[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Arbeitstisch für einen Laborraum, naturwissenschaftlichen
Unterrichts-, Hauswirtschafts-, Technik-, Werk- und/oder EDV-Raum.
[0002] In den eingangs erwähnten Räumen, beispielsweise Chemie-, Biologie- und Physikräumen
an Schulen, kommen Arbeitstische zum Einsatz, auf denen experimentelle Versuche zu
Unterrichts- und Demonstrationszwecke aufgebaut werden. In solchen Räumen werden zunehmend
von der Raumdecke abgehängte Medienversorgungs- und/oder Medienentsorgungseinrichtungen,
beispielsweise für die Medien Wasser, Abwasser, Gas, Abluft, Druckluft, Elektrizität,
aber auch allgemeine für die Medientechnik und für die Datenübertragung installiert,
die wegen einer freizuhaltenden Durchgangshöhe, beispielsweise 2 m, in der Höhe nicht
verstellbar sind. Insbesondere für kleinwüchsige Nutzer (z.B. Lehrer, Schüler oder
Laborpersonal) sind die Entnahmestelle für die Medien schwer erreichbar.
[0003] Eine Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, einen Arbeitstisch der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, der zweckspezifisch, beispielsweise für den Aufbau von wissenschaftlichen
Versuchen ausgebildet ist und der ein einfacheres Entnehmen der Medien gestattet,
die von der an der Raumdecke abgehängten Medienversorgungseinrichtung zur Verfügung
gestellt werden.
[0004] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Bevorzugte Ausbildungen
des Arbeitstisches sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche 2 bis 13.
[0005] Erfindungsgemäß weist der Arbeitstisch ein mit dem Arbeitstisch beweglich verbundenes
Stehpodest auf. Das Stehpodest dient bei Bedarf dem Nutzer als Aufstiegshilfe, wodurch
die Entnahmestelle der an der Raumdecke vorgesehenen Medienversorgungs- und/oder Medienentsorgungseinrichtung
auch für kleinwüchsige Nutzer leichter erreichbar sind. Des Weiteren kann das Stehpodest
nach Beendigung des Versuchsaufbaus auf einfache Weise in dem Arbeitstisch, d.h. unterhalb
der von einer auf dem Arbeitstisch vorgesehenen Arbeitsplatte begrenzten Fläche oder
seitlich davon verstaut werden und schränkt so die Bewegungsfreiheit des Nutzers in
der Nähe des Arbeitstisches nicht ein. Vorteilhaft dabei ist auch, dass das Stehpodest
im Bedarfsfall unmittelbar zur Verfügung steht, was eine möglicherweise zeitraubende
Suche nach einer geeigneten Aufstiegshilfe nicht mehr erforderlich macht.
[0006] Vorzugsweise ist das Stehpodest in Quer- und/oder Längsrichtung des Arbeitstisches
von einer eingefahrenen Stellung in eine ausgefahrene Stellung translatorisch bewegbar.
Ein seitliches (in Längsrichtung bzw. Breitenrichtung des Arbeitstisches) Herausziehen
ermöglicht den im Labor- oder Unterrichtsraum anwesenden Personen freie Sicht auf
den auf dem Arbeitstisch aufgebauten Versuch, da die Medienversorgung von oben und
seitlich zum Arbeitstisch geführt wird. Bei Bedarf kann das Stehpodest auch in Querrichtung
herausgezogen werden, wodurch die versuchsdurchführende Person eine leicht erhöhte
Stehposition, beispielsweise hinter dem Arbeitstisch einnehmen kann, um so die zu
unterrichtenden Personen besser überblicken zu können.
[0007] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung umfasst der Arbeitstisch ferner
eine mit dem Tischgestell verbundene Bodenplatte, auf der ein Möbel zur Aufnahme von
Labor- und/oder Unterrichtsutensilien gelagert ist, wobei das Möbel bodenseitig ein
Aufnahmefach für das Stehpodest aufweist. Durch das Möbel hat die versuchsdurchführende
Person sämtliche Utensilien, wie z.B. Gefäße, Schalen, sonstiges Laborzubehör oder
kleinere technische Geräte, die für den Aufbau des Versuchs notwendig sind, immer
unmittelbar zur Hand. Ebenso kann das Podest mühelos unter dem Möbel verstaut werden,
wodurch das Stehpodest in der eingefahrenen Stellung für den Betrachter nahezu unsichtbar
bleibt, was sich wiederum auf die Gesamtästhetik des Arbeitstisches verteilhaft auswirkt.
[0008] Vorzugsweise weist das Stehpodest und/oder der Arbeitstisch ein Widerlager auf, das
die translatorische Bewegung des Stehpodests auf eine vorbestimmte Länge begrenzt.
Dadurch wird sichergestellt, dass das Stehpodest lediglich soweit herausgefahren werden
kann, wie es für ein gutes Standvermögen notwendig ist. Ein unbeabsichtigtes, vollständiges
Herausziehen wird auf diese Weise vermieden.
[0009] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist das Stehpodest drehbeweglich mit
dem Arbeitstisch verbunden.
[0010] Vorzugsweise ist das Stehpodest von einer vertikalen in eine horizontale Anordnung
verschwenkbar. Ein derartig mit dem Tischgestell verbundenes Stehpodest ist ähnlich
einer an der Rückseite eines Flugzeugkabinensitzes vorgesehenen Tischauflage zu handhaben,
da es im Bedarfsfall lediglich herausgeklappt und in Auflage mit dem Boden des Labor-
oder Unterrichtsraumes gebracht werden muss. Darüber hinaus dient es in der eingeklappten
Stellung als seitliche Abdeckung des Unterbaus des Arbeitstisches.
[0011] Die Schwenkachse kann während oder nach der Ausklappbewegung unter Federvorspannung
und schienengeführt in vertikaler Richtung nach unten bewegbar sein. Diese Ausgestaltungsform
ermöglicht ein Herausklappen des Stehpodests ähnlich einer Tischauflage von typischerweise
in Krankenhäusern verwendeten BettbeisteHschränken, allerdings mit dem Unterschied,
dass bei den in Krankenhäusern verwendeten Tischauflagen die Schwenkachse in vertikaler
Richtung nach oben bewegt wird. Zum Aufklappen wird das Stehpodest zunächst nach oben
geklappt, wobei die Federvorspannung und die Schienenführung dafür sorgen, dass sich
die Schwenkachse während oder nach dem Ausklappen geführt in vertikaler Richtung nach
unten bewegt und das Stehpodest in Auflage mit dem Boden des Unterrichts- oder Laborraumes
gebracht wird.
[0012] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung ist das Stehpodest um eine vertikale Achse verschwenkbar.
Dies gestattet ein Verstauen des Stehpodests unterhalb der durch die Arbeitsplatte
begrenzten Fläche, vorzugsweise unterhalb einer mit dem Tischgestell verbundenen Bodenplatte,
und bleibt für den Betrachter unsichtbar.
[0013] Ein Drehpunkt auf der vertikalen Schwenkachse kann federgelagert sein, wodurch das
Stehpodest erst bei Belastung in Anlage mit dem Raumboden gebracht wird. Im nichtbelasteten
Zustand sind das Stehpodest und die vorzugsweise damit verbundenen Rollen vom Boden
beabstandet und behindern somit nicht die Verfahrbarkeit des Arbeitstisches.
[0014] Vorzugsweise sind zwei Stehpodeste unterhalb der Bodenplatte angeordnet und jeweils
seitlich mit Füßen des Tischgestell drehbeweglich verbunden. Somit können beide Stehpodeste
von unterschiedlichen Nutzern als Aufstiegshilfe zur Medienentnahme von der an der
Raumdecke abgehängten Medienversorgungseinrichtung verwendet werden. Des Weiteren
gestattet ein derart ausgebildeter Arbeitstisch, dass möglicherweise schwer zu erweichende
Komponenten eines auf der Arbeitsplatte des Arbeitstisches aufgebauten Versuchs von
zwei Personen gleichzeitig erreicht werden können,
[0015] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung kann sowohl das Tischgestell des Arbeitstisches
als auch das Stehpost mit Rollen versehen sein. Somit kann der Arbeitstisch im Labor-
und/oder Unterrichtsraum verfahren werden, was sich positiv auf dessen Einsatzmöglichkeiten
auswirkt. Darüber hinaus gestattet die Verfahrbarkeit des Arbeitstisches ein müheloses
Verstauen nach Beendigung eines Versuchs.
[0016] Die Rollen des Stehpodests können bei eingefahrenem Stehpodest oberhalb der Rollen
des Tischgestells angeordnet sein. Dies ist insbesondere für die Verfahrbarkeit des
Arbeitstisches bei eingefahrenem Stehpodest vorteilhaft, da die Rollen des Podests
keinen Kontakt mehr zum Boden des Labor- oder Unterrichtsraumes haben.
[0017] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Anschluss unter Bezugnahme auf
die beigefügten Zeichnungen beschrieben. In den Figuren zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Arbeitstisches gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
in der das Stehpodest in der herausgefahrenen Stellung dargestellt ist;
Fig. 2 eine Vorderansicht des in Fig. 1 gezeigten Arbeitstisches, in der das Stehpodest
in der eingefahrenen Stellung dargestellt ist;
Fig. 3 eine Seitenansicht des in den Fig. 1. und 2 gezeigten Arbeitstisches; und
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Arbeitstisches gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung.
[0018] In Fig. 1 ist ein Arbeitstisch 1 gezeigt, der insbesondere für den Einsatz in Labor-,
naturwissenschaftlichen Unterrichts-, beispielsweise Physik-, Biologie- oder Chemieräumen
an Schulen, Hauswirtschafts-, Technik-, Werk- und/oder EDV-Räumen bestimmt ist.
[0019] Der Arbeitstisch 1 umfasst ein Tischgestell 10, das auf Rollen 14 gelagert ist. Das
Tischgestell 10 ist an seiner Oberseite mit einer Arbeitsplatte 11 verbunden. Bodenseitig
weist der Arbeitstisch 1 eine Bodenplatte 13 auf, auf der ein Möbel 12 gelagert ist,
in dem verschiedene Labor- und Unterrichtsutensilien verstaut werden können. Das Möbel
12 kann ein oder mehrere Schubladen aufweisen oder kann über Schwenktüren außenseitig
verschlossen sein. An der Rückseite des Arbeitstisches 1 ist eine aus lichtdurchlässigem
Material, beispielsweise Sicherheitsglas gebildete Platte 15 vorgesehen, die als Spritzschutz
dient. Diese Platte 15 kann, wie in Fig. 3 dargestellt, in einer entsprechend ausgebildeten
Umhausung 16 manuell oder angetrieben verstaut werden.
[0020] Bodenseitig ist zwischen der Bodenplatte 13 und dem Möbel 12, alternativ innerhalb
des Möbels 12, ein translatorisch bewegbares oder herausziehbares Stehpodest 20 angeordnet,
das für die versuchsdurchführende Person als Aufstiegshilfe dient, um die auf der
Arbeitsplatte 11 aufgebauten Versuchsutensilien und technischen Geräte mit den von
einer an der Raumdecke abgehängten Medienversorgungseinrichtung zur Verfügung gestellten
Medien, beispielsweise Wasser, Abwasser, Gas, Abluft, Druckluft, Elektrizität und/oder
sonstiger zur Verfügung stehender Medientechnik bzw. Einrichtungen zur elektronischen
Datenverarbeitung zu verbinden. Das Stehpodests 20 ist bodenseitig auf Rollen 22 gelagert.
[0021] Das in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Stehpodest 20 wird in Längsrichtung bzw.
Breitenrichtung des Arbeitstisches, d. h. seitlich aus dem Arbeitstisch, 1 herausgezogen.
Alternativ kann das Stehpodest 20 auch in Querrichtung bzw. Tiefenrichtung des Arbeitstisches,
d. h. in eine Richtung senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 1 aus dem Arbeitstisch
1 herausgezogen werden. Somit kann das Stehpodest zusätzlich zur Funktion als Aufstiegshilfe
auch als flexibles Podest benutzt werden.
[0022] Ein teleskopartige Herausfahren des Stehpodests 20 ist ebenso denkbar.
[0023] Wie in Fig. 2 dargestellt, sind die Rollen 22 im eingefahrenen Zustand des Stehpodests
20 oberhalb der Rollen 14 des Tischgestlls 10 angeordnet, so dass die Verfahrbarkeit
des Arbeitstisches 1 bei eingefahrenem Stehpodest 20 nicht durch die Rollen 22 eingeschränkt
wird.
[0024] Je nach Verfahrrichtung des Stehpodests 20 - in Längsrichtung oder Querrichtung des
Arbeitstisches - ist die Drehachse der Rollen 22 parallel oder senkrecht zur Drehachse
der Rollen 14 angeordnet. Sowohl die Rollen 22 als auch die Rollen 14 können jeweils
drehbeweglich mit dem Stehpodest 20 bzw. dem Tischgestell 10 gekoppelt sein.
[0025] Die Länge des Stehpodests 20 beträgt etwa 1300 mm, während die Breite ungefähr 400
mm misst. Die Höhe des Stehpodests relativ zum Boden beläuft sich auf ungefähr 210
mm. In der ausgefahrenen Stellung steht das Stehpodest, gemessen von der seitlichen
Kante der Arbeitsplatte, um etwa 800 mm über.
[0026] Für eine gute Verfahrbarkeit des Arbeitstische 1 in der eingefahrenen Stellung des
Stehpodests 20 ist ein Niveauunterschied zwischen den Rollen 22 und den Rollen 14
von etwa 10 mm ausreichend. Dieser Niveauunterschied kann auch größer sein, sollte
der Arbeitstisch 1 für mehrere Räume bestimmt sein und sollte der Arbeitstisch 1 zu
diesem Zweck über erhabene Türschwelle bewegt werden müssen,
[0027] In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform eines Arbeitstisches gemäß der Erfindung
dargestellt. Diese Ausführungsform umfasst zwei Stehpodeste 30a, 30b, die drehbeweglich
mit Füßen des Tischgestells 10 des Arbeitstisches verbunden sind. Die Drehbewegung
erfolgt dabei um eine vertikale Schwenkachse. Der Drehpunkt auf der vertikalen Schwenkachse
ist federgelagert, wodurch die Rollen 32 des Stehpodests 30a, 30b erst bei Belastung
in Anlage mit dem Boden gebracht werden.
[0028] Der Radius der Drehbewegung, und damit die Abmessungen beider Stehpodeste 30a, 30b
sind so gewählt, dass beide Stehpodeste 30a, 30b gleichzeitig von unterhalb der Bodenplatte
13 herausgeschwenkt werden können.
[0029] Bei der hier dargestellten Ausführungsform sind die beiden Stehpodeste 30a, 30b mit
diagonal gegenüberliegenden Tischfüßen des Tischgestells 10 drehbeweglich verbunde,
Alternativ können beide Stehpodeste 30a, 30b mit in Längs- oder Querrichtung benachbarten
Tischfüßen des Tischgestells 10 drehbeweglich verbunden sein.
[0030] Des Weiteren können Rastvorrichtungen (nicht dargestellt) unterhalb der Bodenplatte
13 vorgesehen sein, die eine Verrastung eines oder beider Stehpodeste 30a, 30b in
der eingefahrenen Stellung sicherstellen,
[0031] Im Übrigen entspricht der Aufbau des in Fig. 4 dargestellten Arbeitstisches dem Aufbau
des in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Arbeitstisches.
[0032] Die Erfindung ist nicht auf die in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Ausführungsformen
beschränkt.
[0033] Es ist ebenso möglich, dass das Stehpodest 20 bei Bedarf aus einer vertikalen Stellung
- seitlich oder an der Längsseite des Arbeitstisches- nach oben oder nach unten herausgeklappt
wird. Entsprechend vorgesehene Podestfüße richten sich beim Herausklappen des Stehpodestes
unter Ausnutzung der Schwerkraft automatisch senkrecht zum Raumboden aus und gewährleisten
eine stabile Lagerung des Stehpodests auf dem Raumboden.
[0034] Wird das Stehpodest nach oben herausgeklappt, wird die Schwenkachse des Stehpodests
vorzugsweise unter Federvorspannung und schienengeführt in vertikaler Richtung nach
unten bewegt. Diese Bewegung ähnelt der Bewegung einer Tischauflage, wie sie in Krankenhäusern
an Bettbeistellschränken verwendet wird, allerdings in entgegengesetzter vertikaler
Richtung.
[0035] Alternativ kann das Stehpodest einfach seitlich nach unten herausgeklappt und von
der versuchsdurchführenden Person manuell in Auflage mit dem Boden des Labor- oder
Unterrichtsraumes gebracht werden. Ein derartig mit dem Tischgestell des Arbeitstisches
verbundenes Stehpodest ist ähnlich einer an der Rückseite eines Flugzeugkabinensitzes
vorgesehenen Tischauflage zu handhaben.
[0036] In beiden Fällen bietet das Stehpodest in der eingeklappten Stellung zusätzlich den
Vorteil, dass es den Unterbau des Arbeitstisches seitlich abdeckt.
1. Arbeitstisch (1), gekennzeichet durch ein beweglich mit dem Arbeitstisch (1) verbundenes
Stehpodest (20).
2. Arbeitstisch (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stehpodest (20) in Quer- und/oder Längsrichtung des Arbeitstisches (1) von einer
eingefahrenen Stellung in eine ausgefahrene Stellung translatorisch bewegbar ist.
3. Arbeitstisch (1) nach Anspruch 1 oder 2, ferner umfassend eine mit einem Tischgestell
(10) verbundene Bodenplatte (13), auf der ein Möbel (12) zur Aufnahme von Labor- und/oder
Unterrichtsutensilien gelagert ist, wobei das Möbel (12) bodenseitig ein Aufnahmefach
für das Stehpodest (20) aufweist.
4. Arbeitstisch (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Stehpodest (20) oder der Arbeitstisch (1) ein Widerlager aufweist, das die translatorische
Bewegung des Stehpodests (20) auf eine vorbestimmte Länge begrenzt.
5. Arbeitstisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stehpodest drehbeweglich mit dem Arbeitstisch verbunden ist.
6. Arbeitstisch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Stehpodest von einer vertikalen in eine horizontale Anordnung verschwenkbar ist.
7. Arbeitstisch nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schwenkachse des Stehpodests in vertikaler Richtung nach unten bewegbar ist.
8. Arbeitstisch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse unter Federvorspannung und schienengeführt in vertikaler Richtung
nach unten bewegbar ist.
9. Arbeitstisch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Stehpodest (30a, 30b) um eine vertikale Achse verschwenkbar ist.
10. Arbeitstisch nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Drehpunkt auf der vertikalen Schwenkachse federgelagert ist.
11. Arbeitstisch nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Stehpodeste (30a, 30b) unterhalb einer Bodenplatte (13) angeordnet und jeweils
seitlich mit Füßen eines Tischgestells (10) drehbeweglich verbunden sind.
12. Arbeitstisch (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tischgestell (10) des Arbeitstisches (1) und das Stehpodest (20, 30a, 30b) mit
Rollen (14, 22, 32) versehen sind.
13. Arbeitstisch (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (22, 32) des Stehpodests (20, 30a, 30b) bei eingefahrenem Stehpodest (20,
30a, 30b) oberhalb der Rollen (14) des Tischgestells (10) angeordnet sind.