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EP 2 241 641 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.04.2015 Patentblatt 2015/18 |
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Anmeldetag: 19.03.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zur Herstellung von pressgehärteten Bauteilen
Method for manufacturing press hardened components
Procédé de fabrication de composants durcis par une presse
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
16.04.2009 DE 102009017326
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.10.2010 Patentblatt 2010/42 |
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Patentinhaber: Benteler Automobiltechnik GmbH |
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33102 Paderborn (DE) |
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Erfinder: |
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- Pohl, Martin
33184 Altenbeken (DE)
- Wibbeke, Michael
33102 Paderborn (DE)
- Rostek, Wilfried
33100 Paderborn (DE)
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Vertreter: Ksoll, Peter |
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Bockermann Ksoll
Griepenstroh Osterhoff
Patentanwälte
Bergstrasse 159 44791 Bochum 44791 Bochum (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 195 208 WO-A1-2008/024042
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WO-A1-2005/018848 DE-A1- 2 452 486
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von pressgehärteten Bauteilen,
insbesondere Karosseriebauteilen von Kraftfahrzeugen, aus einer Platine aus ungehärtetem,
warmumformbaren Stahlblech, bei dem die Platine in einem Pressenwerkzeug zum Blechprofil
warm umgeformt und gehärtet wird, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Durch die
DE 24 52 486 A1 zählt ein Verfahren zur Herstellung eines gehärteten Blechprofils aus einer Platine
in einem Presshärtverfahren zum Stand der Technik. Hierbei wird eine aus einem härtbarem
Stahl bestehende Platine auf Härtetemperatur erhitzt und dann in einem Pressenwerkzeug
warm umgeformt und anschließend gehärtet, während das Blechprofil im Pressenwerkzeug
verbleibt. Da das Blechprofil bei der im Zuge des Härtungsvorgangs vorgenommenen Kühlung
im Pressenwerkzeug eingespannt ist, erhält man ein Produkt mit guter Maßhaltigkeit.
[0003] Das Warmumformen und Härten im Pressenwerkzeug ist aufgrund der Kombination von Umform-
und Vergütungsvorgang in einem Werkzeug eine rationelle Arbeitsweise.
[0004] Die
WO 2008/024042 A1 offenbart ein Verfahren zur Herstellung von pressgehärteten Bauteilen, insbesondere
Karosseriebauteilen aus einer Platine aus ungehärtetem, warmumformbaren Stahlblech,
wobei die Platine in einem Presswerkzeug zum Blechprofil warmumgeformt und gehärtet
wird, wobei zunächst eine Platine gefertigt wird, deren Geometrie im Wesentlichen
der Abwicklung des fertigen Bauteils entspricht und anschließend die Platine in einem
Warmumform-Werkzeug zum Bauteil umgeformt und pressgehärtet wird, wonach das Bauteil
mit einer Oberflächenbeschichtung versehen wird.
[0005] Zum Stand der Technik zählt weiterhin durch die
EP 1 195 208 A2 ein Verfahren zum Herstellen lokal verstärkter Blechumformteile, bei dem ein aus
einem Basisblech und einem kleineren, lokal angeordneten Verstärkungsblech bestehendes
Verbundblech in einem Warmumform-Werkzeug umgeformt und pressgehärtet wird.
[0006] Vor diesem Hintergrund beschreibt auch die
WO 2005/018848 A1 solche Verfahren, bei denen entweder zunächst durch einen Kaltumformvorgang, insbesondere
einem Ziehvorgang, ein Bauteilrohling geformt wird, der anschließend randseitig auf
eine dem herzustellenden Bauteil näherungsweise entsprechende Randkontur beschnitten
wird, oder aber der pressgehärtete Bauteilrohling wird nach dem Umform- und Härtungsvorgang
randseitig auf eine dem herzustellenden Bauteil entsprechende Randkontur beschnitten.
In einem nachfolgenden Schritt werden die pressgehärteten Bauteilrohlinge mit einer
Korrosionsschutzschicht überzogen.
[0007] Generell werden die Profilbauteile aus Stahlblech, insbesondere Kraftfahrzeugbauteil,
mit einer Oberflächenbeschichtung zum Schutz gegen Korrosion versehen. Hierbei ist
es bekannt, die Oberflächenbeschichtung mit einem thermischen Diffusionsverfahren
auf das Bauteil aufzubringen. Auch dies ist unter anderem in der
WO 2005/018848 A1 erläutert. Vorzugsweise wird als Oberflächenbeschichtung eine Schicht aus Zink oder
einer Zinklegierung aufgebracht.
[0008] Der Erfindung liegt ausgehend vom Stand der Technik die Aufgabe zugrunde, die Vorgehensweise
bei der Herstellung von pressgehärteten Bauteilen weiter zu rationalisieren.
[0009] Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in einem Verfahren gemäß den
Merkmalen von Anspruch 1.
[0010] Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens
sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche 2 bis 10.
[0011] Erfindungsgemäß wird als Ausgangsprodukt des herzustellenden Kraftfahrzeugbauteils
eine Platine gefertigt mit einer Geometrie, die im Wesentlichen der Abwicklung des
fertigen Bauteils entspricht. Die Geometrie der konfektionierten Platine entspricht
der Abwicklung des fertigen Bauteils unter Berücksichtigung von geometrischen Veränderungen
am Bauteil durch den Umformvorgang. Anschließend wird diese konfektionierte Platine
in einem Warmumform-Werkzeug zum Bauteil umgeformt und pressgehärtet, wonach das Bauteil
mit einer Oberflächenbeschichtung versehen wird. Das umgeformte und pressgehärtete
Bauteil hat nach dem Umformvorgang die Endgeometrie. Auf diese Weise können in rationeller
Weise Kraftfahrzeug-Bauteile hergestellt werden, ohne dass an dem hergestellten Bauteil
oder auch Bauteil-Rohlingen randseitige Beschnittoperationen vorgenommen werden müssen.
[0012] Beim Presshärten wird das Bauteil zum Zwecke des Härtens im Warmumform-Werkzeug eingespannt
abgekühlt. Durch diese aktive Kühlmaßnahme wird die Temperatur des Bauteils abgesenkt,
und zwar auf einen Temperatur kleiner oder gleich von 300 °C, vorzugsweise auf eine
Temperatur zwischen 180 °C und 300 °C, insbesondere auf ca. 200 °C. Bei diesem Temperaturbereich
kann ein Verziehen des umgeformten und pressgehärteten Bauteils vermieden werden.
[0013] Im Rahmen der Erfindung ist vorgesehen, die aus dem Warmumformvorgang noch vorhandene
Restwärme des Bauteils zu nutzen und mit dieser Starttemperatur bzw. Zwischentemperatur
in den Beschichtungsvorgang zu gehen. Das umgeformte und pressgehärtete Bauteil wird
dann mit der Temperatur, die es nach dem Verlassen des Warmumform-Werkzeugs hat und
die erfindungsgemäß zwischen 180 °C und 300 °C, insbesondere bei ca. 200 °C liegt,
in den Beschichtungsprozess überführt. Dies führt zu einer weiteren Steigerung der
Effizienz des Verfahrens und verkürzt die Zeit für die Wärmebehandlung im Rahmen des
Vorgangs der Oberflächenbeschichtung.
[0014] Vorzugsweise wird die Oberflächenbeschichtung des pressgehärteten Bauteils durch
einen Diffusionsprozess mit einer Wärmebehandlung des Bauteils aufgebracht, bei dem
das Bauteil mit einem Metallpulver in Kontakt gebracht wird. Das Profilbauteil wird
hierbei über einen Zeitraum von 0,25 h bis 3,0 h einer Wärmebehandlung bei einer Temperatur
zwischen 350 °C und 410 °C unterzogen, wobei durch einen Diffusionsprozess zwischen
dem Stahlblech und dem Metallpulver feste, stoffschlüssige Eisen-Zink-Legierungsschichten
ausgebildet werden mit einer Schichtdicke zwischen 5 µm und 40 µm.
[0015] Auf diese Weise können die dreidimensional geformten Bauteile, insbesondere Karosseriebauteile
wie B-Säulen, Türaufprallträger oder Seitenschweller, mit einer qualitativ hochwerten,
langlebigen Beschichtung versehen werden, die einerseits einen hohen Korrosionsschutz
gewährleistet und andererseits auch schweißbar ist. Die Profilbauteile können beschichtet
werden, ohne nachteilige Festigkeitsverluste durch die Wärmebehandlung zu erleiden.
[0016] Vorliegend kommt in erster Linie ein Metallpulver mit dem Hauptbestandteil Zink bzw.
Zinkoxid zur Anwendung, welches gegebenenfalls Additive zur Verbesserung der chemischen
und physikalischen Eigenschaften der Beschichtung enthält. Die erzeugte Oberflächenbeschichtung
ist gleichmäßig und relativ duktil.
[0017] Vor dem Beschichten werden die pressgehärteten Profilbauteile einer Oberflächenbehandlung
unterzogen. Hierbei findet eine Reinigung der Profilbauteile statt, so dass die Profilbauteile
metallisch blank sind. Dies kann beispielsweise durch einen Beizvorgang erfolgen.
Bevorzugt ist eine Trockenreinigung, insbesondere ein Sandstrahlen.
[0018] Die Dicke der Beschichtung hängt maßgeblich von der Temperatur und der Behandlungszeit
ab. Im Rahmen der Erfindung erfolgt die Wärmebehandlung - wie erwähnt - bei einer
Temperatur zwischen 350 °C und 410 °C, insbesondere in einem Temperaturbereich von
370 °C bis 400 °C, vorzugsweise bei circa 380 °C.
[0019] Die Wärmebehandlung teilt sich auf in eine Aufheizphase bis zum Erreichen der Behandlungstemperatur
und in eine Haltephase, in der die Behandlungstemperatur über einen bestimmten Zeitraum
gehalten wird. Vorzugsweise erstreckt sich die Aufheizphase über einen Zeitraum, der
kürzer oder gleich 0,25 h ist. In bestimmten Fällen ist es denkbar, dass die Wärmebehandlung
nach der Aufheizphase beendet ist. Grundsätzlich kann daher von einer Haltephase ausgegangen
werden, die sich über einen Zeitraum von 0 h bis 2 h erstreckt. Die Haltetemperatur
liegt in dem angegebenen Temperaturbereich oberhalb von 350 °C.
[0020] Nach Abschluss des Beschichtungsvorgangs bzw. der Wärmebehandlung werden die beschichteten
Profilbauteile gleichmäßig abgekühlt. Zur Rationalisierung sollte der Abkühlvorgang
weniger als 1 h betragen.
[0021] Die Abkühlung kann grundsätzlich an Luft erfolgen. Vorzugsweise erfolgt eine Abkühlung
aktiv durch eine Beaufschlagung der beschichteten Profilbauteile mit einem Kühlmedium.
Als besonders zweckmäßig wird im Rahmen der Erfindung eine aktive Kühlung durch Beaufschlagung
der beschichteten Profilbauteile mit einem Kühlmedium angesehen, bei der die beschichteten
Bauteile nach der Wärmebehandlung bis auf eine Temperatur ≤ 300 °C, vorzugsweise auf
eine Temperatur zwischen 180 °C und 300 °C, insbesondere ca. 200 °C abgekühlt werden.
Ziel bei dieser aktiven Kühlmaßnahme ist es, eine Oxidschichtbildung an der Oberfläche
der beschichteten Bauteile zu vermeiden. Als Kühlmedium kommt Schutz- bzw. Inertgas
bevorzugt zur Anwendung. Insbesondere erfolgt die Abkühlung unter einer Inertgas-Atmosphäre,
also in dem Behandlungsraum, in dem die Bauteile mit dem Metallpulver in Kontakt gebracht
werden und die Oberflächenbeschichtung erzeugt wird.
[0022] Erfindungsgemäß erfolgt der gesamte randseitige Konturbeschnitt an der Ausgangsplatine
vor dem Presshärten. Nach dem Umformen und/oder Presshärten wird kein randseitiger
Konturbeschnitt ausgeführt. Möglich ist es aber, dass die Platine vor dem Umformen
oder auch nach dem Umformen gelocht wird.
[0023] Im Rahmen der Erfindung ist es weiterhin möglich, dass Verfahren bzw. die Presshärtung
so durchzuführen, dass am umgeformten und pressgehärteten Bauteil Bereiche mit unterschiedlichen
Festigkeiten entstehen. Dies kann durch eine geeignete Temperatursteuerung der Presshärtung
erfolgen, beispielsweise in einem Warmumform-Werkzeug, in dem Zonen mit unterschiedlichen
Abkühlgradienten vorgesehen sind.
1. Verfahren zur Herstellung von pressgehärteten Bauteilen, insbesondere Karosseriebauteilen
von Kraftfahrzeugen, aus einer Platine aus ungehärtetem, warm umformbaren Stahlblech,
wobei die Platine in einem Pressenwerkzeug zum Blechprofil warm umgeformt und gehärtet
wird, wobei zunächst eine Platine gefertigt wird, deren Geometrie im Wesentlichen
der Abwicklung des fertigen Bauteil entspricht und anschließend die Platine in einem
Warmumform-Werkzeug zum Bauteil umgeformt und pressgehärtet wird, wonach das Bauteil
mit einer Oberflächenbeschichtung versehen wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil beim Presshärten auf eine Temperatur kleiner gleich (≤) 300 °C, vorzugsweise
auf eine Temperatur zwischen 180 °C und 300 °C, insbesondere ca. 200 °C abgekühlt
wird und das warmgeformte und pressgehärtete Bauteil dann mit der Temperatur, die
es nach dem Verlassen des Warmform-Werkzeugs hat und die zwischen 180° C und 300°
C, insbesondere bei ca. 200° C liegt, in den Beschichtungsprozess überführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenbeschichtung durch einen Diffusionsprozess mit einer Wärmebehandlung
des Bauteil aufgebracht wird, bei dem das Bauteil mit einem Metallpulver in Kontakt
gebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Diffusionsprozess bei einer Temperatur zwischen 350 °C und 410 °C durchgeführt
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Wärmebehandlung über einen Zeitraum von 0,25 h bis 3,0 h durchgeführt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das beschichtete Bauteil nach der Wärmebehandlung abgekühlt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abkühlung des Bauteils unter einer Inertgas-Atmosphäre erfolgt.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das beschichtete Bauteil nach der Wärmebehandlung bis auf eine Temperatur kleiner
gleich (≤) 300 °C, vorzugsweise auf eine Temperatur zwischen 180 °C und 300 °C, insbesondere
ca. 200 °C abgekühlt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine vor dem Umformen gelocht wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine nach dem Umformen gelocht wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Presshärtung so durchgeführt wird, dass am Bauteil Bereiche mit unterschiedlichen
Festigkeiten entstehen.
1. Method for manufacturing press-hardened components, particularly vehicle body components,
from a plate of unhardened, hot-formable sheet steel, wherein the plate is hot-formed
and hardened in a pressing tool to form a sheet metal profile, thereby initially producing
a plate, the geometry of which essentially corresponds to the blank of the finished
component, and the plate is subsequently re-shaped in a hot forming tool to produce
the component, which is press-hardened, after which the component is provided with
a surface coating, characterised in that during the press-hardening the component is cooled to a temperature of less than
or equal to (≤) 300 °C, preferably to a temperature of between 180° and 300°C, particularly
about 200°C, and the hot-formed, press-hardened component is then transferred into
the coating process at the temperature which it has after leaving the hot-forming
tool, which is between 180°C and 300°C, particularly about 200°C.
2. Method according to claim 1, characterised in that the surface coating is applied by a diffusion process including a heat treatment
of the component, wherein the component is brought into contact with a metal powder.
3. Method according to claim 2, characterised in that the diffusion process is carried out at a temperature between 350°C and 410°C.
4. Method according to claim 2 or 3, characterised in that the heat treatment is carried out over a period of from 0.25 h to 3.0 h.
5. Method according to one of claims 2 to 4, characterised in that the coated component is cooled after the heat treatment.
6. Method according to claim 5, characterised in that the cooling of the component is carried out under an inert gas atmosphere.
7. Method according to claim 5 or 6, characterised in that, after the heat treatment, the coated component is cooled to a temperature of less
than or equal to (≤) 300 °C, preferably to a temperature of between 180° and 300°C,
particularly about 200°C.
8. Method according to one of claims 1 to 7, characterised in that the plate is perforated before the forming process.
9. Method according to one of claims 1 to 7, characterised in that the plate is perforated after the forming process.
10. Method according to one of claims 1 to 9, characterised in that the press hardening is carried out such that regions of different strengths are formed
on the component.
1. Procédé servant à fabriquer des composants durcis par une presse, en particulières
des composants de carrosserie de véhicules automobiles, à partir d'une platine constituée
d'une tôle d'acier non durcie, mise en forme à chaud, la platine étant mise en forme
à chaud et durcie dans un outil de presse pour obtenir le profil de tôle, une platine
étant produite dans un premier temps, dont la forme géométrique correspond essentiellement
au composant fini déployé, puis la platine étant mise en forme et durcie par une presse
dans un outil de mise en forme à chaud pour obtenir le composant, le composant étant
pourvu par la suite d'un revêtement de surface, caractérisé en ce que le composant est refroidi lors du durcissement à la presse de manière à présenter
une température inférieure ou égale (≤) à 300 °C, de préférence de manière à présenter
une température comprise entre 180 °C et 300 °C, en particulier une température d'environ
200 °C, et en ce que le composant mis en forme à chaud et durci à la presse est alors amené à un processus
de revêtement à la température qu'il présente en quittant l'outil de mise en forme
à chaud et qui est comprise entre 180 °C et 300 °C, en particulier qui est de l'ordre
d'environ 200 °C.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le revêtement de surface est appliqué par un processus de diffusion avec un traitement
à chaud du composant, lors duquel processus le composant est amené en contact avec
une poudre métallique.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que le processus de diffusion est réalisé à une température comprise entre 350 °C et
410 °C.
4. Procédé selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le traitement à chaud est réalisé pendant une durée allant de 0,25 h à 3,0 h.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le composant revêtu est refroidi à l'issue du traitement à chaud.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que le refroidissement du composant se fait sous une atmosphère au gaz inerte.
7. Procédé selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le composant revêtu est refroidi, à l'issue du traitement à chaud, jusqu'à présenter
une température inférieure ou égale (≤) à 300 °C, de préférence une température comprise
entre 180 °C et 300 °C, en particulier une température d'environ 200 °C.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la platine est perforée avant la mise en forme.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la platine est perforée à l'issue de la mise en forme.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le durcissement à la presse est effectué de telle manière que des zones présentant
des rigidités diverses apparaissent au niveau du composant.
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