(19)
(11) EP 2 250 945 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.12.2011  Patentblatt  2011/49

(21) Anmeldenummer: 10160878.4

(22) Anmeldetag:  23.04.2010
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47F 3/00(2006.01)
A47F 3/04(2006.01)

(54)

Rollladenschrank

Roller blind cabinet

Armoire à stores


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 04.05.2009 DE 202009004776 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
17.11.2010  Patentblatt  2010/46

(73) Patentinhaber: Knoke Beschlagtechnik GmbH
32130 Enger (DE)

(72) Erfinder:
  • Koch, Jens
    33619 Bielefeld (DE)

(74) Vertreter: Dantz, Jan Henning et al
Loesenbeck - Stracke - Specht - Dantz Patentanwälte Rechtsanwälte Am Zwinger 2
33602 Bielefeld
33602 Bielefeld (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1- 19 602 180
DE-U1- 8 808 914
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Rollladenschrank gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

    [0002] Bei Rollladenschränken der gattungsgemäßen Art wird eine Rollladenmatte von einem elektrischen Antrieb angetrieben, der über eine Steuerschaltung gesteuert wird. Zum Öffnen oder Schließen des Rollladenschrankes betätigt ein Benutzer einen außen an dem Möbelkorpus platzierten Schalter. Je nach Ausführung der Steuerschaltung und des Betätigungsschalters, beispielsweise in Gestalt eines Kippschalters, wird der Antrieb so angesteuert, dass die Rollladenmatte 3 in eine Öffnungsposition des Rollladenschrankes oder in eine Schließposition des Rollladenschrankes bewegt wird. Führungsschienen und ggf. auch die Rollladenmatte sind zur Erhöhung der Verschleißfestigkeit oder aus Stabilitätsgründen aus Metall gefertigt. Ein Rollladenschrank der gattungsgemäβ Ant ist aus dem deutschnen Gebrauchsmuster DE 88 08 914 U1 bekannt.

    [0003] Nachteilig bei einem solchen Rollladenschrank ist, dass je nach Positionierung des Schalters zur Betätigung des Antriebs der Rollladenschrank so positioniert sein muss, dass ein Benutzer den Schalter erreichen kann.

    [0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Rollladenschrank bereit zu stellen, bei dem eine Betätigung des Antriebs erleichtert ist.

    [0005] Diese Aufgabe wird durch einen Rollladenschrank mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

    [0006] Erfindungsgemäß ist der aus einem elektrisch leitenden Material bestehende Teil der Rollladenmatte und / oder der Führungsschienen als kapazitive Sensorfläche ausgebildet, die mit der Steuerschaltung zur Steuerung des elektrischen Antriebs gekoppelt ist.

    [0007] Dadurch ist für einen Benutzer ein großflächiger "Schalter" an der Vorderseite des Rollladenschranks bereit gestellt, der ein einfaches Bedienen des Antriebs ermöglicht.

    [0008] Bevorzugte Ausführungsvarianten sind Gegenstand der Unteransprüche.

    [0009] Gemäße einer bevorzugten Ausführungsvariante weist die Steuerschaltung einen Halbleiterschalter auf. Solche Halbleiterschalter, beispielsweise in Gestalt eines Mikrocontrollers, sind preiswerte elektronische Bauteile, mit denen eine digitale Auswertung der Sensorsignale ermöglicht ist und die eine weitestgehende Anpassung an verschiedene Umgebungsbedingungen realisierbar sind.

    [0010] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante weist der Halbleiterschalter ein Referenzsignalgeber, insbesondere zur Erzeugung eines pulsweitenmodulierten (PWM) Sinussignals, einen Steuereingang, einen Signalausgang und eine Auswerteeinheit auf. Die Auswerteeinheit weist dabei insbesondere einen digitalen Lock-In-Verstärker auf, mit dem Störsignale wirksam unterdrückhar sind.

    [0011] Die Sensorfläche ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante über einen analogen Bandpassfilter mit dem Steuereingang des Halbleiterschalters gekoppelt und der Referenzsignalgeber ist über einen analogen Tiefpass mit der Sensorfläche und dem Bandpassfilter gekoppelt. Bevorzugt ist hinter dem Steuereingang, betrachtet in Signallaufrichtung, ein Analog-/Digitalwandler vorgesehen. Dadurch kann ein analoges vorgefiltertes und in der Amplitude angepasstes Signal über den im Halbleiterschalter integrierten Analog-/Digitalwandler in ein digitales Signal umgewandelt und anschließend nach Prinzipien der digitalen Signalverarbeitung ausgewertet werden.

    [0012] Zur Anpassung an verschiedene Sensorflächen und andere räumliche Gegebenheiten, die die Grundkapazität der Sensorfläche und damit die Grundamplitude verändern, ist in Signallaufrichtung vor dem Steuereingang ein Nachverstärker vorgesehen. Dieser ist besonders bevorzugt von dem Halbleiterschalter steuerbar.

    [0013] Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsvarianten der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen noch näher erläutert. Es zeigen:
    Figur 1 eine schematisch dargestellte Perspektivdarstellung eines Rollla-denschranks mit einer durch eine Rollladenmatte verschließbaren Vorderseite,
    Figur 2 eine schematische Darstellung einer Ausführungsvariante der Steuerschaltung.


    [0014] Figur 1 zeigt einen Rollladenschrank, dessen offene Vorderseite 2 in an sich bekannter Weise durch eine Rollladenmatte 3 verschließbar ist. Die Rollladenmatte 3 besteht aus einer Vielzahl von parallel zueinander verlaufenden Lamellen 4, die Rollladenmatte 3 ist in seitlichen Führungsschienen 6 des Möbelkorpus des Rollladenschranks 1 geführt.

    [0015] Die Führungsschienen 6, insbesondere zumindest ein Teil der zur Vorderseite 2 des Rollladenschranks 1 zeigenden Frontfläche 5 der Führungsschienen 6 und/oder mindestens ein Teil der Rollladenmatte 3 bestehen aus einem elektrisch leitenden Material, beispielsweise einem Metallblech.

    [0016] Die Bewegung der Rollladenmatte in den Führungsschienen 6 erfolgt durch einen elektrischen Antrieb 7 (hier nicht gezeigt), der vorzugsweise im Inneren des Rollladenschranks 1 oder an einer Rückseite des Rollladenschranks 1 angeordnet ist und über einen Netzanschluss oder Akkumulatoren betreibbar ist.

    [0017] Zur Betätigung des Antriebs 7 ist der elektrische Antrieb 7 mit einer den Antrieb 7 steuernden Steuerschaltung 8 verbunden.

    [0018] Zur Betätigung des Antriebs durch einen Benutzer ist der aus dem elektrisch leitenden Material bestehende Teil der Rollladenmatte 3 und /oder der Führungsschienen 6 als kapazitive Sensorfläche 22 ausgebildet, die mit der Steuerschaltung 8 gekoppelt ist. Durch die Ausbildung einer solchen kapazitiven Sensorfläche kann ein Benutzer durch bloße Berührung der Sensorfläche eine Bewegung der Rolllademnatte 3 herbeiführen. Bei besonders empfindlich eingestellter Steuerschaltung 8 reicht auch eine bloße Annäherung eines elektrisch leitfähigen Körpers oder die Annäherung eines Körpers mit hoher Dielektrizitätszahl an die Sensorfläche aus. Die Berührung bzw. Annäherung eines solchen Körpers vergrößert die Kapazität der Sensorfläche, deren Änderungen ausgewertet werden kann und in ein Befehlssignal für den elektrischen Antrieb umwandelbar ist.

    [0019] In Figur 2 ist eine Ausführungsvariante einer Steuerschaltung 8 gezeigt, mit der eine solche Signalerfassung und -auswertung vorgenommen werden kann.

    [0020] Zentrales Bauelement der Steuerschaltung 8 ist ein Halbleiterschalter 12, der bevorzugt als Mikrocontroller mit einer Auswertesoftware ausgebildet ist. Dieser Mikrocontroller weist einen Referenzsignalgeber 13 auf, der bevorzugt ein pulsweitenmoduliertes Sinussignal erzeugt, das aus einem Signalausgang 15 aus dem Halbleiterschalter 12 austritt und über einen analogen Tiefpassfilter 17 frequenz- und pegelstabil als analoges Ausgangssignal mit hoher spektraler Reinheit, das heißt mit geringem Oberwellenanteil, zurück gewonnen wird. Für die später folgende digitale Auswertung des digitale Sensorsignales ist es dabei vorteilhaft und notwendig, dass die Frequenz des Ausgangssignals absolut konstant zu einer Abtastrate erzeugt wird. Zur Einstellung eines geeigneten elektrischen Stroms bei einer gegebenen elektrischen Spannung ist hinter dem Tiefpass ein Vorwiderstand 18 vorgesehen. Hinter diesem Vorwiderstand ist das von der Sensorfläche 22 ausgehende Signal in die Schaltung eingekoppelt.

    [0021] Wie in Figur 2 schematisch dargestellt, ändert sich die Kapazität der Sensorfläche 22 von einer Grundkapazität 11 zu einer Berührungskapazität 10, die durch Berühren oder Annähern beispielsweise eines Fingers eines Benutzers 9 hervorgerufen wird.

    [0022] Das mit dem Sensorsignal überlagerte Ausgangssignal wird anschließend über einen Bandpassfilter 19 geführt. Dieser Bandpassfilter 19 lässt im Wesentlichen nur das gewünschte Sensorsignal durch und unterdrückt sowohl die tiefere als auch höhere Störfrequenzen. Tiefere Störfrequenzen entstehen beispielsweise durch einen technischen Wechselstrom (sog. Netzbrummen), welche in die Sensorfläche 22 einkoppel kann. Höhere Störfrequenzen sind beispielsweise Hochfrequenzsignale, die ebenfalls in die Sensorfläche 22 einkoppeln können. Zur Anpassung an verschieden bemessene Sensorflächen 22 und andere räumliche Gegebenheiten, die die Kapazität der Sensorfläche 22 gegen Erde und damit die Grundamplitude verändern, ist hinter dem Bandpassfilter 19 bevorzugt eine variable Nachverstärkung 20 vorgesehen, die bevorzugt von dem Mikrocontroller 12 gesteuert wird.

    [0023] Das analoge vorgefilterte und in der Amplitude angepasste Signal wird anschlieβend über einen in dem Halbleiterschalter 12 integrierten Analog- /Digitalwandler 24 in ein digitales Signal umgewandelt Dieser Analog-/Digitalwandler 24 ist dabei in Signallaufrichtung hinter dem Steuereingang 16 des Halbleiterschalters 12 vorgesehen.

    [0024] Das digitale Signal wird anschließend mit Hilfe der Software und eines digitalen Lock-ln-Verstärkers 14 ausgewertet. Dabei wird zunächst mit Hilfe des Lock-In-Verstärkers 14 die Amplitude des Signals durch phasenunabhängige Synchrongleichrichtung bestimmt, wodurch weitere Anteile von Störsignalen unterdrückt werden. Die dabei erforderliche Mittelwertbildung wird bevorzugt über die doppelte Netzfrequenzperiodendauer vorgenommen, was bei einer Netzfrequenz von 50Hz einer Periodendauer von 40 Millisekunden, d.h. zwei ganzen Perioden der Netzfrequenz von 20 Millisekunden entspricht. Dadurch können zusätzlich über den Kammfiltereffekt Restanteile der 50Hz-Netzfrequenz unterdrückt werden. Aus der in dieser Weise gewonnenen Amplitudeninformation wird über einen sehr langsam arbeitenden Filter mit einer Zeitkonstante von einige Sekunden ein sog. Hintergrund ermittelt, welcher als Referenzamplitude für kurze Abweichungen der Amplitude bei Berührung der Sensorfläche dient. Mit einer derartigen langsamen Filterung können auch langsam ablaufende Änderungen in den Umgebungsbedingungen, wie beispielsweise Änderungen der Luftfeuchtigkeit, erfasst und angepasst werden.

    [0025] Zur Erzeugung eines den Signalausgang 23 des Halbleiterschalters 12 verlassenden Steuersignals für den elektrischen Antrieb 7 werden die über die 40 Millisekunden-Periode ermittelten Werte mit einem voreingestellten Schwellwert verglichen, wobei bei Überschreiten des Schwellwertes ein Steuersignal an den Antrieb 7 gesendet wird.

    [0026] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante wird das Steuersignal zunächst noch über eine Leistungsstufe 21 geführt, um abhängig von den Vorzuständen und der Dauer der Berührung der Sensorfläche variable Steuersignale an den Antrieb 7 auszugeben.

    Bezugszeichenliste



    [0027] 
    Rollladenschrank
    1
    Vorderseite
    2
    Rollladenmatte
    3
    Lamellen
    4
    Frontfläche
    5
    Führungsschienen
    6
    Antrieb
    7
    Steuerschaltung
    8
    Benutzer
    9
    Berührungskapazität
    10
    Grundkapazität
    11
    Halbleiterschalter
    12
    Referenzsignalgeber
    13
    Lock-In-Verstärker
    14
    Signalausgang
    15
    Steuereingang
    16
    Analoger Tiefpass
    17
    Vorwiderstand
    18
    Bandpassfilter
    19
    Nachverstärkung
    20
    Leistungsstufe
    21
    Sensorflächen
    22
    Signalausgang
    23
    Analog- /Digitalwandler
    24



    Ansprüche

    1. Rollladenschrank (I), aufweisend

    - einen Möbelkorpus mit zwei Führungsschienen (6),

    - eine in den Führungsschienen (6) führbare Rollladenmatte (3),

    - einen mit der Rollladenmatte (3) in Wirkverbindung stehenden elektrischen Antrieb (7),

    - eine den elektrischen Antrieb (7) steuernde Steuerschaltung (8),

    - wobei mindestens ein Teil der Rollladenmatte (3) und/oder mindestens ein Teil mindestens einer der Führungsschienen (6) aus einem elektrisch leitenden Material bestehen,
    dadurch gekennzeichnet, dass

    - der aus dem elektrisch leitenden Material bestehende Teil der Rollladenmatte (3) und/oder der Führungsschienen (6) als kapazitive Sensorfläche (22) ausgebildet ist, die mit der Steuerschaltung (8) gekoppelt ist.


     
    2. Rollladenschrank (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerschaltung (8) einen Halbleiterschalter (12) aufweist.
     
    3. Rollladenschrank (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Halbleiterschalter (12) einen Referenzsignalgeber (13), einen Steuereingang (16) und einen Signalausgang (23) und eine Auswerteeinheit (25) aufweist.
     
    4. Rollladenschrank (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorfläche (22) über einen analogen Bandpassfilter (19) mit dem Steuereingang (16) des Halbleiterschalters (12) gekoppelt ist und der Referenzsignalgeber (13) über einen analogen Tiefpass (17) mit der Sensorfläche (22) und dem Bandpassfilter (19) gekoppelt ist.
     
    5. Rollladenschrank (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Signallaufrichtung hinter dem Steuereingang (16) ein Analog-DigitalWandler (24) vorgesehen ist.
     
    6. Rollladenschrank (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (25) einem digitalen Lock-In-Verstärker (14) aufweist.
     
    7. Rollladenschrank (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Referenzsignalgeber (11) zur Erzeugung eines pulsweitenmodulierten Sinussignals ausgebildet ist.
     
    8. Rollladenschrank (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Signallaufrichtung vor dem Steuereingang (4) ein Nachverstärker (9) vorgesehen ist.
     
    9. Rollladenschrank (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Nachverstärker (9) von dem Halbleiterschalter (3) steuerbar ist.
     


    Claims

    1. Roller shutter cabinet (1), having

    - a basic furniture structure having two guide rails (6),

    - a roller shutter (3) which can be guided in the guide rails (6),

    - an electric drive (7) which is operatively connected to the roller shutter (3),

    - a control circuit (8) which controls the electric drive (7),

    - wherein at least a part of the roller shutter (3) and/or at least a part of at least one of the guide rails (6) consist(s) of an electrically conductive material,
    characterized in that

    - that part of the roller shutter (3) and/or of the guide rails (6) which consists of the electrically conductive material is configured as a capacitive sensor surface (22) which is coupled to the control circuit (8).


     
    2. Roller shutter cabinet (1) according to Claim 1, characterized in that the control circuit (8) has a semiconductor switch (12).
     
    3. Roller shutter cabinet (1) according to Claim 1 or 2, characterized in that the semiconductor switch (12) has a reference signal generator (13), a control input (16) and a signal output (23) and an evaluation unit (25).
     
    4. Roller shutter cabinet (1) according to Claim 3, characterized in that the sensor surface (22) is coupled to the control input (16) of the semiconductor switch (12) via an analogue band-pass filter (19) and the reference signal generator (13) is coupled to the sensor surface (22) and the band-pass filter (19) via an analogue low-pass filter (17).
     
    5. Roller shutter cabinet (1) according to Claim 3 or 4, characterized in that an analogue-to-digital converter (24) is provided downstream of the control input (16) as seen in the direction of propagation of the signal.
     
    6. Roller shutter cabinet (1) according to Claim 3, characterized in that the evaluation unit (25) has a digital lock-in amplifier (14).
     
    7. Roller shutter cabinet (1) according to one of Claims 3 to 6, characterized in that the reference signal generator (11) is configured to generate a pulse-width-modulated sinusoidal signal.
     
    8. Roller shutter cabinet (1) according to one of Claims 3 to 7, characterized in that a post-amplifier (9) is provided upstream of the control input (4) as seen in the direction of propagation of the signal.
     
    9. Roller shutter cabinet (1) according to Claim 8, characterized in that the post-amplifier (9) can be controlled by the semiconductor switch (3).
     


    Revendications

    1. Armoire à stores (1) présentant

    - un corps de meuble avec deux rails de guidage (6),

    - une natte de store (3) pouvant être guidée dans les rails de guidage (6),

    - un entraînement électrique (7) en liaison active avec la natte de store (3),

    - un circuit de commande (8) commandant l'entraînement électrique (7),

    - dans laquelle qu'au moins une partie de la natte de store (3) et/ou au moins une partie d'au moins l'un des rails de guidage (6) se compose d'un matériau électroconducteur,
    caractérisée en ce que

    - la partie se composant du matériau électroconducteur de la natte de store (3) et/ou des rails de guidage (6) est réalisée comme une surface de détection capacitive (22) couplée au circuit de commande (8).


     
    2. Armoire à stores (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le circuit de commande (8) présente un commutateur statique (12).
     
    3. Armoire à stores (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le commutateur statique (12) présente un transmetteur de signal de référence (13), une entrée de commande (16) et une sortie de signal (23) et une unité d'évaluation (25).
     
    4. Armoire à stores (1) selon la revendication 3, caractérisée en ce que la surface de détection (22) est couplée par le biais d'un filtre passe-bande analogique (19) à l'entrée de commande (16) du commutateur statique (12) et le transmetteur de signal de référence (13) est couplé par le biais d'un filtre passe-bas (17) analogique à la surface de détection (22) et au filtre passe-bande (19).
     
    5. Armoire à stores (1) selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce qu'un convertisseur analogique-numérique (24) est prévu dans un sens du signal derrière l'entrée de commande (16).
     
    6. Armoire à stores (1) selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'unité d'évaluation (25) présente un amplificateur de blocage (14) numérique.
     
    7. Armoire à stores (1) selon l'une quelconque des revendications 3 à 6, caractérisée en ce que le transmetteur de signal de référence (11) est réalisé pour la génération d'un signal sinusoïdal à modulation d'impulsions en largeur.
     
    8. Armoire à stores (1) selon l'une quelconque des revendications 3 à 7, caractérisée en ce qu'un amplificateur de récupération (9) est prévu dans le sens du signal avant l'entrée de commande (4).
     
    9. Armoire à stores (1) selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'amplificateur de récupération (9) peut être commandé par le commutateur statique (3).
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente