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(11) |
EP 2 242 146 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.06.2016 Patentblatt 2016/26 |
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Anmeldetag: 15.04.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Lastschaltleiste oder Trenner mit Klemmaufbau
Load connecting block or separator with clamp structure
Réglette coupe-circuit ou séparateur dotés d'un dispositif de serrage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
17.04.2009 DE 102009002470
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.10.2010 Patentblatt 2010/42 |
| (73) |
Patentinhaber: EFEN GmbH |
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65344 Eltville (DE) |
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Erfinder: |
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- Mischon, Daniel
6048 Horw (CH)
- Wiget, Stefan
6275 Ballwil (CH)
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Vertreter: WSL Patentanwälte Partnerschaft mbB |
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Kaiser-Friedrich-Ring 98 65185 Wiesbaden 65185 Wiesbaden (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 013 157 DE-U- 7 317 383
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DE-B- 1 200 407 FR-A1- 2 427 698
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Klemmaufbau zum Anschließen von Kabeln an
Anschlußschienen sowie Lastschaltleisten oder Trenner mit einem solchen Klemmaufbau.
[0002] Ein solcher Klemmaufbau ist beispielsweise bekannt aus der
DE 44 35 057. Der dort beschriebene Klemmaufbau weist einen geschlossenen Klemmkäfig auf, durch
dessen Brücke ein Druckbolzen auf ein Druckstück zugreift, so daß mit Hilfe des Druckstücks,
nachdem sowohl Anschlußschiene als auch Kabel in dem Klemmkäfig angeordnet worden
sind, das Kabel an die Anschlußschiene gepreßt werden kann.
[0003] Dieser Klemmaufbau ist für die Verwendung an V-förmigen Anschlußschienen vorgesehen.
Er kann nicht an flach ausgebildeten Anschlußschienen verwendet werden. Zudem ist
das Einlegen des Kabels in den Klemmkäfig insbesondere bei großen Kabelquerschnitten
nur sehr schwer zu bewerkstelligen. Für den Anschluß eines Kabels an die Anschlußschiene
muß zunächst der Klemmkäfig auf die Anschlußschiene oder auf das Kabel geschoben werden.
Dann muß das entsprechende Kabel in Richtung der Achse der Anschlußschiene in den
Klemmkäfig gebracht werden. Erst dann kann man das Druckstück mit Hilfe des Druckbolzens
an Kabel einerseits und Anschlußschiene andererseits im Klemmkäfig festklemmen. Kabel
mit großen Querschnitten haben jedoch häufig einen sehr großen Biegeradius. Sind diese
Kabel bereits entsprechend konfektioniert und verlegt, lassen sie sich in Längsrichtung
in der Regel nicht mehr verschieden. Sie können zwar quer zur Kabelrichtung bewegt,
z.B. angehoben werden, eine Längsverschiebung ist jedoch in der Regel nicht möglich.
Daher muß das Kabel, um es mit Hilfe des beschriebenen Klemmaufbaus anzuschließen,
zunächst in Querrichtung angehoben werden und dann entsprechend gebogen werden, um
das Kabelende in den Klemmkäfig einzufädeln. Dieses Verbiegen ist jedoch bei Kabeln
mit großen Kabelquerschnitten schwer bis gar nicht zu bewerkstelligen.
[0004] Ein weiterer Nachteil des bekannten Klemmaufbaus besteht darin, daß die axiale Position
des Klemmaufbaus nicht festgelegt ist. Mit anderen Worten kann der Klemmaufbau in
Richtung der Anschlußschienenachse bzw. der Kabelachse bei der Montage verschoben
werden. Dies kann dazu führen, daß der Klemmaufbau mit anderen benachbarten Bauteilen
in unerwünschten Kontakt kommt oder daß Anschlußschiene oder Kabel nicht mehr optimal
im Klemmkäfig geklemmt werden. So ist es beispielsweise bei manchen Anschlußschienen
für Trenner oder Schaltleisten üblich, die Anschlußschiene mit einem V-förmigen Anschlußabschnitt
zu versehen, der sich an eine im wesentlichen ebene bandförmigen Abschnitt anschließt.
Wird nun der Klemmaufbau in axialer Richtung zu weit in Richtung des Trenners bzw.
der Schaltleiste verschoben, so kann es vorkommen, daß bereits der bandförmige Abschnitt
der Anschlußschiene in den Klemmkäfig gerät, so daß das Kabel mit Hilfe des Druckstücks
nicht mehr sicher im Klemmkäfig gehalten wird. Wird diese axiale Fehlanpassung während
der Montage übersehen, so kann dies bei der späteren Verwendung der Schaltleiste oder
des Trenners zu einem hochohmigen Kontakt und damit zu einer unerwünschten Wärmeentwicklung
bis hin zu Entladungsfunken führen.
[0005] Die
FR 2 427 698 und die
DE 73 17 383 beschreiben Klemmaufbauten mit einem im Wesentlichen U-förmigen Käfigbügel und einem
Käfigjoch.
[0006] Die
DE 12 00 407 zeigt eine Klemme für elektrische Leiter, bei der zwei Teile, zwischen denen ein
Kabel eingeklemmt werden soll, gelenkig miteinander verbunden sind.
[0008] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Lastschaltleiste oder einen
Trenner mit einem Klemmaufbau zum Anschließen von Kabeln an Anschlußschienen bereitzustellen,
der auch bei Kabeln mit großem Kabelquerschnitt einen einfachen Anschluß des Kabels
an die Anschlußschiene ermöglicht.
[0009] Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0010] Dadurch, daß das Käfigjoch vom Käfigbügel abgenommen werden kann, ist es insbesondere
beim Anschluß von Kabeln mit großem Kabelquerschnitt nun einfach möglich, nach Abnahme
des Käfigjochs vom Käfigbügel das Kabel von oben, d.h. durch die normalerweise vom
Käfigjoch verschlossene Öffnung, in die Käfigzelle zu bringen. Diese Art der Montage
hat zudem den Vorteil, daß beim Einfädeln des Kabels in die Käfigzelle der Klemmaufbau
im allgemeinen nicht versehentlich in axialer Richtung verschoben wird, so daß die
Gefahr einer axialen Fehlausrichtung des Klemmaufbaus verringert wird.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Klemmplatte mit einem Gewindestift verbunden
und das Käfigjoch weist eine Gewindebohrung zur Aufnahme des Gewindestifts auf, so
daß bei in der Gewindebohrung des Käfigjochs aufgenommenem Gewindestift die Klemmplatte
durch Drehen des Gewindestifts von der offenen Position in eine Klemmposition gebracht
werden kann. Diese Maßnahme hat zum einen den Vorteil, daß die Klemmplatte durch einfaches
Drehen des Gewindestifts, der beispielsweise auch als Schraube ausgebildet sein kann,
senkrecht zur Kabelachse bewegt werden kann. Zum anderen wird durch die Verbindung
der Klemmplatte mit dem Gewindestift gewährleistet, daß bei der Demontage durch Drehen
des Gewindestifts in die entgegengesetzte Richtung die Klemmplatte einfach von dem
Kabel gelöst werden kann. Im Gegensatz dazu ist beispielsweise bei der in der eingangs
erwähnten
DE 44 35 057 beschriebenen Ausführungsform das Druckstück nicht mit dem entsprechenden Druckbolzen
verbunden, so daß das Druckstück vom Kabel nicht mit Hilfe des Druckbolzens gelöst
werden kann, sondern bei der Demontage dieses manuell aus dem Klemmkäfig entfernt
werden muß.
[0012] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist zwischen Klemmstück und Bodenabschnitt
des Käfigbügels ein Anschlußraum zur Aufnahme einer Anschlußschiene vorgesehen. Mit
anderen Worten teilt das Klemmstück die Käfigzelle in einen Anschlußraum und einen
Kabelraum, so dass das Klemmstück zwischen Kabel und Anschlußschiene angeordnet ist.
[0013] So kann beispielsweise das Klemmstück an seiner dem Kabel zugewandten Seite konkav
ausgebildet sein, so daß sich das Klemmstück besser an die Außenkontur des Kabels
anpaßt, während die dem Kabel abgewandte Seite des Klemmstücks an die Form der Anschlußschiene
angepaßt sein kann.
[0014] Beispielsweise ist es möglich, mit Hilfe des Klemmaufbaus ein Kabel an einer Anschlußschiene
zu befestigen, die ursprünglich für eine Verbindung mit dem Kabel über entsprechende
Polschuhe, die mit der Anschlußschiene verschraubt werden, vorgesehen ist.
[0015] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die beiden Schenkelabschnitte
gekröpft ausgebildet, so daß die beiden Schenkelabschnitte an dem dem Bodenabschnitt
abgewandten Ende jeweils einen in Richtung des anderen Schenkelabschnitts vorspringenden
Abschnitt aufweisen, wobei der Abstand zwischen den beiden vorspringenden Abschnitten
der Schenkelabschnitte kleiner ist als die Länge des Käfigjochs, so daß das Käfigjoch
nicht oder nur durch ein Auseinanderbiegen der Schenkelabschnitte von dem Bodenabschnitt
weg aus dem Käfigbügel entfernt werden kann. Diese Ausführungsform erleichtert für
manche Anwendungsfälle die Montage und Demontage der Kabel an den Anschlußschienen.
[0016] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist zumindest ein Schenkelabschnitt
an seiner dem anderen Schenkelabschnitt zugewandten Seite einen Vorsprung auf. Dieser
Vorsprung dient dazu, das Käfigjoch in seiner im wesentlichen an der dem Bodenabschnitt
abgewandten Position der Schenkelabschnitte zu halten. Das Käfigjoch kann leicht entfernt
werden, wenn die Schenkelabschnitte leicht nach außen gebogen werden.
[0017] Beispielsweise kann ein Schenkelabschnitt eine im wesentlichen U-förmige Durchgangsöffnung
aufweisen, die einen Zungenabschnitt umgibt, wobei der Zungenabschnitt in Richtung
des anderen Schenkelabschnitts gebogen ist und den Vorsprung bildet. Dadurch kann
auf kostengünstige Weise der Vorsprung ausgebildet werden. Es ist beispielsweise möglich,
den Käfigbügel als Stanzbiegeteil auszubilden.
[0018] Hinsichtlich der eingangs genannten Lastschaltleiste oder des Trenners wird die Aufgabe
dadurch gelöst, daß in der Lastschaltleiste oder dem Trenner ein entsprechender Klemmaufbau
vorgesehen ist.
[0019] Dabei kann die Lastschaltleiste oder der Trenner eine der Anschlußschiene zugeordnete
Ausnehmung aufweisen, in die ein Schubeinsatz einschiebbar ist, wobei der Schubeinsatz
eine Ausnehmung zur Aufnahme der Klemmaufbaus aufweist. Mit anderen Worten wird bei
der Montage der Klemmaufbau zunächst in die Ausnehmung des Schubeinsatzes eingesetzt.
Dann wird der Schubeinsatz zusammen mit dem Klemmaufbau in die entsprechende Ausnehmung
der Lastschaltleiste oder des Trenners eingeschoben. Dabei ist die Ausnehmung in der
Anschlußschiene derart ausgebildet, daß beim Einschieben des Schubeinsatzes die Anschlußschiene
sich in den Anschlußraum des Klemmaufbaus erstreckt. Nun muß lediglich das Kabel auf
das Klemmstück aufgebracht werden und die Klemmplatte in die Klemmposition gebracht
werden. In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Schubeinsatz ein Anschlagelement
auf, das eine Verschiebung des Klemmaufbaus relativ zum Schubeinsatz in Richtung der
Ausnehmung oder in der Gegenrichtung verhindert. Vorzugsweise sind zwei Anschlagelemente
vorgesehen, die den Klemmaufbau derart aufnehmen, daß eine Relativbewegung in Richtung
der Ausnehmung und in der Gegenrichtung verhindert wird. Beim Einschieben des Schubeinsatzes
wird daher sichergestellt, daß der Klemmaufbau in der exakten Position in Bezug auf
die Anschlußschiene angeordnet ist.
[0020] Um ein versehentliches Verschieben des Schubeinsatzes innerhalb der Ausnehmung zu
verhindern, ist in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, daß das
Schubeinsatz und/oder die Ausnehmung in der Lastschaltleiste oder dem Trenner ein
bewegliches oder verformbares Rastelement aufweist und die Ausnehmung in der Lastschaltleiste
oder dem Trenner und/oder das Schubeinsatz eine Vertiefung zur Aufnahme des Rastelements
aufweist. Mit anderen Worten wird der Schubeinsatz in die entsprechende Ausnehmung
geschoben, bis das Rastelement in die Vertiefung einrastet. Nun ist der Schubeinsatz
in der exakten Position und die Montage kann erfolgen.
[0021] Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten werden deutlich anhand der
folgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsformen. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines Klemmaufbaus,
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform eines Klemmeinsatzes,
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Schubeinsatzes,
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht einer Lastschaltleiste mit entsprechendem Klemmaufbau
ohne Käfigjoch,
- Figur 5
- eine perspektivische Ansicht einer Lastschaltleiste mit einer Ausführungsform des
Klemmaufbaus mit Käfigjoch und
- Figur 6
- eine Schnittansicht durch die Ausführungsform von Figur 5.
[0022] In Figur 1 ist eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Klemmaufbaus gezeigt.
Der Klemmaufbau weist einen im wesentlichen U-förmigen Käfigbügel 1 auf, der zwei
Schenkelabschnitte 2, 3 und einen die Schenkelabschnitte 2, 3 verbindenden Bodenabschnitt
4 aufweist. Weiterhin ist ein Käfigjoch 5 vorgesehen, welches im wesentlichen an der
dem Bodenabschnitt 4 abgewandten Seite der Schenkelabschnitte 2, 3 diese miteinander
verbindet, so daß zwischen Käfigjoch 5 einerseits und Käfigbügel 1 andererseits ein
Raum gebildet wird, der im folgenden auch Käfigzelle genannt wird. In der Käfigzelle
ist zwischen den beiden Schenkelabschnitten 2, 3 ein Klemmstück 6 angeordnet. Dieses
Klemmstück 6 unterteilt die Käfigzelle in einen Anschlußraum 7 für eine Anschlußschiene
und einen Kabelraum 8 für die Aufnahme des Kabels. Der Anschlußraum 7 wird im wesentlichen
begrenzt durch das Klemmstück 6 und den Bodenabschnitt 4, während der Kabelraum 8
von dem Klemmstück 6, den beiden Schenkelabschnitten 2, 3 und dem Käfigjoch 5 begrenzt
wird. Das Käfigjoch 5 weist eine Gewindedurchgangsbohrung auf, durch die ein Gewindestift
9 mit einer Klemmplatte 10, die im Kabelraum 8 angeordnet ist, verbunden ist. Durch
Drehen des Gewindestifts 9 kann die Klemmplatte 10 in Richtung des Klemmstücks 6 oder
von diesem weg bewegt werden. Die beiden Schenkelabschnitte 2, 3 weisen an ihrem dem
Bodenabschnitt 4 abgewandten Ende zwei gekröpfte Abschnitte 11, 12 auf. Diese gekröpften
Abschnitte 11, 12 sind derart ausgebildet, daß der Abstand zwischen diesen etwas kleiner
ist als die entsprechende Ausdehnung des Käfigjochs 5, so daß in der in Figur 1 gezeigten
Position das Käfigjoch 5 nicht nach oben aus dem Käfigbügel entnommen werden kann,
ohne daß die beiden Schenkel nach außen gebogen werden. Weiterhin weisen beide Schenkel
eine in etwa U-förmige Ausnehmung 13 auf, die einen entsprechenden Zungenabschnitt
14 umgibt. Dieser Zungenabschnitt 14 ist bei der Herstellung etwas in Richtung der
Käfigzelle gebogen worden, so daß sich in der in Figur 1 gezeigten Position das Käfigjoch
5 beidseitig auf den entsprechenden Zungenabschnitt 14 abstützt. Zur Entnahme des
Käfigjochs müssen entweder die Schenkelabschnitte etwas nach außen gebogen werden
oder das Käfigjoch muß nach vorne (oder hinten) herausgeschoben werden. Man erkennt,
daß die in Figur 1 gezeigte Ausführungsform für den Anschluß an im wesentlichen ebene
Anschlußschienen vorgesehen ist, daher ist der Anschlußraum 7 entsprechend der Schienenform
ausgebildet.
[0023] In Figur 2 ist daher eine andere Ausführungsform gezeigt, die sich von der Ausführungsform
von Figur 1 im wesentlichen dadurch unterscheidet, daß Klemmstück 6 einerseits und
Bodenabschnitt 4 andererseits abweichend geformt sind, um eine im wesentlichen V-förmige
Anschlußschiene aufzunehmen. In beiden Fällen ist das Klemmstück 6 zwischen Anschlußschiene
und Kabel vorgesehen, so daß das Klemmstück 6 an seiner dem Kabelraum zugewandten
Seite konkav ausgebildet sein kann, um sich an die Form des Kabels anzupassen, und
an der dem Anschlußraum zugewandten Seite entsprechend der erwarteten Form der Anschlußschiene
ausgebildet sein kann.
[0024] Zur Verbindung eines Kabels an eine entsprechende Anschlußschiene wird daher zunächst
der Klemmaufbau, wie er beispielsweise in Figur 1 gezeigt ist, auf die Anschlußschiene
aufgeschoben, so daß die Anschlußschiene im Anschlußraum 7 aufgenommen ist. Dann kann
das Käfigjoch 5 entfernt werden, so daß das entsprechende Kabel ohne weiteres von
oben in den Spalt zwischen den beiden Schenkelabschnitten 2, 3 eingeführt werden kann.
Danach wird das Joch 5 wieder in der in Figur 1 gezeigten Position montiert, und mittels
des Gewindestifts 9 wird die Klemmplatte 10 in Richtung des Klemmstücks 6 bewegt,
bis das Kabel sicher zwischen Klemmstück 6 und Klemmplatte 10 gehalten wird. Man erkennt,
daß das Klemmstück 6 relativ zum Käfigbügel bewegbar ist, so daß durch Drehen des
Gewindestifts 9 nicht nur der Kabelraum 8 verkleinert werden kann, sondern dies in
gleicher Weise auch mit dem Anschlußraum 7 geschieht, wodurch die Anschlußschiene
fest gehalten wird.
[0025] In Figur 3 ist eine Ausführungsform eines Schubeinsatzes gezeigt. Der Schubeinsatz
15 weist eine Ausnehmung 16 auf, in die der Bodenabschnitt 4 des Klemmaufbaus eingesetzt
werden kann. Die Ausnehmung 16 ist von seitlichen Wangen 18, 19 sowie einer vorderen
Anschlagfläche 17 begrenzt. Weiterhin weist der Schubeinsatz zwei Rastelemente 20
auf, die elastisch verformbar sind. Weiterhin weist der Schubeinsatz 15 eine Ausnehmung
21 zur Aufnahme einer Befestigungsmutter auf. Wird der Schubeinsatz zusammen mit dem
in Figur 1 gezeigten Klemmaufbau verwendet, so ist es nicht notwendig, in der Ausnehmung
21 eine Mutter anzuordnen.
[0026] In Figur 4 ist eine perspektivische Ansicht einer entsprechenden Schaltleiste 22
gezeigt. Diese Schaltleiste 22 weist drei Anschlußschienen auf, die mit entsprechenden
Kabeln verbunden werden müssen. Daher sind auf die entsprechenden Anschlußschienen
in der in Figur 4 gezeigten Ansicht bereits die entsprechenden U-förmigen Käfigbügel
1, 1' und 1" aufgesetzt. In Figur 5 ist eine weitere perspektivische Ansicht der Schaltleiste
22 zu sehen. In dieser Ansicht sind die im wesentlichen bandförmigen Anschlußschienen
23 deutlich zu erkennen. Diese sind bereits in dem entsprechenden Anschlußraum 7 des
Klemmaufbaus angeordnet. In der in Figur 5 gezeigten Position ist das Käfigjoch 5
auf dem Käfigbügel 1 befestigt. Die Kabel können entweder in der in Figur 5 gezeigten
Position oder in der in Figur 4 Position in die Käfigzelle eingebracht werden.
[0027] Figur 6 zeigt eine Schnittansicht durch die Ausführungsform von Figur 5. Auch hier
ist deutlich zu erkennen, daß das Klemmstück 6 die Käfigzelle in einen Anschlußraum
7 und einen Kabelraum 8 trennt. Im Anschlußraum 7 ist bereits eine Anschlußschiene
23 angeordnet. Um den Klemmaufbau 1 in axialer Richtung, d.h. senkrecht zur Papierebene
der Figur 6, zu positionieren, werden Schubeinsätze verwendet, wie sie in Figur 3
gezeigt sind. Zur vereinfachten Darstellung sind diese Schubeinsätze in Figur 6 nicht
dargestellt. Zunächst wird daher der Klemmaufbau 1 in die entsprechende Ausnehmung
16 des Schubeinsatzes 15 gestellt. Die seitlichen Wangen 18, 19 und die vordere Anschlagfläche
17 stellen sicher, daß der Klemmaufbau relativ zum Schubeinsatz 15 richtig positioniert
ist. Der Schubeinsatz 15 wird dann in die entsprechenden Ausnehmungen 24 der Schaltleiste
22 eingesetzt. Die Einschubrichtung ist in Figur 3 mit einem Pfeil gekennzeichnet.
Die entsprechenden Rastelemente 20 rasten dann in entsprechende Vertiefungen 25 in
der Ausnehmung 24 der Schaltleiste 22 ein, so daß der Schubeinsatz 15 relativ zur
Schaltleiste 22 positioniert ist. Durch diese Maßnahme ist sichergestellt, daß der
Klemmaufbau exakt die korrekte Position hat, die in den Figuren 4 bis 6 gezeigt ist.
Nun kann das Kabel, gegebenenfalls nach vorheriger Entfernung des Käfigjochs 5, leicht
in den Kabelraum 8 eingebracht werden. Durch Drehen des Gewindestifts 9 kann dann
die Klemmplatte 10 in Richtung zum Klemmstück 6 bewegt werden, so daß das Kabel sicher
im Kabelraum 8 und die Anschlußschiene 23 sicher im Anschlußraum 7 festgeklemmt wird.
[0028] In einigen Fällen weisen die Kabel, die an die Schaltleiste angeschlossen werden
sollen, an ihren Enden Polschuhe auf, die dafür vorgesehen sind, mit der Anschlußschiene
verschraubt zu werden.
[0029] Bei den bislang bekannten Ausführungsformen einer Schaltleiste muß dann eine andere
Schaltleiste verwendet werden, deren Anschlußschienen entsprechend ausgebildet sind,
um mit Polschuhen verwendet zu werden.
[0030] Bei der in den Figuren gezeigten Ausführungsform ist dies nicht notwendig. Sollen
Polschuhe verwendet werden, wird der Klemmaufbau 1 samt Schubeinsatz 15 aus der Ausnehmung
24 herausgezogen. Der Klemmaufbau wird entfernt und eine Mutter in die entsprechende
Ausnehmung 21 des Schubeinsatzes 15 eingesetzt. Nun kann der Schubeinsatz 15 wieder
in die entsprechende Ausnehmung 24 eingeschoben werden. Die Anschlußschienen 23 haben
bereits Durchgangslöcher 26, so daß es leicht möglich ist, die Polschuhe auf die in
der Ausnehmung 21 aufgenommene Mutter zu legen und mit Hilfe einer Schraube, die sowohl
Polschuh als auch Durchgangsbohrung 26 in der Anschlußschiene 23 durchgreift, mit
der Mutter in der Ausnehmung 21 zu verbinden und somit die Kabelschuhe fest mit der
Anschlußschiene zu verbinden.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0031]
- 1,1',1"
- Käfigbügel
- 2,3
- Schenkelabschnitte
- 4
- Bodenabschnitt
- 5
- Käfigjoch
- 6
- Klemmstück
- 7
- Anschlußraum
- 8
- Kabelraum
- 9
- Gewindestift
- 10
- Klemmplatte
- 11, 12
- gekröpfte Abschnitte
- 13
- Ausnehmung
- 14
- Zungenabschnitt
- 15
- Schubeinsatz
- 16
- Ausnehmung
- 17
- vordere Anschlagfläche
- 18,19
- seitliche Wangen
- 20
- Rastelemente
- 21
- Ausnehmung
- 22
- Schaltleiste
- 23
- Anschlußschienen
- 24
- Ausnehmungen
- 25
- Vertiefungen
- 26
- Durchgangslöcher
1. Lastschaltleiste oder Trenner mit einem Klemmaufbau zum Anschließen von Kabeln an
Anschlussschienen mit
einem im wesentlichen U-förmigen Käfigbügel (1), der zwei Schenkelabschnitte (2, 3)
und einen die Schenkelabschnitte 2, 3 verbindenden Bodenabschnitt (4) aufweist,
einem Käfigjoch (5), welches im wesentlichen an der dem Bodenabschnitt (4) abgewandten
Seite der Schenkelabschnitte (2, 3) diese miteinander verbindet, so dass zwischen
Käfigjoch (5) einerseits und Käfigbügel (1) andererseits eine Käfigzelle gebildet
wird, einem zwischen den beiden Schenkelabschnitten (2, 3) in der Käfigzelle angeordneten
Klemmstück (6) und
einer Klemmplatte (10), die innerhalb der Käfigzelle zwischen Käfigjoch (5) und Klemmstück
(6) angeordnet ist,
wobei die Klemmplatte (10) zwischen einer offenen Position und einer Klemmposition
hin und her bewegt werden kann und
wobei das Käfigjoch (5) vom Käfigbügel (1) abnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lastschaltleiste oder Trenner eine der Anschlussschiene zugeordnete Ausnehmung
aufweist, in die ein Schubeinsatz einschiebbar ist, wobei das Schubeinsatz eine Ausnehmung
zur Aufnahme des Klemmaufbau aufweist.
2. Lastschaltleiste oder Trenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubeinsatz ein Anschlagselement aufweist, die eine Verschiebung des Klemmaufbaus
relativ zum Schubeinsatz in Richtung der Ausnehmung oder in der Gegenrichtung verhindert.
3. Lastschaltleiste oder Trenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubeinsatz und/oder die Ausnehmung in der Lastschaltleiste oder Trenner ein
bewegliches oder verformbares Rastelement aufweist, und die Ausnehmung in der Lastschaltleiste
oder Trenner und/oder das Schubeinsatz eine Vertiefung zur Aufnahme des Rastelementes
aufweist.
4. Lastschaltleiste oder Trenner nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmplatte mit einem Gewindestift verbunden ist und das Käfigjoch eine Gewindebohrung
zur Aufnahme des Gewindestiftes aufweist, so dass bei in der Gewindebohrung des Käfigjochs
aufgenommenen Gewindestift, die Klemmplatte durch Drehen des Gewindestiftes von der
offenen Position in eine Klemmposition gebracht werden kann.
5. Lastschaltleiste oder Trenner nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Klemmstück und Bodenabschnitt des Käfigbügels ein Anschlussraum zur Aufnahme
einer Anschlussschiene vorgesehen ist.
6. Lastschaltleiste oder Trenner nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schenkelabschnitte gekröpft ausgebildet sind, so dass die beiden Schenkelabschnitten
am dem Bodenabschnitt abgewandten Ende jeweils einen in Richtung des anderen Schenkelabschnitts
vorspringenden Abschnitt aufweisen, wobei der Abstand zwischen den beiden vorspringenden
Abschnitten der Schenkelabschnitte kleiner ist als die Länge des Käfigjochs, so dass
das Käfigjoch nicht oder nur durch ein Auseinanderbiegen der Schenkelabschnitte von
dem Bodenabschnitt weg aus dem Käfigbügel entfernt werden kann.
7. Lastschaltleiste oder Trenner nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Schenkelabschnitt an seiner dem anderen Schenkelabschnitt zugewandten
Seite einen Vorsprung aufweist
8. Lastschaltleiste oder Trenner nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Schenkelabschnitt eine im wesentlichen U-förmige Durchgangsöffnung
aufweist, die einen Zungenabschnitt umgibt, wobei der Zungenabschnitt in Richtung
des anderen Schenkelabschnitt gebogen ist und den Vorsprung bildet.
9. Lastschaltleiste oder Trenner nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfigbügel als Stanzbiegeteil ausgebildet ist.
10. Lastschaltleiste oder Trenner nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmstück relativ zum Bodenabschnitt des Käfigbügels bewegbar ist.
11. Lastschaltleiste oder Trenner nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verliersicherung für das Käfigjoch vorgesehen ist, wobei die Verliersicherung
vorzugsweise ein Faden oder Draht ist, der das Käfigjoch am Käfigbügel befestigt,
so dass das Käfigjoch zwar vom Käfigbügel abgenommen werden kann, jedoch mit diesem
über die Verliersicherung verbunden bleibt.
1. Switch disconnector fuse or disconnector having a clamping construction for connecting
cables to terminal busses comprising
a substantially U-shaped cage bracket (1) which comprises two leg portions (2, 3)
and a bottom portion (4) connecting the leg portions (2, 3),
a cage brace (5), which substantially connects the leg portions (2, 3) with each other
at the side facing away from the bottom portion (4), such that a cage cell is formed
between the cage brace (5) on the one hand and the cage bracket (1) on the other hand,
a clamping piece (6) arranged in the cage cell between the two leg portions (2, 3),
and a clamping plate (10), which is arranged in the cage cell between the cake brace
(5) and the clamping piece (6),
wherein the clamping plate (10) can be moved between an open position and a clamping
position, and
wherein the cage brace (5) can be removed from the cage bracket (1), characterized in that the switch disconnector fuse or the disconnector comprises a recess assigned to the
terminal bus, in which a drawer insert can be inserted, wherein the drawer insert
comprises a recess for receiving the clamping construction.
2. Switch disconnector fuse or disconnector according to claim 1, characterized in that the drawer insert comprises a stop element, which avoids displacement of the clamping
construction relative to the drawer insert in the direction of the recess or in the
opposite direction.
3. Switch disconnector fuse or disconnector according to claim 1 or 2, characterized in that the drawer insert and/or the recess in the switch disconnector fuse or disconnector
comprises a flexible or deformable latching element, and the recess in the switch
disconnector fuse or disconnector and/or the drawer insert comprises a cavity for
receiving the latching element.
4. Switch disconnector fuse or disconnector according to one of claims 1 to 3, characterized in that the clamping plate is connected to a threaded pin and the cage brace comprises a
threaded bore for receiving the threaded pin, such that when the threaded pin is received
in the threaded bore of the cage brace, the clamping plate can be moved from the open
position into a clamping position by means of rotating the threaded pin.
5. Switch disconnector fuse or disconnector according to one of claims 1 to 4, characterized in that a connection chamber for receiving a terminal bus is provided between the clamping
piece and the bottom portion of the cage bracket.
6. Switch disconnector fuse or disconnector according to one of claims 1 to 5, characterized in that the two leg portions are shaped in a cranked manner, such that the two leg portions
each comprise a portion which protrudes in the direction of the other leg portion
at the end facing away from the bottom portion, wherein the distance between the two
protruding portions of the leg portions is smaller than the length of the cage brace,
such that the cage brace cannot or can only be removed from the cage bracket by means
of bending apart of the leg portions away from the bottom portion.
7. Switch disconnector fuse or disconnector according to one of claims 1 to 6, characterized in that at least one leg portion comprises a protrusion at its side facing towards the other
leg portion.
8. Switch disconnector fuse or disconnector according to claim 7, characterized in that at least one leg portion comprises a substantially U-shaped passage opening, which
surrounds a tongue portion, wherein the tongue portion is bent in the direction of
the other leg portion and forms a protrusion.
9. Switch disconnector fuse or disconnector according to one of claims 1 to 8, characterized in that the cage bracket is formed as a stamped bendable part.
10. Switch disconnector fuse or disconnector according to one of claims 1 to 9, characterized in that the clamping piece can be moved relatively to the bottom portion of the cage bracket.
11. Switch disconnector fuse or disconnector according to one of claims 1 to 10, characterized in that a retainer is provided for the cage brace, wherein the retainer preferably is a thread
or wire, which attaches the cage brace to the cage bracket, such that the cage brace
can be removed from the cage bracket, however, remains attached to the cage bracket
via the retainer.
1. Barre de commutation en charge ou disjoncteur avec une structure de serrage pour le
branchement de câbles à des rails de connexion avec un étrier de cage (1) globalement
en forme de U, qui comprend deux portions de montants (2, 3) et une portion de fond
(4) reliant les portions de montants (2, 3),
une culasse de cage (5) qui relie, globalement au niveau du côté des portions de montants
(2, 3) opposé à la portion de fond (4), ceux-ci entre eux de façon à ce que, entre
la culasse de cage (5) d'une part et l'étrier de cage (1) d'autre part, une cellule
de cage soit formée,
un élément de serrage (6) disposé entre les deux portions de montants (2, 3) dans
la cellule de cage et
une plaque de serrage (10) qui est disposée à l'intérieur de la cellule de cage entre
la culasse de cage (5) et l'élément de serrage (6),
la plaque de serrage (10) pouvant être déplacée entre une position ouverte et une
position de serrage avec un mouvement de va-et-vient et
la culasse de cage (5) pouvant être retirée de l'étrier de cage (1), caractérisé(e)
en ce que la barre de commutation en charge ou le disjoncteur comprend un évidement
correspondant au rail de connexion, dans lequel un insert coulissant peut être inséré,
l'insert coulissant comprenant un évidement pour le logement de la structure de serrage.
2. Barre de commutation en charge ou disjoncteur selon la revendication 1, caractérisé(e)
en ce que l'insert coulissant comprend un élément de butée qui empêche un coulissement
de la structure de serrage par rapport à l'insert coulissant en direction de l'évidement
ou dans la direction opposée.
3. Barre de commutation en charge ou disjoncteur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé(e)
en ce que l'insert coulissant et/ou l'évidement de la barre de commutation en charge
ou du disjoncteur, un élément d'encliquetage mobile ou déformable, et l'évidement
de la barre de commutation en charge ou du disjoncteur et/ou l'insert coulissant comprend
un creux pour le logement de l'élément d'encliquetage.
4. Barre de commutation en charge ou disjoncteur selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé(e) en ce que la plaque de serrage est reliée avec une tige filetée et
la culasse de cage comprend un alésage taraudé pour le logement de la tige filetée,
de façon à ce que, lorsque la tige filetée est logée dans l'alésage taraudé de la
culasse de cage, la plaque de serrage puisse être amenée de la position ouverte vers
une position de serrage.
5. Barre de commutation en charge ou disjoncteur selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé(e) en ce que, entre l'élément de serrage et la portion de fond de l'étrier
de cage, un espace de connexion est prévu pour le logement d'un rail de connexion.
6. Barre de commutation en charge ou disjoncteur selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé(e) en ce que les deux portions de montants sont conçues de manière coudée,
de façon à ce que les deux portions de montants comprennent chacune, au niveau de
l'extrémité opposée à la portion de fond, une portion dépassant dans la direction
de l'autre portion de montant, la distance entre les deux portions en saillie des
portions de montants étant inférieure à la longueur de la culasse de cage, de façon
à ce que la culasse de cage ne puisse pas être retirée de l'étrier de cage ou alors
uniquement par une flexion des portions de montants par rapport à la portion de fond.
7. Barre de commutation en charge ou disjoncteur selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé(e) en ce qu'au moins une portion de montant comprend, au niveau de son
côté orienté vers l'autre portion de montant, une saillie.
8. Barre de commutation en charge ou disjoncteur selon la revendication 7, caractérisé(e)
en ce qu'au moins une portion de montant comprend une ouverture de passage globalement
en forme de U qui entoure une portion de languette, la portion de languette étant
pliée en direction de l'autre portion de montant et formant la saillie.
9. Barre de commutation en charge ou disjoncteur selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé(e) en ce que l'étrier de cage est conçu comme une pièce pliée poinçonnée.
10. Barre de commutation en charge ou disjoncteur selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé(e) en ce que l'élément de serrage est mobile par rapport à la portion
de fond de l'étrier de cage.
11. Barre de commutation en charge ou disjoncteur selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisé(e) en ce qu'un dispositif anti-perte est prévu pour la culasse de cage,
la protection anti-perte étant de préférence un fil qui fixe la culasse de cage à
l'étrier de cage de façon à ce que la culasse de cage puisse être retirée de l'étrier
mais reste reliée à celui-ci par l'intermédiaire de la protection anti-perte.
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