[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Vereinzelung von Blattgut,
insbesondere von Banknoten, welches als Stapel in die Vorrichtung eingegeben wird.
[0002] Bekannte Automaten für die Annahme von Blattgut, insbesondere Banknoten oder andere
Wertdokumente, weisen eine Vorrichtung für die Vereinzelung von Blattgut auf. Das
zu vereinzelnde Blattgut wird als loser Stapel von mehreren Stück Blattgut in die
Vorrichtung für die Vereinzelung eingegeben. Dabei kann es vorgesehen sein, daß das
Blattgut von einer Bedienperson derart in die Vorrichtung für die Vereinzelung eingegeben
wird, daß die einzelnen Stücke Blattgut nacheinander von der Vorrichtung erfaßt und
zur weiteren Bearbeitung einzeln an ein Transportsystem übergeben werden. Ebenso ist
es möglich, daß die Bedienperson das Blattgut nur teilweise in die Vorrichtung für
die Vereinzelung von Blattgut eingibt. In diesem Fall wird der Stapel von Blattgut
von einer Transporteinrichtung vollständig in die Vorrichtung für die Vereinzelung
transportiert. Anschließend können die einzelnen Stücke Blattgut, wie zuvor beschrieben,
von der Vorrichtung für die Vereinzelung erfaßt und einzeln an das Transportsystem
übergeben werden. Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus
Azuchi, I. et al: "Bill Deposit Gate for Teller Auto-Cashier", ip.com Journal, ip.com
Inc., West Henrietta, NY, USA, 1. Mai 1988, XP013046853 ISSN: 1533-0001, bekannt.
[0003] Bei der Vereinzelung des Blattguts treten jedoch häufig Probleme auf, weil der Stapel
von einzelnen Stücken Blattgut gebildet wird, deren Kanten schlecht zueinander ausgerichtet
sind, d. h. die Kanten der einzelnen Stücke Blattgut verlaufen nicht parallel zueinander.
In diesem Fall werden die einzelnen Stücke Blattgut bei der Vereinzelung von der Vorrichtung
für die Vereinzelung ungleichmäßig erfaßt, weshalb das Blattgut von dem anschließenden
Transportsystem nicht im wesentlichen parallel zu zwei der Außenkanten des Blattguts
transportiert wird. Durch diesen schrägen Transport des Blattguts kann es bei der
weiteren Bearbeitung zu Problemen kommen, beispielsweise Stauungen. Gleichartige Probleme
ergeben sich auch für den Fall, daß die den Stapel bildenden Stücke Blattgut zwar
gut hinsichtlich ihrer Kanten zueinander ausgerichtet sind, der gesamte Stapel Blattgut
aber schräg in die Vorrichtung für die Vereinzelung eingegeben wird.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung für die Vereinzelung
von Blattgut, insbesondere von Banknoten, welches als Stapel in die Vorrichtung eingegeben
wird, anzugeben, bei der die zuvor geschilderten Probleme erkannt und verhindert werden
können.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Die Erfindung geht dabei von einer Vorrichtung für die Vereinzelung von Blattgut,
insbesondere von Banknoten, welches als Stapel in einen Eingabebereich der Vorrichtung
eingegeben wird und bis zu einem Vereinzeler transportiert wird, der einzelne Stücke
Blattgut des Stapels von Blattgut an ein Transportsystem übergibt, welches das vereinzelte
Blattgut in einer Transportrichtung transportiert, aus, wobei ein in Transportrichtung
vor dem Vereinzeler angeordneter Sensor, der sich im wesentlichen über die Breite
des Eingabebereichs erstreckt, Signale erzeugt, die angeben, ob und in welchem Bereich
der Breite des Eingabebereichs Blattgut vorhanden ist, und wobei eine Steuereinrichtung,
welche die Signale des Sensors während eines Transports des Stapels von Blattgut zum
Vereinzeler auswertet und auftretende Schwankungen und Veränderungen der Signale des
Sensors über die Anwesenheit oder Abwesenheit von Blattgut mit vorgegebenen Schwellenwerten
für Schwankungen und Veränderungen der Signale des Sensors vergleicht, um aus den
auftretenden Schwankungen und Veränderungen der Signale des Sensors eine Aussage abzuleiten,
ob die den Stapel von Blattgut bildenden Stücke Blattgut hinsichtlich ihrer Kanten
zueinander ausgerichtet sind, und ob der Stapel von Blattgut eine Ausrichtung aufweist,
die im wesentlichen parallel zu der Transportrichtung des Transportsystems ist.
[0007] Der Vorteil der Erfindung ist insbesondere darin zu sehen, daß die Vorrichtung für
die Vereinzelung von Blattgut, welches als Stapel in den Eingabebereich der Vorrichtung
eingegeben wird, mittels der Auswertung der Signale des Sensors durch die Steuereinrichtung
erkennen kann, ob ein eingegebener Stapel von Blattgut eine gute Stapelqualität aufweist,
d. h. ob das den Stapel bildende Blattgut hinsichtlich seiner Kanten gut zueinander
ausgerichtet ist, und ob der Stapel von Blattgut insgesamt gerade in den Eingabebereich
eingegeben worden ist, d. h. ob der Stapel von Blattgut insgesamt eine gute Ausrichtung
aufweist, also insbesondere eine Ausrichtung seiner Kanten parallel zu der Transportrichtung.
[0008] Bei einer Weiterbildung ist es vorgesehen, daß die Steuereinrichtung den Vereinzeler
steuert und die Vereinzelung des Stapels von Blattgut verhindert, falls die Überprüfung
der Signale des Sensors ergibt, daß die den Stapel von Blattgut bildenden Stücke Blattgut
hinsichtlich ihrer Kanten schlecht zueinander ausgerichtet sind oder der Stapel von
Blattgut eine Ausrichtung aufweist, die von der Transportrichtung des Transportsystems
abweicht.
[0009] Die Weiterbildung weist den Vorteil auf, daß durch die Verhinderung der Vereinzelung
des Blattguts von Stapeln von Blattgut, das eine schlechte Ausrichtung aufweist, sei
es die Ausrichtung des Blattguts zueinander oder die Ausrichtung des gesamten Stapels
zu der Transportrichtung des Transportsystems, Störungen bei der weiteren Bearbeitung
des vereinzelten Blattguts verhindert werden können.
[0010] Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen
sowie der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsformen anhand von Figuren.
[0011] Es zeigt
- Figur 1
- eine prinzipielle Ausführungsform einer Vorrichtung für die Ver- einzelung von Blattgut,
insbesondere von Banknoten, welches als Stapel in die Vorrichtung eingegeben wird,
- Figur 2
- die Eingabe eines ersten Stapels von Blattgut in die in Figur 1 dar- gestellte Vorrichtung
für die Vereinzelung von Blattgut, und
- Figur 3
- die Eingabe eines zweiten Stapels von Blattgut in die in Figur 1 dargestellte Vorrichtung
für die Vereinzelung von Blattgut.
[0012] In Figur 1 ist eine prinzipielle Ausführungsform einer Vorrichtung 1 Vereinzelung
von Blattgut BN, insbesondere von Banknoten, welches als Stapel in die Vorrichtung
1 eingegeben wird dargestellt.
[0013] Die Vorrichtung 1 ist in einem Gehäuse 9 angeordnet und weist zur Eingabe der Banknoten
BN einen Eingabebereich F auf, welcher von einer Blende 8 verschlossen werden kann.
Der Stapel von Banknoten BN wird von einer Bedienperson auf eine im Eingabebereich
F angeordnete Ablagefläche 4 gelegt.
[0014] Im Eingabebereich F befindet sich ein Sensor 10, 11, der sich über die Breite des
Eingabebereichs F erstreckt. Der Sensor 10, 11 kann beispielsweise von einer Lichtschranke
gebildet werden, die eine Reihe von nebeneinander liegender Lichtquellen aufweist,
z. B. Leuchtdioden 11, wobei gegenüberliegend eine Reihe von nebeneinander liegender
Detektoren angeordnet ist, z. B. Fotodioden 10, welche die Signale der Leuchtdioden
empfangen. Statt von einer zeilenförmigen Lichtschranke kann der Sensor 10, 11 auch
von einer Zeilenkamera gebildet werden. Die Zeilenkamera kann beispielsweise von einem
CCD-Sensor 10 gebildet werden, zu dem eine zeilenförmige Lichtquelle 11 gegenüberliegend
angeordnet ist. Der zeilenförmige CCD-Sensor 10 kann aber auch selbst über eine zeilenförmige
Lichtquelle verfügen, deren reflektiertes Licht der CCD-Sensor 10 empfängt. Es ist
auch möglich, daß der CCD-Sensor 10 reflektiertes Umgebungslicht detektiert, d. h.
über keine Lichtquelle verfügt.
[0015] Wird vom Sensor 10, 11 die Eingabe von Banknoten BN erkannt, wird ein erster Teil
2 einer Transporteinrichtung 2, 3, 3' in einer Richtung R auf die Banknoten BN zu
bewegt, bis die Banknoten BN zwischen dem ersten Teil 2 der Transporteinrichtung 2,
3, 3' und der Auflagefläche 4 geklemmt sind. In der Auflagefläche 4 ist ein zweiter
Teil 3, 3' der Transporteinrichtung 2, 3, 3' angeordnet. Die zwischen dem ersten Teil
2 und dem zweiten Teil 3, 3' der Transporteinrichtung 2, 3, 3' geklemmten Banknoten
BN werden nach ihrer Klemmung von der Transporteinrichtung 2, 3, 3', die aus Riemen
2, 3' und Rollen 3 bestehen kann, zu einem Vereinzeler 5, 6 transportiert. Dazu kann
es vorgesehen sein, daß erster 2 und zweiter 3, 3' Teil der Transporteinrichtung 2,
3, 3' angetrieben werden. Es ist auch möglich, daß nur der zweite Teil 3, 3' angetrieben
wird. Ebenso ist es möglich, daß nur der erste Teil 2 angetrieben wird.
[0016] Der Vereinzeler 5, 6 besteht beispielsweise aus einer Vereinzelungswalze 5, welche
jeweils die unterste der Banknote des Stapels von Banknoten BN ergreift, wobei eine
Rückhalteeinrichtung 6 die anderen Banknoten des Stapels von Banknoten BN zurückhält.
Die jeweils vom Vereinzeler 5, 6 erfaßte und vereinzelte Banknote wird an ein Transportsystem
7 übergeben, welches die einzelnen Banknoten einer weiteren Bearbeitung zuführt, z.
B. einer Überprüfung der Banknoten auf deren Art und Echtheit. Während der Vereinzelung
wird der erste Teil 2 der Transporteinrichtung 2, 3, 3' nicht angetrieben. Der zweite
Teil 3, 3' oder ein Abschnitt 3 des zweiten Teils 3, 3' der Transporteinrichtung 2,
3, 3' kann jedoch angetrieben werden, damit die jeweils unterste Banknote des Stapels
von Banknoten BN zum Vereinzeler 5, 6 transportiert wird.
[0017] Figur 2 zeigt die Eingabe eines ersten Stapels von Banknoten BN in die in Figur 1
dargestellte Vorrichtung 1. In Figur 2 sind die Auflagefläche 4 des Eingabebereichs
F, die Vereinzelungswalze 5 sowie der Sensor 10 dargestellt.
[0018] Der dargestellte erste Stapel von Banknoten BN besteht aus mehreren Banknoten, die
hinsichtlich ihrer Kanten schlecht zueinander ausgerichtet sind. Derartig schief liegende
Banknoten werden von der Vereinzelungswalze 5 ungleichmäßig erfaßt, weshalb sie anschließend
in unterschiedlichen Winkeln schräg von dem Transportsystem 7 transportiert werden
und die eingangs geschilderten Probleme bei der Bearbeitung verursachen können.
[0019] Die Probleme bei der Bearbeitung der Banknoten BN können verhindert werden, falls
ein derartiger Stapel von Banknoten BN erkannt und nicht vereinzelt wird. Eine Auswertung
der Signale des zeilenförmigen Sensors 10, 11 mittels einer Steuereinrichtung 12,
die beispielsweise von einem Mikroprozessor gebildet werden kann, ergibt während des
Transports des Stapels von Banknoten BN zum Vereinzeler 5, 6 eine starke Schwankung
der Signale, da sich die einzelnen Banknoten des Stapel von Banknoten BN, wie dargestellt,
innerhalb der gestrichelten Linien bewegen. In den mit dem Bezugszeichen S gekennzeichneten
Bereichen des zeilenförmigen Sensors 10, 11 wechseln während des Transports des Stapels
von Banknoten BN zum Vereinzeler 5, 6 die Signale, die eine Anwesenheit oder Abwesenheit
von Banknoten anzeigen. Treten die Schwankungen der Signale des Sensors 10,11 zwischen
Anwesenheit und Abwesenheit von Banknoten mit einer Häufigkeit auf, die größer als
ein vorgegebener Schwellenwert ist, wird keine Vereinzelung der den Stapel bildenden
Banknoten BN vorgenommen. Der Stapel Banknoten wird in diesem Fall von der Transporteinrichtung
2, 3, 3' wieder aus dem Eingabebereich F heraus transportiert. Die Steuereinrichtung
12 kann eine Anweisung für die Bedienperson erzeugen und auf einer Anzeigeeinrichtung
13 der Vorrichtung 1 darstellen. Im geschilderten Fall der häufigen Schwankung der
Signale des Sensors 10, 11, die auf einen Stapel schlecht zueinander ausgerichteter
Banknoten BN schließen lassen, kann die Bedienperson aufgefordert werden, den Stapel
von Banknoten BN zu entnehmen, die Banknoten BN zueinander auszurichten und den Stapel
von Banknoten BN erneut in den Eingabebereich F einzulegen.
[0020] Figur 3 zeigt die Eingabe eines zweiten Stapels von Banknoten BN in die in Figur
1 dargestellte Vorrichtung 1. In Figur 3 sind die Auflagefläche 4 des Eingabebereichs
F, die Vereinzelungswalze 5 sowie der Sensor 10 dargestellt.
[0021] Der dargestellte zweite Stapel von Banknoten BN besteht aus mehreren Banknoten, die
hinsichtlich ihrer Kanten gut zueinander ausgerichtet sind. Jedoch wurde der gesamte
Stapel Banknoten BN von der Bedienperson schräg in den Eingabereich der Vorrichtung
1 eingegeben. Derartig schief liegende Banknoten werden von der Vereinzelungswalze
5 ungleichmäßig erfaßt, weshalb sie anschließend alle mit einem bestimmten Winkel
schräg von dem Transportsystem 7 transportiert werden und die eingangs geschilderten
Probleme bei der Bearbeitung verursachen können.
[0022] Diese Probleme bei der Bearbeitung können verhindert werden, falls ein derartiger
Stapel von Banknoten BN erkannt und nicht vereinzelt wird. Eine Auswertung der Signale
des zeilenförmigen Sensors 10,11 mittels der Steuereinrichtung 12, ergibt während
des Transports des Stapels von Banknoten BN zum Vereinzeler 5, 6 eine gleichförmige
Veränderung der Signale, da sich der Stapel von Banknoten BN, wie dargestellt, innerhalb
der gestrichelten Linien bewegt. In den mit dem Bezugszeichen S gekennzeichneten Bereichen
des zeilenförmigen Sensors 10, 11 ändern sich während des Transports des Stapels von
Banknoten BN zum Vereinzeler 5, 6 die Signale, die eine Anwesenheit bzw. Abwesenheit
von Banknoten anzeigen. Überschreitet die Anzahl der ermittelten Veränderungen der
Signale des Sensors 10, 11 während des Transports des Stapels von Banknoten BN in
Richtung zum Vereinzeler 5, 6 einen vorgegebenen Schwellenwert, wird keine Vereinzelung
der den Stapel bildenden Banknoten BN vorgenommen. Der Stapel Banknoten wird in diesem
Fall von der Transporteinrichtung 2, 3, 3' wieder aus dem Eingabebereich F heraus
transportiert. Die Steuereinrichtung 12 kann eine Anweisung für die Bedienperson erzeugen
und auf der Anzeigeeinrichtung 13 der Vorrichtung 1 darstellen. Im geschilderten Fall
der gleichförmigen Veränderung der Signale des Sensors 10, 11, die auf einen schräg
eingegebenen Stapel von Banknoten BN schließen lassen, kann die Bedienperson aufgefordert
werden, den Stapel von Banknoten BN zu entnehmen und den Stapel von Banknoten BN erneut
und gerade in den Eingabebereich F einzulegen. Dazu kann beispielsweise ein Leitblech
4' vorgesehen sein, welches den Eingabereich F bzw. die Auflagefläche 4 in der Figur
3 an der unteren Kante abschließt. An diesem Leitblech 4' können die Banknoten BN
bei der Eingabe durch die Bedienperson angelegt werden.
[0023] Somit können Rückschlüsse über die Stapelqualität des Stapels von Banknoten BN aus
den Signalen des Sensors 10, 11 abgeleitet werden und die Vereinzelung von Stapeln
von Banknoten BN verhindert werden, falls die Banknoten aufgrund schlechter Stapelqualität
bei der nachfolgenden Bearbeitung Probleme bereiten können. Treten während der Eingabe
eines Stapels von Banknoten BN häufige Schwankungen der Signale bestimmter Detektoren
des Sensors 10,11 zwischen Anwesenheit und Abwesenheit von Banknoten auf, deutet dies
auf Banknoten hin, die hinsichtlich ihrer Kanten nicht gut zueinander ausgerichtet
sind. Tritt während der Eingabe eines Stapels von Banknoten BN eine kontinuierliche
Veränderung einer bestimmten Anzahl von Signalen nebeneinander liegender Detektoren
des Sensors 10, 11 auf, die sich von Anwesenheit von Banknoten auf Abwesenheit von
Banknoten, bzw. umgekehrt, verändern, deutet dies auf einen Stapel von Banknoten hin,
der schräg in den Eingabebereich eingegeben wurde. Abhängig von den Eigenschaften
des Vereinzelers 5, 6 sowie des Transportsystems 7 und anderer nachfolgender, für
die weitere Bearbeitung der Banknoten verwendeter Elemente werden Schwellenwerte für
zulässige Schwankungen und Veränderungen der Signale des Sensors 10, 11 festgelegt.
[0024] Bisher wurde die Eingabe eines Stapels von Banknoten BN im Zusammenhang mit einer
Transporteinrichtung 2, 3' beschrieben, welche den Stapel von Banknoten BN, nach der
Eingabe durch die Bedienperson, zum Vereinzeler 5, 6 transportiert. Es ist offensichtlich,
daß der Sensor 10, 11 auch dann in der zuvor beschriebenen Weise verwendet werden
kann, wenn keine Transporteinrichtung 2, 3' vorgesehen ist, d. h. wenn der Stapel
von Banknoten BN von der Bedienperson bis zum Vereinzeler 5, 6 in den Eingabebereich
F der Vorrichtung 1 für die Vereinzelung eingegeben wird.
[0025] Weitere Abweichungen können sich für den Aufbau der Vorrichtung 1 für die Vereinzelung
ergeben. Beispielsweise kann die Auflagefläche 4 bis an die Blende 8 heranreichen.
In diesem Fall ist für den Sensor 10, 11 ein Fenster oder ein transparenter Bereich
in der Auflagefläche 4 vorhanden, falls der Sensor 10, 11 von einem Detektor 10 mit
gegenüberliegender Lichtquelle 11 gebildet wird. Ebenso kann auf eine Blende 8 verzichtet
werden, d. h. der Eingabebereich F ist nicht verschließbar. Es ist auch möglich, das
Blattgut entlang seiner kurzen Kanten und nicht wie dargestellt entlang seiner langen
Kanten zu transportieren. Ebenso ist es möglich, daß die Längsausdehnung des Sensors
10, 11 statt der Breite des Eingabebereichs F der Breite der Auflagefläche 4, der
Breite des Vereinzelers 5, 6 oder der Breite des Transportsystems 7 entspricht.
[0026] Die beschriebene Vorrichtung 1 für die Vereinzelung von Blattgut eignet sich insbesondere
für Banknoten, die stapelweise vorliegen und für eine Bearbeitung vereinzelt werden
müssen. Beispielsweise für die automatische Annahme bzw. Einzahlung von Banknoten
oder deren automatische Prüfung, Sortierung usw.
1. Vorrichtung für die Vereinzelung von Blattgut (BN), insbesondere von Banknoten, welches
als Stapel in einen Eingabebereich (F) der Vorrichtung eingegeben wird und bis zu
einem Vereinzeler (5, 6) transportiert wird, der einzelne Stücke Blattgut des Stapels
von Blattgut (BN) an ein Transportsystem (7) übergibt, welches das vereinzelte Blattgut
in einer Transportrichtung (T) transportiert, gekennzeichnet durch
einen in Transportrichtung (T) vor dem Vereinzeler (5, 6) angeordneten Sensor (10,
11), der sich im wesentlichen über die Breite des Eingabebereichs (F) erstreckt, wobei
der Sensor (10, 11) Signale erzeugt, die angeben, ob und in welchem Bereich der Breite
des Eingabebereichs (F) Blattgut vorhanden ist, und
einer Steuereinrichtung (12), welche die Signale des Sensors (10, 11) während eines
Transports des Stapels von Blattgut (BN) zum Vereinzeler (5, 6) auswertet und auftretende
Schwankungen und Veränderungen der Signale des Sensors (10, 11) über die Anwesenheit
oder Abwesenheit von Blattgut mit vorgegebenen Schwellenwerten für Schwankungen und
Veränderungen der Signale des Sensors (10, 11) vergleicht, um aus den auftretenden
Schwankungen und Veränderungen der Signale des Sensors (10,11) eine Aussage abzuleiten,
ob die den Stapel von Blattgut (BN) bildenden Stücke Blattgut hinsichtlich ihrer Kanten
zueinander ausgerichtet sind, und ob der Stapel von Blattgut (BN) eine Ausrichtung
aufweist, die im wesentlichen parallel zu der Transportrichtung (T) des Transportsystems
(7) ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor (10, 11) von mehreren Lichtschranken gebildet wird, die über die Breite
des Eingabebereichs (F) verteilt sind, wobei die Lichtschranken insbesondere gleiche
Abstände zueinander aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor (10, 11) von einer Zeilenkamera gebildet wird, insbesondere einer CCD-Zeilenkamera.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Transporteinrichtung (2, 3, 3') im Eingabebereich (F) vorgesehen ist, welche
den Stapel von Blattgut (BN) in den Eingabebereich (F) hinein transportiert.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (12) den Vereinzeler (5, 6) steuert und die Vereinzelung des
Stapels von Blattgut (BN) verhindert, falls die Überprüfung der Signale des Sensors
(10, 11) ergibt, daß die den Stapel von Blattgut (BN) bildenden Stücke Blattgut hinsichtlich
ihrer Kanten schlecht zueinander ausgerichtet sind oder der Stapel von Blattgut (BN)
eine Ausrichtung aufweist, die von der Transportrichtung (T) des Transportsystems
(7) abweicht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (12) die Transporteinrichtung (2, 3, 3') ansteuert, um den
Stapel von Banknoten (BN) aus dem Eingabebereich (F) heraus zu transportieren.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (12) Anweisungen für eine Bedienperson erzeugt und auf einer
Anzeigeeinrichtung (13) darstellt, insbesondere Anweisungen den Stapel von Blattgut
(BN) aus dem Eingabebereich (F) zu entnehmen und erneut mit verbesserter Ausrichtung
des Blattguts und/oder des Stapels von Blattgut (BN) einzulegen.
1. An apparatus for singling sheet material (BN), in particular bank notes, which is
inputted into an input area (F) of the apparatus as a stack and is transported up
to a singler (5, 6), which transfers individual pieces of sheet material of the stack
of sheet material (BN) to a transport system (7), which transports the singled sheet
material in a transport direction (T), characterized by
a sensor (10, 11) disposed in transport direction (T) upstream of the singler (5,
6), which substantially extends over the width of the input area (F), the sensor (10,
11) generating signals which specify whether and in which area of the width of the
input area (F) the sheet material is present, and
a control device (12), which evaluates the signals of the sensor (10, 11) during a
transport of the stack of sheet material (BN) to the singler (5, 6) and compares occurring
fluctuations and changes of the signals of the sensor (10, 11) regarding the presence
or absence of sheet material with predetermined threshold values for fluctuations
and changes of the signals of the sensor (10, 11), in order to derive a statement
from the occurring fluctuations and changes of the signals of the sensor (10, 11),
whether the pieces of sheet material forming the stack of sheet material (BN) are
aligned to each other with respect to their edges, and whether the stack of sheet
material (BN) has an alignment, which substantially is in parallel to the transport
direction (T) of the transport system (7).
2. The apparatus according to claim 1, characterized in that the sensor (10, 11) is formed by a plurality of light barriers, which are distributed
over the width of the input area (F), the light barriers having in particular the
same distances to each other.
3. The apparatus according to claim 1, characterized in that the sensor (10, 11) is formed by a line camera, in particular by a CCD line camera.
4. The apparatus according to any of claims 1 to 3, characterized in that a transport system (2, 3, 3') is provided in the input area (F), which transports
the stack of sheet material (BN) into the input area (F).
5. The apparatus according to any of claims 1 to 4, characterized in that the control device (12) controls the singler (5, 6) and prevents the singling of
the stack of sheet material (BN), when the check of the signals of the sensor (10,
11) yields that the pieces of sheet material forming the stack of sheet material (BN)
are poorly aligned to each other with respect to their edges or the stack of sheet
material (BN) has an alignment which deviates from the transport direction (T) of
the transport system (7).
6. The apparatus according to claim 5, characterized in that the control device (12) actuates the transport system (2, 3, 3') in order to transport
the stack of bank notes (BN) out of the input area (F).
7. The apparatus according to claim 5 or 6, characterized in that the control device (12) generates instructions for an operator and displays them
on a display device (13), in particular instructions as to remove the stack of sheet
material (BN) from the input area (F) and to re-input it with an improved alignment
of the sheet material and/or of the stack of sheet material (BN).
1. Dispositif de déliassage de produit en feuilles (BN), notamment de billets de banque,
qui est introduit sous forme de pile dans une zone d'alimentation (F) du dispositif
et transporté jusqu'à une déliasseuse (5, 6) qui remet des pièces distinctes de produit
en feuilles de la pile de produit en feuilles (BN) à un système de transport (7) qui
transporte le produit en feuilles déliassé dans une direction de transport (T), caractérisé par
un capteur sensoriel (10, 11) agencé avant la déliasseuse (5, 6) dans la direction
de transport (T) et s'étendant essentiellement sur la largeur de la zone d'alimentation
(F), le capteur sensoriel (10, 11) générant des signaux qui indiquent si et dans quelle
zone de la largeur de la zone d'alimentation (F) du produit en feuilles se trouve,
et par un appareillage de commande (12) qui évalue les signaux du capteur sensoriel
(10, 11) pendant un transport de la pile de produit en feuilles (BN) à la déliasseuse
(5, 6) et qui compare des fluctuations et modifications des signaux du capteur sensoriel
(10, 11) concernant la présence ou l'absence de produit en feuilles avec des valeurs-seuils
données pour des fluctuations et modifications des signaux du capteur sensoriel (10,
11) afin de déduire, à partir des fluctuations et modifications des signaux du capteur
sensoriel (10, 11) qui surviennent, un renseignement indiquant si les pièces de produit
en feuilles constituant la pile de produit en feuilles (BN) sont alignées entre elles
quant à leurs bords et si la pile de produit en feuilles (BN) présente un alignement
qui est essentiellement parallèle à la direction de transport (T) du système de transport
(7).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le capteur sensoriel (10, 11) est constitué de plusieurs barrières lumineuses qui
sont réparties sur la largeur de la zone d'alimentation (F), les barrières lumineuses
présentant notamment de mêmes espacements les unes par rapport aux autres.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le capteur sensoriel (10, 11) consiste en une caméra linéaire, notamment en une caméra
linéaire CCD.
4. Dispositif selon une des revendications de 1 à 3, caractérisé en ce qu'un appareillage de transport (2, 3, 3') est prévu dans la zone d'alimentation (F),
ce dernier transportant la pile de produit en feuilles (BN) à l'intérieur de la zone
d'alimentation (F).
5. Dispositif selon une des revendications de 1 à 4, caractérisé en ce que l'appareillage de commande (12) commande la déliasseuse (5, 6) et empêche le déliassage
de la pile de produit en feuilles (BN) dans le cas où la vérification des signaux
du capteur sensoriel (10, 11) révèle que les pièces de produit en feuilles constituant
la pile de produit en feuilles (BN) sont mal alignées entre elles quant à leurs bords
ou que la pile de produit en feuilles (BN) présente un alignement qui diverge de la
direction de transport (T) du système de transport (7).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'appareillage de commande (12) pilote l'appareillage de transport (2, 3, 3') pour
transporter la pile de billets de banque (BN) à l'extérieur de la zone d'alimentation
(F).
7. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que l'appareillage de commande (12) génère et affiche sur un appareillage d'affichage
(13) des instructions destinées à un opérateur, notamment des instructions de retirer
de la zone d'alimentation (F) la pile de produit en feuilles (BN) et de l'insérer
à nouveau de sorte que l'alignement du produit en feuilles et/ou de la pile de produit
en feuilles (BN) est corrigé.