Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein System von Warenaufstellern. Solche Warenaufsteller
findet man im Einzelhandel, etwa in Supermärkten, Drogeriemärkten und allgemein in
Verkaufsräumen.
Hintergrund der Erfindung
[0002] Für die Vielzahl angebotener Produkte existiert auch eine Vielzahl von Warenaufstellern.
Viele Warenaufsteller werden auf ein Produkt oder eine Produktgruppe hin optimiert.
In der Regel wird auch Ihre Bedruckung auf das Produkt und häufig sogar auf den Anlass
hin (Sonderverkauf etc.) angepasst.
[0003] Die Gebrauchsmusterschrift
DE 200 18 744 U1 (CDE) offenbart einen Verkaufsaufsteller aus Karton, bei dem zwei Seitenwände als
Träger angeordnet sind und beidseitig zwischen den Seitenwänden Borde aufgenommen
sind. Der Verkaufsaufsteller soll für den Versand geeignet sein und ist deshalb als
Faltelement aus miteinander verbundenen Teilen gebildet. Im Fußbereich sind die Seitenwände
durch einen klappbaren Stabilisator verbunden. Der Verkaufsaufsteller kann also jeweils
nur als ganzes versandt und ausgetauscht werden.
[0004] Die Offenlegungsschrift
DE 198 60 305 A1 (Stange) offenbart ein Regalsystem mit einer Rückwand und zwei Seitenwänden. Die
Wände können aus einem Regalträgerrohling hergestellt werden. Parallel zum Erdboden
soll der Regalträger einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweisen. Dieses
Regalsystem versucht ohne eine Bodenteil auszukommen. Dadurch aber müssen die Wände
(in unökonomischer Weise) sehr stabil ausgeführt werden oder die Belastbarkeit gestattet
die sichere Verwendung für schwere Produkte nicht.
[0005] Die vorliegende Entwicklung strebt an, den Stand der Technik zu verbessern. Insbesondere
sollen preiswert stabile Warenaufsteller zur Verfügung gestellt werden. Dabei soll
der Transport des erforderlichen Materials leicht sein. Die Warensteller sollen sehr
flexibel an den Verkaufsraum oder die Verkaufssituation anpassbar sein.
[0006] Diese Vorteile werden durch das modulare System von Warenaufstellern nach Anspruch
1 erreicht. Sie werden in korrespondierender Weise auch durch den Mantelzuschnitt
des Anspruch 12 und das Verfahren des Anspruch 14 erreicht.
Detaillierte Beschreibung
[0007] Die Erfindung betrifft ein modulares System von Warenaufstellern, welches mindestens
einen ersten Warenaufsteller und einen zweiten Warenaufsteller umfasst, wobei der
erste Warenaufsteller ein Bodenteil umfasst, eine Rückwand erster Breite und eine
erste Seitenwand erster Länge umfasst, sowie ein erstes Mantelteil, welches zumindest
einen Teil der Rückwand und einen Teil der ersten Seitenwand bildet, wobei der zweite
Warenaufsteller ein Bodenteil umfasst, eine Rückwand zweiter Breite und eine erste
Seitenwand zweiter Länge umfasst, sowie ein zweites Mantelteil, welches zumindest
einen Teil der Rückwand und einen Teil der ersten Seitenwand bildet,
dadurch gekennzeichnet, dass die erste Breite länger ist als die zweite Breite und die erste Länge kürzer ist
als die zweite Länge und das modulare System einem Mantelzuschnitt umfasst, der Biegevorrichtungen
aufweist, die seine Verwendung als erstes Mantelteil oder als zweites Mantelteil zulassen.
[0008] Das modulare System von Warenaufstellern umfasst also mindestens einen ersten Warenaufsteller
und einen zweiten Warenaufsteller. Das System kann selbstverständlich auch weitere
Warenaufsteller enthalten. Diese können in Gruppen angeordnet werden, beispielsweise
in Gruppen von je zwei, je drei, je vier oder je sechs Warenaufstellern gleicher Art.
Ein System kann auch mehr als zwei Warenaufsteller verschiedenen Typs umfassen, beispielsweise
drei oder vier Typen von Warenaufstellern.
[0009] Der erste Warenaufsteller soll ein Bodenteil, eine Rückwand und eine Seitenwand umfassen.
Er soll ein erstes Mantelteil umfassen, welches zumindest einen Teil der Rückwand
und einen Teil der Seitenwand bildet. Dieses Mantelteil wird aus einem Mantelzuschnitt
gefertigt.
[0010] Der zweite Warenaufsteller soll ebenfalls ein Bodenteil, eine Rückwand und eine Seitenwand
sowie einen zweites Mantelteil umfassen, welches zumindest einen Teil der Rückwand
und einen Teil der ersten Seitenwand bildet. Dieses Mantelteil wird aus einem Mantelzuschnitt
gefertigt.
[0011] Das Bodenteil kann verschiedene Formen haben. Typischerweise wird das Bodenteil von
oben betrachtet kreisrund, rund, rechteckig oder quadratisch sein. Als Bodenteil kommen
insbesondere standardisierte Teile in Betracht. Bei den Bodenteilen kann es sich auch
um Paletten handeln, einschließlich sogenannter Halb- oder Viertelpaletten. So weit
solche Teile am Verkaufsort vorhanden sind, können diese für verschieden Warenaufsteller
verwendet werden und müssen nicht mit dem Warenaufsteller verschickt werden.
[0012] Die Rückwände der Warenaufsteller sollen jeweils eine bestimmte Breite aufweisen.
Diese ist (sofern sie uneinheitlich ist) unmittelbar über dem Bodenteil als Innenmaß
zu nehmen. Entsprechend ist die Länge der Seitenwände kurz über dem Bodenteil als
Innenmaß zu nehmen.
[0013] Der Mantelzuschnitt kann ein Zuschnitt aus verschiedenen geeigneten Materialien sein,
insbesondere kommen steife oder halbsteife Bahnen in Betracht. Der Mantelzuschnitt
kann beispielsweise aus Kunststoff oder aus Pappe sein, insbesondere aus Kraftpappe
oder Wellpappe. Dabei kann der Mantelzuschnitt einlagig oder mehrlagig sein. Bei einem
mehrlagigen Mantelzuschnitt kommt es in Frage, dass die Lagen durch Umklappen von
Teilen des Zuschnitts erzeugt werden oder durch Verkleben mehrerer Lagen. Die Lagen
können dann auch verschieden sein, beispielsweise können innere Lagen Haltevorrichtungen
für Warenträger aufweisen (z.B. Ausnehmungen), welche an den äußeren Lagen nicht vorhanden
sein müssen. Für die äußeren Lagen kommt insbesondere eine Bedruckung oder Beschriftung
in Betracht. Das Mantelteil hat einen großen Anteil an dem äußeren Erscheinungsbild
des Warenaufstellers und der bloße Austausch des Mantelteils erlaubt somit die Anpassung
des Aufstellers - beispielsweise anlässlich eines Sonderverkaufs.
[0014] Erfindungsgemäß soll die erste Breite länger sein als die zweite Breite und die erste
Länge kürzer sein als die zweite. Das heißt also, dass der erste Warenaufsteller breiter,
aber weniger tief ist als der zweite Warenaufsteller.
[0015] Der Mantelzuschnitt soll ferner Biegevorrichtungen aufweisen. Als Biegevorrichtungen
kommen beispielsweise Gelenke in Betracht. Solche Gelenke können Teile eines mehrteiligen
Mantelzuschnitts verbinden. Als Biegevorrichtungen kommen aber auch Schwächungsvorrichtungen
oder Schwächungslinien in Betracht. Diese kommen insbesonder bei einem einteiligen
Mantelzuschnitt in Betracht. Regelmäßig sind Rillungen oder Falzungen geeignete Biegevorrichtungen.
Ebenfalls kommen Schnitte in Betracht, welche entweder nicht die volle Tiefe des Mantelzuschnitts
durchtrennen oder welche auch diskontinuierlich sein können, so dass zwischen durchtrennten
Stellen Verbindungsstege verbleiben.
[0016] Die Erfindung empfiehlt insbesondere (Anspruch 2), dass der erste Warenaufsteller
und der zweite Warenaufsteller auch jeweils eine zweite Seitenwand umfassen können.
Diese kann ebenfalls durch das Mantelteil und somit durch den Mantelzuschnitt gebildet
werden. Der Mantelzuschnitt kann dann weitere Biegevorrichtungen aufweisen, so dass
ein Mantelzuschnitt zusätzlich zur ersten Seitenwand und zur Rückwand auch jeweils
zumindest ein Teil der zweiten Seitenwand bilden kann. Bei den entsprechenden Warenaufstellern
kann eine Vorderwand oder eine teilweise durchbrochene Vorderwand vorgesehen sein,
sie können aber auch ohne Vorderwand auskommen.
[0017] Die Erfindung empfiehlt in einer Ausführungsform (Anspruch 3) weiterhin, dass der
Mantelzuschnitt nicht nur ein Teil, sondern jeweils eine ganze Wand bildet. Unter
einer Wand ist hierin entweder die erste Seitenwand oder die zweite Seitenwand oder
die Rückwand zu verstehen. Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung ist es nicht erforderlich,
zusätzliche Wandteile vorzusehen, sondern der Mantelzuschnitt kann in einfacher und
preiswerter Weise zwei, drei oder sogar vier Wände zur Verfügung stellen (als vierte
Wand kommt die Vorderwand in Betracht). Somit kann der Mantelzuschnitt auch in diesem
Fall das gesamte Mantelteil zur Verfügung stellen.
[0018] Besonders vorteilhaft ist ein modulares System, bei dem der erste Warenaufsteller
ein Bodenteil mit einer dritten Länge und einer dritten Breite hat, und die dritte
Länge gleich der ersten Länge ist und die dritte Breite gleich der ersten Breite ist
(Anspruch 4). Bei einem solchen System ist also die Länge der Seitenwand und der Rückwand
identisch zu den entsprechenden Längen des Bodenteils. Somit kann die ganze Fläche
des Bodenteils die Wände des Warenaufstellers genutzt werden.
[0019] In einer Ausführungsform der Erfindung (Anspruch 5) wird ein modulares System verwendet,
bei dem der zweite Warenaufsteller ein Bodenteil einer vierten Länge und einer vierten
Breite hat und die vierte Länge größer als die zweite Länge ist und die vierte Breite
gleich der zweiten Breite ist. Folglich ist bei diesem Warenaufsteller die Rückwand
genauso breit wie das Bodenteil, jedoch ist zumindest die erste Seitenwand, möglicherweise
aber auch die zweite Seitenwand, kürzer als die Seiten des Bodenteils. Die Seitenwände
werden dabei in der Regel den vorderen Abschnitt des Bodenteils nicht überdecken.
In dieser Ausführungsform ist der Warenaufsteller hinreichend stabil und durch die
kürzeren Seitenwände nach vorne hin ist ein guter Zugriff auf die dargebotenen Waren
möglich. Ferner erlaubt es die dieses modulare System gewisse Abweichungen zwischen
der Länge des Mantelzuschnitts und den entsprechenden am Bodenteil zu berücksichtigenden
Längen zuzulassen.
[0020] (Bei einem Mantelteil für drei Wände, wäre etwa die Länge der Rückseite und die Länge
der beiden Seiten des Bodenteils die relevante zu berücksichtigende Länge.) Gerade
dies macht das System besonders flexibel. Mit einem einzigen Mantelzuschnitt können
dann Bodenteile sehr verschiedenen Zuschnitts und sehr verschiedener Form benutzt
werden.
[0021] Besondere Vorteile ergeben, wenn bei dem modularen System für den Mantelzuschnitt
Stecklaschen vorgesehen sind (Anspruch 6). Durch diese Stecklaschen kann der Mantelzuschnitt
mit dem Bodenteil des ersten Warenaufstellers oder dem Bodenteil des zweiten Warenaufstellers
verbunden werden. Die entsprechenden Bodenteile benötigen Aufnahmen für solche Stecklaschen.
Stecklaschen sind in der Regel preiswert herzustellen. Insbesondere gilt dies bei
den beschriebenen bahnenartigen Materialien. Die Bodenteile besitzen in der Regel
schon aus Stabilitätsgründen eine gewisse Höhe, so dass Aufnahmen, typischerweise
senkrechte Aufnahmen, leicht vorgesehen werden können. Zusätzlich zu den Stecklaschen
können die Mantelzuschnitte auch Stützlaschen aufweisen. Solche Stützlaschen können
beispielsweise Laschen sein, die zum Bodenteil hin eingeknickt werden und die so den
Mantelzuschnitt auf dem Bodenteil abstützen. Stützlaschen können in einem Mantelzuschnitt
ebenfalls preiswert vorgesehen werden. Da sie sich auf einer ebenen Fläche abstützen,
kommt es für ihre Funktion auf die Konstruktionsdetails des Bodenteils nicht in großem
Maße an.
[0022] Nach einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens (Anspruch 7) hat es sich als vorteilhaft
erwiesen, wenn das modulare System bestimmte Warenträger umfasst. Diese Warenträger
sollen von mindestens einer Wand des ersten oder des zweiten Warenaufstellers getragen
werden können. Selbstverständlich kommt es in Betracht, dass die Warenträger auch
von mehreren Wänden getragen werden, beispielsweise von den zwei gegenüberliegenden
Seitenwänden. Zusätzlich können die Warenträger von der Rückwand getragen oder abgestützt
werden. Diese Warenträger können auch aus Zuschnitten hergestellt werden, welche Biegevorrichtungen
umfassen, die ihre Verwendung mit dem ersten Warenaufsteller oder mit dem zweiten
Warenaufsteller zulassen. Das heißt, ein Warenträger kann entweder mit dem ersten
Warenaufsteller verwendet werden (und findet dort guten Sitz) oder er kann mit dem
zweiten Warenaufsteller verwendet werden (und findet dort ebenfalls guten Sitz). Die
Biegevorrichtungen für die Zuschnitte der Warenträger können alle oben für die Mantelzuschnitte
genannten Biegevorrichtungen sein. Bei Warenträgern aus Pappe kommen insbesondere
wieder Falzungen in Betracht. Als Material für die Zuschnitte der Warenträger sind
ebenfalls die für die Mantelzuschnitte erwähnten Materialien geeignet. Solche Warenträger
sind auch für sich Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
[0023] Besondere Vorteile ergeben sich (gemäß Anspruch 8), wenn diese Zuschnitte es erlauben,
dass ein Warenträger erster Breite oder ein Warenträger zweiter Breite hergestellt
werden kann. Die Warenträger können sich also dann über die ganze Länge der Rückwand
des ersten Warenträgers oder über die ganze Länge der Rückwand des zweiten Warenträgers
erstrecken. Folglich können die Warenträger bequem zwischen den beiden Seitenwänden
der Warenaufsteller befestigt werden.
[0024] Vorteile ergeben sich auch, wenn das modulare System alternativ oder zusätzlich Warenträger
eines weiteren Typs umfasst (gemäß Anspruch 9). Diese Warenträger können in einer
ersten Orientierung von dem ersten Warenaufsteller getragen werden in einer zweiten
(anderen) Orientierung von dem zweiten Warenaufsteller getragen werden. Insbesondere
kommen Warenträger rechteckiger Grundfläche in Betracht, deren Längsseiten so gewählt
sind, dass die eine der Breite des ersten Warenaufstellers entspricht und die andere
der Breite des zweiten Warenaufstellers. Durch Drehung um 90° sind die Warenträger
dann leicht in den ersten oder in den zweiten Warenaufsteller einpaßbar. Auf die Länge
des Warenträgers muss es nicht ankommen, insbesondere bei einem nach vorne offenen
Warenaufsteller darf der Warenträger nach vorne über die Seitenwände hinaus vorstehen.
Solche Warenträger sind auch für sich Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Insbesondere
kommt nach der Erfindung (gemäß Anspruch 12) ein modulares System in Betracht, bei
der sich die Breite (dritte Breite) des Bodenteils des ersten Warenaufstellers zur
Länge (dritten Länge) dieses Bodenteils wie 3 : 2 verhält. Ferner kann sich die Breite
(vierte Breite) des Bodenteils des Warenaufstellers zu dessen Länge (vierten Länge)
wie 2 : 3 verhalten. Es hat sich gezeigt, dass bei der Kombination verschiedener Bodenteile
im System durch diese Längenverhältnisse besonders interessante Kombinationsmöglichkeiten
eröffnet werden.
[0025] Insbesondere ist (nach Anspruch 11) auch ein modulares System aus Warenaufstellern
der beschriebenen Art vorteilhaft, dass zwei erste Warenaufsteller und zwei zweite
Warenaufsteller umfasst.
[0026] In einem weiteren Aspekt (Anspruch 12) betrifft die Erfindung auch einen Mantelzuschnitt
für einen Warenaufsteller, welcher eine Rückwand und mindestens eine erste Seitenwand
ausbilden kann,
dadurch gekennzeichnet, dass der Mantelzuschnitt Biegevorrichtungen aufweist, so dass der Mantelzuschnitt eine
Rückwand erster Breite und eine erste Seitenwand erster Länge oder eine Rückwand zweite
Breite und eine erste Seitenwand zweiter Länge ausbilden kann. Die erste Breite ist
dabei von der zweiten Breite und die erste Länge von der zweiten Länge verschieden.
Der Mantelzuschnitt kann auch bei diesem Aspekt der Erfindung alle im Übrigen beschriebenen
Merkmale aufweisen und mit den beschriebenen Warenaufstellern kombiniert werden und
als Teil eines Systems von Warenaufstellern verwendet werden. Die Biegevorrichtungen
des Mantelzuschnittes können insbesondere als Falzungen oder Falzlinien ausgebildet
sein.
[0027] Im Übrigen betrifft die Erfindung (gemäß Anspruch 14) auch Verfahren zum Aufbau einer
Vielzahl von Warenaufstellern, bei dem eine Vielzahl von Mantelzuschnitten mit einer
Vielzahl von Bodenteilen verbunden wird, wobei die Bodenteile ein Bodenteil mit einer
dritten Länge und einer dritten Breite und ein Bodenteil mit einer vierten Länge und
einer vierten Breite umfassen und die Mantelzuschnitte mit dem Bodenteil mit einer
dritten Länge und einer dritten Breite und mit dem Bodenteil mit einer vierten Länge
und einer vierten Breite verbindbar sind. Die dritte Breite ist dabei von der vierten
Breite und die dritte Länge von der vierten Länge verschieden.
[0028] Weitere Merkmale, aber auch Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgend
aufgeführten Zeichnungen und der zugehörigen Beschreibung. In den Abbildungen und
in den dazugehörigen Beschreibungen sind Merkmale der Erfindung in Kombination beschrieben.
Diese Merkmale können allerdings auch in anderen Kombinationen von einem erfindungsgemäßen
Gegenstand umfasst werden. Jedes offenbarte Merkmal ist also auch als in technisch
sinnvollen Kombinationen mit anderen Merkmalen offenbart zu betrachten. Bei den Abbildungen
zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Gesamtansicht eines Warenaufstellers, wie er als Teil des erfindungsgemäßen
modularen Systems verwendet werden kann
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht eines anderen Warenaufstellers, wie er ebenfalls als
Teil des erfindungsgemäßen modularen Systems verwendet werden kann
- Fig. 3
- ein Schnittbild zur Herstellung eines geeigneten Mantelzuschnitts
- Fig. 4
- ein Schnittbild für einen Zuschnitt für einen Warenträger
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht auf die Innenseite einer Seitenwand eines Warenaufstellers
für das modulare System
- Fig. 6
- in perspektivischer Ansicht die Verwendung von Warenträgern in verschiedenen Warenaufstellern
des Systems
- Fig. 7
- in perspektivischer Ansicht ein modulares System mit zwei Warenaufstellern
- Fig. 8
- in schematischer Ansicht von oben die Anordnung von zwei Warenaufstellern und die
Verwendung der Mantelfläche; und
- Fig. 9
- eine Anordnung von vier Warenaufstellern.
[0029] In der Fig. 1 ist ein erster Warenaufsteller 100 abgebildet, der Teil des modularen
Systems sein kann. Dieser umfasst ein Bodenteil 102, auf dem sich eine Rückwand 104
und zwei Seitenwände abstützen, nämlich eine erste Seitenwand 106 und eine zweite
Seitenwand 108. Die Rückwand und die beiden Seitenwände bilden ein Mantelteil 110.
Dieses Mantelteil 110 ist aus einem einzigen Mantelzuschnitt gebildet. Der Mantelzuschnitt
weist dazu Biegevorrichtungen auf. Die ganze erste Seitenwand wird durch einen Teil
des Mantelzuschnitts gebildet. Dieser geht dann über eine in der Abbildung nicht erkennbare
Biegevorrichtung in die Rückwand 104 über und über eine weitere Biegevorrichtung 112
d in die zweite Seitenwand 108 über. Die Rückwand hält noch eine Biegevorrichtung
112c, an der sie jedoch in dieser Verwendung im ersten Warenaufsteller nicht gebogen
ist. Jeweils ungefähr unter dem Zentrum der jeweiligen Wände sind Stecklaschen 114
positioniert, die vom Bodenteil aufgenommen werden. Der Mantelzuschnitt ist unten
eingeknickt und bildet so ferner Stützlaschen 116, die sich auf dem Bodenteil abstützen.
[0030] Fig. 2 zeigt einen zweiten Warenaufsteller 200, der ebenfalls der Teil des modularen
Systems sein kann. Sein Bodenteil 202 ist schmaler hat eine geringere Breite als das
erste Bodenteil 102, ist jedoch tiefer, hat also eine größere Länge als das erste
Bodenteil 102. Die Länge der Seitenwände wird innen bestimmt. Die Länge der ersten
Seitenwand 206 ist beispielhaft mit dem Doppelpfeil L2 eingetragen.
[0031] Dem ersten Warenaufsteller 100 entsprechend umfasst auch der zweite Warenaufsteller
200 eine Rückwand 204, eine erste Seitenwand 206 und eine zweite Seitenwand 208. Diese
Wände sind alle aus einem einzelnen Mantelteil 210 gebildet. Dieses Mantelteil 210
ist aus einem einzigen Mantelzuschnitt gebildet. Wiederum ist das Mantelteil 210 durch
Stecklaschen 214 und Stützlaschen 216, welche der Mantelzuschnitt ausbildet, mit dem
Bodenteil 202 verbunden.
[0032] Eine Biegevorrichtung 212a ist zwischen der ersten Seitenwand 206 und der Rückwand
204 vorgesehen, eine Biegevorrichtung 212b ist zwischen der Rückwand 204 und der zweiten
Seitenwand 208 vorgesehen. Dort ist der Mantelzuschnitt jeweils umgebogen, so dass
aus einem Mantelzuschnitt alle drei Wände zur Verfügung gestellt werden können. Man
erkennt an der Außenseite der zweiten Seitenwand 208 eine weitere Biegevorrichtung
212c. Diese Biegevorrichtung 212 wird bei dieser Verwendung des Mantelzuschnitts nicht
verwendet, da die zweite Seitenwand 208 plan verläuft.
[0033] Fig. 3 zeigt einen zweiteiligen Zuschnitt, aus dem ein geeigneter Mantelzuschnitt
20 erzeugt werden kann. Generell kann der Mantelzuschnitt einteilig oder mehrteilig
sein. Die beiden Teile des abgebildeten Zuschnitts werden miteinander verbunden, beispielsweise
durch Verklebungen.
[0034] Der durch Verklebung aus den Abschnitten 104 a und 104b zu erzeugende mittlere Abschnitt
104 bildet die Rückwand eines Warenaufstellers, die Abschnitte, die sich links und
rechts anschließen bilden die Seitenwände 104 und 106. In den äußeren Abschnitten
106 a und 108a sind Aufnahmen 118 vorgesehen. Diese werden eingeklappt und bilden
dann die Innenseiten der Seitenwände, während die Außenseiten der Seitenwände von
den Abschnitten 106b und 108 b gebildet werden.
[0035] Abbildung 4 zeigt einen für einen Warenträger geeigneten Zuschnitt. Dieser Zuschnitt
302 weist vier Biegevorrichtungen 304a, 304b, 304c und 304d auf. Es ist möglich, die
jeweils außen liegenden Teile entlang der inneren beiden Biegevorrichtungen 304b und
304c umzuknicken. Alternativ ist es möglich, die jeweils außen liegenden Teile entlang
der äußeren beiden Biegevorrichtungen 304a und 304d umzuknicken. Zwischen den entsprechenden
Knicken wird eine ebene Fläche für einen Warenträger angebunden. Die beispielsweise
etwa senkrecht umknickenden Teile sind als Einschublaschen verwendbar, mit denen der
Warenträger befestigt werden kann.
[0036] Abbildung 5 zeigt in perspektivischer Darstellung einen Teil einer Seitenwand und
einer Rückwand eines Warenaufstellers, der für das modulare System geeignet ist. Die
erste Seitenwand 106 des Warenaufstellers weist Aufnahmen 118 für Warenträger auf.
Diese Aufnahmen können einfache Schlitze sein. Im abgebildeten Fall handelt es sich
um Schlitze, die zusätzlich zwei V-förmige Aussparungen aufweisen. Diese W-förmigen
Aussparungen können Leisten Halt geben, welche in Fachkreisen beispielsweise auch
als Ökoleisten bezeichnet werden, und die ein V- oder W-förmiges Profil haben.
[0037] In der Abbildung wird die Funktion der Aufnahmeschlitze deutlich. Ein Warenträger
300, der aus einem Zuschnitt 302, wie in Fig. 4 abgebildet, hergestellt werden kann,
kann teilweise in die Aufnahme 118 eingeschoben werden. Bei dem abgebildeten Warenträger
300 ist die äußere Biegevorrichtung 304a nicht benutzt, aber der Warenträger wurde
entlang der inneren Biegevorrichtung 304b abgeknickt. Dadurch bildet sich außen eine
Lasche, die in die Aussparung 118 des Mantelzuschnitts eingeführt werden kann. Der
Warenträger 300 kann zusätzlich an der Rückwand 104 anliegen und sich dort abstützen.
[0038] Fig. 6 gibt ausschnittweise eine perspektivische Darstellung von zwei Warenaufstellern
des modularen Systems. Links ist ein erster Warenaufsteller und rechts ein zweiter
Warenaufsteller zu sehen. Bei dem linken Warenaufsteller ist die Rückwand also breiter
als bei den rechten Warenaufstellern. Warenträger 306, die einen Rand 308 aufweisen,
werden links so eingeschoben, dass ihre längere Seite an der Rückwand 104 anliegt.
In den zweiten Warenaufsteller 200 dagegen werden die Warenträger 306 so eingeschoben,
dass ihre kürzere Seite an der Rückwand 204 anliegt. Dies gestattet es, denselben
Warenträger 306 alternativ mit dem ersten Warenaufsteller 100 oder mit dem zweiten
Warenaufsteller 200 zu verwenden. Gerade bei einem Warenträger 306 mit einem Rand
308, ist es nicht einfach die Breite des Warenträgers durch Biegevorrichtungen zu
ändern, so dass die Verwendung von Warenträgern in alternativer Orientierung vorteilhafter
ist. Der Warenträger kann durch Leisten (nicht abgebildet) abgestützt werden, die
in die Aufnahmen 118 der Seitenwände eingepasst werden. Zusätzlich kann der Rand 308
des Warenträgers 306 unter Stützlaschen 120 untergreifen, welche in den jeweiligen
Rückwänden vorgesehen sind.
[0039] Fig. 7 zeigt eine perspektivische Ansicht des modularen Systems, auf der ein erster
Warenaufsteller 100 und ein zweiter Warenaufsteller 200 zu sehen ist. Zu den markanten
Teilen der Warenaufsteller zählen ihre Sockeleinsätze. Der Sockeleinsatz 130 des ersten
Warenaufstellers 100 ist breiter als der Sockeleinsatz 230 des zweiten Warenaufstellers
200. Bei geeignet abgestimmten Größen der Bodenteile ist es möglich, rechteckige Sockelteile
zu verwenden, die durch entsprechende Orientierung entweder mit dem ersten Warenaufsteller
100 oder mit dem zweiten Warenaufsteller 200 verwendet werden können.
[0040] Die Warenaufsteller weisen ebenfalls Warenträger 306 auf, die in der beschriebenen
Weise bei angepasster Orientierung in beiden Warenaufstellern verwendet werden können.
[0041] Als weitere markante Teile weisen die Warenaufsteller Werbeaufsätze auf, der erste
Warenaufsteller einen Werbeaufsatz 140 und der zweite Warenaufsteller 200 einen Werbeaufsatz
240. Zumindest auf den Frontflächen dieser Werbeaufsätze können gut lesbar Werbemitteilungen
platziert werden. Die Werbeaufsätze können ähnlich den beschriebenen Warenträgern
eine Vielzahl von Biegevorrichtungen aufweisen. Daher ist es möglich und allgemein
erfindungsgemäß einen Zuschnitt für einen Werbeaufsatz zur Verfügung zu stellen, der
Biegevorrichtungen aufweist, die seine Verwendung mit dem ersten Warenaufsteller oder
mit dem zweiten Warenaufsteller gestatten.
[0042] Fig. 8 bietet eine schematische Ansicht auf ein modulares System von zwei Warenaufstellern
von oben. In dieser schematischen Ansicht markieren die breiten Pfeile die Hauptentnahmerichtung
für Waren. Der Sockel des ersten Warenaufstellers 100 hat seitlich eine dritte Länge
L3 und vorne und hinten eine dritte Breite B3. Der zweite Warenaufsteller 200 hat
seitlich eine dritte Länge L4 und vorne und hinten eine vierte Breite B4. Schematisch
ist ferner der Verlauf des jeweiligen Mantelzuschnitts eingezeichnet. Beim ersten
Warenaufsteller bedeckt der Mantelzuschnitt die Seiten und die linke und die rechte
Seite und die Rückseite des Bodenteils vollständig. Bei dem zweiten Warenaufsteller
200 stellt der Mantelzuschnitt ebenfalls zwei Seitenwände und die Rückwand zur Verfügung.
Hier ist jedoch der Mantelzuschnitt nicht so lang, dass die erste und die zweite Seitenwand
das Bodenteil über seine ganze Länge bedecken. Die Seitenwände enden vor der Vorderkante
des Bodenteils. Dies erlaubt es, den Mantelzuschnitt trotz seiner festgelegten Länge
mit dem ersten Bodenteil 102 und dem zweiten Bodenteil 202 zu verwenden. Dass die
Seitenwände des zweiten Warenaufstellers 200 kürzer sind als die entsprechende Länge
des Sockels ist nicht nachteilig. Die Fortsetzung des Sockels nach vorne gibt guten
Halt. Ferner ist es vorn auch möglich, schräg von der Seite Waren zu entnehmen.
[0043] Fig. 9 zeigt in der gleichen schematischen Ansicht von oben ein modulares System,
welches vier Warenaufsteller umfasst. Dabei sind zwei Warenaufsteller erster Art und
zwei Warenaufsteller zweiter Art verwendet. Die jeweiligen Warenaufsteller sind in
ihren Maßen identisch zu denen der Abbildungen der in Fig. 8. Die Pfeile bezeichnen
wiederum die Entnahmerichtungen. Es zeigt sich, dass aus den vier Warenaufstellern
ein System oder ein Warenregal gebaut werden kann, welches mehrere Entnahmerichtungen
zulässt.
[0044] Die vorliegende Beschreibung hat deutlich gemacht, wie ein hinreichend stabiler Warenaufsteller
jedoch preiswert hergestellt werden kann. Ein solcher Warenaufsteller kann zusammen
geklappt in der Verkaufsstelle angeliefert werden und leicht von einer Person aufgerichtet.
Insbesondere dabei werden die erheblichen Vorteile deutlich, welche mit dieser erfinderischen
Neuerung erzielt werden können.
Bezugszeichenliste
[0045]
- 10
- modulares System
- 20
- Mantelzuschnitt
- 100
- erster Warenaufsteller
- 102
- Bodenteil
- 104
- Rückwand
- 106
- erste Seitenwand
- 108
- zweite Seitenwand
- 110
- Mantelteil
- 112
- Biegevorrichtung
- 114
- Stecklaschen
- 116
- Stützlaschen
- 118
- Aufnahme Warenträger
- 120
- Stützlasche Warenträger
- 130
- Sockeleinsatz
- 140
- Werbeaufsatz
- 200
- zweiter Warenaufsteller
- 202
- Bodenteil
- 204
- Rückwand
- 206
- erste Seitenwand
- 208
- zweite Seitenwand
- 210
- Mantelteil
- 212
- Biegelinie
- 214
- Stecklaschen
- 216
- Stützlaschen
- 218
- Aufnahme Warenträger
- 220
- Stützlasche Warenträger
- 230
- Sockeleinsatz
- 240
- Werbeaufsatz
- 300
- Warenträger
- 302
- Zuschnitt für Warenträger
- 304
- Biegevorrichtung
- 306
- Warenträger
- 308
- Rand
- L1
- erste Länge
- L2
- zweite Länge
- L3
- dritte Länge
- L4
- vierte Länge
- B1
- erste Breite
- B2
- zweite Breite
- B3
- dritte Breite
- B4
- vierte Breite
1. Modulares System (10) von Warenaufstellern, welches mindestens einen ersten Warenaufsteller
(100) und einen zweiten Warenaufsteller (200) umfasst, wobei der erste Warenaufsteller
(100) ein Bodenteil (102) umfasst, eine Rückwand (104) erster Breite und eine erste
Seitenwand (106) erster Länge umfasst, sowie einen erstes Mantelteil (110), welches
zumindest einen Teil der Rückwand (104) und einen Teil der ersten Seitenwand (106)
bildet, wobei der zweite Warenaufsteller (200) ein Bodenteil (202) umfasst, eine Rückwand
(204) zweiter Breite und eine erste Seitenwand (206) zweiter Länge umfasst, sowie
einen zweites Mantelteil (210), welches zumindest einen Teil der Rückwand (204) und
einen Teil der ersten Seitenwand (206) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Breite länger ist als die zweite Breite und die erste Länge kürzer ist
als die zweite Länge und das modulare System (10) einem Mantelzuschnitt (20) umfasst,
der Biegevorrichtungen (112) aufweist, die seine Verwendung als erstes Mantelteil
(110) oder als zweites Mantelteil (210) zulassen.
2. Modulares System (10) nach Anspruch 1, bei dem das erste Mantelteil (110) ferner eine
zweite Seitenwand (108) umfasst und das zweite Mantelteil (210) ferner eine zweite
Seitenwand (208) umfasst und der Mantelzuschnitt (20) weitere Biegevorrichtungen aufweist
und so auch einen Teil der zweiten Seitenwand (108) des ersten Warenaufstellers (100)
oder einen Teil der zweiten Seitenwand (208) des zweiten Warenaufstellers (200) bilden
kann.
3. Modulares System (10) nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der Mantelzuschnitt (20) jeweils
die ganze Rückwand (104; 204) und die ganze Seitenwand (106; 206) oder die ganzen
Seitenwände (106, 108; 206, 208) des ersten Warenaufstellers (100) oder des zweiten
Warenausstellers (200) bilden kann.
4. Modulares System (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der erste Warenaufsteller
(100) ein Bodenteil (102) mit einer dritten Länge und einer dritten Breite hat und
die dritte Länge gleich der ersten Länge ist und die dritte Breite gleich der ersten
Breite ist.
5. Modulares System (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der zweite
Warenaufsteller (200) ein Bodenteil (202) mit einer vierten Länge und einer vierten
Breite hat und die vierte Länge größer ist als die zweite Länge und die vierte Breite
gleich der zweiten Breite ist.
6. Modulares System (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Mantelzuschnitt
(20) Stecklaschen (112) aufweist, durch welche der Mantelzuschnitt (20) mit dem Bodenteil
(102) des ersten Warenaufstellers (100) oder dem Bodenteil (202) des zweiten Warenaufstellers
(200) verbunden werden kann.
7. Modulares System (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das Warenträger (300)
umfasst, die von mindestens einer Wand des ersten Warenaufstellers (100) oder von
mindestens einer Wand des zweiten Warenaufstellers (200) getragen werden können und
bei dem die Warenträger (300) aus Zuschnitten (302) herstellt sind, welche Biegevorrichtungen
(304) umfassen, die ihre Verwendung mit dem ersten Warenaufsteller oder mit dem zweiten
Warenaufsteller zulassen.
8. Modulares System (10) nach Anspruch 7, das mindestens einen Zuschnitt (302) für einen
Warenträger (300) umfasst, aus dem ein Warenträger erster Breite oder ein Warenträger
zweiter Breite hergestellt werden kann.
9. Modulares System (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das mindestens einen
Warenträger (306) umfasst, der in einer ersten Orientierung von dem ersten Warenaufsteller
(100) getragen werden kann und in einer zweiten Orientierung von dem zweiten Warenaufsteller
(200) getragen werden kann.
10. Modulares System (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
dem der erste Warenaufsteller (100) ein Bodenteil (102) mit einer dritten Länge und
einer dritten Breite hat und bei dem bei dem der zweite Warenaufsteller (200) ein
Bodenteil (202) mit einer vierten Länge und einer vierten Breite hat und bei dem sich
die dritte Breite zur dritten Länge wie drei zu zwei verhält und sich die vierte Breite
zur vierten Länge wie zwei zu drei verhält.
11. Modulares System (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das zwei erste Warenaufsteller
(100) und zwei zweite Warenaufsteller (200) umfasst.
12. Mantelzuschnitt (20) für einen Warenaufsteller, welcher eine Rückwand (104) und mindestens
eine erste Seitenwand (106) ausbilden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantelzuschnitt Biegevorrichtungen (112) aufweist, so dass der Mantelzuschnitt
eine Rückwand (104) erster Breite und eine erste Seitenwand (106) erster Länge oder
eine Rückwand (104) zweiter Breite und eine erste Seitenwand (106) zweiter Länge ausbilden
kann.
13. Mantelzuschnitt (20) nach Anspruch 12, bei dem die Biegevorrichtungen (112) als Falzlinien
ausgebildet sind.
14. Verfahren zum Aufbau einer Vielzahl von Warenaufstellern, bei dem eine Vielzahl von
Mantelzuschnitten mit einer Vielzahl von Bodenteilen verbunden wird, wobei die Bodenteile
ein Bodenteil (102) mit einer dritten Länge und einer dritten Breite und ein Bodenteil
(202) mit einer vierten Länge und einer vierten Breite umfassen und die Mantelzuschnitte
mit dem Bodenteil (102) mit einer dritten Länge und einer dritten Breite und mit dem
Bodenteil (202) mit einer vierten Länge und einer vierten Breite verbindbar sind.