[0001] Die Erfindung betrifft ein Kältegerät mit mindestens einem Abstellbehältnis, das
ein feststehendes Halterteil und ein daran beweglich angebrachtes Aufnahmeteil zum
Abstellen von zu kühlendem Gut aufweist.
[0002] Kältegeräte wie zum Beispiel Kühlschränke, Gefrierschränke oder Kühl-/Gefrierkombinationsgeräte
weisen üblicherweise ein oder mehrere Abstellbehältnisse, d.h. sogenannte Türabsteller,
an den Innenwänden ihrer Türen auf. Dabei sind oftmals mehrere Türabsteller übereinander
in vorgegebenen Höhenabständen voneinander an der Innenwand der jeweiligen Tür befestigt.
Ein erster Typus von Abstellbehältnis ist dabei durch ein kastenförmiges, oben offenes
Aufnahmeteil gebildet, das an der Innenwand der jeweiligen Tür starr, d.h. unbeweglich
befestigbar ist. Zur Erhöhung des Komforts beim Be- und Entladen von zu kühlendem
Gut gibt es als weiteren, zweiten Typus Abstellbehältnisse bzw. Türabsteller, die
jeweils ein feststehendes Halterteil und ein daran beweglich angebrachtes Aufnahmeteil
zum Abstellen von zu kühlendem Gut aufweisen. Das feststehende Halterteil dient dabei
der Befestigung bzw. Fixierung an der Innenwand der jeweiligen Tür. Dadurch, dass
sich das Aufnahmeteil von der Innenwand der jeweiligen Tür wegaufklappen lässt, lässt
sich in dieses zu kühlendes Gut in komfortablerer Weise als bei einem starr ausgebildeten
Aufnahmeteil in das Aufnahmeteil hineinstellen oder aus diesem wieder herausnehmen.
Insbesondere lassen sich sperrige oder hohe, zu kühlende Güter wie z.B. Flaschen,
Verpackungen oder sonstige Trinkbehältnisse einfacher in das beweglich angebrachte
Aufnahmeteil dieses zweiten Typs von Türabsteller hineinstellen und wieder herausnehmen
als dies beim ersten Typus der Fall ist. Da sich insbesondere die vordere Frontwand
des beweglich angebrachten Aufnahmeteils kippen, d.h. in eine Schräglage versetzen
lässt, kann die lichte Einstellhöhe beim Beladen und Entladen von zu kühlendem Gut
gegenüber einem rein starr, d.h. unbeweglich ausgebildeten Türabsteller vergrößert
werden, was eine bessere Ausnutzung des tatsächlich zur Verfügung stehenden Stauraumes
im jeweiligen Türabsteller zulässt. Zur beweglichen Aufhängung des Aufnahmeteils am
zugehörigen, feststehenden Halterteil eines derartigen Abstellbehältnisses bzw. Türabstellers
sind üblicherweise etwa in der Mitte deren Seitenwände seitliche Drehgelenke vorgesehen.
[0003] Diese seitlichen Drehgelenke bzw. Scharniere stehen dabei seitlich nach außen oder
nach innen ab und verkleinern somit in unerwünschter Weise den zur Verfügung stehenden
Stauraum. In der Praxis können derartig seitlich angebrachte Drehgelenke die Gestaltungsfreiheit
bezüglich der Außen- und/oder Innengeometrieform des Türabstellers unter Umständen
zu sehr einschränken oder das Erscheinungsbild der Außen- und/oder Innenkonturform
des beweglich angebrachten Aufnahmeteils und des zugehörigen, feststehenden Halterteils
im Seitenwandbereich stören. Zur Kaschierung des jeweiligen seitlichen Drehgelenks
zwischen Aufnahmeteil und Halterteil sind üblicherweise weitgehend opake Materialen
für Aufnahmeteil und Halterteil verwendet. Meist bleibt dennoch das jeweilige seitliche
Drehgelenk sichtbar. Durch die mittige Anbringung des jeweiligen seitlichen Drehgelenks
an der Seitenwand des jeweiligen Türabstellers kann es zudem erforderlich sein, die
Abstelltiefe des Bodenteils des Aufnahmeteils so stark zu begrenzen, dass bei dessen
Kippbewegung ein Anstreifen an der Rückwand des Halterteils vermieden ist. Dies kann
zu Einschränkungen hinsichtlich der zur Verfügung stehenden Raumtiefe des jeweiligen
Türabstellers führen. Darüber hinaus kann bei einem seitlich drehgelagerten Aufnahmeteil
eines derartigen Türabstellers die Kippbewegung beim Be- und/oder Entladen von zu
kühlendem Gut zu gering sein. Auch kann es durch die seitliche Drehlagerung des Aufnahmeteils
des jeweiligen Türabstellers unter Umständen zu einem unerwünschten Kippeln, d.h.
Hin- und Herkippen des Aufnahmeteils kommen. Gegebenenfalls kann ein derart seitlich
gelagertes Aufnahmeteil nur manuell, d.h. aktiv unter Kraftaufwand von einer Bedienperson
in seine Schließ-Endposition zurückgekippt werden, was als unkomfortabel und lästig
empfunden wird. Wird von der Bedienperson das Zurückkippen vergessen, so kann es ggf.
passieren, dass der Türabsteller an einem Innenbauteil des Kühlgeräts oder an einem
eingelagerten, zu kühlenden Gut anstreift.
[0004] Die
US 2003/0020386 A1 betrifft ein Kältegerät mit einem Behälter an der Innenseite einer Kältegerätetür,
der mittels eines Drehgelenks schwenkbar an einer Aufnahme gelagert ist, wobei das
Drehgelenk von einer Rinne am Behälter gebildet wird, die auf einer Rippe der Aufnahme
lose aufliegt.
US 20030020386A1 offenbart ein Kältegerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0005] Die
US 2005/0073227 A1 betrifft ein Kältegerät mit einem Behälter an der Innenseite einer Kältegerätetür,
der mittels eines Drehgelenks schwenkbar an einer Aufnahme gelagert ist, wobei das
Drehgelenk von zwei gegenüberliegenden Zapfen an der Aufnahme gebildet wird, die in
seitliche Löcher des Behälters axial eingesteckt sind.
[0006] Die
US 2004/0108799 A1 betrifft ein Kältegerät mit einem Drahtkorb an der Innenseite einer Kältegerätetür,
der mittels eines Drehgelenks schwenkbar an einer Aufnahme gelagert ist, wobei das
Drehgelenk von zwei gegenüberliegenden Zapfen an dem Drahtkorb gebildet wird, die
in seitliche Löcher der Aufnahme axial eingesteckt sind.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kältegerät mit mindestens einem Abstellbehältnis
bereitzustellen, das eine höhere Komfortfunktion aufweist und gleichzeitig hinsichtlich
seiner Geometrieform verbessert gestaltbar ist. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe
mit einem Kältegerät gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0008] Dadurch, dass jetzt mindestens ein Drehgelenk im Bereich der unteren, vorderen Stirnkante
des Aufnahmeteils und/oder Halterteils des Abstellbehältnisses, d.h. im Bereich dessen
Frontseite in Bodennähe vorgesehen ist, resultiert stets ein rücktreibendes Drehmoment
für das Aufnahmeteil in jeder Aufmach- bzw. Kippposition zwischen seiner Schließ-Endposition
und seiner Öffnungs-Endposition in Richtung auf seine Schließ-Endposition zu. Dies
bedeutet, dass das Aufnahmeteil selbsttätig bzw. selbständig aufgrund seines Eigengewichts
in seine Schließ-Endposition ohne Eingreifen bzw. Zutun einer Bedienperson und damit
automatisch zurückkippen kann. Denn da das mindestens eine Drehgelenk im Bereich der
Frontseite, d.h. Vorderwand des Aufnahmeteils und/oder Vorderwand des Halterteils,
des jeweiligen Abstellbehältnisses in Bodennähe angebracht ist, liegt der Massenschwerpunkt
des Aufnahmeteils eines derartigen Türabstellers in jeder Kippposition zwischen der
Schließ-Endposition und der Öffnung-Endposition stets auf der der Rückwand des feststehenden
Halterteils zugewandten Seite bezüglich der Drehachse dieses Drehgelenks. Bei einem
derart im Bereich seiner unteren Vorderkante drehgelagerten Aufnahmeteil ist weiterhin
weitgehend sichergestellt, dass seine untere Hinterkante einen gedachten Kreisbogenabschnitt
beim Aufmachen von seiner Schließ-Endposition in seine Öffnungs-Endposition durchläuft,
die vollständig innerhalb des Innenraums des Halterteils liegt und die Rückwand des
Halterteils weder berührt noch durchschneidet. Mit anderen Worten ausgedrückt, ist
also ein Anstreifen des Aufnahmeteils an der Rückwand des Halterteils während der
Kippbewegung von der Schließ-Endposition in die Öffnungs-Endposition (und umgekehrt)
aufgrund der in den Bereich der vorderen Stirnfläche des Abstellbehälters vorversetzten
Drehlagerung weitgehend vermieden.
[0009] Durch den Wegfall von seitlichen Drehgelenken kann in vorteilhafter Weise die Geometrieform
des Aufnahmeteils und/oder des Halterteils des erfindungsgemäßen Türabstellers im
Bereich ihrer Seitenwände bzw. Seitenwangen weitgehend frei gestaltet werden. Insbesondere
können dort das Aufnahmeteil und/oder das Halterteil breiter als zuvor bei den konventionellen
Türabstellern mit seitlich in der Mitte der Längsseiten des Aufnahmeteils angebrachten
Drehlagern geformt werden. Dadurch lässt sich ein vergrößerter Stauraum für zu kühlendes
Gut bereitstellen. Allgemein ausgedrückt ist es also durch die Vorverlagerung des
jeweiligen Drehgelenks in den Bereich der unteren vorderen Stirnkante des Aufnahmeteils
und/oder Halterteils in vorteilhafter weise die Ausformung eines breiteren Behälterinnenraums
des Abstellbehältnisses ermöglicht. Beim Halterteil können dessen Seitenwände insbesondere
als verkürzte Seitenflansche ausgebildet werden oder in vorteilhafter Wiese sogar
ganz wegfallen. Eine Überdeckung bzw. ein doppelwandiges Ineinandergreifen der Seitenwände
von Halterteil und Aufnahmeteil, wie dies bei den Türabstellern des alten Typus konstruktiv
durch die seitlichen Drehlager bedingt ist, lässt sich beim erfindungsgemäß drehgelagerten
Türabsteller teilweise oder ganz vermeiden. Insbesondere lässt sich jetzt durch das
vorverlagerte Drehgelenk das Abstellbehältnis im für einen Benutzer sichtbaren Seitenwandbereich
vorzugsweise einwandig ausbilden. Die jeweilige Seitenwand des Abstellbehältnisses
ist dabei insbesondere lediglich durch eine Seitenwand des drehbeweglich gelagerten
Aufnahmeteils gebildet. Dadurch ergibt sich in vorteilhafter Wiese ein weniger massives
Erscheinungsbild des Abstellbehältnisses im Bereich dessen Seitenwangen bzw. Seitenwände.
Die beiden Seitenwände des jeweiligen Abstellbehälters lassen sich somit in vorteilhafter
Wiese größtenteils oder ganz einwandig ausbilden. Insbesondere sind sie vorzugsweise
lediglich durch die beiden Seitenwände des erfindungsgemäß drehgelagerten Aufnahmeteils
gebildet.
[0010] Durch das möglichst stirnseitig im Bereich der unteren Vorderkante des Abstellbehältnisses
angebrachte Drehgelenk wird somit eine selbsttätige Rückkippbewegung des Aufnahmeteils
aus der jeweiligen Aufmach- bzw. Kippposition zwischen seiner Schließ-Endposition
und seiner Öffnungs-Endposition zurück in seine Schließ-Endposition bewirkt. Dies
verbessert den Komfort für eine Bedienperson des Kältegeräts. Insbesondere gibt das
Aufnahmeteil mit dem erfindungsgemäß vorverlagerten Drehgelenk in der jeweiligen Kippstellung
bzw. Aufmachposition einen vergrößerten Höhen-Freiraum bezogen auf die verfügbaren
Einstellhöhe des Abstellbehältnisses für einzustellende oder zu herauszunehmende Güter,
wie z.B. Getränkeflaschen, Verpackungen oder sonstige Getränkebehältnisse wie z.B.
Milchpackungen usw., im Vergleich zu konventionellen Türabstellern frei. Denn die
Oberkante, d.h. Ladekante seiner Vorderwand lässt sich in der Öffnungs-Endposition
weiter absenken als dies bisher bei seitlich drehgelagerten Türabstellern möglich
war. Dadurch können in vorteilhafter weise insbesondere höhere Güter leichter eingestellt
oder herausgenommen werden. Aus der jeweiligen Kippstellung kann dann das beladene
oder leere Aufnahmeteil automatisch, d.h. von sich aus aufgrund seines Eigengewichts,
ohne Zutun der Bedienperson in Richtung auf seine Schließ-Endposition zurückklappen.
Insbesondere nach dem Entladen von zu kühlendem Gut aus dem Aufnahmeteil des erfindungsgemäß
konstruierten Abstellbehältnisses ist es also diesem nun ermöglicht, im leeren Zustand
selbsttätig, d.h. automatisch in seine Schließ-Endposition ohne Zutun durch eine Bedienperson
zurückzukippen. Dadurch ist es weitgehend vermieden, dass das Aufnahmeteil in seiner
jeweiligen Aufmachposition, insbesondere Öffnungs-Endposition gegenüber der weitgehend
planen Innenwandfläche der Tür schräg herausgekippt verbleibt und dadurch zu weit
aus der Innenwand der Tür hervorsteht, wenn diese geschlossen wird. Würde das Aufnahmeteil
in einer Kippposition, insbesondere in seiner Öffnungs-Endposition, beim Türschließen
verbleiben, so könnte es so weit gegenüber der Innenwand der Tür mit der oberen Kante
seiner Vorderwand abstehen, dass es an ein Innenbauteil im Innenbehälter des Kältegerätes
anstößt wie z.B. an eine Trageplatte oder ein Gemüsefach. Da aber aufgrund der erfindungsgemäßen
Konstruktion stets sichergestellt ist, dass das Aufnahmeteil aus der jeweiligen Aufmachposition
zwischen seiner Schließ-Endposition und seiner Öffnungs-Endposition zurück in die
Schließ-Endposition kippt, kann eine vorgegebene Tiefe für das Abstellbehältnis auch
beim Schließen der Tür eingehalten werden. Ein Anstreifen des erfindungsgemäß konstruierten
Abstellbehältnisses an irgendeinem Innenbauteil oder an einem eingelagerten, zu kühlendem
Gut des Kältegerätes ist somit weit gehend vermieden.
[0011] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist mindestens ein Drehgelenk
an der Unterseite des Bodens des Aufnahmeteils im Bereich dessen unterer Vorderkante
vorgesehen. Bei frontaler Draufsicht durch einen Benutzer auf die Vorderwand des Aufnahmebehälters
ist somit das mindestens eine Drehgelenk an der Unterseite des Bodens des Aufnahmeteils
in vorteilhafter Weise weitgehend verdeckt und damit für einen Betrachter weitgehend
unsichtbar.
[0012] Insbesondere kann es zweckmäßig sein, dass mindestens eine Drehgelenk gegenüber der
unteren Vorderkante des Aufnahmeteils an der Unterseite dessen Bodens um einen vorgebbaren
Sichtschutzrand etwas zurückzuversetzen, so dass es noch weiter verbessert aus dem
Blickwinkel einer Bedienperson gerät, wenn diese frontal auf die Vorderwand eines
derartig ausgebildeten Türabstellers sieht.
[0013] Ggf. kann es gemäß einer weiteren Ausführungsvariante zweckmäßig sein, das mindestens
eine Drehgelenk direkt entlang der unteren Vorderkante des Aufnahmeteils abschnittsweise
oder durchgängig entlang deren axialen Länge vorzusehen.
[0014] Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung sind sowohl das Aufnahmeteil
als auch das Halterteils des erfindungsgemäß konstruierten Abstellbehälters in vorteilhafter
Weise transparent ausgebildet. Dadurch ergibt sich in vorteilhafter Wiese die optische
Wirkung eines breiteren Behälterinnenraums für den erfindungsgemäß ausgebildeten Abstellbehälter.
Insbesondere lässt sich diesem ein durchsichtigeres, ästhetisch ruhigeres Gesamterscheinungsbild
geben.
[0015] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung können insbesondere sowohl
für das feststehende Halterteil als auch für das drehbeweglich angebrachte Aufnahmeteil
bei der erfindungsgemäßen Vorverlagerung deren mindestens einen Drehgelenks in einen
Frontbereich in Bodennähe der unteren Vorderkante des Abstellbehältnisses dasselbe
Kunststoffmaterial verwendet werden.
[0016] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann die jeweilige
Seitenwand des Aufnahmeteils des erfindungsgemäß konstruierten Abstellbehältnisses
bzw. Türabstellers mit etwa derselben Wanddicke als dessen Vorderwand hergestellt
sein. Insbesondere genügen bereits dünnere Wandstärken bzw. Wanddicken der Seitenwände
sowie der Vorderwand des erfindungsgemäß konstruierten Abstellbehältnisses als dies
bei den konventionellen Abstellbehältnissen mit den mittig an den Seitenwänden des
Aufnahmeteils angeordneten Drehgelenken erforderlich war. Denn diese verlangten zur
mechanisch stabilen Lagerung des Aufnahmeteils dickere Wandstärken der Seitenwände
des Halterteils, um eine ausreichende Materialsteifigkeit dessen Seitenwände bereitstellen
zu können. Dies kann jetzt bei dem erfindungsgemäß konstruierten Abstellbehältnis
entfallen, da das mindestens eine Drehgelenk in den bodennahen stirnseitigen Bereich
des erfindungsgemäß ausgebildeten Abstellbehältnisses vorverlagert ist.
[0017] Gemäß der Erfindung setzt sich das Drehgelenk aus mindestens einem Buchsenelement
und mindestens einem Bolzen- oder Stiftelement am Aufnahmeteil und/oder Halterteil
zusammen. Erfindungsgemäß korrespondiert dabei die Innenkontur des jeweiligen Buchsenteils
mit der Außenkontur des zugehörigen Bolzenteils.
[0018] Zweckmäßigerweise kann das jeweilige Buchsenelement an der Unterseite des Bodens
des Aufnahmeteils im Bereich dessen unteren, vorderen Stirnkante oder direkt an der
unteren, vorderen Stirnseite des Aufnahmeteils angebracht sein, während das zugehörige
Bolzenelement bzw. Stiftelement an der Unterseite des Bodens des Halterteils oder
direkt an der unteren, vorderen Stirnseite des Halterteils angeordnet ist. Dabei kann
sich das jeweilige Buchsenelement entlang einem Teilabschnitt oder der gesamten axialen
Länge der unteren Vorderkante des Aufnahmeteils und/oder das zugehörige Bolzenelement
entlang einem Teilabschnitt oder der gesamten axialen Länge der unteren Vorderkante
des Halterteils erstrecken.
[0019] In einer alternativen, vorteilhaften Anordnungsvariante des jeweiligen Buchsenelements
und zugehörigen Bolzenelements kann es zweckmäßig sein, das jeweilige Buchsenelement
und das zugehörige Bolzenelement vertauscht am Aufnahmeteil und Halterteil anzubringen.
Dies bedeutet im Einzelnen, dass das jeweilige Buchsenelement in vorteilhafter Weise
direkt an der Vorderkante des Bodenteils des Halterteils oder auf der Unterseite des
Bodens im Bereich der unteren Vorderkante des Halterteils vorgesehen ist, während
das zugehörige Bolzenelement an der unteren Vorderkante des Aufnahmeteils oder an
der Unterseite des Bodens des Aufnahmeteils im Bereich dessen unterer Vorderkante
angebracht ist.
[0020] Optional kann das jeweilige Drehgelenk als sogenanntes Bandscharnier oder gerolltes
Scharnier ausgebildet sein. Insbesondere kann auch ein sogenanntes Stangenscharnier
oder Klavierband zweckmäßig sein, bei dem in vorgegebenen Längsabständen jeweils ein
Drehgelenkabschnitt vorgesehen ist. Entlang der axialen Längserstreckung der unteren
Vorderkante des Aufnahmeteils betrachtet ist somit eine Vielzahl von Drehgelenk- bzw.
Drehscharnierabschnitten vorgesehen. Gegebenenfalls kann auch ein sogenanntes Flachbandscharnier
als jeweiliges Drehgelenk vorgesehen sein. Insbesondere kann auch bereits ein sogenanntes
Falzscharnier genügen. Bei dieser zweckmäßigen Variante sind das Aufnahmeteil und
das Halterteil an ein oder mehreren axialen Längsstellen im Bereich der unteren Vorderkante
des Aufnahmeteils vorzugsweise einteilig über ein gemeinsames Stegelement miteinander
verbunden. Insbesondere ist dieses Stegelement dünnwandig, vorzugsweise in Form eines
Falzelements ausgebildet. Dieses erlaubt aufgrund seiner Biegsamkeit eine gewisse
Drehbewegung des über das gemeinsame Falzelement miteinander verbundenen Aufnahmeteils
und Halterteils. Ein derartiges Falzscharnier ist insbesondere eine einfache und kostengünstige
Variante als Drehgelenk, wenn das Aufnahmeteil und das Halterteil insbesondere aus
Kunststoff hergestellt sind. Über das jeweilige Falzscharnier sind das Aufnahmeteil
und das Halterteil dann vorzugsweise einteilig miteinander verbunden. Insbesondere
eignet sich als Material für das Halterteil und das Aufnahmeteil sowie das jeweilige
Falzscharnier vorzugsweise Polypropylen wegen dessen ausgezeichneter Verschleißbeständigkeit.
[0021] Die Erfindung und ihre Weiterbildungen sowie deren Vorteile werden nachfolgend anhand
von Zeichnungen näher erläutert.
[0022] Es zeigen:
- Figur 1
- in schematischer Darstellung den Innenraum eines Kältegerätes mit einer Vielzahl von
beispielhaften Abstellbehältnissen, die nach dem erfindungsgemäßen Prinzip konstruiert
sind,
- Figur 2
- in schematischer Querschnittsdarstellung von der Seite her betrachtet eines der Abstellbehältnisse
von Figur 1 in seiner Schließ-Endposition,
- Figur 3
- in schematischer Querschnittsdarstellung von der Seite her betrachtet das Abstellbehältnis
von Fig. 2 in seiner Öffnungs-Endposition,
- Figur 4
- in schematischer Darstellung eine rückseitige Ansicht des Abstellbehältnisses der
Figuren 2, 3 vom Boden dessen Halterteils her betrachtet, und
- Figur 5
- in perspektivischer Darstellung eine Kippsperre in der Öffnungs-Endposition des Aufnahmeteils
des Abstellbehältnisses der Fig. 2 mit 4 im Bereich der Rückseite dessen Aufnahmeteils
und Halterteils.
[0023] Elemente mit gleicher Funktion und Wirkungsweise sind in den Figuren 1 mit 5 jeweils
mit denselben Bezugszeichen versehen.
[0024] Figur 1 zeigt schematisch in perspektivischer Darstellung den Innenraum eines geöffneten,
doppeltürigen Kältegeräts KG als vorteilhaftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Kältegeräts. Das Kältegerät KG weist ein gemeinsames Gehäuse mit zwei sich vertikal
erstreckende Innenbehältern F1, F2 seitlich nebeneinander, d.h. Seite an Seite gesetzt
und durch eine Trennwand TW voneinander separiert auf. Insbesondere ist der in der
Figur 1 linke, erste Innenbehälter F1 z.B. als Gefrierschrank ("freezer") und der
zweite Innenbehälter F2 als Kühlschrank ("cooler") ausgebildet. Alternativ können
auch beide Innenbehälter als Kühlschränke oder als Gefrierschränke ausgebildet sein.
Im Folgenden werden beide Innenbehälter der Einfachheit halber jeweils als Kälteschrank
bezeichnet. Jeder Kälteschrank F1, F2 ist durch eine eigens zugeordnete Tür TU1, TU2
verschließbar. Die jeweilige Tür TU1 bzw. TU2 ist dabei am äußeren Längsrahmen des
Kältegeräts KG drehbar aufgehängt. Im geschlossenen Zustand des Kältegeräts KG drücken
die schwenkbaren, freien Längsseiten der Türen TU1, TU2 mit einer Dichtungslippe auf
die Frontfläche der Trennwand TW. Zum Öffnen der jeweiligen Tür TU1 bzw. TU2 wird
deren frei bewegliche Längsrahmenseite von der Trennwand TW weg nach außen seitlich
weggeschwenkt. In jedem Kälteschrank F1 bzw. F2 sind eine Vielzahl von Trageplatten,
Schubfächern, Ablagefächern und/oder ein oder mehrere Gefrierfächer vorgesehen.
[0025] An der Innenwand TIW der jeweiligen Tür TU1 bzw. TU2 sind ein oder mehrere sogenannte
Türabsteller bzw. Abstellbehältnisse angebracht. So sind beispielsweise bei der Tür
TU1 an deren Innenwand drei kastenförmige Abstellbehältnisse bzw. Türabsteller BE1
in vorgegebenen Höhenabständen voneinander montiert. An der Innenwand der zweiten
Tür TU2 ist ebenfalls eine Vielzahl von Türabstellern bzw. Abstellbehältnissen wie
z.B. BE2, BE3, BE4 in vorgebbaren Höhenabständen voneinander montiert. Der jeweilige
Türabsteller, wie z.B. BE1, ist dabei zwischen den vertikal verlaufenden Längsseitenrändern
des Innenrahmens wie z.B. IR1 seiner Tür wie z.B. TU1 weitgehend passförmig eingefügt,
d.h er erstreckt sich im Wesentlichen über die lichte Breite der beiden parallel zueinander
verlaufenden, vertikalen Längsseitenränder des Innenrahmens IR1 der Tür TU1, um eine
möglichst gute Raumausnutzung zu erreichen.
[0026] Derartige Türabsteller sind selbstverständlich auch bei sonstigen Kältegeräten wie
z.B. ein- oder mehrtürigen Gefrierschränken, Kühl-/Gefrierkombinationsgeräten, Kühlschränken
an der Innenwand der jeweiligen Tür anbringbar.
[0027] Um nun das jeweilige Abstellbehältnis wie z.B. BE1 möglichst komfortabel, d.h. bequem
und praktisch, mit zu kühlendem Gut beladen und auch wieder komfortabel bzw. bequem
entladen zu können, ist ein Schwenk- bzw. Kippmechanismus für das Abstellbehältnis
vorgesehen. Zum Be- und Entladen ist das Abstellbehältnis gegenüber der planen Innenwand
TIW der zugehörigen Tür wie z.B. TU1 nach vorne auf eine Bedienperson zu schwenkbar
bzw. kippbar, so dass die oberseitige Öffnung des kastenförmigen Abstellbehältnisses
wie z.B. BE1 der Bedienperson entgegenkommt. Das jeweilige Abstellbehältnis ist deckellos
und sein Inneres ist von oben her frei zugänglich. Das jeweilige Abstellbehältnis
wie z.B. BE1 setzt sich aus einem fest stehenden Halterteil HT sowie einem daran drehbeweglich,
insbesondere verkippbar angebrachten Aufnahmeteil AT zum Abstellen von zu kühlendem
Gut zusammen.
[0028] Fig. 2 zeigt in einer schematischen Querschnittsdarstellung von der Seite her betrachtet
das Abstellbehältnis BE1 an der Innenwand TIW der Tür TU1 in einer Schließ-Endposition
SP. Das Halterteil HT weist eine räumlich betrachtet flach-rechteckförmige Rückwand
RHT auf. Diese liegt mit ihrer rückwärtigen Wandfläche weitgehend planflächig an der
Außenoberfläche der Türinnenwand TIW an. Im Querschnittsbild von Fig. 2 verläuft die
rückwärtige Kontaktfläche der Rückwand RHT des Halterteils HT im Wesentlichen geradlinig
sowie parallel zur sich im Wesentlichen geradlinig erstreckenden Innenwand TIW. Am
unteren Ende der Rückwand RHT des Halterteils HT ist etwa im rechten Winkel zur rechteckförmigen
Rückwand RHT ein Bodenteil BHT angeformt. Dieses ist vorzugsweise plattenförmig ausgebildet.
Es weist in Draufsicht von oben betrachtet eine Außenkontur insbesondere in Form eines
regelmäßigen Trapezes auf. Dadurch ist das Bodenteil BHT entlang seiner gemeinsamen
hinteren Stirnkante mit der Rückwand RHT breiter ausgebildet als an seiner vorderen
Stirnkante. Das Bodenteil BHT steht also gegenüber seiner Rückwand RHT etwa im 90°-Winkel
aus der Türinnenwand TIW hervor. An den beiden Längsrändern der Rückwand RHT sind
etwa im 90°-Winkel kurze Seitenflanschteile angeformt. Diese sind im Querschnittsbild
von Fig. 2 und für eine Bedienperson beim bestimmungsgemäßen Gebrauch des Abstellbehältnisses
BE1 nicht sichtbar.
[0029] In der Fig. 5 ist in leicht perspektivischer Darstellung das Abstellbehältnis BE1
von der Rückwand RHT des Halterteils aus betrachtet ausschnittsweise dargestellt.
An der Rückwand RHT ist ein lateraler kurzer Seitenflansch SW1 im Wesentlichen rechteckförmig
angeformt. Dieser Seitenflansch SW1 weist ein Fixierelement FI1 an seiner Außenwandfläche
auf, das in ein zugehöriges, korrespondierendes Aufnahmeelement im Innenrand IR1 der
Tür TU1 eingreift. Hier im Ausführungsbeispiel ist das Fixierelement FI1 als U-förmiger,
nach außen abstehender Bügel ausgebildet. Dieser lässt sich in eine im Innenrand IR1
der Tür TU1 kongruent dazu eingelassene Nut einstecken, die der zeichnerischen Einfachheit
halber in der Figur 5 weggelassen worden ist. Auf diese Weise lässt sich das Halterteil
HT an seinen beiden angeformten, kurzen Seitenflanschen an gegenüberliegenden Stellen
der beiden vertikal verlaufenden Längsränder des Innenrahmens IR1 der Tür TU1 wiederlösbar
montieren. Selbstverständlich ist es auch möglich, das Halterteil HT mit sonstigen
Fixiermitteln bzw. Arretiermitteln an der Innenwand TIW der Tür TU1 zu montieren.
Insbesondere kann eine Klemm- oder Steckverbindung vorteilhaft sein, die ein montagefreundliches
Einhängen des Halterteils HT in entsprechende Aufnahmemittel bzw. Aufnahmebuchsen
zu beiden Seiten des Innenrahmens IR1 und ein einfaches Herausnehmen bzw. Abhängen
des Halterteils HT aus dieser Aufhängung ermöglicht. Dadurch kann das Halterteil HT
z.B. zum Säubern bedienerfreundlich von der Innenwand TIW der Tür TU1 abgenommen werden.
Genauso ist es möglich, das Halterteil HT an einem anderen Höhenort der Innenwand
TIW an dort vorgesehenen Fixier- oder Rastmitteln lageversetzt anzubringen.
[0030] Gegebenenfalls können die seitlichen Flanschteile wie z.B. SW1 an der Rückwand RHT
des Trageteils HT auch weggelassen werden. Dies bedeutet, dass sich das Halterteil
allein aus seinem Boden BHT und seiner Rückwand RHT zusammensetzt und in Seitenansicht
betrachtet eine L-förmige Geometrieform aufweist. In diesem Fall wird zweckmäßigerweise
die Rückwand RHT des Halterteils HT mittels ein oder mehrerer entsprechender Fixiermittel
an der Innenwand TIW der Tür TU1 arretiert bzw. fixiert.
[0031] Das Aufnahmeteil AT ist in erster Näherung als oben offener Kasten ausgebildet. Von
oben betrachtet ist seine Außenkontur ebenfalls im Wesentlichen trapezförmig ausgebildet.
Dabei wird seine Außenkontur von vorne nach hinten betrachtet breiter. Dies veranschaulicht
die perspektivische Darstellung von Figur 4, die das Abstellbehältnis BE1 von seiner
Unterseite her betrachtet zeigt. Das kastenförmige Aufnahmeteil AT setzt sich hier
im Ausführungsbeispiel (bei Frontalansicht von vorne betrachtet) aus einem im wesentlichen
horizontal angeordneten, plattenförmigen Bodenteil BAT, einer weitgehend vertikal
verlaufenden Rückwand RAT, einer im Wesentlichen vertikal verlaufenden Vorderwand
VAT sowie zwei im wesentlichen vertikal verlaufenden Seitenwänden zusammen, die die
Vorderwand VAT sowie die Rückwand RAT miteinander verbinden. Die perspektivische Darstellung
von Figur 5 zeigt einen rückwärtigen Eckbereich zwischen der Rückwand RAT und einer
Seitenwand SE1 des Aufnahmeteils AT. Die Seitenwände, die Vorderwand VAT sowie die
Rückwand RAT stehen dabei im Wesentlichen senkrecht zum plattenförmigen, insbesondere
weitgehend ebenen Bodenteil BAT.
[0032] Das Aufnahmeteil AT ist mit Hilfe eines Drehgelenks DS im Bereich seiner unteren,
vorderen Stirnkante SK drehbeweglich im Bereich der vorderen Stirnkante HK (siehe
Figur 4) des Bodenteils BHT des Halterteils HT drehbeweglich angebracht. Im Ausführungsbeispiel
ist das Drehgelenk DS im Vorderbereich des Bodenteils BAT gegenüber dessen Vorderkante
SK um einen vorgebbaren Sichtschutzrand etwas zurückversetzt. Der laterale Versatz
des Drehgelenks DS gegenüber der unteren Vorderkante SK des Aufnahmeteils AT ist dabei
in der Figur 2 durch einen Doppelpfeil VS angedeutet. Das Drehgelenk DS sitzt an der
Unterseite des Bodenteils BAT des Aufnahmeteils AT. Es verbindet an dieser etwas zurückversetzten
Position die Unterseite des Bodenteils BAT des Aufnahmeteils AT mit der vorderen Stirnkante
des Bodenteils BHT des Halterteils HT. Hier im Ausführungsbeispiel ist das Drehgelenk
durch ein axiales Längsscharnier entlang der im Wesentlichen geradlinig verlaufenden
Vorderkante bzw. vorderen Stirnkante des Bodenteils BHT des Trageteils HT gebildet.
Es setzt sich aus zwei Buchsenelementen BU1, BU2 (siehe Figur 4) an der Unterseite
des Bodens BAT des Aufnahmeteils AT im Bereich dessen vorderer Stirnkante SK und einem
zugehörigen Bolzenelement oder Stiftelement BO entlang der Vorderkante des plattenförmigen
Bodens BHT des Trageteils HT zusammen. Die beiden Buchsenelemente BU1, BU2 sind jeweils
in einem lateralen, sich axial erstreckenden Endbereich der unteren Vorderkante SK
des Bodens BAT des Aufnahmeteils AT (siehe Fig. 4) an der Unterseite des Bodens BAT
des Aufnahmeteils AT angeformt. Die Querschnittsdarstellung von Figur 2 zeigt das
Abstellbehältnis BE1 im Bereich des ersten Buchsenelements BU1. Im Querschnitt betrachtet
ist das Buchsenelement BU1 als teilkreisförmige Aufnahmeschale ausgebildet. Es ist
als konvex nach vorn gekrümmte Nase an den Unterboden des Bodenteils BAT angeformt.
Es umgibt als eine Art Teilhülse einen Teilabschnitt des Außenumfangs des im Querschnitt
betrachtet teilkreisförmig ausgebildeten Bolzenelements BO. Das Bolzenelement BO ist
durch eine Längswulst bzw. einen aufgedickten Längsstrang gebildet, der in axialer
Richtung entlang der gesamten Vorderkante des Bodens BHT des Trageteils HT durchgängig
verläuft. Diese über die gesamte Breite des Bodens BHT des Halterteils HT hinweg verlaufende
Längswulst ist im Bereich der Oberseite und der Unterseite des Bodenteils BHT sowie
frontseitig in erster Näherung teilkreiszylinderförmig ausgebildet. Die Innenkontur
des nasenförmig nach unten vom Unterboden des Halterteils HT abstehende Buchsenelement
BU1 ist zweckmäßigerweise korrespondierend zur Außenkontur des Bolzenelements BO geformt.
Dadurch fungiert das Buchsenelement BU1 als Lagerschale bzw. Gelenkpfanne für das
Bolzenelement BO und ermöglicht für das Aufnahmeteil AT eine Drehbewegung bzw. Kippbewegung
um den abgerundeten Umfangsteil des Bolzenelements BO herum. Die Zentralachse des
Bolzen- bzw. Stiftelements BO bildet dabei die Drehachse DA für die Kippbewegung bzw.
Drehrotationsbewegung des Aufnahmeteils AT. Erfindungsgemäß ist das Bolzenelement
BO in das jeweilige Buchsenelement weitgehend passförmig eingeklemmt, so dass in axialer
Richtung entlang dem Längsverlauf der vorderen Stirnkante des Bodens BHT des Halterteils
HT betrachtet, d.h. hier senkrecht zur Bildebene von Figur 2 bzw. Figur 3, eine axiale
Arretierung für das Aufnahmeteil AT bewirkt ist.
[0033] In der Schließ-Endstellung SP von Figur 2 liegt der Boden BAT des Aufnahmeteils AT
im Wesentlichen parallel über dem Boden BHT des Halterteils HT. Dabei setzt insbesondere
die hintere, untere Eckkante bzw. untere Hinterkante HK des Aufnahmeteils AT auf dem
Boden BHT des Halterteils HT auf. Beide Böden BAT, BHT sitzen also in der Schließ-Endstellung
übereinander und erstrecken sich im Wesentlichen rechtwinklig bezüglich der Rückwand
RHT des Halterteils HT. Das feststehende Bodenteil BHT des Halterteils HT und das
drehbeweglich gelagerte Bodenteil BAT des Aufnahmeteils AT schließen somit zwischen
sich einen vernachlässigbaren Winkel oder anders ausgedrückt einen Winkel von annäherungsweise
0° zwischen sich ein. Diese Schließ-Endstellung für das Aufnahmeteil AT ist in der
Figur 2 durch eine strichpunktierte Linie SP markiert, die durch die Drehachse des
Drehgelenks DS verläuft und sich im Wesentlichen parallel zur planflächigen Innenwand
TIW bzw. zur plattenförmigen Rückwand RHT des Halterteils HT erstreckt. Zwischen dieser
Markierungslinie SP und dem Boden BAT ergibt sich ein Winkel von etwa 90°. Die Drehachse
DA (siehe Figur 4) durch das Drehgelenk DS verläuft etwa senkrecht zur Zeichenebene
von Figur 2.
[0034] Zieht nun eine Bedienperson das Aufnahmeteil AT aus dieser Schließ-Endposition SP
nach vorne auf sich zu, so kippt dieses aus seiner weitgehend horizontalen Lageebene
in der Schließ-Endposition nach vorne in eine Aufmachstellung bzw. Aufmachposition.
Dabei greift eine Zugkraft FZ senkrecht zur Vorderwand VAT am Aufnahmeteil AT an und
ist nach vorne auf die Bedienperson zu gerichtet. Es kommt dadurch zu einer Teilrotationsbewegung
des Aufnahmeteils AT um die Drehachse DA (siehe Figur 4) des Drehgelenks DS im Gegenuhrzeigersinn.
[0035] Das Aufnahmeteil AT stellt sich auf diese Weise schräg bezogen auf seine ursprünglich
horizontale Ausrichtung in der Schließ-Endposition SP. Fig. 3 zeigt in schematischer
Querschnittsdarstellung das Aufnahmeteil AT in dessen Öffnungs-Endposition. Die Öffnungs-Endposition
ist dabei durch eine strichpunktierte Markierungslinie OP angedeutet, die durch die
Drehachse des Drehgelenks DS verläuft und gegenüber der Markierungslinie SP für die
Schließ-Endposition um einen Kippwinkel KW geneigt ist. Die Öffnungs-Endposition OP
kann insbesondere durch Arretiermittel am Aufnahmeteil AT und/oder am Halterteil HT
und/oder am Drehgelenk selbst vorgegeben sein. Diese sind in den Querschnittsdarstellungen
von Figur 2 und 3 nicht sichtbar. In der Öffnungs-Endposition OP von Figur 3 ist der
Boden BAT des Aufnahmeteils AT gegenüber dem horizontal verlaufenden Boden BHT des
Halterteils HT um den Kippwinkel KW schräggestellt. Es ergibt sich zwischen beiden
Böden BAT, BHT ein annäherungsweise keilförmiger Spalt. Durch die Schrägstellung des
Aufnahmeteils AT in der Öffnungs-Endposition OP ist jetzt die obenseitige Öffnung
des kastenförmigen Aufnahmeteils AT der jeweiligen Bedienperson stärker zugewandt
als in der Schließ-Endposition SP. Dadurch wird der verfügbare Einstellraum des Türabstellbehältnisses
bezogen auf seine lichte Höhe zugänglicher als in der Schließ-Endposition, da durch
die Kippung die Vorderwand VAT des Aufnahmeteils AT dessen obere Ladekante gegenüber
der Lagehöhe der Oberkante des Aufnahmeteils AT in der Schließ-Endposition abgesenkt
wird. Dadurch lässt sich der zur Verfügung stehende Innenraum des Aufnahmeteils AT
komfortabler beladen oder entladen. Im Vergleich zu konventionell konstruierten Türabstellern
mit seitlich angeordnetem Drehlager lässt das nach vorn in den stirnseitigen Bereich
des Aufnahmeteils verlagerte Drehlager in vorteilhafter Weise eine größere Verkippung
des Aufnahmeteils nach vorne und damit eine größere Absenkung dessen Ladekante zu.
[0036] Wird das Aufnahmeteil aus seiner Schließ-Endposition SP in eine Aufmachposition zwischen
seiner Schließendstellung SP und seiner Öffnungsendstellung OP gekippt, so beschreibt
die untere Hinterkante HK des Aufnahmeteils AT einen Teilabschnitt eines gedachten
Rotationskreises. Dieser Rotationskreis ist in den Figuren 2, 3 strichpunktiert angedeutet
und mit dem Bezugszeichen K versehen. Ausgehend von der Schließ-Endstellung SP bewegt
sich die Hinterkante HK des Aufnahmeteils AT in tangentialer Richtung bezüglich dieses
gedachten Rotationskreises K aus dem Halterteil HT nach oben heraus. Dadurch ist ein
Anstreifen der Hinterkante HK an der Rückwand RHT des Halterteils HT weitgehend vermieden.
Mit anderen Worten ausgedrückt durchläuft die untere Stirnkante HK des Aufnahmeteils
AT einen gedachten Kreisbogenabschnitt lediglich innerhalb des Innenraums des Halterteils
HT bei seiner Kippbewegung. Dadurch kommt es weder zu einer Berührung der Hinterkante
HK mit der Rückwand RHT noch durchschneidet sie die Rückwand RHT. Es ist also eine
freie Kipp- bzw. Drehbewegung für das Aufnahmeteil AT zwischen seiner Schließ-Endstellung
SP und seiner Öffnungs-Endstellung OP ermöglicht.
[0037] Lässt nun eine Bedienperson die obere Vorderkante des Aufnahmeteils AT los, so dreht
sich das Aufnahmeteil AT selbständig aufgrund seines Eigengewichts aus seiner jeweiligen
Aufmachposition wieder in seine Schließ-Endstellung SP zurück. Der Grund dafür ist,
dass der Massenschwerpunkt MS des Aufnahmeteils AT in jeder Aufmachposition zwischen
der Schließ-Endstellung SP und der Öffnungs-Endstellung OP auf der der Rückwand RHT
des fest stehenden Halterteils HT zugewandten Seite verbleibt und die Drehachse des
Drehgelenks DS nicht überschreitet. Denn das Drehlager DS ist soweit nach vorne in
den Bereich der vorderen, unteren Stirnkante SK des Aufnahmeteils AT gebracht, dass
auf das Aufnahmeteil in der jeweiligen Aufmachposition zwischen seiner Schließ-Endposition
und seiner Öffnungs-Endposition ein resultierendes, rücktreibendes Drehmoment durch
das Eigengewicht des Aufnahmeteils bewirkt ist, durch das das Aufnahmeteil AT selbständig
bzw. selbsttätig in seine Schließ-Endposition SP wie mit einer Art Rückstellfeder
zurückkippen kann.
[0038] Zur besseren Veranschaulichung, wie ein resultierendes, rücktreibendes Drehmoment
in der jeweiligen Aufmachposition zwischen der Schließendstellung SP und der Öffnungs-Endstellung
OP auf das Aufnahmeteil AT bewirkt ist, ist stellvertretend in der Öffnungs-Endstellung
OP von Figur 3 die Eigengewichtskraft F des Aufnahmeteils AT am Massenschwerpunkt
MS des Aufnahmeteils AT eingezeichnet. Sie ist senkrecht nach unten gerichtet, d.h.
sie verläuft im Wesentlichen parallel zur senkrechten Innenwand TIW der Tür TU1. Diese
Gewichtskraft F bewirkt ein Drehmoment RM2 bezogen auf einen Hebelarm S2 zwischen
der gedachten Verlängerung des Kraftvektors der Gewichtskraft F und der Drehachse
DA des Drehgelenks DS. Der Hebelarm S2 verläuft also senkrecht vom Drehpunkt des Drehgelenks
DS zur gedachten Verlängerung des Kraftvektors der Gewichtskraft F. Er liegt auf derjenigen
Seite des Aufnahmeteils AT, der der Rückwand RHT des fest stehenden Halterteils HT
zugewandt ist. Lässt also eine Bedienperson das Aufnahmeteil AT los, so dass keine
Zugkraft FZ mehr am Aufnahmeteil AT angreift, so treibt das rücktreibende Drehmoment
RM2 das Aufnahmeteil AT in seine Ausgangsposition in der Schließendstellung SP in
der Art einer Rückstellfeder zurück. In der Schließendstellung SP liegt der Massenschwerpunkt
MS des Aufnahmeteils AT näher an der Rückwand RHT des fest stehenden Halterteils RHT
als in einer Aufmachstellung, insbesondere Öffnungsendstellung. Am Massenschwerpunkt
MS greift eine Gewichtskraft F an, die einen Hebelarm S1 zur Drehachse des Drehgelenks
DS aufweist. Dieser Hebelarm S1 zwischen der Drehachse des Drehgelenks DS und der
gedachten Verlängerung des Kraftvektors F ist größer als der Hebelarm S2 in der Öffnungs-Endposition.
Es wird also in der Schließendstellung SP ein rücktreibendes Drehmoments RM1 ausgeübt,
das größer als das rücktreibende Drehmoment RM2 in der Öffnungsendstellung OP ist.
[0039] In jeder Aufmachstellung, insbesondere in der Öffnungs-Endposition OP weist die vordere
Oberkante der Vorderwand VAT des Aufnahmeteils AT eine größere Distanz bzw. einen
größeren Tiefenabstand ITI als in der Schließ-Endposition SP auf. In der Schließ-Endposition
SP von Fig. 2 ist der Abstand der oberen Vorderkante der Vorderwand VAT des Aufnahmeteils
AT von der Innenwand TIW durch einen Doppelpfeil STI angegeben. Der Abstand der oberen
Vorderkante des Aufnahmeteils AT ist in der Schließ-Endposition SP geringer als in
der Öffnungs-Endposition OP.
[0040] Der Kippwinkel KW für die Öffnungsendstellung OP ist zweckmäßigerweise derart gewählt,
dass der Massenschwerpunkt MS des Aufnahmeteils AT bei einer Kippbewegung stets auf
der der Rückwand des fest stehenden Halterteils zugewandten Seite bezüglich des Drehgelenks
bleibt. Vorzugsweise ist das Aufnahmeteil AT in seiner Öffnungs-Endposition OP um
einen Kippwinkel KW zwischen 10° und 70°, insbesondere zwischen 20° und 40° gegenüber
seiner Schließ-Endposition SP nach vorne geneigt.
[0041] Allgemein gilt insbesondere: Je weiter dabei das Drehgelenk nach vorne auf die untere
Vorderkante des Aufnahmeteils zu vorverlagert ist, desto größer kann der Kippwinkel
gewählt werden, für den noch ein rücktreibendes Drehmoment in Richtung auf den Boden
des fest stehenden Halterteils zu resultiert.
[0042] Wenn das Drehgelenk wie im Ausführungsbeispiel an der Unterseite des Bodens des Aufnahmeteils
AT angebracht ist, so bleibt das Drehgelenk bei einer Frontansicht für eine Bedienperson
weitgehend unsichtbar. Insbesondere wenn das Drehgelenk etwas gegenüber der unteren
Vorderkante SK des Aufnahmeteils AT um einen vorgebbaren Sichtschutzrand zurückversetzt
ist, wird das Drehgelenk noch besser von der Unterkante SK des Aufnahmeteils AT in
Frontalansicht, d.h. von vorne betrachtet, abgedeckt.
[0043] Wegen des weitgehend unsichtbaren Drehgelenks (in Frontalansicht von vorne betrachtet)
ist es in vorteilhafter Weise ermöglicht, das Aufnahmeteil bzw. den Aufnahmebehälter
transparent auszubilden. Insbesondere ist der Aufnahmebehälter aus einem transparenten
Kunststoffmaterial oder Glas hergestellt. In entsprechender Weise kann zweckmäßigerweise
auch für das Halterteil ein transparentes Material verwendet sein. Insbesondere sind
sowohl das Aufnahmeteil als auch das Halterteil aus demselben Kunststoffmaterial hergestellt.
[0044] Erfindungsgemäß ist das Drehgelenk DS unmittelbar, d.h. direkt an der unteren Vorderkante,
d.h. in der Kante SK des Aufnahmeteils AT anzubringen. Allgemein ausgedrückt kann
es also zweckmäßig sein, das mindestens eine Drehgelenk direkt entlang der unteren
Vorderkante des Aufnahmeteils abschnittsweise oder durchgängig entlang deren axialen
Länge vorzusehen.
[0045] Fig. 4 zeigt schematisch in perspektivischer Darstellung das Aufnahmebehältnis BE1
der Fig. 1 mit 3 von der Rückseite her betrachtet. An der Unterseite des Bodens BAT
des Aufnahmeteils AT sind linksseitig sowie rechtsseitig, d.h. im Endbereich der sich
axial erstreckenden Unterkante SK die beiden Buchsenelemente BU1, BU2 vorgesehen.
Das erste Buchsenelement BU1 erstreckt sich also entlang einer axialen Teillänge parallel
zur geradlinig verlaufenden Unterkante SK. Entsprechendes gilt für das zweite Buchsenelement
BU2, das im Bereich des gegenüberliegenden Endabschnitts der Unterkante SK an die
Unterseite des Bodens BAT angeformt ist. Das erste Buchsenelement BU1 sowie das zweite
Buchsenelement BU2 umgreift klammerartig die über die gesamte Breitseite angebrachte
Wulst bzw. Aufdickung des Bolzenelements BO. Das Bolzenelement BO erstreckt sich also
entlang der gesamten Breite der Vorderkante HK des Bodens BHT des Halterteils HT.
Gegebenenfalls kann es auch zweckmäßig sein, das Bolzenelement BO lediglich entlang
des jeweiligen axialen Längserstreckungsabschnitts des jeweiligen Buchsenelements
BO1 bzw. BO2 vorzusehen. Das Bolzenelement BO ist dann lediglich abschnittsweise an
der Vorderkante des Bodens BHT des Trägerteils HT angeformt.
[0046] Allgemein betrachtet kann es also zweckmäßig sein, mehrere Buchsenelemente über die
Breite, d.h. axiale Länge der vorderen Stirnkante SK des Bodens BAT des Aufnahmeteils
AT verteilt vorzusehen. Dieser Vielzahl von Buchsenelementen sind dann zweckmäßigerweise
entsprechend viele Bolzenelementabschnitte im Bereich der unteren Vorderkante des
Aufnahmeteils zugeordnet, deren Außenkontur jeweils zur Innenkontur der Buchsenelemente
korrespondiert. Selbstverständlich kann auch ein einziges Bolzenelement vorgesehen
sein, dass sich entlang der axialen Gesamtlänge der unteren Vorderkante des Aufnahmeteils
erstreckt. Insbesondere kann es bereits ausreichend sein, ein einzelnes Buchsenelement
mittig im Bereich der unteren Vorderkante des Aufnahmeteils auf einer Teillänge sowie
ein dazu korrespondierendes Bolzen- oder Stiftelement im Vorderbereich des Halterteils
vorzusehen.
[0047] Gegebenenfalls kann es in Abwandlung hierzu zweckmäßig sein, anstelle von einzelnen
abschnittsweisen Buchsenelementen wie z.B. BU1, BU2 ein über die gesamte axiale Länge
der Vorderkante des Bodens BHT verlaufendes Buchsenelement an der Unterseite des Bodens
BHT des Aufnahmeteils AT vorzusehen. Optional kann es insbesondere auch vorteilhaft
sein, das mindestens eine Buchsenelement z.B. BU1, BU2 direkt an der unteren Vorderkante
des Aufnahmeteils AT anzubringen, um die Drehachse noch weiter nach vorne zu verlagern
und einen noch größeren Kippwinkel bereitzustellen, für den noch ein ausreichendes
rücktreibendes Drehmoment sichergestellt ist.
[0048] Optional kann es auch zweckmäßig sein, das Arrangement bzw. die Zuordnung vom jeweiligen
Buchsenelement und Bolzenelement zu vertauschen. Dies bedeutet, dass dann das jeweilige
Buchsenelement an der Unterseite des Bodens BHT des Halterteils HT im Bereich dessen
vorderer Stirnseite oder direkt an dessen vorderer Stirnseite angebracht ist. Das
jeweilige, zugehörige Bolzenelement ist dazu im Bereich der unteren, vorderen Stirnkante
SK des Aufnahmeteils AT vorgesehen.
[0049] Dadurch, dass seitlich angeflanschte Drehgelenke zu beiden Seiten des Aufnahmeteils
fehlen, ist jetzt im Vergleich zu konventionellen Türabstellern eine größere Gestaltungsfreiheit
hinsichtlich der Außenkontur und Innenkontur sowohl des Halterteils als auch des Aufnahmeteils
möglich. Insbesondere kann das Aufnahmeteil in Richtung auf die Innenwand der Tür
breiter ausgeführt werden als dies bisher bei konventionell seitlich drehgelagerten
Türabstellern möglich war. Vorzugsweise kann dem Aufnahmeteil des erfindungsgemäß
konstruierten Türabstellers eine in Draufsicht trapezförmige Geometrieform gegeben
werden, wobei die Aufnahmekammer des Aufnahmeteils sich nach hinten auf die Innenwand
der Tür zu aufweitet. Auf diese Weise kann der zur Verfügung stehende Stauraum zwischen
den beiden Längsrahmenteilen des Innenrahmens der Tür besser ausgenutzt werden.
[0050] Selbstverständlich können dem Aufnahmeteil sowie passend dazu dem Halterteil auch
andere Geometrieformen gegeben werden, wie z.B. eine rechteckförmige Außen - und Innenkonturform
von oben in Draufsicht betrachtet.
[0051] Durch den Wegfall von seitlich angeflanschten Drehgelenken ist es weiterhin möglich,
die Wände von Halterteil und Aufnahmeteil des erfindungsgemäß konstruierten Türabstellers
dünner als bei konventionellen Türabstellern auszuführen. Vorzugsweise kann das Aufnahmeteil
und insbesondere zusätzlich als auch das Halterteil transparent ausgeführt sein. Vorzugsweise
können beide Komponenten aus demselben Kunststoffmaterial oder aus Glas hergestellt
werden.
[0052] Durch das zur Unterkante des Aufnahmeteils vorverlagerte Drehgelenk wird ein rücktreibendes
Drehmoment in der jeweiligen Aufnahmeposition zwischen der Schließ-Endposition und
der Öffnungs-Endposition des Aufnahmeteils bereits allein durch das Eigengewicht des
Aufnahmeteils bewirkt. Dadurch kippt das Aufnahmeteil beim Loslassen durch die jeweilige
Bedienperson selbsttätig bzw. selbständig in seine Schließ-Endposition zurück. Dadurch
wird vermieden, dass das Aufnahmeteil beim Schließen der Tür zu weit gegenüber deren
Innenwand hervorsteht. Ein ungewolltes, unbeabsichtigtes Anstreifen des Aufnahmeteils
des erfindungsgemäß konstruierten Türabstellers an Innenbauteilen oder eingelagertem
zu kühlendem Gut im Innenbehälter des Kühlgeräts beim Schließen der Tür ist somit
weitgehend vermieden. Es ist also sichergestellt, dass die Tür stets blockadefrei
geschlossen werden kann. Durch die automatische Eigen-Rückkippbewegung des Aufnahmeteils
in seine Schließendstellung ist sichergestellt, dass dieses auch beim Schließen der
Tür lediglich den ihm zugeordneten Raum bzw. Platz beansprucht. Eine Bedienperson
braucht also nicht mehr daran zu denken, wie bei den konventionellen, mit seitlich
angeflanschten Drehgelenken versehenen Türabstellern das Aufnahmeteil vor dem Schließen
der Tür in Richtung auf das feststehende Halterteil zurückzudrücken. Durch die automatische
Rückkippbewegung aufgrund des Eigengewichts des Aufnahmeteils ergibt sich also eine
verbesserte Komfortfunktion beim Be- und Entladen des Türabstellers.
[0053] Um dem Aufnahmeteil AT eine Öffnungsendstellung OP vorzugeben, in der noch ein resultierendes
rücktreibendes Drehmoment in Richtung der Schließendstellung SP sichergestellt ist,
sind zweckmäßigerweise ein oder mehrere Arretiermittel am Aufnahmeteil AT und/oder
fest stehenden Halterteil HT des jeweiligen Abstellbehältnisses vorgesehen. Diese
Arretiermittel sind beim Abstellbehältnis BE1 der Figuren 1 mit 4 durch Hinterschneidungen
oder Verzahnungen von Stegelementen des Halterteils und des Aufnahmeteils in beiden
bodennahen Eckbereichen an der Hinterseite des Aufnahmeteils AT realisiert. Figur
5 zeigt in perspektivischer Darstellung das Abstellbehältnis BE1 von hinten her, d.h.
von der Rückseite her betrachtet in einem linken, unteren bzw. bodennahen Eckbereich
des Aufnahmeteils AT. Das Aufnahmeteil AT weist an seiner Rückwand RAT ein lateral
nach außen abstehendes Stegelement VS1 auf. Dieses schließt bündig entlang einem unteren
Teilabschnitt der Rückwand RAT an. Es hintergreift in seiner Öffnungs-Endposition
OP ein Stegelement HI1, das am seitlichen Flanschteil SW1 des Halterteils HT in Richtung
auf die Seitenwand SE1 des Aufnahmeteils AT hervorspringt. In der Öffnungs-Endstellung
OP ist das Stegelement VS1 gegenüber dem feststehenden, vertikal verlaufenden Stegelement
HI1 des Halterteils HT schräggestellt, so dass es zu einer Blockierung bzw. Sperre
der Kippbewegung des Aufnahmeteils AT weiter nach vorne kommt. Es ist also eine Art
Verschränkung zwischen den beiden Stegelementen HI1, VS1 in der Öffungs-Endstellung
OP bereitgestellt. In analoger Weise ist auf der gegenüberliegenden Seite des Aufnahmeteils
eine entsprechende verschränkende Hinterschneidung bzw. Verzahnung zwischen einem
Stegelement am seitlichen Flanschteil des feststehenden Halterteils und einem Stegelement
des drehbeweglich gelagerten Aufnahmeteils vorgesehen.
[0054] Hier im Ausführungsbeispiel weist das Aufnahmeteil AT eine Ausbuchtung zwischen seiner
Rückwand RAT und seiner Seitenwand SE1 auf, in die das Seitenflanschteil SW1 des Halterteils
HT in der Schließ-Endposition SP weitgehend passförmig zum Liegen kommt. Die Seitenwand
SE1 des Aufnahmeteils AT ist dabei lateral gegenüber der hinteren, vertikalen Längskante
der Rückwand RAT des Aufnahmeteils AT versetzt herausgezogen, d.h. gegenüber der Rückwand
RAT verbreitert. Eine entsprechende korrespondierende Formgebung zwischen dem Aufnahmeteil
und dem Halterteil ist auch auf der gegenüberliegenden Längsseite im Eckbereich des
Aufnahmebehältnisses BE1 vorgesehen.
[0055] Selbstverständlich ist es auch möglich, an Stelle dieser rückseitigen Arretiermittel
bereits am Drehgelenk selbst Begrenzungsmittel für die Kippbewegung des Aufnahmeteils
AT nach vorne in einer Öffnungs-Endposition OP vorzusehen. Beispielsweise kann am
jeweiligen Buchsenelement ein abstehender Haken vorgesehen sein, der in eine korrespondierende
Nut an der Unterseite des Bodens des feststehenden Halterteils in der Öffnungs-Endposition
eingreift. Daneben sind selbstverständlich auch sonstige Sperrmittel bzw. Arretiermittel
zur Begrenzung der Kippbewegung des Aufnahmeteils nach vorne möglich. Insbesondere
kann im Drehgelenk selbst bereits eine Sperre zur Begrenzung der Kippbewegung des
Aufnahmeteils nach vorne integriert sein. Dies kannn beispielsweise durch Reibschluss,
Formschluss und/oder Kraftschluss zwischen dem Buchsenelement und dem zugehörigen
Bolzenelement des Drehgelenks in einer gewünschten Öffnungs-Endposition realisiert
sein.
1. Kältegerät (KG) mit mindestens einem Abstellbehältnis (BE1), das ein feststehendes
Halterteil (HT) und
ein daran beweglich angebrachtes Aufnahmeteil (AT) zum Abstellen von zu kühlendem
Gut aufweist, wobei,
das Aufnahmeteil (AT) am Halterteil (HT) im Bereich seiner unteren, vorderen Stirnkante
(SK) mit mindestens einem Drehgelenk (DS) derart drehbeweglich angebracht ist, dass
auf das Aufnahmeteil (AT) in der jeweiligen Aufmachposition zwischen seiner Schließ-Endposition
(SP) und seiner Öffnungs-Endposition (OP) ein resultierendes, rücktreibendes Drehmoment
(RM2) bewirkt ist, durch das es selbständig in seine Schließ-Endposition (SP) zurückkippt,
wobei
das Drehgelenk (DS) wenigstens ein Bolzenelement (BO) und wenigstens ein Buchsenelement
(BU1, BU2) aufweist, wobei das Bolzenelement (BO) in das jeweilige Buchsenelement
(BU1, BU2) weitgehend passförmig eingeklemmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgelenk (DS) an der Unterseite des Bodens (BAT) des Aufnahmeteils (AT) im
Bereich dessen unterer, vorderer Stirnkante (SK) vorgesehen ist, dass das wenigstens
eine Buchsenelement (BU1, BU2) im Querschnitt als teilkreisförmige Aufnahmeschale
ausgebildet ist, und dass das wenigstens eine Buchsenelement (BU1, BU2) als konvex
nach vorn gekrümmte Nase an den Unterboden des Bodenteils (BAT) angeformt ist.
2. Kältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bolzenelement (BO) durch eine Längswulst oder einen aufgedickten Längsstrang
gebildet wird, der in axialer Richtung entlang der gesamten Vorderkante eines Bodens
(BHT) des Trageteils (HT) durchgängig verläuft.
3. Kältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Buchsenelemente (BU1, BU2) vorgesehen sind und das Bolzenelement (BO) lediglich
entlang des jeweiligen axialen Längserstreckungsabschnitts des jeweiligen Buchsenelements
(BU1, BU2) vorgesehen ist.
4. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Buchsenelement (BU1, BU2) als eine Art Teilhülse einen Teilabschnitt
des Außenumfangs des im Querschnitt teilkreisförmig ausgebildeten Bolzenelements (BO)
umgibt.
5. Kältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgelenk (DS) gegenüber der unteren, vorderen Stirnkante (SK) des Aufnahmeteils
(AT) an dessen Boden (BAT) um einen vorgebbaren Sichtschutzrand (VS) zurückversetzt
angeordnet ist.
6. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (DA) des Drehgelenks (DS) im Wesentlichen parallel zur unteren, vorderen
Stirnkante (SK) des Aufnahmeteils (AT) verläuft.
7. Kältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgelenk (DS) unmittelbar entlang der unteren, vorderen Stirnkante (SK) des
Aufnahmeteils (AT) und/ oder Halterteils (HT) vorgesehen ist.
8. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgelenk (DS) durch ein oder mehrere Buchsenelemente (BU1, BU2) im Bereich
der unteren, vorderen Stirnkante (SK) des Aufnahmeteils (AT) und durch mindestens
ein Bolzen- oder Stiftelement (BO) im Bereich der unteren, vorderen Stirnkante (HK)
des Bodens (BHT) des Halterteils (HT) gebildet ist.
9. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgelenk (DS) durch ein oder mehrere Buchsenelemente (BU1, BU2) im Bereich
der unteren, vorderen Stirnkante (HK) des Bodens (BHT) des Halterteils (HT) und durch
mindestens ein Bolzen- oder Stiftelement (BO) im Bereich der Stirnkante (SK) des Aufnahmeteils
(AT) gebildet ist.
10. Kältegerät nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Bolzen- oder Stiftelement (B0) durch eine Längswulst gebildet ist,
die im Querschnitt betrachtet ein teilkreisförmiges Profil aufweist.
11. Kältegerät nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Buchsenelement (BU1, BU2) im Bereich der beiden Endabschnitte der unteren,
vorderen Stirnkante (SK) des Abstellbehältnisses (BE1) vorgesehen ist.
12. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeteil (AT) und/oder das Halterteil (HT) transparent ausgebildet ist.
1. Refrigeration appliance (KG) comprising at least one storage container (BE1) which
has
a stationary holder part (HT) and
a receiving part (AT) that is movably mounted thereon and is used for storing products
that are to be cooled, wherein
the receiving part (AT) is rotatably mounted on the holder part (HT) in the region
of its lower front face edge (SK) by means of at least one rotary joint (DS), such
that a net restoring torque (RM2) is applied to the receiving part (AT) in the relevant
opening position between its final closed position (SP) and its final open position
(OP), thereby causing it to tilt back independently into its final closed position
(SP), wherein
the rotary joint (DS) has at least one bolt element (BO) and at least one socket element
(BU1, BU2), wherein the bolt element (BO) is interlocked in a largely close-fitting
manner in the relevant socket element (BU1, BU2), characterised in that the rotary joint (DS) is provided on the underside of the floor (BAT) of the receiving
part (AT), in the region of its lower front face edge (SK), that the at least one
socket element (BU1, BU2) is designed as a receiving shell having the form of a part
circle in cross section, and that the at least one socket element (BU1, BU2) is moulded
onto the underside of the floor part (BAT) as a convex catch which is curved towards
the front.
2. Refrigeration appliance according to claim 1, characterised in that the bolt element (BO) is formed by a longitudinal bead or an enlarged longitudinal
strand, which runs in an axial direction along the entire front edge of a floor (BHT)
of the support part (HT).
3. Refrigeration appliance according to claim 1, characterised in that two socket elements (BU1, BU2) are provided and the bolt element (BO) is provided
solely along the relevant axial section of the longitudinal extension of the relevant
socket element (BU1, BU2).
4. Refrigeration appliance according to one of claims 1 to 3, characterised in that the at least one socket element (BU1, BU2) as a type of partial sleeve encloses a
partial section of the outer surface of the bolt element (BO) which has the form of
a part circle in cross section.
5. Refrigeration appliance according to claim 1, characterised in that the rotary joint (DS) is arranged so as to be set back on the floor (BAT) of the
receiving part (AT), by a predeterminable camouflage border (VS) relative to the lower
front face edge (SK) thereof.
6. Refrigeration appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the rotational axis (DA) of the rotary joint (DS) runs essentially parallel with
the lower front face edge (SK) of the receiving part (AT).
7. Refrigeration appliance according to claim 1, characterised in that the rotary joint (DS) is provided directly along the lower front face edge (SK) of
the receiving part (AT) and/or holder part (HT).
8. Refrigeration appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the rotary joint (DS) is formed by one or more socket elements (BU1, BU2) in the
region of the lower front face edge (SK) of the receiving part (AT) and by at least
one bolt or pin element (BO) in the region of the lower front face edge (HK) of the
floor (BHT) of the holder part (HT).
9. Refrigeration appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the rotary joint (DS) is formed by one or more socket elements (BU1, BU2) in the
region of the lower front face edge (HK) of the floor (BHT) of the holder part (HT)
and by at least one bolt or pin element (BO) in the region of the face edge (SK) of
the receiving part (AT).
10. Refrigeration appliance according to one of claims 8 or 9, characterised in that the relevant bolt or pin element (BO) is formed by a longitudinal bead which has
a partially circular profile in cross section.
11. Refrigeration appliance according to one of claims 8 to 10, characterised in that a socket element (BU1, BU2) is provided in each case in the region of the two end
sections of the lower front face edge (SK) of the storage container (BE1).
12. Refrigeration appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the receiving part (AT) and/or the holder part (HT) is/are designed to be transparent.
1. Appareil frigorifique (KG) avec au moins un contenant de dépose (BE 1) qui présente
une partie de support (HT) fixe et une partie de réception (AT) y apposée de manière
mobile pour la dépose de denrées à réfrigérer, dans lequel la partie de réception
(AT) est apposée de manière mobile sur la partie de support (HT) dans la zone de son
bord frontal avant inférieur (SK) avec au moins une articulation en pivot (DS) de
manière à exercer un moment de rotation résultant de rappel (RM2) sur la partie de
réception (AT) dans la position d'ouverture respective entre sa position terminale
de fermeture (SP) et sa position terminale d'ouverture (OP), lequel moment de rotation
permet à la partie de réception de basculer de manière autonome dans sa position terminale
de fermeture (SP), dans lequel l'articulation en pivot (DS) présente au moins un élément
de type boulon (BO) et au moins un élément de type douille (BU1, BU2), l'élément de
type boulon (BO) étant largement coincé par complémentarité de formes dans l'élément
de type douille respectif (BU1, BU2), caractérisé en ce que l'articulation en pivot (DS) est prévue sur le dessous du fond (BAT) de la partie
de réception (AT) dans la zone de son bord frontal avant inférieur (SK), en ce que l'au moins un élément de type douille (BU 1, BU2) est, au niveau de la section, exécuté
sous forme de coque de réception en forme de cercle primitif, et en ce que l'au moins élément de type douille (BU1, BU2) est formé sous forme de nez convexe
courbé vers l'avant sur le bas de la partie inférieure (BAT).
2. Appareil frigorifique selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de type boulon (BO) est constitué par un boudin longitudinal ou une gaine
longitudinale grossie, qui s'étend de manière ininterrompue dans le sens axial le
long de l'ensemble du bord avant d'un fond (BHT) de la partie de support (HT).
3. Appareil frigorifique selon la revendication 1, caractérisé en ce que deux éléments de type douille (BU1, BU2) sont prévus et l'élément de type boulons
(BO) est uniquement prévu le long de la section d'étendue longitudinale axiale respective
de l'élément de type douille respectif (BU1, BU2).
4. Appareil frigorifique selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'au moins un élément de type douille (BU1, BU2) entoure comme une espèce de fourreau
partiel une section du périmètre extérieur de l'élément de type boulon (BO) exécuté
en forme de cercle primitif dans la section.
5. Appareil frigorifique selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'articulation en pivot (DS) est disposée en recul, face au bord frontal avant inférieur
(SK) de la partie de réception (AT) sur son fond (BAT), autour d'un bord pare-vue
prédéterminable (VS).
6. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'axe de rotation (DA) de l'articulation en pivot (DS) s'étend essentiellement parallèlement
au bord frontal avant inférieur (SK) de la partie de réception (AT).
7. Appareil frigorifique selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'articulation en pivot (DS) est prévue immédiatement le long du bord frontal avant
inférieur (SK) de la partie de réception (AT) et/ou de la partie de support (HT).
8. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'articulation en pivot (DS) est constituée par un ou plusieurs éléments de type
douille (BU1, BU2) dans la zone du bord frontal avant inférieur (SK) de la partie
de réception (AT) et par au moins un élément de type boulon ou goupille (BO) dans
la zone du bord frontal avant inférieur (HK) du fond (BHT) de la partie de support
(HT).
9. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'articulation en pivot (DS) est constituée par un ou plusieurs éléments de type
douille (BU1, BU2) dans la zone du bord frontal avant inférieur (HK) du fond (BHT)
de la partie de support (HT) et par au moins un élément de type boulon ou goupille
(BO) dans la zone du bord frontal (SK) de la partie de réception (AT).
10. Appareil frigorifique selon l'une des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que l'élément de type boulon ou goupille respectif (BO) est constitué par un boudin longitudinal
qui, observé au niveau de la section, présente un profil en forme de cercle primitif.
11. Appareil frigorifique selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que respectivement un élément de type douille (BU1, BU2) est prévu dans la zone des deux
sections terminales du bord frontal avant inférieur (SK) du contenant de dépose (BE
1).
12. Appareil frigorifique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de réception (AT) et/ou la partie de support (HT) est/sont exécutée(s)
de manière transparente.