[0001] Die Erfindung betrifft einen Rollenbolzen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Rollenbolzen dieser Art sind bereits bekannt. Aus der
DE 2903837 C3 geht ein Rollenbolzen hervor, bei dem ein Bundbolzen mit einer Treibstange fest verbunden
ist und eine Stulpschiene in einem Langloch durchgreift. Die Treibstange ist an der
Stulpschiene längsverschiebbar geführt. Der Rollenbolzen ist einem rahmenseitigen
Schließblech zuzuordnen. Bei einer Verlagerung in Schließstellung wird die flügelseitig
angebrachte Treibstange so verschoben, dass der Rollenbolzen eine Schließkante des
Schließblechs hintergreift. Dabei gelangt eine Rolle des Rollenbolzens in Anlage an
die Schließkante des Schließblechs, so dass der Rollenbolzen an der Schließkante abrollt.
[0003] Dadurch wird einerseits die unvermeidliche Reibung und damit Betätigungskraft des
Treibstangenbeschlages, dem die Treibstange zugeordnet ist, vermindert. Zum anderen
wird vermieden, dass durch ein Verschieben von starren Riegelgliedern entlang der
Schließkante Abnutzungsspuren an der Riegelkante und/oder den Riegelgliedern entstehen.
[0004] Nachteilig bei dieser Ausgestaltung ist es, dass eine solche Verriegelung einem Einbruchsversuch
nur begrenzt Stand halten kann. Daher sind aus dem Stand der Technik verschiedene
weitere Ausgestaltungen von Verschlussvorrichtungen bekannt, bei denen die Auslegung
des Verschlussbolzens als Pilzbolzen erfolgt ist. Die Rolle ist dabei mit einem endseitig
angebrachten, nach außen vorstehenden Kragen versehen. Der Riegeleingriff weist einen
Riegelschlitz auf, der so bemessen ist, dass der verjüngte Schaft der Rolle diesen
durchtreten kann, der Kragen aber in der Verschlussstellung den Rand des Riegelschlitzes
hintergreift.
[0005] Dadurch ist eine Verlagerung des Riegelzapfens senkrecht zu dem Riegeleingriff in
dessen Verschlussstellung allenfalls begrenzt möglich, so dass ein Ausheben der Verriegelung
bei einem Einbruch erschwert wird.
[0006] Der durch die
DE 101 10 632 A1 bekannte Pilzbolzen besteht aus einer drehbar an einem Bundbolzen gelagerten Rolle
und einem diesen tragenden Bundbolzen. Der Bundbolzen durchsetzt mit einem Befestigungsansatz
eine Bohrung an der Treibstange. An dem Bundbolzen ist ein Bund vorgesehen, den eine
Rolle hülsenartig umgreift. Die Rolle ist gegenüber dem Bundbolzen frei drehbar.
[0007] Ein Ausführungsbeispiel sieht vor, dass der Bund des Bundniets an dem freien Ende
von einem verbreiterten Kopf begrenzt wird. Der Kopf ist so bemessen, dass dieser
auch den Außendurchmesser der Rolle überkragt. Ein anderes Ausführungsbeispiel sieht
dem entgegen vor, dass der Kopf an der Rolle angebracht ist.
[0008] Nachteilig ist es dabei, dass sich durch Herstellungstoleranzen und eine Verlagerung
des Flügels relativ zum Rahmen nach einem Zeitablauf der Abstand der Verschlussbolzen
und der Riegeleingriffe ändert und ein Zusammenwirken nicht mehr sichergestellt ist.
[0009] Aus dem Prospekt "MACO-Technogramm" - Seite 7 - vom März 2000 ist ein Verschlussbolzen
bekannt, der ebenfalls einen Bundbolzen und eine daran drehbar gelagerte Rolle entsprechend
dem zweiten Ausführungsbeispiel der
DE 101 10 632 A1 vorsieht. Dabei ist die Rolle mit einem axialen Spiel gegenüber dem Bundbolzen versehen,
durch das eine selbstständige Justierung der Rolle an einen geänderten Abstand zu
dem Riegeleingriff erreicht werden soll.
[0010] Nachteilig bei dieser Ausgestaltung ist es, dass die selbstständige Verlagerung der
Rollen allenfalls nur in engen Grenzen tatsächlich vorgenommen wird. Der Kopf des
Verschlussbolzens muss nämlich die Einführschräge des diesem zugeordneten Riegeleingriffs
treffen um eine Ausrichtbewegung zu erreichen. Dabei bewegt sich im Allgemeinen der
Flügel relativ zum Rahmen dergestalt, dass dieser sich in Richtung der Schwerkraft
absenkt, wodurch das Spiel zwischen Flügel und Rahmen an dem oberen horizontalen Flügelschenkel
und damit der Abstand von Verschlussbolzen und Riegeleingriff vergrößert und am unteren
horizontalen Flügelschenkel reduziert wird. Da aber auch die Rollen entsprechend der
Schwerkraft verlagert werden, bewegt sich eine Rolle eines Verschlussbolzens am oberen
horizontalen Flügelschenkel ebenfalls nach unten, also vom Riegeleingriff weg. Dem
entsprechend ist die Justierung nur in begrenztem Maße wirksam.
[0011] Aus der
DE 84 37 256 U1 und der
DE 197 15 055 A1 sind ebenfalls bereits Lösungen bekannt geworden, mit denen eine Anpassung der Verschlussbolzen
an sich verändernde Abstände zu den Riegeleingriffen angepasst werden können. Diese
bestehen aus Rollen mit einer Gewindebohrung und einem mit einem Gewindezapfen versehenen
Bundbolzen. Die Rolle ist dabei jeweils schwergängig an dem Bundbolzen festgelegt.
[0012] Die notwendige manuelle Verstellung ist dabei an jedem einzelnen Verschlussbolzen
vorzunehmen und bedingt durch die verwendeten Gewinde vergleichsweise zeitaufwendig.
Zudem ist die Rolle nicht in dem Sinne an dem Bundbolzen angebracht, das ein Zusammenwirken
mit dem Riegeleingriff mit verminderter Reibung erfolgt. Dabei ist die Herstellung
durch das benötigte Gewinde sehr aufwendig.
[0013] Aus der
DE 202007010599 U1 ist es schließlich bekannt, einen Rollenbolzen bestehend aus einem Bundbolzen und
einer daran drehbaren Rolle dadurch herzustellen, dass zwischen Rolle und Bundbolzen
eine Rastvorrichtung bestehend aus einer Hülse wirksam ist. Die Hülse stützt sich
an der Rolle ab und hintergreift dabei mittels radial vorspringender Rastzungen einen
Hinterschnitt an dem Bundbolzen, der durch eine Verschiebung der Rolle ermöglichende
Umfangsnut bereit gestellt ist. Die Rolle kann sich daher einerseits drehen und ist
andererseits begrenzt axial verlagerbar. Durch das Angreifen der Hülse an der Umfangsnut
verbleibt die Rolle jeweils stufenlos in der axial erreichten Lage und fällt nicht
unter Schwerkrafteinfluss nach untern.
[0014] Aus der noch unveröffentlichten
DE 102007055568.8 ist ein Verfahren zur Herstellung eines Rollenpilzbolzens bekannt geworden, bei dem
der Rollenpilzbolzen aus einem Bundbolzen, einer Rolle und einer zwischen der Rolle
und dem Bundbolzen liegenden Hülse besteht. Die Hülse dient zur axialen Festlegung
der Rolle an dem Bundbolzen und weist dazu axial verlaufende Zungen auf, die mittels
eines ebenfalls axial wirkenden Fertigungsvorgangs plastisch so verformt werden, dass
die Zungen eine an dem Bundbolzen angebrachte Nut hintergreifen. Gleichzeitig stützt
sich die Hülse mit einem die Zungen tragenden Ring an einem radial nach innen - in
Richtung des Bundbolzens - weisenden Kragen ab. Dadurch ist die Rolle drehbar aber
axial fixiert an dem Bundbolzen festgelegt.
[0015] Davon ausgehend besteht die Aufgabe, einen Rollenbolzen alternativ auszugestalten,
der eine einfache Herstellung und eine geringe Rollreibung gestattet.
[0016] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung die Maßnahmen des kennzeichnenden Teils
des Anspruchs 1 vor.
[0017] Der erfindungsgemäße Rollenbolzen stützt sich über den Sprengring in einem sehr viel
größeren Winkelbereich an dem Bundbolzen ab, da der Sprengring in axialer Richtung
eingelegt werden kann und ein Aufweiten oder Zusammenstauchen des Sprengrings daher
nicht notwendig ist.
[0018] Eine Weiterbildung sieht vor, dass der Sprengring einer Nut in dem Bundbolzen zuordenbar
ist, wodurch sich eine einfache Befestigung der Rolle an dem Bundbolzen ergibt. Es
kann dabei auch mehr als eine Nut an dem Bundbolzen vorgesehen werden, so dass die
Rolle in axialer Richtung verstellbar ist und in jeder Stellung fixiert werden kann.
[0019] Um eine stufenlose Verstellung der Rolle zu erreichen kann der Sprengring einem zylindrischen
Schaft an dem Bundbolzen zugeordnet werden. Es entsteht eine reibschlüssige Verbindung
der Rolle an dem Bundbolzen über den Sprengring, der eine gewünschte Justierung zulässt.
[0020] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Kragen von einem Rand der Rolle gebildet wird,
was die Herstellung vereinfacht. Der Kragen kann aber auch durch entsprechende Einschnürungen
an der Rolle erfolgen.
[0021] Für die Funktion des Rollenbolzens ist es vorteilhaft, wenn der Bundbolzen einen
Flansch aufweist, der so bemessen ist, dass sich die Rolle an dem Flansch abstützt.
Bei einem gegenüber dem Befestigungsansatz exzentrisch gelagerten Schaft des Bundbolzens
ist zudem vorteilhaft, wenn der Flansch einen Werkzeugansatz bildet, so dass der Anpressdruck
justierbar ist.
[0022] Es ist weiterhin vorgesehen, dass der Rolle an dem Bundbolzen ein Schaft sowie ein
dagegen durchmesservergrößerter Bund zugeordnet ist und in der Rolle eine Stufenbohrung
angebracht ist, deren geringerer Innendurchmesser nahe dem Rand liegt und deren größerer
Innendurchmesser dem Bund zugeordnet ist. Dadurch kann die Rolle zusätzlich zu der
Fixierung über den Sprengring in einer Endlage axial gesichert sein.
[0023] Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Rolle einen nach außen vorstehenden
Kragen aufweist, also einen Rollenpilzbolzen bildet, der auch axial wirkende Kräfte
aufnehmen soll.
[0024] Um eine einfache Herstellung des Bundbolzens zu gewährleisten ist der Bund durch
einen Verformungsvorgang des Bundbolzens erzeugt.
[0025] In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Aus den
Figuren ergeben sich weitere vorteilhafte Ausgestaltungen. Es zeigt:
Fig. 1 einen als Rollenpilzbolzen ausgebildeten Rollenbolzen in einer räumlichen Darstellung,
Fig. 2 einen Querschnitt eines Rollenbolzens nach Fig. 1,
Fig. 3 ein vergrößertes Detail III in der Fig. 2,
Fig. 4 eine Einzelteildarstellung der Rolle in einem verbauten Zustand ohne Sprengring,
Fig. 5 eine Rolle nach Fig. 4 in einem noch unverbauten Zustand,
Fig. 6 eine Einzelteildarstellung des Bundbolzens und
Fig. 7 eine Einzelteildarstellung des Sprengrings.
[0026] Der in der Fig. 1 dargestellte Rollenbolzen 1 weist eine an einem Bundbolzen 2 drehbar
angebrachte Rolle 3 auf. Der Bundbolzen 2 hat einen Befestigungsansatz 4 sowie dagegen
durchmesservergrößerten Bund 5, an den sich ein Flansch 6 anschließt. Der Befestigungsansatz
4 ist einer - hier nicht dargestellten - Treibstange eines Treibstangenbeschlags in
einer Bohrung zugeordnet und in dieser Bohrung so verstemmt, dass der Rollenbolzen
1 schwergängig darin drehbar ist. Mit dem Bund 5 stützt sich der Bundbolzen 2 an der
Treibstange ab und durchgreift eine ebenfalls nicht dargestellte ortsfeste Stulpschiene
in einem mit gegenüber dem Bund 5 nur geringfügig in dessen Breite größer dimensionierten
Langloch, welches auf den Verstellweg des Rollenbolzens 1 abgestimmt ist. Dadurch
überragt der Flansch 6 die Längsseitenränder des Langlochs und stützt sich auf der
Stulpschiene ab.
[0027] Der Befestigungsansatz 4 ist an dem Flansch 6 gegenüber einem sich oberhalb des Flansches
6 anschließenden Schaft 7 (Fig. 2) exzentrisch angeordnet. Wird der Befestigungsansatz
4 daher relativ zur Stulpschiene verdreht, kann der Anpressdruck des Rollenbolzens
1 angepasst werden. Der Flansch 6 bildet dazu einen Werkzeugansatz in Form eines Mehrkantes,
so dass hier ein Werkzeug zum Ansatz gebracht werden kann. Der Flansch 6 ist so bemessen,
dass sich die Rolle 3 an dem Flansch 6 abstützt.
[0028] Aus der Fig. 2 ist ersichtlich, dass auf einem Schaft 8 des Bundbolzens 2 die Rolle
3 drehbeweglich gelagert ist. Zur axialen Arretierung der Rolle 3 ist an dieser ein
unter Federwirkung stehender radial ausweichbarer Rastvorsprung vorhanden, der an
dem Bundbolzen 2 angreift. Der Rastvorsprung ist als Sprengring 9 ausgebildet, der
zwischen der Rolle 3 und dem Bundbolzen 2 wirksam ist. Der Sprengring ist als federelastisches
Bauteil so ausgelegt, dass dessen Innendurchmesser 10 (Fig. 7) im entspannten Zustand
etwas geringer bemessen ist als der Außendurchmesser 11 des Schaftes 8.
[0029] In der Rolle 3 ist der Sprengring 9 in einer durch zwei radial vorspringende Kragen
12, 13 gebildeten Nut 14 in axialer Richtung festgelegt. Die Nut 14 ist in der Fig.
4 deutlich erkennbar. Während der Kragen 12 durch einen radial nach innen vorstehenden
und in Richtung der Nut stumpfwinklig verlaufenden Vorsprung gebildet wird, der in
Richtung des freien Endes 15 der Rolle 3 einen geneigten Verlauf aufweist, bildet
der Kragen 13 in Richtung des Randes 16 eine Planfläche aus, mit der die Rolle 3 auf
dem Flansch 6 anliegt. Der Kragen 13 ist entlang der Nut 14 geneigt ausgeführt, wobei
die axiale Kragenstärke radial zunimmt.
[0030] Dies hat seine Ursache in der Herstellungsweise der Rolle 3 bzw. des Rollenbolzens
1. Die Rolle 3 ist zunächst entsprechend der Fig. 5 mit einem sich gegen das Ende
17 verjüngenden Fortsatz 18 versehen. Der Kragen 12 begrenzt dadurch eine zylindrische
Stufenbohrung 19, deren Durchmesser 20 auf den Außendurchmesser 21 des Sprengrings
(Fig. 7) abgestimmt ist. Der Innendurchmesser 23 des Kragens 12 ist auf den Außendurchmesser
11 des Bundbolzens 2 spielarm angepasst.
[0031] Um den Sprengring 9 in der Nut 14 festzulegen wird dieser in die Bohrung 19 eingelegt.
Der Sprengring 9 braucht dabei gar nicht oder nur gering elastisch verformt zu werden,
da er nicht über eine Kante, Vorsprung o.ä. wie beispielsweise den Kragen 12 der Bohrung
19 hinweg bewegt werden muss. Liegt der Sprengring 9 an dem Kragen 12 an, dann wird
der Kragen 13 mittels einer elastischen Verformung der Rolle 3 erzeugt, indem der
Fortsatz 18 so verformt wird, dass dieser den Kragen 13 bildet. Daher kann der Spalt
24 an dem Sprengring 9 sehr klein ausfallen und der Öffnungswinkel 25 ist nur sehr
gering. Der Innendurchmesser 22 an dem Kragen 13 entspricht dem Innendurchmesser 23
des Kragens 12.
[0032] Dies hat im Wesentlichen zur Folge, dass der Sprengring 9 die Rolle 3 fast über deren
gesamten Innenumfang der Bohrung 19 gegen den Bundbolzen 2 abstützt. Zudem wird die
Rolle 3 auch in axialer Richtung zuverlässig an dem Bundbolzen 2 angebunden, da die
Anlage des Sprengrings 9 an dem Kragen 12 oder 13 entlang einer vergrößerten Fläche
vorgenommen wird. Zudem lässt sich der Sprengring 9 durch die fast geschlossene Ausgestaltung
sehr leicht automatisiert zuführen.
[0033] Ist der Sprengring 9 in der Rolle 3 festgelegt, wird diese mit dem Bundbolzen 2 verbunden.
Dazu ist vorgesehen, dass der Rolle 3 an dem Bundbolzen 2 neben dem Schaft 8 ein gegenüber
dem Schaft 8 durchmesservergrößerter Bund 26 (Fig. 2) zugeordnet ist. Die durch den
Kragen 12 begrenzte Stufenbohrung 27 ist so ausgelegt, dass deren geringerer Innendurchmesser
23 nahe dem Rand 16 liegt und deren größerer Innendurchmesser 28 dem Bund 26 zugeordnet
ist. Der Bund 26 wird durch ein plastisches Verformen des abgesetzten Kopfes 29 (Fig.
6) erzeugt. Nachdem die Rolle 3 zusammen mit dem Sprengring 9 auf den Bundbolzen 2
aufgesteckt wurde kann der Kopf 29 mittels eines axial wirkenden Werkzeuges verformt
werden, so dass sich der Bund 26 mit nur geringem Spiel an dem Innendurchmesser 28
der Stufenbohrung 27 anlegt.
[0034] Dadurch, dass der Innendurchmesser 23 kleiner bemessen ist als der Außendurchmesser
30 des verformten Kopfes 29 bzw. des Bundes 26 ergibt sich eine zusätzliche axiale
Festlegung der Rolle 3 an dem Bundbolzen 2, die insbesondere dann wichtig ist, wenn
die Rolle 3 - wie in den Ausführungsbeispielen dargestellt mit einem nach außen vorstehenden
Kragen 31 versehen ist. Dadurch lassen sich auch Verriegelungen erreichen, die ein
axiales Ausheben der Verriegelung verhindern, indem der Kragen 31 die Längsränder
eines Schließschlitzes des rahmenseitigen Schließbleches hintergreift.
[0035] Abweichend von der Darstellung nach der Fig. 6 kann vorgesehen sein, dass der Sprengring
9 einer Nut 32 des Schaftes 8 an dem Bundbolzen 2 zuordenbar ist, wie in der Fig.
3 angedeutet. Dadurch lassen sich verschiedene Zuordnungen der Rolle 3 und des Bundbolzens
2 festlegen. Entlang des Schaftes 8 können ggf. mehrere axial versetzt liegende Nuten
25 vorgesehen werden.
[0036] Um eine stufenlose Zuordnung erreichen zu können ist es aber entsprechend der Fig.
6 vorgesehen, dass der Sprengring 9 dem zylindrischen Schaft 8 an dem Bundbolzen 2
zugeordnet ist.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Rollenbolzen
- 2
- Bundbolzen
- 3
- Rolle
- 4
- Befestigungsansatz
- 5
- Bund
- 6
- Flansch
- 7
- Schaft
- 8
- Schaft
- 9
- Sprengring
- 10
- Durchmesser
- 11
- Außendurchmesser
- 12
- Kragen
- 13
- Kragen
- 14
- Nut
- 15
- Ende
- 16
- Rand
- 17
- Ende
- 18
- Fortsatz
- 19
- Bohrung
- 20
- Durchmesser
- 21
- Außendurchmesser
- 23
- Innendurchmesser
- 24
- Spalt
- 25
- Öffnungswinkel
- 26
- Bund
- 27
- Stufenbohrung
- 28
- Innendurchmesser
- 29
- Kopf
- 30
- Außendurchmesser
- 31
- Kragen
- 32
- Nut
1. Rollenbolzen (1) von Verriegelungsbeschlägen für Fenster oder Türen mit einem insbesondere
auf einer verstellbaren Treibstange befestigten und einen Längsschlitz einer Stulpschiene
des Verriegelungsbeschlags durchsetzenden Bundbolzen (2) und mit einer auf einem Schaft
(8) des Bundbolzens (2) drehbeweglich gelagerten Rolle (3), zu deren axialer Arretierung
am einen der drehbeweglich miteinander verbundenen Rollenbolzenteile (z. B. an der
Rolle (3)) ein unter Federwirkung stehender radial ausweichbarer Rastvorsprung (9)
vorhanden ist, der am jeweils anderen Rollenbolzenteil (z. B. dem Bundbolzen (2))
angreift,
wobei der Rastvorsprung als Sprengring (9) ausgebildet ist, der zwischen der Rolle
(3) und dem Bundbolzen (2) wirksam ist, und wobei der Sprengring (9) zwischen zwei
radial vorspringenden Kragen (12, 13) des Bundbolzens (2) und/oder der Rolle (3) in
axialer Richtung festgelegt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest einer der Kragen (13) mittels einer elastischen Verformung der Rolle (3)
erzeugt wird.
2. Rollenbolzen (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Sprengring (9) einer Nut (32) in dem Bundbolzen (2) zuordnenbar ist.
3. Rollenbolzen (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Sprengring (9) einem zylindrischen Schaft (8) an dem Bundbolzen (2) zugeordnet
ist,
4. Rollenbolzen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kragen (13) von einem Rand (16) der Rolle (3) gebildet wird.
5. Rollenbolzen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Bundbolzen (2) einen Flansch (6) aufweist, der so bemessen ist, dass sich die
Rolle (3) an dem Flansch (6) abstützt.
6. Rollenbolzen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Flansch (6) einen Werkzeugansatz bildet.
7. Rollenbolzen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rolle (3) an dem Bundbolzen (2) ein Schaft (8) sowie ein dagegen durchmesservergrößerter
Bund (26) zugeordnet ist und in der Rolle (3) eine Stufenbohrung (27) angebracht ist,
deren geringerer Innendurchmesser (23) nahe dem Rand (16) liegt und deren größerer
Innendurchmesser (28) dem Bund (26) zugeordnet ist.
8. Rollenbolzen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rolle (3) einen nach außen vorstehenden Kragen (31) aufweist.
9. Rollenbolzen (1) nach einem der Ansprüche 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Bund (26) durch einen Verformungsvorgang des Bundbolzens (2) erzeugt ist.
1. A roller bolt (1) of locking fittings for windows or doors, comprising a collar bolt
(2) that is in particular fastened to an adjustable driving rod and penetrates a longitudinal
slit of a face plate rail of the locking fitting, and comprising a roller (3) rotatably
supported on a shaft (8) of the collar bolt (2), for the axial latching of said roller
a detent projection (9) which is under spring action and can deflect radially being
provided on one of the roller bolt parts (for example on the roller (3)) which are
rotatably interconnected, said detent projection acting on the other roller bolt part
(for example the collar bolt (2)), with the detent projection being configured as
a retaining ring (9) which is active between the roller (3) and the collar bolt (2),
and with the retaining ring (9) being fixed between two radially protruding collars
(12,13) of the collar bolt (2) and/or of the roller (3) in the axial direction, wherein
at least one of the collars (13) is produced by an elastic deformation of the roller
(3).
2. A roller bolt (1) according to claim 1 wherein the retaining ring (9) can be associated
with a groove (32) in the collar bolt (2).
3. A roller bolt (1) according to claim 1 wherein the retaining ring (9) is associated
with a cylindrical shaft (8) on the collar bolt (2),
4. A roller bolt (1) according to any one of claims 1 to 3 wherein the collar (13) is
formed by an edge (16) of the roller (3).
5. A roller bolt (1) according to any one of claims 1 to 4 wherein the collar bolt (2)
exhibits a flange (6) which is so dimensioned that the roller (3) is supported off
the flange (6).
6. A roller bolt (1) according to any one of claims 1 to 5 wherein the flange (6) forms
a tool application area.
7. A roller bolt (1) according to any one of claims 1 to 6 wherein a shaft (8) with a
collar (26) having a greater diameter than the shaft (8) is associated with the roller
(3) on the collar bolt (2), there being provided in the roller (3) a stepped bore
(27) whose lesser inside diameter (23) is close to the edge (16) and whose greater
inside diameter (28) is associated with the collar (26).
8. A roller bolt (1) according to any one of claims 1 to 7 wherein the roller (3) exhibits
an outwardly projecting collar (31).
9. A roller bolt (1) according to any one of claims 7 or 8 wherein the collar (26) is
produced by a deformation process of the collar bolt (2).
1. Goujon à galet (1) de ferrures de verrouillage pour fenêtre ou porte, avec un boulon
à bride (2), qui, en particulier, est fixé sur une tringle d'entraînement déplaçable
et traverse une fente longitudinale d'une têtière de la ferrure de verrouillage, et
avec un galet (3), monté en rotation sur une tige (8) du boulon à bride (2), pour
l'arrêt axial duquel une saillie d'arrêt (9), qui, prévue sur l'une des pièces du
goujon à galet, reliées ensemble, mobiles en rotation (par ex. sur le galet (3)) et
pouvant dévier radialement sous l'effet d'une force élastique, entre chaque fois en
prise avec une autre pièce du goujon à galet (par exemple le boulon à bride (2)),
sachant que la saillie est conçue sous la forme d'un circlips (9), qui agit entre
le galet (3) et le boulon à bride (2), et le circlips (9) étant fixé dans la direction
axiale, entre deux collets (12, 13) du boulon à bride (2) et / ou du galet (3), qui
font saillie radialement, caractérisé en ce que l'un des collets (13), au moins, est réalisé par une déformation élastique du galet
(3).
2. Goujon à galet (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le circlips (9) peut être associé à une rainure (32), pratiquée dans le boulon à
bride (2).
3. Goujon à galet (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le circlips (9) est associé à une tige cylindrique (8) sur le boulon à bride (2).
4. Goujon à galet (1) selon l'une des revendications 1 ou 3, caractérisé en ce que le collet (13) est formé par un bord (16) du galet (3).
5. Goujon à galet (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le boulon à bride (2) est doté d'un flasque (6), qui est dimensionné de sorte que
le galet (3) prenne appui sur ledit flasque (6).
6. Goujon à galet (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le flasque (6) forme un porte-outil.
7. Goujon à galet (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que, sur le boulon à bride (2), une tige (8), ainsi qu'une bride (26) de plus grand diamètre
que celui-ci, sont associés au galet (3), et que, dans le galet (3), est pratiqué
un alésage étagé (27), dont le diamètre intérieur, plus petit (23) est situé à proximité
du bord (16) et dont le diamètre intérieur, plus grand (28) est associé à la bride
(26).
8. Goujon à galet (1) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le galet (3) est doté d'un collet (31), qui fait saillie vers l'extérieur.
9. Goujon à galet (1) selon l'une des revendications 7 ou 8, caractérisé en ce que la bride (26) est réalisée par une déformation du boulon à bride (2).