[0001] Vorritzsägeblätter in Holzbearbeitungsmaschinen, insbesondere in Formatkreissägen,
weisen ein Gefährdungspotential für den Bediener und auch für das Werkstück auf, da
sie auf Grund ihres geringen Sägeblattüberstandes über die Bearbeitungsebene und bedingt
durch eine Drehzahl von 8000 1/min oder höher, kaum erkennbar sind, Dadurch ist beim
Verschieben des Werkstückes in eine Bearbeitungsposition eine Beschädigung der Oberfläche
möglich. Außerdem können beim Entfernen von Spänen oder Werkstückabschnitten Handverletzungen
auftreten. In der Regel wird durch einen leuchtenden Drucktaster signalisiert, dass
die Vorritzsäge eingeschaltet ist. Diese Signalisierung ist oft nicht ausreichend,
da der leuchtende Drucktaster nicht erkennbar ist, wenn er z.B. durch das Werkstück
verdeckt wird.
[0002] Eine Verbesserung der Situation wird dadurch erreicht, dass zum Einen der Gefahrenbereich
durch eine farbige Tischeinlage gekennzeichnet wird und zum Anderen die Tischeinlage
bei eingeschaltetem Vorritzsägeblatt, durch integrierte Leuchtmittel, leuchtet.
[0003] Der im Patentanspruch1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, den Gefahrenbereich
des Vorritzsägeblattes am Arbeitstisch deutlich kenntlich zu machen um so mögliche
Gefährdungen des Bedieners zu verhindern.
[0004] Weiterhin ist es hilfreich, bei auf dem Werkstück markierten Schnittlinien, wenn
die Schnittlinie vor den Sägeblättern in der Tischeinlage erkennbar ist und das Werkstück
hiernach ausgerichtet werden kann. Durch die Markierung der Schnittlinie wird dem
Bediener das Positionieren der Werkstücke erleichtert, wenn Schnitte ohne Benutzung
eines Anschlags durchgeführt werden.
[0005] Dieses Problem wird mit den im Patentanspruch 5 aufgeführten Merkmalen gelöst.
[0006] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die unterscheidbare
Tischeinlegeleiste benachbart zum Vorritzsägeblatt angeordnet ist, insbesondere parallel
seitlich von einem Sägeschlitz, durch den das Vorritzsägeblatt von unten nach oben
durch eine Werkstückauflage ragt. Durch diese Anordnung wird der für die Verletzungen
relevante Gefahrenbereich durch eine unmittelbar in Gefahrenbereich oder unmittelbar
benachbart zu diesem angeordnete Warneinrichtung gekennzeichnet und hier durch der
Benutzer in einer intuitiv erfassbaren Weise vor Verletzungen gewarnt. Dabei ist es
insbesondere bevorzugt, wenn die Tischeinlegeleiste bündig mit der Werkstückauflagefläche
der Holzbearbeitungsmaschine abschließt, sodass sie weder auch nur abschnittsweise
hervorsteht noch vertieft angeordnet ist und sich die Handhabung von Werkstücken auf
der Werkstückoberfläche hierdurch nicht verschlechtert und eine Verschmutzungsgefahr
mit Beeinträchtigung der Signalwirkung der Tischeinlegeleiste vermieden wird.
[0007] Weiterhin ist es bevorzugt, dass die unterscheidbare Tischeinlegeleiste ein Beleuchtungsmittel
aufweist, das mit einer Steuerungsvorrichtung signaltechnisch gekoppelt ist, welche
ausgebildet ist, um eine Drehung des Vorritzsägeblatts zu erfassen, insbesondere indem
die Steuerungsvorrichtung signaltechnisch mit einem Antriebsmotor des Vorritzsägeblatts
gekoppelt ist, und dass die Steuerungsvorrichtung ausgebildet ist, um das Beleuchtungsmittel
in Abhängigkeit der Drehung des Vorritzsägeblatts zu aktivieren. Grundsätzlich ist
bei Warneinrichtungen der erfindungsgemäßen Art darauf zu achten, dass die Warnwirkung
nur dann erzielt wird, wenn tatsächlich für den Benutzer ein Gefährdungspotenzial
besteht, da erfahrungsgemäß Warneinrichtungen, die auch dann Warnwirkung erzielen,
wenn tatsächlich kein Gefahrenpotential besteht, in Arbeitsumgebungen, die mit hohem
Zeitdruck betrieben werden, nicht mehr oder nicht mit der nötigen Sorgfalt beachtet
werden.
[0008] Da die Gefahr von dem drehenden Vorritzsägeblatt nur ausgeht, wenn dieses sich durch
den Sägeschlitz nach oben über die Werkstückauflagefläche erstreckt, ist es daher
sinnvoll, die Warneinrichtung nur dann zu aktivieren, wenn sich das Sägeblatt dreht
und zugleich auch über die Werkstückauflagefläche hinausragt. Dies wird durch die
bevorzugte Ausführungsform erreicht. Insbesondere kann dies durch eine entsprechende
Sensorik erreicht werden, alternativ oder zusätzlich aber auch durch einen Aktuator,
welcher für die Auf- und Abbewegungen des Vorritzsägeblatts verantwortlich ist.
[0009] Dabei ist es weiterhin bevorzugt, wenn die Steuerungsvorrichtung zur Erfassung der
Drehbewegung des Vorritzsägeblatts mit einem Sensor signaltechnisch gekoppelt ist,
welcher angeordnet und ausgebildet ist, um die Drehbewegung des Vorritzsägeblatts
zu erfassen. Grundsätzlich kann die Steuerungsvorrichtung die Beleuchtungsmittel in
Abhängigkeit von einem aus dem Antriebsmotor des Vorritzssägeblatts abgeleiteten Signal
ansteuern und auf diese Weise einen verhältnismäßig sicheren Rückschluss auf ein Gefährdungspotenzial
treffen. Allerdings ist, um eine zutreffende Warnung in ausschließlich tatsächlichen
Gefährdungssituationen zu erreichen, es auch vorteilhaft, wenn die Drehbewegung des
Vorritzsägeblatts durch einen Sensor erfasst wird, um hierdurch auch Anlauf- oder
Auslaufbewegungen des Vorritzsägeblatts zu erfassen und vor diesen ebenfalls gefährdenden
Drehbewegungen mittels der Beleuchtungsmittel warnen zu können.
[0010] Noch weiter ist es bevorzugt, wenn die Steuerungsvorrichtung ausgebildet ist, um
das Beleuchtungsmittel in einem ersten Beleuchtungsmodus zu aktivieren, wenn das Vorritzsägeblatt
mit konstanter Drehzahl dreht und in einem zweiten, vom ersten unterscheidbaren Beleuchtungsmodus
zu aktivieren, wenn das Vorritzsägeblatt an- und/oder ausläuft, insbesondere indem
die Steuerungsvorrichtung mit einem Antriebsmotor des Vorritzsägeblatts signaltechnisch
gekoppelt ist zur Erfassung des Betriebszustands des Vorritzsägeblatts. Diese Ausführungsform
geht von der Erkenntnis aus, dass gerade in einer Betriebssituation, in der das Vorritzsägeblatt
an- oder ausläuft, d.h. ein Sägevorgang gerade begonnen oder beendet wird, ein besonderes
Gefährdungspotenzial vorherrscht und eine wirkungsvolle Vermeidung dieser speziellen
Gefährdung insbesondere erreicht wird, wenn die Beleuchtungsmittel dann in einem anderen
Beleuchtungsmodus betrieben werden als dies der Fall bei dem normalen, rotierenden
Betriebszustand des Vorritzssägeblatts mit konstanter Drehzahl der Fall ist. Dabei
können die Erfassung der unterschiedlichen Betriebszustände, d.h. das An- oder Auslaufen
und der Konstantdrehzahlbetriebszustand insbesondere durch Abgreifen von Steuerungsinformationen
vom Antriebsmotor des Vorritzsägeblatts erfolgen, ggf. gekoppelt mit einer zeitlichen
Steuerung, welche in Abhängigkeit der Massenträgheit des Vorritzsägeblatts die An-
und Auslaufbewegung berechnet oder in Kombination mit einer Stillstandsüberwachung.
[0011] Dabei ist es insbesondere bevorzugt, wenn das Beleuchtungsmittel mehrere Beleuchtungselemente
umfasst und der erste und zweite Beleuchtungsmodus aus folgenden Beleuchtungsmodi
oder einer Kombination folgender Beleuchtungsmodi ausgewählt ist:
- Zeitlich Konstante Beleuchtung durch alle Beleuchtungselemente
- Gleichzeitiges intermittierendes An- und Ausschalten aller Beleuchtungselemente zu
Erzeugung eines Blinklichts
- Sequentielles An- und/oder Ausschalten der Beleuchtungselemente in der Reihenfolge
ihrer räumlichen Anordnung zu Erzeugung eines Lauflichts,
- Aktivieren der Beleuchtungselemente in einer ersten Farbe, und
- Aktivieren der Beleuchtungselemente in einer zweiten, von der ersten unterschiedlichen
Farbe.
[0012] Diese Fortbildungsform macht sich die Erkenntnis zunutze, dass neben der reinen Warnwirkung
auch weitere, die Bedienung erleichternde Funktionen von der Tischeinlegeleiste wahrgenommen
werden können. So kann beispielsweise durch eine lauflichtähnliche Aktivierung der
Beleuchtungsmittel in Form einer LED-Leiste oder dergleichen eine Bewegungsrichtung
des Vorritzsägeblatts signalisiert werden, was einerseits die Gefahr durch das sich
bewegende Vorritzsägeblatt in plastischer Weise signalisiert, andererseits die Bewegungsrichtung
des Werkstücks über das Vorritzsägeblatt vorgibt. Des Weiteren können durch die Wahl
unterschiedlicher Beleuchtungsmodi auch unterschiedliche Gefährdungssituationen signalisiert
werden und schließlich durch eine Änderung des Beleuchtungsmodus auch die Gefahr eines
allmählichen Nachlassens der Warnwirkung vorgebeugt werden, indem durch eine solche
Änderung die Aufmerksamkeit des Benutzers erneut geweckt wird.
[0013] Weiterhin ist es bevorzugt, wenn die Steuerungsvorrichtung mit einem Sensor gekoppelt
ist, welcher die unter die Werkstückauflagefläche abgesenkte Lage des Vorritzsägeblatts
erfasst. Mit dieser Ausgestaltung wird eine weitere Präzisierung der Warnwirkung auf
die tatsächlich gefährlichen Betriebszustände des Vorritzsägeblatts erzielt, indem
auch dann, wenn sich das Vorritzsägeblatt dreht es aber vollständig unterhalb der
Werkstückauflagefläche abgesenkt und daher für eine Verletzungsgefahr nicht zugänglich
ist, keine Warnwirkung durch die Tischeinlegeleiste hergestellt wird.
[0014] Dabei ist es besonders bevorzugt, die Steuerungsvorrichtung mit einem Sensor gekoppelt
ist, welcher die unter die Werkstückauflagefläche abgesenkte Lage des Vorritzsägeblatts
erfasst. Durch einen solchen Sensor, der als Endschalter oder dergleichen ausgebildet
sein kann, kann in sicherer Weise die vollständige Absenkung des Vorritzsägeblatts
unter die Werkstückauflagefläche erfasst und bei dieser Erfassung die Deaktivierung
der Warnwirkung durch die Tischeinlegeleiste erzielt werden.
[0015] Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist eine Tischeinlegeleiste für eine Holzbearbeitungsmaschine,
umfassend ein Beleuchtungsmittel, insbesondere ein durch eine Reihe von LEDs gebildete
Beleuchtungsleiste, welches solcherart angeordnet ist, dass es eine Signallichtwirkung
durch eine zumindest teilweise transparente Oberfläche der Tischeinlegeleiste bewirkt
und weiterhin umfassend eine signaltechnische Schnittstelle, welche mit einer Steuerungseinrichtung
koppelbar ist zur selektiven Ansteuerung des Beleuchtungsmittels. Eine solche Tischeinlegeleiste
setzt die Erfindung um und kann dazu dienen, um bestehende Holzbearbeitungsmaschinen
mit einer entsprechenden Warneinrichtung aufzurüsten und hierdurch betriebssicherer
zu machen. Dabei ist zu verstehen, dass die Tischeinlegeleiste solcherart fortgebildet
sein kann, dass die Merkmale und Vorteile umgesetzt werden, die zuvor in Verbindung
mit einer Holzbearbeitungsmaschine mit einer solchen Tischeinlegeleiste erläutert
wurden.
[0016] Schließlich ist ein weiterer Aspekt der Erfindung ein Verfahren zum Betrieb einer
Holzbearbeitungsmaschine mit einem rotierenden Sägeblatt, mit einem Antriebsmotor
zum Antreiben des Sägeblatts und einer Hebevorrichtung zum Anheben des Sägeblatts
in solcher Weise, dass es zumindest mit einem Umfangsabschnitt über eine Werkstückauflagefläche
hinausragt,
dadurch gekennzeichnet dass benachbart zu einer Durchtrittsöffnung in der Werkstückauflagefläche, durch welche
das Sägeblatt hinausragt, eine Beleuchtungsmittel angeordnet ist und das Beleuchtungsmittel
aktiviert wird, wenn das Sägeblatt rotiert, über die Werkstückauflagefläche hinausragt
und/oder mittels des Antriebsmotors angetrieben wird.
[0017] Das Verfahren kann dadurch fortgebildet werden, dass das Beleuchtungsmittel mit einem
ersten Beleuchtungsmodus betrieben wird, wenn das Kreissägeblatt mit konstanter Drehzahl
rotiert und mit einem von dem ersten verschiedenen, zweiten Beleuchtungsmodus betrieben
wird, wenn das Kreissägeblatt beschleunigt und/oder verzögert.
[0018] Mit diesem Verfahren und der Verfahrensfortbildung wird eine besonders betriebssichere
Arbeitsweise an einer Holzbearbeitungsmaschine, insbesondere einer Formatkreissäge
erreicht.
[0019] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Figuren 1 und 2 erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- die Gesamtansicht der Arbeitsfläche mit den Sägeblättern
- Fig. 2
- ein Ausschnitt der Arbeitsfläche, mit Darstellung des Vorritzsägeblattes und der Tischeinlegeleiste,
- Fig. 3
- eine perspektive Ansicht eines Ausschnitts einer Formatkreissäge, welche mit einer
erfindungsgemäßen Tischeinlegeleiste ausgerüstet ist, von schräg oben.
[0020] Beschreibung der Positionen:
- 1 Schiebetisch
- 2 Maschinentisch
- 3 Hauptsägeblatt
- 4 Vorritzsägeblatt
- 5 Tischeinlage
- 6 Schnittlinienmarkierung
[0021] In den Figuren sind bevorzugte Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Holzbearbeitungsmaschine
gezeigt. Fig. 1 und 2 zeigen eine funktionale Anordnung der für die erfindungsgemäße
Funktion relevanten Bauteile einer Formatkreissäge. Ein Schiebetisch 1 erstreckt sich
in einer Längsrichtung und ist in dieser Längsrichtung verschieblich entlang eines
Kreissägeblatts 3 beweglich, das an einem Maschinentisch 2 drehbar gelagert ist. Auf
dem Schiebetisch 1 kann ein Werkstück fest und unverschieblich aufgelegt werden und
durch Verschieben des Schiebetisches so geführt werden, dass das Kreissägeblatt 3
das Werkstück durchtrennt und hierbei ein abgetrennter Werkstückteil auf dem Maschinentisch
2 zu liegen kommt.
[0022] Das Werkstück wird hierbei in den Figuren von rechts unten nach links oben entlang
des Hauptsägeblatts 3 bewegt. In dieser Bewegungsrichtung vor dem Hauptsägeblatt 3
ist ein Vorritzsägeblatt 4 angeordnet. Das Vorritzsägeblatt 4 ragt nur einen geringen
Betrag über die durch den Schiebetisch 1 und den Maschinentisch 2 gebildete Werkstückauflagefläche
nach oben heraus und dient dazu, um die auf der Werkstückauflagefläche liegende Oberfläche
des Werkstücks anzuritzen und hierdurch einen ausrissfreien und sauberen Schnitt dieser
Oberfläche zu erzielen und hierdurch einen insgesamt sauberen Schnitt durch das gesamte
Werkstück durch das Hauptsägeblatt 3 zu bewerkstelligen.
[0023] Das Vorritzsägeblatt 4 ist von einer Tischeinlegeleiste 5 umgeben, die farblich kontrastierend
zu den Werkstückauflageflächen des Schiebetisches 1 und des Maschinentisches 2 ist.
Hierdurch wird die durch das gering nach oben durchragende Vorritzsägeblatt ausgehende
Gefahr signalisiert. In dieser Tischeinlage ist zusätzlich eine Leuchtleiste aus LEDs
gebildet, die rechteckig ausgebildet ist und fluchtend mit der Werkstückauflagefläche
verläuft.
[0024] Fig. 3 verdeutlicht die Anordnung der Tischeinlegeleiste 5 mit der Leuchtleiste 7.
Die Bewegungsrichtung des Schiebetisches 1 ist durch den Doppelpfeil 8 dargestellt.
Das Vorritzsägeblatt ist zur besseren Darstellung in Fig. 3 in einer unter die Werkstückauflagefläche
abgesenkt in Position angeordnet und daher nicht sichtbar.
[0025] Die Tischeinlegeleiste 7 besteht aus mehreren LEDs, die in einer Reihe hintereinander
angeordnet sind und eine insgesamt rechteckige Beleuchtungswirkung seitlich neben
dem Schlitz, durch den das Vorritzsägeblatt nach oben heraussteht, wenn es in Betrieb
ist, erzeugt. Eine Steuerungseinrichtung (nicht gezeigt) ist derart mit dem Antriebsmotor
des Vorritzsägeblattes und einem Sensor zur Detektion der Lage des Vorritzsägeblatts
gekoppelt, dass die Leuchtleiste 7 immer dann aktiviert wird und ein rotes Warnlicht
ausgibt, wenn das Vorritzsägeblatt sich dreht und nach oben aus dem Vorritzsägeblattschlitz
herausragt.
1. Holzbearbeitungsmaschine mit Hauptsäge- und Vorritzsägeblatt und einem Bearbeitungstisch
mit einer oder mehreren Tischeiniegeleisten, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischeinlegeleiste durch eine besondere, von der Umgebung deutlich unterscheidbare,
Farbgebung und/oder Beleuchtung den Gefahrenbereich des Vorritzsägeblattes besonders
hervorhebt.
2. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbgebung der Tischeinlegeleiste durch Beleuchtung erzeugt wird und/oder durch
Beleuchtung verstärkt wird.
3. Holzbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischeinlegeleiste unter Verwendung eines lichtdurchlässigen Werkstoffs hergestellt
ist.
4. Holzbearbeitungsmaschine nach einem vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtung der Tischeinlegeleiste durch in die Leiste eingebaute Lichterzeuger
außerhalb der Leiste installierte Lichterzeuger oder durch außerhalb der Leiste installierte
Lichterzeuger hervorgerufen wird.
5. Holzbearbeitungsmaschine nach einem vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischeinlegeleiste eine Vertiefung zur Markierung der Schnittlinie aufweist.
6. Holzbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die unterscheidbare Tischeinlegeleiste benachbart zum Vorritzsägeblatt angeordnet
ist, insbesondere parallel seitlich von einem Sägeschlitz, durch den das Vorritzsägeblatt
von unten nach oben durch eine Werkstückauflage ragt.
7. Holzbearbeitungsmaschine nach einem vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die unterscheidbare Tischeinlegeleiste ein Beleuchtungsmittel aufweist, das mit einer
Steuerungsvorrichtung signaltechnisch gekoppelt ist, welche ausgebildet ist, um eine
Drehung des Vorritzsägeblatts zu erfassen, insbesondere indem die Steuerungsvorrichtung
signaltechnisch mit einem Antriebsmotor des Vorritzsägeblatts gekoppelt ist, und dass
die Steuerungsvorrichtung ausgebildet ist, um das Beleuchtungsmittel in Abhängigkeit
der Drehung des Vorritzsägeblatts zu aktivieren.
8. Holzbearbeitungsmaschine nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung zur Erfassung der Drehbewegung des Vorritzsägeblatts mit
einem Sensor signaltechnisch gekoppelt ist, welcher angeordnet und ausgebildet ist,
um die Drehbewegung des Vorritzsägeblatts zu erfassen.
9. Holzbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung ausgebildet ist, um das Beleuchtungsmittel in einem ersten
Beleuchtungsmodus zu aktivieren, wenn das Vorritzsägeblatt mit konstanter Drehzahl
dreht und in einem zweiten, vom ersten unterscheidbaren Beleuchtungsmodus zu aktivieren,
wenn das Vorritzsägeblatt an- und/oder ausläuft, insbesondere indem die Steuerungsvorrichtung
mit einem Antriebsmotor des Vorritzsägeblatts signaltechnisch gekoppelt ist zur Erfassung
des Betriebszustands des Vorritzsägeblatts.
10. Holzbearbeitungsmaschine nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass das Beleuchtungsmittel mehrere Beleuchtungselemente umfasst und der erste und zweite
Beleuchtungsmodus aus folgenden Beleuchtungsmodi oder einer Kombination folgender
Beleuchtungsmodi ausgewählt ist:
- Zeitlich Konstante Beleuchtung durch alle Beleuchtungselemente
- Gleichzeitiges intermittierendes An- und Ausschalten aller Beleuchtungselemente
zu Erzeugung eines Blinklichts
- Sequentielles An- und/oder Ausschalten der Beleuchtungselemente in der Reihenfolge
ihrer räumlichen Anordnung zu Erzeugung eines Lauflichts,
- Aktivieren der Beleuchtungselemente in einer ersten Farbe, und
- Aktivieren der Beleuchtungselemente in einer zweiten, von der ersten unterschiedlichen
Farbe.
11. Holzbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die unterscheidbare Tischeinlegeleiste ein Beleuchtungsmittel aufweist, welches
mit einer Steuerungsvorrichtung signaltechnisch gekoppelt und mittels dieser aktivierbar
ist, und dass die Steuerungsvorrichtung ausgebildet ist, um das Beleuchtungsmittel
in einem Zustand, in dem das Vorritzsägeblatt nicht über eine Werkstückauflagefläche
nach oben herausragt, zu deaktivieren.
12. Holzbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung mit einem Sensor gekoppelt ist, welcher die unter die Werkstückauflagefläche
abgesenkte Lage des Vorritzsägeblatts erfasst.
13. Tischeinlegeleiste für eine Holzbearbeitungsmaschine, umfassend ein Beleuchtungsmittel,
insbesondere ein durch eine Reihe von LEDs gebildete Beleuchtungsleiste, welches solcherart
angeordnet ist, dass es eine Signallichtwirkung durch eine zumindest teilweise transparente
Oberfläche der Tischeinlegeleiste bewirkt und weiterhin umfassend eine signaltechnische
Schnittstelle, welche mit einer Steuerungseinrichtung koppelbar ist zur selektiven
Ansteuerung des Beleuchtungsmittels.
14. Verfahren zum Betrieb einer Holzbearbeitungsmaschine mit einem rotierenden Sägeblatt,
mit einem Antriebsmotor zum Antreiben des Sägeblatts und einer Hebevorrichtung zum
Anheben des Sägeblatts in solcher Weise, dass es zumindest mit einem Umfangsabschnitt
über eine Werkstückauflagefläche hinaus ragt, dadurch gekennzeichnet dass benachbart zu einer Durchtrittsöffnung in der Werkstückauflagefläche, durch welche
das Sägeblatt hinausragt, eine Beleuchtungsmittelangeordnet ist und das Beleuchtungsmittel
aktiviert wird, wenn das Sägeblatt rotiert, über die Werkstückauflagefläche hinausragt
und/oder mittels des Antriebsmotors angetrieben wird.
15. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Beleuchtungsmittel mit einem ersten Beleuchtungsmodus betrieben wird, wenn das
Kreissägeblatt mit konstanter Drehzahl rotiert und mit einem von dem ersten verschiedenen,
zweiten Beleuchtungsmodus betrieben wird, wenn das Kreissägeblatt beschleunigt und/oder
verzögert.