[0001] Die Erfindung betrifft eine Verbrauchsmaterialkassette gemäß den Merkmalen des Oberbegriffes
des Patentanspruches 1 zum Einsetzen in eine entsprechende Vorrichtung, insbesondere
eine Druckervorrichtung, beispielsweise einen Tintenstrahldrucker, Laserdrucker oder
dergleichen.
[0002] Tintenkassetten sind als Beispiele dieser Art von Verbrauchsmaterialkassetten weit
verbreitet und werden in unterschiedlichen Bauformen eingesetzt. Um ein Gehäuse der
Tintenkassette, in dem sich das Tintenreservoir befindet, in einer Aufnahme der Druckervorrichtung
in einer Einsatzstellung zu verriegeln, ist mit dem Gehäuse häufig ein schwenkbarer
Hebel verbunden, der allein oder im Zusammenwirken mit anderen Eingriffselementen
und/oder dem an dem Gehäuse vorgesehen Tintenauslaß das Gehäuse lösbar in der Aufnahme
hält.
[0003] Neuere Tintenkassetten enthalten häufig eine Halbleiterspeichervorrichtung (ein sogenannter
"Chip"), in der Information über die Tintenkassette, beispielsweise über die darin
enthaltene Tinte, über technische Parameter oder über den Füllstand gespeichert werden
und diese Informationen mit der Druckervorrichtung ausgetauscht und ggf. auf dem Chip
verarbeitet werden, um bestimmte Informationen über ein Signalisierungselement nach
Außen zu signalisieren. Dadurch kann die Information z.B. über Signale im sichtbaren
Spektrum (d.h. Lichtsignale) einem Anwender mitgeteilt oder über Signale im sichtbaren
oder im unsichtbaren Spektrum (z.B. Infrarot, Ultraviolett) drahtlos an entsprechende
Sensoren der Druckervorrichtung geleitet werden.
[0004] Die Halbleiterspeichervorrichtung und das Signalisierungselement sind üblicherweise
auf einer Platine mit Leiterbahnen und einem oder mehreren Kontakten, welche beim
Einsetzen in die Druckervorrichtung mit einem oder mehreren entsprechenden Gegenkontakt(en)
der Druckervorrichtung in Berührungskontakt zu bringen ist/sind, angeordnet und die
Platine ist fest mit dem Gehäuse der Tintenkassette beispielsweise durch eine Kunststoff-Schmelzverbindung
verschweißt oder verklebt.
[0005] Diese Struktur besitzt eine Reihe von Nachteilen. So ist die Positioniergenauigkeit
bei Schmelzverbindungen häufig ungenau und erfordert aufwändige Positionierungs-Hilfsmittel
bei automatisierten Montageprozessen, um eine ungewollte Verschiebung der Platine
zu verhindern, während das Kunststoffmaterial noch elastisch ist.
[0006] Die Gegenkontakte liegen regelmäßig im Inneren der Druckervorrichtung, so dass die
von den Signalisierungselementen ausgesandten Signale aufwändig, z.B. durch Lichtleiter,
an eine Position geleitet werden müssen, wo sie von einem Benutzer gesehen werden
können.
[0007] Ferner sind die Platinen, insbesondere wegen der darauf angebrachten Halbleiterspeichervorrichtung
relativ teuer, enthalten wertvolle und/oder umwelttechnisch schädliche oder jedenfalls
bedenkliche Stoffe, welche einer separaten Verwertung zuzuführen sind, und sind bei
entleerter Tintenkassette noch nicht am Ende ihrer Betriebs-Lebenszeit. Eine Entfernung
der Platine ist bei den bekannten Tintenkassetten aber nur mit großem Aufwand möglich,
so dass eine getrennte Verwertung der Komponenten der Tintenkassetten oft unterbleibt
oder zur Zerstörung der Platine und/oder der Tintenkassette führt, so dass die noch
funktionstüchtigen Bestandteile kaum weiterverwendet werden können.
[0008] Die selben Überlegungen gelten für andere Verbrauchsmaterialkassetten wie Tonerkassetten
in Laserdruckern oder zukünftig für Brennstoffkartuschen in mobilen Kleinst-Brennstoffzellen,
so dass eine "Vorrichtung", auf die sich die Verbrauchsmaterialkassette der Erfindung
bezieht, jedes Gerät sein kann, das über eine austauschbare Verbrauchsmaterialkassette
mit einem flüssigen oder pulverartigen Verbrauchsmaterial versorgt wird, wobei eine
Datenverarbeitung und eine Signalisierung von bestimmten Betriebszuständen auf der
Verbrauchsmaterialkassette erfolgt.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es daher, derartige austauschbare Verbrauchsmaterialkassetten
dahingehend zu verbessern, dass zumindest einige der genannten Probleme beseitigt
werden.
[0010] Zur Lösung dieser Aufgabe bringt die Erfindung eine Verbrauchsmaterialkassette gemäß
Patentanspruch 1 in Vorschlag. Bevorzugte Ausgestaltungen der Verbrauchsmaterialkassette
sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0011] Bei der erfindungsgemäßen Verbrauchsmaterialkassette kann die relativ teure Platine
mit elektronischen Bauteilen (Speicherchip, Signalisierungselement) in dem Aufnahmebereich
in dem schwenkbaren Hebel des Gehäuses entfernbar aufgenommen sein. Die Platine ist
damit an einem sehr gut zugänglichen Bereich des Gehäuses angebracht, der auch in
einem in die entsprechende Vorrichtung eingesetzten Zustand für einen Benutzer gut
zugänglich und einsehbar ist, weil der Benutzer an dem Hebel zum Einsetzen und Entnehmen
der Kassette ohnehin angreifen muß, so dass eine auf der Platine ggf. vorhandene Signalisierungseinrichtung
auch im eingesetzten Zustand der Kassette unmittelbar und gut erkennbar ist. In dem
Aufnahmebereich in dem schwenkbaren Hebel ist die empfindliche Platine auch gut geschützt
gegenüber externen Einflüssen wie Stößen, Verbrauchsmaterialresten (Tinte, Toner,
Brennstoff etc.), im Vergleich zu Anordnungen, wo die Platine an einer Außenwand des
Gehäuses an einer Stelle angebracht ist, die in Einsetzrichtung voraus in eine entsprechende
Vorrichtung eingesetzt wird und von einem Benutzer nicht mehr einsehbar ist.
[0012] Ferner kann die Platine auch im eingesetzten Zustand der Kassette aus dieser entnommen
werden und ein Austausch, eine Wiederverwendung oder eine Verwertung und getrennte
Entsorgung der Platine ist vereinfacht.
[0013] Bei der bevorzugten Ausführungsform, bei der die Platine von dem Kontaktelement für
die Kopplung mit den Gegenkontakten in der Druckervorrichtung getrennt ist und das
Kontaktelement an einer anderen Stelle des Gehäuses angebracht und über eine flexible
Verbindungsleitung mit der Platine gekoppelt ist, kann eine erheblich größere Variantenzahl
von einem Kassettentyp bei einer geringen Zahl von abgewandelten Einzelkomponenten
und damit bei geringen Kosten hergestellt werden.
[0014] Im Folgenden wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsformen beschrieben.
Es zeigen in der beigefügten Zeichnung:
Figur 1 eine perspektivische Darstellung einer beispielhaften Tintenkassette von unten
betrachtet,
Figur 2 die Tintenkassette von Fig. 1 von oben betrachtet, und
Figur 3 eine perspektivische Darstellung einer Platine, die in den Aufnahmebereich
der beispielhaften Tintenkassette von Fig. 1 einsetzbar ist.
[0015] Die Figuren 1 und 2 zeigen exemplarisch eine erfindungsgemäße Verbrauchsmaterialkassette
in Form einer Tintenkassette 1 in perspektivischer Ansicht.
[0016] An einer Unterseite eines etwa quaderförmigen Gehäuses 2 der Tintenkassette 1 ist
ein Tintenauslass 2b angeordnet, der nach dem Einsetzen in eine Druckervorrichtung
mit einem Tintenaufnahmedorn der Druckervorrichtung zusammenwirkt, so dass Tinte aus
einem Tintenreservoir im Inneren des Gehäuses 2 der Tintenkassette über den Auslass
2b abgeführt werden kann. Die Position des Auslasses ist für die vorliegenden Erfindung
unerheblich und kann dem jeweiligen Druckermodell angepasst werden.
[0017] Im gezeigten Beispiel besitzt die Tintenkassette einen mit dem Gehäuse 2 verbundenen
schwenkbaren Hebel 3 zum lösbaren Verriegeln der Tintenkassette in der Druckervorrichtung
in einer Einsatzstellung. An dem Hebel 3 sind dazu beispielsweise Rastvorsprünge 3a
vorgesehen, die mit entsprechenden druckerseitigen Gegenelementen in Eingriff bringbar
sind.
[0018] Der Hebel 3 ist beispielsweise über ein Gelenk oder Scharnier 4 an dem Gehäuse 2
oder an einem mit dem Gehäuse verbundenen separaten Teil verbunden und ggf. durch
ein Vorbelastungsmittel (Feder, elastisches Materialstück etc.) elastisch in eine
Verriegelungsstellung vorbelastet (nicht dargestellt). Am äußeren Ende des Hebels
3 befindet sich eine Erweiterung 3b, die als Griffabschnitt bezeichnet werden kann,
an der ein Benutzer angreifen kann, um den Hebel entgegen der Vorbelastungskraft zu
drücken, um die Kassette zu entriegeln und aus der Druckervorrichtung zu entnehmen
oder in diese einzusetzen. Für eine Befestigung in der Aufnahme der Druckervorrichtung
können an dem Gehäuse ggf. weitere Vorsprünge oder Ausnehmungen an verschiedenen Positionen
vorgesehen sein, die mit den entsprechenden druckerseitigen Gegenelementen linear
oder über eine Kipp-/Schwenkbewegung der Kassette lösbar in Eingriff bringbar sind.
Die Anordnung und genaue Größe und Form des Hebels kann dem jeweiligen Druckermodell
angepasst werden.
[0019] In der Erweiterung 3b des schwenkbaren Hebels 3 befindet sich ein Aufnahmebereich
5 zur Aufnahme einer Platine 6, die die in der Beschreibungseinleitung beschriebenen
Funktionselemente wie Speicher und Signalisierungselement 6a aufweist.
[0020] Der Aufnahmebereich 5 ist vorzugsweise so gestaltet und eingerichtet, dass die Platine
6 entfernbar eingesetzt und entnommen werden kann. Sie besitzt hierfür beispielsweise
Einsetzschienen und/oder Rast- bzw. Klemmelemente, die die Platine führen und in einer
Endstellung fixieren.
[0021] Um die "Sichtbarkeit" des Signalisierungselements 6a zu gewährleisten, besitzt der
Aufnahmebereich 5 eine Ausnehmung 5a, in der das Signalisierungselement zu liegen
kommt, wenn die Platine ganz eingesetzt ist. Um den Aufnahmebereich 5 zu verschließen
und die darin eingesetzte Platine 6 zu schützen kann eine (nicht dargestellte) zumindest
teilweise transparente Abdeckung vorgesehen sein, durch die Signale des Signalisierungselements
nach Außen treten können. Obwohl der Begriff "Sichtbarkeit" verwendet wurde, sind
damit erfindungsgemäß nicht nur solche Signalisierungselemente umfasst, die Signale
im sichtbaren Spektrum (d.h. Lichtsignale von einer LED oder einer anderen Lichtquelle)
aussenden, sondern auch solche, die Signale im unsichtbaren Spektrum (z.B. Infrarot,
Ultraviolett) aussenden.
[0022] Im Bereich einer Ecke des Gehäuses 2 der Tintenkassette ist ein Kontaktelement 8
angeordnet, das einen oder mehrere Kontakt(e) 8a aufweist, der/die mit einem oder
mehreren entsprechenden Gegenkontakt(en) an einer Gegenkontakteinrichtung der Druckervorrichtung
zusammenwirkt/zusammenwirken und der/die beim Einsetzen der Tintenkassette in die
Druckervorrichtung mit der Gegenkontakteinrichtung der Druckervorrichtung zum Zwecke
einer Informationsübertragung zu koppeln ist. Das Kontaktelement 8 ist beispielsweise
eine Leiterplatte oder Platine mit darauf aufgebrachten Kontaktelektroden.
[0023] Das Kontaktelement 8 ist starr oder vorzugsweise schwenkbar mit dem Gehäuse oder
einem mit dem Gehäuse verbundenen separaten Teil (ggf. auch mit dem separaten Teil,
an dem der Hebel 4 verbunden ist) verbunden. Das Kontaktelement 8 und der Hebel 3
sind aber unabhängig voneinander schwenkbar. Die bevorzugte schwenkbare Anbringung
des Kontaktelements 8, die wiederum durch ein Gelenk oder Scharnier und hierbei fest
(z.B. durch eine materialeinheitliche elastische Verbindungsstelle) oder lösbar ausgestaltet
sein kann, ermöglicht eine Anpassung der genauen Position der Kontakte an die Position
der Gegenkontakte im Drucker, so dass ein zuverlässiger Berührungskontakt gewährleistet
ist. Ferner kann die Stellung der Kontakte zumindest über einen bestimmten Bereich
der Einsetzbewegung der Kassette folgen, ausgehend z.B. von einer horizontalen oder
vertikalen Grundstellung, so dass selbst während des Einsetzvorganges der Berührungskontakt
zuverlässig aufrechterhalten bleibt. Im übrigen erlaubt die Beweglichkeit des Kontaktelements
eine Verwendung eines Kassettentyps für unterschiedliche Drucker, die sich in der
Stellung der Gegenkontakte unterscheiden.
[0024] Das Kontaktelement 8 ist über eine flexible Informationsleitung 7, beispielsweise
ein Flachband- oder Flexkabel 7 mit dem Aufnahmebereich 5 in dem Hebel 3 verbunden.
Das Kontaktelement 8 ist damit ein von der Platine 6 und dessen Funktionselementen
(Speicher, Signalisierungselement etc.) prinzipiell unabhängiges und separates Bauteil
und enthält in dieser Ausführungsform keine empfindlichen elektronischen Komponenten.
Dadurch können beispielsweise die Kontaktelemente und die Platinen für die jeweiligen
Druckermodelle entsprechend den jeweiligen spezifischen Funktionen/Kontaktpositionen
angepasst werden, so dass dadurch insgesamt eine kostengünstige Erhöhung der Variantenvielfalt
durch eine Modularisierung einzelner Funktionsteile erreicht werden kann.
[0025] Obwohl in der vorstehenden Beschreibung von einem elektrische Berührungskontakt zwischen
den Kontakten des Kontaktelements 8 der Tintenkassette und der Gegenkontakteinrichtung
der Druckervorrichtung ausgegangen wurde, um elektrische Signale und Daten zu übertragen,
ist die erfindungsgemäße Anordnung des Kontaktelements nicht hierauf beschränkt. Denkbar
ist es ebenfalls, einen berührungslosen Austausch von Signalen, beispielsweise durch
Induktion oder Funk oder über Lichtsignale zu verwirklichen. Deshalb ist der Begriff
"Kontakt" in diesem erweiterten Sinne zu verstehen. Auch in dieser Hinsicht erlaubt
die Trennung des Kontaktelements von der Platine eine Modularisierung, so dass auf
einfache und kostengünstige Weise Varianten einer Kassette hergestellt werden können,
die sich nur im Kontaktelement oder nur in der Platine unterscheiden, ansonsten aber
baugleich sein können.
[0026] In dem Aufnahmebereich 5 ist zumindest ein Kontakt vorgesehen, der bzw. die mit der
flexiblen Informationsleitung 7 verbunden ist/sind. Die Kontakte im Aufnahmebereich
5 sind so ausgestaltet, dass eine vorzugsweise lösbare Kopplung der flexiblen Informationsleitung
7 mit Gegenkontakten der Platine 6 hergestellt ist, wenn die Platine 6 in den Aufnahmebereich
(5) eingesetzt ist. Dadurch erfolgt die leitende Verbindung und Zuordnung zwischen
den Kontakten der Platine 6 und den Kontakten auf dem Kontaktelement 8.
[0027] Die flexible Informationsleitung 7 ist vorzugsweise zumindest teilweise durch einen
Kanal 3b in dem Hebel 3 geführt und ist dadurch gegenüber äußeren Einflüssen geschützt.
Erforderlich ist aber, dass die Informationsleitung 7 die Schwenkbewegung des Hebels
und ggf. des Kontaktelements 8, wenn dieses nicht starr am Gehäuse angebracht ist,
zulässt.
[0028] Ist der Lebensdauer der Platine erschöpft, wird diese einfach aus dem Aufnahmebereich
5 am Hebel 3 entnommen und einer getrennten stofflichen Verwertung zugeführt. Gleichermaßen
kann aber auch die Platine mit einem neuen Gehäuse mit frischem Verbrauchsmaterial
weiterverwendet werden.
[0029] Obwohl die Erfindung in Verbindung mit einer Ausführungsform einer Tintenkassette
beschrieben und dargestellt wurde, bei der das Kontaktelement in Bereich eines Eckbereichs
einer Stirnwand angeordnet ist, ist die erfindungsgemäße Lösung hierauf nicht beschränkt
sondern ist grundsätzlich auf alle Anordnungen eines Kontaktelements an einer Tintenkassette,
beispielsweise auch in einer Vertiefung oder Ausnehmung an der Seitenwand, anwendbar.
[0030] Die Tintenkassette besitzt normalerweise ein Reservoir zur Aufnahme von Tinte, die
über den Auslass 2b an die Druckervorrichtung übergeben wird. Alternativ kann die
Tintenkassette aber auch eine Aufnahme besitzen, in die ein separates Reservoir für
die Tinte einzusetzen ist. Dies ist beispielsweise dann von Vorteil, wenn die Tintenkassette
für unterschiedliche Drucker angepasst ist, aber ein einheitliches Reservoir zu verwenden
ist oder aber dann, wenn die Tintenkassette statt des Tintenauslasses unmittelbar
einen Druckkopf enthält. Diese Ausgestaltung mit integriertem Druckkopf ist selbstverständlich
auch bei einer Tintenkassette mit integrierten Reservoir anwendbar.
1. Verbrauchsmaterialkassette zum Einsetzen in eine Vorrichtung, mit
einem Gehäuse (2) mit einem Tintenauslaß (2b), und
einem mit dem Gehäuse (2) verbundenen schwenkbaren Hebel (3) zum Verriegeln der Verbrauchsmaterialkassette
in der Vorrichtung in einer Einsatzstellung,
dadurch gekennzeichnet, dass
der schwenkbare Hebel (3) einen Aufnahmebereich (5) zur Aufnahme einer Platine (6)
mit einem Signalisierungselement (6a) aufweist.
2. Verbrauchsmaterialkassette gemäß Anspruch 1, wobei der Aufnahmebereich (5) zur entfernbaren
Aufnahme der Platine (6) eingerichtet ist.
3. Verbrauchsmaterialkassette gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei der Aufnahmebereich (5)
eine Ausnehmung (5a) besitzt, an der das Signalisierungselement (6a), wenn sich die
Platine (6) in dem Aufnahmebereich (5) befindet, von Außen sichtbar ist.
4. Verbrauchsmaterialkassette gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Aufnahmebereich
(5) durch eine zumindest teilweise transparente Abdeckung verschlossen ist.
5. Verbrauchsmaterialkassette gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Aufnahmebereich
(5) an einem Griffabschnitt des Hebels (3) angeordnet ist.
6. Verbrauchsmaterialkassette gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei an dem Gehäuse
(2) ein Kontaktelement (8) mit mindestens einem Kontakt (8a) vorgesehen ist, der beim
Einsetzen in die Vorrichtung mit einem entsprechenden Gegenkontakt der Vorrichtung
zum Zwecke einer Informationsübertragung zu koppeln ist.
7. Verbrauchsmaterialkassette gemäß Anspruch 6, wobei das Kontaktelement (8) schwenkbar
vorgesehen ist.
8. Verbrauchsmaterialkassette gemäß Anspruch 6 oder 7, wobei das Kontaktelement (8) über
eine flexible Leitung (7) mit dem Aufnahmebereich (5) verbunden ist.
9. Verbrauchsmaterialkassette gemäß Anspruch 8, wobei in dem Aufnahmebereich (5) zumindest
ein Kontakt vorgesehen ist, der eine, vorzugsweise lösbare, Kopplung der flexiblen
Leitung (7) mit einem Gegenkontakt der Platine (6) ermöglicht, wenn diese in den Aufnahmebereich
(5) eingesetzt ist.
10. Verbrauchsmaterialkassette gemäß Anspruch 8 oder 9, wobei die flexible Leitung (7)
zumindest teilweise durch einen Kanal (3b) in dem Hebel (3) geführt ist.
11. Verbrauchsmaterialkassette gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Verbrauchsmaterialkassette
eine Tintenkassette (1) mit einem Tintenauslass (2b) ist, die in eine Druckervorrichtung
einzusetzen ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Verbrauchsmaterialkassette zum Einsetzen in eine Vorrichtung, mit
einem Gehäuse (2),
einem mit dem Gehäuse (2) verbundenen schwenkbaren Hebel (3) zum Verriegeln der Verbrauchsmaterialkassette
in der Vorrichtung in einer Einsatzstellung der Verbrauchsmaterialkassette, und
einem Aufnahmebereich (5) zur Aufnahme einer Platine (6) mit einem Signalisierungselement
(6a),
dadurch gekennzeichnet, dass
der Aufnahmebereich (5) an dem schwenkbaren Hebel (3) angeordnet ist.
12. Verbrauchsmaterialkassette gemäß Anspruch 11, wobei an dem schwenkbaren Hebel (3)
Rastvorsprünge (3a) vorgesehen sind, die mit entsprechenden druckerseitigen Gegenelementen
in Eingriff bringbar sind.
13. Verbrauchsmaterialkassette gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Verbrauchsmaterialkassette
eine Tonerkassette ist, die in einen Laserdrucker einzusetzen ist.