(19)
(11) EP 2 252 979 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
25.09.2013  Patentblatt  2013/39

(21) Anmeldenummer: 09718616.7

(22) Anmeldetag:  18.02.2009
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
G07F 19/00(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2009/001118
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2009/112142 (17.09.2009 Gazette  2009/38)

(54)

SELBSTBEDIENUNGSGERÄT

SELF SERVICE DEVICE

APPAREIL LIBRE-SERVICE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 14.03.2008 DE 102008014324

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
24.11.2010  Patentblatt  2010/47

(73) Patentinhaber: Wincor Nixdorf International GmbH
33106 Paderborn (DE)

(72) Erfinder:
  • BLECK, Frank
    33106 Paderborn (DE)
  • GOLUEKE, Peter
    33106 Paderborn (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1- 19 739 771
DE-U1-202006 019 288
US-A1- 2007 290 033
US-B1- 7 337 955
DE-U1-202005 020 911
FR-A- 2 892 548
US-B1- 6 543 684
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Selbstbedienungsgerät, insbesondere einen Geldautomaten, mit einer Bedieneinheit enthaltend ein Bedienfeld zur Eingabe von alphanumerischen Zeichen und/oder Steuerdaten und mit einer Abdeckfläche mit einer Anzahl von eine Aussparung begrenzenden Randseiten, von denen das Bedienfeld umgeben ist.

    [0002] Aus der DE 197 39 771 A1 ist ein Selbstbedienungsgerät bekannt, das eine Bedieneinheit mit einem Bedienfeld zur Eingabe von alphanumerischen Zeichen und/oder Steuerdaten aufweist. Dem Bedienfeld ist eine Sensoreinheit zugeordnet, die zur Erkennung eines missbräuchlich durch Betrüger auf das Bedienfeld aufgebrachten Überbaus dient. Dieser Überbau ist ein von dem Betrüger präpariertes Bedienfeld, mittels dessen Tastenbetätigungen des Benutzers des Selbstbedienungsgerätes ausgespäht werden. Allerdings erfordert die Sensoreinheit das Anordnen von Sensoren oberhalb einer Erstreckungsebene des Bedienfeldes, was im Bezug auf Vandalismusgefahr unerwünscht ist.

    [0003] Aus der DE 10 2005 002 622 A1 ist ein Selbstbedienungsgerät mit einer Bedieneinheit bekannt, das ein Bedienfeld zur Eingabe von alphanumerischen Zeichen und/oder Steuerdaten vorsieht. Das Bedienfeld ist in einer Aussparung einer Abdeckfläche der Bedieneinheit eingefasst, wobei schmale Randseiten einer Aussparung der Abdeckfläche unmittelbar an Randseiten des Bedienfeldes anliegen. Dem Bedienfeld ist ein Sichtschutzelement zugeordnet, das sich randseitig des Bedienfeldes erhebt und einem Nutzer des Selbstbedienungsgerätes bei der Eingabe von alphanumerischen Zeichen vor unerwünschten Einblicken durch fremde Personen schützt. Das Sichtschutzelement weist randseitige domförmige Befestigungsmittel auf, die in Bohrungen der Abdeckfläche eingreifen, so dass das Sichtschutzelement an einer Unterseite der Abdeckfläche durch Eingreifen eines Sprengringes oder einer Mutter an dem durchgesteckten domförmigen Befestigungsmittel montiert werden kann. Nachteilig an dem bekannten Selbstbedienungsgerät ist, dass bei der Befestigung des Sicherheitselementes an der Abdeckfläche eine Anpassung hinsichtlich der Befestigungsart bzw. des Befestigungsortes der Bedieneinheit selbst an der Abdeckfläche vorgenommen werden muss.

    [0004] Aus dem Dokument DE 20 2006 019 288 U1 ist ein Kartenlesegerät bekannt, das ein mit dem Gehäuse des Kartenlesegerätes verbindbares Abschirmteil zum Abschirmen eines Tastenfeldes hat. Dazu sind die inneren Kanten beider Seiten des Tastenfeldes jeweils mit einer Mehrzahl von Verschlussenden ausgestattet. Die äußeren Kanten beider Seiten des ersten abschirmenden Teils sind jeweils mit einer Mehrzahl von Eingriffsenden ausgestattet, die in korrespondierender Weise mit den Verschlussenden auf beiden Seiten des Tastenfeldes verbunden sind, sodass das erste abschirmende Teil an der Peripherie des Tastenfeldes befestigt werden kann.

    [0005] Aus dem Dokument DE 20 2005 020 911 U1 ist ein Sichtschutzelement bekannt, das in Verbindung mit Selbstbedienungsgeräten eingesetzt wird. Dieses Sichtschutzelement ist kappenartig ausgebildet und umgrenzt zumindest Teilbereiche des Bedienfeldes. Das Selbstbedienungsgerät hat eine Abdeckplatte. Das Sichtschutzelement ist entlang der Begrenzungslinien des Bedienfeldes montiert.

    [0006] Aus dem Dokument US-B-7337955 ist ein Sichtschutzelement bekannt, das auf der Abdeckfläche der Bedieneinheit aufgeklebt oder mit anderen Befestigungsmitteln befestigt ist.

    [0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Selbstbedienungsgerät derart weiterzubilden, dass die Montage einer Bedieneinheit an einer Abdeckfläche des Selbstbedienungsgerätes vereinfacht und insbesondere der betrügerische Missbrauch der Bedieneinheit auf einfache Weise verringert werden kann.

    [0008] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung in Verbindung mit dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine ersten Randseite der Abdeckfläche beabstandet zu einer ersten Randseite des Bedienfeldes angeordnet ist zur Bildung eines Zwischenraums, in dem eine Funktionsleiste angeordnet ist, dass die Funktionsleiste an einem das Bedienfeld umfassenden Montagerahmen befestigt ist, der über Befestigungsmittel mit der Abdeckfläche verbunden ist, dass eine Bedienfeldebene des Bedienfeldes die Abdeckfläche und die Funktionsleiste auf derselben Seite des Montagerahmens angeordnet sind, dass die Funktionsleiste Haltemittel aufweist zur Halterung eines Sichtschutzelementes, das sich kappenartig von der Bedienfeldebene des Bedienfeldes erhebt, und dass weitere, nicht der Funktionsleiste zugewandte Randseiten des Bedienfeldes unmittelbar an Randseiten der Abdeckfläche anliegen, wobei die angrenzenden Oberseiten des Bedienfeldes, der Abdeckfläche und der Funktionsleiste bündig zueinander verlaufen. Die Erfindung ermöglicht durch Ausbildung einer Funktionsleiste am Rand eines Bedienfeldes die Zuverfügungstellung von sicherheitsrelevanten Funktionen an einem definierten Ort. Die Funktionsleiste kann beispielsweise zur Befestigung eines Sicherheitselementes und/oder als Überbauschutz dienen.

    [0009] Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, dass durch Vorsehen einer Funktionsleiste zwei definierte Befestigungsbereiche geschaffen werden. Zum einen kann die Funktionsleiste als Adapter oder als Funktionsbauteil dienen, das in einem definierten ersten Befestigungsbereich, nämlich in einem Zwischenraum zwischen einer ersten Randseite der Aussparung und einer Randseite des Bedienfeldes, an einem Montagerahmen der Bedieneinheit befestigt ist. Zum anderen erfolgt die Befestigung der Bedieneinheit über den Montagerahmen an der Abdeckfläche in einem definierten zweiten Befestigungsbereich, der in Richtung einer Bedienebene neben dem ersten Befestigungsbereich angeordnet ist. Hierdurch kann eine örtlich unabhängige Befestigung beispielsweise zwischen einem Sicherheitselement und der Funktionsleiste einerseits und der Bedieneinheit und der Abdeckfläche andererseits erfolgen.

    [0010] Nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung kann die Funktionsleiste Haltemittel aufweisen, so dass ein Sichtschutzelement an der Funktionsleiste befestigbar ist. Vorteilhaft kann die Befestigung des Sichtschutzelementes in einem Befestigungsbereich erfolgen, der abgegrenzt ist zu einem Befestigungsbereich, in dem die Bedieneinheit an der Abdeckfläche befestigt wird.

    [0011] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist eine Oberseite der Funktionsleiste erhaben zu einer benachbarten Oberseite der Abdeckfläche und/oder der Bedienebene des Bedienfeldes angeordnet. Durch diese Überhöhung wird ein Überbauschutz ermöglicht, der das unerlaubte Montieren eines Überbaus über das Bedienfeld in missbräuchlicher Absicht leichter erkennen lässt. Die vorzugsweise erhabene Ausgestaltung der Funktionsleiste dient hierbei als Abstandshalter für den unerlaubten Überbau, so dass aufgrund des relativ großen Abstandes des Überbaus zu der Abdeckfläche das Vorhandensein des Überbaus durch einen Nutzer des Selbstbedienungsgerätes leichter erkannt werden kann. Vorteilhaft kann hierdurch die Bediensicherheit des Selbstbedienungsgerätes erhöht werden.

    [0012] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist eine Funktionsleiste derart ausgebildet, dass sie bereichsweise den Rand der Abdeckfläche übergreift. Hierdurch liegt die Funktionsleiste partiell auf der Abdeckfläche auf, was ein unerlaubtes gewaltsames Eindrücken des Bedienfeldes quer zur Bedienebene erschwert. Einer in missbräuchlicher Absicht vorgenommenen Montage einer "überbauten" Bedienfeldtastatur kann somit wirksam entgegengewirkt werden.

    [0013] Nach einer Weiterbildung der Erfindung läuft eine Oberseite der Funktionsleiste stetig in Richtung der Oberseite der Abdeckfläche aus, so dass die Funktionsleiste auf einer der Abdeckfläche zugewandten Seite keine scharfen Randkanten aufweist. Hierdurch weist das Bedienfeld einen optisch ansprechenden und eine Verletzungsgefahr verringernden Aufbau auf, wobei die Oberseite der Funktionsleiste bei Vorhandensein eines in der Nähe angeordneten Ausgabeschlitzes als Führungsfläche für blattförmige Ausgaben dienen kann.

    [0014] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen.

    [0015] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend der Zeichnungen näher erläutert.

    [0016] Es zeigen:
    Figur 1
    eine schematische Draufsicht auf eine Bedieneinheit eines Selbstbedienungsgerätes mit einer Funktionsleiste nach einer ersten Ausführungsform,
    Figur 2
    eine Seitenansicht der Bedieneinheit im montierten Zustand mit einem an der Funktionsleiste befestigten Sichtschutzelement nach einer ersten Ausführungsform,
    Figur 3
    eine Seitenansicht der Bedieneinheit im montierten Zustand mit einer Funktionsleiste nach einer zweiten Ausführungsform,
    Figur 4
    eine Seitenansicht der Bedieneinheit im montierten Zustand mit einer Funktionsleiste nach einer dritten Ausführungsform und
    Figur 5
    eine Seitenansicht der Bedieneinheit im montierten Zustand mit einer Funktionsleiste nach einer vierten Ausführungsform.


    [0017] Ein erfindungsgemäßes Selbstbedienungsgerät kann beispielsweise als ein Geldautomat ausgebildet sein, der ein Gehäuse aufweist, in dem unter anderem ein Kartenleser, eine Geldausgabeeinheit zur Ausgabe von Banknoten, eine Anzeigeeinheit zur Anzeige von alphanumerischen und/oder grafischen Informationen sowie eine Bedieneinheit 1 zur Eingabe von alphanumerischen Zeichen und/oder Steuerdaten angeordnet sind.

    [0018] Die Bedieneinheit 1 gemäß einer Ausführungsform nach Figur 1 und 2 weist ein aus einer Mehrzahl von Tasten bestehendes Bedienfeld 2 auf, das sich in einer Bedienfeldebene 3 im Wesentlichen bündig zu einer Abdeckfläche 4 des Gehäuses erstreckt. Die Abdeckfläche 4 weist eine Aussparung 5 auf, in der die Bedieneinheit 1 gelagert ist. Die Bedieneinheit 1 weist neben dem Bedienfeld 2 einen Grundkörper 6 auf, der sich im Wesentlichen unterhalb der Abdeckfläche 4 erstreckt. Der Grundkörper 6 ist fest von einem Montagerahmen 7 umgeben, der parallel zu der Bedienfeldebene 3 bzw. der Abdeckfläche 4 auf einer dem Bedienfeld 2 zugewandten Seiten einer Mittelebene M des Grundkörpers 6 verläuft. Der Montagerahmen 7 weist an gegenüberliegenden Längsseiten 8 in üblicher Weise Aussparungen 9 auf, damit er über Befestigungsmittel 10, wie beispielsweise Schrauben,mit einem Rand der Abdeckfläche 4 verbindbar ist.

    [0019] Das Bedienfeld 2 weist als Bedienelemente zum einen eine PIN-Tastatur 11 (Numeriktastatur) zur Eingabe von alphanumerischen Zeichen auf. Beispielsweise kann hierdurch die Eingabe einer Geheimzahl (PIN) oder die Höhe eines vom Bankkonto abzuhebenden Geldbetrages durch den Nutzer eingegeben werden. Zum anderen weist das Bedienfeld 2 Funktionstasten 12 zur Eingabe von Steuerdaten auf.

    [0020] In dem Grundkörper 6 ist ein Elektronikmodul integriert, das eine Verschlüsselungseinheit aufweist zur Verschlüsselung der mittels der Bedientasten 11 eingegebenen Daten durch den Nutzer des Selbstbedienungsgerätes. Hierdurch kann die Sicherheit des Datentransfers erhöht werden.

    [0021] Nach der ersten Ausführungsform der Erfindung erstreckt sich in einem Zwischenraum zwischen einer längsseitigen ersten Randseite 13 des Bedienfeldes 2 und einer längsseitigen ersten Randseite 14 der Aussparung 9 ein im Querschnitt rechteckförmige Funktionsleiste 15. Die Funktionsleiste 15 weist eine solche Dicke auf, dass sie bündig zu einer benachbarten Oberseite 16 des Bedienfeldes 2 und einer Oberseite 17 der Abdeckfläche 4 verläuft. Die Funktionsleiste 15 ist kraftschlüssig und/oder formschlüssig oder stoffschlüssig mit dem Montagerahmen 7 verbunden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Funktionsleiste 15 über eine Schraubverbindung 18 mit dem Montagerahmen 7 verbunden.

    [0022] Die Funktionsleiste 15 weist als Haltemittel zur Halterung eines Sichtschutzelementes 19 an demselben in Längsrichtung der Funktionsleiste 15 verteilt angeordnete Bohrungen 20 auf. Die Bohrungen 20 können ein Innengewinde aufweisen, so dass das kappenartig geformte Sichtschutzelement 19 durch Schraubverbindung mit der Funktionsleiste 15 verbindbar ist. Das Sichtschutzelement 19 erhebt sich im Montagezustand unter teilweiser Umgrenzung des Bedienfeldes 2, so dass die Eingabe einer Geheimzahl durch den Nutzer vor Einblicken Dritte geschützt ist.

    [0023] Nach einer nicht dargestellten alternativen Ausführungsform kann die Funktionsleiste 12 als Haltemittel Aufnahmen oder Aussparungen an einer dem Montagerahmen 7 zugewandten Unterseite aufweisen, so dass korrespondierende Haltemittel nach dem Befestigen der Funktionsleiste 15 an dem Montagerahmen 7 klemmend gehalten sind. Das Sichtschutzelement 19 kann beispielsweise aus einem formflexiblen, thermoplastischen Kunststoffmaterial ausgebildet sein.

    [0024] Wie aus Figur 1 ersichtlich ist, korrespondiert die Länge der Funktionsleiste 15 zu der Länge des Bedienfeldes 2. Die Funktionsleiste 15 dient quasi als Adapter zur optionalen Anbringung des Sichtschutzelementes 19. Die Funktionsleiste 15 ist in einem ersten Befestigungsbereich angeordnet, in dem das Sichtschutzelement 19 an der Bedieneinheit 1 montiert werden kann. Quer zur Funktionsleiste 15 erstreckt sich ein zweiter Befestigungsbereich, in dem Befestigungsmittel 10 des Montagerahmens 7 angeordnet sind zur Befestigung der Bedieneinheit 1 an der Abdeckfläche 4 des Gehäuses.

    [0025] Ist es erwünscht, die Bedieneinheit 1 ohne Integration eines Sichtschutzelementes 19 vorzusehen, kann die Funktionsleiste 15 als "Blindleiste" dienen, die gegebenenfalls an der Oberseite über keine Befestigungsmittel 20 verfügt. Alternativ oder zusätzlich kann die Oberseite der Funktionsleiste 15 zum Aufbringen eines Firmennamens bzw. Firmennamenlogos oder anderer Informationen dienen.

    [0026] Nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung gemäß Figur 3 ist eine Funktionsleiste 21 im Querschnitt wulstförmig oder domförmig oder pilzförmig ausgebildet, wobei eine Oberseite 22 der Funktionsleiste 21 erhaben zu der benachbarten Oberseite 16 des Bedienfeldes 2 und der Oberseite 17 der Abdeckfläche 4 angeordnet ist. Im Übrigen stimmt die Dimension der Funktionsleiste 21 mit der Dimension der Funktionsleiste 15 nach der ersten Ausführungsform der Erfindung überein.

    [0027] Gleiche Bauteile bzw. Bauteilfunktionen der Ausführungsbeispiele sind mit den gleichen Bezugsziffern versehen.

    [0028] Die Oberseite 22 der Funktionsleiste 21 ist im Querschnitt bogenförmig ausgebildet. Dadurch, dass sich die Funktionsleiste 21 aus der Bedienfeldebene 3 nach oben abragt, kann die Montage eines in missbräuchlicher Absicht angebrachten Überbaus oberhalb des Bedienfeldes 2 durch einen ahnungslosen Benutzer eher erkannt werden, da sich ein Spalt zwischen dem Überbau und der Abdeckfläche 4 einstellt.

    [0029] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung gemäß Figur 4 ist eine im Querschnitt winkelförmige Funktionsleiste 23 vorgesehen, die mit einem ersten Schenkel 24 den Zwischenraum zwischen der ersten Randseite 13 des Bedienfeldes 2 und der ersten Randseite 14 der Abdeckfläche 4 ausfüllt und die mit einem zweiten Schenkel 25 einen Rand der Oberseite 17 der Abdeckfläche 4 übergreift. Die beiden Schenkel 24, 25 sind in einem rechten Winkel zueinander angeordnet unter Bildung eines winkelförmigen Absatzes, wobei eine erste Absatzfläche 26 des ersten Schenkels 24 flächig an der ersten Randseite 14 der Abdeckfläche 4 und eine zweite Absatzfläche 27 flächig auf dem Rand der Oberseite 17 der Abdeckfläche anliegt. Durch das Übergreifen der Funktionsleiste 23 mittels des zweiten Schenkels 25 wird eine verbesserte Arretierung des Bedienfeldes 2 bzw. der Bedieneinheit 1 an der Abdeckfläche 4 ermöglicht, die einem unerwünschten Eindrücken der Bedieneinheit 1 in Richtung des Gehäuseinneren zur erleichterten Anbringung eines in missbräuchlicher Absicht montierten Überbaus entgegenwirkt.

    [0030] Wie aus Figur 4 ersichtlich ist, ist eine Breite B1 des zweiten Schenkels 25 größer als eine Breite B2 des Zwischenraums bzw. des zweiten Schenkels 25. Der zweite Schenkel 25 der Funktionsleiste 23 bildet den Abschnitt der Funktionsleiste 23, der einen Rand der Abdeckfläche 4 übergreift.

    [0031] Die Funktionsleiste 23 weist eine im Querschnitt bogenförmige Oberseite 28 auf. Die erste Absatzfläche 27 kann beispielsweise an einer Unterseite derselben Aufnahmen bzw. Aussparungen zur Aufnahme von Eingreifelementen des Sichtschutzelementes 19 aufweisen, so dass eine einfache Befestigung des Sichtschutzelementes 19 an der Funktionsleiste 23 gegeben ist.

    [0032] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung gemäß Figur 5 kann eine Funktionsleiste 29 vorgesehen sein, die im Unterschied zu der Funktionsleiste 23 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel an einem oberen zweiten Schenkel 30 stetig in Richtung der Oberseite 17 der Abdeckfläche 4 ausläuft. Der zweite Schenkel 30 der Funktionsleiste 29 weist eine Oberseite 31 auf, deren dem Bedienfeld 2 abgewandte Randkante 32 unmittelbar auf der Oberseite 17 der Abdeckfläche 4 zur Anlage kommt. Vorteilhaft kann die Oberseite 31 als Führungsfläche dienen für papierne Wertdokumente, die über einen benachbarten Ausgabeschlitz des Gehäuses ausgegeben werden, wie das durch den Pfeil 33 angedeutet ist.

    [0033] Das Bedienfeld 2 weist neben der ersten Randseite 13 weitere Randseiten 34 auf, die unmittelbar an korrespondierenden Randseiten 35 der Abdeckfläche 4 anliegen. In diesem Bereich verläuft die Oberseite 16 des Bedienfeldes 2 bündig zu der Oberseite 17 der Abdeckfläche 4.

    Bezugszeichenliste



    [0034] 
    1 Bedieneinheit 26 erste Absatzfläche
    2 Bedienfeld 27 zweite Absatzfläche
    3 Bedienfeldebene 28 Oberseite
    4 Abdeckfläche 29 Funktionsleiste
    5 Aussparung 30 zweiter Schenkel
    6 Grundkörper 31 Oberseite
    7 Montagerahmen 32 Randkante
    8 Längsseite 33 Pfeil
    9 Aussparung 34 Randseiten
    10 Befestigungsmittel 35 Randseiten
    11 PIN-Tastatur M Mittelebene
    12 Funktionstasten B1 Breite
    13 erste Randseite des Bedienfeldes B2 Breite
    14 erste Randseite der Aussparung    
    15 Funktionsleiste    
    16 Oberseite des Bedienfeldes    
    17 Oberseite der Abdeckfläche    
    18 Schraubverbindung    
    19 Sichtschutzelement    
    20 Bohrung    
    21 Funktionsleiste    
    22 Oberseite    
    23 Funktionsleiste    
    24 erster Schenkel    
    25 zweiter Schenkel    



    Ansprüche

    1. Selbstbedienungsgerät, insbesondere ein Geldautomat, mit einer Bedieneinheit enthaltend ein Bedienfeld zur Eingabe von alphanumerischen Zeichen und/oder Steuerdaten und mit einer Abdeckfläche mit einer Anzahl von eine Aussparung begrenzenden Randseiten, von denen das Bedienfeld umgeben ist, dadurch gekennzeichnet,

    - dass zumindest eine erste Randseite (14) der Abdeckfläche (4) beabstandet zu einer ersten Randseite (13) des Bedienfeldes (2) angeordnet ist zur Bildung eines Zwischenraums, in dem eine Funktionsleiste (15, 21, 23, 29) angeordnet ist,

    - dass die Funktionsleiste (15, 21, 23, 29) an einem das Bedienfeld (2) umfassenden Montagerahmen (7) befestigt ist, der über Befestigungsmittel (10) mit der Abdeckfläche (4) verbunden ist,

    - dass eine Bedienfeldebene (3) des Bedienfeldes (2) die Abdeckfläche (4) und die Funktionsleiste (15, 21, 23, 29) auf derselben Seite des Montagerahmens (7) angeordnet sind,

    - dass die Funktionsleiste (15, 21, 23, 29) Haltemittel (20) aufweist zur Halterung eines Sichtschutzelementes (19), das sich kappenartig von der Bedienfeldebene (3) des Bedienfeldes (2) erhebt, und

    - dass weitere, nicht der Funktionsleiste (15, 21, 23, 29) zugewandte Randseiten (34) des Bedienfeldes (2) unmittelbar an Randseiten (35) der Abdeckfläche (4) anliegen, wobei die angrenzenden Oberseiten (16, 17) des Bedienfeldes (2), der Abdeckfläche (4) und der Funktionsleiste (15, 21, 23, 29) bündig zueinander verlaufen.


     
    2. Selbstbedienungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel als Aufnahmen ausgebildet sind, die an einer der Bedienfeldebene (3) abgewandten Unterseite der Funktionsleiste (15, 21, 23, 29) angeordnet sind.
     
    3. Selbstbedienungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Oberseite (22, 28, 31) der Funktionsleiste (15, 21, 23, 29) erhaben zu einer benachbarten Oberseite (17) der Abdeckfläche (4) und/oder einer Oberseite (16) des Bedienfeldes (2) angeordnet ist.
     
    4. Selbstbedienungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Funktionsleiste (15, 21, 23, 29) wulstförmig aus der Bedienfeldebene (3) erhebt, wobei zumindest ein Teilbereich einer Randseite (26) der Funktionsleiste (15, 21, 23, 29) unmittelbar an der ersten Randseite (14) der Abdeckfläche (4) und/oder der ersten Randseite (13) des Bedienfeldes (2) anliegt.
     
    5. Selbstbedienungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsleiste (15, 21, 23, 29) zumindest teilweise eine Breite (B1) aufweist, die größer ist als eine Breite (B2) des Zwischenraums, derart, dass ein Abschnitt der Funktionsleiste (15, 21, 23, 29) einen Rand der Abdeckfläche (4) übergreift.
     
    6. Selbstbedienungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsleiste (15, 21, 23, 29) auf einer der Abdeckfläche (4) zugewandten Seite einen winkelförmigen Absatz (26, 27) aufweist, mit einer ersten Absatzfläche (26), die flächig an der ersten Randseite (14) der Abdeckfläche (4) anliegt, und mit einer zweiten Absatzfläche (27), die flächig auf der Oberseite (17) der Abdeckfläche (4) anliegt.
     
    7. Selbstbedienungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite (22, 28, 31) der Funktionsleiste (15, 21, 23, 29) im Querschnitt bogenförmig ausgebildet ist.
     
    8. Selbstbedienungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite (31) der Funktionsleiste (15, 21, 23, 29) stetig in Richtung der Oberseite (17) der Abdeckfläche (4) ausläuft, wobei eine Randkante (32) der Oberseite (31) der Funktionsleiste (15, 21, 23, 29) auf die Oberseite (17) der Abdeckfläche (4) zur Anlage kommt.
     
    9. Selbstbedienungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Montagerahmen (7) fest mit der Bedieneinheit (1) verbunden ist.
     
    10. Selbstbedienungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienfeld (2) der Bedieneinheit (1) im Wesentlichen oberhalb des Montagerahmens (7) verläuft und dass sich an das Bedienfeld (2) ein Grundkörper (6) anschließt, der im Wesentlichen unterhalb des Montagerahmens (7) verläuft.
     
    11. Selbstbedienungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Grundkörper (6) der Bedieneinheit (1) ein Elektronikmodul integriert ist zur Verschlüsselung der mittels des Bedienfeldes (2) eingegebenen Daten.
     


    Claims

    1. Self-service machine, in particular an automated teller machine, having an operating unit containing an operating panel for entering alphanumeric characters and/or control data and having a covering surface with a number of recess-bounding peripheral sides, which enclose the operating panel, characterized

    - in that at least a first peripheral side (14) of the covering surface (4) is spaced apart from a first peripheral side (13) of the operating panel (2), to form an interspace in which a functional strip (15, 21, 23, 29) is arranged,

    - in that the functional strip (15, 21, 23, 29) is fastened on an installation frame (7), which encloses the operating panel (2) and is connected to the covering surface (4) via fastening means (10),

    - in that a plane (3) of the operating panel (2), the covering surface (4) and the functional strip (15, 21, 23, 29) are arranged on the same side of the installation frame (7),

    - in that the functional strip (15, 21, 23, 29) has retaining means (20) for retaining a privacy-screen element (19), which rises up in a cap-like manner from the plane (3) of the operating panel (2), and

    - in that further peripheral sides (34) of the operating panel (2), said peripheral sides not being directed towards the functional strip (15, 21, 23, 29), butt directly against peripheral sides (35) of the covering surface (4), wherein the adjacent upper sides (16, 17) of the operating panel (2), of the covering surface (4) and of the functional strip (15, 21, 23, 29) run flush in relation to one another.


     
    2. Self-service machine according to Claim 1, characterized in that the retaining means are designed as holders which are arranged on an underside of the functional strip (15, 21, 23, 29), said underside being directed away from the operating-panel plane (3).
     
    3. Self-service machine according to Claim 1 or 2, characterized in that an upper side (22, 28, 31) of the functional strip (15, 21, 23, 29) is arranged in a raised state in relation to an adjacent upper side (17) of the covering surface (4) and/or an upper side (16) of the operating panel (2).
     
    4. Self-service machine according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the functional strip (15, 21, 23, 29) rises up in a bead-like manner from the operating-panel plane (3), wherein at least one sub-region of a peripheral side (26) of the functional strip (15, 21, 23, 29) butts directly against the first peripheral side (14) of the covering surface (4) and/or the first peripheral side (13) of the operating panel (2).
     
    5. Self-service machine according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the functional strip (15, 21, 23, 29) at least in part, has a width (B1) which is greater than a width (B2) of the interspace, such that a portion of the functional strip (15, 21, 23, 29) engages over a periphery of the covering surface (4).
     
    6. Self-service machine according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the functional strip (15, 21, 23, 29), on a side which is directed towards the covering surface (4), has an angled shoulder (26, 27), with a first shoulder surface (26), which butts with surface contact against the first peripheral side (14) of the covering surface (4), and with a second shoulder surface (27), which butts with surface contact on the upper side (17) of the covering surface (4).
     
    7. Self-service machine according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the upper side (22, 28, 31) of the functional strip (15, 21, 23, 29) is of arcuate form in cross section.
     
    8. Self-service machine according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the upper side (31) of the functional strip (15, 21, 23, 29) tapers constantly in the direction of the upper side (17) of the covering surface (4), wherein a peripheral edge (32) of the upper side (31) of the functional strip (15, 21, 23, 29) ends up in abutment on the upper side (17) of the covering surface (4).
     
    9. Self-service machine according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the installation frame (7) is fixed to the operating unit (1).
     
    10. Self-service machine according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the operating panel (2) of the operating unit (1) runs essentially above the installation frame (7), and in that the operating panel (2) is followed by a basic body (6), which runs essentially beneath the installation frame (7).
     
    11. Self-service machine according to one of Claims 1 to 10, characterized in that an electronics module is integrated in the basic body (6) of the operating unit (1) in order to encrypt the data entered by means of the operating panel (2).
     


    Revendications

    1. Appareil libre-service, notamment distributeur de billets, avec une unité de commande contenant un clavier de commande permettant de saisir des signes alphanumériques et/ou des données de commande et avec une surface de recouvrement dotée d'un certain nombre de côtés de bordure délimitant un évidement dont le clavier de commande est entouré, caractérisé en ce que :

    - au moins un premier côté de bordure (14) de la surface de recouvrement (4) est disposé à une certaine distance du premier côté de bordure (13) du clavier de commande (2) pour la formation d'un espace intermédiaire dans lequel une baguette fonctionnelle (15, 21, 23, 29) est disposée ;

    - la baguette fonctionnelle (15, 21, 23, 29) est fixée à un cadre de montage (7) comprenant le clavier de commande (2) relié à la surface de recouvrement (4) par le biais de moyens de fixation (10) ;

    - un plan de clavier de commande (3) du clavier de commande (2), la surface de recouvrement (4) et la baguette fonctionnelle (15, 21, 23, 29) sont disposés sur le même côté du cadre de montage (7) ;

    - la baguette fonctionnelle (15, 21, 23, 29) comporte des moyens d'arrêt (20) permettant de fixer un élément de protection de la vue (19) saillant à la façon d'un bouchon hors du plan de clavier de commande (3) du clavier de commande (2) ; et

    - les autres côtés de bordure (34), non orientés vers la baguette fonctionnelle (15, 21, 23, 29), du clavier de commande (2) reposant directement contre les côtés de bordure (35) de la surface de recouvrement (4), les côtés supérieurs (16, 17) connexes du clavier de commande (2), de la surface de recouvrement (4) et de la baguette fonctionnelle (15, 21, 23, 29) s'étendant en affleurement les uns par rapport aux autres.


     
    2. Appareil libre-service selon la revendication 1, caractérisé en ce que les moyens d'arrêt prennent la forme de logements disposés au niveau d'un côté inférieur de la baguette fonctionnelle (15, 21, 23, 29) opposé au plan de clavier de commande (3).
     
    3. Appareil libre-service selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un côté supérieur (22, 28, 31) de la baguette fonctionnelle (15, 21, 23, 29) est disposé de façon saillante par rapport à un côté supérieur (17) connexe de la surface de recouvrement (4) et/ou à un côté supérieur (16) du clavier de commande (2).
     
    4. Appareil libre-service selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la baguette fonctionnelle (15, 21, 23, 29) ressort en saillie en forme de bourrelet par rapport au plan de clavier de commande (3), au moins une zone partielle d'un côté de bordure (26) de la baguette fonctionnelle (15, 21, 23, 29) reposant directement contre le premier côté de bordure (14) de la surface de recouvrement (4) et/ou le premier côté de bordure (13) du clavier de commande (2).
     
    5. Appareil libre-service selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la baguette fonctionnelle (15, 21, 23, 29) comporte au moins en partie une largeur (B1) supérieure à une largeur (B2) de l'espace intermédiaire, de telle sorte qu'une section de la baguette fonctionnelle (15, 21, 23, 29) agrippe une bordure de la surface de recouvrement (4).
     
    6. Appareil libre-service selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la baguette fonctionnelle (15, 21, 23, 29) comporte, sur un côté orienté vers la surface de recouvrement (4), un épaulement (26, 27) de forme angulaire comportant une première surface d'épaulement (26) reposant à plat contre le premier côté de bordure (14) de la surface de recouvrement (4) et une deuxième surface d'épaulement (27) reposant à plat sur le côté supérieur (17) de la surface de recouvrement (4).
     
    7. Appareil libre-service selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le côté supérieur (22, 28, 31) de la baguette fonctionnelle (15, 21, 23, 29) prend une forme arquée en section transversale.
     
    8. Appareil libre-service selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le côté supérieur (31) de la baguette fonctionnelle (15, 21, 23, 29) s'étend constamment en direction du côté supérieur (17) de la surface de recouvrement (4), une arête de bordure (32) du côté supérieur (31) de la baguette fonctionnelle (15, 21, 23, 29) venant se poser en situation de montage sur le côté supérieur (17) de la surface de recouvrement (4).
     
    9. Appareil libre-service selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le cadre de montage (7) est relié fixement à l'unité de commande (1).
     
    10. Appareil libre-service selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le clavier de commande (2) de l'unité de commande (1) s'étend pour l'essentiel au-dessus du cadre de montage (7) et qu'un corps de base (6) est rattaché au clavier de commande (2) et s'étend pour l'essentiel en dessous du cadre de montage (7).
     
    11. Appareil libre-service selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'un module électronique est intégré dans le corps de base (6) de l'unité de commande (1) pour coder les données saisies au moyen du clavier de commande (2).
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente