[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Lagebestimmung von Fahrzeugen mit einer
Mehrzahl von Sendern, die zum Aussenden von Signalen eingerichtet und an einem Fahrzeug,
dessen Lage bestimmt werden soll, angeordnet sind.
[0002] Zur Vermeidung von Kollisionen zwischen zwei Fahrzeugen ist es wichtig, dass neben
bekannten technischen Hilfsmitteln der Fahrzeugführer als Mensch in die Lage versetzt
wird, die Lage eines anderen in seiner Nähe befindlichen Fahrzeuges zu erkennen, um
so abschätzen zu können, ob sich das eigene Fahrzeug mit dem anderen Fahrzeug auf
Kollisionskurs befindet bzw. wer ausweichpflichtig ist. Gerade bei Fahrzeugen, die
aufgrund ihrer Entfernung nur sehr vage wahrgenommen werden können, ist es oft schwierig,
ohne weitere technische Hilfsmittel festzustellen, in welcher Lage sich das Fahrzeug
im Raum befindet.
[0003] Zur Unterstützung der Lagebestimmung von Fahrzeugen durch den Menschen verfügen Fahrzeuge,
wie Flugzeuge oder Wasserfahrzeuge, über am Rumpf angebrachte Lampen, die ein entsprechendes
rotes, grünes oder weißes Lichtsignal aussenden. Je nachdem welches Farbsignal sichtbar
ist, kann dann auf die Lage des Fahrzeuges im Raum geschlossen werden. So wird bei
Wasserfahrzeugen an der Steuerbordseite (rechts) ein grünes Licht und an der Backbordseite
(links) ein rotes Licht geführt, so dass je nach erkennbarer Farbe festgestellt werden
kann, welche Seite des Wasserfahrzeuges dem Betrachter zugewandt ist, Auf diese Weise
kann dann auf die Fahrtrichtung geschlossen werden.
[0004] Bei Luftfahrzeugen muss jeder Luftfahrzeugführer den Luftraum ebenfalls aktiv beobachten.
Obwohl elektronische Verfahren zur frühzeitigen Erkennung und Behandlung von Kollisionsrisiken
zur Verfügung stehen, muss das visuelle Beobachten der Umgebung durch den Piloten
weiterhin durchgeführt werden. Dieses als "See and Avoid" bekannte Prinzip wird derzeit
auch von unbemannten Luftfahrzeugen zusätzlich zu elektronischen Verfahren basierend
auf Satellitennavigation und Funkkommunikation verlangt.
[0005] Aus der
US 3,706,968 ist ein Signallicht für Flugzeuge bekannt, das je nach Lagewinkel des Betrachters
eine unterschiedliche Farbe aufweist, so dass durch den Betrachter festgestellt werden
kann, welche Seite ihm zugewandt ist, wodurch sich grob die Flugrichtung des Flugzeuges
abschätzen lässt. Aufgrund der kreisförmigen Anordnung der Farbfilter beider Lampen
und einer versetzten Anordnung der Farbfilter können durch unterschiedliche Farbkodierungen
auch Lagewinkel < 90° ermittelt werden.
[0006] Die
US 5,337,047 offenbart eine Vorrichtung für Flugzeuge, mit der aus weiter Entfernung der Flugzeugtyp
ermittelt werden kann. Dazu weist die Einrichtung eine Laservorrichtung auf, die je
nach Flugzeugtyp (Größe, Anzahl der Engines) eine unterschiedliche Anzahl von Lichtsignalen
mit unterschiedlichen Frequenzen aussendet und so die entsprechenden Eigenschaften
des Flugzeuges kodiert.
[0007] Aus der
US 3,846,746 A ist ein System bekannt, mit dem die Höhe und die Flugrichtung eines anderen Flugzeuges
ermittelt werden kann, indem das andere Flugzeug seine Höhe und Flugrichtung in einem
Lichtmuster codiert. Dieses Lichtmuster mit den codierten Informationen wird von dem
Flugzeug permanent ausgesendet und kann von anderen Flugzeugen empfangen und decodiert
werden. Die Abstände zwischen den einzelnen Lichtsignalen ist dabei die
[0008] Basis der Codierung.
[0009] Des weiteren ist aus der
US 4,755,818 A eine Vorrichtung bekannt, bei der die Flugzeuge über eine Lichtanlage verfügen, die
Licht in einem 360° Winkel aussenden. Das Aussenden des Lichtes erfolgt dabei mit
Hilfe einer entsprechenden Linse, die mit einem Laserlicht gespeist wird.
[0010] Nachteilig bei der aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtung ist die Tatsache,
dass eine automatische Erkennung der Fluglage basierend auf dem "See and Avoid" Verfahren
gerade bei weit entfernten Flugobjekten nur schwerlich möglich ist.
[0011] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine verbesserte Vorrichtung zur
Bestimmung der Lage eines weit entfernten Fahrzeuges anzugeben.
[0012] Die Aufgabe wird mit der Erfindung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst, dass die Sender zum Aussenden eines den jeweiligen Sender betreffenden individuellen
Signalmusters innerhalb einer Signalmustersequenz eingerichtet sind und die Vorrichtung
eine zum Einbau in andere Fahrzeuge vorgesehene Lagebestimmungseinheit aufweist, die
mittels einer Empfangseinheit zum Empfangen der Signalmuster eingerichtet ist, wobei
die Lagebestimmungseinheit zur Lagebestimmung des Fahrzeuges in Abhängigkeit der in
den Signalmustersequenz enthaltenden Signalmuster ausgebildet ist.
[0013] Dadurch wird es möglich, dass die Lage eines Fahrzeuges auch dann bestimmt werden
kann, wenn sich das Fahrzeug in einer großen Entfernung zum Betrachter befindet und
die von dem Fahrzeug ausgesendeten Lichtsignale nur als eine einzige Lichtquelle wahrnehmbar
sind. Dazu sind an dem Fahrzeug, dessen Lage bestimmt werden soll, Sender angeordnet,
die ein jeweils für den Sender eindeutiges Signalmuster innerhalb einer Signalmustersequenz
aussenden. Die Signalmustersequenz ergibt sich dabei aus der Menge aller von den Sendern
aussendbaren Signalmuster, sie es beispielsweise, dass zu einer Zeit nur jeweils nur
ein Sender sein individuelles Signalmuster aussendet, oder sei es beispielsweise,
dass die Sender ihr individuelles Signalmuster teilweise verschachtelt/versetzt aussenden,
[0014] Erfindungsgemäß weist die Vorrichtung des Weiteren eine Lagebestimmungseinheit auf,
die in anderen Fahrzeugen, welche die Lage des einen Fahrzeuges bestimmen sollen,
einbaubar ist. Die Lagebestimmungseinheit ist dabei mit einem Empfänger verbunden,
der die von den Sendern ausgesendeten Signalmuster empfangen kann und an die Lagebestimmungseinheit
weiterleitet. Die Lagebestimmungseinheit ist dabei derart eingerichtet, dass sie die
empfangenen Signale auswertet und bestimmen kann, welches Signalmuster innerhalb der
Signalmustersequenz empfangen wurde. Aufgrund der Tatsache, dass jeder Sender ein
eindeutiges, individuelles Signalmuster aussendet, kann die Lagebestimmungseinheit
nunmehr die Lage des Fahrzeuges, insbesondere die relative Lage des Fahrzeuges bezüglich
des Betrachters, feststellen. So lässt sich bei Luftfahrtzeugen beispielsweise ermitteln,
welcher Oktant des Fahrzeuges dem Betrachter zugewandt ist.
[0015] Dadurch wird es möglich, dass auch bei unbemannten Fahrzeugen, insbesondere bei unbemannten
Luftfahrzeugen, das "See and Avoid" Prinzip angewendet werden kann, so wie es von
menschlichen Piloten verlangt wird.
[0016] Die Sender sind an dem Fahrzeug dabei vorteilhafterweise derart angeordnet, dass
zumindest ein Signalmuster eines Senders unabhängig von dem Winkel des Betrachters
auf das Fahrzeug empfangbar ist, das heißt egal in welcher Lage sich das Fahrzeug
befindet, kann immer mindestens ein Signalmuster eines Senders empfangen werden. Damit
kann sichergestellt werden, dass keine Empfangslücken bei bestimmten Betrachtungswinkeln
entstehen. In einem Ausführungsbeispiel können dabei immer mindestens drei Signalmuster
von drei unterschiedlichen Sendern empfangen werden, so dass sich eine wesentlich
genauere Lagebestimmung durchführen lässt. Es ist offensichtlich, dass die Genauigkeit
der Lagebestimmung proportional zu der Anzahl der empfangbaren Signalmuster ist und
umgekehrt.
[0017] Besonders vorteilhaft ist es, wenn an jedem Ende einer Raumachse X, Y und Z mindestens
ein Sender angeordnet ist. Somit ergibt sich eine vorteilhafte Anordnung der Sender
mit einer Senderichtung nach vorne und hinten, links und rechts und oben und unten.
Durch einen entsprechenden Sendewinkel von mehr als 45°, ausgehend vom Lot, je Sender
kann dabei in bestimmten Lagen auch mehr als ein Signalmuster innerhalb der Signalmustersequenz
empfangen werden, so dass eine wesentlich detailliertere Lagebestimmung des Fahrzeuges
möglich wird. Durch zusätzliche Sender mit jeweils individuellen Signalmustern kann
dabei die Genauigkeit der Lagebestimmung weiter erhöht werden.
[0018] Bevorzugterweise sind die Sender Lichtquellen, die zum Aussenden von Licht- oder
Infrarotsignalen eingerichtet sind. Die individuellen Signalmuster der jeweiligen
Sender werden dann in Form von Lichtmustern ausgesendet, die vorteilhafterweise eine
binäre Kodierung aufweisen. Somit erfolgt die individuelle Kodierung des Senders unabhängig
von einer entsprechenden Wellenlänge und somit nicht aufgrund einer Farbkodierung.
Ein binäres Signalmuster eines Senders kann dabei die Abfolge einer Mustersequenz
von eingeschaltetem und ausgeschaltetem Licht sein.
[0019] Um die von den optischen Sendern ausgesendeten Lichtmustern empfangen zu können,
weist die Empfangseinheit einen optischen Sender auf, der zum Empfangen und zur
[0020] Aufnahme der Lichtsignale eingerichtet ist. Eine solche Empfangseinheit kann zum
Beispiel eine Videokamera, insbesondere eine digitale Videokamera sein. Geht man dabei
von einer üblichen Industriekamera mit einer zeitlichen Auflösung von circa 50 Bildern
pro Sekunde aus, so können 20 Bit pro Sekunde sicher übertragen werden. In diesem
Fall ist die Abtastfrequenz mehr als doppelt so hoch wie die von den Sendern ausgesendete
Bitrate in Form der Lichtmuster.
[0021] Um die genaue zeitliche Abfolge der einzelnen Signalmuster innerhalb der Signalmustersequenz
festzulegen, wird vorteilhafterweise jedem Sender ein entsprechender Zeitslot innerhalb
der Signalmustersequenz zugewiesen, in dem der jeweilige Sender sein Signalmuster
aussenden kann, Innerhalb dieses Zeitslots darf nur der Sender sein Signalmuster aussenden,
der dem Zeitslot zugewiesen ist. Damit wird sichergestellt, dass es bei dem Aussenden
der Signalmustersequenz durch alle beteiligten Sender nicht zu Überschneidungen kommt,
die dann von der Lagebestimmungseinheit nicht mehr hinreichend identifiziert werden
kann, Somit wird eindeutig festgelegt, welcher Sender zu welcher Zeit sein Signalmuster
aussenden darf, wobei nur jeweils ein Sender zu einer Zeit sein Signalmuster senden
darf.
[0022] Denkbar ist aber auch, dass jedes Signalmuster in einzelne Teile aufgeteilt wird,
die dann innerhalb der Signalmustersequenz verteilt werden, wobei die Sender ihr Signalmuster
nicht an einem Stück senden. Ähnlich dem Interleaving-Verfahren, bei dem die Reihenfolge
von z. B. zu sendenden Bits oder Informationen untereinander vertauscht und verschachtelt
werden, werden auch die Teile der einzelnen Signalmustersequenz verschachtelt verteilt,
so dass ein Signalmuster eines bestimmten Senders nicht an einem Stück von dem entsprechenden
Sender ausgesendet wird. So können beispielsweise zwischen zwei Teilen eines Signalmusters
eines bestimmten Senders ein oder mehrere andere Teile anderer Sender und ihre entsprechenden
Signalmusterteile liegen. Durch diese Verschachtelung kann eine entsprechend höhere
Ausfallsicherheit beim Empfang gewährleistet werden. Die Lagebestimmungseinheit kann
dann in Abhängigkeit der empfangenen Muster die Teile der empfangenen Signalmuster
erkennen und entsprechend den Sendern zuordnen.
[0023] Damit der Beginn der Signalmustersequenz durch die Lagebestimmungseinheit feststellbar
ist, ist die Vorrichtung vorzugsweise derart ausgebildet, dass mindestens ein Sender
am Beginn der Signalmustersequenz ein Startsequenz-Signalmuster aussendet. Durch das
gleichzeitige Aussenden des Startsequenz-Signalmusters durch alle Sender wird sichergestellt,
dass unabhängig von der Lage des Fahrzeuges die Startsequenz immer empfangbar ist
und somit der Beginn der Signalmustersequenz bestimmbar ist. Die Lagebestimmungseinheit
ist dabei derart eingerichtet, dass sie das Startsequenz-Signalmuster erkennen kann,
Erst nach Aussenden des Startsequenz-Signalmusters senden die Sender ihre individuellen
Signalmuster innerhalb der Signalmustersequenz aus.
[0024] Des Weiteren ist es besonders vorteilhaft, wenn neben den Signalmustern zur Lagebestimmung
die Sender auch Signalmuster aussenden, mit denen bestimmte Informationen über das
Fahrzeug ausgesendet werden können, Solche Informationen können zum Beispiel der Transpondercode,
die Fahrtrichtung, die Geschwindigkeit, die Flughöhe sowie die Sink-/Steigrate des
Fahrzeuges sein. Bevorzugterweise werden diese Informations-Signalmuster von jedem
Sender am Ende der Signalmustersequenz ausgesendet, so dass auch hier wieder unabhängig
von der Lage des Fahrzeuges die Informationssignalmuster empfangen werden können.
Dabei ist die Lagebestimmungseinheit derart eingerichtet, dass sie aus den empfangenen
Signalmustern der Signalmustersequenz die entsprechenden Informationen extrahiert.
[0025] Um die Übertragungssicherheit zu erhöhen ist es besonders vorteilhaft, wenn zusätzlich
zu den Signalmustern entsprechende Prüf-, Paritäts- und/oder Korrekturinformationen
gesendet werden, mit deren Hilfe dann die Lagebestimmungseinheit die Integrität der
empfangenen Signalmuster überprüfen kann. So kann zum Beispiel festgestellt werden,
ob bestimmte Signalmuster aufgrund von Witterungsbedingungen nicht vollständig von
der Empfangseinheit empfangen wurden. Mit Hilfe von entsprechenden Korrekturinformationen
innerhalb der Signalmustersequenz lassen sich dann auch kleinere Bitfehler korrigieren.
[0026] Des Weiteren ist es besonders vorteilhaft, wenn die Vorrichtung zur automatischen
Ermittlung einer Ausweichpflicht bzw. Kollisionsgefahr in Abhängigkeit der von der
Lagebestimmungseinheit ermittelten Lage des Fahrzeuges eingerichtet ist. Somit kann
in den Fahrzeugen, in denen die Lagebestimmungseinheit eingebaut ist, mit Hilfe der
erfindungsgemäßen Vorrichtung festgestellt werden, wie groß ein Kollisionsrisiko mit
dem weit entfernten Fahrzeug, dessen Lage ermittelt werden soll, ist und kann gegebenenfalls
ein geeignetes Ausweichmanöver auswählen bzw. einleiten. Eine solche Kollisionserkennung
kann dann das "See and Avoid" Prinzip weiter unterstützen.
[0027] Bei bemannten Fahrzeugen kann es besonders vorteilhaft sein, wenn die Lagebestimmungseinheit
mit einer Anzeigevorrichtung verbunden ist, auf der die von der Lagebestimmungseinheit
ermittelte Raumlage des Fahrzeuges angezeigt werden kann. So kann intuitiv dem entsprechenden
Fahrzeugführer die Raumlage des Fahrzeuges angezeigt werden, auch dann, wenn das Fahrzeug
sich in einer Entfernung befindet, mit der eine rein visuelle Erkennung der Raumlage
nicht mehr möglich ist.
[0028] Die Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnungen beispielhaft näher erläutert.
[0029] Es zeigen:
- Figur 1
- - schematische Darstellung der Vorrichtung;
- Figur 2a, 2b
- - schematische Darstellung der Senderanordnung an einem Flugzeug;
- Figur 3
- - Ausführungsbeispiel eines Signalmustercodes;
- Figur 4
- - Ausführungsbeispiel eines Signalmustercodes mit Paritätbits;
- Figur 5a, 5b
- - Ausführungsbeispiel einer empfangenen Signalmustersequenz;
- Figur 6
- - Ausführungsbeispiel einer interleaving Signalmustersequenz
[0030] Figur 1 zeigt schematisch die Vorrichtung 1 der vorliegenden Erfindung. An einem
Flugzeug 2, dessen Lage im Raum mit Hilfe der Vorrichtung 1 bestimmt werden soll,
sind eine Mehrzahl von Sendern 3 angeordnet, die ein für den jeweiligen Sender 3 individuelles
Signalmuster aussenden. In diesem Ausführungsbeispiel sind die Sender 3 derart eingerichtet,
dass sie ein entsprechendes nicht farblich kodiertes Lichtmuster entsprechend ihrer
Anordnung am Rumpf aussenden,
[0031] In einem weiteren Flugzeug 4, das die Lage des Flugzeuges 2 ermitteln soll, ist eine
Lagebestimmungseinheit 5 eingebaut, die mit einem entsprechenden Empfänger 6 verbunden
ist. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Empfänger 6 zum Empfangen der von den Sendern
3 ausgestrahlten Lichtmuster eingerichtet, Ein solcher Empfänger 6 kann dabei zum
Beispiel eine Videokamera mit einer üblichen zeitlichen Auflösung von circa 50 Bildern
pro Sekunde sein.
[0032] Der optische Empfänger 6 der Vorrichtung 1 empfängt nun die von den Sendern 3 ausgestrahlten
Lichtmuster und leitet sie an die Lagebestimmungseinheit 5 weiter, die dann in Abhängigkeit
der empfangenen Lichtmuster innerhalb der Signalmustersequenz die relative Lage des
Flugzeuges 2 ermittelt.
[0033] Figuren 2a und 2b zeigen schematisch noch einmal eine bevorzugte Anordnungsweise
der Sender 3, wobei mindestens an jedem Ende einer Raumachse ein solcher Sender angeordnet
ist. Figur 2a zeigt eine Seitenansicht des Flugzeuges 2. Am Bug des Flugzeuges 2 ist
ein Sender 31 angeordnet, der in Flugrichtung sein Lichtmuster aussendet. Am Heck
des Flugzeuges befindet sich ein Sender 32, der sein Lichtmuster entgegen der Flugrichtung
aussendet. Nach oben wird ein entsprechendes Lichtmuster mit Hilfe des Senders 33
und nach unten ein entsprechendes Lichtmuster mit dem Sender 34 ausgestrahlt. Alle
Sender senden mit einem Öffnungswinkel von min. 160°.
[0034] Durch den breiten Öffnungswinkel der Sender überschneiden sich die empfangbaren Signalmuster
in bestimmten Bereichen (E
31,33), so dass an dieser Stelle sowohl das Signalmuster von Sender 31 als auch das Signalmuster
von Sender 33 empfangen werden kann. Somit lässt sich die Lage des Fahrzeuges wesentlich
genauer bestimmen. Im Luftraum können dabei sogar drei oder mehr Signalmuster gleichzeitig
empfangen werden.
[0035] Figur 2b zeigt eine Draufsicht auf das Flugzeug 2, dessen Lage im Raum bestimmt werden
soll, Dabei ist am linken Flügel ein weiterer Sender 35 angeordnet, der ein entsprechendes
Lichtmuster nach links ausstrahlt. Am rechten Flügel ist ein Sender 36 angeordnet,
der ebenfalls ein entsprechendes Lichtmuster nach rechts aussendet.
[0036] Um die Genauigkeit der Lagebestimmung des Flugzeuges 2 zu erhöhen, befinden sich
in diesem Ausführungsbeispiel im vorderen Bereich des Flugzeuges links und rechts
jeweils zwei Sender 37 und 38, die ebenfalls ein entsprechend kodiertes Lichtsignal
aussenden, Der Ausstrahlwinkel der beiden Sender 37 und 38 ist dabei derart gewählt,
dass er sich mit dem Ausstrahlwinkel des vorderen Senders 31 als auch mit den seitlichen
Sendern 35 und 36 in einem bestimmten Bereich überschneidet. Wird ein entsprechendes
Lichtmuster der Sender 37 oder 38 empfangen, so kann immer entweder das nach vorne
ausgestrahlte Lichtmuster des Senders 31 oder eines der Lichtmuster der seitlichen
Sender 35 oder 36 empfangen werden, so dass eine wesentlich genauere Lagebestimmung
des Flugzeuges 2 möglich ist.
[0037] Figur 3 zeigt beispielhaft die schematische Darstellung einer Signalmustersequenz
S, wie sie von einer Anordnung der Sender in Figur 2a beziehungsweise 2b ausgesendet
wird. Die einzelnen Signalmuster sind dabei binär kodierte Lichtmuster, wobei ein
Bit durch die Zustände Licht an (1) oder Licht aus (0) repräsentiert wird.
[0038] Am Anfang der Signalmustersequenz S wird zunächst eine Startsequenz X von allen Sendern
gleichzeitig ausgesendet, so dass die Lagebestimmungseinheit 5 den Beginn der Signalmustersequenz
S ermitteln kann. Die Startsequenz X besteht dabei aus einem 6-Bit-Code, wobei die
ersten drei Bit den Zustand 1 (Licht an) und die letzten drei Bit den Zustand 0 (Licht
aus) aufweisen.
[0039] Daran anschließend wird ausschließlich von dem nach vorne gerichteten Sender 31 das
erste individuelle Lichtmuster F ausgesendet, das in diesem Ausführungsbeispiel mit
binär 101 kodiert ist. Wurde das Lichtmuster F des Senders 31 ausgesendet, so sendet
in diesem Ausführungsbeispiel als nächstes der nach unten zeigende Sender 34 sein
entsprechendes Signalmuster D aus, was in diesem Beispiel mit binär 010 kodiert ist.
Daran schließt sich der linke Sender 35 mit seinem Signalmuster L (binär 100) an,
gefolgt von dem nach hinten ausgerichteten Sender 32 mit dem Signalmuster B (binär
110). Zum Ende hin der Signalmustersequenz S sendet dann der nach oben ausgerichtete
Sender 33 sein Signalmuster U mit binär 001 und abschließend der rechte Sender 36
sein Signalmuster R (binär 011) aus.
[0040] Haben alle Sender nacheinander ihr entsprechendes Signalmuster aus der Signalmustersequenz
S ausgesendet, so beginnt die Signalmustersequenz wieder mit der Startsequenz X, evtl.
mit einer kurzen Pause dazwischen.
[0041] Vorteilhafterweise können sich aber jedoch auch nach dem letzten individuellen Signalmusters
R des Senders 36 weitere Lichtmuster anschließen, die von allen Sendern gleichzeitig
ausgesendet werden und entsprechende Informationen I über das Flugzeug 2 in binärer
Form kodiert enthalten. So lassen sich unter anderem der Transpondercode, die Flugrichtung,
die Geschwindigkeit sowie die Sink- und Steigrate des Flugzeuges 2 am Ende der Signalmustersequenz
S übertragen.
[0042] Figur 4 zeigt basierend auf der Signalmustersequenz S aus Figur 3 eine Signalmustersequenz
S1, die zusätzlich zu den einzelnen in Figur 3 beschriebenen Lichtmustern ein Paritätsbit
P für jedes Lichtmuster aufweist. Dabei wird beispielhaft jedes Lichtmuster der Sender
31 bis 38, die durch drei Bits binär kodiert sind, um ein weiteres Paritätsbit erweitert,
so dass nunmehr jedes einzelne Lichtmuster durch vier Bit repräsentiert wird. Ein
solches Paritätsbit P in der einfachsten Form gibt an, wie viele gerade oder ungerade
Bits in der entsprechenden Nachricht enthalten sind, so dass mit möglichst geringem
Aufwand eine Integritätskontrolle durch die Lagebestimmungseinheit 5 durchgeführt
werden kann. Diese Integritätskontrolle ist insbesondere deshalb vorteilhaft, damit
Fehlübertragungen oder kurzfristige Verdeckungen oder andere Störeinflüsse rechtzeitig
erkannt werden können und es somit nicht zu falschen Berechnungen der Lage kommt.
[0043] Die einzelnen High-Level eines einzelnen Signallichtes können im Code dabei so verteilt
werden, dass zum Beispiel genügend Zeit für die Aufladung eines Energiespeichers für
eine Blitzentladung zur Verfügung steht. Sollte bei einer Fluglageübermittlung von
zum Beispiel 0,5 Hz (alle 2 Sekunden) diese Zeit nicht reichen, können mehrere Leuchtmittel
in jeweils einem kodierten Licht untergebracht werden.
[0044] Zur Übertragung der zusätzlichen Informationen I können geringere Leistungen verwendet
werden.
[0045] Zwischen jeweils zwei Signalmustersequenzen kann eine Pause von zum Beispiel einer
Sekunde eingehalten werden.
[0046] Der hier beispielhaft beschriebene Code enthält genug Redundanz, um einfache Fehlübertragungen
zu erkennen. Es können aber auch Codes verwendet werden, die jegliche Fehlübertragung
einzelner Bits nicht nur erkennen, sondern auch korrigieren können.
[0047] Figuren 5a und 5b zeigen beispielhaft einen empfangenen Signalcode.
[0048] In Figur 5a werden dabei neben der Startsequenz X die Signalmuster F, L und U empfangen,
wobei das Signalmuster F von dem Sender 31, das Signalmuster U von dem Sender 33 und
das Signalmuster L von dem Sender 35 ausgesendet wird. Die anderen Signalmuster innerhalb
der Signalmustersequenz S sind dabei nicht empfangbar, so dass in diesen Bereichen
von der Lagebestimmungseinheit binär eine 000 ermittelt wird.
[0049] Aufgrund der empfangenen Signalmuster kann nun bestimmt werden, welche Sender dem
Betrachter, in diesem Fall dem Flugzeug 4 zugewandt sind, so dass daraufhin letztlich
auf die Lage des Flugzeuges 2 im Raum geschlossen werden kann.
[0050] Figur 5b zeigt eine Codesequenz, bei der die Signalmuster D, B und R empfangen wurden.
Dabei hat jedes Signalmuster beziehungsweise Lichtmuster eine eigene Position innerhalb
der Signalmustersequenz, das über alle Sender verteilt zeitlich sequentiell ausgegeben
wird,
[0051] Ein anderes Ausführungsbeispiel wie die Signalmusterfrequenz S aufgebaut sein kann,
ist in Figur 6 gezeigt. Dabei werden die einzelnen Teile eines einzelnen Signalmusters
eines Senders über die Signalmustersequenz verteilt, wobei auch hier nur jeweils ein
Teil eines Signalmusters an einer Stelle innerhalb der Signalmustersequenz stehen
kann. Als Beispiel ist in Figur 6 die Signalmustersequenz S oben gezeigt, wie sie
empfangbar wäre, wenn man alle Signalmuster der Sender empfangen könnte.
[0052] In dem Ausführungsbeispiel von Figur 6 sind jedoch nur die Sender D, B und F empfangbar,
was unter der Signalmustersequenz S gezeigt wird. Dabei verteilen sich die einzelnen
Teile eines Signalmusters eines entsprechenden Senders über die ganze Signalmustersequenz
hinweg, so dass ähnlich wie bei Interleaving-Verfahren ein komplettes Signalmuster
eines Senders nicht in seiner gesamten Folge ausgesendet wird. So können zwischen
den einzelnen Teilen, die hier schraffiert dargestellt sind, auch andere Teile anderer
Sender und Signalmuster liegen, die dann, wie im unteren Teil der Figur 6 gezeigt,
empfangen werden können. Dort werden insgesamt fünf Teile empfangen (E
D,B,F), so dass zum Beispiel mittels einer einfachen Und-Verknüpfung mit den abgespeicherten
Signalmustern der einzelnen Sender herausgefunden werden kann, welche Signalmuster
welcher Sender empfangen wurden.
[0053] Auch in dieser Ausführungsform ist es natürlich selbstverständlich denkbar, dass
die Sender am Anfang jeder Signalmustersequenz ein einheitliches Startmuster aussenden
und gegebenenfalls am Ende der Signalmustersequenz Informationen mit übertragen. In
diesem Ausführungsbeispiel erfolgt die Codierung darüber hinaus auch noch anhand des
Zeitpunktes, an dem die Teile der Signalmuster innerhalb der Signalmustersequenz ausgesendet
werden.
1. Vorrichtung (1) zur Lagebestimmung von Fahrzeugen (2) mit einer Mehrzahl von Sendern
(31 bis 38), die zum Aussenden von Signalen eingerichtet und an einem Fahrzeug (2),
dessen Lage bestimmt werden soll, angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Sender (31 bis 38) zum Aussenden eines den jeweiligen Sender (31 bis 38) betreffend
individuelle Signalmusters innerhalb einer Signalmustersequenz (S) eingerichtet sind
und die Vorrichtung (1) eine zum Einbauen in andere Fahrzeuge (4) vorgesehene Lagebestimmungseinheit
(5) aufweist, die mittels einer Empfangseinheit (6) zum Empfang der Signalmuster eingerichtet
ist, wobei die Lagebestimmungseinheit (5) zur Lagebestimmung des Fahrzeuges (2) in
Abhängigkeit der in der Signalmustersequenz (S) enthaltenden Signalmuster ausgebildet
ist.
2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sender (31 bis 38) an dem Fahrzeug (2) derart angeordnet sind, dass unabhängig
von der Lage des Fahrzeuges (2) im Raum mindestens ein Signalmuster innerhalb der
Signalmustersequenz (S) empfangbar ist.
3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sender (31 bis 38) zum Aussenden der Signalmuster mittels elektromagnetischer
Signale, insbesondere Licht- oder Infrarotsignale, eingerichtet sind.
4. Vorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sender (31 bis 38) zum Aussenden eines Lichtmusters als Signalmuster, insbesondere
eines binären Lichtmusters, eingerichtet sind.
5. Vorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sender (31 bis 38) zum Aussenden eines binären Lichtmusters derart eingerichtet
sind, dass jedes binäre Lichtmuster eine den jeweiligen Sender (31 bis 38) betreffende
individuelle binäre Codierung aufweist.
6. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangseinheit (6) ein optischer Sensor, insbesondere eine Videokamera zum Empfangen
von optischen Signalen ist.
7. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Ende einer Raumachse (X, Y, Z) des Fahrzeuges mindestens ein Sender (31
bis 38) angeordnet ist.
8. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sender (31 bis 38) zum Aussenden der Signalmuster in einem Winkel von mindestens
45° vom Lot eingerichtet sind.
9. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Sender (31 bis 38) zum Aussenden des jeweiligen Signalmusters in einem dem
jeweiligen Sender (31 bis 38) zugewiesenen Zeitslot innerhalb der Signalmustersequenz
(S) eingerichtet ist.
10. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Sender (31 bis 38) zum Aussenden des jeweiligen Signalmusters derart eingerichtet
ist, dass Teile der jeweiligen Signalmuster innerhalb der Signalmustersequenz (S)
untereinander verschachtelt werden.
11. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sender (31 bis 38) zum Aussenden eines Startsequenz-Signalmusters (X) am Beginn
der Signalmustersequenz (S) eingerichtet und die Lagebestimmungseinheit (5) zum Erkennen
des Startsequenz-Signalmusters (X) als Beginn der Signalmustersequenz (S) ausgebildet
ist.
12. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Sender (31 bis 38) zum Aussenden eines Informationen bezüglich
des Fahrzeuges (2) enthaltenden Informations-Signalmusters (I) innerhalb der Signalmustersequenz
(S) und die Lagebestimmungseinheit (5) zum Extrahieren der Informationen aus dem empfangenen
Informations-Signalmuster (I) eingerichtet ist.
13. Vorrichtung (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Informations-Signalmuster (I) Informationen bezüglich des Transpondercodes, der
Fahrtrichtung, der Geschwindigkeit, der Flughöhe und/oder der Sink-/Steigrate des
Fahrzeuges (2) enthält.
14. Vorrichtung (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sender (31 bis 38) zum Aussenden von Prüf-, Paritäts- und/oder Korrekturinformationen
innerhalb der Signalmuster eingerichtet sind und die Lagebestimmungseinheit zur Integritätskontrolle
der empfangenen Signalmuster in Abhängigkeit der Prüf-, Paritäts- und/oder Korrekturinformationen
ausgebildet ist.
15. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) zur Ermittlung einer Kollisionsgefahr in Abhängigkeit der ermittelten
Lage des Fahrzeuges (2) eingerichtet ist.
16. Vorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagebestimmungseinheit (5) mit einer Anzeigevorrichtung zur Anzeige der Lage
des Fahrzeuges (2), insbesondere der relativen Lage bezüglich des anderen Fahrzeuges
(4) verbunden ist.
1. Apparatus (1) for determining the orientation of vehicles (2) having a plurality of
transmitters (31 to 38) which are designed to emit signals and are arranged on a vehicle
(2) whose orientation is intended to be determined, characterized in that the transmitters (31 to 38) are designed to emit an individual signal pattern, relating
to the respective transmitter (31 to 38), within a signal pattern sequence (S), and
the apparatus 1 has an orientation determining unit (5), which is intended to be installed
in other vehicles (4) and is designed to receive the signal patterns by means of a
receiving unit (6), with the orientation determining unit (5) being designed to determine
the orientation of the vehicle (2) as a function of the signal patterns contained
in the signal pattern sequence (S).
2. Apparatus (1) according to Claim 1, characterized in that the transmitters (31 to 38) are arranged on the vehicle (2) such that at least one
signal pattern within the signal pattern sequence (S) can be received independently
of the orientation of the vehicle (2) in space.
3. Apparatus (1) according to Claim 1 or 2, characterized in that the transmitters (31 to 38) are designed to emit the signal patterns by means of
electromagnetic signals, in particular light signals or infrared signals.
4. Apparatus (1) according to Claim 3, characterized in that the transmitters (31 to 38) are designed to emit a light pattern as a signal pattern,
in particular a binary light pattern.
5. Apparatus (1) according to Claim 4, characterized in that the transmitters (31 to 38) are designed to emit a binary light pattern such that
each binary light pattern has an individual binary coding relating to the respective
transmitter (31 to 38).
6. Apparatus (1) according to one of Claims 3 to 5, characterized in that the receiving unit (6) is an optical sensor, in particular a video camera for receiving
optical signals.
7. Apparatus (1) according to one of the preceding claims, characterized in that at least one transmitter (31 to 38) is arranged at each end of a spatial axis (X,
Y, Z) of the vehicle.
8. Apparatus (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the transmitters (31 to 38) are designed to emit the signal patterns at an angle
of at least 45° from the vertical.
9. Apparatus (1) according to one of the preceding claims, characterized in that each transmitter (31 to 38) is designed to emit the respective signal pattern in
a time slot, which is assigned to the respective transmitter (31 to 38), within the
signal pattern sequence (S).
10. Apparatus (1) according to one of the preceding claims, characterized in that each transmitter (31 to 38) is designed to emit the respective signal pattern such
that parts of the respective signal pattern are interleaved with one another within
the signal pattern sequence (S).
11. Apparatus (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the transmitters (31 to 38) are designed to emit a start sequence signal pattern
(X) at the start of the signal pattern sequence (S), and the orientation determining
unit (5) is designed to identify the start sequence signal pattern (X) as the start
of the signal pattern sequence (S).
12. Apparatus (1) according to one of the preceding claims, characterized in that at least one of the transmitters (31 to 38) is designed to emit an information signal
pattern (I), which contains information relating to the vehicle (2), within the signal
pattern sequence (S), and the orientation determining unit (5) is designed to extract
the information from the received information signal pattern (I).
13. Apparatus (1) according to Claim 12, characterized in that the information signal pattern (I) contains information relating to the transponder
code, the direction of travel, the speed, the altitude and/or the rate of climb/descent
of the vehicle (2).
14. Apparatus (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the transmitters (31 to 38) are designed to emit test, parity and/or correction information
within the signal patterns, and the orientation determining unit is designed to monitor
the integrity of the received signal patterns as a function of the test, parity and/or
correction information.
15. Apparatus (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the apparatus (1) is designed to determine a risk of collision as a function of the
determined orientation of the vehicle (2).
16. Apparatus (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the orientation determining unit (5) is connected to a display apparatus for displaying
the orientation of the vehicle (2), in particular the relative orientation with respect
to the other vehicle (4).
1. Dispositif (1) destiné à déterminer la position de véhicules (2) comportant une pluralité
d'émetteurs (31 à 38) qui sont aptes à émettre des signaux et qui sont disposés sur
un véhicule (2) dont la position doit être déterminée, caractérisé en ce que les émetteurs (31 à 38) sont aptes à émettre un motif de signal individuel concernant
l'émetteur respectif (31 à 38) à l'intérieur d'une séquence (S) de motifs de signaux
et en ce que le dispositif (1) comprend une unité de détermination de position (5) prévue pour
être incorporée à d'autres véhicules (4), laquelle unité est apte à recevoir le motif
de signal au moyen d'une unité de réception (6), l'unité de détermination de position
(5) étant conçue pour déterminer la position du véhicule (2) en fonction du motif
de signal contenu dans la séquence (S) de motifs de signaux.
2. Dispositif (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les émetteurs (31 à 38) sont disposés sur le véhicule (2) de manière à ce qu'au moins
un motif de signal puisse être reçu à l'intérieur de la séquence (S) de motifs de
signaux indépendamment de la position dans l'espace du véhicule (2).
3. Dispositif (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les émetteurs (31 à 38) sont aptes à émettre les motifs de signaux au moyen de signaux
électromagnétiques, notamment de signaux lumineux ou infrarouges.
4. Dispositif (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que les émetteurs (31 à 38) sont aptes à émettre un motif lumineux en tant que motif
de signal, notamment un motif lumineux binaire.
5. Dispositif (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que les émetteurs (31 à 38) sont aptes à émettre un motif lumineux binaire de manière
à ce que chaque motif de lumière binaire comprenne un codage binaire individuel concernant
l'émetteur respectif (31 à 38).
6. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que l'unité de réception (6) est un capteur optique, notamment une caméra vidéo destinée
à recevoir des signaux optiques.
7. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un émetteur (31 à 38) est disposé à chaque extrémité d'un axe spatial (X,
Y, Z) du véhicule.
8. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce les émetteurs (31 à 38) sont aptes à émettre les motifs de signaux sous un angle
d'au moins 45° par rapport à la verticale.
9. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que chaque émetteur (31 à 38) est apte à émettre le motif de signal respectif dans un
créneau temporel alloué à l'émetteur respectif (31 à 38) à l'intérieur de la séquence
(S) de motifs de signaux.
10. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que chaque émetteur (31 à 38) est apte à émettre le motif de signal respectif de manière
à ce que des parties du motif de signal respectif soient reliées les unes aux autres
à l'intérieur de la séquence (S) de motifs de signaux.
11. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les émetteurs (31 à 38) sont aptes à émettre un motif de signal de séquence de départ
(X) au début d'une séquence (S) de motifs de signaux et en ce que l'unité de détermination de position (5) est conçue pour détecter le motif de signal
de début de séquence (X) en tant que début de la séquence (S) de motifs de signaux.
12. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins l'un des émetteurs (31 à 38) est apte à émettre un motif de signal d'informations
(I) contenant des informations relatives au véhicule (2) à l'intérieur de la séquence
(S) de motifs de signaux et en ce que l'unité de détermination de position (5) est apte à extraire les informations du
motif de signal d'informations (I) reçu.
13. Dispositif (1) selon la revendication 12, caractérisé en ce que le motif de signal d'informations (I) contient des informations relatives au code
de transpondeur, à la direction de déplacement, à la vitesse, à l'altitude et/ou à
la vitesse d'ascension/descente du véhicule (2).
14. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les émetteurs (31 à 38) sont aptes à émettre des informations de test, de parité
et/ou de correction à l'intérieur du motif de signal et en ce que l'unité de détermination de position est conçue pour effectuer des contrôles d'intégrité
des motifs de signaux reçus en fonction des informations de test, de parité et/ou
de correction.
15. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif (1) est apte à obtenir un risque de collision en fonction de la position
déterminée du véhicule (2).
16. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de détermination de position (5) est connectée à un dispositif d'affichage
destiné à afficher la position du véhicule (2), notamment la position relative par
rapport à d'autres véhicules (4).