[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Vermeidung und/oder zum Verringern
von Schadstoffanteilen im Abgas einer Verbrennungsmaschine als auch eine Vorrichtung
zum Verringern und/oder zur Vermeidung von Schadstoffanteilen im Abgas einer Verbrennungsmaschine.
[0002] Im Stand der Technik sind Vorrichtungen bekannt, mittels denen umweltschädigende
Anteile des Abgases verringert werden können. So werden bei Dieselfahrzeugen in jüngster
Zeit vermehrt sogenannte Rußfilter eingesetzt, welche einen Teil des bei der Verbrennung
von Dieselkraftstoff entstehenden Ruß' aus dem Abgas herausfiltern und somit nicht
in die Umwelt gelangen lassen. Bei Fahrzeugen mit Ottomotoren sind sogenannte Katalysatoren
bekannt, in welchen durch chemische Reaktionen Schadstoffanteile des Abgases verringert
werden.
[0003] Diesen Lösungen ist gemein, dass die Verbrennungsprodukte entstehen und erst im Nachhinein
durch Filterung oder chemische Veränderung von der Umwelt fern gehalten werden.
[0004] Als allgemeiner Stand der Technik sei auf die Dokumente
WO 00/33954 A1,
US 2002/0152674 A1,
DE 195 12 394 A1,
WO 2004/025110,
WO 02/16024 sowie
WO 00/15957 A1 verwiesen. Ganz besonders verwiesen sei auf den Stand der Technik gemäß
WO 00/33954. Dieser Stand der Technik lehrt ein Verfahren zur Aufbereitung bzw. Behandlung von
Flüssigkeiten mittels elektroakustischer Signale. In dem Dokument ist u.a. auch erwähnt,
einen elektroakustischen Signalgenerator auszubilden, der ein erstes Signal in der
Größenordnung von 1,1 kHz und ein zweites Signal in der Größenordnung von 1,5 kHz
erzeugt und wobei diese elektroakustischen Signale über eine Antenne, die vom Kraftstoff
vor Zuführung in die Verbrennungsmaschine umspült wird, zuzuleiten. Das Verfahren
gemäß
WO 00/33954 soll dabei dazu dienen, die Oktanzahl des Kraftstoffs zu erhöhen, im beschriebenen
Beispiel auf den Seiten 24, 25 des Dokuments, eine Erhöhung von 5%.
[0006] US 2005/126160 offenbart ein Verfahren zur Vermeidung und/oder zum Verringern von Schadstoffanteilen
im Abgas einer Verbrennungsmaschine, wobei der Kraftstoff vor dem Eintritt in die
Brennkammer die Verbrennungsmaschine mit elektromagnetischen Signalen beaufschlagt
wird.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nunmehr, die Entstehung von Schadstoffen,
insbesondere von Rußpartikeln, während des Verbrennungsvorgangs in einer Verbrennungsmaschine
wenigstens zu verringern und vor allem das Abgasverhalten einer Verbrennungsmaschine
gegenüber dem Stand der Technik zu verbessern.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Verfahren mit den Merkmalen nach Anspruch
1 gelöst, wie aber auch durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen nach Anspruch 3.
[0009] Die Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass z.B. der bei einem Verbrennungsvorgang
entstehende Russ zwar aufgefangen werden kann (z.B. durch Filterung), da er aber unvermeintlich
entsteht, irgendwann auch umweltverträglich wiederum beseitigt werden muss. Auch ein
Katalysator, der chemische Veränderungen im Abgas der Verbrennungsmaschine bewirkt,
ist lediglich eine Reaktion auf bereits entstandene Schadstoffe.
[0010] Dem gegenüber schlägt die Erfindung nun vor, solche Schadstoffe erst gar nicht, oder
wenn schon, dann in erheblich verringertem Umfang bei der Verbrennung, entstehen zu
lassen.
[0011] Es konnte nun überraschend gefunden werden, dass durch das erfindungsgemäße Verfahren
bzw. auch durch die erfindungsgemäße Vorrichtung Schadstoffe z.T. in ganz drastischem
Maße verringert werden konnten, ohne eine wesentliche Veränderung an der Verbrennungsmaschine
vornehmen zu müssen.
[0012] Gerade vor dem Hintergrund, dass sowohl die Feinstaubbelastung, die mit Betrieb von
Verbrennungsmaschinen einhergeht als auch die Erzeugung von anderen Schadstoffen,
z.B. Stickoxiden, Kohlendioxiden, Schwefelwasserstoffen etc. (die üblichen gasförmigen
Zusammensetzungen von Abgasen) zunehmend nicht nur eine direkte Bedrohung für die
menschliche Gesundheit darstellen, sondern auch die Verbrennungsprodukte der Verbrennungsmaschinen
weltweit in ganz erheblichem Maße für die Klimaveränderung verantwortlich gemacht
werden, möchte die Erfindung einen technisch neuen Ansatz aufzeigen, dessen Realisierung
sehr schnell umgesetzt werden kann und wobei diese Realisierung in ganz erheblichem
Maße wenigstens bestimmte Verbrennungsprodukte reduziert. Auch kann durch die Realisierung
der Erfindung der Verbrauch der Verbrennungsmaschine reduziert werden.
[0013] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von in Figuren ausgeführten Beispielen näher
erläutert:
- Fig. 1
- zeigt eine schematische Darstellung gemäß der Erfindung;
- Fig. 2
- zeigt ein Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen Kraftstoffaufbereitung;
- Fig. 3
- zeigt ein elektrisches Blockschaltdiagramm der erfindungsgemäßen Kraftstoffaufbereitung;
- Fig. 4
- zeigt den elektromechanischen Aufbau der erfindungsgemäßen Kraftstoffaufbereitung;
- Fig. 5
- zeigt einen Querschnitt sowie auch eine Aufsicht auf die Übertrager einer erfindungsgemäßen
Kraftstoffaufbereitung;
- Fig. 6
- zeigt eine typische Einbauposition einer erfindungsgemäßen Kraftstoffaufbereitung
in einem Fahrzeug.
Tabelle 1 zeigt eine Übersicht über die Auswertung verschiedener Messprotokolle; und
Tabellen 2
bis 7 zeigen konkrete Prüfberichte (Abgasprüfung Hannover; TÜV Nord).
[0014] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Verbrennungsmaschine gemäß der Erfindung.
Die Verbrennungsmaschine weist einen Tank 10 zur Aufnahme von Kraftstoff auf, von
dem eine Kraftstoffleitung 12 zu einem erfindungsgemäßen Behälter 20 verläuft. Von
diesem erfindungsgemäßen Behälter 20 verläuft die Kraftstoffleitung 12 weiter zur
Kraftstoffpumpe 30 und von dort aus zur Einspritzpumpe 40. Die Einspritzpumpe 40 stellt
den Kraftstoff über nicht näher bezeichnete Einspritzleitungen dem Motor 50 zur Verfügung,
in dem er dann verbrannt wird. Solche Motoren mit Einspritzpumpen sind im Stand der
Technik vielfach bekannt.
[0015] Natürlich kann die Kraftstoffpumpe 30 auch zwischen dem Tank 10 und dem erfindungsgemäßen
Behälter 20 angeordnet sein, um den Kraftstoff zu fördern.
[0016] Weiterhin ist ein Frequenzgenerator 60 vorgesehen, der über Leitungen 62 elektromagnetische
Signale vorgegebener Frequenzen und in ausreichender Amplitude - u.U. mittels eines
Verstärkers entsprechend verstärkt - zu dem Behälter 20 überträgt und dort an Übertragungsglieder
(Antennen) abgibt, welche innerhalb des Behälters 20 angeordnet sind. Der Frequenzgenerator
60 erzeugt eine Vielzahl von verschiedenen, diskreten Frequenzen, bevorzugt mehr als
zwei, besonders bevorzugt mehr als drei, oder mehr als vier, oder mehr als fünf, oder
mehr als sechs, oder mehr als sieben, oder mehr als acht, oder mehr als neun, oder
mehr als 10, oder mehr als 11, oder mehr als 12, oder mehr als 13, oder mehr als 14,
oder mehr als 15, oder mehr als 16, oder mehr als 17, oder mehr als18, oder mehr als
19, oder mehr als 20, oder mehr als 21, oder mehr als 22, oder mehr als 23, oder mehr
als 24, oder mehr als 25.
[0017] Als konkretes Beispiel dieser Frequenzen seien 18 Sinussignale mit folgenden Frequenzwerten
genannt: 21,33kHz, 23,55kHz, 25,55kHz, 26,66kHz, 27,73kHz, 30,23kHz, 30,44kHz, 34,33kHz,
42,22kHz, 44,11kHz, 48,35kHz, 49,11kHz, 52,33kHz, 54,33kHz, 57,78kHz, 63,33kHz, 65,11kHz,
66,66kHz.
[0018] Ein Alternativbeispiel zu den vorstehenden Frequenzen seien 19 Sinussignale mit folgenden
Frequenzwerten: 21,33kHz, 23,55kHz, 25,55kHz, 26,32kHz, 26,66kHz, 27,73kHz, 30,23kHz,
30,44kHz, 34,33kHz, 42,22kHz, 44,11kHz, 48,35kHz, 49,11kHz, 52,33kHz, 54,33kHz, 57,78kHz,
63,33kHz, 65,11kHz, 66,66kHz.
[0019] Mit den vorstehenden Sinussignal-Frequenzen werden bevorzugt Transversal- und Longitudinalwellen
übertragen.
[0020] Wenn der eine oder andere der oben genannten Frequenzwerte weggelassen wird, so ist
die Erfindung durchaus ausführbar, allerdings kann es dann sein, dass die erzielte
Wirkung nicht so vollständig ist wie bei den vorgenannten Frequenzwerten.
[0021] Der vom Tank 10 kommende Kraftstoff fließt somit über die Kraftstoffleitung 12 in
den Behälter 20, wird dort mit dem von dem Frequenzgenerator 60 erzeugten Signal mit
den Frequenzen beaufschlagt und dann über die weitere Kraftstoffleitung 12 und die
Kraftstoffpumpe 30 zur Einspritzpumpe und von dieser schließlich in den Motor 50 transportiert.
Dort wird der Kraftstoff dann unter verringerter Schadstoffentwicklung verbrannt,
so dass die von dem Motor 50 abgegebenen Abgase ohne weitere Nachbehandlung bereits
weniger Schadstoffanteile enthalten als Abgase einer Verbrennungsmaschine mit einer
herkömmlichen Kraftstoffzufuhr.
[0022] Die oben beschriebenen Prinzipien der Erfindung lassen sich auf jede beliebige Verbrennungsmaschine
anwenden, d.h. beispielsweise in einem Dieselmotor, aber auch einem Otto-Motor o.dgl.
Derartige Verbrennungsmaschinen können sowohl in Fahrzeugen als auch in Schiffen eingesetzt
werden.
[0023] Die oben beschriebenen Prinzipien der Erfindung lassen sich jedoch ebenfalls bei
stationären Verbrennungsmaschinen, wie beispielsweise bei einem Dieselgenerator einsetzen.
Dazu muss lediglich ein Behälter 20 um die Kraftstoffleitung herum angeordnet werden.
Die elektromagnetischen Signale mit unterschiedlichen Frequenzen werden an die Antennen
in dem Behälter angelegt, so dass der durch die Kraftstoffleitung fließende Kraftstoff
durch die durch die Antenne erzeugten elektromagnetischen Signale beeinflusst wird.
[0024] Die Prinzipien der Erfindung lassen sich somit bei jeder Verbrennungsmaschine einsetzen,
welche Kraftstoff über eine Kraftstoffleitung zugeführt bekommt, d.h. auch bei Verbrennungsmaschinen
ohne Einspritzung.
[0025] Die Signale von dem Frequenzgenerator 60 können kontinuierlich, in festen Zeitintervallen
(z.B. alle 5 bis 10 Sekunden für jeweils 2 bis 5 Sekunden) oder in zufälligen Zeitintervallen
an die Übertragungsglieder (Antennen) angelegt werden.
[0026] Fig. 2 zeigt nun ein weiteres Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen Kraftstoffaufbereitung.
[0027] Wie zu erkennen, ist die Kraftstoffaufbereitungseinheit 20 zwischen der Verbrennungsmaschine
50 und dem Kraftstofftank 10 angeordnet. Der Kraftstoff aus dem Kraftstofftank 10
wird dabei bevorzugt über eine Kraftstoffpumpe 11 zur Kraftstoffaufbereitungseinheit
gepumpt.
[0028] Der Sinussignalgenerator ist ein Frequenzgenerator 60, dessen Ausgangssignale mittels
eines Verstärkers 61 in die gewünschte Amplitude/Leistung gebracht werden.
[0029] Fig. 3 zeigt nun den elektrischen Schaltplan des Frequenzgenerators bzw. der damit
verbundenen Übertragungseinheit.
[0030] Wie zu erkennen, erzeugt der Frequenzgenerator 18 verschiedene elektrische Frequenzen,
bevorzugt Sinussignale, deren jeweilige Frequenz in den Blöcken angegeben wird. Diese
Frequenzen werden durch den Vorverstärker 61 verstärkt und dann jeweils zwei weiteren
Verstärkern, im dargestellten Beispiel vier Kanalverstärkern 63 und 64, zugeführt.
Zur Energieversorgung der gesamten Einheit dient die Spannungsversorgung eines Automobils
von üblicherweise 12 Volt.
[0031] Den Verstärkern 63 und 64 sind Übertragungsglieder nachgeordnet, nämlich dem Verstärker
63 ein Übertragungsglied in Form einer elektrischen Leitung, welche auch durch Bildung
einer Windung in der Leitung eine Spule bildet, bevorzugt sogar sechs einzelne Spulen.
Beispielhaft sei erwähnt, dass die Zahlen der Windungen der jeweiligen Spulen bei
30 liegen kann aber auch eine andere Größenordnung selbstverständlich annehmen kann
im Bereich z.B. von 5 bis 100 Windungen. Es ist auch möglich, dass die Zahl der Windungen
der einzelnen Spulen sich voneinander unterscheidet.
[0032] Dem Verstärker 64 ist eine in einer flachen Ebene aufgespannte Leitung nachgeordnet
(nachfolgend Flachleitung genannt), welche ihrerseits durch einen Transformator bzw.
ein Übertragungsglied mit dem Verstärker verbunden ist, wobei die Spulenzahl auf der
Eingangsseite des Transformators deutlich höher ist als auf der Ausgangsseite und
bevorzugt das Bindungsverhältnis 13:1 beträgt aber auch eine andere Größenordnung
von z.B. 5:1 oder auch 55:1 oder jede andere Abweichung hiervon annehmen kann.
[0033] Fig. 4 zeigt nun den elektromechanischen Aufbau der Kraftstoffaufbereitungseinheit.
Diese besteht aus einem im Wesentlichen hohlzylindrischen Körper und ist einerseits
mit einem Deckel abgeschlossen, der mit einem Anschluss für einen Schlauch von einem
Kraftstofftank versehen ist. Schließlich nimmt der Deckel auch einen Stecker auf zur
elektrischen Verbindung der in der Kraftstoffaufbereitungseinheit befindlichen Übertrager
(Antennen) mit dem Frequenzgenerator.
[0034] Der Deckel ist bevorzugt mit einer kraftstoffresistenten Dichtung versehen und an
den hohlzylindrischen Körper angeschraubt oder auf sonstige Weise befestigt.
[0035] Das Gehäuse des hohlzylindrischen Körpers besteht bevorzugt aus Edelstahl, z.B. 2,5mm
dickem Edelstahl mit einem angeschweißten Flansch und das Volumen sollte in der Größenordnung
von 0,3 bis 5 l, bevorzugt etwa 1,5 l liegen.
[0036] Die dargestellten Spulen sind mit einem Ferritkern versehen, die dargestellte Flachleitung
besteht aus einem Stahlblech, wobei zu bemerken ist, dass die Materialangaben nur
beispielhaft zu verstehen sind. Auch andere Metalle oder elektrisch leitende Materialien
können eingesetzt werden, um den erfinderischen Zweck zu erzielen.
[0037] Die Übertragungseinheit ist mit einer Einhöhlung versehen, um den direkten Kontakt
zwischen elektrisch leitenden Teilen einerseits und dem Kraftstoff in dem hohlzylindrischen
Volumen andererseits zu vermeiden. Die Einhöhlung kann z.B. durch eine GFK-Laminierung
gebildet werden, die ihrerseits nicht nur die elektrisch leitenden Teile vor dem Kontakt
mit dem Kraftstoff schützt, sondern auch eine Stabilisierung der gesamten Übertragungseinheit
bewerkstelligt.
[0038] Schließlich ist die Übertragungseinheit ausgangsseitig Ausgang versehen, z.B. einem
Schlauchanschluss, um den austretenden Kraftstoff zur Verbrennungsmaschine weiterleiten
zu können.
[0039] Fig. 5 zeigt nun die Übertragungseinheit sowohl im Querschnitt als auch in der Aufsicht,
wobei zu bemerken ist, dass die Größe der Darstellung etwa 1:2 verkleinert dargestellt
ist.
[0040] Zunächst einmal ist in der Aufsicht zu erkennen, dass die in der Ebene abgebildete
Leitung eine Leitung ist, die mäanderförmig verläuft, so dass eine Unterund Oberseite
gebildet ist, an denen jeweils Spulenkörper ausgebildet sind und diese Spulenkörper
nehmen jeweils Windungen auf, z.B. 30 Windungen, eines durchgehenden Drahtes, z.B.
aus 0,8 mm
2 Kupfer, so dass sechs in Reihe geschaltete Spulen gebildet werden.
[0041] Wie bereits beschrieben, ist der Flachleitung ein Übertragungsglied vorgeschaltet,
bevorzugt einem Windungsverhältnis von 13:1, wobei die jeweils 13 Windungen aus einem
0,8 mm
2 Kupferdraht und die eine Windung aus einem 1,5 mm
2 Kupferdraht besteht und die eine Windung mit der Flachleitung elektrisch verbunden
ist.
[0042] Wie im Querschnitt dargestellt, wird die gesamte Übertragungseinheit durch eine GFK
(glasfaserverstärkter Kunststoff)-Laminierung umschlossen, die ihrerseits die gesamte
Einheit stabilisiert.
[0043] Zur weiteren Stabilisierung kann vorgesehen werden, dass die Übertragungseinheit
im Inneren der Kraftstoffaufbereitungseinheit in einer Schiene oder Anordnung liegt,
um das mechanische Schwingen der Übertragungseinheit innerhalb des Hohlvolumens zu
vermeiden, so dass sicher vermieden wird, dass die Übertragungseinheit im Inneren
der Kraftstoffaufbereitungseinheit gegen die Wandung schlägt.
[0044] Fig. 6 zeigt einen typischen Einbau der erfindungsgemäßen Einrichtung in ein Fahrzeug,
im dargestellten Beispiel ein Personenkraftwagen.
[0045] Dabei ist zu erkennen, dass die erfindungsgemäße Kraftstoffaufbereitungseinheit im
Motorraum in vertikaler Ausrichtung angeordnet ist, so dass der Kraftstoff von oben
durch den Deckel in das Innere der Kraftstoffeinheit strömt und im unteren Teil wiederum
die Kraftstoffeinheit verlässt und dem Motor zugeführt wird.
[0046] Wird nun die erfindungsgemäße Einrichtung mit den in Fig. 3 genannten Frequenzen
beschrieben, so lässt sich eine ganz erhebliche Reduktion der in den Abgasen üblicherweise
befindlichen Partikel - auch üblicherweise Feinstaub oder Russ genannt - erzielen.
Messungen, die an einem konkreten Fahrzeug durchgeführt wurden belegen eine Reduktion
der Partikel gegenüber über einem Fahrzeug mit unbehandeltem Kraftstoff von 76,8%,
gleichzeitig konnte aber auch der Verbrauch um etwa 2,3%, die Entstehung von Kohlendioxid
um 2,3% sowie die Entstehung von Kohlenmonoxid um 1,4% reduziert werden. Auch konnten
die Chlorkohlenwasserstoffe um 30,9% reduziert werden.
[0047] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform besteht darin, nicht nur gleichbleibende
elektromagnetische Signale (Wellen) zu generieren, sondern einen Teil als Transversalwellen
und einen anderen Teil als Longitudinalwellen zu generieren.
[0048] Fig. 3 zeigt ein solches Beispiel für die Behandlung von Diesel (vom Dieselfahrzeug).
In der linken Seite der Figur sind in zwei Spalten verschiedene Frequenzen angegeben,
nämlich in der linken Spalte werden die elektromagnetischen Wellen (Signale) mit ihrer
Frequenzangabe gezeigt, die eine Transversalwelle erzeugen, während in der daneben
liegenden rechten Spalte die Wellen (Signale) mit ihren Frequenzwerten dargestellt
sind, die eine Longitudinalwelle erzeugen.
[0049] Zur Erklärung sei darauf verwiesen, dass eine Transversalwelle (auch Quer-, Schub-
oder Scherwelle genannt) physikalische Welle ist, bei der eine Schwingung senkrecht
zu ihrer Ausbreitungsrichtung erfolgt. Eine Longitudinalwelle (auch Längswelle) ist
hingegen eine physikalische Welle, die in Ausbreitungsrichtung schwingt und eine Longitudinalwelle
benötigt immer ein Medium (z.B. auch den Kraftstoff), um sich fortzubewegen. Ein bekanntes
Beispiel für eine Longitudinalwelle ist ansonsten Schall in Luft oder Wasser, während
ein Beispiel für eine Transversalwelle eine Wasserwelle ist, die eine Mischform aus
Longitudinalwellen und Transversalwellen ist.
[0050] Die weiteren Tabellen zeigen Prüfprotokolle zum Beleg des Erfolgs der Schadstoffvermeidung
durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen. Die Messungen wurden durch eine neutrale Instanz
vorgenommen, die ihrerseits keine Kenntnis darüber hatte, was konkret in dem Fahrzeug
eingebaut wurde, die Messungen wurden wie übliche Gasmessungen vorgenommen.
1. Verfahren zur Vermeidung und/oder zum Verringern von Schadstoffanteilen im Abgas einer
Verbrennungsmaschine,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftstoff vor dem Eintritt in die Brennkammer der Verbrennungsmaschine mit elektromagnetischen
Signalen von mehr als vier vorgegebenen Frequenzen beaufschlagt wird, wobei die Signale
oberhalb des Spektrums von 0 bis 20 kHz liegen und die Signale über ein Übertragemodul
abgegeben werden, wobei das Übertragemodul in einer Kraftstoffaufbereitungseinhalt
untergebracht ist, welche über eine Kraftstoffzuleitung einerseits und eine Kraftstoffableitung
andererseits verfügt, dass die Kraftstoffaufbereitungseinheit aus einem Gehäuse besteht,
in dessen Inneren das Übertragungsmodul aufgenommen wird und das Übertragungsmodul
aus einer Spulenanordnung und einer Flachleitung besteht, die Spulenanordnung aus
einer Vielzahl von Spulen besteht, die miteinander verbunden sind und die Flachleitung
aus einer in einer Ebene angeordneten Leitung besteht, die bevorzugt mäanderförmig
verläuft.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass elektromagnetische Signale von mehr als 5, bevorzugt mehr als 10, bevorzugt 18 verschiedenen
Frequenzen über den Übertragungsmodul abgegeben werden.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungseinheit eine Ummantelung aufweist, um einen direkten Kontakt zwischen
dem Kraftstoff einerseits und den elektrisch leitenden Teilen des Übertragungsmoduls
andererseits zu verhindern.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftstoffaufbereitungseinheit ein im Wesentlichen hohlzylindrischen Körper aufweist,
wobei der Körper verschlossen ist und einen Anschluss zur Verbindung mit dem Kraftstofftank
einerseits und einen Anschluss zur Ausgabe des Kraftstoffes und zu dessen Weiterleitung
an die Verbrennungsmaschine andererseits aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungseinheit eine in der Ebene abgewickelte Leistung, bevorzugt Flachleitung,
aufweist, an der beidseitig Spulen liegen, die miteinander in elektrischer Verbindung
stehen und die elektromagnetischen Signale sowohl an die in der Ebene abgewickelte
Leitung als auch an die zu Spulen aufgewickelten Leitungen angelegt werden.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die elektromagnetischen Signale von einem Frequenzgenerator erzeugt werden und zwischen
dem Frequenzgenerator und der zu einer Ebene abgewickelten Leitung ein Übertragungsglied
mit einem Übersetzungsverhältnis von n:1 angeordnet ist, wobei n bevorzugt eine Zahl
zwischen 2 und 100, besonders bevorzugt 13 ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenkörper etwa m-Windungen aufweisen, wobei m eine Zahl in der Größenordnung
von etwa 5 bis 100, besonders bevorzugt 30 ist.
1. A method of avoiding and/or reducing pollutant percentages in the exhaust gas of an
internal combustion engine, characterized in that the fuel before passing into the combustion chamber of the internal combustion engine
is acted upon with electromagnetic signals of more than four predetermined frequencies,
wherein the signals are above the spectrum of 0 to 20 kHz and the signals are delivered
by way of a transmission module, wherein the transmission module is disposed in a
fuel treatment unit which has a fuel feed line on the one hand and a fuel discharge
line on the other hand, the fuel treatment unit comprises a housing, in the interior
of which the transmission module is accommodated and the transmission module comprises
a coil arrangement and a flat line, the coil arrangement comprises a multiplicity
of coils which are connected together and the flat line comprises a line which is
arranged in a plane and which preferably extends in a meander configuration.
2. A method according to claim 1 characterized in that electromagnetic signals of more than 5, preferably more than 10, preferably 18 different
frequencies are delivered by way of the transmission module.
3. Apparatus for carrying out the method according to claim 1 or claim 2 characterized in that the transmission unit has a casing to prevent direct contact between the fuel on
the one hand and the electrically conducting parts of the transmission module on the
other hand.
4. Apparatus according to one of the preceding claims characterized in that the fuel treatment unit has a substantially hollow-cylindrical body, wherein the
body is closed and has a connection for connection to the fuel tank on the one hand
and a connection for the discharge of the fuel and for passing same to the internal
combustion engine on the other hand.
5. Apparatus according to one of the preceding claims characterized in that the transmission unit has a line which is unwound in the plane, preferably a flat
line, at which there are disposed at both sides coils which are electrically connected
together and the electromagnetic signals are applied both to the line unwound in the
plane and also to the lines which are wound up to provide coils.
6. Apparatus according to one of the preceding claims characterized in that the electromagnetic signals are generated by a frequency generator and arranged between
the frequency generator and the line which is unwound to constitute a plane is a transmission
member having a transmission ratio of n:1, wherein n is preferably a number between
2 and 100, particularly preferably 13.
7. Apparatus according to one of the preceding claims characterized in that the coil bodies have about m-turns, wherein m is a number of the order of magnitude
of between 5 and 100, particularly preferably 30.
1. Procédé pour éviter et/ou réduire la part de polluants dans le gaz d'échappement d'une
machine à combustion,
caractérisé en ce que le carburant est alimenté avec des signaux électromagnétiques de plus de quatre fréquences
prédéterminées avant son entrée dans la chambre de combustion de la machine à combustion,
où les signaux se trouvent au dessus du spectre entre 0 et 20kHz et les signaux sont
exprimés au travers d'un module de retransmission, où le module de retransmission
est logé dans une unité de conditionnement de carburant, lequel dispose d'une alimentation
de carburant d'une part, et d'une sortie de carburant d'autre part, que l'unité de
conditionnement de carburant est constitué d'un boîtier, dans l'intérieur duquel est
logé le module de retransmission, et le module de retransmission comprend un agencement
de bobines et un câble plat, l'agencement de bobines comprenant une pluralité de bobines
reliées les unes aux autres, et le câble plat comprenant un câble en forme de méandre,
agencé dans un plan.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que les signaux électromagnétique de plus de 5, de préférence de plus de 10, de préférence
de plus de 18 fréquences différentes sont transmis par le module de retransmission.
3. Dispositif pour la réalisation du procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'unité de retransmission comprend un enrobage, pour empêcher un contact direct entre
le carburant d'une part, et les parties conductrices d'électricité du module de retransmission
d'autre part.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité de conditionnement de carburant comprend un corps essentiellement cylindrique
creux, où le corps est fermé et comprend un branchement à la connexion au réservoir
de carburant d'une part, et un branchement à la sortie du carburant et son dégagement
vers la machine à combustion d'autre part.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité de retransmission comprend un câble, de préférence un câble plat, enroulé
dans le plan, en ce qu'il y a des bobines électriquement connectés sur les deux côtés, qui sont en connexion
électrique entre eux et en ce que les signaux électromagnétiques sont appliqués autant au câble enroulé dans le plan
qu'aux câbles enroulés en bobines.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les signaux électromagnétiques sont générés par un générateur de fréquence, et qu'un
élément de retransmission avec un rapport de démultiplication de n :1 est disposé
entre le générateur de fréquence et le câble enroulé dans le plan, où n est préférentiellement
un nombre de 2 à 100, de préférence le nombre 13.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le corps en bobine comprend m spires, où m est un nombre dont l'ordre de grandeur
allant de 5 à 100, et est de préférence 30.