(19)
(11) EP 2 242 678 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
25.11.2015  Patentblatt  2015/48

(21) Anmeldenummer: 09709093.0

(22) Anmeldetag:  06.02.2009
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B63B 1/22(2006.01)
B63B 27/14(2006.01)
B63B 39/06(2006.01)
B63B 23/32(2006.01)
B63B 27/16(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/CH2009/000049
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2009/097706 (13.08.2009 Gazette  2009/33)

(54)

Wasserfahrzeug mit einem Wasserfahrzeuglift oder einer Wasserfahrzeugtreppe

Watercraft with a lift or a stair

Engin nautique avec un ascenseur ou un escalier


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 06.02.2008 CH 158082008

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
27.10.2010  Patentblatt  2010/43

(73) Patentinhaber: Müller, Peter A.
8136 Gattikon (CH)

(72) Erfinder:
  • Müller, Peter A.
    8136 Gattikon (CH)

(74) Vertreter: Isler, Jörg 
ISLER & ISLER
Haldenstrasse 1 6340 Baar
Haldenstrasse 1 6340 Baar (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-00/50299
WO-A-2007/087736
GB-A- 2 262 718
US-A- 5 474 012
WO-A-03/106254
DE-C1- 19 963 057
US-A- 3 200 782
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Technisches Gebiet



    [0001] Die Erfindung geht aus von einem Wasserfahrzeug mit einem Wasserfahrzeuglift oder einer Wasserfahrzeugtreppe nach dem Oberbegriff des ersten Anspruchs.

    Stand der Technik



    [0002] Bewegliche Anbauteile an Heckenden von Wasserfahrzeugen mit einem Strömungsanspruch sind diesbezüglich Trimmklappen bekannt, welche manuell, elektrisch oder hydraulisch bewegt werden, wobei die mechanische Spindel, als auch die elektrische und hydraulische Zylinder sich an der Bordwand am Heck (Spiegel) eines Wasserfahrzeuges abstützen, wie beschrieben im Patent US 3,695,204

    [0003] Wasserfahrzeuglifts für Schwimmer oder Tender sind bekannt um Personen oder Beiboote komfortabler und sicherer ins oder aus dem Wasser zu transportieren, wie beschrieben im der DE 199 63 057 C1 oder WO 03/106254 A1.

    [0004] Die WO 2007/087736 A1 beschreibt eine variable Trägerplattform für ein Wasserfahrzeug. Diese weist eine Plattform auf, die über einen Träger und Schwenkarme gehalten und nach unten und oben bewegt werden kann.

    Darstellung der Erfindung



    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Wasserfahrzeug, ausgestattet mit einem Wasserfahrzeuglift oder Wasserfahrzeugtreppe und einem beweglichen Auftriebskörperrumpfelement, beide zu verbinden sodass einerseits der Rumpf des Wasserfahrzeuges verlängert wird, anderseits das Auftriebskörperrumpfelement den Wasserfahrzeuglift oder die Wasserfahrzeugtreppe mit seinem Auftrieb stützt. Zudem wird auch die Trimmung des Wasserfahrzeuges bei Beladung im Heckbereich mittels des zusätzlichen statischen oder und dynamischen Auftriebs verbessert, ohne den Weg für das Absenken des Wasserfahrzeuglifts oder der Wasserfahrzeugtreppe zu beinträchtigen, indem das Auftriebskörperrumpfelement weggeklappt wird.

    [0006] Wasserfahrzeuglifts erfreuen sich immer grösser Beliebtheit, denn damit lassen sich Beiboote und Jetskis elegant und effizient aufnehmen oder diese können ebenso einfach und leicht zu Wasser gelassen werden. Zudem werden solche Lifts oder einer entsprechend absenkbaren Treppe auch für Personen gerne genutzt, insbesondere bei grösseren Yachten, wo der Weg von Bord bis ins oder aus dem Wasser entsprechende Distanzen bedeutet.
    Die Aufnahmen von Beibooten überhängend am Heck des Wasserfahrzeuges ist eine Belastung für den Wasserfahrzeugspiegel und führt zudem zu einer Vertrimmung des gesamten Wasserfahrzeuges, ebenso ist die Parkstellung eines doch gewichtigen Beibootes ausserhalb des Hecks eine äusserst ungünstige Gewichtsverteilung für das gesamte Wasserfahrzeug, besonders während der Beschleunigung bis zur Gleitphase und zugleich eine permanente Belastung für die Heckstruktur, insbesondere im Wellengang aufgrund der fluktuierenden dynamischen Kräfte, welches ein solches Beiboot als auch der Lift selbst an dieser exponierten Stelle auslöst.

    [0007] Die Erfindung löst mehrere Konfliktpunkte, indem der Wasserfahrzeuglift unter der Plattform ein entsprechendes am Heck des Wasserfahrzeuges befestigtes drehgelagertes Auftriebskörperrumpfelement aufweist, welches sich abströmseitig erstreckt und sich somit vorteilhaft unter der Plattform befindet, wobei die Plattform und das Auftriebskörperrumpfelement mittels eines Verbindungsmittels miteinander verbunden sind, somit die Last am Heckspiegel durch den Auftrieb des Auftriebskörperrumpfelement reduziert oder ganz aufgehoben wird. Damit ist zusätzlich gewährleistet, dass nicht das gesamte Gewicht des Lifts an den Liftbefestigungsträgem am Heckteil lastet, sondern ein Teil der Last über die Befestigung am Rumpfende, resp. am unteren Heckteil des Wasserfahrzeuges drehgelagerten Auftriebskörperrumpfelement, diese sich dort zusätzlich abstützt. Insbesondere im Wellengang oder Wellenspringen treten Kräfte am Heck des Wasserfahrzeuges auf, die mittels des Auftriebskörperrumpfelementes zusätzlich auch in den unteren Teil des Hecks, resp. Rumpfendes eingeleitet werden und damit zu einer Verteilung der wirkenden Kräfte führt.
    Sollte durch einen technischen Defekt der Lift nicht mehr hochgefahren werden können, so wird dies elegant mittels dem von der Werft vorgängig eingestellten Auftriebskraft am Auftriebskörperrumpfelement, welche vorteilhaft höher ist als das Gewicht des Lifts oder Treppe , damit die Liftplattform oder Treppe über die Wasserlinie heben, bis diese oben verriegelt werden kann.
    Aufgrund des statischen und dynamischen Auftriebes des Auftriebskörperrumpfelementes hängt das Wasserfahrzeug mit dem Heck nicht so tief im Wasser, welches sonst zu einer unschönen Trimmlage des Wasserfahrzeuges führt. Durch Substitution des Verbindungsmittels durch einen Wirkzylinder kann bei Fahrt der Trimm des Wasserfahrzeuges selbst mit dem Auftriebskörperrumpfelement jederzeit und präzise eingestellt werden. Korrekte Trimmung ist nicht nur ein optisches Anliegen, sondern verbessert die Fahrgeschwindigkeit des Wasserfahrzeuges erheblich, reduziert den Treibstoffverbrauch und lässt den Rumpf des Wasserfahrzeuges weicher in die Wellen eintauchen.
    All diese technischen und hydrodynamischen Vorteile aufgrund des Auftriebskörperrumpfelementes schränken den Hubweg des Wasserfahrzeuglifts oder der Wasserfahrzeugtreppe in keiner Weise ein, da dieses bei Bedarf weggeklappt wird.

    [0008] Erfindungsgemäss wird dies durch die Merkmale des ersten Anspruchs erreicht.

    [0009] Kern der Erfindung ist, ein Auftriebskörperrumpfelement, das am Heck eines Wasserfahrzeuges drehgelagert befestigt und mit einem Wasserfahrzeuglift oder Wasserfahrzeugtreppe mechanisch verbunden ist, einerseits der Wasserfahrzeuglift oder Wasserfahrzeugtreppe am Heckende durch eine statische und dynamische Auftriebskraft zu stützen, dabei den Trimm des Wasserfahrzeuges zu verbessern, ohne dabei den Hubweg des Wasserfahrzeuglifts oder Wasserfahrzeugtreppe einzuschränken, indem das Auftriebskörperrumpfelement bei Bedarf weggeklappt wird.

    [0010] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

    Kurze Beschreibung der Zeichnungen



    [0011] Im Folgenden werden anhand der Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Gleiche Elemente sind in den verschiedenen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

    [0012] Es zeigen:
    Fig. 1
    eine schematische Seitenansicht eines Wasserfahrzeughecks mit einem daran befestigten Wasserfahrzeuglift, einem drehgelagerten Rumpfelement, sowie einem Verbindungsmittel zwischen Lift und Rumpfelement
    Fig. 2
    eine schematische Seitenansicht eines Wasserfahrzeughecks mit einem daran befestigten Wasserfahrzeugtreppe, einem drehgelagerten Rumpfelement, sowie einem Verbindungsmittel zwischen Lift und Rumpfelement
    Fig.2a
    zeigt eine schematische Seitenansicht einer Entsperrtaste mit Zeitverzögerungsmechanismus für eine blockierbare Gasdruckfeder
    Fig.3
    eine schematische Seitenansicht eines Wasserfahrzeughecks mit einem daran befestigten Wasserfahrzeuglift und ein unter dem Wasserfahrzeugrumpf angreifendes, drehgelagertes Rumpfelement und einem Verbindungsmittel zwischen Lift und Rumpfelement
    Fig. 4a
    eine schematische Seitenansicht eines Wasserfahrzeughecks mit einem daran befestigten Wasserfahrzeuglift und einem drehgelagerten Rumpfelement, sowie einem Verbindungsmittel zwischen Lift und Rumpfelement und einem Wirkzylinder welcher an einem der Schwenkarme angreift und sich am Wasserfahrzeugheck abstützt
    Fig. 4b
    eine schematische Seitenansicht eines Wasserfahrzeughecks mit einem daran befestigten Wasserfahrzeuglift und einem drehgelagerten Rumpfelement, sowie einem Verbindungsmittel zwischen Lift und Rumpfelement und einem Wirkzylinder welcher am Rumpfelement angreift und sich am Wasserfahrzeugheck abstützt
    Fig.5
    eine schematische Seitenansicht eines Wasserfahrzeughecks mit einem daran befestigten Wasserfahrzeuglift und einem drehgelagerten Rumpfelement, sowie einem verstellbaren Verbindungsmittel zwischen Lift und Rumpfelement
    Fig.6
    eine schematische Seitenansicht eines Wasserfahrzeughecks mit einem daran befestigten Wasserfahrzeuglift und einem drehgelagerten Rumpfelement, sowie einem Verbindungsmittel zwischen Lift und Rumpfelement und zwei Hubanschlägen
    Fig. 7
    eine schematische Hecksicht auf ein Wasserfahrzeugheck mit einem daran befestigten Wasserfahrzeuglift mit seiner Schwenkvorrichtung und einem drehgelagerten Rumpfelement, welches mittels eines seitlich auslenkbaren Verbindungsmittels mit dem Wasserfahrzeuglift verbunden ist
    Fig. 8
    eine schematische Obenaufsicht auf ein Wasserfahrzeugheck mit einem daran befestigten drehgelagerten Rumpfelement und einem Scharnierwinkelelement
    Fig. 9
    a) eine schematische Seitenansicht eines drehgelagerten Rumpfelementes mit einer Bodenstufe, welche b) im rechten Winkel oder schräg verläuft oder eine freiförmige Ausnehmung bildet
    Fig. 10
    eine schematische Hecksicht auf ein drehgelagertes Rumpfelement welches einen verschränkten Boden aufweist
    Fig. 11
    eine schematische Seitenansicht eines drehgelagerten Rumpfelementes mit einer flutbaren Kammer und einem seitlichen Stabilisierungsblech
    Fig. 12
    eine schematische Seitenansicht eines drehgelagerten Rumpfelementes mit einem integrierten Querstrahler, separater Trimmklappe, Unterwasserlampe und Motorabgasdurchlass, sowie Verbindungsleitungen zum Wasserfahrzeug.


    [0013] Es sind nur die für das unmittelbare Verständnis der Erfindung wesentlichen Elemente schematisch gezeigt.

    Weg zur Ausführung der Erfindung



    [0014] 
    Fig. 1
    zeigt eine schematische Seitenansicht eines Hecks 1 eines Wasserfahrzeuges 1 a mit einem daran montierten Wasserfahrzeuglift 2, bestehend aus einer Plattform 3 an welcher ein Schwenkarmsatz 4, bestehend aus den Schwenkarmen 4a,4b und in Form eines Parallelogramms angebracht ist, welcher an einer Konsole 5 drehgelagert befestigt ist und die Konsole 5 am Heck 1 festgemacht ist. Details wie Lagerungen und ähnliches sind ausgeblendet ebenso der Wirkzylinder für die Hebung und Senkung der Plattform 3. Der Rumpfboden 1b mit der Aufkimmung ist hier nur angedeutet und die Aufkimmung des Rumpfelementes 7 ist ausgeblendet. Am Heck 1 ist das drehgelagerte, mittels eines Scharniermittels 6, Rumpfelement 7 angebracht. Der Wasserfahrzeuglift 2 und das Rumpfelement 7 sind mit einem Verbindungsmittel 8 miteinander drehgelagert mittels der Lagerung 8a verbunden.
    Das drehgelagerte Rumpfelement 7 weist einen Auftriebskörper mit einem statischen Auftrieb auf, solange das Wasserfahrzeug 1 a im Wasser ruht und weist einen dynamischen Auftrieb auf, wenn das Wasserfahrzeug 1a fährt, resp. bis zu einer bestimmten Fahrgeschwindigkeit. Das Rumpfelement 7 kann auch in einer Ausführung ohne Auftriebskörper angebracht werden, sodass es zunächst ähnlich einer sehr grossen Trimmklappe wirkt, d.h. keinen Auftrieb im Ruhezustand erzeugt, aber einen dynamischen Auftrieb bei Fahrt leistet und neu, bei schneller Fahrt wiederum keinen Auftrieb erzeugt, wobei letzteres z.B. mittels einer Stufung 9 im Rumpfelement 7 erreicht wird.
    Durch das Verschwenken des Schwenkarmsatzes 4 fährt die Plattform 3 bei Betätigung einer Kraft nach unten gemäss Pfeil H. Um genügend Platz für das Rumpfelement 7 oder andere technische Mittel am Heck 1 zu sichern fährt die Plattform an Schienen 10 gemäss Pfeil L aus, welche zwangsgesteuert, z.B. mittels einer Schubstange welche zwischen Konsole 5 und Plattform 3 angebracht ist, oder die Plattform 3 verschiebt sich horizontal mittels Aktivierung eines Hydraulik- oder Elektrozylinders. An der Plattform ist das Verbindungsmittel 8 angebracht, welches mit dem Rumpfelement 7 verbunden ist und beim Absenken der Plattform 3 das Rumpfelement 7 damit weg- resp. nach unten klappt und somit den Hubweg H für die Plattform 3 elegant freigibt.
    Fig. 2
    zeigt eine schematische Seitenansicht eines Hecks 1 mit einem daran befestigten Wasserfahrzeugtreppe 11 welche in der Horizontalen als Plattform 3 dient und am Gelenk 12 nach unten geschwenkt werden kann und somit als Treppe dient, indem die Tritte entsprechend horizontal gedreht werden und dabei immer in der horizontalen Lage verbleiben, wobei dies vorteilhaft zwei Gelenke 12 am Heck 1 bedarf. Ansonsten sind in der Plattform 3 Ausnehmungen angebracht, welche feste Treppenstiege 13 formen. Damit die Treppenstiege 13 in der Horizontalen nicht offen liegen, können diese durch eine geeignete Abdeckung 15 begehbar gemacht werden. Mittels eines Abdeckscharniers 14 kann die begehbare Abdeckung 15 gemäss Pfeil T manuell oder mittels Wirkzylinder oder spezifischer Gasdruckfeder 14a, auch blockierbare, mittels der Entsperrtaste 14b und Entsperrleitung 14c, ausgeklappt werden. Die Abdeckung 15 kann z.B. innenliegende Treppenstufen 16 aufweisen und wenn ganz ausgeklappt bis in Position A, einen noch komfortableren Zugang zum Wasser erlauben. Halb ausgeklappt, z.B. in Position B, und mit Mitteln arretiert, wie z.B. mittels einer blockierbaren, d.h. entsperrbaren Gasdruckfeder 14a, sowie ohne oder nur teilweise mit den innenliegenden Treppenstufen 16 ausgeformt, der Rest dafür mit einem flächigen, rutschfesten Belag ausgestattet, bildet die Innenseite der Abdeckung 15 eine zusätzliche Plattform unter Wasser. Das Abdeckscharnier 14 kann auch seitlich an der Wasserfahrzeugtreppe 11 angebracht und damit die Abdeckung 15 seitlich geklappt werden, sodass die innenliegenden Treppenstufen 16 zusammen mit den Treppenstiege 13 eine umso breitere, dafür weniger lange Treppe bildet, welche ebenfalls - insbesondere gegen Wellenschlag - arretiert werden kann.
    Unter der Wasserfahrzeugtreppe 11 befindet sich das Rumpfelement 7, befestigt mittels eines Scharniermittels 6 am Heck 1, welches mittels des Verbindungsmittels 8 bei der Absenkung der Wasserfahrzeugtreppe 11 zwangsgesteuert im Gleichschritt abgeklappt wird und dieses dem Hubweg HT der Wasserfahrzeugtreppe 11 somit nicht im Wege steht. Ist das Rumpfelement 7 gleichzeitig ein statisches Auftriebsmittel, so stabilisiert dieses das Wasserfahrzeug 1a vor zu starker Krängung beim Betreten der Wasserfahrzeugtreppe 11, sollte diese nicht mittig am Heck 1 platziert sein.
    Nicht gezeigt ist eine Kordel, welche das Einholen der Abdeckung 15 ermöglicht, an welchem eine klappbare Stange befestigt ist und somit zusätzlich als Geländerhilfe verwendet werden kann.
    Ist die Wasserfahrzeugtreppe 11 nicht über den Gesamtbereich des Wasserfahrzeuges 1a montiert, sondern nur in einem Teilbereich, so kann ein Wirkzylinder 7, welcher die Wasserfahrzeugtreppe 11 heben und senken lässt, gemäss Pfeil HT, direkt zwischen Wasserfahrzeugtreppe 11 und Heck befestigt werden.
    Fig.2a
    zeigt eine schematische Seitenansicht einer Entsperrtaste 14b, welche einen Zeitverzögerungsmechanismus 35 für eine blockierbare Gasdruckfeder 14a aufweist, welche bei Bedarf entsperrt und nach einer gewünschte Zeit automatisch wieder gesperrt werden kann. Die Entsperrung einer sperrbaren Gasdruckfeder 14a erfolgt normalerweise über einen Drücker 36 und der Entsperrleitung 14c, welches hier ein nicht gezeigtes Ventil in der entsperrbaren Gasdruckfeder 14a auslöst. Der Zeitverzögerungsmechanismus 35 welcher am hier nicht gezeigten Gehäuse der Entsperrtaste 14b angebracht ist und am Übersetzungshebel 41 angreift, beinhaltet einen flüssigkeitsbefüllten, z.B. Öl- oder Silikon- oder ähnliche Flüssigkeit, einen drehgelagerten Bremszylinder 37 mit einem Kolben 38 und mit einer darin platzierten Druckfeder 39. Wird nun am Hebeltaster 40 gemäss Pfeil R gezogen, wird über den Übersetzungshebel 41 und Gelenkbolzen 42 der Drücker 36 aktiviert. Beim Loslassen des Hebeltasters 40 wird dieser nicht sofort wieder in seine Ursprungsposition über die Druckfeder 39 zurückfallen, sondern wird langsam zurückgeführt, gebremst durch den Kolben 39 welcher eine Ausnehmung oder ein Lochbild verfügt, sodass die darin eingesperrte Flüssigkeit nur langsam von einer Kolbenkammer in die andere fliessen kann. Damit bleibt der Drücker 36 über eine bestimmte Zeitachse gedrückt, womit die entsperrbare Gasdruckfeder 14a über diese Zeit auch entsperrt bleibt.
    Fig.3
    zeigt eine schematische Seitenansicht eines Hecks 1 mit einem daran befestigten Wasserfahrzeuglift 2 und ein unter dem Wasserfahrzeugrumpf 1 b angreifendes, drehgelagertes Rumpfelement 7. Die Drehlagerung mittels des vorgelagerten Scharniermittels 6a wird eingesetzt im Falle die Plattform 3 einen sehr grossen Hubweg H verfährt oder und der Rumpfelement 7 derart gestaltet ist, dass es zwischen Rumpfelement 7 und dem Absenken der Plattform 3 zur Kollision käme. Durch das Versetzen des Scharniermittels 6 vom Heck 1 weiter nach vorn in Fahrrichtung des Wasserfahrzeuges 1a unter dem Wasserfahrzeugrumpf 1b, wird durch die geänderte Kinematik Platz geschaffen, sodass mittels des Verbindungsmittels 8 zwischen Plattform 3 und Rumpfelement 7, letzteres so abklappt, dass der gesamte Hubweg H der Plattform 3 gewährleistet bleibt. Das Hochklappen des Rumpfelementes 7 wird durch diese Drehbefestigungsart limitiert.
    Fig. 4a
    zeigt eine schematische Seitenansicht eines Hecks 1 mit einem daran befestigten Wasserfahrzeuglift 2 und einem drehgelagerten Rumpfelement 7, sowie einem Verbindungsmittel 8 zwischen Plattform 3 und Rumpfelement 7, sowie einem Wirkzylinder 17a welcher am Schwenkarm 4b angreift und sich dabei am Heck 1 abstützt. Der Wirkzylinder 17a wirkt über das Verbindungsmittel 8 somit auch auf das Rumpfelement 7. Der Wirkzylinder 17a kann hydraulisch, pneumatisch oder elektrisch betrieben werden. Eine Sonderstellung ist die Anwendung einer Gasdruckfeder 14a, insbesondere einer sperrbaren, welche mittels der Entsperrtaste 14b aktiviert wird und das Gewicht einer Person bedarf um den Wasserfahrzeuglift 2 oder die Wasserfahrzeugtreppe 11 nach unten zu bewegen. Umgekehrt darf keine Person auf dem Wasserfahrzeuglift 2, resp. Wasserfahrzeugtreppe 11 stehen um diese wieder hochheben zu lassen, dies geschieht alleine durch das Einfahren des Kolbens des gasgefüllten Zylinders der Gasdruckfeder 14a. Statt wie üblich eine bewegbare Plattform ohne solidem Untergrund am Heck 1 angehängt zu haben, wird mittels des Rumpfelementes 7 eine Auftriebskraft F1 erzeugt, welche gegen die Gewichtskraft F2 des Wasserfahrzeuglifts 2 wirkt und unterstützt damit positiv die Trimmung des Wasserfahrzeuges 1a. Im Weiteren, sollte z. B. die hydraulische Anlage nicht funktionieren wollen und dabei die Plattform vorgängig noch nach unten gefahren worden sein, so kann mittels des Auftriebs des Rumpfelement 7, übertragen durch das Verbindungsmittel 8, die Plattform 3 nach oben gedrückt werden bis dieses an ihrem Ziel automatisch einrastet und verriegelt, wobei für diese Funktion der Wirkzylinder 17a,b zuerst drucklos geschalten werden muss. Ist die Plattform 3 von einem Tender belegt, so ist eine hohe Last an der Konsole 5, resp. am Heck 1 zu beobachten, wobei mittels des Rumpfelementes 7 die Last an der Konsole 5 optimal reduziert werden kann. Selbst bei einer fest angebrachten Plattform 3 direkt am Wasserfahrzeug 1a, wird mittels des auftriebswirksamen Rumpfelementes 7 das Heck 1 entlastet und kann damit auch nur als reines dynamisches Trimmelement verwendet werden oder und eine passive Trimmfunktion in der Ruhestellung des Wasserfahrzeuges 1a übernehmen, insbesondere wenn in diesem grosse Motoren im Heckbereich untergebracht sind.
    Fig. 4b
    zeigt eine schematische Seitenansicht eines Hecks 1 mit einem daran befestigten Wasserfahrzeuglift 2 und einem drehgelagerten Rumpfelement 7, sowie einem Verbindungsmittel 8 zwischen Plattform 3 und Rumpfelement 7, sowie einem Wirkzylinder 17b oder Gasdruckfeder 14a, welcher am Rumpfelement 7 angreift und sich am Heck 1 abstützt. Wenn der Wirkzylinder 17b ausfährt, wird das Rumpfelement 7 nach unten gedrückt und, mittels des Verbindungsmittels 8 zwischen Rumpfelement 7 und Plattform 3, wird letzteres nach unten gezogen und hat dieselbe Funktion wie ein üblicher Wasserfahrzeuglifts 2 mit seinem Hubweg H. Diese Konfiguration ist selbstverständlich auch für die Wasserfahrzeugtreppe 11 anwendbar.
    Fig.5
    zeigt eine schematische Seitenansicht eines Hecks 1 mit einem daran befestigten Wasserfahrzeuglift 2 und einem drehgelagerten Rumpfelement 7, sowie einem Verbindungsmittel 8 zwischen Plattform 3 und Rumpfelement 7, sowie einem Verbindungszylinder 18 welcher anstelle des Verbindungsmittel 8 eingebaut wird. Die Funktion der drehgelagerten Verbindung zwischen Plattform 3 und Rumpfelement 7 bleibt bestehen, nur dass in dieser Konfiguration, in welcher der Wirkzylinder 17a am Schwenkarm 4b angreift und damit der Wasserfahrzeuglift 2 fest eingespannt ist, der Verbindungszylinder 18 separat ein- und ausgefahren werden kann und ermöglicht dem Rumpfelement 7 eine eigene Trimmklappenfunktion auszuüben. Damit werden sämtliche Vorteile einer üblichen Trimmklappe auch abgedeckt. Soll der Wasserfahrzeuglift 2 nach unten gefahren werden, wird mittels Positionserfassung und Steuerung via einem elektronischen Mittel 19 und einem Sensor 20, der Verbindungszylinder 18 wieder in seine vorgegebene Ausgangsposition, z.B. auf halbem Hubweg oder zwischen ganz- oder halb ausgefahrene Stellung gefahren, detektiert mittels des Sensors 20a. Daraufhin kann der Wasserfahrzeuglift 2 erst in Aktion treten. Ebenfalls kann mittels des elektronischen Mittels 19 das Rumpfelement 7 bei hoher Geschwindigkeit, erfasst vom Geschwindigkeitssensor 21, wie z.B. GPS oder Staudruck oder Motorendrehzahl und ähnlichem, ganz ein-, d.h. hochgefahren werden, sodass an der Unterseite des Rumpfelement 7 die Wasserströmung kein Coandaeffekt erzeugt werden kann und damit die Wasserströmung vollständig abgelöst wird und die schädlichen Reibungskräfte nicht weiter auftreten.
    Fig.6
    zeigt eine schematische Seitenansicht eines Hecks 1 mit einem daran befestigten Wasserfahrzeuglift 2 und einem drehgelagerten Rumpfelement 7, sowie einem Verbindungsmittel 8 zwischen Plattform 3 und Rumpfelement 7, sowie einem Hubanschlag 22a zwischen Rumpfelement 7 und Plattform 3. Dieser entlastet das Verbindungsmittel 8 oder den Verbindungszylinder 18 bei Druckstössen welche im Wellengang vom Rumpfelement 7 sonst permanent auf das Verbindungselement 8 wirken und letztlich auf die Plattform 3. Um auch diese Druckstösse zu vermeiden, kann anstelle des Hubanschlages 22a oder zusätzlich dazu, der Hubanschlag 22b zwischen Rumpfelement 7 und Heck 1 angebracht werden. Der Hubanschlag 22b kann fix oder variabel gestaltet sein, sodass dieser den Verbindungszylinder 18 nicht einschränkt, sollte dieser das Rumpfelement 7 hochfahren, sodass dieses komplett aus der ab einer bestimmten Geschwindigkeit schädlichen Strömungswiderstand sich befreit. Die stärksten auftretenden Kräfte im Wellengang werden damit, abgesehen vom Rumpfelement 7, vom Hubanschlag 22b und Heck 1 aufgenommen, das Verbindungsmittel 8, resp. der Verbindungszylinder 18 sind damit nur eine Distanzhalterung zwischen Plattform 3 und Rumpfelement 7.
    Fig. 7
    zeigt eine schematische Heckansicht eines Hecks 1 mit einem daran befestigten Wasserfahrzeuglift 2 und einem drehgelagerten Rumpfelement 7 mittels des Scharniermittels 6, sowie einem Verbindungsmittel 8, welches an beiden Enden eine Auslenklagerung 23 aufweist, z.B. mittels eines Kardangelenks oder Kugelgelenks, sodass beim abklappen des schräggestellten Rumpfelementes 7 gegenüber der waagrechten Plattform 3, dies zwar zu einem geometrischen Versatz x führt, aber die Auslenklagerung 23 diesem Umstand Rechnung trägt und somit die resultierende seitliche Auslenkung der Verbindungsmittel 8 nachführt. Wird an der Plattform 3 keine Auslenklagerung 23 gewünscht, so kann der Versatz x am Rumpfelement 7 mittels eines hier nicht gezeigten Seitenschiebers oder ähnlichem kompensiert werden.
    Fig. 8
    zeigt eine schematische Obenaufsicht auf ein Heck 1 mit einem daran befestigten Scharnierwinkelelement 24 mit dem schräggestellten Scharniermittel 6 im Winkel z, an welchem das Rumpfelement 7 montiert ist. Der Winkel z sollte in etwa der Aufkimmung des Rumpfbodens 1b entsprechen, welches zu einer erheblichen Reduktion des Versatzes x am Rumpfelement 7 führt. Selbstverständlich kann das Scharnierwinkelelement 24 ein integriertes Formteil im Wasserfahrzeug 1a sein und würde dann als separates Teil entfallen.
    Fig. 9
    zeigt a) eine schematische Seitenansicht eines drehgelagerten Rumpfelementes 7 mit einer Stufung 9, sodass bei langsamer bis mittlerer Geschwindigkeit die Unterseite 25a,b des Rumpfelementes 7 vom Wasser angeströmt wird und damit einen dynamischen Auftrieb erzeugt. Bei höherer Geschwindigkeit reist die Strömung an der Stufung 9 ab, die Unterseite 25a leistet weiterhin Auftrieb und stützt damit über das Verbindungsmittel 8 oder Hubanschlag 22a die Plattform 3, währenddessen die Unterseite 25 b nicht mehr angeströmt ist und damit auch keinen Reibungswiderstand erzeugt. Durch ein Höhersetzen des Rumpfelementes 7 am Heck 1, kann ab einer vorbestimmten Geschwindigkeit auch die Unterseite 25a von der Strömung entbunden werden, indem die Strömung schon am Heck 1 abreisst. Fig. 9 b zeigt die verschiedenen Konfigurationen der Unterseite 25a,b. Je nach Wasserfahrzeugtyp und Aufgabenstellung, kann die Stufung in einem rechten Winkel 9a zur Strömung ausgerichtet sein, oder in einem schrägen Winkel 9b, oder in einer nicht gradlinigen Form 9c.
    Fig. 10
    zeigt eine schematische Hecksicht auf ein drehgelagertes Rumpfelement 7, welches eine verschränkte Unterseite 25c aufweist, d.h. die Aufkimmung im Vorderteil des Rumpfelement 7 ist in etwa identisch zur Aufkimmung des Rumpfbodens 1b des Wasserfahrzeuges 1a, wobei die Aufkimmung abströmseitig immer mehr reduziert wird. Insbesondere bei einem schweren Wasserfahrzeug 1 a wäre in der Übergangsphase von der Verdrängungs- in die Gleitphase eine möglichst flache Trimmklappe von Vorteil, d.h. mit möglichst wenig Aufkimmung, um damit möglichst viel Auftrieb im Heckbereich zu generieren. Dies wird mittels der Verschränkung der Unterseite 25 c des Rumpfelementes 7 in idealer Art erreicht. Die Verschränkung kann auch in multiplen waagrechten oder leicht geneigten Längsstufen erreicht werden und muss nicht zwingend fliessend sein.
    Fig. 11
    zeigt eine schematische Seitenansicht eines Rumpfelementes 7 mit einer flutbaren Kammer 26, welche mittels einer Pumpe 27 und dem Rohr 28, Wasser in das Rumpfelement 7 hinein- oder herausgepumpt werden kann. Das Fluten des Rumpfelementes 7 führt zu einer Stabilisierung des vor Anker liegenden Wasserfahrzeuges 1a, da es dieses insgesamt schwerer macht und damit den gesamten Rumpf des Wasserfahrzeuges 1a absenkt und dieser Umstand wiederum zu einer weiteren Stabilisierung des Fahrzeuges führt. Ein weiteres Mittel zur Stabilisierung eines Fahrzeuges kann mittels eines seitlichen Stabilisierungsbleches 29 erfolgen, welches wie ein Schwappblech agiert und das Rollen des Wasserfahrzeuges 1a dämpft, sobald das Rumpfelement 7 abgeklappt ist und das Stabilisierungsblech 29 sich grossflächig unter der Wasserlinie WL befindet.
    Fig. 12
    zeigt eine schematische Seitenansicht eines drehgelagerten Rumpfelementes 7 mit einem integrierten Querstrahler 30. Durch die feste Verbindung zwischen Rumpfelement 7 und Heck 1 mittels des Scharniermittels 6, kann auch ein schubstarker Querstrahler 30 zur Anwendung kommen, wie z.B. ein Standard Querstrahler oder ein Jetantrieb mit entsprechend gerichtetem Jetstrahl, ohne dass dadurch der Schwenkarmsatz 4 einer Seitenkraft ausgesetzt wird. Im Weiteren kann auch eine separate Trimmklappe 31 in das Rumpfelement 7 integriert werden, im Falle kein Verbindungszylinder 18 vorgesehen ist. Zudem ist beim auftriebswirksamen Rumpfelement 7 genügend Platz vorhanden um darin einen Beleuchtungskörper 43 zu installieren, statt ein Loch in den Rumpf des Wasserfahrzeuges 1a zu schneiden und sich ständig um die Dichtigkeit des Elementes kümmern zu müssen. Des Weitern sind die Abgase der Motoren immer ein Thema und je weiter weg vom Heck 1 diese ausgelassen werden, desto angenehmer ist es für die Passagiere an Bord eines Wasserfahrzeuges 1a, welches mit dem Motorabgasdurchlass 32 durch das Rumpfelement 7 bestens erreicht wird. Aufgrund des abklappbaren Rumpfelementes 7, ist der Abgasschlauch 33 zweigeteilt oder teleskopierbar oder als Faltenbalg ausgestaltet oder ähnlichem. Die hydraulischen oder elektrischen Zuleitungen 34 weisen eine entsprechende Formwelle auf, um die Distanzverschiebung beim klappen zu kompensieren.


    [0015] Selbstverständlich ist die Erfindung nicht nur auf die gezeigten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.

    Bezugszeichenliste



    [0016] 
    1
    Heck
    1a
    Wasserfahrzeug
    1b
    Rumpfboden
    2
    Wasserfahrzeuglift
    3
    Plattform
    4
    Schwenkarmsatz
    4a,4b
    Schwenkarme
    5
    Konsole
    6,6a
    Scharniermittel
    7
    Rumpfelement
    8
    Verbindungsmittel
    8a
    Lagerung
    9,a,b,c
    Stufung
    10
    Schiene
    11
    Wasserfahrzeugtreppe
    12
    Gelenk
    13
    Treppenstiege
    14
    Abdeckschamier
    14a
    Gasdruckfeder
    14b
    Entsperrtaste
    14c
    Entsperrleitung
    15
    Abdeckung
    16
    innenliegende Treppenstufen
    17 a,b
    Wirkzylinder
    18
    Verbindungszylinder
    19
    elektronische Mittel
    20
    Sensor
    21
    Geschwindigkeitssensor
    22a,b
    Hubanschlag
    23
    Auslenklagerung
    24
    Scharnierwinkelelement
    25a,b,c
    Unterseite
    26
    flutbare Kammer
    27
    Pumpe
    28
    Rohr
    29
    Stabilisierungsblech
    30
    Querstrahler
    31
    Trimmklappe
    32
    Motorabgasdurchlass
    33
    Abgasschlauch
    34
    Zuleitung
    35
    Zeitverzögerungsmechanismus
    36
    Drücker
    37
    Bremszylinder
    38
    Kolben
    39
    Druckfeder
    40
    Hebeltaster
    41
    Übersetzungshebel
    42
    Gelenkbolzen
    43
    Beleuchtungskörper
    H
    Hubweg Plattform
    HT
    Hubweg Treppe
    T
    Aufklappweg Abdeckung
    R
    Hebeltasterauslöseweg
    G
    Abgasweg
    F1
    Auftriebskraft
    F2
    Gewichtskraft
    WL
    Wasserlinie



    Ansprüche

    1. Wasserfahrzeug (1a) mit einem Wasserfahrzeuglift (2) oder einer Wasserfahrzeugtreppe (11), wobei am Wasserfahrzeug (1a) ein Auftriebskörperrumpfelement (7) angeordnet ist, welches am Heck (1) oder am Rumpfboden (1b) mittels eines Scharniermittels (6,6a) drehgelagert befestigt ist und mit dem Wasserfahrzeuglift (2) oder der Wasserfahrzeugtreppe (11) mittels eines Verbindungsmittels (8) oder eines Verbindungszylinders (18) verbunden ist, wobei das Absenken des Wasserfahrzeuglift (2) oder der Wasserfahrzeugtreppe ein Abklappen des Auftriebskörperrumpfelementes (7) zur Folge hat, dadurch gekennzeichnet, dass das Auftriebskörperrumpfelement (7) einen statischen Auftrieb aufweist solange das Wasserfahrzeug (1 a) im Wasser ruht.
     
    2. Wasserfahrzeug (1a) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Auftriebskörperrumpfelement (7) einen statischen Auftrieb und einen dynamischen Auftrieb (F1) bei Fahrt aufweist, oder dass das Auftriebskörperrumpfelement (7) einen dynamischen Auftrieb (F1) bei Fahrt aufweist.
     
    3. Wasserfahrzeug (1 a) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Wasserfahrzeuglift (2) einen Schwenkarmsatz (4), eine Plattform (3) und eine Konsole (5), welche am Heck (1) montiert ist, umfasst.
     
    4. Wasserfahrzeug (1a) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Wasserfahrzeugtreppe (11) eine Plattform (3) mit Treppenstiegen (13) und mindestens einem Gelenk (12), welches am Heck(1) montiert ist, umfasst
     
    5. Wasserfahrzeug (1 a) nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Plattform (3) Schienen (10) aufweist, mittels derer die Plattform ausfahrbar ist.
     
    6. Wasserfahrzeug (1 a) nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Wasserfahrzeuglift (2) mittels eines Wirkzylinders (17a) oder einer Gasdruckfeder (14a) direkt aktiviert werden, indem diese am Schwenkarm (4a oder 4b) angreifen und damit die Aktivierung des Hubs H oder HT der Plattform (3) oder Wasserfahrzeugtreppe (11) erfolgt.
     
    7. Wasserfahrzeug (1a) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Wasserfahrzeuglift (2) oder die Wasserfahrzeugtreppe (11) mittels eines Wirkzylinders (17b) oder einer Gasdruckfeder (14a) indirekt aktiviert werden, indem diese am Auftriebskörperrumpfelement (7) angreifen und mittels des Verbindungsmittels (8) oder Verbindungszylinders (18) die Aktivierung des Hubs H oder HT der Plattform (3) oder Wasserfahrzeugtreppe (11) erfolgt.
     
    8. Wasserfahrzeug (1a) nach Anspruch 6 oder 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Wirkzylinder (17a, 17b) elektrisch oder pneumatisch oder hydraulisch wirkt.
     
    9. Wasserfahrzeug (1a) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass an einem Wirkzylinder (17a) ein Sensor (20) angebracht ist, welcher mit einem elektronischen Mittel (19) verbunden ist, mit der Befehlsschaltung die dazu führt, dass der Wirkzylinder (17a) erst aktiviert werden kann wenn der Verbindungszylinder (18) sich in einer vorgegebenen Ausgangsposition befindet, detektiert mittels des Sensors (20a).
     
    10. Wasserfahrzeug (1a) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Verbindungszylinder (18) ab einer Geschwindigkeit des Wasserfahrzeuges (1 a), detektiert mittels eines Geschwindigkeitssensors (21), einfährt und damit das Auftriebskörperrumpfelement (7) hochfährt.
     
    11. Wasserfahrzeug (1a) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass sich zwischen dem Wasserfahrzeuglift (2) oder der Wasserfahrzeugtreppe (11) und dem Auftriebskörperrumpfelement (7) ein Hubanschlag (22a) und/oder zwischen dem Heck (1) und dem Auftriebskörperrumpfelement (7) sich ein starrer oder variabler Hubanschlag (22b) befindet.
     
    12. Wasserfahrzeug (1a) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit des Wasserfahrzeuges (1a) Unterseiten (25a) und (25b) des Auftriebskörperrumpfelements (7) angeströmt sind und ab einer darüber liegenden Geschwindigkeit nur die Unterseite (25a) oder keine Unterseite (25a,25b) angeströmt ist.
     
    13. Rumpfelement (7) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Rumpfelement(7), welches eine statische Auftriebskraft aufweist und den Wirkzylinder (17b) aufweist, mit entnommener Verbindung (8) oder Verbindungszylinder (18), als aktives Trimmelement Verwendung findet und in der Ruhestellung des Wasserfahrzeuges (1 a) als passives Trimmelement dient.
     
    14. Wasserfahrzeug (1 a) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass eine Plattform (3) mittels eines Schwenkarmsatzes (4, 4a, 4b) mit dem Heck (1) verbunden ist, ein Wirkzylinder (17a) auf den Schwenkarmsatz (4, 4a, 4b) eingreift, und das Auftriebskörperrumpfelement (7) mittels des Verbindungszylinders (18) ein- und ausfahrbar ist, wodurch das Auftriebskörperrumpfelement (7) eine Trimmklappenfunktion ausübt.
     
    15. Wasserfahrzeug (1 a) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass sich im Auftriebskörperrumpfelement (7) eine flutbare Kammer (26) befindet, welche mittels einer Pumpe (27) geflutet oder quasi leergepumpt werden kann oder und am Auftriebskörperrumpfelement (7) ein Stabilisierungsblech (29) angebracht ist.
     


    Claims

    1. Watercraft (1 a) with a watercraft lift (2) or a watercraft stair (11),
    with a hull element (7) arranged on the watercraft (1a), which is pivotally attached to the stern (1) or to the hull bottom (1b) by means of hinge (6,6a) and which is connected to the watercraft lift (2) or watercraft stair (11) by a connecting means (8) or a connecting cylinder (18), the lowering of the watercraft lift (2) or watercraft stair (11) results in swinging down of the hull element (7), characterized in that the hull element (7) has a static lift as long as the watercraft (1 a) rests in the water.
     
    2. Watercraft (1a) according to claim 1,
    characterized in that the hull element (7) has a static lift and a dynamic lift (F1) at speed, or that the hull element (7) has a dynamic lift (F1) at speed.
     
    3. Watercraft (1a) according to claim 1,
    characterized in that the watercraft lift (2) comprises a tilt arm set (4) a platform (3) and a console (5) which is fixed to the stern (1).
     
    4. Watercraft (1 a) according to claim 1,
    characterized in that the watercraft stair (11) comprises a platform (3) with stair steps (13) and at least one joint (12) which is fixed on the stern (1).
     
    5. Watercraft (1a) according to claim 3,
    characterized in that the watercraft lift (2) has rails (10) activated by means of a coercion adjustment mean or by means of hydraulic or electric mean.
     
    6. Watercraft (1a) according to claim 3,
    characterized in that the watercraft lift (2) and the watercraft stair (11) are directly controlled by means of a cylinder (17a) or a gas spring (14a) and are connected to the tilt arms (4a or 4b) so that the activation of the strokes (H) or (HT) of the platform (3) or watercraft stair (11) takes place.
     
    7. Watercraft (1a) according to claim 1,
    characterized in that the watercraft (2) and the watercraft stair (11) by means of cylinder (17b) or a gas spring (14a) are indirectly activated as they are connected to the hull element (7) and by means of connector (8) or connecting cylinder (18) the activation of the strokes (H) or (HT) of the platform (3) or watercraft stair (11) takes place.
     
    8. Watercraft (1a), according to claims 6 and 7,
    characterized in that the cylinder (17a,b) is operated electrically or pneumatically or hydraulically.
     
    9. Watercraft (1a) according to claim 1
    characterized in that on cylinder (17a) a sensor (20) is attached which is connected to the controller (19), with a command circuit which results in that the cylinder (17a) can only be activated when the connecting cylinder (18) is in a given position detected by means of sensor (20a).
     
    10. Watercraft (1 a) according to claim 1,
    characterized in that the connecting cylinder (18) retracts at a set speed detected by means of the speed sensor (21) and lifts the hull element (7).
     
    11. Watercraft (1a) according to claim 1,
    characterized in that between the watercraft lift (2) or the watercraft stair (11) and the hull element (7) a stroke end (22a) and / or between the stern (1) and the hull element (7) a rigid or variable stroke end (22b) is fixed.
     
    12. Watercraft (1a) according to claim 1,
    characterized in that to a set speed of the watercraft (1 a) bottom parts (25a) and (25b) of the hull element (7) are flow wetted and at a higher speed only the bottom part (25a) or no bottom part (25a,25b) is flow wetted.
     
    13. Watercraft (1a) according to claim 1,
    characterized in that the hull element (7) creating a static lifting force (F1) and having a cylinder (17b) and implementing connector (8) or connecting cylinder (18) to be used as an active trim element and in the idle position of the watercraft (1a) serves as passive trim element.
     
    14. Watercraft (1a) according to claim 1,
    characterized in that a platform (3)is connected to the stern (1) by means of tilt arms (4, 4a, 4b), a cylinder (17a) connects to the tilt arms (4, 4a, 4b) in that the watercraft lift 2 is firmly locked in, the hull element (7) can be extended in and out by the cylinder (18) allowing the hull element (7) to act as its own trim tab function.
     
    15. Watercraft (1a) according to claim 1,
    characterized in that there is a flooding chamber (26) in hull element (7) which by means of pump (27) may be flooded or nearly pumped empty or and a stabilization plate (29) is fixed on hull element (7).
     


    Revendications

    1. Navire (1 a) doté d'un ascenseur de navire (2) ou d'un escalier de navire (11), dans lequel
    un élément de coque de flotteur (7) est agencé sur le navire (1a), qui est fixé rotatif sur la poupe (1) ou sur le fond de coque (1 b) par le biais de moyens charnière (6, 6a) et est lié avec l'ascenseur de navire (2) ou avec l'escalier de navire (11) par le biais d'un moyen de liaison (8) ou d'un cylindre de liaison (18), dans lequel l'abaissement de l'ascenseur de navire (2) ou de l'escalier de navire entraîne un rabattement de l'élément de coque de flotteur (8), caractérisé en ce que
    l'élément de coque de flotteur (7) présente une portance statique, tant que le navire (1a) se déplace dans l'eau.
     
    2. Navire (1 a) selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    l'élément de coque de flotteur (7) présente une portance statique ou une portance dynamique (F1) pendant le déplacement ou en ce que l'élément de coque de flotteur (7) présente une portance dynamique (F1) pendant le déplacement.
     
    3. Navire (1a) selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    l'ascenseur de navire (2) comprend un jeu de bras de pivotement (4), une plate-forme (3) et une console (5) qui est montée sur la poupe (1).
     
    4. Navire (1 a) selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    l'escalier de navire (11) comprend une plate-forme (3) avec des marches (13) et au moins une articulation (12) qui est montée sur la poupe (1).
     
    5. Navire (1a) selon la revendication 3,
    caractérisé en ce que
    la plate-forme (3) présente des rails, grâce auxquels la plate-forme peut être déployée.
     
    6. Navire (1a) selon la revendication 3,
    caractérisé en ce que
    l'ascenseur de navire (2) est activé au moyen d'un vérin de commande (17a) ou d'un vérin à gaz (14a) de façon directe, en ce que ceux-ci actionnent le bras de pivotement (4a ou 4b) et, ainsi, entraînent l'activation de la course H ou HT de la plate-forme (3) ou de l'escalier de navire (11).
     
    7. Navire (1a) selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    l'ascenseur de navire (2) ou l'escalier de navire (11) sont activés de façon indirecte par le biais d'un vérin de commande (17b) ou d'un vérin à gaz (14a), en ce que ceux-ci actionnent l'élément de coque de flotteur (7) et, par le biais du moyen de liaison (8) ou du cylindre de liaison (18), entraînent l'activation de la course H ou HT de la plate-forme (3) ou de l'escalier de navire (11).
     
    8. Navire (1a) selon la revendication 6 ou 7,
    caractérisé en ce que
    le vérin de commande (17a, 17b) agit de manière électrique, pneumatique ou hydraulique.
     
    9. Navire (1 a) selon la revendication 1,
    caractérisé en ce qu'
    un capteur (20) est prévu sur le vérin de commande (17a), qui est lié à un moyen électronique (19) et qui entraîne, avec le circuit de commande que le vérin de commande (17a) peut être activé d'abord lorsque le cylindre de liaison (18) se trouve dans une position de départ prédéfinie, détectée par le biais du capteur (20a).
     
    10. Navire (1 a) selon la revendication 1,
    caractérisé en ce qu'
    le cylindre de liaison (18) démarre à partir d'une vitesse du navire (1a), détectée par le biais d'un capteur de vitesse (21) et entraîne ainsi que l'élément de coque de flotteur (7) s'élève.
     
    11. Navire (1 a) selon la revendication 1,
    caractérisé en ce qu'
    une butée de course (22a) se trouve entre l'ascenseur de navire (2) ou l'escalier de navire (11) et l'élément de coque de flotteur (7) et/ou une butée de course (22b) plus variable ou plus fixe se trouve entre la poupe (1) et l'élément de coque de flotteur (7).
     
    12. Navire (1a) selon la revendication 1,
    caractérisé en ce qu'
    jusqu'à une vitesse définie du navire (1 a), les côtés inférieurs (25a) et (25b) de l'élément de coque de flotteur (7) sont parcourus par le courant et, à partir d'une vitesse supérieure, seul le côté inférieur (25a) est parcouru ou aucun côté inférieur (25a, 25b) n'est parcouru par le courant.
     
    13. Élément de coque (7) selon la revendication 1,
    caractérisé en ce qu'
    l'élément de coque (7), qui présente une force de portance statique et le cylindre de commande (17b), sert de volet compensateur actif lorsque la liaison (8) ou le cylindre de liaison (18) est dégagé(e) et sert de volet compensateur passif en position d'arrêt du navire (1a).
     
    14. Navire (1 a) selon la revendication 1,
    caractérisé en ce qu'
    une plate-forme (3) est liée à la poupe (1) par le biais d'un jeu de bras de pivotement (4, 4a, 4b), un vérin de commande (17a) s'engrène sur le jeu de bras de pivotement (4, 4a, 4b) et l'élément de coque de flotteur (7) peut être engagé et dégagé par le biais du cylindre de liaison (18), ce qui entraîne que l'élément de coque de flotteur (7) exerce une fonction de volet compensateur.
     
    15. Navire (1 a) selon la revendication 1,
    caractérisé en ce qu'
    une chambre pouvant être remplie (26) se trouve dans l'élément de coque de flotteur (7), laquelle chambre peut être remplie ou quasiment pompée à vide au moyen d'une pompe (27) et/ou une tôle de stabilisation (29) est prévue sur l'élément de coque de flotteur (7).
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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