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(11) |
EP 2 245 305 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.03.2012 Patentblatt 2012/12 |
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Anmeldetag: 13.01.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/000143 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/092533 (30.07.2009 Gazette 2009/31) |
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NUTZFAHRZEUG MIT EINEM GEKÜHLTEN KOMPRESSOR UND VERFAHREN ZUM KÜHLEN EINES KOMPRESSORS
UTILITY VEHICLE WITH A COOLED COMPRESSOR AND METHOD FOR COOLING A COMPRESSOR
VÉHICULE UTILITAIRE PRÉSENTANT UN COMPRESSEUR REFROIDI ET PROCÉDÉ POUR REFROIDIR UN
COMPRESSEUR
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
22.01.2008 DE 102008005436
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.11.2010 Patentblatt 2010/44 |
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Patentinhaber: KNORR-BREMSE Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH |
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80809 München (DE) |
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Erfinder: |
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- MELLAR, Jörg
85652 Pliening (DE)
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Vertreter: Schönmann, Kurt |
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Knorr-Bremse AG
Moosacher Strasse 80 80809 München 80809 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 302 245 DE-A1- 4 116 192 GB-A- 1 517 519
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EP-A- 1 283 334 DE-B- 1 145 502 US-A- 5 056 601
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Nutzfahrzeug mit einem über einen ersten Kühlkreislauf
gekühlten Antriebsmotor und einem Kompressor zur Drucklufterzeugung, wobei der Kompressor
über den Antriebsmotor antreibbar ist.
[0002] Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Betreiben eines Kompressors zur
Druckluftversorgung eines Nutzfahrzeugs mit einem über einen ersten Kühlkreislauf
gekühlten Antriebsmotor, wobei der Kompressor über den Antriebsmotor angetrieben wird.
[0003] Moderne Nutzfahrzeuge, die auf der Schiene oder der Stra-βe eingesetzt werden, weisen
viele Druckluft verbrauchende Teilsysteme auf, deren Luftbedarf durch eine Druckluftversorgungseinrichtung
sichergestellt wird. Die Druckluftversorgungseinrichtung umfasst üblicherweise einen
Kompressor, der Umgebungsluft ansaugt und komprimiert, sowie weitere Komponenten zur
Aufbereitung der Druckluft für die nachgeschalteten Verbraucher. Angetrieben wird
der Kompressor normalerweise direkt von der in dem Nutzfahrzeug angeordneten Verbrennungsmaschine,
die auch für den Vortrieb des Fahrzeugs verwendet wird. Bei der Komprimierung der
Umgebungsluft erwärmt sich die komprimierte Luft mitsamt dem Kompressor stark, weshalb
der Zylinderkopf des Kompressors gemeinsam mit der Zylinderwand des Kompressors gekühlt
werden muss, um eine Überhitzung zu vermeiden und idealerweise die Lufttemperatur
am Kompressorausgang möglichst niedrig zu halten. Dies ist hinsichtlich der weiteren
Aufbereitung der Druckluft, insbesondere der Lufttrocknung vorteilhaft. Üblicherweise
wird der Luft die Luftfeuchtigkeit in einer dem Kompressor nachgeschalteten Luftfilterpatrone
entzogen. Diese Luftfilterpatrone enthält ein Trocknungsmittel, das nur bis maximal
80 °C der Luft Feuchtigkeit entziehen kann. Daher wird eine geringere maximal zulässige
Temperatur von 60 °C angegeben, um eine effektive Trocknung zu ermöglichen. Bei der
Komprimierung im Kompressor erreicht die komprimierte Luft an der Austrittsöffnung
des Kolbenraumes jedoch Temperaturen von bis zu 320 °C. Am Ausgang des Kompressors
selbst darf die Temperatur 220 °C nicht überschreiten. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit,
die Luft zwischen dem Kompressor und der Luftfilterpatrone abkühlen zu müssen.
[0004] Zu diesem Zweck wird bei dem Stand der Technik eine Druckleitung mit mehreren Metern
Länge verwendet, wobei sich die erhitzte Druckluft während des Durchströmens der Druckleitung
vom Kompressor zur Luftfilterpatrone ohne weitere Kühlmaßnahmen abkühlen kann. Nachteilig
hierbei ist der Druckverlust durch die lange Leitung und der bauliche Aufwand den
die Druckleitung selbst verursacht, weshalb man versucht, diese Leitung so kurz wie
möglich zu halten.
[0005] Zur Kühlung des Kompressors wird deshalb oft auf eine aktive Kühlung zurückgegriffen,
wobei der Kühlwasserkreislauf des Verbrennungsmotors zur Kühlung des Kompressors angezapft
wird. Dies kann sehr einfach geschehen, da der Kompressor nahe bei der Verbrennungsmaschine
angeordnet ist. Nachteilig hierbei ist jedoch, dass der Kühlkreislauf der Verbrennungsmaschine
eine Arbeitstemperatur zwischen 85 und 115 °C aufweist, weshalb im Bereich des Zylinderkopfs
nur eine Abkühlung auf 140 bis 150 °C erreicht werden kann.
[0006] Moderne Nutzfahrzeuge, insbesondere solche, die für kommende Abgasnormen wie Euro-6
ausgelegt sind, haben eine noch höhere Arbeitstemperatur des Kühlkreislaufs, um bessere
Abgaswerte erreichen zu können. Die Erhöhung der Arbeitstemperatur des Kühlkreislaufs
erhöht jedoch gleichzeitig die bei der Kühlung der komprimierten Luft erreichbare
Temperatur.
[0007] Das Dokument
US 5056601 A offenbart ein Nutzfahrzeug mit einem gekühlten Kompressor nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Nutzfahrzeug mit einem gekühlten Kompressor
und ein Verfahren zum Betreiben eines Kompressors bereitzustellen, wobei insbesondere
keine lange Kühlleitung zwischen dem Kompressor und einer Luftfilterpatrone notwendig
ist.
[0009] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst.
[0010] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0011] Die Erfindung baut auf dem gattungsgemäßen Nutzfahrzeug dadurch auf, dass ein zweiter
Kühlkreislauf vorgesehen ist, mit dem der Kompressor gekühlt wird. Die Verwendung
eines zweiten Kühlkreislaufs zur Kühlung des Kompressors entkoppelt die bei der Kühlung
des Kompressors erreichbare Temperatur der komprimierten Luft vollständig von der
Arbeitstemperatur des ersten Kühlkreislaufs, der den Antriebsmotor kühlt.
[0012] Weiterhin ist vorgesehen, dass eine Hydraulikpumpe in dem Nutzfahrzeug vorgesehen
ist, die dem Kompressor nachgeordnet ist und auch über den zweiten Kühlkreislauf kühlbar
ist. Auch die Hydraulikpumpe eines modernen Nutzfahrzeugs kann vorteilhafterweise
kühlbar sein, um einer vorzeitigen Alterung einer verwendeten Hydraulikflüssigkeit
vorzubeugen. Eine Reduzierung der in der Hydraulikpumpe auftretenden Temperaturspitzen
wirkt sich daher positiv auf die Wartungsintervalle des Nutzfahrzeugs aus.
[0013] Nützlicherweise kann dabei vorgesehen sein, dass die Betriebstemperatur des zweiten
Kühlkreislaufs verschieden von der Betriebstemperatur des ersten Kühlkreislaufs ist.
Ist beispielsweise die Betriebstemperatur des zweiten Kühlkreislaufs kleiner als die
Betriebstemperatur des ersten Kühlkreislaufs, so ist eine geringere Temperatur der
von dem Kompressor komprimierten Luft erreichbar.
[0014] Das gattungsgemäße Verfahren zum Betreiben eines Kompressors wird dadurch weiterentwickelt,
dass der Kompressor über einen zweiten Kühlkreislauf gekühlt wird, und dass die dem
Kompressor nachgeordnete Hydraulikpumpe ebenfalls über den zweiten Künlkreislauf gekühlt
wird.
[0015] Auf dieser Grundlage werden die Vorteile und Besonderheiten auch im Rahmen eines
Verfahrens umgesetzt.
[0016] Dieses wird nützlicherweise dadurch weiterentwickelt, dass der zweite Kühlkreislauf
auf einer Betriebstemperatur gehalten wird, die verschieden von der Betriebstemperatur
des ersten Kühlkreislaufs ist.
[0017] Die vorliegende Erfindung wird nun mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen anhand
bevorzugter Ausführungsformen beispielhaft erläutert.
[0018] Es zeigen:
- Figur 1
- eine einfache illustrative schematische Darstellung eines Nutzfahrzeugs mit einem
Antriebsmotor, wobei der Antriebsmotor auch einen Kompressor antriebt und
- Figur 2
- eine einfache schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Nutzfahrzeugs mit einem
Antriebsmotor, wobei der Antriebsmotor auch einen Kompressor antreibt.
[0019] In den folgenden Zeichnungen bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder gleichartige
Teile.
[0020] Figur 1 zeigt eine einfache schematische Darstellung eines Nutzfahrzeugs mit einem
Antriebsmotor, wobei der Antriebsmotor auch einen Kompressor antreibt. Das dargestellte
Nutzfahrzeug 10 wird von dem Antriebsmotor 14 angetrieben, der von einem erster Kühlkreislauf
12 mit einem ersten Wärmetauscher 22 gekühlt wird. Über eine Welle 32 wird ein Kompressor
16 und eine dem Kompressor 16 nachgeordnete Hydraulikpumpe 20 vom dem Antriebsmotor
14 angetrieben. Der Kompressor 16 wird von einem zweiten Kühlkreislauf 18 mit einem
zweiten Wärmetauscher 26 gekühlt, wobei der zweite Kühlkreislauf 18 weiterhin ein
weiteres Aggregat 30 kühlt. Der erste Wärmetauscher 22 und der zweite Wärmetauscher
26 werden von einem ersten Lüfter 24 beziehungsweise einem zweiten Lüfter 28 zur Erhöhung
der Kühlleistung angeblasen.
[0021] In dieser nicht erfindungsgemäßen Ausführung wird die Hydraulikpumpe 20 nicht über
den zweiten Kühlkreislauf gekühlt.
[0022] Figur 2 zeigt eine einfache schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Nutzfahrzeugs
mit einem Antriebsmotor, wobei der Antriebsmotor auch einen Kompressor antreibt. Im
Unterschied zur Figur 1 wird bei Figur 2 die Hydraulikpumpe 20 ebenfalls durch den
zweiten Kühlkreislauf 18 gekühlt, wobei die Kühlung der Hydraulikpumpe 20 parallel
zur Kühlung des Kompressors 16 erfolgt. Eine lineare Einkopplung der Hydraulikpumpe
20 in den zweiten Kühlkreislauf ist jedoch auch denkbar.
[0023] Da der erste Kühlkreislauf 12 und der zweite Kühlkreislauf 18 vollständig voneinander
entkoppelt sind, kann die Betriebstemperatur des zweiten Kühlkreislaufs 18 durch Veränderung
der Kühlkapazität des zweiten Wärmetauschers 26 angepasst werden. Eine zusätzliche
Möglichkeit zur Beeinflussung existiert über die Wahl der Drehzahl des zweiten Lüfters
28.
[0024] Bei dem weiteren Aggregat 30 kann es sich beispielsweise um eine Motorsteuerung für
den Antriebsmotor 14 handeln, wobei die elektronischen Komponenten einer solchen Motorsteuerung
naturgemäß hitzeempfindlich sind und daher einer entsprechenden Kühlung bedürfen.
Durch Wahl einer niedrigen Betriebstemperatur des zweiten Kühlkreislaufs 18 von beispielsweise
50 °C entsteht ein hoher Temperaturgradient zwischen der in dem Kompressor 16 komprimierten
Luft und dem in dem zweiten Kühlkreislauf 18 zirkulierenden Kühlmittel. Dieser große
Temperaturgradient ermöglicht eine effiziente Wärmeübertragung von der erhitzten komprimierten
Luft auf das kühlere Kühlmittel. Insbesondere kann auf diese Weise die komprimierte
Luft stärker abgekühlt werden als bei Verwendung des wärmeren ersten Kühlkreislaufs
12, dessen Betriebstemperatur zwischen 85 und 115 °C oder noch darüber liegt. Vorteilhafterweise
reduziert die bessere Kühlung des Kompressors, insbesondere der Zylinderwände des
Kompressors, auch den Ölauswurf und ermöglicht dadurch auch eine leichtere Aufbereitung
der komprimierten Luft.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 10
- Nutzfahrzeug
- 12
- erster Kühlkreislauf
- 14
- Antriebsmotor
- 16
- Kompressor
- 18
- zweiter Kühlkreislauf
- 20
- Hydraulikpumpe
- 22
- erster Wärmetauscher
- 24
- erster Lüfter
- 26
- zweiter Wärmetauscher
- 28
- zweiter Lüfter
- 30
- weiteres Aggregat
- 32
- Welle
1. Nutzfahrzeug (10) mit einem über einen ersten Kühlkreislauf (12) gekühlten Antriebsmotor
(14) und einem Kompressor (16) zur Drucklufterzeugung, wobei der Kompressor (16) über
den Antriebsmotor (14) antreibbar ist, und wobei ein zweiter Kühlkreislauf (18) vorgesehen
ist, mit dem der Kompressor (16) gekühlt wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hydraulikpumpe (20) in dem Nutzfahrzeug (10) vorgesehen ist, die dem Kompressor
(16) nachgeordnet und ebenfalls von dem Antriebsmotor (14) antreibbar ist und die
über den zweiten Kühltkreislauf (18) kühlbar ist.
2. Nutzfahrzeug (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebstemperatur des zweiten Kühlkreislaufs (18) verschieden von der Betriebstemperatur
des ersten Kühlkreislaufs (12) ist.
3. Verfahren zum Betreiben eines Kompressors (16) zur Druckluftversorgung eines Nutzfahrzeugs
(10) mit einem über einen ersten Kühlkreislauf (12) gekühlten Antriebsmotor (14),
wobei der Kompressor (16) über den Antriebsmotor (14) angetrieben wird, und wobei
der Kompressor (16) über einen zweiten Kühlkreislauf (18) gekühlt wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hydraulikpumpe (20) in dem Nutzfahrzeug (10) vorgesehen wird, die dem Kompressor
(16) nachgeordnet wird, ebenfalls von dem Antriebsmotor (14) angetrieben wird, und
die über den zweiten Kühlkreislauf (18) gekühlt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Kühlkreislauf (18) auf einer Betriebstemperatur gehalten wird, die verschieden
von der Betriebstemperatur des ersten Kühlkreislaufs (12) ist.
1. Commercial vehicle (10) comprising a driving engine (14) cooled via a first cooling
circuit (12) and a compressor (16) for compressed-air generation, wherein said compressor
(16) is adapted to be driven via said driving engine (14) and wherein a second cooling
circuit (18) is provided by means of which said compressor (16) is cooled, characterized in that a hydraulic pump (20) is provided in said commercial vehicle (10), which is disposed
downstream of said compressor (16) and is equally adapted to be driven by said driving
engine (14) and which is adapted to be cooled via said second cooling circuit (18).
2. Commercial vehicle (10) according to Claim 1, characterized in that the operating temperature of said second cooling circuit (18) is different from the
operating temperature of said first cooling circuit (12).
3. Method of operating a compressor (16) for compressed-air supply of a commercial vehicle
(10) comprising a driving engine (14) cooled via a first cooling, wherein said compressor
(16) is driven via said driving engine (14) and wherein said compressor (16) is cooled
via a second cooling circuit (18), characterized in that a hydraulic pump (20) is provided in said commercial vehicle (10), which is disposed
downstream of said compressor (16) and is equally driven by said driving engine and
which is cooled via said second cooling circuit (18).
4. Method according to Claim 3, characterized in that said second cooling circuit (18) is maintained at an operating temperature that is
different from the operating temperature of said first cooling circuit (12).
1. Véhicule (10) utilitaire ayant un moteur (14) d'entraînement, refroidi par un premier
circuit (12) de refroidissement, et un compresseur (16) pour la production d'air comprimé,
le compresseur (16) pouvant être entraîné par le moteur (14) d'entraînement, et dans
lequel il est prévu un deuxième circuit (18) de refroidissement, par lequel le compresseur
(16) est refroidi, caractérisé en ce qu'il est prévu dans le véhicule (10) utilitaire une pompe (20) hydraulique, qui est
montée après le compresseur (16), qui peut être entraînée également par le moteur
(14) d'entraînement et qui peut être refroidie par le deuxième circuit (18) de refroidissement.
2. Véhicule (10) utilitaire suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la température de fonctionnement du deuxième circuit (18) de refroidissement est
différente de la température de fonctionnement du premier circuit (12) de refroidissement.
3. Procédé pour faire fonctionner un compresseur (16) d'alimentation en air comprimé
d'un véhicule (10) utilitaire ayant un moteur (14) d'entraînement refroidi par un
premier circuit (12) de refroidissement, le compresseur (16) étant entraîné par le
moteur (14) d'entraînement et le compresseur (16) étant refroidi par un deuxième circuit
(18) de refroidissement, caractérisé en ce qu'il est prévu dans le véhicule (10) utilitaire une pompe (20) hydraulique, qui est
montée en aval du compresseur (16), qui est entraînée également par le moteur (14)
d'entraînement et qui est refroidie par le deuxième circuit (18) de refroidissement.
4. Procédé suivant la revendication 3, caractérisé en ce que l'on maintient le deuxième circuit (18) de refroidissement à une température de fonctionnement
qui est différente de la température de fonctionnement du premier circuit (12) de
refroidissement.


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