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(11) |
EP 2 244 335 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.10.2016 Patentblatt 2016/43 |
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Anmeldetag: 16.04.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Halterung zur lösbaren elektrischen Verbindung zweier Leitungen an einem Werkzeug
oder einer Werkzeugmaschine
Electrical connection to a sensor in a tool or a machine
Connexion électrique à un capteur dans un outil ou une machine-outil
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
24.04.2009 DE 202009006093 U 01.12.2009 DE 202009016333 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.10.2010 Patentblatt 2010/43 |
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Patentinhaber: Brankamp GmbH |
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40699 Erkrath (DE) |
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Erfinder: |
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- Graefe, Gert
64397 Modautal (DE)
- Piperek, Steve
65205 Wiesbaden (DE)
- Vukelic, Dario
65187, Wiesbaden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Vomberg, Friedhelm |
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Schulstrasse 8 42653 Solingen 42653 Solingen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 251 595 GB-A- 1 290 963 US-A1- 2002 004 343 US-A1- 2009 023 320
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DE-U1- 9 412 068 US-A- 3 701 965 US-A1- 2005 096 554 US-B1- 6 752 639
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Halterung zur lösbaren elektrischen Verbindung zweier
Leitungen, wobei die Halterung mit einem Werkzeug oder einer Werkzeugmaschine, insbesondere
mit einem Stanzwerkzeug oder einer Stanzmaschine, verbindbar ist, die einen Sensor
besitzt, dessen elektrische Signale an eine außerhalb der Werkzeugmaschine oder des
Werkzeugs angeordnete Überwachungseinrichtung übertragbar sind, mit einem Gehäuse
bestehend aus einem ersten und einem zweiten Gehäuseteil, die über eine Schraub- oder
Steckverbindung lösbar miteinander verbunden sind, in denen jeweils die Leitungen
fest mit elektrischen Kontakten verbunden sind, wobei das erste Gehäuseteil an dem
Werkzeug oder an der Werkzeugmaschine lösbar fixierbar ist und das zweite Gehäuseteil
derart mit dem ersten Gehäuseteil verbindbar ist, dass die Kontakte über einen elektrischen
leitfähigen unter einer Druckspannung eingespannten Körper elektrisch verbunden sind,
wobei das erste Gehäuseteil einen Anschlag sowie eine hierzu senkrecht angeordnete
Basisplatte besitzt, auf der eine zapfenförmige Erhebung ausgebildet ist, und wobei
das zweite Gehäuseteil eine Basisplatte mit einer zu der zapfenförmigen Erhebung korrespondierenden
Ausnehmung aufweist, an deren Stirnseite ein Anschlag angeordnet ist.
[0002] Die Werkzeugüberwachung hat inzwischen eine immense Bedeutung erfahren, da es hiermit
möglich ist, indirekt den Werkzeugverschleiß oder Werkzeugbruch schnellstmöglich festzustellen,
womit sowohl die Fertigungsqualität erhöht werden kann als auch eine irreparable Zerstörung
der Werkzeugstücke bzw. Fehlchargen vermeidbar sind. Insbesondere die Schwingungen
einer Werkzeugmaschine können Auskunft über den Fertigungsprozess der Werkzeugmaschine
liefern. Zur Messung der Beschleunigungen oder Vibrationen werden Sensoren, insbesondere
Piezo-Sensoren verwendet.
[0003] Die Sensorsignale werden über elektrische Leitungen (Kabel) an eine Werkzeug-überwachungseinheit
geleitet, wo die erhaltenen elektrischen Signale verarbeitet und ggf. aufbereitet
werden, um entsprechend Informationen für den Maschinenutzer zu liefern. Ggf. kann
bei Überschreiten einer vorgebbaren Soll-Schwelle auch ein automatisches Abschalten
der Maschine erfolgen.
[0004] Ein besonderes Problem stellt die Befestigung von Zuleitungen für die elektrischen
Signale der Sensoren an Werkzeugmaschinen dar, da die extrem belasteten Bauteile und
Baugruppen an Maschinen wie insbesondere Stanzmaschinen große Kraftänderungen, Beschleunigungen
und Vibrationen liefern, denen die Sensoren sowie die Anschlussleitungen ausgesetzt
werden. Die Befestigung bzw. Integration der Sensoren einschließlich der Zuleitung
wird bei der Maschinenfertigung bereits berücksichtigt, so dass notwendigerweise die
elektrischen Signale der Sensoren nach dem Stand der Technik über elektrische Steckkontakte
weitergeleitet werden. Diese elektrischen Steckkontakte bilden die Schnittstelle zwischen
den bewegten und extrem belasteten Baugruppen der Werkzeugmaschinen zu jeweiligen
Anschlüssen. Herkömmliche Steckkontakte sind aufgrund der hohen Belastungen konstruktionsbedingt
nur einen begrenzten Zeitraum haltbar. Durch Lösen oder Verschieben der Steckkontakte
kann es zum Ausfall oder zur Verfälschung der Signalübertragung kommen, was die Werkzeugmaschinenüberwachung
unzureichend macht und schlimmstenfalls zu Störungen der jeweiligen Bearbeitungsprozesse
sowie zum Totalausfall wichtiger Funktionen führen kann.
[0005] Nach dem Stand der Technik sind Verbindungseinrichtungen zur elektrischen Verbindung
von Kontaktelementen bekannt. Beispielsweise wird in
DE 94 12 068 eine solche beschrieben, bei der in einem elektrisch nicht-leitenden Dichtelement
ein elastisches Leitelement aus metallhaltigem, elastomeren, leitfähigen Material
angeordnet ist. Solche elastomeren und elektrisch leitfähige Kontaktelemente sind
ferner aus
US 3,701,965,
US 6,752,639 und
US 1,290,963 bekannt.
[0006] Eine Haltevorrichtung zur Verbindung von elektrischen Leitungen ist ferner aus
US 2009/0023320 A1 bekannt. Diese Halterungen sind einzelne Module, die in beliebiger Anzahl über Schwalbenschwanzverbindungen
zu einem BUS-System zusammengesteckt werden können.
[0007] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Halterung der Eingangs genannten
Art zu schaffen, mit der eine lösbare Befestigung zweier Leitungen an einer Werkzeugmaschine
geschaffen wird, die über einen längstmöglichen Zeitraum eine sichere unverfälschte
Signalübertragung ermöglicht, zumindest Wartungszyklen an entsprechenden Anlagen,
Maschinen und Vorrichtungen verlängert.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine Halterung nach Anspruch 1 gelöst, wonach erfindungsgemäß
der elektrisch leitfähige Körper aus einem Elastomer mit integrierten elektrisch leitfähigen
Partikeln besteht. Entsprechende Werkstoffe sind nach dem Stand der Technik grundlegend
bekannt, jedoch bisher noch nicht bei der Überwachung von Werkzeugmaschinen eingesetzt
worden. Insbesondere kann das Elastomer ein synthetisch hergestelltes Gummi sein,
wobei vorzugsweise ein Silicon-Gummi verwendet wird. Die elektrisch leitfähigen Partikel
können beispielsweise aus Graphit bestehen. Alternativ hierzu sind aber auch andere
leitfähige Partikel verwendbar. Der elektrisch leitfähige elastische Körper besitzt
die Fähigkeit, auftretende Schwingungen oder Relativbewegungen der Kontakte ohne Unterbrechung
der elektrischen Verbindung aufzunehmen. Zudem sind elastische Körper nicht wie starre
Steck-, Schraub- oder Klebverbindungen bruchgefährdet, was die Langlebigkeit der jeweiligen
Bauteile erhöht. Hierdurch wird zudem eine relativ kostengünstige und robuste äußere
Gehäuseverbindung geschaffen, in der die Kontakte derart unter Druckspannung gelagert
sind, dass eine elektrische Übertragung der Sensorsignale jederzeit gewährleistet
ist.
[0009] Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind in den Unteransprüchen
sowie im Folgenden beschrieben.
[0010] Nach einer ersten bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die Kontakte und der
elektrisch leitfähige Körper in einem elektrisch isolierenden Werkstoff im Gehäuse
eingebettet, so dass eine genaue Positionierung und Isolierung gegenüber anderen elektrisch
leitfähigen Teilen gewährleistet ist. Die Isolationskörper können aus isolierenden
Elastomeren oder anderen isolierenden Materialien bestehen. Grundsätzlich können die
Kontaktflächen, die elastische Übertragungselemente und die Isolierelemente in Gehäusen
unterschiedlicher Form und Größe untergebracht werden. Der elektrische Kontakt wird
hierbei durch die Erzeugung von mechanischem Druck der elastischen Körper als Übertragungselementen
gegen die Kontaktflächen erzeugt. Die dabei aufgebrachte Druckspannung, denen der
elektrisch leitfähige Körper als Vorspannung ausgesetzt wird, muss größer sein als
die durch die Schwingungsbewegung erzeugten unterschiedlichen Druckbe- und entlastungen,
um einen weitestgehend ungestörten Betrieb zu gewährleisten. Um die Auswirkungen der
schwingungsbedingten Druckbe- und entlastungen zu minimieren, ist vorgesehen, dass
die elektrischen Leitungen an scheibenförmigen Kontakten angelötet sind, wobei die
Lötflächen quer zur Hauptschwingungsrichtung des Werkzeugs oder der Werkzeugmaschine
liegen. Idealerweise sind die Lötflächen senkrecht zur Hauptschwingungsrichtung angeordnet.
Analog hierzu wird die Druckspannung für den elastischen leitfähigen Körper vorzugsweise
parallel zur Schwingungsrichtung der durch den Sensor zu überwachenden Werkzeugmaschinen
(als Vorspannung) erzeugt, was ebenfalls den ungestörten Betrieb des Werkzeugs oder
der Werkzeugmaschine begünstigt.
[0011] Zudem ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Kontakte und die hieran befestigten Teile
der Leitungen in einer isolierenden Gussmasse eingebettet sind, die jeweils in einer
Tasche des Gehäuses eingegossen oder eingeklebt ist. Hiermit wird erreicht, dass die
betreffenden elektrischen Sensoranschlüsse mechanisch geschützt sind.
[0012] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung liegt die Schraub-oder
Steckverbindung zwischen den beiden Gehäuseteilen parallel zur Hauptschwingungsrichtung
des Werkzeugs oder der Werkzeugmaschine, so dass der Kontaktschluss zwischen einem
der Kontakte und dem elektrisch leitfähigen Körper bei einem Lösen oder Lockern der
Schraubverbindung unterbrochen wird und vorzugsweise die Werkzeugmaschine abgeschaltet
wird.
[0013] Weiterhin ist zur Verbesserung der Kontaktsicherheit vorgesehen, dass die beiden
Gehäuseteile im wesentlichen formschlüssig ineinander greifen und/oder der elektrisch
leitfähige Körper in einer seiner geometrischen Form angepassten Kavität liegt und
von den beiden Gehäuseteilen mit Druck beaufschlagt wird. Hierbei besitzt das erste
Gehäuseteil erfindungsgemäß einen Anschlag sowie eine hierzu senkrecht angeordnete
Basisplatte, auf der eine zapfenförmige Erhebung ausgebildet ist. Demgegenüber weist
das zweite Gehäuseteil eine Basisplatte auf, an deren Stirnseite ein Anschlag ausgebildet
ist, wobei in der Basisplatte eine zu der zapfenförmigen Erhebung korrespondierende
Ausnehmung ausgebildet ist. Alle Teile sind dabei so ausgestaltet, dass die Anschläge
der Gehäuseteile sowie die Ausnehmung und Erhebung im montierten Zustand des Gehäuses
im wesentlichen formschlüssig ineinander greifen.
[0014] Das erste Gehäuseteil ist vorzugsweise an dem Werkzeug oder der Werkzeugmaschine
mit einer Rund- oder Kantzapfenverbindung und einer zusätzlichen Schraubverbindung
fixiert. Eine derartige Verbindung ist vorteilhafterweise relativ robust und vergleichsweise
kostengünstig herstellbar.
[0015] Als besondere Bauform bietet sich für den leitfähigen Körper eine Zylinderform oder
eine alternative Bauform an, bei der eine Gruppe von zylinderförmigen Körpern in Führungen
in einem Isolationskörper gelagert werden. Das Gehäuse ist dann bevorzugt eine Hülse.
[0016] Weitere Vorteile der Erfindung sowie konkrete Ausführungsformen werden im Folgenden
anhand der Figuren beschrieben. Dabei zeigt
- Fig. 1
- eine Schnittdarstellung einer nicht erfindungsgemäßen Halterung, aus der der prinzipielle
Aufbau ersichtlich ist,
- Fig. 2
- eine Explosionsdarstellung der Halterung von Fig. 1
- Fig. 3
- eine Detailansicht eines Isolationskörpers mit darin befestigten elektrisch leitfähigen
elastischen Körpern und
- Fig. 4a-d
- jeweils eine Ausführung der Halterung gemäß der vorliegenden Erfindung.
[0017] Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform besteht aus einem Gehäuse, das seinerseits
aus zwei Gehäuseteilen 3, 3' gebildet wird, und zu dem jeweilige Leitungen 6, 6' führen,
die auf der einen Seite mit dem Sensor und auf der anderen Seite mit einer Signalauswerteinheit
verbunden sind. Diese Leitungen besitzen endseitig Kontakte 2, 2' bzw. Kontaktflächen,
die über einen elektrisch leitfähigen elastischen Körper 1 elektrisch miteinander
verbunden sind. Als elastischen leitfähigen Körper 1 kommen alle Elastomere in Betracht,
die mit leitfähigen Partikeln versehen sind. Jeweils randseitig der Gehäuseteile 3,
3' sind unterschiedliche Isolationskörper 4, 4' und 5, 5' vorgesehen.
[0018] Die Ausführungsform nach Fig. 2 zeigt in einer Explosionsdarstellung einen prinzipiellen
ring- bzw. zylinderförmigen Aufbau in einem hülsenförmigen Gehäuse, das wiederum aus
den Gehäuseteilen 3, 3' gebildet wird. Die jeweils randseitig dargestellten Gehäuseteile
3, 3' werden mittels einer Steck- oder Gewindeverbindung oder ggf. auch durch Kleben
miteinander verbunden. Im Übrigen wird auf die Ausführungen zu Fig. 1 verwiesen.
[0019] Fig. 3 zeigt eine konkrete Ausführungsform für einen scheibenförmigen Isolationskörper
5, in dem jeweils in acht vorgesehenen Bohrungen als Führungen elastische leitfähige
Körper 1 eingesetzt sind. Diese acht elastischen leitfähigen Körper 1 stehen, wie
zuvor beschrieben, unter einer Druckspannung und kontaktieren beidseitig jeweilige
Kontakte 2 (vgl. Fig. 2).
[0020] Die Fig. 4 a-d zeigen je eine erste Ausgestaltung der Halterung in unterschiedlichen
Ansichten.
[0021] Bei der in Fig. 4a dargestellten Ausführungsform ist in schematischer Weise ein Sensor
8 an einer Werkzeugmaschine 7, insbesondere einer Stanzmaschine, angedeutet. Über
Leitungen 9 sind die Kontakte 10 mit dem Sensor 8 verbunden, der selbst im Maschinengehäuse
geschützt integriert ist.
[0022] Die Kontakte 10 sind in einer Vergussmasse 11 eingebettet, die wiederum in einer
Tasche des ersten Gehäuseteils 12 angeordnet ist. Das erste Gehäuseteil 12 ist mit
dem zweiten Gehäuseteil 13 fest verbunden und nimmt Kontakte 15 in einer Vergussmasse
16 auf. Diese Kontakte 15 sind über Leitungen 14 mit der Auswerteinrichtung verbunden.
Bezugszeichen 17 bezeichnet einen ringförmigen Isolationskörper. Der elastisch leitfähige
Körper 18 ist unter Druckvorspannung zwischen den Kontakten 10 und 15 eingelegt, wobei
die Druckvorspannung parallel zur Richtung 19 aufgebaut ist, denen der Sensor 8 ausgesetzt
ist.
[0023] Fig. 4b zeigt eine Halterung im nicht montierten Zustand. Um einen möglichst stabilen
Sitz zu ermöglichen, weist das erste Gehäuseteil 12 einen Anschlag 20 sowie eine hierzu
senkrecht angeordnete Basisplatte 21 auf, auf der eine (in Fig. 4b nicht dargestellte)
zapfenförmige Erhebung ausgebildet ist. Am rückwärtigen Ende des Anschlags 20 ist
ein Rundzapfen 22 vorgesehen, der zusammen mit einer korrespondierenden Ausnehmung
im Werkzeug eine lösbare Verbindung bildet. Das zweite Gehäuseteil 13 besitzt ebenfalls
einen Anschlag 24 und eine Basisplatte 25, wobei beide Oberflächen korrespondierend
zu dem ersten Gehäuseteil 12 ausgebildet sind, so dass ein leichtes und passgenaues
Ineinanderschieben bzw. -stecken der Gehäuseteile 12, 13 ermöglicht wird.
[0024] In den Fig. 4c und d ist eine solche Halterung in Explosionsdarstellung zu erkennen.
Insbesondere in der dreidimensionalen Ansicht (Fig. 4d) ist die zapfenförmige Erhebung
26 auf der Basisplatte 21 gezeigt, die korrespondierend zu der Ausnehmung 27 innerhalb
der Basisplatte 25 des Gehäuseteils 13 ausgebildet ist.
1. Halterung zur lösbaren elektrischen Verbindung zweier Leitungen (9, 14), wobei die
Halterung mit einem Werkzeug oder einer Werkzeugmaschine (7), insbesondere mit einem
Stanzwerkzeug oder einer Stanzmaschine, verbindbar ist, die einen Sensor (8) besitzt,
dessen elektrische Signale an eine außerhalb der Werkzeugmaschine (7) oder des Werkzeugs
angeordnete Überwachungseinrichtung übertragbar sind, mit einem Gehäuse bestehend
aus einem ersten und einem zweiten Gehäuseteil (12, 13), die über eine Schraub- oder
Steckverbindung lösbar miteinander verbunden sind, in denen jeweils die Leitungen
(9, 14) fest mit elektrischen Kontakten (10, 15) verbunden sind, wobei das erste Gehäuseteil
(12) an dem Werkzeug oder an der Werkzeugmaschine (7) lösbar fixierbar ist und das
zweite Gehäuseteil (13) derart mit dem ersten Gehäuseteil (12) verbindbar ist, dass
die Kontakte (10, 15) über einen elektrischen leitfähigen unter einer Druckspannung
eingespannten Körper (18) elektrisch verbunden sind, wobei das erste Gehäuseteil (12)
einen Anschlag (20) sowie eine hierzu senkrecht angeordnete Basisplatte (21) besitzt,
auf der eine zapfenförmige Erhebung (26) ausgebildet ist und wobei das zweite Gehäuseteil
(13) eine Basisplatte (25) mit einer zu der zapfenförmigen Erhebung (26) korrespondierenden
Ausnehmung (27) aufweist, an deren Stirnseite ein Anschlag (24) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der elektrisch leitfähige Körper (18) aus einem Elastomer mit integrierten elektrisch
leitfähigen Partikeln besteht.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Elastomer ein synthetisch hergestelltes Gummi, insbesondere ein Silicon-Gummi,
ist und/oder die elektrisch leitfähigen Partikel aus Graphit bestehen.
3. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte (10, 15) und der elektrisch leitfähige Körper (18) in einem elektrisch
isolierenden Werkstoff (17) im Gehäuse eingebettet sind.
4. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Leitungen (9, 14) an scheibenförmigen Kontakten (10, 15) angelötet
sind, wobei die Lötflächen quer zur Hauptschwingungsrichtung (19) des Werkzeugs oder
der Werkzeugmaschine (7) liegen.
5. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckspannung für den elektrisch leitfähigen Körper (18) parallel zur Schwingungsrichtung
(19) der durch den Sensor (8) zu überwachenden Werkzeugmaschine (7) oder des Werkzeugs
liegt.
6. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte (10, 15) sowie die hieran befestigten Teile der Leitungen in einer isolierenden
Gussmasse (11, 16) eingebettet sind, die jeweils in einer Tasche der Gehäuseteile
(12,13) eingegossen oder eingeklebt ist.
7. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraub- oder Steckverbindung zwischen den beiden Gehäuseteilen (12,13) parallel
zur Hauptschwingungsrichtung (19) des Werkzeugs oder der Werkzeugmaschine (7) liegt,
so dass der Kontaktschluss zwischen einem der Kontakte (10, 15) und dem elektrisch
leitfähigen Körper (18) bei einem Lösen oder Lockern der Schraubverbindung unterbrochen
wird und vorzugsweise das Werkzeug abgeschaltet wird.
8. Halterung nach einem der Ansprüche 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseteile (12,13) im wesentlichen formschlüssig ineinander greifen
und/oder der elektrisch leitfähige Körper (18) in einer seiner geometrischen Form
angepassten Kavität liegt und von den beiden Gehäuseteilen (12,13) mit Druck beaufschlagt
wird.
9. Halterung nach einem der Ansprüche 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (20, 24) und Basisplatten (21, 25) der Gehäuseteile (12,13) sowie die
Ausnehmung (27) und Erhebung (26) im montierten Zustand des Gehäuses im wesentlichen
formschlüssig ineinander greifen.
10. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (12) an dem Werkzeug oder der Werkzeugmaschine (7) mit einer
Rund- oder Kantzapfenverbindung und einer zusätzlichen Schraubverbindung fixiert ist.
11. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrisch leitfähige Körper (18) zylinderförmig ist oder aus einer Gruppe von
zylinderförmigen Körpern (18) bestehen, die in Führungen in einem Isolationskörper
im Gehäuse gelagert sind und/oder dass das Gehäuse eine Hülse ist.
1. Holder for detachable electrical connection of two lines (9, 14), whereby the holder
is connectable with a tool or a machine tool (7), in particular with a stamping tool
or a stamping machine, that has a sensor (8) whose electrical signals are transmittable
to a monitoring device arranged outside the machine tool (7) or the tool, with a housing
comprising a first and a second housing part (12, 13), which are detachable connected
with each other by a screwed joint or a plug-in connection, in which each of th lines
(9, 14) are fixed with electrical contacts (10, 15), whereby the first housing part
(12) is detachable connected at the tool or at the machine tool (7) and the second
housing part (13) is connectable with the first housing part (12) in such a manner,
that the contacts (10, 15) are connected by an electroconductive under a compressional
stress clamped body (18), whereby the first housing part (12) has a stop (20) and
a basis plate (21) arranged perpendicular thereto, on which a conical bump (26) is
designed and whereby the second housing part (13) has a basis plate (25) with a recess
(27) corresponding to the conical bump (26), on whose front face a stop (24) is arranged
characterised in that
the electroconductive body (18) consists of an elastomer with incorporated electroconductive
particles.
2. Holder according claim 1, characterised in that the elastomer is a synthetically manufactured rubber, in particular a silicon-rubber,
and/or the electroconductive particles consist of graphite.
3. Holder according one of the claims 1 to 2, characterised in that the contacts (10, 15) and the electroconductive body (18) are embedded in an electrical
isolating material.
4. Holder according one of the claims 1 to 3, characterised in that the electric lines (9, 14) are soldered at disk-shaped contacts (10, 15) whereby
the solder areas lie across the main oscillation direction (19) of the tool or the
machine tool (7).
5. Holder according one of the claims 1 to 4, characterised in that the compressive stress for the electroconductive body (18) lies parallel to the oscillation
direction of the machine tool (7) or a tool monitored by the sensor (8).
6. Holder according one of the claims 1 to 5, characterised in that the contacts (10, 15) and the parts of the lines fixed thereto are embedded in an
isolating pourable compound (11, 16), which each are casted or glued into a pocket
of the housing part (12, 13).
7. Holder according claim 1, characterised in that the screwed joint or the plug-in connection between both housing parts (12, 13) lie
parallel to the main oscillation direction (19) of the tool or the machine tool (7),
so that the contact between one of the contacts (10, 15) and the electroconductive
body (18) willl be interrupted by the loosing or the releasing of the screwed joint
and the tool will be preferably switched off.
8. Holder according of the claims 1 to 7, characterised in that both housing parts (12, 13) interlock substantially positively and/or the electricoconductive
body (18) lies in a cavity adapted to its geometrical form and is pressurised by both
housing parts (12, 13).
9. Holder according one of the claims 1 to 8, characterised in that the stops (20, 24) and the basis plates (21, 25) of the housing parts (12, 13) and
the recess (27) and the bump (26) interlock essentially positively in the assembled
state.
10. Holder according one of the claims 1 to 9, characterised in that the first housing part (12) is fixed with a round- or square-shaped cone connection
and an additional screwed joint at the tool or the machine tool (7).
11. Holder according one of the claims 1 to 10, characterised in that the electroconductive body (18) is cylindrical or are composed of a group of cylindrical
bodies (18), who are arranged in guidances in an isolating body in the housing and/or
that the housing is a sleeve.
1. Support destiné à la connexion électrique amovible de deux lignes (9, 14), dans lequel
le support peut être relié à un outil ou une machine-outil (7), en particulier à un
outil de poinçonnage ou une machine de poinçonnage qui possède un capteur (8) dont
les signaux électriques peuvent être transmis à un dispositif de surveillance disposé
à l'extérieur de la machine-outil (7) ou de l'outil, comprenant un boîtier se composant
de première et deuxième parties de boîtier (12, 13) qui sont reliées entre elles de
manière amovible par l'intermédiaire d'un assemblage vissé ou à emboîtement, dans
lesquelles lesdites lignes (9, 14) sont chacune solidaires de contacts électriques
(10, 15), ladite première partie de boîtier (12) pouvant être fixée de manière amovible
sur l'outil ou sur la machine-outil (7) et ladite deuxième partie de boîtier (13)
pouvant être reliée à la première partie de boîtier (12) de telle manière que les
contacts (10, 15) sont reliés électriquement par le biais d'un corps (18) électroconducteur
serré sous une contrainte de compression, dans lequel la première partie de boîtier
(12) présente une butée (20) ainsi qu'une plaque de base (21) qui est disposée perpendiculairement
à celle-ci et sur laquelle est réalisée une saillie (26) en forme de tenon, et dans
lequel la deuxième partie de boîtier (13) présente une plaque de base (25) qui a un
évidement (27) correspondant à ladite saillie (26) en forme de tenon et sur la face
frontale de laquelle est disposée une butée (24), caractérisé par le fait que ledit corps électroconducteur (18) est réalisé dans un élastomère ayant des particules
électroconductrices intégrées.
2. Support selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'élastomère est un caoutchouc fabriqué de manière synthétique, en particulier un
caoutchouc de silicone, et/ou que les particules électroconductrices sont faites de
graphite.
3. Support selon l'une quelconque des revendications 1 à 2, caractérisé par le fait que les contacts (10, 15) et le corps électroconducteur (18) sont enrobés dans un matériau
électriquement isolant (17) dans le boîtier.
4. Support selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que les lignes électriques (9, 14) sont brasées sur des contacts (10, 15) en forme de
disque, les surfaces de brasage étant situées transversalement à la direction principale
de vibration (19) de l'outil ou de la machine-outil (7).
5. Support selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que la contrainte de compression pour le corps électroconducteur (18) est parallèle à
la direction de vibration (19) de la machine-outil (7) ou de l'outil à surveiller
par ledit capteur (8).
6. Support selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que les contacts (10, 15) ainsi que les parties des lignes qui y sont fixées sont enrobés
dans une masse de coulée isolante (11, 16) qui est respectivement coulée ou collée
dans une poche des parties de boîtier (12, 13).
7. Support selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'assemblage vissé ou à emboîtement entre les deux parties de boîtier (12, 13) est
situé parallèlement à la direction principale de vibration (19) de l'outil ou de la
machine-outil (7) de sorte que la liaison de contact entre l'un des contacts (10,
15) et le corps électroconducteur (18) est interrompue, et de préférence l'outil est
arrêté, lorsque l'assemblage vissé est dévissé ou desserré.
8. Support selon l'une quelconque des revendications 1 ou 7, caractérisé par le fait que les deux parties de boîtier (12, 13) s'engagent l'une dans l'autre pour l'essentiel
à engagement positif et/ou le corps électroconducteur (18) est situé dans une cavité
adaptée à sa forme géométrique et est soumis à une pression par les deux parties de
boîtier (12, 13).
9. Support selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait que, en état monté du boîtier, les butées (20, 24) et les plaques de base (21, 25) des
parties de boîtier (12, 13) ainsi que ledit évidement (27) et ladite saillie (26)
s'engagent les uns dans les autres pour l'essentiel à engagement positif.
10. Support selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé par le fait que la première partie de boîtier (12) est fixée sur l'outil ou la machine-outil (7)
par un assemblage à tenon rond ou équarri et par un assemblage vissé supplémentaire.
11. Support selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé par le fait que le corps électroconducteur (18) est cylindrique ou se compose d'un groupe de corps
cylindriques (18) qui sont logés dans des guides dans un corps isolant à
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