[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft Sicherungslastschaltleisten mit einem Gehäuseunterteil,
in dem mindestens ein elektrischer Sammelschienenanschluss, der mit einer ersten Sicherungsaufnahme
verbunden ist, und ein Abgangsanschluss, der mit einer zweiten Sicherungsaufnahme
verbunden ist, angeordnet ist, einem Gehäuseoberteil, einem gegenüber dem Gehäuseoberteil
verschwenkbar angeordneten Schaltdeckel, der mindestens eine Halteeinrichtung für
einen Sicherungseinsatz aufweist, und mindestens einem Befestigungsmittel zur lösbaren
Befestigung des Gehäuseoberteils an dem Gehäuseunterteil, wobei das Befestigungsmittel
einen länglich ausgedehnten Grundkörper mit einer Mantelfläche, einer Stirnseite und
einem Befestigungsabschnitt aufweist, wobei der Befestigungsabschnitt in eine erste,
das Gehäuseunterteil mit dem Gehäuseoberteil verriegelnde Position und in eine zweite,
das Gehäuseunterteil und das Gehäuseoberteil freigebende Position bewegbar ist.
[0002] Sicherungsschaltleisten, zumeist Niederspannungs-Hochleistungs-(NH)-Sicherungslastschaltleisten,
sind seit langem bekannt und dienen dazu, abgesicherte elektrische Abgänge von Sammelschienen
bereitzustellen, die unter Last getrennt werden können. Die Einrichtungen weisen im
Allgemeinen ein oder mehrere Sicherungsunterteile auf, die im Gehäuse angeordnet sind.
Entsprechende Sicherungseinsätze sind an einem oder mehreren Schaltdeckeln montiert,
so dass bei einem geschlossenen Schaltdeckel die Sicherungseinsätze in die Sicherungsunterteile
eingesetzt sind und eine Verbindung zwischen den jeweiligen - mit den Sammelschienen
verbindbaren - Einspeisekontakten und den Abgangskontakten herstellen. Beim Öffnen
des Schaltdeckels werden die Sicherungseinsätze aus den Sicherungsunterteilen gezogen,
so dass die Verbindung unterbrochen ist.
[0003] Bei der Montage solcher Sicherungslastschaltleisten in Schaltschränken werden zunächst
die Gehäuseunterteile mit Hilfe von abgewinkelt aus den Gehäuseunterteilen herausgeführten
Sammelschienenanschlüssen an die Sammelschienen angehängt und dann mit diesen verschraubt.
Nachfolgend wird bei den aus dem Stand der Technik bekannten Sicherungslastschaltleisten
ein Gehäuseoberteil auf das Gehäuseunterteil aufgesteckt, der oder die Schaltdeckel
geöffnet und das Gehäuseoberteil mit Hilfe eines oder mehrerer Befestigungsmittel,
welche in dem Gehäuseoberteil gelagert und im Gehäuseoberteil selbst angeordnet sind,
mit dem Gehäuseunterteil fest verbunden.
[0004] Zur Verbindung bzw. Verriegelung des Gehäuseoberteils mit dem Gehäuseunterteil werden
die Befestigungsmittel mit Hilfe eines Schraubdrehers von einer entriegelten in eine
verriegelte Position verschwenkt.
[0005] Um zu verhindern, dass das Gehäuseoberteil unter Last vom Gehäuseunterteil getrennt
werden kann, sind die aus dem Stand der Technik bekannten Verriegelungsmechanismen
so ausgestaltet, dass die Befestigungsmittel im Inneren des Gehäuseoberteils, zumeist
sogar unter den Sicherungseinsätzen, angeordnet sind. Das heißt, zum Abnehmen des
Gehäuseoberteils, beispielsweise beim Umbau einer elektrischen Anlage, muss zunächst
das Gehäuse geöffnet werden, bevor das Gehäuseoberteil abgenommen werden kann.
[0006] Bei einer Anordnung der Befestigungsmittel unter den Sicherungseinsätzen bedeutet
dies, dass zunächst die Sicherungslastschaltleiste durch Öffnen der Schaltdeckel und
einem damit verbundenen Entfernen der Sicherungseinsätze aus den Sicherungsunterteilen
lastfrei geschaltet werden muss, bevor die Befestigungsmittel mit Hilfe eines Schraubendrehers
aus der verriegelnden in die entriegelte Position verschwenkt werden können.
[0007] Diese aus dem Stand der Technik bekannten Einrichtungen zum Verbinden von Gehäuseoberteil
und Gehäuseunterteil weisen jedoch vor allem bei der Installation erhebliche Nachteile
auf und verhindern eine effiziente Montagearbeit. Nach dem Verschrauben der Sammelschienenanschlüsse
mit den Sammelschienen und damit einer Befestigung des Gehäuseunterteils an den Sammelschienen
muss das Gehäuseoberteil auf das Gehäuseunterteil aufgesteckt werden und die Schaltdeckel
müssen geöffnet werden, um die Befestigungsmittel zum Verriegeln von Gehäuseoberteil
und Gehäuseunterteil mit Hilfe von Werkzeug verschwenken zu können. In vielen Ausführungsformen
können erst danach die Sicherungseinsätze mit den Schaltdeckeln verbunden und die
Schaltdeckel wieder geschlossen werden, da sonst die Sicherungseinsätze selbst ein
Einführen des Werkzeugs durch die von den Schaltdeckeln freigegebenen Öffnungen des
Gehäuseoberteils verhindern.
[0008] Gegenüber diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Sicherungslastschaltleiste bereitzustellen, welche eine effizientere Montage der Leiste
in einem Schaltschrank ermöglicht.
[0009] Dabei soll insbesondere eine Befestigung des Gehäuseoberteils an dem Gehäuseunterteil
bei geschlossenen Schaltdeckeln ermöglicht werden, ohne dass auch eine Entriegelung
von Gehäuseoberteil und Gehäuseunterteil bei geschlossenen Schaltdeckeln möglich wäre.
[0010] Zumindest eine der zuvor genannten Aufgaben wird durch eine Sicherungslastschaltleiste,
insbesondere eine NH-Sicherungslastschaltleiste, gelöst mit einem Gehäuseunterteil,
in dem mindestens ein elektrischer Sammelschienenanschluss, der mit einer ersten Sicherungsaufnahme
verbunden ist, und ein Abgangsanschluss, der mit einer zweiten Sicherungsaufnahme
verbunden ist, angeordnet ist, einem Gehäuseoberteil, einem gegenüber dem Gehäuseoberteil
verschwenkbar angeordneten Schaltdeckel, der mindestens eine Halteeinrichtung für
einen Sicherungseinsatz aufweist, und mindestens ein Befestigungsmittel zur lösbaren
Befestigung des Gehäuseoberteils an dem Gehäuseunterteil, wobei das Befestigungsmittel
einen länglich ausgedehnten Grundkörper mit einer Mantelfläche, einer Stirnseite und
einem Befestigungsabschnitt aufweist, wobei der Befestigungsabschnitt in eine erste,
das Gehäuseunterteil mit dem Gehäuseoberteil verriegelnde Position und in eine zweite,
das Gehäuseunterteil und das Gehäuseoberteil freigebende Position bewegbar ist, wobei
das Befestigungsmittel so ausgestaltet ist, dass durch Ausüben einer Kraft auf die
Stirnseite oder auf ein an der Stirnseite angeordnetes Element der Befestigungsabschnitt
in die erste Position bewegbar ist und wobei die Mantelfläche des Befestigungselements
eine Aufnahme für ein Werkzeug aufweist, mit welchem eine Kraft so auf das Befestigungselement
ausübbar ist, dass es in die zweite Position bewegbar ist.
[0011] Der Sammelschienenanschluss ist typischerweise auf der Rückseite aus dem Gehäuseunterteil
herausgeführt. In einer Ausführungsform ist der Sammelschienenanschluss hakenförmig
ausgebildet, so dass die Sicherungslastschaltleiste auf eine Sammelschiene aufhängbar
ist. Alternativ oder zusätzlich kann der Sammelschienenanschluss mit der Sammelschiene
verschraubbar oder auf andere Weise mit dieser verbindbar sein.
[0012] Die mit dem Sammelschienenanschluss bzw. dem Abgangsanschluss verbundenen Sicherungsaufnahmen
bilden ein Sicherungsunterteil, in welchem ein Sicherungseinsatz, der mit der entsprechenden
Halteeinrichtung des Schaltdeckels verbindbar ist, aufnehmbar ist.
[0013] In einer Ausführungsform ist die Sicherungslastschaltleiste dreipolig-schaltbar und
verfügt lediglich über einen Schaltdeckel, an welchem drei Sicherungseinsätze aufnehmbar
sind. Beim Öffnen des Schaltdeckels werden alle drei Sicherungseinsätze aus den jeweiligen
Sicherungsunterteilen herausgenommen und alle drei Phasen lastfrei geschaltet.
[0014] In einer alternativen Ausführungsform weist die Sicherungslastschaltleiste drei Schaltdeckel
auf, die sich getrennt voneinander öffnen und schließen lassen. Eine solche Sicherungslastschaltleiste
ist einpolig-schaltbar.
[0015] Der Befestigungsabschnitt des Befestigungsmittels im Sinne der vorliegenden Erfindung
stellt eine Verriegelung zwischen dem Gehäuseunterteil und dem Gehäuseoberteil bereit.
Dabei kann der Befestigungsabschnitt beispielsweise nach Art eines Bajonettverschlusses
ausgeführt sein, jedoch sind auch einfachere Bauformen denkbar, bei welchen Verriegelungselemente
beim Aufsetzen des Gehäuseoberteils auf das Gehäuseunterteil durch entsprechende Ausnehmungen
in dem Gehäuseunterteil geführt werden und dann verschwenkt werden, so dass sie entsprechende
Halteabschnitte des Gehäuseunterteils hintergreifen. In einer Ausführungsform der
Erfindung weist der Befestigungsabschnitt des Befestigungsmittels ein von der Mantelfläche
vorspringendes Verriegelungselement auf, das in der ersten Position des Befestigungsabschnitts
einen Halteabschnitt des Gehäuseunterteils oder des Gehäuseoberteils hinterschneidet,
so dass es die beiden Gehäuseteile miteinander verriegelt.
[0016] Auch wenn in der vorliegenden Beschreibung im Wesentlichen Ausführungsformen beschrieben
werden, bei denen das Befestigungselement an dem Gehäuseoberteil gelagert ist, so
sind dennoch Ausführungsformen denkbar, bei denen das Befestigungselement an dem Gehäuseunterteil
gelagert ist und Befestigungsabschnitte des Befestigungselements das Gehäuseoberteil
nach dem Aufsetzen auf das Gehäuseunterteil verriegelt.
[0017] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Befestigungsmittels derart, dass es sich durch
Ausüben einer Kraft auf seine Stirnseite oder ein an oder in der Stirnseite angeordnetes
Element in eine Position bewegen läßt, in der sich der Befestigungsabschnitt in der
ersten, das Gehäuseunterteil und das Gehäuseoberteil verriegelnden Position befindet,
in Kombination mit einer Aufnahme für ein Werkzeug an der Mantelfläche des Befestigungselements,
ermöglicht es, die Sicherungslastschaltleiste so auszugestalten, dass die Stirnseite
des Befestigungsmittels insbesondere bei geschlossenen Schaltdeckeln von außen zugänglich
anordnet sind.
[0018] Wenn im Sinne der vorliegenden Anmeldung von einer Kraftausübung auf die Stirnseite
des Befestigungsmittels die Rede ist, so kann es sich dabei um eine lineare Kraft
oder auch um ein Drehmoment handeln.
[0019] Insbesondere ist in einer Ausführungsform der Erfindung das Befestigungsmittel so
ausgestaltet, dass sich der Befestigungsabschnitt durch Kraftausübung auf die Stirnseite
oder ein an dieser angeordnetes Element ausschließlich in die erste, verriegelnde
Position bewegbar ist und nicht in die zweite, entriegelte Position.
[0020] Durch die räumliche Trennung des "Antriebs" für die Bewegung des Befestigungsabschnitts
in die verriegelnde Position und des "Antriebs" für die Bewegung des Befestigungsabschnitts
in die entriegelte Position kann das Befestigungsmittel bei geschlossenem Gehäuse
bzw. geschlossenem Schaltdeckel ausschließlich verriegelt, jedoch nicht entriegelt
werden.
[0021] In einer Ausführungsform der Erfindung ist das Befestigungsmittel daher so ausgestaltet,
dass es sich bei Druck in einer axialen Richtung, d.h. bei Ausüben einer im Wesentlichen
linearen Kraft auf die Stirnseite des länglich ausgedehnten Grundkörpers, mit dem
zweiten Gehäuseteil verbindet.
[0022] Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass an dem Befestigungsabschnitt oder
an einem korrespondierenden Abschnitt des zu verbindenden Gehäuseteils ein flexibles
Element vorgesehen ist, das ein Eingreifen des Befestigungsabschnitts des Befestigungsmittels
in den entsprechenden korrespondierenden Abschnitt des Gehäuseteils ermöglicht, jedoch
ein Herausführen in der entgegengesetzten Bewegungsrichtung verhindern.
[0023] In einer weiteren Ausführungsform ist das Befestigungsmittel um eine Drehachse verschwenkbar
gelagert, wobei der Befestigungsabschnitt so auf Anführschrägen des korrespondierenden
Elements des zu verbindenden Gehäuseteils geführt wird, dass eine axial auf die Stirnseite
des Befestigungsmittels einwirkende Kraft bewirkt, dass dieses um die Drehachse in
eine verriegelnde Position des Befestigungsabschnitts verschwenkt wird.
[0024] In einer bevorzugten Ausführungsform jedoch ist das Befestigungsmittel um eine Drehachse
verschwenkbar gelagert, so dass der Befestigungsabschnitt verschwenkbar in die erste,
das Gehäuseunterteil mit dem Gehäuseoberteil verriegelnde Position bewegbar ist, wobei
an der Stirnseite eine Vertiefung mit zwei Anschlagflächen für die Stützflächen eines
Schraubendrehers angeordnet ist, wobei die Anschlagflächen so angeordnet sind, dass
nur in einer ersten Drehrichtung ein Drehmoment von dem Schraubendreher auf das Befestigungselement
übertragbar ist.
[0025] Eine solche Anordnung an der Stirnseite des Befestigungsmittels ermöglicht es, durch
I-neingriffbringen eines Schraubendrehers mit der Vertiefung und damit mit den beiden
voneinander getrennten Anschlagflächen, das Befestigungsmittel mit Hilfe des Schraubendrehers
in eine erste Drehrichtung zu drehen, während das gleiche Befestigungsmittel mit dem
Schraubendreher nicht in die entgegengesetzte zweite Drehrichtung verschwenkt werden
kann. Somit kann das Befestigungsmittel mit Hilfe des Schraubendrehers nur zur Verriegelung
verschwenkt werden, während ein Lösen des Befestigungsmittels unmöglich ist.
[0026] Weiterhin weist die Stirnseite in einer Ausführungsform mindestens eine Anführschräge
auf, die so angeordnet ist, dass beim Drehen eines Schraubendrehers in einer zu der
ersten Drehrichtung entgegengesetzten zweiten Drehrichtung der Schraubendreher aus
der Vertiefung herausgeführt wird.
[0027] Die Aufnahme für ein Werkzeug in der Mantelfläche des Befestigungsmittels kann beispielsweise
eine Durchbohrung des Befestigungsmittels sein, in welche in eine Richtung im Wesentlichen
senkrecht zu einer Drehachse des Befestigungsmittels ein Stift einführbar ist, mit
Hilfe dessen ein Drehmoment auf das Befestigungsmittel ausübbar ist.
[0028] In einer bevorzugten Ausführungsform jedoch weist die Mantelfläche des Grundkörpers
zumindest abschnittsweise zwei im Wesentlichen zueinander parallel angeordnete Flächenabschnitte
zur Aufnahme eines Schraubenschlüssels auf.
[0029] Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Mantelfläche des Grundkörpers zumindest abschnittsweise
von den Seitenflächen eines regelmäßigen Sechsecks nach Art einer Sechseckschraube
gebildet wird, so dass das Befestigungsmittel mit Hilfe eines handelsüblichen Maulschlüssels
um eine Drehachse verschwenkbar ist.
[0030] Um zu verhindern, dass das Befestigungsmittel mit Hilfe der an der Mantelfläche angeordneten
Aufnahme für ein Werkzeug aus der verriegelten in die freigebende Position des Befestigungsabschnitts
bewegbar ist, ist in einer Ausführungsform der Erfindung die Aufnahme für ein Werkzeug
so an der Mantelfläche des Befestigungsmittels angeordnet, dass sie innerhalb des
Gehäuses angeordnet ist, wenn sich der Befestigungsabschnitt in der ersten, verriegelten
Position befindet. Nur durch Öffnen des Gehäuses, vorzugsweise durch Öffnen des Schaltdeckels,
läßt sich überhaupt ein Maulschlüssel oder ein anderes Werkzeug mit der Aufnahme für
ein Werkzeug an der Mantelfläche des Grundkörpers in Eingriff bringen. Bei geöffnetem
Schaltdeckel ist jedoch wie gefordert die Sicherungslastschaltleiste lastfrei.
[0031] In einer weiteren Ausführungsform ist in dem Gehäuseoberteil oder in dem Schaltdeckel
eine Ausnehmung vorgesehen, die im Wesentlichen in Verlängerung der Drehachse des
Befestigungsmittels angeordnet ist und durch welche ein Schraubendreher mit der Stirnseite
des Befestigungsmittels in Eingriff bringbar ist. Ein Schraubendreher läßt sich leicht
durch eine, vorzugsweise kreisförmige, Öffnung in dem Gehäuseoberteil oder auch in
dem Schaltdeckel in das Gehäuse einführen und dort mit der Stirnseite des Befestigungsmittels
bzw. einem daran angeordneten Element, insbesondere einer oder mehreren Anschlagflächen,
in Eingriff bringen.
[0032] In einer Ausführungsform ist das Befestigungsmittel so angeordnet und eingerichtet,
dass seine Stirnseite durch eine Ausnehmung in dem Gehäuseoberteil oder in dem Schaltdeckel,
wenn sich dieser in einer das Gehäuseoberteil verschließenden Position befindet, hindurchgreift.
Auf diese Weise muss der Schraubendreher nicht in das Gehäuse eingeführt werden, sondern
kann auf der Gehäuseaußenseite mit dem Befestigungsmittel in Eingriff gebracht werden.
[0033] Auch Ausführungsformen, bei denen das Befestigungsmittel beispielsweise durch bloßes
Drücken mit der Hand oder einem Werkzeug auf die Stirnseite des Befestigungsmittels
in die verriegelnde Position des Befestigungsabschnitts gebracht wird, erfordern ein
solches Durchgreifen der Stirnseite durch das Gehäuseoberteil oder einen Schaltdeckel,
um die Stirnseite des Befestigungsmittels auch bei aufgesetztem Gehäuseoberteil zugänglich
zu halten.
[0034] In einer weiteren Ausführungsform schließt die Stirnseite des Befestigungsmittels,
wenn der Befestigungsabschnitt in der ersten Position angeordnet ist, im Wesentlichen
flächenbündig mit dem Gehäuseoberteil oder mit dem Schaltdeckel, wenn dieser in einer
das Gehäuseoberteil verschließenden Position angeordnet ist, ab. Auf diese Weise läßt
sich wirksam verhindern, dass das Befestigungsmittel beispielsweise mit einer Zange
oder irgendeinem anderen Werkzeug an seiner Mantelfläche gegriffen und der Befestigungsabschnitt
aus seiner ersten verriegelnden Position in seine zweite entriegelte Position verschwenkt
wird.
[0035] In einer Ausführungsform weist die Mantelfläche des Befestigungsmittels ausgehend
von der Stirnfläche einen im Wesentlichen zylindrischen Abschnitt auf, der sich, wenn
sich der Befestigungsabschnitt in der ersten Position befindet, bis in das Gehäuse
erstreckt. Ein solcher zylindrischer Abschnitt lässt sich nicht oder nur schlecht
und dann mit Vorsatz mit einem Werkzeug in Eingriff bringen. Ein versehentliches Entriegeln
des Befestigungsmittels vor dem Öffnen des Schaltdeckels wird verhindert.
[0036] In einer Ausführungsform weist der zylindrische Abschnitt eine Höhe in einem Bereich
von 2 mm bis 50 mm und bevorzugt in einem Bereich von 5 mm bis 10 mm auf.
[0037] Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
werden anhand der folgenden Beschreibung einer Ausführungsform und der dazugehörigen
Figuren deutlich.
- Figur 1
- zeigt eine schematische Seitenansicht des Gehäuseoberteils und des Gehäuseunterteils
einer erfindungsgemäßen Sicherungslastschaltleiste.
- Figur 2
- zeigt eine Draufsicht von oben auf eine erfindungsgemäße Sicherungslastschaltleiste
mit einem Gehäuseoberteil und -unterteil aus Figur 1.
- Figur 3
- zeigt einen erfindungsgemäßen Befestigungsbolzen zur Verbindung des Gehäuseoberteils
und -unterteils aus Figur 1.
- Figur 4
- zeigt eine Querschnittsansicht durch eine erfindungsgemäße Sicherungslastschaltleiste
mit einem Befestigungsbolzen aus Figur 3.
[0038] Figur 1 zeigt ein Gehäuseoberteil 1 sowie ein Gehäuseunterteil 2, die mit Hilfe eines
Befestigungsmittels 10 zu einer erfindungsgemäßen Sicherungslastschaltleiste verbindbar
sind, in einer schematischen Seitenansicht.
[0039] Bei der dargestellten Sicherungslastschaltleiste handelt es sich um eine NH-Sicherungslastschaltleiste
für drei Phasen. Daher weist das Gehäuseunterteil drei Sammelschienenanschlüsse 3
auf, die jeweils mit einer Sammelschiene eines Schaltschranks verbindbar sind. Die
Sammelschienenanschlüsse 3 sind hakenförmig ausgebildet, so dass das Gehäuseunterteil
2 mit den Sammelschienenanschlüssen 3 auf die Sammelschienen aufgehängt und dann mit
diesen verschraubt werden kann.
[0040] Zur Absicherung und Schaltung der drei Phasen ist das Gehäuseunterteil so ausgestaltet,
dass es drei Sicherungseinsätze aufnehmen kann. Jeder der Sammelschienenanschlüsse
3 ist elektrisch leitend mit einer ersten Sicherungsaufnahme 4 verbunden, die einen
Sicherungseinsatz mit Hilfe federnd vorgespannter Kontakte elektrisch leitend aufnehmen
kann. Jeder ersten Sicherungsaufnahme 4 ist eine zweite Sicherungsaufnahme 5 gegenüber
angeordnet, welche den zweiten Kontakt eines Sicherungseinsatzes elektrisch leitend
aufnimmt. Diese zweite Sicherungsaufnahme 5 wiederum ist elektrisch leitend mit einem
Abgangsanschluss 6 der Sicherungslastschaltleiste verbunden. Von den drei Abgangsanschlüssen
der Sicherungslastschaltleiste ist in Figur 1 nur eine einzige sichtbar, da die anderen
in der Seitenansicht im Abgangsbereich 7 des Gehäuseunterteils 2 verborgen angeordnet
sind. Das Gehäuseoberteil 1 läßt sich nun so auf das Gehäuseunterteil 2 aufstecken,
dass die Sicherungsaufnahmen 4, 5 sowie die Abgangsanschlüsse 6 vom Gehäuseoberteil
1 vollständig abgedeckt werden und in dem Gehäuse 1, 2, 8 aufgenommen sind.
[0041] Mit dem Gehäuseoberteil 1 ist ein Schaltdeckel 8 (in Figur 1 zu erkennen) verschwenkbar
verbunden. Der Schaltdeckel 8 ist an seinem unteren Ende gegenüber dem Gehäuseoberteil
1 verschwenkbar angeschlagen und lässt sich mit Hilfe eines Schalthebels 9 öffnen
und schließen.
[0042] Die in den aus den Sicherungsaufnahmen 4, 5, gebildeten Sicherungsunterteilen aufzunehmenden
Sicherungseinsätze werden mit entsprechenden Halteeinrichtungen des Schaltdeckels
8 verbunden, so dass ein Öffnen des Schaltdeckels 8 dazu führt, dass alle Sicherungseinsätze
im Wesentlichen gleichzeitig aus den Sicherungsaufnahmen 4, 5 herausgenommen werden
und somit der Stromfluß von den Sammelschienenanschlüssen 3 hin zu den Abgangsanschlüssen
6 unterbrochen wird. Die dargestellte Anordnung ist daher dreipolig-schaltbar.
[0043] Deutlich zu erkennen sind in Figur 1 auch zwei Befestigungsbolzen 10, deren untere
Enden bzw. Befestigungsabschnitte 10 über das Gehäuseteil 1 hinausstehen. Diese greifen
beim Zusammenfügen des Gehäuseoberteils 1 und des Gehäuseunterteils 2 in entsprechende
Ausnehmungen des Gehäuseunterteils 2 ein und verriegeln durch Verschwenken um eine
Drehachse das Gehäuseunterteil 2. Wie in Figur 1 zeichnerisch angedeutet, sind die
verriegelten Positionen der beiden Befestigungsbolzen 10 um 90° gegeneinander gedreht.
[0044] Figur 2 zeigt eine Draufsicht von oben auf das an dem Gehäuseunterteil 2 aufgenommene
Gehäuseoberteil 1, wobei die Lage der Befestigungsbolzen 10 zwischen den einzelnen
Sicherungselementen deutlich erkennbar ist.
[0045] Figur 3 zeigt eine dreidimensionale seitliche Ansicht eines Verriegelungsbolzens
10, so wie er in dem Gehäuseoberteil 1 aus Figuren 1 und 2 drehbar gelagert ist. Der
Befestigungsbolzen 10 weist einen im Wesentlichen länglich ausgedehnten Grundkörper
mit einer Mantelfläche 11 und einer Stirnseite bzw. Stirnfläche 12 auf.
[0046] Am unteren, der Stirnseite 12 entgegengesetzten Ende ist ein Befestigungsabschnitt
13 angeordnet, welcher der Verriegelung bzw. Befestigung des Gehäuseunterteils 2 an
dem Gehäuseoberteil 1 dient. Die Mantelfläche 11 wird im Wesentlichen von den Seitenflächen
eines regelmäßigen Sechsecks gebildet, so dass die Mantelfläche 11 insgesamt eine
Sechskantschraube bildet, an der ein handelsüblicher Maulschlüssel ansetzen kann.
Am oberen Ende des Befestigungsbolzens 10 ist die Mantelfläche 14 zylindrisch ausgestaltet,
wobei der Zylinder eine Höhe von etwa 5 mm aufweist.
[0047] Die Stirnseite 12 weist eine Vertiefung 15 mit zwei Anschlagflächen 16 auf. Ein herkömmlicher
Schraubendreher kann in die Vertiefung 15 eingeführt werden und mit den Anschlagflächen
16 in Eingriff treten. Die Anschlagflächen 16 sind so angeordnet, dass der Schraubendreher
durch eine Rechtsdrehung das auf ihn ausgeübte Drehmoment auf die Anschlagflächen
16 und damit auf den verschwenkbar gelagerten Befestigungsbolzen 10 überträgt. In
der Vertiefung 15 sind weiterhin zwei Anführschrägen 17 vorgesehen, welche den Anschlagflächen
16 gegenüberliegend angeordnet sind, so dass ein in die Vertiefung 15 eingeführter
Schraubendreher bei einer Linksdrehung des Schraubendrehers aus der Vertiefung 15
herausgeführt wird und eine Drehmomentübertragung von dem Schraubendreher auf dem
Befestigungsbolzen 10 in dieser Richtung ausgeschlossen ist. Auf diese Weise läßt
sich mit Hilfe eines Schraubendrehers ausschließlich eine Rechtsdrehung des Befestigungsbolzens
10 bewirken, d.h. in der in den Figuren 1, 2 und 4 dargestellten Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Sicherungslastschaltleiste läßt sich der Befestigungsbolzen 10 mit
Hilfe eines Schraubendrehers nur von der entriegelten in die verriegelte Position
des Befestigungsabschnitts 13 verschwenken.
[0048] Der Befestigungsabschnitt 13 weist an seinem unteren Ende zwei von der Mantelfläche
18 des Befestigungsabschnitts 13 vorspringende Verriegelungselemente 19 auf, die in
der verriegelten Position des Befestigungsbolzens 10 einen Halteabschnitt 20 des Gehäuseunterteils
2 hinterschneiden.
[0049] Figur 4 zeigt den Befestigungsbolzen 10 im eingebauten und verriegelten Zustand.
Während der Befestigungsbolzen 10 mit Hilfe des Führungsrings 21 verschwenkbar an
dem Gehäuseoberteil 1 gelagert ist, hintergreifen die Halteabschnitte 19 einen entsprechenden
Vorsprung 20 an dem Gehäuseunterteil 2. Die Stirnseite 12 des Befestigungsbolzens
10 greift durch ein Loch 22 im Schaltdeckel 22. Befindet sich der Befestigungsabschnitt
13 des Befestigungsbolzens 10 in der in Figur 4 dargestellten verriegelten Position
und ist der Schaltdeckel 22 geschlossen, so schließt die stirnseitige Fläche 12 des
Befestigungsbolzens 10 im Wesentlichen flächenbündig mit dem Schaltdeckel 22 ab. Im
geschlossenen Zustand des Gehäuses 1, 2, 8 ist daher nur die Stirnseite 12 bzw. die
darin angeordnete Vertiefung 15 des Befestigungsbolzens 10 von außen zugänglich, nicht
aber die sechskantige Mantelfläche 11 zur Aufnahme eines Schraubenschlüssels.
[0050] Da die Vertiefung 15 wie in Figur 3 im Detail dargestellt, jedoch nur zwei Anschlagflächen
16 für die Ausübung eines Drehmoments in Drehrichtung im Uhrzeigersinn aufweist, läßt
sich bei geschlossenem Schaltdeckel 22 der Befestigungsbolzen 10 mit Hilfe eines Schraubendrehers
nicht lösen. Der als Sechskantschraube ausgeführte Mantelflächenabschnitt 11 des Befestigungsbolzens
10 wiederum ist bei geschlossenem Schaltdeckel 22 von außen nicht zugänglich. Um den
Befestigungsbolzen 10 in eine Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn in die entriegelte,
das Gehäuseunterteil 2 freigebende Position verschwenken zu können, muss der Schaltdeckel
22 geöffnet werden, so dass ein Maulschlüssel oder eine Zange in das Innere des Gehäuses
1, 2 eingebracht und mit der Mantelfläche 11 in Eingriff gebracht werden kann.
[0051] In der dargestellten Ausführungsform ist der Schaltdeckel 22 nicht nur gegenüber
dem Gehäuseoberteil 1 verschwenkbar angeschlagen, sondern kann zusammen mit den beiden
anderen Schaltdeckeln und dem Schalthebel 9 für einen leichteren Zugang zum Inneren
des Gehäuses 1, 2 vollständig vom Gehäuseoberteil 1 abgenommen werden.
Bezugszeichenliste
[0052]
- 1
- Gehäuseoberteil
- 2
- Gehäuseunterteil
- 3
- Sammelschienenanschlüsse
- 4, 5
- Sicherungsaufnahmen
- 6
- Abgangsanschlüsse
- 7
- Abgangsbereich
- 8
- Schaltdeckel
- 9
- Schalthebel
- 10
- Befestigungsbolzen
- 11
- Mantelfläche als Aufnahme für einen Schraubenschlüssel
- 12
- Stirnseite bzw. Stirnfläche
- 13
- Befestigungsabschnitt
- 14
- zylindrische Mantelfläche
- 15
- Vertiefung
- 16
- Anschlagflächen
- 17
- Anführschrägen
- 18
- Mantelfläche des Befestigungsabschnitts
- 19
- Verriegelungselemente
- 20
- Halteabschnitt, Vorsprung
- 21
- Führungsring
- 22
- Loch
1. Sicherungslastschaltleiste mit
einem Gehäuseunterteil (2), in dem mindestens ein elektrischer Sammelschienenanschluss
(3), der mit einer ersten Sicherungsaufnahme (4) verbunden ist, und ein Abgangsanschluss
(6), der mit einer zweiten Sicherungsaufnahme (5) verbunden ist, angeordnet ist,
einem Gehäuseoberteil (1),
einem gegenüber dem Gehäuseoberteil (1) verschwenkbar angeordneten Schaltdeckel (8),
der mindestens eine Halteeinrichtung für einen Sicherungseinsatz aufweist,
und mindestens einem Befestigungsmittel (10) zur lösbaren Befestigung des Gehäuseoberteils
(1) an dem Gehäuseunterteil (2),
wobei das Befestigungsmittel (10) einen länglich ausgedehnten Grundkörper mit einer
Mantelfläche (14), einer Stirnseite (12) und einem Befestigungsabschnitt (13) aufweist,
wobei der Befestigungsabschnitt (13) in eine erste, das Gehäuseunterteil (2) mit dem
Gehäuseoberteil (1) verriegelnde Position und in eine zweite, das Gehäuseunterteil
(2) und das Gehäuseoberteil (1) freigebende Position bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (10) so ausgestaltet ist, dass durch Ausüben einer Kraft auf
die Stirnseite (12) oder auf ein an der Stirnseite angeordnetes Element der Befestigungsabschnitt
(13) in die erste Position bewegbar ist, und dass die Mantelfläche (14) des Befestigungsmittels
(13) eine Aufnahme für ein Werkzeug aufweist, mit welchem eine Kraft so auf das Befestigungsmittel
(10) ausübbar ist, dass es in die zweite Position bewegbar ist.
2. Sicherungslastschaltleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäuseoberteil (1) eine Ausnehmung (22) vorgesehen ist, die im Wesentlichen
in Verlängerung der Drehachse des Befestigungsmittels (10) angeordnet ist und durch
welche ein Schraubendreher mit der Stirnseite (12) des Befestigungsmittels (10) in
Eingriff bringbar ist.
3. Sicherungslastschaltleiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Schaltdeckel (8) eine Ausnehmung (22) vorgesehen ist, die im Wesentlichen
in Verlängerung der Drehachse des Befestigungsmittels (10) angeordnet ist und durch
welche ein Schraubendreher mit der Stirnseite (12) des Befestigungsmittels (10) in
Eingriff bringbar ist.
4. Sicherungslastschaltleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (10) um eine Drehachse verschwenkbar gelagert ist, so dass
der Befestigungsabschnitt (13) verschwenkbar in die erste, das Gehäuseunterteil (2)
mit dem Gehäuseoberteil (1) verriegelnde Position bewegbar ist und
dass an der Stirnseite (12) eine Vertiefung (15) mit zwei Anschlagflächen (16) für
die Stützflächen eines Schraubendrehers angeordnet ist, wobei die Anschlagflächen
(16) so angeordnet sind, dass nur in einer ersten Drehrichtung ein Drehmoment von
dem Schraubendreher auf das Befestigungsmittel (10) übertragbar ist.
5. Sicherungslastschaltleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Stirnseite (12) mindestens eine Anführschräge (17) so angeordnet ist, dass
beim Drehen eines Schraubendrehers in einer zu der ersten Drehrichtung entgegengesetzten
zweiten Drehrichtung der Schraubendreher aus der Vertiefung (15) herausgeführt wird.
6. Sicherungslastschaltleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche (14) des Grundkörpers zumindest abschnittsweise zwei im Wesentlichen
zueinander parallel angeordnete Flächenabschnitte aufweist, welche die Aufnahme für
ein Werkzeug bilden.
7. Sicherungslastschaltleiste nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche (14) des Grundkörpers zumindest abschnittsweise von den Seitenflächen
eines regelmäßigen Sechsecks gebildet wird, welche die Aufnahme für ein Werkzeug bilden.
8. Sicherungslastschaltleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme für ein Werkzeug so an der Mantelfläche (14) des Befestigungsmittels
(10) angeordnet ist, dass sie innerhalb des Gehäuses angeordnet ist, wenn sich der
Befestigungsabschnitt (13) in der ersten Position befindet.
9. Sicherungslastschaltleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (10) so angeordnet und eingerichtet ist, dass seine Stirnseite
(12) durch eine Ausnehmung (22) in dem Gehäuseoberteil (1) oder in dem Schaltdeckel
(8), wenn dieser in einer das Gehäuseoberteil (1) verschließenden Position angeordnet
ist, hindurchgreift.
10. Sicherungslastschaltleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseite (12) des Befestigungsmittels (10), wenn der Befestigungsabschnitt
(13) in der ersten Position angeordnet ist, im Wesentlichen flächenbündig mit dem
Gehäuseoberteil (1) oder mit dem Schaltdeckel (8), wenn dieser in einer das Gehäuseoberteil
(1) verschließenden Position angeordnet ist, abschließt.
11. Sicherungslastschaltleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche des Befestigungsmittels (10) ausgehend von der Stirnfläche (12)
einen im Wesentlichen zylindrischen Abschnitt (14) aufweist, der sich, wenn sich der
Befestigungsabschnitt (13) in der ersten Position befindet, bis in das Gehäuse erstreckt.
12. Sicherungslastschaltleiste nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Abschnitt eine Höhe in einem Bereich von 2 mm bis 50 mm und bevorzugt
in einem Bereich von 5 mm bis 10 mm aufweist.
13. Sicherungslastschaltleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (10) im Gehäuseoberteil (1) gelagert ist.
14. Sicherungslastschaltleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (13) des Befestigungsmittels (10) ein von der Mantelfläche
(18) vorspringendes Verriegelungselement (19) aufweist, das in der ersten Position
des Befestigungsabschnitts (13) einen Halteabschnitt (20) des Gehäuseunterteils (2)
oder des Gehäuseoberteils (1) hinterschneidet.