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(11) |
EP 2 248 754 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.06.2014 Patentblatt 2014/24 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.03.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Teleskopkran mit selbstmontierbarer Abspanneinrichtung und Montageverfahren für eine
Abspanneinrichtung
Telescopic crane with self-fittable bracing device and fitting method for a bracing
device
Grue télescopique dotée d'un dispositif d'ancrage à montage automatique et procédé
de montage d'un dispositif d'ancrage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
07.05.2009 DE 102009020338
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.11.2010 Patentblatt 2010/45 |
| (73) |
Patentinhaber: Manitowoc Crane Group France SAS |
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69130 Ecully (FR) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Richter, Frank
26386, Wilhelmshaven (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schwabe - Sandmair - Marx |
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Patentanwälte
Stuntzstraße 16 81677 München 81677 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 342 692 DE-U1-202005 005 627
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WO-A1-2005/092775 JP-A- 2006 306 533
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft das technische Gebiet der Abspannung bei Teleskopkranen, insbesondere
bei Mobilkranen.
[0002] Abspannsysteme werden bei Kranen bzw. Teleskopkranen benutzt, um die Tragfähigkeit
des Auslegers oder seine Stabilität bzw. Steifigkeit zu erhöhen. In vielen Fällen
- wie auch bei der vorliegenden Erfindung - wird die Abspanneinrichtung als eine integrale
Einheit bereitgestellt, das auch als "Abspannbock" bezeichnet werden kann. Sie weist
aufrichtbare Abspannstützen und einen Halterahmen zur Befestigung am Kranausleger
auf. Über die Abspannstützen werden Seile zum Auslegerkopf gespannt, welche zum Teil
die auf den Ausleger wirkenden Kräfte aufnehmen und so für eine Entlastung bzw. Steifigkeitsverbesserung
sorgen. Die Abspannstützen werden über Abspannglieder im Bereich der Auslegerdrehachse
befestigt.
[0003] Insbesondere bei größeren Mobilkranen wird auch die Abspanneinheit groß und schwer
und kann bei der Fahrt des Krans zum Einsatzort nicht am Ausleger vormontiert sein,
weil sonst Höhen- und/oder Gewichtsbeschränkungen nicht eingehalten würden. Man bringt
die Abspanneinheit in diesen Fällen separat zur Verwendungsstelle, und gemäß dem Stand
der Technik muss dort oft mit einem zusätzlichen Hebezeug, z.B. einem anderen Kran,
die Montage der Abspanneinheit auf dem Ausleger erfolgen. Dieses Vorgehen ist schon
wegen der Notwendigkeit des Einsatzes eines weiteren Hebezeugs teuer, aber auch insgesamt
arbeits- und zeitaufwändig.
[0004] Aus der
WO 2005/092775 A1 ist ein Abspannsystem bekannt, bei dem eine Abspanneinheit auf Stützen an einem Punkt
vor einem Mobilkran abgestellt wird, wobei der Mobilkran dann mit seinem Ausleger
unter die auf den Stützen gelagerte Abspanneinheit einfährt, die dann am Ausleger
befestigt wird. Nachteiligerweise baut eine solche Stützenkonstruktion sehr hoch und
auch das genaue Positionieren zur Verbindung von Ausleger und Abspanneinheit ist kompliziert.
[0005] Die
EP 1 342 692 B1 offenbart ein Abspannsystem, bei dem zwei einzelne Abspannstützen auf Konsolen ablegbar
sind, die auf dem Fahrzeug rechts und links des Teleskopauslegers vorgesehen sind.
Hier müssen die beiden Abspannstützen getrennt transportiert, bewegt und positioniert
werden.
[0006] Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen Teleskopkran mit selbstmontierbarer Abspanneinrichtung
und ein Montageverfahren für eine Abspanneinrichtung bereitzustellen, welche die oben
aufgeführten Probleme zumindest teilweise, wenn möglich insgesamt, überwinden.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Teleskopkran-Abspanneinheits-System gemäß dem Anspruch
1 und durch ein Verfahren zur Montage einer Abspanneinheit am Ausleger eines Teleskopkrans
gemäß dem Anspruch 11 gelöst. Die Unteransprüche definieren bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung.
[0008] Das erfindungsgemäße Teleskopkran-Abspanneinheits-System umfasst einen Teleskopkran,
insbesondere Mobilkran, mit einem Fahrgestell und einem drehbar darauf angeordneten
Oberwagen, auf dem ein aufrichtbarer Ausleger angeordnet ist, der ein äußeres Auslegergrundteil
und ein oder mehrere Auslegerteleskopteile aufweist, sowie eine am Ausleger montierbaren
Abspanneinheit, die aufrichtbare Abspannstützen und einen Halterahmen zur Befestigung
am Ausleger hat. Nach der Erfindung sind durch den Halterahmen die Aufrichtstützen
zu einer Baueinheit verbunden, und der Halterahmen weist einen sich nach oben öffnenden
Querschnitt auf, der an seiner offenen Stelle das Einfahren bzw. Eingreifen des Auslegers
gestattet.
[0009] Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausgestaltung liegt darin, dass der
Aufbau der Abspanneinheit zur Montage am Kran niedrig bauend ausgeführt werden kann.
Weil nämlich der Zugang des Halterahmens für den Ausleger von oben her erreichbar
ist, kann die Abspanneinheit relativ tief positioniert werden, um die Herstellung
der Verbindung zu gestatten. Trotzdem bleibt bei der erfindungsgemäßen Bauweise der
Vorteil erhalten, die Abspanneinheit zusammen mit dem Halterahmen als integrale Baueinheit
bereitstellen zu können, die auf diese Art und Weise einfacher transportierbar, bewegbar
und positionierbar ist.
[0010] Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist der sich nach oben öffnende, insbesondere
einseitig oben offene Halterahmen zur Aufnahme eines Auslegermontageabschnitts ausgebildet,
der ein Auslegerteilkragen sein kann.
[0011] Es ist in spezieller Ausgestaltung auch vorgesehen, dass für den Transportzustand
der Abspanneinheit demontierbare Hilfsstützen zwischen den freien Enden der Ausrichtstützen
und/oder am Halterahmen, speziell an dessen offenen Querschnittsabschnitt, angeordnet
sind, um die Stabilität beim Transport zu gewährleisten.
[0012] Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist eine Ausleger-Abspanneinheit-Positionierungseinheit
vorgesehen, durch welche der Ausleger und die Abspanneinheit definiert zueinander
so positionierbar sind, dass ein Montageeingriff des Auslegers in den Halterahmen
durch eine Auslegerbewegung erfolgen kann.
[0013] In dieser Ausgestaltung hat das erfindungsgemäße System also eine Vorrichtung zur
definierten und reproduzierbaren Relativpositionierung von Ausleger und Abspanneinheit,
was gerade vor Ort an einer Baustelle große Vorteile bietet. Durch die standardisierbare
Positionierung der Abspanneinheit, muss der Ausleger sie nur noch "anfahren" um die
Montage einleiten zu können. Ein separates Hebezeug ist nicht mehr notwendig, und
durch die standardisierbare Vorgehensweise wird das Rüstverfahren einfach und sicher,
ebenso das Rüstergebnis, also die sichere Fixierung der Abspanneinheit. Die Erfindung
sorgt hierdurch also für Kosten- und Aufwandseinsparungen.
[0014] Bei einer Ausführungsform umfasst die Positionierungseinheit Positionierungselemente,
die an Stellen angeordnet sind, welche ein definiertes Abstandsverhältnis zwischen
Ausleger und Halterahmen herstellen.
[0015] Die Erfindung kann so ausgeführt werden, dass die Positionierungseinheit (zur definierten
Positionierung) die Abspanneinheit mit dem Halterahmen an einer Stelle anordnet, an
welcher der Halterahmen sich in einem Abstand vom Oberwagen-Anlenkpunkt des Auslegers
befindet, der einer Abspanneinheits-Montagelänge des Auslegers entspricht.
[0016] Weil der Ausleger richtig zum Halterahmen angeordnet sein muss, um die Verbindung
problemlos herstellen zu können, kann die Relativpositionierung anhand dieser beiden
Elemente beschrieben werden. Um diese Relativpositionierung aber herzustellen, muss
grundsätzlich nicht unbedingt ein bestimmtes dieser beiden Teile bewegt oder die Positionierungseinheit
an einem bestimmten Kranteil oder einem bestimmten Abspanneinheitsteil vorgesehen
werden. Wichtig ist im Ergebnis, dass die vorbestimmte Relativposition definiert und
reproduktionsfähig eingenommen werden kann. Es besteht dabei durchaus die Möglichkeit,
dass zusammenwirkende Teile der Positionierungseinheit sowohl am Teleskopkran, speziell
am Fahrgestell und/oder Oberwagen, als auch an der Abspanneinheit angeordnet sind.
[0017] Die Positionierungseinheit kann zur Umsetzung der Erfindung in unterschiedlichster
denkbarer Weise ausgestaltet werden, solange sie ihren Positionierungszweck - auch
mit mehr oder weniger Bedienereinsatz - erfüllt. Sie kann beispielsweise eines oder
mehrere der folgenden Positionierungselemente aufweisen:
- Anschläge oder, insbesondere fixierungsfähige, Markierungen,
- form- oder kraftschlüssige Feststellmittel, die eine Bewegung in mindestens einer
Ebene, verhindern,
- form- oder kraftschlüssige Feststellmittel, die eine Bewegung in mindestens einer
Ausleger-Abspanneinheits-Abstandsrichtung verhindern,
- lösbare Rastvorrichtungen, speziell kraftlösbare Rastvorrichtungen,
- von oben zugängliche bzw. aufnehmende, seitlich feststellende Stützenaufnahmen, insbesondere
in Form von Mulden, Ausnehmungen oder aufgesetzten Aufnahmen, die eine umlaufende,
speziell geschlossene Seitenarretierung umfassen, im Besonderen eine ringförmige Seitenarretierung,
- demontierbare Positionierungs- oder Stellstützen an der Abspanneinheit,
- Abspanneinheits-Hebemittel, insbesondere Seile und deren Angriffe an der Abspanneinheit,
die zum Bewegen der Abspanneinheit mit dem Ausleger ausgestaltet sind.
[0018] Die Abspannstützen können zusätzlich zu einer senkrechten Aufrichtmöglichkeit am
Ausleger (oder auch lediglich) seitlich hydraulisch verschwenkbar sein. Die Erfindung
ist also für herkömmliche Abspannungen in der Ausleger-Wippebene aber auch für seitliche
Abspannsysteme oder kombinierte (Y- oder V-Abspannung) Systeme einsetzbar.
[0019] Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Montage einer
Abspanneinheit am Ausleger eines Teleskopkrans, bei dem
- die Abspanneinheit mit dem am Ausleger vorgesehenen Hebemittel an einer definierten
Stelle positioniert wird (auf dem Kran und/oder auf dem Boden), an welcher ein Montageeingriff
des Auslegers in einen Halterahmen der Abspanneinheit durch eine Auslegerbewegung
erfolgen kann,
- die Abspanneinheit vom Hebemittel gelöst wird,
- der Ausleger auf eine Abspanneinheits-Montagelänge gefahren wird, wenn diese nach
der Positionierung der Abspanneinheit noch nicht erreicht war, und bei dem
- der Ausleger bewegt wird, um den Montageeingriff des Auslegers in dem Halterahmen
herzustellen, wobei er von oben in einen sich nach oben öffnenden Querschnitt des
Halterahmens eingefahren wird.
[0020] Bei einem solchen Verfahren können alle oben genannten Vorrichtungs- und Systemmerkmale
umgesetzt werden, und zwar auch unabhängig voneinander. In diesem Sinne ist die Erfindung
unter anderem auch als eine Verwendung eines der oben beschriebenen Systeme bei der
Montage einer Abspanneinheit am Ausleger eines Teleskopkrans zu verstehen.
[0021] Die Erfindung wird im Weiteren anhand einer Ausführungsform und mittels der beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Sie kann alle hierin beschriebenen Merkmale einzeln und
in jedweder Kombination umfassen. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1:
- eine Abspanneinheit, wie sie bei der vorliegenden Erfindung Verwendung finden kann;
- Fig. 2:
- Einzelheiten der Abspanneinheit gemäß Fig. 1 an dem Ende, wo sich ihr Halterahmen
zur Befestigung am Ausleger befindet;
- Fig. 3 bis 7:
- Darstellungen, die den Abspanneinheits-Rüstvorgang eines Mobilkrans gemäß der vorliegenden
Erfindung in verschiedenen Stadien aufzeigen; und
- Fig. 8
- eine Darstellung einer alternativen, erfindungsgemäßen Ausführungsform.
[0022] Das System gemäß der Erfindung wird beim hierin beschriebenen Ausführungsbeispiel
anhand eines Mobil-Teleskopkrans realisiert, der beispielsweise in der Figur 4 gut
zu sehen ist; es kann kurz vorab wie folgt beschrieben werden:
[0023] Ein Teleskopkran weist ein Fahrgestell 1, einen darauf drehbar angeordneten Oberwagen
2 und einen Ausleger 3 auf, der mindestens ein äußeres Auslegerteil 4 sowie ein oder
mehrere innere Auslegerteile 5 umfasst und durch mindestens einen Wippzylinder um
sein Drehachse wippbar ist. Im Kragenbereich 6 des äußeren Auslegerteiles 4 ist eine
Abspannvorrichtung vorgesehen. Diese ist hydraulisch aufrichtbar und zu beiden Seiten
hin seitlich schwenkbar und ihre variablen Abspannungen zum Festpunkt am Auslegerkopf
26 bzw. Festpunkt einer eventuell vorhandenen und festen Abspannungen zur Auslegerdrehachse
dienen der Steifigkeitsvergrößerung um beide Achsen quer zur Auslegerlängsachse.
[0024] Die komplette Abspanneinheit 9 wird separat zum Teleskopkran transportiert, und ist
konstruktiv so ausgebildet, das Sie durch den Kran eigenständig rüstbar ist. Detaillierte
Erläuterungen hierzu erfolgen anhand des in den Figuren gezeigten erfindungsgemäßen
Systems, welches die folgenden Elemente umfasst:
Das Bezugszeichen 1 zeigt auf das Fahrgestell eines Mobil-Teleskopkrans mit Oberwagen
2 und Ausleger 3. Das äußerstes Auslegerteil oder Auslegergrundteil 4 hat am äußeren
Ende den Kragen 6, der zur Verbindung mit einem Halterahmen 10 dient.
[0025] Die Ziffer 8 bezeichnet in Figur 3 ein Transportfahrzeug, das eine Abspanneinheit
9 zum Einsatzort transportiert. Der Halterahmen 10 ist ein biegesteifer, nach oben
geöffneter Rahmen zur Aufnahme von seitlich angeordneten Elementen 11, 12, 13, 14,
und er dient als Schnittstelle zum Kragen des äußeren Auslegerteils; dabei ist 11
eine Abspannstütze, 12 ist ein Aufrichtzylinder, um die Aufrichtstütze um und bis
zu ca. 90° Grad in der Wippebene aufzurichten, 13 ist ein Schwenkbock, um die Aufrichtstütze
und sich selbst seitlich zu schwenken und 14 ist schließlich ein Schwenkzylinder.
[0026] Die Nummer 15 deutet jeweils auf einen oder mehrere Verriegelungszylinder je Auslegerseite
zur Verbindung von Halterahmen 10 und Kragen 6, und mit 16 ist eine Windeneinheit
zur Aufnahme der Abspannseile 23 und 24 angezeigt, wobei 23 eine variable Seilabspannung
zum Auslegerkopf 26 ist.
[0027] Weitere in den Zeichnungen dargestellte Elemente sind eine längenveränderliche Stütze
17, eine demontierbare Stütze 18, zwei demontierbare Druckstreben 19 und 20 zur Aussteifung,
ein Seilgehänge 21 sowie Fixpunkte 22 auf dem Fahrgestell, die als (Teil der) Positionierungseinheit
(oder auch Positionierungshilfe) dienen. Schließlich wird noch das Bezugszeichen 25
für eine feste Abspannung zwischen Abspanneinheit 9 und Auslegerfuß verwendet, 23
für die Befestigung der Seilabspannung am Auslegerkopf 26, 29 für ein Gitterteil mit
Anschlagpunkt (Basis 27) und 30 für den Kranhaken (Hebemittel).
[0028] Das Rüsten der Abspanneinheit bzw. des Abspannbocks 9 wird nun in der unten beschriebenen
Weise durchgeführt, wobei auf die Figuren 3 bis 8 Bezug genommen wird:
Der Kran hat sich in Figur 4 den Abspannbock 9 mittels Anschlagmittel (Hebemittel
bzw. Haken 30) vom Transportfahrzeug bzw. Tieflader 8 (Fig. 3) gehoben, in Fahrzeuglängsachse
geschwenkt, und mittels der Stützen 17 die auf dem Fahrgestell befindlichen Fixpunkte
genau angefahren; damit ist der abgelegte Abspannbock 9 zur Koppelung der Bauteile
10 und 6 genau positioniert. Danach werden die Druckstützen 19 und 20 entfernt; somit
ist der obere Bereich frei zum Einwippen des Auslegers. Hier kommt also die erfindungsgemäße
Ausgestaltung des Halterahmens mit einem nach oben offenen Querschnitt zur Geltung.
Wie dargestellt, kann die Abspanneinheit auf den Stützen 17, 18 relativ tief über
dem Boden bzw. über dem Fahrzeug in einer Montageposition angeordnet werden, so dass
eine anfällige, hoch bauende Anordnungsweise umgangen werden kann. Dabei bleibt die
integrale bauliche Einheit der Abspanneinheit zu jedem Verwendungszeitpunkt bzw. Montagezeitpunkt
erhalten, was die Stabilität aber auch die Positionierbarkeit und Bewegbarkeit optimiert.
[0029] In Figur 5 ist zu sehen, dass der Ausleger eingewippt und mittels der Bolzeneinheiten
15 mit dem Kragen 6 verbunden wird. Dabei erfolgt auch eine Verbindung von hydraulischen-
und elektrischen Schnittstellen.
[0030] Die Stützen 18 werden dann entfernt, die Stützen 17 werden eingezogen.
[0031] Aus der Figur 6 geht hervor, wie die Abspannung 25 montiert und verbunden wird. Mittels
der Aufrichtzylinder 12 werden dann die Abspannstützen 11 um ca. 90° Grad aufgerichtet.
Die Abspannungen 23 und 24 (Fig. 8) werden bei 26 montiert.
[0032] In der Figur 7 ist dann noch erkennbar, dass mittels des Schwenkzylinders 14 die
Abspannstütze 11 und der Schwenkbock 13 seitlich bis zum vorgeschrieben Winkel geschwenkt
werden.
[0033] Eine Darstellung einer alternativen Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung
ist in der Figur 8 zu sehen. Hier ist eine erfindungsgemäße Abspanneinheit 9A gänzlich
auf der Vorderseite, d.h. der Führerhausseite des Mobilkrans (d.h. nur auf dem Kran)
abgestellt worden, und zwar auf den Stützen 17A und 18A. Diese Ausführungsform hat
noch zusätzlich den Vorteil, dass immer eine definierte Ausgangslage für die Positionierung
der Abspanneinheit geschaffen werden kann, und zwar unabhängig von dem Untergrund,
auf dem der Kran sich gerade befindet. Ansonsten kann die Montage und Demontage der
Abspanneinheit 9A in der gleichen bzw. entsprechenden Weise erfolgen wie dies vorher
unter Bezugnahme auf die Ausführungsform der Figuren 1 bis 7 beschrieben worden ist.
Bezugszeichenliste:
Pos.-Nr. Bezeichnung
[0034]
- 1
- Fahrgestell
- 2
- Oberwagen
- 3
- Ausleger
- 4
- äußerstes Auslegerteil
- 5
- teleskopierbare Auslegerteil
- 6
- Kragen äußerstes Auslegerteil
- 7
- Kopf des innersten Auslegerteiles
- 8
- Transportfahrzeug
- 9, 9A
- Abspannbock - Transporteinheit
- 10
- Abspannbock - Halterahmen
- 11
- Abspannbock - Abspannstütze
- 12
- Abspannbock - Aufrichtzylinder
- 13
- Abspannbock - Schwenkbock
- 14
- Abspannbock - Schwenkzylinder
- 15
- Abspannbock - Verriegelungszylinder
- 16
- Abspannbock - Windeneinheit
- 17, 17A
- Abspannbock - verlängerbare Stütze
- 18, 18A
- Abspannbock - demontierbare Stütze
- 19
- Abspannbock - Hilfsstütze
- 20
- Abspannbock - demontierbare Hilfsstütze
- 21
- Anschlagmittel
- 22
- Fixpunkte auf dem Fahrgestell
- 23
- variable Abspannung Abspannbock - Auslegerkopf
- 25
- feste Abspannung Abspannbock - Auslegerfuß
- 26
- Festpunkt Auslegerkopf
1. Teleskopkran-Abspanneinheits-System mit
- einem Teleskopkran, insbesondere Mobilkran, mit einem Fahrgestell (1) und einem
drehbar darauf angeordneten Oberwagen (2), auf dem ein aufrichtbarer Ausleger (3)
angeordnet ist, der ein äußeres Auslegergrundteil (4) und ein oder mehrere Auslegerteleskopteile
(7) aufweist; und mit
- einer am Ausleger (3) montierbaren Abspanneinheit (9), die aufrichtbare Abspannstützen
(11) und einen Halterahmen (10) zur Befestigung am Ausleger (3) aufweist;
- wobei durch den Halterahmen (10) die Abspannstützen (11) zu einer Baueinheit verbunden
sind, und dadurch gekennzeichnet dass
- der Halterahmen (10) einen sich nach oben öffnenden Querschnitt aufweist, der an
seiner offenen Stelle das Einfahren bzw. Eingreifen des Auslegers (3) gestattet.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der sich nach oben öffnende, insbesondere einseitig oben offene Halterahmen (10)
zur Aufnahme des eines Auslegermontageabschnitts ausgebildet ist, der ein Auslegerteilkragen
(6) sein kann.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass für den Transportzustand der Abspanneinheit (9) demontierbare Hilfsstützen (19, 20)
zwischen den freien Enden der Aufrichtstützen und/oder am Halterahmen, speziell an
dessen offenen Querschnittsabschnitt, angeordnet sind.
4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ausleger-Abspanneinheit-Positionierungseinheit (17, 18, 22) vorgesehen ist,
durch welche der Ausleger (3) und die Abspanneinheit (9) definiert zueinander so positionierbar
sind, dass ein Montageeingriff des Auslegers (3) in den Halterahmen (10) durch eine
Auslegerbewegung erfolgen kann.
5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Positionierungseinheit (17, 18, 22) Positionierungselemente umfasst, die an Stellen
angeordnet sind, welche ein definiertes Abstandsverhältnis zwischen Ausleger (3) und
Halterahmen (10) herstellen.
6. System nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionierungseinheit (17, 18, 22) zur definierten Positionierung die Abspanneinheit
(9) mit dem Halterahmen (10) an einer Stelle anordnet, an welcher der Halterahmen
(10) sich in einem Abstand vom Oberwagen-Anlenkpunkt des Auslegers (3) befindet, der
einer Abspanneinheits-Montagelänge des Auslegers (3) entspricht.
7. System nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zusammenwirkende Teile der Positionierungseinheit sowohl am Teleskopkran, speziell
am Fahrgestell (1) und/oder Oberwagen (2) als auch an der Abspanneinheit (9) angeordnet
sind.
8. System nach einem der Ansprüche 4 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Positionierungseinheit eines oder mehrere der folgenden Positionierungselemente
aufweist:
- Anschläge oder, insbesondere fixierungsfähige, Markierungen,
- form- oder kraftschlüssige Feststellmittel, die eine Bewegung in mindestens einer
Ebene, verhindern,
- form- oder kraftschlüssige Feststellmittel, die eine Bewegung in mindestens einer
Ausleger-Abspanneinheits-Abstandsrichtung verhindern,
- lösbare Rastvorrichtungen, speziell kraftlösbare Rastvorrichtungen,
- von oben zugängliche bzw. aufnehmende, seitlich feststellende Stützenaufnahmen,
insbesondere in Form von Mulden, Ausnehmungen oder aufgesetzten Aufnahmen, die eine
umlaufende, speziell geschlossene Seitenarretierung umfassen, im Besonderen eine ringförmige
Seitenarretierung (22),
- demontierbare Positionierungs- oder Stellstützen (17, 18) an der Abspanneinheit
(9),
- Abspanneinheits-Hebemittel, insbesondere Seile und deren Angriffe an der Abspanneinheit
(9), die zum Bewegen der Abspanneinheit (9) mit dem Ausleger (3) ausgestaltet sind.
9. System nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abspannstützen (11) über den Schwenkbock (13) seitlich hydraulisch verschwenkbar
sind.
10. System nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abspanneinheit im Kragenbereich eines Auslegerteils, insbesondere im Bereich
des Kragens (6) des Auslegergrundteils an diesem befestigbar ist.
11. Verfahren zur Montage einer Abspanneinheit (9) am Ausleger (3) eines Teleskopkrans,
bei dem
- die Abspanneinheit mit dem am Ausleger (3) vorgesehenen Hebemittel (30) an einer
definierten Stelle positioniert wird, an welcher ein Montageeingriff des Auslegers
(3) in einen Halterahmen (10) der Abspanneinheit (9) durch eine Auslegerbewegung erfolgen
kann,
- die Abspanneinheit (9) vom Hebemittel (30) gelöst wird,
- der Ausleger (3) auf eine Abspanneinheits-Montagelänge gefahren wird, wenn diese
nach der Positionierung der Abspanneinheit noch nicht erreicht war, und bei dem
- der Ausleger bewegt wird, um den Montageeingriff des Auslegers (3) in dem Halterahmen
(10) herzustellen, wobei er von oben in einen sich nach oben öffnenden Querschnitt
des Halterahmens (10) eingefahren wird.
12. Verwendung eines der Systeme der Ansprüche 1 bis 10 bei der Montage einer Abspanneinheit
(9) am Ausleger (3) eines Teleskopkrans.
1. A telescopic crane bracing unit system, comprising:
- a telescopic crane, in particular a mobile crane, comprising a bogie (1) and a superstructure
(2) which is arranged on the bogie in such a way that it can be rotated and on which
an erectable jib (3) is arranged which comprises an outer base part (4) of the jib
and one or more telescopic parts (7) of the jib; and comprising
- a bracing unit (9) which can be assembled on the jib (3) and comprises erectable
bracing supports (11) and a holding frame (10) for fastening to the jib (3),
- wherein the holding frame (10) connects the bracing supports (11) to form a structural
unit, and characterised in that
- the holding frame (10) exhibits a cross-section which opens upwards and, at its
open position, allows the jib (3) to be inserted and/or engaged.
2. The system according to Claim 1, characterised in that the holding frame (10) which opens upwards and is in particular open at the top on
one side is configured to receive an assembling portion of the jib which can be a
collar (6) of a part of the jib.
3. The system according to Claim 1 or 2, characterised in that auxiliary supports (19, 20) which can be disassembled for the transport state of
the bracing unit (9) are arranged between the free ends of the erecting supports and/or
on the holding frame, specifically on its open cross-sectional portion.
4. The system according to any one of Claims 1 to 3, characterised in that a jib bracing unit positioning unit (17, 18, 22) is provided, using which the jib
(3) and the bracing unit (9) can be positioned in a defined way with respect to each
other, such that an assembly engagement between the jib (3) and the holding frame
(10) can be achieved by a jib movement.
5. The system according to Claim 4, characterised in that the positioning unit (17, 18, 22) comprises positioning elements which are arranged
at positions which establish a defined distance relationship between the jib (3) and
the holding frame (10).
6. The system according to Claim 4 or 5, characterised in that in order to position it in a defined way, the positioning unit (17, 18, 22) arranges
the bracing unit (9) together with the holding frame (10) at a position at which the
holding frame (10) is situated at a distance from the superstructure linking point
of the jib (3) which corresponds to a bracing unit assembling length of the jib (3).
7. The system according to any one of Claims 4 to 6, characterised in that cooperating parts of the positioning unit are arranged both on the telescopic crane,
specifically on the bogie (1) and/or the superstructure (2), and on the bracing unit
(9).
8. The system according to any one of Claims 4 to 7,
characterised in that the positioning unit comprises one or more of the following positioning elements:
- abutments or markings, in particular markings which can be fixed;
- positive-fit or force-fit defining means which prevent a movement in at least one
plane;
- positive-fit or force-fit defining means which prevent a movement in at least one
jib bracing unit distance direction;
- releasable locking devices, specifically force-releasable locking devices;
- top-accessible and/or top-receptive, laterally definitive support receptacles, in
particular in the form of hollows, cavities or attached receptacles which comprise
a circumferential, specifically closed lateral lock, in particular an annular lateral
lock (22);
- positioning or setting supports (17, 18), which can be disassembled, on the bracing
unit (9);
- bracing unit lifting means, in particular cables and their contacts on the bracing
unit (9) which are configured to move the bracing unit (9) together with the jib (3).
9. The system according to any one of Claims 1 to 8, characterised in that the bracing supports (11) can be hydraulically pivoted laterally via the pivoting
bracket (13).
10. The system according to any one of Claims 1 to 9, characterised in that the bracing unit can be fastened, in the collar region of a part of the jib, in particular
in the region of the collar (6) of the base part of the jib, to the latter.
11. A method for assembling a bracing unit (9) on the jib (3) of a telescopic crane, in
which:
- the bracing unit is positioned, using the lifting means (30) provided on the jib
(3), at a defined position at which an assembly engagement between the jib (3) and
a holding frame (10) of the bracing unit (9) can be achieved by a jib movement;
- the bracing unit (9) is released from the lifting means (30);
- the jib (3) is moved to a bracing unit assembling length if this has not yet been
reached after the bracing unit has been positioned; and
- the jib is moved in order to establish the assembly engagement between the jib (3)
and the holding frame (10), wherein it is inserted from above into a cross-section
of the holding frame (10) which opens upwards.
12. The use of any one of the systems of Claims 1 to 10 in assembling a bracing unit (9)
on the jib (3) of a telescopic crane.
1. Système d'unité d'ancrage de grue télescopique comportant :
- une grue télescopique, en particulier une grue mobile, comportant un châssis (1)
et une plate-forme supérieure (2) agencée sur celui-ci de manière rotative, plate-forme
sur laquelle est agencée une flèche dépliable (3) comportant une partie de flèche
principale extérieure (4) et une ou plusieurs parties de flèche télescopiques (7)
; et comportant
- une unité d'ancrage (9) pouvant être montée sur la flèche (3) qui comporte des supports
d'ancrage dé-pliables (11) et un cadre de support (10) pour une fixation sur la flèche
(3),
- dans lequel les supports d'ancrage (11) sont reliés à un sous-ensemble par l'intermédiaire
du cadre de support (10), et caractérisé en ce que
- le cadre de support (10) comporte une section transversale ouverte vers le haut
qui permet de rentrer ou d'engager la flèche (3) à son endroit ouvert.
2. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cadre de support (10) ouvert vers le haut, en particulier ouvert d'un côté vers
le haut, est configuré pour recevoir la une partie de montage de flèche, qui peut
être une collerette de partie de flèche (6).
3. Système selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que pour le transport de l'unité d'ancrage (9), des supports auxiliaires démontables
(19, 20) sont agencés entre les extrémités libres des supports de montage et/ou sur
le cadre de support, en particulier sur leur section transversale ouverte.
4. Système selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'une unité de positionnement d'unité d'ancrage de flèche (17, 18, 22) est prévue, au
moyen de laquelle la flèche (3) et l'unité d'ancrage (9) peuvent être positionnées
l'une par rapport à l'autre de manière définie, de telle sorte qu'un engagement de
montage de la flèche (3) dans le cadre de support (10) peut être effectué par un mouvement
de la flèche.
5. Système selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'unité de positionnement (17, 18, 22) inclut des éléments de positionnement qui
sont agencés à des emplacements qui créent un rapport d'espacement défini entre la
flèche (3) et le cadre de support (10).
6. Système selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que l'unité de positionnement (17, 18, 22) pour le positionnement défini positionne l'unité
d'ancrage (9) avec le cadre de support (10) à un emplacement où le cadre de support
(10) se situe à une distance du point de pivotement de la plate-forme supérieure de
la flèche (3) qui correspond à la longueur de montage de l'unité d'ancrage de la flèche
(3).
7. Système selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que des parties coopérantes de l'unité de positionnement sont agencées aussi bien sur
la grue télescopique, en particulier sur le châssis (1) et/ou la plate-forme supérieure
(2), que sur l'unité d'ancrage (9).
8. Système selon l'une des revendications 4 à 7,
caractérisé en ce que l'unité de positionnement comporte un ou plusieurs des éléments de positionnement
suivants :
- des butées ou des marquages, en particulier aptes à la fixation,
- des moyens de blocage par complémentarité de formes ou par force qui peuvent empêcher
un mouvement dans au moins un plan,
- des moyens de blocage par complémentarité de formes ou par force qui empêchent un
mouvement dans au moins une direction d'écartement de l'unité d'ancrage de flèche,
- des dispositifs de verrouillage amovibles, en particulier des dispositifs de verrouillage
amovibles par la force,
- des éléments de réception de support à blocage latéral, accessibles ou à réception
par le haut, en particulier sous forme de cuvettes, d'évidements ou de logements placés
au-dessus, qui incluent un arrêt latérale périphérique, en particulier fermé, en particulier
un arrêt latéral annulaire (22),
- des supports de positionnement ou d'indexation démontables (17, 18) sur l'unité
d'ancrage (9),
- des moyens de levage d'unité d'ancrage, en particulier des câbles et leurs prises
sur l'unité d'ancrage (9) qui sont configurés pour déplacer l'unité d'ancrage (9)
avec la flèche (3) .
9. Système selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les supports d'ancrage (11) peuvent pivoter hydrauliquement et latéralement au-dessus
de l'attelage pivotant (13).
10. Système selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'unité d'ancrage peut être fixée dans la zone de collerette d'une partie de flèche,
en particulier sur celle-ci dans la zone de la collerette (6) de la partie de flèche
principale.
11. Procédé de montage d'une unité d'ancrage (9) sur la flèche (3) d'une grue télescopique,
dans lequel :
- l'unité d'ancrage est positionnée avec les moyens de levage (30) prévus sur la flèche
(3), à un emplacement défini où un engagement de montage de la flèche (3) dans un
cadre de support (10) de l'unité d'ancrage (9) peut être réalisé par un mouvement
de la flèche,
- l'unité d'ancrage (9) est séparée des moyens de levage (30),
- la flèche (3) est déplacée sur une longueur de montage de l'unité d'ancrage lorsque
celle-ci n'a pas encore été atteinte après le positionnement de l'unité d'ancrage,
et dans lequel
- la flèche est bougée afin de réaliser l'engagement de montage de la flèche (3) dans
le cadre de support (10), laquelle flèche est introduite par le haut dans une section
transversale ouverte vers le haut du cadre de support (10).
12. Utilisation de l'un des systèmes des revendications 1 à 10 dans le cadre du montage
d'une unité d'ancrage (9) sur la flèche (3) d'une grue télescopique.
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