| (19) |
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(11) |
EP 2 240 982 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.02.2012 Patentblatt 2012/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.02.2009 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/000843 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/098075 (13.08.2009 Gazette 2009/33) |
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| (54) |
BANANENSTECKER
BANANA PLUG
FICHE BANANE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
06.02.2008 DE 102008007866
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.10.2010 Patentblatt 2010/42 |
| (73) |
Patentinhaber: Thörner, Wolfgang B. |
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45219 Essen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Thörner, Wolfgang B.
45219 Essen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schneiders, Josef |
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Schneiders & Behrendt
Rechts- und Patentanwälte
Huestrasse 23 44787 Bochum 44787 Bochum (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 2 711 859 DE-U1- 29 703 602
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DE-B- 1 186 926
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen elektrischen Steckverbinder, insbesondere Bananenstecker,
mit einem Grundkörper und einem an der Vorderseite des Grundkörpers angeordneten Kontaktstift,
wobei der Grundkörper einen Anschlusskäfig zur Aufnahme eines Anschlusskabels und
zur Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung mit dem Kontaktstift aufweist.
[0002] Ein sogenannter Bananenstecker ist ein gebräuchlicher elektrischer Steckverbinder.
Sein Prinzip wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Ersatz für umständliche Schraub-/Quetschverbindungen
in häufig zu ändernden Versuchsverdrahtungen in Elektrolabors entwickelt. Aufgrund
seines Kontaktprinzips und seiner Standardabmessungen eignet er sich besonders für
den Einsatz für lösbare Lautsprecherverbindungen mit nicht extremen Kabelquerschnitten
an hochwertigen HiFi-Anlagen.
[0003] Für die Anwendung im HiFi-Bereich sind aus dem Stand der Technik, beispielsweise
aus der
DE 295 04 240 U1, sogenannte Winkelbananenstecker bekannt. Diese zeichnen sich durch eine abgewinkelte
Bauform aus, die hinsichtlich der Handhabung besonders vorteilhaft ist. Bei Winkelbananensteckern
weist der Grundkörper des Steckers einen gegenüber dessen Längsachse abgewinkelten
Abschnitt auf, der den Anschlusskäfig zur Aufnahme des Anschlusskabels bildet. Der
Anschlusskäfig umfasst einen Hohlraum mit einem darin angeordneten Kontaktelement
zur Herstellung einer elektrischen Verbindung zwischen dem Anschlusskabel und dem
Kontaktstift. Durch eine Einführöffnung ist das Anschlusskabel in den Anschlusskäfig
einführbar. Das Anschlusskabel ist im Inneren des Anschlusskäfigs, meist über geeignete
Klemmschrauben, festlegbar, wobei das Anschlusskabel gegen das Kontaktelement gepresst
wird. Winkelbananenstecker des vorbekannten Typs sind außerdem verspannbar ausgebildet.
Das bedeutet, dass der Kontaktstift radial aufweitbar ist. Der Kontaktstift kann somit
in der zugehörigen Buchse verspannt werden, wobei die Kontaktflächen des Kontaktstiftes
unter hohem Anpressdruck gegen die Kontaktflächen einer korrespondierenden Steckbuchse
gepresst werden. Dadurch ergibt sich ein besonders geringer Übergangswiderstand und
somit eine hervorragende elektrische Verbindung.
[0004] Bei dem aus der oben erwähnten
DE 295 04 240 U1 vorbekannten Winkelbananenstecker besteht der Grundkörper mit dem abgewinkelten Anschlusskäfig
und dem Kontaktstift aus einem einstückigen, homogenen Materialstück. Hieraus resultieren
verschiedene Nachteile.
[0005] Ein Steckverbinder nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der
DE 29703602U1 bekannt.
[0006] Bei dem bekannten Winkelbananenstecker ist der Grundkörper einschließlich des abgewinkelten
Anschlusskäfigs und des Kontaktstiftes aus einem entsprechend ausgeformten einstückigen
Warmpressteil aus Messing, Bronze, Rotguss oder dergleichen gebildet. Durch spanende
Bearbeitung werden der Hohlraum des Anschlusskäfigs sowie Gewinde und Bohrungen hergestellt.
Der Einsatz besser leitender Werkstoffe, wie z.B. Reinkupfer oder Reinsilber, ist
aus Gründen des elektrischen Widerstands nicht unbedingt nötig, nämlich wegen der
großen Querschnitte des einstückigen Grundkörpers bei der bekannten Steckerkonstruktion.
Aus verarbeitungstechnischen Gründen ist der Einsatz von besser leitenden Werkstoffen
nicht möglich, da sich z.B. Reinkupfer oder Reinsilber nicht für die spanende Bearbeitung
eignen. Aus Kostengründen wäre der Einsatz von Materialien wie Kupfer oder Silber
für den Grundkörper eines Winkelbananensteckers herkömmlicher Konstruktion sogar unsinnig.
Dennoch würde der Einsatz von Materialen höherer Leitfähigkeit Verbesserungspotenziale
bei im HiFi-Bereich eingesetzten Bananensteckern eröffnen. Mit solchen Materialien
ließen sich nämlich die Kopplungs- und Leitungskapazitäten, die durch den voluminösen
Grundkörper bei der herkömmlichen Bauart gebildet werden, verringern, und zwar durch
die Möglichkeit der signifikanten Reduzierung der metallisch leitenden Massen. Gleichzeitig
würde dadurch eine Verkleinerung der aktiven und passiven EMI-Problemstellen der herkömmlichen
Steckerkonstruktion erreicht. Außerdem bietet ein reduziertes leitfähiges Volumen
keinen oder zumindest weniger Raum zur Bildung von Wirbelströmen, deren Interferenz
mit den Signalströmen zu erheblicher Beeinträchtigung der Signalwiedergabe führt.
[0007] Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der Erfindung, einen verbesserten elektrischen
Steckverbinder bereit zu stellen. Es soll ein Bananenstecker geschaffen werden, der
die Übertragung von Audiosignalen mit hoher Klangqualität ermöglicht. Gleichzeitig
soll der Stecker kostengünstig herstellbar sein.
[0008] Diese Aufgabe löst die Erfindung ausgehend von einem elektrischen Steckverbinder
der eingangs genannten Art dadurch, dass der Kontaktstift zwei oder mehr Kontaktsegmente
umfasst und als metallisches Stanzbiegeteil ausgebildet ist, wobei wenigstens eines
der Kontaktsegmente zumindest teilweise in den aus Kunststoff bestehenden Grundkörper
eingebettet ist und sich in das Innere des Anschlusskäfigs hinein erstreckt.
[0009] Gemäß der Erfindung ist der Kontaktstift des Bananensteckers segmentiert ausgebildet.
Der Kontaktstift wird aus metallischem Flachmaterial hergestellt, das durch biegetechnische
Verformung die für die Funktion erforderliche Form erhält. Für den Kontaktstift kann
ein Material hoher Leitfähigkeit, wie beispielsweise Kupfer oder Silber, verwendet
werden. Damit die spezifische Leitfähigkeit des Materials des Kontaktstiftes an die
Leitfähigkeit der üblicherweise im HiFi-Bereich verwendeten Anschlusskabel angepasst
ist, sollte die spezifische Leitfähigkeit des Materials wenigstens 50 x 10
6 S/m, vorzugsweise wenigstens 55 x 10
6 S/m, höchst vorzugsweise wenigstens 60 x 10
6 S/m betragen. Kupfer und Silber können problemlos eingesetzt werden, da keine spanende
Bearbeitung des Materials erforderlich ist.
[0010] Wenigstens eines der Kontaktsegmente des Kontaktstiftes ist zumindest teilweise in
den aus Kunststoff bestehenden Grundkörper eingebettet. Der Grundkörper besteht also
bei dem erfindungsgemäßen Steckverbinder im Wesentlichen aus Kunststoff. Das Kunststoffmaterial
bildet die tragende Struktur des Steckverbinders. Das wenigstens eine Kontaktsegment
kann durch Umspritzen in das Material des Grundkörpers eingebettet sein. Der erfindungsgemäße
Steckverbinder hat somit einen im Vergleich zu herkömmlichen Winkelbananensteckern
geringen Metallanteil. Die oben beschriebenen Nachteile, die aus der Ausbildung des
Grundkörpers als massives Metallteil resultieren, werden daher durch die Erfindung
vermieden. Der erfindungsgemäße Steckverbinder ist sowohl hinsichtlich seiner elektrischen
Eigenschaften bei der Signalübertragung als auch hinsichtlich der Herstellungskosten
optimiert.
[0011] Der erfindungsgemäße elektrische Steckverbinder kann wie ein herkömmlicher Winkelbananenstecker
benutzt werden. Der Anschluss erfolgt in üblicher Weise dadurch, dass das entsprechende
Anschlusskabel in dem Anschlusskäfig mit dem Kontaktstift elektrisch verbunden wird.
Hierzu ist gemäß der Erfindung vorgesehen, dass das wenigstens eine Kontaktsegment,
das in den aus Kunststoff bestehenden Grundkörper eingebettet ist, sich in das Innere
des Anschlusskäfigs hinein erstreckt. Dort wird die die elektrische Verbindung mit
dem Anschlusskabel hergestellt.
[0012] Gemäß einer sinnvollen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Steckers besteht der Kontaktstift
aus wenigstens zwei Kontaktsegmenten, die am vorderen Ende des Kontaktstiftes miteinander
verbunden sind, wobei eines der Kontaktsegmente gegenüber den übrigen Kontaktsegmenten
verlängert ist und endseitig eine Anschlussfläche für das Anschlusskabel aufweist.
Bei dieser Ausgestaltung hat das metallische Stanzteil des Kontaktstiftes - in der
Abwicklung gesehen - eine Sternform. Ausgehend von dieser Form lässt sich die für
die Funktion des Kontaktstiftes erforderliche Form mit nur wenigen biegetechnischen
Umformungsschritten herstellen. Gleichzeitig sorgt die Verbindung der Segmente an
der Spitze des Kontaktstiftes für eine gute mechanische Stabilität. Der Stecker kann
problemlos mehrfach in eine entsprechende Buchse eingesteckt werden, ohne dass eine
Beschädigung des Kontaktstiftes, beispielsweise durch Verbiegen der Kontaktsegmente,
zu befürchten ist. Das Ende eines der Kontaktsegmente ist als Anschlussfläche für
das Anschlusskabel ausgebildet. Das entsprechende Kontaktsegment ist in das Kunststoffmaterial
des Grundkörpers eingebettet, wobei sich die Anschlussfläche am Ende des Kontaktsegmentes
im Inneren des Anschlusskäfigs befindet, damit dort eine elektrische Verbindung mit
dem Anschlusskabel hergestellt werden kann.
[0013] Zweckmäßigerweise liegt das verlängerte Kontaktsegment im Inneren des Anschlusskäfigs
an dessen Innenwandung an, wobei das Anschlusskabel mittels wenigstens einer Klemmschraube
gegen die Anschlussfläche pressbar ist. Bei dieser Ausgestaltung stützt sich das Kontaktsegment
im Bereich der Anschlussfläche für das Anschlusskabel an der Innenwandung des Anschlusskäfigs
ab. Somit kann die Anschlussfläche des Kontaktstiftes zur Herstellung einer Klemmverbindung
mit dem Anschlusskabel verwendet werden. Die auftretenden Klemmkräfte werden von dem
aus Kunststoff bestehenden Grundkörper, an dem sich das betreffende Kontaktsegment
abstützt, aufgenommen.
[0014] Zur Gewährleistung einer ausreichenden mechanischen Stabilität kann die wenigstens
eine Klemmschraube in einer metallischen Gewindeplatte geführt sein, die im Bereich
des Anschlusskäfigs in den Grundkörper eingebettet ist. Bei der Herstellung einer
Klemmverbindung mit dem Anschlusskabel treten unter Umständen erhebliche Kräfte auf.
Diese Kräfte könnten ein in dem Kunststoffmaterial des Grundkörpers ausgebildetes
Gewinde überfordern. Damit die Gefahr einer Beschädigung des Steckverbinders in Fällen,
in denen die Klemmschraube übermäßig stark angezogen wird, minimiert wird, ist es
sinnvoll, eine metallische Gewindeplatte zu verwenden, in welcher das Gewinde für
die Klemmschraube ausgebildet ist. Durch die Gewindeplatte ergibt sich nur ein minimal
vergrößerter Metallanteil der gesamten Steckerkonstruktion. Dadurch werden die Eigenschaften
des Steckers bei der Übertragung von Audiosignalen nicht messbar beeinflusst.
[0015] In herkömmlicher Weise kann bei dem erfindungsgemäßen Steckverbinder der Anschlusskäfig
eine Einführöffnung für das Anschlusskabel aufweisen, wobei die wenigstens eine Klemmschraube
quer zur Einführrichtung des Anschlusskabels ist. Dadurch ergibt sich eine praktische
Handhabung des erfindungsgemäßen Steckverbinders, die derjenigen herkömmlicher Winkelbananenstecker
entspricht.
[0016] Gemäß einer sinnvollen Weiterbildung weist der erfindungsgemäße elektrische Steckverbinder
einen in den Grundkörper von dessen Rückseite her einschraubbaren Spreizstift auf,
wobei sich der Spreizstift mit seinem vorderen, sich nach vorn konisch verjüngenden
Ende in den Kontaktstift hinein erstreckt, so dass der Kontaktstift durch Einschrauben
des Spreizstiftes radial aufweitbar ist. Durch die radiale Aufweitung kann die äußere
Kontaktfläche des Kontaktstiftes an die innere Kontaktfläche einer entsprechenden
Buchse gepresst werden, um eine besonders gute elektrische Verbindung herzustellen
und um den Steckverbinder in der Buchse zu fixieren. Der Spreizstift ist koaxial zu
dem Kontaktstift angeordnet. Zum Verspannen wird der Spreizstift in den Grundkörper
eingeschraubt, wobei sich das sich konisch verjüngende Ende des Spreizstiftes in den
Kontaktstift hinein nach vorn bewegt. Dabei werden die Kontaktsegmente des Kontaktstiftes
nach außen gedrängt.
[0017] Zweckmäßigerweise umfasst der Spreizstift eine metallische Spindel und ein Griffteil
aus Kunststoff, wobei die Spindel in das Kunststoffmaterial des Griffteils eingebettet
ist und wobei das Griffteil ein Außengewinde aufweist, das in einem Innengewinde des
Grundkörpers geführt ist. Bei dieser Ausgestaltung besteht nur die Spindel aus Metall,
während das Griffteil aus Kunststoff besteht. Die metallische Spindel sorgt dafür,
dass die beim Verspannen des Steckers in einer zugehörigen Buchse auftretenden mechanischen
Kräfte zuverlässig übertragen werden. Durch die Herstellung der Spindel aus Metall
wird außerdem ein geringer Verschleiß gewährleistet, selbst wenn der Steckverbinder
häufig gelöst und neu verspannt wird. Die Herstellung des Griffteils des Spreizstiftes
aus Kunststoff bewirkt, dass der Metallanteil insgesamt gering gehalten wird.
[0018] Gemäß einer sinnvollen Weiterbildung des verspannbaren erfindungsgemäßen Steckverbinders
ist im Inneren des Kontaktstiftes eine geschlitzte Spreizhülse aus federelastischem
Material angeordnet, wobei das vordere, sich konisch verjüngende Ende des Spreizstiftes
beim Einschrauben in die Spreizhülse einfährt und diese dabei aufweitet. Der Innendurchmesser
der Spreizhülse ist im unverspannten Zustand geringer als der Außendurchmesser der
Spindel des Spreizstiftes. Beim Einfahren der Spindel in die Spreizhülse wird diese
aufgeweitet. Die Spreizhülse sorgt dafür, dass die beim Verspannen auftretenden Radialkräfte
gleichmäßig über die gesamte Oberfläche der Spreizhülse auf die Kontaktsegmente des
Kontaktstiftes übertragen werden, so dass die äußere Kontaktfläche des Kontaktstiftes
gleichmäßig gegen die innere Kontaktfläche einer zugehörigen Buchse gepresst wird.
Bei dem erfindungsgemäßen Steckverbinder besteht der Kontaktstift, wie oben ausgeführt,
aus einem metallischen Flachmaterial, beispielsweise aus Kupfer oder Silber. Die flachen
Kontaktsegmente weisen nur eine geringe Elastizität auf. Die elastische Spreizhülse
sorgt dafür, dass es beim Verspannen des Steckers nicht zu dauerhaften plastischen
Verformungen des Kontaktstiftes kommt. Außerdem verhindert die Spreizhülse einen direkten
mechanischen Kontakt des vorderen Endes des Spreizstiftes mit der inneren Oberfläche
des Kontaktstiftes. Dadurch werden Abrieb und Verschleiß und auch Beschädigungen der
vergleichsweise empfindlichen Kontaktsegmente beim Verspannen verhindert.
[0019] Gemäß einer weiteren sinnvollen Ausgestaltung weist der erfindungsgemäße elektrische
Steckverbinder einen lösbar mit dem Grundkörper verbindbaren Riegel auf, wobei der
Riegel einen Verriegelungsvorsprung aufweist, der in eine umlaufende Nut des Spreizstiftes
eingreift und so ein vollständiges Herausschrauben des Spreizstiftes aus dem Grundkörper
verhindert. Der Riegel sorgt dafür, dass der Spreizstift nur so weit aus dem Grundkörper
herausschraubbar ist, wie es zum Lösen der Verspannung notwendig ist. Der Spreizstift,
der im Inneren des Kontaktstiftes angeordnet ist, sorgt für eine Stabilisierung des
Kontaktstiftes. Ein vollständiges Herausschrauben des Spreizstiftes könnte zu einer
Destabilisierung des Kontaktstiftes führen, so dass die Gefahr einer Beschädigung
des Kontaktstiftes beim Einstecken in eine Buchse bestünde. Außerdem wird durch den
Riegel ein Verlieren des Spreizstiftes wirksam verhindert.
[0020] Eine alternative Möglichkeit, eine gute elektrische Verbindung dadurch herzustellen,
dass durch radiale Aufweitung des Kontaktstiftes die äußere Kontaktfläche des Kontaktstiftes
an die innere Kontaktfläche der entsprechenden Buchse gepresst wird, besteht darin,
im Inneren des Kontaktstiftes einen unter radialer Vorspannung stehenden, elastisch
verformbaren Spreizkörper anzuordnen, der den Kontaktstift radial elastisch aufweitet.
Diese Variante ist kostengünstiger, da der oben erwähnte Spreizstift wegfällt. Der
Spreizkörper stabilisiert den Kontaktstift ausreichend, so dass beim Einstecken in
die Buchse keine Beschädigungen auftreten. Gleichzeitig bereitet das Einstecken des
Steckers in die Buchse keine Probleme, da der Spreizkörper dafür sorgt, dass sich
der Außendurchmesser des Kontaktstiftes automatisch genau an den Innendurchmesser
der Buchse anpasst, ohne dass zu große Reibungskräfte auftreten.
[0021] Sinnvoll ist weiterhin eine Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Steckverbinders,
bei welcher eine in die Einführöffnung des Anschlusskäfigs einsetzbare Anpasshülse
vorgesehen ist, wobei der Innendurchmesser der Anpasshülse im Wesentlichen dem Außendurchmesser
des Anschlusskabels entspricht. Die Anpasshülse dient gleichsam als Zugentlastung.
Je nach Durchmesser des verwendeten Anschlusskabels kann eine Anpasshülse entsprechenden
Durchmessers in die Einführöffnung des Anschlusskäfigs eingesetzt werden. Zur Festlegung
der Anpasshülse in der Einführöffnung des Anschlusskäfigs kann vorgesehen sein, dass
die Anpasshülse eine Durchgangsbohrung für eine der Klemmschrauben des Anschlusskäfigs
aufweist. Bei dieser Ausgestaltung werden das Anschlusskabel und die Anschlusshülse
mit derselben Klemmschraube fixiert.
[0022] Bewährt haben sich, wie oben erläutert, sogenannte Winkelbananenstecker. Sinnvollerweise
ist der erfindungsgemäße elektrische Steckverbinder entsprechend so ausgebildet, dass
der Grundkörper einen quer zu seiner Längsachse abgewinkelten Abschnitt aufweist,
welcher den Anschlusskäfig bildet. Der Winkel zwischen der Längsachse des Grundkörpers
und der Längsachse des Anschlusskäfigs liegt vorteilhafterweise zwischen 30° und 90°.
Der Grundkörper des elektrischen Steckverbinders kann mehrteilig ausgebildet sein,
und zwar in der Weise, dass der den Anschlusskäfig bildende Abschnitt abtrennbar ist.
Der abtrennbare Abschnitt kann mit dem Grundkörper beispielsweise über geeignete Raststege
verrastbar sein. Es kann sinnvoll sein, den Anschlusskäfig austauschbar auszugestalten,
beispielsweise um den Steckverbinder an verschiedene Arten von Anschlusskabeln anzupassen.
Auch ist es möglich, verschieden eingefärbte Anschlusskäfige zu benutzen, beispielsweise
zum Zwecke der Markierung der Polarität (z.B. Rot für den Pluspol, Schwarz für den
Minuspol).
[0023] Gemäß einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen elektrischen Steckverbinders ist
an den Grundkörper ein parallel zu dem Kontaktstift verlaufender Sicherheitsstift
angeformt, der ein Einstecken des Kontaktstiftes in eine Netzsteckdose verhindert.
Versucht man, den erfindungsgemäßen Bananenstecker in eine Buchse einer Netzsteckdose
einzustecken, so schlägt das vordere Ende des Sicherheitsstiftes am Gehäuse der Netzsteckdose
an und verhindert das Einstecken. Beim Einstecken des Bananensteckers in eine entsprechende
Einbaubuchse am Gehäuse eines Lautsprechers oder eines Verstärkers einer HiFi-Anlage
stört der Sicherheitsstift nicht, da die Einbaubuchsen an HiFi-Anlagen üblicherweise
aus dem Gehäuse so weit vorstehen, dass der Sicherheitsstift nicht am Gehäuse anschlägt.
[0024] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Winkelbananensteckers;
- Figur 2
- geschnittene Seitenansicht des Winkelbananensteckers;
- Figur 3
- Explosionsdarstellung des Winkelbananensteckers;
- Figur 4
- Abwicklung des Kontaktstiftes des Winkelbananensteckers;
- Figur 5
- Draufsicht auf den Kontaktstift;
- Figur 6
- Spreizhülse;
- Figur 7
- erstes Ausführungsbeispiel des Winkelbananensteckers mit Spreizkörper;
- Figur 8
- zweites Ausführungsbeispiel des Winkelbananensteckers mit Spreizkörper;
[0025] In den Zeichnungen ist der erfindungsgemäße elektrische Steckverbinder, bei dem es
sich um einen Winkelbananenstecker handelt, insgesamt mit der Bezugsziffer 1 bezeichnet.
Der Stecker umfasst einen Grundkörper 2 sowie einen an der Vorderseite des Grundkörpers
2 angeordneten Kontaktstift 3. Der Grundkörper 2 weist einen Anschlusskäfig 4 zur
Aufnahme eines in den Zeichnungen nicht näher dargestellten Anschlusskabels und zur
Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung mit dem Kontaktstift 3 auf. Wie
in der Abwicklung gemäß Figur 4 zu erkennen ist, besteht der Kontaktstift 3 aus insgesamt
drei Kontaktsegmenten 5, die am vorderen Ende des Kontaktstiftes miteinander verbunden
sind. Der in der Figur 4 mit der Bezugsziffer 6 bezeichnete Bereich bildet nach der
biegetechnischen Umformung die Spitze des Kontaktstiftes 3. Eines der Kontaktsegmente
5, nämlich dasjenige Kontaktsegment 5, das in der Figur 4 links dargestellt ist, ist
gegenüber den übrigen Kontaktsegmenten 5 verlängert ausgebildet und weist endseitig
eine Anschlussfläche 7 für das Anschlusskabel auf. Nach der biegetechnischen Umformung
ergibt sich die funktionale Form, die in der Figur 5 dargestellt ist. Das verlängerte
Kontaktsegment 5 ist, wie in der Figur 2 gezeigt, teilweise in den aus Kunststoff
bestehenden Grundkörper 2 eingebettet und erstreckt sich in das Innere des Anschlusskäfigs
4 hinein. Im Inneren des Anschlusskäfigs 4 liegt das verlängerte Kontaktsegment 5
an der Innenwandung des Anschlusskäfigs 4 an. Das Anschlusskabel kann mittels einer
Klemmschraube 8 gegen die Anschlussfläche 7 gepresst werden, um den elektrisch leitenden
Kontakt mit dem Kontaktstift 3 herzustellen. In den Zeichnungen sind zwei Klemmschrauben
8 dargestellt. Die obere der beiden Klemmschrauben dient zur Herstellung des elektrischen
Kontaktes. Die untere Klemmschraube 8 ist zum Festlegen der Ummantelung des Anschlusskabels
in dem Anschlusskäfig vorgesehen. Beide Klemmschrauben 8 sind in einer metallischen
Gewindeplatte 9 geführt, die im Bereich des Anschlusskäfigs 4 in den Grundkörper 2
eingesetzt ist. Am unteren Ende weist der Anschlusskäfig 4 eine Einführöffnung für
das Anschlusskabel auf. Die beiden Klemmschrauben 8 sind quer zur Einführrichtung
des Anschlusskabels einschraubbar. In die Einführöffnung des Anschlusskäfigs 4 ist
eine Anpasshülse 10 einsetzbar. Der Innendurchmesser der Anpasshülse 10 entspricht
im Wesentlichen dem Außendurchmesser des Mantels des Anschlusskabels und dient so
als Zugentlastung. Die Anpasshülse weist, wie die Figur 2 zeigt, eine Durchgangsbohrung
für die untere der beiden Klemmschrauben 8 auf. Die Klemmschraube erfüllt somit eine
Doppelfunktion. Sie legt die Anpasshülse in der Einführöffnung des Anschlusskäfigs
4 fest und fixiert gleichzeitig das Anschlusskabel an dem Stecker 1. In den Grundkörper
ist von dessen Rückseite her ein Spreizstift 11a, 11 b einschraubbar. Der Spreizstift
ist an seinem vorderen Ende sich konisch verjüngend ausgebildet. Das vordere Ende
des Spreizstiftes 11a, 11b erstreckt sich, wie die Figur 2 zeigt, in den Kontaktstift
3 hinein. Durch Einschrauben des Spreizstiftes 11 a, 11 b ist der Kontaktstift 3 radial
aufweitbar. Der Spreizstift besteht aus einer metallischen Spindel 11a und einem Griffteil
11b aus Kunststoff. Die Spindel 11a ist in das Kunststoffmaterial des Griffteils 11b
eingebettet. An dem Griffteil 11b ist ein Außengewinde 12 angeformt, das in einem
entsprechenden Innengewinde des Grundkörpers 3 geführt ist. Im Inneren des Kontaktstiftes
3 ist eine geschlitzte Spreizhülse 13 aus federelastischem Material, beispielsweise
aus Federbronze, angeordnet, wobei das vordere, sich konisch verjüngende Ende des
Spreizstiftes 11a, 11 b beim Einschrauben in die Spreizhülse 13 einfährt und diese
dabei aufweitet. Die Figur 2 zeigt den erfindungsgemäßen elektrischen Steckverbinder
in der unverspannten Stellung, in welcher sich die Spindel 11a des Spreizstiftes nur
mit der vorderen Spitze innerhalb der Spreizhülse befindet. In der Figur 2 ist zu
erkennen, dass die Spreizhülse 13 einen Innendurchmesser hat, der deutlich kleiner
als der Außendurchmesser der Spindel 11a im Bereich ihres Schaftes ist. Beim Einschrauben
des Spreizstiftes 11a, 11b wird die Spreizhülse entsprechend der konischen Form der
Spitze der Spindel 11a aufgeweitet. Die Spreizhülse 13 überträgt dabei eine radial
nach außen gerichtete Kraft auf die Kontaktsegmente 5 des Kontaktstiftes 3. Diese
Kraft wirkt als Anpresskraft beim Anpressen der Außenfläche des Kontaktstiftes 3 an
die Innenfläche einer zugehörigen Buchse (in den Zeichnungen nicht näher dargestellt).
Des Weiteren ist ein lösbar mit dem Grundkörper 2 verbindbarer Riegel 14 vorgesehen.
Der Riegel 14 weist einen Verriegelungsvorsprung 15 auf, der in eine am Griffteil
11b des Spreizstiftes angebrachte umlaufende Nut 16 (Fig. 3) eingreift. Der Riegel
14 verhindert so ein zu weites Herausschrauben des Spreizstiftes 11a, 11b aus dem
Grundkörper 2. Wie in den Figuren zu erkennen ist, ist der gegenüber der Längsachse
des Grundkörpers 2 abgewinkelte Abschnitt des Grundkörpers, der den Anschlusskäfig
4 bildet, abtrennbar. Zur Verriegelung des Anschlusskäfigs 4 an dem Grundkörper dienen
Raststege 17. Schließlich zeigen die Figuren einen an den Grundkörper 2 angeformten
Sicherheitsstift 18, der ein Einstecken des Kontaktstiftes 3 in eine Netzsteckdose
verhindert.
[0026] In den Figuren 7 und 8 ist im Inneren des Kontaktstiftes ein unter radialer Vorspannung
stehender, elastisch verformbarer Spreizkörper 19 angeordnet, der den Kontaktstift
3 radial elastisch aufweitet. Anstelle des Spreizstiftes 11a, 11 b sorgt der Spreizkörper
19 für eine gute elektrische Verbindung dadurch, dass durch radiale Aufweitung des
Kontaktstiftes 3 die äußere Kontaktfläche des Kontaktstiftes 3 an die innere Kontaktfläche
der entsprechenden Buchse gepresst wird und sich dabei der Außendurchmesser des verformbaren
Kontaktstiftes 3 automatisch genau an den Innendurchmesser der Buchse anpasst. Für
den elastischen Spreizkörper 19 können nahezu beliebige Ausgestaltungen und Materialien
gewählt werden, da die elektrischen Eigenschaften des Steckverbinders von den Eigenschaften
des Spreizkörpers 19 nicht oder nur wenig beeinflusst werden. Um den Metallanteil
des Steckverbinders so gering wie möglich zu halten, können auch nicht-metallische
Materialien, wie z.B. elastische Kunststoffe (Gummi), für den Spreizkörper 19 verwendet
werden. Bei dem Ausführungsbeispiel in Figur 7 ist der Spreizkörper 19 ein länglicher
Kunststoffkörper mit einer zylindrischen Außenkontur und abgerundeten Stirnflächen.
Bei einer radialen Kompression kann das Material des Spreizkörpers 19 in axialer Richtung
des Kontakstiftes 3 ausweichen. Bei dem in Figur 8 gezeigten Ausführungsbeispiel ist
der Spreizkörper 19 eine vorgespannte zylindrische Spiralfeder aus Metall. Es kommt
darauf an, die Elastizität des Spreizkörpers 19 und dessen Vorspannung so abzustimmen,
dass die Reibungskräfte beim Einstecken in die Buchse nicht zu groß werden, wobei
gleichzeitig die Qualität des elektrischen Kontaktes nicht leiden darf.
1. Elektrischer Steckverbinder, insbesondere Bananenstecker, mit einem Grundkörper (2)
und einem an der Vorderseite des Grundkörpers (2) angeordneten Kontaktstift (3), wobei
der Grundkörper (2) einen gegenüber dessen Längsachse abgewinkelten Anschlusskäfig
(4) zur Aufnahme eines Anschlusskabels und zur Herstellung einer elektrisch leitenden
Verbindung mit dem Kontaktstift (3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktstift (3) zwei oder mehr Kontaktsegmente (5) umfasst und als metallisches
Stanzbiegeteil ausgebildet ist, wobei wenigstens eines der Kontaktsegmente (5) zumindest
teilweise in den aus Kunststoff bestehenden Grundkörper (2) eingebettet ist und sich
in das Innere des Anschlusskäfigs (4) hinein erstreckt.
2. Elektrischer Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktstift (3) aus einem Material hoher Leitfähigkeit besteht, wobei die spezifische
Leitfähigkeit des Materials wenigstens 50·106 S/m, vorzugsweise wenigstens 55·106 S/m, höchst vorzugsweise wenigstens 60·106 S/m beträgt.
3. Elektrischer Steckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Kontaktstiftes (3) Kupfer oder Silber ist.
4. Elektrischer Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktstift (3) aus wenigstens zwei Kontaktsegmenten (5) besteht, die am vorderen
Ende (6) des Kontaktstiftes (3) miteinander verbunden sind, wobei eines der Kontaktsegmente
(5) gegenüber den übrigen Kontaktsegmenten (5) verlängert ist und endseitig eine Anschlussfläche
(7) für das Anschlusskabel aufweist.
5. Elektrischer Steckverbinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das verlängerte Kontaktsegment (5) im Inneren des Anschlusskäfigs (4) an dessen Innenwandung
anliegt, wobei das Anschlusskabel mittels wenigstens einer Klemmschraube (8) gegen
die Anschlussfläche (7) pressbar ist.
6. Elektrischer Steckverbinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Klemmschraube (8) in einer metallischen Gewindeplatte (9) geführt
ist, die im Bereich des Anschlusskäfigs (4) in den Grundkörper (2) eingebettet ist.
7. Elektrischer Steckverbinder nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlusskäfig (4) eine Einführöffnung für das Anschlusskabel aufweist, wobei
die wenigstens eine Klemmschraube (8) quer zur Einführrichtung des Anschlusskabels
einschraubbar ist.
8. Elektrischer Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen in den Grundkörper (2) von dessen Rückseite her einschraubbaren Spreizstift
(11 a, 11 b), wobei sich der Spreizstift (11a, 11 b) mit seinem vorderen, sich nach
vorn konisch verjüngenden Ende in den Kontaktstift (3) hinein erstreckt, so dass der
Kontaktstift durch Einschrauben des Spreizstiftes (11a, 11 b) radial aufweitbar ist.
9. Elektrischer Steckverbinder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Spreizstift eine metallische Spindel (11a) und ein Griffteil (11b) aus Kunststoff
umfasst, wobei die Spindel (11a) in das Kunststoffmaterial des Griffteils (11b) eingebettet
ist und wobei das Griffteil (11b) ein Außengewinde (12) aufweist, das in einem Innengewinde
des Grundkörpers (2) geführt ist.
10. Elektrischer Steckverbinder nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch eine im Inneren des Kontaktstiftes (3) angeordnete, geschlitzte Spreizhülse (13)
aus federelastischem Material, wobei das vordere, sich konisch verjüngende Ende des
Spreizstiftes (11a, 11b) beim Einschrauben in die Spreizhülse (13) einfährt und diese
dabei aufweitet.
11. Elektrischer Steckverbinder nach einem der Ansprüche 8 bis 10, gekennzeichnet durch einen lösbar mit dem Grundkörper (2) verbindbaren Riegel (14), wobei der Riegel (14)
einen Verriegelungsvorsprung (15) aufweist, der in eine umlaufende Nut (16) des Spreizstiftes
(11a, 11b) eingreift und so ein vollständiges Herausschrauben des Spreizstiftes (11a,
11b) aus dem Grundkörper (2) verhindert.
12. Elektrischer Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen im Inneren des Kontaktstiftes (3) angeordneten, unter radialer Vorspannung
stehenden, elastisch verformbaren Spreizkörper (19), der den Kontaktstift (3) radial
elastisch aufweitet.
13. Elektrischer Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch eine in die Einführöffnung des Anschlusskäfigs (4) einsetzbare Anpasshülse (10),
wobei der Innendurchmesser der Anpasshülse (10) im Wesentlichen dem Außendurchmesser
des Anschlusskabels entspricht.
14. Elektrischer Steckverbinder nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpasshülse (10) eine Durchgangsbohrung für wenigstens eine Klemmschraube (8)
aufweist.
15. Elektrischer Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (2) einen quer zu seiner Längsachse abgewinkelten Abschnitt aufweist,
welcher den Anschlusskäfig (4) bildet.
16. Elektrischer Steckverbinder nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (2) mehrteilig ausgebildet ist, und zwar in der Weise, dass der den
Anschlusskäfig (4) bildende Abschnitt abtrennbar ist.
17. Elektrischer Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass an den Grundkörper (2) ein parallel zu dem Kontaktstift (3) verlaufender Sicherheitsstift
(18) angeformt ist, der ein Einstecken des Kontaktstiftes (3) in eine Netzsteckdose
verhindert.
1. Electrical plug connector, particularly a banana plug, having a base body (2) and
a contact pin (3) disposed on the front side of the base body (2), whereby the base
body (2) has a connecting cage (4) that is angled as compared with its longitudinal
axis for accommodating a connecting cable and for producing an electrically conductive
connection with the contact pin (3), characterized in that the contact pin (3) comprises two or more contact segments (5) and is configured
as a metallic stamped and bent part, whereby at least one of the contact segments
(5) is at least partially embedded in the base body (2), which consists of plastic,
and extends into the interior of the connecting cage (4).
2. Electrical plug connector according to claim 1, characterized in that the contact pin (3) consists of a material having high conductivity, whereby the
specific conductivity of the material amounts to at least 50 · 106 S/m, preferably at least 55 · 106 S/m, most preferably at least 60 · 106 S/m.
3. Electrical plug connector according to claim 1 or 2, characterized in that the material of the contact pin (3) is copper or silver.
4. Electrical plug connector according to one of claims 1 to 3, characterized in that the contact pin (3) consists of at least two contact segments (5) that are connected
with one another at the front end (6) of the contact pin (3), whereby one of the contact
segments (5) is extended in length as compared with the other contact segments (5),
and has a connecting surface (7) for the connecting cable on its end side.
5. Electrical plug connector according to claim 4, characterized in that the extended contact segment (5) lies against the inside wall in the interior of
the connecting cage (4), whereby the connecting cable can be pressed against the connecting
surface (7) by means of at least one clamping screw (8).
6. Electrical plug connector according to claim 5, characterized in that the at least one clamping screw (8) is guided in a metallic threaded plate (9), which
is embedded into the base body (2) in the region of the connecting cage (4).
7. Electrical plug connector according to claim 5 or 6, characterized in that the connecting cage (4) has an introduction opening for the connecting cable, whereby
the at least one clamping screw (8) can be screwed in transverse to the introduction
direction of the connecting cable.
8. Electrical plug connector according to one of claims 1 to 7, characterized by a spreader pin (11a, 11b) that can be screwed into the base body (2), from its back,
whereby the spreader pin (11a, 11 b) extends into the contact pin (3) with its front
end, which narrows conically toward the front, so that the contact pin can be radially
widened by screwing the spreader pin (11 a, 11 b) in.
9. Electrical plug connector according to claim 8, characterized in that the spreader pin comprises a metallic spindle (11a) and a handle part (11b) made
of plastic, whereby the spindle (11a) is embedded in the plastic material of the handle
part (11 b) and whereby the handle part (11 b) has an outside thread (12) that is
guided in an inside thread of the base body (2).
10. Electrical plug connector according to claim 8 or 9, characterized by a slit spreader sleeve (13) made of spring-elastic material, disposed in the interior
of the contact pin (3), whereby the front end of the spreader pin (11 a, 11 b), which
narrows conically, moves into the spreader sleeve (13) when the pin is screwed in,
and widens the sleeve when this is done.
11. Electrical plug connector according to one of claims 8 to 10, characterized by a latch (14) that can be releasably connected with the base body (2), whereby the
latch (14) has a locking projection (15) that engages into a circumferential groove
(16) of the spreader pin (11 a, 11 b) and thus prevents the spreader pin (11 a, 11
b) from being completely screwed out of the base body (2).
12. Electrical plug connector according to one of claims 1 to 7, characterized by an elastically deformable spreader body (19) that stands under radial bias in the
interior of the contact pin (3), which body widens the contact pin (3) radially and
elastically.
13. Electrical plug connector according to one of claims 1 to 12, characterized by an adaptation sleeve (10) that can be inserted into the introduction opening of the
connecting cage (4), whereby the inside diameter of the adaptation sleeve (10) essentially
corresponds to the outside diameter of the connecting cable.
14. Electrical plug connector according to claim 13, characterized in that the adaptation sleeve (10) has a passage bore for at least one clamping screw (8).
15. Electrical plug connector according to one of claims 1 to 14, characterized in that the base body (2) has a section angled transverse to its longitudinal axis, which
forms the connecting cage (4).
16. Electrical plug connector according to claim 15, characterized in that the base body (2) is configured in multiple parts, specifically in such a manner
that the section that forms the connecting cage (4) can be removed.
17. Electrical plug connector according to one of claims 1 to 16, characterized in that a security pin (18) that runs parallel to the contact pin (3) is formed onto the
base body (2), which pin prevents the contact pin (3) from being inserted into a power
outlet.
1. Connecteur électrique enfichable, en particulier fiche banane, avec un corps de base
(2) et une broche de contact (3) disposée au côté avant du corps de base (2), où le
corps de base (2) présente une boîte de jonction (4) coudée par rapport à son axe
longitudinal pour la réception d'un câble de connection et pour l'établissement d'une
connection électrique avec la broche de contact (3), caractérisé en ce que la broche de contact (3) comprend deux ou plusieurs segments de contact (5) et est
réalisée comme pièce métallique découpée pliée, au moins un des segments de contact
(5) est noyé au moins partiellement dans le corps de base (2) en matériau synthétique
et s'étend dans l'intérieur de la boîte de jonction (4).
2. Connecteur électrique enfichable selon la revendication 1, caractérisé en ce que la broche de contact (3) est réalisée en un matériau d'une conductivité élevée, où
la conductivité spécifique du matériau représente au moins 50 x 106 S/m, de préférence au moins 55 x 106 S/m, au maximum de préférence au moins 60 x 106 S/m.
3. Connecteur enfichable électrique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le matériau de la broche de contact (3) est le cuivre ou l'argent.
4. Connecteur enfichable électrique selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la broche de contact (3) est constituée d'au moins deux segments de contact (5) qui
sont reliés l'un à l'autre à l'extrémité avant (6) de la broche de contact (3), où
un des segments de contact (5) est prolongé par rapport aux autres segments de contact
(5) et présente, côté extrémité, une face de connection (7) pour le câble de connection.
5. Connecteur enfichable électrique selon la revendication 4, caractérisé en ce que le segment de contact prolongé (5) s'applique à l'intérieur de la boîte de jonction
(4) à sa paroi intérieure, où le câble de connection peut être pressé au moyen d'au
moins une vis de serrage (8) à la face de connection (7).
6. Connecteur enfichable électrique selon la revendication 5, caractérisé en ce que la au moins une vis de serrage (8) est guidée dans une plaque filetée métallique
(9) qui est noyée dans la zone de la boîte de jonction (4) dans le corps de base (2).
7. Connecteur enfichable selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que la boîte de jonction (4) présente une ouverture d'insertion du câble de connection,
où la au moins une vis de serrage (8) peut être vissée transversalement à la direction
d'insertion du câble de connection.
8. Connecteur enfichable électrique selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par une tige d'écartement (11a 11b) pouvant être vissée dans le corps de base (2) depuis
son côté arrière, où la tige d'écartement (11a, 11b) s'étend avec son extrémité avant
retrécissant d'une manière conique vers l'avant dans la broche de contact (3) de sorte
que la broche de contact, par le vissage de la tige d'écartement (11a, 11b), peut
être élargie radialement.
9. Connecteur enfichable électrique selon la revendication 8, caractérisé en ce que la tige d'écartement comprend une broche métallique (11a) et une partie de prise
(11b) en matériau synthétique, où la broche (11a) est noyée dans le matériau synthétique
de la partie de prise (11b), et où la partie de prise (11b) présente un filetage extérieur
(12) qui est guidé dans un filetage intérieur du corps de base (2).
10. Connecteur enfichable électrique selon la revendication 8 ou 9, caractérisé par une douille d'écartement fendue (13), disposée à l'intérieur de la broche de contact
(3), en un matériau ayant une élasticité de ressort, où l'extrémité avant retrécissant
d'une manière conique de la tige d'écartement (11a, 11b) rentre lors du vissage dans
la douille d'écartement (13) et, ce faisant, élargit celle-ci.
11. Connecteur enfichable électrique selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé par un verrou (14) pouvant être relié amoviblement au corps de base (2), où le verrou
(14) présente une saillie de verrouillage (15) qui s'engage dans une rainure s'étendant
tout autour (16) de la tige d'écartement (11a, 11b) et empêche ainsi un dévissage
complet de la tige d'écartement (11a, 11b) du corps de base (2).
12. Connecteur enfichable électrique selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par un corps d'écartement (19), disposé à l'intérieur de la broche de contact (3), sous
précontrainte radiale, élastiquement déformable, qui élargit radialement élastiquement
la broche de contact (3).
13. Connecteur enfichable électrique selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé par une douille d'adaptation (10) insérable dans l'ouverture d'introduction de la boîte
de jonction (4), où le diamètre intérieur de la douille d'adaptation (10) correspond
essentiellement au diamètre extérieur du câble de connection.
14. Connecteur enfichable électrique selon la revendication 13, caractérisé en ce que la douille d'adaptation (10) présente un perçage traversant pour au moins une vis
de serrage (8).
15. Connecteur enfichable électrique selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le corps de base (2) présente une section coudée transversalement à son axe longitudinal,
qui forme la boîte de jonction (4).
16. Connecteur enfichable électrique selon la revendication 15, caractérisé en ce que le corps de base (2) est réalisé en plusieurs parties, à savoir de telle sorte que
la section formant la boîte de jonction (4) peut être séparée.
17. Connecteur enfichable électrique selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisé en ce qu'est rapporté par formage au corps de base (2) une tige de sécurité (18) s'étendant
parallèlement à la broche de contact (3), qui empêche un enfichage de la broche de
contact (3) dans une prise de courant du réseau.
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