[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine manuelle Anschlusseinrichtung mit einem manuell
zu führenden Anschlusswerkzeug zum Anschließen einer Verbindung an einer vorgegebenen
Anschlussstelle, insbesondere an einer vorgegebenen Anschlussstelle in einem elektrischen
Steuerschrank oder einem elektrischen Schaltschrank.
[0002] Derartige Anschlusseinrichtungen können einen motorgetriebenen Schraubendreher oder
ein Anlegewerkzeug für Schneidklemmtechnik umfassen oder durch solche gebildet sein.
Sie werden beispielsweise eingesetzt, um elektrische Verbindungen in einem elektrischen
Steuerschrank oder Schaltschrank anzuschlie-ßen.
[0003] Dokument
EP 1 056 167 A offenbart eine Anschlusseinrichtung, mit einem Anschlusswerkzeug zum Anschließen
einer Verbindung an einer vorgegebenen Anschlussstelle, wobei dass, die Anschlusseinrichtung
eine Kamera und eine mit der Kamera verbundene Bildverarbeitungseinrichtung aufweist,
die geeignet ist, vor, während oder nach einem Anschließen die jeweilige Anschlussstelle
zu erkennen und ein Alarmsignal zu erzeugen, wenn die erkannte Anschlussstelle von
der vorgegebenen Anschlussstelle abweicht.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine manuelle Anschlusseinrichtung anzugeben,
mit der sich Fehler beim Anschließen von Verbindungen an vorgegebenen Anschlussstellen
vermeiden, zumindest reduzieren lassen.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine manuelle Anschlusseinrichtung mit den
Merkmalen gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen
Anschlusseinrichtung sind in Unteransprüchen angegeben.
[0006] Danach ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Anschlusseinrichtung eine Kamera
und eine mit der Kamera verbundene Bildverarbeitungseinrichtung aufweist, die geeignet
ist, vor, während oder nach einem Anschließen die jeweilige Anschlussstelle zu erkennen
und ein Alarmsignal zu erzeugen, wenn die erkannte Anschlussstelle von der vorgegebenen
Anschlussstelle abweicht.
[0007] Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Anschlusseinrichtung ist darin zu
sehen, dass diese einem Benutzer einen Fehler anzeigt, wenn versehentlich eine Verbindung
an einer falschen Anschlussstelle angeschlossen wird.
[0008] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Anschlusseinrichtung ist vorgesehen,
dass die Bildverarbeitungseinrichtung geeignet ist, die anzuschließende Verbindung
oder eine auf der Verbindung vorhandene Codierung zu erkennen, mit der Bildverarbeitungseinrichtung
ein Speicher verbunden ist, in dem zu den anzuschließenden Verbindungen oder zu den
Codierungen der anzuschließenden Verbindungen jeweils die vorgegebene Anschlusstelle
abgespeichert ist, und die Bildverarbeitungseinrichtung derart ausgestaltet ist, dass
sie nach dem Erkennen der jeweiligen Verbindung oder der auf der jeweiligen Verbindung
vorhandenen Codierung aus dem Speicher die zugeordnete Anschlussstelle ausliest und
diese als die jeweils vorgegebene Anschlussstelle behandelt und zum Erzeugen des Alarmsignals
heranzieht. Diese Ausgestaltung wird vorzugsweise dann eingesetzt, wenn die anzuschließenden
Verbindungen unterschiedlich sind und verwechselt werden können und vor dem Anschließen
zwecks Unterscheidung erkannt werden sollen.
[0009] Gemäß einer anderen besonders bevorzugten Ausgestaltung der Anschlusseinrichtung
ist vorgesehen, dass mit der Bildverarbeitungseinrichtung ein Speicher verbunden ist,
in dem ein vorgegebener Abarbeitungsplan abgespeichert ist, der die Reihenfolge der
Anschlussstellen beim Anschließen der Verbindungen vorgibt und die Bildverarbeitungseinrichtung
geeignet ist, zu prüfen, ob die jeweils erkannte Anschlussstelle zu der Anschlussstelle
gemäß dem vorgegebenen Abarbeitungsplan passt. Die letztgenannte Ausgestaltung wird
vorzugsweise dann eingesetzt, wenn die anzuschließenden Verbindungen durch Rollenmaterial
gebildet werden und eine Verwechslungsgefahr bezüglich der Reihenfolge der Verbindungen
ausgeschlossen ist, da die Rolle die jeweils anzuschließende Verbindung fest vorgibt.
[0010] Mit der Bildverarbeitungseinrichtung ist vorzugsweise eine Anzeigeeinrichtung verbunden,
die von der Bildverarbeitungseinrichtung angesteuert wird, wobei die Bildverarbeitungseinrichtung
nach dem Anschließen der Verbindung an der vorgegebenen Anschlussstelle bevorzugt
prüft, welche nächste Anschlussstelle gemäß dem vorgegebenen Abarbeitungsplan mit
einer Verbindung versehen werden muss, und die Anzeigeeinrichtung derart ansteuert,
dass diese nach einem erfolgten Anschließen an der vorgegebenen Anschlussstelle die
jeweils nächste Anschlussstelle markiert.
[0011] Die Anzeigeeinrichtung kann beispielsweise durch eine separate, ortsfest montierbare
Komponente gebildet sein, die mit einem manuell zu führenden Teil der Anschlusseinrichtung
verbunden ist. Alternativ kann die Anzeigeeinrichtung auch an dem manuell zu führenden
Teil der Anschlusseinrichtung montiert und somit beweglich sein.
[0012] Vorzugsweise ist der Kamera außerdem eine Beleuchtungseinrichtung zugeordnet, die
das Sichtfeld der Kamera ausleuchtet.
[0013] Im Hinblick auf den Einsatz der Anschlusseinrichtung beim Verdrahten von elektrischen
Schaltschränken wird es als vorteilhaft angesehen, wenn das Anschlusswerkzeug zum
Anschlie-βen von elektrischen Verbindungen, insbesondere von Aderendhülsen, Drahtenden
als solchen - gepresst oder ungepresst-, oder Rundösen, geeignet ist.
[0014] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert;
dabei zeigen beispielhaft
- Figur 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Anschlusseinrichtung ohne
Anzeigeeinrichtung;
- Figur 2
- ein zweites Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Anschlusseinrichtung mit
beweglicher Anzeigeeinrichtung;
- Figur 3
- ein drittes Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Anschlusseinrichtung mit
ortsfester Anzeigeeinrichtung;
- Figur 4
- ein viertes Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Anschlusseinrichtung mit
Lampe;
- Figur 5
- ein fünftes Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Anschlusseinrichtung und
- Figur 6
- ein sechstes Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Anschlusseinrichtung.
[0015] In den Figuren 1 bis 6 werden der Übersicht halber für identische oder vergleichbare
Komponenten stets dieselben Bezugszeichen verwendet.
[0016] In der Figur 1 erkennt man ein Ausführungsbeispiel für eine nicht maßstabsgerecht
dargestellte manuelle Anschlusseinrichtung 10, die mit einem Handgriff 20, einem Gehäuses
30, einem Gehäuseaufsatz 35 sowie mit einem Anschlusswerkzeug 40 ausgestattet ist.
Bei der manuellen Anschlusseinrichtung 10 kann es sich beispielsweise um einen motorgetriebenen
Schraubendreher oder ein Anlegewerkzeug für Schneidklemmtechnik handeln.
[0017] Mit dem Anschlusswerkzeug 40 kann eine Verbindung 50, bei der es sich beispielsweise
um eine elektrische Verbindung - zum Beispiel in Form einer Aderendhülse, eines Drahtendes
oder eine Rundöse - handeln kann, an eine vorgegebene Anschlussstelle Asoll angeschlossen
werden. Die Anschlussstelle Asoll kann beispielsweise in einem elektrischen Schaltschrank
60 oder dergleichen liegen.
[0018] Die Anschlusseinrichtung 10 weist eine Kamera 70 und eine mit der Kamera 70 verbundene
Bildverarbeitungseinrichtung 80 auf. Die Bildverarbeitungseinrichtung 80 ist mit einem
Speicher 90 verbunden ist, in dem die Zuordnung zwischen den anzuschlie-ßenden Verbindungen
50 und den jeweils zugeordneten Anschlussstellen Asoll abgespeichert ist. Der entsprechende
Speicherbereich in dem Speicher 90 ist mit dem Bezugszeichen Z gekennzeichnet.
[0019] Die Bildverarbeitungseinrichtung 80 ist derart ausgestaltet, dass sie die Bilder
der Kamera 70 auswertet und die jeweils anzuschließende Verbindung 50 oder eine auf
der Verbindung vorhandene Codierung erkennen kann. Hierzu greift sie auf einen Speicherbereich
K des Speichers 90 zu, in dem Bildinformationen zu den Verbindungen bzw. deren Codierungen
abgespeichert sind. Diese Bildinformationen ermöglichen eine Identifizierung der jeweiligen
Verbindung 50.
[0020] Anschließend fragt die Bildverarbeitungseinrichtung 80 den Speicher 90 ab und ermittelt
für die jeweilige Verbindung 50 die zugeordnete Anschlussstelle Asoll, indem sie auf
den bereits erwähnten Speicherbereich Z zugreift.
[0021] Außerdem wertet die Bildverarbeitungseinrichtung 80 die Bilder der Kamera 70 dahingehend
aus, an welcher Anschlussstelle Aist der Benutzer der manuellen Anschlusseinrichtung
10 die Verbindung tatsächlich gerade anschließt oder bereits angeschlossen hat. Hierzu
greift sie auf einen Speicherbereich A des Speichers 90 zu, in dem Bildinformationen
zu den möglichen Anschlussstellen - also im Falle eines elektrischen Schaltschranks
beispielsweise alle Anschlussstellen des Schaltschranks - abgespeichert sind, und
identifiziert die tatsächliche Anschlussstelle Aist unter Berücksichtigung des Speicherbereichs
A. Zum Zwecke der Identifizierung der Anschlussstelle Aist können beispielsweise auch
Ortsmarkierungen oder Ortcodierungen herangezogen werden, die an oder in der Nähe
der jeweiligen Anschlussstelle angebracht und in dem Speicherbereich A berücksichtigt
sind.
[0022] Nachfolgend vergleicht die Bildverarbeitungseinrichtung die tatsächliche Anschlussstelle
Aist mit der der jeweils anzuschließenden Verbindung 50 zugeordneten Anschlussstelle
Asoll und erzeugt ein Alarmsignal ST, wenn die erkannte Anschlussstelle Aist, an der
die jeweilige Verbindung 50 gerade angeschlossen wird oder angeschlossen wurde, von
der vorgegebenen Anschlussstelle Asoll abweicht. Bei dem Alarmsignal ST kann es sich
beispielsweise um ein akustisches oder optisches Alarmsignal handeln.
[0023] In der Figur 2 erkennt man ein zweites Ausführungsbeispiel für eine nicht maßstabsgerecht
dargestellte manuelle Anschlusseinrichtung 10. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist
in dem Speicher 90 außerdem ein Speicherbereich P vorhanden, in dem ein vorgegebener
Abarbeitungsplan abgespeichert ist, der die Reihenfolge der Anschlussstellen Asoll
beim Anschließen der Verbindungen 50 vorgibt.
[0024] Mit der Bildverarbeitungseinrichtung 80 ist außerdem eine Anzeigeeinrichtung 100
verbunden, die von der Bildverarbeitungseinrichtung 80 angesteuert wird. Die Anzeigeeinrichtung
100 ist beispielsweise mit dem Gehäuse 30 oder dem Gehäuseaufsatz 35 verbunden, so
dass sie mit der Anschlusseinrichtung 10 mitbewegt wird.
[0025] Die Bildverarbeitungseinrichtung 80 prüft nach dem Anschlie-βen der Verbindung 50
an der vorgegebenen Anschlussstelle Asoll, welche nächste Anschlussstelle A'soll gemäß
dem vorgegebenen Abarbeitungsplan mit einer Verbindung versehen werden muss, indem
sie den Speicherbereich P ausliest. Anschließend steuert sie die Anzeigeeinrichtung
100 derart an, dass diese nach einem erfolgten Anschließen der Verbindung 50 an der
vorgegebenen Anschlussstelle Asoll die jeweils nächste Anschlussstelle A'soll optisch
markiert. Die Anzeigeeinrichtung 100 kann hierzu beispielsweise eine Lampe, eine Leuchtdiode
oder einen Laser aufweisen, der an einer Verstellmechanik montiert und hinsichtlich
der Leuchtrichtung verstellbar ist. Alternativ kann ein Verstellen der Leuchtrichtung
auch mit verstellbaren Spiegeln erfolgen. Um die Anzeigeeinrichtung 100 entsprechend
steuern zu können, ist die Bildverarbeitungseinrichtung 80 vorzugsweise derart ausgestaltet,
dass sie anhand der Bilder der Kamera 70 und anhand von in dem Speicher 90 enthaltenen
räumliche Positions- bzw. Orientierungsdaten POS ihre jeweilige Lage und räumliche
Ausrichtung selbst bestimmen kann.
[0026] In der Figur 3 erkennt man ein drittes Ausführungsbeispiel für eine nicht maßstabsgerecht
dargestellte manuelle Anschlusseinrichtung 10. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist
die Anzeigeeinrichtung 100 nicht mit dem manuell beweglichen Gehäuse 30 verbunden,
sondern ortsfest. Eine Datenübertragung zwischen der Anzeigeeinrichtung 100 und der
Bildverarbeitungseinrichtung 80 kann kabelgebunden - wie dies in der Figur 3 durch
das Kabel 110 angedeutet ist - oder alternativ über Funk erfolgen.
[0027] In der Figur 4 erkennt man ein viertes Ausführungsbeispiel für eine nicht maßstabsgerecht
dargestellte manuelle Anschlusseinrichtung 10. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist
zusätzlich eine Lampe 120 vorhanden, die das Sichtfeld der Kamera ausleuchtet.
[0028] In der Figur 5 erkennt man ein fünftes Ausführungsbeispiel für eine nicht maßstabsgerecht
dargestellte manuelle Anschlusseinrichtung 10. Bei diesem Ausführungsbeispiel fehlt
der Speicherbereich K, so dass die Bildverarbeitungseinrichtung 80 den jeweiligen
Anschluss 50 oder deren Codierung nicht identifizieren kann.
[0029] Die Bildverarbeitungseinrichtung 80 ist daher derart ausgestaltet, dass sie die Bilder
der Kamera 70 anhand des Speicherbereichs A nur hinsichtlich der jeweiligen Anschlussstellen
Aist auswertet und ansonsten den Speicherbereich P berücksichtigt, in dem der Abarbeitungsplan
abgespeichert ist, der die Reihenfolge der Anschlussstellen Asoll beim Anschlie-βen
der Verbindungen 50 vorgibt. Die Bildverarbeitungseinrichtung 80 prüft demgemäß nach
dem Anschließen einer jeden Verbindung 50 an der jeweiligen Anschlussstelle Aist,
ob diese zu der vorherigen Anschlussstelle gemäß dem vorgegebenen Abarbeitungsplan
passt: Falls dies nicht der Fall ist, wird das Alarmsignal ST erzeugt.
[0030] In der Figur 6 ist ein sechstes Ausführungsbeispiel gezeigt, und zwar in einer annähernd
maßstabsgerechten Darstellung. Bezüglich bevorzugter Ausgestaltungen der manuellen
Anschlusseinrichtung gemäß der Figur 6 sei auf die obigen Ausführungsbeispiele im
Zusammenhang mit den Figuren 1 bis 5 verwiesen.
1. Manuelle Anschlusseinrichtung (10) mit einem manuell zu führenden Anschlusswerkzeug
(40) zum Anschließen einer Verbindung (50) an einer vorgegebenen Anschlussstelle (Asoll),
insbesondere an einer vorgegebenen Anschlussstelle in einem elektrischen Steuerschrank
oder in einem elektrischen Schaltschrank (60),
wobei,
die Anschlusseinrichtung eine Kamera (70) und eine mit der Kamera verbundene Bildverarbeitungseinrichtung
(80) aufweist, die geeignet ist, vor, während oder nach einem Anschließen die jeweilige
Anschlussstelle (Aist) zu erkennen und ein Alarmsignal (ST) zu erzeugen, wenn die
erkannte Anschlussstelle (Aist) von der vorgegebenen Anschlussstelle (Asoll) abweicht.
2. Manuelle Anschlusseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Bildverarbeitungseinrichtung geeignet ist, die anzuschließende Verbindung oder
eine auf der Verbindung vorhandene Codierung zu erkennen,
- mit der Bildverarbeitungseinrichtung ein Speicher (90) verbunden ist, in dem zu
den anzuschließenden Verbindungen oder zu den Codierungen der anzuschließenden Verbindungen
jeweils die vorgegebene Anschlussstelle abgespeichert ist, und
- die Bildverarbeitungseinrichtung derart ausgestaltet ist, dass sie nach dem Erkennen
der jeweiligen Verbindung oder der auf der jeweiligen Verbindung vorhandenen Codierung
aus dem Speicher die zugeordnete Anschlussstelle ausliest und diese als die jeweils
vorgegebene Anschlussstelle (Asoll) zum Erzeugen des Alarmsignals heranzieht.
3. Manuelle Anschlusseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- mit der Bildverarbeitungseinrichtung ein Speicher (90) verbunden ist, in dem ein
vorgegebener Abarbeitungsplan abgespeichert ist, der die Reihenfolge der Anschlussstellen
beim Anschließen der Verbindungen vorgibt, und
- die Bildverarbeitungseinrichtung geeignet ist, zu prüfen, ob die jeweils erkannte
Anschlussstelle zu der jeweils vorgegebenen Anschlussstelle gemäß dem vorgegebenen
Abarbeitungsplan passt.
4. Manuelle Anschlusseinrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
- mit der Bildverarbeitungseinrichtung eine Anzeigeeinrichtung (100) verbunden ist;
die von der Bildverarbeitungseinrichtung angesteuert wird,
- wobei die Bildverarbeitungseinrichtung nach dem Anschlie-βen der Verbindung an der
vorgegebenen Anschlussstelle prüft, welche nächste Anschlussstelle gemäß dem vorgegebenen
Abarbeitungsplan mit einer Verbindung versehen werden muss und die Anzeigeeinrichtung
derart ansteuert, dass diese nach einem erfolgten Anschließen an der vorgegebenen
Anschlussstelle die jeweils nächste Anschlussstelle markiert.
5. Manuelle Anschlusseinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Anzeigeeinrichtung eine separate, ortsfest montierbare Komponente bildet, die
mit einem manuell zu führenden Teil (30, 35) der Anschlusseinrichtung verbunden ist.
6. Manuelle Anschlusseinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet ist, dass
die Anzeigeeinrichtung an dem manuell zu führenden Teil (30, 35) der Anschlusseinrichtung
montiert ist.
7. Manuelle Anschlusseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet ist, dass
der Kamera eine Beleuchtungseinrichtung (120) zugeordnet ist, die das Sichtfeld der
Kamera ausleuchtet.
8. Manuelle Anschlusseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet ist, dass
das Anschlusswerkzeug einen motorgetriebenen Schraubendreher oder ein Anlegewerkzeug
für Schneidklemmtechnik umfasst.
9. Manuelle Anschlusseinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet ist, dass
das Anschlusswerkzeug zum Anschließen von elektrischen Verbindungen, insbesondere
von Aderendhülsen, Drahtenden als solchen - gepresst oder ungepresst-, oder Rundösen,
geeignet ist.
1. Manual connecting device (10) having a connecting tool (40), which is to be guided
manually, for connecting a connection (50) to a prespecified connecting point (Asoll),
in particular to a prespecified connecting point in an electrical control cabinet
or in an electrical switchgear cabinet (60), with the connecting device having a camera
(70) and an image-processing device (80) which is connected to the camera and which
is suitable for identifying the respective connecting point (Aist) before, during
or after connection, and for generating an alarm signal (ST) if the identified connecting
point (Aist) deviates from the prespecified connecting point (Asoll).
2. Manual connecting device according to Claim 1,
characterized in that
- the image-processing device is suitable for identifying the connection which is
to be connected or a coding which is present on the connection,
- a memory (90) is connected to the image-processing device, the respective prespecified
connecting point for the connections which are to be connected or for the codings
of the connections which are to be connected being stored in said memory, and
- the image-processing device being designed in such a way that, after the respective
connection or the coding which is present on the respective connection is identified,
said image-processing device reads the associated connecting point from the memory
and uses said associated connecting point as the respectively prespecified connecting
point (Asoll) for generating the alarm signal.
3. Manual connecting device according to either of the preceding claims,
characterized in that
- a memory (90) is connected to the image-processing device, a prespecified execution
plan which prespecifies the order of the connecting points during connection of the
connections being stored in said memory, and
- the image-processing device is suitable for checking whether the respectively identified
connecting point matches the respectively prespecified connecting point in accordance
with the prespecified execution plan.
4. Manual connecting device according to Claim 3,
characterized in that
- a display device (100) which is activated by the image-processing device is connected
to the image-processing device,
- with the image-processing device checking, after the connection is connected to
the prespecified connecting point, which next connecting point has to be provided
with a connection in accordance with the prespecified execution plan, and activating
the display device in such a way that said display device marks the respectively next
connecting point after connection to the prespecified connecting point has taken place.
5. Manual connecting device according to Claim 4,
characterized in that
the display device forms a separate component which can be fitted in a stationary
manner and is connected to a part (30, 35) of the connecting device which is to be
guided manually.
6. Manual connecting device according to Claim 4,
characterized in that
the display device is fitted to that part (30, 35) of the connecting device which
is to be guided manually.
7. Manual connecting device according to one of the preceding claims,
characterized in that
the camera has an associated lighting device (120) which illuminates the field of
view of the camera.
8. Manual connecting device according to one of the preceding claims,
characterized in that
the connecting tool comprises a motor-driven screwdriver or a fitting tool for insulation-displacement
connection technology.
9. Manual connecting device according to one of the preceding claims,
characterized in that
the connecting tool is suitable for connecting electrical connections, in particular
core end sleeves, wire ends as such - pressed or unpressed - or round eyelets.
1. Dispositif de raccordement manuel, comprenant un outil ( 40 ) de raccordement à guider
manuellement pour le raccordement d'une liaison 50 à un point Asoll de raccordement
prescrit, notamment à un point de raccordement prescrit dans une armoire électrique
de commande ou dans un armoire ( 60 ) électrique de commutation,
dans lequel
le dispositif de raccordement comporte un appareil 70 photographique et un dispositif
( 80 ) de traitement d'image relié à l'appareil photographique est conçu pour reconnaître,
avant, pendant ou après un raccordement, le point ( Aist ) de raccordement respectif
et pour produire un signal ( ST ) d'alerte, si le point ( Aist ) de raccordement reconnu
s'écarte du point ( Asoll ) de raccordement prescrit.
2. Dispositif de raccordement manuel suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
- le dispositif de traitement d'image est conçu pour reconnaître la liaison à raccorder
ou un codage présent sur la liaison,
- au dispositif de traitement d'image est reliée une mémoire ( 90 ), dans laquelle
est mémorisée respectivement le point de raccordement prescrit aux liaisons à raccorder
ou au codage des liaisons à raccorder, et
- le dispositif de traitement d'image est tel qu'il lit, après la reconnaissance de
la liaison respective ou du codage présent sur la liaison respective dans la mémoire,
le point de raccordement associé et tire parti de celui-ci en tant que point ( Asoll
) de raccordement prescrit respectivement pour la production du signal d'alerte.
3. Dispositif de raccordement manuel suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
- au dispositif de traitement d'image est reliée une mémoire ( 90 ), dans laquelle
est mémorisée un plan d'élaboration prescrit, qui prescrit l'ordre des points de raccordement,
lors du raccordement des liaisons et
- le dispositif de traitement d'image est propre à contrôler, si le point de raccordement
reconnu respectivement s'adapte suivant le plan d'élaboration prescrit au point de
raccordement prescrit respectivement.
4. Dispositif de raccordement manuel suivant la revendication 3,
caractérisé en ce que
- au dispositif de traitement d'image est relié un dispositif ( 100 ) d'affichage,
qui est commandé par le dispositif de traitement d'image,
- dans lequel le dispositif de traitement d'image contrôle, après le raccordement
de la liaison au point de raccordement prescrit, quels sont les points de raccordement
suivants selon le plan d'élaboration prescrit, qui doivent être munis d'une liaison
et commande le dispositif d'affichage, de manière à ce que celui-ci repère, après
qu'un raccordement a été réussi au point de raccordement prescrit, le point de raccordement
suivant.
5. Dispositif de raccordement manuel suivant la revendication 4,
caractérisé en ce que
le dispositif d'affichage forme un composant distinct, qui peut être monté à poste
fixe et qui est relié à une partie ( 30, 35 ) à guider manuellement du dispositif
de raccordement.
6. Dispositif de raccordement manuel suivant la revendication 4,
caractérisé en ce que
le dispositif d'affichage est monté sur la partie ( 30, 35 ) à guider manuellement
du dispositif de raccordement.
7. Dispositif de raccordement manuel suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
à l'appareil photographique est associé un dispositif ( 120 ) d'éclairage, qui éclaire
le champ de vision de l'appareil photographique.
8. Dispositif de raccordement manuel suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'outil de raccordement comprend un tournevis motorisé ou un outil de montage pour
une technique à borne auto-dénudante.
9. Dispositif de raccordement manuel suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'outil de raccordement est approprié pour le raccordement de liaisons électriques,
notamment de gaines d'extrémité de brin, d'extrémités de fil, - telles quelles - comprimées
ou non comprimées, ou d'oeillets circulaires.