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(11) |
EP 2 245 116 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.07.2014 Patentblatt 2014/27 |
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Anmeldetag: 24.01.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/000460 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/097984 (13.08.2009 Gazette 2009/33) |
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VORRICHTUNG AN EINEM KOHLEFÜLLWAGEN ZUM ABHEBEN VON DECKELN AUS FÜLLOCHRAHMEN IN DER
OFENDECKE EINES KOKSOFENS UND REINIGEN DER FÜLLOCHRAHAMEN
DEVICE ON A COAL CHARGING CAR FOR LIFTING COVERS FROM FILLING HOLE FRAMES IN THE FURNACE
ROOF OF A COKE FURNACE AND FOR CLEANING THE FILLING HOLE FRAMES
DISPOSITIF SUR CHARIOT DE REMPLISSAGE DE CHARBON DESTINÉ À SOULEVER DES COUVERCLES
DE CADRES À TROUS DE REMPLISSAGE DANS LA VOÛTE D'UN FOUR À COKE ET À NETTOYER LES
CADRES À TROUS DE REMPLISSAGE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
07.02.2008 DE 102008008291
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.11.2010 Patentblatt 2010/44 |
| (73) |
Patentinhaber: ThyssenKrupp Industrial Solutions AG |
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45143 Essen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHÜCKER, Franz-Josef
44577 Castrop-Rauxel (DE)
- KNOCH, Ralf
45659 Recklinghausen. (DE)
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| (74) |
Vertreter: Albrecht, Rainer Harald |
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Andrejewski - Honke
Patent- und Rechtsanwälte
An der Reichsbank 8 45127 Essen 45127 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 903 393
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EP-A2- 1 293 552
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an einem Kohlefüllwagen zum Abheben von Deckeln
aus Fülllochrahmen in der Ofendecke eines Koksofens und zum Reinigen der Fülllochrahmen,
- mit
einem Deckelabheber, der einen Tragarm mit einem Hubmagnet aufweist,
einem Rahmenreiniger, der einen Tragarm mit einem Reinigungskopf aufweist,
Hubeinrichtungen zur Vertikalverstellung der Tragarme,
wobei der Deckelabheber und der Rahmenreiniger jeweils mittels eines Fahrwerks zwischen
einer Betriebsposition, in der der Hubmagnet oder der Reinigungskopf mit einem Füllloch
in der Ofendecke des Koksofens fluchtet, und einer von dem Füllloch beabstandeten
Ruheposition horizontal verfahrbar sind.
[0002] Im Idealfall sind die Fülllöcher in der Ofendecke eines Koksofens in äquidistanten
Abständen sowie in Fahrtrichtung des Kohlefüllwagens fluchtend angeordnet. Von diesem
Idealfall weichen die realen Verhältnisse an einem Koksofen regelmäßig ab. Insbesondere
bei älteren Koksöfen betragen die Lageabweichungen der Fülllöcher in beiden Achsen
häufig +- 50 mm, die mit fachüblichen Zentrierhilfen nicht kompensiert werden können.
Das hat zur Folge, dass die Fülllochdeckel nicht mehr selbsttätig abgehoben und später
in den Fülllochrahmen selbsttätig eingesetzt werden können und dass die Fülllochrahmenreinigung
ebenfalls nicht mehr zufriedenstellend funktioniert. Im Kokereibetrieb entstehen hierdurch
Unterbrechungen im automatischen Ablauf des Kohlefüllwagens und sind personalintensive
Eingriffe notwendig. Des weiteren müssen Fülllochrahmen auf der Ofendecke häufig nachjustiert
werden, damit Deckelabheber und Rahmenreiniger ordnungsgemäß arbeiten können. Dadurch
entstehen dem Kokereibetrieb beachtliche Instandhaltungskosten.
[0003] Aus
EP 1 293 552 B1 ist es bekannt, Vorrichtungen zum Abheben von Deckeln aus Fülllochrahmen und zum
Reinigen der Fülllochrahmen mit einer Kohlebefüllvorrichtung, die eine Horizontalförderschnecke
mit einem auslaufseitigen Füllteleskop aufweist, zu einer Betriebseinheit zu vereinigen,
die in zwei Achsen verstellbar an der Unterseite eines Kohlefüllwagens angeordnet
ist. Im Rahmen der bekannten Maßnahmen ist die Horizontalförderschnecke an einem Verstellwagen
aufgehängt, der auf einer Fahrbahn an der Unterseite des Kohlefüllwagens geführt ist.
Die Horizontalförderschnecke ist quer zu dieser Bahnrichtung an Profilen des Verstellwagens
beweglich verfahrbar. Durch eine zweiachsige Verstellung der Betriebseinheit können
der Deckelabheber sowie der Rahmenreiniger an die jeweilige Lage der Fülllöcher in
der Ofendecke des Koksofens angepasst werden. Mit der bekannten Anordnung können der
Hubmagnet des Deckelabhebers und der Reinigungskopf des Rahmenreinigers in eine Betriebsposition
gebracht werden, in der sie mit dem Füllloch in der Ofendecke des Koksofens fluchten.
Die bekannte Anordnung erfordert jedoch einen großen Bodenabstand zwischen dem Kohleauslass
an der Unterseite des Kohlefüllwagens, da die Betriebseinheit am einlaufseitigen Ende
der Horizontalförderschnecke mittels eines Kompensators, der seitliche Verstellbewegungen
der Betriebseinheit in zwei Achsen ausgleichen muss, angeschlossen ist. Dieser Einbauraum
steht nicht immer zur Verfügung. Zum Nachrüsten bestehender Koksofenanlagen ist die
bekannte Vorrichtung nicht oder nur mit Einschränkungen geeignet.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung mit der eingangs beschriebenen
Zweckbestimmung anzugeben, die einen geringen Platzbedarf benötigt, große Lageabweichungen
der Fülllöcher kompensieren kann und zum Nachrüsten bestehender Koksofenanlagen geeignet
ist.
[0005] Ausgehend von einer Vorrichtung mit den eingangs beschriebenen Merkmalen wird die
Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Fahrwerk einen auf Schienen an der
Unterseite des Kohlefüllwagens entlang einer ersten Achse horizontal verfahrbaren
Fahrrahmen und einen innerhalb des Fahrrahmens angeordneten Tragrahmen aufweist, wobei
der Tragrahmen entlang einer zweiten Achse quer zur Bewegungsrichtung des Fahrrahmens
beweglich am Fahrrahmen geführt ist, und wobei an dem Tragrahmen die Hubeinrichtung
für den Deckelabheber und/oder dem Rahmenreiniger angeordnet ist. Der Tragrahmen sowie
der Fahrrahmen sind unabhängig voneinander in zueinander senkrechten Achsen horizontal
verfahrbar. Lageabweichungen der Fülllochrahmen können durch schrittweises und aufeinander
folgendes Verfahren des Fahrrahmens und des Tragrahmens oder durch gleichzeitiges
Verstellen dieser Komponenten ausgeglichen werden. Die Aufbauhöhe des aus Fahrrahmen
und Tragrahmen bestehenden Fahrwerks ist gering, so dass auch ältere Koksöfen mit
der erfindungsgemäßen Vorrichtung nachgerüstet werden können.
[0006] Der Fahrrahmen und der Tragrahmen sind vorzugsweise in einer Ebene angeordnet. Eine
solche Anordnung führt zu einer sehr geringen Aufbauhöhe des aus Fahrrahmen und Tragrahmen
bestehenden Fahrwerks. Der Fahrrahmen und der Tragrahmen sind zweckmäßig aus U-Profilen
zusammengesetzt, wobei an dem Tragrahmen Rollen gelagert sind, die in den U-Profilen
des Fahrrahmens laufen. Der Fahrrahmen ist ebenfalls mit Rollen ausgestattet und läuft
in einer Fahrbahn, die an der Unterseite des Kohlefüllwagens befestigt ist. Vorzugsweise
bestehen die Schienen für den Fahrrahmen aus U-Profilen, die mit Trägern an dem Kohlefüllwagen
abgehängt und seitlich offen sind. Die an dem Fahrrahmen gelagerten Rollen greifen
in die an einer Seite offenen U-Profile ein und laufen in diesen Schienen.
[0007] Für die horizontalen Stellbewegungen des Tragrahmens und des Fahrrahmens werden vorzugsweise
hydraulische Stelleinrichtungen verwendet. Gemäß einer bevorzugten Ausführung der
Erfindung sind an den Tragrahmen und den Fahrrahmen hydraulische Stelleinrichtungen
angeschlossen, die mit Weg-Messeinrichtungen ausgestattet sind.
[0008] Die hydraulischen Stelleinrichtungen sind an eine Maschinensteuerung des Kohlefüllwagens
anschließbar, in der Positionsangaben für die Lage der Fülllöcher in der Ofendecke
des Koksofens hinterlegt sind. Die Abweichungen der Fülllochrahmen in X- und Y-Richtung
von der Ideallage werden an jedem Fülllochrahmen messtechnisch erfasst und in der
Maschinensteuerung des Kohlefüllwagens hinterlegt. Infolge der Zuordnung dieser Abweichungen
zu jedem Fülllochrahmen und jeder Ofenkammer können der Deckelabheber sowie der Rahmenreiniger
durch Stellbewegungen des zugeordneten Fahrwerks so positioniert werden, dass der
Hubmagnet des Deckelabhebers bzw. der Reinigungskopf des Rahmenreinigers mittig zum
Fülllochrahmen ausgerichtet sind und durch eine reine Vertikalbewegung auf den Deckel
bzw. in den Fülllochrahmen abgesenkt werden können. Es entfallen Pendelbewegungen
und extreme Schrägstellungen der Vorrichtung, so dass alle Bauelemente der Vorrichtung
optimal funktionieren und die Fülllochdeckel sicher abgehoben bzw. wieder in den Rahmen
eingesetzt werden können und die Fülllochrahmen funktionssicher gereinigt werden können.
In der Praxis übliche Zentrierhilfen auf den Fülllochdeckeln, welche unter dem Gesichtspunkt
des Unfallschutzes ein Risiko darstellen, entfallen. Die zweiachsigen Verstellbewegungen
der Fahrwerke zur Positionskorrektur des Deckelabhebers und des Rahmenreinigers können
wahlweise schon während der Fahrt des Kohlefüllwagens oder nach der Positionierung
des Kohlefüllwagens auf der zu befüllenden Ofenkammer vorgenommen werden.
[0009] Eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sieht vor, dass die
hydraulischen Stelleinrichtungen mit einer optischen Messeinrichtung zusammenwirken,
welche an dem Kohlefüllwagen angeordnet ist und die tatsächliche Lage der Füllöffnungen
erfasst. Die Messdaten werden direkt an die Steuerung der Hydraulikzylinder weitergeleitet,
welche das Fahrwerk des Deckelabhebers und das Fahrwerk des Rahmenreinigers in eine
der Lage des Fülllochrahmens zugeordnete Position bewegen.
[0010] Im Rahmen der Erfindung liegt es, dass die Hubeinrichtungen für den Deckelabheber
und den Rahmenreiniger fest an den Tragrahmen des zugeordneten Fahrwerks angeschlossen
sind. Die auf den Tragrahmen wirkende Stelleinrichtung ist in diesem Fall mit einer
Weg-Messeinrichtung ausgestattet und wird so angesteuert, dass der Deckelabheber bzw.
der Rahmenreiniger aus einer von dem Füllloch beabstandeten Ruheposition unter Berücksichtigung
der erforderlichen Korrekturen in die Betriebsposition am Füllloch bewegt wird. Der
jeweilige Stellhub ist abhängig von den zu korrigierenden Lageabweichungen und kann
sich von Füllloch zu Füllloch ändern. Vorzugsweise wird die Korrekturbewegung und
die Bewegung des Deckelabhebers/Rahmenreinigers aus der von dem Füllloch beabstandeten
Ruheposition in die Betriebsposition jedoch entkoppelt. Die Hubeinrichtungen für den
Deckelabheber und den Rahmenreiniger sind in diesem Fall jeweils an einem Laufwagen
befestigt, der innerhalb des Tragrahmens des zugeordneten Fahrwerks entlang den Profilen
des Tragrahmens verfahrbar ist. Vorzugsweise ist der Laufwagen quer zur Bewegungsrichtung
des Tragrahmens verfahrbar, so dass sich die Fahrbewegung des Laufwagens nicht auf
die Position des Tragrahmens auswirken kann. Auf die Laufwagen wirken hydraulische
Stelleinrichtungen, die an dem zugeordneten Tragrahmen abgestützt sind und den Deckelabheber
und den Rahmenreiniger jeweils mit einem fest einstellbaren Stellhub zwischen der
Betriebsposition an einem Füllloch und einer von dem Füllloch beabstandeten Ruheposition
bewegen. Bei dieser Ausgestaltung sind sämtliche Korrekturbewegungen in X- und Y-Richtung
sowie die Fahrbewegung zwischen Ruheposition und Betriebsposition entkoppelt.
[0011] Die Fahrwerke des Deckelabhebers und des Rahmenreinigers weisen vorzugsweise jeweils
einen Fahrrahmen auf, wobei die Fahrrahmen räumlich beabstandet und unabhängig voneinander
bewegbar sind. Die räumliche Trennung der Fahrwerke erlaubt eine flexible Anpassung
an bauliche Gegebenheiten, was vorteilhaft ist, wenn ältere Kokereien mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung nachgerüstet werden müssen. Sofern es die baulichen Gegebenheiten zulassen,
kann ein gemeinsamer Fahrrahmen für die Fahrwerke verwendet werden. In diesem Fall
ergeben sich hinsichtlich der Tragrahmen zwei Alternativen. Gemäß einer ersten Ausführung
sind die Tragrahmen für den Deckelabheber und den Rahmenreiniger unabhängig voneinander
bewegbar und mittels separater Stellantriebe, die mit Weg-Messeinrichtungen ausgestattet
sind, innerhalb des gemeinsamen Fahrrahmens positionierbar. Gemäß einer zweiten alternativen
Ausführungsvariante sind der Deckelabheber und der Rahmenreiniger auch an einem gemeinsamen
Tragrahmen angeordnet, der mittels eines mit einer Weg-Messeinrichtung ausgestatteten
Stellantrieb verfahrbar und exakt positionierbar ist. Die Hubeinrichtungen des Deckelabhebers
und des Rahmenreinigers sind bei einer solchen Ausführung an separaten Laufwagen befestigt,
die innerhalb des Tragrahmens unabhängig voneinander verfahrbar sind.
[0012] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung ausführlich erläutert. Die einzige Figur zeigt schematisch eine Vorrichtung
an der Unterseite eines nicht dargestellten Kohlefüllwagens zum Abheben von Deckeln
1 aus Fülllochrahmen 2 in der Ofendecke eines Koksofens und zum Reinigen der Fülllochrahmen
2. Zum grundsätzlichen Aufbau dieser Vorrichtung gehören ein Deckelabheber 3, der
einen Tragarm 4 mit einem Hubmagnet 5 aufweist, ein Rahmenreiniger 6, der einen Tragarm
4' mit einem Reinigungskopf 7 aufweist sowie Hubeinrichtungen 8, 8' zur Vertikalverstellung
der Tragarme 4, 4'. Der Deckelabheber 3 und der Rahmenreiniger 6 sind beidseits einer
an der Unterseite des Kohlefüllwagens angeordneten Fülleinrichtung 9 angeordnet, die
eine Horizontalförderschnecke 10 sowie ein Füllteleskop 11 umfasst. Der Deckelabheber
3 und der Rahmenreiniger 6 sind jeweils mittels eines Fahrwerks 12, 12' zwischen einer
Betriebsposition A, in der der Hubmagnet 5 oder der Reinigungskopf 7 mit einem Füllloch
13 in der Ofendecke des Koksofens fluchtet, und einer von dem Füllloch beabstandeten
Ruheposition B horizontal verfahrbar.
[0013] Das Fahrwerk 12 für den Deckelabheber 3 und das Fahrwerk 12' für den Rahmenreiniger
6 sind im wesentlichen baugleich ausgebildet. Sie weisen jeweils einen auf Schienen
14 an der Unterseite des Kohlefüllwagens entlang einer ersten Achse Y horizontal verfahrbaren
Fahrrahmen 15 und einen innerhalb des Fahrrahmens 15 angeordneten Tragrahmen 16 auf,
der entlang einer zweiten Achse X quer zur Bewegungsrichtung des Fahrrahmens 15 beweglich
am Fahrrahmen geführt ist. An dem Tragrahmen 16 des Fahrwerks 12, 12' ist die Hubeinrichtung
8 für den Deckelabheber 3 bzw. die Hubeinrichtung 8' für den Rahmenreiniger 6 angeordnet.
[0014] Aus der Darstellung ist ersichtlich, dass der Fahrrahmen 15 und der Tragrahmen 16
in einer Ebene angeordnet sind. Beide Rahmen 15, 16 sind aus U-Profilen aufgebaut.
An dem Tragrahmen 16 sind Rollen 17 gelagert, die in den U-Profilen des Fahrrahmens
15 laufen. Die Schienen 14 für den Fahrrahmen 15 bestehen ebenfalls aus U-Profilen,
die mit Trägern 18 an dem nicht dargestellten Kohlefüllwagen abgehängt und seitlich
offen sind. An dem Fahrrahmen 15 sind Rollen 19 gelagert, die in den seitlich offenen
Schienen 14 laufen. Der Fahrrahmen 15 und der innerhalb des Fahrrahmens angeordnete
Tragrahmen 16 bilden ein Fahrwerk, das horizontale Verstellbewegungen in X-und Y-Richtung
zulässt.
[0015] Im Ausführungsbeispiel erstrecken sich die Schienen 14 zur Führung des Fahrrahmens
15 in Bewegungsrichtung des Kohlefüllwagens (Y-Richtung), während der Tragrahmen 16
quer dazu in Richtung der Ofenkammerachsen (X-Achse) verfahrbar an dem Fahrrahmen
15 geführt ist. Diese Festlegung ist abhängig von den baulichen Gegebenheiten. Je
nach den baulichen Gegebenheiten kann es zweckmäßig sein, dass die Schienen 14 zur
Führung des Fahrrahmens 15 sich in der X-Achse erstrecken und der Tragrahmen 16 in
Y-Richtung verfahrbar ist.
[0016] An den Tragrahmen 16 und den Fahrrahmen 15 sind hydraulische Stelleinrichtungen 20
angeschlossen, die mit Weg-Messeinrichtungen ausgestattet sind. Die hydraulischen
Stelleinrichtungen 20 sind an eine Maschinensteuerung des Kohlefüllwagens anschließbar,
in der Positionsangaben für die Lage der Fülllöcher 13 in der Ofendecke des Koksofens
hinterlegt sind. Alternativ können die hydraulischen Stelleinrichtungen 20 mit einer
optischen Messeinrichtung zusammenwirken, welche an dem Kohlfüllwagen angeordnet ist
und die Lage der Fülllöcher 13 erfasst. In dem in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die Hubeinrichtungen 8. 8' des Deckelabhebers 3 und des Rahmenreinigers 6 an
Laufwagen 21, 21' befestigt, die innerhalb des Tragrahmens 16 des zugeordneten Fahrwerks
12, 12' entlang den Profilen des Tragrahmens 16 quer zur Bewegungsrichtung des Tragrahmens
verfahrbar sind. Auf die Laufwagen 21, 21' wirken hydraulische Stelleinrichtungen
22, die an den zugeordneten Tragrahmen 16 abgestützt sind und den Deckelabheber 3
und den Rahmenreiniger 6 jeweils mit einem fest einstellbaren Stellhub a, b zwischen
der Betriebsposition A an einem Füllloch und einer von dem Füllloch beabstandeten
Ruheposition B bewegen.
[0017] In dem Ausführungsbeispiel weisen die Fahrwerke12, 12' für den Deckelabheber 3 und
den Rahmenreiniger 6 jeweils einen Fahrrahmen auf, wobei die Fahrrahmen räumlich beabstandet
und unabhängig voneinander bewegbar sind. Sofern es die baulichen Gegebenheiten zulassen,
können die Fahrwerke 12, 12' auch einen gemeinsamen Fahrrahmen aufweisen, in dem die
Tragrahmen16 für den Deckelabheber und den Rahmenreiniger angeordnet und quer zur
Bewegungsrichtung des Fahrrahmens verschiebbar sind.
[0018] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht eine präzise Ausrichtung des Deckelabhebers
3 und des Rahmenreinigers 6 an den Fülllöchern in der Ofendecke eines Koksofens und
ist in der Lage, betrieblich bedingte Lageabweichungen der Fülllöcher von einer vorgegebenen
Grundposition in X-und Y-Richtung zu kompensieren. Bei älteren Kokereien können die
Lageabweichungen oftmals in der Größenordnung von +- 100 bis 150 mm in beiden Achsen
X, Y betragen. Die horizontalen Lageabweichungen der Fülllochrahmen 2 werden in Längs-
und Querrichtung gemessen und für jeden Fülllochrahmen in einer Maschinensteuerung
auf dem Kohlefüllwagen gespeichert sowie nach Bedarf aktualisiert. Der Kohlefüllwagen
wird auf der Ofendecke des Koksofens verfahren und ohne Berücksichtigung der Lageabweichungen
der Fülllöcher zur Befüllung einer Ofenkammer an einer vorgegebenen Stelle, die dem
Füllloch 13 zugeordnet ist, positioniert. Anschließend werden der Deckelabheber und
der Rahmenreiniger 6 aus einer von dem Füllloch beabstandeten Ruheposition B in eine
dem Füllloch benachbarten Betriebsposition A bewegt und mit Hilfe zweiachsiger Ausgleichsbewegungen
des Fahrwerks 12, 12' so positioniert, dass der Hubmagnet 5 des Deckelabhebers 3 bzw.
der Reinigungskopf 7 des Rahmenreinigers 6 mittig zentriert zum Deckel/Fülllochrahmen
ausgerichtet sind. In einem ersten Schritt wird der Hubmagnet 5 auf den Fülllochdeckel
abgesenkt und aktiviert. Der Fülllochdeckel wird aus dem Füllloch 13 ausgehoben und
in die Ruheposition B gefahren. Im nächsten Schritt wird der Reinigungskopf 7 des
Rahmenreinigers 6 in den Fülllochrahmen 2 abgesenkt und der Fülllochrahmen gereinigt.
Nachdem die Reinigung beendet ist und der Rahmenreiniger 6 in seine Ruheposition zurückgefahren
worden ist, wird das Füllteleskop 11 abgesenkt und die Koksofenkammer mit Einsatzkohle
befüllt. Nach Beendigung des Befüllvorganges und nach dem Wiedereinsetzen des Fülllochdeckels
durch den Deckelabheber werden die Fahrrahmen 15 der Fahrwerke 12, 12' wieder in ihre
Ausgangslage zurückbewegt, wobei dieser Vorgang während der Fahrt des Kohlefüllwagens
zum Kohleturm erfolgen kann. Der Deckelabheber und der Rahmenreiniger stehen nunmehr
wieder bereit für eine Neuverstellung an der nächsten zu befüllenden Ofenkammer.
1. Vorrichtung an einem Kohlefüllwagen zum Abheben von Deckeln aus Fülllochrahmen in
der Ofendecke eines Koksofens und zum Reinigen der Fülllochrahmen, - mit
einem Deckelabheber (3), der einen Tragarm (4) mit einem Hubmagnet (5) aufweist,
einem Rahmenreiniger (6), der einen Tragarm (4') mit einem Reinigungskopf (7) aufweist,
Hubeinrichtungen (8, 8') zur Vertikalverstellung der Tragarme (4, 4'),
wobei der Deckelabheber (3) und der Rahmenreiniger (6) jeweils mittels eines Fahrwerks
(12, 12') zwischen einer Betriebsposition (A), in der der Hubmagnet (5) oder der Reinigungskopf
(7) mit einem Füllloch (13) in der Ofendecke des Koksofens fluchtet, und einer von
dem Füllloch beabstandeten Ruheposition (B) horizontal verfahrbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrwerk (12, 12') einen auf Schienen (14) an der Unterseite des Kohlefüllwagens
entlang einer ersten Achse horizontal verfahrbaren Fahrrahmen (15) und einen innerhalb
des Fahrrahmens (15) angeordneten Tragrahmen (16) aufweist, wobei der Tragrahmen (16)
entlang einer zweiten Achse quer zur Bewegungsrichtung des Fahrrahmens (15) beweglich
am Fahrrahmen geführt ist, und wobei an dem Tragrahmen (16) die Hubeinrichtung (8,
8') für den Deckelabheber (13) und/oder den Rahmenreiniger (6) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrrahmen (15) und der Tragrahmen (16) in einer Ebene angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrrahmen (15) und der Tragrahmen (16) aus U-Profilen aufgebaut sind und dass
an dem Tragrahmen (16) Rollen (17) gelagert sind, die in den U-Profilen des Fahrrahmens
(15) laufen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen (14) für den Fahrrahmen (15) aus U-Profilen bestehen, die mit Trägern
(18) an dem Kohlefüllwagen abgehängt und seitlich offen sind, und dass an dem Fahrrahmen
(15) Rollen (19) gelagert sind, die in den an einer Seite offenen Schienen (14) laufen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Tragrahmen (16) und den Fahrrahmen (15) hydraulische Stelleinrichtungen (20)
angeschlossen sind, die mit Weg-Messeinrichtungen ausgestattet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die hydraulischen Stelleinrichtungen (20) an eine Maschinensteuerung des Kohlefüllwagens
angeschlossen sind, in der Positionsangaben über die Lage der Fülllöcher (13) in der
Ofendecke des Koksofens hinterlegt sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die hydraulischen Stelleinrichtungen (20) mit einer optischen Messeinrichtung zusammenwirken,
welche am Kohlefüllwagen angeordnet ist und die Lage der Fülllöcher (13) erfasst.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubeinrichtungen (8, 8') für den Deckelabheber (3) und für den Rahmenreiniger
(6) jeweils an einem Laufwagen (21, 21') befestigt sind, der innerhalb des Tragrahmens
(16) des zugeordneten Fahrwerks (12, 12') entlang den Profilen des Tragrahmens verfahrbar
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufwagen (21, 21') quer zur Bewegungsrichtung des Tragrahmens (16) verfahrbar
ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Laufwagen (21, 21') hydraulische Stelleinrichtungen (22) wirken, die an dem
zugeordneten Tragrahmen (16) abgestützt sind und den Deckelabheber (3) und den Rahmenreiniger
(6) jeweils mit einem fest einstellbaren Stellhub zwischen der Betriebsposition (A)
an einem Füllloch und einer von dem Füllloch beabstandeten Ruheposition (B) bewegen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrwerke (12, 12') des Deckelabhebers (3) und des Rahmenreinigers (6) jeweils
einen Fahrrahmen (15) aufweisen, wobei die Fahrrahmen (15) räumlich beabstandet und
unabhängig voneinander bewegbar sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrwerke (12, 12') einen gemeinsamen Fahrrahmen aufweisen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragrahmen (16) für den Deckelabheber (3) und den Rahmenreiniger (6) unabhängig
voneinander bewegbar und mittels separater Stellantriebe (20), die mit Weg-Messeinrichtungen
ausgestattet sind, positionierbar sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelabheber (3) und der Rahmenreiniger (6) an einem gemeinsamen Tragrahmen
angeordnet sind, der mittels eines mit einer Weg-Messeinrichtung ausgestatteten Stellantriebs
verfahrbar und exakt positionierbar ist, und dass die Hubeinrichtungen (8, 8') für
den Deckelabheber (3) und für den Rahmenreiniger (6) an separaten Laufwagen (21, 21')
befestigt sind, die innerhalb des Tragrahmens unabhängig voneinander verfahrbar sind.
1. A device on a coal charging car for lifting covers from filling hole frames in the
furnace roof of a coke furnace and for cleaning the filling hole frames,-with
a cover lifter (3) that features a supporting arm (4) with a lifting magnet (5),
a frame cleaner (6) that features a supporting arm (4') with a cleaning head (7) and
lifting devices (8, 8') for vertically adjusting the supporting arms (4, 4'),
wherein the cover lifter (3) and the frame cleaner (6) respectively can be horizontally
displaced by means of a traveling gear (12, 12') between an operating position (A),
in which the lifting magnet (5) or the cleaning head (7) is aligned with a filling
hole (13) in the furnace roof of the coke furnace, and an idle position (B) that is
spaced apart from the filling hole, characterized in that the traveling gear (12, 12') features a traveling frame (15) that can be horizontally
displaced along a first axis on rails (14) on the underside of the coal charging car,
as well as a supporting frame (16) that is arranged within the traveling frame (15),
wherein the supporting frame (16) is movably guided on the traveling frame along a
second axis transverse to the moving direction of the traveling frame (15), and wherein
the lifting device (8, 8') for the cover lifter (13) and/or the frame cleaner (6)
is arranged on the supporting frame (16).
2. The device according to Claim 1, characterized in that the traveling frame (15) and the supporting frame (16) are arranged in one plane.
3. The device according to Claim 2, characterized in that the traveling frame (15) and the supporting frame (16) are composed of U-profiles,
and in that rollers (17) running in the U-profiles of the traveling frame (15) are arranged on
the supporting frame (16).
4. The device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the rails (14) for the traveling frame (15) consist of U-profiles that are suspended
on the coal charging car with supports (18) and laterally open, and in that rollers (19) are arranged on the traveling frame (15) and run in the rails (14) that
are open on one side.
5. The device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that hydraulic actuators (20) equipped with position measuring systems are connected to
the supporting frame (16) and the traveling frame (15).
6. The device according to Claim 5, characterized in that the hydraulic actuators (20) are connected to a machine control of the coal charging
car, in which position information on the position of the filling holes (13) in the
furnace roof of the coke furnace is stored.
7. The device according to Claim 5, characterized in that the hydraulic actuators (20) cooperate with an optical measuring device that is arranged
on the coal charging car and detects the position of the filling holes (13).
8. The device according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the lifting devices (8, 8') for the cover lifter (3) and for the frame cleaner (6)
are respectively fixed on a carriage (21, 21') that can be displaced within the supporting
frame (16) of the assigned traveling gear (12, 12') along the profiles of the supporting
frame.
9. The device according to Claim 8, characterized in that the carriage (21, 21') can be displaced transverse to the moving direction of the
supporting frame (16).
10. The device according to Claim 8 or 9, characterized in that the carriages (21, 21') are acted upon by hydraulic actuators (22) that are supported
on the assigned supporting frame (16) and respectively move the cover lifter (3) and
the frame cleaner (6) between the operating position (A) on the filling hole and an
idle position (B) that is spaced apart from the filling hole with a permanently adjustable
stroke.
11. The device according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the traveling gears (12, 12') of the cover lifter (3) and the frame cleaner (6) respectively
feature a traveling frame (15), wherein the traveling frames (15) are spatially spaced
apart from one another and can be moved independently of one another.
12. The device according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the traveling gears (12, 12') feature a common traveling frame.
13. The device according to Claim 12, characterized in that the supporting frames (16) for the cover lifter (3) and the frame cleaner (6) can
be moved independently of one another and positioned by means of separate actuating
drives (20) that are equipped with position measuring systems.
14. The device according to Claim 12, characterized in that the cover lifter (3) and the frame cleaner (6) are arranged on a common supporting
frame that can be displaced and exactly positioned by means of an actuating drive
equipped with a position measuring system, and in that the lifting devices (8, 8') for the cover lifter (3) and for the frame cleaner (6)
are fixed on separate carriages (21, 21') that can be displaced within the supporting
frame independently of one another.
1. Dispositif pour chariot de remplissage de charbon, servant à soulever des couvercles
de cadre de remplissage perforés dans le plafond d'un four à coke et à nettoyer le
cadre de remplissage perforé, comportant
un leveur de couvercle (3) qui présente un bras porteur (4) équipé d'un aimant de
levage (5),
un nettoyeur de cadre (6) qui présente un bras porteur (4') équipé d'une tête de nettoyage
(7),
des systèmes de levage (8, 8') servant à déplacer verticalement les bras porteurs
(4, 4'),
le leveur de couvercle (3) et le nettoyeur de cadre (6) étant respectivement déplaçables
horizontalement au moyen d'un train de roulement (12, 12') entre une position de fonctionnement
(A) dans laquelle l'aimant de levage (5) ou la tête de nettoyage (7) est aligné avec
un trou de remplissage (13) dans le plafond du four à coke et une position de repos
(B) espacée du trou de remplissage, caractérisé en ce que le train de roulement (12, 12') présente un châssis de roulement (15) déplaçable
horizontalement sur des rails (14) sur la face inférieure du chariot de remplissage
de charbon le long d'un premier axe et un châssis porteur (16) disposé dans le châssis
de roulement (15), le châssis porteur (16) étant guidé de manière mobile sur le châssis
de roulement transversalement le long d'un second axe transversal au sens de mouvement
du châssis de roulement (15) et le dispositif de levage (8, 8') du leveur de couvercle
(3) et/ou du nettoyeur de cadre (6) étant disposé sur le châssis porteur (15).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le châssis de roulement (15) et le châssis porteur (16) sont disposés dans un plan.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le châssis de roulement (15) et le châssis porteur (16) sont composés de profilés
en U et que sont logées sur le châssis porteur (16) des roulettes (17) qui passent
dans les profilés en U du châssis de roulement (15).
4. Dispositif selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les rails (14) du châssis de roulement (15) sont composés de profilés en U qui sont
suspendus par des supports (18) au chariot de remplissage de charbon et sont ouverts
latéralement et que sont logées sur le châssis porteur (15) des roulettes (19) qui
passent dans les rails ouverts d'un côté (14).
5. Dispositif selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que sont raccordés au châssis porteur (16) et au châssis de roulement (15) des dispositifs
de réglage hydrauliques (20) qui sont équipés de dispositifs de mesure de course.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que les dispositifs de réglage hydrauliques (20) sont raccordés à une commande mécanique
du chariot de remplissage de charbon dans laquelle sont enregistrées des indications
de position sur la situation des trous de remplissage (13) dans le plafond du four
à coke.
7. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que les dispositifs de réglage hydrauliques (20) coopèrent avec un dispositif de mesure
optique qui est disposé sur le chariot de remplissage de charbon et détecte la position
des trous de remplissage (13).
8. Dispositif selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les dispositifs de levage (8, 8') du leveur de couvercle (3) et du nettoyeur de cadre
(6) sont fixés respectivement à un chariot (21, 21') qui est déplaçable dans le châssis
porteur (16) du train de roulement (12, 12') associé le long des profilés du châssis
porteur.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le chariot (21, 21') est déplaçable transversalement au sens de mouvement du châssis
porteur (16).
10. Dispositif selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce qu'agissent sur les chariots (21, 21') des dispositifs de réglage hydrauliques (22) qui
s'appuient sur le châssis porteur (16) associé et déplacent le leveur de couvercle
(3) et le nettoyeur de cadre (6) respectivement par une course de réglage définissable
fixement entre la position de fonctionnement (A) au niveau d'un trou de remplissage
et une position de repos (B) écartée du trou de remplissage.
11. Dispositif selon une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les trains de roulement (12, 12') du leveur de couvercle (3) et du nettoyeur de cadre
(6) présentent chacun un châssis de roulement (15), les châssis de roulement (15)
étant espacés spatialement et mobiles indépendamment les uns des autres.
12. Dispositif selon une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les trains de roulement (12, 12') présentent un châssis de roulement commun.
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que les châssis porteurs (16) du leveur de couvercle (3) et du nettoyeur de cadre (6)
sont mobiles indépendamment l'un de l'autre et sont positionnables au moyen de commandes
de réglage séparées (20) qui sont équipées de systèmes de mesure de course.
14. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que le leveur de couvercle (3) et le nettoyeur de cadre (6) sont disposés sur un châssis
porteur commun qui est déplaçable au moyen d'une commande de réglage équipée d'un
système de mesure de course et est positionnable précisément et que les dispositifs
de levage (8, 8') du leveur de couvercle (3) et du nettoyeur de cadre (6) sont fixés
sur des chariots séparés (21, 21') qui sont déplaçables indépendamment l'un de l'autre
dans le châssis porteur.

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