[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Korrektur einer voreingestellten Spaltweite
zwischen zwei Falzwalzen wenigstens eines Falzwalzenpaares in einem Falzwerk, bei
dem der Einfluss der Temperatur auf die Spaltweite zwischen den Falzwalzen berücksichtigt
wird.
[0002] Aus der
EP 0 511 488 A1 ist eine Falzmaschine bekannt, die mehrere radial zueinander einstellbare, jeweils
paarweise eine Falzstelle bildende Falzwalzen aufweist. Diese Falzwalzen sind jeweils
an einem Ende eines Armes eines zweiarmigen Hebels gelagert, wobei am anderen Arm
des Hebels ein Ende einer Zugfeder angebracht ist, deren anderes Ende gestellfest
ist. Durch die Feder wird die Falzwalze in Richtung der anderen Falzwalze des Falzwalzenpaares
vorgespannt. Außerdem ist ein Positionierantrieb vorgesehen, der an dem anderen Arm
des Hebels angreift, um den Hebel gegen die Kraft der Feder zu verschwenken, um eine
vorherbestimmte Spaltweite zwischen den beiden Falzwalzen einzustellen.
[0003] Zur Bestimmung der jeweiligen Spaltweite zwischen den Falzwalzen jedes Falzwalzenpaares
ist am Bogeneinlauf eine Dickenmesseinrichtung vorgesehen, die die Dicke eines einlaufenden
Bogens misst. Außerdem wird die Länge des Bogens durch eine Längenmesseinrichtung
gemessen. Die gemessenen Daten werden an einen programmierten Prozessrechner weitergegeben,
dem zusätzlich die gewünschte Falzart eingegeben wird. Aus den eingegebenen und gemessenen
Werten errechnet der Prozessrechner die erforderlichen Spaltweiten an den einzelnen
Falzwalzenpaaren und steuert die Positionierantriebe so, dass die entsprechenden errechneten
Spaltweiten eingestellt werden.
[0004] Die
EP 1 321 411 A1 beschreibt ein Verfahren zur Einstellung der Spaltweite mehrerer Falzwalzenpaare,
die an einer Falzmaschine vorgesehen sind. Bei diesem Verfahren werden die beiden
Falzwalzen der Falzwalzenpaare in Kontakt miteinander gebracht. Anschließend wird
ein Bogen zwischen den beiden Falzwalzen der einzelnen Falzwalzenpaare durchgeführt,
wodurch sich wenigstens eine der beiden Falzwalzen unter Bildung eines Falzspaltes
bezüglich der anderen bewegt. Bei jedem Falzwalzenpaar wird ein der Spaltweite entsprechender
Messwert bei der Durchführung des Bogens erfasst. Dann werden die Spaltweiten der
einzelnen Falzwalzenpaare durch Verstellung der wenigstens einen bewegbaren Falzwalze
mittels eines Positionierantriebs auf die entsprechenden erfassten Messwerte eingestellt.
[0005] Mit den genannten Verfahren ist es möglich, die Spaltweite zwischen den einzelnen
Falzwalzenpaaren auf einen optimalen Wert einzustellen. Dies gilt jedoch nur im Bereich
einer bestimmten Temperatur, der Referenztemperatur, bei der das Verfahren zur Einstellung
der Spaltweite durchgeführt wurde.
[0006] Während des Betriebes einer Falzmaschine unterliegen alle an der Falzbildung beteiligten
Maschinenelemente und elektronische Baugruppen Temperatureinflüssen durch die Umgebung
und auch durch den Betrieb der Falzmaschine selbst. Die Falzmaschine kann sich im
Verlauf des Tages homogen erwärmen. Hierdurch findet eine gleichmäßige Größenänderung
auch des Spaltes zwischen den Falzwalzen eines Falzwalzenpaares statt, so dass die
voreingestellte Spaltweite zwischen den Falzwalzen nicht mehr optimal ist und es zu
Fehlfalzungen kommen kann.
[0007] Die Falzmaschine kann sich aber auch ungleichmäßig erwärmen, zum Beispiel wenn die
Falzmaschine an einer südlichen Fensterfront wesentlich stärker erwärmt wird, als
an der von dem Fenster abgewandten Seite. Die Maschinenseite, auf der sich die Antriebe
befinden, wird durch Wärmeentwicklung an den Motoren und durch Reibung an den Übertragungselementen
stärker erwärmt als auf der anderen Seite. Dies bedeutet, dass sich die Spalte zwischen
den Falzwalzen über deren Breite ungleichmäßig ändern.
[0008] Es ist bekannt, dass sich Falzwalzenspalte auf Grund der Wärmeausdehnung aller an
der Spaltbildung beteiligten Elemente in ihrer Größe im Mittel um circa 1 µm pro Kelvin
ändern. Dies bedeutet, dass sich beispielsweise bei einer Temperaturänderung von 20
Kelvin ein eingestellter Walzenspalt um circa 20 µm verändert. Dies entspricht circa
einem Drittel einer mittleren Papierdicke, die sich im Bereich von 60 µm bewegt. Damit
verändern sich die Transporteigenschaften der Falzwalzen ähnlich wie bei einer geometrischen
Fehleinstellung gravierend. Auch elektronische Bauelemente, die zu Messungen und zur
Positionierung verwendet werden, unterliegen einer Wärmebewegung. Zusätzlich verändern
sie noch abhängig von der Temperatur ihre Signalpegel.
[0009] Aus der
WO 2008/099895 A1 ist ein Verfahren zur Einstellung der Spaltweite zwischen zwei Rillwalzen mittels
einer Spaltweiteneinstellvorrichtung in einer Druckpresse bekannt. Bei diesem Verfahren
werden Informationen über den Förderzustand eines bedruckten Bogens durch eine Erfassungseinrichtung
erfasst, wenn der Bogen zwischen das Rillwalzenpaar geführt wird. Eine Steuereinrichtung
steuert die Spaltweiteneinstellvorrichtung so, dass die Spaltweite den Informationen
über den Förderzustand entspricht.
[0010] Die
US 3 089 695 A beschreibt eine Falzmaschine mit mehreren hintereinander geschalteten Falzwalzenpaaren,
wobei bewegliche Falzwalzen an einem Hebel gelagert sind, der durch eine Vorspanneinrichtung
so vorgespannt wird, dass die beweglich Falzwalze elastisch gegen die andere Falzwalze
des entsprechenden Falzwalzenpaares gedrückt wird. Durch eine zweite Vorspanneinrichtung
wird eine Feineinstellung der Vorspannung an beiden Enden der beweglichen Falzwalze
vorgenommen.
[0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren bereitzustellen, mit dem
Temperatureinflüsse an einer Falzmaschine optimal kompensiert werden können, damit
die Spaltweite zwischen den Falzwalzen eines Falzwalzenpaares stets optimal eingestellt
ist.
[0012] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind Gegenstand
der Patentansprüche 2 bis 8.
[0013] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren sind in einem Speicher eines Prozessrechners
Temperatur-Spaltkorrekturwert-Kennlinien für unterschiedliche Referenztemperaturen
abgelegt. Aus diesen Temperatur-Spaltkorrekturwert-Kennlinien kann von dem Prozessrechner
für jede Temperatur, die in der Umgebung des Falzwalzenpaares gemessen wird, ein optimaler
Spaltkorrekturwert bezogen auf die jeweilige Referenztemperatur gelesen werden. Dieser
Spaltkorrekturwert kann entweder an einer Anzeige an der Maschine angezeigt werden,
wodurch einem Bediener die Möglichkeit gegeben wird, den Spalt manuell auf den optimalen
Wert zu korrigieren. Vorzugsweise erfolgt die Korrektur der Spaltweite jedoch automatisch,
indem der Prozessrechner ein Signal für den entsprechenden Korrekturwert an entsprechende
Positionierantriebe weitergibt, durch die die Spaltweite voreingestellt wurde, wie
es beispielsweise bei dem aus der
EP 0 511 488 A1 bekannten Verfahren der Fall ist.
[0014] Auch die Änderung elektronischer Bauelemente, die zu Messungen und zur Positionierung
verwendet werden und einer Wärmebewegung unterliegen, können einschließlich ihrer
Signalpegeländerungen in der Temperatur-Spaltkorrekturwert-Kennlinie berücksichtigt
werden.
[0015] Wenn es bekannt ist, dass sich die Falzmaschine im Wesentlichen homogen erwärmt,
ist nur ein einziger Spaltkorrekturwert für das jeweilige Falzwalzenpaar erforderlich.
Wenn jedoch die Temperaturerwärmung an beiden Seiten der Falzwalzen unterschiedlich
ist, wird vorzugsweise die Temperatur in der Umgebung beider Seiten des Falzwalzenpaares
gemessen. Für jede Seite wird ein Spaltkorrekturwert gelesen und die Spaltweite wird
an beiden Seiten dem zugeordneten Spaltkorrekturwert entsprechend korrigiert.
[0016] Die Temperatur-Spaltkorrekturwert-Kennlinie kann empirisch ermittelt werden, indem
beispielsweise die Spaltweite zwischen zwei Falzwalzen eines Falzwalzenpaares bei
einer Referenztemperatur auf einen optimalen Wert eingestellt wird, beispielsweise
durch das aus der
EP 0 511 488 A1 bekannte Verfahren. Anschließend werden bei unterschiedlichen Temperaturen, bei denen
die Spaltweite nicht mehr optimal ist, die Positionierantriebe so eingestellt, dass
wieder ein optimaler Falzvorgang möglich ist. Der hierfür erforderliche Verstellweg
wird dann direkt oder indirekt, beispielsweise durch Signaländerungen, gemessen und
in die Kennlinie eingetragen. Durch Interpolation ergeben sich hierdurch für die einzelnen
Falzwalzenpaare Kennlinien, aus denen für bestimmte Temperaturen die erforderlichen
Spaltkorrekturen genommen werden können. Diese Kennlinien werden in dem Speicher der
Prozesseinrichtung hinterlegt.
[0017] Die Messungen der Spaltweitenveränderungen können auch optisch, mechanisch oder dergleichen
durch eine Spaltweitenmesseinrichtung gemessen werden.
[0018] Bevorzugt erfolgt die Korrektur der Spaltweite während des Betriebs des Falzwerks
fortlaufend bei Änderungen der Temperatur.
[0019] Zweckmäßigerweise wird die Korrektur der Spaltweite durch Verstellung der Positionierantriebe
der Falzwalzen automatisch durch die Prozesseinrichtung durchgeführt. Sie kann aber
auch als Hinweis an den Bediener ausgegeben werden.
[0020] Ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung, mit der das erfindungsgemäße Verfahren
durchgeführt werden kann, wird nachstehend anhand der Figuren näher erläutert. Es
zeigen
Fig. 1 schematisch ein Taschenfalzwerk im Bereich einer Falzstelle,
Fig. 2 eine Temperatur-Spaltkorrekturwert-Kennlinie.
[0021] In Figur 1 ist schematisch die Anordnung von zwei Falzwalzenpaaren an einer Falzstelle
10 einer Taschenfalzmaschine gezeigt, wobei ein erstes Falzwalzenpaar von Falzwalzen
12, 14 und ein zweites Falzwalzenpaar von der Falzwalze 14 und einer weiteren Falzwalze
16 gebildet wird. Für die Durchführung eines Taschenfalzvorgangs wird ein Bogen in
den Walzenspalt zwischen den Falzwalzen 12, 14 eingeführt und von diesen in eine Falztasche
(nicht gezeigt) transportiert, in der der Bogen an einem Anschlag anschlägt, wodurch
sich eine Schlaufe bildet, die in den Walzenspalt zwischen den Falzwalzen 14, 16 eingeführt
wird, wodurch eine Falzung durchgeführt wird.
[0022] Die Falzwalze 12 ist fest installiert, während die Falzwalzen 14, 16 zur Einstellung
der Spaltweite der jeweiligen Walzenspalte eingestellt werden können. Auf beiden Seiten
der Falzwalze 14 ist jeweils ein erster Arm eines zweiarmigen Hebels 17 bzw. 34 mit
der Achse der Falzwalze 14 verbunden. Der in Fig. 1 rechte Hebel 17 ist um eine parallel
zur Achse der Falzwalze 14 verlaufende Achse 18 drehbar gelagert. An dem zweiten Arm
des Hebels 17 greift eine Druckfeder 22 an, deren anderes Ende an einem gestellfesten
Lagerpunkt 20 befestigt ist. Durch die Feder 22 wird die Falzwalze 14 in Richtung
der Falzwalze 12 vorgespannt. Auf der der Feder 22 gegenüberliegenden Seite des zweiten
Arms des Hebels 17 ist ein Positionierantrieb 24 angeordnet, der auf den zweiten Arm
des Hebels 17 wirkt. Durch den Positionierantrieb 24 wird der Hebel 17 gegen die Kraft
der Feder 22 zur Einstellung des Walzenspaltes zwischen den Falzwalzen 12, 14 verschwenkt.
Die Verschwenkung des Hebels 34 erfolgt auf gleiche Weise durch einen Positionierantrieb
32.
[0023] An den beiden Enden der Falzwalze 16 ist auf gleiche Weise ein zweiarmiger Hebel
38 bzw. 42 mit der Achse der Falzwalze 16 verbunden, wobei die Hebel 38, 42 senkrecht
zu den Hebeln 17, 34 angeordnet sind. Die Hebel 38, 42 werden jeweils durch Positionierantriebe
36 bzw. 40 gegen die Kraft von Federn 41 und 43 verschwenkt.
[0024] Alle Antriebe 24, 32, 36, 40 werden durch einen Prozessrechner 26 gesteuert. Außerdem
sind in der Nähe der linken Stirnseiten und in der Nähe der rechten Stirnseiten der
Falzwalzen 12, 14, 16 zwei Temperaturmesseinrichtungen 28 bzw. 30 vorgesehen, die
die Temperaturen in der Umgebung der Enden der Falzwalzen 12, 14, 16 messen und entsprechende
Messwerte an den Prozessrechner 26 weitergeben.
[0025] In dem Speicher des Prozessrechners 26 sind außerdem Temperatur-Spaltkorrekturwert-Kennlinien
gespeichert, wie sie in Figur 2 gezeigt sind. Auf der Abszisse ist die Temperatur
θ und auf der Ordinate der Spaltkorrekturwert ΔSpalt aufgetragen. Die einzelnen Kennlinien
gelten jeweils für die Korrektur eines Walzenspaltes, z.B. zwischen den Falzwalzen
14, 16, bei unterschiedlichen Referenztemperaturen. Die Temperatur θ, bei der die
jeweilige Kennlinie die Abszisse schneidet, ist jeweils die Referenztemperatur, bei
der keine Korrektur der Spaltweite erforderlich ist.
[0026] Die Walzenspalte zwischen den Falzwalzen 12, 14 bzw. 14, 16 werden beispielsweise
mittels des aus der
EP 1 321 411 A1 bekannten Verfahrens auf der Basis der ermittelten Bogendicke und Bogenlänge sowie
der Falzart durch den Prozessrechner 26 voreingestellt. Der Prozessrechner ermittelt
dann aus den von den Temperaturmesseinrichtungen 28, 30 ermittelten Temperaturen aus
den Temperatur-Spaltkorrekturwert-Kennlinien den jeweiligen Spaltkorrekturwert Δ
Spalt, der erforderlich ist, damit der Walzenspalt abhängig von der gemessenen Temperatur
optimal eingestellt werden kann. Dann gibt der Prozessrechner 26 ein dem jeweiligen
Spaltkorrekturwert Δ
Spalt, entsprechendes Signal an die entsprechenden Positionierantriebe 24, 32, 36 und 40
weiter, die daraufhin die optimale Spaltweite zwischen den Falzwalzen 12, 14 bzw.
14, 16 durch Verschwenkung der Hebel 17, 34, 38, 42 einstellen. Diese Korrektur erfolgt
fortlaufend während des Betriebs der Falzmaschine.
[0027] Das erfindungsgemäße Verfahren wurde anhand eines Taschenfalzwerks beschrieben. Es
kann jedoch auch zur Einstellung des Spaltweite zwischen zwei Falzwalzen in anderen
Falzwerken, wie z.B. in einem Schwertfalzwerk durchgeführt werden.
1. Verfahren zur Korrektur einer voreingestellten Spaltweite zwischen zwei Falzwalzen
(12, 14; 14, 16) wenigstens eines Falzwalzenpaares in einem Falzwerk (10),
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Temperatur in der Umgebung des Falzwalzenpaares gemessen wird,
- aus einer in einem Speicher eines Prozessrechners (26) abgelegten Temperatur-Spaltkorrekturwert-Kennlinie
ein von der gemessenen Temperatur abhängiger Spaltkorrekturwert gelesen wird, und
- die Spaltweite dem Spaltkorrekturwert entsprechend korrigiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Temperatur in der Umgebung beider Seiten des Falzwalzenpaares gemessen wird,
- für jede Seite ein Spaltkorrekturwert gelesen wird, und
- die Spaltweite an beiden Seiten dem zugeordneten Spaltkorrekturwert entsprechend
korrigiert wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur-Spaltkorrekturwert-Kennlinie empirisch ermittelt und in dem Speicher
hinterlegt wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermittlung der Temperatur-Spaltkorrekturwert-Kennlinie Temperaturen durch eine
Temperaturmesseinrichtung (14, 30) und die den jeweiligen Temperaturen entsprechenden
Spaltweitenveränderungen durch eine Spaltweitenmesseinrichtung gemessen werden.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Änderung elektronischer Bauelemente, die zu Messungen und zur Positionierung
verwendet werden und einer Wärmebewegung unterliegen, einschließlich ihrer Signalpegeländerungen
in der Temperatur-Spaltkorrekturwert-Kennlinie berücksichtigt werden.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Korrektur der Spaltweite durch Verstellung der Positionierantriebe (24, 32, 36,
40) der Falzwalzen (12, 14; 14, 16) erfolgt.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Korrektur der Spaltweite während des Betriebs des Falzwerks (10) fortlaufend
erfolgt.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Korrektur der Spaltweite durch die Betätigung einer manuellen Positioniereinrichtung
erfolgt.
1. Method of correcting a preset nip width between two folding rollers (12, 14; 14, 16)
of at least one pair of folding rollers in a folding unit (10),
characterized in that
- the temperature in the environment of the pair of folding rollers is measured;
- a nip correction value depending on the measured temperature is read out of a characteristic
of temperature/nip correction value stored in a memory of a process computer (26);
and
- the nip width is corrected corresponding to the nip correction value.
2. Method according to claim 1,
characterized in that
- the temperature is measured in the environment of both sides of the pair of folding
rollers;
- a nip correction value is read for either side; and
- the nip width is corrected at both sides corresponding to the associated nip correction
value.
3. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the characteristic of temperature/nip correction value is empirically determined
and stored in the memory.
4. Method according to one of the preceding claims, characterized in that temperatures are measured by a temperature measuring device (14, 30) and the nip
width alterations corresponding to the respective temperatures are measured by a nip
width measuring device for determining the characteristic of temperature/nip correction
value.
5. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the alteration of electronic components which are used for measuring and for positioning
and which are subjected to heat movement, including their signal level alterations,
are considered in the characteristic of temperature/nip correction value.
6. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the correction of the nip width is done by resetting the positioning drives (24,
32, 36, 40) of the folding rollers (12, 14; 14, 16).
7. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the correction of the nip width is done continuously during operation of the folding
unit (10).
8. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the correction of the nip width is done by operating a manual positioning device.
1. Procédé de correction d'une largeur de fente présélectionnée entre deux rouleaux de
pliage (12, 14 ; 14, 16) d'au moins une paire de rouleaux de pliage dans une plieuse
(10),
caractérisé en ce que
- la température ambiante autour de la paire de rouleaux de pliage est mesurée,
- une valeur de correction de fente dépendant de la température mesurée est lue sur
une courbe caractéristique température-valeur de correction de fente enregistrée dans
une mémoire d'un calculateur industriel (26) et
- la largeur de fente est corrigée en fonction de la valeur de correction de fente.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
- la température ambiante sur les deux côtés de la paire de rouleaux de pliage est
mesurée,
- une valeur de correction de fente est lue pour chaque côté et
- la largeur de fente sur les deux côtés est corrigée en fonction de la valeur de
correction de fente associée.
3. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la courbe caractéristique température-valeur de correction de fente est déterminée
de façon empirique et mémorisée dans la mémoire.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, pour déterminer la courbe caractéristique température-valeur de correction de fente,
les températures sont mesurées au moyen d'un dispositif de mesure de température (14,
30) et les variations de largeur de fente correspondant aux températures respectives
sont mesurées au moyen d'un dispositif de mesure de largeur de fente.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la modification de composants électroniques qui sont utilisés pour les mesures et
pour le positionnement et sont soumis à une agitation thermique, y compris les modifications
de leur niveau de signal, est prise en compte dans la courbe caractéristique température-valeur
de correction de fente.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la correction de la largeur de fente s'effectue en réglant les commandes de positionnement
(24, 32, 36, 40) des rouleaux de pliage (12, 14 ; 14, 16).
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la correction de la largeur de fente s'effectue de manière continue pendant le fonctionnement
de la plieuse (10).
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la correction de la largeur de fente s'effectue en actionnant un dispositif de positionnement
manuel.