(19)
(11) EP 2 243 571 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
27.10.2010  Patentblatt  2010/43

(21) Anmeldenummer: 09405070.5

(22) Anmeldetag:  20.04.2009
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B21J 9/18(2006.01)
B30B 1/26(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL BA RS

(71) Anmelder: Farina Presse S.p.A.
23867 Suello (LC) (IT)

(72) Erfinder:
  • Formenti, Sergio
    22036 Erba (Como) (IT)
  • Civardi, Paolo
    23868 Valmadrera ( Lecco) (IT)

 
Bemerkungen:
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
 


(54) Stösselverstellsystem für mechanische Pressen mit Kulissenkinematik


(57) Mechanische Presse mit Kulissenkinematik (1,4) zur Bewegung des Stößels (18,19), gekennzeichnet durch ein Höhenverstellsystem zur Einstellung der Werkzeuge, mittels eines verzahnten Exzenterrings (11), der in der Kulisse (1,4) gelagert ist und mittels einer Schnecke (9) gedreht wird. Der obere Teil (18) des Stößels ist getrennt, um den Einbau der Bauteile zu erleichtern.
Die Kulisse (1,4) besteht aus zwei Teilen (1,4) und ist mechanisch mit Federn, die das Spiel mit dem verzahnten Exzenterring (9) aufheben, verriegelt.
Der obere Teil (4) der Kulisse (1,4) wird während der Verstellung mittels Hydraulikzylinder (5) gelöst, was der Schnecke erlaubt (9), den verzahnten Exzenterring (11) frei in seinem Sitz drehen zu lassen.
Die Schnecke (9) ist im oberen Teil (4) der Kulisse (1,4) gelagert und von einem Getriebemotor (8) angetrieben; ihre Stellung wird von einem Encoder (7) kontrolliert.
Diese Vorrichtung ermöglicht es, den Stößel (18,19) in sehr kurzer Zeit zu verstellen, ohne den Produktionsgang der Presse zu unterbrechen.




Beschreibung

Gebiet der Technik



[0001] Die Erfindung betrifft eine mechanische Presse für das Warm- und Kaltschmieden von Metallen mit einem Stößelverstellsystem, das einen von einer Schnecke bewegten verzahnten Exzenterring verwendet und sich in einer Kulissenkinematik befindet.

Stand der Technik



[0002] In einer mechanischen Presse für das Schmieden von Metallen ist die Bewegung des Stößels mit Festhub von der Drehung einer Exzenterwelle innerhalb eines aus einer oder mehreren Pleuelstangen bestehenden kinematischen Systems und ähnlichen kinematischen Systemen gegeben. Damit verbunden werden muss ein Stößelverstellsystem, um die Stärke der Pressteile zu ändern und ihre Maßgenauigkeit, die von Werkzeugverschleiß, Einfederung der Presse und Temperaturschwankungen während des Produktionsgangs abhängen, beizubehalten.

[0003] Die für die Höhenverstellung bekannten Systeme verwenden komplexe und sperrige Vorrichtungen mit relativ langen Zeiten für eine Verstellung der Pressteildicke.

[0004] Daher muss während des Verstellens der Pressenbetrieb eine Zeit lang unterbrochen werden, was die Produktionskapazität der gesamten Linie nachteilig beeinflusst.

[0005] Die am häufigsten auf Pressen für das Schmieden von Metall verwendeten Lösungen sind:

○ Im Pressenuntergestell eingesetzte Verstellkeile

○ Zwischen Pleuelfuß und Stößel angebrachter Exzenterbolzen

○ Exzentrische Tischlager, die die gesamte Exzenterwelle mit entsprechendem Schwungrad-Kupplungs-Aggregat und Bremsaggregat bewegen.

○ In einem Pleuelauge oder Pleuelfuß eingesetzter verzahnter Exzenterring mit Schnecke.

Quellennachweis
Patent-Nr. Erfinder Veröffentlicht am Vergeben an
JP2002239799 Hiraishi Kenji 2002-08-28 SUMITOMO H.I.
JP2001300797 Yamada Yoshinobu 2001-10-30 SUMITOMO H.I.
JP2001150199 Mototani Masahiro 2001-06-05 KOMATSU Mit freundlichen Grüßen CO.
JP2001071085 Ozaki Yutaka 2001-03-21 SUMITOMO H.I.
US5666838 G.Michael Dudick 1997-09-16 EFCO-ERIE
JP8332600 Kitada Nobuo 1996-12-17 KURIMOTO LTD
US5321969 Johannes Bakermans 1994-06-21 THE WHITAKER CO.
DE3705235 Norbert Gober 1988-09-01 EUMUCO
GB1402201 - 1975-08-06 ERFURT
US3726123 Werner Bothe 1973-04-10 HASENCLEVER
GB1177393 Zilka Stanislav 1970-01-14 SMERALOVY ZD Y

Detaillierte Darstellung der Erfindung



[0006] Zweck der Erfindung ist die Verwirklichung einer Presse mit Kulissenkinematik, die über ein zuverlässiges System für schnelles Verstellen des Stößels ohne Aussetzen des Produktionsgangs der Schmiedelinie verfügt.

[0007] Die erzielten Vorteile sind:

○ Geringerer Zeitaufwand für die Ausführung eines Stößelverstellganges während der Pressebetrieb.

○ Automatische Verriegelung des verzahnten Exzenterrings mit Annullierung des Spiels in seinem Sitz.

○ Hydraulische Entriegelung des verzahnten Exzenterrings während der Verstellphase, zur Erleichterung seiner Drehung.

○ Temperaturüberwachung der Lagerbuchse im verzahnten Exzenterring durch Einbau eines Temperaturfühlers.

○ Optimierung des Schmiersystems der oben genannten Lagerbuchse.



[0008] Hauptmerkmal der Erfindung ist das aus einem in die Kulisse eingesetzten von einer Schnecke gedrehten verzahnten Exzenterring bestehende Stößelverstellsystem.
Die Kulisse ist zweiteilig und mittels Schrauben verriegelt, die mit Federn gespannt sind, um das Spiel zwischen Kulisse und verzahntem Exzenterring aufzuheben.
Während der Stößelverstellung wird der obere Teil der Kulisse mittels Hydraulikzylindern angehoben, die sich der von den Federn ausgeübten Schließkraft entgegensetzen.
Die Schnecke, die von einem Getriebemotor angetrieben ist und deren Stellung von einem Encoder überwacht wird, lässt den verzahnten Exzenterring frei in seinem Sitz laufen.
Diese Vorrichtung erlaubt die Verstellung des Stößels in sehr kurzer Zeit ohne Unterbrechung des Produktionsgangs der Presse.

[0009] Ein in den unteren Teil der Kulisse eingesetzter Temperaturfühler misst ständig die Temperatur der Lagerbuchse im verzahnten Exzenterring.
Der Temperaturfühler befindet sich auf einer Halterung im unteren Teil der Kulisse und auf der Höhe der Aussparung des verzahnten Exzenterrings in Kontakt mit der Lagerbuchse. Auf der Höhe des Berührungspunktes mit dem Temperaturfühler ist die Lagerbuchse konzentrisch zum Außendurchmesser des verzahnten Exzenterrings gedreht, damit eine feste Stellung des Temperaturfühlers gewährleistet ist.

[0010] Dank besonderer Vorkehrungen erlaubt das Schmiersystem die Verteilung des Schmierfetts direkt im am meisten beanspruchten Arbeitsbereich.
  • Die Kulisse besitzt in ihrem unteren und oberen Teil Rinnen zum Einspritzen des Schmierfettes durch die im verzahnten Exzenterring vorhandenen Durchgangslöcher.
  • Die Lagerbuchse sieht schraubenförmige Rinnen vor, die das Schmierfett sammeln und es auf der gesamten Innenfläche verteilen.

Verwirklichung der Erfindung



[0011] In der beschriebenen mechanischen Schmiedepresse ist die Stößelbewegung (18) (19) Abhängig aus der Drehung der Exzenterwelle (20) in einer in die Stößelstruktur integrierten Kulissenkinematik (Abb.1).
Während der Drehung der Exzenterwelle kann die Kulisse frei in waagerechter Richtung im Stößelsitz (18) (19) laufen, während sie den Stößel zwingt, eine senkrechte Abstiegs- und Anstiegs-bewegung auszuführen mit einem Hub, der doppelt so hoch wie die Wellenexzentrität ist (20).
Um den Einbau der Bauteile der gesamten Kinematik zu vereinfachen, wird vorher der obere Teil des Stößels getrennt und dann mittels Druckbolzen (15), Führungsbuchsen (16) und Nutmuttern (17), die mit einer hydraulischen Vorrichtung festgezogen werden, mit dem unteren Teil (19) verbunden.

[0012] Die Höhenverstellung des Stößels zum Einstellen der Werkzeuge (Abb.2) erfolgt mittels eines verzahnten Exzenterrings (11), der in der Kulisse (01) (04) untergebracht ist und mittels einer Schnecke (09) gedreht wird. Die Kulisse besteht aus einem unteren Teil (01) und einem oberen Teil (04) mechanisch mit Schrauben (06) verriegelten sind; diese Schrauben sind mit Tellerfedern gespannt, so dass sie den verzahnten Exzenterring (11) in seinem Sitz verriegeln und das zwischen dem verzahnten Exzenterring (11) und der Kulisse (01) (04) bestehende Spiel aufheben.
Während der Stößelverstellung (18) (19) setzen sich Hydraulikzylinder (5) der Schließkraft des oberen Teils der Kulisse (04) entgegen und stellen das zwischen dem verzahnten Exzenterring (11) und der Kulisse (01) (04) vorgesehene Spiel wieder her.
Der verzahnte Exzenterring (11) kann so mittels der Schnecke (09) frei in seinem Sitz drehen.
Die Schnecke (09) befindet sich im oberen Teil der Kulisse (04), um weitere Beanspruchungen während der Arbeitsphase der Presse auszuschließen, und erlaubt, axial einen Getriebemotor (08) für das Drehen der Schnecke selbst (09) anzubringen. Ihre Stellung wird über die gesamte Drehzeit des verzahnten Exzenterrings (11) mittels eines Encoders (07) gesteuert.

[0013] Am Ende der Verstellung (Abb. 3) wird der in den Hydraulikzylindern (05) enthaltene Druck abgelassen, damit die Schrauben (06) den oberen Teil der Kulisse (04) automatisch wieder schliessen können und so das Spiel mit dem verzahnten Exzenterring (11) aufheben.
Diese Vorrichtung erlaubt die Verstellung des Stößels in sehr kurzer Zeit während des Produktionsgangs zwischen den Prellschlägen, ohne dass die Produktion unterbrochen werden muss.
Um die Temperatur der Lagerbuchse (12) im verzahnten Exzenterring (11) enthalten, überwachen zu können, wurde im unteren Teil der Kulisse (01) eine Aussparung für das Anbringen einer Halterung mit einem Temperaturfühler (03) realisiert; die Halterung dient auch als mechanische Sperrung bei der Drehung des verzahnten Exzenterrings.
Die Stellung des Temperaturfühlers (03), der unter Verwendung einer Feder mit der Lagerbuchse (12) in Kontakt bleibt, ändert sich nicht im zentralen Teil der Lagerbuchse (12), weil diese konzentrisch zum Aussendurchmesser des verzahnten Exzenterrings (11) formgedreht ist.
Im unteren und oberen Teil der Kulisse (01) (04) wurden Sackrinnen ausgeführt, die in der Lage sind, durch mündende radiale Schmierlöcher (14) um das Schmierfett einzugeben. Diese sind im verzahnten Exzentrring ausgeführt und in die schraubenförmige Rinnen auf der Innenoberfläche del Lagerbuchse münden.
Diese Vorkehrung ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung des Fetts in der Nähe des Arbeitsbereichs auf dem gesamten Drehbogen der Lagerbuchse (12).

Zeichnungen



[0014] 

Abbildung 1
zeigt einen Teilschnitt des Stößels, der Exzenterwelle und der Kulisse mit dem Stößelverstellsystem.

Abbildung 2
zeigt die Kulisse mit dem gesamten Stößelverstellsystem.

Abbildung 3
zeigt einen Teilschnitt der Kulisse und des Stößelverstellsystems.



[0015] Beschreibung der in der jeweiligen Zeichnung angegebenen Bauteile
01.
Unterer Teil der Kulisse
02.
Temperaturfühlerhalterung
03.
Temperaturfühler
04.
Oberer Teil der Kulisse
05.
Hydraulikzylinder
06.
Schrauben
07.
Encoder
08.
Hydraulischer Getriebemotor
09.
Schnecke
10.
Schmierrinnen
11.
Verzahnter Exzenterring
12.
Lagerbuchse
13.
Seitliche Führungsschuhe
14.
Radialschmierlöcher
15.
Druckbolzen
16.
Führungsbuchsen
17.
Nutmuttern
18.
Oberer Teil des Stößels
19.
Unterer Teil des Stößels
20.
Exzenterwelle



Ansprüche

1. Mechanische Exzenterpresse mit Kulissenkinematik für die Bewegung des Stößels, gekennzeichnet durch ein Stößelverstellsystem bestehend aus einem verzahnten Exzenterring (11), der in die Kulisse eingesetzt ist und von einer Schnecke (09) mittels eines hydraulischen Getriebemotors (08) gedreht wird, wobei die Stellung der Schnecke (09) mit einem Encoder (07) kontrolliert wird.
 
2. Mechanische Exzenterpresse gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Kulisse mit dem Stößelverstellsystem in einem Stößel angebracht ist, dessen oberer Teil des Stößels (18) eingesetzt ist und einteilig mit dem unteren Teil des Stößels (19) verbunden ist mit einer Reihe von Druckbolzen (15), entsprechenden Führungsbuchsen (16) und hydraulisch verriegelnden Nutmuttern (17), um den Ein- und Ausbau des Stößels und der Kulisse zu erleichtern.
 
3. Mechanische Exzenterpresse gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass aus einem unteren Teil der Kulisse(01) und einem oberen Teil der Kulisse (04) besteht, mittels federgespannten Schrauben (06) während des Pressenbetriebs verriegelt und hydraulisch während der Verstellphase mit Hydraulikzylindern (05), die im oberen Teil der Kulisse (04) untergebracht sind, entriegelt wird.
 
4. Mechanische Exzenterpresse gemäß Anspruch 1 und 3, gekennzeichnet dadurch, dass die Schnecke (09) im oberen Teil der Kulisse (04) in einem ovalförmigen Sitz untergebracht ist, um das Heben der Schnecke (09) und das Ausrasten der Zähne aus dem verzahnten Exzenterring (11) zu erlauben; damit ist der Ein- und Ausbau der Schnecke (09) ermöglicht.
 
5. Mechanische Exzenterpresse gemäß Anspruch 3, gekennzeichnet dadurch , dass sich im unteren Teil der Kulisse (01) eine Temperaturfühlerhalterung (02) befindet und ein Temperaturfühler (03), der die Temperatur einer Lagerbuchse (12) misst; die Temperaturfühlerhalterung (02), die in die Durchgangsnut des verzahnten Exzenterrings (11) eingesetzt ist, wird auch verwendet als mechanische Verriegelung bei seiner Drehung.
 
6. Mechanische Exzenterpresse gemäß Anspruch 1 und 5, gekennzeichnet dadurch, dass die Lagerbuchse (12) in der Nähe der Durchgangsnut im verzahnten Exzenterring (11) einen Kontaktbereich für den Temperaturfühler (03) aufweist; dieser Kontaktbereich ist konzentrisch zum Außendurchmesser des verzahnten Exzenterrings (11) bearbeitet ist und erforderlich ist, um die Stellung des Temperaturfühlers (03) während des Drehens der Lagerbuchse (12) konstant zu halten.
 
7. Mechanische Exzenterpresse gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass der verzahnte Exzenterring (11) auf seinem Kreis eine Reihe Radialschmierlöcher (14) aufweist, um eine optimale Verteilung des Schmiermittels in der Lagerbuchse (12) zu gewährleisten.
 
8. Mechanische Exzenterpresse gemäß Anspruch 3, gekennzeichnet dadurch, dass der hydraulische Getriebemotor (08) axial zur Schnecke (09) sitzt und auf einer der beiden Seiten des oberen teils der Kulisse (04) angebracht ist.
 
9. Mechanische Exzenterpresse gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass der Encoder (07) auf einer der beiden Seiten des oberen Teils der Kulissen (04) angebracht ist, und der Encoder axial zur Schnecke (09) gelagert oder mittels einer kinematischen Kette seitlich vorverlegt ist.
 


Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.


1. Mechanische Exzenterpresse, die ein Stäßelverstellsystem einschließt, das aus einem verzahnten Exzenterring (11) und einer Schnecke (09) besteht, gekennzeichnet durch eine selbstverriegelnde Struktur, die das Aufheben des Spiels während des Betriebs der Presse gewährleistet; die Presse besteht aus einem unteren Kulissenteil (01) und einem oberen Kulissenteil (04), die mechanisch untereinander mittels einer Reihe von Schrauben (06) verriegelt sind und hydraulisch mittels Hydraulikzylindern (05) geöffnet werden.
 
2. Mechanische Exzenterpresse gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass im geschlossenen Zustand des Verstellsystems der untere Teil der Kulisse (01) und der obere Teil der Kulisse (04) voneinander getrennt bleiben, aber beide am verzahntem Exzenterring (11) anhaften; das Aufheben der Spiele ist durch mit Federn vorgespannte Schrauben (06) gewährleistet, die das Verstellsystem verriegeln.
 
3. Mechanische Exzenterpresse gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Schnecke (09) im oberen Teil der Kulisse (04) in einem ovalförmigen Sitz untergebracht ist, um das Heben der Schnecke (09) und das Ausrasten der Zähne aus dem verzahnten Exzenterring (11) zu erlauben und so den Ein- und Ausbau der Schnecke (09) zu erleichtern.
 
4. Mechanische Exzenterpresse gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass sich im unteren Teil der Kulisse (01) eine Temperaturfühlerhalterung (02) und ein Temperaturfühler (03) befinden, der die Temperatur einer Lagerbuchse (12) misst; die Halterung des Temperaturfühlers (02), die in eine Durchgangsnut des verzahnten Exzenterrings (11) eingesetzt ist, wird auch als mechanische Verriegelung bei der Drehung des verzahnten Exzenterrings (11) verwendet.
 
5. Mechanische Exzenterpresse gemäß Anspruch 1 und 4, gekennzeichnet dadurch, dass die Lagerbuchse (12) in der Nähe der Durchgangsnut im verzahnten Exzenterring (11) einen Kontaktbereich für den Temperaturfühler (03) aufweist; dieser Kontaktbereich ist konzentrisch zum Aussendurchmesser des verzahnten Exzenterrings (11) und ist erforderlich, um die Stellung des Temperaturfühlers (03) beim Drehen der Lagerbuchse (12) konstant zu halten.
 
6. Mechanische Exzenterpresse gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass der verzahnte Exzenterring (119 auf seinem Kreis eine Reihe von Schmiernuten (10) und Radialschmierlöchern (14) aufweist, die es ermöglichen, das in den unteren Kulissenteil (01) eingespritzte Schmiermittel aufzunehmen und auf diese Weise eine bestmögliche Verteilung des Schmiermittels in der Lagerbuchse (12) zu erlauben, in der eine Exzenterwelle (20) läuft.
 
7. Mechanische Exzenterpresse gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass ein hydraulischer Getriebemotor (08) axial zur Schnecke (09) sitzt und zwecks Optimierung des Antriebs ohne Auftreten weiterer Spiele auf einer der beiden Seiten des oberen Kulissenteils (04) angebracht ist.
 




Zeichnung













Recherchenbericht










Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente