[0001] Die Erfindung betrifft eine Fassade, insbesondere Glasfassade, die ein Trägerprofil,
das mit einer Schraubnut versehen ist, und wenigstens zwei Glaselemente, die durch
einen Zwischenraum voneinander getrennt sind, umfasst. Mittels eines Halters, der
in dem Zwischenraum angeordnet ist, sind die Glaselemente an dem Trägerprofil befestigt.
In dem Zwischenraum ist ferner eine Isolierleiste angeordnet, die mit der Schraubnut
verbunden ist. Eine Dichtung, die den Zwischenraum abdichtet, ist auf der der Schraubnut
abgewandten Seite der Isolierleiste mit dieser verbunden.
[0002] In
WO 2004/063517 A2 wird eine Fassade beschrieben, die eine Vielzahl an Glaselementen umfasst, welche
mit Hilfe von Glashaltern mit einem Profil verbunden sind. Jedes der Glaselemente,
welches aus zwei Glasscheiben besteht, die durch einen Abstandhalter voneinander getrennt
sind, weist längs seiner Stirnfläche einen Kanal auf. Das Profil umfasst ferner eine
Schraubnut, in die eine Isolierleiste eingefügt ist. Die Isolierleiste weist in gewissen
Abständen Unterbrechungen auf, damit der Glashalter an der Schraubnut befestigt werden
kann. Der Glashalter ist drehbar angeordnet, damit er mit zum Profil parallel ausgerichteten
Haltearmen auf diesem angebracht werden kann, um dann über eine 90°-Drehung so positioniert
zu werden, dass die Haltearme in die Kanäle der Glaselemente eingreifen. Dadurch ist
auch eine nachträgliche Montage bei festgelegten Glaselementen möglich. An der Isolierleiste
ist, in der an der vom Profil abgewandten Seite, eine Nut vorgesehen. Entsprechend
ist an der dem Profil abgewandten Seite des Glashalters eine Nut angeordnet. Eine
sich über den Glashalter und die Isolierleiste erstreckende durchgängige Dichtung
wird in der Nut der Isolierleiste und der Nut des Glashalters zwischen den benachbarten
Flächenelementen festgelegt.
[0003] Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, eine Fassade zu schaffen, die sich durch eine hohe Wärmedämmung auszeichnet.
[0004] Diese Aufgabe wird durch eine Fassade gemäß Anspruch 1
gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung werden in den Ansprüchen 2 bis 19 definiert.
[0005] Die erfindungsgemäße Fassade weist in dem durch zwei Glaselemente abgegrenzten Zwischenraum
eine sich in einer Längsrichtung erstreckende Isolierleiste auf, welche vorzugsweise
mit einer Schraubnut des Trägerprofils verbunden ist. Eine Dichtung ist mit der Isolierleiste
verbunden und dichtet den Zwischenraum ab. Die Isolierleiste ist mit einer Aussparung
versehen, in welche ein Halter aufgenommen ist. Dadurch erstreckt sich die Isolierleiste
entlang des Zwischenraums auch im Bereich des Halters. Die durchgängig verlaufende
Isolierleiste stellt eine hohe Wärmedämmung sicher.
[0006] Bevorzugt setzt sich die Isolierleiste aus Isolierbrücken und Isolierstegen zusammen.
Dabei ist eine Isolierbrücke mit der Aussparung versehen und im Bereich des Halters
in dem Zwischenraum angeordnet. Der Isoliersteg ist außerhalb des Bereichs des Halters
in dem Zwischenraum angeordnet. Dies hat den Vorteil, dass zur Befestigung eines Glaselements
die Anzahl und Position der Halter variabel gestaltet werden kann und dabei eine hohe
Qualität der Wärmedämmung erzielt wird.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist die Isolierbrücke eine erste Wange
und eine zweite Wange auf, die in Längsrichtung durch die Aussparung voneinander beabstandet
sind. Weiterhin umfasst die Isolierbrücke eine Basis, welche die erste Wange und die
zweite Wange miteinander verbindet. Bevorzugt erstreckt sich die Aussparung in einer
zu der Längsrichtung orthogonalen Querrichtung bis zur Basis. Dabei ist die Aussparung
derart ausgestaltet, dass sie zur Aufnahme eines oder mehrerer am Trägerprofil befestigten
Halter geeignet ist.
[0008] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist die Basis mit einer Nut versehen,
welche zur Aufnahme der Dichtung dient. Die Nut gewährleistet eine einfache Montage
der Dichtung.
[0009] Zweckmäßig sind die Wangen ebenfalls mit einer Nut versehen, die mit der Nut der
Basis fluchtet und an der die Dichtung befestigt ist. Durch diese Ausgestaltung ist
das sichere Anbringen der Dichtung längs der Isolierbrücke möglich. Gemäß einer weiteren
bevorzugten Ausführungsform sind die Wangen jeweils mit einer Hohlkammer versehen,
wodurch die isolierenden Eigenschaften der Isolierbrücke weiter verbessert werden.
[0010] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist die Isolierbrücke in der Schraubnut
formschlüssig aufgenommen. Dabei kann die Isolierbrücke auf der dem Trägerprofil zugewandten
Seite einen Zapfen aufweisen, der in die Schraubnut des Trägerprofils kraftschlüssig
und/oder formschlüssig eingreift. Bevorzugt kann die Isolierbrücke wenigstens einen
Führungsarm aufweisen, der außen an der Schraubnut anliegt. Dabei weist die Schraubnut
vorzugsweise wenigstens eine Rille auf, und der Führungsarm ist mit einem Vorsprung
versehen, der kraftschlüssig und/oder formschlüssig in die Rille eingreift. In diesen
möglichen Ausgestaltungen erleichtert der Zapfen das richtige Ausrichten einer Isolierbrücke
an der Schraubnut des Trägerprofils, und ein einfaches und sicheres Anbringen der
Isolierbrücke wird ermöglicht.
[0011] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform grenzt der Isoliersteg in Längsrichtung
an den Wangen an. Bevorzugt können der Isoliersteg und die Wangen den gleichen Querschnitt
aufweisen. Dadurch ist analog zur Isolierbrücke ebenfalls ein einfaches und sicheres
Anbringen des Isolierstegs möglich. Außerdem weist der Isoliersteg dadurch ähnliche
isolierende Eigenschaften wie die Isolierbrücke auf. Damit ist ebenfalls gewährleistet,
dass die außenseitig angebrachte Nut eines an einer Isolierbrücke angrenzenden Isolierstegs
in die Nut der Isolierbrücke fluchtet.
[0012] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung weist die außenseitig angebrachte Dichtung
ein Einrastelement auf, das in die Nut der Isolierleiste eingreift, wobei vorzugsweise
das Einrastelement einen Hohlraum und wenigstens einen Rastzapfen umfasst. Zweckmäßig
kann die Dichtung wenigstens eine Dichtlippe aufweisen, die vorzugsweise mit einer
Dichtfahne versehen ist. Die Dichtfahne liegt an einer Stirnfläche des Glaselements
an. Der Hohlraum ist im Bereich des Einrastelements angeordnet und ermöglicht ein
leichtes Anbringen der Dichtung an der Isolierleiste, indem sie die Nachgiebigkeit
des Einrastelements erhöht, welches somit einfach in der Nut angebracht werden kann.
Das Einrastelement weist wenigstens einen Rastzapfen auf, welcher in der Nut der Isolierleiste
aufgenommen wird und somit das Herausziehen der Dichtung erschwert.
[0013] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung weist der Halter zur Befestigung der
Glaselemente einen Haltearm auf, der vorzugsweise aus einem dünnen Steg und einem
verdickten Kopf gebildet ist. Weiterhin können die Glaselemente jeweils eine Stirnfläche
und eine Seitenfläche aufweisen, wobei im Bereich der Stirnfläche ein Kanal vorgesehen
ist, in welchen der Haltearm eingreift. Durch diese Ausgestaltung der Halter wird
an dem Haltearm eine linienförmige Anlagefläche geschaffen, welche entlang des Kanals
der Isolierglasscheibe diese an dem Trägerprofil festhält. Diese Ausgestaltung hat
den Vorteil, dass ein gewisser Toleranzausgleich stattfinden kann, beispielsweise
wenn das Glaselement in Folge von Druck oder Wärmebelastung sich etwas verschwenkt
oder bewegt.
[0014] Von Vorteil ist es, den Halter mit einer Öffnung zu versehen, die geeignet ist, eine
Schraube zur Befestigung des Halters an der Schraubnut aufzunehmen. Bevorzugt kann
der Halter eine Vertiefung aufweisen, die geeignet ist, einen Kopf der Schraube aufzunehmen.
Durch die durchgängige Ausgestaltung der Schraubnut kann der Halter variabel in Längsrichtung
des Trägerprofils angeordnet werden, da die Schrauben sich an einer beliebigen Stelle
der Schraubnut eindrehen lassen.
[0015] Zweckmäßig weist der Halter eine Auflagefläche auf, die auf der Schraubnut aufsitzt,
wobei vorzugsweise die Auflagefläche mit wenigstens einem Vorsprung versehen ist,
der die Schraubnut außen umgreift. Dabei dienen die Auflagefläche und der Vorsprung
als Zentrierhilfe, womit eine einfache Befestigung des Halters an der Schraubnut gewährleistet
ist.
[0016] Einzelheiten und weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles. In den das Ausführungsbeispiel
lediglich schematisch darstellenden Zeichnungen veranschaulichen im Einzelnen:
- Fig. 1
- eine Explosionsdarstellung der erfindungsgemäßen Fassade;
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Fassade;
- Fig. 3
- einen Schnitt gemäß der Linie III-III in Fig. 1;
- Fig. 4
- einen Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Fig. 2;
- Fig. 5
- eine vergrößerte Darstellung des in Fig. 3 mit V gekennzeichne- ten Bereichs;
- Fig. 6
- eine vergrößerte Darstellung des in Fig. 4 mit VI gekennzeich- neten Bereichs;
- Fig. 7
- eine Seitenansicht einer Isolierbrücke;
- Fig. 8
- einen Schnitt gemäß der Linie VIII-VIII in Fig. 7;
- Fig. 9
- eine Seitenansicht einer Dichtung;
- Fig. 10
- eine Draufsicht auf einen Halter;
- Fig. 11
- eine Seitenansicht des Halters gemäß Fig. 10 und
- Fig. 12
- eine weitere Seitenansicht des Halters gemäß Fig. 10.
[0017] Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Fassade ist als Glasfassade 10 ausgestaltet und
umfasst ein Trägerprofil 20, das mit einer Schraubnut 21 versehen ist; wenigstens
zwei Glaselemente 30a, 30b, die durch einen Zwischenraum 31 voneinander getrennt sind
und die eine Stirnfläche 33 und eine Seitenfläche 34 aufweisen; zwei Halter 40a, 40b,
mittels dem die Glaselemente 30a, 30b an dem Profil 20 befestigbar sind und der in
dem Zwischenraum 31 angeordnet ist; eine Isolierleiste 50, die in dem Zwischenraum
31 angeordnet und mit der Schraubnut 21 verbunden ist, und eine Dichtung 70, die mit
der Isolierleiste 50 verbunden ist und den Zwischenraum 31 abdichtet. Im Bereich der
Halter 40a, 40b ist die Isolierleiste 50 als Isolierbrücke 55 und außerhalb des Bereichs
der Halter 40a, 40b als Isoliersteg 57 ausgebildet. Die Isolierbrücke 55 weist eine
Aussparung 56 auf, in welcher die Halter 40a, 40b aufgenommen sind.
[0018] Die Glaselemente 30a, 30b bestehen aus zwei Scheiben 36, welche mit Hilfe eines Abstandhalters
32 beabstandet sind. Entlang der Stirnfläche 33 weisen die Glaselemente 30a, 30b einen
Kanal 35 auf, welcher durchgängig ausgebildet sein kann. In den Kanal 35 greifen die
Halter 40a, 40b ein, welche die Glaselemente 30a, 30b kraftschlüssig an dem Trägerprofil
20 befestigen.
[0019] Im Bereich der Halter 40a, 40b ist die Isolierbrücke 55 mittig entlang des Profils
20 angeordnet. Die Isolierbrücke 55 und der Isoliersteg 57 formen außenseitig eine
durchgehende Nut 62, 63, an welcher die Dichtung 70 befestigt wird.
[0020] Wie die Fig. 3 und 4 zu erkennen geben, werden die Halter 40a, 40b mit Hilfe einer
Schraube 44 an der Schraubnut 21 des Trägerprofils 20 befestigt und halten die Glaselemente
30a, 30b am Trägerprofil 20 fest, indem diese durch die Halter 40a, 40b an die außenseitig
angebrachten Dichtelemente 24 angedrückt werden. Dabei bilden die Dichtelemente 24
mit dem Trägerprofil 20 unter anderem einen Hohlraum 28, in dem eine Dichtlippe 26
an der Schraubnut 21 anliegt. Weitere Dichtlippen 25 der Dichtelemente 24 dichten
die Fassade 10 im Bereich der Scheibe 36 des Glaselements 30a, 30b ab. Weiterhin weisen
die Dichtelemente 24 drei Hohlkammern 27 auf, die, ein Zusammendrücken des Fußes erleichternd,
ein einfaches Anbringen der Dichtelemente 24 an der Schraubnut ermöglichen. Weiterhin
tragen die Hohlkammern 27 zu den isolierenden Eigenschaften der Fassadenkonstruktion
bei. Außenseitig ist die Dichtung 70 an der Nut 62, 63 der Isolierleiste 50 befestigt.
Dichtlippen 71 a, 71 b der Dichtung 70 liegen an den Stirnflächen 33 der Glaselemente
30a, 30b an und dichten den Zwischenraum 31 ab.
[0021] Wie die Fig. 5 und 6 zu erkennen geben, weist die Isolierleiste 50 Führungsarme 58
auf, an denen zwei Vorsprünge 59 sowie ein Zapfen 52 angeordnet sind. Die Vorsprünge
59 greifen in Rillen 22 des Trägerprofils 20 ein, und der Zapfen 52 dringt in eine
Nut 23 des Trägerprofils 20 ein.
[0022] Wie Fig. 7 zeigt, umfasst die Isolierbrücke 55 zwei Wangen 60a, 60b und eine Basis
61 und weist im Bereich der Halter 40a, 40b die Aussparung 56 auf, in der die Halter
40a, 40b aufgenommen werden. Die Wangen 60a, 60b weisen jeweils eine Nut 62 auf und
fluchten mit einer Nut 63 der Basis 61. Die Aussparung 56 erstreckt sich dabei in
Längsrichtung x von der ersten Wange 60a bis zur zweiten Wange 60b, und in Querrichtung
y bis zu der Nut 54.
[0023] Die Fig. 8 zeigt, dass die Isolierbrücke 55 zwei Führungsarme 58 aufweist, an welchen
jeweils ein Vorsprung 59 angeordnet ist. Die Vorsprünge 59 sind vorgesehen, um die
Isolierbrücke 55 an der Schraubnut 21 des Trägerprofils 20 zu befestigen, indem diese
in den Rillen 22 aufgenommen werden. Des Weiteren bildet die Fig. 8 den Zapfen 52
ab, welcher in der Nut 23 der Schraubnut 21 des Trägerprofils 20 aufgenommen wird.
Außenseitig ist die Nut 62, 63 angeordnet, die für die Aufnahme eines Einrastelements
75 der Dichtung 70 vorgesehen ist. Des Weiteren weist die Isolierbrücke 55 eine Hohlkammer
51 auf, welche zu verbesserten Isoliereigenschaften der Fassadenkonstruktion beiträgt.
[0024] Fig. 9 zeigt, dass die Dichtung 70 in der Mitte das Einrastelement 75 und die Dichtlippen
71 a, 71 b aufweist. Die Dichtlippen 71 a, 71 b weisen jeweils eine Dichtfahne 73
auf. Die Dichtfahnen 73 sind vorgesehen, an den Stirnflächen 33 der Glaselemente 30a,
30b anzuliegen und den Zwischenraum 31 abzudichten. Des Weiteren weist das Einrastelement
75 einen Hohlraum 72 auf, welcher mittig angeordnet ist und das Zusammendrücken des
Einrastelements 75 erleichtert, welches somit leicht in der Nut 62, 63 der Isolierleiste
50 eingebracht werden kann. Damit kann die Dichtung 70 einfach an der Isolierleiste
50 festgemacht werden. Die Rastzapfen 74, welche am Einrastelement 75 angebracht sind,
verstärken zudem die Verbindung mit der Nut 62, 63 und sichern dadurch die Dichtung
70 an der Isolierleiste 50.
[0025] Die Fig. 10, 11 und 12 zeigen diverse Ansichten des Halters 40a, 40b. Der Halter
40a, 40b weist einen Haltearm 41 auf, der aus einem Steg 42 und einem Kopf 43 besteht
und das Glaselement 30a, 30b im Bereich des Kanals 35 am Trägerprofil 20 befestigt.
Die Auflagefläche 46 und der Vorsprung 47 dienen als Zentrierhilfe und erleichtern
das Anbringen des Halters 40a, 40b an der Schraubnut 21. Des Weiteren weist der Halter
40a, 40b eine Öffnung 45 auf, durch die sich der Halter 40a, 40b anhand einer Schraube
44 an der Schraubnut 21 befestigen lässt. Dabei wird der Kopf der Schraube 44 in der
Vertiefung 48 aufgenommen, welche an der dem Profil 20 abgewandten Seite des Halters
40a, 40b angeordnet ist.
[0026] Die zuvor beschriebene Ausführungsform einer Glasfassade 10 zeichnet sich durch eine
hohe Wärmedämmung aus. Grund hierfür ist vor allem, dass sich die Isolierleiste 50
durchgängig durch den Zwischenraum 31 erstreckt. Die funktionelle Gliederung der Isolierleiste
50 in eine Isolierbrücke 55 und einen Isoliersteg 57 stellt nicht zuletzt eine einfache
und praxisgerechte Montage sicher.
Bezugszeichenliste
[0027]
- 10
- Glasfassade
- 20
- Trägerprofil
- 21
- Schraubnut
- 22
- Rille
- 23
- Nut
- 24
- Dichtelement
- 25
- Dichtlippen
- 26
- Dichtlippe
- 27
- Hohlkammer
- 28
- Hohlraum
- 30a
- Glaselement
- 30b
- Glaselement
- 31
- Zwischenraum
- 32
- Abstandhalter
- 33
- Stirnfläche
- 34
- Seitenfläche
- 35
- Kanal
- 36
- Scheibe
- 40a
- Halter
- 40b
- Halter
- 41
- Haltearm
- 42
- Steg
- 43
- Kopf
- 44
- Schraube
- 45
- Öffnung
- 46
- Auflagefläche
- 47
- Vorsprung
- 48
- Vertiefung
- 50
- Isolierleiste
- 51
- Hohlkammer
- 52
- Zapfen
- 53
- Vorsprung
- 54
- Nut
- 55
- Isolierbrücke
- 56
- Aussparung
- 57
- Isoliersteg
- 58
- Führungsarm
- 59
- Vorsprung
- 60a
- Wange
- 60b
- Wange
- 61
- Basis
- 62
- Nut
- 63
- Nut
- 70
- Dichtung
- 71 a
- Dichtlippe
- 71 b
- Dichtlippe
- 72
- Hohlraum
- 73
- Dichtfahne
- 74
- Rastzapfen
- 75
- Einrastelement
- x
- Längsrichtung
- y
- Querrichtung
1. Fassade, insbesondere Glasfassade (10), umfassend:
ein Trägerprofil (20);
wenigstens zwei Glaselemente (30a, 30b), die durch einen Zwischenraum (31) voneinander
getrennt sind;
wenigstens einen Halter (40a, 40b), mittels dem die Glaselemente (30a, 30b) an dem
Trägerprofil (20) befestigbar sind und der in dem Zwischenraum (31) angeordnet ist;
eine sich in einer Längsrichtung (x) erstreckende Isolierleiste (50), die in dem Zwischenraum
(31) angeordnet und mit dem Trägerprofil (20) verbunden ist, und
eine Dichtung (70), die mit der Isolierleiste (50) verbunden ist und den Zwischenraum
(31) abdichtet;
wobei die Isolierleiste (50) mit einer Aussparung (56) versehen ist, in welcher der
Halter (40a, 40b) aufgenommen ist.
2. Fassade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierleiste (50) eine Isolierbrücke (55), die mit der Aussparung (56) versehen
ist und im Bereich des Halters (40a, 40b) in dem Zwischenraum (31) angeordnet ist,
und einen Isoliersteg (57), der außerhalb des Bereichs des Halters (40a, 40b) in dem
Zwischenraum (31) angeordnet ist, umfasst.
3. Fassade nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerprofil (20) mit einer Schraubnut (21) versehen ist, wobei die Isolierleiste
(50) mit der Schraubnut (21) verbunden ist.
4. Fassade nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierbrücke (55) eine erste Wange (60a), eine zweite Wange (60b), die in Längsrichtung
(x) durch die Aussparung (56) von der ersten Wange (60a) beabstandet ist, und eine
Basis (61), welche die erste Wange (60a) und die zweite Wange (60b) miteinander verbindet,
umfasst.
5. Fassade nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Aussparung (56) in einer zu der Längsrichtung (x) orthogonalen Querrichtung
(y) bis zu der Basis (61) erstreckt.
6. Fassade nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (61) mit einer Nut (63) versehen ist, an der die Dichtung (70) befestigt
ist.
7. Fassade nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wangen (60a, 60b) jeweils mit einer Nut (62) versehen sind, die mit der Nut (63)
der Basis (61) fluchtet und an der die Dichtung (70) befestigt ist.
8. Fassade nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wangen (60a, 60b) jeweils mit einer Hohlkammer (51) versehen sind.
9. Fassade nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wangen (60a, 60b) jeweils einen Zapfen (52) aufweisen, der in die Schraubnut
(21) kraftschlüssig und/oder formschlüssig eingreift.
10. Fassade nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wangen (60a, 60b) jeweils wenigstens einen Führungsarm (58) aufweisen, der außen
an der Schraubnut (21) anliegt, wobei vorzugsweise die Schraubnut (21) wenigstens
eine Rille (22) aufweist und der Führungsarm (58) mit einem Vorsprung (59) versehen
ist, der kraftschlüssig und/oder formschlüssig in die Rille (22) eingreift.
11. Fassade nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Isoliersteg (57) in Längsrichtung (x) an die Wangen (60a, 60b) angrenzt.
12. Fassade nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Isoliersteg (57) und die Wangen (60a, 60b) den gleichen Querschnitt aufweisen.
13. Fassade nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (70) ein Einrastelement (75) aufweist, das in die Nut der Isolierleiste
(50) eingreift, wobei vorzugsweise das Einrastelement (75) einen Hohlraum (72) und
wenigstens einen Rastzapfen (74) umfasst.
14. Fassade nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, das die Dichtung (70) wenigstens eine Dichtlippe (71a, 71 b) aufweist, die vorzugsweise
mit einer Dichtfahne (74) versehen ist.
15. Fassade nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (40a, 40b) einen Haltearm (41) aufweist, der vorzugsweise einen Steg (42)
und einen verdickten Kopf (43) umfasst.
16. Fassade nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Glaselemente (30a, 30b) jeweils eine Stirnfläche (33) und eine Seitenfläche (34)
aufweisen, wobei im Bereich der Stirnfläche (33) ein Kanal (35) vorgesehen ist, in
welche der Haltearm (41) eingreift.
17. Fassade nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (40a, 40b) mit einer Öffnung (45) versehen ist, die geeignet ist, eine
Schraube (44) zur Befestigung des Halters (40a, 40b) an der Schraubnut (21) aufzunehmen.
18. Fassade nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (40a, 40b) eine Vertiefung (48) aufweist, die geeignet ist, einen Kopf
der Schraube (44) aufzunehmen.
19. Fassade nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (40a, 40b) eine Auflagefläche (46) aufweist, die auf der Schraubnut (21)
aufsitzt, wobei vorzugsweise die Auflagefläche (46) mit wenigstens einem Vorsprung
(47) versehen ist, der die Schraubnut (21) außen umgreift.