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<ep-patent-document id="EP09160687A1" file="EP09160687NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2253249" kind="A1" date-publ="20101124" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-4">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSKBAHRIS..MTNORS......................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.15 (14 Jul 2008) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2253249</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20101124</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>09160687.1</B210><B220><date>20090519</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20101124</date><bnum>201047</bnum></B405><B430><date>20101124</date><bnum>201047</bnum></B430></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>A47F   5/11        20060101AFI20090817BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>A47B  43/02        20060101ALI20090817BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>System von Warenaufstellern</B542><B541>en</B541><B542>System of goods positioners</B542><B541>fr</B541><B542>Système de supports de marchandises</B542></B540><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>STI-Gustav Stabernack GmbH</snm><iid>101091850</iid><irf>BOR12STI007EP</irf><adr><str>Richard-Stabernack-Strasse 1</str><city>36341 Lauterbach</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Weißgerber, Markus</snm><adr><str>
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<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Die Erfindung betrifft ein modulares System von Warenaufstellern, welches mindestens einen ersten Warenaufsteller und einen zweiten Warenaufsteller umfasst, wobei der erste Warenaufsteller ein Bodenteil umfasst, eine Rückwand erster Breite und eine erste Seitenwand erster Länge umfasst, sowie einen erstes Mantelteil, welches zumindest einen Teil der Rückwand und einen Teil der ersten Seitenwand bildet, wobei der zweite Warenaufsteller ein Bodenteil umfasst, eine Rückwand zweiter Breite und eine erste Seitenwand zweiter Länge umfasst, sowie einen zweites Mantelteil, welches zumindest einen Teil der Rückwand und einen Teil der ersten Seitenwand bildet, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die erste Breite länger ist als die zweite Breite und die erste Länge kürzer ist als die zweite Länge und das modulare System einem Mantelzuschnitt umfasst, der Biegevorrichtungen aufweist, die seine Verwendung als erstes Mantelteil oder als zweites Mantelteil zulassen. Die Erfindung betrifft auch Mantelzuschnitte für ein solches System von Warenaufstellern und eine Verfahren zum Aufbau von Warenaufstellern.
<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="78" he="125" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<heading id="h0001"><u>Gebiet der Erfindung</u></heading>
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft ein System von Warenaufstellern. Solche Warenaufsteller findet man im Einzelhandel, etwa in Supermärkten, Drogeriemärkten und allgemein in Verkaufsräumen.</p>
<heading id="h0002"><u>Hintergrund der Erfindung</u></heading>
<p id="p0002" num="0002">Für die Vielzahl angebotener Produkte existiert auch eine Vielzahl von Warenaufstellern. Viele Warenaufsteller werden auf ein Produkt oder eine Produktgruppe hin optimiert. In der Regel wird auch Ihre Bedruckung auf das Produkt und häufig sogar auf den Anlass hin (Sonderverkauf etc.) angepasst.</p>
<p id="p0003" num="0003">Die Gebrauchsmusterschrift <patcit id="pcit0001" dnum="DE20018744U1"><text>DE 200 18 744 U1</text></patcit> (CDE) offenbart einen Verkaufsaufsteller aus Karton, bei dem zwei Seitenwände als Träger angeordnet sind und beidseitig zwischen den Seitenwänden Borde aufgenommen sind. Der Verkaufsaufsteller soll für den Versand geeignet sein und ist deshalb als Faltelement aus miteinander verbundenen Teilen gebildet. Im Fußbereich sind die Seitenwände durch einen klappbaren Stabilisator verbunden. Der Verkaufsaufsteller kann also jeweils nur als ganzes versandt und ausgetauscht werden.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die Offenlegungsschrift <patcit id="pcit0002" dnum="DE19860305A1"><text>DE 198 60 305 A1</text></patcit> (Stange) offenbart ein Regalsystem mit einer Rückwand und zwei Seitenwänden. Die Wände können aus einem Regalträgerrohling hergestellt werden. Parallel zum Erdboden soll der Regalträger einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweisen. Dieses Regalsystem versucht ohne eine Bodenteil auszukommen. Dadurch aber müssen die Wände (in unökonomischer Weise) sehr stabil ausgeführt werden oder die Belastbarkeit gestattet die sichere Verwendung für schwere Produkte nicht.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0005" num="0005">Die vorliegende Entwicklung strebt an, den Stand der Technik zu verbessern. Insbesondere sollen preiswert stabile Warenaufsteller zur Verfügung gestellt werden. Dabei soll der Transport des erforderlichen Materials leicht sein. Die Warensteller sollen sehr flexibel an den Verkaufsraum oder die Verkaufssituation anpassbar sein.</p>
<p id="p0006" num="0006">Diese Vorteile werden durch das modulare System von Warenaufstellern nach Anspruch 1 erreicht. Sie werden in korrespondierender Weise auch durch den Mantelzuschnitt des Anspruch 12 und das Verfahren des Anspruch 14 erreicht.</p>
<heading id="h0003"><u>Detaillierte Beschreibung</u></heading>
<p id="p0007" num="0007">Die Erfindung betrifft ein modulares System von Warenaufstellern, welches mindestens einen ersten Warenaufsteller und einen zweiten Warenaufsteller umfasst, wobei der erste Warenaufsteller ein Bodenteil umfasst, eine Rückwand erster Breite und eine erste Seitenwand erster Länge umfasst, sowie ein erstes Mantelteil, welches zumindest einen Teil der Rückwand und einen Teil der ersten Seitenwand bildet, wobei der zweite Warenaufsteller ein Bodenteil umfasst, eine Rückwand zweiter Breite und eine erste Seitenwand zweiter Länge umfasst, sowie ein zweites Mantelteil, welches zumindest einen Teil der Rückwand und einen Teil der ersten Seitenwand bildet, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die erste Breite länger ist als die zweite Breite und die erste Länge kürzer ist als die zweite Länge und das modulare System einem Mantelzuschnitt umfasst, der Biegevorrichtungen aufweist, die seine Verwendung als erstes Mantelteil oder als zweites Mantelteil zulassen.</p>
<p id="p0008" num="0008">Das modulare System von Warenaufstellern umfasst also mindestens einen ersten Warenaufsteller und einen zweiten Warenaufsteller. Das System kann selbstverständlich auch weitere Warenaufsteller enthalten. Diese können in Gruppen angeordnet werden, beispielsweise in Gruppen von je zwei, je drei, je vier oder je sechs Warenaufstellern gleicher Art. Ein System kann auch mehr als zwei Warenaufsteller verschiedenen Typs umfassen, beispielsweise drei oder vier Typen von Warenaufstellern.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0009" num="0009">Der erste Warenaufsteller soll ein Bodenteil, eine Rückwand und eine Seitenwand umfassen. Er soll ein erstes Mantelteil umfassen, welches zumindest einen Teil der Rückwand und einen Teil der Seitenwand bildet. Dieses Mantelteil wird aus einem Mantelzuschnitt gefertigt.</p>
<p id="p0010" num="0010">Der zweite Warenaufsteller soll ebenfalls ein Bodenteil, eine Rückwand und eine Seitenwand sowie einen zweites Mantelteil umfassen, welches zumindest einen Teil der Rückwand und einen Teil der ersten Seitenwand bildet. Dieses Mantelteil wird aus einem Mantelzuschnitt gefertigt.</p>
<p id="p0011" num="0011">Das Bodenteil kann verschiedene Formen haben. Typischerweise wird das Bodenteil von oben betrachtet kreisrund, rund, rechteckig oder quadratisch sein. Als Bodenteil kommen insbesondere standardisierte Teile in Betracht. Bei den Bodenteilen kann es sich auch um Paletten handeln, einschließlich sogenannter Halb- oder Viertelpaletten. So weit solche Teile am Verkaufsort vorhanden sind, können diese für verschieden Warenaufsteller verwendet werden und müssen nicht mit dem Warenaufsteller verschickt werden.</p>
<p id="p0012" num="0012">Die Rückwände der Warenaufsteller sollen jeweils eine bestimmte Breite aufweisen. Diese ist (sofern sie uneinheitlich ist) unmittelbar über dem Bodenteil als Innenmaß zu nehmen. Entsprechend ist die Länge der Seitenwände kurz über dem Bodenteil als Innenmaß zu nehmen.</p>
<p id="p0013" num="0013">Der Mantelzuschnitt kann ein Zuschnitt aus verschiedenen geeigneten Materialien sein, insbesondere kommen steife oder halbsteife Bahnen in Betracht. Der Mantelzuschnitt kann beispielsweise aus Kunststoff oder aus Pappe sein, insbesondere aus Kraftpappe oder Wellpappe. Dabei kann der Mantelzuschnitt einlagig oder mehrlagig sein. Bei einem mehrlagigen Mantelzuschnitt kommt es in Frage, dass die Lagen durch Umklappen von Teilen des Zuschnitts erzeugt werden oder durch Verkleben mehrerer Lagen. Die Lagen können dann auch verschieden sein, beispielsweise können innere<!-- EPO <DP n="4"> --> Lagen Haltevorrichtungen für Warenträger aufweisen (z.B. Ausnehmungen), welche an den äußeren Lagen nicht vorhanden sein müssen. Für die äußeren Lagen kommt insbesondere eine Bedruckung oder Beschriftung in Betracht. Das Mantelteil hat einen großen Anteil an dem äußeren Erscheinungsbild des Warenaufstellers und der bloße Austausch des Mantelteils erlaubt somit die Anpassung des Aufstellers - beispielsweise anlässlich eines Sonderverkaufs.</p>
<p id="p0014" num="0014">Erfindungsgemäß soll die erste Breite länger sein als die zweite Breite und die erste Länge kürzer sein als die zweite. Das heißt also, dass der erste Warenaufsteller breiter, aber weniger tief ist als der zweite Warenaufsteller.</p>
<p id="p0015" num="0015">Der Mantelzuschnitt soll ferner Biegevorrichtungen aufweisen. Als Biegevorrichtungen kommen beispielsweise Gelenke in Betracht. Solche Gelenke können Teile eines mehrteiligen Mantelzuschnitts verbinden. Als Biegevorrichtungen kommen aber auch Schwächungsvorrichtungen oder Schwächungslinien in Betracht. Diese kommen insbesonder bei einem einteiligen Mantelzuschnitt in Betracht. Regelmäßig sind Rillungen oder Falzungen geeignete Biegevorrichtungen. Ebenfalls kommen Schnitte in Betracht, welche entweder nicht die volle Tiefe des Mantelzuschnitts durchtrennen oder welche auch diskontinuierlich sein können, so dass zwischen durchtrennten Stellen Verbindungsstege verbleiben.</p>
<p id="p0016" num="0016">Die Erfindung empfiehlt insbesondere (Anspruch 2), dass der erste Warenaufsteller und der zweite Warenaufsteller auch jeweils eine zweite Seitenwand umfassen können. Diese kann ebenfalls durch das Mantelteil und somit durch den Mantelzuschnitt gebildet werden. Der Mantelzuschnitt kann dann weitere Biegevorrichtungen aufweisen, so dass ein Mantelzuschnitt zusätzlich zur ersten Seitenwand und zur Rückwand auch jeweils zumindest ein Teil der zweiten Seitenwand bilden kann. Bei den entsprechenden Warenaufstellern kann eine Vorderwand oder eine teilweise durchbrochene Vorderwand vorgesehen sein, sie können aber auch ohne Vorderwand auskommen.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0017" num="0017">Die Erfindung empfiehlt in einer Ausführungsform (Anspruch 3) weiterhin, dass der Mantelzuschnitt nicht nur ein Teil, sondern jeweils eine ganze Wand bildet. Unter einer Wand ist hierin entweder die erste Seitenwand oder die zweite Seitenwand oder die Rückwand zu verstehen. Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung ist es nicht erforderlich, zusätzliche Wandteile vorzusehen, sondern der Mantelzuschnitt kann in einfacher und preiswerter Weise zwei, drei oder sogar vier Wände zur Verfügung stellen (als vierte Wand kommt die Vorderwand in Betracht). Somit kann der Mantelzuschnitt auch in diesem Fall das gesamte Mantelteil zur Verfügung stellen.</p>
<p id="p0018" num="0018">Besonders vorteilhaft ist ein modulares System, bei dem der erste Warenaufsteller ein Bodenteil mit einer dritten Länge und einer dritten Breite hat, und die dritte Länge gleich der ersten Länge ist und die dritte Breite gleich der ersten Breite ist (Anspruch 4). Bei einem solchen System ist also die Länge der Seitenwand und der Rückwand identisch zu den entsprechenden Längen des Bodenteils. Somit kann die ganze Fläche des Bodenteils die Wände des Warenaufstellers genutzt werden.</p>
<p id="p0019" num="0019">In einer Ausführungsform der Erfindung (Anspruch 5) wird ein modulares System verwendet, bei dem der zweite Warenaufsteller ein Bodenteil einer vierten Länge und einer vierten Breite hat und die vierte Länge größer als die zweite Länge ist und die vierte Breite gleich der zweiten Breite ist. Folglich ist bei diesem Warenaufsteller die Rückwand genauso breit wie das Bodenteil, jedoch ist zumindest die erste Seitenwand, möglicherweise aber auch die zweite Seitenwand, kürzer als die Seiten des Bodenteils. Die Seitenwände werden dabei in der Regel den vorderen Abschnitt des Bodenteils nicht überdecken. In dieser Ausführungsform ist der Warenaufsteller hinreichend stabil und durch die kürzeren Seitenwände nach vorne hin ist ein guter Zugriff auf die dargebotenen Waren möglich. Ferner erlaubt es die dieses modulare System gewisse Abweichungen zwischen der Länge des Mantelzuschnitts und den entsprechenden am Bodenteil zu berücksichtigenden Längen zuzulassen.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0020" num="0020">(Bei einem Mantelteil für drei Wände, wäre etwa die Länge der Rückseite und die Länge der beiden Seiten des Bodenteils die relevante zu berücksichtigende Länge.) Gerade dies macht das System besonders flexibel. Mit einem einzigen Mantelzuschnitt können dann Bodenteile sehr verschiedenen Zuschnitts und sehr verschiedener Form benutzt werden.</p>
<p id="p0021" num="0021">Besondere Vorteile ergeben, wenn bei dem modularen System für den Mantelzuschnitt Stecklaschen vorgesehen sind (Anspruch 6). Durch diese Stecklaschen kann der Mantelzuschnitt mit dem Bodenteil des ersten Warenaufstellers oder dem Bodenteil des zweiten Warenaufstellers verbunden werden. Die entsprechenden Bodenteile benötigen Aufnahmen für solche Stecklaschen. Stecklaschen sind in der Regel preiswert herzustellen. Insbesondere gilt dies bei den beschriebenen bahnenartigen Materialien. Die Bodenteile besitzen in der Regel schon aus Stabilitätsgründen eine gewisse Höhe, so dass Aufnahmen, typischerweise senkrechte Aufnahmen, leicht vorgesehen werden können. Zusätzlich zu den Stecklaschen können die Mantelzuschnitte auch Stützlaschen aufweisen. Solche Stützlaschen können beispielsweise Laschen sein, die zum Bodenteil hin eingeknickt werden und die so den Mantelzuschnitt auf dem Bodenteil abstützen. Stützlaschen können in einem Mantelzuschnitt ebenfalls preiswert vorgesehen werden. Da sie sich auf einer ebenen Fläche abstützen, kommt es für ihre Funktion auf die Konstruktionsdetails des Bodenteils nicht in großem Maße an.</p>
<p id="p0022" num="0022">Nach einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens (Anspruch 7) hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn das modulare System bestimmte Warenträger umfasst. Diese Warenträger sollen von mindestens einer Wand des ersten oder des zweiten Warenaufstellers getragen werden können. Selbstverständlich kommt es in Betracht, dass die Warenträger auch von mehreren Wänden getragen werden, beispielsweise von den zwei gegenüberliegenden Seitenwänden. Zusätzlich können die Warenträger von der Rückwand getragen oder abgestützt werden. Diese Warenträger können auch aus Zuschnitten hergestellt werden, welche Biegevorrichtungen umfassen, die ihre Verwendung<!-- EPO <DP n="7"> --> mit dem ersten Warenaufsteller oder mit dem zweiten Warenaufsteller zulassen. Das heißt, ein Warenträger kann entweder mit dem ersten Warenaufsteller verwendet werden (und findet dort guten Sitz) oder er kann mit dem zweiten Warenaufsteller verwendet werden (und findet dort ebenfalls guten Sitz). Die Biegevorrichtungen für die Zuschnitte der Warenträger können alle oben für die Mantelzuschnitte genannten Biegevorrichtungen sein. Bei Warenträgern aus Pappe kommen insbesondere wieder Falzungen in Betracht. Als Material für die Zuschnitte der Warenträger sind ebenfalls die für die Mantelzuschnitte erwähnten Materialien geeignet. Solche Warenträger sind auch für sich Gegenstand der vorliegenden Erfindung.</p>
<p id="p0023" num="0023">Besondere Vorteile ergeben sich (gemäß Anspruch 8), wenn diese Zuschnitte es erlauben, dass ein Warenträger erster Breite oder ein Warenträger zweiter Breite hergestellt werden kann. Die Warenträger können sich also dann über die ganze Länge der Rückwand des ersten Warenträgers oder über die ganze Länge der Rückwand des zweiten Warenträgers erstrecken. Folglich können die Warenträger bequem zwischen den beiden Seitenwänden der Warenaufsteller befestigt werden.</p>
<p id="p0024" num="0024">Vorteile ergeben sich auch, wenn das modulare System alternativ oder zusätzlich Warenträger eines weiteren Typs umfasst (gemäß Anspruch 9). Diese Warenträger können in einer ersten Orientierung von dem ersten Warenaufsteller getragen werden in einer zweiten (anderen) Orientierung von dem zweiten Warenaufsteller getragen werden. Insbesondere kommen Warenträger rechteckiger Grundfläche in Betracht, deren Längsseiten so gewählt sind, dass die eine der Breite des ersten Warenaufstellers entspricht und die andere der Breite des zweiten Warenaufstellers. Durch Drehung um 90° sind die Warenträger dann leicht in den ersten oder in den zweiten Warenaufsteller einpaßbar. Auf die Länge des Warenträgers muss es nicht ankommen, insbesondere bei einem nach vorne offenen Warenaufsteller darf der Warenträger nach vorne über die Seitenwände hinaus vorstehen. Solche Warenträger sind auch für sich Gegenstand der vorliegenden Erfindung.<!-- EPO <DP n="8"> --> Insbesondere kommt nach der Erfindung (gemäß Anspruch 12) ein modulares System in Betracht, bei der sich die Breite (dritte Breite) des Bodenteils des ersten Warenaufstellers zur Länge (dritten Länge) dieses Bodenteils wie 3 : 2 verhält. Ferner kann sich die Breite (vierte Breite) des Bodenteils des Warenaufstellers zu dessen Länge (vierten Länge) wie 2 : 3 verhalten. Es hat sich gezeigt, dass bei der Kombination verschiedener Bodenteile im System durch diese Längenverhältnisse besonders interessante Kombinationsmöglichkeiten eröffnet werden.</p>
<p id="p0025" num="0025">Insbesondere ist (nach Anspruch 11) auch ein modulares System aus Warenaufstellern der beschriebenen Art vorteilhaft, dass zwei erste Warenaufsteller und zwei zweite Warenaufsteller umfasst.</p>
<p id="p0026" num="0026">In einem weiteren Aspekt (Anspruch 12) betrifft die Erfindung auch einen Mantelzuschnitt für einen Warenaufsteller, welcher eine Rückwand und mindestens eine erste Seitenwand ausbilden kann, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Mantelzuschnitt Biegevorrichtungen aufweist, so dass der Mantelzuschnitt eine Rückwand erster Breite und eine erste Seitenwand erster Länge oder eine Rückwand zweite Breite und eine erste Seitenwand zweiter Länge ausbilden kann. Die erste Breite ist dabei von der zweiten Breite und die erste Länge von der zweiten Länge verschieden. Der Mantelzuschnitt kann auch bei diesem Aspekt der Erfindung alle im Übrigen beschriebenen Merkmale aufweisen und mit den beschriebenen Warenaufstellern kombiniert werden und als Teil eines Systems von Warenaufstellern verwendet werden. Die Biegevorrichtungen des Mantelzuschnittes können insbesondere als Falzungen oder Falzlinien ausgebildet sein.</p>
<p id="p0027" num="0027">Im Übrigen betrifft die Erfindung (gemäß Anspruch 14) auch Verfahren zum Aufbau einer Vielzahl von Warenaufstellern, bei dem eine Vielzahl von Mantelzuschnitten mit einer Vielzahl von Bodenteilen verbunden wird, wobei die Bodenteile ein Bodenteil mit einer dritten Länge und einer dritten Breite und ein Bodenteil mit einer vierten Länge und einer vierten Breite umfassen und die<!-- EPO <DP n="9"> --> Mantelzuschnitte mit dem Bodenteil mit einer dritten Länge und einer dritten Breite und mit dem Bodenteil mit einer vierten Länge und einer vierten Breite verbindbar sind. Die dritte Breite ist dabei von der vierten Breite und die dritte Länge von der vierten Länge verschieden.</p>
<p id="p0028" num="0028">Weitere Merkmale, aber auch Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgend aufgeführten Zeichnungen und der zugehörigen Beschreibung. In den Abbildungen und in den dazugehörigen Beschreibungen sind Merkmale der Erfindung in Kombination beschrieben. Diese Merkmale können allerdings auch in anderen Kombinationen von einem erfindungsgemäßen Gegenstand umfasst werden. Jedes offenbarte Merkmal ist also auch als in technisch sinnvollen Kombinationen mit anderen Merkmalen offenbart zu betrachten. Bei den Abbildungen zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine perspektivische Gesamtansicht eines Warenaufstellers, wie er als Teil des erfindungsgemäßen modularen Systems verwendet werden kann</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine perspektivische Ansicht eines anderen Warenaufstellers, wie er ebenfalls als Teil des erfindungsgemäßen modularen Systems verwendet werden kann</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>ein Schnittbild zur Herstellung eines geeigneten Mantelzuschnitts</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>ein Schnittbild für einen Zuschnitt für einen Warenträger</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>eine perspektivische Ansicht auf die Innenseite einer Seitenwand eines Warenaufstellers für das modulare System</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>in perspektivischer Ansicht die Verwendung von Warenträgern in verschiedenen Warenaufstellern des Systems<!-- EPO <DP n="10"> --></dd>
<dt>Fig. 7</dt><dd>in perspektivischer Ansicht ein modulares System mit zwei Warenaufstellern</dd>
<dt>Fig. 8</dt><dd>in schematischer Ansicht von oben die Anordnung von zwei Warenaufstellern und die Verwendung der Mantelfläche; und</dd>
<dt>Fig. 9</dt><dd>eine Anordnung von vier Warenaufstellern.</dd>
</dl></p>
<p id="p0029" num="0029">In der <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> ist ein erster Warenaufsteller 100 abgebildet, der Teil des modularen Systems sein kann. Dieser umfasst ein Bodenteil 102, auf dem sich eine Rückwand 104 und zwei Seitenwände abstützen, nämlich eine erste Seitenwand 106 und eine zweite Seitenwand 108. Die Rückwand und die beiden Seitenwände bilden ein Mantelteil 110. Dieses Mantelteil 110 ist aus einem einzigen Mantelzuschnitt gebildet. Der Mantelzuschnitt weist dazu Biegevorrichtungen auf. Die ganze erste Seitenwand wird durch einen Teil des Mantelzuschnitts gebildet. Dieser geht dann über eine in der Abbildung nicht erkennbare Biegevorrichtung in die Rückwand 104 über und über eine weitere Biegevorrichtung 112 d in die zweite Seitenwand 108 über. Die Rückwand hält noch eine Biegevorrichtung 112c, an der sie jedoch in dieser Verwendung im ersten Warenaufsteller nicht gebogen ist. Jeweils ungefähr unter dem Zentrum der jeweiligen Wände sind Stecklaschen 114 positioniert, die vom Bodenteil aufgenommen werden. Der Mantelzuschnitt ist unten eingeknickt und bildet so ferner Stützlaschen 116, die sich auf dem Bodenteil abstützen.</p>
<p id="p0030" num="0030"><figref idref="f0002">Fig. 2</figref> zeigt einen zweiten Warenaufsteller 200, der ebenfalls der Teil des modularen Systems sein kann. Sein Bodenteil 202 ist schmaler hat eine geringere Breite als das erste Bodenteil 102, ist jedoch tiefer, hat also eine größere Länge als das erste Bodenteil 102. Die Länge der Seitenwände wird<!-- EPO <DP n="11"> --> innen bestimmt. Die Länge der ersten Seitenwand 206 ist beispielhaft mit dem Doppelpfeil L2 eingetragen.</p>
<p id="p0031" num="0031">Dem ersten Warenaufsteller 100 entsprechend umfasst auch der zweite Warenaufsteller 200 eine Rückwand 204, eine erste Seitenwand 206 und eine zweite Seitenwand 208. Diese Wände sind alle aus einem einzelnen Mantelteil 210 gebildet. Dieses Mantelteil 210 ist aus einem einzigen Mantelzuschnitt gebildet. Wiederum ist das Mantelteil 210 durch Stecklaschen 214 und Stützlaschen 216, welche der Mantelzuschnitt ausbildet, mit dem Bodenteil 202 verbunden.</p>
<p id="p0032" num="0032">Eine Biegevorrichtung 212a ist zwischen der ersten Seitenwand 206 und der Rückwand 204 vorgesehen, eine Biegevorrichtung 212b ist zwischen der Rückwand 204 und der zweiten Seitenwand 208 vorgesehen. Dort ist der Mantelzuschnitt jeweils umgebogen, so dass aus einem Mantelzuschnitt alle drei Wände zur Verfügung gestellt werden können. Man erkennt an der Außenseite der zweiten Seitenwand 208 eine weitere Biegevorrichtung 212c. Diese Biegevorrichtung 212 wird bei dieser Verwendung des Mantelzuschnitts nicht verwendet, da die zweite Seitenwand 208 plan verläuft.</p>
<p id="p0033" num="0033"><figref idref="f0003">Fig. 3</figref> zeigt einen zweiteiligen Zuschnitt, aus dem ein geeigneter Mantelzuschnitt 20 erzeugt werden kann. Generell kann der Mantelzuschnitt einteilig oder mehrteilig sein. Die beiden Teile des abgebildeten Zuschnitts werden miteinander verbunden, beispielsweise durch Verklebungen.</p>
<p id="p0034" num="0034">Der durch Verklebung aus den Abschnitten 104 a und 104b zu erzeugende mittlere Abschnitt 104 bildet die Rückwand eines Warenaufstellers, die Abschnitte, die sich links und rechts anschließen bilden die Seitenwände 104 und 106. In den äußeren Abschnitten 106 a und 108a sind Aufnahmen 118 vorgesehen. Diese werden eingeklappt und bilden dann die Innenseiten der Seitenwände, während die Außenseiten der Seitenwände von den Abschnitten 106b und 108 b gebildet werden.<!-- EPO <DP n="12"> --></p>
<p id="p0035" num="0035"><figref idref="f0004">Abbildung 4</figref> zeigt einen für einen Warenträger geeigneten Zuschnitt. Dieser Zuschnitt 302 weist vier Biegevorrichtungen 304a, 304b, 304c und 304d auf. Es ist möglich, die jeweils außen liegenden Teile entlang der inneren beiden Biegevorrichtungen 304b und 304c umzuknicken. Alternativ ist es möglich, die jeweils außen liegenden Teile entlang der äußeren beiden Biegevorrichtungen 304a und 304d umzuknicken. Zwischen den entsprechenden Knicken wird eine ebene Fläche für einen Warenträger angebunden. Die beispielsweise etwa senkrecht umknickenden Teile sind als Einschublaschen verwendbar, mit denen der Warenträger befestigt werden kann.</p>
<p id="p0036" num="0036"><figref idref="f0004">Abbildung 5</figref> zeigt in perspektivischer Darstellung einen Teil einer Seitenwand und einer Rückwand eines Warenaufstellers, der für das modulare System geeignet ist. Die erste Seitenwand 106 des Warenaufstellers weist Aufnahmen 118 für Warenträger auf. Diese Aufnahmen können einfache Schlitze sein. Im abgebildeten Fall handelt es sich um Schlitze, die zusätzlich zwei V-förmige Aussparungen aufweisen. Diese W-förmigen Aussparungen können Leisten Halt geben, welche in Fachkreisen beispielsweise auch als Ökoleisten bezeichnet werden, und die ein V- oder W-förmiges Profil haben.</p>
<p id="p0037" num="0037">In der Abbildung wird die Funktion der Aufnahmeschlitze deutlich. Ein Warenträger 300, der aus einem Zuschnitt 302, wie in <figref idref="f0004">Fig. 4</figref> abgebildet, hergestellt werden kann, kann teilweise in die Aufnahme 118 eingeschoben werden. Bei dem abgebildeten Warenträger 300 ist die äußere Biegevorrichtung 304a nicht benutzt, aber der Warenträger wurde entlang der inneren Biegevorrichtung 304b abgeknickt. Dadurch bildet sich außen eine Lasche, die in die Aussparung 118 des Mantelzuschnitts eingeführt werden kann. Der Warenträger 300 kann zusätzlich an der Rückwand 104 anliegen und sich dort abstützen.</p>
<p id="p0038" num="0038"><figref idref="f0005">Fig. 6</figref> gibt ausschnittweise eine perspektivische Darstellung von zwei Warenaufstellern des modularen Systems. Links ist ein erster Warenaufsteller<!-- EPO <DP n="13"> --> und rechts ein zweiter Warenaufsteller zu sehen. Bei dem linken Warenaufsteller ist die Rückwand also breiter als bei den rechten Warenaufstellern. Warenträger 306, die einen Rand 308 aufweisen, werden links so eingeschoben, dass ihre längere Seite an der Rückwand 104 anliegt. In den zweiten Warenaufsteller 200 dagegen werden die Warenträger 306 so eingeschoben, dass ihre kürzere Seite an der Rückwand 204 anliegt. Dies gestattet es, denselben Warenträger 306 alternativ mit dem ersten Warenaufsteller 100 oder mit dem zweiten Warenaufsteller 200 zu verwenden. Gerade bei einem Warenträger 306 mit einem Rand 308, ist es nicht einfach die Breite des Warenträgers durch Biegevorrichtungen zu ändern, so dass die Verwendung von Warenträgern in alternativer Orientierung vorteilhafter ist. Der Warenträger kann durch Leisten (nicht abgebildet) abgestützt werden, die in die Aufnahmen 118 der Seitenwände eingepasst werden. Zusätzlich kann der Rand 308 des Warenträgers 306 unter Stützlaschen 120 untergreifen, welche in den jeweiligen Rückwänden vorgesehen sind.</p>
<p id="p0039" num="0039"><figref idref="f0006">Fig. 7</figref> zeigt eine perspektivische Ansicht des modularen Systems, auf der ein erster Warenaufsteller 100 und ein zweiter Warenaufsteller 200 zu sehen ist. Zu den markanten Teilen der Warenaufsteller zählen ihre Sockeleinsätze. Der Sockeleinsatz 130 des ersten Warenaufstellers 100 ist breiter als der Sockeleinsatz 230 des zweiten Warenaufstellers 200. Bei geeignet abgestimmten Größen der Bodenteile ist es möglich, rechteckige Sockelteile zu verwenden, die durch entsprechende Orientierung entweder mit dem ersten Warenaufsteller 100 oder mit dem zweiten Warenaufsteller 200 verwendet werden können.</p>
<p id="p0040" num="0040">Die Warenaufsteller weisen ebenfalls Warenträger 306 auf, die in der beschriebenen Weise bei angepasster Orientierung in beiden Warenaufstellern verwendet werden können.</p>
<p id="p0041" num="0041">Als weitere markante Teile weisen die Warenaufsteller Werbeaufsätze auf, der erste Warenaufsteller einen Werbeaufsatz 140 und der zweite Warenaufsteller<!-- EPO <DP n="14"> --> 200 einen Werbeaufsatz 240. Zumindest auf den Frontflächen dieser Werbeaufsätze können gut lesbar Werbemitteilungen platziert werden. Die Werbeaufsätze können ähnlich den beschriebenen Warenträgern eine Vielzahl von Biegevorrichtungen aufweisen. Daher ist es möglich und allgemein erfindungsgemäß einen Zuschnitt für einen Werbeaufsatz zur Verfügung zu stellen, der Biegevorrichtungen aufweist, die seine Verwendung mit dem ersten Warenaufsteller oder mit dem zweiten Warenaufsteller gestatten.</p>
<p id="p0042" num="0042"><figref idref="f0007">Fig. 8</figref> bietet eine schematische Ansicht auf ein modulares System von zwei Warenaufstellern von oben. In dieser schematischen Ansicht markieren die breiten Pfeile die Hauptentnahmerichtung für Waren. Der Sockel des ersten Warenaufstellers 100 hat seitlich eine dritte Länge L3 und vorne und hinten eine dritte Breite B3. Der zweite Warenaufsteller 200 hat seitlich eine dritte Länge L4 und vorne und hinten eine vierte Breite B4. Schematisch ist ferner der Verlauf des jeweiligen Mantelzuschnitts eingezeichnet. Beim ersten Warenaufsteller bedeckt der Mantelzuschnitt die Seiten und die linke und die rechte Seite und die Rückseite des Bodenteils vollständig. Bei dem zweiten Warenaufsteller 200 stellt der Mantelzuschnitt ebenfalls zwei Seitenwände und die Rückwand zur Verfügung. Hier ist jedoch der Mantelzuschnitt nicht so lang, dass die erste und die zweite Seitenwand das Bodenteil über seine ganze Länge bedecken. Die Seitenwände enden vor der Vorderkante des Bodenteils. Dies erlaubt es, den Mantelzuschnitt trotz seiner festgelegten Länge mit dem ersten Bodenteil 102 und dem zweiten Bodenteil 202 zu verwenden. Dass die Seitenwände des zweiten Warenaufstellers 200 kürzer sind als die entsprechende Länge des Sockels ist nicht nachteilig. Die Fortsetzung des Sockels nach vorne gibt guten Halt. Ferner ist es vorn auch möglich, schräg von der Seite Waren zu entnehmen.</p>
<p id="p0043" num="0043"><figref idref="f0007">Fig. 9</figref> zeigt in der gleichen schematischen Ansicht von oben ein modulares System, welches vier Warenaufsteller umfasst. Dabei sind zwei Warenaufsteller erster Art und zwei Warenaufsteller zweiter Art verwendet. Die jeweiligen Warenaufsteller sind in ihren Maßen identisch zu denen der Abbildungen der in<!-- EPO <DP n="15"> --> <figref idref="f0007">Fig. 8</figref>. Die Pfeile bezeichnen wiederum die Entnahmerichtungen. Es zeigt sich, dass aus den vier Warenaufstellern ein System oder ein Warenregal gebaut werden kann, welches mehrere Entnahmerichtungen zulässt.</p>
<p id="p0044" num="0044">Die vorliegende Beschreibung hat deutlich gemacht, wie ein hinreichend stabiler Warenaufsteller jedoch preiswert hergestellt werden kann. Ein solcher Warenaufsteller kann zusammen geklappt in der Verkaufsstelle angeliefert werden und leicht von einer Person aufgerichtet. Insbesondere dabei werden die erheblichen Vorteile deutlich, welche mit dieser erfinderischen Neuerung erzielt werden können.<!-- EPO <DP n="16"> --></p>
<heading id="h0004"><u>Bezugszeichenliste</u></heading>
<p id="p0045" num="0045">
<dl id="dl0002">
<dt>10</dt><dd>modulares System</dd>
<dt>20</dt><dd>Mantelzuschnitt</dd>
<dt>100</dt><dd>erster Warenaufsteller</dd>
<dt>102</dt><dd>Bodenteil</dd>
<dt>104</dt><dd>Rückwand</dd>
<dt>106</dt><dd>erste Seitenwand</dd>
<dt>108</dt><dd>zweite Seitenwand</dd>
<dt>110</dt><dd>Mantelteil</dd>
<dt>112</dt><dd>Biegevorrichtung</dd>
<dt>114</dt><dd>Stecklaschen</dd>
<dt>116</dt><dd>Stützlaschen</dd>
<dt>118</dt><dd>Aufnahme Warenträger</dd>
<dt>120</dt><dd>Stützlasche Warenträger</dd>
<dt>130</dt><dd>Sockeleinsatz</dd>
<dt>140</dt><dd>Werbeaufsatz</dd>
<dt>200</dt><dd>zweiter Warenaufsteller</dd>
<dt>202</dt><dd>Bodenteil</dd>
<dt>204</dt><dd>Rückwand</dd>
<dt>206</dt><dd>erste Seitenwand</dd>
<dt>208</dt><dd>zweite Seitenwand</dd>
<dt>210</dt><dd>Mantelteil</dd>
<dt>212</dt><dd>Biegelinie</dd>
<dt>214</dt><dd>Stecklaschen</dd>
<dt>216</dt><dd>Stützlaschen</dd>
<dt>218</dt><dd>Aufnahme Warenträger</dd>
<dt>220</dt><dd>Stützlasche Warenträger</dd>
<dt>230</dt><dd>Sockeleinsatz</dd>
<dt>240</dt><dd>Werbeaufsatz</dd>
<dt>300</dt><dd>Warenträger</dd>
<dt>302</dt><dd>Zuschnitt für Warenträger</dd>
<dt>304</dt><dd>Biegevorrichtung<!-- EPO <DP n="17"> --></dd>
<dt>306</dt><dd>Warenträger</dd>
<dt>308</dt><dd>Rand</dd>
<dt>L1</dt><dd>erste Länge</dd>
<dt>L2</dt><dd>zweite Länge</dd>
<dt>L3</dt><dd>dritte Länge</dd>
<dt>L4</dt><dd>vierte Länge</dd>
<dt>B1</dt><dd>erste Breite</dd>
<dt>B2</dt><dd>zweite Breite</dd>
<dt>B3</dt><dd>dritte Breite</dd>
<dt>B4</dt><dd>vierte Breite</dd>
</dl></p>
</description><!-- EPO <DP n="18"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Modulares System (10) von Warenaufstellern, welches mindestens einen ersten Warenaufsteller (100) und einen zweiten Warenaufsteller (200) umfasst, wobei der erste Warenaufsteller (100) ein Bodenteil (102) umfasst, eine Rückwand (104) erster Breite und eine erste Seitenwand (106) erster Länge umfasst, sowie einen erstes Mantelteil (110), welches zumindest einen Teil der Rückwand (104) und einen Teil der ersten Seitenwand (106) bildet, wobei der zweite Warenaufsteller (200) ein Bodenteil (202) umfasst, eine Rückwand (204) zweiter Breite und eine erste Seitenwand (206) zweiter Länge umfasst, sowie einen zweites Mantelteil (210), welches zumindest einen Teil der Rückwand (204) und einen Teil der ersten Seitenwand (206) bildet, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die erste Breite länger ist als die zweite Breite und die erste Länge kürzer ist als die zweite Länge und das modulare System (10) einem Mantelzuschnitt (20) umfasst, der Biegevorrichtungen (112) aufweist, die seine Verwendung als erstes Mantelteil (110) oder als zweites Mantelteil (210) zulassen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Modulares System (10) nach Anspruch 1, bei dem das erste Mantelteil (110) ferner eine zweite Seitenwand (108) umfasst und das zweite Mantelteil (210) ferner eine zweite Seitenwand (208) umfasst und der Mantelzuschnitt (20) weitere Biegevorrichtungen aufweist und so auch einen Teil der zweiten Seitenwand (108) des ersten Warenaufstellers (100) oder einen Teil der zweiten Seitenwand (208) des zweiten Warenaufstellers (200) bilden kann.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Modulares System (10) nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der Mantelzuschnitt (20) jeweils die ganze Rückwand (104; 204) und die ganze Seitenwand (106; 206) oder die ganzen Seitenwände (106, 108; 206, 208) des ersten Warenaufstellers (100) oder des zweiten Warenausstellers (200) bilden kann.<!-- EPO <DP n="19"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Modulares System (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der erste Warenaufsteller (100) ein Bodenteil (102) mit einer dritten Länge und einer dritten Breite hat und die dritte Länge gleich der ersten Länge ist und die dritte Breite gleich der ersten Breite ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Modulares System (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der zweite Warenaufsteller (200) ein Bodenteil (202) mit einer vierten Länge und einer vierten Breite hat und die vierte Länge größer ist als die zweite Länge und die vierte Breite gleich der zweiten Breite ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Modulares System (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Mantelzuschnitt (20) Stecklaschen (112) aufweist, durch welche der Mantelzuschnitt (20) mit dem Bodenteil (102) des ersten Warenaufstellers (100) oder dem Bodenteil (202) des zweiten Warenaufstellers (200) verbunden werden kann.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Modulares System (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das Warenträger (300) umfasst, die von mindestens einer Wand des ersten Warenaufstellers (100) oder von mindestens einer Wand des zweiten Warenaufstellers (200) getragen werden können und bei dem die Warenträger (300) aus Zuschnitten (302) herstellt sind, welche Biegevorrichtungen (304) umfassen, die ihre Verwendung mit dem ersten Warenaufsteller oder mit dem zweiten Warenaufsteller zulassen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Modulares System (10) nach Anspruch 7, das mindestens einen Zuschnitt (302) für einen Warenträger (300) umfasst, aus dem ein Warenträger erster Breite oder ein Warenträger zweiter Breite hergestellt werden kann.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Modulares System (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das mindestens einen Warenträger (306) umfasst, der in einer ersten Orientierung von dem ersten Warenaufsteller (100) getragen werden kann und in einer zweiten Orientierung von dem zweiten Warenaufsteller (200) getragen werden kann.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Modulares System (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei<br/>
dem der erste Warenaufsteller (100) ein Bodenteil (102) mit einer dritten Länge und einer dritten Breite hat und bei dem bei dem der zweite<!-- EPO <DP n="20"> --> Warenaufsteller (200) ein Bodenteil (202) mit einer vierten Länge und einer vierten Breite hat und bei dem sich die dritte Breite zur dritten Länge wie drei zu zwei verhält und sich die vierte Breite zur vierten Länge wie zwei zu drei verhält.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="0011">
<claim-text>Modulares System (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das zwei erste Warenaufsteller (100) und zwei zweite Warenaufsteller (200) umfasst.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="0012">
<claim-text>Mantelzuschnitt (20) für einen Warenaufsteller, welcher eine Rückwand (104) und mindestens eine erste Seitenwand (106) ausbilden kann, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Mantelzuschnitt Biegevorrichtungen (112) aufweist, so dass der Mantelzuschnitt eine Rückwand (104) erster Breite und eine erste Seitenwand (106) erster Länge oder eine Rückwand (104) zweiter Breite und eine erste Seitenwand (106) zweiter Länge ausbilden kann.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="0013">
<claim-text>Mantelzuschnitt (20) nach Anspruch 12, bei dem die Biegevorrichtungen (112) als Falzlinien ausgebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0014" num="0014">
<claim-text>Verfahren zum Aufbau einer Vielzahl von Warenaufstellern, bei dem eine Vielzahl von Mantelzuschnitten mit einer Vielzahl von Bodenteilen verbunden wird, wobei die Bodenteile ein Bodenteil (102) mit einer dritten Länge und einer dritten Breite und ein Bodenteil (202) mit einer vierten Länge und einer vierten Breite umfassen und die Mantelzuschnitte mit dem Bodenteil (102) mit einer dritten Länge und einer dritten Breite und mit dem Bodenteil (202) mit einer vierten Länge und einer vierten Breite verbindbar sind.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="21"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="155" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="22"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="155" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="23"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="155" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="24"> -->
<figure id="f0004" num="4,5"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="155" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="25"> -->
<figure id="f0005" num="6"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="165" he="231" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="26"> -->
<figure id="f0006" num="7"><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="165" he="218" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="27"> -->
<figure id="f0007" num="8,9"><img id="if0007" file="imgf0007.tif" wi="146" he="231" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="158" he="233" type="tif"/><doc-page id="srep0002" file="srep0002.tif" wi="157" he="233" type="tif"/></search-report-data>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE20018744U1"><document-id><country>DE</country><doc-number>20018744</doc-number><kind>U1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="DE19860305A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>19860305</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0004]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
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