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(11) |
EP 2 244 861 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.03.2012 Patentblatt 2012/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.12.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/066869 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/089961 (23.07.2009 Gazette 2009/30) |
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| (54) |
HANDGRIFF FÜR EIN ELEKTROHANDWERKZEUG
HANDLE FOR A HAND-HELD POWER TOOL
POIGNÉE POUR UN OUTIL ÉLECTRIQUE À MAIN
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
17.01.2008 DE 102008004875
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.11.2010 Patentblatt 2010/44 |
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Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- KUHNLE, Axel
71691 Freiberg A. N. (DE)
- FRAUHAMMER, Karl
70771 Leinfelden-Echterdingen (DE)
- BRAUN, Willy
72149 Neustetten (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 132 593 EP-A- 1 800 807 DE-A1-102004 017 761 GB-A- 2 407 057
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EP-A- 1 358 968 CH-A5- 661 241 DE-C1- 10 005 080
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Handgriff für ein Elektrohandwerkzeug gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Handgriffe für Elektrohandwerkzeuge sind beispielsweise bei Bohrmaschinen oder Bohrhämmern
bekannt. Beim Einsatz derartiger Elektrohandwerkzeuge werden zum Teil große Vibrationen
erzeugt, welche ein exaktes und ermüdungsfreies Arbeiten erschweren. Daher wurde in
der
DE 10 2004 017761 A1 ein vibrationsgedämpfter Handgriff für ein Elektrohandwerkzeug vorgeschlagen, welcher
mittels eines Gewindebolzens an das Werkzeug anschraubbar ist und welcher in einem
inneren Bereich und an einem äußeren Bereich an einem Handgriff mit einem vibrationsdämpfenden
Material ausgespritzt bzw. umspritzt ist. Das vibrationsdämpfende Material wird dabei
in einem Arbeitsgang zusammenhängend im Innen- und Außenbereich angespritzt. Der Nachteil
dieses bekannten Handgriffs ist jedoch, dass dieser relativ teuer in der Herstellung
ist und einen komplexen Fertigungsprozess benötigt. Ferner ist durch das gemeinsame
Umspritzen auf der Außenseite des Handgriffs eine Werkstoffauswahl für den Handgriff
eingeschränkt. Die
EP-A-0132593 und die
CH 661241 A5 zeigen Handgriffe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ferner ist aus der
EP-A-1800807 ein Handgriff mit einer Vibrationsminderungseinrichtung bekannt.
Vorteile der Erfindung
[0003] Der erfindungsgemäße Handgriff für ein Elektrohandwerkzeug mit den Merkmalen des
Patentanspruches 1 weist dem gegenüber den Vorteil auf, dass er bei einem sehr einfachen
und kostengünstigen Aufbau eine ausgezeichnete Vibrationsminderung für einen Nutzer
ermöglicht. Gleichzeitig wird bei dem erfindungsgemäßen Handgriff aber auch eine erforderliche
Bediensteifigkeit und Robustheit sichergestellt, so dass bei einem Nutzer ein sicheres
Arbeitsgefühl erhaltbar ist. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass der
Handgriff ein hohles Griffelement, einen Klemmhalter und eine Dämpfungseinrichtung
aufweist. Der Klemmhalter umfasst ein Gehäuse und ein Spannband, wobei das Spannband
im montierten Zustand um einen Teilbereich des Elektrohandwerkzeugs herum angeordnet
ist. Die Dämpfungseinrichtung umfasst eine Hülse und ein hülsenartiges Dämpfungselement,
welches über die Hülse gestülpt ist. Die Dämpfungseinrichtung ist im Inneren des Griffelements
angeordnet, wobei das hülsenartige Dämpfungselement eine Innenfläche des hohlen Griffelements
berührt. Ferner umfasst der Handgriff ein Befestigungselement, welches mit dem Spannband
des Klemmhalters verbunden ist und an der Hülse fixiert ist. Dadurch wird eine Verbindung
zwischen dem Griffelement und dem Klemmhalter realisiert. Durch die Verbindung mit
dem Spannband kann ferner über das Befestigungselement gleichzeitig auch ein Spannen
des Spannbandes am Elektrohandwerkzeug realisiert werden, so dass gleichzeitig neben
der Verbindung von Griffelement und Klemmhalter auch ein Spannen des Spannbandes erfolgt.
Vorzugsweise ist hierbei zwischen dem Befestigungselement und der Hülse ein Gewinde
ausgebildet. Weiter ist im hohlen Griffelement ein sich verjüngender Bereich ausgebildet
und das hülsenartige Dämpfungselement berührt bzw. legt sich an den sich verjüngenden
Bereich des Griffelements an. Hierdurch wird sichergestellt, dass eine ausreichende
Dämpfung auch dann bereitgestellt wird, wenn beim Einsatz des Elektrohandwerkzeugs
eine leichte Winkelstellung zwischen dem Griffelement und dem Klemmhalter aufgrund
einer großen Krafteinwirkung durch einen Nutzer auftritt. Besonders bevorzugt ist
der sich verjüngende Bereich im hohlen Griffelement ein im Schnitt bogenförmiger Bereich,
so dass das Dämpfungselement an einem glockenartigen Innenbereich des Griffelements
anliegt.
[0004] Die Unteransprüche zeigen bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung.
[0005] Weiter bevorzugt ist zwischen dem Griffelement und dem Klemmhalter an der Außenseite
des Handgriffs ein Federdämpfungselement angeordnet. Das Federdämpfungselement ist
umlaufend geschlossen und stellt eine zusätzliche Dämpfungsfunktion bereit, wenn Vibrationen
vom Klemmhalter auf das Griffelement übertragen werden. Hierdurch kann somit eine
doppelte Dämpfung einerseits über das Federdämpfungselement und andererseits über
das hülsenartige Dämpfungselement im hohlen Griffelement erreicht werden.
[0006] Besonders bevorzugt weist das Griffelement einen nach außen gerichteten Griffteller
auf, wobei sich ein Ende des als Federfaltenbalg ausgebildeten Federdämpfungselements
am Griffteller abstützt. Hierdurch wird insbesondere eine große Auflagefläche für
den Federfaltenbalg am Griffelement sichergestellt.
[0007] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das Befestigungselement
eine Hammerschraube mit einem abgeflachten Kopfbereich. Das Spannband des Klemmhalters
ist dabei an dem abgeflachten Kopfbereich fixiert, so dass ein sicheres Spannen des
Spannbandes ermöglicht wird.
[0008] Weiter bevorzugt ist der Federfaltenbalg am Klemmhalter mittels einer Rastverbindung
befestigt oder alternativ ist der Federfaltenbalg einstückig mit dem Klemmhalter gebildet.
[0009] Weiter bevorzugt ist der Federfaltenbalg aus einem thermoplastischen Elastomer oder
einem Gummi hergestellt. Wenn der Federfaltenbalg aus einem Kunststoff hergestellt
ist, ist es besonders bevorzugt, dass ein Gehäuse des Klemmhalters und der Federfaltenbalg
gleichzeitig miteinander durch Kunststoffspritzen hergestellt werden.
[0010] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung umfasst
das Griffelement im Inneren eine Vielzahl von Längsrippen, welche in Längsrichtung
des Griffelements verlaufen und radial nach innen vorstehen. Die Längsrippen sind
vorzugsweise in gleichen Abständen entlang des Innenumfangs des Griffelements angeordnet
und ermöglichen eine drehfeste Verbindung zwischen dem Griffelement und dem hülsenartigen
Dämpfungselement.
[0011] Besonders bevorzugt weist das hülsenartige Dämpfungselement nutförmige Ausnehmungen
an der Außenseite auf, welche in Längsrichtung des Dämpfungselements gebildet sind
und in welche jeweils eine der Längsrippen des Griffelements eingreift. Dadurch wird
mit großer Sicherheit ein Verdrehen des Dämpfungselements relativ zum Griffelement
verhindert.
[0012] Um eine feste Verbindung zwischen der Hülse und dem hülsenartigen Dämpfungselement
der Dämpfungseinrichtung sicherzustellen, umfasst die Hülse an ihrem Außenumfang eine
Vielzahl von vorstehenden Bereichen und das hülsenförmige Dämpfungselement umfasst
an seinem Innenumfang eine Vielzahl von Ausnehmungen, welche komplementär zu den vorstehenden
Bereichen gebildet sind. Dabei greifen die vorstehenden Bereiche dann in die Ausnehmungen
ein. Es sei angemerkt, dass selbstverständlich auch die vorstehenden Bereiche am Dämpfungselement
vorgesehen sein können und die Ausnehmungen an der Hülse. Als vorstehende Bereiche
werden besonders bevorzugt Längsrippen und als Ausnehmungen Längsnuten verwendet.
Die vorstehenden Bereiche bzw. Ausnehmungen verhindern somit eine Relativrotation
zwischen Hülse und Dämpfungselement.
[0013] Weiter betrifft die vorliegende Erfindung ein Elektrohandwerkzeug, insbesondere einen
Elektrohammer oder eine Bohrmaschine oder eine Schleifmaschine o.Ä. mit einem erfindungsgemäßen
Handgriff. Der Handgriff ist dabei vorzugsweise an einem vorderen Bereich der Maschine
als Zusatzhandgriff angeordnet, wobei eine Relativausrichtung des Handgriffs durch
Verstellen des Spannbandes des Handgriffs ermöglicht wird.
Zeichnung
[0014] Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme
auf die begleitende Zeichnung im Detail beschrieben. In der Zeichnung ist:
- Figur 1
- eine schematische, perspektivische Ansicht eines Handgriffs gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
- Figur 2
- eine Längsschnittansicht des in Figur 1 gezeigten Handgriffs,
- Figur 3
- eine Schnittansicht entlang der Linie III-III von Figur 2 und
- Figur 4
- eine Längsschnittansicht des Handgriffs, welche eine Dämpfungswirkung verdeutlicht.
Bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
[0015] Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 4 ein Handgriff 1 gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung im Detail beschrieben.
[0016] Wie aus Figur 1 ersichtlich ist, umfasst der Handgriff 1 ein Griffelement 2 sowie
einen Klemmhalter 3. Der Klemmhalter weist ein Gehäuse 4 und ein Spannband 5 auf.
Das Spannband 5 wird um einen Teilbereich eines Elektrohandwerkzeugs angeordnet und
gespannt, so dass der Handgriff 1 am Elektrohandwerkzeug befestigt ist. Um eine Vibrationsdämpfung
zu erreichen, ist zwischen dem Griffelement 2 und dem Klemmhalter 3 eine Dämpfungseinrichtung
6 angeordnet (vgl. Figur 2).
[0017] Die Dämpfungseinrichtung 6 umfasst eine Hülse 7, welche aus einem Kunststoff hergestellt
ist, und ein hülsenartiges Dämpfungselement 8. Wie aus Figur 2 ersichtlich ist, ist
das Dämpfungselement 8 am äußeren Bereich der Hülse 7 angeordnet. Das Dämpfungselement
8 weist ebenfalls eine im Wesentlichen hülsenartige Form auf und ist über die Hülse
7 gesteckt. Um ein Verdrehen zwischen der Hülse 7 und dem Dämpfungselement 8 zu vermeiden,
weist, wie aus Figur 3 ersichtlich ist, die Hülse 7 an ihrem äußeren Umfang eine Vielzahl
von äußeren Längsrippen 7a auf. In entsprechender Weise sind am inneren Umfang des
Dämpfungselements 8 eine Vielzahl von inneren Längsnuten 8a gebildet. Hierdurch können
die äußeren Längsrippen 7a der Hülse 7 in die inneren Längsnuten 8a des Dämpfungselements
8 eingreifen. Da das Dämpfungselement 8 elastisch ist, ist eine Montage durch Überziehen
des Dämpfungselements über die Hülse 7 einfach möglich. Das Dämpfungselement 8 weist
ferner an seinem äußeren Umfang eine Vielzahl von äußeren Längsnuten 8b auf. Weiter
weist das hohle Griffelement 2 an seinem Innenumfang eine Vielzahl von nach innen
vorstehenden Längsrippen 2d auf. Wie aus Figur 3 ersichtlich ist, greifen dabei die
vorstehenden Längsrippen 2d des Griffelements 2 in die äußeren Längsnuten 8b des Dämpfungselements
8 ein und verhindern ebenfalls ein Verdrehen des Dämpfungselements 8 relativ zum Griffelement
2. Es sei angemerkt, dass in diesem Ausführungsbeispiel jeweils sechs Längsrippen
bzw. Längsnuten zwischen dem Dämpfungselement 8 und dem Griffelement 2 bzw. dem Dämpfungselement
8 und der Hülse 7 vorgesehen sind. Es ist jedoch auch eine beliebige andere Anzahl
möglich.
[0018] Wie weiter aus Figur 2 ersichtlich ist, ist am inneren Umfang des Griffelements 2
ein sich verjüngender Bereich 20 vorgesehen, welcher im Schnitt bogenförmig ausgebildet
ist. Das Dämpfungselement 8 weist einen entsprechenden sich verjüngenden Bereich 8c
an seinem zum Klemmhalter 3 gerichteten Endbereich auf. Dadurch weist dieser Endbereich
des Dämpfungselements 8 eine glockenähnliche Form auf. Das Dämpfungselement 8 legt
sich dabei an den sich verjüngenden Bereich 20 des Griffelements 2 an, um einen möglichst
großen Kontaktbereich zwischen dem Dämpfungselement. 8 und dem Griffelement 2 sicherzustellen.
[0019] Weiter ist an dem vom Klemmhalter 3 abgewandten Ende der Hülse 7 eine Ausnehmung
7c ausgebildet. In der Ausnehmung 7c ist eine Mutter 11 beispielsweise mittels Kleben
oder über eine Presspassung fixiert. Der Handgriff 1 umfasst ferner ein Befestigungselement
9, welches den Klemmhalter 3 mit dem Griffelement 2 befestigt. In diesem Ausführungsbeispiel
ist das Befestigungselement eine Hammerschraube 9 mit einem abgeflachten Kopfbereich
9a, wobei die Hammerschraube 9 zur Befestigung des Klemmhalters 3 am Griffelement
2 in die Mutter 11 eingeschraubt ist. Am Kopfbereich 9a ist das Spannband 5 fixiert,
derart, dass die radialen Außenbereiche des Kopfbereichs 9a über einen Außenbereich
des Spannbandes 5 vorstehen. Der radiale Außenbereich des Kopfbereichs 9a steht dabei
ferner mit einer Innenseite des Klemmhalters 3 in Kontakt. Das Befestigungselement
9 ist, wie aus Figur 2 ersichtlich ist, durch die Hülse 7 hindurchgeführt und in die
Mutter 11 eingeschraubt. Eine Schraubverbindung zwischen dem Befestigungselement 9
und der Mutter 11 wird dabei derart realisiert, dass durch Drehen des Griffelements
2 die Mutter 11 gedreht wird und entlang des Gewindes des Befestigungselements 9 hochgeschraubt
wird, so dass die Hammerschraube 9 nach unten gezogen wird. Da die Hammerschraube
9 mit dem Spannband 5 verbunden ist, erfolgt dadurch auch ein Spannen des Spannbandes
5.
[0020] Der Handgriff 1 umfasst ferner ein äußeres Federdämpfungselement in Form eines Federfaltenbalges
10. Der Federfaltenbalg ist dabei aus einem elastischen Kunststoffmaterial hergestellt
und mit dem Klemmhalter 3 über eine Rastverbindung verbunden. Dadurch kann der Federfaltenbalg
durch einfaches Einrasten an dem Klemmhalter 3 befestigt werden. Der Federfaltenbalg
10 stützt sich dabei mit einem Ende an einem Griffteller 2c des Griffelements 2 ab
(vergleiche Figur 2). Der Federfaltenbalg 10 stellt eine zusätzliche Dämpfungsfunktion
bereit, so dass die erfindungsgemäße Dämpfungseinrichtung zwei dämpfungsbereitstellende
Bauteile umfasst, nämlich die Hülse 7 mit dem Dämpfungselement 8 sowie den Federfaltenbalg
10. Der Federfaltenbalg 10 ist zwischen dem Griffelement 2 und dem Klemmhalter 3 umlaufend
in Form einer Manschette vorgesehen und kann somit auch noch eine Abdeckungsfunktion
für den Bereich zwischen dem Griffelement 2 und dem Klemmhalter 3 bereitstellen. Dadurch
wird insbesondere das Eindringen von Schmutz verhindert. Der Federfaltenbalg 10 ist
dabei vorzugsweise aus thermoplastischem Elastomer hergestellt und wird vorzugsweise
im Spritzgussverfahren hergestellt. Da der Federfaltenbalg 10 nur eine geringe Wanddicke
aufweist, können kurze Herstellungszyklen sowie geringe Materialkosten realisiert
werden.
[0021] Die Funktion zum Dämpfen von Schwingungen des Handgriffs 1 ist dabei wie folgt. Wenn
Schwingungen vom Elektrohandwerkzeug über das Spannband 5 und das Gehäuse 4 übertragen
werden, werden die Schwingungen durch die Dämpfungseinrichtung 6 und den Federfaltenbalg
10 gedämpft. Figur 4 zeigt schematisch einen Dämpfungsvorgang, wobei einerseits der
Federfaltenbalg 10 verformt wird und andererseits auch das Dämpfungselement 8 der
Dämpfungseinrichtung 6 verformt wird. Hierbei erzeugt das Gleiten des Federfaltenbalgs
10 auf dem Griffteller 2c eine zusätzliche Reibdämpfung. Das Griffelement 2 ist in
Figur 4 übertrieben in einer winkligen Position zum Klemmhalter 3 dargestellt, um
die doppelte Dämpfungsfunktion durch die Dämpfungseinrichtung 6 und den Federfaltenbalg
10 realistisch darzustellen. Durch die Verformung des Dämpfungselements 8 sowie des
Federfaltenbalgs 10 werden Schwingungen, welche vom Klemmhalter 3 auf das Griffelement
2 übertragen werden, gedämpft. Hierdurch hat ein Nutzer eines Elektrohandwerkzeugs,
an welchem der Handgriff 1 montiert ist, den Vorteil, dass nicht mehr so viele Schwingungen
auf das Griffelement und somit auf den Nutzer selbst übertragen werden. Hierdurch
kann ein verbesserter Bedienkomfort des Handgriffs erreicht werden. Ein Verkippen
des Griffs 2 relativ zum Klemmhalter 3 erfolgt dabei im Wesentlichen um einen Mittelpunkt
im Bereich des sich verjüngenden Bereichs 20 des Griffelements 2. Die Hammerschraube
sowie die feste Hülse 7 bleiben dabei in ihrer senkrechten Ausgangsposition. Dabei
bilden die äußeren Längsrippen 7a der Hülse 7 auch einen Anschlag für das Verkippen
des Griffelements 2.
[0022] Eine Montage bzw. Demontage des Griffelements 2 vom Klemmhalter 3 kann durch einfaches
Drehen des Griffelements relativ zum Klemmhalter 3 realisiert werden. Die Hammerschraube
9 ist drehfest relativ zum Klemmhalter 3, beispielsweise durch einen rechteckigen
Kopfbereich 9a, angeordnet. Wenn somit das Griffelement 2 gedreht wird, wird die Mutter
11 entlang des Gewindes der Hammerschraube 9 bewegt. Die Längsrippen bzw. Längsnuten
der Hülse 7 bzw. des Dämpfungselements 8 stellen dabei eine ausreichende Kraftübertragung
vom Griffelement 2 auf die Mutter 11 sicher. Somit kann das Griffelement 2 mitsamt
der Dämpfungseinrichtung 6 einfach abgeschraubt bzw. wieder angeschraubt werden. Somit
kann gegebenenfalls auch ein Austausch eines beispielsweise beschädigten Dämpfungselements
8 leicht erfolgen.
[0023] Es sei angemerkt, dass es selbstverständlich auch möglich ist, dass die Hülse 7 mit
einem Innengewinde ausgestattet wird, so dass das Befestigungselement 9 direkt an
der Hülse 7 befestigbar ist. Dann kann auf die Mutter verzichtet werden und somit
die Teilezahl des Handgriffs weiter reduziert werden.
1. Handgriff für ein Elektrohandwerkzeug, umfassend ein hohles Griffelement (2) und einen
Klemmhalter (3),
- wobei der Klemmhalter (3) ein Gehäuse (4) und ein Spannband (5) umfasst, wobei das
Spannband (5) um einen Teilbereich des Elektrohandwerkzeugs herum angeordnet ist,
und
- wobei ferner ein Befestigungselement (9, 11) vorgesehen ist, welches mit dem Spannband
(5) verbunden ist und an der Hülse (7) fixiert ist,
gekennzeichnet durch
- eine Dämpfungseinrichtung (6), welche eine Hülse (7) und ein hülsenartiges Dämpfungselement
(8) umfasst und im Inneren des hohlen Griffelements (2) angeordnet ist, wobei das
hülsenartige Dämpfungselement (8) an der Außenseite der Hülse (7) angeordnet ist und
eine Innenfläche des hohlen Griffelements (2) das hülsenartige Dämpfungselement (8)
berührt, und
- wobei das hohle Griffelement (2) an seiner Innenseite einen sich verjüngenden Bereich
(20) aufweist und das hülsenartige Dämpfungselement (8) den sich verjüngenden Bereich
(20) berührt.
2. Handgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Griffelement (2) und dem Klemmhalter (3) an der Außenseite des Handgriffs
ein Federdämpfungselement (10) angeordnet ist, welches umlaufend geschlossen ist und
eine zusätzliche Dämpfungsfunktion bereitstellt.
3. Handgriff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffelement (2) einen nach außen gerichteten Griffteller (2c) umfasst und das
Federdämpfungselement (10) als Federfaltenbalg ausgebildet ist und ein Ende des Federfaltenbalgs
sich am Griffteller (2c) abstützt.
4. Handgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der sich verjüngende Bereich (20) des Griffelements (2) im Schnitt bogenförmig ausgebildet
ist.
5. Handgriff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement eine Hammerschraube (9) mit einem abgeflachten Kopfbereich
(9a) umfasst und das Spannband (5) am abgeflachten Kopfbereich (9a) fixiert ist.
6. Handgriff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffelement (2) an einer Innenseite eine Vielzahl von radial nach innen vorstehenden
Längsrippen (2d) aufweist.
7. Handgriff nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das hülsenartige Dämpfungselement (8) eine Vielzahl von nutförmigen Ausnehmungen
(8b) an einer Außenseite aufweist, und jeweils eine der Längsrippen (2d) des Griffelements
(2) in die nutförmigen Ausnehmungen (8b) eingreift.
8. Handgriff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (7) an ihrem Außenumfang eine Vielzahl von vorstehenden Bereichen (7a),
insbesondere Längsrippen, aufweist und das hülsenartige Dämpfungselement (8) eine
Vielzahl von Ausnehmungen (8a) an einer Innenseite aufweist, wobei die Ausnehmungen
(8a) und die vorstehenden Bereiche (7a) komplementär zueinander gebildet sind und
die vorstehenden Bereiche (7a) in die Ausnehmungen (8a) eingreifen.
9. Elektrohandwerkzeug, umfassend einen Handgriff nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
1. Handle for a handheld power tool, comprising a hollow grip element (2) and a clamping
holder (3),
- with the clamping holder (3) comprising a housing (4) and a tensioning belt (5),
with the tensioning belt (5) being arranged around a partial region of the handheld
power tool, and
- with an attachment element (9, 11) also being provided, this attachment element
being connected to the tensioning belt (5) and being fixed to the sleeve (7),
characterized by
- a damping device (6) which comprises a sleeve (7) and a sleeve-like damping element
(8) and is arranged in the interior of the hollow grip element (2), with the sleeve-like
damping element (8) being arranged on the outer face of the sleeve (7) and an inner
surface of the hollow grip element (2) touching the sleeve-like damping element (8),
and
- with the hollow grip element (2) having a tapering region (20) on its inner face
and the sleeve-like damping element (8) touching the tapering region (20).
2. Handle according to Claim 1, characterized in that a spring damping element (10) is arranged on the outside of the handle between the
grip element (2) and the clamping holder (3), the said spring damping element being
closed all the way around and providing an additional damping function.
3. Handle according to Claim 2, characterized in that the grip element (2) comprises an outwardly directed grip plate (2c), and the spring
damping element (10) is in the form of a spring bellows and one end of the spring
bellows is supported on the grip plate (2c).
4. Handle according to Claim 1, characterized in that the tapering region (20) of the grip element (2) is arcuate in section.
5. Handle according to one of the preceding claims, characterized in that the attachment element comprises a hammer screw (9) with a flattened head region
(9a), and the tensioning belt (5) is fixed to the flattened head region (9a).
6. Handle according to one of the preceding claims, characterized in that the grip element (2) has, on an inner face, a large number of radially inwardly projecting
longitudinal ribs (2d).
7. Handle according to Claim 6, characterized in that the sleeve-like damping element (8) has a large number of groove-like recesses (8b)
on an outer face, and in each case one of the longitudinal ribs (2d) of the grip element
(2) engages in the groove-like recesses (8b).
8. Handle according to one of the preceding claims, characterized in that the sleeve (7) has, on its outer circumference, a large number of projecting regions
(7a), in particular longitudinal ribs, and the sleeve-like damping element (8) has
a large number of recesses (8a) on an inner face, with the recesses (8a) and the projecting
regions (7a) being formed such that they complement one another and the projecting
regions (7a) engage in the recesses (8a).
9. Handheld power tool comprising a handle according to one of the preceding claims.
1. Poignée pour un outil électrique à main, comprenant un élément de préhension (2) creux
et un support de serrage (3),
- le support de serrage (3) comprenant un boîtier (4) et une bande de serrage (5),
la bande de serrage (5) étant disposée autour d'une région partielle de l'outil électrique
à main, et
- un élément de fixation (9, 11) étant en outre prévu, lequel est relié à la bande
de serrage (5) et fixé à une douille (7),
caractérisée par
- un dispositif d'amortissement (6) qui comprend une douille (7) et un élément d'amortissement
(8) en forme de douille, et qui est disposé à l'intérieur de l'élément de préhension
(2) creux, l'élément d'amortissement (8) en forme de douille étant disposé sur le
côté extérieur de la douille (7) et une surface intérieure de l'élément de préhension
(2) creux étant en contact avec l'élément d'amortissement (8) en forme de douille,
et
- l'élément de préhension (2) creux comportant sur son côté intérieur une région (20)
se rétrécissant, et l'élément d'amortissement (8) en forme de douille étant en contact
avec la région (20) se rétrécissant.
2. Poignée selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'entre l'élément de préhension (2) et le support de serrage (3) est disposé un élément
d'amortissement à ressort (10) sur le côté extérieur de la poignée, lequel élément
d'amortissement à ressort présente un pourtour fermé et assure une fonction d'amortissement
supplémentaire.
3. Poignée selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'élément de préhension (2) comprend un plateau de préhension (2c) orienté vers l'extérieur,
et l'élément d'amortissement à ressort (10) est réalisé sous forme de soufflet ressort,
et une extrémité du soufflet ressort s'appuie contre le plateau de préhension (2c).
4. Poignée selon la revendication 1, caractérisée en ce que la région (20) se rétrécissant de l'élément de préhension (2) présente une forme
d'arc en coupe.
5. Poignée selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de fixation comprend une vis à tête rectangulaire (9) dotée d'une région
de tête (9a) aplatie, et la bande de serrage (5) est fixée à la région de tête (9a)
aplatie.
6. Poignée selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de préhension (2) comporte sur un côté intérieur une pluralité de nervures
longitudinales (2d) faisant saillie radialement vers l'intérieur.
7. Poignée selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'élément d'amortissement (8) en forme de douille comporte une pluralité d'évidements
(8b) en forme de rainure sur un côté extérieur, et à chaque fois une des nervures
longitudinales (2d) de l'élément de préhension (2) vient en prise dans les évidements
(8b) en forme de rainure.
8. Poignée selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la douille (7) comporte sur sa périphérie extérieure une pluralité de régions (7a)
saillantes, en particulier des nervures longitudinales, et l'élément d'amortissement
(8) en forme de douille comporte une pluralité d'évidements (8a) sur un côté intérieur,
les évidements (8a) et les régions (7a) saillantes étant formés de manière complémentaire
les uns par rapport aux autres et les régions (7a) saillantes venant en prise dans
les évidements (8a).
9. Outil électrique à main, comprenant une poignée selon l'une quelconque des revendications
précédentes.
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