[0001] Die Erfindung betrifft ein elektrisches Verbindungselement, bestehend aus einem elektrischen
Kontakt, einem Gehäuse und einem Klemmstift, zur lösbaren Befestigung eines elektrischen
Leiters an einem Durchbruch einer Leiterplatte.
[0002] Derartige Verbindungselemente werden benötigt, um einen elektrischen Leiter an einer
beliebigen Stelle auf einer Leiterplatte zu kontaktieren. Dabei ist eine optimale
elektrische Kontaktierung zwischen Leiterplatte und Verbindungselement zu gewährleisten,
was durch einen mechanisch einwandfreien Sitz des Verbindungselementes auf der Leiterplatte
sichergestellt wird.
Stand der Technik
[0003] Aus
US 7,290,344 B2 ist eine Methode für die Verbindung einer elektrischen Leitung zu einer Metallplatte
bekannt, wobei ein Kabelschuh durch Verschraubung eine Hülse in einem Loch im Metall
radial ausdehnt und somit eine elektrische Verbindung herstellt.
[0004] Aus der
DE 197 49 890 C1 ist ein elektronisches Kontaktelement bekannt, das am Befestigungsende mit einer
zentrischen Bohrung und axialen Schlitzen versehen ist, wobei elastische Zungen ausgebildet
werden, die bei Einpressen eines Druckstückes radial nach außen gedrückt werden.
[0005] Aus der
DE 10 2004 020 422 A1 ist ein Pin zur elektrischen lötfreien Verbindung mit einer Leiterplatte bekannt,
mit einem Einpressbereich, der in ein Leiterplattenloch elastisch und plastisch zur
Anpassung an den Lochdurchmesser verformbar ist. Für das Einsetzen des Pins ist ein
Einpresswerkzeug vorgesehen, das den Pin führt und versteift.
[0006] Häufig werden dauerhafte Verbindungen eines Verbindungselementes mit einer Leiterplatte
genutzt, wie beispielsweise Nietverbindungen. Bei solchen Varianten, die Schraub-
oder Lötverbindungen nutzen, um Verbindungselemente mit Leiterplatten lösbar zu verbinden,
wird sowohl zum Anbringen als auch zum Entfernen des Elementes spezielles Werkzeug
benötigt. Häufig ist das entfernte Verbindungselement, aufgrund zerstörender Demontage,
nicht für eine zweite Nutzung geeignet.
Aufgabenstellung
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verbindungselement so auszubilden,
dass eine sichere Kontaktierung eines elektrischen Leiters mittels eines elektrischen
Kontaktes auf einer Leiterplatte ohne Zuhilfenahme von Werkzeug gewährleistet wird.
Ferner soll eine zerstörungsfreie Demontage des Verbindungselementes von der Leiterplatte
zum Austausch und zur Wiederverwendung des Verbindungselementes und der Leiterplatte
möglich sein.
[0008] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der elektrische Kontakt einen hülsenartigen
Kontaktbereich aufweist, welcher in einen Durchbruch in der Leiterplatte einsetzbar
ist, und mittels Einsetzen eines Klemmstifts in den hülsenartigen Kontaktbereich radial
mit der Innenfläche des Durchbruchs verklemmt wird, und dass der elektrische Kontakt
einen Anschlussbereich mit einem Anschlussteil zur Befestigung des elektrischen Leiters
aufweist.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 - 9 angegeben.
[0010] Bei der Erfindung handelt es sich um ein elektrisches Verbindungselement, bestehend
aus einem elektrischen Kontakt, einem Gehäuse und einem Klemmstift. Der elektrische
Kontakt weist einen Kontaktbereich und einen Anschlussbereich auf. Eine Kontaktierung
auf einer Leiterplatte geschieht durch Einsetzen des Kontaktbereiches in einen Durchbruch
in der Leiterplatte, wobei zumindest die Innenfläche des Durchbruches mit einer elektrische
Kontaktfläche versehen ist. Vorzugsweise ist die elektrische Kontaktfläche L-förmig
umlaufend am Durchbruch angeordnet, so dass auch um den Durchbruch auf der Leiterplatte
eine elektrische Kontaktierung möglich ist.
[0011] Der elektrische Kontakt des Verbindungselementes ist im Kontaktbereich als hülsenartiger
Teil mit einer bauchigen Ausformung versehen und weist mindestens einen axialen Schlitz
auf. Dieser hülsenartige Kontaktbereich verjüngt sich beim Einsetzen in einen Durchbruch
elastisch in axialer Richtung im Durchmesser und nimmt bei korrektem Sitz annähernd
seine Ursprungsform wieder an. In diesem Zustand wird der Klemmstift in den Kontaktbereich
eingefügt, wodurch sich der Kontaktbereich mit der Innenfläche des Durchbruches verklemmt.
Eine Kontrolle der elektrischen Kontaktierung ist nicht nötig, da sich der Klemmstift
nur bei korrektem Sitz des Kontaktes im Durchbruch in den Kontakt einfügen lässt.
Somit kann ein optimaler Sitz und eine sichere Kontaktierung des Verbindungselementes
mit der Leiterplatte gewährleistet.
[0012] Zur Demontage des Verbindungselementes muss lediglich der Klemmstift aus dem Kontaktbereich
gezogen, oder von der Gegenseite herausgedrückt, werden. Der Kontakt kann dann aus
dem Durchbruch und von der Leiterplatte entfernt werden.
[0013] Die rein elastischen Verformungen des Kontaktbereiches bei Anbringung und Demontage
von der Leiterplatte machen es möglich, das Verbindungselement auszutauschen und/oder
in einem anderen Durchbruch wiederzuverwenden.
[0014] Die Demontage hat somit keinen Einfluss auf den mechanischen Sitz des Verbindungselementes
auf einer anderen Leiterplatte bei erneuter Verwendung.
[0015] In einer vorteilhaften Weiterbildung des Klemmstiftes besitzt dieser an der Außenfläche
eine schraubenförmige Anformung. Diese hat den Zweck, den Klemmstift aus dem Kontaktbereich
unter zur Hilfenahme eines Schraubendrehers zu schrauben. Zum Anbringen wird der Stift
weiterhin einfach in den Kontaktbereich gedrückt.
[0016] Ein sich im Anschlussbereich des elektrischen Kontaktes befindlicher Anschlussteil,
für den Anschluss eines elektrischen Leiters, kann verschiedene Ausführungsformen
aufweisen. Neben einer einfachen Fläche oder Öse zum Anlöten des elektrischen Leiters,
ist vorteilhaft, den Anschlussteil als eine zum Crimpen ausgeformte Anformung im Anschlussbereich
zu gestalten. An dieser kann ein elektrischer Leiter mit einem normalen Crimpwerkzeug
fest mit dem elektrischen Kontakt verbunden werden.
[0017] Vorteilhafte Möglichkeiten zur Herstellung des elektrischen Kontaktes sind, diesem
im Tiefziehverfahren oder als gestanzt und gerolltes Teil zu fertigen.
[0018] Es ist vorgesehen den Kontakt im Anschlussbereich mit einem elektrisch nicht leitfähigen
Gehäuse zur Isolierung zu ummanteln. Dieses weist eine Aussparung auf, durch welche
der Klemmstift in den Kontaktbereich eingefügt werden kann. Eine bevorzugte Ausbildungsform
ist, den Anschlussbereich einschließlich des kontaktierenden Endes des elektrischen
Leiters zu umspritzen. Auch ist ein Umgießen des Anschlussbereiches oder eine Variante
aus zwei einzelnen, zusammenfügbaren Teilen denkbar.
[0019] Zur sicheren Übertragung von Strömen mit bis zu 40 A ist eine weitere zweckmäßige
Ausbildung, die Kontaktfläche zwischen dem elektrischen Kontakt und der Leiterplatte
zu vergrößern. Hierzu ist der elektrische Kontakt im Kontaktbereich mit einer Auflagefläche
versehen, die flach auf der Kontaktfläche auf der Leiterplatte aufliegt. Die Auflagefläche
weist über den Kreisring verteilte, radial ausgebildete, erhabene Kontaktstreifen
auf, die auf der Leiterplatte kontaktieren. Dies ist vor allem dann zweckmäßig, wenn
das Verbindungselement auf anderen Kontaktplatten oder Blechen montiert wird, die
eine flächendeckende, metallische Oberfläche zur Kontaktierung aufweisen.
[0020] In einer anderen bevorzugten Ausbildungsform ist auch der Anschlussbereich des elektrischen
Kontaktes hülsenartig ausgebildet, jedoch mit einem größeren Durchmesser als der Kontaktbereich,
der in den Durchbruch in der Leiterplatte eingefügt wird. Auf der Innenseite des Anschlussbereiches
befindet sich eine Einschnürung, hinter welcher eine tellerförmige Anformung des Klemmstifts
verrastet. Eine zweite tellerförmige Anformungen am Kopf des Klemmstifts ist vorgesehen,
um ein einfaches Entfernen des Klemmstifts zu ermöglichen.
[0021] Weiterhin ist vorgesehen, Verbindungselemente in einem Positionierrahmen auf einer
Leiterplatte zu montieren. Dieser kann so ausgebildet werden, dass mehrere Verbindungselemente
gleichzeitig aufgenommen werden können. Am Positionierungsrahmen vorgesehene Kodierstifte
vermeiden eine Fehlsteckung der Montagerichtung.
[0022] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass durch
das Verbindungselement eine sichere Kontaktierung gewährleistet ist und eine Montage
ohne Einsatz von Werkzeug, bei Bedarf sogar mit nur einer Hand, möglich ist. Zudem
ist das Verbindungselement und alle verwendeten Komponenten einfach und schnell demontierbar,
austauschbar und wiederverwendbar.
[0023] Eine bevorzugte Anwendung ist, das elektrische Verbindungselement mit einem bereits
konfektionierten Kabel zur Montage einzusetzen.
Ausführungsbeispiele
[0024] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im Folgenden näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen elektrischen Kontakt in räumlicher Detailansicht,
- Fig. 2a
- ein einteiliges Verbindungselement mit einem elektrischen Lei- ter vor der Montage
mit einem Positionierungsrahmen auf einer Leiterplatte,
- Fig. 2b
- ein mehrteiliges Verbindungselement mit einem elektrischen Leiter vor der Montage
mit einem Positionierungsrahmen auf einer Leiterplatte,
- Fig. 3a
- ein montiertes, mehrteiliges Verbindungselement auf einer Lei- terplatte,
- Fig. 3b
- ein montiertes, mehrteiliges Verbindungselement in einem Posi- tionierungsrahmen auf
einer Leiterplatte,
- Fig. 4
- eine Schnittdarstellung eines montierten Verbindungselemen- tes, mit einem mehrteiligen
Gehäuse,
- Fig. 5a
- einen räumliche Darstellung eines elektrischen Kontaktes mit zwei elektrischen Leitern,
- Fig. 5b
- den elektrischen Kontakt aus Fig. 5 von der Kontaktseite,
- Fig. 6a
- ein einteiliges Verbindungselement mit zwei elektrischen Leitern vor der Montage mit
einem Positionierungsrahmen auf einer Leiterplatte,
- Fig. 6b
- ein mehrteiliges Verbindungselement mit zwei elektrischen Lei- tern vor der Montage
mit einem Positionierungsrahmen auf ei- ner Leiterplatte,
- Fig. 7a
- ein montiertes Verbindungselement gemäß Fig. 6a direkt auf einer Leiterplatte,
- Fig. 7b
- ein montiertes Verbindungselement gemäß Fig. 6a in einem Positionierungsrahmen auf
einer Leiterplatte, und
- Fig. 8
- eine Schnittdarstellung eines mehrteiligen, montierten Verbin- dungselementes auf
einer Leiterplatte.
[0025] Die Fig. 1 zeigt einen als gestanzt, gerolltes Teil ausgebildeten elektrischen Kontakt
20 mit einem Kontaktbereich 21 und einem Anschlussbereich 22 aus einer räumlichen
Detailansicht.
[0026] Zu erkennen ist der hülsenartige Kontaktbereich 21 der mittig eine bauchige Ausformung
23 aufweist. Axiale Schlitze 25 gehen vom hier unten dargestellten Ende des Kontaktbereiches
21 bis etwa über das hier oben dargestellte Ende der bauchigen Ausformung 23. Ein
hier zum Crimpen ausgeformter Anschlussteil 24 wird nach Anschluss eines elektrischen
Leiters 16 zusammen mit dem Anschlussbereich 22 des elektrischen Kontaktes 20 mit
einem Gehäuse 10 versehen. Eine hier obere dargestellte erste Öffnung 26 des Kontaktbereiches
21 wird zum Einfügen eines Klemmstiftes 7 nicht von dem Gehäuse 10 bedeckt, wodurch
sich eine zweite Öffnung 11 im Gehäuse ausbildet.
[0027] In der Fig. 2a ist der, mit einem umgossenen Gehäuse 10 versehene, elektrische Kontakt
20 vor der Montage auf einer Leiterplatte 2 gezeigt.
[0028] In dieser Ausführungsform wird das Verbindungselement 1 zusätzlich mittels eines
Positionierungsrahmens 30 auf der Leiterplatte 2 positioniert.
[0029] Dieser Positionierungsrahmen 30 verfügt in der abgebildeten Ausführung über fünf
Ausformungen 31 zur Platzierung von fünf Verbindungselementen 1. Der Kontaktbereich
21 des elektrischen Kontaktes 20 wird in einen Durchbruch 3 in der Leiterplatte 2
gesetzt. Durch die Öffnung 11 des Gehäuses wird der Klemmstift 7 eingefügt, um den
elektrischen Kontakt 20 im Durchbruch 3 zu verklemmen und eine elektrisch leitende
Verbindung herzustellen. Das Gehäuse 10 weist eine Anformung 12 auf, welche den Anschlussteil
24 aufnimmt und den elektrischen Leiter 16 in einem gewünschten Winkel vom Gehäuse
10 und der Leiterplatte 2 wegführt. Der Positionierungsrahmen 30 verfügt weiterhin
über Kodierstifte 32 die zur Montage auf der Leiterplatte 2 nur in einer Position
in dort vorgesehenen Aufnahmen 33 passen.
[0030] Fig. 2b zeigt in einer weiteren Ausführungsform ein Verbindungselement 1', welches,
statt von einem gegossenen Gehäuse, von einem mehrteiligen Gehäuse 13, 14 umgeben
ist.
[0031] Zur Montage wird der elektrische Kontakt 20 zuerst in den hier unteren Gehäuseteil
14 eingesetzt. Danach wird der hier obere Gehäuseteil 13 auf den ersteren aufgesetzt,
dass der Anschlussbereich 22 des elektrischen Kontaktes 20 vollständig mit dem Gehäuse
ummantelt ist.
[0032] Die weitere Montage erfolgt entsprechend Fig. 2a.
[0033] Die Fig. 3a und 3b zeigen jeweils ein montiertes Verbindungselement 1' auf einer
Leiterplatte 2.
[0034] Dabei ist in Fig. 3a das einzelne Verbindungselement 1' dargestellt, welches auf
der Leiterplatte 2 montiert ist, und Fig. 3b zeigt das Verbindungselement 1', welches
mit Hilfe des Positionierungsrahmens 30 auf der Leiterplatte 2 montiert ist.
[0035] Die Fig. 4 zeigt ein, auf einer Leiterplatte 2 montiertes, mehrteiliges Verbindungselement
1' im Querschnitt. Zu erkennen ist der Klemmstift 7, der den Kontaktbereich 21 des
elektrischen Kontaktes 20 von innen, radial mit der Innenfläche 4 des Durchbruches
3 verklemmt und eine elektrisch leitende Verbindung herstellt. Der elektrische Kontakt
20 ist in dieser Ausführungsform von einem zweiteiligen Gehäuse 13, 14 ummantelt.
Das Gehäuse 13, 14 liegt, eingebettet von dem Positionierungsrahmen 30, auf der Leiterplatte
2 auf.
[0036] Die Fig. 5a und 5b zeigen einen, im Tiefziehverfahren hergestellten, elektrischen
Kontakt 20 in der räumlichen Detailansicht aus zwei Richtungen. Wobei die Fig. 5a
den Kontakt aus Richtung des Anschlussbereiches 22 zeigt und Fig. 5b aus Richtung
des Kontaktbereiches 21.
[0037] Dieser Kontakt 20 ist zur Kontaktierung von zwei elektrischen Leitern 16, 17 vorgesehen.
[0038] Zu erkennen ist der Kontaktbereich 21 der mittig eine bauchige Ausformung 23 aufweist.
Die axialen Schlitze 25 gehen vom hier unten dargestellten Ende des Kontaktbereiches
21 bis etwa über das hier oben dargestellte Ende der bauchigen Ausformung 23. In dieser
Ausführungsform ist der Anschlussbereich 22 ebenfalls hülsenartig, mit einem größeren
Durchmesser als der Kontaktbereich 21, ausgebildet.
[0039] Die am Durchmesserübergang entstandene kreisförmige Fläche 28 weist, verteilt über
den Kreisring, radial ausgebildete, erhabene Kontaktstreifen 29 auf, die bei einer
aufliegenden Kontaktierung auf der Leiterplatte 2 als elektrische Kontaktpunkte dienen.
Der Anschlussteil 24 ist um den Anschlussbereich 22 in Form von biegsamen Kontaktarmen
ausgebildet, die um die hier zwei elektrischen Leiter 16, 17 gebogen werden, um eine
elektrische Kontaktierung herzustellen und sie mechanisch zu verklemmen.
[0040] An der Innenfläche des Anschlussbereiches 22 ist eine umlaufende Einschnürung 27
vorgesehen, hinter welcher der eingefügte Klemmstift 7 verrastet. Es ist vorgesehen,
den Anschlussbereich 22 wird nach der Montage der elektrischen Leiter 16, 17 von Außen
mit einem Gehäuse 10 zu umgießen.
[0041] In der Fig. 6a ist der mit einem umgossenen Gehäuse 10 versehene, elektrischen Kontakt
20 vor der Montage auf einer Leiterplatte 2 gezeigt. In dieser Ausführungsform wird
das Verbindungselement 1 zusätzlich mittels eines Positionierungsrahmens 30 auf der
Leiterplatte 2 positioniert.
[0042] Dieser Positionierungsrahmen 30 verfügt in der abgebildeten Ausführung über fünf
Ausformungen 31 zur Platzierung von fünf Verbindungselementen 1.
[0043] Der Kontaktbereich 21 des elektrischen Kontaktes 20 wird in einen Durchbruch 3 in
der Leiterplatte 2 gesetzt. Der Klemmstift 7 wird in den Anschlussbereich 22 und den
Kontaktbereich 21 eingefügt, um den elektrischen Kontakt 20 im Durchbruch 3 zu verklemmen
und eine elektrisch leitende Verbindung herzustellen.
[0044] Der Klemmstift 7 verfügt in dieser Ausführungsform über zwei Anformungen 8, 9, wobei
die hier mittige Anformung 9 beim Einfügen in den elektrischen Kontakt 20 hinter der
umlaufenden Einschnürung 27 im Inneren des Anschlussbereiches 22 verrastet. Die hier
oben dargestellte Anformung 8 ist zur Montage und Demontage vorgesehen. Der Positionierungsrahmen
30 verfügt weiterhin über Kodierstifte 32 die zur Montage auf der Leiterplatte 2 nur
in einer Position in dort vorgesehene Aufnahmen (33) passen.
[0045] Die Fig. 6b zeigt das mehrteilige Verbindungselement 1', welches statt von einem
gegossenen Gehäuse, von einem mehrteiligen Gehäuse 13, 14 umgeben ist. Zur Montage
wird der elektrische Kontakt 20 zuerst in den hier unteren Gehäuseteil 14 eingesetzt.
Danach wird der hier obere Gehäuseteil 13 auf den ersteren aufgesetzt, so dass der
Anschlussbereich 22 des elektrischen Kontaktes 20 vollständig von dem Gehäuse ummantelt
ist.
[0046] Die weitere Montage erfolgt entsprechend Fig. 6a.
[0047] Die Fig. 7a und 7b zeigen jeweils ein montiertes Verbindungselement 1 der zweiten
Ausführungsform auf einer Leiterplatte 2.
[0048] In Fig. 7a ist ein einzelnes Verbindungselement (1) dargestellt, welches direkt auf
der Leiterplatte 2 montiert ist. Von dem eingesetzten Klemmstift 7 ist lediglich die
Anformung 8 zur Demontage sichtbar.
[0049] Die Fig. 7b zeigt ein Verbindungselement 1, welches mit Hilfe des Positionierungsrahmens
30 auf der Leiterplatte 2 montiert ist. Von dem eingesetzten Klemmstift 7 ist lediglich
die Anformung 8 zur Demontage sichtbar.
[0050] Die Fig. 8 zeigt ein auf einer Leiterplatte 2 montiertes Verbindungselement 1 im
Querschnitt. Zu erkennen ist der Klemmstift 7, der den Kontaktbereich 21 des elektrischen
Kontaktes 20 von innen, radial mit der Innenfläche 4 des Durchbruches 3 verklemmt
und eine elektrisch leitende Verbindung herstellt. Die mittlere Anformung 9 des Klemmstiftes
7 ist hinter der umlaufenden Einschnürung 27 im Anschlussbereich 22 verrastet. Der
elektrische Kontakt 20 ist in dieser Ausführungsform von einem zweiteiligen Gehäuse
13, 14 ummantelt, welches in dem Positionierungsrahmen 30 positioniert ist. Die Fläche
28 des elektrischen Kontaktes 20 liegt zur Vergrößerung der elektrischen Kontaktfläche
auf dem Kontaktbereich der Leiterplatte 2 auf.
Bezugszeichenliste
Verbindungselement für elektrische Leiter mit einer Leiterplatte
[0051] Az.: P209-07 EP P H
- 1
- Verbindungselement, einteilig
- 1'
- Verbindungselement, mehrteilig
- 2
- Leiterplatte
- 3
- Durchbruch
- 4
- Innenfläche
- 5
- Kontaktfläche
- 6
- 7
- Klemmstift
- 8
- Anformung, tellerförmig
- 9
- mittige Anformung, tellerförmig
- 10
- Gehäuse
- 11
- Öffnung
- 12
- Anformung, für elektr. Leiter
- 13
- Gehäuseteil, oberes
- 14
- Gehäuseteil, unteres
- 15
- 16
- elektrischer Leiter
- 17
- elektrischer Leiter
- 18
- 19
- 20
- elektrischer Kontakt
- 21
- Kontaktbereich
- 22
- Anschlussbereich
- 23
- bauchige Ausformung
- 24
- Anschlussteil
- 25
- axialer Schlitz
- 26
- Öffnung, Durchgangsöffnung
- 27
- Einschnürung
- 28
- Fläche, kreisringförmige Kontaktfläche
- 29
- Kontaktstreifen, radial ausgerichtet
- 30
- Positionierungsrahmen
- 31
- Ausformung
- 32
- Kodierstift
- 33
- Aufnahme
1. Elektrisches Verbindungselement (1, 1'), bestehend aus einem elektrischen Kontakt
(20), einem Gehäuse (10, 13, 14) und einem Klemmstift (7), zur lösbaren Befestigung
eines elektrischen Leiters (16) an einem Durchbruch (3) in einer Leiterplatte (2),
dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Kontakt (20) einen hülsenartigen Kontaktbereich (21) aufweist, welcher
in den Durchbruch (3) der Leiterplatte (2) einsetzbar ist, und mittels Einsetzen des
Klemmstifts (7) in den hülsenartigen Kontaktbereich (21) radial mit der Innenfläche
(4) des Durchbruchs (3) verklemmt wird, und dass der elektrische Kontakt (20) einen
Anschlussbereich (22) mit einem Anschlussteil (24) zur Befestigung mindestens eines
elektrischen Leiters (16) aufweist, und
dass der elektrische Kontakt (20) eine den Durchbruch (39) umgebende Kontaktfläche
(5) auf der Leiterplatte (2) kontaktiert.
2. Elektrisches Verbindungselement gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Kontaktbereich (21) des elektrischen Kontaktes (20) im mittleren Bereich eine
bauchige Ausformung (23) aufweist.
3. Elektrisches Verbindungselement gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Kontaktbereich (21) des elektrischen Kontaktes (20) mindestens einen axialen
Schlitz (25) aufweist.
4. Elektrisches Verbindungselement gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Anschlussteil (24) so ausgebildet ist, dass der elektrische Leiter (16) mittels
Verklemmen oder Löten anbringbar ist.
5. Elektrisches Verbindungselement gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der elektrische Kontakt (20) als gestanzt, gerolltes Teil, Tiefziehteil oder als
Drehteil hergestellt ist.
6. Elektrisches Verbindungselement gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (10) den Anschlussbereich (22) des elektrischen Kontaktes (20) und den
elektrischen Leiter (16) umschließt, wobei die Öffnung (26) des Kontaktbereiches (21)
ausgespart bleibt.
7. Elektrisches Verbindungselement gemäß Anspruch 6-, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (10) aus mehreren Teilen (13, 14) zusammengesetzt ist.
8. Elektrisches Verbindungselement gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (10) einteilig gefertigt ist.
9. Elektrisches Verbindungselement gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der elektrische Kontakt (20) eine den Durchbruch (3) umgebende Kontaktfläche (5)
auf der Leiterplatte (2) kontaktiert.