| (19) |
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(11) |
EP 2 240 696 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.01.2019 Patentblatt 2019/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.11.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/009254 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/100741 (20.08.2009 Gazette 2009/34) |
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| (54) |
EINTRITTSSTUTZEN FÜR EINEN AXIALVERDICHTER
INLET CONNECTING PIECE FOR AN AXIAL-FLOW COMPRESSOR
MANCHON D'ADMISSION POUR COMPRESSEUR AXIAL
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
13.02.2008 DE 102008008886
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.10.2010 Patentblatt 2010/42 |
| (73) |
Patentinhaber: MAN Diesel & Turbo SE |
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86153 Augsburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LANGE, C.
51069 Köln (DE)
- RESSING, Henning
46242 Bottrop (DE)
- AYNACIOGLU, Fikri
42855 Remscheid (DE)
- ANDING, Dirk
46244 Bottrop (DE)
- DREYER, Karl-Heinz
46487 Wesel (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 122 328 US-A- 2 648 493
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GB-A- 583 469 US-A- 2 665 549
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Eintrittsstutzen für einen Axialverdichter, insbesondere
einen Turbokompressor, mit einem Eintrittsgehäuse, in dem ein Lagergehäuse mit einem
in Strömungsrichtung eines zu verdichtenden Fluids axial ersten Lager für einen Rotor
des Axialverdichters angeordnet ist, wobei das Lagergehäuse mit dem Eintrittsgehäuse
über eine Einlaufstrebe verbunden ist, die in einem Stirnquerschnitt mit dem Eintrittsgehäuse
verbunden ist.
[0002] Solche Einlaufstreben verlaufen bei herkömmlichen Axialverdichtern rein radial, i.e.
parallel zu einer Normalebene zur Längsachse des Eintrittsstutzens, so dass der Lagermittelpunkt
des ersten bzw. vorderen Lagers in Strömungsrichtung eines zu verdichtenden Fluids
axial im Wesentlichen auf Höhe des Flächenmittelpunktes dieses Stirnquerschnittes
angeordnet ist, mit anderen Worten das Lager axial mittig in der Einlaufstrebe unter
dessen Übergang in das Eintrittsgehäuse angeordnet ist.
[0003] Als Lagermittepunkt wird vorliegend insbesondere ein Durchstoßpunkt einer Lagerachse
durch eine Symmetrieebene eines symmetrischen Lagers, ein Massenmittelpunkt des Lagers,
der geometrische Mittelpunkt zwischen den axialen Stirnseiten des Lagers oder ein
Druckpunkt des Lagers bezeichnet.
[0004] Da die Einlaufstreben insbesondere aus Festigkeits-und Fertigungsgründen häufig axial
relativ weit vorne zum Eintrittsquerschnitt des Eintrittsstutzens hin mit dem Eintrittsgehäuse
verbunden sind, um sich beispielsweise gegen entsprechende Verstärkungen des Eintrittsgehäuses
abstützen zu können oder beim Urformen stark variierende Wandstärken zu vermeiden,
ist damit auch das erste bzw. vordere Lager entsprechend weit vorne angeordnet, so
dass sich ein relativ großer Lagerabstand zu einem zweiten, hinteren Lager des Rotors
des Axialverdichters ergibt, das in Strömungsrichtung hinter dem ersten Lager angeordnet
ist.
[0005] In der Einlaufstreben können eine oder mehrere Fluidpassagen ausgebildet sein. Solche
Fluidpassagen können beispielsweise der Schmierung des Lagers dienen und hierzu einerseits
im oder in der Nähe des Lagers in das Lagergehäuse münden und andererseits mit einer
Schmiermittelver- bzw. -entsorgung, beispielsweise über Schmiernippel, Leitungen,
Passagen in angrenzenden Gehäuseteilen oder dergleichen, außerhalb des Eintrittsgehäuses
verbunden sein. Um dabei sowohl die Länge der Fluidpassage und damit die Schwächung
der das Lagergehäuse tragenden Einlaufstrebe als auch den Aufwand zu ihrer - in der
Regel spanenden - Herstellung zu minimieren, verlaufen solche Fluidpassagen bisher
im Wesentlichen radial.
Dies führt dazu, dass ein von der radialen Fluidpassage versorgten Lager axial auf
Höhe der Austrittsöffnung der Fluidpassage aus dem Eintrittsgehäuse angeordnet werden
muss, was den Lagermittenabstand des Rotors ebenfalls nachteilig vergrößert.
Ein größerer Lagermittenabstand kann jedoch die Rotordynamik negativ beeinflussen.
[0006] Aus der
EP 122 328 A1 ist ein Eintrittsstutzen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen verbesserten Eintrittsstutzen
zur Verfügung zu stellen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Eintrittsstutzen nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 durch wenigstens eines seiner kennzeichnenden Merkmale weitergebildet. Anspruch
15 stellt einen Axialverdichter mit einem solchen Eintrittsstutzen unter Schutz, die
Unteransprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildungen.
Ein erfindungsgemäßer Eintrittsstutzen ist für einen Axialverdichter, insbesondere
einen Turbokompressor, vorgesehen und kann bevorzugt lösbar oder fest mit diesem verbunden
oder integral ausgebildet sein. Er weist ein Eintrittsgehäuse auf, dessen Innenraum
sich bevorzugt in Strömungsrichtung eines zu verdichtenden Fluides verjüngt. In dem
Eintrittsgehäuse ist ein Lagergehäuse angeordnet, welches ein vorderes bzw. erstes
Lager für einen Rotor des Axialverdichters aufnimmt. Dabei kann es sich insbesondere
um ein Radiallager, ein Axiallager oder ein Radial-Axial-Lager handeln. Dieses Lager
ist in Strömungsrichtung eines zu verdichtenden Fluids axial ein erstes, i.e. vorderes
Lager, wobei der Rotor in weiteren Lagern abgestützt sein kann, die einen größeren
axialen Abstand zu einem Eintrittsquerschnitt des Eintrittsstutzens aufweisen.
[0007] Das Lagergehäuse ist in dem Eintrittsgehäuse über eine oder mehrere Einlaufstreben
abgestützt. Mehrere Einlaufstreben können äquidistant über dem Umfang des Lagergehäuses
verteilt sein oder unterschiedliche Winkelabstände zueinander aufweisen. Während äquidistant
verteilte Einlaufstreben die Strömung im Lagergehäuse homogen und somit wenig stören,
können Einlaufstreben mit unterschiedlichen Winkelabständen zueinander an konstruktive
Randbedingungen des Gehäuses, insbesondere außenliegende Zuleitungen, Rippen, unterschiedliche
Wandstärken oder dergleichen angepasst werden.
[0008] Eine oder mehrere Einlaufstreben sind in je einem Stirnquerschnitt der entsprechenden
Einlaufstrebe mit dem Eintrittsgehäuse verbunden. Insbesondere können eine oder mehrere,
bevorzugt alle Einlaufstreben einstückig, beispielsweise durch Urformen, mit dem Eintritts-
und/oder Lagergehäuse verbunden sein. Gleichermaßen können eine oder mehrere Einlaufstreben
aber auch nach dem Urformen mit dem Eintritts- und/oder Lagergehäuse verbunden, beispielsweise
verschweißt oder verschraubt werden. Erfindungsgemäß ist in wenigstens einer Einlaufstreben
eine Fluidpassage ausgebildet. Diese kann insbesondere zum Zuführen und/oder Abführen
von Schmiermittel zu dem Lager für das Laufrad vorgesehen sein. Eine Fluidpassage
kann gleichermaßen zum Zuführen und/oder Abführen von Kühlfluid, insbesondere Kühlluft,
und/oder einem Sperrfluid, insbesondere Sperrluft dienen, um den Axialverdichter zu
kühlen bzw. einen Schmiermittelaustritt in den Axialverdichter zu vermeiden. Auch
andere Fluide, beispielsweise ein Hydraulikfluid, insbesondere eines geregelten Lagers,
können durch die Fluidpassage strömen. Insbesondere zu den vorgenannten Funktionen
kann eine Fluidpassage in einer bevorzugten Ausführung in oder in der Nähe des Lagers
in das Lagergehäuse münden. Zusätzlich oder alternativ zu einem Fluid kann die insoweit
nur zur Vereinfachung so bezeichnete Fluidpassage beispielsweise auch zur Führung
von Kabeln, Leitungen oder dergleichen, etwa elektrischer und/oder optischer Leitungen
für Sensoren im Lagergehäuse ausgebildet sein.
[0009] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass eine Fluidpassage wenigstens abschnittsweise
einen spitzen Winkel mit einer Normalebene zur Längsachse des Eintrittsstutzens einschließt,
i.e. schräg zur Axialrichtung des Eintrittsstutzens verläuft, insbesondere von radial
außen nach radial innen in Strömungsrichtung des zu verdichtenden Fluides.
Durch diese konstruktive Abänderung gegenüber herkömmlichen, rein radial verlaufenden
Fluidpassagen wird es vorteilhaft möglich, das Lager in Strömungsrichtung des zu verdichtenden
Fluides axial nach hinten zu versetzen so den Lagermittenabstand zu verkürzen, um
rotordynamische Probleme zu verringern oder zu vermeiden. Gleichzeitig wird es möglich,
Zuleitungen zu den Fluidpassagen an der Außenfläche des Eintrittsgehäuses optimal,
beispielsweise in Strömungsrichtung des zu verdichtenden Fluides weiter vorne anzuordnen
und somit im Bereich der Einlaufstrebe(n) Verstärkungen wie Rippen oder dergleichen
an der Außenfläche des Eintrittsgehäuses vorzusehen.
Der Lagermittelpunkt des ersten Lagers ist in Strömungsrichtung eines zu verdichtenden
Fluids axial wenigstens um das 0,1-fache, bevorzugt wenigstens um das 0,15-fach, weiter
bevorzugt wenigstens um das 0,2-fache und insbesondere wenigstens um das 0,25-fache
der Sehnenlänge des Stirnquerschnittes hinter dem Flächenmittelpunkt des Stirnquerschnittes
angeordnet. Als Sehnenlänge wird dabei die maximale Erstreckung des Stirnquerschnittes
in axialer Richtung, i.e. in Strömungsrichtung eines zu verdichtenden Fluids bezeichnet,
die beispielsweise bei einem kreisförmigen Stirnquerschnitt dessen Durchmesser, bei
einem ellipsenförmigen Stirnquerschnitt dessen großem Halbmesser entspricht.Das erste
Lager ist hinter dem Flächenmittelpunkt eines Stirnquerschnittes angeordnet. Hierdurch
wird vorteilhaft der Lagerabstand zum Massenmittelpunkt des Rotors und - sofern vorhanden
- zu einem zweiten, hinteren Lager des Rotors des Axialverdichters verkürzt, das in
Strömungsrichtung hinter dem ersten Lager angeordnet ist.
Dabei kann das erste Lager insbesondere hinter den ersten zwei Dritteln der Sehnenlänge,
i.e. wenigstens um das 0,17-fach, bevorzugt hinter den ersten drei Vierteln der Sehnenlänge,
i.e. wenigstens um das 0,25-fach hinter dem Flächenmittelpunkt des Stirnquerschnittes
angeordnet sein.
[0010] Ist das Lagergehäuse über mehrere Einlaufstreben mit dem Eintrittsgehäuse verbunden,
ist der Lagermittelpunkt des ersten Lagers axial wenigstens um das 0,1-fache, 0,15-fach,
0,2- fache bzw. 0,25-fache der Sehnenlänge des Stirnquerschnittes hinter dem Flächenmittelpunkt
des Stirnquerschnittes wenigstens einer Einlaufstrebe angeordnet. Es können also auch
Einlaufstreben vorhanden sein, bezüglich deren Stirnquerschnitt das erste Lager axial
vor oder im Flächenmittelpunkt angeordnet ist. In einer bevorzugten Weiterbildung
ist der Lagermittelpunkt des ersten Lagers axial wenigstens um das 0,1-fache, 0,15-fach,
0,2-fache bzw. 0,25-fache der Sehnenlänge des Stirnquerschnittes hinter den Flächenmittelpunkten
der Stirnquerschnitte aller Einlaufstreben angeordnet.
[0011] Der Lagermittelpunkt muss nicht mehr innerhalb der auf die Längsachse des Eintrittsstutzens
projizierten Sehnenlänge des bzw. der Stirnquerschnitte liegen, sondern kann axial
auch hinter dem bzw. den Stirnquerschnitten angeordnet sein. Gleichermaßen kann er
jedoch auch innerhalb der auf die Längsachse des Eintrittsstutzens projizierten Sehnenlänge
des bzw. der Stirnquerschnitte liegen, insbesondere höchstens um das 0,75-fache, insbesondere
höchstens um das 0,5-fache der Sehnenlänge des Stirnquerschnittes hinter dem Flächenmittelpunkt
des Stirnquerschnittes angeordnet sein.
[0012] Wenn das erste Lager gegenüber dem Stirnquerschnitt einer Einlaufstrebe axial nach
hinten versetzt ist, kann es durch schräg verlaufende Fluidpassagen in dieser Einlaufstrebe
besonders gut bedient werden.
[0013] In einer oder mehreren Einlaufstreben können jeweils mehrere, insbesondere zwei oder
drei Fluidpassagen ausgebildet sein, wobei wenigstens eine, bevorzugt mehrere, besonders
bevorzugt alle Fluidpassagen einen spitzen Winkel mit einer Normalebene zur Längsachse
des Eintrittsstutzens bilden. Solche Fluidpassagen können bevorzugt im Wesentlichen
parallel zueinander verlaufen, was die Fertigung vereinfacht. Gleichermaßen können
sie jedoch auch unterschiedliche Winkel mit der Normalebene einschließen, um so insbesondere
optimale Wege zwischen Austrittspositionen am Eintrittsgehäuse und am Lagergehäuse
zu definieren. Auf diese Weise können beispielsweise nahe beieinander in das Lagergehäuse
mündende Fluidpassagen mit axial voneinander entfernten Zuleitungen am Eintrittsgehäuse
verbunden werden und umgekehrt.
[0014] In zwei Einlaufstreben kann eine unterschiedliche Anzahl von Fluidpassagen ausgebildet
sein, um so beispielsweise Zu- und Ableitungen optimal zu verteilen. Auch müssen Fluidpassagen
in derselben oder unterschiedlichen Einlaufstreben nicht denselben Durchmesser aufweisen,
sondern können beispielsweise an die Beschaffenheit und Menge des zu- oder abgeführten
Mediums angepasst sein.
[0015] Eine oder mehrere Fluidpassagen können im Wesentlichen geradlinig verlaufen, so dass
sie überall denselben spitzen Winkel mit einer Normalebene zur Längsachse des Eintrittsstutzens
bilden. Solche Fluidpassagen sind besonders einfach durch Bohren herzustellen und
in der Konstruktion zu berücksichtigen.
[0016] Der Winkel, den eine solche im Wesentlichen geradlinig verlaufende Fluidpassage mit
einer Normalebene zur Längsachse des Eintrittsstutzens bildet, kann bevorzugt im Bereich
zwischen 10° und 40°, insbesondere im Bereich zwischen 20° und 30° liegen. Dies stellt
einen guten Kompromiss aus Verkürzung des Lagermittenabstandes und Erhöhung des Fertigungsaufwandes
dar.
[0017] Eine oder mehrere Fluidpassagen können auch einen geknickten Verlauf aufweisen, so
dass wenigstens ein Abschnitt dieser Fluidpassage einen spitzen Winkel mit einer Normalebene
zur Längsachse des Eintrittsstutzens bildet. Andere Abschnitte solcher Fluidpassagen
können hingegen beispielsweise im Wesentlichen in Radialrichtung des Eintrittsgehäuses
verlaufen. Auf diese Weise können die Vorteile rein radialer und schräg verlaufender
Fluidpassagen miteinander verbunden werden.
[0018] Der Winkel, den ein solcher schräger Abschnitt einer Fluidpassage mit geknicktem
Verlauf mit einer Normalebene zur Längsachse des Eintrittsstutzens bildet, liegt bevorzugt
im Bereich zwischen 60° und 80°, insbesondere im Bereich zwischen 65° und 75°. Da
hier nur eine kürzere Strecke in radialer Richtung zum Ausgleich des Axialversatzes
zwischen Ein- und Austritt der Fluidpassage zur Verfügung steht, weisen solche schrägen
Abschnitte bevorzugt größere Winkel zur Normalebene auf als knicklose Fluidpassagen.
[0019] In einer bevorzugten Ausführung münden zwei oder mehr Fluidpassagen in einen gemeinsamen
Abschnitt, der mit dem Inneren des Lagergehäuses kommuniziert. Dieser Abschnitt kann
insbesondere schräg verlaufen, während die in ihn mündenden Fluidpassagen bevorzugt
im Wesentlichen in Radialrichtung des Eintrittsgehäuses verlaufen. Hierdurch können
von solchen, im Wesentlichen rein radial verlaufenden, Fluidpassagen ver- oder entsorgte
Stellen durch einen gemeinsamen schrägen Abschnitt beschickt werden, was den Herstellungsaufwand
und die Schwächung der Einlaufstrebe vorteilhaft verringert.
[0020] Eine Radialachse durch die Flächenmittel- oder -schwerpunkte wenigstens einer Einlaufstrebe
kann - wenigstens abschnittsweise - ebenfalls einen spitzen Winkel mit einer Normalebene
zur Längsachse des Eintrittsstutzens bilden Hierzu kann beispielsweise eine Einlaufstrebe
mit konstantem Querschnitt insgesamt schräg, insbesondere in Strömungsrichtung eines
zu verdichtenden Fluides zum Lagergehäuse hin zulaufend, ausgebildet sein. Eine solche
gepfeilte Einlaufstrebe ist zur Aufnahme insbesondere geradliniger Fluidpassagen besonders
geeignet. Insbesondere zu deren Aufnahme, aber auch zur Aufnahme von geknickten Fluidpassagen
sowie zur Abstützung eines axial nach hinten versetzten ersten Lagers kann eine Einlaufstrebe
gleichermaßen auch im Wesentlichen in radialer Richtung des Eintrittsgehäuses verlaufen
und sich zum Lagergehäuse hin verbreitern, so dass der Flächenmittel- oder -schwerpunkt
sich zum Lagergehäuse hin in Strömungsrichtung eines zu verdichtenden Fluides nach
hinten verlagert.
[0021] Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen und den nachfolgenden
Ausführungsbeispielen. Hierzu zeigt, teilweise schematisiert:
Fig. 1 einen Eintrittsstutzen nach einer Ausführung der vorliegenden Erfindung im
Halbschnitt; und
Fig. 2 den Eintrittsstutzen nach Fig. 1 im perspektivischen Viertelschnitt.
[0022] Fig. 2 zeigt das herausgeschnittene untere, in Strömungsrichtung eines zu verdichtenden
Fluides gesehen linke, Viertel eines Eintrittsstutzen nach einer Ausführung der vorliegenden
Erfindung in perspektivischer Darstellung, Fig. 1 einen Horizontalschnitt in Fig.
2.
[0023] Der Eintrittsstutzen weist ein Eintrittsgehäuse 1 zum Sammeln und Zuführen eines
Mediums zu einem (nicht dargestellten) Turbokompressor dar. In dem Eintrittsgehäuse
1 ist ein Lagergehäuse 2 angeordnet, das eine im Wesentlichen zylindrische Form, mit
in Strömungsrichtung des zu verdichtenden Mediums (von links nach rechts in den Figuren),
vorderer halbkugelförmiger Stirnseite aufweist. In dem Lagergehäuse 2 ist ein Radiallager
3 für einen Rotor mit Laufrad des Turbokompressors (nicht dargestellt) ausgebildet,
dessen Lagermittelpunkt 3a axial in der Mitte des dargestellten Lagerringes liegt.
[0024] Das Lagergehäuse 2 ist mit dem Eintrittsgehäuse 1 über drei, vier oder mehrere Einlaufstreben
verbunden, wobei in Fig. 2 eine untere (geschnitten) und eine linke (teilweise verdeckt)
Einlaufstrebe 4 erkennbar sind, in Fig. 1 die linke Einlaufstrebe 4.
[0025] In einer nicht dargestellten Abwandlung sind zusätzlich zwei oder mehr Blindstreben
in der oberen Hälfte des Eintrittsgehäuses angeordnet, welche nicht mit dem Lagergehäuse
verbunden sind.
[0026] Die in Fig. 1 dargestellte linke Einlaufstrebe 4 ist einstückig mit dem Eintrittsgehäuse
1 verbunden und geht in ihrem dem Eintrittsgehäuse 1 zugewandten Stirnquerschnitt
in dieses über. Der Flächenmittelpunkt 10 dieses Stirnquerschnittes ist in Fig. 1
eingezeichnet und liegt erkennbar axial vor dem Lagermittelpunkt 3a, der gegenüber
diesem Flächenmittelpunkt 10 um das 0,375-fache in Strömungsrichtung eines zu verdichtenden
Fluids axial nach hinten (nach rechts in Fig. 1) versetzt ist.
[0027] In der linken Einlaufstrebe 4 sind drei Fluidpassagen 5 ausgebildet, von denen eine
in Fig. 1 linke, vordere Fluidpassage 5.1 (strichpunktiert in Fig. 1) der Führung
von Leitungen für Sensoren zum Lager 3 dient und in der Nähe des Lagers 3 vor diesem
in das Lagergehäuse 2 mündet, eine mittlere Fluidpassage 5.2 (ausgezogen in Fig. 1)
der Zufuhr von Schmiermittel zum Lager 3 dient und in dem Lager 3 in das Lagergehäuse
2 mündet, und eine in Fig. 1 rechte, hintere Fluidpassage 5.3 (strichdoppelpunktiert
in Fig. 1) der Zufuhr von Sperrluft in das Lagergehäuse 2 dient und in der Nähe des
Lagers 3 nach diesem in das Lagergehäuse 2 mündet.
[0028] Diese Fluidpassagen 5 sind als Durchgangsbohrungen ausgebildet und verlaufen daher
im Wesentlichen geradlinig. Sie schließen einen spitzen Winkel von ca. 23° mit einer
Normalebene zur Längsachse des Eintrittsstutzens (Vertikalebene senkrecht zur Zeichenebene
der Fig. 1) bzw. den Komplementärwinkel von ca. 67° mit der Längsachse ein.
[0029] In der unteren Einlaufstrebe 4 sind zwei Fluidpassagen 6 ausgebildet, die der Abfuhr
von Schmiermittel aus dem Inneren des Lagergehäuses 2 dienen. Diese Fluidpassagen
6 bilden abschnittsweise einen spitzen Winkel mit einer Normalebene zur Längsachse
des Eintrittsstutzens. Hierzu weisen sie einen geknickten Verlauf auf, wobei jeweils
ein sich im Wesentlichen in radialer Richtung erstreckende Abschnitt 61 bzw. 6.2 in
einen beiden Fluidpassagen 6 gemeinsamen Abschnitt 8 übergeht, der einen spitzen Winkel
von ca. 72° mit einer Normalebene zur Längsachse des Eintrittsstutzens bildet.
[0030] Dieser gemeinsame schräge Abschnitt 8 erstreckt sich in Längsrichtung des Eintrittsgehäuses
1 (von links nach rechts in Fig. 1) und mündet am Ende in eine kreissegmentförmige
Ringnut 7, die rechtwinkelig zum Abschnitt 8 ausgebildet ist und sich über einen Bereich
von 70° in der unteren Hälfte des Lagergehäuses 2 erstreckt. Über die hinter dem Lager
3 angeordnete Ringnut 7 und den zum Inneren des Lagergehäuses 2 hin offenen gemeinsamen
Abschnitt 8, der sich von der Ringnut 7 unter dem Radiallager 3 hindurch nach vorne
bis zu den in radialer Richtung verlaufenden Abschnitten 6.1, 6.2 erstreckt, kommunizieren
die beiden Fluidpassagen mit dem Inneren des Lagergehäuses 2.
[0031] Auch bezüglich des Flächenmittelpunktes 10 der unteren Einlaufstreben 4 ist der Lagermittelpunkt
des Lagers 3, wie in Fig. 2 erkennbar, axial nach hinten versetzt und liegt im letzten
Drittel von dessen auf die Längsachse 9 projizierten Sehnenlänge.
[0032] Wie insbesondere in Fig. 1 gut erkennbar, erstrecken sich die Einlaufstreben 4 im
Wesentlichen in radialer Richtung (von oben nach unten in Fig. 1). Um dabei auf beiden
Seiten ausreichend Material für die schräg verlaufenden Fluidpassagen 5 bzw. den schrägen,
gemeinsamen Abschnitt 8 aufzuweisen und den Lagermittelpunkt gut abstützen zu können,
weisen die Einlaufstreben 4 an ihrer in Strömungsrichtung des zu verdichtenden Fluids
(rechts in Fig. 1, 2) hinteren Abströmkante einen im Wesentlichen dreickförmigen Ansatz
4.1 auf. Eine Radialachse durch die Flächenmittelpunkte der Einlaufstreben 4 weist
daher in diesem Abschnitt mit dem Absatz 4.1 einen spitzen Winkel mit einer Normalebene
zur Längsachse des Eintrittsstutzens auf.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 1
- Eintrittsgehäuse
- 2
- Lagergehäuse
- 3
- Radiallager
- 3a
- Lagermittelpunkt
- 4
- Einlaufstrebe
- 4.1
- Ansatz
- 5.1-5.3
- Fluidpassage (für Luft, Schmiermittel bzw. Kabel)
- 6.1, 6.2
- Fluidpassage
- 7
- Ringnut
- 8
- gemeinsamer Abschnitt
- 9
- Längsachse
- 10
- Flächenmittelpunkt des Stirnquerschnittes
1. Eintrittsstutzen für einen Axialverdichter, insbesondere einen Turbokompressor, mit
einem Eintrittsgehäuse (1), in dem ein Lagergehäuse (2) mit einem in Strömungsrichtung
eines zu verdichtenden Fluids axial ersten Lager (3), insbesondere einem Radial- und/oder
Axiallager, für einen Rotor angeordnet ist, wobei das Lagergehäuse (2) mit dem Eintrittsgehäuse
(1) über wenigstens eine Einlaufstrebe (4) verbunden ist, die in einem Stirnquerschnitt
mit dem Eintrittsgehäuse verbunden ist, wobei in der wenigstens einen Einlaufstrebe
(4) wenigstens eine Fluidpassage (5, 6) ausgebildet ist, die wenigstens abschnittsweise
einen spitzen Winkel mit einer Normalebene zur Längsachse des Eintrittsstutzens bildet,
dadurch gekennzeichnet, dass der Lagermittelpunkt des Lagers (3) in Strömungsrichtung axial wenigstens um das
0,1-fache der Sehnenlänge als maximale Erstreckung des Stirnquerschnittes in axialer
Richtung hinter dem Flächenmittelpunkt des Stirnquerschnittes angeordnet ist.
2. Eintrittsstutzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagermittelpunkt des Lagers (3) in Strömungsrichtung axial wenigstens um das
0,15-fache, insbesondere wenigstens um das 0,2-fache, insbesondere wenigstens um das
0,25-fache der Sehnenlänge des Stirnquerschnittes hinter dem Flächenmittelpunkt des
Stirnquerschnittes angeordnet ist.
3. Eintrittsstutzen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagergehäuse (2) mit dem Eintrittsgehäuse (1) über mehrere, insbesondere drei
oder vier Einlaufstreben (4) verbunden ist.
4. Eintrittsstutzen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagergehäuse (2) mit dem Eintrittsgehäuse (1) über drei oder mehrere gleich-
oder ungleichmäßig verteilte Einlaufstreben verbunden ist, wobei eine oder mehrere
Einlaufstreben als Blindstreben ausgeführt sind.
5. Eintrittsstutzen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in wenigstens einer Einlaufstrebe (4) mehrere, insbesondere zwei oder drei Fluidpassagen
(5.1, 5.2, 5.3; 6.1, 6.2) ausgebildet sind.
6. Eintrittsstutzen nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass in einer ersten Einlaufstrebe (4) mehrere Fluidpassagen (6.1, 6.2) und in einer anderen
Einlaufstrebe (4) eine hiervon unterschiedliche Anzahl von Fluidpassagen (5.1, 5.2,
5.3) ausgebildet ist.
7. Eintrittsstutzen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Fluidpassage (5) im Wesentlichen geradlinig verläuft, so dass sie
überall denselben spitzen Winkel mit einer Normalebene zur Längsachse des Eintrittsstutzens
bildet.
8. Eintrittsstutzen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel, den eine im Wesentlichen geradlinig verlaufende Fluidpassage (5) mit
einer Normalebene zur Längsachse des Eintrittsstutzens bildet, im Bereich zwischen
10° und 40°, insbesondere im Bereich zwischen 20° und 30° liegt.
9. Eintrittsstutzen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Fluidpassage (6) einen geknickten Verlauf aufweist, so dass wenigstens
ein Abschnitt (8) dieser Fluidpassage einen spitzen Winkel mit einer Normalebene zur
Längsachse des Eintrittsstutzens bildet.
10. Eintrittsstutzen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel, den ein Abschnitt (8) einer Fluidpassage (6) mit geknicktem Verlauf mit
einer Normalebene zur Längsachse des Eintrittsstutzens bildet, im Bereich zwischen
60° und 80°, insbesondere im Bereich zwischen 65° und 75° liegt.
11. Eintrittsstutzen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Fluidpassagen (6.1, 6.2) in einen gemeinsamen Abschnitt (8) münden,
der mit dem Inneren des Lagergehäuses (2) kommuniziert.
12. Eintrittsstutzen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fluidpassage zum Zuführen und/oder Abführen von Schmiermittel zu dem Lager (3)
für das Laufrad ausgebildet ist.
13. Eintrittsstutzen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fluidpassage (5, 6) in oder in der Nähe des Lagers (3) in das Lagergehäuse (2)
mündet.
14. Eintrittsstutzen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Radialachse durch die Flächenmittelpunkte wenigstens einer Einlaufstrebe wenigstens
abschnittsweise einen spitzen Winkel mit einer Normalebene zur Längsachse des Eintrittsstutzens
bildet.
15. Axialverdichter, insbesondere Turbokompressor, mit einem Eintrittsstutzen nach einem
der vorhergehenden Ansprüche.
1. An inlet connector for an axial compressor, in particular a turbocompressor, with
an inlet housing (1), in which a bearing housing (2) with an, in flow direction of
a fluid to be compressed, axially first bearing (3), in particular a radial and/or
axial bearing, for a rotor is arranged, wherein the bearing housing (2) is connected
to the inlet housing (1) via at least one inlet brace (4), which in a front cross
section is connected to the inlet housing, wherein in the at least one inlet brace
(4) at least one fluid passage (5, 6) is formed, which at least in sections forms
an acute angle with a normal plane to the longitudinal axis of the inlet connector,
characterized in that the bearing centre point of the bearing (3) in the flow direction is ranged axially
at least by 0.1 times the chord length as maximum extension of the front cross section
in the axial direction behind the centre of area of the front cross section.
2. The inlet connector according to Claim 1, characterized in that the bearing centre point of the bearing (3) in the flow direction is arranged axially
at least 0.15-times in particular at least 0.2-times in particular at least 0.25-times
of the chord length of the front cross section behind the centre of area of the front
cross section.
3. The inlet connector according to Claim 1 or 2, characterized in that the bearing housing (2) is connected to the inlet housing (1) via multiple, in particular
three or four inlet braces (4).
4. The inlet connector according to Claim 3, characterized in that the bearing housing (2) is connected to the inlet housing (1) via three or more evenly
or unevenly distributed inlet braces, wherein one or more inlet braces are embodied
as blind braces.
5. The inlet connector according to any one of the preceding claims, characterized in that in at least one inlet brace (4) multiple, in particular two or three fluid passages
(5.1, 5.2, 5.3; 6.1, 6.2) are formed.
6. The inlet connector according to Claim 3 and 4, characterized in that in a first inlet brace (4) multiple fluid passages (6.1, 6.2) and in another inlet
brace (4) a number of fluid passages (5.1, 5.2, 5.3) that is distinct thereof is formed.
7. The inlet connector according to any one of the preceding claims, characterized in that at least one fluid passage (5) extends substantially linearly, so that it forms the
same acute angle with a normal plane to the longitudinal axis of the inlet connector
everywhere.
8. The inlet connector according to Claim 6, characterized in that the angle formed by a substantially linearly extending fluid passage (5) with a normal
plane to the longitudinal axis of the inlet connector, is in the range between 10°
and 40°, in particular in the range between 20° and 30°.
9. The inlet connector according to any one of the preceding claims, characterized in that at least one fluid passage (6) has a folded course, so that at least one section
(8) of this fluid passage forms an acute angle with a normal plane to the longitudinal
axis of the inlet connector.
10. The inlet connector according to Claim 8, characterized in that the angle formed by a section (8) of a fluid passage (6) with folded course with
a normal plane to the longitudinal axis of the inlet connector, is in the range between
60° and 80°, in particular in the range between 65° and 75°.
11. The inlet connector according to any one of the preceding claims, characterized in that at least two fluid passages (6.1, 6.2) open into a common section (8), which communicates
with the interior of the bearing housing (2).
12. The inlet connector according to any one of the preceding claims, characterized in that a fluid passage is formed for feeding and/or discharging lubricant to the bearing
(3) for the impeller.
13. The inlet connector according to any one of the preceding claims, characterized in that a fluid passage (5, 6) opens into the bearing housing (2) in or in the vicinity of
the bearing (3).
14. The inlet connector according to any one of the preceding claims, characterized in that a radial axis through the centre of areas of at least one inlet brace forms an acute
angle with a normal plane to the longitudinal axis of the inlet connector at least
in sections.
15. An axial compressor, in particular turbocompressor, with an inlet connector according
to any one of the preceding claims.
1. Manchon d'admission pour un compresseur axial, notamment un turbocompresseur, comportant
un logement d'admission (1), dans lequel un logement de palier (2) avec un premier
palier axial (3) dans la direction d'écoulement d'un fluide à compresser, notamment
un palier radial et/ou axial, pour un rotor est disposé, dans lequel le logement de
palier (1) est relié avec le logement d'admission (1) par l'intermédiaire d'au moins
une entretoise d'entrée, qui est reliée dans une section transversale frontale avec
le logement d'admission, dans lequel
dans au moins une des entretoises d'entrée (4) au moins un passage de fluide (5,6)
est réalisé, qui forme au moins par portions un angle aigu avec un plan normal par
rapport à l'angle longitudinal du manchon d'admission, caractérisé en ce que le point central de palier du palier (3) dans la direction d'écoulement est disposé
axialement au moins de 0,1 fois la longueur de corde que l'extension maximale de la
section transversale frontale dans la direction axiale derrière le point central de
surface de la section transversale frontale.
2. Manchon d'admission selon la revendication 1, caractérisé en ce que le point central de palier du palier (3) dans la direction d'écoulement et disposé
axialement au moins de 0,15 fois, notamment au moins de 0,2 fois, notamment au moins
de 0,25 fois la longueur de corde de la section transversale frontale derrière le
point central de surface de la section transversale frontale.
3. Manchon d'admission selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le logement de palier (2) est relié avec le logement d'admission (1) par l'intermédiaire
de plusieurs, notamment trois ou quatre entretoises d'entrée.
4. Manchon d'admission selon la revendication 3, caractérisé en ce que le logement de palier (3) est relié avec le logement d'admission (1) par l'intermédiaire
de trois ou plusieurs entretoises d'entrée réparties uniformément ou non uniformément,
dans lequel une ou plusieurs entretoises d'entrée sont configurés comme des entretoises
aveugles.
5. Manchon d'admission selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans au moins une entretoise d'entrée (4), plusieurs, notamment deux ou trois passages
de fluide (5.1, 5.2, 5.3 ; 6.1, 6.2) sont réalisés.
6. Manchon d'admission selon la revendication 3 et 4, caractérisé en ce que dans une première entretoise d'entrée (4) plusieurs passages de fluide (6.1,6.2)
et dans une autre entretoise d'entrée (4) un nombre différent de passages de fluide
(5.1, 5.2, 5.3) sont réalisés.
7. Manchon d'admission selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que au moins un passage de fluide (5) s'étend essentiellement en ligne droite, de sorte
qu'il forme partout le même angle aigu avec un plan normal par rapport à l'axe longitudinal
du manchon d'admission.
8. Manchon d'admission selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'angle qui forme un passage de fluide (5) s'étendant essentiellement en ligne droite
avec un plan normal par rapport à l'axe longitudinal du manchon d'admission, se situe
dans la plage entre 10° et 40°, notamment dans la plage entre 20° et 30°.
9. Manchon d'admission selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que au moins un passage de fluide (6) présente un cours coudé, de sorte que au moins
une portion (8) de ce passage de fluide formant un angle aigu avec un plan normal
par rapport à l'axe longitudinal du manchon d'admission.
10. Manchon d'admission selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'angle, qui forme une portion (8) d'un passage de fluide (6) avec un cours coudé
avec un plan normal par rapport à l'axe longitudinal du manchon d'admission, se situe
dans la plage entre 60° et 80°, notamment dans la plage entre 65° et 75°.
11. Manchon d'admission selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que au moins deux passages de fluide (6.1,6.2) débouchent dans une portion commune (8),
qui communique avec l'intérieur du logement de palier (2).
12. Manchon d'admission selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que un passage de fluide pour alimenter et/ou évacuer du lubrifiant vers le palier (3)
pour le rotor est réalisé.
13. Manchon d'admission selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que un passage de fluide (5,6) dans ou à proximité du palier (3) débouche dans le logement
de palier (2).
14. Manchon d'admission selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que un axe radial à travers les points centraux de surface d'au moins une entretoise
d'entrée forme au moins par portions un angle aigu avec un plan normal par rapport
à l'axe longitudinal du manchon d'admission.
15. Compresseur axial, notamment turbocompresseur, comportant un manchon d'admission selon
une des revendications précédentes.


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