| (19) |
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(11) |
EP 2 242 386 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.02.2012 Patentblatt 2012/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.02.2009 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/000771 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/098052 (13.08.2009 Gazette 2009/33) |
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| (54) |
HAARBAND
HAIR BAND
BANDE DE CHEVEUX
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
08.02.2008 DE 202008001799 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.10.2010 Patentblatt 2010/43 |
| (73) |
Patentinhaber: Arcos die Haarprofis Handels GmbH |
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91058 Erlangen (DE) |
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Erfinder: |
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- ALEX, Günter
91058 Erlangen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rehberg Hüppe + Partner |
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Patentanwälte
Nikolausberger Weg 62 37073 Göttingen 37073 Göttingen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-C- 365 353 US-A- 3 716 065 US-A1- 2004 225 314
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FR-A- 1 401 444 US-A- 4 456 019 US-A1- 2005 252 517
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf Haarband mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs
1.
[0002] Ein derartiges Haarband kann zur Haarergänzung verwendet werden. Es kann dabei Teil
einer Vorrichtung zur Haarergänzung sein, die an vorhandenes Haar eines Trägers angeklebt
wird, oder direkt eine solche Vorrichtung ausbilden, indem es selbstklebend ausgebildet
ist.
[0003] Die Trägerstruktur eines typischen Haarbands weist eine breite von maximal 1 cm und
eine Länge von einigen Zentimetern auf.
STAND DER TECHNIK
[0004] Ein selbstklebendes Haarband, das die Merkmale des Oberbegriffs des Patentanspruchs
1 aufweist, ist aus der
EP 1 642 510 A1 bekannt. Hier sind die Haare zu Haarsträhnen zusammengeknotet. Die Knoten der Haarsträhnen
liegen dabei auf der Rückseite einer elastischen Folie aus Polyurethan, durch die
sich die Haare der Haarsträhnen hindurch erstrecken. Dabei sind die Haare sowohl auf
deren Rückseite als auch deren Vorderseite mit der Folie verklebt. An der Rückseite
dieses Haarbands ist ein doppelseitiges Klebeband vorgesehen, das mit der einen Seite
an die Folie bzw. die daran geklebten geknoteten Enden der Haarsträhnen geklebt wird
und auf der anderen Seite zum Ankleben des Haarbands z. B. an natürliche Haare des
Trägers einer Haarverlängerung dient.
[0005] Das bekannte Haarband ist durch die auf der Rückseite der Folie verklebten Knoten
der Haarsträhnen vergleichsweise dick, insbesondere dann, wenn zum Erzielen einer
homogenen Dicke des Haarbands Zwischenräume zwischen den einzelnen Knoten mit Klebstoff
ausgefüllt sind. Zudem ist die Herstellung des bekannten Haarbands relativ aufwändig,
da sie mit viel Handarbeit verbunden ist. Das optische Erscheinungsbild des Haarbands
von außen entspricht aufgrund des strähnenweisen Austritts der Haare aus der Folie
und deren Überdeckung mit Klebstoff auch auf der Vorderseite der Folie nicht dem natürlichen
Erscheinungsbild der menschlichen Kopfhaut.
[0006] Ein weiteres Haarband ist aus der
DE 20 2005 010 845 U1 bekannt. Hier sind die Haare parallel nebeneinander an ein sich senkrecht zu ihnen
erstreckendes Klebeband angeklebt und zwar jeweils über die gesamte Breite des Klebebands.
Dabei sind die Haare an der Außenseite dieses bekannten Haarbands mit einer matten
Abdeckschicht überzogen, und sie sind dann, wenn sie aus Echthaar bestehen, in ihrem
Bereich, indem sie an das Klebeband angeklebt sind, mit einer anti-hygroskopischen
Versiegelung versehen. Über die andere Seite des Klebebands ist das bekannte Haarband
direkt mit den Haaren des Trägers einer Haarverlängerung verklebbar. Dabei kann die
hier vorgesehene Klebeschicht ausgewechselt werden. Dieses bekannte Haarband weist
zwar einen sehr flachen Aufbau auf, es ist auch mit einem vergleichsweise geringen
Herstellungsaufwand verbunden, es besitzt aber ebenfalls nicht das Erscheinungsbild
von natürlich behaarter menschlicher Kopfhaut.
[0007] Weiterhin sind Haarbänder bekannt, bei denen einzelne Haare an ein Trägernetz angeknüpft
sind. Das Trägernetz kann an seiner Rückseite mit einer Zwischenfolie verklebt sein,
auf die wiederum ein doppelseitiges Klebeband aufgebracht werden kann. In jedem Fall
ist das Anknüpfen der Haare an das Netz extrem aufwändig und resultiert überdies in
eine gegenläufige Orientierung des beim Knüpfen umgelenkten Endes jedes Haars. Hier
weisen die Schuppen des Haars von Echthaar eine gegenläufige Orientierung zu den Schuppen
der gewünschten langen Haarabschnitte und den natürlich vorhandenen Haaren eines Trägers
einer Haarverlängerung auf und resultieren so in eine Tendenz zum Verfilzen der Haare
am Ansatz des Haarbands. Zudem ist die effektive Dicke des Haarbands aufgrund der
Anknüpfung der Haare an das Netz groß, und das Zuschneiden des Netzes in beliebigen
Abmessungen ist nicht möglich, ohne seine Integrität zu gefährden. Bei näherer Betrachtung
fällt überdies auf, dass auch durch die einzelnen an das Netz angeknüpften Haare nicht
der Eindruck einer natürlich behaarten menschlichen Kopfhaut hervorgerufen wird.
[0008] Bei großflächigem Haarersatz ist es bekannt, Haare durch eine an die Kopfform des
Trägers des Haarersatzes angepasste begrenzt flexible, aber nicht elastische PVC-Folie
zu stechen und an der Unterseite der PVC-Folie über eine größere Länge zwischen der
PVC-Folie und einer darunterliegenden Abdeckfolie zu verkleben. Diese Art der Befestigung
der Haare wird bekanntermaßen nur bei Kunsthaar angewandt, da bei Echthaar die Gefahr
eines Lösens der Haare bei Aufnahme von Feuchtigkeit aufgrund der Hygroskopie der
Haare besteht.
[0009] Bei sogenannten Übungsköpfen mit Echthaar ist es bekannt, einzelne Haare durch die
äußere Wandung des jeweiligen Übungskopfes zu stechen und längere Abschnitte der Haare
an der Innenseite dieser Wandung durch Polyurethanschaum zu fixieren.
[0010] Aus der
DE 365 353 A ist ein Verfahren zur Herstellung von Perücken bekannt, bei denen das Haar durch
ein Klebemittel befestigt ist. Hierbei werden die Haare einzeln durch zwei als Träger
dienende Stoffschichten hindurch gezogen und auf der Rückseite der inneren Stoffschicht
aufeinandergelegt und an die innere Stoffschicht mittels eines harzhaltigen Bindemittels
angeklebt. Die Harzschicht wird dann mit Hilfe einer Stoffschicht überdeckt. Von den
zwei als Träger dienenden Stoffschichten besteht die äußere zweckmäßig aus Seidengaze,
die nach der zu erzielenden Kopfhautfarbe beliebig eingefärbt ist. Die innere Stoffschicht
besteht aus Fischhaut, einem aus tierischem Stoff hergestellten Häutchen, welche keinen
Klebstoff durchlässt und wasserdicht ist. Für die Herstellung schmaler Haarbänder
ist dieses Verfahren wegen der auf der Rückseite aufeinander liegenden Enden der Haare
nicht geeignet. Zum einen verlaufen die Haare in ihrer Hauptrichtung länger durch
die als Träger dienenden Stoffschichten und auf der Rückseite derselben als ein typisches
Haarband breit ist. Zum anderen resultiert aus dem mehrschichtigen Aufbau und den
auf der Rückseite der Trägerstruktur übereinanderliegenden Haaren eine erhebliche
Dicke der bekannten Perücke, die weit über die tolerable Dicke eines Haarbands hinausgeht,
das unauffällig in dem natürlichen Haar des Trägers angebracht werden soll.
[0011] Aus der
US 4,456,019 A ist ein Toupet bekannt, bei dem die Haare U-förmig durch eine Trägerstruktur verlaufen
und über den mittleren Schenkel Ihres U-förmigen Verlaufs mit der Rückseite der Trägerstruktur
verklebt sind. Hieraus resultiert zwar eine kurze Befestigungslänge und ein damit
insgesamt dünner Aufbau des bekannten Toupets. Die Haare stehen von dem Toupet aber
in der Hauptrichtung mit unterschiedlicher Laufrichtung, d. h. Orientierung der Haarschuppen
bei natürlichem Haar, ab. Dies führt zu einem raschen Verfilzen der Haare.
AUFGABE DER ERFINDUNG
[0012] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Haarband mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Patentanspruchs 1 aufzuzeigen, das einerseits mit vertretbarem Aufwand herstellbar
ist und andererseits an seiner Außenseite ein Erscheinungsbild aufweist, das der natürlich
behaarten menschlichen Kopfhaut möglichst nahe kommt.
LÖSUNG
[0013] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Haarband mit den Merkmalen des unabhängigen
Patentanspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen des neuen Haarbands sind in
den abhängigen Patentansprüchen 2 bis 15 definiert.
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0014] Bei dem neuen Haarband sind die Enden einzelner Haare durch die die Außenlage der
Trägerstruktur ausbildende elastische Folie gestochen und an der Trägerstruktur nur
durch Verkleben mit der Folie auf deren Rückseite festgelegt, wobei die Haare auf
der Rückseite der Folie in der Hauptrichtung verlaufen. Dadurch, dass die elastische
Folie die unmittelbare Außenlage der Trägerstruktur ausbildet, treten die einzelnen
Haare, die durch diese Folie gestochen sind, so aus der Folie heraus, wie natürliche
Haare aus der menschlichen Kopfhaut. Indem die Haare nur durch Verkleben mit der Folie
auf deren Rückseite festgelegt sind, ist der Aufbau des neuen Haarbands grundsätzlich
dünn. Die an die Rückseite der Folie angeklebten Haare liegen nicht übereinander.
Sie bilden nur eine einzige Lage aus. Zudem ist seine einfache Herstellbarkeit gewährleistet.
Dadurch, dass die Haare auf der Rückseite der Folie in der Hauptrichtung der Haare
verlaufen, in der sie von der Trägerstruktur des Haarbands abstehen, wobei diese Hauptrichtung
natürlich nicht exakt einzuhalten ist, wird die Hauptrichtung der Haare auf der Rückseite
der Folie vorgegeben, wie dies ebenfalls den natürlichen Verhältnissen bei der behaarten
menschlichen Kopfhaut entsprecht.
[0015] Die Enden der Haare müssen auf der Rückseite der Trägerstruktur nur wenig überstehen,
um ihre sichere Verankerung bei dem neuen Haarband zu gewährleisten. Sie können dort
z. B. einheitlich auf 3 mm, 2 mm oder weniger gekürzt sein. Das Kürzen der Haare sorgt
dafür, dass die Dicke des Aufbaus des neuen Haarbands auf der Rückseite der Folie
von den Haaren grundsätzlich weniger erhöht und tatsächlich die nur einlagige Anordnung
der Haare auf der Rückseite der Folie erreicht wird.
[0016] Das neue Haarband kann bezüglich seiner Trägerstruktur eine Länge in deren Haupterstreckungsrichtung
von maximal 5 cm, insbesondere maximal 4 cm aber auch herab bis zu 3 cm und weniger
aufweisen. Die typische Breite des neuen Haarbands längs der Hauptrichtung der Haare
beträgt maximal 10 mm, häufig maximal 8 mm. Sie kann auch herab bis zu etwa 6 mm oder
noch weniger reichen. Durch die kurze Verankerungslänge der Haare in der Trägerstruktur
des neuen Haarbands sind diese kleinen, ein unauffälliges Anbringen des Haarbands
ermöglichenden Abmessungen nicht mit der Gefahr verbunden, dass sich die Haare von
der Trägerstruktur lösen.
[0017] Wenn die Folie eine matte Kunststofffolie, wie z. B. eine Polyurethanfolie ist, entsteht
auch dann ein der behaarten menschlichen Kopfhaut besonders nahe kommender Eindruck,
wenn die Polyurethanfolie nicht hautfarben eingefärbt ist, was aber zusätzlich der
Fall sein kann.
[0018] Besonders vorteilhaft ist die Ausbildung des neuen Haarbands auf der Basis von Echthaaren.
Ein entsprechendes Haarband erlaubt eine besonders unauffällige Haarverlängerung.
Aufgrund der hygroskopischen Eigenschaften von Echthaaren ist es aber sehr anzuraten,
dass diese im Bereich ihrer Verklebung mit der Folie anti-hygroskopisch versiegelt
sind, um ein ungewolltes Freiwerden der Haare aus der Verklebung, beispielsweise beim
Waschen der Haare eines Trägers einer Haarverlängerung zu verhindern. Die anti-hygroskopische
Versiegelung der Haare kann bei der Herstellung des neuen Haarbands separat vorgenommen
werden oder auch durch einen ihre Verklebung mit der Folie ausbildenden Klebstoff
bewirkt werden.
[0019] Bei dem neuen Haarband sind die Haare in einer flächigen Verteilung ihrer Durchstichpunkte
durch die Folie gestochen. D. h., die Haare treten aus allen Bereichen der Folie aus
der Folie heraus, wobei natürlich gewisse Abstände ihrer Durchstichpunkte durch die
Folie vorhanden sind.
[0020] Insbesondere können die Haare in einer unregelmäßigen flächigen Verteilung ihrer
Durchstechpunkte durch die Folie gestochen sein. Grundsätzlich ist aber auch eine
regelmäßige flächige Verteilung der Durchstichpunkte möglich und wird von einem Betrachter
des neuen Haarbands kaum von einer unregelmäßigen Verteilung der Durchstichpunkte
zu unterscheiden sein, die den natürlichen Verhältnissen entspricht.
[0021] Bei ausreichender Elastizität der Folie können die Haare bei dem neuen Haarband durch
die Folie hindurch und bis in den Bereich ihrer Verlebung mit der Folie einen im Wesentlichen
geradlinigen Verlauf in der Hauptrichtung aufweisen. Auch natürliche Haare knicken
nicht an der Kopfhaut ab.
[0022] Die Enden der Haare können auf der Rückseite der Folie in einen ihre Verklebung mit
der Folie ausbildenden Klebstoff eingebettet sein. Dieser Klebstoff kann eine im Wesentlichen
ebene Abschlussfläche auf der Rückseite der Folie ausbilden. Alternativ oder zusätzlich
ist es möglich, die verklebten Enden der Haare auf der Rückseite der Folie mit einer
Abdecklage abzudecken. Konkret kann es sich dabei um eine Gaze oder ein einlagiges
Abdecknetz handeln, das die Dicke des Haarbands nicht wesentlich erhöht, aber den
Bereich der Verklebung der Haare definiert begrenzt.
[0023] An der Rückseite der Trägerstruktur, d. h. beispielsweise auf der oben angesprochenen
Abdecklage kann eine Klebeschicht vorgesehen sein, um das Haarband unmittelbar zur
Haarverlängerung zu verwenden. Diese Klebeschicht kann mit einer entfernbaren Schutzschicht
versehen sein. Die Klebeschicht kann auch selbst entfernbar sein, um sie beispielsweise
dann auszuwechseln, wenn ihre Klebkraft in Folge des Einflusses von Haarwaschchemikalien
verlorengegangen ist, oder das Haarband neu an den Haaren des Trägers einer Haarverlängerung
angebracht werden soll.
[0024] Konkret kann die Klebeschicht aus einem beidseitig klebenden zusammenhängenden Klebstoffstreifen
ausgebildet sein. Damit ist ein Klebstoffstreifen gemeint, der vollständig aus dem
eigentlichen Klebstoff besteht, d. h. keine eigene Trägerstruktur aufweist. Ein derartiger
Klebstoffstreifen kann sich besonders gut an die Haare des Trägers beispielsweise
einer Haarverlängerung anformen, insbesondere wenn zwei mit derartigen Klebstoffstreifen
ausgestattete Haarbänder von zwei einander gegenüberliegenden Seiten an eine Strähne
des Haars des Trägers der Haarverlängerung angedrückt werden.
[0025] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen,
der Beschreibung und den Zeichnungen. Die in der Beschreibungseinleitung genannten
Vorteile von Merkmalen und von Kombinationen mehrerer Merkmale sind lediglich beispielhaft
und können alternativ oder kumulativ zur Wirkung kommen, ohne dass die Vorteile zwingend
von erfindungsgemäßen Ausführungsformen erzielt werden müssen. Weitere Merkmale sind
den Zeichnungen - insbesondere den dargestellten Geometrien und den relativen Abmessungen
mehrerer Bauteile zueinander sowie deren relativer Anordnung und Wirkverbindung -
zu entnehmen. Die Kombination von Merkmalen unterschiedlicher Ausführungsformen der
Erfindung oder von Merkmalen unterschiedlicher Patentansprüche ist ebenfalls abweichend
von den gewählten Rückbeziehungen der Patentansprüche möglich und wird hiermit angeregt.
Dies betrifft auch solche Merkmale, die in separaten Zeichnungen dargestellt sind
oder bei deren Beschreibung genannt werden. Diese Merkmale können auch mit Merkmalen
unterschiedlicher Patentansprüche kombiniert werden. Ebenso können in den Patentansprüchen
aufgeführte Merkmale für weitere Ausführungsformen der Erfindung entfallen.
KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0026] Im Folgenden wird die Erfindung anhand in den Figuren dargestellter bevorzugter Ausführungsbeispiele
weiter erläutert und beschrieben.
- Fig.1 1
- zeigt eine Draufsicht auf eine Ausführungsform des neuen Haarbands mit unregelmäßiger
flächiger Verteilung von Durchstichpunkten der Haare des Haarbands.
- Fig. 2
- zeigt eine regelmäßige Verteilung von Durchstichpunkten; und
- Fig. 3
- zeigt einen Querschnitt durch einen einem Haar zugeordneten Teilbereich einer Ausführungsform
des neuen Haarbands mit Klebeschicht an der Rückseite seiner Trägerstruktur.
FIGURENBESCHREIBUNG
[0027] Fig. 1 zeigt ein Haarband 1 mit einer streifenförmigen Trägerstruktur 2, die sich
in einer Haupterstreckungsrichtung 3 erstreckt. Die Trägerstruktur hat in der Draufsicht
gemäß Fig. 1 rechteckige Abmessungen, wobei das Verhältnis ihrer Länge in der Haupterstreckungsrichtung
3 und ihrer Breite in der Zeichenebene senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung
3 von dem, was in Fig. 1 gezeigt ist, auch beliebig abweichen kann.
[0028] Von der Trägerstruktur 2 stehen mehrere Haare 4 in einer quer zu der Haupterstreckungsrichtung
3 verlaufenden Hauptrichtung 5 ab. Die Haare 4 treten dabei aus einer elastischen
Polyurethanfolie 6, die die Außenlage der Trägerstruktur 2 ausbildet, in Durchstichpunkten
7 heraus. Die Verteilung der Durchstichpunkte 7 über die Fläche der Folie 6 ist dabei
eine unregelmäßige flächige Verteilung, bei der aber der Abstand der Durchstichpunkte
7 untereinander etwa gleich ist. Die Enden 8 der Haare 4, die in Figur 1, da dort
nicht unmittelbar sichtbar, mit gestrichelten Linien dargestellt sind, sind mit der
Rückseite der Folie 6 verklebt. Im Bereich dieser Verklebung an der Rückseite der
Folie 6 verlaufen sie ebenfalls in der Hauptrichtung 5.
[0029] Fig. 2 skizziert eine regelmäßige Verteilung der Durchstichpunkte 7 über die Fläche der
Folie 6, die ein maschinelles Durchstechen der Haare 4 gemäß Fig. 1 durch die Folie
6 erleichtern kann und die von der unregelmäßigen Verteilung gemäß Fig. 1 in ihrer
optischen Erscheinung praktisch nicht abweicht.
[0030] Fig. 3 skizziert den Verlauf eines einzelnen Haars 4 durch die Folie 6 der Trägerstruktur
2 und die hinteren Schichten der Trägerstruktur 2 in einem Schnitt längs der Hauptrichtung
5. Auch über den Durchstichpunkt 7 des Haars 4 hinweg, d. h. durch die Folie 6 hindurch,
verläuft das Haar 4 im Wesentlichen in der Hauptrichtung 5. Auf der Rückseite der
Folie 6 ist das Ende 8 des Haars 4 in einen Klebstoff 9 eingebettet, der das Ende
8 des Haars 4 mit der Folie 6 verklebt und überdies anti-hygroskopisch versiegelt.
Abgedeckt wird der Klebstoff 9 mit den eingebetteten Enden 8 der Haare 4 durch eine
Abdecklage 10 in Form eines einlagigen Abdecknetzes 11, das ebenfalls mit dem Klebstoff
9 verklebt ist und mit diesem imprägniert sein kann. Auf der Rückseite der Abdecklage
11 ist ein beidseitig klebender zusammenhängender Klebstoffstreifen 12 angeordnet,
der auf seiner Rückseite mit einer abziehbaren Schutzschicht 13 abgedeckt ist. Der
zusammenhängende Klebstoffstreifen 12 kann von dem restlichen Aufbau der Trägerstruktur
2 abgelöst werden, um ihn gegen einen neuen Klebstoffstreifen auszutauschen, ohne
dass die Integrität der Trägerstruktur 2 gefährdet wird.
[0031] Die Abmessungen des neuen Haarbands 1, die in den Figuren wiedergegeben sind, entsprechen
auch relativ zueinander nicht unbedingt den natürlichen Verhältnissen. Der gesamte
Aufbau des neuen Haarbands weist eine außergewöhnlich geringe Dicke 14 der Trägerstruktur
von der Außenseite der Folie 6 bis zu der Rückseite der Abdecklage 11 auf. Das Erscheinungsbild
des neuen Haarbands entspricht bezüglich des Übergangs der Haare zu der Trägerstruktur
nahezu identisch dem Erscheinungsbild natürlich behaarter menschlicher Kopfhaut. Die
Herstellung des neuen Haarbands kann ohne Weiteres so erfolgen, dass zunächst ein
entsprechendes flächiges Material mit viel größeren Abmessungen sowohl in der Haupterstreckungsrichtung
3 als auch in der Hauptrichtung 5 als für ein einzelnes Haarband benötigt hergestellt
wird und dass dieses Ausgangsmaterial dann in einzelne Haarbänder 1 zerschnitten und
mit Klebstoffstreifen 12 versehen wird. Die Verankerung der Haare 4 über die Verklebung
ihrer Enden 8 mit der Rückseite der Folie 6 ist auch dann ausreichend fest, wenn im
Rahmen dieses Vorgangs die Enden 8 der Haare 4 an der Rückseite der Folie 6 gekürzt
werden, wie dies bei den Haaren 4 der Fall ist, deren Durchstichpunkte 7 am oberen
Rand der Trägerstruktur 2 gemäß Fig. 1 liegen.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0032]
- 1
- Haarband
- 2
- Trägerstruktur
- 3
- Haupterstreckungsrichtung
- 4
- Haar
- 5
- Hauptrichtung
- 6
- Folie
- 7
- Durchstichpunkte
- 8
- Ende
- 9
- Klebstoff
- 10
- Abdecklage
- 11
- Abdecknetz
- 12
- Klebstoffstreifen
- 13
- Schutzschicht
- 14
- Dicke
1. Haarband (1) mit einer streifenförmigen Trägerstruktur (2) und mit mehreren Haaren
(4), die in einer quer zu der Haupterstreckungsrichtung (3) der Trägerstruktur (2)
verlaufenden Hauptrichtung (5) von der Trägerstruktur (2) abstehen, wobei an der Trägerstruktur
(2) festgelegte Enden (8) der Haare durch eine elastische Folie (6) hindurch treten
und auf deren Rückseite mit der Folie (6) verklebt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden (8) einzelner Haare (4) durch die die Außenlage der Trägerstruktur (2)
ausbildende elastische Folie (6) gestochen sind und an der Trägerstruktur (2) nur
durch Verkleben mit der Folie (6) auf deren Rückseite festgelegt sind, wobei die Haare
(4) auf der Rückseite der Folie (6) in der Hauptrichtung (5) verlaufen.
2. Haarband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden (8) der Haare (4) auf der Rückseite der Trägerstruktur (2) auf maximal
3 mm, insbesondere maximal 2 mm, gekürzt sind.
3. Haarband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerstruktur (2) eine Länge in ihrer Haupterstreckungsrichtung (3) von maximal
5 cm, insbesondere maximal 4 cm, und eine Breite längs der Hauptrichtung (5) der Haare
(4) von maximal 10 mm, insbesondere maximal 8 mm, aufweist.
4. Haarband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (6) eine matte Kunststofffolie, insbesondere eine Polyurethanfolie, ist.
5. Haarband nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Haare (4) Echthaare sind und im Bereich ihrer Verklebung anti-hygroskopisch versiegelt
sind.
6. Haarband nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Haare (4) in einer flächigen Verteilung ihrer Durchstichpunkte (7) durch die
Folie (6) gestochen sind.
7. Haarband nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Haare (4) in einer unregelmäßigen flächigen Verteilung ihrer Durchstichpunkte
(7) durch die Folie (6) gestochen sind.
8. Haarband nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Haare (4) durch die Folie (6) hindurch und bis in den Bereich ihrer Verklebung
mit der Folie (6) einen geradlinigen Verlauf in der Hauptrichtung (5) aufweisen.
9. Haarband nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden (8) der Haare (4) in einen ihre Verklebung mit der Folie (6) ausbildenden
Klebstoff (9) eingebettet sind.
10. Haarband nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die verklebten Enden (8) der Haare (4) auf der Rückseite der Folie (6) mit einer
Abdecklage (10) abgedeckt sind.
11. Haarband nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdecklage (10) ein einlagiges Abdecknetz (11) ist.
12. Haarband nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückseite der Trägerstruktur (2) eine Klebeschicht vorgesehen ist.
13. Haarband nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebeschicht mit einer entfernbaren Schutzschicht (13) versehen ist.
14. Haarband nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebeschicht entfernbar ist.
15. Haarband nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebeschicht aus einem beidseitig klebenden zusammenhängenden Klebstoffstreifen
(12) ausgebildet ist.
1. A hair band (1) comprising a strip-shaped carrier structure (2) and comprising several
hairs (4) which extend from the carrier structure (2) in a main direction (5) running
perpendicular to the direction (3) of main extension of the carrier structure (2),
ends (8) of the hairs fixed to the carrier structure (2) extending through an elastic
foil (6) and being glued to the back side of the foil (6), characterised in that the ends (8) of single hairs (4) are stitched through the foil (6) forming the outer
layer of the carrier structure (2) and are fixed to the carrier structure (2) by gluing
them to the back side of the foil (6) only, the hairs (4), at the back side of the
foil (6), running in the main direction (5).
2. The hair band of claim 1, characterised in that the ends (8) of the hairs (4) are shortened at the back side of the carrier structure
(2) to 3 mm at maximum, particularly to 2 mm at maximum.
3. The hair band of claim 1 or 2, characterised in that the carrier structure (2) has a length in its direction (3) of main extension of
5 cm at maximum, particularly of 4 cm at maximum, and a width along the main direction
(5) of the hairs (4) of 10 mm at maximum, particularly of 8 mm at maximum.
4. The hair band according to any of the claims 1 to 3, characterised in that the foil (6) is a matt plastic foil, particularly a polyurethane foil.
5. The hair band of any of the claims 1 to 4, characterised in that the hairs (4) are natural hairs and anti-hygroscopically sealed in the area in which
they are glued.
6. The hair band of any of the claims 1 to 5, characterised in that the hairs (4) are stitched through the foil (6) in a two-dimensional distribution
of their stitching through points (7).
7. The hair band of any of the claims 1 to 5, characterised in that the hairs (4) are stitched through the foil (6) in a non-uniform two-dimensional
distribution of their stitching through points (7).
8. The hair band according to any of the claims 1 to 7, characterised in that the hairs (4) are displaying a straight run through the foil (6) up into the area
in which they are glued to the foil (6).
9. The hair band of any of the claims 1 to 8, characterised in that the ends (8) of the hairs (4) are embedded in a glue (9) gluing them to the foil
(6).
10. The hair band of any of the claims 1 to 9, characterised in that the bonded ends (8) of the hairs (4) are covered with a cover layer (10) at the back
side of the foil (6).
11. The hair band of claim 10, characterised in that the cover layer (10) is a single-layered cover netting (11).
12. The hair band of any of the claims 1 to 11, characterised in that an adhesive layer is provided at the back side of the carrier structure (2).
13. The hair band of claim 12, characterised in that the adhesive layer is provided with a removable cover layer (13).
14. The hair band of claim 12 or 13, characterised in that the adhesive layer is removable.
15. The hair band of claim 14, characterised in that the adhesive layer is made of a continuous glue strip (12) adhesive at both faces.
1. Bande de cheveux (1), comportant une structure de support (2) en forme de bande et
comportant plusieurs cheveux (4) sortant de la structure de support (2) dans une direction
principale (5) perpendiculaire à la direction de l'étendue principale (3) de la structure
de support (2), les extrémités (8) des cheveux, fixées à la structure de support (2),
traversant une feuille (6) élastique et étant collées sur la face envers de la feuille
(6), caractérisée en ce que les extrémités (8) des différents cheveux (4) sont piquées à travers la feuille (6)
élastique formant la couche extérieure de la structure de support (2), et sont fixées
à la structure de support (2) uniquement par le collage à la feuille (6) sur la face
envers de celle-ci, les cheveux (4) s'étendant dans la direction principale (5) sur
la face envers de la feuille (6).
2. Bande de cheveux selon la revendication 1, caractérisée en ce que les extrémités (8) des cheveux (4) sont raccourcies à 3 mm maximum, en particulier
à 2 mm maximum, sur la face envers de la structure de support (2).
3. Bande de cheveux selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la structure de support (2) présente, dans la direction de l'étendue principale (3),
une longueur de 5 cm maximum, en particulier de 4 cm maximum, et, le long de la direction
principale (5) des cheveux (4), une largeur de 10 mm maximum, en particulier de 8
mm maximum.
4. Bande de cheveux selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la feuille (6) est une feuille mate en matière plastique, en particulier une feuille
de polyuréthanne.
5. Bande de cheveux selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les cheveux (4) sont des cheveux naturels et sont scellés de manière anti-hygroscopique
dans la zone de leur assemblage collé.
6. Bande de cheveux selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les cheveux (4) sont piqués à travers la feuille (6) selon une répartition surfacique
de leurs points de transpercement (7).
7. Bande de cheveux selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les cheveux (4) sont piqués à travers la feuille (6) selon une répartition surfacique
irrégulière de leurs points de transpercement (7).
8. Bande de cheveux selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les cheveux (4) présentent dans la direction principale (5) un tracé rectiligne à
travers la feuille (6) et jusque dans la zone de leur assemblage collé avec la feuille
(6).
9. Bande de cheveux selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que les extrémités (8) des cheveux (4) sont enrobées dans une matière adhésive (9) réalisant
leur assemblage collé avec la feuille (6).
10. Bande de cheveux selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que les extrémités (8) collées des cheveux (4) sont masquées par une couche de recouvrement
(10) sur la face envers de la feuille (6).
11. Bande de cheveux selon la revendication 10, caractérisée en ce que la couche de recouvrement (10) est un filet de recouvrement (11) monocouche.
12. Bande de cheveux selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce qu'une couche adhésive est prévue sur la face envers de la structure de support (2).
13. Bande de cheveux selon la revendication 12, caractérisée en ce que la couche adhésive est munie d'une couche de protection (13) détachable.
14. Bande de cheveux selon la revendication 12 ou 13, caractérisée en ce que la couche adhésive peut être retirée.
15. Bande de cheveux selon la revendication 14, caractérisée en ce que la couche adhésive est formée par une bande adhésive (12) double face.

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