[0001] Die Erfindung betrifft ein Rotationsventil nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 sowie
eine Wärmepumpe nach dem Oberbegriff des Anspruchs 13.
[0002] Zur wechselnden Verschaltung einer Mehrzahl von Fluidströmen zur Ansteuerung einer
Wärmepumpe mit einer Vielzahl von jeweils thermodynamisch aktiven Strömungskanälen
ist grundsätzlich die Verwendung von Rotationsventilen bekannt.
[0003] WO 2007/068481 A1 beschreibt eine Wärmepumpe aus einem fest miteinander verbundenen Stapel von plattenartigen
Hohlelementen, wobei die Hohlelemente Adsorber-Desorber-Bereiche umfassen und jeweils
ein Hohlelement einen Strömungskanal darstellt. Die Mehrzahl von Strömungskanälen
werden über endseitig der Hohlelemente angeordnete Paare von Rotationsvontilen wechselnd
seriell miteinander verschaltet, um eine Optimierung der Leistung der Wärmepumpe bei
gegebener Baugröße zu erzielen.
[0004] Eine solche im Sinne der Erfindung gattungsgemäße Wärmepumpe hat viele mögliche Anwendungen,
z. B. die Abwärmenutzung in Stationärtechnik, z. B. Gebäudetechnik, solare Klimatisierung
oder auch Standkfimaanlagen für Fahrzeuge, insbesondere Nutzkraftwagen.
[0005] Als Stand der Technik ist weiterhin die
JP 11 118286 A bekannt geworden.
[0006] Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Rotationsventil sowie eine Wärmepumpe hinsichtlich
Baugröße, Baukosten und Leistungsfähigkeit weiter zu verbessern.
[0007] Diese Aufgabe wird für ein eingangs genanntes Rotationsventil erfindungsgemäß mit
den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Durch die Realisierung des Schaltglieds
des Rotationsventils mit axial gerichteten Öffnungen wird eine effektive und besonders
kleinbauende Lösung zur wechselnden Verschaltung der Fluidströme bereitgestellt. Aus
dem eingangs genannten Stand der Technik sind lediglich radial gerichtete Strömungsöffnungen
im Bereich der wechselnden Verschaltung bekannt, was zumindest hinsichtlich des Bauraums
zu aufwendigen Lösungen führt, z. B. doppelwandige Zylinder mit darin radial gerichtet
angeordneten, zueinander versetzten Öffnungen.
[0008] Ein erfindungsgemäßes Rotationsventil ist nicht nur zur Steuerung einer Mehrzahl
von Fluidströmen unterschiedlicher Temperaturen für eine Wärmepumpe, zum Beispiel
zur Rückgewinnung von Wärme, geeignet, sondern im Allgemeinen zur wechselnden Verschaltung
von Fluidströmen, z. B. auch zur Rückgewinnung von Inhaltsstoffen einer Lösung z.
B. bei chemischen Reaktoren.
[0009] In zweckmäßiger Detailgestaltung ist dabei das Schaltglied als ein axialer Längskörper
ausgebildet, der in einer ortsfesten, im Wesentlichen zylindrischen Wandung aufgenommen
ist, wobei entweder die Zuführungen oder die Abführungen über radial gerichtete Öffnungen
der Wandung angebenden sind. Hierdurch lässt sich insbesondere für den Anschluss eines
Stapels aus parallelen Strömungskanälen eine geeignete Anordnung der Zuführungen bzw.
Abführungen in insbesondere gleichmäßig beabstandeter, gerader Linie erreichen.
[0010] Besonders bevorzugt hat der Längskörper dabei eine der Mehrzahl von Zuführungen entsprechende
Anzahl axial gerichteter, separater Kanäle für die Fluidströme, wobei jeder Kanal
eine radiale Öffnung zur Verbindung mit einer der Öffnungen der Wandung aufweist.
Die axialen separaten Kanäle können z. B. durch axial längsgerichtete Bohrungen hergestellt
sein. Insbesondere können die Kanäle gerade und parallel verlaufen, so dass auf eine
aus dem Stand der Technik bekannte Wendelung der Kanäle verzichtet werden kann.
[0011] Besonders vorteilhaft ist zur Vermeidung der Mischung benachbarter Fluidströme vorgesehen,
dass zumindest eines von beiden, Längskörper oder Wandung, ringförmig umlaufende Dichtglieder
aufweist, die dichtend mit dem jeweils anderen der beiden, Längskörper oder Wandung,
zusammenwirken, so dass die axial versetzten Öffnungen der Wandung voneinander separiert
sind. Bevorzugt sind dabei im Interesse einer einfachen Herstelfung ringförmige Dichtmittel
an radialen Vorsprüngen von zumindest einem von beiden, Längskörper oder Wandung,
aufgenommen. Alternativ oder ergänzend können die Dichtmittel auch einstückig mit
dem Längskörper und/oder der Wandung ausgebildet sein. Bei einer geeigneten Materialwahl
von Längskörper und Wandung kann das Material des entsprechenden Bauteils zugleich
dichtende Wirkung haben, zum Beispiel bei geeigneter Wahl Von Materialpaarungen aus
Kunststoffen oder Kunststoff und Metall. Eine einstückige Ausbildung von Dichtungen
an dem jeweiligen Bauteil kann auch in dem Sinne vorgesehen werden, dass die Dichtungen
aus einem anderen Material als das Bauteil an dieses angespritzt werden.
[0012] Bei einer ersten vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Längskörper
als im Wesentlichen einstückiges Bauteil ausgeformt. Dies kann z. B. ein Spritzguß-Formteil
aus einem Kunststoff sein, das insbesondere durch einen oder mehrere Schritte der
Nachbearbeitung, z. B. durch Anbringung von Bohrungen für längsgerichtete Kanäle,
nachbearbeitet ist.
[0013] In einer geeigneten alternativen Ausführungsform kann der Längskörper auch als Mehrzahl
von in axialer Richtung gestapelten Längskörperelementen ausgebildet sein. Eine solche
Aufteilung in mehrere Längskörperelemente ermöglicht eine modulare Bauweise, die an
verschiedene Anzahlen von Strömungskanälen im Sinne eines Glelchteilekonzepts auf
einfache Weise anpassbar ist. Bevorzugt sind dabei zumindest einige der Längskörperelemente
als Gleichteile ausgebildet.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Schaltglied in axialer Richtung
von einer drehbaren Welle durchgriffen, wobei die Welle in bevorzugter Detailgestaltung
als Zuganker zur Halterung mehrere axial hintereinander angeordneter Bauteile des
Schaltglieds ausgebildet ist. Hierdurch lässt sich das Schaltglied auf einfache Weise
zu Zwecken der Wartung oder des Austauschs von verschließenden Teilen demontieren.
[0014] In bevorzugter Detailgestaltung ist das Schaltglied endseitig über ein Lagerglied
drehbar gelagert, wobei insbesondere das Lagerglied eine Rotationsdichtung zur Abdichtung
des Fluids aufweist. Allgemein ist hierdurch eine genaue Führung des Schaltglieds
unter Reduzierung von Reibungskräfte ermöglicht, wobei die Rotationsdichtung eine
zusätzliche Absperrung gegen Fluidleckagen darstellt, die insbesondere bei gesundheits-
oder umweltgefährdenden Fluiden sinnvoll ist. Zweckmäßig kann am gegenüberliegenden
Ende des Schaltglieds jeweils ein Lagerglied vorgesehen sein.
[0015] Ein erfindungsgemäßes Rotationsventil ist besonders zur Verschaltung einer großen
Anzahl von Zuführungen und Abführungen geeignet, so dass in einer bevorzugten Ausführungsform
jeweils zumindest vier, insbesondere zumindest acht Zuführungen und Abführungen vorliegen.
.
[0016] Bei einer nicht erfindungsgemäßen Lösung eines Rotationsventils wird durch das Vorsehen
der separaten Dichtmittel in den endseitigen Bereichen der Trennwände sowie deren
dichtende Abstützung eine besonders gute Abdichtung der separaten Kanäle des Schaltglieds
erzielt, wodurch Wirkungsgrad und Betriebssicherheit des Rotationsventils gegenüber
dem Stand der Technik mit einfachen Mitteln deutlich verbessert wird.
[0017] Das Dichtmittel kann insbesondere einen U-förmigen, H-förmigen oder X-förmigen Querschnitt
aufweisen. Auch andere geeignete Querschnitte sind denkbar. Bei einer vorteilhaften
Ausführungsform ist das Dichtmittel mit einer elastischen Dichtfahne ausgebildet,
die gegen die Innenwand anliegt Allgemein vorteilhaft ist das Dichtmittel dabei formschlüssig
in eine Nut der Trennwand eingelegt, wodurch auf Maßnahmen wie eine Verklebung oder
andere aufwendige Befestigungen verzichtet werden kann.
[0018] Allgemein vorteilhaft sind bei einer solchen Ausführungsform die Kanäle zur Änderung
der Zuordnung wechselnd mit in Umfangsrichtung versetzten, radial gerichteten Öffnungen
der Innenwand eines ortsfesten Innenzylinder überdeckend, wobei zwischen dem Innenzylinder
und einem diesen umgebenden Außengehäuse voneinander getrennte, in axialer Richtung
hintereinander angeordnete Ringkammer vorgesehen sind. Bei dieser Bauform wird die
Verschaltung durch wechselnde Überdeckung radial gerichteter Öffnungen erreicht. Hierbei
kann eine gewünschte Trennung der Öffnungen und Kanäle im Zuge des Überstreichens
insbesondere durch eine geeignete Auslegung der Breite der Dichtmittel in Umfangsrichtung
erzielt werden. Bei ausreichend breiter Auslegung der Dichtmittel kann dabei eine
Verbindung von benachbarten Strömungskanälen zu jeder Zeit des Umlaufs der rotierenden
Schaltglieds verhindert werden, wobei die mittleren Öffnungszeiten für sämtliche der
Strömurigskanäle entsprechend reduziert sind. Alternativ kann auch ein in Umfangsrichtung
schmaleres Dichtmittel vorgesehen sein, wobei zur Vermeidung einer ungünstigen Verbindung
benachbarter Strömungskanäle das rotierende Schaltglied in zur Vermeidung einer Mischung
der Fluidströme ausreichend schnellen, schrittartigen Schaltbewegungen gedreht wird.
[0019] Bei einer nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform wird durch die konzentrischen Ringnuten
eine kleinbauende, zuverlässige und kostengünstige Verbindung von Zuführkanälen mit
drehenden Schaltkanälen des Schaltglieds erreicht. Eine solche bauliche Lösung ist
insbesondere für Rotationsventile mit nur relativ wenigen, z. B. zwei bis vier, Strömungskanälen
zwecksmäßig. Grundsätzlich kann sie aber auch für Ausführungen mit mehr Strömungskanälen
verwendet werden. Auch bei dieser Lösung ist es zweckmäßig, dass die Kanäle zur Änderung
der Zuordnung mit in Umfangsrichtung versetzten, radial gerichteten Öffnungen der
Innenwand eines ortsfesten lnnenzylinders überdecken, wobei zwischen dem Innenzylinder
und einem diesen umgebenden Außengehäuse voneinander getrennte, in axialer Richtung
hintereinander angeordnete Ringkammern vorgesehen sind.
[0020] Die Aufgabe der Erfindung wird für eine eingangs genannte Wärmepumpe mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 13 gelöst. Die Kombination eines erfindungsgemäßen Rotationsventils
mit einer Wärmepumpe ist besonders vorteilhaft, da durch die Optimierung des Rotationsventils
hinsichtlich Dichtheit oder Baugröße auch die Eigenschaften der Wärmepumpe hinsichtlich
Baugröße oder Leistung verbessert werden.
[0021] Die Aufgabe der Erfindung wird für eine eingangs genannte Wärmepumpe zudem erfindungsgemäß
gelöst, durch die Ausbildung der Hohlelemente als jeweiliger Stapel von mehreren parallelen
Lagen von Unterelementen. Dadurch ist ein besonders guter Wärmeübergang zwischen dem
umströmenden Fluid und den thermodynamisch aktiven Bereichen der Hohlelemente gewährleistet.
Hierdurch kann die Leistung der Wärmepumpe bei gegebenem Bauraum vergrößert werden.
[0022] Im Regelfall werden das mit der ersten Zone im Austausch stehende erste Fluid und
das mit der zweiten Zone im Austausch stehende zweite Fluid verschieden voneinander
sein und keine Verbindung in den Kreisläufen aufweisen. Je nach Anforderungen kann
es sich im Sinne der Erfindung auch um stofflich identische Fluide handeln, die je
nach Ausgestaltung auch eine Verbindung miteinander aufweisen können.
[0023] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Wärmepumpe sind die Hohlelemente als Adsorberelemente
ausgebildet, welche im Bereich der ersten Zone einen Adsorptions/Desorptionsbereich
für das Arbeitsmittel aufweisen und im Bereich der zweiten Zone einen Kondensations/Verdampfungsbereich
für das Arbeitsmittel. Je nach Einsatzbereich der Wärmepumpe können Arbeitsmittel
und Adsorptions/Desorptionsmittel unterschiedlich gewählt sein.
[0024] In bevorzugter Detailgestaltung hat zumindest einer der Strömungskanäle endseitige
Anschlussstücke, wobei das Fluide im Bereich der Anschlussstücke auf eine Mehrzahl
von Strömungswege verteilt wird. In zweckmäßiger Detailgestaltung können auf einfache
Weise ein oder mehrere Strömungswege für das Fluid durch einen oder mehrere Spalte
zwischen aufeinander angeordneten Unterelementen ausgebildet sein.
[0025] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Hohlelemente jeweils als
separate Module ausgebildet, die insbesondere nicht in thermischem Kontakt miteinander
stehen. Auf diese Weise wird ein ungewünschter Austausch von Wärmeenergie zwischen
benachbarten Strömungswegen verringert. Dies ist insbesondere für solche benachbarten
Strömungswege wichtig, die eine aufgrund der aktuellen Verschattung hohe Temperaturdifferenz
zueinander aufweisen. In bevorzugter Weiterbildung kann dabei zwischen benachbarten
Hohlelementen eine Schicht aus einem thermisch isolierenden, insbesondere elastischen
Material angeordnet sein Z. B. kann dies ein geschäumter Kunststoff oder eine faserige
Dämmmatte sein.
[0026] Bei einer möglichen Ausführungsform der Erfindung kann die Ventilanordnung als Verschaltung
einer Anzahl von diskreten, insbesondere elektromagnetisch betätigten Mehrwegeventilen
ausgebildet sein. Besonders bei Wärmepumpen mit einer relativ kleinen Anzahl von Strömungswegen
kann eine solche Verschaltung von diskreten Ventilen zweckmäßig sein, wobei insbesondere
bei zunehmender Anzahl von Strömurigswegen erfindungsgemäße Rotationsventile vorteilhaft
sind.
[0027] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst die Ventilanordnung zumindest
ein, insbesondere zumindest zwei Rotationsventile nach einem der Ansprüche 1 bis 12,4da
durch die erfindungsgemäßen Rotationsventile die Fluidströme kostengünstig und zuverlässig
geschaltet werden können.
[0028] In einer vorteilhaften Detailgestaltung sind zumindest einige der Strömungskanäle
der Hohlelemente über elastische deformierbare Anschlussstücke mit den Zuführungen
und/oder Abführungen des Rotationsventils verbunden. Hierdurch können thermisch bedingte
Ausdehnungen der Wärmepumpe auf einfache Weise kompensiert werden, was insbesondere
bei großen Stapeln von Hohlelementen sinnvoll ist.
[0029] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht das zweite
Fluid aus Luft. Hierdurch kann Luft zum Zwecke der Konditionierung wie etwa Erwärmung
oder Abkühlung unmittelbar über die Hohlelemente insbesondere der zweiten Zone geleitet
werden. Je nach Auslegung und Betriebsart der Wärmepumpe kann dabei der Luftstrom
zur Heizung oder Kühlung zum Beispiel eines Gebäudes oder Fahrzeugs verwendet werden.
Die Luft kann im Sinne der Erfindung aber auch ganz allgemein als ein wärmetransportierendes
Medium betrachtet werden, ohne dass sie Verwendung als konditionierte Umgebungsluft
z.B. für Menschen oder technischen Einrichtungen verwendet wird.
[0030] Bei einer nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform verfügt das Rotationsventil des
zweiten Fluids über ein Schaltglied mit einer, eine stufig gewendelten Trennwand,
wobei insbesondere eine Anzahl von Stufen der Wendelung einer Anzahl von Hohlelementen
entspricht. Hierdurch kann ein solches Schaltglied mit einem nur einwandigen umhüllenden
Zylinder kombiniert werden, ohne dass eine relativ aufwendig herzustellende kontinuierliche
Wendelung der Trennwände vorgesehen werden muss. Eine solche Bauform ist insbesondere
für gasförmige Fluide wie Luft bei hohen Volumenströmen und zugleich kleinen Druckdifferenzen
gewünscht, da Maßnahmen wie zum Beispiel Ringkammern von doppelwandigen Außenzylindern
hier störend wirken könnten. Im Interesse einer besonders einfachen Herstellung ist
das Schaltglied dabei aus einer Mehrzahl von insbesondere als Gleichteilen ausgebildeten,
axial hintereinander angeordneten Schaltgliedelementen ausgebildet.
[0031] Bei einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung wird das zweite
Fluid über ein Rotationsventil mit zwei Strömungskanälen über die zweiten Zonen (B)
der Hohlelemente verteilt. Eine solche Verteilung über nur zwei Kanäle ist besonders
für gasförmige Fluide von relativ geringer Wärmekapazität wie etwa Luft vorteilhaft,
da sich hierdurch große Strömüngsquerschnitte und somit große Volumenströme bei kleiner
Druckdifferenz realisieren lassen.
[0032] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Rotationsventils ist dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine Zuführung der Mehrzahl der Zuführungen in einer ersten Wärmetauscherzuordnung,
insbesondere über einen ersten Wärmetauscher, wie einen Heizer, mit einer zugehörigen
Abführung verbunden ist. Bei dem Wärmetauscher handelt es sich vorzugsweise um eine
Wärmequelle, die außerhalb des Rotationsventils angeordnet ist. Mindestens eine weitere
Zuführung der Mehrzahl der Zuführungen ist in einer zweiten Wärmetauscherzuordnung,
insbesondere über einen zweiten Wärmetauscher, wie einen Kühler, mit einer zugehörigen
Abführung verbunden. Bei dem zweiten Wärmetauscher handelt es sich vorzugsweise um
eine Wärmesenke, die ebenfalls außerhalb des Rotationsventils angeordnet ist. Die
übrigen Zuführungen der Mehrzahl der Zuführungen sind in einer Durchgangszuordnung,
insbesondere über jeweils einen Durchgangskanal, mit zugehörigen Abführungen verbunden.
Das vorab beschriebene Rotationsventil kann zwei phasengleich angesteuerte Rotationsventile
ersetzen, wie sie weiter vorne beschrieben sind. Dadurch kann die Anzahl der benötigten
Dichtungen deutlich reduziert werden. Des Weiteren können die im Betrieb des Rotationsventils
auftretenden Reibmomente verringert werden. Das vorab beschriebene Rotationsventil
benötigt weniger Bauraum als die weiter vorne beschriebenen Rotationsventile, die
paarweise zusammengefasst die gleiche Funktion wie ein einziges vorab beschriebenes
Rotationsventil erfüllen. Der Materialeinsatz zur Herstellung eines derartigen Rotationsventils
verringert sich ebenfalls. Darüber hinaus können lange interne parallele Fluidwege,
die zu unerwünschten Druckverlusten führen, sowie innere Wärmeübertragungen reduziert
werden. Des Weiteren kann ein synchroner phasengleicher Antrieb von mehreren Rotationsventilen,
der einen hohen steuerungstechnischen Aufwand erfordert, entfallen. Das erfindungsgemäße
Rotationsventil ermöglicht es auf einfache Art und Weise zugehörige Zu- und Abführungen
schrittweise direkt miteinander oder über einen der beiden Wärmetauscher miteinander
zu verbinden. Dadurch können die Herstellkosten des Rotationsventils erheblich gesenkt
werden. Darüber hinaus wird eine kompaktere, flachere Anordnung der Gesamtapparatur
ermöglicht.
[0033] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Rotationsventils ist dadurch gekennzeichnet,
dass das Schaltglied einen Rotationskörper mit einer Vielzahl von Durchgangskanälen
aufweist, welche die übrigen Zuführungen in der Durchgangszuordnung mit den zugehörigen
Abführungen verbinden. Das beschriebene Rotationsventil ermöglicht auf einfache Art
und Weise die Steuerung eines geschlossenen Fluidkreislaufs durch eine Mehrzahl von
thermisch aktiven Modulen entweder über einen der Wärmetauscher, insbesondere eine
Wärmequelle und eine Wärmesenke, oder über einen der Durchgangskanäle in der Art eines
Bypasses an den Wärmetauschern vorbei. Der Ort der Zwischenschaltung der Wärmetauscher
zwischen je zwei thermisch aktiven Modulen kann durch eine Bewegung des Rotationskörpers
schrittweise verschoben werden.
[0034] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Rotationsventils ist dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Durchgangskanäle in axialer Richtung durch den Rotationskörper erstrecken.
Die Durchgangskanäle erstrecken sich vorzugsweise gradlinig durch den Rotationskörper
hindurch.
[0035] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Rotationsventils ist dadurch gekennzeichnet,
dass sich mehrere, insbesondere vier, Ringkammern um den Rotationskörper herum erstrecken,
die in Abhängigkeit von der Stellung des Rotationskörpers mit jeweils einer der Zuführungen
und/oder einer der Abführungen verbunden sind. Die Ringkammer werden radial innen
von dem Rotationskörper und radial außen von einem Gehäuse des Rotationsventils begrenzt.
In axialer Richtung werden die Ringkammern vorzugsweise von radialen Begrenzungswänden
begrenzt, die sich von dem Rotationskörper radial nach außen erstrecken.
[0036] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Rotationsventils ist dadurch gekennzeichnet,
dass jeweils zwei der Ringkammern über einen der Wärmetauscher paarweise miteinander
verbunden sind. Der zugehörige Fluidkanal verläuft von einer der Zuführungen über
eine der Ringkammern zu einem der Wärmetauscher. Von dem Wärmetauscher Verläuft der
Fluidkanal dann über die zugeordnete nächste Ringkammer zu der zugehörigen Abführung.
[0037] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Rotationsventils ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Ringkammern über radiale Öffnungen und einen In axialer Richtung unterbrochenen
Verbindungskanal paarweise mit einer der Zuführungen oder einer der Abführungen verbunden
sind. Die Verbindungskanäle sind dadurch unterbrechen, dass sie eine zugehörige Zuführung
Ober einen der Wärmetauscher mit der zugehörigen Abführung verbinden. Demgegenüber
stellen die Durchgangskanäle Bypässe dar, die eine Fluidströmung an den Wärmetauschern
vorbei, also direkt zwischen einer Zuführung und der zugehörigen Abführung ermöglichen.
[0038] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Rotationsventils ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Rotationskörper so ausgeführt und schrittweise in einem feststehenden Gehäuse
verdrehbar ist, dass die Zuführung sukzessive über verschiedene Durchgangskanäle oder
die Ringkammem und einen der Wärmetauscher mit den zugehörigen Abführungen verbunden
werden. Dadurch wird auf einfache Art und Weise ermöglicht, dass immer zwel Zuführungen
über jeweils einen der Wärmetauscher mit der zugehörigen Abführung verbunden sind.
Die übrigen Zuführungen sind über die Durchgangskanäle direkt mit den zugehörigen
Abführungen verbunden.
[0039] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Rotationsventils ist dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse im Wesentlichen die Gestalt eines hohlen Kreiszylinders aufweist.
Der Mantel des hohlen Kreiszylinders ist vorzugsweise nur durch Anschlusskanäle unterbrochen,
welche die Ringkammem mit den zugehörigen Wärmetauschern verbinden. Die Zuführungen
und Abführungen erstrecken sich vorzugsweise durch die ansonsten geschlossenen Stirnwände
des Gehäuses.
[0040] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Rotationsventils ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Rotationskörper eine Mehrzahl von in axialer Richtung gestapelten Längskörperelementen
umfasst. Die Längskörperelemente können zum Beispiel auf einer Antriebswelle gestapelt
werden, die sich durch das Rotationsventil hindurch erstreckt. Die Längskörperelemente
können stoffschlüssig miteinander verbunden werden, zum Beispiel durch Schweißen oder
Kleben. Es ist aber auch möglich, die Längskörperelemente miteinander zu verspannten.
[0041] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Rotationsventils ist dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest einige der Längskörperelemente als Gleichteile ausgebildet sind. Dadurch
wird die Herstellung und/oder Montierbarkeit des Rotationsventils vereinfacht.
[0042] Vorteilhaft ist, dass das Dichtmittel einen U-förmigen, H-förmigen oder X-förmigen
Querschnitt aufweist.
[0043] Vorteilhaft ist, dass das Dichtmittel eine elastische Dichtfahne aufweist, die gegen
die zylindrische Wand anliegt.
[0044] Vorteilhaft ist, dass das Dichtmittel formschlüssig in eine Nut der Trennwand eingelegt
ist.
[0045] Vorteilhaft ist, dass die Kanäle zur Änderung der Zuordnung wechselnd mit in Umfangsrichtung
versetzten, radial gerichteten Öffnungen der Innenwand eines ortsfesten Innenzylinders
überdecken, wobei zwischen dem Innenzylinder und einem diesen umgebenden Außengehäuse
voneinander getrennte, in axialer Richtung hintereinander angeordnete Ringkammem vorgesehen
sind.
[0046] Vorteilhaft ist, dass die Kanäle zur Änderung der Zuordnung wechselnd mit in Umfangsrichtung
versetzten, radial gerichteten Öffnungen der Innenwand eines ortsfesten Innenzylinders
überdecken, wobei zwischen dem Innenzylinder und einem diesen umgebenden Außengehäuse
voneinander getrennte, in axialer Richtung hintereinander angeordnete Ringkammern
vorgesehen sind.
[0047] Vorteilhaft ist, dass mindestens
- a) eine Zuführung der Mehrzahl der Zuführungen in einer ersten Wärmetauscherzuordnung,
insbesondere über einen ersten Wärmetauscher, wie einen Heizer, mit einer zugehörigen
Abführung verbunden ist;
- b) mindestens eine weitere Zuführung der Mehrzahl der Zuführungen in einer zweiten
Wärmetauscherzuordnung, insbesondere über einen zweiten Wärmetauscher, wie einen Kühler,
mit einer zugehörigen Abführung, verbunden ist;
- c) die übrigen Zuführungen der Mehrzahl der Zuführungen in einer Durchgangszuordnung,
insbesondere über jeweils einen Durchgangskanal, mit zugehörigen Abführungen verbunden
sind.
[0048] Vorteilhaft ist, dass das Schaltglied einen Rotationskörper mit einer Vielzahl von
Durchgangskanälen aufweist, welche die übrigen Zuführungen in der Durchgangszuordnung
mit den zugehörigen Abführungen verbinden.
[0049] Vorteilhaft ist, dass sich die Durchgangskanäle in axialer Richtung durch den Rotationskörper
erstrecken.
[0050] Vorteilhaft ist, dass sich mehrere, insbesondere vier, Ringkammern um den Rotationskörper
herum erstrecken, die in Abhängigkeit von der Stellung des Rotationskörpers mit jeweils
einer der Zuführungen und/oder einer der Abführungen verbunden sind.
[0051] Vorteilhaft ist, dass jeweils zwei der Ringkammern über einen der Wärmetauscher paarweise
miteinander verbunden sind.
[0052] Vorteilhaft ist, dass die Ringkammern über radiale Öffnungen und einen in axialer
Richtung unterbrochenen Verbindungskanal paarweise mit einer der Zuführungen oder
einer der Abführungen verbunden sind.
[0053] Vorteilhaft ist, dass der Rotationskörper so ausgeführt und schrittweise in einem
feststehenden Gehäuse verdrehbar ist, dass die Zuführungen sukzessive über die verschiedenen
Durchgangskanäle oder die Ringkammern und einen der Wärmetauscher mit den zugehörigen
Abführungen verbunden werden.
[0054] Vorteilhaft ist, dass das Gehäuse im Wesentlichen die Gestalt eines hohlen Kreiszylinders
aufweist.
[0055] Vorteilhaft ist, dass der Rotationskörper eine Mehrzahl von in axialer Richtung gestapelten
Längskörperelementen umfasst.
[0056] Vorteilhaft ist, dass zumindest einige der Längskörperelemente als Gleichteile ausgebildet
sind.
[0057] Vorteilhaft ist, dass die Hohlelemente als Adsorberelemente ausgebildet sind, wobei
die Adsorberelemente im Bereich der ersten Zone einen Adsorptions/Desorptionsbereich
für das Arbeitsmittel aufweisen und im Bereich der zweiten Zone einen Kondensations/Verdampfungs-bereich
für das Arbeitsmittel.
[0058] Vorteilhaft ist, dass zumindest einer der Strömungskanäle endseitige Anschlussstücke
aufweist, wobei das Fluid im Bereich der Anschlusstücke auf eine Mehrzahl von Strömungswege
verteilt wird.
[0059] Vorteilhaft ist, dass ein oder mehrere Strömungswege für das Fluid durch einen Spalt
zwischen aufeinander angeordneten Unterelementen ausgebildet ist.
[0060] Vorteilhaft ist, dass die Durchströmungswege mit oberflächenvergrößernden Strukturen,
insbesondere Rippen, versehen sind.
[0061] Vorteilhaft ist, dass die Hohlelemente jeweils als separate Module ausgebildet sind,
die insbesondere nicht in thermischem Kontakt miteinander stehen.
[0062] Vorteilhaft ist, dass zwischen benachbarten Hohlelementen eine Schicht aus einem
thermisch isolierenden, insbesondere elastischen Material angeordnet ist.
[0063] Vorteilhaft ist, dass die Ventilanordnung als Verschaltung einer Anzahl von diskreten,
insbesondere elektromagnetisch betätigten Mehrwegventilen ausgebildet ist.
[0064] Vorteilhaft ist, dass die Ventilanordnung zumindest ein, insbesondere zumindest zwei
Rotationsventile umfasst.
[0065] Vorteilhaft ist, dass zumindest einige der Strömungskanäle der Hohlelemente über
elastische deformierbare Anschlussstücke mit den Zuführungen und/oder Abführungen
des Rotationsventils verbunden sind.
[0066] Vorteilhaft ist, dass das zweite Fluid Luft ist.
[0067] Vorteilhaft ist, dass das Rotationsventil des zweiten Fluids über ein schalt glied
mit einer eine stufig gewendelten Trennwand verfügt, wobei insbesondere eine Anzahl
von Stufen der Wendelung einer Anzahl von Hohlelementen entspricht.
[0068] Vorteilhaft ist, dass das Schaltglied aus einer Mehrzahl von insbesondere als Gleichteilen
ausgebildeten, axial hintereinander angeordneten Schaltgliedelementen ausgebildet
ist.
[0069] Vorteilhaft ist, dass das zweite Fluid über ein Rotationsventil mit zwei Strömungskanälen
über die zweiten Zonen der Hohlelemente verteilt wird.
[0070] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgend beschriebenen
Ausführungsbeispielen sowie aus den abhängigen Ansprüchen.
[0071] Nachfolgend werden mehrere bevorzugte Ausführüngsbeispiele der Erfindung beschrieben
und anhand der anliegenden Zeichnungen näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt eine räumliche Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen Wärmepumpe.
- Fig. 2
- zeigt eine Explosionsansicht der Wärmepumpe aus Fig. 1.
- Fig. 3
- zeigt eine Draufsicht auf die Wärmepumpe aus Fig. 1 von der Seite.
- Fig. 4
- zeigt eine räumliche Schnittansicht eines Hohlelements der Wärmepumpe aus Fig. 1.
- Fig. 5
- zeigt eine räumliche Ansicht eines Stapels aus Hohlelementen der Wärmepumpe aus Fig.
1.
- Fig. 6
- zeigt eine Ausschnittsvergrößerung einer schematischen, teilweise geschnittenen räumlichen
Ansicht des Stapels aus Fig. 5.
- Fig. 7
- zeigt eine räumliche Explosionsdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines
erfindungsgemäßen Rotationsventils.
- Fig. 8
- zeigt ein drehbares Schaltglied des Rotationsventils aus Fig. 7 in einer räumlichen,
teilweise geschnittenen Ansicht.
- Fig. 9
- zeigt eine mehrteilig ausgebildete Abwandlung des Schaltglieds aus Fig. 8.
- Fig. 10
- zeigt ein Längskörperelement des als Längskörper ausgebildeten Schaltglieds aus Fig.
9.
- Fig. 11
- zeigt eine räumliche Ansicht eines Schaltglieds einer weiteren Ausführungsform eines
Rotationsventils.
- Fig. 12
- zeigt eine teilweise Schnittansicht eines Rotationsventils mit einem Schaltglied gemäß
Fig. 11.
- Fig. 13
- zeigt eine Schnittansicht durch das Rotationsventil aus Fig. 12 senkrecht zu einer
Drehachse des Schaltglieds.
- Fig. 14
- zeigt eine teilweise Schnittansicht einer Abwandlung des Rotationsventils aus Fig.
13.
- Fig. 15
- zeigt eine teilweise geschnittene Gesamtansicht des Rotationsventils aus Fig. 12.
- Fig. 16
- zeigt eine weitere teilweise aufgeschnittene Ansicht des Rotationsventils aus den
Fig. 12 und Fig. 15.
- Fig. 17
- zeigt eine parallel zu einer Drehachse verlaufende Schnittansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels
eines Rotationsventils.
- Fig. 18
- zeigt eine Schnittansicht des Rotationsventils aus Fig. 17 entlang der Linie B-B.
- Fig. 19
- zeigt eine schematische Darstellung der Schaltvorgänge eines erfindungsgemäßen Rotationsventils
für den Fall von sieben Strömungskanälen.
- Fig. 20
- zeigt eine schematische Schnittansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Rotationsventils
in einer ersten Ventilstellung.
- Fig. 21
- zeigt das Ventil aus Fig. 20 in einer zweiten Ventilstellung.
- Fig. 22
- zeigt eine schematische Darstellung einer Abrollung des Rotationsventils aus Fig.
20, wobei die Abrollung insgesamt über 540° erfolgt.
- Fig. 23
- zeigt eine räumliche Handskizze eines mittelteiligen Schaltgliedbauteils des Rotationsventils
aus Fig. 20.
- Fig. 24
- zeigt eine räumliche Handskizze eines endseitigen Schaltgliedbauteils des Rotationsventils
aus Fig. 20.
- Fig. 25
- eine vereinfachte Darstellung der Schaltaufgabe eines Rotationsventils gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel.
- Fig. 26
- eine Abwicklung des Rotationsventils aus Fig. 25 in einer ersten Stellung.
- Fig. 27
- das Rotationsventil aus Figur 26 in einer zweiten Stellung.
- Fig. 28
- eine detaillierte Darstellung des Rotationsventils aus den Fig. 26 und 27 im Längsschnitt.
- Fig. 29
- die Ansicht eines Schnitts entlang der Linie XXIX-XXIX in Fig. 28.
- Fig. 30
- die Ansicht eines Schnitts entlang der Linie XXX-XXX in Fig. 28.
- Fig. 31
- eine Abwicklung einer modifizierten Ausführungsform des Rotationsventils aus Fig.
26 in einer ersten Stellung.
- Fig. 32
- das Rotationsventil aus Figur 31 in einer zweiten Stellung.
[0072] In Fig.1 ist eine Wärmepumpe dargestellt, bei der eine Mehrzahl von vorliegend insgesamt
zwölf Hohlelementen 1 nach Art eines Stapels parallel zueinander angeordnet sind.
Der Stapel aus Hohlelementen 1 ist über Zuganker 2 lösbar zu einer baulichen Einheit
verbunden.
[0073] Jedes der Hohlelemente 1 hat eine erste Zone A in Form einer Adsorptions/Desorptionszone
und eine zweite Zone B in Form einer Verdämpfungs/Kondensationszone. Die erste Zone
A wird für jedes der Hohlelemente 1 von einem jeweils ersten Strömungskanal 3 eines
umströmenden, über eine nicht dargestellte Pumpe geförderten ersten Fluids durchgriffen
und die zweite Zone B wird für jedes der Hohlelemente 1 von einem zweiten Strömungskanal
4 eines zweiten Fluids durchgriffen, das im vorliegenden Beispiel, aber nicht notwendig,
von dem ersten Fluid verschieden ist. Jeder der Strömungskanäle 3, 4 hat dabei stirnseitige
Anschlüsse 3a, 3b, die sich entgegengesetzt gegenüberliegen und jeweils als Zuführungen
oder Abführunggen für das die Strömungskanäle 3, 4 durchströmende Fluid dienen.
[0074] Der über die Zuganker 2 zusammengehaltene Stapel aus Hohlelementen 1 ist in einem
Tragrahmen 5 der Wärmepumpe angeordnet. Außenseitij des Tragrahmens 5 sind insgesamt
vier Rotationsventile angeordnet und mit dem Stapel von Hohlelementen 1 verbunden,
wobei zwei im Wesentlichen baugleiche Rotationsventile 6 mit den Zu- und Abführungen
3a, 3b der Sorptionsseite A verbunden sind. Zwei hiervon insbesondere bezüglich der
Anzahl der im Ventil separierten Strömungskanäle im Allgemeinen abweichend gebaute,
jedoch zueinander baugleiche Rotationsventile 7 sind mit der zweiten Zone bzw. Verdampfungs/Kondensationsseite
B der Hohlelemente 1 verbunden.
[0075] Die Rotationsventile 6, 7 sind sämtlich parallel zueinander ausgerichtet, wobei zentrale
Drehwellen 6a, 7a der Rotationsventile 6, 7 mit einer modulartigen Antriebseinheit
8 verbunden sind, die in Fig. 2 schematisch dargestellt ist. Die Antriebseinheit 8
umfasst einen Elektromotor 8a, durch den über einen Zähnriemen 8b vier Antriebsräder
8c zum Antrieb der jeweilige Achsen 7a, 6a der Rotationsventile 6, 7 synchronisiert
bewegt werden. Bei der vorliegenden Konstruktion werden sämtliche Rotationsventile
6, 7 mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit angetrieben.
[0076] Die Rotationsventile 6 der Sorptionsseite A der Hohlelemente 1. haben einen Zuführbereich
6b, der über zwölf separate Zuführungen 6c verfügt, so dass jedes der zwölf Hohlelemente
1 einem separaten Kanal innerhalb des Rotationsventils 6 entspricht. Die Rotationsventile
7 der Verdampferseite B haben eine kleinere Anzahl von nur vier separaten Zuführungen
7c in einem Zuführbereich 7b, da auf dieser Seite der Wärmepumpe in der Regel keine
so stark differenzierte Trennung der Strömungskanäle notwendig ist wie auf der Sorptionsseite.
Entsprechend sind jeweils mehrere der Hohlelemente 1 bezüglich ihrer zweiten Zone
B mit jeweils einem der Strömungskanäle in den Ventilen 7 gleichzeltig verbunden.
Hierzu wird auf die Erläuterungen im Stand der Technik
WO 2007/068481 A1 verwiesen.
[0077] Die benachbarten Hohlelemente 1, sind zueinander beabstandet gehalten, was vorliegend
durch geeignete Abstandsstücke 9 zwischen den Hohlelementen erreicht wird. Zwischen
den Hohlelementen 1 verbleibt somit jeweils ein Luftspalt, so dass sie thermisch gut
voneinander isoliert sind. Zur weiterren Verbesserung der thermischen Isolation können
Dämmplatten 43 (siehe Fig. 6), z. B. aus geschäumten Polymer oder faserigen Dämmstoffen
eingelegt sein.
[0078] Die einzelnen Anschlüsse 3a, 3b, 4a, 4b der Hohlelemente 1 sind mit korrespondierenden
Anschlüssen 6d, 7d der Rotationsventile 6, 7 verbunden, welche sich jeweils in einer
Reihe ausgerichtet radial von den Wenden eines Abführbereichs der wesentlichen zylindrisch
geformten Rotationsventile erstrecken. Zum Ausgleich von thermisch bedingten Dehnungen
der Wärmepumpe sind die Anschlüsse 7d, 6d der Rotationsventile 6, 7 mit den Anschlüssen
3a, 3b, 4a, 4b des Stapels aus Hohlelementen 1 über elastische Verbindungsstücke,
z. B. Schlauchstücke oder Wellbälge, verbunden.
[0079] Wie insbesondere aus Fig. 4 bis Fig. 6 hervorgeht, sind die einzelnen Hohlelemente
1 zur Optimierung des Wärmeaustauschs mit dem Fluid jeweils als Stapel von Unterelementen
10 ausgebildet, welche jeweils von dem Fluid umströmt werden. Jedes der Unterelemente
10 ist als plattenförmiges ebenes Element ausgebildet, in dem mehrere Adsorberelemente
11 in Strömungsrichtung des Fluids nebeneinander angeordnet sind und über bezüglich
der Fluidströmungsrichtung senkrechte Stege 12 stoffdicht voneinander getrennt sind.
Die Adsorberelemente 11 sind vorwiegend im Bereich der ersten Zone A angeordnet (siehe
Darstellung nach Fig. 4), wobei in der Zone B ebenfalls durch die Stege 12 voneinander
separierte Verdampfungs/Kondensationsstrukturen vorgesehen sind. Diese nicht dargestellten
Strukturen können z. B. aus Kapillarstrukturen bestehen, die eine ausreichende Menge
eines Arbeitsmittels in flüssiger Phase festhalten können. Die Adsorberelemente 11
bestehen im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus Aktivkohle, wobei das Arbeitsmittel
Methanol ist. Je nach Temperaturbereich und Einsatzziel der Wärmepumpe sind beliebige
Kombinationen von Adsorptionsmaterial, Arbeitsmittel und Ausbildung vom Verdampferbereich
denkbar. Grundsätzlich ist eine erfindungsgemäße Wärmepumpe auch nicht auf das Adsorptions/Desorptionsprinzip
begrenzt, sondern es können beliebige geeignete thermodynamisch aktive Hohlelemente
1 vorgesehen sein, zum Beispiel chemisorptiv wirkende Hohlelemente.
[0080] Jedes der Unterelemente 10 ist als mittels Deckplatten 10a stoffdicht geschlossenes
Plattenelement ausgeformt. Diese geschlossenen Elemente 10 werden über kleine Abstandsstücke
14a (siehe Fig. 6) beabstandet zueinander gestapelt und gegenüber äußeren Abschlussplatten
13 der Hohlelemente beabstandet gehalten. In jedem der Hohlelemente 1, die aus vorliegend
jeweils drei Unterelementen 10 gestapelt sind, befinden sich somit vier ebene Durchströmungswege
14 für das Fluid. Diese Durchströmungswege 14 sind durch die sich in Fluidströmungsrichtung
durchgängig erstreckenden Abstandsstücke 14a weiter unterteilt. Bei den Abstandsstücken
14a kann es sich zur weiteren Reduzierung der Bauteile auch um Einprägungen in den
Deckplatten 10a und/oder Abschlussplatten 13 handeln.
[0081] Weiterhin können die Durchtrömungswege 14 mit nicht dargestellten, oberflächenvergrößernden
Strukturen wie zum Beispiel Rippen ausgestattet sein.
[0082] In den endseitigen Anschlussbereichen der Hohlelemente 1 für das Fluid sind Anschlussstücke
15 vorgesehen, die nach Art von Sammlerkästen oder Hutzen das Fluid auf die mehreren
Durchströmungsbereiche 14 zwischen den Unterelementen 10 verteilen.
[0083] Aus jeder der hermetisch durch die Deckplatten 10a und die Stege 12 abgetrennten
Kammern der Unterelemente 10 ragt seitlich jeweils ein Befüllröhrchen 16 heraus (siehe
Fig. 5), über das die einzelnen Kammern evakuiert und mit Arbeitsmittel befüllt werden
können. Nach dem Befüllen werden die Füllröhrchen 16 z. B. durch Quetschung dauerhaft
verschlossen. Um den Befüllvorgang zu vereinfachen ist auf jeder der gegenüberliegenden
Stirnseiten einer jeweils hermetisch abgetrennten Kammer ein Befüllröhrchen 16 angeordnet,
so dass die Kammern in ihrer Längsrichtung, d. h. senkrecht zu der Strömungsrichtung
des Fluids, von dem Arbeitsmittel durchströmt werden können. So kann im Zuge des Befüllvorgangs
auf einer Seite ein Vakuum angelegt werden und auf der gegenüberliegenden Seite über
das entsprechende Befüllröhrchen das Arbeitsmittel zugeführt werden.
[0084] Insgesamt ist durch diesen modularen Aufbau der Wärmepumpe aus separierten Hohlelementen
1 mit Unterelementen 10 nicht nur der thermische Wirkungsgrad durch thermische Isolierung
der separaten Hohlelemente verbessert, sondem auch eine wartungsfreundliche Konstruktion
geschaffen, bei der nur ein defektes Hohlelement und nicht der gesamte Stapel von
Hohlelementen ausgetauscht werden muss.
Die in den Ansichten der Wärmepumpe nach Fig. 1 bis Fig. 3 schematisch gezeigten Rotationsventile
6, 7 entsprechen ihrer Bauart nach dahingehend dem Stand der Technik, dass die wechselnde
Verschaltung der verschiedenen Strömungskanäle über radial gerichtete Trennwände in
Verbindung mit daran anschließenden Ringkammern in doppelwandigen Zylindern erfolgt.
Die Trennwände bilden in Verbindung mit den Öffnungen der Zylinderwände einen Schaltbereich
des Rotationsventils aus.
[0085] In Fig. 7 ist eine erfindungsgemäße Weiterentwicklung eines solchen Rotationsventils
dargestellt, das in besonders bevorzugter Ausführung mit der zuvor beschriebenen Wärmepumpe
unmittelbar kombiniert werden kann und das Vorteile unter anderem hinsichtlich einer
geringeren Baugröße, einer einfacheren Herstellbarkeit und einer besseren Abdichtung
der separaten Kanäle aufweist.
[0086] Dabei ist ein drehbar angetriebenes Schaltglied 16 in einem nur einwandigen Hohlzylinder
17 angeordnet, welcher die in einer geraden Reihe angeordneten äquidistanten Anschlussöffnungen
17a zur Verbindung mit den Anschlüssen 3a, 3b des Stapels von Hohlelementen 1 aufweist.
Das Schaltglied 16 ist in Fig. 8 separat dargestellt. Es handelt sich um ein als im
Wesentlichen zylindrischer Längskörper ausgebildetes Element, das um eine zentrale
Welle oder Achse 18 drehbar ist. Das Schaltglied 16 hat in seiner Umfangsrichtung
eine Anzahl von axialen, parallelen Bohrungen 16a, deren Anzahl vorliegend zwölf ist
und der Anzahl der Hohlelemente bzw. separater, wechselnd verschalteter Strömungskanäle
entapricht. Über die Länge des als zylindrischer Längskörper ausgeformten Schaltglieds
16 sind eine Reihe von vorliegend ringartigen umlaufenden, radialen Vorsprüngen 16b
vorgesehen. Die Vorsprünge 16b sind paarig ausgeführt, so dass zwischen einem Paar
von Vorsprüngen eine nicht dargestellte Ringdichtung formschlüssig gehalten ist. Hierdurch
werden insgesamt Dichtglieder zur Ausbildung von äquidistanten Ringkammern 16c ausgeformt,
die über die Dichtringe fluiddicht voneinander getrennt sind. Jede der Ringkammern
16c hat eine bezüglich der Fluidströmung radial gerichtete Bohrung 16d, die in jeweils
genau einen der axialen Kanäle 16a mündet. Die radialen Bohrungen 16d sind entsprechend
in Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordnet, so dass sie eine umlaufende Spirale
mit der Steigung 1 bilden. Insgesamt ist somit jede der stirnseitig axial mündenden
Kanalbohningen 16a mit genau einer Ringkammer 16c radial verbunden. Jede der Ringkommem
16c fluchtet dabei fluiddicht gegen die anderen Ringkammern abgedichtet mit einer
der Verbindungsöffnungen 17a zum Stapel von Hohlelementen 1.
[0087] Wie Fig. 7 zeigt, überstreichen die stirnseitigen axialen Öffnungen der Kanäle 16a
korrespondierende axial gerichtete Öffnungsbohrungen 19a einer Steuerscheibe 19, die
stirnseitig abschließend auf dem Rotationsventil aufgebracht ist und ortsfest und
dichtend mit dem Außenzylinder 17 verbunden ist.
[0088] Im Zuge einer Drehung des Schaltglieds 16 fluchten somit die einzelnen axialen Kanäle
16a nach Art mitbewegte axialer Öffnungen abwechselnd mit den verschiedenen ortsfesten,
axial gerichteten Zuführöffnungen 19a der Steuerscheibe 19. Die Steuerscheibe 19 bildet
bei dieser Ausführungsform einen Zuführbereich im Sinne der Erfindung und ist zugleich
ein Teil des Schaltbereichs des Rotationsventils.
[0089] Um einen ungewüschten Fluidaustausch benachbarter Kanäle im Bereich dieses schaltenden
Übergangs der Öffnungen 19a auf die Öffnungen 16a zu verringern oder auch ganz zu
vermeiden ist ein sternförmiges Dichtungselement 20 zwischen der Steuerscheibe 19
und der Stirnseite des Schaltglieds 16 eingesetzt. Die sternförmigen Finger 20a des
Dichtungselements 20 greifen dabei in radiale Nuten 16a der Stirnseite des Schaltglieds
16 ein.
[0090] Ein System aus Verbindungsschläuchen (nicht dargestellt) ist mit den Zuführöffnungen
19a der Steuerscheibe 19 verbunden und führt andersseitig entsprechend dem grundsätzlichen
Konzept der Wärmepumpe zu anderen Öffnungen 19a oder auch einem äußeren Wärmetauscher.
Zur Anbindung an äußere Wärmetauscher oder Wärmequellen wird allgemein auf den Stand
der Technik
WO 2007/068481 A1 verwiesen.
[0091] Fig. 9 zeigt eine gegenüber Fig. 8 bezüglich der Funktion identische Abwandlung des
Schaltglieds 16. Das Schaltglied 16 ist dabei als Stapel aus Längskörperelementen
21 (siehe Fig. 10) sowie einem abweichend ausgeformten Endstück 22 ausgebildet. Zumindest
einige der Längskörperelemente 21 sind dabei jeweils baugleich und um einen Bruchteilwinkel
gemäß der Anzahl der Kanäle zueinander verdreht aufgebaut. Zur weiteren Vereinfachung
eines solchen Aufbaus ist eine formschlüssige Aufnahme 23 in den Längskörperelementen
21 zur formschlüssigen Verbindung mit einer zentralen Antriebswelle vorgesehen, wobei
die Aufnahmen 23 einer der Anzahl der Kanäle entsprechende Symmetrie aufweist. Vorliegend
hat die Aufnahme 23 nur eine sechsfach geteilte Rotationssymmetrie, so dass zwei bezüglich
der Positionierung der radialen Öffnung 16d relativ zu der Aufnahme 23 unterschiedliche
Längskörperelemente 21 zum Aufbau des gesamten Stapels aus zwölf Längskörperelementen
abwechselnd verwendet werden.
[0092] Nicht dargestellt ist eine Variante, bei der Welle und Aufnahme eine 12-fach geteilte
Symmetrie aufweisen, wobei dann nur eine Art von Längselementen benötigt wird.
[0093] Vorliegend sind die Rotationsventite 6, 7 aus einem ausreichend temperaturbeständigen
Kunststoff hergestellt, wobei der Stapel aus Hohlelementen 1 hinsichtlich seiner Wände
und Anschlüsse im Wesentlichen aus Metallblechen aufgebaut ist. Als Kunststoff zum
Aufbau der Rotationsventile 6, 7 empfiehlt sich insbesondere die Verwendung nachvernetzter
Thermoplaste.
[0094] Durch die vorstehend beschriebene Konstruktion des Schaltglieds 16 wird ein Wechseln
der Verschaltung der Strömungskanäle durch Überdeckung bezüglich der Fluidströmung
axial gerichteter Öffnungen erreicht, wodurch die Baulänge beträchtlich verkürzt wird
und Anzahl und Formgebung der Bauteile verringert bzw. vereinfacht werden. Insbesondere
kann auf einen im Bereich der Anschlüsse mit dem Stapel von Hohlelementen 1 doppelwandigen
Zylinder mit zwischen den ortsfesten Zylinderwänden ausgebildeten Ringkammern wie
im Stand der Technik verzichtet werden.
[0095] Fig. 11 bis Fig. 18 zeigen Ausführungen und Abwandlungen eines Rotationsventils mit
einem Schaltglied 24 mit radialen Trennwänden. Dabei werden die durch die sich radial
erstreckenden Trennwände 25 separierten Kanäle über einen Innenzylinder mit in Umfangsrichtung
versetzten Bohrungen 26 (siehe Fig. 16) bewegt, so dass die Kanäle im Zuge der Bewegung
der Trennwände 25 jeweils mit verschiedenen Öffnungen 26 nacheinander überdecken.
Dabei mündet jede der Bohrungen 26 in einer zwischen dem ortsfesten Innenzylinder
27 und einem ortsfesten Außenzylinder 28 ausgebildeten Ringkammer 29. In dem Außenzylinder
28 sind dabei in einer geraden Reihe äquidistant angeordnete Anschlüsse 30 zur Verbindung
mit dem Stapel von Hohlelementen 1 vorgesehen. Der Schaltvorgang zur wechselnden Verschaltung
der Strömungskanäle erfolgt bei einer solchen Ausführungsform durch das Überstreichen
der Trennwände 25 über die bezüglich der Fluidströmung radial gerichteten Öffnungen
26.
[0096] Für eine solche Ausführungsform eines Rotationsventils wird nachfolgend eine Reihe
von erfindungsgemäßen Verbesserungen gegenüber dem Stand der Technik erläutert.
[0097] Fig. 11 zeigt dabei eine Anordnung des Schaltglieds 24 eines solchen Rotationsventils
zusammen mit einem Zuführbereich 31, der in seiner Bauart ähnlich dem Schaltglied
16 aus Fig. 8 ausgeformt ist, hier aber nicht die Funktion eines Schaltglieds übernimmt,
da in dem Zuführbereich kein Wechsel der Zuordnungen der Strömungskanäle erfolgt.
Der Zuführbereich 31 und das Schaltglied 24 sind als drehfest verbundene, separate
Bauteile über eine sie gemeinsam durchgreifende Welle 18 nach Art eines Zugankers
mittels einer Sicherungsschraube 32 miteinander verbunden.
[0098] Die sich sternförmig radial erstreckenden Trennwände 25 haben in ihren radialen Endbereichen
vorteilhaft federelastisch angeordnete Dichtmittel 33 nach Art von sich axial erstreckenden
Dichtleisten. Fig. 13 zeigt eine beispielhafte Ausführung, bei der die Dichtleisten
33 einen U-förmigen Querschnitt haben, wobei ein zusätzliches federelastisches Element
34 zwischen der Stirnseite der Trennwand 25 und dem Dichtmittel 33 eingelegt ist.
Hierdurch wird eine besonders gute Abdichtung der einzelnen axialen Kanäle gegeneinander
erreicht.
[0099] Eine Abwandlung einer solchen Dichtleiste an den radialen Endbereichen der Trennwände
25 ist in Fig. 14 dargestellt. Dabei ist die Dichtung 33 nach Art einer über die Innenwand
streichende Dichtlippe ausgebildet, die über eine kederartige Verdickung 35 in eine
korrespondierende stirnseitige Nut der Trennwand 25 formschlüssig eingesetzt ist.
[0100] Eine weitere vorteilhafte Weiterentwicklung ist in Fig. 12 dargestellt, bei der die
zentrale Welle 18 des Schaltglieds 24 an zumindest einem Ende des Rotationsventils
in einer Lagerbuchse 36 gelagert ist, die zudem eine Rotationsdichtung 37 aufweist.
Die Rotationsdichtung 37 dichtet eventuelle Leckagen von Fluid gegenüber dem Außenraum
zusätzlich ab.
[0101] Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Rotationsventils ist in
den Fig. 17 und Fig. 18 dargestellt. Auch bei diesem Ventil erfolgt die Verschaltung
der Strömungswege mittels radial gerichteter Trennwände 25 und radial gerichteter
Öffnungen in der Wandung eines Innenzylinders 27, die in Ringkammern eines nicht dargestellten
Außenzylinders münden.
[0102] Im Unterschied zu der Ausführung z. B. nach Fig. 11 ist in der Ausführung nach Fig.
17 und Fig. 18 der Zuführbereich der Fluidströme zu den von den Trennwänden 25 unterteilten
axialen Kammern auf einfache Weise und kleinbauend ausgelegt. Dies wird erreicht,
indem jede der axial längsgerichteten, von den Trennwänden 25 separierten Kammern
des Schaltglieds über jeweils eine Bohrung 38 mit jeweils einer unterschiedlichen
konzentrischen Ringnut 39 verbunden ist, wobei jede der Ringnuten 39 sich mit den
anderen Ringnuten 39 in einer Ebene befindet, jedoch einen unterschiedlichen Durchmesser
aufweist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel nach Fig. 17 und Fig. 18 sind nur zwei
Ringnuten 39 zu entsprechenden wechselnden Schaltung von nur zwei Strömungswegen dargestellt.
Es können auch mehr als zwei konzentrische Ringnuten vorgesehen sein, wobei im Allgemeinen
eine besonders hohe Anzahl von Strömungswegen, wie z. B. zwölf Strömungswege wie in
den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen konstruktiv zunehmend aufwendiger
werden. Ein solches Rotationsventil ist jedoch sehr gut geeignet, z. B. für die Verschaltung
des Verdampfer/Kondensatorbereichs einer vorstehend erläuterten Wärmepumpe eingesetzt
zu werden, da dort zumeist nur wenige, z. B. zwei oder vier separate Strömungswege
verschaltet werden.
[0103] Die Verbindung der Ringnuten 39 des Schaltglieds mit äußeren Zuführungen der Fluidströme
erfolgt über Bohrungen 40 in einer mit dem Zylinder ortsfest verbundenen Zuführplatte
41. Jede der Bohrungen 40 mündet dabei in genau eine der Ringnuten 39, so dass gemäß
der Darstellung 17 jede der Öffnungen 40 der Zuführplatte 41 unabhängig von der Drehstellung
des Schaltglieds mit genau einer der von den axialen Trennwänden 25 gebildeten axialen
Kammern des Schaltglieds verbunden ist. Zur Sicherstellung der fluiddichten Trennung
der Ringnuten sind jeweils O-Ring-Dichtungen 42 zwischen der Zuführplatte 41 und den
Wänden der Ringnuten 39 vorgesehen.
[0104] In den Zeichnungen Fig. 17 und Fig. 18 ist aus Gründen der Übersichtlichkeit der
Außenzylinder mit seinen den Innenzylinder 27 umgebenden Ringkammern nicht dargestellt.
[0105] Fig. 19 zeigt schematisch die Schaltfunktion eines Rotationsventils mit sieben wechselnd
geschalteten Strömungswegen bzw. Fluidströmen. Es sind drei Schaltstellung A, B, C
dargestellt, wobei die Stellung C nach einem weiteren Schritt wieder in die Stellung
A überführt wird. Eingangsseitig findet sich jeweils die Nummerierung der Fluidströme
1-7 und ausgangsseitig die Nummerierung der Hohlelemente 1-7. Nach sieben Wechseln
der Zuordnung bzw. einer vollen Umdrehung des Rotationsventils wird die ursprüngliche
Verschaltung wieder erreicht.
[0106] Das in Fig. 20 bis Fig. 24 gezeigte, nicht erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel eines
Rotationsventils 7 zur Kombination mit einer Wärmepumpe weist nur zwei Kammern bzw.
Strömungskanäle 44, 45 auf und ist besonders geeignet, mit Luft als zweites Fluid
zum Austausch von Wärme mit den zweiten Zonen B der Hohlelemente 1 kombiniert zu werden.
[0107] Das Rotationsventil 7 dieses Ausführungsbeispiels hat einen nur einwandigen Außenzylinder
47, der in einer geraden Reihe angeordnete radiale Öffnungen 48 zum Anschluss an die
Hohlelemente 1 aufweist. Ein in dem Zylinder 47 aufgenommenes drehbares Schaltglied
24 umfasst eine Nabe oder Welle 46, von der sich radial zwei Trennwände 25 bis zur
Zylinderwand erstrecken. Im Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 sind
die Trennwände 25 weder in axialer Richtung gerade noch, wie aus aus dem Stand er
Technik
WO 2007/068481 A1 bekannt, kontinuierlich gewendelt ausgeführt. Stattdessen sind die Trennwände 25
stufig gewendelt, wie sich insbesondere aus der abgerollten Darstellung nach Fig.
22 ergibt.
[0108] Die stufige Wendelung der Trennwände 25 des Schaltglieds 24 ermöglicht einen einfachen
Aufbau aus mehreren axial hintereinander angeordneten Schaltgliedteilen 49, 50. Fig.
23 zeigt dabei ein Schaltgliedteil 49, wie es im mittleren Bereich als Wiederholung
von Gleichteilen vorgesehen ist, die jeweils um eine bestimmte Gradzahl versetzt zueinander
angeordnet sind. Die Schaltgliedteile 49 haben ebene, sich parallel zur Drehachse
radial erstreckende Trennwandabschnitte 49a sowie sich senkrecht zur Drehachse erstreckende,
an die Trenwandsegmente 49a anschließende Abdecksektoren 49b von im vorliegenden Beispiel
30° Öffnungswinkel, mittels derer insgesamt die gestuft gewendelten Kammern bzw. Strömungskanäle
44, 45 des Schaltglieds 24 ausgebildet werden.
[0109] Die endseitig angeordneten, Abschlussstücke ausbildenden Schaltgliedteile 50 haben
einen einzelnen Abdecksektor 50b mit einem Öffnungswinkel von 180°, wobei diese 180°-Abdecksektoren
an den gegenüberliegenden Enden des Schaltglieds 24 invers zueinander angeordnet sind.
Hierdurch sind auf einfache Weise eine äußere Zuführung und eine äußere Abführung
zu den Kammern 44, 45 ausgebildet, da das Fluid (vorliegend Luft) lediglich an der
einen Stirnseite des Außenzylinders 47 zugeführt und an der gegenüberligenden Stirnseite
abgeführt werden kann (siehe auch die abgewickelte Darstellung nach Fig. 22). Je nach
momentanem Betriebszustand der Hohlelemente der zweiten Zone B kann die zugeführte
Luft dabei als Verdampferluft oder als Kondensationsluft bezeichnet werden.
[0110] Ein weiteres bevorzugtes, für das Grundprinzip aber nicht notwendiges Detail des
Rotationsventils besteht in einer radial endseitig an den Trennwandabschnitten 25,
49 vorgesehenen, der Krümmung des Zylinders 47 folgenden Abdeckfahne 51. Der Öffnungswinkel
der Abdeckfahne 51 ist etwa so groß wie der Öffnungswinkel der Öffnungen 48 der Zylinderwand,
so dass in einer Stellung (siehe Darstellung in Fig. 21) jeweils einzelne oder bei
entsprechender Auslegung auch mehrere der Hohlelemente 1 bezüglich der zweiten Zone
B verschlossen sind. Dies stellt im Betrieb einen adiabatischen Zwischenschritt der
Verschaltungen der Strömungswege dar, wodurch die Effektivität der Wärmepumpe weiter
verbessert werden kann.
[0111] Im vorliegenden Beispiel liegen zwölf Höhlelemente 1 vor, so dass insgesamt zwölf
um jeweils 30° verdreht zueinander ausgerichtete Schaltgliedteile 49, 50 zu einem
Schaltglied 24 kombiniert sind. Es sind allerdings auch abweichende Stufungen bei
gegebener Zahl von Hohlelementen denkbar, ohne dass die Funktion des Rotationsventils
wesentlich beeinflusst wird.
[0112] In Fig. 25 ist die Schaltaufgabe eines Rotationsventils 100 gemäß einem weiteren
Ausführungsbeispiel als 2-D-Schema dargestellt. Das Rotationsventil 100 umfasst eine
Mehrzahl von Zuführungen 101 bis 112 sowie Abführungen 201 bis 212, die den Zuführungen
101 bis 112 über Verbindungsleitungen 126 bzw. 128 und 129 einzeln zuordenbar sind.
Die Zu- und Abführungen sind z. B. mit thermisch aktiven Modulen 301 bis 312 verbunden.
Das Rotationsventil 100 umfasst ein Schaltglied 114, das wiederum einen Rotationskörper
115 umfasst, der, wie durch einen Pfeil 116 angedeutet ist, drehbar ist. In dem Rotationskörper
115 ist ein erster Wärmetauscher in Form eines Kühlers 118 dargestellt, dem eine Pumpe
119 nachgeschaltet ist. Ein zweiter Wärmetauscher ist als Heizer 120 ausgeführt.
[0113] Das in Fig. 25 dargestellte Rotationsventil 100 dient dazu, die Durchströmung von
zwölf thermisch aktiven Modulen, wie sie vorab anhand der Ausführungsbeispiele der
Fig. 1 bis 24 beschrieben sind, mit einem Wärmeträgerfluid zu steuern. Mit dem in
Fig. 25 dargestellten Rotationsventil 100 können die zwölf thermisch aktiven Module
301 bis 312 seriell von einem Wärmeträgerfluid durchströmt werden. Zwischen je zwei
der Module ist die Wärmequelle, insbesondere der Heizer 120, und die Wärmesenke, insbesondere
der Rückkühler 118, geschaltet. Das Rotationsventil 100 hat die Aufgabe, den Ort der
Zwischenschaltung des Heizers 120 und des Rückkühlers 118 schrittweise zu verschieben,
ohne dass diese mitrotiert werden müssen, wie es bei direkter Umsetzung der schematischen
Schaltung erforderlich wäre. Abweichend von der Darstellung der Fig. 25 sind der Kühler
118, die Pumpe 119 und der Heizer 120 daher bei den nachfolgenden Figuren einer beispielhaften
konstruktiven Umsetzung ortsfest außerhalb des Rotationsventils 100 angeordnet.
[0114] In den Fig. 26 und 27 ist das Rotationsventil 100 aus Fig. 25 zunächst in einer schematisierten
Abwicklung dargestellt. Das Rotationsventil 100 umfasst zwölf Zuführungen 101 bis
112, die auch als Eingänge bezeichnet werden und zu einem Zuführbereich 81 zusammengefasst
sind. Analog umfasst das Rotationsventil 100 zwölf Abführungen 201 bis 212, die auch
als Ausgänge bezeichnet werden und zu einem Abführbereich 82 zusammengefasst sind.
Die Zuführungen 101 bis 112 können mit Hilfe des Schaltglieds 114, das den Rotationskörper
115 umfasst, auf unterschiedliche Art und Weise mit den Abführungen 201 bis 212 verbunden
werden, wenn sich der Rotationskörper 115 in Richtung des Pfeils 116 dreht. In den
Fig. 26 und 27 sind der Kühler 118 und der Heizer 120 außerhalb eines Gehäuses 125
angeordnet.
[0115] Jeder Zuführung 101 bis 112 und jeder Abführung 201 bis 212 ist eine Öffnung in einer
Stirnseite des Gehäuses 125 zugeordnet, das im Wesentlichen die Gestalt eines hohlen
Kreiszylinders aufweist. Die Zuführungen und Abführungen münden in den Stirnseiten
des Gehäuses 125. Jeder Öffnung in dem Gehäuse 125 ist eine Öffnung in dem Rotationskörper
115 zuordenbar. Durch diese Zuordnungen kann jede der Zuführungen 101 bis 112 definiert
mit der zugehörigen Abführung 201 bis 212 verbunden werden. Bei dem in Fig. 26 dargestellten
Ausführungsbeispiel sind die Zuführungen 102 bis 106 und 108 bis 112 über jeweils
einen Durchgangskanal 126 mit den zugehörigen Abführungen 202 bis 206 und 208 bis
212 verbunden. Die Durchgangskanäle 126 erstrecken sich geradlinig durch den Rotationskörper
115 hindurch.
[0116] Die Zuführungen 101 und 107 sind über unterbrochene Verbindungskanäle 128, 129 jeweils
mit der zugehörigen Abführung 201, 207 verbunden. Die Verbindungskanäle 128, 129 sind
mittels Trennwänden oder dergleichen derart in Teilkanäle 128a, 128b bzw. 129a, 129b
unterteilt, dass sie eine Strömungsumleitung über den Kühler 118 bzw den Heizer 120
erzwingen. Zu diesem Zweck sind innerhalb des Gehäuses 125 vier Ringkammern 131 bis
134 vorgeehen, die in der Abwicklung der Fig. 26 und 27 als gerade Kanäle dargestellt
sind. Die Zuführung 101 ist über den unterbrochenen Verbindungskanal 129 mit der Ringkammer
133 verbunden, die wiederum mit dem Heizer 120 verbunden ist.
[0117] Der Heizer 120 ist über die Ringkammer 134 mit der Abführung 201 verbunden. Analog
ist die Zuführung 107 über die Ringkammer 131 mit dem Kühler 118 verbunden, der wiederum
über die Ringkammer 132 und den unterbrochenen Verbindungskanal 128 mit der Anführung
207 verbunden ist. Durch Drehung des Rotationskörpers 115 in Richtung des Pfeils 116
werden die Durchgangskanäle 126 und die unterbrochenen Verbindungskanäle 128, 129
anderen Zuführungen und Abführungen zugeordnet. Diese Verschiebung findet vorzugsweise
schrittweise so statt, dass der Rotationskörper 115 immer dann zum Stehen kommt, wenn
sich die Mündungsöffnungen der in dem Rotationskörper 115 vorgesehenen Kanäle 126,
128, 129 mit den entsprechenden Öffnungen in dem Gehäuse 125 überdecken.
[0118] In Fig. 27 ist der Rotationskörper 114 um einen Schritt verdreht gegenüber der Darstellung
der Fig. 26 dargestellt. In Fig. 27 ist die Zuführung 102 über den Heizer 120 mit
der zugehörigen Abführung 202 verbunden. Analog ist die Zuführung 108 über den Kühler
118 mit der zugehörigen Abführung 208 verbunden. Die übrigen Zuführungen 101, 103
bis 107, 109 bis 112 sind über die Durchgangskanäle 126 direkt mit den zugehörigen
Abführungen 201, 203 bis 207, 209 bis 212 verbunden.
[0119] In den Fig. 28 bis 30 ist das in den Fig. 26 und 27 vereinfacht dargestellte Rotationsventil
100 etwas detaillierter dargestellt. In dem längs aufgeschnitten dargesellten zylindrischen
Gehäuse 125 ist der Rotationskörper 115 mit Hilfe einer gelagerten und zur Umgebung
hin abgedichteten Antriebswelle 150 drehbar angetrieben. Zur axialen Lagerung des
Rotationskörpers 115 sind an jeder Stirnseite des Gehäuses 125 jeweils zwei keramische
Dichtplatten 151, 152 vorgesehen. Die keramische Dichtplatte 151 ist dem Gehäuse 125
fest zugeordnet. Die keramische Dichtplatte 152 ist dem Rotationskörper 115 zugeordnet
und dreht sich mit diesem relativ zu der keramischen Dichtplatte 151 und dem Gehäuse
125. Die beiden Plattenpaare können über eine (nicht dargestellte) Federeinrichtung
elastisch gegeneinander vorgespannt sein.
[0120] Vier Ringkammern oder Ringräume 131 bis 134 stehen jeweils über eine radiale Öffnung
141 bis 144 mit dem zugehörigen Verbindungskanal 128, 129 in Verbindung. Die radialen
Öffnungen 141 bis 144 stellen ein radiales Durchbruchsfenster dar, das eine Fluidverbindung
zwischen den Ringkammern 131-134 und den radial innerhalb angeordneten axialen Verbindungskanälen
128, 129 schafft, die im Gegensatz zu allen anderen Verbindungskanälen 126 durch mindestens
je eine Trennwand 128c bzw. 129c in zwei Teilkanäle 128a und 128b bzw. 129a und 129b
unterteilt sind. Die Zuordnung zwischen den Teilkanälen 128a, 128b bzw. 129a, 129b
und den Ringkammern 131 bis 134 sind vorzugsweise so gewählt, dass je zwei benachbarte
Ringkammern 131, 132 und 133, 134 mit korrespondierenden, also miteinander fluchtenden
Zuführungen 101; 107 und Abführungen 201; 207 verbunden sind. Dadurch wird, abhängig
von der Stellung bzw. Verdrehung des Rotationskörpers 115, immer ein Fluidweg durch
den Heizer 120 und ein anderer der insgesamt zwölf vorhandenen Fluidwege durch den
Kühler oder Rückkühler 118 geführt.
[0121] In Fig. 28 gelangt das Fluid von der Zuführung 101 über die radiale Öffnung 143 und
die Ringkammer 133 zum Heizer 120, wie durch einen Pfeil 121 angedeutet ist. Durch
einen weiteren Pfeil 122 ist angedeutet, dass das Fluid von dem Heizer 120 über die
Ringkammer 134 und die radiale Öffnung 144 zur Abführung 201 gelangt. Analog gelangt
das Fluid von der Zuführung 107 über die radiale Öffnung 141 und die Ringkammer 131
in den Kühler 118, wie durch einen Pfeil 123 angedeutet ist. Durch einen weiteren
Pfeil 124 ist angedeutet, dass das Fluid von dem Kühler 118 über die Ringkammer 132
und die radiale Öffnung 142 zu der Abführung 207 gelangt.
[0122] In Fig. 28 sieht man, dass die Rotorachse mit den Lagern 155, 156 in dem zylindrischen
Gehäuse gelagert ist und das gesamte innere Volumen durch ein Dichtelement 154 gegenüber
der Umgebung abgedichtet ist. Darüber hinaus werden abgesehen von den beiden vorzugsweise
keramischen Flächendichtungspaaren 151, 152 nur drei weitere Dichtelemente 157, 158,
159 benötigt, um die vier Ringkammern 131 bis 134 in axialer Richtung gegeneinander
abzudichten.
[0123] In den Fig. 29 und 30 sind zwei Schnitte durch das Rotationsventil 100 aus Fig. 28
dargestellt. In Fig. 29 ist durch Pfeile 161 und 162 angedeutet, wie das Fluid von
dem Heizer 120 zu der radialen Öffnung 144 gelangt. In Fig. 30 ist durch weitere Pfeile
163, 164 angedeutet, wie das Fluid von dem Kühler 118 zu der radialen Öffnung 142
gelangt. Darüber hinaus zeigen die Schnitte den in 12 achsiale Kammern unterteilten
Rotationskörper 115, der vorzugsweise aus Kunststoff-Spritzgusselementen auf einer
gemeinsamen Welle 150 mit Formschluss aufgestapelt ist. Die Bezugszeichen 128 und
129 kennzeichnen die Durchgangskanäle die mittels Trennwänden 128c bzw. 129c in je
zwei Teilkanäle 128a,128b bzw. 129a,129b unterteilten sind.
[0124] Zur Steuerung der Fluidkreisläufe der Verdampfungs-/Kondensationszonen ist die Verwendung
eines geringfügig modifizierten Ventiles vorteilhaft, dessen Abwicklung in den Fig.
31 und 32 in zwei Stellungen dargestellt ist.
[0125] Wie in Fig. 31 dargestellt, weist der Rotationskörper 115 nur noch unterbrochene
Durchgangskanäle nach Art der Bezugszeichen 128 und 129 auf, die jeweils wieder durch
Trennwände 128c und 129c in Teilkanäle 128a, 128b bzw. 129a, 129b unterteilt sind
und radiale Durchbruchsfenster zu den Ringräumen 131 bis 134 aufweisen, die ihrerseits
paarweise mit zwei Wärmeübertragern in Verbindung stehen, die mit "Kühlkörper" und
"Rückkühler" bezeichnet sind. In der dargestellten Ausführungsform gibt es damit keine
reinen Durchgangskanäle der Kategorie entspreche Bezugszeichen 126 mehr.
[0126] Die Fig. 32 zeigt das Rotationsventil in der nachfolgenden Stellung.
[0127] Diese modifizierte Ausführungsform ermöglicht eine von der Schaltstellung des Rotationsventils
abhängige Zuordung thermisch aktiver Module 301 bis 312 zu mindestens zwei getrennten
mit eigenen Fördereinrichtungen angetriebenen Fluidkreisläufen innerhalb derer die
zugeordneten Module parallel durchströmt werden.
[0128] Durch die jeweilige Parallelführung zweier Gruppen von Durchgangskanälen 128 und
129 im Rotationskörper 115 werden mehrere radiale Durchbruchsfenster benötigt, die
eine Strömungsverbindung in je eine gemeinsame der insgesamt vier benötigten Ringkammern
herstellen. Bevorzugt können im Rotationskörper die Trennwände innerhalb einer Gruppe
von Durchgangskanälen enttallen, wodurch dann pro Ringkammer nur noch ein großes radiales
Durchbruchsfenster benötigt wird, was hier bildlich nicht näher ausgeführt ist.
[0129] Die beiden Ausführungsformen nach Fig. 26, 27 bzw. 31, 32 stellen nur zwei Beispiele
für die Aufteilung der Durchgangskanäle entsprechend der Kategorien 126, 128 und 129
dar. Weitere Auslegungen der Durchgangskanäle auf diese Kategorien sind selbstverständlich
möglich und für besondere Anwendungen auch sinnvoll.
[0130] Das Rotationsventil 100 hat unter anderem die folgenden Vorteile: Hohe Integration
von Schaltfunktionen ersetzt zwei herkömmliche Rotationsventile; reduzierter Aufwand
für Antrieb und Steuerung; kompakte, materialsparende Bauweise; einfache, kostengünstige
Herstellbarkeit, zum Beispiel aus Kunststoff-Spritzgussteilen; einfach realisierbare,
verschleißarme Flächendichtung über. Keramikscheiben beziehungsweise Keramikplatten
151, 152; kurze Strömungswege mit geringem Wärmeaustausch zwischen den einzelnen Strömungswegen;
geringe Reibung und erforderliches Antriebsdrehmoment; geringe Bypassverluste.
[0131] Es versteht sich, dass die besonderen Merkmale der einzelnen Ausführungsbeispiele
je nach Anforderungen sinnvoll miteinander kombiniert werden können.
1. Rotationsventil, umfassend
einen Zuführbereich (6b, 19; 81) mit einer Mehrzahl von ortsfesten separaten Zuführungen
(6c, 19a; 101-112) für mehrere Ströme eines Fluids und
einen Abführbereich (82) mit einer insbesondere gleichen Mehrzahl von ortsfesten separaten
Abführungen (6d, 17a; 201-211) für die Ströme des Fluids,
wobei zwischen dem Zuführbereich (6b, 19; 81) und dem Abführbereich (82) ein Schaltbereich
mit einem um eine Achse drehbaren Schaltglied (16, 31, 24; 114) vorgesehen ist,
wobei in einer ersten Stellung des Schaltglieds (16; 114) die Mehrzahl der Zuführungen
(6c, 19a; 101-112) mit der Mehrzahl der Abführungen (6d, 17a; 201-212) in einer ersten
Zuordnung verbunden ist und
wobei in einer zweiten Stellung des Schaltglieds (16; 114) die Mehrzahl der Zuführungen
(6c, 19a; 101-112) mit der Mehrzahl der Abführungen (6d, 17a; 201-212) in einer zweiten
Zuordnung verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Schaltglied (16; 114) eine Mehrzahl von von den Fluidströmen axial in Richtung
der Drehachse durchströmten, mit dem Schaltglied mitbewegten Öffnungen (16a, 126,
128; 129) umfasst, die eine Mehrzahl von ortsfesten, axial gerichteten Öffnungen (19a,
101 bis 112, 201 bis 212) im Zuge der Drehung des Schaltglieds (16; 114) wechselnd
überdecken,
wobei die verschiedenen Zuordnungen der Zuführungen (19a; 101-112) zu den Abführungen
(17a; 201-212) durch die wechselnden Überdeckungen der axial gerichteten Öffnungen
(16a, 19a) erfolgen.
2. Rotationsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltglied (16) als axialer Längskörper ausgebildet ist, der in einer ortsfesten,
im Wesentlichen zylindrischen Wandung (17) aufgenommen ist, wobei entweder die Zuführungen
(19a) oder die Abführungen (17a) über radial gerichtete Öffnungen der Wandung (17)
angebunden sind.
3. Rotationsventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Längskörper eine der Mehrzahl von Zuführungen (19a) entsprechende Anzahl axial
gerichteter, separater Kanäle (16a) für die Fluidströme aufweist, wobei jeder Kanal
eine radiale Öffnung (16d) zur Verbindung mit einer der Öffnungen (17a) der Wandung
aufweist.
4. Rotationsventil nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines von beiden, Längskörper (16) oder Wandung (17), ringförmig umlaufende
Dichtglieder (16b) aufweist, die dichtend mit dem jeweils anderen der beiden, Längskörper
(16) oder Wandung (17), zusammenwirken, so dass die Öffnungen (17a) der Wandung voneinander
separiert sind.
5. Rotationsventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtglieder Dichtmittel umfassen, die an radialen Vorsprüngen (16b) von zumindest
einem von beiden, Längskörper (16) oder Wandung (17), aufgenommen sind.
6. Rotationsventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtglieder (16b) einstückig mit dem Längskörper und/oder der Wandung ausgebildet
sind.
7. Rotationsventil nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Längskörper (16) als im Wesentlichen einstückiges Bauteil ausgeformt ist.
8. Rotationsventil nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Längskörper (16) eine Mehrzahl von in axialer Richtung gestapelten Längskörperelementen
(21) umfasst.
9. Rotationsventil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einige der Längskörperelemente (21) als Gleichteile ausgebildet sind.
10. Rotationsventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltglied in axialer Richtung von einer drehbaren Welle (18) durchgriffen ist,
wobei insbesondere die Welle (18) als Zuganker zur Halterung mehrerer axial hintereinander
angeordneter Bauteile (16, 21, 24, 31) des Schaltglieds ausgebildet ist.
11. Rotationsventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltglied endseitig über ein Lagerglied drehbar gelagert ist, wobei insbesondere
das Lagerglied eine Rotationsdichtung zur Abdichtung des Fluids aufweist.
12. Rotationsventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Zuführungen und Abführungen zumindest vier, insbesondere zumindest
acht beträgt.
13. Wärmepumpe, umfassend
eine Mehrzahl von Hohlelementen (1), wobei in jedem der Hohlelemente (1) zumindest
eine erste Zone (A) und eine zweite Zone (B) zur Verlagerung eines in dem Hohlelement
(1) angeordneten Arbeitsmittels in Abhängigkeit thermodynamischer Zustandgrößen vorliegen,
wobei jedes der Hohlelemente (1) mit seiner ersten Zone (A) mit einem von einem ersten
Fluid durchströmbaren ersten Strömungskanal (3) des Hohlelements (1) und mit seiner
zweiten Zone (B) mit einem von einem zweiten Fluid durchströmbaren zweiten Strömungskanal
(4) des Hohlelements (1) thermisch verbunden ist, so dass jeweils Wärmeenergie zwischen
einem der Fluide und einer der Zonen (A, B) austauschbar ist, und
eine Ventilanordnung (6, 7), wobei die Strömungskanäle einer der Zonen durch die Ventilanordnung
(6, 7) sequentiell miteinander verschaltbar sind und eine Reihenfolge der Verschaltung
mittels der Ventilanordnung (6, 7) im Zuge eines Betriebs der Wärmepumpe wechselt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ventilanordnung (6, 7) ein Rotationsventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche
umfasst.
1. A rotation valve, comprising
an inlet region (6b, 19; 81) with a plurality of stationary, separate inlets (6c,
19a; 101-112) for several flows of a fluid and
an outlet region (82) with an in particular identical plurality of stationary, separate
outlets (6d, 17a; 201-211) for the flows of the fluid,
wherein a switching region with a switching device (16, 31, 24; 114) rotatable about
an axis is provided between the inlet region (6b, 19; 81) and the outlet region (82),
wherein in a first position of the switching device (16; 114) the plurality of inlets
(6c, 19a; 101-112) are connected to the plurality of outlets (6d, 17a; 201-212) in
a first assignment and
wherein in a second position of the switching device (16; 114) the plurality of inlets
(6c, 19a; 101-112) are connected to the plurality of outlets (6d, 17a; 201-212) in
a second assignment,
characterised in that
the switching device (16; 114) comprises a plurality of openings (16a, 126, 128, 129)
moved with the switching device and flowed through by the fluid flows axially in the
direction of the rotation axis, which openings alternately overlap a plurality of
stationary, axially directed openings (19a, 101 through 112, 201 through 212) in the
course of the rotation of the switching device (16; 114),
wherein the different assignments of the inlets (19a; 101-112) to the outlets (17a;
201-212) are carried out through the alternating overlapping of the axially directed
openings (16a, 19a).
2. The rotating valve according to claim 1, characterised in that the switching device (16) is embodied as an axial longitudinal body which is accommodated
in a stationary, essentially cylindrical wall (17), wherein either the inlets (19a)
or the outlets (17a) are connected via radially directed openings of the wall (17).
3. The rotating valve according to claim 2, characterised in that the longitudinal body has a number of axially directed separate channels (16a), corresponding
to the plurality of inlets (19a), for the fluid flows, wherein each channel has a
radial opening (16d) to connect with one of the openings (17a) of the wall.
4. The rotating valve according to one of claims 2 or 3, characterised in that at least one of the two, longitudinal body (16) or wall (17), has circumferential
annular sealing members (16b) which interact in a sealing manner with the respective
other of the two, longitudinal body (16) or wall (17), so that the openings (17a)
of the wall are separated from one another.
5. The rotating valve according to claim 4, characterised in that the sealing members comprise sealing means which are accommodated on radial projections
(16b) of at least one of the two, longitudinal body (16) or wall (17).
6. The rotating valve according to claim 4, characterised in that the sealing members (16b) are embodied in one piece with the longitudinal body and/or
the wall.
7. The rotating valve according to one of claims 2 through 6, characterised in that the longitudinal body (16) is formed as an essentially one-piece component.
8. The rotating valve according to one of claims 2 through 6, characterised in that the longitudinal body (16) comprises a plurality of longitudinal body elements (21)
stacked in the axial direction.
9. The rotating valve according to claim 8, characterised in that at least some of the longitudinal body elements (21) are embodied as shared components.
10. The rotating valve according to one of the preceding claims, characterised in that the switching device is penetrated by a rotatable shaft (18) in the axial direction,
wherein in particular the shaft (18) is embodied as a tie rod to hold several components
(16, 21, 24, 31) of the switching device arranged axially one behind the other.
11. The rotating valve according to one of the preceding claims, characterised in that the switching device is supported in a rotatable manner on the end side via a bearing
member, wherein in particular the bearing member has a rotation seal for sealing the
fluid.
12. The rotating valve according to one of the preceding claims, characterised in that the number of inlets and outlets is at least four, in particular at least eight.
13. A heat pump, comprising
a plurality of hollow elements (1), wherein at least one first zone (A) and one second
zone (B) for displacement of a working fluid arranged in the hollow element (1) depending
on thermodynamic state variables are present in each of the hollow elements (1),
wherein each of the hollow elements (1) is thermally connected to a first flow channel
(3) of the hollow element (1) that can be flowed through by a first fluid with its
first zone (A) and to a second flow channel (4) of the hollow element (1) that can
be flowed through by a second fluid with its second zone (B), so that respectively
thermal energy can be exchanged between one of the fluids and one of the zones (A,
B), and
a valve arrangement (6, 7), wherein the flow channels of one of the zones can be connected
sequentially with one another through the valve arrangement (6, 7) and a sequence
of the connection changes by means of the valve arrangement (6, 7) in the course of
an operation of the heat pump,
characterised in that
the valve arrangement (6, 7) comprises a rotating valve according to one of the preceding
claims.
1. Vanne de rotation comprenant
un espace d'arrivées (6b, 19 ; 81) comprenant une pluralité d'arrivées séparées et
fixes (6c, 19a ; 101 - 112) pour plusieurs flux d'un fluide, et
un espace d'évacuations (82) comportant en particulier une même pluralité d'évacuations
séparées et fixes (6d, 17a ; 201 - 211) pour les flux du fluide,
où il est prévu, entre l'espace d'arrivées (6b, 19 ; 81) et l'espace d'évacuations
(82), un espace de commutation ayant un bloc de commutation (16, 31, 24 ; 114) tournant
autour d'un axe,
où, dans une première position du bloc de commutation (16 ; 114), la pluralité des
arrivées (6c, 19a ; 101 - 112) est reliée, dans une première correspondance, à la
pluralité des évacuations (6d, 17a ; 201 - 212), et
où, dans une deuxième position du bloc de commutation (16 ; 114), la pluralité des
arrivées (6c, 19a ; 101 - 112) est reliée, dans une deuxième correspondance, à la
pluralité des évacuations (6d, 17a ; 201 - 212),
caractérisée
en ce que le bloc de commutation (16 ; 114) comprend une pluralité d'ouvertures (16a, 126,
128, 129) déplacées en même temps que le bloc de commutation et traversées axialement,
dans la direction de l'axe de rotation, par les flux de fluide, ouvertures qui, au
cours de la rotation du bloc de commutation (16 ; 114), recouvrent de façon alternée
une pluralité d'ouvertures (19a, 101 à 112, 201 à 212) fixes et orientées axialement,
où les différentes correspondances des arrivées (19a ; 101 - 112), par rapport aux
évacuations (17a ; 201 - 212), se produisent sous l'effet des recouvrements alternés
des ouvertures (16a, 19a) orientées axialement.
2. Vanne de rotation selon la revendication 1, caractérisée en ce que le bloc de commutation (16) est configuré comme un corps longitudinal axial qui est
logé dans une paroi (17) fixe, sensiblement cylindrique, où soit les arrivées (19a),
soit les évacuations (17a) sont reliées par des ouvertures de la paroi (17) orientées
radialement.
3. Vanne de rotation selon la revendication 2, caractérisée en ce que le corps longitudinal présente un nombre de canaux (16a) correspondant à la pluralité
d'arrivées (19a), lesdits canaux prévus pour les flux de fluide étant séparés et orientés
axialement, où chaque canal présente une ouverture radiale (16d) servant à la communication
avec l'une des ouvertures (17a) de la paroi.
4. Vanne de rotation selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisée en ce qu'au moins l'un des deux composants, à savoir le corps longitudinal (16) ou la paroi
(17), présente des éléments d'étanchéité circulaires (16b), de forme annulaire, qui
coopèrent à chaque fois de façon étanche avec l'autre des deux composants, à savoir
le corps longitudinal (16) ou la paroi (17), de sorte que les ouvertures (17a) de
la paroi sont séparées les unes des autres.
5. Vanne de rotation selon la revendication 4, caractérisée en ce que les éléments d'étanchéité comprennent des moyens d'étanchéité qui sont logés sur
des parties saillantes radiales (16b) d'au moins l'un des deux composants, à savoir
le corps longitudinal (16) ou la paroi (17).
6. Vanne de rotation selon la revendication 4, caractérisée en ce que les éléments d'étanchéité (16b) sont configurés en formant une seule et même pièce
avec le corps longitudinal et / ou avec la paroi.
7. Vanne de rotation selon l'une quelconque des revendications 2 à 6, caractérisée en ce que le corps longitudinal (16) est formé comme un composant pratiquement d'un seul tenant.
8. Vanne de rotation selon l'une quelconque des revendications 2 à 6, caractérisée en ce que le corps longitudinal (16) comprend une pluralité d'éléments de corps longitudinal
(21) empilés dans une direction axiale.
9. Vanne de rotation selon la revendication 8, caractérisée en ce qu'au moins quelques-uns des éléments de corps longitudinal (21) sont configurés comme
des pièces identiques.
10. Vanne de rotation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le bloc de commutation est traversé, dans une direction axiale, par un arbre tournant
(18), où en particulier l'arbre (18) est configuré comme un tirant d'ancrage servant
au maintien de plusieurs composants (16, 21, 24, 31) du bloc de commutation, lesdits
composants étant disposés axialement les uns derrière les autres.
11. Vanne de rotation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le bloc de commutation est logé en rotation, côté extrémité, via un élément de palier,
où en particulier l'élément de palier présente un joint de rotation servant à assurer
l'étanchéité par rapport au fluide.
12. Vanne de rotation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les arrivées et les évacuations sont au moins au nombre de quatre, en particulier
au moins au nombre de huit.
13. Pompe à chaleur comprenant
une pluralité d'éléments creux (1), où dans chacun des éléments creux (1) se trouvent
au moins une première zone (A) et une deuxième zone (B) servant au déplacement d'un
moyen de travail disposé dans l'élément creux (1), en fonction de grandeurs relatives
à l'état thermodynamique,
où chacun des éléments creux (1) est relié thermiquement à sa première zone (A) par
un premier canal d'écoulement (3) de l'élément creux (1), traversé par un premier
fluide, et est relié à sa deuxième zone (B) par un deuxième canal d'écoulement (4)
de l'élément creux (1), traversé par un deuxième fluide, de sorte que de l'énergie
thermique peut à chaque fois être échangée entre l'un des fluides et l'une des zones
(A, B), et
un agencement de vannes (6, 7), où les canaux d'écoulement de l'une des zones peuvent
être interconnectés entre eux séquentiellement, grâce à l'agencement des vannes (6,
7), et un ordre de succession de l'interconnexion se modifie au cours d'un fonctionnement
de la pompe à chaleur, au moyen de l'agencement des vannes (6, 7),
caractérisée
en ce que l'agencement des vannes (6, 7) comprend une vanne de rotation selon l'une quelconque
des revendications précédentes.