[0001] Die Erfindung betrifft ein Sitzmöbel, insbesondere Sessel, mit verstellbarer Sitzposition,
mit einem antriebsseitigen Bauteil, einem abtriebsseitigen Bauteil und einer Koppeleinrichtung,
wobei das antriebsseitige Bauteil über die Koppeleinrichtung mit dem abtriebsseitigen
Bauteil verbunden ist.
[0002] Bei derartigen Sitzmöbeln kann die Sitzposition von einer eher aufrechten Sitzposition
in eine eher flache Liegeposition durch Verschwenken einer Rückenlehne nach hinten
verstellt werden, wobei gleichzeitig ein Fußteil in eine vordere Position geschwenkt
wird, so dass der Benutzer des Sitzmöbels seine Füße oder Beine auf dem Fußteil ablegen
kann. Mit dem Nachvorneschwenken des Fußteils kann gleichzeitig der Sitz etwas nach
vorne verschoben werden, um an der Rückseite des Sitzmöbels Platz für das Herunterschwenken
der Rückenlehne zu schaffen.
[0003] Zum Verstellen des Sitzmöbels ist die Rückenlehne über ein antriebsseitiges Bauteil
mit einer Koppeleinrichtung verbunden, um die für das Verstellen des Sitzmöbels erforderliche
Kraft auf die Koppeleinrichtung zu übertragen. Die Koppeleinrichtung ist ferner über
ein abtriebsseitiges Bauteil mit dem zu verstellenden Fußteil und/oder Sitz verbunden,
um die über die Koppeleinrichtung übertragene Verstellbewegung auf das zu verstellende
Fußteil bzw. den zu verstellenden Sitz zu übertragen.
[0004] Damit die mit dem Sitz und/oder dem Fußteil gekoppelte Rückenlehne bedarfsweise auch
ohne Verstellung des Sitzes und/oder des Fußteils in ihrer Neigung verstellt werden
kann, werden blockierbare Gasfedern in der Mechanik des Sitzmöbels verwendet, die
über sogenannte Auslöseeinheiten ausgelöst und wieder blockiert werden können.
[0005] Eine derartige Ausgestaltung eines Sitzmöbels ist aufwändig und insbesondere bei
Verwendung von blockierbaren Gasfedern mit Auslöseeinheiten mit hohen Kosten verbunden.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das eingangs genannte
und zuvor näher beschriebene Sitzmöbel derart ausgestalten und weiterzubilden, dass
es bei gleicher Funktionalität und gleichem Komfort kostengünstiger hergestellt werden
kann.
[0007] Diese Aufgabe ist bei einem Sitzmöbel mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch
1 dadurch gelöst, dass die Koppeleinrichtung zum Verstellen der Sitzposition von einer
Ausgangsstellung in eine Verschiebestellung und von der Verschiebestellung in eine
Verschwenkstellung bringbar ausgebildet ist, dass die Koppeleinrichtung wenigstens
ein Federmittel aufweist, dass die Koppeleinrichtung derart ausgebildet ist, dass
das Ausüben einer Bewegung vom antriebsseitigen Bauteil auf die Koppeleinrichtung
in einem ersten Schritt zum Verschieben der Koppeleinrichtung aus der Ausgangsstellung
in die Verschiebestellung und zum Übertragen einer Bewegung auf das abtriebsseitige
Bauteil sowie in einem zweiten Schritt unter Überwindung der Rückstellkraft des wenigstens
einen Federmittels zum Verschwenken der Koppeleinrichtung aus der Verschiebestellung
in die Verschwenkstellung führt.
[0008] Die Erfindung beruht folglich auf einer Koppeleinrichtung, über die beispielsweise
eine Rückenlehne, ein Sitz, ein Fußteil und/oder eine Armlehne miteinander verstellbar
gekoppelt sind. Welche Bauteile des Sitzmöbels im Einzelnen über die Koppeleinrichtung
miteinander verbunden sind, ist von untergeordneter Bedeutung, auch wenn die Kopplung
bestimmter Bauteile selbstverständlich bevorzugt ist, um eine sinnvolle und geeignete
Verstellung der Sitzposition zu erreichen. Unter einer Sitzposition ist zudem nicht
die Position zu verstehen, in der sich der Sitz befindet, sondern die Sitzposition,
die vom Benutzer des Sitzmöbels eingenommen wird, wenn er auf dem Sitzmöbel Platz
genommen hat. Es kann sich beispielsweise um eine mehr oder weniger aufrechte Sitzposition
handeln, bei der die Rückenlehne steiler oder flacher gestellt ist, der Sitz seine
Position aber beibehält. Es kann sich alternativ oder zusätzlich um eine Sitzposition,
bei der der Benutzer seine Beine hochlegt, d.h. auf einem Fußteil ablegt, oder eine
Liegeposition handeln, bei der die Rückenlehne sehr flach gestellt und das Fußteil
noch oben geschwenkt ist, ohne dass der Sitz dabei ein besondere Position einnehmen
muss. Verschiedene Sitzpositionen können aber auch verschiedene Stellung des Sitzes
aufweisen, wobei der Sitz zwischen diesen Stellungen beispielsweise gekippt oder verschoben
sein kann.
[0009] Die Koppeleinrichtung kann bei dem erfindungsgemäßen Sitzmöbel während des Verstellens
einerseits in eine Verschieberichtung verschoben und andererseits verschwenkt werden.
Durch das Verschieben der Koppeleinrichtung in die Verschiebestellung wird eine durch
eine Bewegung des antriebsseitigen Bauteils auf die Koppeleinrichtung ausgeübte Kraft
in eine korrespondierende Kraft auf das abtriebsseitige Bauteil überführt. Mit anderen
Worten wird eine Bewegung des antriebsseitigen Bauteils in eine korrespondierende
Bewegung des abtriebsseitigen Bauteils umgesetzt, während die Koppeleinrichtung als
solche entlang eines Verschiebewegs von der Ausgangsstellung in die Verschiebestellung
verschoben wird.
[0010] Das Verschieben der Koppeleinrichtung kann bedarfsweise eine Translation, eine Rotation
oder eine Überlagerung von Translation und Rotation sein. Dabei ist grundsätzlich
ein hoher translatorischer Anteil an der Bewegung bzw. eine reine Translation konstruktiv
bevorzugt. Der Begriff Verschieben ist also in diesem Zusammenhang nicht zwingend
wörtlich zu verstehen.
[0011] Im Gegensatz zum Verschieben der Koppeleinrichtung von der Ausgangsstellung in die
Verschiebestellung, bei welcher die Koppeleinrichtung im Wesentlichen ihre räumliche
Gestalt beibehält und nur ihre Lage im Raum verändert, ändert sich diese beim Verschwenken
der Koppeleinrichtung von der Verschiebestellung in die Verschwenkstellung erheblich.
Die Koppeleinrichtung wird also nicht als solche, sondern in sich verschwenkt. Dies
bedeutet beispielsweise, dass die Koppeleinrichtung zwischen der Verschiebestellung
und der Verschwenkstellung ihre räumliche Gestalt durch Verschwenken einzelner Bauelemente
der Koppeleinrichtung gegeneinander verändert. Die Bauelemente der Koppeleinrichtung
verändern also beim Verschwenken ihre Lage zueinander, wobei dies vorzugsweise durch
eine Drehbewegung einzelner Bauelemente erfolgt. Grundsätzlich sind also verschiedene
Relativbewegungen der Bauelemente der Koppeleinrichtung untereinander denkbar. Auch
der Begriff Verschwenken ist daher vorliegend nicht zwingend wörtlich zu verstehen.
Der besseren Verständlichkeit halber wird im Folgenden an der Verwendung der Begriffe
Verschwenken und Verschieben zur Bezeichnung der zuvor beschriebenen, unterschiedlichen
Bewegungen festgehalten.
[0012] Da die Koppeleinrichtung beim Verschwenken von der Verschiebestellung in die Verschwenkstellung
ihre Lage im Wesentlichen beibehält, ist im Gegensatz zum Verschieben der Koppeleinrichtung
von der Ausgangsstellung in die Verschiebestellung die Bewegung des antriebsseitigen
Bauteils im Wesentlichen von einer korrespondierenden Bewegung des abtriebsseitigen
Bauteils entkoppelt. Mit anderen Worten führt eine Bewegung des antriebsseitigen Bauteils
infolge des Verschwenkens der Koppeleinrichtung nicht zu einer korrespondierenden
Bewegung des abtriebsseitigen Bauteils, wie dies beim Verschieben der Koppeleinrichtung
der Fall ist. Letztlich wird beim Verschwenken der Koppeleinrichtung aus der Verschiebestellung
in die Verschwenkstellung vorzugsweise keine Bewegung vom antriebsseitigen Bauteil
auf das abtriebsseitige Bauteil übertragen.
[0013] Der Umstand, dass die Koppeleinrichtung während des Verschiebens von der Ausgangsstellung
in die Verschiebestellung ihre räumliche Gestalt im Wesentlichen beibehält und nicht
in sich verschwenkt wird, ist insbesondere auf das wenigstens eine von der Koppeleinrichtung
umfasste Federmittel zurückzuführen. Ein Verschwenken der Koppeleinrichtung in sich
kann nur bei Überwinden der Rückstellkraft des wenigstens einen Federmittels erfolgen.
[0014] Während des Verschiebens der Koppeleinrichtung von der Ausgangsstellung in die Verschiebestellung
wirkt auf die Koppeleinrichtung eine Kraft, die der Summe der der Verschiebung entgegenwirkenden
Kräfte entspricht. Diese Kraft ist nicht ausreichend, um die Rückstellkraft des wenigstens
einen Federmittels zu überwinden, so dass die Koppeleinrichtung lediglich als solche
verschoben, nicht aber in sich verschwenkt wird.
[0015] Hat die Koppeleinrichtung die Verschiebestellung erreicht, sind die Kräfte, die einer
weiteren Verschiebung der Koppeleinrichtung entgegenwirken, größer als die Rückstellkraft
des wenigstens einen Federmittels. Es kann also eine entsprechend größere Kraft von
dem antriebsseitigen Bauteil auf die Koppeleinrichtung ausgeübt werden. Wird eine
Kraft von dem antriebsseitigen Bauteil auf die Koppeleinrichtung ausgeübt, die größer
als die für das Überwinden der Rückstellkraft des wenigstens einen Federmittels erforderliche
Kraft ist, kommt es zu einem Verschwenken der Koppeleinrichtung in sich, die zwar
zu einer Bewegung des antriebsseitigen Bauteils, nicht aber zu einer korrespondierenden
Bewegung des abtriebsseitigen Bauteils führt.
[0016] Wie hoch die Kraft ist, welche ein Verschwenken der Koppeleinrichtung aus der Verschiebstellung
erzwingt, kann durch die Wahl der Rückstellkraft des wenigstens einen Federmittels
vorgegeben werden. Damit kann die Kraft bedarfsweise deutlich größer sein, also die
Kraft, die für das Verschieben der Koppeleinrichtung von der Ausgangsstellung in die
Verschiebestellung erforderlich gewesen ist. Es kann also ein sogenannter Druckpunkt
für das weitere Verstellen des Sitzmöbels definiert eingestellt werden. Wenn der Bediener
die Koppeleinrichtung nur von der Ausgangsstellung in die Verschiebestellung verstellen
möchte, wird über die Einstellung des Druckpunkts sichergestellt, dass er infolge
der Erhöhung des Widerstands in der Verschiebstellung erkennt, dass die Koppeleinrichtung
die Verschiebestellung eingenommen hat und das Sitzmöbel in entsprechender Weise verstellt
worden ist.
[0017] Die Rückstellkraft und die Anordnung des entsprechenden Federmittels kann so gewählt
werden, dass die zu überwindende Rückstellkraft beim Verschwenken der Koppeleinrichtung
in und/oder nahe der Verschiebestellung maximal ist, während die Rückstellkraft bei
weiterem Verschwenken der Koppeleinrichtung geringer ist. Mit anderen Worten kann
das Verschwenken der Koppeleinrichtung, nachdem diese einmal eingeleitet bzw. der
Druckpunkt in der Verschiebestellung überwunden worden ist, relativ mit einem geringeren
und absolut vorzugsweise mit einem verhältnismäßig geringem Kraftaufwand erfolgen.
[0018] Bei den Sitzmöbeln kann es sich um einen Sessel, ein Sofa, eine Liege, ein Gartenmöbel
oder dergleichen handeln.
[0019] Bei einer ersten Ausgestaltung des Sitzmöbels ist vorgesehen, dass die weitere Verschiebung
der Koppeleinrichtung über die Verschiebestellung hinaus blockiert ist. Dies kann
beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die Koppeleinrichtung, das abtriebsseitige
Bauteil, der Sitz und/oder das Fußteil in der Verschiebestellung an einem Anschlag
anliegt. Dadurch, dass die Koppeleinrichtung in der Verschiebestellung in Verschieberichtung
festgelegt ist, kann über das antriebsseitige Bauteil eine deutlich höhere Kraft auf
die Koppeleinrichtung ausgeübt werden. Übersteigt diese Kraft die Rückstellkraft des
wenigstens einen Federmittels der Koppeleinrichtung, erfolgt ein Verschwenken der
Koppeleinrichtung in sich, ausgehend von der Verschiebestellung in die Verschwenkstellung.
[0020] Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass eine weitere Verschwenkung
der Koppeleinrichtung über die Verschwenkstellung hinaus blockiert ist. Auf diese
Weise wird letztlich eine Endstellung für das antriebsseitige Bauteil vorgegeben.
Zum Blockieren der Koppeleinrichtung in der Verschwenkstellung kann vorgesehen sein,
dass die Koppeleinrichtung oder das antriebsseitige Bauteil, wenn die Koppeleinrichtung
in der Verschwenkstellung positioniert ist, an einem Anschlag anliegt. Alternativ
können die Koppeleinrichtung und das antriebsseitige Bauteil an korrespondierenden
Anschlagflächen aneinander anliegen.
[0021] Die vom abtriebsseitigen Bauteil unabhängige Verstellung des antriebsseitigen Bauteils
kann konstruktiv einfach ermöglicht werden, wenn der Abstand zwischen den Verbindungen
der Koppeleinrichtung mit dem antriebsseitigen Bauteil einerseits und dem abtriebsseitigen
Bauteil andererseits in der Verschwenkstellung geringer als in der Verschiebestellung
ist. Mit anderen Worten kommt es beim Überwinden der Rückstellkraft des wenigstens
einen Federmittels zu einem Stauchen der Koppeleinrichtung in einer Richtung, die
durch die Lage der Verbindungen der Koppeleinrichtung mit dem antriebsseitigen Bauteil
einerseits und dem abtriebsseitigen Bauteil andererseits definiert ist.
[0022] Damit die beim Verschwenken der Koppeleinrichtung aus der Verschiebestellung in die
Verschwenkstellung wirkenden Rückstellkräfte ein komfortables Verschwenken der Koppeleinrichtung
erlauben, kann es zweckmäßig sein, wenn wenigstens zwei Federmittel vorgesehen sind.
Die Rückstellkräfte der wenigstens zwei Federmittel haben dann beispielsweise jeweils
einen signifikanten Einfluss auf die sich für das Verschwenken der Koppeleinrichtung
aus der Verschiebestellung in die Verschwenkstellung insgesamt ergebende Federkennlinie.
[0023] In einer besonders bevorzugten und konstruktiv sehr einfachen Ausgestaltung der Koppeleinrichtung
umfasst die Koppeleinrichtung einen Steuerhebel und einen Schwenkhebel, wobei der
Steuerhebel und der Schwenkhebel über das wenigstens eine Federmittel miteinander
verbunden sind. Dies erlaubt es ohne weiteres, den Steuerhebel und den Schwenkhebel
gegen die Rückstellkraft des wenigstens einen Federmittels gegeneinander zu verschwenken
und dabei die räumliche Gestalt der Koppeleinrichtung deutlich zu verändern. In diesem
Zusammenhang bietet es sich besonders an, wenn der Steuerhebel und der Schwenkhebel
über eine Gasfeder miteinander verbunden sind, da die Rückstellkraft einer Gasfeder
einfach und genau eingestellt werden kann.
[0024] Um den konstruktiven Aufwand für die Koppeleinrichtung weiter zu verringern, ohne
deren Funktionalität zu beeinträchtigen, kann vorgesehen sein, dass der Steuerhebel
und der Schwenkhebel jeweils einen Hebelarm definieren, die in der Verschiebestellung
einen Winkel a von deutlich kleiner als 180° einschließen. Dabei sind die Hebelarme
durch die Verbindungslinien zwischen der Verbindung von Schwenkhebel und Steuerhebel
einerseits und der Verbindung zwischen dem Steuerhebel bzw. dem Schwenkhebel und der
Gasfeder andererseits definiert. Letztlich ist zwischen den Hebelarmen des Steuerhebels
und des Schwenkhebels in der Verschiebestellung ein leichter Knick vorgesehen. Infolge
des Knicks ist ein Zusammendrücken der Gasfeder ausgehend von der Verschiebestellung
nicht mechanisch blockiert. Unter einem Winkel von deutlich unter 180° ist also vorliegend
ein Winkel zu verstehen, der einen nennenswerten und damit wirksamen Knick definiert.
[0025] Der Winkel a kann durch die maximale Länge der Gasfeder oder einen Anschlag zwischen
dem Steuerhebel und dem Schwenkhebel definiert sein. Das ist konstruktiv einfach und
schließt aus, dass die Hebelarme des Steuerhebels und des Schwenkhebels auf einer
Linie angeordnet sind und so das Zusammendrücken der Gasfeder blockieren.
[0026] Wenn der Anschlag oder die maximale Länge der Gasfeder verstellbar ausgebildet sind,
kann durch die Verstellung des Anschlags oder der Länge der Gasfeder je nach Anwendungsfall
der Winkel a in der Verschiebestellung variiert werden. Auf diese Weise ist beispielsweise
bei vorgegebener Rückstellkraft bzw. vorgegebener Federkennlinie des wenigstens einen
Federmittels ein Anpassen des Sitzmöbels an Bediener unterschiedlicher Statur oder
dergleichen möglich. Besonders einfach ist es in diesem Zusammenhang, einen drehbaren
Anschlag vorzusehen, wobei der Winkel a durch das Verdrehen des Anschlags variiert
und die wirksame Rückstellkraft des wenigstens einen Federmittels bezogen auf die
Koppeleinrichtung als solche entsprechend verändert wird.
[0027] Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass der Schwenkhebel und das antriebsseitige
Bauteil korrespondierende Anschlagflächen zur Begrenzung des zwischen den Hebelarmen
des Steuerhebels und des Schwenkhebels in der Verschwenkstellung eingeschlossenen
minimalen Winkels β aufweisen. Auf diese Weise kann eine Endstellung des antriebsseitigen
Bauteils festgelegt werden.
[0028] Um eine einfache Auslegung der Koppeleinrichtung zu ermöglichen, können die Gasfeder
und das abtriebsseitige Bauteil im Wesentlichen an der gleichen Stelle mit dem Steuerhebel
verbunden sein.
[0029] Alternativ oder zusätzlich kann eine Vereinfachung der Auslegung der Koppeleinrichtung
dadurch erreicht werden, dass die Gasfeder und das antriebsseitige Bauteil im Wesentlichen
an der gleichen Stelle mit dem Schwenkhebel verbunden sind.
[0030] Besonders bevorzugt ist die Verwendung der Koppeleinrichtung dann, wenn das antriebsseitige
Bauteil mit einer Rückenlehne und das abtriebsseitige Bauteil mit einem Sitz und/oder
Fußteil des Sitzmöbels verbunden sind. In diesem Fall kann, beispielsweise durch ein
Verschwenken der Rückenlehne, ein Verstellen des Sitzes und/oder des Fußteils unter
Verschiebung der Koppeleinrichtung aus der Ausgangsstellung in die Verschiebestellung
erreicht werden. Ausgehend von dieser Stellung lässt sich dann der Schwenkwinkel der
Rückenlehne separat über ein Verschwenken der Koppeleinrichtung in sich verstellen,
ohne dass dies zu einer gleichzeitigen Verstellung des Sitzes und/oder des Fußteils
führt.
[0031] Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass das antriebsseitige Bauteil
mit einem Fußteil und das abtriebsseitige Bauteil mit einer Rückenlehne und/oder einem
Sitz des Sitzmöbels verbunden sind. In diesem Fall kann über Verschwenken des Fußteils
zunächst der Sitz und/oder die Rückenlehne verstellt werden, wobei die Koppeleinrichtung
von der Ausgangsstellung in die Verschiebestellung verschoben wird. Anschließend kann
das Fußteil weiter verstellt werden, ohne dass es zu einer weiteren Verstellung des
Sitzes und/oder der Rückenlehne kommt, so dass ohne weiteres eine bequeme Stellung
des Fußteils durch den Bediener erreicht werden kann.
[0032] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Sitzmöbel mit einer Koppeleinrichtung in einer Ausgangsstellung
in einer vertikalen Schnittansicht durch die Sitzfläche des Sitzmöbels,
- Fig. 2
- die Koppeleinrichtung aus Fig. 1 in einer Detaildarstellung,
- Fig. 3
- das Sitzmöbel mit der Koppeleinrichtung in einer Verschiebestellung in der Darstellung
gemäß Fig. 1,
- Fig. 4
- das Sitzmöbel mit einer Koppeleinrichtung in einer Verschwenkstellung in der Darstellung
gemäß Fig. 1 und
- Fig. 5
- die Koppeleinrichtung aus Fig. 4 in einer Detaildarstellung.
[0033] In der Fig. 1 ist ein Sitzmöbel 1 in Form eines Sessels dargestellt. Das Sitzmöbel
1 weist einen Sitz 2, eine Rückenlehne 3 und ein Fußteil 4 auf, wobei zur Verstellung
des Sitzmöbels 1 die Rückenlehne 3 über eine Koppeleinrichtung 5 sowohl mit dem Sitz
2 als auch mit dem Fußteil 4 gekoppelt ist. Hierzu ist die Rückenlehne 3 über ein
antriebsseitiges Bauteil 6 mit der Koppeleinrichtung 5 verbunden, die im dargestellten
Ausführungsbeispiel wiederum mit einem abtriebsseitigen Bauteil 7 mit einem Querholm
8 verbunden ist.
[0034] Die Kopplung der Rückenlehne 3 mit dem Sitz 2 und dem Fußteil 4 über die Koppeleinrichtung
5 ermöglicht dem Benutzer des Sitzmöbels 1 eine Verstellung der Sitzposition des Sitzmöbels
1 durch Verschwenken der Rückenlehne 3 nach hinten. Wird die Rückenlehne 3 durch den
Benutzer, etwa durch eine Gewichtsverlagerung, nach hinten gedrückt und dabei nach
hinten geschwenkt, wird das Fußteil 4 in eine vordere Position geschwenkt, in der
der Benutzer seine Füße oder Beine bequem auf dem Fußteil 4 ablegen kann. Gleichzeitig
wird beim dargestellten Sitzmöbel 1 der Sitz 2 nach vorne in eine vordere Position
gebracht. Bei einer alternativen Ausgestaltung des Sitzmöbels könnte das Verschwenken
der Rückenlehne auch lediglich zum Verstellen des Fußteils oder des Sitzes führen.
Mit anderen Worten ist die sich an das mit der Kopplungseinrichtung 5 verbundene abtriebsseitige
Bauteil 7 anschließende Verstellmechanik 9 hinsichtlich ihrer genauen Ausgestaltung
für die Erfindung eher von untergeordneter Bedeutung. Deswegen wird hierauf im Folgenden
auch nicht im Einzelnen eingegangen.
[0035] Die in der Fig. 2 im Detail dargestellte Koppeleinrichtung 5 umfasst einen Steuerhebel
10 und einen Schwenkhebel 11, die schwenkbar miteinander verbunden sind. Der Steuerhebel
10 und der Schwenkhebel 11 sind mit gegenüberliegenden Enden eines Federmittels 12
in Form einer Gasfeder verbunden. Die Verbindung 13 des Steuerhebels 10 mit der Gasfeder
einerseits und die Verbindung 14 des Steuerhebels 10 mit dem Schwenkhebel 11 andererseits
definieren zwischen sich einen Hebelarm 15 des Steuerhebels 10. Analog dazu definieren
die Verbindung 16 des Schwenkhebels 11 mit der Gasfeder einerseits und die Verbindung
14 des Schwenkhebels 11 mit dem Steuerhebel 10 andererseits einen Hebelarm 17 des
Schwenkhebels 11. Die Gasfeder ist dabei so angeordnet, dass ihre Rückstellkraft die
beiden Hebelarme 15,17 auseinanderdrückt. Gleiches gilt für ein weiteres, ebenfalls
mit gegenüberliegenden Enden mit dem Steuerhebel 10 und dem Schwenkhebel 11 verbundenes
Federmittel 18 in Form einer Spiralfeder.
[0036] Die Hebelarme 15,17 liegen nicht auf einer gemeinsamen Geraden. Dies wird, ggf. durch
die maximale Länge der Gasfeder, aber insbesondere durch den Anschlag 19 in Form einer
Schraube verursacht. Durch den Anschlag 19 wird der maximale, sich zwischen den Hebelarmen
15,17 einstellende Winkel α auf einen Wert begrenzt, der deutlich geringer als 180°
ist. Die Hebelarme 15,17 bilden also zwischen sich einen Knick aus.
[0037] Um den Winkel α und damit die resultierende Rückstellkraft der beiden Federmittel
12,18 einstellen zu können, ist der Anschlag 19 als Schraube mit einem Vorsprung ausgebildet,
wobei der Vorsprung beim Drehen des Anschlags 19 den Schwenkhebel 11 etwas verschwenkt,
wodurch sich der maximale Winkel α verringert.
[0038] Aus der in der Fig. 1 dargestellten Sitzstellung mit der Koppeleinrichtung 5 in einer
Ausgangsstellung, kann das Sitzmöbel 1 in eine Liegeposition verstellt werden, wobei
die Koppeleinrichtung 5 von der Ausgangsstellung in eine in der Fig. 3 dargestellte
Verschiebestellung verschoben wird. In der Verschiebestellung ist die Rückenlehne
3 des Sitzmöbels 1 im Vergleich zur Sitzstellung nach hinten und das Fußteil infolge
der Kopplung über die Koppeleinrichtung 5 nach vorne geschwenkt. Gleichzeitig befindet
sich der Sitz 2 in einer vorderen Position. Beim Verschieben der Koppeleinrichtung
5 von der Ausgangsposition in die Verschiebeposition ändert sich die Lage der Koppeleinrichtung
5, nicht jedoch ihre räumliche Gestalt.
[0039] Die Koppeleinrichtung 5 ist lediglich durch Verschwenken der Rückenlehne 3 in eine
vordere Verschiebeposition verschoben worden. Infolge dieser Verschiebebewegung drückt
das mit der Kopplungseinrichtung 5 verbundene, abtriebsseitige Bauteil 7 gegen den
Querholm 8 und schiebt diesen nach vorne. Durch die nicht im Einzelnen beschriebene
Verstellmechanik 9 des Sitzmöbels 1 wird das Verschieben des Querholms 8 in ein Verschieben
des Sitzes 2 in eine vordere Position und ein Herausschwenken des Fußteils 4 ebenfalls
in eine vordere Position umgesetzt. Mit der vorderen Position erreichen das Fußteil
4 und der Sitz 2 gleichsam eine Endstellung. Dies bedeutet, dass beim dargestellten
Ausführungsbeispiel ein weiteres Verschieben bzw. Verschwenken von Sitz 2 und/oder
Fußteil 4 blockiert ist.
[0040] Aus diesem Grund kann in der Verschiebestellung über die Rückenlehne bzw. das antriebsseitige
Bauteil 6 eine größere Kraft auf die Koppeleinrichtung 5 ausgeübt werden, als dies
während des Verschiebens der Koppeleinrichtung 5 von der Ausgangsstellung in die Verschiebestellung
der Fall ist. Wird die auf die in der Verschiebestellung angeordnete Koppeleinrichtung
5 einwirkende Kraft langsam erhöht, indem der Benutzer immer stärker gegen die Rückenlehne
3 drückt, ist die resultierende Kraft irgendwann so groß, dass die Rückstellkräfte
der Federmittel 12,18 der Koppeleinrichtung 5 überwunden werden. Dabei ist durch die
Wahl der Federmittel 12,18 vorgegeben, wie hoch diese Kraft mindestens sein muss.
Auf diese Weise kann letztlich ein Druckpunkt für das weitere Verstellen der Koppeleinrichtung
5 aus der Verschiebestellung heraus eingestellt werden.
[0041] Nach dem Überwinden dieses Druckpunkts werden die Hebelarme 15,17 des Steuerhebels
10 und des Schwenkhebels 11 aufeinander zugeschwenkt. Dabei wird bedarfsweise die
in der Fig. 4 dargestellte Verschwenkstellung der Koppeleinrichtung 5 erreicht, in
der die Koppeleinrichtung 5 ausgehend von ihrer ursprünglichen, in der Fig. 2 dargestellten
Gestalt die in der Fig. 5 dargestellte Gestalt annimmt. Bei entsprechender Verschwenkung
der Koppeleinrichtung 5 verkürzt sich die Länge der Gasfeder bzw. wird die Kolbenstange
der Gasfeder in den Zylinder der Gasfeder eingedrückt. Auf diese Weise verkürzt sich
der Abstand zwischen der Verbindung 20 des antriebsseitigen Bauteils 6 mit der Koppeleinrichtung
5 einerseits und der Verbindung 21 des abtriebsseitigen Bauteils 7 mit der Koppeleinrichtung
5 andererseits. Dabei ist der Schwenkhebel 11 im Wesentlichen an der gleichen Stelle
mit dem antriebsseitigen Bauteil 6 und der Gasfeder verbunden, während der Steuerhebel
10 im Wesentlichen an der gleichen Stelle mit dem abtriebsseitigen Bauteil 7 und dem
gegenüberliegenden Ende der Gasfeder verbunden ist. Das Verschwenken der Koppeleinrichtung
5 führt letztlich zu einem Stauchen der Koppeleinrichtung 5.
[0042] Der Steuerhebel 10 und der Schwenkhebel 11 schließen in der Verschwenkstellung einen
minimalen Winkel β von etwa 90° ein. Des Weiteren befindet sich die Verbindung zwischen
dem Schwenkhebel 11 und dem Steuerhebel 10 auf einer Verbindungslinie zwischen der
Verbindung 22 der Spiralfeder mit dem Steuerhebel 10 einerseits und der Verbindung
23 der Spiralfeder mit dem Schwenkhebel 11 andererseits. Dies bedeutet, dass die Spiralfeder
in der dargestellten Verschwenkstellung keine Rückstellkraft auf die Koppeleinrichtung
5 ausübt.
[0043] Durch das Stauchen bzw. Verschwenken der Koppeleinrichtung 5 kann die Rückenlehne
3, wie in der Fig. 4 dargestellt ist, weiter nach hinten geschwenkt werden, ohne dass
dies zu einer weiteren Verstellung des Fußteils 4 oder des Sitzes 2 führt, da das
abtriebsseitige Bauteil 7 beim Verschwenken der Koppeleinrichtung 5 aus der Verschiebestellung
in die Verschwenkstellung seine Lage nicht verändert.
[0044] Folglich kann der Benutzer, nachdem er durch ein Verschwenken der Rückenlehne 3 nach
hinten das Fußteil 4 ausgefahren und den Sitz 2 vorgefahren hat, durch weiteren Druck
auf die Rückenlehne 3 diese nach hinten in eine ihm angenehme Schräglage bringen.
Die Rückstellkräfte der beiden Federmittel 12,18 sind dabei vorzugsweise so eingestellt,
dass jede beliebige Zwischenstellung der Rückenlehne 3 bzw. der Koppeleinrichtung
5 zwischen der Verschiebestellung und der Verschwenkstellung vom Benutzer ohne weiteres
eingestellt werden kann. Beim Verschwenken der Koppeleinrichtung 5 aus der Verschiebestellung
nimmt die Koppeleinrichtung 5 also nicht automatisch die Verschwenkstellung, sondern
je nach Kraftaufwand eine beliebige Zwischenstellung an. Bei entsprechendem Kraftaufwand
gelangt die Koppeleinrichtung 5 jedoch in die Verschwenkstellung, welche gleichzeitig
eine Endstellung für die Koppeleinrichtung 5 darstellt, in der korrespondierende Anschlagflächen
24,25 des Schwenkhebels 11 und des antriebsseitigen Bauteils 6 miteinander in Anlage
kommen und so ein weiteres Verschwenken der Koppeleinrichtung 5 unterbinden.
1. Sitzmöbel (1), insbesondere Sessel, mit verstellbarer Sitzposition, mit einem antriebsseitigen
Bauteil (6), einem abtriebsseitigen Bauteil (7) und einer Koppeleinrichtung (5), wobei
das antriebsseitige Bauteil (6) über die Koppeleinrichtung (5) mit dem abtriebsseitigen
Bauteil (7) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppeleinrichtung (5) zum Verstellen der Sitzposition von einer Ausgangsstellung
in eine Verschiebestellung und von der Verschiebestellung in eine Verschwenkstellung
bringbar ausgebildet ist, dass die Koppeleinrichtung (5) wenigstens ein Federmittel
(12,18) aufweist und dass die Koppeleinrichtung (5) derart ausgebildet ist, dass das
Ausüben einer Bewegung vom antriebsseitigen Bauteil (6) auf die Koppeleinrichtung
(5) in einem ersten Schritt zum Verschieben der Koppeleinrichtung (5) aus der Ausgangsstellung
in die Verschiebestellung und zum Übertragen einer Bewegung auf das abtriebsseitige
Bauteil (7) sowie in einem zweiten Schritt unter Überwindung der Rückstellkraft des
wenigstens einen Federmittels (12,18) zum Verschwenken der Koppeleinrichtung (5) aus
der Verschiebestellung in die Verschwenkstellung führt.
2. Sitzmöbel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Verschiebung der Koppeleinrichtung (5) über die Verschiebestellung hinaus
blockiert ist.
3. Sitzmöbel nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Verschwenkung der Koppeleinrichtung (5) über die Verschwenkstellung
hinaus blockiert ist.
4. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Verbindungen (20,21) der Koppeleinrichtung (5) mit dem antriebsseitigen
Bauteil (6) und dem abtriebsseitigen Bauteil (7) in der Verschwenkstellung geringer
als in der Verschiebestellung ist.
5. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Federmittel (12,18) vorgesehen sind, deren Rückstellkräfte durch
Überlagerung eine gemeinsame Federkennlinie für das Verschwenken der Koppeleinrichtung
(5) aus der Verschiebestellung in die Verschwenkstellung definieren.
6. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Koppeleinrichtung (5) einen Steuerhebel (10) und einen Schwenkhebel (11) aufweist
und dass der Steuerhebel (10) und der Schwenkhebel (11) über das wenigstens eine Federmittel
(12,18), vorzugsweise eine Gasfeder, miteinander verbunden sind.
7. Sitzmöbel nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerhebel (10) zwischen der Verbindung (14) mit dem Schwenkhebel (11) und der
Verbindung (13) mit der Gasfeder sowie der Schwenkhebel (11) zwischen der Verbindung
(14) mit dem Steuerhebel (10) und der Verbindung (16) mit der Gasfeder jeweils einen
Hebelarm (15,17) definieren und dass die Hebelarme (15,17) in der Verschiebestellung
einen Winkel α von deutlich kleiner als 180° einschließen.
8. Sitzmöbel nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel α durch die maximale Länge der Gasfeder oder einen Anschlag (19) zwischen
dem Steuerhebel (10) und dem Schwenkhebel (11) begrenzt ist.
9. Sitzmöbel nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (19) zur Veränderung des Winkels α verstellbar ausgebildet ist.
10. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (11) und das antriebsseitige Bauteil (6) korrespondierende Anschlagsflächen
(24,25) zur Begrenzung des zwischen den Hebelarmen (15,17) des Steuerhebels (10) und
des Schwenkhebels (11) in der Verschwenkstellung eingeschlossenen Winkels β aufweisen.
11. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 6 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gasfeder und das abtriebsseitige Bauteil (7) im Wesentlichen an der gleichen
Stelle mit dem Steuerhebel (10) verbunden sind.
12. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 6 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gasfeder und das angetriebene Bauteil (6) im Wesentlichen an der gleichen Stelle
mit dem Schwenkhebel (11) verbunden sind.
13. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass das antriebsseitige Bauteil (6) mit einer Rückenlehne (3) und das abtriebsseitige
Bauteil (10) mit einem Sitz (2) und/oder Fußteil (4) des Sitzmöbels (1) verbunden
sind.
14. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass das antriebsseitige Bauteil mit einem Fußteil und das abtriebsseitige Bauteil mit
einer Rückenlehne und/oder einem Sitz des Sitzmöbels verbunden sind.