(19)
(11) EP 2 247 812 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
26.12.2012  Patentblatt  2012/52

(21) Anmeldenummer: 09711259.3

(22) Anmeldetag:  13.02.2009
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E05F 5/00(2006.01)
E05F 5/02(2006.01)
E05D 13/00(2006.01)
E05F 1/08(2006.01)
E05D 15/06(2006.01)
E05F 3/22(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE2009/000200
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2009/100717 (20.08.2009 Gazette  2009/34)

(54)

BESCHLEUNIGUNGS- UND VERZÖGERUNGSVORRICHTUNG MIT ZWEI MITNAHMEELEMENTEN

ACCELERATION AND DECELERATION DEVICE HAVING TWO DRIVING ELEMENTS

DISPOSITIF D'ACCÉLÉRATION ET DE RALENTISSEMENT COMPRENANT DEUX ÉLÉMENTS D'ENTRAÎNEMENT


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 13.02.2008 DE 102008009046

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
10.11.2010  Patentblatt  2010/45

(73) Patentinhaber:
  • Zimmer, Günther
    77866 Rheinau (DE)
  • Zimmer, Martin
    77866 Rheinau (DE)

(72) Erfinder:
  • Zimmer, Günther
    77866 Rheinau (DE)
  • Zimmer, Martin
    77866 Rheinau (DE)

(74) Vertreter: Thämer, Wolfgang 
Zürn & Thämer Patentanwälte Hermann-Köhl-Weg 8
76571 Gaggenau
76571 Gaggenau (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 1 582 114
GB-A- 1 316 551
DE-A1-102006 019 351
US-A1- 2007 114 896
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung, die einen an einem Mitnahmeelement angeschlossenen Energiespeicher und mindestens einen in einem Zylinder mittels des Mitnahmeelements geführten Kolben aufweist sowie eine Schiebetüranordnung mit einer derartigen Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung.

    [0002] Aus der DE 10 2006 019 351 A1 ist eine Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung bekannt. Um das Schiebetürblatt sowohl beim Schließen als auch beim Öffnen gesteuert in die Endlage zu bewegen, sind zwei Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtungen erforderlich. Dies erfordert einen großen Bauraum.

    [0003] Aus der GB 1 316 551 A ist ein Stoßdämpfvorrichtung bekannt. Diese Vorrichtung hat einen Zylinder mit zwei äußeren Kolbenstangen mit Kolben. Die Kolbenstangenköpfe sind als Anschlagköpfe ausgeführt, um Stöße aufzunehmen. Zwischen dem Kolben und einem fest im Zylinder angeordneten Lagerring ist eine Druckfeder angeordnet. Weiterhin hat der Zylinder eine innenliegende frei fliegenden Kolbenstange mit einem Kolbenteller. Beim Einfahren der Kolbenstange wird die Druckfeder komprimiert, so dass in der Endlage ein die Kolbenstange ausfahrender Rückschlag erfolgt. Beim Einfahren der anderen Kolbenstange ist die Druckfeder funktions- und wirkungslos.

    [0004] Die EP 1 582 114 A1 offenbart eine Gleithilfsvorrichtung. Zwei quer zu einer Schieberverfahrrichtung verfahrbare Verriegelungselemente sind in jeweils einem Schieber gelagert. Jeder Schieber hat ein Zahnstangensegment, das mit einem Zahnrad eines Rotationsdämpfers kämmt. An einem der Schieber ist eine auf einer Spule aufgewickelte Bandfeder angeordnet, deren freies Ende an einem Befestigungsteil des anderen Schiebers befestigt ist. Diese Vorrichtung erfordert u.a. aufgrund des Rotationsdämpfers und des Spulengehäuses einen großen Bauraum. Die Zahnräder und Zahnstangensegmente erfordern Sondermaschinen zur Bearbeitung und sind daher teuer in der Herstellung.

    [0005] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Problemstellung zugrunde, eine kompakte Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung sowie eine Schiebetüranordnung mit einer derartigen Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung zu entwickeln, die in zwei Hubrichtungen ein gesteuertes Anfahren von Endlagen ermöglicht.

    [0006] Diese Problemstellung wird mit den Merkmalen des Hauptanspruches gelöst. Dazu weist die Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung ein zweites Mitnahmeelement auf, das entweder einen von obengenannten Kolben getrennten weiteren Kolben im Zylinder führt oder das den Zylinder relativ zum erstgenannten Kolben führt. Das zweite Mitnahmeelement ist an dem erstgenannten Energiespeicher angeschlossen.

    [0007] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung schematisch dargestellter Ausführungsformen.
    Figur 1:
    geöffnete Schiebetür;
    Figur 2:
    geschlossene Schiebetür;
    Figur 3:
    Teilschnitt der Schiebetüranordnung;
    Figur 4:
    Dimetrische Ansicht einer Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung;
    Figur 5:
    Detail der Vorrichtung aus Figur 4;
    Figur 6:
    Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung bei geöffneter Schiebetür;
    Figur 7:
    Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung nach dem Verlassen des Betätigungselements;
    Figur 8:
    Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung vor dem Erreichen eines zweiten Betätigungselements;
    Figur 9:
    Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung bei geschlossener Schiebetür;
    Figur 10:
    Detail der Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung aus der Figur 6;
    Figur 11:
    Detail der Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung aus den Figuren 7 und 8;
    Figur 12:
    Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung mit innenliegenden Parkpositionen;
    Figur 13:
    Dimetrische Darstellung einer Vorrichtung nach Figur 12;
    Figur 14:
    Detail aus Figur 12;
    Figur 15:
    Vorrichtung nach Figur 12 bei geöffneter Schiebetür;
    Figur 16:
    Vorrichtung nach Figur 12 beim Verlassen des Betätigungselements;
    Figur 17:
    Vorrichtung nach Figur 12 vor dem nächsten Kontaktieren des Betätigungselements;
    Figur 18:
    Vorrichtung nach Figur 12 bei geschlossener Schiebetür;
    Figur 19:
    Detail der Vorrichtung nach den Figuren 16 und 17;
    Figur 20:
    Detail der Vorrichtung nach Figur 18;
    Figur 21:
    Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung mit hydraulischer Verzögerungsvorrichtung;
    Figur 22:
    Dimetrische Ansicht der Vorrichtung nach Figur 21;
    Figur 23:
    Detail aus Figur 21.


    [0008] Die Figuren 1 und 2 zeigen eine Schiebetüranordnung mit einem Schiebetürblatt (2), das mittels eines Führungssystems (10) in einer Türumrahmung (3) geführt ist. Hierbei zeigt die Figur 1 das Schiebetürblatt (2) in einer geöffneten Position und die Figur 2 dieses Schiebetürblatt (2) in einer geschlossenen Position. In der Figur 3 ist eine Draufsicht auf ein geöffnetes Schiebetürblatt (2) dargestellt, wobei das Führungssystem (10) in einem Längsschnitt dargestellt ist.

    [0009] Anstatt in einer Türumrahmung (3) kann das Schiebetürblatt (2) in anders gestalteten Teilen mit Führungs- und Tragfunktionen geführt sein. Das Führungssystem (10) kann auch an Schiebefenstern, Schubladen, etc. eingesetzt werden.

    [0010] Das Schiebetürblatt (2) ist beispielsweise ein Schranktürblatt, ein Türblatt zur Trennung von Räumen in Wohnungen, Industriegebäuden, etc. Es kann z.B. aus Kunststoff, Metall oder aus Holz mit oder ohne Glaseinsatz gefertigt sein.

    [0011] In der geöffneten Position, vgl. Figur 1, ragt das Schiebetürblatt (2) beispielsweise mit dem Griffbereich aus der Türumrahmung (3) heraus. In der geschlossenen Position, vgl. Figur 2, verschließt das Schiebetürblatt (2) die Türöffnung (4) der Türumrahmung (3). Eine wandseitige Türblattaufnahme (6) und ein vertikales Rahmenteil (5) begrenzen die Türöffnung (4) sowie den Türblatthub (9) zwischen der offenen und der geschlossenen Position des Schiebetürblattes (2). Die Gesamtlänge der Türumrahmung (3) wird somit bestimmt durch die Länge des Schiebetürblattes (2) und den Türblatthub (9). Die Länge des Schiebetürblatts (2) beträgt im Ausführungsbeispiel 600 Millimeter und der Türblatthub (9) 500 Millimeter. Oberhalb der Schiebetürblatts (2) umfasst die Türumrahmung (3) in diesem Ausführungsbeispiel einen Führungskanal (8), in dem das Führungssystem (10) angeordnet ist.

    [0012] Das Führungssystem (10) umfasst zwei feststehende (11, 12) und ein bewegtes Führungsteil (14). Die feststehenden Führungsteile (11, 12) sind in diesem Ausführungsbeispiel im Führungskanal (8) befestigt. Das relativ hierzu bewegliche Führungsteil (15) ist an der Oberseite des Schiebetürblatts (2) angeordnet. Es ist auch denkbar, die zwei hier als feststehend bezeichneten Führungsteile (11, 12) am bewegten Schiebetürblatt (2) anzuordnen. Sie sind dann relativ zu einem im Führungskanal (8) befestigten zweiten Führungsteil (14) beweglich.

    [0013] Die feststehenden Führungsteile (11, 12) sind z.B. zwei beabstandet zueinander angeordnete Betätigungselemente (11, 12). Das hier links dargestellte Betätigungselement (11) hat einen Abstand von z.B. 190 Millimetern vom linken Ende des Führungskanals (8), das rechts dargestellte Betätigungselement (12) hat den gleichen Abstand vom rechten Ende des Führungskanals (8).

    [0014] Das einzelne Betätigungselement (11, 12) ist beispielsweise ein Bolzen (11, 12), der mittels Befestigungselementen (13) z.B. an der Decke des Führungskanals (8) befestigt ist. Er hat beispielsweise einen quadratischen Querschnitt mit einer Kantenlänge von 12 Millimetern. Die Betätigungselemente (11, 12) können auch seitlich an den Längsseiten des Führungskanals (8) befestigt sein.

    [0015] Das bewegte Führungsteil (14) umfasst an der Oberseite des Schiebetürblatts (2) auf einem Adapterbauteil (15) angeordnete Gruppen (16) von Führungsrollen (17) und eine Beschleunigungsuns Verzögerungsvorrichtung (20). In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel - das Schiebetürblatt (2) hat beispielsweise eine Masse von 80 Kilogramm - sind auf dem Schiebetürblatt (2) zwei Gruppen (16) zu je vier Führungsrollen (17) angeordnet, vgl. Figur 3. Jeweils eine Gruppe (16) ist in diesen Darstellungen links und eine Gruppe (16) rechts der Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) angeordnet. In jeder Gruppe (16) stehen in dieser Darstellung je zwei Führungsrollen (17) nach oben und die zwei anderen nach unten über das Schiebetürblatt (2) über. Die Länge der einzelnen Gruppe (16) - in Längsrichtung des Schiebetürblattes (2) - beträgt hier 100 Millimeter.

    [0016] Die Figur 4 zeigt eine dimetrische Darstellung einer z.B. pneumatischen Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20). Sie umfasst ein zentrales Zylinderrohr (21), an dessen beiden Stirnseiten jeweils ein Rahmenteil (151, 161) angeordnet ist. In beiden Rahmenteilen (151, 161) ist jeweils ein Mitnahmeelement (111, 131) längsverschieblich von einer Parkposition (121, 141) in eine der Parkposition abgewandte Endlage (122, 142) geführt. Das hier rechts dargestellte Mitnahmeelement (131) steht in der Parkposition (141), es ist dort z.B. um 15 Grad in Richtung der nächstliegenden Stirnseite der Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) geschwenkt. Das linke Mitnahmeelement (111) steht in der entgegengesetzt der Parkposition (121) angeordneten Endlage (122). Unterhalb des Zylinderrohrs (21) ist ein Energiespeicher (32) angeordnet, der die beiden Mitnahmeelemente (111, 131) verbindet. Dieser Energiespeicher (32) ist beispielsweise eine Zugfeder (32). Die Länge der Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) beträgt in diesem Ausführungsbeispiel 400 Millimetern, also zwei Drittel der Länge des Schiebetürblattes (2). Die Höhe der eingebauten Vorrichtung (20) beträgt beispielsweise 15 Millimeter. Um die Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) auf dem Schiebetürblatt (2) oder an einem auf dem Schiebetürblatt (2) aufgesetzten Adapter (15) zu befestigen, dienen z.B. zwei Schrauben, die jeweils in eine Durchgangsbohrung (27) eingesetzt werden.

    [0017] Die beiden Rahmenteile (151, 161) bestehen in diesem Ausführungsbeispiel jeweils aus zwei spiegelbildlich zueinander ausgebildeten Führungsteilen (152, 153; 162, 163), die z.B. mittels einer Clipverbindung miteinander verbunden sind.

    [0018] Die Figuren 5, 10 und 11 zeigen Längsschnitte des Zylinderrohres (21). Im Zylinderrohr (21) sind zwei Kolben (61, 81) einer Zylinder-Kolben-Einheit (42) angeordnet. Beide spiegelbildlich zueinander aufgebauten Kolben (61, 81) sind im gleichen Zylinder (43) mittels jeweils einer Kolbenstange (67, 87) in Längsrichtung verschiebbar. Hierbei durchdringt jeweils eine Kolbenstange (67, 87) jeweils eine Stirnseite (46; 47) des Zylinders (43). Der Kolbenstangenkopf (68; 88) einer jeden Kolbenstange (67, 87) ist schwenkbar an jeweils einem Mitnahmeelement (111, 131) befestigt, vgl. die Figuren 6 - 9. Die Hübe (123, 143) der Mitnahmeelemente (111, 131) und damit auch die Kolbenhübe betragen in diesem Ausführungsbeispiel jeweils 68 Millimeter.

    [0019] Der Zylinderinnenraum (44) ist beispielsweise 117 Millimeter lang und hat einen z.B. konstanten Innendurchmesser von 13 Millimeter. Die Länge des Zylinderinnenraums (44) ist somit kürzer als die Summe der Hübe (123, 141) der Mitnahmeelemente (111, 131). Die Zylinderinnenwandung (45) kann glatt sein. Gegebenenfalls kann an der Innenwandung (45) des Zylinders (43) bereichsweise eine oder mehrere Rillen eingebracht sein. Diese können z.B. symmetrisch zur Mittenquerebene des Zylinders (43) angeordnet sein und eine Länge von beispielsweise 30 % eines Kolbenhubs aufweisen. Die Breite einer Rille beträgt dann z.B. einen Millimeter.

    [0020] Der einzelne Kolben (61; 81), vgl. Figur 5, ist beispielsweise zweiteilig aus einem zur zugehörigen Kolbenstangendichtung (51; 52) zeigenden Kolbenbodenteil (62; 82) und einem Kolbenkopfteil (63; 83) aufgebaut. In den Kolbenbodenteil (62; 82) ist die Kolbenstange (67; 87) eingesteckt und z.B. verklebt. Auf der entgegengesetzten Stirnseite ist das Kolbenbodenteil (62; 82) zylinderförmig zum Aufstecken des Kolbenkopfteils (63; 83) ausgebildet. Im Ausführungsbeispiel ist im Kolbenkopfteil (63; 83) ein Freiraum (64; 84) ausgebildet, in den beispielsweise beim Verkleben der beiden Kolbenteile (62, 63; 82, 83) die Luft verdrängt wird.

    [0021] Zwischen den beiden Kolbenteilen (62, 63; 82, 83) sitzt mit einem Einspannbereich (73; 93) formschlüssig ein Dichtelement (71; 91). Dieses ist beispielsweise topfförmig aufgebaut. Seine Länge ist z.B. um 30% größer als sein Durchmesser. Der Durchmesser beträgt in diesem Ausführungsbeispiel 95% des Innendurchmessers des Zylinders (43). Die Wandstärke des Dichtelements (71; 91) verjüngt sich vom Einspannbereich (73; 93) zu dem dem Einspannbereich (73; 93) abgewandten Ende des Dichtelements (71; 91). Hier ist ein Innenbund (74; 94) angeordnet, der mit Spiel in einen Aufnahmebereich (65; 85) ragt. Auf der Außenfläche des Dichtelements (71; 91) können beispielsweise Längsnuten angeordnet sein. Das Dichtelement (71; 91) besteht beispielsweise aus Nitril-Butadien-Kautschuk und hat z.B. eine halogenisierte Oberfläche.

    [0022] Im Aufnahmebereich (65; 85) des Kolbenkopfteils (63; 83) sitzt angrenzend an einen Anlageflansch (66; 86) ein weiteres Dichtelement (72; 92), z.B. ein Wellendichtring (72; 92). Sein Innendurchmesser ist größer ist als der Durchmesser des Aufnahmebereichs (65; 85) und sein Außendurchmesser ist mindestens so groß ist wie der kleinste Innendurchmesser des Zylinders. Die hier dargestellte Ringnut (75; 95) des Dichtrings (61; 81) zeigt in die von der Kolbenstange (67; 87) abgewandte Richtung.

    [0023] Gegebenenfalls kann im Aufnahmebereich (65; 85) ein weiteres Dichtelement, z.B. ein O-Ring, angeordnet sein. Mittels dieses O-Rings werden dann die beiden anderen Dichtelemente (71, 72; 91, 92) bei der Montage vorgespannt.

    [0024] Beide Kolben (61, 81) tragen somit Kolbendichtelemente (71, 72; 91, 92), die beim Verfahren eine Dichtwirkung nur in einer Hubrichtung, nämlich beim Einfahren des einzelnen Kolbens (61; 81) in den Zylinder (43), erzielen.

    [0025] In diesem Ausführungsbeispiel umfasst die Vorrichtung (20) einen Verdrängungsraum (101), der von beiden Kolben (61, 81) begrenzt wird sowie zwei Ausgleichsräume (102, 103) die jeweils von einem Kolben (61; 81) und einer Zylinderstirnseite (46; 47) begrenzt sind. Der Zylinderinnenraum (44) ist beispielsweise gegen die Umgebung (1) isoliert. Die Zylinder-Kolben-Einheit (42) kann aber auch so ausgeführt sein, dass die Ausgleichsräume (102, 103) mit der Umgebung (1) kommunizieren.

    [0026] Zumindest beim schnellen Einfahren eines Kolbens (61; 81) in den Zylinder (43) trennt der Kolben (61; 81) quasi hermetisch einen Verdrängungs- (101) von einem Ausgleichsraum (102; 103) ab. Beim Ausfahren des einzelnen Kolbens (61; 81) strömt Luft aus dem jeweiligen Ausgleichs- (102; 103) über die Dichtelemente (71, 72; 91, 92) in den Verdrängungsraum (101).

    [0027] Das einzelne Mitnahmeelement (111; 131) umgreift den jeweiligen Kolbenstangenkopf (68; 88) und ist mittels zweier Führungsbolzenpaare im Rahmenteil (151; 161) geführt. Die Mittellinie des Kolbenstangenkopfs (68; 88) und die Mittellinien der Führungsbolzenpaare liegen hier in einer gemeinsamen Ebene. Der aus dem Rahmenteil (151; 161) herausragende Abschnitt des Mitnahmeelements (111; 131) hat eine Aufnahmeeinsenkung (112; 132), die von zwei in Längsrichtung zueinander versetzten Mitnahmeflächen (113, 114; 133, 134) und einer Freifläche (115; 135) begrenzt ist. Die beiden Mitnahmeflächen (113, 114; 133, 134) sind z.B. normal zu der Ebene angeordnet, die durch die Mittelachsen der beiden Führungsbolzen aufgespannt wird. Die Freifläche (115; 135) liegt beispielsweise parallel zu dieser Ebene. Die Übergänge zwischen den Flächen (113, 115; 115, 114; 133, 135; 135, 134) sind abgerundet. Das einzelne Mitnahmeelement (111; 131) ist gegenüber seinen Führungsbolzen elastisch verformbar. Es kann beispielsweise bei der ersten Montage eingedrückt werden, um das Betätigungselement (11; 12) einzusetzen.

    [0028] Die beiden, ein Mitnahmeelement (111; 131) umgreifenden Führungsteile (152, 153; 162, 163) haben zur Führung der Mitnahmeelemente (111; 131) Langlöcher (154; 164). Diese weisen an ihrem dem Zylinder (43) abgewandten Ende von den Aufnahmeeinsenkungen (112; 132) weg gekrümmte Bereiche (155; 165) auf. In der Parkposition sitzt das dem Zylinder (43) abgewandte Führungsbolzenpaar in dem gekrümmten Bereich (155; 165) der Langlöcher (154; 164).

    [0029] Die Rahmenteile (151; 161) weisen im Bereich der Parkposition (121; 141) eine Abschrägung (156; 166) und in einem mittleren Hubbereich eine Einsenkung (157; 167) auf.

    [0030] Die Zugfeder (32) - sie hat beispielsweise einen konstanten Querschnitt - ist in beiden Mitnahmeelementen (111, 131) in Aufnahmeösen gehalten. Es ist auch denkbar, zwei Energiespeicher (32) einzusetzen, die jeweils an einem Mitnahmeelement (111; 131) und beispielsweise an einem Rahmenteil (151; 161) angeschlagen sind.

    [0031] Bei der Montage der Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) werden beispielsweise zunächst die Mitnahmeelemente (111; 131) mit den Kolbenstangen (67; 87), Kolbenstangendichtungen (51; 52) und die Kolben (61; 81) mit den Kolbendichtungen (71, 72; 91, 92) vormontiert. Diese Einheiten werden dann z.B. in die Rahmenteile (151; 161) eingesetzt. Nun werden die Rahmenteile (151, 161) von beiden Seiten an das Zylinderrohr (21) angesetzt und die Kolben (61, 81) in den Zylinder (43) eingeführt. Nach der Montage der Kolbenstangendichtungen (51, 52) wird dann die Zugfeder (32) zwischen den Mitnahmeelementen (111, 131) montiert. Diese gesamte Einheit kann nun - mit oder ohne Adapter (15) - auf einem Schiebetürblatt (2) befestigt werden.

    [0032] Die Figuren 6 - 9 zeigen in einem Längsschnitt die Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) beim Schließen des Schiebetürblattes (2).

    [0033] Bei geöffnetem Schiebetürblatt (2), vgl. die Figuren 1, 4 und 6, steht das rechte Mitnahmeelement (131) in einer verrasteten Parkposition (141). Das linke Mitnahmeelement (111) ist in der der Parkposition (121) abgewandten Endlage (122) seines Hubs (123) im Eingriff mit dem linken Betätigungselement (11).

    [0034] Der Energiespeicher (32) ist beispielsweise teilweise geladen oder entspannt. Im Zylinder (43) liegt der linke Kolben (61) in seiner rechten Endlage. Hier berührt er beispielsweise den rechten Kolben (81), der ebenfalls in seiner rechten Endlage liegt. Die beiden Kolben (61, 81) brauchen sich jedoch nicht zu berühren. Der Verdrängungsraum (101), vgl. Figur 10, ist bis auf ein Minimum komprimiert. Ebenso hat der rechte Ausgleichsraum (103) sein minimales Volumen erreicht. Der linke Ausgleichsraum (102) hat in der dargestellten Position sein maximales Volumen, vgl. Figur 10.

    [0035] Wird das Schiebetürblatt (2) geschlossen, wandert in der Darstellung der Figur 7 die Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) zusammen mit dem Schiebetürblatt (2) relativ zum feststehenden Betätigungselement (11) nach rechts. Das linke Betätigungselement (11) zieht das linke Mitnahmeelement (111) in Richtung der Parkposition (121). Hierbei wird der Energiespeicher (32) geladen. In der in der Figur 7 dargestellten Position stehen beide Mitnahmeelemente (111, 131) in den jeweiligen Parkposition (121, 141), das linke Betätigungselement (11) ist frei.

    [0036] Beim Schließen des Schiebetürblattes (2) zieht das Mitnahmeelement (111) den linken Kolben (61) nach links. Hierbei strömt Luft aus dem Ausgleichsraum (102) unter Verformung der Dichtelemente (71, 72) in den Verdrängungsraum (101). Sobald das linke Mitnahmeelement (111) in seiner Parkposition (121) verrastet ist, hat der Verdrängungsraum (101) sein maximales Volumen erreicht. Die beiden Ausgleichsräume (102, 103) haben nun ein minimales Volumen, vgl. Figur 11. Der Energiespeicher (32) ist gespannt.

    [0037] Beim weiteren Schließen des Schiebetürblattes (2), vgl. Figur 8, nähert sich die Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) dem rechten Betätigungselement (12). In einem an die Endlage des Schiebetürblattes (2) angrenzenden Teilhub des Schiebetürblattes (2) kontaktiert das rechte Betätigungselement (12) das rechte Mitnahmeelement (131) und schiebt dieses unter Aufhebung der Verrastung aus der Parkposition (141) in Richtung der der Parkposition (141) abgewandten Endlage (142). Hierbei wird die Bewegung des Schiebetürblattes (2) mittels der Verzögerungsvorrichtung (41) verzögert. Gleichzeitig wird der Energiespeicher (32) entladen und zieht das Schiebetürblatt (2) in seine Endlage, vgl. Figuren 2 und 9. Dort bleibt es ruckfrei stehen. In dieser Position steht das rechte Mitnahmeelement (131) in der der Parkposition (141) abgewandten Endlage (142), während das linke Mitnahmeelement (111) in der Parkposition (121) verrastet ist.

    [0038] Das Mitnahmeelement (131) schiebt bei dieser Schließbewegung mittels der Kolbenstange (87) den Kolben (81) nach links. Schon bei einer geringen Verschiebung des Kolbens (81) wird die Luft im Verdrängungsraum (101) komprimiert. Der Dichtring (92) wird nach dem Prinzip der Selbsthilfe radial nach außen an die Zylinderinnenwandung (45) angepresst. Das zunächst unverformte Dichtelement (91) wird ebenfalls an die Zylinderinnenwandung (45) angepresst. Beide Dichtelemente (91, 92) dichten den Verdrängungsraum (101) quasi hermetisch vom dem durch den Kolben (81) begrenzten Ausgleichsraum (103) ab und verzögern durch ihre Reibung an der Zylinderinnenwandung (45) zusätzlich die Hubbewegung des Kolbens (81). Auch die Dichtelemente (71, 72) des linken Kolbens (61) werden an die Zylinderinnenwandung (45) angepresst, jedoch bleibt dieser Kolben (61) in Ruhe. Im rechten Ausgleichsraum (103) wird der Druck vermindert, wodurch die Verzögerung weiter erhöht wird.

    [0039] Beispielsweise nach dem Passieren des hinteren Endes der Rille in der Zylinderinnenwandung (45) strömt Luft aus dem Verdrängungsraum (101) an den Dichtelementen (91, 92) vorbei in den Ausgleichsraum (103). Auch ist ein Überströmen durch eine andere Gestaltung der Zylinderinnenwandung (45) oder im Bereich des Kolbens (81) denkbar. Der Luftdruck im Verdrängungsraum (101) bricht zusammen. Der Unterdruck im Ausgleichsraum (103) wird aufgehoben. Sobald sich die Dichtelemente (91, 92) vollständig von der Innenwandung (45) gelöst haben, strömt zusätzlich Luft aus dem Verdrängungsraum (101) in den Ausgleichsraum (103). Der Druck im Verdrängungsraum (101) fällt z.B. schlagartig ab. Die beiden Dichtelemente (91, 92) nehmen wieder ihre Ausgangslage vor dem Beginn der Hubbewegung an. Die Schiebetürblatt (2) hat jetzt eine geringe Restgeschwindigkeit.

    [0040] Während der einfahrenden Hubbewegung des Kolbens (81) entspannt sich die Zugfeder (32). Die Beschleunigungskraft der Zugfeder (32) nimmt entlang des Kolbenhubs ab. Die Schiebetür (2) fährt nun langsam und mit nur noch geringer Geschwindigkeit und geringer Verzögerung in ihre Endlage. Dort bleibt sie ohne Rückprall stehen. Aufgrund der niedrigen Kraft der Beschleunigungsvorrichtung (31) ist beim Schließen der Tür auch ein sicherer Einklemmschutz gegeben.

    [0041] In der geschlossenen Endlage des Schiebetürblattes (2), vgl. die Figuren 2 und 9, haben der Verdrängungsraum (101) und der linke Ausgleichsraum (102) ein minimales Volumen, während der rechte Ausgleichsraum (103) ein maximales Volumen aufweist.

    [0042] Das Öffnen des Schiebetürblattes (2) erfolgt in der umgekehrten Reihenfolge, vgl. die Figuren 9 - 6. Hierbei wird zunächst das Volumen des Verdrängungsraums (101) durch das Herausziehen der rechten Kolbenstange (87) vergrößert. Die Zugfeder (32) wird gespannt. In dem an die geöffnete Endlage des Schiebetürblattes (2) angrenzenden Teilhub kontaktiert dann das linke Mitnahmeelement (11) das linke Betätigungselement (111) und bewirkt ein Einschieben des linken Kolbens (61) in den Zylinder (43). Analog zum Schließen des Schiebetürblattes (2) wird beim Öffnen des Schiebetürblattes (2) das Volumen des Verdrängungsraums (101) verkleinert und das Volumen des Ausgleichsraums (102) vergrößert. Die Zugfeder (32) wird entspannt. Das Schiebetürblatt (2) fährt nun langsam und mit nur noch geringer Geschwindigkeit und geringer Verzögerung in seine offene Endlage. Dort bleibt es ohne Rückprall stehen.

    [0043] Beim Schließen und Öffnen des Schiebetürblatts (2) sind beispielsweise die Hübe (123, 143) der beiden Mitnahmeelemente (111, 131) dem Betrag nach gleich groß. Diese Hübe (123, 143) der Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) betragen in diesem Ausführungsbeispiel jeweils 11% der Länge des Schiebetürblattes (2). Die Hübe (123, 143) können jedoch auch unterschiedlich sein.

    [0044] Es ist auch denkbar, das Schiebetürblatt (2) z.B. nur halb zu öffnen und dann wieder zu schließen. In diesem Fall wird die beim Öffnen von der Darstellung Figur 9 in die Darstellung der Figur 8 bewegte Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) wieder in die in der Figur 9 dargestellte Position zurückbewegt. Die Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) funktioniert, wie oben beschrieben. Gleiches gilt, wenn aus der geöffneten Position, vgl. Figur 6 das Schiebetürblatt (2) nur halb geschlossen wird, vgl. Figur 7, um dann wieder geöffnet zu werden, vgl. Figur 6. In jedem Fall ist maximal ein Mitnahmeelement (111; 131) in der der Parkposition abgewandten Endlage (122; 142). Es können aber auch beide Mitnahmeelemente (111, 131) in ihrer jeweiligen Parkposition (121, 141) stehen.

    [0045] Die Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) mit außenliegenden Parkpositionen (121, 141) kann auch derart aufgebaut sein, dass im Zylinder nur ein in einer Hubrichtung abdichtender Kolben angeordnet ist, der mit einem Mitnahmeelement verbunden ist. Das zweite Mitnahmeelement ist dann beispielsweise am Zylinderboden eines relativ zu den Führungsteilen längsverschieblichen Zylinders angeordnet. Bei jeder Verzögerung bewegen sich dann der Kolben und der Zylinder relativ zueinander. Der Kolben dichtet beim Einfahren in den Zylinder ab. Die Parkpositionen und Endlagen der Mitnahmeelemente entsprechen den Positionen, wie sie in den Figuren 1 - 8 dargestellt sind. In einer derartigen Vorrichtung liegt der Verdrängungsraum immer - beim Eingriff des linken Betätigungselements und beim Eingriff des rechten Betätigungselements - zwischen dem Kolben und dem Zylinderboden. Der Ausgleichsraum liegt beim Öffnen und beim Schließen des Schiebetürblatts zwischen dem Kolben und dem Zylinderkopf mit der Kolbenstangendurchführung.

    [0046] Die Figur 12 zeigt einen Längsschnitt einer z.B. pneumatischen Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) mit zwei Mitnahmeelementen (111, 131), deren Parkpositionen (121, 141) in der zylindernächsten Position liegen. Auch diese Vorrichtung (20) kann beispielsweise in einem Führungssystem (10) zum

    [0047] Öffnen eines Schiebetürblattes (2) eingesetzt werden, wie es z.B. in den Figuren 1 - 3 dargestellt ist. Die Figur 13 zeigt eine dimetrische Darstellung dieser Vorrichtung (20).

    [0048] In diesem Ausführungsbeispiel umfasst die Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) nur einen Kolben (81), dessen Dichtelemente (91, 92) in Richtung der Kolbenstangendichtung (52) zeigen, vgl. die Figuren 12 und 14. Diese Kolbenstangendichtung (52) dichtet den Zylinderinnenraum (44) gegen die Umgebung (1) ab. Das in der Darstellung der Figur 12 rechts dargestellte Mitnahmeelement (131) ist mittels einer Kolbenstange (87) mit dem Kolben (81) verbunden. Am Zylinderboden (48) ist eine Stange (69) angeordnet, die den Zylinder (43) mit dem links angeordneten Mitnahmeelement (111) verbindet. Der Zylinder (43) ist im Gehäuse (28) der Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) längsverschieblich gelagert, z.B. mittels der Kolbenstange (87) und dem Kolben (81) und/oder mittels eines Lagers (26). Der Zylinderinnenraum (44) kann zylindrisch, konisch, etc. ausgebildet sein. Bei einer konischen Ausgestaltung nimmt der Querschnitt vom Zylinderboden (48) zum Zylinderkopf (49) hin zu.

    [0049] Die beiden Mitnahmeelemente (111, 131) sind ähnlich aufgebaut wie die im Zusammenhang mit dem ersten Ausführungsbeispiel beschriebenen Mitnahmeelemente (111, 131). Sie sind mittels einer Zugfeder (32) verbunden. Die Zugfeder (32) hat einen zentralen Abschnitt (33) großen Querschnitts und zwei an diesen angrenzende außenliegende Abschnitte (34), die beispielsweise den halben Querschnitt des erstgenannten Abschnitts (33) haben. Diese dünnen Abschnitte (34) sind über jeweils eine Umlenkrolle (25) geführt.

    [0050] In der Darstellung der Figuren 12 und 13 ist das linke Mitnahmeelement (111) in der Parkposition (121) und das rechte Mitnahmeelement (131) in der der Parkposition (141) entgegengesetzten Endlage (142) dargestellt. Zwei Durchgangsbohrungen (27) ermöglichen die Befestigung der Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) auf dem Schiebetürblatt (2) oder an einem auf dem Schiebetürblatt (2) angeordneten Adapterbauteil (15).

    [0051] Die Figur 14 zeigt den Bereich des Kolbens (81) der Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20). Der Kolben (81) umfasst ein z.B. aus einem metallischen Werkstoff hergestelltes Kolbenbodenteil (82) und ein in Richtung der Kolbenstange (87) angeordnetes, mit dem Kolbenbodenteil (82) z.B. verklebtes Kolbenkopfteil (83). Die Kolbenstange (87) durchdringt das Kolbenkopfteil (83) und ist im Kolbenbodenteil (82) z.B. in einem Gewinde befestigt. Ein erstes Kolbendichtelement (91) wird mit seinem Einspannbereich (93) zwischen den beiden Kolbenteilen (82, 83) gehalten. Dieses topfförmige Dichtelement (91) ragt mit einem Innenbund (94) in einen Aufnahmebereich (85), ohne auf dessen Grund aufzuliegen. In diesem Aufnahmebereich (85) sitzt weiterhin lose ein weiteres Kolbendichtelement (92), z.B. ein Wellendichtring (92) mit einer in Richtung der Kolbenstange (87) zeigenden Ringnut (95), der z.B. die Zylinderinnenwandung (45) kontaktiert. Ein Anlageflansch (86) sichert den Wellendichtring (92) gegen Herausfallen.

    [0052] Die Figuren 15 - 18 zeigen beispielsweise beim Schließen der Schiebetür die verschiedenen Positionen der Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20). In diesem Ausführungsbeispiel ist im Führungskanal (8) nur ein Betätigungselement (11) angeordnet, das in den Figuren 15 - 18 fest relativ zur z.B. von links nach rechts bewegten Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) steht. Der Türblatthub (9) beträgt hier beispielsweise 400 Millimeter. Bei einem größeren Türblatthub (9) können auch zwei Betätigungselemente (11, 12) eingesetzt werden. Die Mitnahmeelemente (111, 131) und/oder die Betätigungselemente (11, 12) sind dann in der Normalenrichtung zur Zeichnungsebene der Figuren 15 - 18 zueinander versetzt angeordnet.

    [0053] In der in der Figur 15 dargestellten Ausgangsposition, z.B. bei geöffnetem Schiebetürblatt (2), steht das linke Mitnahmeelement (111) in der Parkposition (121). Das rechte Mitnahmeelement (131) ist im Eingriff mit dem Betätigungselement (11). Es steht in der der Parkposition (141) entgegengesetzt angeordneten Endlage (142), vgl. auch Figur 12. Der Kolben (81) ist ausgefahren und liegt in seiner rechten Endlage im Zylinder (43). Der Verdrängungsraum (101) ist komprimiert und der Ausgleichsraum (102) hat sein maximales Volumen. Der Energiespeicher (32) ist teilweise entspannt.

    [0054] Beim Schließen des Schiebetürblattes (2) schiebt das feststehende Betätigungselement (11) das Mitnahmeelement (131) in die Parkposition (141). Im Zylinderinnenraum (44) strömt Luft z.B. unter Verformung der Dichtelemente (91, 92) über den Kolben (81) vom Ausgleichsraum (102) in den Verdrängungsraum (101). Der Kolben (81) wird in den Zylinder (43) eingefahren, vgl. Figur 19. Die Zugfeder (32) wird gespannt. Sobald das Mitnahmeelement (131) die Parkposition (141) erreicht hat, löst sich Vorrichtung (20) vom Betätigungselement (11), vgl. Figur 16.

    [0055] Das Schiebetürblatt (2) wird nun weiter geschlossen, bis das in der Parkposition (121) stehende linke Mitnahmeelement (111) das Betätigungselement (11) kontaktiert, vgl. Figur 17. Das Mitnahmeelement (111) wird aus der Parkposition (121) in Richtung der der Parkposition (121) entgegengesetzt liegenden Endlage (122) herausgezogen. Hierbei zieht das Mitnahmeelement (111) mittels der Stange (69) den Zylinder (43) mit, vgl. die Figuren 18 und 20. Der Zylinder (43) wird relativ zu dem vom verrasteten rechten Mitnahmeelement (131) festgehaltenen Kolben (81) nach links gezogen. Hierbei wird er z.B. mittels eines Gleitlagers (26) geführt. Im Zylinderinnenraum (44) wird der Verdrängungsraum (101) komprimiert. Die Dichtelemente (91, 92) des Kolbens (81) werden an die Zylinderinnenwandung (45) angepresst und verzögern - unterstützt durch den sich bildenden Unterdruck im Ausgleichsraum (102) - die Relativbewegung des Zylinders (43) zum Kolben (81). Das Schiebetürblatt (2) wird verzögert. Beispielsweise nach dem Passieren einer in der Zylinderinnenwandung (45) angeordneten Längsrille strömt Luft aus dem Verdrängungsraum (101) in den Ausgleichsraum (102). Der Druck im Verdrängungsraum (101) bricht zusammen. Das Schiebetürblatt (2) fährt langsam, gezogen von der sich entspannenden Zugfeder (32), in die geschlossene Endlage. Dort bleibt es ruckfrei stehen.

    [0056] Das Öffnen des Schiebetürblattes (2) erfolgt in der umgekehrten Reihenfolge. In den Figuren 18 - 15 wird das Schiebetürblatt (2) mit der Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) von rechts nach links gezogen. Hierbei wird zunächst das linke Mitnahmeelement (111) in der Parkposition (121) verrastet, vgl. Figur 17. Es hält den Zylinder (43) fest. Die Zugfeder (32) ist gespannt. Sobald das rechte Mitnahmeelement (131) das Betätigungselement (11) erreicht hat, vgl. Figur 16, zieht es den Kolben (81) mittels der Kolbenstange (87) nach rechts. Der Verdrängungsraum (101) wird komprimiert. Die Dichtelemente (91, 92) legen sich an die Zylinderinnenwandung (45) an und verzögern die Bewegung des Schiebetürblatts (2). Gleichzeitig zieht die Zugfeder (32) unter Entlastung das Schiebetürblatt (2) in seine geöffnete Endlage, vgl. die Figuren 12 und 15.

    [0057] Die Figuren 21 und 22 zeigen eine Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) mit einer hydraulischen Verzögerungsvorrichtung (41) in einem Schnitt und in einer dimetrischen Darstellung. Die hier dargestellte Vorrichtung (20) verfügt über einen Zylinder (43) mit zwei darin angeordneten Kolben (61, 81), die jeweils mittels einer Kolbenstange (67; 87) mit einem Mitnahmeelement (111; 131) verbunden sind. Der zwischen den Kolben (61, 81) angeordnete Verdrängungsraum (101) ist über in den Kolben (61; 81) angeordnete Drosselbohrungen (76; 96) mit den beiden Ausgleichsräumen (102; 103) verbunden, vgl. Figur 23. Letztere sind jeweils mittels einer durch eine federbelastete Platte (53; 54) abgestützte Dichtung begrenzt. Die Drosselkanäle (76; 96) werden beim Einfahren eines Kolbens (61; 81) mittels jeweils eines Ventils (77; 97) geschlossen. Beim Ausfahren des einzelnen Kolbens (61; 81) wird das Ventil (77; 97) geöffnet.

    [0058] Die Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) umfasst einen Tragrahmen (22), an dem in diesem Ausführungsbeispiel der Zylinder (43) befestigt ist. Die Mitnahmeelemente (111, 131) sind mittels des Tragrahmens (22) geführt, wobei die Parkposition (121, 141) die am weitesten vom Zylinder (43) entfernteste Position des jeweiligen Mitnahmeelements (111, 131) ist. Die beiden Mitnahmeelemente (111, 131) umgreifen den Tragrahmen (22) und sind mittels einer Zugfeder (32) miteinander verbunden. In diesem Ausführungsbeispiel beträgt - bei einer Schiebetürblattlänge von 600 Millimetern - die Summe der Kolbenhübe 15 % der Schiebetürblattlänge.

    [0059] Die Abläufe beim Öffnen und Schließen sind analog den im Zusammenhang mit den Figuren 5 - 9 für eine pneumatische Vorrichtung (20) beschriebenen Abläufe. Bei einer hydraulischen Vorrichtung (20) ist die Verzögerung z.B. geschwindigkeitsproportional. Das bedeutet, dass bei einer hohen Geschwindigkeit des Schiebetürblattes (2) dieses eine hohe Verzögerung erfährt. Wird das Schiebetürblatt (2) jedoch mit geringer Geschwindigkeit geöffnet oder geschlossen, wird diese Bewegung nur geringfügig verzögert.

    [0060] Die beschriebenen Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtungen (20) können auch am feststehenden Teil der Führungsvorrichtung (10) angeordnet sein. Das oder die Betätigungselemente (11, 12) sitzen dann am bewegten Teil.

    [0061] Auch Kombinationen der beschriebenen Ausführungsbeispiele sind denkbar.

    Bezugszeichenliste:



    [0062] 
    1
    Umgebung
    2
    Schiebetürblatt
    3
    Türumrahmung
    4
    Türöffnung
    5
    vertikales Rahmenteil
    6
    Türblattaufnahme
    8
    Führungskanal
    9
    Türblatthub
    10
    Führungssystem
    11
    Führungsteil, feststehend; linkes Betätigungselement; Bolzen
    12
    Führungsteil, feststehend; rechtes Betätigungselement; Bolzen
    13
    Befestigungselemente
    14
    Führungsteil, beweglich; zweites Führungsteil
    15
    Adapter, Adapterbauteil
    16
    Gruppe von Führungsrollen
    17
    Führungsrollen
    20
    Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung, Vorrichtung
    21
    Zylinderrohr
    22
    Tragrahmen
    25
    Umlenkrollen
    26
    Lagerung
    27
    Durchgangsbohrung
    28
    Gehäuse
    31
    Beschleunigungsvorrichtung
    32
    Energiespeicher, Druckfeder
    33
    zentraler Abschnitt von (32)
    34
    außenliegende Abschnitte von (32)
    41
    Verzögerungsvorrichtung
    42
    Zylinder-Kolben-Einheit
    43
    Zylinder
    44
    Zylinderinnenraum
    45
    Zylinderinnenwandung
    46
    Stirnseite
    47
    Stirnseite
    48
    Zylinderboden
    49
    Zylinderkopf
    51
    Kolbenstangendichtung
    52
    Kolbenstangendichtung
    53
    federbelastete Platte
    54
    federbelastete Platte
    61
    Kolben
    62
    Kolbenbodenteil
    63
    Kolbenkopfteil
    64
    Freiraum
    65
    Aufnahmebereich
    66
    Anlageflansch
    67
    Kolbenstange
    68
    Kolbenstangenkopf
    69
    Stange
    71
    Kolbendichtelement, Dichtelement
    72
    Kolbendichtelement, Wellendichtring
    73
    Einspannbereich
    74
    Innenbund
    75
    Ringnut
    76
    Drosselbohrungen
    77
    Ventil
    81
    Kolben
    82
    Kolbenbodenteil
    83
    Kolbenkopfteil
    84
    Freiraum
    85
    Aufnahmebereich
    86
    Anlageflansch
    87
    Kolbenstange
    88
    Kolbenstangenkopf
    91
    Kolbendichtelement, Dichtelement
    92
    Kolbendichtelement, Wellendichtring
    93
    Einspannbereich
    94
    Innenbund
    95
    Ringnut
    96
    Drosselbohrungen
    97
    Ventil
    101
    Verdrängungsraum
    102
    Ausgleichsraum
    103
    Ausgleichsraum
    111
    Mitnahmeelement
    112
    Aufnahmeeinsenkung
    113
    Mitnahmeflächen
    114
    Mitnahmeflächen
    115
    Freifläche
    121
    Parkposition
    122
    Endlage, abgewandt gegen (121)
    123
    Hub von (111)
    131
    Mitnahmeelement
    132
    Aufnahmeeinsenkung
    133
    Mitnahmeflächen
    134
    Mitnahmefläche
    135
    Freifläche
    141
    Parkposition
    142
    Endlage, abgewandt gegen (141)
    143
    Hub von (131)
    151
    Rahmenteil
    152
    Führungsteil
    153
    Führungsteil
    154
    Langlöcher
    155
    gekrümmter Bereich von (154)
    156
    Abschrägung
    157
    Einsenkung
    161
    Rahmenteil
    162
    Führungsteil
    163
    Führungsteil
    164
    Langlöcher
    165
    gekrümmter Bereich von (164)
    166
    Abschrägung
    167
    Einsenkung



    Ansprüche

    1. Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20), die einen an einem Mitnahmeelement (111; 131) angeschlossenen Energiespeicher (32) und mindestens einen in einem Zylinder (43) mittels des Mitnahmeelements (111; 131) geführten Kolben (61; 81) aufweist, dadurch gekennzeichnet,

    - dass sie ein zweites Mitnahmeelement (131; 111) aufweist, das entweder einen von obengenannten Kolben (61; 81) getrennten weiteren Kolben (81; 61) im Zylinder (43) führt oder das den Zylinder (43) relativ zum erstgenannten Kolben (61; 81) führt und

    - dass das zweite Mitnahmeelement (131; 111) an dem erstgenannten Energiespeicher (32) angeschlossen ist.


     
    2. Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe der Hübe der Mitnahmeelemente (111, 131) größer ist als die Länge des Zylinderinnenraums (44).
     
    3. Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kolben (61; 81) abhängig von seiner Hubrichtung relativ zum Zylinder (43) einen Verdrängungsraum (101) von einem Ausgleichsraum (102; 103) trennt.
     
    4. Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kolben (61, 81) einen gemeinsamen Verdrängungsraum (101) begrenzen.
     
    5. Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine hydraulische Verzögerungsvorrichtung (41) umfasst.
     
    6. Schiebetüranordnung mit einem Schiebetürblatt (2) und mit einer Beschleunigungs- und Verzögerungsvorrichtung (20) nach Anspruch 1.
     
    7. Schiebetüranordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Schiebetürblattes (2) kleiner oder gleich 600 Millimeter ist.
     
    8. Schiebetüranordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe der Hübe (123, 143) der Mitnahmeelemente (111, 131) größer ist als 15 % der Länge des Schiebetürblattes (2).
     


    Claims

    1. Acceleration and deceleration assembly (20) comprising energy storage means (32) coupled to an entrainment member (111; 131) and at least one piston (61; 81) guided within a cylinder (43) by means of entrainment member (111; 131), characterized by

    - a second entrainment member (131; 111) either guiding another piston (81; 61) separate from the aforesaid piston (61; 81) within cylinder (43), or guiding cylinder (43) relatively to said first-mentioned piston (61; 81); and by

    - said second entrainment member (131; 111) being coupled to said first-mentioned energy storage means (32).


     
    2. Acceleration and deceleration assembly (20) as claimed in claim 1, characterized in that the sum total of the strokes of entrainment members (111, 131) is greater than the length of interior cavity (44) of said cylinder.
     
    3. Acceleration and deceleration assembly (20) as claimed in claim 1, characterized in that each piston (61; 81) separates a displacement space (101) from an equalization space (102; 103) in dependence on its stroking direction relative to cylinder (43).
     
    4. Acceleration and deceleration assembly (20) as claimed in claim 1, characterized in that both pistons (61, 81) delimit a common displacement space (101).
     
    5. Acceleration and deceleration assembly (20) as claimed in claim 1, characterized by comprising hydraulic decelerating means (41).
     
    6. Sliding door assembly comprising a door leaf (2) and acceleration and deceleration means (20) as claimed in claim 1.
     
    7. Sliding door assembly as claimed in claim 6, characterized in that the length of sliding door leaf (2) is smaller than or equal to 600 mm.
     
    8. Sliding door assembly as claimed in claim 6, characterized in that the sum total of strokes (123, 143) of entrainment members (111, 131) is greater than 15 % of the length of sliding door leaf (2).
     


    Revendications

    1. Dispositif d'accélération et de ralentissement (20) qui présente un accumulateur d'énergie (32) raccordé à un élément d'entraînement (111, 131) et au moins un piston (61, 81) guidé dans un cylindre (43) par l'élément d'entraînement (111, 131), caractérisé en ce

    - que ce dispositif présente un deuxième élément d'entraînement (111, 131) qui guide un autre piston (81; 61) séparé du piston (61; 81) mentionné ci-dessus dans le cylindre (43) ou qui guide le cylindre (43) par rapport au piston (61; 81) mentionné en premier, et

    - que le deuxième élément d'entraînement (111, 131) est raccordé à l'accumulateur d'énergie (32) mentionné ci-dessus.


     
    2. Dispositif d'accélération et de ralentissement (20) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la somme des courses des éléments d'entraînement (111, 131) est plus grande que la longueur de la chambre intérieure du cylindre (44).
     
    3. Dispositif d'accélération et de ralentissement (20) selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque piston (61, 81) agissant sépare une chambre de refoulement (101) d'une chambre de compensation (102, 103) en fonction de la direction de la course par rapport au cylindre (43).
     
    4. Dispositif d'accélération et de ralentissement (20) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux pistons (61, 81) délimitent une chambre de refoulement commune (101).
     
    5. Dispositif d'accélération et de ralentissement (20) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif comprend un élément de ralentissement hydraulique (41).
     
    6. Dispositif de porte coulissante comprenant un panneau de porte coulissante (2) et un dispositif d'accélération et de ralentissement (20) selon la revendication 1.
     
    7. Dispositif de porte coulissante selon la revendication 6, caractérisé en ce que la longueur du panneau de la porte coulissante (2) est inférieure ou égale à 600 millimètres.
     
    8. Dispositif de porte coulissante selon la revendication 6, caractérisé en ce que la somme des courses (123, 143) des éléments d'entraînement (111, 131) est supérieure à 15 % de la longueur de la porte coulissante (2).
     




    Zeichnung





























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente