Anwendungsgebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gestell zur Warenpräsentation mit zumindest
einer Vertikalstütze, in deren Schlitzraster sich Träger einhängen lassen. An den
Trägern können Artikel direkt aufgehängt werden oder die Träger stützen auf ihren
Auslegern Sekundärträger, wie Tablare oder Querstangen.
Stand der Technik
[0002] Aus den Schriften
DE 201 00 181 U1,
DE 203 14 260 U1 und
DE 20 2004 002 701 U1 sind profilierte Vertikalstützen mit einem Schlitzraster, in das sich Träger einhängen
lassen, zum Aufbau von Präsentationsgestellen bekannt. Diese Konstruktionen lösten
das Problem der Seitenstabilität von eingehängten einarmigen Trägern mit einem eingliedrigen
Andockteil zwar zunehmend besser, jedoch noch nicht völlig optimal. Bei einer zu starken
Verengung der Schlitzraster bzw. der zu den Schlitzrastern führenden Spalte im Profil
in Relation zur Materialstärke der an den einzuhängenden Trägern angeordneten Andockteile,
hat man zwar das Spiel verringert und damit die Seitenstabilität der eingehängten
Träger verbessert, jedoch wird andererseits das Ein- und Aushängen durch die einsetzende
Verklemmung weniger leichtgängig.
[0003] In der
DE 20 2006 012 670 U1 schliesslich wird eine Präsentationsvorrichtung offenbart, die auf einer Vertikalstütze
beruht, welche ein Raster von Schlitzen aufweist, die in zwei zueinander parallelen
senkrechten Linien spiegelsymmetrisch angeordnet sind, wobei jede Linie des Rasters
von Schlitzen von einem Innenschenkel begrenzt ist. Der Träger hat ein zweigliedriges
Andockteil, welches im eingesteckten Zustand zugleich Schlitze beider Linien derselben
Vertikalstütze belegt. Alternativ ist der Träger zweiarmig mit je einem eingliedrigen
Andockteil, welches im eingesteckten Zustand jeweils nur eine Linie von Schlitzen
von zwei benachbarten Vertikalstützen belegen. Die zuvor genannten Vertikalstützen
erlauben nur das Einhängen von Trägern von einer Seite des Gestells.
[0004] Ein gattungsgemässes Präsentationsgestell ist aus der
DE 40 16 380 A1 bekannt.
Aufgabe der Erfindung
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für im Mittelraum aufzustellende
Präsentationsgestelle eine Vorrichtung vorzuschlagen, bei der es möglich ist, in die
Vertikalstützen quasi von beiden Frontseiten Träger einzuhängen, und dies auch auf
gleicher Höhe. Hierbei ist eine hohe Seitenstabilität eines eingehängten Trägers,
insbesondere auch eines einarmigen Trägers, zu gewährleisten. Das Handling beim Ein-
und Aushängen der Träger aus den Vertikalstützen darf nicht infolge engerer Verklemmung
verkompliziert werden, es muss sich also mit einer möglichst praktikablen Leichtgängigkeit
bewerkstelligen lassen. Auch die Option, in einem Gestell mit mehreren Vertikalstützen,
die Bestückung mit Trägern in quasi ununterbrochenen Zeilen zu realisieren, d.h. in
der gleichen Vertikalstütze müssen auf gleicher Höhe die Andockteile von benachbarten
Trägern einhängbar sein, soll gegeben sein.
Übersicht über die Erfindung
[0006] Das Gestell zur Warenpräsentation hat zumindest eine Vertikalstütze, die ein vertikal
angeordnetes Raster von miteinander alternierenden Schlitzen und Stegen aufweist.
In das Raster von Schlitzen und Stegen lassen sich Andockteile von Primärträgern einhängen,
die zum direkten Anhängen von Artikeln oder zur Halterung von Sekundärträgern bestimmt
sind. Das Raster von Schlitzen und Stegen in der Vertikalstütze ist in einem Zwischensteg,
in zwei zueinander parallelen senkrechten Linien spiegelsymmetrisch angeordnet. Jede
Linie des Rasters von Schlitzen und Stegen ist von einem Aussenschenkel und einem
Innenschenkel begrenzt, die zwischen sich jeweils einen Spalt belassen. Die beiden
Spalte stellen den Zugang von einer Frontseite der Vertikalstütze zu den beiden Rastern
von Schlitzen und Stegen dar. Ein Freiraum liegt, den beiden Spalten abgewandt, hinter
dem Zwischensteg.
[0007] Der Primärträger hat in einer Ausführung ein zweigliedriges Andockteil mit zwei Flanken
mit zumindest je einem Hakenorgan, welche im eingesteckten Zustand zugleich Schlitze
und die darunter angrenzenden Stege beider Linien des Rasters von Schlitzen und Stegen
derselben Vertikalstütze belegen und in den Freiraum hineinragen. Alternativ hat der
Primärträger nur ein eingliedriges Andockteil mit einer Flanke mit zumindest einem
Hakenorgan und ist mit einem Sekundärträger kombiniert, der zu einem nächsten Primärträger
mit ebenfalls einem eingliedrigen, gleichartigen Andockteil führt, wobei das zumindest
eine Hakenorgan jedes eingliedrigen Andockteils der beiden Primärträger im eingesteckten
Zustand jeweils nur einen Schlitz und den darunter angrenzenden Steg nur einer Linie
des Rasters von Schlitzen und Stegen von einer Vertikalstütze belegen.
[0008] Die Vertikalstütze ist im Querverlauf durch den Freiraum spiegelsymmetrisch hin zu
einer zweiten Frontseite mit Verlängerung der beiden Aussenschenkel, einem weiteren
Zwischensteg, darin vorgesehenem Raster von Schlitzen und Stegen in zwei zueinander
parallelen senkrechten Linien, und zugeordneten Innenschenkeln und Spalten aufgebaut.
Somit lassen sich Primärträger mit deren Andockteilen von beiden Frontseiten derselben
Vertikalstütze auf gleicher Höhe einhängen.
[0009] Zur Begrenzung jeder Linie von Schlitzen und Stegen ist in der Vertikalstütze jeweils
ein separater Innenschenkel vorhanden. Die beiden Innenschenkel auf jeder Frontseite
bilden zusammen:
- a) einen ersten Schraubkanal, der zur betreffenden Frontseite hin offen ist; und
- b) den Zwischensteg mittig unterbrechend, einen zweiten Schraubkanal, der zu den in
Längsrichtung der Vertikalstütze vorhandenen Enden offen ist. Nachfolgend werden spezielle
Ausführungsformen der Erfindung definiert: Jede Flanke jedes Andockteils eines Primärträgers
besitzt zwei übereinander positionierte Hakenorgane, die eine Frontkante der Flanke
überragen. Das einzelne Hakenorgan umläuft sichelartig einen Einschnitt, der sich
von der Frontkante vorgelagert, von unten schräg aufsteigend, in die Flanke hinein
erstreckt. Ein Hakenorgan befindet sich jeweils am oberen Ende der betreffenden Flanke,
während das zweite Hakenorgan an der gleichen Flanke nahe deren unterem Ende positioniert
ist.
[0010] Ein zweigliedriges Andockteil eines Primärträgers hat die prinzipielle Form eines
senkrecht stehenden U-Profils. Die zwei Flanken sind zueinander parallel beabstandet
angeordnet und werden von einer mittigen Basisfläche überbrückt, an die ein Ausleger
mit seinem zweiten Ende ansetzen kann. Der Ausleger ist zum direkten Anhängen von
Artikeln oder zur Halterung eines Sekundärträgers nutzbar, welcher zum Anhängen oder
Auflegen von Artikeln dient. Der Sekundärträger kann von weiteren Primärträgern mit
zweigliedrigen Andockteilen gehaltert sein, die in weitere Vertikalstützen eingehängt
sind.
[0011] Ein eingliedriges Andockteil eines ersten Primärträgers hat eine Flanke, an die ein
zweites Ende eines Auslegers vorzugsweise übergangslos und einteilig ansetzt. Ein
erstes Ende des Auslegers ist mit einem Sekundärträger in Form einer Querstange verbunden,
die zu einem zweiten Primärträger überbrückt und mit dem ersten Ende seines Auslegers
verbunden ist, wobei das zweite Ende dieses Auslegers wiederum in eine Flanke eines
Andockteils übergeht. Die beiden Primärträger bilden mit dem Sekundärträger einen
U-förmigen Rahmen. Der Sekundärträger ist zum direkten Anhängen von Artikeln oder
der Rahmen zur Halterung eines weiteren Sekundärträgers nutzbar, welcher zum Auflegen
von Artikeln dient. Das Andockteil des ersten Primärträgers ist in eine erste Vertikalstützen
und das Andockteil des zweiten Primärträgers in eine nächste Vertikalstütze einhängbar.
[0012] Die Vertikalstütze ist mit ihrem unteren Ende auf einem sich am Boden abstützenden
Fuss oder auf einem zweiten oder dritten Gestellelement montiert, welche ihrerseits
mit am Boden aufsetzenden Füssen versehen sind. Die Vertikalstütze ist an ihrem oberen
Ende mit einem Deckenhalter oder einer Abdeckung oder einem vierten Gestellelement
als Überbrückung zu einer nächsten Vertikalstütze versehen. Das Gestell ist stationär
mit dem Deckenhalter oder einem Wandhalter, die an einer Tragstruktur fixiert sind,
konzipiert. Oder das Gestell ist mobil auf zweiten oder dritten Gestellelementen ruhend
errichtet. Zwischen in einem Gestell mehreren montierten Vertikalstützen sind zur
Stabilisierung und gleichzeitigen Definition des Montageabstands erste Gestellelemente
eingebaut, die sich an den zueinander gewandten Aussenschenkeln befestigen lassen.
Die zweiten Schraubkanäle werden zur Befestigung des Fusses am unteren Ende der Vertikalstütze
und der Abdeckung am oberen Ende der Vertikalstütze benutzt.
[0013] Zwischen zwei Vertikalstützen lässt sich ein Screen einfügen, der mittels Haltern
fixiert ist, die man jeweils am oberen Ende der beiden Vertikalstützen an die zueinander
gewandten Aussenschenkel im Bereich des jeweiligen Freiraums einhängt. Ein U-förmiges
Deckprofil ist zum lösbaren Anbringen auf den Frontseiten vorgesehen, welches die
beiden Innenschenkel umfasst und dabei den ersten Schraubkanal verschliesst. Hierfür
sind am Deckprofil Rastkanten und in der Vertikalstütze dazu komplementäre Gegenkonturen
vorhanden. Für den Freiraum ist eine Füllung vorgesehen, die den Lichtdurchtritt durch
unbelegte, zueinander kongruente Schlitze verhindert. Die Füllung ist eine Stange
aus Schaumstoff, die sich in den Freiraum einschieben lässt und den durch die Schlitze
einfahrenden Hakenorganen von eingehängten Primärträgern ohne spürbaren Widerstand
elastisch nachgibt. Die Vertikalstütze ist als Aluminiumstrang-Pressprofil hergestellt.
Kurzbeschreibung der beigefügten Zeichnungen
[0014] Es zeigen:
- Figur 1A
- - ein stationäres Präsentationsgestell aus mehreren Vertikalstützen, und Gestellelementen
zur Wandmontage, unbestückt, in perspektivischer Frontansicht von oben;
- Figur 1B
- - das Präsentationsgestell gemäss Figur 1A zur Deckenmontage, unbestückt, in perspektivischer
Frontansicht von oben;
- Figur 1C
- - ein mobiles Präsentationsgestell aus mehreren Vertikalstützen und Gestellelementen,
unbestückt, in perspektivischer Frontansicht von oben;
- Figur 2A
- - das Präsentationsgestell gemäss Figur 1A mit verschiedenen Trägern bestückt, in
perspektivischer Frontansicht von oben;
- Figur 2B
- - den Aufbau gemäss Figur 2A, in perspektivischer Frontansicht von unten;
- Figur 2C
- - das Präsentationsgestell gemäss Figur 1C mit verschiedenen Trägern bestückt, in
perspektivischer Frontansicht von oben;
- Figur 2D
- - den Aufbau gemäss Figur 2C, in perspektivischer Frontansicht von unten;
- Figur 2E
- - ein mobiles Präsentationsgestell mit zwei Vertikalstützen, einem dazwischen liegenden
Screen und Gestellelementen, unbestückt, in perspektivischer Frontansicht von oben;
- Figur 2F
- das vergrösserte Detail X1 aus Figur 2E, mit von der Vertikalstütze abgehobener Abdeckung;
- Figur 3A
- - eine Vertikalstütze aus Figur 1A, in perspektivischer Frontansicht von oben;
- Figur 3B
- - einen Vertikalschnitt in Figur 3A auf der Linie A-A;
- Figur 3C
- - einen Vertikalschnitt in Figur 3A auf der Linie B-B;
- Figur 3D
- einen Horizontalschnitt in Figur 3A auf der Linie C-C;
- Figur 4A
- - die Vertikalstütze gemäss Figur 1A mit Fuss, Abdeckung, Deckprofilen und Füllung,
in perspektivischer Explosivansicht;
- Figur 4B
- - den Aufbau gemäss Figur 4A, zusammengebaut in Perspektivansicht;
- Figur 5A
- - einen Primärträger mit einem Sekundärträger zu einem T-Arm zusammengesetzt, in perspektivischer
Frontansicht von oben;
- Figur 5B
- - die Anordnung gemäss Figur 5A, in perspektivischer Frontansicht von unten;
- Figur 5C
- - die Anordnung gemäss Figur 5A, in Seitenansicht;
- Figur 5D
- - das vergrösserte Detail X2 aus Figur 5C;
- Figur 5E
- - zwei Primärträger mit einem Sekundärträger zu einem Rahmen zusammengesetzt, in perspektivischer
Frontansicht von oben;
- Figur 6
- - die Vertikalstütze aus Figur 1A mit angenähertem Primärträger, in Perspektivansicht;
- Figur 7A
- - die Anordnung gemäss Figur 6 mit dem zweigliedrigen Andockteil des Primärträgers
partiell in die Vertikalstütze eingehängt, in Perspektivansicht;
- Figur 7B
- - die Situation gemäss Figur 7A mit der Vertikalstütze im Vertikalschnitt gemäss Figur
3A auf der Linie B-B;
- Figur 8A
- - die Anordnung gemäss Figur 7A mit dem Andockteil des Primärträgers tiefer in die
Vertikalstütze eingehängt, in Perspektivansicht;
- Figur 8B
- - die Situation gemäss Figur 8A mit der Vertikalstütze im Vertikalschnitt gemäss Figur
3A auf der Linie B-B; und
- Figur 9
- - die Anordnung gemäss Figur 8B mit dem Andockteil des Primärträgers vollständig in
die Vertikalstütze eingehängt, in Perspektivansicht;
Ausführungsbeispiel
[0015] Mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen erfolgt nachstehend die detaillierte Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels zum erfindungsgemässen Gestell zur Warenpräsentation mit
verschiedenen Aufbauten.
[0016] Für die gesamte weitere Beschreibung gilt folgende Festlegung. Sind in einer Figur
zum Zweck zeichnerischer Eindeutigkeit Bezugsziffern enthalten, aber im unmittelbar
zugehörigen Beschreibungstext nicht erläutert, so wird auf deren Erwähnung in vorangehenden
oder nachfolgenden Figurenbeschreibungen Bezug genommen. Im Interesse der Übersichtlichkeit
wird auf die wiederholte Bezeichnung von Bauteilen in weiteren Figuren zumeist verzichtet,
sofern zeichnerisch eindeutig erkennbar ist, dass es sich um "wiederkehrende" Bauteile
handelt.
Figuren 1A, 2A und 2B
[0017] Das dargestellte stationäre Präsentationsgestell besteht im wesentlichen aus mehreren
in einer Ebene, im Rastermass beabstandet aufgestellten Vertikalstützen
1, die sich jeweils auf einem Fuss
41 auf dem Boden abstützen und rückseitig mittels Wandhaltern
43 an einer Tragstruktur
9 - hier eine Rückwand - gesichert sind. Nahe dem Boden ist jeweils ein aus ersten
Gestellelementen
31 zusammengesetzter Rahmen zwischen die zueinander gewandten Innenflächen zweier benachbarter
Vertikalstützen
1 montiert. Damit ist das gesamte Gestell miteinander verbunden, erhält Stabilität
und es ergibt sich das Rastermass. Von den Frontflächen der Vertikalstützen
1 lassen sich in wahlweiser Höhe Primärträger
2 einsetzen, die einen sich frontal in den Raum erstreckenden Arm bilden, der zum direkten
Anhängen von Artikeln bestimmt ist. Eine weitere typische Form der Primärträger
2 ergibt sich bei Überbrückung zu einer benachbarten Vertikalstütze
1, wobei dieser quer konfigurierter Primärträger
2 ebenfall zum direkten Anhängen von Artikeln nutzbar ist oder einen Sekundärträger
5 aufnimmt, an dem sich die Artikel anhängen lassen. In einer weiteren Gestaltung dienen
in benachbarte Vertikalstützen
1 eingesetzte Primärträger
2 zur Abstützung darauf aufgesetzter Sekundärträger
5 in Form von Tablaren, auf die Artikel direkt aufgelegt werden. Alternativ sind zwei
Primärträger
2 frontseitig fest mit einem stangenförmigen Sekundärträger
5 verbunden, so dass ein sogenannter Konfektionsrahmen entsteht. Mit diesen Primär-
und Sekundärträgern
2,5 lassen sich entsprechend den gestalterischen Bedürfnissen, die unterschiedlichsten
komplexen Gestellaufbauten errichten. Es versteht sich, dass sich die Bauhöhe des
Präsentationsgestells und die Anzahl der darin montierten Vertikalstützen
1 nach dem jeweiligen Einsatzort und -zweck entscheiden.
Figur 1B
[0018] Bei dieser Anwendung erfolgt die Befestigung des stationären Präsentationsgestells,
welches hier z.B. wiederum drei Vertikalstützen
1 umfasst, anstelle an einer rückseitigen Tragstruktur
9 und mittels Wandhaltern
43, nun an einer Tragstruktur
9 in Gestalt einer Raumdecke. Hierzu sind an den oberen Enden der Vertikalstützen
1 jeweils Deckenhalter
42 anmontiert. Füsse
41 und Deckenhalter
42 lassen sich üblicherweise in ihrer Höhe justieren, um Unebenheiten des Raumes auszugleichen.
Figuren 1C, 2C und 2D
[0019] Diese Figurenfolge veranschaulicht den Aufbau eines mobilen Präsentationsgestells
unter Verwendung von Vertikalstützen
1, die im Rastermass zueinander beabstandet senkrecht auf ein zweites Gestellelement
32, in Form eines Profilbalkens montiert sind. Am zweiten Gestellelement
32 sind dritte Gestellelemente
33 in Form von Auslegern angeordnet, die an ihren Enden mit Füssen
41 versehen sind und das gesamte Präsentationsgestell am Boden abstützen. Ein solcher
Profilbalken und das Prinzip der Befestigung darauf positionierter Vertikalstützen
1 und der Fussausleger ist in der
WO 2006/086910 A1 offenbart. An den oberen Enden der Vertikalstützen
1 kann das Präsentationsgestell durch ein viertes Gestellelement
34 überbrückt sein, das zur Stabilität und einer geschlossenen optischen Erscheinung
beiträgt.
[0020] In gleicher Weise, wie das stationäre Präsentationsgestell gemäss den vorherigen
Figuren lässt sich auch das mobile Gestell mit Primär- und Sekundärträgern
2,5 bestücken. Bei Zugänglichkeit des Gestells von beiden Seiten, wird man die Möglichkeit
nutzen, die Bestückung mit Primär- und Sekundärträgern
2,5 beidseits vorzunehmen. Die Konfiguration kann dabei auf beiden Seiten identisch oder
unterschiedlich sein. Beim Bedürfnis längerer stangen- oder tablarförmiger Sekundärträger
5 sind ist je ein Primärträger
2 auf gleicher Höhe in den drei nebeneinander stehenden Vertikalstützen
1 eingehängt, um einen alle drei Primärträger
2 überbrückenden Sekundärträger
5 als Querstange oder Tablar zu tragen. Ergänzend kann das Präsentationsgestell mit
fünften Gestellelementen
35 in Form von durch das vierte Gestellelement
34 gesteckte Plakathaltern versehen sein.
Figuren 2E und 2F
[0021] Bei diesem Aufbau besitzt das mobile Präsentationsgestell zwei senkrecht nebeneinander
stehende Vertikalstützen
1, die auf dritte Gestellelemente
33 in Form von Auslegern montiert sind, welche an ihren Enden mit Füssen
41 versehen sind und das gesamte Präsentationsgestell am Boden abstützen. Das Rastermass
als Abstand zwischen den Vertikalstützen
1 ergibt sich wiederum durch Einbau des aus ersten Gestellelementen
31 zusammengefügten Rahmens. Auf dem Rahmen und zwischen die zueinander gewandten Innenflächen
der beiden benachbarten Vertikalstützen
1 ist ein Screen
6 eingesetzt. Der Screen
6 kann als Sichtschutz, Spiegel oder Dekorationsfläche beschaffen sein. Zur Befestigung
des Screens
6 an der Innenfläche der Vertikalstütze
1 ist ein klammerförmiger Screenhalter
44 vorgesehen, der sich am oberen Ende der Vertikalstütze
1 über den zugewandten Aussenschenkel
10 im Bereich des Freiraums
15 einhängen lässt. Die nach oben offene Vertikalstütze
1 kann mit einer plattenförmigen Abdeckung
45 verschlossen werden.
Figuren 3A bis 3D
[0022] Die Vertikalstütze
1 ist ein im Querschnitt im Prinzip rechteckiges, mehrfach verzweigtes, spiegelsymmetrisches
Profil mit den beiden Aussenschenkeln
10, welche die Seitenflächen der Vertikalstütze
1 bilden, die übrige innere Struktur umschliessen und die beiden zwischen den Aussenschenkeln
10 liegenden Frontseiten
19 ergeben. Äusserlich durchlaufen die Aussenschenkel
10 je eine mittige, vertikale Kerblinie
100 als Markierung zum Anbringen von Schraubverbindungen, z.B. für die zum Rahmen zusammengesetzten
ersten Gestellelemente
31. Im Zentrum liegt ein im Querschnitt etwa rechteckiger Freiraum
15, der von je einem mittleren Abschnitt der beiden Aussenschenkel
10 und je einem sich quer zwischen den Aussenschenkeln
10 erstreckenden Zwischensteg
13 umschlossen wird. Im Verlauf jedes Zwischenstegs
13 ist ein zweiter Schraubkanal
14 angeordnet, der für vertikales Einschrauben zur Befestigung der Füsse
41 und der Abdeckung
45 nutzbar ist. Der zweite Schraubkanal
14 zweiteilt den Zwischensteg
13. Durch zueinander gewandte Schlitze sind die zweiten Schraubkanäle
14 zum Freiraum
15 hin partiell offen. Von jedem Schraubkanal
14 erstrecken sich zwei Innenschenkel
16 hin zur zugehörigen Frontseite
19. Jeder Innenschenkel
16 belässt zum jeweils benachbarten Ausschenschenkel
10 einen sich zur angrenzenden Frontseite
19 öffnenden Spalt
12. Die jeweils ein Paar bildenden Innenschenkel
16 umschliessen einen ersten Schraubkanal
11, der sich zur zugehörigen Frontseite
19 öffnet. In den Zwischenstegen
13, jeweils beidseits des zugeordneten zweiten Schraubkanals
14 ist ein Raster von durchgehenden Schlitzen
17 vorgesehen. In der Vertikalen sind die Schlitze
17 länglich ausgebildet und alternieren mit angrenzenden Stegen
18 in deren Bereich das Material der Zwischenstege
13 verblieben ist. Das Raster von Schlitzen
17 und Stegen
18 ist beidseits des zugeordneten zweiten Schraubkanals
14 symmetrisch und überdies zur Dimensionierung im anderen Zwischensteg
13 kongruent.
Figuren 4A und 4B
[0023] Der Fuss
41 ist mehrteilig und lässt sich mittels Schrauben am unteren Ende der Vertikalstütze
1 in den zweiten Schraubkanälen
14 befestigen, während am oberen Ende der Vertikalstütze
1 die Abdeckung
45 ebenfalls mit Schrauben fixiert ist, welche hier in die zweiten Schraubkanäle
14 eingreifen. Für die Funktion unbedeutend, aber aus ästhetischen Gründen sind zwei
U-förmige Deckprofile
7 vorgesehen, die sich von der jeweiligen Frontseite
19 über die beiden Innenschenkel
16 aufrasten lassen und somit den dazwischen liegenden ersten Schraubkanal
11 abdecken. Gleichermassen aus optischen Gründen ist eine stangenförmige Füllung
8 vorgesehen, die sich in den Freiraum
15 einschieben lässt und somit den Lichtdurchtritt durch die kongruent zueinander liegenden
unbelegten Schlitze
17 verhindert. Die Füllung kann z.B. aus einem dunklen Schaumstoff bestehen. Im Zustand
der aufgerasteten Deckprofile
7 verbleiben auf den Frontseiten
19 nur mehr die beiden benachbarten Spalte
12 frei.
Figuren 5A bis 5D
[0024] Der Primärträger
2 besteht im wesentlichen aus dem Ausleger
20 und dem an seinem zweiten Ende
202 angeordneten U-förmigen zweigliedrigen Andockteil
21. Am ersten Ende
201 des Auslegers
20 ist als Sekundärträger
5 eine Querstange angesetzt, so dass sich ein T-Arm ergibt. Das senkrecht stehende
Andockteil
21 hat eine mittig angeordnete Basisfläche
210, auf welcher das zweite Ende
202 einmündet, sowie die beiden von der Basisfläche
210 abbiegenden Flanken
211, die zwischen sich den Zwischenraum
215 umfassen. Die beiden Flanken
211 erstrecken sich bis an die jeweilige Frontkante
214, werden aber nach vorn von insgesamt vier halbrunden Hakenorganen
212 überragt, die an der gleichen Flanke
211 paarweise übereinander angeordnet sind und an beiden Flanken
211 paarweise beabstandet nebeneinander liegen. Das einzelne Hakenorgan
212 umläuft sichelartig einen Einschnitt
213, der sich von der Frontkante
214 vorgelagert, von unten schräg aufsteigend, in die Flanke
211 hinein erstreckt. Ein Hakenorgan
212 befindet sich jeweils am oberen Ende der betreffenden Flanke
211, während das zweite Hakenorgan
212 an der gleichen Flanke
211 sich nahe deren unterem Ende befindet.
Figur 5E
[0025] Zwei Primärträger
2 mit ihren Auslegern
20 sind an deren ersten Enden
201 fest von einer Querstange, einen Sekundärträger
5 bildend, überbrückt und ergeben einen U-förmigen Rahmen, der zugleich in zwei nebeneinander
errichtete Vertikalstützen
1 einzuhängen ist. Der Sekundärträger
5 ist typischerweise zum Anhängen von Oberbekleidung in der sogenannten Ärmelpräsentation
nutzbar. Die Ausleger
20 bestehen aus Flachmaterial und besitzen zur Versteifung und eventuellem Auflegen
eines Tablars obere Abkantungen
203. An den zweiten Enden
202 jedes Auslegers
20 setzt ein eingliedriges Andockteil
21 an, an dessen Flanke
211 sich ein Paar, über die Frontkante
214 vorstehender, übereinander positionierte Hakenorgane
212 mit Einschnitten
213 gleichartiger Beschaffenheit, wie am zweigliedrigen Andockteil
21 befindet. Die eingliedrigen Andockteile
21 erlauben das Einhängen eines Primärträgers
2 in eine Vertikalstütze
1 bei Belegung eines der Spalte
12 in der gewählten Höhe auf einer der Frontseiten
19 und auf der gleichen Frontseite
19, in gleicher Höhe, das Einhängen eines zweiten eingliedrigen Andockteils
21 eines weiteren Primärträgers
2 in den bisher noch freien, benachbarten Spalt
12. Somit ist es möglich, derartige Rahmen dicht nebeneinander in ein Präsentationsgestell
mit zumindest drei Vertikalstützen
1 einzuhängen, wobei die zusammenkommenden eingliedrigen Andockteile
21 benachbarter Rahmen nebeneinander in einer Vertikalstütze
1 hängen.
Figuren 6 bis 9
[0026] Beim beabsichtigten Einhängen eines Primärträgers
2 mit einem zweigliedrigen Andockteil
21 werden dessen vier Hakenorgane
212 auf die zwei Spalte
12 einer Vertikalstütze
1 auf der gewählten Frontseite
19, in der vorgesehenen Höhe gerichtet (s. Figur 6).
[0027] Bei weiterem Fortschritt des Einhängens des Primärträgers
2 dringen die beiden Flanken
211 ansatzweise in beide benachbarte Spalte
12 ein, während die vier Hakenorgane
212 nach eventuellem Manipulieren in der Höhenausrichtung ihren Weg in vier zugeordnete
Schlitze
17 finden. Das U-förmige, zweigliedrige Andockteil
21 umfasst das eingesetzte Deckprofil
7 (s. Figuren 7A, 7B). Mit weiter fortschreitendem Einschieben des Andockteils
21 in die Vertikalstütze
1, bis in die maximale Tiefe, gelangen die Hakenorgane
212 vollständig durch die Schlitze
17 und ragen in den Freiraum
15 hinein. Die Frontkante
214 schlägt dabei an den zugehörigen Zwischensteg
13 an und die Einschnitte
213 kommen oberhalb des jeweils darunter befindlichen Stegs
18 zu liegen (s. Figuren 8A, 8B). Vertikalstütze
1 und Andockteil
21 sind so dimensioniert, dass von beiden Frontseiten
19 sich auf gleicher Höhe Primärträger
2 einhängen lassen und hierbei die sich gegenüberstehenden Hakenorgane
212 im Freiraum
15 nicht miteinander kollidieren.
[0028] Für einen vollständig eingehängten Primärträger
2 bedarf es nur mehr einer geringfügigen Absenkung, so dass die bisher an den Stegen
18 anstehenden Einschnitte
13 über die Stege
18 fahren und sich für die Stabilität vorteilhaft in den schräg verlaufenden Einschnitten
213 quasi verkeilen (s. Figur 9). Das Entfernen eines eingehängten Primärträgers
2 aus einer Vertikalstütze
1 geschieht rückläufig, in dem man mit dem Anheben des Primärträgers
2 beginnt, um die Stege
18 mit den Einschnitten
213 ausser Eingriff zu bringen. Hiernach lässt sich der Primärträger
2 horizontal herausziehen.
1. Gestell zur Warenpräsentation mit zumindest einer Vertikalstütze
(1), die ein vertikal angeordnetes Raster von miteinander alternierenden Schlitzen
(17) und Stegen
(18) aufweist; wobei
a) das Raster von Schlitzen (17) und Stegen (18) dazu dient, Andockteile (21) von Primärträgern (2) einzuhängen, die zum direkten Anhängen von Artikeln oder zur Halterung von Sekundärträgern
(5) bestimmt sind;
b) das Raster von Schlitzen (17) und Stegen (18) in der Vertikalstütze (1) ist in einem Zwischensteg (13), in zwei zueinander parallelen senkrechten Linien spiegelsymmetrisch angeordnet, wobei:
ba) jede Linie des Rasters von Schlitzen (17) und Stegen (18) von einem Aussenschenkel (10) und einem Innenschenkel (16) begrenzt ist, die zwischen sich jeweils einen Spalt (12) belassen;
bb) die beiden Spalte (12) stellen den Zugang von einer Frontseite (19) der Vertikalstütze (1) zu den beiden Rastern von Schlitzen (17) und Stegen (18) dar;
c) ein Freiraum (15) liegt, den beiden Spalten (12) abgewandt hinter dem Zwischensteg (13);
d) die Vertikalstütze (1) im Querverlauf durch den Freiraum (15) spiegelsymmetrisch hin zu einer zweiten Frontseite (19) mit Verlängerung der beiden Aussenschenkel (10), einem weiteren Zwischensteg (13), darin vorgesehenem Raster von Schlitzen (17) und Stegen (18) in zwei zueinander parallelen senkrechten Linien, und zugeordneten
Innenschenkeln (16) und Spalten (12) aufgebaut ist, dadurch gekennzeichnet, dass
e) zur Begrenzung jeder Linie von Schlitzen (17) und Stegen (18) in der Vertikalstütze (1) jeweils ein separater Innenschenkel (16) vorhanden ist;
f) die beiden Innenschenkel (16) auf jeder Frontseite (19) zusammen bilden:
fa) einen ersten Schraubkanal (11), der zur betreffenden Frontseite (19) hin offen ist; und
fb) den Zwischensteg (13) mittig unterbrechend, einen zweiten Schraubkanal (14), der zu den in Längsrichtung der Vertikalstütze (1) vorhandenen Enden offen ist.
2. Gestell nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Vertikalstütze (1) mit ihrem unteren Ende auf einem sich am Boden abstützenden Fuss (41) oder auf einem zweiten oder dritten Gestellelement (32,33) montiert ist, welche ihrerseits mit am Boden aufsetzenden Füssen (41) versehen sind;
b) die Vertikalstütze (1) an ihrem oberen Ende mit einem Deckenhalter (42) oder einer Abdeckung (45) oder einem vierten Gestellelement (34) als Überbrückung zu einer nächsten Vertikalstütze (1) versehen ist;
c) das Gestell stationär mit dem Deckenhalter (42) oder einem Wandhalter (43), die an einer Tragstruktur (9) fixiert sind, konzipiert ist; oder
d) das Gestell mobil auf zweiten oder dritten Gestellelementen (32,33), ruhend errichtet ist; und
e) zwischen in einem Gestell mehreren montierten Vertikalstützen (1) zur Stabilisierung
und gleichzeitigen Definition des Montageabstands erste Gestellelemente (31) eingebaut sind, die sich an den zueinander gewandten Aussenschenkeln (10) befestigen lassen.
3. Gestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Schraubkanäle (14) zur Befestigung des Fusses (41) am unteren Ende der Vertikalstütze (1) und der Abdeckung (45) am oberen Ende der Vertikalstütze (1) benutzt sind.
4. Gestell nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen zwei Vertikalstützen (1) ein Screen (6) einfügen lässt, der mittels Haltern (44) fixiert ist, die man jeweils am oberen Ende der beiden Vertikalstützen (1) an die
zueinander gewandten Aussenschenkel (10) im Bereich des jeweiligen Freiraums (15) einhängt.
5. Gestell nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) ein U-förmiges Deckprofil (7) zum lösbaren Anbringen auf den Frontseiten (19) vorgesehen ist, welches die beiden Innenschenkel (16) umfasst und dabei den ersten Schraubkanal (11) verschliesst; und
b) hierfür am Deckprofil (7) Rastkanten und in der Vertikalstütze (1) dazu komplementäre Gegenkonturen vorhanden sind.
6. Gestell nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) für den Freiraum (15) eine Füllung (8) vorgesehen ist, die den Lichtdurchtritt durch unbelegte, zueinander kongruente Schlitze
(17) verhindert;
b) die Füllung (8) eine Stange aus Schaumstoff ist, die sich in den Freiraum (15) einschieben lässt; und
c) die Vertikalstütze (1) als Aluminiumstrang-Pressprofil hergestellt ist.
1. Structure de présentation d'articles avec au moins un montant vertical
(1), qui présente une grille agencée verticale de fentes
(17) et entretoises
(18) alternées les unes avec les autres, dans laquelle
a) la grille de fentes (17) et entretoises (18) sert à recevoir des éléments d'accouplement (21) de supports primaires (2), qui sont destinées à la suspension directe d'articles ou la fixation de supports
secondaires (5) ;
b) la grille de fentes (17) et entretoises (18) dans le montant vertical (1) est disposée dans une entretoise intermédiaire (13), en deux lignes verticales parallèles l'une à l'autre symétriques en image miroir,
dans laquelle :
ba) chaque ligne de la grille de fentes (17) et entretoises (18) est délimitée par une jambe extérieure (10) et une jambe intérieure (16), qui laissent entre elles respectivement un espace (12) ;
bb) les deux espaces (12) donnent accès depuis un côté frontal (19) du montant vertical (1) aux deux grilles de fentes (17) et entretoises (18) ;
c) un espace libre (15) est disponible, détourné des deux espaces (12) derrière l'entretoise intermédiaire (13) ;
d) le montant vertical (1) est formé, dans son extension transversale à travers l'espace libre (15) de manière symétrique en image miroir en direction d'un deuxième côté frontal (19) avec projection des deux jambes extérieures (10), d'une autre jambe extérieure (13), de la grille prévue à l'intérieur de fentes (17) et d'entretoises (18), de deux lignes verticales parallèles l'une à l'autre et de jambes intérieures (16) et d'espaces (12) correspondants, caractérisée en ce que
e) pour limiter chaque ligne de fentes (17) et d'entretoises (18) dans le montant vertical (1), une jambe intérieure séparée (16) est prévue respectivement ;
f) les deux jambes intérieures (16) sur chaque côté frontal (19) forment ensemble :
fa) un premier canal de vissage (11), qui est ouvert sur le côté frontal correspondant (19) ; et
fb) en coupant au milieu l'entretoise intermédiaire (13), un second canal de vissage (14), ouvert sur les extrémités prévues dans le sens longitudinal du montant vertical (1).
2. Structure selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
a) le montant vertical (1) est monté avec son extrémité inférieure sur un pied prenant appui sur le sol (41) ou sur un deuxième ou troisième élément de structure (32,33), qui sont dotés de leur côté de pieds reposant sur le sol (41) ;
b) le montant vertical (1) comprend, sur son extrémité supérieure, un support pour plafond (42) ou un couvercle (45) ou un quatrième élément de structure (34) en guise de pontage vers un montant vertical adjacent (1) ;
c) la structure est conçue stationnaire avec le support pour plafond (42) ou un support mural (43), qui sont fixés sur une structure de support (9) ; ou
d) la structure est construite mobile, reposant sur des deuxièmes ou troisièmes éléments
de structure (32,33) ; et
e) des premiers éléments de structure (31) sont intégrés entre plusieurs montants verticaux (1) montés sur une structure pour la stabilisation et la définition simultanée de l'écart
de montage, les éléments pouvant être fixés à des jambes extérieures (10) tournées l'une vers l'autre.
3. Structure selon la revendication 2, caractérisée en ce que les seconds canaux de vissage (14) sont utilisés pour la fixation des pieds (41) sur l'extrémité inférieure du montant vertical (1) et du couvercle (45) sur l'extrémité supérieure du montant vertical (1).
4. Structure selon une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'il est possible d'insérer un écran (6) entre deux montants verticaux (1) qui est fixé au moyen des supports (44), qui est accroché respectivement sur l'extrémité supérieure des deux montants verticaux
(1) sur les jambes extérieures (10) tournées l'une vers l'autre dans la zone de l'espace libre (15) respectif.
5. Structure selon une des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que
a) un profil de recouvrement en forme de U (7) est prévu, à fixer de manière détachable sur les côtés frontaux (19), qui couvre les deux jambes intérieures (16) et ainsi ferme le premier canal de vissage (11) ; et
b) dans ce but, sur le profil de recouvrement (7), sont prévus des arrêtes de butée et, dans le montant vertical (1), des contours correspondants complémentaires.
6. Structure selon une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
a) pour l'espace libre (15), un remplissage (8) est prévu, qui empêche le passage de la lumière à travers des fentes (17) inoccupées coïncidant les unes avec les autres ;
b) le remplissage (8) est une barre de matériau en mousse qu'il est possible d'insérer dans l'espace libre
(15) ; et
c) le montant vertical (1) est fabriqué comme un profil extrudé en aluminium.