch
den Abluftkanal 200 hindurch auf die der zu reinigenden Fläche abgewandte Seite der
Bürstenwalze 16 geleitet werden und wird von dieser aufgrund ihrer Drehbewegung wirkungsvoll
räumlich verteilt. Damit wird ermöglicht, die Geräusche des Abluftstromes des Saugaggregates
150 wirkungsvoll zu reduzieren.
[0068] Dadurch, dass der Abluftstrom auf die der zu reinigenden Fläche abgewandte Seite
der Bürstenwalze 16 geleitet wird, kann außerdem sichergestellt werden, dass auf der
zu reinigenden Fläche angeordneter Schmutz nicht unerwünschterweise räumlich verteilt
und das Reinigungsergebnis dadurch beeinträchtigt wird.
[0069] Aufgrund der Erweiterung des Abschnittes des Abluftkanals 200 im Bereich vor der
Austrittsöffnung 198 verringert sich die Geschwindigkeit des Abluftstromes vor dem
Eintritt in den Reinigungsraum 44. Der Abluftstrom ist ungefähr auf die Mitte der
Bürstenwalze 16, bezogen auf dessen Längserstreckung, gerichtet. Diese konstruktiven
Maßnahmen haben sich als besonders wirkungsvoll erwiesen, um eine Verringerung der
Geräuschentwicklung der Scheuersaugmaschine 10 zu bewirken.
[0070] Bei einer Variante der Scheuersaugmaschine 10 kann vorgesehen sein, dass auch der
Reinigungsraum 46 mit dem Aufnahmeraum 172 für das Saugaggregat 150 über einen Abluftkanal
in Strömungsverbindung steht, um einen Abluftstrom des Saugaggregates 150 auch auf
die Bürstenwalze 18 auszurichten.
1. Bodenreinigungsgerät mit einem Gehäuse (12), an dessen Unterseite mindestens ein antreibbares
Reinigungswerkzeug (16, 18) zum Ablösen von Schmutz von einer zu reinigenden Fläche
angeordnet ist, sowie mit einem Saugaggregat (150) zum Absaugen des Schmutzes und
einem Schmutzbehälter (34) zur Aufnahme des abgesaugten Schmutzes, wobei das Gehäuse
(12) eine Schmutzbehälteraufnahme (70) aufweist, in der der Schmutzbehälter lösbar
positionierbar ist, sowie zusätzlich mindestens eine Funktionseinrichtungsaufnahme
(120, 124, 135, 140, 142, 160) für mindestens eine Funktionseinrichtung (130, 132,
134, 136, 138, 150), wobei die mindestens eine Funktionseinrichtung (130, 132, 134,
136, 138) oder eine Abdeckung (122, 162) der mindestens einen Funktionseinrichtung
(150) nach der Entnahme des Schmutzbehälters (34) aus der Schmutzbehälteraufnahme
(70) frei zugänglich ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugaggregat (150) an oder auf der Oberseite (26) des Gehäuses (12) angeordnet
ist und dass das Bodenreinigungsgerät (10) zur Abdeckung des Saugaggregates (150)
ein Abdeckteil (162) aufweist, das lösbar mit dem Gehäuse (12) verbindbar und nach
der Entnahme des Schmutzbehälters (34) aus der Schmutzbehälteraufnahme (70) frei zugänglich
ist.
2. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Funktionseinrichtungsaufnahme (120, 124, 135, 140, 142, 160)
und/oder die Schmutzbehälteraufnahme (70) in Form einer am Gehäuse (12) gebildeten
Vertiefung ausgebildet ist.
3. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Funktionseinrichtungsaufnahme (120, 124, 135, 140, 142, 160)
und/oder die Schmutzbehälteraufnahme (70) an der Oberseite (26) des Gehäuses (12)
gebildet ist.
4. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Funktionselementaufnahme (120) eine Flüssigkeitspumpe zum Fördern einer Reinigungsflüssigkeit
aufnimmt.
5. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Funktionseinrichtungsaufnahme (135, 140, 142) zumindest eine Flüssigkeitsleitung
(130, 132, 134, 136, 138) aufnimmt.
6. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeitspumpe mit mindestens einer Flüssigkeitsleitung (126, 130) und/oder
dass zwei oder mehrere Flüssigkeitsleitungen (130, 132, 134, 136, 138) miteinander
mittels Steckverbindungen verbindbar sind.
7. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Funktionseinrichtungsaufnahme (124) zumindest eine elektrische Einrichtung
des Bodenreinigungsgerätes (10) aufnimmt.
8. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Funktionseinrichtungsaufnahme zumindest eine elektrische Leitung
aufnimmt.
9. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Einrichtung mit mindestens einer elektrischen Leitung (148) und/oder
dass zwei oder mehrere elektrische Leitungen miteinander mittels Steckverbindungen
verbindbar sind.
10. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckteil (162) ein Abdeckunterteil (166) umfasst, über welches das Abdeckteil
(162) lösbar mit dem Gehäuse (12) verbindbar ist, sowie ein Abdeckoberteil (168),
das mit dem Abdeckunterteil (166) lösbar verbindbar ist.
11. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) mindestens eine Durchbrechung (144, 146) zum Hindurchführen einer
elektrischen Leitung und/oder einer Flüssigkeitsleitung (136, 138) aufweist.
12. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) mindestens eine Durchbrechung (144, 146) aufweist, durch welche
hindurch ein vom Saugaggregat (150) ansaugbares oder ausstoßbares Medium ansaugbar
bzw. ausstoßbar ist.
13. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) ein Gehäuseoberteil (42) sowie ein Gehäuseunterteil (40) umfasst,
wobei die Schmutzbehälteraufnahme (34) und/oder die mindestens eine Funktionseinrichtungsaufnahme
(120, 124, 135, 140, 142, 160) am Gehäuseoberteil (42) angeordnet sind und wobei das
Gehäuseunterteil (40) mindestens einen Reinigungsraum (44, 46) ausbildet, in dem mindestens
ein Reinigungswerkzeug (16, 18) angeordnet ist.
14. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Gehäuseoberteil (42) und dem Gehäuseunterteil (40) ein Antriebsraum
(64) zur Aufnahme einer Antriebseinrichtung (66) gebildet ist, mittels derer das mindestens
eine Reinigungswerkzeug (16, 18) antreibbar ist.
15. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenreinigungsgerät (10) zwei als Bürstenwalzen (16, 18) ausgebildete Reinigungswerkzeuge
(16, 18) aufweist, die in zwei Reinigungsräumen (44, 46) am Gehäuse (12) drehbar gelagert
sind, und dass die Antriebseinrichtung (66) im Antriebsraum (64) zwischen den Bürstenwalzen
(16, 18) angeordnet ist und eine Antriebsachse (68) aufweist, welche parallel zu Drehachsen
(20, 22) der Bürstenwalzen (16, 18) verläuft.
16. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenreinigungsgerät (10) als Scheuersaugmaschine (10) ausgebildet ist.
1. Floor cleaning appliance with a housing (12), on the underside of which is arranged
at least one drivable cleaning tool (16, 18) for removing dirt from a surface to be
cleaned, and with a suction unit (150) for vacuuming-off the dirt and a dirt container
(34) for receiving the vacuumed-off dirt, the housing (12) comprising a dirt container
receptacle (70) in which the dirt container is releasably positionable, and, in addition,
at least one functional device receptacle (120, 124, 135, 140, 142, 160) for at least
one functional device (130, 132, 134, 136, 138, 150), the at least one functional
device (130, 132, 134, 136, 138) or a cover (122, 162) of the at least one functional
device (150) being freely accessible after removal of the dirt container (34) from
the dirt container receptacle (70), characterised in that the suction unit (150) is arranged at or on the upper side (26) of the housing (12),
and in that the floor cleaning appliance (10) has a cover (162) for covering the suction unit
(150), the cover (162) being releasably connectable to the housing (12) and being
freely accessible after removal of the dirt container (34) from the dirt container
receptacle (70).
2. Floor cleaning appliance in accordance with claim 1, characterised in that the at least one functional device receptacle (120, 124, 135, 140, 142, 160) and/or
the dirt container receptacle (70) is/are constructed in the form of a depression
formed on the housing (12).
3. Floor cleaning appliance in accordance with claim 1 or 2, characterised in that the at least one functional device receptacle (120, 124, 135, 140, 142, 160) and/or
the dirt container receptacle (70) is/are formed on the upper side (26) of the housing
(12).
4. Floor cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that a functional element receptacle (120) accommodates a liquid pump for conveying a
cleaning liquid.
5. Floor cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that at least one functional device receptacle (135, 140, 142) accommodates at least one
liquid pipeline (130, 132, 134, 136, 138).
6. Floor cleaning appliance in accordance with claim 4 or 5, characterised in that the liquid pump is connectable to at least one liquid pipeline (126, 130) and/or
in that two or more liquid pipelines (130, 132, 134, 136, 138) are connectable to one another
by plug-in connections.
7. Floor cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that at least one functional device receptacle (124) accommodates at least one electric
device of the floor cleaning appliance (10).
8. Floor cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that at least one functional device receptacle accommodates at least one electric line.
9. Floor cleaning appliance in accordance with claim 7 or 8, characterised in that the electric device is connectable to at least one electric line (148) and/or in that two or more electric lines are connectable to one another by plug-in connections.
10. Floor cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that the cover (162) comprises a lower cover part (166) by means of which the cover (162)
is releasably connectable to the housing (12), and an upper cover part (168) which
is releasably connectable to the lower cover part (166).
11. Floor cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that the housing (12) comprises at least one through-opening (144, 146) for passage of
an electric line and/or a liquid pipeline (136, 138) therethrough.
12. Floor cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that the housing (12) comprises at least one through-opening (144, 146) through which
a medium drawn in or discharged by the suction unit (150) is drawn in or discharged.
13. Floor cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that the housing (12) comprises an upper housing part (42) and a lower housing part (40),
the dirt container receptacle (34) and/or the at least one functional device receptacle
(120, 124, 135, 140, 142, 160) being arranged at the upper housing part (42), and
the lower housing part (40) forming at least one cleaning compartment (44, 46) in
which at least one cleaning tool (16, 18) is arranged.
14. Floor cleaning appliance in accordance with claim 13, characterised in that a drive compartment (64) is formed between the upper housing part (42) and the lower
housing part (40) for accommodating a drive device (66) by means of which the least
one cleaning tool (16, 18) is drivable.
15. Floor cleaning appliance in accordance with claim 14, characterised in that the floor cleaning appliance (10) comprises two cleaning tools (16, 18) constructed
as roller-type brushes (16, 18) which are mounted for rotation in two cleaning compartments
(44, 46) on the housing (12), and in that the drive device (66) is arranged in the drive compartment (64) between the roller-type
brushes (16, 18) and has a drive axis (68) extending parallel to axes of rotation
(20, 22) of the roller-type brushes (16, 18).
16. Floor cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that the floor cleaning appliance (10) is constructed as a scrubber vacuum (10).
1. Appareil de nettoyage des sols comportant un boîtier (12), sur la face inférieure
duquel est disposé au moins un outil de nettoyage (16, 18) qui peut être entraîné
pour détacher les salissures d'une surface à nettoyer, ainsi qu'un organe d'aspiration
(150) destiné à aspirer les salissures et un récipient de salissures (34) destiné
à recevoir les salissures aspirées, le boîtier (12) comprenant un logement de récipient
de salissures (70) pour le récipient de salissures, dans lequel le récipient de salissures
est positionné détachable, ainsi qu'au moins un logement de dispositif fonctionnel
(120, 124, 135, 140, 142, 160) pour au moins un dispositif fonctionnel (130, 132,
134, 136, 138, 150), l'au moins un dispositif fonctionnel (130, 132, 134, 136, 138)
ou un couvercle (122, 162) de l'au moins un dispositif fonctionnel (150) étant librement
accessible lorsque le récipient de salissures (34) est sorti du logement de récipient
de salissures (70), caractérisé en ce que l'organe d'aspiration (150) est disposé à ou sur la face supérieure (26) du boîtier
(12) et en ce que l'appareil de nettoyage des sols (10) comprend, pour couvrir l'organe d'aspiration
(150), une pièce de couvercle (162) qui peut être reliée détachable au boîtier (12)
et qui est librement accessible lorsque le récipient de salissures (34) est sorti
du logement (70) de récipient de salissures.
2. Appareil de nettoyage des sols selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins un logement de dispositif fonctionnel (120, 124, 135, 140, 142, 160) et/ou
le logement de récipient de salissures (70) prennent la forme d'un creux formé sur
le boîtier (12).
3. Appareil de nettoyage des sols selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'au moins un logement de dispositif fonctionnel (120, 124, 135, 140, 142, 160) et/ou
le logement de récipient de salissures (70) sont formés à la face supérieure (26)
du boîtier (12).
4. Appareil de nettoyage des sols selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un logement d'élément fonctionnel (120) loge une pompe pour liquides permettant de
refouler un liquide de nettoyage.
5. Appareil de nettoyage des sols selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins un logement de dispositif fonctionnel (135, 140, 142) loge au moins une conduite
de liquide (130, 132, 134, 136, 138).
6. Appareil de nettoyage des sols selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que la pompe pour liquides peut être reliée à au moins une conduite de liquide (126,
130) et/ou en ce que deux conduites de liquide (130, 132, 134, 136, 138) ou plus peuvent être reliées
ensemble au moyen de raccords enfichables.
7. Appareil de nettoyage des sols selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins un logement de dispositif fonctionnel (124) loge au moins un dispositif électrique
de l'appareil de nettoyage des sols (10).
8. Appareil de nettoyage des sols selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins un logement de dispositif fonctionnel loge au moins une conduite électrique.
9. Appareil de nettoyage des sols selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que la conduite électrique peut être reliée à au moins une conduite électrique (148)
et/ou en ce que deux conduites électriques ou plus peuvent être reliées ensemble au moyen de raccords
enfichables.
10. Appareil de nettoyage des sols selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la pièce de couvercle (162) comporte une pièce de couvercle inférieure (166) par
l'intermédiaire de laquelle la pièce de couvercle (162) peut être reliée détachable
au boîtier (12), ainsi qu'une pièce de couvercle supérieure (168), qui peut être reliée
détachable à la pièce de couvercle inférieure (166).
11. Appareil de nettoyage des sols selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le boîtier (12) comprend au moins une ouverture (144, 146) permettant de faire passer
une conduite électrique et/ou une conduite de liquide (136, 138).
12. Appareil de nettoyage des sols selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le boîtier (12) comprend au moins une ouverture (144, 146) à travers laquelle un
milieu pouvant être aspiré ou expulsé par l'organe d'aspiration (150) peut être aspiré
ou expulsé.
13. Appareil de nettoyage des sols selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le boîtier (12) comporte une partie supérieure de boîtier (42) ainsi qu'une partie
inférieure (40) de boîtier, le logement de récipient de salissures (34) et/ou le ou
les logements de dispositif fonctionnel (120, 124, 135, 140, 142, 160) étant disposés
à la partie supérieure de boîtier (42) et la partie inférieure de boîtier (40) formant
au moins un espace de nettoyage (44, 46) dans lequel est disposé au moins un outil
de nettoyage (16, 18).
14. Appareil de nettoyage des sols selon la revendication 13, caractérisé en ce qu'un espace d'entraînement (64) permettant de loger un dispositif d'entraînement (66),
au moyen duquel l'au moins un outil de nettoyage (16, 18) peut être entraîné, est
formé entre la partie supérieure de boîtier (42) et la partie inférieure de boîtier
(40).
15. Appareil de nettoyage des sols selon la revendication 14, caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage des sols (10) comprend deux outils de nettoyage (16, 18)
conçus comme des cylindres brosseurs (16, 18) et montés rotatifs dans deux espaces
de nettoyage (44, 46) sur le boîtier (12), et en ce que le dispositif d'entraînement (66) est disposé dans l'espace d'entraînement (64) entre
les cylindres brosseurs (16, 18) et comprend un axe d'entraînement (68), lequel s'étend
parallèlement aux axes de rotation (20, 22) des cylindres brosseurs (16, 18).
16. Appareil de nettoyage des sols selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage des sols (10) est conçu comme une autolaveuse (10).