| (19) |
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(11) |
EP 2 248 982 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.01.2015 Patentblatt 2015/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.05.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Kopplungselement für Fensterrahmen, Fassaden oder dergleichen
Coupling element for window frames, facades or similar
Elément de couplage pour cadres de fenêtres, façades ou analogues
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
07.05.2009 DE 202009006567 U 07.08.2009 DE 102009036535 10.09.2009 DE 102009040720 24.08.2009 DE 102009038396 21.09.2009 DE 102009042015
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.11.2010 Patentblatt 2010/45 |
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Patentinhaber: Over, Christa |
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53909 Zülpich (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Over, Helmut
53909 Zülpich (DE)
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| (74) |
Vertreter: Castell, Klaus |
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Patentanwaltskanzlei
Liermann - Castell
Willi-Bleicher-Strasse 7 52353 Düren 52353 Düren (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 209 453 DE-A1- 19 855 966 US-A- 5 544 457
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DE-A1- 10 156 898 DE-U1- 9 207 578
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Kopplungselement für Fensterrahmen, Fassaden oder dergleichen.
Insbesondere betrifft die Erfindung ein Kopplungselement zur Anordnung zwischen zwei
Profilen benachbarter Blendrahmen, insbesondere Kunststoff-Fenstern und -Türen. Derartige
Kopplungselemente sind beispielsweise aus der
DE 20 304 167 U1, der
DE 198 55 966 A1 und der
DE 101 56 898 A1 bekannt.
[0002] Des weiteren ist aus der
DE 92 07 578 U1 ein Kopplungselement mit allen Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 offenbart.
[0003] Kopplungselemente halten Blendrahmen zusammen. Sie müssen daher besonderen statischen
Anforderungen genügen. Darüber hinaus ist ein wichtiger Aspekt die Abdichtung zwischen
Kopplungselement und Blendrahmen. Letztlich muss auch der Wärmeübergang im Bereich
zwischen den Blendrahmen und von der Fassadenaußenseite zur Fassadeninnenseite minimal
gehalten werden.
[0004] Daraus ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an ein Kopplungselement. Der Erfindung
liegt die Aufgabe zu Grunde derartige Kopplungselemente weiterzubilden.
[0005] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des karakterisierenden Teils von Anspruch 1
gelöst.
[0006] Nach einem ersten Aspekt der Erfindung wird diese Aufgabe mit einem gattungsgemäßen
Kopplungselement gelöst, das eine hinterschnittene Nut für eine Dichtung mit einem
Rastfuß aufweist.
[0007] Die Befestigung der Dichtung mittels eines Rastfußes in einer hinterschnittenen Nut
führt dazu, dass die Dichtung auch dann sicher am Kopplungselement befestigt ist,
wenn keine Klebeverbindung vorgesehen wird. Sie hält auch auf verschmutzten Oberflächen
und sie ist einfach anzubringen, indem der Rastfuß in die hierfür vorgesehene hinterschnittene
Nut hineingedrückt wird. Dies erlaubt ein manuelles als auch ein automatisches Anbringen
der Dichtung in der Nut.
[0008] Es ist vorgesehen, dass die Nut in einem Aluminiumteil oder einem Stahblechteil ausgebildet
ist. In einem Aluminiumteil kann als Teil des Kopplungselementes insbesondere bei
der Verwendung eines Stranggussteils auf einfache Art und Weise eine hinterschnittene
Nut vorgesehen sein.
[0009] Ein Stahlblech hat gegenüber einem Aluminium-teil eine schlechtere Wärmeleitfähigkeit
und eignet sich daher besonders gut zur Herstellung eines Kopplungselementes in wärmeisolierenden
Fassaden. Ein spezieller Walzvorgang ermöglicht es die hinterschnittene Nut im Kopplungselement
vorzusehen.
[0010] Insbesondere bei der Verwendung von Stahlblechteilen wird vorgeschlagen, dass das
Kopplungselement Blechteile aufweist, die formschlüssig, vorzugsweise hakenartig,
miteinander verbunden sind. Hierdurch wird das Herstellungsverfahren vereinfacht und
der Wärmeübergang reduziert. Die formschlüssige Verbindung von Blechteilen miteinander
oder mit einem Isolationskörper ist auch unabhängig von der speziellen Ausbildung
der Nut erfindungswesentlich.
[0011] Eine weitere Reduktion des Wärmeübergangs, insbesondere von der Innenseite der Fassade
zur Außenseite der Fassade wird dadurch erzielt, dass das Kopplungselement eine Wärmeflussbarriere
aufweist. Eine Wärmeflussbarriere wird beispielsweise dadurch erzielt, dass ein äußeres
Teil des Kopplungselementes mit einem wärmeisolierenden mittleren Teil verbunden wird
und dieses mittlere Teil mit einem inneren Teil des Kopplungselementes verbunden ist.
Das mittlere Teil kann dabei ein Kunststoffteil sein. Besonders bevorzugt wird ein
glasfaserverstärktes Kunststoffteil verwendet.
[0012] Vorteilhaft ist es, wenn die Wärmeflussbarriere einen Hohlkörper aufweist. Der Hohlkörper
verbindet eine gute Stabilität mit einer guten Wärmeisolation. Dieser Hohlkörper wird
vorzugsweise aus einem Kunststoffteil gebildet.
[0013] Alternativ oder kumulativ wird vorgeschlagen, dass die Wärmeflussbarriere durch Löcher
in einem Bereich zwischen einem einer Rahmeninnenseite zugewandeten Teil und einem
einer Rahmenaußenseite zugewandten Teil ausgebildet ist.
[0014] Eine besondere Ausführungsform sieht vor, dass die Wärmeflussbarriere formschlüssig
im Kopplungselement gehalten ist. Hierzu wird bei einem Aluminiumteil vorzugsweise
eine hinterschnittene Nut vorgesehen und bei einem Blechteil wird das Blech vorzugsweise
derart geformt, dass sich eine vorzugsweise hinterschnittene Nut ergibt, über die
eine beispielsweise als Kunststoffteil ausgebildete Wärmeflussbarriere formschlüssig
gehalten werden kann.
[0015] Insbesondere zur Befestigung einer Abdeckung, wie beispielsweise einer PVC-Abdeckung
wird vorgeschlagen, dass das Kopplungselement einen Spalt mit einer strukturierten
Oberfläche aufweist. Dies ermöglicht es, einen Dorn oder einen Steg einer Abdeckung
in den Spalt einzuschieben und dort sicher zu halten. Gerade bei langen Stegen und
langen Spalten reicht die Spannung zwischen den Schenkeln des Steges oftmals nicht
aus, um die Abdeckung sicher zu halten. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass durch
eine einfach Strukturierung der Oberfläche im Spalt die Befestigung einer Abdeckung
deutlich verbessert werden kann. Gerade eine PVC- oder Kunststoffabdeckung kann dadurch
besonders gut zwischen den Schenkeln eines aus Blech geformten Profils gehalten werden.
[0016] Vorteilhaft ist es hierbei, wenn der Spalt Längskerben aufweist, die in Richtung
der Längserstreckung des Kopplungselementes verlaufen. Die Struktur verläuft somit
quer zur Einsteckrichtung einer Abdeckung und sie kann während des Walzprozesses einfach
im Profil vorgesehen werden.
[0017] Besonders vorteilhaft hat sich erwiesen, wenn der Spalt zwischen Blechflächen ausgebildet
ist und die Tiefe der Struktur weniger als halb so groß ist wie die Dicke eines Blechs
auf dem die Struktur angeordnet ist. Es reichen somit kleinere Zacken innerhalb der
Struktur auf dem Blech aus, um eine Abdeckung sicher im Spalt zu halten. Die Struktur
hat beispielsweise eine Tiefe zwischen 0,1 und 2 mm.
[0018] Die Ausbildung des Spaltes mit einer speziellen Struktur ist auch unabhängig von
den übrigen Merkmalen der Erfindung erfindungswesentlich.
[0019] Eine besonders günstige Ausbildung der Dichtung sieht vor, dass die Dichtung aus
einem härteren Material für den Rastfuß und einem weicheren Material coextrudiert
ist. Dies ermöglicht eine generell weiche Ausbildung der Dichtung und gleichzeitig
eine besonders sichere Verankerung der Dichtung in der hinterschnittenen Nut mittels
des härter ausgebildeten Rastfußes.
[0020] Die Erfindung sieht vor, dass die Dichtung eine Nut aufweist. Diese Nut kann der
Verbindung mit den angrenzenden Blendprofilen dienen.
[0021] Die Erfindung sieht weiterhin vor, dass die Dichtung über eine Nut-Feder-Verbindung
mit dem Kopplungselement verbunden ist. Die Dichtung kann dann über die Nut-Feder-Verbindung
an einem Steg des Kopplungselementes gehalten und positioniert werden, während eine
besonders feste Verbindung der Dichtung mit einem weiteren Teil des Kopplungselementes
durch den Rastfuß gebildet wird.
[0022] Eine spezielle Ausführungsform der Dichtung sieht vor, dass eine Nut der Dichtung
der hinterschnittenen Nut gegenüberliegt. Die Nuten haben somit entgegengesetzt gerichtete
Öffnungen um eine optimale Verbindung zwischen der Dichtung und den übrigen Teilen
des Kopplungselementes zu gewährleisten.
[0023] Eine optisch und technisch vorteilhafte Ausführungsvariante sieht vor, dass das Kopplungselement
eine Abdeckung mit einer Hohlkammer für stehende Luft aufweist, wobei die Hohlkammer
im Querschnitt einen Spalt mit einer Breite von weniger als 3 mm und vorzugsweise
von weniger als 2 mm aufweist. Eine derartige Abdeckung ist in der Regel als PVC-Abdeckung
ausgebildet. Der Spalt liegt vorzugsweise Quer zur Längserstreckung des Kopplungselements.
Insbesondere wenn die Abdeckung als Kunststoffstrangpressprofil ausgebildet ist, erstrecken
sich derartige Spalte zur Wärmedämmung entlang mindestens einer Außenseite des Profils.
[0024] Vorteilhafte Ausführungsformen derartiger Kopplungselemente sind in der Zeichnung
dargestellt. Die Zeichnung zeigt jeweils einen Querschnitt durch ein sich längserstreckendes
Kopplungselement, das entweder Aluminiumstrangpressprofile oder gewalzte Blechprofile
aufweist.
[0025] Es zeigt
- Figur 1
- ein Kopplungselement zwischen zwei Blendrahmenprofilen,
- Figur 2
- ein Kopplungselement gemäß Figur 1 jedoch mit verstärkten Trägern,
- Figur 3
- einen vergrößerten Ausschnitt aus Figur 2,
- Figur 4
- unterschiedlich dimensionierte Kopplungselemente aus Aluminium,
- Figur 5
- Kopplungselemente aus Aluminium mit Stahlblechverlängerung,
- Figur 6
- ein Kopplungselement aus Aluminium mit Stahlblechverlängerung eingebaut zwischen zwei
Blendrahmenprofilen,
- Figur 7
- ein Kopplungselement aus Aluminium mit Stahlverlängerung in anderer Dimensionierung,
- Figur 8
- ein Kopplungselement aus Stahlblech,
- Figur 9
- einen vergrößerten Ausschnitt aus Figur 8,
- Figur 10
- unterschiedliche Ausführungsformen von Kopplungselementen aus Stahlblech,
- Figur 11
- ein Kopplungselement aus Stahlblech eingebaut zwischen zwei Blendrahmenprofilen,
- Figur 12
- ein Kopplungselement ähnlich dem aus Figur 11 in verkleinerter Dimensionierung,
- Figur 13
- unterschiedliche Ausführungsformen von Kopplungselementen aus Stahlblech,
- Figur 14
- ein Kopplungselement aus Stahlblech mit einem Isolationskörper,
- Figur 15
- ein Kopplungselement ähnlich dem in Figur 14 mit Dehnplatten,
- Figur 16
- ein verstärktes Kopplungselement ähnlich dem in Figur 15,
- Figur 17
- unterschiedliche Ausführungsformen von Kopplungselementen aus Stahlblech mit Isolationskörper,
- Figur 18
- ein Kopplungselement aus Stahlblech mit Isolationskörper eingebaut zwischen zwei Blendrahmenprofilen,
- Figur 19
- ein Kopplungselement ähnlich dem in Figur 18
- Figur 20
- ein zu einem Kopplungselement gebogenes Stahlblech ohne Dichtung,
- Figur 21
- eine Seitenansicht eines Kopplungselementes wie es in Figur 20 gezeigt ist,
- Figur 22
- ein Kopplungselement aus Stahlblech mit hakenartig miteinander verbundenen Blechteilen,
- Figur 23
- eine verlängerte Ausführungsform eines Kopplungselementes ähnlich Figur 22,
- Figur 24
- ein Kopplungselement aus Stahlblech eingebaut zwischen zwei Blendrahmenprofilen,
- Figur 25 e
- in Kopplungselement aus Stahlblech mit Zackenstruktur im Spalt und eingesetztem Abdeckungsdorn
und
- Figur 26
- ein Kopplungselement aus Stahlblech mit Zackenstruktur und eingeschraubter Schraube.
[0026] Das in Figur 1 gezeigte Kopplungselement 1 verbindet zwei Blendrahmenprofile 2 und
3. Hierzu werden Schrauben 4, 5 jeweils durch das Kopplungselement in das Profil eines
der Blendrahmen 2, 3 geschraubt. Die Blendrahmenprofile haben Verstärkungen 6, 7,
8 und 9, die sich in Längsrichtung der Schrauben und quer zum Kopplungselement erstrecken.
[0027] Das Kopplungselement besteht im Wesentlichen aus einem ersten Aluminiumstrangpressteil
10, einem zweiten Aluminiumstrangpressteil 11 und einem dazwischen angeordneten Isolationskörper
12. Die Aluminiumstrangpressteile haben mittig einen Spalt 13, 14, der zur Aufnahme
eines Doms oder einer Schraube zur Befestigung einer Abdeckung 15, 16 dient. Über
eine hinterschnittene Nut 17, 18 halten die Strangpressprofile 10, 11 formschlüssig
den Isolationskörper 12.
[0028] Dieser Isolationskörper 12 ist aus Kunststoff hergestellt und weist Hohlräume 19,
20, 21 zur Isolationsoptimierung auf. Zur Erhöhung der Stabilität kann der Kunststoff
glasfaserverstärkt sein.
[0029] Zumindest auf einer Seite des Kopplungselements 1 ist eine quer zu den Spalten 13
und 14 verlaufende Nut 22, 23 im Aluminiumteil 11 vorgesehen. Die gegenüberliegenden
Nuten 22 und 23 dienen der Aufnahme einer Dichtung 24, 25. Die Dichtung hat einen
verstärkt ausgebildeten Dichtfuß 26, 27 und einen damit vorzugsweise coextrudiert
verbundenen im Querschnitt hakenförmig ausgebildeten weicheren Dichtbereich 28, 29.
Dieser hakenförmige Dichtbereich 28, 29 weist jeweils eine Nut 30, 31 auf, die über
einen Steg 32, 33 gestülpt ist.
[0030] Die Dichtungen 24, 25 können somit über die Stege 32 und 33 leicht positioniert werden
und die Dichtfüße 26 und 27 sorgen für einen sicheren Halt in vorzugsweise hinterschnittenen
Nuten 22 und 23 des Aluminiumteils 11.
[0031] Die Ausbildung des Kopplungselementes aus einem Isolationskörper 12 und Aluminiumteilen
10, 11 ermöglicht unterschiedlichste Ausführungsformen von Kopplungselementen für
unterschiedliche Einsatzgebiete. Ausführungsbeispiele sind in den Figuren 4 bis 7
gezeigt. Hierbei zeigen die Figuren 5 bis 7, dass das Aluminiumteil auf einfache Art
und Weise durch ein gebogenes Blechteil 34, 35 verlängert werden kann. Dies ermöglicht
weitere Ausführungsformen und dient der Reduktion des Wärmeübergangs.
[0032] Unterschiedliche Ausführungsformen von Kopplungselementen aus Stahl sind in den Figuren
8 bis 13 gezeigt. Hierbei werden jeweils zwei unterschiedlich geformte Stahlbleche
36, 37 an der Stelle 38 miteinander verbunden. Dabei entstehen Spalten 39, 40 zur
Aufnahme eines Doms oder einer Schraube für die Befestigung einer Abdeckung 41, 42.
[0033] Für die Aufnahme von Dichtungen 43, 44 sind die Stahlbleche derart geformt, dass
Nuten 45, 46 zur Aufnahme eines Dichtfußes 47, 48 der Dichtungen 43, 44 entstehen.
Lochungen, Prägungen 49 oder partielle Querschnittsreduktionen dienen der Befestigung
und insbesondere der Verringerung des Wärmedurchgangs. Spezielle Einprägungen 50 am
Spalt 51 können den Halt eines Doms 52 oder einer Schraube (nicht gezeigt) verbessern.
[0034] Weitere Dimensionierungen von Kopplungselementen aus Stahl zeigen die Figuren 10
und 13. Die Verlängerung eines Kopplungselementes 53 durch ein in den Spalt 54 eingeschobenes
weiteres Stahlblechprofil 55 ist in den Figuren 11 und 12 gezeigt.
[0035] Kopplungselemente aus zwei Stahlblechprofilen 56 und 57 mit einem Isolationskörper
58 sind in den Figuren 14 bis 17 gezeigt. Hierbei wird der Isolationskörper 58 formschlüssig
in einer im Blechprofil geformten hinterschnittenen Nut gehalten.
[0036] Der Einbau eines derartigen Kopplungselementes 59 zwischen zwei Blendrahmenprofilen
60 und 61 ist in Figur 18 gezeigt. Eine leicht geänderte Dimensionierung eines derartigen
Kopplungsprofils zeigt die Figur 19.
[0037] Einen besonders einfachen Aufbau eines Kopplungselementes 62 zeigt die Figur 20.
Hier sind zwei Stahlbleche 63 und 64 miteinander verbunden, so dass zwei Spalten 65,
66 und zwei Schraubenaufnahmen 67, 68 entstehen. Längsbohrungen 69, 70 dienen als
Befestigungslochungen und als Lochungen 71 zur Reduktion der Wärmeleitfähigkeit. Hierbei
eignen sich vor allem Querschnittsreduktionen durch Lochungen und/oder Lochreihen
im Versatz (Langlöcher) um die Wärmeleitfähigkeit zu reduzieren.
[0038] Die spezielle Ausformung des Blechs an einem Ende ermöglicht die Ausbildung von Nuten
72, 73 zur Aufnahme von Dichtungen (nicht gezeigt).
[0039] Die Figuren 22 bis 24 zeigen, wie durch eine spezielle Formgebung der Bleche 74 und
75 hakenartige Verbindungen 76 und 77 ausgebildet werden können, während Lochungen
78, 79 der Reduktion der Wärmeleitfähigkeit dienen und als Schraubkanäle verwendet
werden können.
[0040] Das Kopplungsprofil in den Figuren 22 bis 24 weist Abdeckungen als Abdeckkappen auf,
die im Schnitt einen schmalen länglichen Spalt aufweisen. Dieser Spalt ist so schmal
ausgebildet, dass im Spalt die Luftzirkulation minimiert ist, so dass der Spalt besonders
gute Wärmedämmeigenschaften hat. In der Praxis liegt die Dicke des Spaltes bei weniger
als 2 mm und die Länge des Spaltes erstreckt sich parallel zur Außenseite der Kappe.
[0041] Die Figur 24 zeigt den Einbau eines derartigen Profils 80 zwischen zwei Blendrahmenprofilen
81 und 82 unter Zwischenschaltung von Dehnplatten 83.
[0042] Die Befestigung eines Doms 84 oder einer Schraube 85 kann durch einen Zackenstruktur
86 innerhalb eines Spalts 87 eines Kopplungselementes 88 verbessert werden. Hierzu
ist die Zackenstruktur 86 als Riffelung quer zur Erstreckung des Spaltes 87 ausgebildet.
Dies erleichtert sowohl den Halt eines Doms, der vorzugsweise ebenfalls gezackt strukturiert
ist, als auch einer Schraube 85. Dies ist vor allem bei besonders langen Spalten 87
sinnvoll, bei denen die Vorspannung der Blechteile nicht mehr ausreicht, um die Schraube
oder einen Dorn sicher zu halten.
1. Kopplungselement (1) zur Verbindung von zwei Blendrahmenprofilen (2, 3) für Fensterrahmen,
Fassaden oder dergleichen, mit einem Stahlblech- oder Aluminiumteil (10, 11) und mit
einer Dichtung (24, 25), wobei das Stahlblech- oder Aluminiumteil (10, 11) eine hinterschnittene
Nut (22, 23) und die Dichtung (24, 25) einen Rastfuß (26, 27) aufweist, der in der
hinterschnittenen Nut (22, 23) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (24, 25) einen Dichtbereich (28, 29) mit einer Nut (30, 31) aufweist,
die über einen Steg (32, 33) des Stahlblech- oder Aluminiumteils (10, 11) gestülpt
ist, der in ein Blendrahmenprofil (2, 3) ragen kann.
2. Kopplungselement nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (24, 25) aus einem härteren Material für den Rastfuß (26, 27) und einem
weicheren Material coextrudiert ist.
3. Kopplungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Nut (22, 23) der Dichtung (24, 25) der hinterschnittenen Nut (22, 23) im Stahlblech-
oder Aluminiumteil (10, 11) gegenüberliegt.
4. Kopplungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es Blechteile aufweist, die formschlüssig, vorzugsweise hakenartig miteinander verbunden
sind.
5. Kopplungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Wärmeflussbarriere (12) aufweist.
6. Kopplungselement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeflussbarriere (12) einen Hohlkörper aufweist.
7. Kopplungselement nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeflussbarriere (12) formschlüssig im Kopplungselement (1) gehalten ist.
8. Kopplungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Spalt (39, 40) mit einer strukturierten Oberfläche aufweist.
9. Kopplungselement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt (39, 40) Längskerben aufweist, die in Richtung der Längserstreckung des
Kopplungselementes verlaufen.
10. Kopplungselement nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt (39, 40) zwischen Blechflächen ausgebildet ist und die Tiefe der Struktur
wenigstens halb so groß ist, wie die Dicke eines Blechs auf dem die Struktur angeordnet
ist.
11. Kopplungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Abdeckung mit einer Hohlkammer für stehende Luft aufweist, wobei die Hohlkammer
im Querschnitt einen Spalt (39, 40) mit einer Breite von weniger als 3 mm und vorzugsweise
von weniger als 2 mm aufweist.
1. A coupling element (1) for connecting two frame profiles (2, 3) for window frames,
façades or the like, having a sheet steel or aluminium part (10, 11) and having a
seal (24, 25), the sheet steel or aluminium part (10, 11) having an undercut groove
(22, 23) and the seal (24, 25) having a latching foot (26, 27), which is arranged
in the undercut groove (22, 23),
characterised in that
the seal (24, 25) has a sealing region (28, 29) having a groove (30, 31), which fits
over a web (32, 33) of the sheet steel or aluminium part (10, 11), which web can project
into a frame profile (2, 3).
2. The coupling element according to Claim 1, characterised in that the seal (24, 25) is coextruded from a harder material for the latching foot (26,
27) and a softer material.
3. The coupling element according to any one of the preceding claims, characterised in that a groove (22, 23) in the seal (24, 25) lies opposite the undercut groove (22, 23)
in the sheet steel or aluminium part (10, 11).
4. The coupling element according to any one of the preceding claims, characterised in that it has sheet metal parts, which are connected to each other in a form-fitting, preferably
hook-like manner.
5. The coupling element according to any one of the preceding claims, characterised in that it has a heat flow barrier (12).
6. The coupling element according to Claim 5, characterised in that the heat flow barrier (12) has a hollow body.
7. The coupling element according to Claim 5 or 6, characterised in that the heat flow barrier (12) is held in the coupling element (1) in a form-fitting
manner.
8. The coupling element according to any one of the preceding claims, characterised in that it has a gap (39, 40) with a structured surface.
9. The coupling element according to Claim 8, characterised in that the gap (39, 40) has longitudinal notches, which run in the direction of the longitudinal
extent of the coupling element.
10. The coupling element according to either of Claims 8 or 9, characterised in that the gap (39, 40) is formed between sheet metal faces and the depth of the structure
is at least half the thickness of a metal sheet on which the structure is arranged.
11. The coupling element according to any one of the preceding claims, characterised in that it has a cover having a hollow chamber for stationary air, wherein the hollow chamber
has in cross section a gap (39, 40) with a width of less than 3 mm and preferably
of less than 2 mm.
1. Élément d'accouplement (1) pour l'assemblage de deux profilés de cadre dormant (2,
3) pour des cadres de fenêtre, des façades ou similaires, avec une partie en aluminium
ou en tôle d'acier (10, 11) et avec un joint d'étanchéité (24, 25), dans lequel la
partie en aluminium ou en tôle d'acier (10, 11) comporte une rainure contre-dépouillée
(22, 23) et le joint d'étanchéité (24, 25) comporte un pied d'encliquetage (26, 27)
agencé dans la rainure contre-dépouillée (22, 23), caractérisé en ce que le joint d'étanchéité (24, 25) comporte une région d'étanchéité (28, 29) avec une
rainure (30, 31) disposée par-dessus une âme (32, 33) de la partie en aluminium ou
en tôle d'acier (10, 11), laquelle peut faire saillie dans un profilé de cadre dormant
(2, 3).
2. Élément d'accouplement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le joint d'étanchéité (24, 25) est coextrudé à partir d'un matériau plus dur pour
le pied d'encliquetage (26, 27) et d'un matériau plus souple.
3. Élément d'accouplement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une rainure (22, 23) du joint d'étanchéité (24, 25) est opposée à la rainure contre-dépouillée
(22, 23) dans la partie en aluminium ou en tôle d'acier (10, 11).
4. Élément d'accouplement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il comporte des parties en tôle reliées les unes aux autres par complémentarité de
forme, de préférence à la façon de crochets.
5. Élément d'accouplement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il comporte une barrière de flux thermique (12).
6. Élément d'accouplement selon la revendication 5, caractérisé en ce que la barrière de flux thermique (12) comporte un corps creux.
7. Élément d'accouplement selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que la barrière de flux thermique (12) est maintenue par complémentarité de forme dans
l'élément d'accouplement (1).
8. Élément d'accouplement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il comporte une fente (39, 40) avec une surface structurée.
9. Élément d'accouplement selon la revendication 8, caractérisé en ce que la fente (39, 40) comporte des entailles longitudinales s'étendant dans la direction
de l'étendue longitudinale de l'élément d'accouplement.
10. Élément d'accouplement selon l'une des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que la fente (39, 40) est formée entre des surfaces de tôle, et la profondeur de la structure
mesure au moins la moitié de l'épaisseur d'une tôle sur laquelle est agencée la structure.
11. Élément d'accouplement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il comporte un recouvrement avec une cavité pour l'air stagnant, dans lequel la cavité
présente une fente (39, 40) avec une largeur inférieure à 3 mm et de préférence inférieure
à 2 mm dans la section transversale.
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