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(11) |
EP 2 245 419 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.01.2014 Patentblatt 2014/04 |
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Anmeldetag: 03.02.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/000675 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/103409 (27.08.2009 Gazette 2009/35) |
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SPRENGGESCHOSS UND VERFAHREN ZU SEINER HERSTELLUNG
EXPLOSIVE PROJECTILE AND METHOD FOR THE PRODUCTION THEREOF
OBUS EXPLOSIF ET PROCÉDÉ DE FABRICATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
22.02.2008 DE 102008010707
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.11.2010 Patentblatt 2010/44 |
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Patentinhaber: Rheinmetall Waffe Munition GmbH |
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29345 Unterlüss (DE) |
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Erfinder: |
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- MÜNZNER, Sebastian
29229 Dänischenhagen (DE)
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Vertreter: Dietrich, Barbara |
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Thul Patentanwaltsgesellschaft mbH
Rheinmetall Platz 1 40476 Düsseldorf 40476 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 338 860 DE-B3-102004 045 361 US-A- 4 011 818
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DE-A1-102005 050 973 US-A- 2 373 883
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Sprenggeschoss mit einer Geschosshülle, die einen mit
einem Sprengstoff gefüllten Innenraum umschließt. Die Erfindung bezieht sich ferner
auf ein Verfahren zur Herstellung des Sprenggeschosses.
[0003] Aus der
EP 1 338 860 A2 ist ferner ein Verfahren zur Herstellung eines großkalibrigen Sprenggeschosses bekannt,
bei dem sich in dem Innenraum der Geschosshülle eine kunststoffgebundene Sprengladung
befindet, die in einem in das Geschoss eingebrachte entfaltbare Kunststoffhülle eingebracht
wird.
[0004] Wird ein Sprengstoff in flüssiger Form verwendet, wird dieser in den Innenraum der
Geschosshülle eingefüllt und anschließend ausgehärtet. Dabei kann es sowohl beim Gießen
als auch beim Aushärten des Sprengstoffes zu Lunkerbildungen und gegebenenfalls auch
zu Rissbildungen in dem Sprengstoff kommen. Derartige Lunker und Risse stellen ein
nicht unwesentliches Sicherheitsrisiko dar, weil aufgrund der hohen Beschleunigung
beim Abschuss des Sprenggeschosses die Lunker und Risse sehr schnell ihre Form ändern
und sich die Luft in den Lunkern und Rissen aufgrund der dadurch auftretenden Kompression
so stark erhitzen kann, dass es zu einer Zündung des entsprechenden Sprengstoffes
kommt.
[0005] Es ist daher in der Regel erforderlich die Sprenggeschosse nach Einbringen und Aushärten
des Sprengstoffes mittels einer Röntgenanlage auf Lunker und Risse zu überprüfen,
was mit einem erheblichen Zeit- und Kostenaufwand verbunden ist.
[0006] Die
US 2,373,883 A offenbart ein Sprenggeschoss, das eine einseitig nach oben offene Hülle aufweist,
in die ein Sprengstoff eingebunden und die über die Seiten der Geschossnase gezogen
ist. Dadurch wird es möglich, dass durch einen Angriff der Luft (Luftwiderstand) auf
das Geschoss diese Seiten eine erste Ladung herausziehen und das Geschoss funktionsfähig
wird.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Sprenggeschoss anzugeben, bei dem die
Gefahr einer ungewollten Zündung des Sprengstoffes beim Abschuss geringer ist als
bei Sprenggeschossen mit ausgehärtetem Flüssigsprengstoff. Ferner soll die Erfindung
ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Sprenggeschosses offenbaren.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß hinsichtlich des Sprenggeschosses durch die Merkmale
des Anspruchs 1 und hinsichtlich des Verfahrens durch die Merkmale des Anspruchs 5
gelöst. Weitere, besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die
Unteransprüche.
[0009] Die Erfindung beruht im Wesentlichen auf dem Gedanken, als Sprengstoff einen Flüssigsprengstoff
zu verwenden, welcher nach dem Einbringen in den Innenraum der Geschoßhülle nicht
aushärtet, sondern flüssig bleibt. Dabei ist der Sprengstoff in dem Innenraum der
Geschoßhülle in einer elastischen Hülle luftdicht abgeschlossen angeordnet.
[0010] Das erfindungsgemäße Sprenggeschoss weist unter anderem den Vorteil auf, dass es
auf einfache Weise herstellbar ist, da der Sprengstoff bereits außerhalb der Geschosshülle
in die beispielsweise aus Kunststoff bestehende Hülle eingebracht und luftdicht abgeschlossen
werden kann. Dabei kann bereits zu diesem Zeitpunkt das Entstehen von Luftblasen innerhalb
des Flüssigsprengstoffes beispielsweise durch Anschluss an eine entsprechende Vakuumeinrichtung
weitgehend verhindert werden. Nach dem luftdichten Verschließen der Hülle wird diese
dann zusammen mit dem Sprengstoff, beispielsweise von der Mündung der Geschosshülle
aus, in diesen eingebracht, wobei die elastische Hülle ein unbeabsichtigtes Austreten
des Flüssigsprengstoffes aus der Geschosshülle oder ein unbeabsichtigtes Eindringen
von Luft in die elastische Hülle hinein sicher verhindert.
[0011] Selbstverständlich muss die elastische Hülle aus einem Werkstoff bestehen, der sowohl
mit dem Sprengstoff als auch mit den übrigen im Geschoss verwendeten Materialien (sofern
diese mit der Hülle in Berührung kommen) verträglich ist, so dass die entsprechenden
Werkstoffeigenschaften über einen längeren Zeitraum in dem vorgegebenen Temperaturbereich
beibehalten werden. So ist es nicht selten, dass der Käufer entsprechender Sprenggeschosse
eine Nutzungsdauer derartiger Geschosse von beispielsweise 25 Jahren vorschreibt.
[0012] Vorzugsweise wird die elastische Hülle in einem Teilbereich mit der Innenwand der
Geschosshülle verklebt. Auf diese Weise kann sich der Flüssigsprengstoff im Innenraum
der Geschosshülle nicht undefiniert bewegen. Dabei sollte ein Freiraum zwischen der
elastischen Hülle und der Geschosshülle verbleiben, damit sich die elastische Hülle
bei einer Temperaturausdehnung des Sprengstoffes innerhalb des Innenraumes ausdehnen
kann, ohne die Geschosshülle zu deformieren.
[0013] Das Volumenausgleichselement kann beispielsweise aus einem Behälter bestehen, der
mit einem komprimierbaren Gas oder einer komprimierbaren Flüssigkeit gefüllt ist.
Das Volumenausgleichselement ist vorgeformt und auf die geplante Position in der Geschossogive
angepasst. Beim Einführen, in einen Vakuum bzw. Unterdruck, in das Geschoss wird das
Volumenausgleichselement vorzugsweise gefaltet oder zusammengedrückt. Durch die Vorformung
des Volumenausgleichselements und das enthaltene Gas entspannt sich der Körper nach
dem Einführen wieder und fügt sich in die Ogive ein beispielsweise dieser an. Der
Klebstoff sollte vorher im Bereich der Ogive aufgebracht werden, wo das Volumenausgleichselement
sitzen wird, um eine gleichmäßige Klebstoffschicht zu bekommen. Das Aufbringen kann
vorzugsweise durch Aufspritzen erfolgen.
[0014] Insbesondere bei der Verwendung von Sprenggeschossen mit Kopfzündern ist bei der
Wahl des vorderseitig angeordneten Freiraumes darauf zu achten, dass der Abstand zwischen
der elastischen Hülle bzw. dem Flüssigsprengstoff und dem Zünder nicht zu groß ist,
damit eine definierte Anzündung des Sprengstoffes sicher gewährleistet ist.
[0015] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden, anhand
von Figuren erläuterten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch ein schematisch dargestelltes drallstabilisiertes Sprenggeschoss
(Artilleriegeschoss) ohne Kopfzünder mit in dem Innenraum der Geschosshülle angeordneten
Flüssigsprengstoff, wobei vorderseitig ein Freiraum vorgesehen ist, und
- Fig. 2
- eine Fig. 1 entsprechende Ansicht, wobei vorderseitig ein den Freiraum ausfüllendes
Volumenausgleichselement angeordnet ist.
[0016] In Fig. 1 ist mit 1 ein beispielsweise aus einer Panzerhaubitze verschießbares drallstabilisiertes
Sprenggeschoss bezeichnet, welches eine Geschosshülle 2 aus Stahl umfasst, die vorderseitig
eine Öffnung 3 aufweist, in welche ein nicht dargestellter Aufschlagzünder einschraubbar
ist.
[0017] In der Geschosshülle 2 befindet sich ein in Richtung der Längsachse 4 des Sprenggeschosses
1 erstreckender Innenraum 5, der Sprengstoff 6 aufnimmt. Dabei handelt es sich bei
dem Sprengstoff 6 erfindungsgemäß um Flüssigsprengstoff, der vollständig und luftdicht
von einer elastischen Hülle 7 umschlossen ist.
[0018] Die elastische Hülle 7 ist im heckseitigen Bereich der Geschosshülle 2 mit der Innenwand
11 der Geschosshülle 2 verklebt, während zwischen der elastischen Hülle 7 und der
Geschosshülle 2 vorderseitig ein Freiraum 9 verbleibt. Dieser Freiraum 9 ist einerseits
derartig gewählt, dass sich die elastische Hülle 7, und damit der Flüssigsprengstoff
6, bei Temperaturänderungen ungehindert ausdehnen kann. Andererseits ist der Abstand
zwischen der elastischen Hülle 7 und dem nicht dargestellten Zünder derart gewählt,
dass eine Anzündung des Flüssigsprengstoffes 6 durch den Zünder sicher gewährleistet
ist.
[0019] Zur Herstellung des Sprenggeschosses 1 wird zunächst Flüssigsprengstoff 6 in die
elastische Hülle 7 eingebracht und diese dann luftdicht verschlossen. Anschließend
wird die elastische Hülle 7 mit dem darin befindlichen Flüssigsprengstoff 6 durch
die Öffnung 3 in den Innenraum 5 der Geschosshülle 2 eingebracht und heckseitig mit
der Geschosshülle 2 verklebt. Die entsprechende Klebeschicht wurde in Fig. 1 mit dem
Bezugszeichen 10 gekennzeichnet.
[0020] In Fig. 2 ist ein Sprenggeschoss 1' dargestellt, welches im Wesentlichen dem vorstehend
beschriebenen Sprenggeschoss 1 entspricht. Es ist lediglich der bei dem Sprenggeschoss
1 vorgesehene Freiraum 9 durch ein elastisches Volumenausgleichselement 100 ausgefüllt,
welches unter Vorspannung steht. Dabei besteht dieses Volumenausgleichselement 100
aus einem Behälter 101 (beispielsweise einer Kunststofffolie), in dem sich ein komprimierbares
Gas (oder gegebenenfalls eine komprimierbare Flüssigkeit) befindet. Bei einer Erwärmung
des Flüssigsprengstoffes wird dann das Volumenausgleichselement 100 durch die Ausdehnung
des Sprengstoffes 6 zusammengedrückt. Bei einer Abkühlung des Flüssigsprengstoffes
6 dehnt sich das Volumenausgleichselement 100 hingegen aus, um in diesem Fall das
Schrumpfen des Sprengstoffes auszugleichen.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 1,1'
- Sprenggeschoss, Geschoss
- 2
- Geschosshülle
- 3
- Öffnung
- 4
- Längsachse
- 5
- Innenraum
- 6
- Sprengstoff, Flüssigsprengstoff
- 7
- elastische Hülle
- 9
- Freiraum
- 10
- Klebeschicht
- 11
- Innenwand
- 100
- Volumenausgleichselement
- 101
- Behälter
1. Sprenggeschoss mit einer Geschosshülle (2), die einen mit einem Sprengstoff (6) gefüllten
Innenraum (5) umschließt, wobei es sich bei dem Sprengstoff (6) um einen Flüssigsprengstoff
handelt, der vollständig luftdicht von einer elastischen Hülle (7) umschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die den Flüssigsprengstoff (6) umschließende elastische Hülle (7) in einem Teilbereich
mit der Innenwand (11) der Geschosshülle (2) im heckseitigen Bereich der Geschosshülle
(2) mit dieser verklebt ist, und dass der zwischen elastischer Hülle (7) und Geschosshülle
(2) verbleibende Freiraum (9) im vorderen Bereich des Innenraumes (5) angeordnet ist.
2. Sprenggeschoss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Innenraum (5) der Geschosshülle (2) zwischen dem von der elastischen Hülle
(7) umschlossenen Sprengstoff (6) und der Innenwand ein Freiraum (9) verbleibt, welcher
derart gewählt ist, dass sich die elastische Hülle (7) bei Temperaturschwankungen
des Flüssigsprengstoffes (6) ausdehnen kann.
3. Sprenggeschoss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Freiraum (9) durch ein elastisches Volumenausgleichselement (100) ausgefüllt
ist.
4. Sprenggeschoss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumenausgleichselement (100) aus einem Behälter (101) besteht, der mit einem
komprimierbaren Gas oder einer komprimierbaren Flüssigkeit gefüllt ist.
5. Verfahren zur Herstellung eines Sprenggeschosses nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass zunächst Flüssigsprengstoff (6) in die elastische Hülle (7) eingebracht und diese
dann luftdicht verschlossen wird und dass dann die elastische Hülle (7) mit dem darin
befindlichen Flüssigsprengstoff (6) durch eine Öffnung (3) in den Innenraum (5) der
Geschosshülle (2) eingebracht und heckseitig mit dieser verklebt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge an Flüssigsprengstoff (6) derart gewählt wird, dass nach dem Einbringen
des Flüssigsprengstoffes (6) in dem Innenraum (5) der Geschosshülle (2) ein Freiraum
(9) verbleibt, der anschließend mit einem Volumenausgleichselement (100) ausgefüllt
wird.
1. Explosive projectile having a projectile casing (2) which surrounds an internal area
(5) which is filled with an explosive (6), the explosive (6) being a liquid explosive
which is surrounded in a completely air-tight manner by an elastic casing (7), characterized in that the elastic casing (7) which surrounds the liquid explosive (6) is adhesively bonded
in one subarea to the inner wall (11) of the projectile casing (2) in the rear area
of the projectile casing (2), and in that the free space (9) which remains between the elastic casing (7) and the projectile
casing (2) is arranged in the front area of the internal area (5).
2. Explosive projectile according to Claim 1, characterized in that a free space (9) remains in the internal area (5) of the projectile casing (2), between
the explosive (6), which is surrounded by the elastic casing (7), and the inner wall,
which free space (9) is chosen such that the elastic casing (7) can expand in the
event of temperature fluctuations of the liquid explosive (6).
3. Explosive projectile according to Claim 2, characterized in that the free space (9) is filled by an elastic volume equalizing element (100).
4. Explosive projectile according to Claim 3, characterized in that the volume equalizing element (100) consists of a container (101) which is filled
with a compressible gas or a compressible liquid.
5. Method for producing an explosive projectile according to one of Claims 1 to 4, characterized in that liquid explosive (6) is first of all introduced into the elastic casing (7), and
this is then sealed in an air-tight manner, and in that the elastic casing (7), with the liquid explosive (6) located in it, is then introduced
through an opening (3) into the internal area (5) of the projectile casing (2), and
is adhesively bonded to it at the rear.
6. Method according to Claim 5, characterized in that the amount of liquid explosive (6) is chosen such that, after the liquid explosive
(6) has been introduced into the internal area (5) of the projectile casing (2), a
free space (9) remains which is then filled with a volume equalizing element (100).
1. Projectile explosif comprenant une enveloppe de projectile (2) qui entoure un espace
intérieur (5) rempli d'une matière explosive (6), la matière explosive (6) étant une
matière explosive liquide, laquelle est entourée par une enveloppe flexible (7) d'une
manière entièrement hermétique à l'air, caractérisé en ce que l'enveloppe flexible (7) qui entoure la matière explosive liquide (6), dans une zone
partielle, est collée avec la paroi intérieure (11) de l'enveloppe de projectile (2)
dans la zone côté arrière de l'enveloppe de projectile (2) avec celle-ci, et en ce que l'espace libre (9) restant entre l'enveloppe flexible (7) et l'enveloppe de projectile
(2) est disposé dans la zone avant de l'espace intérieur (5).
2. Projectile explosif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il reste un espace libre (9) dans l'espace intérieur (5) de l'enveloppe de projectile
(2) entre la matière explosive (6) entourée par l'enveloppe flexible (7) et la paroi
intérieure, lequel est choisi de telle sorte que l'enveloppe flexible (7) peut se
dilater lors des fluctuations de température de la matière explosive liquide (6).
3. Projectile explosif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'espace libre (9) est rempli par un élément de compensation de volume (100) flexible.
4. Projectile explosif selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément de compensation de volume (100) se compose d'un récipient (101) qui est
rempli d'un gaz compressible ou d'un liquide compressible.
5. Procédé de fabrication d'un projectile explosif selon l'une des revendications 1 à
4, caractérisé en ce que de la matière explosive liquide (6) est tout d'abord introduite dans l'enveloppe
flexible (7) et celle-ci est ensuite fermée de manière hermétique à l'air et en ce que l'enveloppe flexible (7) avec la matière explosive liquide (6) qu'elle contient est
ensuite introduite à travers une ouverture (3) dans l'espace intérieur (5) de l'enveloppe
de projectile (2) et collée avec celle-ci du côté arrière.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que la quantité de matière explosive liquide (6) est choisie de telle sorte qu'après
l'introduction de la matière explosive liquide (6) dans l'espace intérieur (5) de
l'enveloppe de projectile (2), il reste un espace libre (9) qui est ensuite rempli
avec un élément de compensation de volume (100).


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