[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sammelvorrichtung für Abfall, Wertstoffe,
Kehricht und dergleichen, mit einem von einem Deckel verschließbaren Kübel gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Kehrichtkübel sind natürlich seit langem in vielfältigen Ausgestaltungen bekannt.
Um den Kübel leichter tragen zu können, wird dieser oftmals aus Kunststoff gefertigt.
Um allerdings auch bei intensiver Nutzung unter rauen Bedingungen wie beispielsweise
in Gaststätten dem Kübel eine ausreichende Standfestigkeit und Robustheit zu geben,
kommen vorteilhafterweise auch Metallkübel zum Einsatz, die auch im Haushaltsbereich
gerne Anwendung finden, um heiße Abfälle wie beispielsweise Glut und Asche aus einem
Ofen abtransportieren zu können.
[0003] Üblicherweise werden derartige Kehrichtkübel zusammen mit einer Kehrschaufel und
einem Kehrbesen verwendet, mit denen beispielsweise am Boden liegender Kehricht zusammengefegt
und in den Kübel verbracht wird. Die Kehrschaufel nebst Kehrbesen ist hierbei jedoch
oftmals nicht zur Hand, wenn der Kübel an einen neuen Einsatzort verbracht wird. Überdies
ist das Hin- und Hertragen von Kübel, Kehrschaufel und Kehrbesen oftmals unpraktisch
bzw. würden hierfür drei Hände benötigt.
[0004] Aus der
EP 11 55 977 A1 ist eine gattungsgemäße Sammelvorrichtung bekannt, wobei der Deckel auf der Deckelunterseite
ein Einschubfach für eine Kehrichtschaufel aufweist, in das die Kehrichtschaufel einsteckbar
ist.
[0005] Weiterhin ist aus der
GB 956088 ein Kehrichtkübel bekannt, in dessen Deckel eine Aussparung vorgesehen ist, die durch
eine Kehrichtschaufel verschlossen werden kann. In den Rändern der Aussparung sind
schlitzförmige Nuten vorgesehen, so dass die Kehrichtschaufel mit seitlichen Rändern
in die Nuten eingeschoben werden kann, wodurch die Aussparung von der Kehrichtschaufel
verschlossen werden kann.
[0006] Der vorliegenden Aufgabe liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Sammelvorrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine einfachere Handhabung des Kübels
ermöglicht.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Sammelvorrichtung nach Anspruch 1 gelöst.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0008] Es wird also vorgeschlagen, die Kehrschaufel und/oder den Kehrbesen in den Deckel
des Kübels zu integrieren, so dass der Kübel zusammen mit dem Deckel und der Kehrschaufel
und/oder dem Kehrbesen zu einer Einheit zusammengefügt und transportiert werden kann.
Erfindungsgemäß besitzt das Einschubfach, in das die Kehrschaufel einsteckbar ist,
eine zur Deckeloberseite offene Einschuböffnung, wobei der Deckel von einem Deckelboden
zum Kübelinneren hin vollständig verschlossen ist und die Positioniermittel als Klemm-
und/oder Rastvorrichtung ausgebildet sind, wobei form- und/oder kraftschlüssige Haltemittel
zum lösbaren, ortsfesten Halten der Kehrschaufel an dem Deckel in der von den Positioniermitteln
vorgegebenen Position vorgesehen sind.
[0009] Um ein dichtes Verschließen des Kübels durch den Deckel zu ermöglichen, besitzt der
Deckel gemäß der Erfindung einen sich unter dem Einschubfach erstreckenden, die zur
Kübelinnenseite hin gewandte Unterseite des Deckels vollständig verschließen Boden.
Ggf. kann der Deckel einen abschnittsweise doppelwandigen Aufbau besitzen, so dass
die Kehrschaufel zwischen zwei Wandungen des Deckels versenkt werden kann.
[0010] Die genannte Klemm- und/oder Rastvorrichtung zum Festklemmen bzw. Verrasten der Kehrschaufel
am Deckel umfasst hierbei aneinander formangepasste Klemm- und/oder Rastkonturen an
dem Aufkehrkorpus der Kehrschaufel und dem Deckel, so dass der Aufkehrkorpus der Kehrschaufel
am Deckel festgeklemmt bzw. verrastet werden kann.
[0011] Die genannte Klemm- und/oder Rastvorrichtung ist hierbei mit den Positioniermitteln
zusammengefasst dergestalt, dass die Verklemmung bzw. Verrastung die Kehrschaufel
gleichzeitig in der gewünschten Position hält und eine Verrastung und/oder Verklemmung
nur in der vorbestimmten Halteposition der Kehrschaufel am Deckel möglich ist. Die
Klemm- und/oder Rastvorrichtung kann hierzu eine Art Passschloss bilden, das ein Einsetzen
nur in einer Ausrichtung ermöglicht.
[0012] In jedem Fall sind die Haltemittel zur Befestigung der Kehrschaufel am Deckel werkzeugfrei
betätigbar ausgebildet.
[0013] In Weiterbildung der Erfindung ist der Kehrbesen mit der Kehrschaufel zu einer Einheit
zusammenfügbar, insbesondere in die Kehrschaufel integrierbar, so dass die Einheit
bestehend aus Kehrschaufel und Kehrbesen wiederum in der genannten Weise an dem Deckel
des Kübels positionierbar und mit diesem zu einer Einheit umfassend den Deckel, die
Kehrschaufel und den Kehrbesen zusammenfügbar ist.
[0014] Vorteilhafterweise setzt der Aufkehrkorpus der Kehrschaufel die Kontur des Deckels
im Wesentlichen sprungfrei, kontinuierlich und/oder stetig fort, so dass einerseits
durch die Kehrschaufel entstehende Stoßkanten am Deckel vermieden sind und andererseits
die Kehrschaufel als harmonische Fortsetzung der Deckelkontur erscheint.
[0015] Der Deckel trägt selbst bei angeschlossener Kehrschaufel kaum zusätzlich auf, da
vorteilhafterweise der Aufkehrkorpus mit einer Hauptfläche parallel oder nur begrenzt
spitzwinklig geneigt zur Ebene des Deckels auf diesem bzw. in diesem sitzt.
[0016] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann hierbei vorgesehen sein, dass die
Kehrschaufel im Wesentlichen vollständig innerhalb der Umrisskontur des Deckels positionierbar
ist, wobei auch ein Griffabschnitt der Kehrschaufel im Inneren der Umrisskontur -
in Draufsicht betrachtet - des Deckels zu liegen kommt. Die Kehrschaufel ist hierbei
vorteilhafterweise einschließlich ihres Griffabschnitts an die Umrisskontur des Deckels
angepasst und die Positioniermittel, die die Kehrschaufel am Deckel positionieren,
sind derart ausgerichtet, dass ein Überstehen der Kehrschaufel über die Umrisskontur
hinaus vermieden ist.
[0017] Das genannte Einschubfach ist vorteilhafterweise an den Aufkehrkorpus der Kehrschaufel
formangepasst, so dass sich der genannte Aufkehrkorpus passgenau in das Einschubfach
einstecken lässt, ohne Platz zu verschwenden, wodurch ein insgesamt kompakter Aufbau
des Deckels beibehalten werden kann. Überdies kann durch einen passgenaue Abstimmung
der Kontur des Einsteckfachs an die Kontur der Kehrschaufel ein Herumwackeln vermieden
werden.
[0018] In Weiterbildung der Erfindung ist die Kehrschaufel am Deckel derart positionierbar,
dass ein an der Kehrschaufel vorgesehener Griffabschnitt vom Deckel des Kübels untergreifbar
absteht, so dass der Griffabschnitt der Kehrschaufel als Griff zum Öffnen des Deckels
benutzt werden kann. Um den Deckel jedoch auch bei abgenommener Kehrschaufel öffnen
zu können, kann in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ein zusätzlicher Griff
am Deckel vorgesehen sein.
[0019] Besitzt der Deckel eine bestimmte Öffnungsrichtung, ist in Weiterbildung der Erfindung
die Kehrschaufel am Deckel derart befestigbar, dass der Griffabschnitt der Kehrschaufel
im Betätigungsabschnitt des Deckels zum Öffnen zu liegen kommt. Ist beispielsweise
ein Schwenkdeckel vorgesehen, wird die Kehrschaufel vorteilhafterweise derart am Deckel
positioniert, dass der Griffabschnitt der Kehrschaufel auf der dem Schwenklager des
Deckels gegenüberliegenden Deckelseite positioniert ist.
[0020] Um eine besonders kompakte und harmonische Integration der Kehrschaufel in den Deckel
zu erzielen, kann in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung die Kehrschaufel einen
Aufkehrkorpus mit einer runden, bogenförmigen Umrisskontur besitzen, wobei insbesondere
eine halbmondförmige Konturierung des Aufkehrkorpus der Kehrschaufel vorteilhaft sein
kann. Die gerade Kante des Aufkehrkorpus bildet dessen Aufkehrkante. Zur Rückseite
der Kehrschaufel hin erstreckt sich die halbbogenförmige Kontur. Alternativ kann die
Kehrschaufel jedoch auch eine eckige Umrisskontur besitzen, wobei in Weiterbildung
der Erfindung der Aufkehrkorpus eine rechteckige oder trapezförmige Kontur besitzen
kann.
[0021] Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele und zugehöriger
Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1:
- eine perspektivische Gesamtansicht einer Sammelvorrichtung mit in den Kübeldeckel
integrierten Kehrschaufel nach einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung,
- Fig. 2:
- eine Frontansicht der Vorrichtung aus Fig. 1,
- Fig. 3:
- eine perspektivische Gesamtansicht einer Sammelvorrichtung mit in den Kübeldeckel
integrierten Kehrschaufel nach einer weiteren Ausführung der Erfindung, bei der der
Deckel ähnlich Fig. 1 ein Einschubfach für die Kehrschaufel besitzt,
- Fig. 4:
- eine Frontansicht der Sammelvorrichtung aus Fig. 3 mit einer zur Einschubrichtung
der Kehrschaufel parallelen Blickrichtung,
- Fig. 5:
- eine Seitenansicht der Sammelvorrichtung aus den Figuren 3 und 4,
- Fig. 6:
- eine perspektivische Gesamtansicht einer Sammelvorrichtung mit in den Deckel integrierter
Kehrschaufel, bei der der Deckel ein Einschubfach für die Kehrschaufel besitzt,
- Fig. 7:
- eine Frontansicht der Sammelvorrichtung aus Fig. 6 mit einer zur Einschubrichtung
der Kehrschaufel parallelen Blickrichtung,
- Fig. 8:
- eine Seitenansicht der Sammelvorrichtung aus Fig. 6,
- Fig. 9:
- eine perspektivische Darstellung der Kehrschaufel und des Kehrbesens nach einer vorteilhaften
Ausführung der Erfindung, wobei die Kehrschaufel und der Kehrbesen einmal in zusammengesetztem
Zustand und einmal in einer Explosionsdarstellung gezeigt sind, und
- Fig. 10:
- eine perspektivische Darstellung der Kehrschaufel und des Kehrbesens nach einer weiteren
Ausführung der Erfindung.
[0022] Die in Fig. 1 gezeigte Sammelvorrichtung 1 umfasst einen Kübel 2, der in der gezeichneten
Ausführungsform einen kreisförmigen Querschnitt besitzt. Der Kübelkorpus kann insgesamt
betrachtet im Wesentlichen zylindrisch ausgebildet sein, wobei vorteilhafterweise
der Kübel eine leichte Konizität besitzt. Insbesondere kann der Kübel von seiner Aufstandsfläche
3 zu seiner offenen Oberseite 4 hin eine konische Erweiterung besitzen, um das Auskippen
und Entleeren zu erleichtern.
[0023] In der gezeichneten Ausführungsform ist an dem Kübel 2 ein schwenkbar angelenkter
Tragegriff 5 angebracht, der von der in Fig. 1 gezeigten Ruhestellung über die offene
Oberseite 4 geschwenkt werden kann und diese überspannt.
[0024] Die offene Oberseite 4 des Kübels 2 ist von einem Deckel 6 verschließbar, dessen
Randkontur passgenau an die Kontur der offenen Oberseite 4 angepasst ist, um den Kübel
2 passgenau und/oder dicht zu verschließen.
[0025] Wie Fig. 1 zeigt, ist in den Deckel 6 eine Kehrschaufel 7 integriert, in die wiederum
ein Kehrbesen 8 integriert ist, so dass der Deckel 6 zusammen mit der Kehrschaufel
7 und dem Kehrbesen 8 eine Einheit bildet.
[0026] Der Deckel 6 besitzt ein Einschubfach 9, in das die Kehrschaufel 7 mit ihrem Aufkehrkorpus
10 einsteckbar ist. Das genannte Einschubfach 9 erstreckt sich hierbei im Wesentlichen
parallel zu der von dem Deckel 6 definierten Ebene, die sich im aufgesetzten Zustand
senkrecht zur Längsachse bzw. Vertikalachse des Kübels erstreckt. Das Einschubfach
9 umfasst eine Einschuböffnung 11, die der radialen Seite des Deckels 6 zugewandt
ist, so dass die Kehrschaufel 7 im Wesentlichen in radialer Richtung und/oder parallel
zur Ebene des Deckels 6 in das Einschubfach 9 einschiebbar ist.
[0027] Wie Fig. 1 zeigt, umfasst der Deckel 6 hierbei einen im Wesentlichen stumpfförmigen,
zur Oberseite des Deckels 6 hin vorspringenden Vorsprung 12, dessen Außenumfang gegenüber
dem Außenumfang des Deckels 6 zurückgesetzt ist.
[0028] Die Fachwandungen des genannten Einschubfachs 9 sind hierbei vorteilhafterweise an
die Außenkontur des Aufkehrkorpus 10 der Kehrschaufel 7 formangepasst und/oder bilden
Passflächen, an die die Kehrschaufel 7 mit den Außenkonturen ihres Aufkehrkorpus 10
in passgenaue Anlage gebracht werden kann.
[0029] Vorteilhafterweise ist das Einschubfach 9 derart ausgebildet, dass bei vollständig
eingeschobener Kehrschaufel 7 deren Griffabschnitt 13 aus dem Einschubfach 9 heraussteht,
insbesondere derart, dass der Griff 13 vom Deckel 6, insbesondere dessen Oberseite
untergreifbar vorsteht. Vorteilhafterweise ist hierbei aber die Kehrschaufel 7 insgesamt
und einschließlich ihres Griffs 13 innerhalb der Umfangskontur des Deckels 6 positioniert,
so dass die Kehrschaufel 7 nicht über die mantelflächenseitige Kontur des Kübels 2
vorsteht.
[0030] Der Griff 13 der Kehrschaufel 7 kann hierbei vorteilhafterweise als Griff zum Öffnen
des Deckels 6 genutzt werden. Ist der Deckel 6 in vorteilhafter Weise um eine liegende
Deckelschwenkachse 14 aufschwenkbar an dem Kübel 2 gelagert, wobei sich die genannte
Deckelschwenkachse 14 am oberen Ende des Kübels 2 randseitig tangential zu diesem
erstrecken kann, liegt der Griff 13 der Kehrschaufel 7 vorteilhafterweise auf dem
der Deckelschwenkachse 14 gegenüberliegenden Seite des Deckels 6.
[0031] Um den Kübel 2 dicht zu verschließen, ist der Deckel 6 im Bereich des Einschubfachs
9 doppelwandig ausgebildet, wobei sich ein Deckelboden unterhalb des Einschubfachs
9 erstreckt und das Einschubfach 9 zum Inneren des Kübels 2 hin verschießt. Der Vorsprung
12 ist sozusagen als Wanne ausgebildet, die umgekehrt mit ihrer offenen Seite nach
unten weisend auf den Deckelboden aufgesetzt und beispielsweise daran festgeschweißt
sein kann.
[0032] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind sowohl der Kübel 2 als auch der
Deckel 6 aus Metall gefertigt, beispielsweise aus verzinktem Metallblech.
[0033] Auch die Kehrschaufel 7 kann mit ihrem Aufkehrkorpus 10 aus Metall gefertigt sein.
Wie Fig. 9 zeigt, kann die Kehrschaufel einen halbmondförmigen Aufkehrkorpus 10 besitzen,
der einen flachen Aufkehrboden besitzt, der entlang einer geraden Aufkehrkante 15
offen und zu seiner Rückseite hin von einer bogenförmig gekrümmten Umrandung 16 begrenzt
wird, die sich bis zur Aufkehrkante 15 erstreckt und zu dieser in ihrer Höhe abnimmt.
[0034] Am rückseitigen Ende des Aufkehrkorpus 10 ist ein Griff 13 befestigt.
[0035] Der Kehrbesen 8 umfasst in an sich bekannter Weise ein Borstenfeld, das an einem
als Griff ausgebildeten Borstenträger befestigt ist. Dieser Griffabschnitt 17 des
Kehrbesens 8 ist hierbei vorteilhafterweise an die rückseitige Umrisskontur des Aufkehrkorpus
10 angepasst, so dass der Kehrbesen 8 passgenau in die Kehrschaufel 7 einsetzbar und
an deren rückseitiger Kontur fixierbar ist, wofür geeignete Fixiermittel wie beispielsweise
ein Magnet oder eine Klemm- und/oder Rastvorrichtung vorgesehen sein können. Wie Fig.
9 zeigt, ist der Rücken des Griffabschnitts 17 des Kehrbesens 8 an die bogenförmige
Kontur der Rückseite des Aufkehrkorpus 10 angepasst und ebenfalls bogenförmig gekrümmt.
[0036] Die Ausführung gemäß den Figuren 3 bis 5 ist grundsätzlich ähnlich der Ausführung
nach den Figuren 1 und 2, so dass zur Vermeidung von Wiederholungen auf deren Beschreibung
verwiesen wird. Wesentlicher Unterschied ist die Konturierung des Einschubfachs 9
und des Kehrbesens 8. Die Kehrschaufel 7 besitzt, wie Fig. 10 zeigt, einen im Wesentlichen
rechteckigen Aufkehrkorpus 10, der von einer U-förmigen Umrandung 16 begrenzt wird.
Die rückwärtige Umrandung 16 bildet hierbei eine Aufnahmetasche, in die der Kehrbesen
8 hineingeschoben werden kann. Der genannte Kehrbesen 8 besitzt auch hier einen an
die rückwärtige Kontur der Umrandung 16 angepassten Griffabschnitt 17, wobei der genannte
Kehrbesen 8 einen stielförmigen Griffvorsprung besitzen kann, der sich durch die rückwärtige
Umrandung 16 hindurch bzw. über diese hinweg erstrecken kann und somit einen Teil
des Griffs 13 der Kehrschaufel 7 bildet. Die Kehrschaufel 7 besitzt vorteilhafterweise
jedoch zusätzlich einen eigenen Griff 13, um ohne eingesetzten Kehrbesen 8 gegriffen
werden zu können.
[0037] Entsprechend der rechteckigen bzw. leicht trapezförmigen Konturierung der Kehrschaufel
7 besitzt bei der Ausführung nach den Figuren 3 bis 5 auch das Einschubfach 9 eine
entsprechend rechteckige bzw. leicht trapezförmige Umrisskontur. Die Einschuböffnung
11 ist auch hier zur Umfangsseite des Deckels 6 ausgerichtet, so dass ein radiales
Einschieben der Kehrschaufel 7 vorgesehen ist. Wie Fig. 5 zeigt, besitzt das Einschubfach
9 eine gegenüber der umliegenden Deckelkontur leicht keilförmig ansteigende Oberseite,
die zur Einschuböffnung 11 hin ansteigt. Das rückwärtige Ende des Einschubfachs 9
besitzt eine geringere Höhe und/oder ist stärker in den Deckel versenkt, um eine insgesamt
kompakte Konturierung zu erzielen. Auch hier sind die Fachwandungen des Einschubfachs
9 vorteilhafterweise an die Umrisskonturen der Kehrschaufel 7 formangepasst, um die
Kehrschaufel 7 spielfrei und/oder wackelfrei aufzunehmen.
[0038] Die Ausführung nach den Figuren 6 bis 8 ist grundsätzlich der Ausführung nach den
Figuren 3 bis 5 ähnlich, so dass zur Vermeidung von Wiederholungen auf deren Beschreibung
verwiesen wird. Wesentlicher Unterschied zur Ausführung nach den Figuren 3 bis 5 ist
eine stärker geneigte Anordnung des Einschubfachs 9. Dieses taucht sozusagen in den
Deckel 6 spitzwinklig ein, wobei vorteilhafterweise jedoch der Neigungswinkel der
Einschubachse des Einschubfachs 9 vorteilhafterweise weniger als 25° gegenüber der
Ebene des Deckels 6 beträgt, um eine immer noch flach bauende Deckelanordnung zu erzielen.
Vorteilhafterweise wird mit einer solchen geneigten, in den Deckel 6 eintauchenden
Ausbildung des Einschubfachs 9 ein unbeabsichtigtes Herausfallen von Schmutzresten
aus dem Einschubfach 9 vermieden.
1. Sammelvorrichtung für Abfall, Wertstoffe, Kehricht und dergleichen, mit einem von
einem Deckel (6) verschließbaren Kübel (2), wobei der Deckel (6) an eine Kehrschaufel
(7) formangepasste Positioniermittel (21) zur Positionierung der Kehrschaufel (7)
an dem Deckel (6) aufweist, wobei die Positioniermittel (21) eine Kehrschaufelaufnahme
(18) zur Aufnahme des Aufkehrkorpus (10) der Kehrschaufel (7) aufweisen, wobei die
Kehrschaufelaufnahme (18) ein Einschubfach (9), in das die Kehrschaufel (7) mit ihrem
Aufkehrkörpus (10) einsteckbar ist, bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das Einschubfach (9) eine zur Deckeloberseite offene Einschuböffnung (11) besitzt,
wobei der Deckel (6) von einem Deckelboden zum Kübelinneren hin vollständig verschlossen
ist und die Positioniermittel (21) als Klemm- und/oder Rastvorrichtung ausgebildet
sind, wobei form- und/oder kraftschlüssige Haltemittel zum lösbaren, ortsfesten Halten
der Kehrschaufel (7) an dem Deckel (6) in der von den Positioniermitteln (21) vorgegebenen
Position vorgesehen sind.
2. Sammelvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei das Einschubfach (9) an
die Außenkontur des Aufkehrkorpus (10) formangepasste Fachwände besitzt, die zusammen
mit Rändern des Aufkehrkorpus (10) ein Passflächenpaar bilden.
3. Sammelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Einschubfach (9) eine im Wesentlichen
radial ausgerichtete Einschubachse besitzt.
4. Sammelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Positioniermittel
(21) derart ausgebildet sind, dass ein Griffabschnitt (13) der Kehrschaufel (7) vom
Deckel (6) untergreifbar absteht, wobei die Kehrschaufel (7) im am Deckel (6) montierten
Zustand im Wesentlichen vollständig, vorzugsweise einschließlich eines Kehrschaufelgriffs,
innerhalb der Umrisskontur des Deckels (6) angeordnet ist, wobei die Kehrschaufel
(7) im an dem Deckel (6) montierten Zustand mit ihrem Aufkehrkorpus (10) in liegender
Ausrichtung auf dem Deckelboden des Deckels (6) angeordnet ist, wobei insbesondere
ein Boden des Aufkehrkorpus (10) gegenüber der Deckelebene, die sich senkrecht zur
Kübellängsachse erstreckt, einen Winkel von weniger als 25° einnimmt.
5. Sammelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Deckel (6) und/oder
der Kübel (2) und/oder die Kehrschaufel (7) aus Metall bestehen, insbesondere aus
einem Metallblech gefertigt sind.
6. Sammelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kehrschaufel
(7) einen halbmondförmigen Aufkehrkorpus (10) besitzt.
7. Sammelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Kehrbesen (8)
vorgesehen ist, der einen an den Aufkehrkorpus (10), insbesondere dessen Umrandung
(16), formangepassten Griffabschnitt (17) aufweist und passgenau in der Kehrmulde
des Aufkehrkorpus (10) der Kehrschaufel (7) aufnehmbar ist.
1. A collection apparatus for rubbish, recyclables, sweepings and the like, having a
bucket (2) which can be closed by a cover (6), wherein the cover (6) has positioning
means (21) shaped-matched to a pan (7) for positioning the pan (7) at the cover (6),
wherein the positioning means (21) have a pan receiver (18) for receiving the sweeping
body (10) of the pan (7), wherein the pan receiver (18) forms an insertion compartment
(9) into which the pan (7) can be inserted with its sweeping body (10), characterised in that the insertion compartment (9) has an insertion opening (11) open towards the upper
cover side, with the cover (6) being completely closed towards the bucket interior
by a cover base and with the positioning means (21) being configured as a clamping
and/or latching apparatus, with shaped-matched and/or force-fitted holding means being
provided for a releasable, fixed-position holding of the pan (7) at the cover (6)
in the position predefined by the positioning means (21).
2. A collection apparatus in accordance with the preceding claim, wherein the insertion
compartment (9) has compartment walls which are shape-matched to the outer contour
of the sweeping body (10) and which form a mating surface pair together with margins
of the sweeping body (10).
3. A collection apparatus in accordance with claim 1 or claim 2, wherein the insertion
compartment (9) has a substantially radially oriented insertion axis.
4. A collection apparatus in accordance with one of the preceding claims, wherein the
positioning means (21) are configured such that a handle section (13) of the pan (7)
projects from the cover (6) so that it can be gripped from below, wherein the pan
(7) is substantially completely arranged, preferably including a pan handle, within
the outline contour of the cover (6) in the state mounted at the cover (6), wherein
the pan (7) is arranged with its sweeping body (10) in a horizontal orientation on
the cover base of the cover (6) in the state mounted at the cover (6), wherein in
particular a base of the sweeping body (10) adopts an angle of less than 25° with
respect to the cover plane which extends perpendicular to the longitudinal bucket
axis.
5. A collection apparatus in accordance with one of the preceding claims, wherein the
cover (6) and/or the bucket (2) and/or the pan (7) consist of metal and are in particular
produced from a sheet metal.
6. A collection apparatus in accordance with one of the preceding claims, wherein the
pan (7) has a semi-crescent-shaped sweeping body (10).
7. A collection apparatus in accordance with one of the preceding claims, wherein a brush
(8) is provided which has a handle section (17) shape-matched to the sweeping body
(10), in particular to its border (16) and can be received with an exact fit in the
sweeping depression of the sweeping body (10) of the pan (7).
1. Dispositif de collecte de déchets, substances de valeur, balayures ou analogue, comprenant
un seau (2) qui peut être fermé par un couvercle (6), le couvercle (6) comportant
des moyens de positionnement (21) dont la forme est adaptée à une pelle à ordures
(7) pour positionner la pelle à ordure (7) sur le couvercle (6), les moyens de positionnement
(21) comportant un logement de pelle à ordures (18) destiné à recevoir le corps de
réception de balayures (10) de la pelle à ordures (7), le logement de pelle à ordures
(18) formant un compartiment d'insertion (9) dans lequel la pelle à ordures (7) peut
être encastrée avec son corps de réception de balayures (10), caractérisé en ce que le compartiment d'insertion (9) possède une ouverture d'insertion (11) ouverte sur
la face supérieure du couvercle, le couvercle (6) étant complètement fermé vers l'intérieur
du seau par un fond de couvercle et les moyens de positionnement (21) étant réalisés
sous la forme d'un dispositif de serrage et/ou d'encliquetage, des moyens de retenue
par complémentarité de forme et/ou par adhérence étant prévus pour le maintien fixe
détachable de la pelle à ordures (7) sur le couvercle (6) dans la position prédéfinie
par les moyens de positionnement (21).
2. Dispositif de collecte selon la revendication précédente, dans lequel le compartiment
d'insertion (9) possède des parois de compartiment dont la forme est adaptée au contour
extérieur du corps de réception de balayures (10), qui forment une paire de surfaces
d'ajustage conjointement avec des bords du corps de réception de balayures (10).
3. Dispositif de collecte selon la revendication 1 ou 2, dans lequel le compartiment
d'insertion (9) possède un axe d'insertion orienté essentiellement dans la direction
radiale.
4. Dispositif de collecte selon l'une des revendications précédentes, dans lequel les
moyens de positionnement (21) sont conçus de telle manière qu'une partie de poignée
(13) de la pelle à ordures (7) dépasse du couvercle (6) de manière à pouvoir être
saisie par-dessous, dans lequel la pelle à ordures (7), dans l'état monté sur le couvercle
(6), est disposée essentiellement entièrement, de préférence y compris une poignée
de pelle à ordures, à l'intérieur du contour du couvercle (6), dans lequel la pelle
à ordures (7), dans l'état monté sur le couvercle (6), est disposée avec son corps
de réception de balayures (10) dans une orientation couchée sur le fond du couvercle,
dans lequel en particulier un fond du corps de réception de balayures (10) forme un
angle inférieur à 25° par rapport au niveau du couvercle qui s'étend perpendiculairement
à l'axe longitudinal du seau.
5. Dispositif de collecte selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le
couvercle (6) et/ou le seau (2) et/ou la pelle à ordures (7) sont constitués de métal,
et sont en particulier fabriqués à partir d'une tôle métallique.
6. Dispositif de collecte selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la
pelle à ordures (7) possède un corps de réception de balayures (10) en forme de croissant.
7. Dispositif de collecte selon l'une des revendications précédentes, dans lequel un
balai (8) est prévu, qui comporte une partie de poignée (17) dont la forme est adaptée
au corps de réception de balayures (10), en particulier à sa bordure (16), et qui
peut être reçu de manière parfaitement ajustée dans le creux à balayures du corps
de réception de balayures (10) de la pelle à ordures (7).