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(11) |
EP 2 242 949 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2018 Patentblatt 2018/46 |
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Anmeldetag: 12.02.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/051623 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/103655 (27.08.2009 Gazette 2009/35) |
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VERFAHREN ZUR WURFBESCHICKUNG BEI FEUERUNGSANLAGEN UND FEUERUNGSANLAGE
METHOD FOR MECHANICAL STOKING IN FIRING INSTALLATIONS AND FIRING INSTALLATION
PROCÉDÉ DE CHARGEMENT PAR PROJECTION DE CHAUFFERIES ET CHAUFFERIE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
21.02.2008 DE 102008010235
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.10.2010 Patentblatt 2010/43 |
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Patentinhaber: Christof International Management GmbH |
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1030 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- BAUMANN, Dietmar
71263 Schafhausen (DE)
- MADLSPERGER, Wolfgang
4210 Unterweitersdorf (AT)
- WEISS, Willibald
4230 Pregarten (AT)
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| (74) |
Vertreter: Babeluk, Michael |
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Patentanwalt
Florianigasse 26/3 1080 Wien 1080 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 4 217 070 FR-A1- 2 563 320 GB-A- 574 829 JP-A- S6 199 019
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DE-C- 686 716 GB-A- 523 265 GB-A- 574 829
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Wurfbeschickung bei Feuerungsanlagen gemäß
dem Oberbegriff von Patentanspruch 1 und eine Feuerungsanlage zur Durchführung des
Verfahrens gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 5.
[0002] Die Erfindung kann bei Feuerungsanlagen mit Schleuderrad-Wurfbeschickung eingesetzt
werden. Der feste, kleinteilige Brennstoff wird dabei mit Hilfe des im Wurfbeschicker
angeordneten Schleuderrades in den Feuerraum eingebracht. Durch Änderung der Drehzahl
des Schleuderrades kann die Wurfweite eingestellt werden.
[0003] Entsprechende Anlagen sind etwa aus der
DE 4217070 A1 bekannt, wo Kohle mittels Wurfbeschickung auf einen waagrechten Rost aufgebracht
wird. Der Wurfbeschicker ist dabei in etwa senkrecht über dem Ende des Rosts in der
Stirnwand des Feuerraums angebracht.
[0004] Die Anordnung des Wurfbeschickers über dem Ender des Rosts hat den Nachteil, dass
frischer Brennstoff auch nahe dem Ende des Rosts auf dem Rost auftrifft und vor dem
Austragen nicht mehr vollständig verbrennen kann. Dadurch kann der maximal zulässige
Restkohlenstoffgehalt der Asche möglicherweise nicht eingehalten werden.
[0005] Außerdem ist für eine Wurfweite bis zum gegenüberliegenden Anfang des Rosts eine
hohe Drehzahl des Wurfbeschickers notwendig.
[0006] Die
GB 574,829 A zeigt eine Feuerungsanlage, bei der ein Schleuderrad in einem abgesenkten Teil der
Feuerraumdecke angeordnet ist. Aus der
DE 686716 ist eine Beschickungsvorrichtung für Feuerungen bekannt, die ein Schleuderrad mit
senkrechter Drehachse aufweist. Die Beschickungsvorrichtung ist außerhalb des Bereichs
der Feuerraumdecke angeordnet. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die bekannte
Lösung kompakter auszuführen und Ausbrand zu verbessern. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
durch die Merkmale der Patentansprüche 1 bzw. 5 gelöst.
[0007] Dadurch, dass der Wurfbeschicker vom Ende des Rosts in Wurfrichtung versetzt wird,
kann in den letzten Bereich des Rosts vor dem Austrag kein frischer Brennstoff mehr
gelangen, sondern es wird nur der bereits in Verbrennung befindliche Brennstoff fertig
verbrannt. Dadurch wird eine vollständigere Verbrennung des Brennstoffes erzielt,
was eine Senkung des Restkohlenstoffgehaltes der Asche bedingt.
[0008] Dadurch, dass der Wurfbeschicker zusätzlich höher angeordnet wird, kann bei gleicher
Drehzahl des Schleuderrads eine größere Wurfweite erzielt werden bzw. bei gleichbleibender
Wurfweite die Drehzahl des Schleuderrades verringert werden.
[0009] Erfindungsgemäß ist dabei das Schleuderrad waagrecht angeordnet, also die Drehachse
des Schleuderrads steht senkrecht. Der Brennstoff wird von oben im Bereich der Nabe
des Schleuderrades in das Gehäuse des Wurfbeschickers eingebracht und dann mit Hilfe
der Flügel des Schleuderrades waagrecht nach außen und - durch Öffnungen des Wurfbeschickers
- in den Feuerraum gefördert. Selbstverständlich kann die Drehachse des Schleuderrads
auch gegen die Senkrechte gekippt sein.
[0010] Insbesondere sieht die Erfindung vor, dass der obere Teil der Stirnwand des Feuerraums
durch einen abgesenkten Teil der Feuerraumdecke nach innen in den Feuerraum versetzt
ist und der Brennstoff am oberen Ende der oberen Stirnwand eingebracht wird.
[0011] Die Feuerraumdecke schließt den Feuerraum an der Oberseite ab und weist eine Öffnung
für den Abzug des Rauchgases auf.
[0012] Um einen besonders niedrigen Restkohlenstoffgehalt der Asche zu erreichen, kann vorgesehen
werden, dass die Ausbrandzone zwischen 15 und 40%, insbesondere zwischen 20 und 40%,
der Länge des Rostes beträgt.
[0013] Aufgrund der fast oder ganz vollständigen Verbrennung am Rost gemäß dem erfindungsgemäßen
Verfahren kann auf eine Nachverbrennung in einer nachgeschalteten Einrichtung verzichtet
werden. Entsprechend kann daher vorgesehen sein, dass die Verbrennungsrückstände am
Ende des Rostes aus dem Feuerraum abgezogen werden.
[0014] Das erfindungsgemäße Verfahren kann insbesondere bei einem Vorschubrost zur Anwendung
kommen. Anders als bei einem Wanderrost, wo sich der Rost selbst in Förderrichtung
bewegt, bleiben z.B. die Stäbe des Rosts am Platz und werden nur hin- und herbewegt.
[0015] Eine dem erfindungsgemäßen Verfahren entsprechende Feuerungsanlage ist in Anspruch
5 angeführt. Diese umfasst zumindest einen Feuerraum, einen darin angeordneten Rost
sowie einen Wurfbeschicker, mit welchem Brennstoff entgegen der Förderrichtung des
Rosts auf den Rost aufgebracht werden kann. Die Feuerungsanlage ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Brennstoff mittels des Wurfbeschickers unmittelbar unter der Feuerraumdecke
eingebracht werden kann, und zwar in Förderrichtung des Rosts gesehen vor Ende des
Rosts, sodass bei Betrieb des Wurfbeschickers am Rost zwischen Wurfbeschicker und
Ende des Rostes eine Ausbrandzone entsteht, die nicht mit frischem Brennstoff beaufschlagt
werden kann.
[0016] Bei der Feuerungsanlage kann entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren vorgesehen
sein, dass die Ausbrandzone zwischen 15 und 40%, insbesondere zwischen 20 und 40%,
der Länge des Rostes beträgt.
[0017] Ebenso, dass am Ende des Rostes ein Austrag vorgesehen ist, mit welchem die Verbrennungsrückstände
aus dem Feuerraum abgezogen werden können, und/oder dass der Rost ein Vorschubrost
ist. Erfindungsgemäß ist der obere Teil der Stirnwand des Feuerraums durch einen abgesenkten
Teil der Feuerraumdecke nach innen in den Feuerraum versetzt ist. Dabei ist am oberen
Ende der oberen Stirnwand eine Öffnung zum Einbringen des Brennstoffs vorgesehen ist.
[0018] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Figur dargestellt und wird im Folgenden
erläutert.
[0019] Die Figur zeigt schematisch den Feuerraum 1 einer Feuerungsanlage, in der waagrecht
ein Rost 2 angeordnet ist, welcher von links nach rechts fördert. Dieser Vorschubrost
besteht aus einzelnen Elementen mit in Förderrichtung ausgerichteten Stäben (in diesem
Beispiel haben die Stäbe eine Länge von 500mm), wobei nur jedes zweite Element hin
und her bewegt wird. Der Brennstoff 3 wird von oben einem Wurfbeschicker 4 zugeführt
und mittels diesem in den Feuerraum 1 gefördert.
[0020] Der Wurfbeschicker 4 weist ein waagrecht angeordnetes Schleuderrad auf, also die
Drehachse des Schleuderrads steht senkrecht. Der Brennstoff 3 wird von oben im Bereich
der Nabe des Schleuderrades in den Wurfbeschicker 4 eingebracht und dann mit Hilfe
der Flügel des Schleuderrades waagrecht nach außen und - durch Öffnungen des Wurfbeschickers
- in den Feuerraum gefördert. Wie bereits vorher erwähnt kann die Drehachse des Schleuderrads
auch gegen die Senkrechte gekippt sein.
[0021] Der Wurfbeschicker 4 selbst ist dabei außerhalb des Feuerraums 1 angeordnet, die
Öffnungen des Wurfbeschickers 4 münden in eine Öffnung 6 des Feuerraums 1, und zwar
so, dass der Brennstoff so knapp wie möglich unterhalb der Feuerraumdecke 5 ausgebracht
werden kann. Die Fallkurven des in den Feuerraum geförderten Brennstoffes sind durch
Kurven 7 dargestellt. Zu diesem Zweck ist die Feuerraumdecke 5 vom ausbrandseiten
Ende des Feuerraums 1 her bis zur Öffnung 6 für den Brennstoff abgesenkt, sodass über
diesem abgesenkten Teil 5a der Feuerraumdecke 5 der Wurfbeschicker 4 Platz hat. In
der durch die Absenkung zu bildenden oberen Stirnwand 8 ist die Öffnung 6 des Feuerraums.
Die untere Stirnwand 13 des Feuerraums 1 bleibt unverändert. Dabei sind in diesem
Beispiel die Stirnwand 8, 13 des Feuerraums 1 senkrecht angeordnet. Die Stirnwand
8, 13 könnte aber auch ganz oder teilweise schräg angeordnet sein, wobei die senkrechte
Komponente überwiegen sollte. Sobald die waagrechte Komponente überwiegt, also die
Wand mehr als 45° gegen die Senkrechte geneigt ist, muss man diese Wand bereits der
Feuerraumdecke 5 zuordnen.
[0022] Die Feuerraumdecke 5 schließt den Feuerraum 1 an der Oberseite ab und weist eine
Öffnung für den Abzug des Rauchgases 9 auf. Ein wesentlicher Teil der Feuerraumdecke
ist in diesem Beispiel waagrecht angeordnet, dieser Teil umfasst hier etwa die halbe
Länge des Rosts 5. Natürlich kann die Feuerraumdecke auch eine beliebige andere Form
haben, die von der jeweiligen Anwendung, insbesondere vom Brennstoff, abhängt. Bei
anderen Anwendungen kann etwa die Öffnung für den Abzug des Rauchgases 9 größer oder
kleiner sein.
[0023] Dadurch, dass die Öffnung 6 für den Brennstoff aus dem Wurfbeschicker 4 entgegen
der Förderrichtung des Rosts 5 in den Feuerraum hineinversetzt wird, entsteht auf
dem Rost 5 die Ausbrandzone 10, in welche direkt aus dem Wurfbeschicker 4 kein frischer
Brennstoff 7 gelangen kann. Die Ausbrandzone 10 reicht daher zumindest von senkrecht
unterhalb der Öffnung 6, also der oberen Stirnwand 8, bis zum austragseitigen Ende
des Rosts 5. Die Ausbrandzone beträgt bei dieser Ausführung etwa ein Sechstel der
Länge des Rostes.
[0024] Der frische Brennstoff 7 aus dem Wurfbeschicker 4 kann nur im übrigen Bereich 11
des Rosts 5 auftreffen. Die Verbrennung beginnt also in diesem Bereich 11 und setzt
sich in der Ausbrandzone 10 fort, bis schließlich die am Ende des Rosts 5 übrig bleibende
Asche 12 ohne Nachverbrennung aus dem Feuerraum 1 gefördert wird.
[0025] Statt einem Vorschubrost kann auch ein Wanderrost verwendet werden. Auch muss der
Rost nicht waagrecht, sondern er kann auch leicht geneigt angeordnet sein, etwa um
bis zu 7° gegen die Horizontale geneigt. Neben der hier beispielhaft gezeigten Ausführung
kann der Rost auch in Stufen ausgeführt sein.
Bezuaszeichen:
[0026]
- 1
- Feuerraum
- 2
- Rost
- 3
- Zugeführter Brennstoff
- 4
- Wurfbeschicker
- 5
- Feuerraumdecke
- 5a
- abgesenkter Teil der Feuerraumdecke 5
- 6
- Öffnung des Feuerraums für Brennstoff
- 7
- in den Feuerraum geförderter Brennstoff
- 8
- obere Stirnwand des Feuerraums
- 9
- Rauchgas
- 10
- Ausbrandzone
- 11
- Mit Brennstoff beaufschlagter Bereich
- 12
- Asche
- 13
- untere Stirnwand des Feuerraums
1. Verfahren zur Wurfbeschickung bei Feuerungsanlagen, bei welchem Brennstoff (3, 7)
mittels eines Wurfbeschickers (4) auf einen im Feuerraum (1) angeordneten Rost (2)
aufgebracht wird, wobei die Wurfrichtung der Förderrichtung des Rosts (2) entgegen
gerichtet ist, und wobei der obere Teil einer Stirnwand des Feuerraums (1) durch einen
abgesenkten Teil (5a) der Feuerraumdecke (5) nach innen in den Feuerraum (1) versetzt
ist, so dass der Brennstoff (3, 7) in Förderrichtung des Rosts (2) gesehen vor dem
Ende des Rosts (2) eingebracht wird, so das am Rost (2) zwischen dem Wurfbeschicker
(4) und dem Ende des Rostes (2) eine Ausgebrandzone (10) entsteht, die nicht mit frischem
Brennstoff (3, 7) beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennstoff (3, 7) unmittelbar unter der Feuerraumdecke (5) am oberen Ende der
oberen Stirnwand (8) über einen Wurfbeschicker (4) mit einem Schleuderrad mit einer
zumindest annähernd senkrechten Drehachse eingebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbrandzone (10) zwischen 15 und 40%, insbesondere zwischen 20 und 40%, der
Länge des Rostes (2) beträgt.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbrennungsrückstände (12) am Ende des Rostes (2) aus dem Feuerraum (1) abgezogen
werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rost (2) ein Vorschubrost ist.
5. Feuerungsanlage zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
umfassend zumindest einen Feuerraum (1), mit einem darin angeordneten Rost (2) und
einem Wurfbeschicker (4), mit welchem Brennstoff (3, 7) entgegen der Förderrichtung
des Rosts (2) auf diesen aufgebracht werden kann, und zwar in Förderrichtung des Rosts
(2) gesehen vor dem Ende des Rosts (2), so dass bei Betrieb des Wurfbeschickers (4)
am Rost (2) zwischen Wurfbeschicker (4) und dem Ende des Rosts (2) eine Ausbrandzone
(10) entsteht, die nicht mit frischem Brennstoff (3, 7) beaufschlagt werden kann,
wobei der obere Teil einer Stirnwand (8) des Feuerraums (1) durch einen abgesenkten
Teil (5a) der Feuerraumdecke (5) nach innen in den Feuerraum (1) versetzt ist und
am oberen Ende der oberen Stirnwand (8) eine Öffnung (6) zum Einbringen des Brennstoffs
(3, 7) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Wurfbeschicker (4) ein Schleuderrad mit einer zumindest annähernd senkrechten
Drehachse aufweist, wobei der Wurfbeschicker derart angeordnet ist, dass der Brennstoff
mittels des Wurfbeschickers unmittelbar unter der Feuerraumdecke (5) eingebracht wird.
6. Feuerungsanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbrandzone (10) zwischen 15 und 40%, insbesondere zwischen 20 und 40%, der
Länge des Rostes (2) beträgt.
7. Feuerungsanlage nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des Rostes (2) ein Austrag vorgesehen ist, mit welchem die Verbrennungsrückstände
(12) aus dem Feuerraum (1) abgezogen werden können.
8. Feuerungsanlage nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Rost (2) ein Vorschubrost ist.
1. Method for mechanical stoking in firing installations, in which fuel (3, 7) is applied
by means of a throw feeder (4) to a grate (2) arranged in the firing chamber (1),
wherein the throwing direction is directed in the opposite direction to the conveying
direction of the grate (2), and wherein the upper part of an end wall of the firing
chamber (1) is offset inwards into the firing chamber (1) by a lowered part (5a) of
the firing chamber ceiling (5), so that the fuel (3, 7) is introduced before the end
of the grate (2) as viewed in the conveying direction of the grate (2), so that a
burnout zone (10), which does not have fresh fuel (3, 7) applied thereto, is formed
on the grate (2) between the throw feeder (4) and the end of the grate (2), characterised in that the fuel (3, 7) is introduced directly below the firing chamber ceiling (5) at the
upper end of the upper end wall (8) via a throw feeder (4) with a centrifugal wheel
having an at least approximately vertical axis of rotation.
2. Method according to claim 1, characterised in that the burnout zone (10) is between 15 and 40%, in particular between 20 and 40%, of
the length of the grate (2).
3. Method according to one of claims 1 or 2, characterised in that the combustion residues (12) are drawn off from the firing chamber (1) at the end
of the grate (2).
4. Method according to one of claims 1 to 3, characterised in that the grate (2) is a feed grate.
5. Firing installation for carrying out a method according to one of claims 1 to 4, comprising
at least one firing chamber (1) with a grate (2) arranged therein and a throw feeder
(4), with which fuel (3, 7) can be applied to the grate (2) against the conveying
direction thereof, namely before the end of the grate (2) as seen in the conveying
direction of the grate (2), so that during operation of the throw feeder (4) on the
grate (2) between the throw feeder (4) and the end of the grate (2) a burnout zone
(10) is formed which cannot be supplied with fresh fuel (3, 7), wherein the upper
part of an end wall (8) of the firing chamber (1) is offset inwards into the firing
chamber (1) by a lowered part (5a) of the firing chamber ceiling (5), and an opening
(6) for introducing the fuel (3, 7) is provided at the upper end of the upper end
wall (8), characterised in that the throw feeder (4) has a centrifugal wheel with an at least approximately vertical
axis of rotation, wherein the throw feeder is arranged in such a way that the fuel
is introduced directly below the firing chamber ceiling (5) by means of the throw
feeder.
6. Firing installation according to claim 5, characterised in that the burnout zone (10) is between 15 and 40%, in particular between 20 and 40%, of
the length of the grate (2).
7. Firing installation according to one of claims 5 or 6, characterised in that a discharge is provided at the end of the grate (2) with which the combustion residues
(12) can be drawn off from the firing chamber (1).
8. Firing installation according to one of claims 5 to 7, characterised in that the grate (2) is a feed grate.
1. Procédé de chargement par projection dans des installations de chauffage selon lequel
un combustible (3, 7) est déposé au moyen d'un chargeur par projection (4) sur une
grille (2) montée dans le foyer (1), la direction de projection étant opposée à la
direction de déplacement de la grille (2) et la partie supérieure d'une paroi frontale
du foyer (1) étant décalée vers l'intérieur dans le foyer (1) par une partie abaissée
(5a) du plafond (5) du foyer de sorte que dans sa direction de déplacement le combustible
(3, 7) soit introduit, à l'avant de l'extrémité de la grille (2) pour que sur celle-ci
soit créée, entre le chargeur par projection (4) et son extrémité, une zone éteinte
(10) qui n'est pas alimentée en combustible frais (3, 7),
caractérisé en ce que
le combustible (3, 7) est directement introduit au-dessous du plafond (5) du foyer
à l'extrémité supérieure de la paroi frontale (8) par l'intermédiaire d'un chargeur
par projection (4) au moyen d'une roue centrifuge ayant un axe de rotation au moins
essentiellement vertical.
2. Procédé conforme à la revendication 1,
caractérisé en ce que
la zone éteinte (10) occupe entre 15 et 40 % et en particulier entre 20 et 40 % de
la longueur de la grille (2).
3. Procédé conforme à l'une des revendications 1 et 2,
caractérisé en ce que
les résidus de combustion (12) sont soutirés du foyer (1) à l'extrémité de la grille
(2).
4. Procédé conforme à l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
la grille (2) est une grille mobile d'avancement.
5. Installation de chauffage permettant la mise en oeuvre d'un procédé conforme à l'une
des revendications 1 à 4, comprenant au moins un foyer (1) dans lequel est montée
une grille (2) ainsi qu'un chargeur par projection (4) à l'aide duquel du combustible
(3, 7) peut être déposé sur cette grille (2) en direction opposée à sa direction de
déplacement, et, ce, à l'avant de l'extrémité de la grille (2), dans la direction
de déplacement de celle-ci, de sorte que, lors du fonctionnement du chargeur par projection
(4), soit créée, sur la grille (2), entre le chargeur par projection (4) et l'extrémité
de cette grille (2) une zone éteinte (10) qui ne peut pas être alimentée en combustible
frais (3, 7), la partie supérieure d'une paroi frontale (8) du foyer (1) étant décalée
vers le bas dans le foyer (1) par une partie abaissée (5a) du plafond (5) de ce foyer,
et, à l'extrémité supérieure de la paroi frontale (8) étant prévue une ouverture (6)
d'introduction du combustible (3, 7),
caractérisée en ce que
le chargeur par projection (4) comporte une turbine ayant un axe de rotation au moins
essentiellement vertical, le chargeur par projection étant monté de sorte que le combustible
soit introduit au moyen du chargeur par projection immédiatement au-dessous du plafond
(5) du foyer.
6. Installation de chauffage conforme à la revendication 5,
caractérisée en ce que
la zone éteinte (10) occupe entre 15 et 40 % et en particulier entre 20 et 40 % de
la longueur de la grille (2).
7. Installation de chauffage conforme à l'une des revendications 5 et 6, caractérisée en ce qu'
à l'extrémité de la grille (2) il est prévu une évacuation à l'aide de laquelle les
résidus de combustion (12) peuvent être soutirés du foyer (1).
8. Installation de chauffage conforme à l'une des revendications 5 à 7, caractérisée en ce que
la grille (2) est une grille mobile d'avancement.

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