[0001] Die gegenständliche Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verspritzen einer Flüssigkeit,
wie einer Reinigungsflüssigkeit oder einer Schmierflüssigkeit, auf das Siebband bzw.
auf das Filzband in einer Anlage zur Papiererzeugung mit einer Rohrleitung für die
Zufuhr der Flüssigkeit, welche mit Spritzdüsen ausgebildet ist, wobei sich innerhalb
der Rohrleitung eine Welle mit einer Reinigungseinrichtung für die Spritzdüsen bzw.
für die Innenwand der Rohrleitung befindet, weiters die Welle mit einer zylindrischen
Hülse ausgebildet ist, welche in einem an die Rohrleitung anschließenden Gehäuse angeordnet
ist, wobei die Hülse eine Kulissenführung sowie weiters ein Gewinde aufweist, welches
mit einer Stellspindel zusammenwirkt und wobei ein gegenüber dem Gehäuse quer verstellbarer
Bolzen od.dgl. vorgesehen ist, welcher in einer ersten Stellung in die Kulissenführung
hineinragt, wodurch bei einer Verdrehung der Stellspindel die Welle in Längsrichtung
der Rohrleitung verschiebbar ist.
[0002] Bei einer Vorrichtung zum Verspritzen von Flüssigkeiten, wie Reinigungsflüssigkeiten
oder Schmierflüssigkeiten, auf Siebbänder bzw. auf Filzbänder in einer Anlage zur
Erzeugung von Papier besteht das Erfordernis, innerhalb der Rohrleitung eine Reinigungseinrichtung
vorzusehen, durch welche die in der Rohrleitung befindlichen Spritzdüsen und die Innenwand
der Rohrleitung gereinigt werden können. Hierfür sind innerhalb der Rohrleitung Bürsten,
Schaber od.dgl. vorgesehen, welche entweder in Richtung der Rohrleitung verschiebbar
sind oder welche innerhalb der Rohrleitung verschwenkbar sind.
[0003] Hierbei ist es bekannt, dass sich die Reinigungseinrichtung auf einer verschiebbaren
Welle befindet und dass an die Rohrleitung ein sich in Achsrichtung der Rohrleitung
erstreckendes Gehäuse angeflanscht ist, in welchem sich eine Stellstange befindet,
welche einerseits mit der Welle starr verbunden ist und an welche andererseits eine
zylindrische Hülse anschließt, welche mit einer sich in deren Längsrichtung erstrekkenden
Kulissenführung sowie mit einem Innengewinde ausgebildet ist. In die Kulissenführung
ragt ein vom Gehäuse quer abragender Bolzen ein und dem Innengewinde ist eine Stellspindel
zugeordnet, welche mittels eines außerhalb des Gehäuses befindlichen Handrades verdrehbar
ist.
[0004] Durch eine Verdrehung des Handrades und damit der Stellspindel, deren Gewinde mit
dem Innengewinde der Hülse zusammenwirkt, wird die Hülse aufgrund der Kulissenführung
innerhalb des Gehäuses in dessen Längsrichtung verschoben. Durch diese Verschiebung
der Hülse werden auch die Stellstange und die mit dieser fest verbundene Welle, auf
welcher sich die Reinigungseinrichtung befindet, innerhalb der Rohrleitung in deren
Längsrichtung verschoben, wodurch die in dieser befindlichen Spritzdüsen gereinigt
werden.
[0005] An dem der Welle abliegenden Ende der Kulissenführung ist diese mit einem schräg
verlaufenden Abschnitt ausgebildet, wodurch aufgrund des in diese einragenden Bolzens
die Hülse und die Welle um etwa 45° verdreht werden, wodurch die Reinigungseinrichtung
von den Spritzdüsen weg verschwenkt wird. Es ist dies die Außerbetriebsstellung der
Reinigungseinrichtung, in welcher die Flüssigkeit den Spritzüsen zugeführt werden
kann.
[0006] Durch diese bekannte Vorrichtung erfolgt jedoch durch die Verschiebung der Reinigungseinrichtung
ausschließlich eine Reinigung der Spritzdüsen.
[0007] Es ist weiters eine Einrichtung bekannt, bei welcher das Handrad mit der Welle für
die Reinigungseinrichtung auf Verdrehung gekuppelt ist, wodurch die Reinigungseinrichtung
innerhalb der Rohrleitung verschwenkbar ist, sodass nicht nur die Spritzdüsen, sondern
auch die Innenwand der Rohrleitung gereinigt werden können. Allerdings ist es mit
dieser bekannten Einrichtung nicht möglich, die Reinigungseinrichtung in Längsrichtung
der Rohrleitung zu verschieben, weswegen den technischen Erfordernissen deshalb nicht
entsprochen wird, da für eine optimale Reinigung der Spritzdüsen eine Verschiebung
der Reinigungseinrichtung in Längsrichtung der Rohrleitung erforderlich ist.
[0008] Der gegenständlichen Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung
zu schaffen, bei welcher die Reinigungseinrichtung innerhalb der Rohrleitung sowohl
verschoben als auch beliebig verschwenkt werden kann, wobei sie längs der Innenwand
der Rohrleitung gleitet. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass ein
zweiter Bolzen od.dgl. vorgesehen ist, durch welchen die Stellspindel mit der zylindrischen
Hülse auf deren Verdrehung kuppelbar ist, wodurch nach Verstellung des ersten Bolzens
od.dgl. aus der Kulissenführung heraus die Welle durch die Stellspindel verdrehbar
ist.
[0009] Vorzugsweise ist der zweite Bolzen od.dgl., welcher sich in einer Querbohrung der
Stellspindel befindet, unter Wirkung einer Stellfeder auf radiale Verstellung hin
belastet, wobei er an das innere Ende des ersten Bolzens od.dgl. anliegt und nach
einer Verstellung des ersten Bolzens od.dgl. radial nach außen unter Wirkung der Stellfeder
in die Kulissenführung hineinragt.
[0010] Vorzugsweise ist der erste Bolzen od.dgl. in eine erste Stellung, in welcher er in
die Kulissenführung so weit einragt, dass sich der zweite Bolzen od.dgl. außerhalb
der Kulissenführung befindet, weiters in eine zweite Stellung, in welcher sich sowohl
der erste Bolzen od.dgl. als auch der zweite Bolzen od.dgl. innerhalb der Kulissenführung
befinden, und zudem in eine dritte Stellung, in welcher er sich außerhalb der Kulissenführung
befindet, einstellbar und in diesen Stellungen feststellbar.
[0011] Gemäß einer Ausführungsvariante weist der zweite Bolzen od.dgl., welcher in eine
Querbohrung der Stellspindel einsetzbar ist, eine solche Länge auf, dass er in die
Kulissenführung hineinragt. Dabei kann der erste Bolzen od.dgl. in eine erste Stellung,
in welcher er in die Kulissenführung hineinragt, und in eine zweite Stellung, in welcher
er sich außerhalb der Kulissenführung befindet, verstellbar sein. Insbesondere kann
die Wandung des Gehäuses mit einer Gewindebohrung ausgebildet sein, in welcher der
erste Bolzen od.dgl. einschraubbar und hierdurch in seiner Lage in Bezug auf die Kulissenführung
einstellbar ist.
[0012] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand von zwei in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
FIG.1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung, in axonometrischer Darstellung,
FIG.2 und FIG.2a eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in axialem
Schnitt und im Schnitt nach der Linie IIa-IIa der FIG.2, in einer ersten Betriebsstellung,
FIG.3 und FIG.3a die erste Ausführungsform in axialem Schnitt und im Schnitt nach
der Linie IIIa-IIIa der FIG.3, in einer zweiten Betriebsstellung,
FIG.4 und FIG.4a ein Detail der ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung, in axonometrischer Darstellung,
FIG. 5 die erste Ausführungsform in axialem Schnitt, in einer dritten Betriebsstellung,
FIG.5a das Detail B der FIG.5 in einem gegenüber dieser vergrößerten Maßstab,
FIG.5b das Detail B der FIG.5 in gegenüber dieser vergrößertem Maßstab und in einer
anderen Stellung,
FIG.5c die erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in axialem
Schnitt, in einer vierten Betriebsstellung,
FIG.6 eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, in axialem
Schnitt und in einer mittleren Betriebsstellung,
FIG.6a das Detail D der FIG.6, in einem gegenüber dieser vergrößerten Maßstab, sowie
FIG.6b und FIG.6c die zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, jeweils
in axialem Schnitt und in zwei weiteren Betriebsstellungen.
[0013] In FIG.1 ist eine mit Spritzdüsen 11 ausgebildete Rohrleitung 1 dargestellt, in welcher
sich eine Reinigungseinrichtung 2 befindet. An das linke Ende der Rohrleitung 1 schließt
eine Zufuhrleitung 12 an, über welche der Rohrleitung 1 eine Flüssigkeit, wie eine
Reinigungsflüssigkeit oder eine Schmierflüssigkeit, insbesondere Wasser, zugeführt
wird, welche durch die Spritzdüsen 11 auf ein Siebband oder auf ein Filzband in einer
Anlage zur Papiererzeugung ausgespritzt wird. An das rechte Ende der Rohrleitung 1
ist mittels eines Flansches 3 ein zylindrisches Gehäuse 10 angesetzt, in welchem sich
eine Stelleinrichtung für die Reinigungseinrichtung 2 befindet, wobei die Stelleinrichtung
durch ein Handrad 41 betätigbar ist. Weiters ist an die Rohrleitung 1 ein Stutzen
13 angeschlossen, in welchem sich ein durch einen Stellhebel 14 steuerbares Ventil
befindet. Über den Stutzen 13 kann während des Reinigungsvorganges eine Spülung der
Rohrleitung 1 erfolgen. Eine periodische Reinigung der Rohrleitung 1 ist deshalb erforderlich,
da sich in der der Rohrleitung 1 zugeführten Flüssigkeit Schmutzpartikel befinden
können, welche sich an der Innenseite der Spritzdüsen 11 ablagern, wodurch die Funktionsfähigkeit
der Spritzdüsen 11 beeinträchtigt wird oder welche sich an der Innenwand der Rohrleitung
1 ablagern, wodurch gleichfalls die Funktionsfähigkeit der Reinigungseinrichtung beeinträchtigt
wird.
[0014] Wie dies weiters aus den FIG.2 und FIG.2a ersichtlich ist, befindet sich die Reinigungseinrichtung
2 auf einer Welle 21, welche mit Abstandhaltern 22 und mit einem Träger 23 für eine
Bürste 24 ausgebildet ist, wobei die Bürste 24 am Träger 23 mittels eines Schraubbolzens
25 gehalten ist.
[0015] Die innerhalb des Gehäuses 10 befindliche Stelleinrichtung 4 weist eine Stellstange
42 auf, welche den Flansch 3 abgedichtet durchsetzt und welche mit der Welle 21 starr
verbunden ist. Innerhalb des Gehäuses 10 schließt an die Stellstange 42 eine mit dieser
fest verbundene zylindrische Hülse 43 an, welche mit einem Schlitz 44, einer Nut od.dgl.
ausgebildet ist, in welchen ein in das Gehäuse 10 eingeschraubter Bolzen 45 einragt.
An dem der Rohrleitung 1 abgewandten Ende des Schlitzes 44, welcher sich in Längsrichtung
der Hülse 43 erstreckt, ist dieser mit einem schräg zur Längsrichtung verlaufenden
Abschnitt 44a ausgebildet, welcher in einer die Hülse 43 durchsetzenden Bohrung mündet.
Weiters ist die Hülse 43 an ihrem der Rohrleitung 1 abgewandten Ende mit einem Innengewinde
46 ausgebildet. In die Hülse 43 ragt eine Stellspindel 47 ein, welche mit einem Außengewinde
48 ausgebildet ist, das mit dem Innengewinde 46 der zylindrischen Hülse 43 zusammenwirkt.
Auf die Stellspindel 47 ist das Handrad 41 aufgesetzt, durch welches die Stellspindel
47 verdrehbar ist.
[0016] Die Funktion dieser Vorrichtung ist wie folgt:
Durch eine Verdrehung des Handrades 41 wird die Stellspindel 47 verdreht. Hierdurch
werden mittels des Außengewindes 48 der Stellspindel 47 und des Innengewindes 46 der
Hülse 43 sowie aufgrund des in den Schlitz 44 einragenden Bolzens 45, wodurch eine
Kulissenführung gebildet ist, die Hülse 43 und die Stellstange 42 gegenüber dem Gehäuse
10 sowie die Welle 21 und mit dieser die Bürste 24 gegenüber der Rohrleitung 1 in
Richtung des Pfeiles A verschoben. Durch diese Verschiebung erfolgt mittels der Bürste
24 eine wirksame Reinigung der Sprühdüsen 11.
[0017] Am Ende dieser Stellbewegung gelangt der Bolzen 45 in den schräg verlaufenden Abschnitt
44a des Schlitzes 44, wodurch die Hülse 43, die Stellstange 42 und die Welle 21 um
etwa 45° verdreht werden. Diese Stellung der Welle 21 ist in den FIG.3 und FIG.3a
dargestellt. Hierdurch werden die Spritzdüsen 11 von der Bürste 24 freigegeben. Da
der Bolzen 45 am Ende des schrägen Abschnittes 44a des Schlitzes 44 in die dort befindliche
Bohrung 50 gelangt, ist eine weitere Verdrehung der Hülse 43 und damit eine Verschiebung
der Bürste 24 nicht mehr möglich.
[0018] Wie dies weiters in den FIG.4 und FIG.4a dargestellt ist, kann in das Gehäuse 10
zusätzlich zum Bolzen 45 ein weiterer Bolzen 51 eingesetzt werden, durch welchen die
Hülse 43 und die Stellspindel 47 miteinander auf Verdrehung kuppelbar sind.
[0019] Wie dies aus den FIG.5 und FIG.5a ersichtlich ist, ist die Stellspindel 47 an ihrem
dem Handrad 41 gegenüber liegenden Ende mit einem Fortsatz 47a ausgebildet, welcher
eine Querbohrung 52 aufweist, in welche der zweite Bolzen 51 einragt. Da sich der
Kopf 51a des zweiten Bolzens 51 in der Bohrung 50 befindet und weiters der erste Bolzen
45 mit einem Fortsatz 45a in eine im Kopf 51a des zweiten Bolzens 51 befindliche Bohrung
51b einragt, ist die Stellspindel 47 weder verdrehbar noch verschiebbar. Vielmehr
befindet sich die Reinigungseinrichtung in ihrer Außerbetriebsstellung.
[0020] Sobald demgegenüber, wie dies aus FIG.5b ersichtlich ist, der erste Bolzen 45 in
Richtung des Pfeiles C nach oben verstellt wird, wird der zweite Bolzen 51 vom ersten
Bolzen 45 freigegeben, wodurch die Stellspindel 47 verdrehbar ist. Da die Stellspindel
47 mittels des zweiten Bolzens 51 mit der Hülse 43, der Stellstange 42 und der Welle
21 auf Verdrehung gekuppelt ist, wird durch eine Verdrehung des Handrades 41 die Welle
21 über die Hülse 43 und die Stellstange 42 verdreht, wodurch die Bürste 23 längs
der Innenwand der Rohrleitung 1 verschwenkt wird.
[0021] Eine dieser weiteren Betriebsstellungen ist in FIG.5c dargestellt. Hierdurch können
sowohl die Spritzdüsen 11 als auch die Innenwand der Rohrleitung 1 gereinigt werden.
[0022] Somit ist eine Vorrichtung geschaffen, mittels welcher die in der Rohrleitung 1 befindliche
Reinigungseinrichtung 2 gegenüber der Rohrleitung 1 sowohl verschoben als auch beliebig
verschwenkt werden kann, wodurch an den Spritzdüsen 11 und an der Innenwand der Rohrleitung
1 befindliche Schmutzpartikel von den Spritzdüsen 11 und von der Innenwand der Rohrleitung
1 abgelöst werden.
[0023] Um diese Schmutzpartikel aus der Rohrleitung 1 zu entfernen, wird das im Stutzen
13 befindliche Ventil durch eine Verschwenkung des Handhebels 14 in seine Offenstellung
verstellt, wodurch die über die Leitung 12 zugeführte Flüssigkeit die Rohrleitung
1 durchsetzt und über den Stutzen 13 abfließt. Hierdurch werden in der Rohrleitung
1 befindliche Schmutzpartikel, welche mittels der Bürste 24 während des Reinigungsvorganges
von den Spritzdüsen 11 bzw. von der Innenwand der Rohrleitung 1 abgelöst worden sind,
durch den Stutzen 13 hindurch abgeführt.
[0024] Die anhand der FIG.6, FIG.6a, FIG.6b und FIG.6c erläuterte zweite Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform
dadurch, dass der in die im Fortsatz 47a der Stellspindel 47 vorgesehene Bohrung 52
eingesetzte zweite Bolzen 51 mit einer zwischen dem Fortsatz 47a und dem Bolzenkopf
51a befindlichen Druckfeder 53 ausgebildet ist und dass der erste Bolzen 45, welcher
in eine im Gehäuse 10 vorgesehene Bohrung 10a eingeschraubt ist, in drei unterschiedliche
Höhenlagen einstellbar ist.
[0025] In der in den FIG.6 und FIG.6a dargestellten Stellung ragen sowohl der Bolzen 45
als auch der zweite Bolzen 51 in die am Ende des Schlitzes 44 befindliche Bohrung
50 ein, wodurch die Stellstange 42 und die Welle 21 weder verdrehbar noch verschiebbar
sind und sich die Reinigungseinrichtung in ihrer Außerbetriebsstellung befindet.
[0026] In der in FIG.6b dargestellten Lage ragt der erste Bolzen 45 so weit in den Schlitz
44 ein, dass der zweite Bolzen 51 entgegen der Wirkung der Druckfeder 53 so verstellt
worden ist, dass sich der Bolzenkopf 51a außerhalb des Schlitzes 44 befindet. Es ist
die Anfangsstellung der Stellspindel 47 bzw. der Stellstange 21. Durch eine Verdrehung
des Handrades 41 erfolgt dabei durch die Kulissenführung eine Verschiebung der zylindrischen
Hülse 43, der Stellstange 42 und der Welle 21 bzw. eine Verschiebung der Bürste 24
in Längsrichtung der Rohrleitung 1.
[0027] Sobald, wie dies in FIG.6c dargestellt ist, der erste Bolzen 45 so weit nach oben
verstellt worden ist, dass er sich außerhalb der Bohrung 50 befindet, wogegen der
Bolzenkopf 51a unter Wirkung der Druckfeder 53 in die Bohrung 50 hineingelangt ist,
wird die Stellspindel 47 mit der zylindrischen Hülse 43 und über diese mit der Stellstange
42 und die Welle 21 auf Verdrehung gekuppelt. Sobald das Handrad 41 verdreht wird,
wird hierdurch die Bürste 24 längs der Innenwand der Rohrleitung 1 verschwenkt, wodurch
diese gereinigt werden kann.
[0028] Somit ist gleichfalls eine Vorrichtung geschaffen, mittels welcher die innerhalb
der Rohrleitung 1 befindliche Reinigungseinrichtung 2 sowohl verschoben als auch längs
der Innenwand der Rohrleitung 1 beliebig verschwenkt werden kann.
1. Vorrichtung zum Verspritzen einer Flüssigkeit, wie einer Reinigungsflüssigkeit oder
einer Schmierflüssigkeit, auf das Siebband bzw. auf das Filzband in einer Anlage zur
Papiererzeugung mit einer Rohrleitung (1) für die Zufuhr der Flüssigkeit, welche mit
Spritzdüsen (11) zum Ausspritzen der Flüssigkeit ausgebildet ist, wobei sich innerhalb
der Rohrleitung eine Welle (21) mit einer Reinigungseinrichtung (2) für die Spritzdüsen
(11) bzw. für die Innenwand der Rohrleitung (1) befindet, weiters die Welle (21) mit
einer in einem an die Rohrleitung (1) anschließenden Gehäuse (10) angeordneten zylindrischen
Hülse (43) ausgebildet ist, welche eine Kulissenführung (44) sowie ein Gewinde (46)
aufweist, wobei das Gewinde (46) mit einer Stellspindel (47) zusammenwirkt und weiters
ein gegenüber dem Gehäuse (10) quer verstellbarer Bolzen (45) od.dgl. vorgesehen ist,
welcher in einer ersten Stellung in die Kulissenführung (44) hineinragt, wodurch bei
einer Verdrehung der Stellspindel (47) die Welle (42) in Längsrichtung der Rohrleitung
(1) verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Bolzen (51) od.dgl. vorgesehen ist, durch welchen die Stellspindel (47)
mit der zylindrischen Hülse (43) auf deren Verdrehung kuppelbar ist, wodurch nach
Verstellung des ersten Bolzens (45) od.dgl. aus der Kulissenführung (44) heraus die
Welle (21) durch die Stellspindel (47) verdrehbar ist.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bolzen (51) od.dgl., welcher sich in einer Querbohrung (52) der Stellspindel
(47) befindet, unter Wirkung einer Stellfeder (53) auf radiale Verstellung hin belastet
ist, wobei er an das innere Ende des ersten Bolzens (45) od.dgl. anliegt.
3. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach einer Verstellung des ersten Bolzens (45) od.dgl. radial nach außen der zweite
Bolzen (51) od.dgl. unter Wirkung der Stellfeder (53) in die Kulissenführung (44)
hineinragt.
4. Vorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bolzen (45) od.dgl. in eine erste Stellung, in welcher er in die Kulissenführung
(44) so weit einragt, dass sich der zweite Bolzen (51) od.dgl. außerhalb der Kulissenführung
(44) befindet, in eine zweite Stellung, in welcher sich sowohl der erste Bolzen (45)
od.dgl. als auch der zweite Bolzen (51) od.dgl. in der Kulissenführung (44) befinden,
und in eine dritte Stellung, in welcher er sich außerhalb der Kulissenführung (44)
befindet, einstellbar und in diesen Stellungen feststellbar ist.
5. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bolzen (51) od.dgl., welcher in eine Querbohrung (52) der Stellspindel
(47) einsetzbar ist, eine solche Länge aufweist, dass er in die Kulissenführung (44)
hineinragt.
6. Vorrichtung nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bolzen (45) od.dgl. in eine erste Stellung, in welcher er in die Kulissenführung
(44) hineinragt, und in eine zweite Stellung, in welcher er sich außerhalb der Kulissenführung
(44) befindet, verstellbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Patentansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung des Gehäuses (10) mit einer Gewindebohrung (10a) ausgebildet ist, in
welcher der erste Bolzen (45) od.dgl. einschraubbar ist und in unterschiedliche Lagen
einstellbar ist.