[0001] Die Erfindung betrifft ein modulares mehrstöckiges Warendisplay mit übereinander
angeordneten steckbaren Wandelementen und dazwischen angeordneten Bodenelementen.
[0002] Entsprechende Warendisplays sind seit langer Zeit bekannt, und werden insbesondere
im Einzelhandel eingesetzt, um hier Produkte besonders zu präsentieren und zu spontanen
Käufen anzuregen. In der Regel werden die Warendisplays hierzu im Verkaufsraum aufgestellt,
so dass die darin platzierten Produkte gegenüber den Produkten in den Regalen eine
hervorgehobene Stellung einnehmen.
[0003] Derartige Warendisplays bestehen häufig aus einzelnen Elementen, die erst vor Ort,
d.h. im Verkaufsraum zu dem fertigen Warendisplay zusammengesetzt werden. Hierbei
ist von entscheidender Bedeutung, dass die einzelnen Bestandteile ausreichend sicher
miteinander verbunden werden können, ohne dass eine Vielzahl von Aufstellschritten
notwendig sind, oder die einzelnen Bestandteile miteinander verklebt werden müssen.
[0004] Ein Beispiel eines entsprechenden Warendisplays ist z.B. aus der
EP 08002046.4 bekannt, hierzu umfasst das Warendisplay einzelne Wandelemente, sowie dazwischen
angeordnete Bodenelemente. Die Verbindung erfolgt hier über einen Steckverbinder,
der einen Bestandteil des Bodenelementes bildet und sich an drei Außenkanten je rechtwinklig
nach oben und unten erstreckt. Der Steckverbinder wird in im Bereich der Ober- und
Unterkante jedes Wandelementes vorgesehene Aufnahmetaschen eingeführt. Um eine ausreichende
Stabilität des solchermaßen zusammenzusteckenden Warendisplays zu erzielen, ist es
notwendig, dass die Steckverbinder eine ausreichende Breite aufweisen, und sich vorzugsweise
über einen Großteil der Breite jeder Kante erstrecken. Die Länge der einzelnen Steckverbinder
kann hierbei beim Zusammenbauen zeitverzögernd wirken, da eine präzise Anordnung jedes
einzelnen Elementes notwendig ist. Insbesondere das Aufsetzen eines Wandelementes
auf die Steckverbinder eines bereits angeordneten Bodenelementes kann zeitaufwendiger
sein, da die an der Unterkante ausgebildete Aufnahmetasche nicht sichtbar ist, so
dass hier blind gearbeitet werden muss.
[0005] Aus der
DE 29622521 U1 ist ferner ein Displayregal bekannt, das zwei Seitenwände und eine Rückwand umfasst
und Schütten aufnehmen kann. In den Seitenwänden sind hierzu
[0006] Aussparungen vorgesehen, in die Einsteck- und Stützlaschen eingesetzt werden können,
die vertikal nach oben und unten weisend an den Einlegeböden bzw. Schütten angeordnet
sind. Durch eine ausreichend große Gestaltung der Aussparung und einer entsprechenden
Formgebung der Laschen können die Schütten geneigt werden, um eine bessere Präsentation
der Produkte zu ermöglichen. Nachteilig ist hierbei, dass das Displayregal in seiner
Gesamthöhe nicht durch den Anwender selbst auf die benötigte Höhe angepasst werden
kann, und auch die einzelnen Ablagen in ihrer Höhe nicht variabel ausgestaltet sind.
[0007] Ein weiterer bekannter Verkaufsaufsteller, welcher auch für schwere Produkte geeignet
ist, weist zwei Seitenwände, sowie eine Rückwand auf, wobei in beiden Seitenwänden
jeweils auf gleicher Höhe horizontale Schlitze eingebracht sind. In diese werden zuvor
gefaltete Warentrays eingebracht, die seitlich mit Vorsprüngen versehen sind, die
in die Schlitze eingeführt werden können. Sollen in den Warentrays schwere Produkte
dargeboten werden, kann zusätzlich ein Versteifungselement vorgesehen sein, welches
beiderseitig in die Schlitze eingeführt wird, und sich über die gesamte Breite zwischen
den Seitenwänden erstreckt. In diesem Fall ruhen die Warentrays zusätzlich auf den
Versteifungselementen.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Warendisplay bereitzustellen, welches
sich durch einen besonders einfachen und variablen Aufbau auszeichnet, und auch für
die Präsentation schwerer Produkte geeignet ist.
[0009] Die vorliegende Aufgabe wird durch ein modulares mehrstöckiges Warendisplay mit übereinander
angeordneten steckbaren Wandelementen und dazwischen angeordneten Bodenelementen dadurch
gelöst, dass wenigstens ein Wandelement an einer Unterkante wenigstens eine Stecklasche,
wenigstens ein Wandelement an einer Oberkante wenigstens eine Aufnahmetasche aufweist,
und das Bodenelement an einer Unterseite mit wenigstens einem Steckelement ausgebildet
ist, wobei die Stecklasche und das Steckelement in die Aufnahmetasche des darunter
angeordneten Wandelementes einführbar sind.
[0010] Gemäß der vorliegenden Erfindung wird folglich jedes Bauteil nicht nur mit einem
darüber oder darunter angeordneten weiteren Bauteil verbunden, sondern in der Regel,
d.h. mit Ausnahme des obersten Bauteils, gleichzeitig mit zwei Bauteilen, d.h. der
Boden, wie auch ein weiteres Wandelement werden mit dem darunter angeordneten Wandelement
verbunden. Auf diese Weise kann eine sichere und stabile Verbindung des Warendisplays
erzielt werden, so dass dieses auch für schwere Produkte geeignet ist. Da lediglich
eine Aufnahmetasche für zwei unterschiedliche Steckelemente vorgesehen ist, kann das
Aufbauen leicht und zügig durchgeführt werden. Gleichermaßen kann durch den Einsatz
unterschiedlich hoher Wandelemente direkt den unterschiedlichsten Kundenwünschen entsprochen
werden, gleichermaßen ist ein Umbau des Warendisplays aufgrund der Steckverbindungen
jederzeit problemlos möglich. Die einzelnen Bauelemente sind hierbei solchermaßen
ausgestaltet, dass sie in einer Transport- oder Lagerstellung flach liegend angeordnet
werden können, und daher nur minimalen Lagerraum benötigen.
[0011] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen
sein, dass das Steckelement mit einer Durchtrittsöffnung ausgebildet ist, welche zusammen
mit der Aufnahmetasche des Wandelementes den Aufnahmebereich für die Stecklasche eines
darüber angeordneten Wandelementes bildet. Da nicht nur das darunter angeordnete Wandelement,
sondern auch das Steckelement des Bodens den Aufnahmebereich für das obere Wandelement
bildet, wird mit Einführen der Stecklasche des darüber angeordneten Wandelementes
nicht nur eine Fixierung des Wandelementes selber, sondern auch eine Fixierung des
Bodenelementes erzielt, so dass hier eine doppelte Sicherung bereitgestellt wird.
Ein solchermaßen aufgebautes Regal kann auch Zusammenstößen mit Einkaufswagen oder
ähnlichem standhalten, so dass auch zerbrechliche Güter darauf gelagert werden können.
[0012] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass das Steckelement
entlang einer unter einem vorbestimmten Abstand parallel zu einer Außenkante des Bodenelementes
verlaufenden Scharnierlinie abklappbar ist. Durch die einstückige Ausbildung des Steckelementes
mit dem Boden wird eine besonders gute Haltekraft des Steckelementes erzielt. Da die
Steckelemente in einer Lagerungsstellung parallel zum Boden angeordnet werden können,
wird minimaler Lagerraum benötigt, gleichzeitig kann die Funktionalität des Steckelementes
durch einfaches Abklappen an der Scharnierlinie leicht erzielt werden.
[0013] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass oberhalb jedes Steckelementes im Bereich des
Bodenelementes eine Aussparung ausgebildet ist, welche sich bis zu einer angrenzenden
Außenkante des Bodenelementes erstreckt. In eine entsprechende Aussparung im Bereich
des Bodenelementes kann die Stecklasche des darüber angeordneten Warenelementes eingeführt
werden, so dass die Stecklasche, sowie das Steckelement einfach nebeneinander angeordnet
sein können, ohne dass es zu seitlichen Ausbuchtungen kommt, die den optischen Gesamteindruck
des Warendisplay negativ beeinflussen. Da die Stecklasche des darüber angeordneten
Wandelements im Bereich der Aussparung in das Bodenelement eingeführt wird, kann auf
einfache Art und Weise eine zusätzliche Fixierung der Position des Bodenelements realisiert
werden.
[0014] Hierbei kann bevorzugt sein, dass die Aussparung im Wesentlichen trapezförmig ausgebildet
ist. Besonders vorteilhaft hat es sich hierbei erwiesen, wenn sich die Seitenkanten
der Aussparung aufeinander zuneigen, wobei die im Bereich des Bodenelementes liegende
Grundseite länger als die von der Außenkante gebildete Grundseite ist. Durch die hinterschneidenden
Kanten wird die Fixierungswirkung der Stecklasche innerhalb des Bodenelementes zusätzlich
erhöht, da die Stecklasche seitlich nicht ausbrechen kann.
[0015] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform, kann an jeder Seitenkante und ggf.
der Rückkante eine Aussparung ausgebildet sein. Hierbei hat es sich als besonders
geeignet erwiesen, wenn die Aussparungen im Bereich der Rückkante rechteckig und im
Bereich der Seitenkante mit hinterschneidenden Kanten ausgebildet sind. Auf diese
Weise kann der Aufbau des Warendisplays vereinfacht werden, und eine ausreichend gute
Fixierung erzielt werden. Hierbei ermöglicht die rechteckige Aussparung im Bereich
der Rückwand ein leichtes Einfädeln der zugehörigen Stecklasche und dadurch eine Positionierung
des entsprechenden Bauteils.
[0016] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass das Bodenelement aus mindestens drei miteinander
verbundenen Materiallagen gebildet ist, wobei die einzelnen Materiallagen separate
und/oder aufeinander gefaltete Materiallagen sind. Der Aufbau des Bodenelementes aus
mehreren Materiallagen sorgt für eine erhöhte Stabilität. Hierbei wird eine besonders
hohe Stabilität erzielt, wenn die einzelnen Materialien z.B. durch Verklebung aneinander
fixiert sind.
[0017] Zweckmäßigerweise kann das Bodenelement aus vier Materiallagen gebildet sein, wobei
die Oberseite und die Unterseite an einer als Faltkante ausgebildeten Vorderkante
miteinander verbunden sind und die mittleren Lagen über wenigstens eine als Knickkante
ausgebildete Seitenkante an der Ober- und Unterseite angeordnet sind. Hierdurch kann
das Bodenelement durch einfach Faltung in die Endform überführt werden, wobei eine
optimale Materialausnutzung erzielt werden kann. Gleichzeitig treten an den Knick-
bzw. Faltkanten die einzelnen Lagen des Faltmaterials nicht hervor, so dass hier eine
geringere Verletzungsgefahr gegeben ist.
[0018] Gemäß einer erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann die Aussparung nur im Bereich der
beiden obersten Materiallagen ausgebildet sein und das Stegelement durch das Material
der beiden untersten Lagen gebildet werden. Die Ausbildung der Aussparung im Bereich
zweier Materiallagen ist hier ausreichend, um genügend Stabilität zur Fixierung des
Bodens durch die Steglasche zu gewährleisten.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass jedes Wandelement
zwei Seitenwände und eine sich zwischen den Seitenwänden erstreckende Rückwand aufweist.
Das Warendisplay wird solchermaßen an drei Seiten umgeben, so dass die Vorderseite
zum Eingriff frei zugänglich bleibt. Hierdurch wird eine ausreichende Stabilität des
Warendisplays erzielt. Um eine verbesserte Sicht auf die darin angeordneten Produkte
bereitzustellen oder zusätzliche Eingriffsmöglichkeiten zu schaffen, könnten im Bereich
der Seitenwände auch Sichtöffnungen ausgebildet sein.
[0020] Gemäß einer erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann das Wandelement aus wenigstens drei
miteinander verbundenen Materiallagen gebildet sein, wobei die einzelnen Materiallagen
separate Materiallagen und/oder aufeinander gefaltete Materiallagen sind. In diesem
Zusammenhang sind die gleichen Vorteile, wie die in Bezug auf das Bodenelement genannten,
gleichermaßen zutreffend.
[0021] Vorteilhafterweise kann hierbei die Aufnahmetasche zur Aufnahme des Steckelementes
und die Stecklasche in wenigstens einer innen angeordneten Materiallage ausgebildet
sein. Auf diese Weise wird die Aufnahmetasche an allen vier Seiten begrenzt, und ein
sicheres Einführen der Stecklaschen gewährleistet.
[0022] Vorteilhafterweise kann auch hier das Wandelement einstückig und vierlagig ausgebildet
sein. Einem Fachmann auf dem Gebiet ist in diesem Zusammenhang klar, wie ein entsprechendes
Element ausgebildet werden kann. Die Bereitstellung von vier Lagen stellt eine ausreichende
Stabilität zur Verfügung. Da des Wandelement einstückig ausgebildet ist, kann es durch
Faltung einfach in die aufgerichtete Position überführt werden.
[0023] Gemäß einer weiteren Ausführungsform können die inneren Materiallagen mit einer geringeren
vertikalen Höhe als die beiden äußeren Materiallagen ausgebildet sein.
[0024] Eine weitere Möglichkeit zur Ausgestaltung der Aufnahmetasche ist es, die Aufnahmetasche
zur Aufnahme der Stecklasche und des Steckelementes in den beiden inneren Materiallagen
auszubilden, wobei die die Aufnahmetasche bildenden Ausnehmungen in jeder Materiallage
mit einer anderen vertikalen Tiefe und horizontalen Breite ausgebildet sind. Auf diese
Weise kann die Aufnahmetasche mit unterschiedlich ausgestalteten Bereichen, einerseits
für das Steckelement, andererseits für die Stecklasche bereitgestellt werden, so dass
die beiden Elemente nebeneinander fest fixiert werden können. Gleichzeitig wird hierdurch
auch der Zusammenbau erheblich vereinfacht, da jedes Steckelement seinen festen zugewiesenen
Ort hat.
[0025] Zweckmäßigerweise kann die Aufnahmetasche zur Aufnahme des Steckelementes des Bodenelementes,
in der an die die Innenseite des Wandelementes bildende Materiallage angrenzenden
Materiallage, ausgebildet sein. Da das Steckelement des Bodenelementes zuerst in die
Aufnahmetasche eingeführt wird, hat es sich als einfacher erwiesen, wenn diese der
Innenseite des Wandelementes zugewandt angeordnet wird.
[0026] Vorteilhafterweise kann die die Aufnahmetasche des Steckelementes bildende Materiallage
mit einer geringeren vertikalen Höhe als die anderen Materiallagen des Wandelementes
ausgebildet sein. In diesem Fall kann diese Materiallage über die gesamte Breite die
Aufnahmetasche des Steckelementes bilden, so dass das Einführen des Steckelementes
besonders vereinfacht wird.
[0027] In diesem Zusammenhang hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn in der
Oberkante an der die Aufnahmetasche des Steckelementes bildenden Materiallage eine
der Form des Steckelementes entsprechende Aussparung vorgesehen ist. Diese Aussparung
bildet einen Rastvorsprung, in dem die Unterkante des Steckelementes eingreift, so
dass das Steckelement an einer bestimmten Position unverrückbar fixiert wird. Hierbei
ist es nicht notwendig, dass das gesamte Steckelement in die Aussparung eingreift,
sondern es ist ausreichend, wenn nur ein unterer Abschnitt des Steckelementes mit
der Aussparung im Eingriff steht, so dass das Einführen nicht erschwert wird.
[0028] Eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Warendisplays besteht darin, dass
die Aufnahmetasche zur Aufnahme der Stecklasche des Wandelementes in der an die die
Außenseite des Wandelementes bildenden Materiallage angrenzenden Materiallage ausgebildet
ist. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Stecklasche unmittelbar an das Steckelement
angrenzt und dieses übergreift.
[0029] Eine besonders gute Fixierung kann erzielt werden, wenn die Aufnahmetasche zur Aufnahme
der Stecklasche und die Durchtrittsöffnung des Steckelementes die gleiche Form und
Größe aufweisen. Da die Aufnahmetasche der Stecklasche auch im Bereich der Durchtrittsöffnung
des Steckelementes ausgebildet wird, liegt die einzuführende Stecklasche gleichzeitig
auf einer Innenkante der Durchtrittsöffnung auf, und fixiert somit das Steckelement
zusätzlich in der Aufnahmetasche.
[0030] Vorteilhafterweise kann die Stecklasche von zwei durch eine Materiallage getrennte
Materiallagen ausgebildet sein. Da die Stecklasche zweiteilig ausgebildet wird, kann
ein Stecklaschenteil in die Durchtrittsöffnung des Steckelementes das Andere in die
Aufnahmetasche eingreifen und hierdurch eine gute Fixierung gewährleisten. Da die
beiden Stecklaschen durch eine Materiallage voneinander getrennt sind, ist es notwendig,
sie bei dem Einführen in die Aufnahmetasche aufeinander zu zu bewegen, so dass diese
unter Spannung gehalten werden, die Aufnahmetasche gut ausfüllen und gegen Hinausgleiten
fixieren.
[0031] Eine erhöhte Stabilität kann erzielt werden, wenn sich die Stecklasche wenigstens
im Bereich der die Außenseite bildenden Materiallage nach unten erstreckt. Hierdurch
kann die Stecklasche im Bereich der Durchtrittsöffnung einfach in die Aufnahmetasche
eingeführt werden, wohingegen die außen angeordnete Stecklasche leicht deformiert
wird, so dass die Fixierung des Bodenelementes in der Aufnahmetasche gewährleistet
ist.
[0032] Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass die Tiefe der Aussparung des Bodenelementes
der Dicke dreier Materiallagen des Wandelementes entspricht. Da die Steglaschen durch
die Aussparung in die Aufnahmetasche eingeführt wird, dient die Aussparung nicht nur
der Fixierung, sondern auch der Ausrichtung der Stecklaschen, so dass der Aufbau erheblich
vereinfacht und beschleunigt werden kann.
[0033] Vorteilhafterweise kann die Stecklasche, das Steckelement und die Aufnahmetasche
mit abgerundeten Ecken ausgebildet sein. Hierdurch wird ein Verkanten der einzelnen
Elemente vermieden und der Zusammenbau erleichtert.
[0034] Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform umfasst das erfindungsgemäße
Warendisplay ein Stützelement, welches sich zwischen den Seitenwänden des Wandelementes
erstreckt. Insbesondere wenn das Warendisplay für den Aufbau besonders schwerer Produkte
beabsichtigt ist, kann das Bereitstellen eines Stützelementes das Displayelement zusätzlich
versteifen und so die Aufnahme eines erhöhten Gesamtgewichtes gewährleisten.
[0035] Hierbei kann vorgesehen sein, dass in der Oberkante der Seitenwände Vertiefungen
zur Fixierung der Stützelemente ausgebildet sind. Entsprechende Vertiefungen sind
vorzugsweise in der Nähe der Displayöffnung vorgesehen, so dass das Bodenelement im
zusätzlichen vorderen Bereich durch das Stützelement gehalten wird, und eine gleichmäßigere
Verteilung des Gesamtgewichtes erzielt wird.
[0036] Vorteilhafterweise können die Vertiefungen nur im Bereich der drei inneren Materiallagen
ausgebildet sein. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Stützelemente von der Seite
nicht sichtbar sind, so dass sie optisch nicht nachteilig auffallen. Gleichzeitig
kann eine Manipulation an den Stützelementen von außen ausgeschlossen werden.
[0037] Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform kann die Vertiefung im Bereich der
beiden mittleren Materiallagen mit einer größeren vertikalen Tiefe ausgebildet sein
als in der die Innenseite bildende Materiallage, und die die Vertiefung im Bereich
der die Innenseite bildenden Materialkante mit einer Auflagekante ausgebildet sein.
Diese Materialkante kann mit Fixierungselementen im Bereich des Stützelementes zusammenwirken,
um so eine sichere Fixierung zu gewährleisten.
[0038] Das Stützelement kann hierbei im Querschnitt rund, viereckig oder L-förmig, vorzugsweise
als Hohlkörper ausgebildet sein. Die Wahl der Form des Stützelementes kann hierbei
durch verschiedene Faktoren bestimmt werden, einerseits das zu tragende Gewicht, andererseits
die optische Form, wie auch die besonders gute Lagermöglichkeit derselben.
[0039] Vorteilhafterweise kann das Stützelement beidseitig einen Aufnahmeschlitz aufweisen.
Ein entsprechender Aufnahmeschlitz kann mit der Auflagekante im Bereich der Innenseite
des Wandelementes zusammenwirken, und so das Stützelement auf einfache Art und Weise
im Bereich der Seitenwand unverrückbar fixieren. Hierbei hat es sich als vorteilhaft
erwiesen, wenn der Aufnahmeschlitz der Breite einer Materiallage entspricht und höchstens
der Dicke von zwei Materiallagen entsprechend von jedem Ende des Stützelementes beabstandet
ist.
[0040] Gemäß einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Warendisplays kann dieses
ein Trayelement umfassen, welches über einen vorbestimmten Bereich zwischen der Unterkante
der Seitenwände des Wandelementes und der Oberseite des Bodenelementes einführbar
ist. Die Ausformung der Vorderseite jedes Bodenelementes durch ein Trayelement stellt
einerseits zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten bereit, und dient gleichzeitig der
Produktsicherung. Insbesondere kann hierdurch eine Tiefenvariabilität bereitgestellt
werden, welche sich insbesondere vorteilhaft beim Nachbestücken des Warendisplays
erweist.
[0041] Hierbei umfasst das Trayelement vorzugsweise einen Boden, zwei Seitenwände und eine
Vorderwand. Die Seitenwände, sowie die Vorderwand ermöglichen hierbei eine zusätzliche
Produktsicherung, da die Produkte nicht ohne weiteres von dem Bodenelement durch einfaches
Verschieben entnommen werden können bzw. von diesem fallen können.
[0042] Das Trayelement kann gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform einstückig
ausgebildet sein, wobei die Seitenwände und die Vorderwand durch Knicklinien von dem
Boden getrennt sind. Ein entsprechendes Trayelement lässt sich durch einfache Knickschritte
vor Ort zusammenbauen, kann flach liegend gelagert werden, so dass hier eine optimale
Raumausnutzung gewährleistet wird.
[0043] Vorteilhafterweise kann der Boden des Trayelementes zwei Bereiche mit unterschiedlicher
Breite aufweisen, wobei der Bereich mit geringerer Breite von der Vorderseite abgewandt
angeordnet ist. Hierdurch wird das Einführen des Trayelementes vereinfacht, da keine
aufwendige Fixierung oder Ausrichtung des Trayelementes erfolgen muss.
[0044] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann die Breite des von der Vorderseite abgewandten
Bereichs des Bodens des Warentrays in etwa dem Abstand der beiden Innenseiten des
Wandelementes entsprechen. Hierdurch wird gewährleistet, dass das Trayelement sicher
zwischen den Innenwänden gehalten wird, gegen seitliches Verschieben gesichert wird,
und so die Produkte ausreichend geschützt werden.
[0045] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann die Breite des an die Vorderseite
angrenzenden Bereichs des Bodens dem Abstand zwischen der Mitte jeder Seitenwand des
Wandelementes entsprechen. Hierdurch besteht die Möglichkeit, die Seitenwände des
Warentrays zwischen die mittleren Materiallagen des Wandelementes einzuführen, so
dass diese einerseits komplett von den Seitenwänden aufgenommen werden können, und
optisch bündig mit der Vorderkante des Bodens des Warendisplays abschließt. Erst beim
Befüllen des Warendisplays ist es notwendig, den Warentray einfach herauszuziehen,
und so wird eine bessere Bestückungsmöglichkeit gewährleistet. Hierbei kann durch
die Aufnahme der Seitenwände zwischen den Materiallagen des Wandelementes der Warentray
optimal fixiert werden.
[0046] Vorteilhafterweise können die vertikalen Vorderkanten der Seitenwände des Wandelementes
konkav ausgebildet sein. Auf diese Weise wird der Zugriff in das Innere des Warendisplay
vereinfacht und gleichzeitig die Sicht auf die darin angeordneten Produkte verbessert.
[0047] Zweckmäßigerweise kann im Bereich der Seitenwände des Wandelementes unterhalb der
Aufnahmetasche eine Durchtritts- bzw. Sichtöffnung ausgebildet sein. Auch diese Ausführungsform
verbessert die Sicht auf die Produkte und zusätzlich wird eine weitere Lichtquelle
bereitgestellt, welche die weiter hinten angeordneten Produkte beleuchtet.
[0048] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann das Warentray aus einem Faltmaterial
wie Karton, Wellpappe oder ähnlichem hergestellt sein. Das Warendisplay kann folglich
kostengünstig hergestellt werden.
[0049] Das erfindungsgemäße Warentray ist insbesondere für das Display schwerer Produkte
geeignet.
[0050] Im Folgenden wird ein erfindungsgemäßes Warendisplay anhand einer Zeichnung näher
erläutert.
[0051] Es zeigt:
- Figur 1
- ein Warendisplay in perspektivischer Darstellung,
- Figur 2
- einen Zuschnitt für das Bodenelement,
- Figur 3
- eine perspektivische Darstellung des aus dem Zuschnitts gemäß Figur 2 zusam- mengefalteten
Bodenelements,
- Figur 4
- einen Zuschnitt des Wandelementes,
- Figur 5
- die einzelnen Materiallagen des Wandelementes im Bereich der Aufnahmetasche in Explosionsdarstellung,
- Figur 6
- einen Schnitt gemäß der Linie A - A aus Figur 5 durch die Aufnahmetasche des Wandelementes,
- Figur 7a und 7b
- die in Figur 6 dargestellte Wandtasche nach Fixierung eines Boden- elementes, sowie
des darüber angeordneten Wandelementes,
- Figur 8
- eine perspektivische Darstellung einer Seitenwand des Wandelementes betrach- tet von
der Innenseite aus,
- Figur 9
- die Fixierung eines Wandelementes an einem Bodenelement, welches in einem Sockel angeordnet
ist, in perspektivischer Darstellung,
- Figur 10 a-c
- verschiedene Stützelemente in perspektivischer Darstellung,
- Figur 11
- Aufsetzen eines Bodenelementes nach Fixierung eines Stützelementes an bei- den Seitenwänden
des Wandelementes,
- Figur 12
- Zuschnitt eines Warentrays und
- Figur 13
- Wandelement mit zugeordnetem Warentray im ausgezogenen Zustand.
[0052] Figur 1 zeigt ein Warendisplay 1, das mehrere Wandelemente 2 und Bodenelemente 3
aufweist. Das unterste Bodenelement 3 bildet die Oberseite eines Sockels 4, der wiederum
auf einer Palette 5 steht. Die einzelnen Wandelemente 2 sind aufeinander gestapelt
und werden durch das zwischen den Elementen angeordnete Bodenelement voneinander beabstandet.
Das Bodenelement bildet hierbei eine umlaufende Stoßkante 6 zwischen den Wandelementen
2.
[0053] Jedes Wandelement umfasst in der gezeigten Ausführungsform jeweils zwei Seitenwände
7 und eine Rückwand 8'. Die Seitenwände 7, 7' und die Rückwand 8' sind jeweils über
eine vertikal verlaufende Knicklinie 9 miteinander verbunden.
[0054] An der Vorderseite jedes Bodenelementes ist ein Trayelement 10 angeordnet, dessen
Vorderseite 11 eine vordere Begrenzung jedes einzelnen Warenfachs bereitstellt.
[0055] Im Folgenden werden die Zuschnitte der einzelnen Bauelemente, sowie die Besonderheiten
der Bauelemente in Alleinstellung näher erläutert.
[0056] Figur 2 zeigt den Zuschnitt des Bodenelementes 3. Im Einzelnen umfasst das Bodenelement
3 eine Oberseite 12, sowie eine Unterseite 13. Die Ober- und die Unterseite sind über
zwei parallel zueinander angeordnete Faltlinien 14 miteinander verbunden, und können
aufeinander geklappt werden. Zwischen den voneinander beabstandeten Faltlinien 14
entsteht so eine vordere, sichtbare Stoßkante. Beidseitig schließen sich sowohl an
die Oberseite 12 wie auch an die Unterseite 13 mittlere Materiallagen 15, 16 an, die
jeweils durch Knicklinien 17, 18 von der Oberseite bzw. der Unterseite getrennt sind.
Die Breite jeder mittleren Lage 15, 16 ist so gewählt, dass diese beidseitig an den
Knickkanten 17, 18 auf die Ober- bzw. Unterseite geklappt werden können, ohne dass
hier ein Materialüberschuss vorgesehen ist. Vorzugsweise kann hier eine Spalte zwischen
den einzelnen Seitenelementen vorgesehen sein, um ausreichend Materialspiel zur Verfügung
zu stellen.
[0057] Im Bereich der Mittelelemente 15 der Unterseite 13 sind Stegelemente 19 ausgebildet,
welche sich von der Unterseite aus bis in den Bereich des Mittelelementes erstrecken.
Hierbei sind die Stegelemente 19 im Wesentlichen rechteckig ausgebildet, wobei die
im Bereich der Unterseite parallel zur Knickkante 17 verlaufende Schamierkante 23
etwas zu der Knickkante 17 versetzt angeordnet ist. Das Stegelement 19 ist zusätzlich
mit einer Durchtrittsöffnung 20 ausgebildet, welche im Wesentlichen rechteckig mit
abgerundeten Ecken ausgebildet ist. Die Durchtrittsöffnung 20 ragt weiter in den Bereich
der Unterseite 13 hinein , als die Scharnierlinie 23. Ferner ist an der hinteren Außenkante
der Unterseite ein entsprechendes Stegelement 19 mit Durchtrittsöffnung 20 ausgebildet,
wobei das Stegelement im Bereich der hinteren Außenkante länger, jedoch mit der gleichen
Höhe ausgebildet ist.
[0058] An der Knicklinie 18 zwischen dem Mittelelement 16 und der Oberseite 12 ist mittig
jeweils eine Aussparung 21 vorgesehen, die sich jeweils an der Knicklinie 18 gespiegelt,
in das Mittelelement 16 bzw. das Oberteil 12 erstreckt. Die Aussparung umfasst hierbei
zwei parallel zu der Knicklinie 18 verlaufende Außenkanten, sowie Seitenwände, die
jeweils im Bereich der Knicklinie 18 aufeinandertreffen. Die beiden Seitenkanten laufen
ausgehend von der Außenkante aufeinander zu, so dass der Abstand zwischen den Seitenkanten
im Bereich der Knicklinie 18 geringer ist als im Bereich der Außenkante. Die Aussparung
weist folglich die Form eines Rechteckes mit beiderseitig eingedrückten Seitenkanten
auf.
[0059] Zur Fertigstellung des Bodenelementes werden zunächst die Mittelelemente 15 und 16
auf die Unterseite 13 und die Oberseite 12 geklappt und mit dieser verklebt. Da die
Außenkante der Stegelemente 19 als Schnittkante ausgebildet ist, werden die Stegelemente
während des Klappvorganges aus den Mittelelementen 15 gelöst und erstrecken sich weiterhin
in einer Ebene zu der Unterseite 13. Die Aussparungen 21 liegen bündig aufeinander
und weisen nunmehr die Form eines Trapezes auf, mit einer breiteren Grundseite, parallel
zu der Knicklinie 18 verlaufend, sowie einer schmaleren Grundseite, die in Verlängerung
der Knicklinie 18 gebildet wird. Da die Seitenkante des Bodenelementes durch die Knickkanten
17 und 18 gebildet werden, sind die Kanten abgerundet und es besteht keine Verletzungsgefahr.
In einem zweiten Schritt wird dann die Oberseite an den Knicklinien 14 auf die Unterseite
13 geklappt. Die beiden parallel zueinander verlaufenden Knicklinien gewährleisten,
dass den zusätzlichen zwischen der Unterseite und der Oberseite angeordneten Mittelelementen
Rechnung getragen wird. Im Bereich der Oberseite, sowie den Mittelelementen 15 und
16 sind zusätzlich Ausnehmungen 22, sowie 22' vorgesehen, welche notwendig sind, um
ein Abwinkeln des Stegelementes 19 im Bereich der hinteren Kante der Unterseite 13
zu gewährleisten. In Figur 3 ist in perspektivischer Darstellung der aus dem Zuschnitt
gemäß Figur 2 hergestellte Boden gezeigt, wobei die Stecklaschen 19 bereits nach unten
abgeklappt wurden.
[0060] Auch jedes Wandelement wird vierlagig aus einem einstückigen Zuschnitt hergestellt.
Ein entsprechender Zuschnitt ist in Figur 4 gezeigt. Hierbei sind nur im Bereich der
Außenseite die beiden Seitenwände 7 mit der Rückwand 8 über Knicklinien 9 verbunden.
Die weiteren Materiallagen sind jeweils an der Ober- bzw. der Unterkante der Seitenwände
bzw. der Rückwand angeordnet, wobei jedoch keine Verbindung zwischen den Elementen
einer einzelnen Lage existiert.
[0061] Wie auch bei dem Zuschnitt des Bodens 3, ist die Außenseite der Rückwand 8 bzw. der
Seitenwände 7 über zwei parallel zueinander verlaufende Knicklinien 30 voneinander
getrennt. Hierbei wird jede unmittelbar an die außen angeordnete Seitenwand 7 bzw.
Rückwand 8 angrenzende Knicklinie 30 durch ein sich bis zur parallel verlaufenden
Knicklinie ausgebildeten Vorsprung 31 unterbrochen, der von einer Schnittkante abgegrenzt
wird. Die Knicklinie 30 bildet hierbei die Oberkante der Seitenwände 7 bzw. der Rückwand
8. Werden die inneren und äußeren Seitenwände bzw. Rückwände aufeinander geklappt,
stehen die Vorsprünge 31 über die Oberkante hervor. Die durch den Vorsprung 31 im
Bereich der Oberkante zwischen den beiden Knicklinien 30 erzielte Durchtrittsöffnung
bildet im Einsatz die Oberseite der Aufnahmetasche.
[0062] Im Bereich der die Innenseite bildenden Seitenwände 7 ist an die Knicklinie 30 angrenzend
eine Durchtrittsöffnung 32 ausgebildet, welche später zur Fixierung des Stützelementes
dient. Die Durchtrittsöffnung 32 weist hierbei einen parallel zu der Knicklinie 30
angeordneten Außenkantenbereich 33 auf.
[0063] An der Unterkante der außen angeordneten Seitenwände 7', sowie der Rückwand 8 sind
Steglaschen 34 ausgebildet, welche sich im Wesentlichen rechteckig nach unten erstrecken.
Diese Stegelemente 34 sind in etwa mittig im Bereich der Unterkante angeordnet und
mit abgerundeten Ecken ausgebildet. An die Unterkante 35 der äußeren Seitenwände 7,
sowie der Rückwand 8 schließen sich noch Zwischenseitenwände 36, sowie eine Zwischenrückwand
37 an. Um diese Zwischenseitenwände 36, sowie die Zwischenrückwand 37 zwischen den
äußeren und inneren Seitenwänden und Rückwänden anzuordnen, ist die untere Kante 35
als Faltkante ausgebildet. Die Unterkante 35 der Seitenwände 7, sowie der Rückwand
8 bildet hierbei auch gleichzeitig die Unterkante der Zwischenseitenwände 36 und der
Zwischenrückwand 37. Die Oberkante 38 der Zwischenseitenwände 36, sowie der Zwischenrückwand
37 ist mit Ausnehmungen 39 ausgebildet, welche bezüglich der Position und der Form
den Steglaschen 34 entsprechen, sich jedoch nicht so tief in die Zwischenwände hineinerstrecken,
d.h. eine geringere Höhe aufweisen als die Steglaschen 34.
[0064] Die Unterkante 40 der inneren Seitenwände 7', sowie der inneren Rückwand 8' wird
von einer Faltlinie 40 gebildet, über welche die inneren Seitenwände 7', sowie die
innere Rückwand 8' mit einer weiteren Zwischenseitenwand 36', sowie Zwischenrückwand
37' verbunden ist. Die Zwischenrückwände 37' weisen ebenfalls eine Stecklasche 34
auf, welche sich in den Bereich der inneren Seitenwände 7' erstreckt. Alle Stecklaschen
34 sind hierbei an ihrer Außenkante durch eine Schnittlinie von dem Material abgetrennt
und können von diesem während der Faltung getrennt werden. Die Oberkante der Zwischenseitenwände
36', sowie der Zwischenrückwand 37' ist ebenfalls mit Ausnehmungen 41 versehen, welche
jedoch eine geringere Höhe als die Ausnehmungen 39 aufweisen, sich jedoch über einen
breiteren Bereich der Oberkante der Zwischenseitenwände 36', sowie der Zwischenrückwand
37' erstrecken.
[0065] Die inneren und äußeren Seitenwände 7, 7', sowie die inneren und äußeren Rückwände
8, 8' sind in etwa mit der gleichen vertikalen Höhe ausgebildet, wohingegen die Zwischenseitenwände
36, 36', sowie die Zwischenrückwände 37, 37' mit einer geringeren vertikalen Höhe
ausgebildet sind. Hierbei ist die Höhe der Zwischenseitenwände 36', sowie der Zwischenrückwand
37' die Geringste.
[0066] Um das Wandelement zu fertigen, werden zunächst die Zwischenseitenwände 36, 36',
sowie die Zwischenrückwände 37, 37' auf die äußeren und inneren Seitenwände gefaltet
und mit diesen verklebt. Die Stegelemente 34 erstrecken sich nach der Faltung jeweils
über die Faltlinie 35 bzw. Faltlinie 40, welche die Unterkanten bilden, hinaus. Anschließend
werden die inneren und äußeren Seitenwände 7, 7', sowie die inneren und äußeren Rückwände
8, 8' aufeinander gefaltet und miteinander verklebt. Die Oberkante wird folglich durch
die parallel zueinander verlaufenden Knicklinien 30 gebildet, ist jedoch im Bereich
der Vorsprünge 31 von schlitzförmigen Öffnungen durchtrennt.
[0067] Die Anordnung der Ausnehmungen 39 und 41, sowie des Stegelementes 31 ist in Figur
5 schematisch als Explosionsdarstellung gezeigt. Hierbei bilden diese Elemente zusammen
die Aufnahmetasche im Bereich der Seitenwand 7, 7'.
[0068] In Figur 5 sind zur besseren Erläuterung die einzelnen Materiallagen als separate
Lagen dargestellt, d.h. die innere und äußere Seitenwand ist nicht über die Rilllinien
30 miteinander verbunden. Im aufeinanderliegenden, miteinander verklebten Zustand
ist die Anordnung der Lagen zueinander im Bereich der Aufnahmetasche als Schnitt entlang
der Linie A - A in Figur 6 dargestellt. Aus Figur 6 wird die Position der einzelnen
Lagen relativ zueinander deutlich.
[0069] Um die einzelnen Elemente miteinander zu verbinden, werden zunächst die Stegelemente
des Bodens 3 in die Aufnahmetasche, d.h. in Ausnehmungen 41 der Zwischenseitenwand
36' eingeführt, wie im Schnitt in Figur 7a dargestellt. Hierbei ist der Boden, sowie
das Stegelement zur besseren Unterscheidbarkeit schraffiert dargestellt. Aus Figur
7a wird deutlich, dass die Durchtrittsöffnung 20 im Bereich des Stegelementes 19 der
vertikalen Tiefe der Ausnehmung 39 im Bereich der Zwischenseitenwand 36 entspricht,
so dass die Durchtrittsöffnung 20 zusammen mit der Ausnehmung 39 einen weiteren Aufnahmebereich,
welcher ein Teil der Aufnahmetasche ist, bildet. Da Figur 7 nur eine Schnittdarstellung
zeigt, wird festgehalten, dass die Durchtrittsöffnung 20 auch in der Breite der Ausnehmung
39 entspricht.
[0070] Figur 7b zeigt schließlich die Fixierung eines darüber angeordneten weiteren Wandelementes
2 innerhalb der Aufnahmetasche. Hierbei sind die geschnittenen Elemente des zusätzlichen
Wandelementes zur besseren Verdeutlichung mit einer anderen Schraffierung dargestellt.
Aus Figur 7a und 7b wird deutlich, dass die Stegelemente 34 der äußeren Seitenwände
7, sowie der Zwischenseitenwände 36' durch eine Materiallage, d.h. die Zwischenseitenwand
36, voneinander getrennt sind, so dass zwischen diesen ein Spalt vorhanden ist. Werden
diese Stegelemente 34 in die Aufnahmetaschen des darunter angeordneten Wandelementes
2 eingeführt, in welchen bereits das Stegelement 19 angeordnet wurde, ist es notwendig,
dass die beiden Stegelemente leicht aufeinander zu bewegt werden, da die Aufnahmetasche
von den beiden mittleren, unmittelbar aneinander grenzenden Materiallagen des unteren
Wandelementes gebildet wird. Die leicht nach außen gerichtete Kraft der beiden Stegelemente
34 sorgt hier für eine zusätzliche Sicherung des oberhalb angeordneten Wandelementes
an dem unteren Wandelement. Gleichzeitig wird deutlich, dass eine Steglasche 34 unmittelbar
auf die Innenkante des Stegelementes 19 im Bereich der Durchtrittsöffnung 20 drückt,
und so die Position des Stegelementes 19 in der Aufnahmetasche fixiert.
[0071] Das Einführen der Stegelemente 34 in die Aufnahmetasche des unteren Wandelementes
2 wird durch die im Bereich der Aufnahmetasche angeordneten Aussparungen 21 erleichtert,
da einerseits die Stegelemente 34 durch die hinterschnittenen Kanten der Aussparung
21 aufeinander zu bewegt werden, andererseits auch seitliches Wegdriften der Steglaschen
34 unterbunden wird. Gleichzeitig werden die Steglaschen durch die Aussparungen fixiert
und anschließend an der Innenseite der äußeren Materiallage 7 der äußeren Seitenwände
gehalten.
[0072] Figur 8 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Seitenwand, wobei von oben auf
die Innenseite geblickt wird. Das Stegelement 31 bildet hierbei eine Anstoßkante für
das Bodenelement 3, welches so ohne großen Aufwand direkt in der gewünschten Position
fixiert werden kann.
[0073] Figur 8 zeigt insbesondere ein weiteres Element im Bereich der Oberkante der Seitenwände,
welche in dem von der Rückwand abgewandten Bereich der Seitenwand ausgebildet ist.
Hierbei handelt es sich um ein Vertiefungselement 43, welches im Bereich der inneren
drei Materiallagen 36', 36, 7' gebildet wird, und zur Aufnahme und Fixierung eines
Stützelementes dient. Das Vertiefungselement 43 wird im Wesentlichen durch die dreieckige
Ausnehmungen 42 im Bereich der Zwischenseitenwand 36, sowie die trapezförmige Ausnehmung
33 im Bereich der inneren Seitenwand 7' gebildet, da sich die Zwischenseitenwand 36'
nicht bis zur Höhe des Vertiefungselementes 43 erstreckt und somit keinen Materialanteil
in diesem Bereich bereitstellt. Die Anschlagkante 33 im Bereich der inneren Seitenwand
7' verläuft parallel zu der Oberkante 30' der Seitenwand, d.h. parallel zur Faltkante
30.
[0074] Im Folgenden wird kurz schematisch das Zusammenstecken eines erfindungsgemäßen Warendisplays
erläutert.
[0075] Zunächst wird ein Bodenelement 3 in einen Sockel 4 eingeführt, welcher aus vier ringförmig
geschlossenen Wandabschnitten besteht. Das Bodenelement 3 verschließt den Sockel und
bildet dessen Oberseite. Hierbei erstrecken sich die Wandabschnitte des Sockels 4
bis über die horizontalen Kanten des Bodenelementes, so dass die an der hinteren und
seitlichen Kanten des Bodenelementes bereitgestellten Aufnahmeöffnungen 21, 22 seitlich
von den Wandabschnitten des Sockels begrenzt werden. In diese Aufnahmeöffnungen werden
anschließend die Steglaschen 34 des untersten bzw. ersten Wandelementes 2 eingeführt.
Während die an den Seitenwänden des Wandelementes 2 angeordneten Steglaschen in erste
Linie von den hinterschneidenden Kanten der Aufnahmeöffnungen 21 gehalten werden,
wird die Steglasche der Rückwand zwischen der Innenseite eines Wandabschnittes des
Sockel und der Aufnahmeöffnung 22 gehalten und so in dieser Position fixiert.
[0076] Sofern das Warendisplay für schwere Produkte beabsichtigt ist, kann ein Wandelement
verwendet werden, welches zusätzlich die Vertiefungen 43 zur Aufnahme eines Stützelementes
44 aufweist. Verschiedene Formen eines entsprechenden Stützelementes sind in den Figuren
10a bis 10c dargestellt. Im Einzelnen kann das Stützelement im Querschnitt rechteckig,
rund oder L-förmig ausgebildet sein, wobei die geschlossenen Körper im Allgemeinen
als Hohlkörper ausgebildet sind. An jedem Endbereich des Stützelementes 44 ist ein
Schlitz 45 ausgebildet, welcher sich über ein vorbestimmtes Maß in das Stützelement
hinein erstreckt. Die Breite des Schlitzes 45 entspricht hierbei der Dicke einer Materiallage
der Seitenwand 7. Ferner ist der Schlitz 45 mit solch einem Abstand von jedem Ende
des Stützelementes beabstandet, dass der Abstand höchstens zwei Materiallagen entspricht.
Auf diese Weise wird gewährleistet, dass ein entsprechendes Stützelement in das Vertiefungselement
43 eingelegt werden kann.
[0077] In Figur 11 ist perspektivisch das Fixieren des Bodenelementes 3 an einem darunter
angeordneten Wandelement 2 dargestellt. Hierbei wurde zuvor ein Stützelement 44 mit
beiden einander gegenüberliegenden Seitenwänden verbunden. Es wird deutlich, dass
dieses Stützelement im Wesentlichen bündig mit der Oberkante 30' der Seitenwände abschließt.
Auf diese Weise wird gewährleistet, dass das Bodenelement bündig auf der Oberkante
30' aufliegen kann. Zunächst wird das Steckelement 19 im Bereich der hinteren Außenkante
des Bodenelementes in die Aufnahmetasche im Bereich der Rückwand 8 des Wandelementes
eingeführt. Im Gegensatz zu den Aufnahmetaschen im Bereich der Seitenwände ist hierbei
die Aufnahmetasche nur im Bereich einer einzelnen Materiallage ausgebildet, so dass
das Steckelement 19 einfach und leicht fixiert werden kann. Nach Einführen des hinteren
Stegelementes 19 wird das Bodenelement 3 nach unten geklappt, wobei die Stegelemente
19 an der Scharnierlinie 23 senkrecht nach unten geklappt sind und direkt in die Aufnahmetaschen
im Bereich der Seitenwände eingeführt werden können.
[0078] Anschließend kann ein weiteres Wandelement 2 auf das Bodenelement 3 aufgesetzt werden
und durch Einführen der Stecklaschen mit diesem, sowie mit dem darunter angeordneten
Wandelement 2 verbunden werden.
[0079] Werden die Stützelement 44 zusätzlich mitverwendet, liegt der vordere Bereich jedes
Bodenelements 3 auf dem Stützelement auf, wodurch das Gesamtgewicht der Lage deutlich
erhöht werden kann. Durch Einführen der Stützelemente 44 kann eine Obergrenze je Lage
von bis zu 30kg erzielt werden, im Gegensatz dazu beträgt die Obergrenze jeder Lage
ohne Stützelement ca. 12kg.
[0080] Wie in Figur 1 dargestellt, kann jedes Bodenelement an der Vorderkante durch ein
zusätzliches Trayelement 5 mit einer Vorderwand 11 versehen werden, welche sich nur
über eine vorbestimmte Höhe erstreckt, und mehr als Sicherheitsleiste dient.
[0081] Der Zuschnitt eines entsprechenden Warentrays, welches zwischen dem Bodenelement
3 und der Unterkante eines Wandelementes 2 eingeführt wird, ist in Figur 12 dargestellt.
Das Warentray 10 umfasst einen Boden 51, Seitewandabschnitt 52, sowie Vorderwand 11,
11'. Die Vorderwand ist hierbei doppelwandig ausgebildet, wobei die einzelnen Vorderwandabschnitte
über eine Knickkante 54 voneinander getrennt sind und aufeinander gelegt werden. Um
die beiden Vorderwände zu fixieren, ist die Außenkante der Vorderwand mit Rastelementen
55 versehen, welche in entsprechende Rastöffnungen 56 im Bereich des Bodens einrasten
können. Um die Seitenwände 52 zu fixieren, können zwischen die beiden Lagen der Vorderwand
Seitenwandabschnitte 57 eingeführt werden, welche sich an eine Seitenkante der Seitenwandabschnitte
anschließen.
[0082] Der Boden des Warentrays ist mit zwei Bereichen unterschiedlicher Breite ausgebildet,
wobei der von der Vorderwand 11 abgewandte Bereich schmaler ausgebildet ist als der
unmittelbar an die Vorderwand angrenzende Bereich. Wie in Figur 12 oder 13 dargestellt,
wird das Trayelement 50 mit dem schmaleren Bereich voran zwischen den Seitenwänden
7 des Wandelementes 2 eingeführt. Die Breite des schmaleren Bereichs entspricht hierbei
in etwa dem Abstand der beiden Seitenwände zueinander. Da die hinteren Eckbereiche
abgerundet ausgebildet sind, kann das Warenelement ohne große Fixierung leicht eingeführt
werden. Der sich an den schmaleren Bereich anschließende breitere Bereich des Bodens
weist eine Breite auf, die dem Abstand der Position der mittleren Materiallagen zueinander
entspricht, d.h. dem Abstand zwischen den beiden Seitenwänden plus beiderseitig der
Breite zweier Materiallagen.
[0083] Die sich im Einsatz senkrecht nach oben erstreckenden Seitenwände, die mit einer
sich schräg nach unten erstreckenden hinteren Kante ausgebildet sind, werden beim
Einführen des Warentrays zwischen die aneinandergrenzenden Zwischenseitenwände 36,
36' des Wandelementes 2 eingeführt, und so fest zwischen diesen gehalten. Das Warentray
kann bis zum Anschlag eingeschoben werden, und je nach Bedarf wieder herausgezogen
werden.
[0084] Um einen besseren Zugriff auf die Waren zu ermöglichen, kann die vordere vertikale
Kante jeder Seitenwand mit konkaven Ausnehmungen versehen sein, die eine bessere Einsicht
auf den Warentray ermöglichen.
1. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) mit übereinander angeordneten steckbaren
Wandelementen (2) und dazwischen angeordneten Bodenelementen (3), dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Wandelement (2) an einer Unterkante (35, 40) wenigstens einer Stecklasche
(34), wenigstens ein Wandelement an einer Oberkante (30') wenigstens eine Aufnahmetasche
aufweist und das Bodenelement (3) an einer Unterseite (13) mit wenigstens einem Steckelement
(19) ausgebildet ist, wobei die Stecklasche (34) und das Steckelement (19) in die
Aufnahmetasche des darunter angeordneten Wandelementes (2) einführbar sind.
2. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckelement (19) mit einer Durchtrittsöffnung (20) ausgebildet ist, welche zusammen
mit der Aufnahmetasche des Wandelementes (2) den Aufnahmebereich für die Stecklasche
(34) eines darüber angeordneten Wandelementes (2) bildet.
3. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckelement (19) entlang einer unter einem vorbestimmten Abstand parallel zu
einer Außenkante (17) des Bodenelementes (3) verlaufenden Scharnierlinie (23) abklappbar
ist.
4. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb jedes Steckelementes (19) im Bereich des Bodenelementes (3) eine Aussparung
(21) ausgebildet ist, welche sich bis zu einer angrenzenden Außenkante des Bodenelementes
(3) erstreckt.
5. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (21) im Wesentlichen trapezförmig ausgebildet ist.
6. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenkanten der Aussparung (21) aufeinander zugeneigt sind, wobei die im Bereich
des Bodenelementes (3) liegende Grundseite länger als die von der Außenkante (18)
gebildete Grundseite ist.
7. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis
6, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Seitenkante (18) und ggf. der Rückkante eine Aussparung (21, 22) ausgebildet
ist.
8. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenelement (3) aus mindestens drei miteinander verbundenen Materiallagen gebildet
ist, wobei die einzelnen Materiallagen separate und/oder aufeinander gefaltete Materiallagen
sind.
9. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenelement (3) aus vier Materiallagen gebildet ist, wobei die Oberseite (12)
und die Unterseite (13) an einer als Faltkante (14) ausgebildeten Vorderkante miteinander
verbunden sind und die mittleren Lagen (15, 16) über wenigstens eine als Knickkante
(17, 18) ausgebildete Seitenkante an der Oberseite (12) und Unterseite (13) angeordnet
sind.
10. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das die Aussparung (21) nur im Bereich der beiden obersten Materiallagen ausgebildet
ist, und dass das Stegelement (19) durch das Material der beiden untersten Lagen gebildet
ist.
11. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das jedes Wandelement (2) zwei Seitenwände (7, 7', 36', 36) und eine sich zwischen
den Seitenwänden erstreckenden Rückwand (8, 8', 37, 37') aufweist.
12. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandelement (2) aus wenigstens drei miteinander verbundenen Materiallagen gebildet
ist, wobei die einzelnen Materiallagen separate Materiallagen und/oder aufeinander
gefaltete Materiallagen sind.
13. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das die Aufnahmetasche zur Aufnahme des Steckelementes (19) und der Stecklasche (34)
in wenigstens einer innen angeordneten Materiallage ausgebildet ist.
14. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandelement (2) einstückig und vierlagig ausgebildet ist.
15. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Materiallagen (36, 36') mit einer geringeren vertikalen Höhe als die
beiden äußeren Materiallagen (7, 7', 8, 8') ausgebildet sind.
16. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmetasche zur Aufnahme der Stecklasche (34) und des Steckelementes (19)
in den beiden inneren Materiallagen ausgebildet ist, wobei die Aufnahmetasche in jeder
Materiallage mit einer anderen vertikalen Tiefe und horizontalen Breite ausgebildet
ist.
17. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmetasche zur Aufnahme des Steckelementes (19) des Bodenelementes (3) in
der an die die Innenseite des Wandelementes bildende Materiallage angrenzenden Materiallage
ausgebildet ist.
18. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die die Aufnahmetasche des Steckelementes (19) bildende Materiallage mit einer geringeren
vertikalen Höhe als die anderen Materiallagen des Wandelementes (2) ausgebildet ist.
19. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass in der Oberkante der die Aufnahmetasche des Steckelementes (19) bildenden Materiallage
eine der Form des Steckelementes entsprechende Aussparung (41) vorgesehen ist.
20. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmetasche zur Aufnahme der Stecklaschen (34) des Wandelementes (2) in der
an die die Außenseite des Wandelementes bildende Materiallage angrenzenden Materiallage
ausgebildet ist.
21. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmetasche zur Aufnahme der Stecklasche (34) und die Durchtrittsöffnung (20)
des Steckelementes (19) die gleiche Form und Größe aufweisen.
22. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Stecklasche von zwei durch eine Materiallage getrennten Materiallage ausgebildet
ist.
23. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Stecklasche (34) wenigstens im Bereich der die Außenseite bildenden Materiallage
(7) nach unten erstreckt.
24. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe der Aussparung (21) des Bodenelementes (3) der Dicke dreier Materiallagen,
vorzugsweise der drei äußersten, des Wandelementes (2) entspricht.
25. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Stecklasche (34), das Steckelement (19) und die Aufnahmetasche mit abgerundeten
Ecken ausgebildet sind.
26. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 25, des Weiteren
umfassend ein Stützelement (46), welches sich zwischen den Seitenwänden (7, 7', 36,
36') des Wandelementes (2) erstreckt.
27. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass in der Oberkante der Seitenwände (7', 36) Vertiefungen (32, 42) zur Fixierung der
Stützelemente (46) ausgebildet sind.
28. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen (32, 42) nur im Bereich der drei der Innenseite zugeordneten Materiallagen
ausgebildet sind.
29. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (42) im Bereich der mittleren Materiallagen (36', 36) mit einer größeren
vertikalen Tiefe ausgebildet ist, als in der die Innenseite bildenden Materiallage
(7'), und dass die Vertiefung (32) im Bereich der die Innenseite bildenden Materiallage
(7') mit einer Auflagekante (33) ausgebildet ist.
30. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 26 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (46) im Querschnitt rund, viereckig oder L-förmig, vorzugsweise
als Hohlkörper, ausgebildet ist.
31. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 26 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (46) beidseitig einen Aufnahmeschlitz (45) aufweist.
32. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeschlitz (45) der Breite einer Materiallage des Wandelementes (2) entspricht
und höchstens der Dicke von zwei Materiallagen entsprechend von dem Ende des Stützelementes
(46) beabstandet ist.
33. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 32, des Weiteren
umfassend ein Trayelement, welches über einen vorbestimmten Bereich zwischen der Unterkante
der Seitenwände (7, 7', 36, 36') des Wandelementes (2) und der Oberseite (12) des
Bodenelementes (3) einführbar ist.
34. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass das Trayelement einen Boden, zwei Seitenwände und eine Vorderwand umfasst.
35. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach Anspruch 33 oder 34, dadurch gekennzeichnet, dass das Trayelement einstückig ausgebildet ist, wobei die Seitenwände und die Vorderwand
durch Knicklinien von dem Boden getrennt sind.
36. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 33 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden zwei Bereiche mit unterschiedlicher Breite aufweist, wobei der Bereich
mit geringerer Breite von der Vorderseite abgewandt angeordnet ist.
37. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des von der Vorderseite abgewandten Bereichs des Bodens des Warentrays
in etwa dem Abstand der beiden Innenseiten des Wandelementes entspricht.
38. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach Anspruch 36 oder 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des an die Vorderseite angrenzenden Bereichs des Bodens des Warentrays
in etwa dem Abstand der beiden Innenseiten des Wandelementes zuzüglich der Dicke vierer
Materiallagen des Wandelementes entspricht.
39. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass der Warentray aus einem Faltmaterial wie Karton, Wellpappe oder ähnlichem hergestellt
ist.
40. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikalen Vorderwände der Seitenwände (7, 7', 36, 36') des Wandelementes konkav
ausgebildet sind.
41. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 40, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Seitenwände (7, 7', 36, 36') des Wandelementes unterhalb der Aufnahmetasche
eine Durchtrittsöffnung ausgebildet ist.
42. Modulares mehrstöckiges Warendisplay (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 41, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Materiallagen jedes Wandelementes und jedes Bodenelementes zumindest
abschnittsweise verklebt sind.