[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kunstrasenlinie, die auf einem Boden, beispielsweise
einem Rasensportplatz, gebildet wird, ein System zum Bilden der Kunstrasenlinie sowie
ein Verfahren zum Bilden einer Kunstrasenlinie.
[0002] Auf Böden von Sportplätzen, insbesondere Rasensportplätzen, ist es erforderlich,
das für die betreffende Sportart notwendige Feld durch Linien zu markieren. Ein bekanntes
Verfahren zum Bilden dieser Linien ist die Verwendung von Kalk- oder Kreidepulver
oder ähnlichem, das über eine Pulverausbringmaschine auf den Boden bzw. den Rasen
gestreut wird. Auch ist es bekannt, die Linien mit Sprühfarbe zu bilden. Durch Wettereinflüsse
wie Wind und Regen sind derartige Linien jedoch nicht sehr lange haltbar, so dass
die Linien häufig, meist wöchentlich, erneuert werden müssen. Ferner kann es zu Pulveranhäufungen
kommen, die zu einer Erstickung des Rasens führen, so dass an der betreffenden Stelle
ein Loch in der Rasenfläche entsteht.
[0003] Ferner ist es bekannt, weiß gefärbten Kunstrasen in den Boden einzubringen, um eine
Linie zu bilden. Derartig gebildete Linien sind meist sehr dünn, so dass mehrere Linien
nebeneinander gebildet werden müssen, um beispielsweise die bei einem Fußballfeld
geforderte Linienbreite von etwa 12 cm zu erzeugen. Dabei entsteht das Problem, dass
zwischen den einzelnen Kunstrasenlinienteilen Unkraut oder Rasenpflanzen wachsen können,
die Kunstrasenlinienteile überdecken, so dass die Kunstrasenlinie nicht mehr oder
kaum erkennbar ist. Ferner ist es nur mit großem Aufwand möglich, die zwischen den
einzelnen Linienteilen wachsenden Pflanzen zu kürzen, um die Erkennbarkeit der Linie
wieder herzustellen. Darüber hinaus ist das Einbringen von mehreren nebeneinander
liegenden Linienteilen in den Boden sehr aufwendig. Aus
US 6,227,989 B1 und
US 6,048,282 sind Kunstrasenbahnen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie Verfahren nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 13 bekannt.
[0004] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung unter Vermeidung der zuvor genannten
Nachteile einen Kunstrasen zu schaffen, der zum Bilden einer Kunstrasenlinie auf einem
Boden geeignet ist, wobei die Kunstrasenlinie auf eine einfache Art und Weise gebildet
werden soll. Ferner soll ein System umfassend eine Bodenbearbeitungsmaschine und ein
Verfahren zum Bilden einer derartigen Kunstrasenlinie bereitgestellt werden.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale des Anspruchs 1, 8 und 13.
[0006] Die Erfindung sieht in vorteilhafter Weise vor, dass eine Kunstrasenbahn zum Bilden
einer Kunstrasenlinie auf einem Boden, vorzugsweise einem Rasensportplatz, aus einer
langgestreckten Textilträgerbahn und mehreren Kunstrasenfasern besteht. Die langgestreckte
textile Trägerbahn weist einen sich in Längsrichtung der textilen Trägerbahn erstreckenden
Faserabschnitt und zwei Seitenabschnitte auf, wobei die Seitenabschnitte jeweils seitlich
von dem Faserabschnitt und parallel zu dem Faserabschnitt angeordnet sind und jeweils
zu einer sich in Längsrichtung der textilen Trägerbahn erstreckenden Falte umschlagen
sind. An dem Faserabschnitt sind die mehreren Kunstrasenfasern angeordnet und bilden
mehrere parallele Reihen von Kunstrasenfasern, wobei jede Reihe von Kunstrasenfasern
in Längsrichtung der Trägerbahn verläuft und die Kunstrasenfasern von einer Oberfläche
des Faserabschnitts der Trägerbahn abstehen. Im gefalteten Zustand der Kunstrasenbahn
sind die Falten, die mit den Seitenabschnitten gebildet sind, jeweils in eine Furche
in dem Boden zur Befestigung der Kunstrasenlinie einsetzbar, derart, dass der Faserabschnitt
zumindest teilweise einen Bereich des Bodens überdeckt.
[0007] Mit der erfindungsgemäßen Kunstrasenbahn kann eine Kunstrasenlinie geschaffen werden,
die auf eine einfache Art und Weise an dem Boden befestigbar ist, wobei eine stabile
und dauerhafte Befestigung durch das Einbringen der Falten in eine Furche in dem Boden
ermöglicht wird.
[0008] Durch den Faserabschnitt, der den zwischen den Furchen angeordneten Bereich des Bodens
zumindest teilweise überdeckt, wird gewährleistet, dass kein Gras und/oder Unkraut
zwischen den Reihen von Kunstrasenfasern entstehen oder wachsen kann, durch das die
Kunstrasenfasern überdeckt werden könnten.
[0009] Dadurch ist die durch die erfindungsgemäße Kunstrasenbahn gebildete Kunstrasenlinie
äußerst langlebig und es ist nicht notwendig, dass in aufwendiger Art und Weise zwischen
Kunstrasenfaserreihen befindlicher Rasen oder Unkraut entfernt oder gekürzt werden
muss.
[0010] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass mehrere Kunstrasenfasern zu Faserbündeln zusammengefasst
sind und die mehreren parallelen Reihen von Kunstfasern aus Reihen von Faserbündeln
gebildet sind. Durch das Vorsehen von Faserbündeln aus mehreren Kunstrasenfasern kann
auf dem Faserabschnitt eine große Anzahl von dicht aneinanderstehenden Kunstrasenfasern
in vorteilhafter Weise angeordnet werden, so dass der Faserabschnitt mit den Kunstrasenfasern
besonders echt wirkt. Dadurch wird eine Kunstrasenlinien erzeugt, die sich farblich
von dem Naturrasen abhebt, jedoch eine sehr ähnliche Gestalt wie der Naturrasen aufweist.
[0011] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass in dem Faserabschnitt
der textilen Trägerbahn mehrere parallele Lochreihen aus mehreren Löchern angeordnet
sind, wobei eine oder mehrere Kunstrasenfasern in die einzelnen Löcher eingefädelt
und an der textilen Trägerbahn befestigt sind. Dadurch ist die Herstellung der Kunstrasenbahn
auf eine besonders einfache Art und Weise möglich, wobei gleichzeitig Kunstrasenfasern
in vorteilhafter Weise an der textilen Trägerbahn angeordnet und befestigt werden
können.
[0012] Dabei kann vorgesehen sein, dass jeweils zwei Kunstrasenfasern zweier benachbarter
Faserbündel aus einem Filament gebildet sind, das von der der Oberfläche des Faserabschnitts
abgewandten Seite der Trägerbahn aus mit jeweils einem Ende durch jeweils ein Loch
zweier benachbarter Löcher geführt ist. Mit anderen Worten, das Filament wird zum
Bilden von zwei Kunstrasenfasern von der Rückseite der Trägerbahn durch zwei benachbarte
Löcher gesteckt. Auf diese Weise können die Kunstrasenfasern in dem Faserabschnitt
der textilen Trägerbahnen auf eine einfache Art und Weise und sehr schnell hergestellt
werden, indem beispielsweise mehrere Filamente gleichzeitig durch die Löcher gesteckt
werden, so dass zwei Faserbündel mit einem Herstellungsschritt erzeugt werden können.
[0013] Dabei kann vorgesehen sein, dass die Kunstrasenfasern an der der Oberfläche des Faserabschnitts
abgewandten Seite der Trägerbahn vernäht, verklebt und/oder verschweißt sind. Dadurch
kann eine stabile Befestigung der Kunstrasenfasern an der Trägerbahn auf eine einfache
Art und Weise gewährleistet werden.
[0014] Es kann vorgesehen sein, dass die Trägerbahn aus mehreren Schichten, vorzugsweise
einem Gittergewebe, einem Vliesstoff und einem Nylongewebe besteht. Insgesamt kann
vorgesehen sein, dass derart ausgestaltet ist, dass Wurzeln des Naturrasens die Trägerbahn
zumindest teilweise durchdringen können, so dass eine zusätzliche Fixierung der Kunstrasenbahn
in dem Boden möglich ist.
[0015] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Kunstrasenfasern aus Polyethylen, Polyamid
und/oder Polypropylen bestehen.
[0016] Die Kunstrasenfasern und/oder die Kunstrasenfaserelemente können aus Polyethylen,
Polyamid und/oder Polypropylen bestehen. Derartige Werkstoffe haben sich als besonders
geeignet für den Einsatz in einer Kunstrasenbahn bewährt.
[0017] In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel weisen die Kunstrasenfasern einen
in sich verdrehten Querschnitt auf. Dadurch erhalten die Kunstrasenfasern trotz eines
geringen Querschnitts eine besondere Steifigkeit, so dass sie in vorteilhafter Weise
von dem Faserabschnitt der Trägerbahn abstehen. Darüber hinaus bewirkt die Verdrehung
eine höhere Elastizität der Kunstrasenfasern, so dass sich die Fasern nach einer Verformung
in vorteilhafter Weise wieder in die von der textilen Trägerbahn abstehenden Position
rückverformen. Dabei kann entweder jede Kunstrasenfaser einzeln verdreht sein oder
es können zwei oder mehrere Kunstrasenfasern miteinander verdreht oder verdrillt sein.
Es ist auch möglich, dass eine Kunstrasenfaser aus mehreren Einzelfasern besteht,
die verdrillt sind.
[0018] Es kann vorgesehen sein, dass die Kunstrasenfaserelemente, die Kunstrasenfasern und/oder
die Trägerbahn aus einem UV-stabilen Material bestehen.
[0019] Die Erfindung sieht ferner ein System umfassend ein Bodenbearbeitungsgerät zum Bilden
einer Kunstrasenlinie auf einem Boden mit einer erfindungsgemäßen Kunstrasenbahn vor,
bei dem eine Furchenzieheinrichtung zum Ziehen von zwei parallelen Furchen und eine
in Fahrtrichtung des Bodenbearbeitungsgeräts hinter der Furchenzieheinrichtung angeordnete
Linieneinsetzvorrichtung vorgesehen ist. Die Linieneinsetzvorrichtung weist zwei mit
Abstand zueinander angeordnete Eindrückkanten auf, wobei der Abstand der Eindrückkanten
an die Breite des Faserabschnitts der Kunstrasenbahn angepasst ist und die Linieneinsetzvorrichtung
derart ausgebildet ist, dass die Seitenabschnitte der Kunstrasenbahn zum Bilden der
Falten um die Eindrückkanten legbar und von der Linieneinsetzvorrichtung in die Furchen
in dem Boden einsetzbar sind.
[0020] Das erfindungsgemäße System ermöglicht in vorteilhafter Weise, dass eine erfindungsgemäße
Kunstrasenlinie mit einem Gerät auf den Boden aufgebracht und in dem Boden befestigt
werden kann. Ein derartiges Bodenbearbeitungsgerät kann beispielsweise von einer herkömmlichen
Zugmaschine aus dem landwirtschaftlichen Bereich gezogen werden. Das Vorsehen der
Furchzieheinrichtung ermöglicht das Bilden von sauberen Furchen in den Boden, in die
die Linieneinsatzvorrichtung die Falten der Kunstrasenbahn eindrücken kann. Dies macht
ein sehr schnelles Aufbringen und Befestigen der Kunstrasenlinie auf dem Boden möglich,
ohne dass zusätzliche Arbeitsschritte notwendig sind. Da die erfindungsgemäße Kunstrasenbahn
beispielsweise aufgerollt gelagert werden kann, kann mit dem erfindungsgemäßen Bodenbearbeitungsgerät
eine lange Kunstrasenlinie auf dem Boden gebildet werden, ohne dass eine weitere Kunstrasenbahn
dem Bodenbearbeitungsgerät zugeführt werden muss.
[0021] Bei einem derartigen Bodenbearbeitungsgerät kann ferner vorgesehen sein, dass die
Furchenzieheinrichtung in eine Stellung versetzt werden kann, bei der die Furchenzieheinrichtung
nur teilweise oder nicht in den Boden eingreift, so dass die Linieneinsetzvorrichtung
die Kunstrasenbahn in bereits vorhandene Furchen einsetzt. Dies kann der Fall sein,
wenn eine bereits gelegte Linie erneuert werden soll und nach dem Herausziehen der
alten Kunstrasenbahn Furchen in dem Boden vorhanden sind.
[0022] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Furchenzieheinrichtung aus mehreren
rotierbaren Klingen besteht, wobei die Klingen vorzugsweise koaxial zueinander angeordnet
sind. Das Vorsehen von rotierenden Klingen als Furchenzieheinrichtung hat den Vorteil,
dass die für die erfindungsgemäße Verwendung der Kunstrasenbahnen vorteilhaften schmalen
Furchen auf eine einfache Art und Weise durch einen Einschnitt in dem Boden gebildet
werden können.
[0023] Es kann vorgesehen sein, dass eine Zuführeinrichtung zum Zuführen der Kunstrasenbahn
zu der Linieneinsetzvorrichtung an dem Bodenbearbeitungsgerät angeordnet ist, wobei
sich vorzugsweise die Zuführeinrichtung zu der Linieneinsetzvorrichtung hin verjüngt.
Auf diese Art und Weise ist ein Zuführen der Kunstrasenbahnen zu den Linieneinsetzvorrichtungen
und Einsetzen der Kunstrasenbahn in den Boden auf eine vorteilhafte Weise möglich.
[0024] Die Zuführeinrichtung ermöglicht eine geordnete Zuführung der Kunstrasenbahn zu der
Linieneinsetzvorrichtung, so dass das Bodenbearbeitungsgerät die Kunstrasenbahn geradlinig
in den Boden einbringen kann. Dabei ist es von Vorteil, wenn sich die Zuführeinrichtung
zu der Linieneinsetzvorrichtung hin verjüngt, da die Kunstrasenbahn im Ausgangszustand
wesentlich breiter ist als die durch das Einsetzen der Kunstrasenbahn in dem Boden
gebildete Kunstrasenlinie.
[0025] Die Zuführeinrichtung kann aus zwei in einem Winkel zueinander angeordneten Führungsträgern
bestehen, die auf die Linieneinsetzvorrichtung, vorzugsweise auf die Eindrückkanten
der Linieneinsetzvorrichtung, ausgerichtet sind. Das Ausbilden der Zuführeinrichtung
aus zwei Führungsträgern ermöglicht das Zuführen der Kunstrasenbahn auf eine vorteilhafte
Weise.
[0026] Dabei kann vorgesehen sein, dass ein zwischen den Führungsträgern gebildeter erster
Zwischenraum in einen zweiten Zwischenraum zwischen den Eindrückkanten der Linieneinsetzvorrichtung
übergeht, wobei der erste und zweite Zwischenraum an die Aufnahme eines Faserabschnitts
der Trägerbahn der Kunstrasenbahn angepasst ist.
[0027] Dadurch wird in vorteilhafter Weise ermöglicht, dass die Falten der Kunstrasenbahn,
die in die Furchen in dem Boden eingesetzt werden, gebildet werden, indem die Seitenabschnitte
der Kunstrasenbahn um die Führungsträger und die Eindrückkanten der Linieneinsetzvorrichtung
gelegt wird. Durch das Aufnehmen des Faserabschnitts der Trägerbahn der Kunstrasenbahn
in dem ersten und zweiten Zwischenraum wird der Faserabschnitt umgeschlagen und beim
Einsetzen der erfindungsgemäß vorgesehenen Falten der Kunstrasenbahn in die Furchen
steht ausreichend Material des Faserabschnitts der Trägerbahn zur Verfügung, so dass
die Trägerbahn in dem Faserabschnitt nicht reißt. Der Faserabschnitt wird somit auf
dem zwischen Furchen in dem Boden befindlichen Bodenabschnitt abgelegt, so dass dieser
Teil des Bodens bedeckt wird.
[0028] Die Linieneinsetzvorrichtung und/oder die Zuführeinrichtung können Führungsmittel
zum Führen der Kunstrasenbahn aufweisen, derart, dass im Gebrauch die Falten der Kunstrasenbahn
um die Eindrückkanten der Linieneinsetzvorrichtung gelegt werden und der Faserabschnitt
der Kunstrasenbahn in den ersten Zwischenraum zwischen den Führungsträgern und/oder
in den zweiten Zwischenraum zwischen den Eindrückkanten der Linieneinsetzvorrichtung
gedrückt wird.
[0029] Auf diese Weise wird der erfindungsgemäß vorgesehene Einsetzvorgang unterstützt und
eine fehlerunanfällige Arbeitsweise der Bodenbearbeitungsmaschine gewährleistet, da
die Führungsmittel die Kunstrasenbahn in die für den Einsetzvorgang vorteilhafte Form
drücken.
[0030] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Bodenbearbeitungsgerät eine hinter der Linieneinsetzvorrichtung
angeordnete Walze aufweist. Mit Hilfe der Walze kann die in den Boden eingesetzte
Kunstrasenbahn weiter befestigt werden, indem mit Hilfe der Walze die Furchen in den
Boden zusammengedrückt werden.
[0031] Ferner sieht die Erfindung ein Verfahren zum Bilden einer Kunstrasenlinie auf einem
Boden vorzugsweise einem Rasensportplatz mit folgenden Schritten vor:
- a) Bilden von zwei parallelen Furchen in den Boden,
- b) Ausrichten einer Kunstrasenbahn auf die Furchen, wobei die Kunstrasenbahn aus einer
textilen Trägerbahn besteht, die einen Faserabschnitt mit abstehenden Kunstrasenfasern
und zwei Seitenabschnitte aufweist,
- c) Umlegen der Seitenabschnitte zu jeweils einer Falte,
- d) Eindrücken der Falte in jeweils eine der Furchen in den Boden zum Befestigen der
Kunstrasenbahn, derart, dass der Faserabschnitt zumindest teilweise einen Bereich
des Bodens überdeckt und die Kunstrasenfasern von dem Faserabschnitt zum Bilden der
Kunstrasenlinie abstehen.
[0032] Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht das Bilden einer Kunstrasenlinie auf einem
Boden in vorteilhafter Weise. Durch das Vorsehen von zwei parallelen Furchen, in die
Falten einer Kunstrasenbahn hineingedrückt werden, kann die Kunstrasenbahn zum Bilden
der Kunstrasenlinie auf eine einfache Art und Weise in dem Boden befestigt werden.
Dadurch, dass der Teil der Kunstrasenbahn, von dem die Kunstrasenfasern abstehen,
zumindest teilweise einen Bereich des Bodens überdeckt, wird verhindert, dass Naturrasen
oder Unkraut zwischen den Kunstrasenfasern hervorwachsen kann und somit das Erscheinungsbild
der Kunstrasenlinie stört. Unkraut und Naturrasen müssen daher nicht zwischen den
Kunstrasenfasern entfernt werden.
[0033] Bei der Erfindung ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Kunstrasenbahn eine Kunstrasenbahn
gemäß der vorliegenden Erfindung ist.
[0034] Auch kann vorgesehen sein, dass ein erfindungsgemäßes Bodenbearbeitungsgerät zum
Bilden der Kunstrasenlinie verwendet wird.
[0035] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das erfindungsgemäße Verfahren einen weiteren Schritt
aufweist:
- e) Walzen des Bodens, derart, dass die Furchen in dem Boden zusammengedrückt werden.
[0036] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig.1
- eine schematische Perspektivansicht einer erfindungsgemäßen Kunstrasenbahn im Ausgangszustand,
- Fig. 2
- eine schematische Perspektivansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Kunstrasenbahn im in dem Boden eingesetzten Zustand,
- Fig. 3
- eine weitere Ansicht der in Fig. 2 dargestellten erfindungsgemäßen Kunstrasenbahn,
- Fig. 4
- eine schematische Detailansicht einer erfindungsgemäßen Kunstrasenfaser,
- Fig. 5
- eine perspektivische schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Bodenbearbeitungsgeräts
zum Einsetzen einer erfindungsgemäßen Kunstrasenbahn in den Boden und
- Fig. 6
- eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Bodenbearbeitungsgeräts zum Einsetzen
einer erfindungsgemäßen Kunstrasenbahn in den Boden im Betrieb.
[0037] In Fig. 1 ist eine nicht beanspruchte Kunstrasenbahn 1 zum Bilden einer Kunstrasenlinie
auf einem Boden 14, vorzugsweise einem Rasensportplatz, schematisch in einer perspektivischen
Ansicht gezeigt. Die Kunstrasenbahn 1 ist im Ausgangszustand dargestellt. Die Kunstrasenbahn
1 besteht aus einer langgestreckten textilen Trägerbahn 3, auf der mehrere Kunstrasenfasern
9 als Faserbündel 5 angeordnet sind. Die Faserbündel 5 sind in mehreren Reihen 7 angeordnet
und stehen von der Oberfläche 8 der textilen Trägerbahn 3 ab.
[0038] Die textile Trägerbahn 3 ist in einen Faserabschnitt 6, in dem die Kunstrasenfasern
9 in Form von Faserbündeln 5 angeordnet sind und zwei Seitenabschnitte 4 unterteilt.
Der Faserabschnitt 6 und die Seitenabschnitte 4 sind dabei parallel angeordnet und
erstrecken sich in Längsrichtung der textilen Trägerbahn 3.
[0039] Zum Befestigen der Kunstrasenfasern 9 bzw. der Faserbündel 5 an dem textilen Trägerelement
3 sind mehrere sich in Längsrichtung der textilen Trägerbahn 3 erstreckende parallele
Lochreihen 10, die jeweils aus mehreren Löchern 10a bestehen, angeordnet, in die die
Kunstrasenfasern 9 bzw. die Faserbündel 5 eingefädelt sind.
[0040] Die textile Trägerbahn 3 kann aus nahezu jeder Art von textilem Stoff hergestellt
sein, sofern dieser Stoff gegenüber Umwelteinflüssen widerstandsfähig ist. Der textile
Stoff kann ein Webstoff, ein Filzstoff oder auch ein Vliesstoff sein.
[0041] Die Kunstrasenfaserelemente und die Kunstrasenfasern können aus einem Kunststoff
hergestellt sein, beispielsweise Polyethylen, Polyamid oder Polypropylen. Vorzugsweise
ist der für die Kunstrasenfasern ausgewählte Kunststoff gegenüber UV-Strahlen stabil.
[0042] In den Fign. 2 und 3 ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kunstrasenbahn
1 im in dem Boden eingesetzten Zustand dargestellt. Durch das Einsetzen in dem Boden,
beispielsweise einem Rasensportplatz, bildet die Kunstrasenbahn 1 eine Kunstrasenlinie
auf dem Boden 14. In den Boden 14 sind zwei Furchen 15 geschnitten.
[0043] Furchen im Rahmen der Erfindung können jegliche langgestreckte Vertiefungen in einem
Boden sein, beispielsweise auch eine Rille, ein Spalt oder ein Schlitz.
[0044] Die erfindungsgemäße Kunstrasenbahn 1 wird in dem in den Boden 14 eingesetzten Zustand
durch eine Klemmwirkung der Furchen 15 in dem Boden 14 fixiert. Dazu kann vorgesehen
sein, dass eine in den Boden 14 eingesetzte Kunstrasenbahn 1 durch eine Nachbehandlung
des Bodens 14 stärker fixiert wird, indem beispielsweise der Boden 14 gewalzt wird,
um zu bewirken, dass die Furchen 15 zusammengedrückt werden. Bei den in den Fign.
2 und 3 gezeigten Darstellungen der erfindungsgemäßen Kunstrasenbahn 1 sind die Furchen
15 relativ weit geöffnet dargestellt. Diese Darstellung dient nur Erläuterungszwecken
und gibt nicht zwangsweise die reale Form der Furchen wieder.
[0045] Die erfindungsgemäße Kunstrasenbahn 1 weist zwei Falten 17 auf, die in die Furchen
15 in dem Boden 14 eingesetzt sind. Die Falten 17 werden durch ein Umschlagen der
Seitenabschnitte 4 gebildet. Die Falten 17 der Kunstrasenbahn 1 sind dabei so ausgebildet,
dass der Faserabschnitt 6 mit den Kunstrasenfasern 9 den Teilbereich 14a des Bodens
14 überdeckt.
[0046] Die auf dem Teilbereich 14a des Bodens 14 befindlichen Rasen- bzw. Unkrautpflanzen
werden dadurch überdeckt und daran gehindert, die Kunstrasenfasern 9 zu überwuchern.
[0047] Wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich ist, in der die in Fig. 2 dargestellte Kunstrasenbahn
aus einer anderen Ansicht gezeigt ist, kann vorgesehen sein, dass die Trägerbahn 3
aus einem textilen Stoff hergestellt ist, der von Wurzeln 18 der umgebenden Rasenpflanzen
durchdrungen werden kann, so dass die Wurzeln 18 der Rasenpflanzen die erfindungsgemäße
Kunstrasenbahn zusätzlich in dem Boden fixieren.
[0048] In Fig. 4 ist eine einzelne Kunstrasenfaser schematisch im Detail dargestellt. Die
Kunstrasenfaser 9 ist in sich verdreht, d.h. sie weist einen verdrehten Querschnitt
auf. Durch einen derartigen verdrehten Querschnitt weist die Kunstrasenfaser eine
verbesserte Elastizität sowie eine höhere Steifigkeit auf, so dass die Kunstrasenfaser
9 in dem im Boden eingesetzten Zustand der Kunstrasenbahn 1 vorteilhaft von der Trägerbahn
3 abstehen. Die erhöhte Elastizität bewirkt, dass eine mechanische Belastung der Faser
beispielsweise durch einen auf die Kunstrasenlinie auftreffenden Ball oder einen Sportler,
der auf die Kunstrasenlinie tritt, nicht umknicken, d.h. sich plastisch verformen,
sondern lediglich einer elastischen Verformung unterzogen werden und sich nach der
Belastung wieder in den Ausgangszustand zurückverformen.
[0049] Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, können die Kunstrasenfasern 9 gebildet werden, indem
ein Filament 9a durch zwei benachbarte Löcher 10a in der textilen Trägerbahn 3 von
der der Oberfläche 8 der abgewandten Seite 12 der textilen Trägerbahn 3 aus eingesteckt
wird, so dass die beiden Enden des Filaments 9a die Kunstrasenfasern 9 bilden. Auf
der der Oberfläche 8 abgewandten Seite 12 der textilen Trägerbahn 3 kann das Filament
9a und somit die Kunstrasenfasern 9 verklebt, verschweißt oder vernäht sein. Auch
ist es möglich, dass bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Kunstrasenbahn 1 mehrere
Filamente 9a gleichzeitig durch zwei benachbarte Löcher 10a gesteckt werden, so dass
zwei Faserbündel 5 von Kunstrasenfasern 9 gebildet werden.
[0050] Auf diese Weise ist die Herstellung der erfindungsgemäßen Kunstrasenbahn auf eine
einfache Art und Weise und sehr schnell möglich.
[0051] Die Kunstrasenfasern 9 können im Rahmen der Erfindung sowohl einzeln in den Reihen
7 angeordnet sein als auch in Fasernbündeln 5 aufgereiht sein.
[0052] In den Fign. 5 und 6 ist eine schematische perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen
Bodenbearbeitungsgeräts 20 zum Einsetzen einer erfindungsgemäßen Kunstrasenbahn in
einen Boden dargestellt.
[0053] Das Bodenbearbeitungsgerät 20 kann in herkömmlicher Weise hinter einer nicht dargestellten
Zugmaschine gezogen werden.
[0054] Das Bodenbearbeitungsgerät 20 ist an einem Rahmen 22 befestigt und weist eine Furchenzieheinrichtung
40 mit zwei Furchenzieher 24 auf.
[0055] In Fahrtrichtung hinter der Furchenzieheinrichtung 40 ist eine Linieneinsetzvorrichtung
42 vorgesehen, die zwei mit einem Abstand zueinander und nebeneinander angeordnete
Eindrückkanten 44 aufweist. Die Fahrtrichtung des Bodenbearbeitungsgeräts ist in den
Fign. 5 und 6 durch einen Pfeil angegeben. Die Eindrückkanten 44 sind jeweils so ausgebildet,
dass die Falten 17 der Seitenabschnitte 4 der Kunstrasenbahn 1 um die Eindrückkanten
44 legbar und somit von der Linieneinsetzvorrichtung 42 in die Furchen 15 in den Boden
14 einsetzbar sind.
[0056] Bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Bodenbearbeitungsgeräts
sind die Furchenzieher jeweils als eine rotierbare Klinge ausgeführt, die koaxial
zueinander angeordnet sind.
[0057] Im oberen Bereich der Linieneinsetzvorrichtung 42 ist eine Zuführeinrichtung 28 zum
Zuführen einer erfindungsgemäßen Kunstrasenbahn 1 angeordnet, die aus zwei voneinander
beabstandeten Führungsträgern 30 besteht. Die Führungsträger 30 sind zumindest teilweise
in einem Winkel zueinander angeordnet und auf die Eindrückkanten 44 der Linieneinsetzvorrichtung
42 ausgerichtet.
[0058] Beim Zuführen der Kunstrasenbahn 1 werden durch die Führungsträger 30 und die Eindrückkanten
44 der Linieneinsetzvorrichtung 42 die Falten 17 gebildet, indem die Seitenabschnitte
4 der Kunstrasenbahn 1 um die Kanten der Führungsträger 30 und die Eindrückkanten
44 der Linieneinsetzvorrichtung 42 beim Zuführen gelegt wird. Dabei wird der Faserabschnitt
6 der Kunstrasenbahn 1 von einem ersten Zwischenraum 32 zwischen den Führungsträgern
30 und einem zweiten Zwischenraum 46 zwischen den Eindrückkanten 44 der Linieneinsetzvorrichtung
42 aufgenommen und in diese Zwischenräume hineingedrückt bzw. in diesen gehalten,
so dass die Falten 17 der Kunstrasenbahn 1 eng um die Führungsträger 30 und die Kanten
44 der Linieneinsetzvorrichtung 42 anliegen.
[0059] An der Zuführeinrichtung 28 und/oder an der Linieneinsetzvorrichtung 42 sind Führungsmittel
48 zum Führen der Kunstrasenbahn 1 vorgesehen, um ein enges Anliegen der Falten der
Kunstrasenbahn 1 um die Eindrückkanten 44 der Linieneinsetzvorrichtung 42 zu gewährleisten.
In dem in Fign. 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen die Führungsmittel
48 aus einer Führungsplatte, die in dem ersten Zwischenraum 32 und dem zweiten Zwischenraum
44 angeordnet ist, wobei zwischen der Führungsplatte und den Führungsträgern bzw.
den Eindrückkanten 44 der Linieneinsetzvorrichtung 42 Spalten 43 vorgesehen sind,
durch die die Kunstrasenbahn 1 gelegt werden kann.
[0060] In Fahrtrichtung gesehen hinter den Furchenziehern 24 kann eine nicht dargestellte
Walzeinrichtung vorgesehen sein, die den Boden mit der eingesetzten Kunstrasenbahn
nachbearbeitet, um beispielsweise die Furchen zusammenzudrücken, um eine bessere Fixierung
der Kunstrasenbahn in dem Boden zu gewährleisten.
[0061] Es können auch andere Führungsmittel vorgesehen sein, die die Kunstrasenbahn in die
entsprechend gewünschte Form drücken. Die Eindrückkanten der Linieneinsetzvorrichtung
weisen einen Abstand auf, der so gewählt ist, dass der Faserabschnitt der Kunstrasenbahn
in dem gebildeten Zwischenraum aufgenommen und somit gewährleistet wird, dass die
Falten vor dem Einsetzen in dem Boden eng an den Eindrückkanten der Linieneinsetzvorrichtung
anliegen.
[0062] Ein derartiges Bodenbearbeitungsgerät hat den Vorteil, dass der Furchenziehvorgang
und der Einsetzvorgang der Kunstrasenlinie in einem Arbeitsgang durchgeführt wird.
Darüber hinaus wird die mit einem derartigen Bodenbearbeitungsgerät eingesetzte Kunstrasenbahn
nur gering belastet, da die Kunstrasenbahn nur in die Furchen hineingedrückt wird.
[0063] Die Erfindung stellt ferner ein Verfahren zum Bilden einer Kunstrasenlinie auf einem
Boden, vorzugsweise einem Rasensportplatz zur Verfügung. Das erfindungsgemäße Verfahren
sieht folgende Schritte vor:
- a) Bilden von zwei parallelen Furchen in den Boden,
- b) Ausrichten einer Kunstrasenbahn auf die Furchen, wobei die Kunstrasenbahn aus einer
textilen Trägerbahn besteht, die einen Faserabschnitt mit abstehenden Kunstrasenfasern
und zwei Seitenabschnitte aufweist,
- c) Umlegen der Seitenabschnitte zu jeweils einer Falte,
- d) Eindrücken der Falte in jeweils eine der Furchen in den Boden zum Befestigen der
Kunstrasenbahn, derart, dass der Faserabschnitt zumindest teilweise einen Bereich
des Bodens überdeckt und die Kunstrasenfasern von dem Faserabschnitt zum Bilden der
Kunstrasenlinie abstehen.
[0064] In einem weiterhin optionalen Schritt kann vorgesehen sein, dass nach dem Eindrücken
der Falten in die Furchen in dem Boden, der Boden gewalzt wird, derart, dass die Furchen
in dem Boden zusammengedrückt werden.
[0065] Auf diese Weise kann eine stärkere Fixierung der Kunstrasenbahn in dem Boden gewährleistet
werden. Bei dem Verfahren kann vorgesehen sein, dass die Kunstrasenbahn eine erfindungsgemäße
Kunstrasenbahn ist. Auch kann vorgesehen sein, dass das Verfahren mit Hilfe eines
erfindungsgemäßen Bodenbearbeitungsgerätes durchgeführt wird.
1. Kunstrasenbahn (1) zum Bilden einer Kunstrasenlinie auf einem Boden (14), vorzugsweise
einem Rasensportplatz, bestehend aus einer langgestreckten textilen Trägerbahn (3),
die einen sich in Längsrichtung der textilen Trägerbahn (3) erstreckenden Faserabschnitt
(6) und zwei Seitenabschnitte (4) aufweist, wobei die Seitenabschnitte (4) jeweils
seitlich von dem Faserabschnitt (6) und parallel zu dem Faserabschnitt (6) angeordnet
sind und
mehreren Kunstrasenfasern (9), die an dem Faserabschnitt (6) angeordnet sind und mehrere
parallele Reihen (7) von Kunstrasenfasern (9) bilden, wobei jede Reihe (7) von Kunstrasenfasern
(9) in Längsrichtung der Trägerbahn (3) verläuft und die Kunstrasenfasern (9) von
einer Oberfläche (8) des Faserabschnitts (6) der Trägerbahn (3) abstehen,
gekennzeichnet durch zwei sich In Längsrichtung der textilen Trägerbahn (3) erstreckende Falten (17),
wobei die Falten (17) durch Umschlagen der Seitenabschnitte (4) gebildet sind, und wobei im gefalteten Zustand
der Kunstrasenbahn (1) die Falten (17) jeweils in eine Furche (15) in dem Boden (14)
zur Befestigung der Kunstrasenlinie (1) einsetzbar sind, derart, dass der Faserabschnitt
(6) zumindest teilweise einen Bereich (14a) des Bodens (14) überdeckt.
2. Kunstrasenbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kunstrasenfasern (9) zu Faserbündeln (5) zusammengefasst sind und die mehreren
parallelen Reihen (7) von Kunstrasenfasern (9) aus Reihen von Faserbündeln (5) gebildet
sind.
3. Kunstrasenbahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Faserabschnitt der textilen Trägerbahn (3) mehrere parallele Lochreihen (10)
aus mehreren Löchern (10a) angeordnet sind, wobei eine oder mehrere Kunstrasenfasern
(9) in die einzelnen Löcher (10a) eingefädelt und an der textilen Trägerbahn (3) befestigt
sind.
4. Kunstrasenbahn nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei Kunstrasenfasern (9) zweier benachbarter Faserbündel (5) aus einem Filament
(9a) gebildet sind, das von der der Oberfläche (8) des Faserabschnitts (6) abgewandten
Seite (12) der Trägerbahn (3) aus mit jeweils einem Ende durch jeweils ein Loch (10a)
zwei benachbarte Löcher (10a) geführt ist.
5. Kunstrasenbahn nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunstrasenfasern (9) an der der Oberfläche des Faserabschnitts (6) abgewandten
Seite (12) der Trägerbahn (3) mit der Trägerbahn (3) vernäht, verklebt und/oder verschweißt
sind.
6. Kunstrasenbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerbahn (3) aus mehreren Schichten besteht, vorzugsweise einem Gittergewebe,
einer Vliesschicht und einem Nylongewebe und/oder dass die Trägerbahn aus einem UVstabilen
Material besteht.
7. Kunstrasenbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunstrasenfasern (9) aus Polyethylen, Polyamid und/oder Polypropylen bestehen
und/oder dass die Kunstrasenfasern (9) eine in sich verdrehte Querschnitt aufweisen
und/oder dass die Kunstrasenfasern (9) aus einem UV-stabilen Material bestehen.
8. System aus einem Bodenbearbeitungsgerät (20) zum Bilden einer Kunstrasenlinie auf
einem Boden (14) und einer Kunstrasenbahn (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, mit
einer Furchenzieheinrichtung (40) zum Bilden von zwei parallelen Furchen (15) und
mit einer in Fahrtrichtung des Bodenbearbeitungsgeräts (20) hinter der Furchenzieheinrichtung
(40) angeordneten Linieneinsetzvorrichtung (42) mit zwei mit einem Abstand nebeneinander
angeordneten Eindrückkanten (44), wobei der Abstand der Eindrückkanten (44) an die
Breite des Faserabschnitts (6) der Kunstrasenbahn (1) angepasst ist und die Linieneinsetzvorrichtung
(42) derart ausgebildet ist, dass aus Seitenabschnitten (4) der Kunstrasenbahn (1)
gebildete Falten (17) um die Eindrückkanten (44) legbar und von der Linieneinsetzvorrichtung
(42) in die Furchen (15) in dem Boden (14) einsetzbar sind.
9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Furchenzieheinrichtung (40) aus zwei rotierbaren Klingen besteht, wobei die Klingen
vorzugsweise koaxial zueinander angeordnet sind.
10. System nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch eine Zuführeinrichtung (28) zum Zuführen der Kunstrasenbahn (1) zu der Linieneinsetzvorrichtung
(42), wobei sich die Zuführeinrichtung (28) vorzugsweise zu der Linieneinsetzvorrichtung
(42) hin verjüngt, wobei vorzugsweise die Zuführeinrichtung (28) zwei in einem Winkel
zueinander angeordneten Führungsträgern (30) aufweist, die auf die Linieneinsetzvorrichtung
(42), vorzugsweise auf die Eindrückkanten (44) der Linieneinsetzvorrichtung (42),
ausgerichtet sind.
11. System nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen den Führungsträgern (30) gebildeter erster Zwischenraum (32) in einen
zweiten Zwischenraum (46) zwischen den Eindrückkanten (44) der Linieneinsetzvorrichtung
(42) übergeht, wobei jeder erste und zweite Zwischenraum (32,46) an die Aufnahme des
Faserabschnitts (6) der Trägerbahn (3) der Kunstrasenbahn (1) angepasst ist.
12. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Linieneinsetzvorrichtung (42) und/oder die Zuführeinrichtung (28) ein Führungsmittel
(48) zum Führen der Kunstrasenbahn (1) aufweisen, derart, dass im Gebrauch die Falten
(17) der Kunstrasenbahn (1) um die Eindrückkanten (44) der Linieneinsetzvorrichtung
(42) gelegt werden und der Faserabschnitt (6) der Kunstrasenbahn (1) den zweiten Zwischenräume
zwischen den Eindrückkanten (44) der Linieneinsetzvorrichtung (42) gedrückt wird.
13. Verfahren zum Bilden einer Kunstrasenlinie auf einem Boden (14), vorzugsweise einem
Rasensportplatz,
gekennzeichnet durch den folgenden Schritte
a) Bilden von zwei parallelen Furchen in dem Boden,
b) Ausrichten einer Kunstrasenbahn auf die Furchen, wobei die Kunstrasenbahn aus einer
textilen Trägerbahn besteht, die einen Faserabschnitt mit abstehenden Kunstrasenfasern
und zwei Seitenabschnitte aufweist,
c) Umschlagen der Seitenabschnitte zu jeweils einer Falte,
d) Eindrücken der Falten in jeweils eine der Furchen in dem Boden zum Befestigen der
Kunstrasenbahn, derart, dass der Faserabschnitt zumindest teilweise einen Bereich
des Bodens überdeckt und die Kunstrasenfasern von dem Faserabschnitt zum Bilden der
Kunstrasenlinie abstehen.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunstrasenbahn eine Kunstrasenbahn (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 ist und/oder
dass ein Bodenbearbeitungsgerät (20) nach einem der Ansprüche 8 bis 12 verwendet wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 oder 14,
gekennzeichnet durch den weiteren Schritt
e) Walzen des Bodens, derart, dass die Furchen in dem Boden zusammengedrückt werden.
1. An artificial turf strip (1) for forming an artificial turf line on a ground (14),
preferably a grass sports field, comprising
an elongate textile carrier sheet (3) comprising a fiber section (6) extending in
the longitudinal direction of the textile carrier sheet (3), and two lateral sections
(4), each of the lateral sections (4) being arranged laterally of the fiber section
(6) and parallel to the fiber section (6), and
a plurality of artificial turf fibers (9) arranged on the fiber section (6) and forming
a plurality of parallel rows (7) of artificial turf fibers (9), wherein each row (7)
of artificial turf fibers (9) extends in the longitudinal direction of the carrier
sheet (3), and the artificial turf fibers (9) project from a surface (8) of the fiber
section (6) of the carrier sheet (3),
characterized by two folds (17) extending in the longitudinal direction of the textile carrier sheet
(3), said folds (17) being formed by folding over the lateral sections (4), and wherein,
in the folded condition of the artificial turf strip (1), each of said folds (17)
is insertable into a respective furrow (15) in the ground (14) for fastening the artificial
turf line (1) in such a manner that the fiber section (6) at least partially covers
a portion (14a) of the ground (14).
2. The artificial turf strip according to claim 1, characterized in that a plurality of artificial turf fibers (9) are combined into fiber bundles (5) and
the plurality of parallel rows (7) of artificial turf fibers (9) are formed of rows
of fiber bundles (5).
3. The artificial turf strip according to claim 1 or 2, characterized in that, in the fiber section of the textile carrier sheet (3), a plurality of parallel hole
lines (10) comprising a plurality of holes (10a) are arranged, wherein one or a plurality
of artificial turf fibers (9) are threaded into the individual holes (10a) and are
fastened on the textile carrier sheet (3).
4. The artificial turf strip according to claim 3, characterized in that respectively two artificial turf fibers (9) of two adjacent fiber bundles (5) are
formed of a filament (9a) which, from the side (12) of the carrier sheet (3) facing
away from the surface (8) of the fiber section (6), is passed by each respective end
through a respective hole (10a) of two adjacent holes (10a).
5. The artificial turf strip according to claim 3 or 4, characterized in that, on the side (12) of the carrier sheet (3) facing away from the surface of the fiber
section (6), the artificial turf fibers (9) are sewn, bonded and/or welded to the
carrier sheet (3).
6. The artificial turf strip according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the carrier sheet (3) consists of a plurality of layers, preferably a mesh fabric,
a non-woven layer and a nylon fabric and/or that the carrier sheet is made of a UV-stable
material.
7. The artificial turf strip according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the artificial turf fibers (9) are made of polyethylene, polyamide and/or polypropylene
and/or that the artificial turf fibers (9) have an intertwined cross section and/or
that the artificial turf fibers (9) are made of a UV-stable material.
8. A system comprising a ground treatment device (20) for forming an artificial turf
line on a ground (14), and an artificial turf strip (1) according to any one of claims
1 to 7, said system comprising a furrowing device (40) for forming two parallel furrows
(15), and comprising a line insertion device (42) which in the direction of travel
of the ground treatment device (20) is arranged behind the furrowing device (40) and
which comprises two press-in edges (44) arranged at a mutual distance next to each
other, wherein the distance of the press-in edges (44) is adapted to the width of
the fiber section (6) of the artificial turf strip (1) and wherein the line insertion
device (42) is designed in such a manner that folds (17) formed of lateral sections
(4) of the artificial turf strip (1) can be laid around the press-in edges (44) and,
with the aid of the line insertion device (42), are insertable into the furrows (15)
in the ground (14).
9. The system according to claim 8, characterized in that the furrowing device (40) consists of two rotatable blades, said blades being preferably
arranged coaxially relative to each other.
10. The system according to claim 8 or 9, characterized by a supply device (28) for supplying the artificial turf strip (1) to the line insertion
device (42), wherein the supply device (28) preferably tapers toward the line insertion
device (42) and wherein the supply device (28) preferably comprises two guide carriers
(30) arranged at an angle relative to each other and being oriented toward the line
insertion device (42), preferably toward the press-in edges (44) of the line insertion
device (42).
11. The system according to claim 10, characterized in that a first interspace (32) formed between the guide carriers (30) merges into a second
interspace (46) between the press-in edges (44) of the line insertion device (42),
wherein each of the first and second interspaces (32,46) is adapted to the take-up
of the fiber section (6) of the carrier sheet (3) of the artificial turf strip (1).
12. The system according to claim 11, characterized in that the line insertion device (42) and/or the supply device (28) comprise a guide means
(48) for guiding the artificial turf strip (1) in such a manner that, in use, the
folds (17) of the artificial turf strip (1) are laid around the press-in edges (44)
of the line insertion device (42) and that, in the second interspace, the fiber section
(6) of the artificial turf strip (1) is pressed between the press-in edges (44) of
the line insertion device (42).
13. A method for forming an artificial turf line on a ground (14), preferably a grass
sports field,
characterized by the following steps:
a) forming two parallel furrows in the ground,
b) adjusting an artificial turf strip to the furrows, said artificial turf strip consisting
of a textile carrier sheet comprising a fiber section having projecting artificial
turf fibers and comprising two lateral sections,
c) folding over the lateral sections to form a respective fold,
d) pressing in each of the folds into a respective one of the furrows in the ground
for fastening the artificial turf line, in such a manner that the fiber section at
least partially covers an area of the ground and the artificial turf fibers project
from the fiber sections for forming the artificial turf strip.
14. The method according to claim 13, characterized in that the artificial turf strip is an artificial turf strip (1) according to any one of
claims 1 to 7 and/or that a ground treatment device (20) according to any one of claims
8 to 12 is used.
15. The method according to any one of claims 13 or 14,
characterized by the further step of
e) rolling the ground in such a manner that the furrows in the ground are compressed.
1. Bande de gazon synthétique (1) destinée à la formation d'une ligne de gazon synthétique
sur un sol (14), de préférence sur un terrain de sport sur gazon, comprenant :
une bande de support textile allongée (3), qui présente une section de fibres (6)
s'étendant dans la direction longitudinale de la bande de support textile (3), et
deux sections latérales (4), les sections latérales (4) étant disposées respectivement
latéralement par rapport à la section de fibres (6) et parallèlement à la section
de fibres (6), et
plusieurs fibres de gazon synthétique (9), qui sont disposées au niveau de la section
de fibres (6) et qui forment plusieurs rangées parallèles (7) de fibres de gazon synthétique
(9), chaque rangée (7) de fibres de gazon synthétique (9) s'étendant dans la direction
longitudinale de la bande de support (3) et les fibres de gazon synthétique (9) faisant
saillie d'une surface (8) de la section de fibres (6) de la bande de support (3),
caractérisée par deux plis (17) qui s'étendent dans la direction longitudinale de la bande de support
textile (3), les plis (17) étant formés par le rabattement des sections latérales
(4), et à l'état plié de la bande de gazon synthétique (1), les plis (17) pouvant
respectivement être insérés dans un sillon (15) dans le sol (14) en vue de la fixation
de la ligne de gazon synthétique (1), de telle sorte que la section de fibres (6)
recouvre tout au moins en partie une zone (14a) du sol (14).
2. Bande de gazon synthétique selon la revendication 1, caractérisée en ce que plusieurs fibres de gazon synthétique (9) sont regroupées en faisceaux de fibres
(5) et les plusieurs rangées (7) parallèles de fibres de gazon synthétique (9) sont
formées de rangées de faisceaux de fibres (5).
3. Bande de gazon synthétique selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que dans la section de fibres de la bande de support textile (3), plusieurs rangées de
trous parallèles (10) sont disposées à partir de plusieurs trous (10a), une ou plusieurs
fibres de gazon synthétique (9) étant enfilées dans les divers trous (10a) individuels
et fixées à la bande de support textile (3).
4. Bande de gazon synthétique selon la revendication 3, caractérisée en ce que deux fibres de gazon synthétique (9) de deux faisceaux de fibres (5) adjacents sont
formées respectivement à partir d'un filament (9a), qui est guidé depuis la face (12)
de la bande de support (3) qui se trouve à l'opposée de la surface (8) de la section
de fibres (6), avec chaque extrémité passant respectivement à travers un trou (10a)
de deux trous (10a) adjacents.
5. Bande de gazon synthétique selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que les fibres de gazon synthétique (9) sont clouées, collées et/ou soudées à la bande
de support (3) au niveau de la face (12) de la bande de support (3) qui se trouve
à l'opposée de la surface de la section de fibres (6).
6. Bande de gazon synthétique selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la bande de support (3) est composée de plusieurs couches, de préférence d'un tissu
en treillis, d'une couche de feutre et d'un tissu en nylon et/ou en ce que la bande de support est composée d'un matériau résistant aux UV.
7. Bande de gazon synthétique selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les fibres de gazon synthétique (9) sont composées de polyéthylène, de polyamide
et/ou de polypropylène et/ou en ce que les fibres de gazon synthétique (9) présentent une section transversale en forme
de vrille et/ou en ce que les fibres de gazon synthétique (9) sont composées d'un matériau résistant aux UV.
8. Système composé d'une machine de traitement du sol (20), destiné à la formation d'une
ligne de gazon synthétique sur un sol (14) et d'une bande de gazon synthétique (1)
selon l'une des revendications 1 à 7, comprenant un dispositif à sillonner (40) destiné
à la formation de deux sillons (15) parallèles et comprenant un dispositif d'insertion
de lignes (42), disposé à l'arrière du dispositif à sillonner (40), dans une direction
de déplacement de la machine de traitement du sol (20), et pourvu de deux arrêtes
à enfoncer (44) disposées à distance l'une de l'autre, la distance entre les arrêtes
à enfoncer (44) étant adaptée à la largeur de la section de fibres (6) de la bande
de gazon synthétique (1) et le dispositif d'insertion de lignes (42) étant conçu de
telle sorte que les plis (17) formés à partir des sections latérales (4) de la bande
de gazon synthétique (1) peuvent être mis en place autour des arrêtes à enfoncer (44)
et peuvent être insérés dans les sillons (15) dans le sol (14) par le dispositif d'insertion
de lignes (42).
9. Système selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif à sillonner (40) est composé de deux lames rotatives, les lames étant
disposées de préférence de manière coaxiale l'une par rapport à l'autre.
10. Système selon la revendication 8 ou 9, caractérisé par un dispositif d'amenée (28) pour amener la bande de gazon synthétique (1) sur le
dispositif d'insertion de lignes (42), le dispositif d'amenée (28) se rétrécissant
de préférence en direction du dispositif d'insertion de lignes (42), le dispositif
d'amenée (28) présentant de préférence deux supports de guidage (30) qui sont disposés
selon un angle l'un par rapport à l'autre et qui sont orientés sur le dispositif d'insertion
de lignes (42), de préférence sur les arrêtes à enfoncer (44) du dispositif d'insertion
de lignes (42).
11. Système selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'un premier espace intermédiaire (32), formé entre les supports de guidage (30), se
transforme en un deuxième espace intermédiaire (46) entre les arrêtes à enfoncer (44)
du dispositif d'insertion de lignes (42), chaque premier et deuxième espace intermédiaire
(32,46) étant adaptés à la réception de la section de fibres (6) de la bande de support
(3) de la bande de gazon synthétique (1).
12. Système selon la revendication 11, caractérisé en ce que le dispositif d'insertion de lignes (42) et/ou le dispositif d'amenée (28) présentent
un moyen de guidage (48) destiné au guidage de la bande de gazon synthétique (1),
de telle sorte qu'à l'usage, les plis (17) de la bande de gazon synthétique (1) sont
mis en place autour des arrêtes à enfoncer (44) du dispositif d'insertion de lignes
(42) et la section de fibres (6) de la bande de gazon synthétique (1) est enfoncée
par le deuxième espace intermédiaire entre les arrêtes à enfoncer (44) du dispositif
d'insertion de lignes (42).
13. Procédé destiné à la formation d'une ligne de gazon synthétique sur un sol (14), de
préférence sur un terrain de sport sur gazon,
caractérisé par les étapes suivantes :
a) formation de deux sillons parallèles dans le sol,
b) alignement d'une bande de gazon synthétique sur les sillons, la bande de gazon
synthétique étant composée d'une bande de support textile qui présente une section
de fibres avec des fibres de gazon synthétique faisant saillie, et deux sections latérales,
c) rabattement des sections latérales en respectivement un pli,
d) enfoncer les plis dans respectivement l'un des sillons dans le sol afin de fixer
la bande de gazon synthétique de telle sorte que la section de fibres recouvre, tout
au moins en partie, une zone du sol et les fibres de gazon synthétique fassent saillie
de la section de fibres en vue de former la ligne de gazon synthétique.
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que la bande de gazon synthétique est une bande de gazon synthétique (1) selon l'une
des revendications 1 à 7 et/ou en ce qu'une machine de traitement du sol (20) est utilisée selon l'une des revendications
8 à 12.
15. Procédé selon l'une des revendications 13 ou 14,
caractérisé par l'étape suivante :
e) laminage du sol de telle sorte que les sillons sont comprimés dans le sol.