[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Entlüftungsanordnung zur Montage auf einem
Gebäudedach gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Entlüftungsanordnung der hier zur Rede stehenden Art werden insbesondere zum Ableiten
von gasförmigen Medien wie beispielsweise Dampf, Luft etc. verwendet, wobei der Entlüftungshut
einen guten Abzug des abzuführenden Mediums garantieren soll.
[0003] Bekannte Entlüftungsanordnungen sind mit einem Entlüftungshut versehen, der auf ein
Standrohr aufgesetzt wird, wobei das Standrohr dicht mit dem Dach des jeweiligen Gebäudes
verbunden werden muss, damit kein Regenwasser in das Standrohr eindringen kann. Eine
Problematik bei der Montage des Standrohrs auf Schrägdächem besteht in der Abdichtung
des Standrohres gegenüber dem Dach. Dies rührt insbesondere daher, dass Schrägdächer
unterschiedliche Neigungen haben.
[0004] Aus der
EP-A 1 172 499 ist eine "Universal-Rohrdurchführung" bekannt, die sich für unterschiedliche Dachneigungen
eignen soll. Die Rohrdurchführung umfasst einen Plattenkörper, der mittels Elementen
an einer Dachlatte fixiert wird. Ein Einstellgestänge dient dem Ausrichten eines Schutzrohrs
(Standrohr). Zum Abdichten des Schutzrohrs ist eine Rohrmanschette in der Form eines
elastischen Faltenbalgs vorgesehen. Der Faltenbalg wird auf der Unterseite auf ein
Kragenelement des Plattenkörpers aufgesteckt, während er auf der Oberseite mit einem
Rohrkragen versehen ist. Eine derartige Rohrdurchführung ist kompliziert im Aufbau,
schwierig abzudichten und auch umständlich zu montieren.
[0005] Die
US 5,010,700 offenbart eine Dichtungsanordnung für Dächer. Diese umfasst einen Dichtungskörper,
bestehend aus einem flachen Fussteil, einem konisch zulaufenden Basisteil, einem faltenbalgähnlichen
Übergangsteil sowie einer Vielzahl von zylindrischen Abschnitten. Die zylindrischen
Abschnitte weisen unterschiedliche Durchmesser auf und können einzeln abgeschnitten
werden, damit Rohre unterschiedlicher Grösse aufgenommen und abgedichtet werden können.
[0006] Schliesslich ist aus der
DE-A 29 49 956 eine faltenbalgähnliche Rohrmanschette zum Abdichten von Entlüftungsrohren auf Gebäudedächem
bekannt. Die Rohrmanschette ist am oberen Ende mit einer Vielzahl von im Durchmesser
unterschiedlichen Abschnitten für unterschiedliche Rohrdurchmesser versehen. Den unteren
Abschluss bildet eine mit Dichtlippen versehene Abdeckplatte. Um eine dichte Verbindung
der Rohrmanschette mit dem Standohr zu erreichen, wird vorgeschlagen, den jeweiligen
Abschnitt der Rohrmanschette mittels eines Schlauchbinders dichtend zu verklemmen,
wobei zusätzlich noch eine Kitt- oder Klebemasse Anwendung finden kann.
[0007] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs
1 ausgebildete Entlüftungsanordnung vorzuschlagen, welche universell einsetzbar ist,
welche einfach, schnell und sicher montiert und an unterschiedliche Dachneigungen
angepasst werden kann.
[0008] Diese Aufgabe wird mit einer Entlüftungsanordnung gelöst, welche die im Kennzeichen
des Anspruchs 1 angeführten Merkmale aufweist.
[0009] Indem der Entlüftungshut oder das Standrohr mit einem umlaufenden, unten offenen
Kragenabschnitt versehen ist, welcher eine ringförmige Aussparung zur endseitigen
Aufnahme der Rohrmanschette oder des Standrohrs begrenzt, wird die grundsätzliche
Voraussetzung geschaffen, den Oberteil der Entlüftungsanordnung schnell, einfach,
sicher und dicht mit dem Unterteil zu verbinden, namentlich den Entlüftungshut mit
dem Standohr bzw. das Standrohr mit der Rohrmanschette. Durch das Vorsehen einer Rohrmanschette
in der Form eines Faltenbalgs eignet sich die Entlüftungsanordnung für unterschiedliche
Dachneigungen.
[0010] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen 2
bis 13 beschrieben.
[0011] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen näher
erläutert. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- die Einzelteile eines ersten Ausführungsbeispiels einer Entlüftungsanordnung;
- Fig. 1a
- ein Detail der Entlüftungsanordnung gemäss Fig. 1 in vergrösserter Darstellung;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf zwei Teile der Entlüftungsanordnung gemäss Fig. 1;
- Fig. 3
- die Einzelteile eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Entlüftungs- anordnung;
- Fig. 4
- die Entlüftungsanordnung gemäss Fig. 3 in montiertem Zustand und in teilweisem Längsschnitt.
[0012] Die Figur 1 zeigt die Einzelteile eines ersten Ausführungsbeispiels der Entlüftungsanordnung,
namentlich einen Entlüftungshut 1, ein Standrohr 2, eine Rohrmanschette 3 sowie ein
Dachtablett 4. Der Entlüftungshut 1 ist mit einem zylindrischen Anschlussrohr versehen,
an dem auf der Aussenseite ein umlaufender, unten offener Kragenabschnitt 6 angebracht
ist, der eine ringförmige Aussparung 16 zur endseitigen Aufnahme des Standrohrs 2
begrenzt. Der Innendurchmesser des Kragenabschnitts 6 ist etwas grösser als der Aussendurchmesser
des Standrohrs 2, so dass letzteres in die Aussparung 16 eingeführt werden kann. Die
Rohrmanschette 3 ist in der Form eines Faltenbalgs ausgebildet, der durch elastische
und/oder plastische Verformung an die jeweilige Dachneigung anpassbar ist. Vorzugsweise
ist die Rohrmanschette 3 zumindest in axialer Richtung relativ formstabil, so dass
sich ihre mittlere Länge auch nach der Anpassung an die jeweilige Dachneigung nicht
nennenswert verändert.
[0013] Das zylindrisch ausgebildete Standrohr 2 ist im oberen Endbereich auf der Aussenseite
mit Klemmelementen 7 zur Bildung eines Schnappverschlusses mit der Innenseite des
Kragenabschnitts 6 des Entlüftungshuts 1 versehen. Die Rohrmanschette 3 weist vorzugsweise
ca. drei bis zehn Bälge 8 auf. Auf der dem Entlüftungshut 1 bzw. dem Standrohr 2 zuzuwendenden
Oberseite ist die Rohrmanschette 3 mit einem zylindrischen Abschnitt 9 versehen, der
dem dichten Verbinden der Rohrmanschette 3 mit dem Standrohr 2 dient. Der zylindrische
Abschnitt 9 der Rohrmanschette 3 ist vorzugsweise derart dimensioniert, dass deren
Innendurchmesser zumindest annähernd dem Aussendurchmesser des Standrohrs 2 entspricht,
oder aber dass der Aussendurchmesser der Rohrmanschette 3 zumindest annähernd dem
Innendurchmesser des Standrohrs 2 entspricht. Im ersten Fall kann der zylindrische
Abschnitt 9 der Rohrmanschette 3 das Standrohr 2 formschlüssig auf der Aussenseite
umfassen, während im zweiten Fall der zylindrische Abschnitt 9 der Rohrmanschette
3 zur formschlüssigen Anlage an der inneren Mantelfläche des Standrohrs 2 ausgebildet
ist. In beiden Fällen wird der zylindrische Abschnitt 9 der Rohrmanschette 3 koaxial
zur Längsachse des Standrohrs 2 mit letzterem verbunden. Um eine dauerhaft dichte
Verbindung zwischen dem zylindrischen Abschnitt 9 der Rohrmanschette 3 und dem Standrohr
2 zu erreichen, wird der zylindrische Abschnitt 9 der Rohrmanschette 3 mit dem Standrohr
2 verklebt oder mittels Vulkanisation verbunden. Natürlich kommen grundsätzlich auch
beliebig andere Verbindungsarten in Frage.
[0014] Das vorzugsweise aus Kunststoff oder Metall, insbesondere Cr-Ni-Stahl, Kupfer oder
Aluman bestehende Dachtablett 4 wird in das Dach integriert und besitzt eine zentrale,
vorzugsweise runde oder elliptische Öffnung 11 auf, durch welche sich die Rohrmanschette
3 erstrecken kann. Auf der dem Dach bzw. Dachtablett 4 zuzuwendenden Unterseite ist
die Rohrmanschette 3 mit einem sich in radialer Richtung erstreckenden, ringförmigen
Randabschnitt 10 versehen, mittels welchem die Rohrmanschette 3 dicht mit dem Dachtablett
4 verbunden werden kann. Der Durchmesser der Öffnung 11 ist jedenfalls kleiner als
der Aussendurchmesser des ringförmigen Randabschnitts 10. Im vorliegenden Beispiel
kommt der ringförmige Randabschnitt 10 formschlüssig an der Unterseite des Dachtabletts
4 zur Anlage. Auch in diesem Fall wird der ringförmige Randabschnitt 10 der Rohrmanschette
3 mittels Kleben oder Vulkanisation mit dem Dachtablett 4 verbunden, damit eine dauerhaft
dichte Verbindung gewährleistet wird. Je nach Situation wird die Rohrmanschette 3
zuerst dicht mit dem Standrohr 2 und anschliessend mit dem Dachtablett 4 verbunden
oder umgekehrt.
[0015] Die Rohrmanschette 3 wird vorzugsweise aus einem flexiblen, UV- und ozonbeständigen
Material gefertigt. Dazu bietet sich insbesondere Gummi, namentlich EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk)
an.
[0016] Das Dachtablett 4 wird üblicherweise auf der Dachkonstruktion, auch Dachgerüst genannt,
befestigt. Dazu ist das Dachtablett 4 mit Bördelungen 13, 13a versehen, an welchen
Schiebehaften (nicht dargestellt) angreifen können. Die Schiebehaften selber können
mittels Nägeln oder dergleichen in der hölzernen Dachkonstruktion befestigt werden.
Das Standrohr 2 selber wird vorzugsweise mechanisch an dem Dachgerüst oder an einem
anderen Teil des Gebäudes befestigt. Bei entsprechender Dimensionierung, Materialwahl
und Auslegung der Rohrmanschette 3 kann ggf. auf eine zusätzliche mechanische Befestigung
des Standrohrs 2 verzichtet werden, da in diesem Fall die Rohrmanschette 3 die mechanische
Fixierung des Standrohrs 2 übernehmen kann. Durch die Verwendung einer Rohrmanschette
3 der beschriebenen Art ist es unerheblich, ob das Standrohr 2 einen geraden, schrägen
oder ggf. ungleichmässigen unteren Abschluss aufweist.
[0017] Um das Dachtablett 4 in das Dach zu integrieren, wird bei einem Ziegeldach der obere
Bereich des Dachtabletts 4 wie auch der eine Seitenbereich unter die angrenzenden
Ziegel geschoben, während der andere Seitenbereich wie auch der untere Bereich des
Dachtabletts 4 über die sich seitlich bzw. unterhalb befindlichen Ziegel gelegt wird.
[0018] Mittels gestrichelten Linien 4a, 4b ist angedeutet, dass die Entlüftungsanordnung
für unterschiedliche Dachneigungen einsetzbar ist, wobei sich die Rohrmanschette 3
praktisch jeder Neigung anpasst.
[0019] Die Fig. 1a zeigt in vergrösserter Darstellung ein Detail, namentlich die Befestigung
des Entlüftungshuts an dem Standrohr 2. Wie ersichtlich, kommt das Klemmelement 7
an der Innenseite des Kragenabschnitts 6 des Entlüftungshuts klemmend zur Anlage.
[0020] Die Fig. 2 zeigt das Dachtablett 4 zusammen mit der Rohrmanschette 3 in einer Ansicht
von oben. Die Rohrmanschette 3 ist im unbelasteten Ausgangszustand dargestellt. Aus
dieser Darstellung ist erkennbar, dass das Dachtablett 4 eine kreisrunde Öffnung 11
aufweist, die Rohrmanschette 3 einen runden bzw. zylindrischen Abschnitt 9 besitzt,
während die eigentlichen Bälge 8 einen ovalen Querschnitt aufweisen. Durch die ovale
Gestaltung der Bälge 8 eignen sich diese in besonderer Weise, um durch auf- bzw. zufalten
parallel zur Hauptachse 12 ausgleichend zu wirken. Im weiteren sind die beiden Bördelungen
13, 13a ersichtlich, welche als Mittel zum Befestigen des Dachtabletts 4 am Dachgerüst
dienen.
[0021] Die Fig. 3 zeigt die Einzelteile eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Entlüftungsanordnung.
Soweit möglich werden für gleiche oder ähnliche Teile identische Bezugszeichen wie
bei dem vorgängigen Ausführungsbeispiel verwendet. Der wesentliche Unterschied zu
dem vorgängigen Ausführungsbeispiel besteht darin, dass die Entlüftungsanordnung kein
separates Standrohr aufweist, sondern der Entlüftungshut 1 zusammen mit dem Standrohr
2 eine Einheit bildet. Um die Entlüftungsanordnung an unterschiedliche Dachneigungen
anpassen zu können, ist wiederum eine Rohrmanschette 3 vorgesehen. Die Rohrmanschette
3 ist über den ringförmigen Randabschnitt 10 dicht mit dem Dachtablett 4 verbunden.
An dem zylindrischen Standrohr 2 ist auf der Aussenseite der umlaufende, unten offene
Kragenabschnitt 6 angebracht, der zwischen sich und dem Standrohr 2 eine ringförmige
Aussparung 16 begrenzt, welche der endseitigen Aufnahme der Rohrmanschette 3 zusammen
mit dem Isolationsrohr 17 dient. Im weiteren ist ein Isolationsrohr 17 ersichtlich,
auf das anschliessend noch näher eingegangen wird. Die Rohrmanschette 3 ist auf der
Oberseite zusätzlich mit einem formstabilen, zylindrischen Abschnitt 14 versehen,
der beispielsweise durch einen Metall- oder Kunststoffeinsatz 15 gebildet wird und
die Befestigung der Rohrmanschette 3 am Kragenabschnitt 6 erleichtert. Die Rohrmanschette
3 ist vorzugsweise derart formstabil ausgebildet, so dass sie nach dem Anpassen an
die gewünschte Dachneigung in der jeweiligen Form verharrt. Ggf. können auch Mittel
vorgesehen werden, um die Rohrmanschette 3 am Kragenabschnitt 6 zu fixieren, so dass
sie nicht nach unten herausrutschen kann.
[0022] Die einzelnen Elemente 2, 3, 6, 15, 17 sind in der Dimension derart aufeinander abgestimmt,
dass die Entlüftungsanordnung schnell, einfach und im Wesentlichen ohne den Einsatz
von Werkzeug montiert werden kann. Dazu ist der Innendurchmesser des zylindrischen
Abschnitts 14 der Rohrmanschette 3 grösser als der Aussendurchmesser des Isolationsohrs
17, jedoch kleiner als der Durchmesser des Kragenabschnitts 6 auf der Innenseite,
so dass das Isolationsohr 17 zusammen mit dem zylindrischen Abschnitt 14 der Rohrmanschette
3 in die ringförmige Aussparung 16 des Kragenabschnitts 6 hineingeschoben werden kann.
Zudem ist der Aussendurchmesser des Standrohrs 2 kleiner als der Innendurchmesser
des Isolationsohrs 17, so dass letzteres auf das Standrohr 2 aufgeschoben werden kann.
[0023] Die Montage der Entlüftungsanordnung geht wie folgt vonstatten, wobei davon ausgegangen
wird, dass bauseitig ein sogenanntes Spiro-Rohr vorgesehen wird, welches mit dem jeweiligen,
in das Gebäude führenden Lüftungskanal verbunden ist und u.a. dem Fixieren des Standrohrs
2 dient.
[0024] Zuerst wird das Dachtablett 4 zusammen mit der Rohrmanschette 3 auf dem Gebäudedach
fixiert. Danach wird das Isolationsohr 17 auf das Standrohr 2 des Entlüftungshuts
1 aufgeschoben, worauf der Entlüftungshut 1 zusammen mit dem Isolationsohr 17 in die
Rohrmanschette 3 eingeführt werden kann. Der über das Isolationsohr 17 vorstehende
Abschnitt des Standrohrs 2 wird in das Spiro-Rohr eingeschoben und ggf. zusätzlich
mechanisch fixiert. Danach wird der zylindrische Abschnitts 14 der Rohrmanschette
3 in die Aussparung 16 hineingeschoben, wo sie klemmend fixiert wird.
[0025] Fig. 4 zeigt die Entlüftungsanordnung gemäss Fig. 3 in montiertem Zustand und in
teilweisem Längsschnitt. Gegenüber der Figur 3 ist die Entlüftungsanordnung vergrössert
dargestellt. Indem die Rohrmanschette 3 mit ihrem oberen Abschnitt 15 in die durch
den Kragenabschnitt 6 definierte Aussparung zwischen dem Standrohr 2 und dem Kragenabschnitt
6 aufgenommen ist, und die Rohrmanschette 3 auf ihrer Unterseite dicht mit dem Dachtablett
4 verbunden ist, wird ein wasserdichte Abdichtung des Entlüftungshuts 1 bzw. des Standrohres
2 gegenüber dem Dach erreicht, so dass kein Regenwasser von aussen in das Standrohr
2 eindringen kann.
[0026] Die Rohrmanschette 3 umfasst auch den über das Dach hinausragenden Teil des Isolationsrohr
17, so dass auch dieses nach aussen umschlossen ist. Zudem ist erkennbar, dass der
über das Isolationsohr 17 vorstehende Abschnitt des Standrohrs 2 in einem schematisch
angedeuteten Spiro-Rohr 19 fixiert ist.
[0027] Die Vorteile der erfindungsgemäss gestalteten Entlüftungsanordnung bestehen darin,
dass sie universell einsetzbar ist, einfach und schnell montiert und an unterschiedliche
Dachneigungen angepasst werden kann. Die Form und Gestaltung des Kragenabschnitts
6 zusammen mit der Rohrmanschette 3 gewährleistet zudem eine dauerhaft sichere Abdichtung
der Entlüftungsanordnung. Wenn jeweils von Standohr gesprochen wird, so ist darunter
nicht nur ein Rohr in der Form der vorgängig gezeigten Ausführungsbeispiele zu verstehen,
sondern es ist damit jede beliebige Form eines Rohrs, Schlauchs, Kanals, einer Hülle
etc. gemeint.
1. Entlüftungsanordnung zur Montage auf einem Gebäudedach, mit einem Entlüftungshut (1),
einem Standrohr (2), einem auf dem Dach anzubringenden Dachtablett (4) sowie einer
Rohrmanschette (3) zum dichten Verbinden des Dachtabletts (4) mit dem Standrohr (2),
dadurch gekennzeichnet, dass der Entlüftungshut (1) oder das Standrohr (2) mit einem umlaufenden, unten offenen
Kragenabschnitt (6) versehen ist, welcher eine ringförmige Aussparung (16) zur endseitigen
Aufnahme der Rohrmanschette (3) oder des Standrohrs (2) begrenzt und dass die Rohrmanschette
(3) in der Form eines Faltenbalgs ausgebildet ist.
2. Entlüftungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragenabschnitt (6) gegenüber dem Standrohr (2) im Durchmesser vergrössert ausgebildet
ist.
3. Entlüftungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrmanschette (3) auf der dem Entlüftungshut (1) zuzuwendenden Oberseite mit
einem formstabilen, zylindrischen Abschnitt (9, 14) versehen ist.
4. Entlüftungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrmanschette (3) auf der dem Dach zuzuwendenden Unterseite mit einem sich in
radialer Richtung erstreckenden, ringförmigen Randabschnitt (10) versehen ist, der
dicht mit dem Dachtablett (4) verbunden ist.
5. Entlüftungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Standrohr (2) als Teil des Entlüftungshuts (1) ausgebildet ist.
6. Entlüftungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlüftungsanordnung im weiteren ein Isolationsrohr (17) umfasst, dessen Innendurchmesser
grösser ist als der Aussendurchmesser des Standrohrs (2) und dessen Aussendurchmesser
kleiner ist als der Innendurchmesser des Kragenabschnitts (6), vorzugsweise kleiner
als der Innendurchmesser des zylindrischen Abschnitts (14) der Rohrmanschette (3).
7. Entlüftungsanordnung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Standrohr (2) länger ist als das Isolationsrohr (17).
8. Entlüftungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Standrohr (2) und/oder der Kragenabschnitt (6) mit Mitteln zum mechanischen Fixieren
des Entlüftungshuts (1) versehen ist, insbesondere in der Form eines Schnappverschlusses.
9. Entlüftungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrmanschette (3) aus einem flexiblen, UV- und ozonbeständigen Material, insbesondere
Gummi gefertigt ist.
10. Entlüftungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrmanschette (3) aus EPDM gefertigt ist.
11. Entlüftungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrmanschette (3) zumindest vier Bälge (8), insbesondere zumindest sechs Bälge
aufweist.
12. Entlüftungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrmanschette (3) ovalen Querschnitt besitzt.
13. Entlüftungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dachtablett (4) derart ausgebildet ist, dass es in das Gebäudedach integrierbar
ist, wobei das Dachtablett (4) mit Mitteln (13, 13a) zum Fixieren auf einem Dachgerüst
versehen ist.