[0001] Die Erfindung betrifft eine Verpackung mit einer Verpackungseinlage zum lagemässigen
Fixieren von Gegenständen gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Derartige Verpackungseinlagen
dienen vor allem der Aufnahme von länglichen Gegenständen, wobei sie vor allem in
der Pharmaindustrie zum Verpacken von Ampullen, Fläschchen, Spritzen, Vials, etc.
eingesetzt werden.
[0002] Eine gattungsmässig vergleichbare Verpackung mit einer Faltschachtel und einer darin
eingesetzten Verpackungseinlage ist beispielsweise aus der
WO 98/15461 bekannt geworden. Die Verpackungseinlage enthält Stege, die jeweils als aus einer
Bodenebene aufgerichtete, dreieckförmige Hohlkörper ausgebildet sind. Die Verpackungseinlage
wird aus einem einzigen Zuschnitt gebildet, der nach einem Aufrichtvorgang am Schachtelboden
angeklebt wird. Die Stege weisen gegen eine Stegoberseite offene Ausschnitte auf,
in welche längliche Gegenstände ablegbar sind. Das Verpackungsgut lässt sich so aus
der Verpackung einfach entnehmen. Für bestimmte Anwendungen kann es jedoch erforderlich
sein, eine zu einfache Entnahme der Gegenstände zu verhindern. Weiterhin fehlt der
Verpackung auch eine so genannte "Garantiefunktion"; also die Anzeige, ob die Verpackung
seit dem erstmaligen Füllen und Verschliessen durch den Hersteller unangetastet geblieben
ist. Weiterhin eignet sich die Verpackung wenig für eine gruppenweise Handhabung.
Derartige Verpackungen spielen eine zunehmende Rolle. So kann es für bestimmte Applikationen
wichtig sein, verschiedene Wirkstoffe beispielsweise in Vials getrennt zu lagern,
diese jedoch zusammen zu verabreichen. Solche Vial-Paare können beispielsweise je
eine aktive Substanz und ein Lösungsmittel enthalten.
[0003] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile des Bekannten
zu vermeiden und insbesondere eine Verpackung der eingangs genannten Art zu schaffen,
mit der eine verbesserte lagemässige Fixierung der Gegenstände in einer Verpackungseinlage
erreicht werden kann und die mit einer Garantiefunktion ausgerüstet ist. Die Verpackung
soll weiter einfach in der Handhabung sein und insbesondere eine vorteilhafte gruppenweise
Lagerung von Gegenständen ermöglichen.
[0004] Diese oder andere Aufgaben werden mit einer Verpackung gelöst, die die Merkmale in
Anspruch 1 aufweist.
[0005] Erfindungsgemäss weist eine Verpackung eine Verpackungseinlage zum lagemässigen Fixieren
von Gegenständen auf, die wenigstens einen Steg und im Steg angeordneten Aussparungen
zur wenigstens teilweisen Aufnahme jeweils eines Gegenstands aufweist. Der Steg ist
dabei auf einem bodenseitigen Abschnitt fixiert. Für diesen bodenseitigen Abschnitt
wird nachfolgend der Einfachheit halber auch der Begriff "Bodenwandabschnitt" verwendet.
Weiter kann vorzugsweise der wenigstens eine Steg durch einen Deckenwandabschnitt
oder durch einen weiteren Abschnitt überdeckt sein. Dadurch, dass wenigstens der Bodenwandabschnitt
mit Sollreisslinien versehen ist, können abreissbare Verpackungseinheiten definiert
werden. Dadurch lässt sich eine Verpackungseinheit mit einem Gegenstand oder mit einer
Gruppe von Gegenständen von der Verpackungseinlage auf einfache Art und Weise abtrennen.
[0006] Zusätzlich oder alternativ kann die Verpackungseinlage wenigstens einen Steg und
im Steg angeordneten Aussparungen zur wenigstens teilweisen Aufnahme jeweils eines
Gegenstands aufweisen. Die Verpackungseinlage kann weiter einander gegenüberliegende
und miteinander verbundene oder verbindbare Abschnitte aufweisen, zwischen denen jeweils
ein Gegenstand oder eine Gruppe von Gegenständen angeordnet sind. Wenigstens die beiden
genannten Abschnitte können jeweils derart mit Sollreisslinien zum Vorgeben abreissbarer
Verpackungseinheiten versehen sein, so dass eine Verpackungseinheit mit einem darin
lagemässig fixierten Gegenstand oder mit einer Gruppe von darin lagemässig fixierten
Gegenständen von der Verpackungseinlage abtrennbar ist.
[0007] Die Verpackungseinlage kann sich bevorzugt zum lagemässigen Fixieren von sich in
einer Längsrichtung erstreckenden Gegenständen eignen. Die Verpackungseinlage kann
hierfür Abschnitte aufweisen, die jeweils in Längsrichtung verlaufen und an die die
in Längsrichtung sich erstreckenden Gegenstände anlegbar sind oder anliegen. Diese
Abschnitte können je nach Ausführungsform der Bodenwandabschnitt und der Deckenwandabschnitt
oder die einander gegenüberliegenden Seitenwandabschnitte sein.
[0008] Der wenigstens eine Steg kann quer zur Längsrichtung und bevorzugt etwa im rechten
Winkel zur Längsrichtung verlaufen. Für diese Richtung des Stegs wird nachfolgend
auch der Begriff "Stegrichtung " verwendet. Die Stege können im Querschnitt eine dreieckige,
trapezförmige oder rechteckige Profilform aufweisen. Dieses Profil kann sich zur Bildung
eines Hohlkörpers quer zur Längsrichtung (bzw. eben in Stegrichtung) erstrecken. Selbstverständlich
sind aber auch andere Ausgestaltungen von Stegen im Querschnitt denkbar. In Frage
kommt beispielsweise ein doppelwandiger, gegenüber einer Bodenebene aufgerichteter
Steg, dessen Stegseitenwände aufeinander liegen und miteinander verklebt sein können.
[0009] Vorteilhaft kann es sein, wenn jeder Abschnitt (d.h. je nach Ausführungsform wenigstens
der Bodenwandabschnitt und der Deckenwandabschnitt; oder die beiden Seitenwandabschnitte
und gegebenfalls der Bodenwandabschnitt) mit Sollreisslinien versehen ist. So können
einzelne Verpackungseinheiten auf einfache Art und Weise von der restlichen Verpackungseinlage
abgetrennt werden. Da der Bodenwandabschnitt und der Deckenwandabschnitt oder die
Seitenwandabschnitte einander gegenüberliegen und miteinander verbunden sind, ist
gleichzeitig auch eine vorteilhafte Lagerung der Gegenstände in der Verpackungseinlage
sichergestellt. Insbesondere kann mit dieser Anordnung auch gewährleistet werden,
dass ein Gegenstand oder eine Gruppe von Gegenständen auch noch in abgetrennten Verpackungseinheiten
sicher gelagert ist bzw. sind.
[0010] In einer vorteilhaften Ausführungsform können die Abschnitte (beispielsweise die
erwähnten Seitenwandabschnitte) einem gemeinsamen Zuschnitt zugeordnet sein. In diesem
Fall können die Abschnitte über weitere, durch Falz- oder Klapplinien von diesen getrennten
Abschnitten miteinander verbunden sein.
[0011] Alternativ können die eingangs beschriebenen Abschnitte aber auch durch separate
Teile aus Karton oder einem Kartonlaminat gebildet werden. Beispielsweise können Bodenwandabschnitt
und Deckenwandabschnitt als separate flächige Teile ausgestaltet sein. Bodenwandabschnitt
und Deckenwandabschnitt können über ein Zwischenteil miteinander verbunden sein, das
den oder die Stege vorgeben kann. Zum Fixieren der Verbindung kann Klebstoff eingesetzt
werden.
[0012] Zum Vorgeben von abreissbaren Verpackungseinheiten kann der wenigstens eine Steg
mit Sollreisslinien und/oder Schnittlinien versehen sein. Mit dieser Anordnung lassen
sich die Verpackungseinheiten besonders einfach von der Verpackungseinlage abtrennen.
[0013] Ein Steg kann sich in einer Stegrichtung über die Breite der Verpackungseinlage erstrecken.
Anstatt eines durchgehenden Stegs kann eine Anordnung von Stegen auch in einzelne
separate Stege (bzw. Stegsegmente) aufgeteilt sein, die sich jeweils nur über einen
Teil der Breite der Verpackungseinlage erstrecken können.
[0014] Auf dem Bodenwandabschnitt können mehrere separate Stege in Stegrichtung nebeneinander
angeordnet sein und die Sollreisslinien können zwischen den Stegen verlaufen.
[0015] Auf dem bodenseitigen Abschnitt oder auf dem Bodenwandabschnitt können separate Stege
versetzt zueinander angeordnet sein, wobei die Sollreisslinien dem Versatz der Stegsegmente
folgen. Besonders vorteilhaft können die Sollreisslinien etwa schlangenlinienförmig
ausgestaltet sein, wobei die Schlangenlinienform durch den Versatz der Stegsegmente
vorgegeben ist.
[0016] Auf dem Bodenwandabschnitt können einzelne, in Bezug auf die Stegrichtung voneinander
beabstandete Stege angeordnet sein sein. Dabei kann jeder Steg mit je einer gegen
eine Stegoberseite offene Aussparung zur Aufnahme eines Gegenstands versehen sein.
Im durch den Abstand zwischen zwei Stegen gebildeten Zwischenraum kann ein weiterer
Gegenstand aufnehmbar oder aufgenommen sein. Auf diese Weise kann die Lagerkapazität
einer Verpackung optimiert werden.
[0017] Zum Bilden von Zweiergruppen oder Gegenstandspaaren kann die Verpackungseinlage besonders
vorteilhaft vier hintereinander angeordnete Stege oder Stegsegmente aufweisen, die
jeweils in einem Abstand zueinander angeordnet sind, wobei jeweils zwei Stege bzw.
Stegsegmente je zur Lagerung eines Gegenstands dienen.
[0018] Eine vorteilhafte Ausführungsform kann sich weiter dadurch ergeben, wenn der wenigstens
eine Steg eine Mehrzahl von gegen eine Stegoberseite offene und durch die Aussparungen
vorgegebenen Ausschnitte zur Aufnahme jeweils eines Gegenstands aufweist. In diese
Ausschnitte lassen sich beispielsweise längliche Gegenstände einfach ablegen und liegend
darin lagern. Zum Versperren der gegen die Stegoberseite offenen Aussparungen kann
die Verpackungseinlage den an die Stegoberseite vorzugsweise festgeklebte Deckenwandabschnitt
als Abdeckung aufweisen. Der Deckenwandabschnitt (d.h. die Abdeckung) kann mit Sollreisslinien
zum Sicherstellen der Abtrennfunktion der Verpackungseinlage versehen sein.
[0019] Wenigstens ein Steg kann ein aus einer Bodenebene aufgerichteter Hohlkörper mit zwei
Stegseitenwänden und einer vorzugsweise parallel zur Bodenebene verlaufenden Stegoberseite
sein. Seitlich an den Stegseitenwänden können auf der Bodenebene angeordnete Befestigungsabschnitte
anschliessen, die vorzugsweise am Bodenabschnitt fixiert und vorzugsweise an diesem
festgeklebt sind. Dabei können die Befestigungsabschnitte mit Sollreisslinien und
alternativ mit Schnittlinien versehen sein, wobei diese Linien vorzugsweise kongruent
zu den dem Bodenwand- oder Deckenwandabschnitten zugeordneten Sollreisslinien verlaufen
können.
[0020] In einer alternativen Ausführungsform kann die Verpackungseinlage einen aus vorzugsweise
einem Zuschnitt gefertigten und durch Klebe- und Falzoperationen geschaffenen Profilkörper
aufweisen, der in Bezug auf einen Querschnitt ein Gegenstand oder eine Gruppe von
Gegenständen umgibt. Der Steg kann dabei integrierender Bestandteil des Profilkörpers
sein. Zum Verpacken von länglichen Gegenständen können die einander gegenüberliegenden,
mit Sollreisslinien versehenen Seitenwandabschnitte wie die Gegenstände in Längsrichtung
verlaufen.
[0021] Besonders vorteilhaft kann es sein, wenn der Profilkörper einen aus einer Bodenebene
aufgerichteten Steg aufweist, der im Querschnitt vorzugsweise dreieckig, trapezförmig
oder rechteckig ausgebildet ist. Der Steg kann den Innenraum des Profilkörpers dabei
in zwei Hohlräume aufteilen, wobei in Bezug auf den Querschnitt jedem Hohlraum je
ein Gegenstand zugeordnet ist. Zum Beispiel können so auf vorteilhafte Art und Weise
je Verpackungseinheit zwei Gegenstände zu einer Gruppe zusammengefasst sein.
[0022] Der Steg kann mit Aussparungen versehene Stegseitenwände aufweisen, wobei die Aussparungen
jeweils von einer Bodenebene ausgehend sich in Richtung einer Stegoberseite erstrecken
und wobei in den Aussparungen jeweils ein Gegenstand teilweise aufgenommen oder aufnehmbar
ist. Diese Ausgestaltung der Verpackungseinlage eignet sich insbesondere zur stehenden
Lagerung länglicher Gegenstände, wobei eine Stirnseite des Gegenstands (z.B. ein Fläschchenboden)
auf der Bodenebene aufliegen kann.
[0023] Weitere Vorteile können sich dadurch ergeben, wenn zur beidseitigen Fixierung der
Gegenstände im Bereich der Bodenebene an den Stegseitenwänden und an den Seitenwandabschnitten
jeweils einander gegenüberliegende Aussparungen angeordnet sind.
[0024] Auf der der Bodenebene gegenüberliegenden Seite können an den einander gegenüberliegenden
Seitenwandabschnitten jeweils Brückenabschnitte anschliessen, die aufeinander zugerichtet
sind und die durch einander überlappende Klebabschnitte miteinander verbunden sein
können. Für eine vorteilhafte lagemässige Fixierung der Gegenstände im Bereich der
der Bodenebene gegenüberliegenden Seite können die Brückenabschnitte mit Aussparungen
zur teilweisen Aufnahme jeweils eines Gegenstands versehen sein.
[0025] Die Verpackung kann eine vorzugsweise aus einem Zuschnitt bestehende Faltschachtel
enthalten, in der die Verpackungseinlage eingesetzt oder einsetzbar ist. Selbstverständlich
wäre es aber auch denkbar, die vorgängig beschriebene Verpackungseinlage ohne Faltschachtel
oder eine andere Umverpackung als Verpackung anzuwenden.
[0026] Eine vorteilhafte Ausführungsform kann sich dadurch ergeben, dass die Verpackung
eine vorzugsweise aus einem Zuschnitt bestehende Faltschachtel enthaltend einen Schachtelboden
aufweist. Der Schachtelboden kann dabei den Bodenwandabschnitt der Verpackungseinlage
bilden, an den die Befestigungsabschnitte der Stege vorzugsweise befestigt und besonders
bevorzugt geklebt sind. In dieser Anordnung lässt sich die Verpackungseinlage auf
vorteilhafte Art und Weise in einer Schachtel integrieren. Zusätzlich oder alternativ
kann der Schachtelboden derart mit Sollreisslinien ausgestaltet sein, dass die Verpackungseinlage
aus der Faltschachtel herausdrückbar ist. Selbstverständlich kann der Schachtelboden
durch alternative Gestaltungen andere Abtrenn-Arten vorgeben. Vorstellbar sind zum
Beispiel Lösungen mit Trennfäden oder durch Perforationslinien vorgegebene Abreissstreifen
zum Heraustrennen der Verpackungseinlage. Eine derartige Ausgestaltung des Schachtelbodens
kann auch für Verpackungen mit konventionellen Verpackungseinlagen vorteilhaft sein.
Für den letztgenannten Fall wäre es also nicht unbedingt erforderlich, Verpackungseinlagen
mit Perforationslinien zu versehen.
[0027] Weitere Einzelmerkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung der Ausführungsbeispiele und aus den Zeichnungen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäs- sen Verpackung mit einer Faltschachtel
und einer darin eingesetzten Verpackungseinlage,
- Fig. 2
- eine vergrösserte perspektivische Darstellung einer Verpackungseinheit, die von der
Verpackungseinlage ge- mäss Fig. 1 abgetrennt wurde,
- Fig. 3
- einen Zuschnitt für ein Zwischenteil, mit dem durch Aufrichten Stege für die Verpackungseinlage
gebildet werden können,
- Fig. 4
- einen Bodenabschnitt für die Verpackungseinlage in ver- kleinerter Darstellung,
- Fig. 5
- einen Zuschnitt für die Faltschachtel gemäss Fig. 1,
- Fig. 6
- eine perspektivische Darstellung einer Verpackung mit einer Faltschachtel und einer
darin eingesetzten Verpa- ckungseinlage gemäss einem zweiten Ausführungsbeispiel,
wobei jedoch eine Abdeckung von der Verpackungseinlage entfernt wurde,
- Fig. 7
- eine perspektivische Darstellung der Verpackungseinlage aus Fig. 6 (mit Abdeckung),
- Fig. 8
- eine perspektivische Darstellung einer Faltschachtel und einer daraus entnommenen
Verpackungseinlage für ei- ne Verpackung gemäss einem dritten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 9
- einen Zuschnitt für die Faltschachtel gemäss Fig. 8,
- Fig. 10
- eine Teilansicht eines Zuschnitts für eine Faltschach- tel mit einem gegenüber Fig.
9 modifizierten Schachtel- boden,
- Fig. 11
- einen Zuschnitt für einen Profilkörper einer Verpa- ckungseinlage, in einer gegenüber
Fig. 8 leicht modifi- zierten Form,
- Fig. 12
- einen Bodenabschnitt für die Verpackungseinlage gemäss Fig. 8,
- Fig. 13
- eine perspektivische Darstellung einer Verpackungsein- lage, gefertigt aus dem Zuschnitt
gemäss Fig. 11,
- Fig. 14
- eine perspektivische Darstellung einer Faltschachtel, in die die Verpackungseinlage
gemäss Fig. 13 einsetzbar ist
- Fig. 15
- eine perspektivische Darstellung eines weiteren Ausfüh- rungsbeispiels einer Verpackungseinlage,
und
- Fig. 16
- einen Querschnitt durch eine Verpackung mit einer Falt- schachtel und einer direkt
an einen Schachtelboden be- festigten Verpackungseinlage.
[0028] Figur 1 zeigt eine insgesamt mit 1 bezeichnete Verpackung mit einer quaderförmigen
Faltschachtel 2, deren Schachteldeckel geöffnet ist. In die Faltschachtel 2 ist eine
Verpackungseinlage 3 zum lagemässigen Fixieren von Gegenständen eingesetzt, von der
ein oberer, eine Abdeckung vorgebender Abschnitt 5 erkennbar ist. Mit 30 und 31 sind
liegend in der Verpackungseinlage gelagerte Gegenstände bezeichnet. Der nachfolgend
als Deckenwandabschnitt bezeichnete Abschnitt 5 ist mit vier, etwa schlangenlinienförmig
ausgestalteten Sollreisslinien 15 versehen, mit deren Hilfe die Verpackungseinlage
3 in einzelne Verpackungseinheiten aufteilbar ist. Eine erste Verpackungseinheit ist
mit 14 und eine benachbarte Verpackungseinheit ist mit 14' bezeichnet. Jeder Verpackungseinheit
sind jeweils zwei Gegenstände zugeordnet, die in Bezug auf eine Längsrichtung hintereinander
angeordnet sind (Längsrichtung ist mit einer Linie A angedeutet). Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel sind beispielhaft kleine Fläschchen gelagert, die dem Fachmann
auch unter der Bezeichnung "Vial" bekannt sind. Von den Fläschchen sind in Fig. 1
jeweils Fläschchendeckel für das Fläschchen 31 und Fläschchenboden für das Fläschchen
30 erkennbar. Die Fläschchenpaare sind also alternierend in unterschiedlicher Ausrichtung
nebeneinander angeordnet.
[0029] Aus Fig. 2, die eine einzelne, von der Verpackungseinlage abgetrennte Verpackungseinheit
betrifft, ist deutlich erkennbar, dass jeder Verpackungseinheit zwei Gegenstände zugeordnet
sind. Die sich in Längsrichtung A erstreckenden Fläschchen sind ersichtlicherweise
hintereinander angeordnet. Die Fläschchen sind in durch Aussparungen 10, 11 vorgegebenen
Auschnitten in den Stegen 6 und 7 aufgenommen. Die Stege 6 und 7 sind Teil einer Steganordnung,
die einzelne, jeweils einer Verpackungseinheit zugeordnete Stegsegmente enthält. Bei
den Stegen 6 und 7 handelt es sich um aus einer Bodenebene B aufgerichtete, quer zur
Längsrichtung A sich erstreckende Hohlkörper, wobei das Stegprofil des Stegs selbst
etwa trapezförmig und das Stegprofil des Stegs 7 etwa rechteckig ist. Die Stege 6
und 7 sind einem Zwischenteil zugeordnet, das mit einem unteren Abschnitt 4 fest verbunden
ist. Für diesen bodenseitigen Abschnitt 4 wird nachfolgend die Bezeichnung "Bodenwandabschnitt"
verwendet. Die Stege weisen weiter eine zum Bodenwandabschnitt 4 planparallele Stegoberseite
und zwei Stegseitenwände auf. Da die beiden Stege ähnlich ausgestaltet sind, ist in
Fig. 2 lediglich der Steg 6 im Detail bezeichnet (Stegoberseite: 16, Stegseitenwände:
17 und 18). An die Stegseitenwänden 17 und 18 schliessen seitlich Befestigungsabschnitte
19 und 20 an, die an den Bodenwandabschnitt 4 festgeklebt sind.
[0030] Fig. 2 zeigt sodann, dass die durch den Abtrennvorgang hervorgerufenen schlangenförmigen
Trennlinien der einander gegenüberliegenden Abschnitte 4 und 5 etwa kongruent zueinander
verlaufen. Ersichtlicherweise weist die Trennlinie in Längsrichtung verlaufende Teilabschnitte
und schräg verlaufende Teilabschnitte auf. Der mit 45 bezeichnete, in Längsrichtung
A verlaufende Teilabschnitt der Trennlinie liegt auf einer durch das stirnseitige
Ende des Stegs 6 vorgegebene Trennebene. Der mit 46 bezeichnete Teilabschnitt verläuft
ebenfalls in Längsrichtung und ist kongruent zur Stirnseite des Stegs 7 ausgebildet.
Die beiden weiteren Teilabschnitte 47 und 48 sind (in Fig. 2 nicht dargestellten)
Stegen zugeordnet, die versetzt zu den beiden Stegen 6 und 7 in der Verpackungseinlage
angeordnet sind (vgl. aber z.B. Fig. 6). Auch sie verlaufen jeweils kongruent zu stirnseitigen
Enden der ihnen zugeordneten Stege. Diese Stege sind der in Fig. 1 mit 14' bezeichneten
Verpackungseinheit zugeordnet.
[0031] In Fig. 3 ist ein Zuschnitt für ein Zwischenteil der Verpackungseinlage gezeigt,
aus dem die Stege durch einen Aufrichtvorgang erstellbar sind. Der Zuschnitt 32 besteht
vorteilhaft aus Karton oder einem Kartonlaminat. Die punktstrichlierten und doppelpunktstrichlierten
Linien entsprechen Falzlinien. Die strichlierten Linien stellen Perforationslinien
dar, wobei die im rechten Winkel zum Pfeil A verlaufenden Perforationslinien ein einfaches
Aufklappen beim Aufrichtvorgang der Stege ermöglichen. Lediglich die schräg verlaufenden
Perforationslinien 25, 26 und 27 sind als Sollreisslinien ausgestaltet. Die Sollreisslinien
ermöglichen ein Abtrennen einzelner Verpackungseinheiten. Die Sollreisslinien 25,
26 und 27 verlaufen kongruent zu den Sollreisslinien der Bodenwand- und Deckenwandabschnitte.
Die Perforationslinien sind auch in allen übrigen Figuren durch strichlierte Linien
angedeutet.
[0032] Im Zuschnitt ist eine Mehrzahl von Aussparungen angeordnet. Die Aussparungen 10 sind
dabei dem Steg bzw. Stegsegment (6) und die Aussparung 11 dem Steg bzw. Stegsegment
(7) zugeordnet (vgl. Fig. 2). Die weiteren Aussparungen 12 und 13 sind den versetzt
zu den vorgängig erwähnten Stegen bzw. Stegsegmenten zugeordnet. Zwischen zwei benachbarten
Stegsegmenten ist jeweils ein rechteckiger Ausschnitt im Zuschnitt 32 angeordnet.
Der mit 24 bezeichnete Ausschnitt bildet nach dem Aufrichtvorgang einen Zwischenraum,
der an den in Fig. 2 der mit 6 bezeichneten Steg anschliessen würde.
[0033] Fig. 4 betrifft eine Draufsicht auf einen Zuschnitt für den Deckenwandabschnitt 5,
der mit schlangenförmigen Sollreisslinien 15 versehen ist. Der (nicht dargestellte)
Bodenwandabschnitt ist - abgesehen von etwas grösseren Aussenabmessungen - in etwa
gleichartig ausgestaltet.
[0034] Fig. 5 zeigt einen Zuschnitt 22 für die Faltschachtel. Der Zuschnitt 22 weist einen
rechteckigen Abschnitt 21 auf, der den Schachtelboden bildet. Der Schachtelboden bildet
eine Auflagefläche für den Bodenwandabschnitt (4) der Verpackungseinlage (vgl. Fig.
2). Derartige Faltschachteln sind seit längerer Zeit bekannt und gebräuchlich, weshalb
auf eine detaillierte Erläuterung dieses Verpackungsteils verzichtet wird.
[0035] Fig. 6 betrifft eine Verpackung gemäss einem zweiten Ausführungsbeispiel, bei dem
die Verpackungseinlage gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel geringfügig verändert
ist. In Fig. 6 ist eine mit 1' bezeichnete Verpackungsanordnung gezeigt, die eine
Faltschachtel 2 und eine darin eingesetzte Verpackungseinlage enthält, wobei der Verpackungseinlage
jedoch die Abdeckung bzw. der Deckenwandabschnitt fehlt. In dieser Stellung (d.h.
ohne Abdeckung) könnten die Gegenstände auf einfache Art und Weise liegend in die
entsprechenden Aufnahmen in den Stegen der Verpackungseinlage abgelegt werden. In
Figur 6 sind gegen Stegoberseiten 16 offene und durch die jeweiligen Aussparungen
vorgegebene Ausschnitte zur Aufnahme jeweils eines Gegenstands erkennbar. Nachdem
die Verpackungseinlage befüllt wurde, kann die Abdeckung aufgelegt und mit der Verpackungseinlage
durch Kleben fest verbunden werden.
[0036] In Fig. 6 ist erkennbar, dass die in Bezug auf die Stegrichtung, die quer zur Längsrichtung
A verläuft, voneinander beabstandete separate Stege 6, 7, 8, 9 aufweist. Zwischen
den Stegen befindet sich ein Zwischenraum, in den jeweils ein Gegenstand aufnehmbar
ist. Beispielhaft sind die einzelnen Stege einer mittleren, in Querrichtung verlaufenden
Stegreihe mit 8, 8', 8" bezeichnet. Zwischen den Stegen 8 und 8' sowie 8'und 8" befindet
sich jeweils ein solcher Zwischenraum.
[0037] Fig. 7 zeigt eine Verpackungseinlage 3 enthaltend zwei planparallel zueinander verlaufende
und Sollreisslinien 15 aufweisende Abschnitte, und zwar der Bodenwandabschnitt 4 und
der Deckenwandabschnitt 5. Der Abstand zwischen den planparallel zueinander verlaufenden
Abschnitten 4 und 5 wird durch die Stege 6, 7, 8 und 9 überbrückt. Die in der Verpackungseinlage
2 lagemässig fixierten Gegenstände sind in Fig. 7 zum besseren Verständnis des Aufbaus
nicht dargestellt.
[0038] In Unterschied zu den vorangegangenen Ausführungsbeispielen ist in Fig. 8 eine Verpackung
mit einer Verpackungseinlage gezeigt, bei der die jeweils einer Verpackungseinheit
14 zugeordneten Paare von Gegenständen 30 und 31 nicht hintereinander, sondern nebeneinander
in einer stehenden Lagerung angeordnet sind. Dies wird in Fig. 8 durch die zueinander
etwa parallelen Längsachsen A
1 und A
2 veranschaulicht. Der Vial 30 erstreckt sich in Längsrichtung A
1, der Vial 31 erstreckt sich in Längsrichtung A
2. Die Verpackungseinlage 3 enthält fünf Verpackungseinheiten 14 bis 14
IV, wobei die mit 14 bezeichnete Verpackungseinheit von der restlichen Verpackungseinlage
14
I bis 14
IV abgetrennt wurde.
[0039] Die Verpackungseinlage weist einen Profilkörper 23 auf, der die nebeneinander angeordneten
Zweiergruppen von Gegenständen 30 und 31 umgibt. Im Innenraum ist ein im Querschnitt
dreieckiger Steg 6 angeordnet, der den Innenraum des Profilkörpers aufteilt. Der Profilkörper
23 weist zwei Seitenwandabschnitte 49 und 50 auf, die einander gegenüberliegen und
die parallel zu den Längsrichtungen A
1/A
2 verlaufen. Auf der mit B angedeuteten Bodenebene liegt der Bodenwandabschnitt 40,
auf dem die Klebabschnitte 19 und 20 des Profilkörpers 23 flächig anliegen und an
diesen festgeklebt sind. An den Abschnitten 49 und 50 schliessen jeweils als Brückenabschnitte
bezeichnete Abschnitte 33, 34 an, die schräg nach oben verlaufen. Zur Oberseite hin
ist die Verpackungseinlage durch Klebabschnitte verschlossen, die einander überlappen
und miteinander verklebt sind. In Fig. 8 ist ein an einen Brückenabschnitt 33 anschliessender
Klebeabschnitt 35 erkennbar, der etwa planparallel zur Bodenebene B verläuft.
[0040] Der Steg 6 weist (in Fig. 8 nicht erkennbare) je mit Aussparungen versehene Stegseitenwände
auf, wobei die Aussparungen jeweils von der Bodenebene B ausgehend sich in Richtung
einer Stegoberseite 16 erstrecken und in diese Aussparungen jeweils ein Gegenstand
30, 31 teilweise aufgenommen ist. Zur beidseitigen lagemässigen Fixierung der Gegenstände
30, 31 sind im Bereich der Bodenebene sodann an den Seitenwandabschnitten 49, 50 jeweils
diesen Aussparungen gegenüberliegende Aussparungen angeordnet. Die dem Seitenwandabschnitt
50 zugeordnete Aussparung ist in Fig. 8 erkennbar und mit 29 bezeichnet. Auf der der
Bodenebene gegenüberliegenden Seite ist sodann eine Aussparung 37 im Brückenabschnitte
33 erkennbar, in welcher ersichtlicherweise die andere Stirnseite des Gegenstands
30 teilweise aufgenommen ist.
[0041] In Fig. 9 ist ein Zuschnitt 22 für die Faltschachtel aus Fig. 8 gezeigt. Die Figuren
10 und 14 betreffen eine Variante, bei der der Schachtelboden 21 mit Perforationslinien
43 und 44 versehen ist. Mit Hilfe dieser Sollreisslinien lässt sich eine Verpackungseinlage
aus der Faltschachtel herausdrücken und danach die Verpackungseinheiten vereinzeln.
Die Verpackungseinlage kann an den Schachtelboden angeklebt sein, wobei die äussere
Sollreisslinie 43 den Umriss für den Bodenabschnitt der Verpackungseinlage vorgibt.
Theoretisch ist es aber auch denkbar, dass ein die Verpackungseinlage vorgebender
Profilkörper direkt an den Schachtelboden 21 festgeklebt wird. Auf einen weiteren
separaten Bodenabschnitt kann also verzichtet werden.
[0042] Fig. 11 zeigt einen Zuschnitt für einen Profilkörper für eine Verpackung in der Art
des dritten Ausführungsbeispiels. Wie aus den zugehörigen Fig. 13 hervorgeht, unterscheidet
sich die Verpackungseinlage 3 durch eine leicht modifizierte Ausgestaltung der Brückenabschnitte
35 und 36. Im Übrigen sind die Verpackungseinlagen gleichartig ausgestaltet. Wie insbesondere
aus der Darstellung des Zuschnitts 32 in Fig. 11 hervorgeht, sind im Bereich der Stege
zum einfachen Abtrennen Schnittlinien 42 vorgesehen, wodurch die einzelnen Verpackungseinheiten
einfacher von der Verpackungseinlage lösbar sind. Lediglich in den Seitenwandabschnitten
49 und 50 sowie in den an diese angrenzenden Abschnitten 19, 34 und 35 einerseits
und 20, 33 und 36 anderseits sind Sollreisslinien 15 vorgesehen.
[0043] Fig. 12 zeigt einen Bodenwandabschnitt 40, der zum Vorgeben einzelner Verpackungseinheiten
quer verlaufende Sollreisslinien 41 aufweist.
[0044] Anhand Fig. 15 ist erkennbar, dass eine Verpackungseinlage nicht zwingend eine Abdeckung
bzw. einen Deckenwandabschnitt aufweisen muss. Die hier gezeigte Verpackungseinlage
3 besteht nur aus zwei Komponenten: einem Bodenwandabschnitt 4 und einem daran befestigten
Teil, das einen mittleren Steg 6 bildet. Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 15 unterscheidet
sich von den vorhergehenden Ausführungsbeispielen dadurch, dass die Gegenstände 30
durch Aussparungen im Steg 6 durchgeführt sind. Anstatt die Gegenstände abzulegen
müssen sie durch die geschlossen gestalteten Aussparungen eingeführt werden.
[0045] In Fig. 16 ist eine Verpackungsvariante gezeigt, bei der die aus nur einem Zuschnitt
gebildete Verpackungseinlage 3 unmittelbar und ohne separaten Bodenwandabschnitt auf
dem Schachtelboden aufliegt und an diesem festgeklebt ist. Mit anderen Worten ist
der Bodenwandabschnitt 4 identisch mit dem Schachtelboden 21. Zum Herausdrücken der
Verpackungseinlage ist der Schachtelboden 21 mit Perforationslinien 43 versehen.
1. Verpackung mit einer Verpackungseinlage (3) zum lagemässigen Fixieren von Gegenständen
(30, 31), die wenigstens einen Steg (6, 7, 8, 9) und im Steg angeordnete Aussparungen
(10, 11, 12, 13) zur wenigstens teilweisen Aufnahme jeweils eines Gegenstandes (30,
31) aufweist, wobei der Steg auf einem bodenseitigen Abschnitt (4, 40) fixiert ist,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der bodenseitige Abschnitt (4, 40) jeweils derart mit Sollreisslinien
(15) zum Vorgeben abreissbarer Verpackungseinheiten (14) versehen ist, dass eine Verpackungseinheit
(14) mit einem Gegenstand oder mit einer Gruppe von Gegenständen von der Verpackungseinlage
(3) abtrennbar ist.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackungseinlage neben dem bodenseitigen Abschnitt (4, 40) wenigstens einen
weiteren Abschnitt (5) oder mehrere weitere Abschnitte (49, 50) aufweist, wobei vorzugsweise
zwei Abschnitte einander gegenüberliegen und miteinander verbunden oder verbindbar
sind und dass auch der weitere Abschnitt (5) oder die weiteren Abschnitte (49, 50)
mit Sollreisslinien (15) versehen sind.
3. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Vorgeben der abreissbaren Verpackungseinheiten (14) auch der Steg (6, 7, 8, 9)
mit Sollreisslinien (42) versehen ist.
4. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem bodenseitigen Abschnitt (4, 40) mehrere separate Stege in Stegrichtung nebeneinander
angeordnet sind und dass die Sollreisslinien (15) zwischen den Stegen (8, 8', 8")
verlaufen.
5. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem bodenseitigen Abschnitt (4, 40) separate Stege (6, 7, 8, 9) versetzt zueinander
angeordnet sind und dass die Sollreisslinien (15) dem Versatz der Stegsegmente (6,
7, 8, 9) folgen.
6. Verpackung nach einem der Ansprüche 1, 2, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem bodenseitigen Abschnitt (4, 40) einzelne, in Bezug auf eine Stegrichtung
voneinander beabstandete Stegsegmente (6, 7, 8, 9) angeordnet sind, wobei vorzugsweise
jedes Stegsegment (6, 7, 8, 9) mit einer Aussparung (10, 11, 12, 13) zur Aufnahme
eines Gegenstandes (30, 31) versehen ist und wobei in dem durch den Abstand zwischen
zwei Stegsegmenten (8, 8'; 8', 8") gebildeten Zwischenraum ein Gegenstand (30) aufnehmbar
ist.
7. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (6, 7, 8, 9) eine Mehrzahl von gegen eine Stegoberseite (16) offene Aussparungen
zur Aufnahme jeweils eines Gegenstandes (30, 31) aufweist, und dass die Verpackungseinlage
(3) weiter eine an der Stegoberseite (16) vorzugsweise festgeklebte Abdeckung zum
Versperren der gegen die Stegoberseite offenen Aussparungen aufweist, wobei die Abdeckung
vorzugsweise durch einen dem bodenseitigen Abschnitt (4) gegenüberliegenden Deckenwandabschnitt
(5) gebildet wird.
8. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackungseinlage zum Bilden von Gruppen mit jeweils wenigstens zwei Gegenständen
(30, 31) je Verpackungseinheit (14) wenigstens zwei in einem Abstand zueinander angeordnete,
vorzugsweise parallele Stege (6, 7, 8, 9) aufweist, wobei jeder Steg (6, 7, 8, 9)
gegen eine Stegoberseite (16) offene Aussparungen zur Aufnahme jeweils eines Gegenstandes
(30, 31) aufweist.
9. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Steg (6) ein aus einer Bodenebene aufgerichteter Hohlkörper mit zwei
Stegseitenwänden (17, 18) und mit einer vorzugsweise etwa planparallel zur Bodenebene
verlaufenden Stegoberseite (16) ist und dass seitlich an den Stegseitenwänden (17,
18) auf der Bodenebene angeordnete Befestigungsabschnitte (19, 20) anschliessen.
10. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackungseinlage (3) einen aus vorzugsweise einem Zuschnitt (20) gefertigten
und durch Klebe- und Falzoperationen geschaffenen Profilkörper (23) bildet, der in
Bezug auf seinen Querschnitt einen Gegenstand oder eine Gruppe von Gegenständen (30,
31) umgibt und in den der Steg (6) integriert ist.
11. Verpackung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (6) den Innenraum des Profilkörpers (23) in zwei Hohlräume aufteilt, wobei
in Bezug auf den Querschnitt jedem Hohlraum je ein Gegenstand zugeordnet ist.
12. Verpackung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (6) mit den Aussparungen (10) versehene Stegseitenwände (17, 18) aufweist,
wobei die Aussparungen (10) jeweils von einer Bodenebene (B) ausgehend sich in Richtung
einer Stegoberseite (16) erstrecken.
13. Verpackung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur beidseitigen lagemässigen Fixierung der Gegenstände (30, 31) im Bereich der Bodenebene
an den Stegseitenwänden (17, 18) und an einander gegenüberliegenden Abschnitten (49,
50) jeweils einander gegenüberliegende Aussparungen (10, 28; 11, 29) angeordnet sind.
14. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass auf der der Bodenebene (B) gegenüberliegenden Seite an einander gegenüberliegenden
Abschnitten (49, 50) Brückenabschnitte (33, 34) anschliessen, die aufeinander zugerichtet
und die an überlappenden Klebabschnitten (35, 36) miteinander verbunden sind.
15. Verpackung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Brückenabschnitte (33, 34) mit Aussparungen (37, 38) zur teilweisen Aufnahme
jeweils eines Gegenstands (30, 31) versehen sind.
16. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine vorzugsweise aus einem Zuschnitt bestehende Faltschachtel (2) enthält, in
der die Verpackungseinlage (3) eingesetzt oder einsetzbar ist.
17. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine vorzugsweise aus einem Zuschnitt bestehende Faltschachtel (2) enthaltend
einen Schachtelboden (21) aufweist, wobei der Schachtelboden einen Abschnitt (4, 40)
der Verpackungseinlage (3) bildet und/oder dass der Schachtelboden (21) derart mit
Sollreisslinien (43, 44) ausgestaltet ist, dass die Verpackungseinlage (3) von der
Faltschachtel (2) abtrennbar und insbesondere aus der Faltschachtel (2) herausdrückbar
ist.