TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein ,Zellenrad aus Metall, mit einer symmetrisch
zu einer Rotationsachse liegenden, zylindrischen Aussenhülse und einer konzentrisch
zur Aussenhülse liegenden, zylindrischen Innenhülse, wobei der Raum zwischen Aussenhülse
und Innenhülse von parallel zur Rotationsachse ausgerichteten Zellenkanten begrenzten
Zellenwandteilen in eine Vielzahl von rotationssymmetrisch angeordneten Zellen unterteilt
ist, wobei die Zellenkanten auf Schnittlinien von konzentrisch zur Rotationsachse
angeordneten Zylindermantelflächen mit rotationssymmetrisch angeordneten Axialebenen
liegen. Im Rahmen der Erfindung liegt auch ein zur Herstellung des Zellenrades geeignetes
Verfahren.
STAND DER TECHNIK
[0002] Seit einigen Jahren zählt das Verfahren des Downsizing zu den Hauptthemen bei der
Konstruktion von neuen, aufgeladenen Motoren. Mit Downsizing können der Kraftstoffverbrauch
und damit die Abgasemissionen eines Fahrzeugs reduziert werden. In der heutigen Zeit
werden diese Ziele immer wichtiger, da der hohe Energieverbrauch durch fossile Brennstoffe
stark zur Luftverschmutzung beiträgt und immer härtere Gesetzgebungsmassnahmen die
Automobilhersteller zum Handeln zwingen. Unter Downsizing versteht man die Substitution
eines grossvolumigen Motors durch einen hubraumverkleinerten Motor. Dabei soll die
Motorleistung durch Aufladung des Motor konstant gehalten werden. Das Ziel ist es,
mit kleinvolumigen Motoren die gleichen Leistungswerte zu erreichen wie mit leistungsgleichen
Saugmotoren. Neue Erkenntnisse auf dem Gebiet des Downsizing haben gezeigt, dass insbesondere
bei sehr kleinen Ottomotoren mit einem Hubraum von 1 Liter oder weniger mit einer
[0003] Druckwellenaufladung die besten Ergebnisse erzielt werden können.
[0004] Bei einem Druckwellenlader ist der Rotor als Zellenrad ausgebildet und wird von einem
Luft- und Abgasgehäuse mit einem gemeinsamen Mantel umschlossen. Die Entwicklung moderner
Druckwellenlader zur Aufladung kleiner Motoren führt zu Zellenrädern mit einem Durchmesser
in der Grössenordnung von 100 mm oder weniger. Zur Erzielung eines maximalen Zellenvolumens
und auch zur Gewichtsreduktion werden Zellenwandstärken von 0,2 mm oder weniger angestrebt.
Bei den hohen Abgaseintrittstemperaturen von gegen 1000 °C kommen als Werkstoffe für
das Zellenrad praktisch nur hochwarmfeste Stähle und Legierungen in Frage. Die Herstellung
dimensionsstabiler und hochpräziser Zellenräder mit geringer Zellenwandstärke ist
heute noch kaum möglich oder aber mit erheblichen Mehrkosten verbunden.
[0005] Es ist schon vorgeschlagen worden, die Kammern eines Zellenrades aus aneinander gereihten
und sich teilweise überlappenden, Z-förmigen Profilen zu bilden. Die Herstellung eines
derartigen Zellenrades ist jedoch mit hohem zeitlichen Aufwand verbunden. Hinzu kommt,
dass das Aneinanderreihen und positionsgenaue Fixieren von Z-Profilen kaum mit einer
zur Einhaltung der geforderten Toleranzen ausreichenden Präzision durchführbar ist.
[0006] Es ist auch schon vorgeschlagen worden, ein Zellenrad aus einem Vollkörper durch
Erodieren der einzelnen Zellen herzustellen. Mit diesem Verfahren ist es jedoch nicht
möglich. Zellenwandstärken von 0,2 mm zu erreichten. Ein weiterer wesentlicher Nachteil
des Erodierverfahrens sind die damit verbundenen, hohen Material- und Bearbeitungskosten.
[0007] Aus
EP-A-1 375 859 ist ein Zellenrad der eingangs genannten Art bekannt. Das Zellenrad weist eine Aussenhülse,
eine konzentrisch zur Aussenhülse liegende Innenhülse und eine zwischen Aussenhülse
und Innenhülse konzentrisch zu diesen angeordnete Zwischenhülse auf. Zwischen Aussenhülse
und Zwischenhülse und zwischen Zwischenhülse und Innenhülse sind radial zur Rotationsachse
ausgerichtete Lamellen angeordnet. Die einzelnen Zellen sind von zwei benachbarten
Lamellen und benachbarten Hülsen begrenzt. Bei Belastungsversuchen unter Praxisbedingungen
hat sich gezeigt, dass insbesondere bei Zellenwandstärken von 0,5 mm oder weniger
eine Torsion der Hülsen und eine Schwingung der Lamellen auftreten. Dieses instabile
Verhalten führt nach kurzer Zeit zu einem Versagen des Zellenrades.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Zellenrad der eingangs genannten Art
zu schaffen, welches gegenüber Zellenrädern nach dem Stand der Technik bei vergleichbarer
Zellenwandstärke eine höhere Steifigkeit aufweist. Zudem soll das Zellenrad unter
Vermeidung der Nachteile des Standes der Technik einfach und kostengünstig mit der
geforderten Präzision herstellbar sein. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung
eines dimensionsstabilen, leichtgewichtigen Zellenrades für den Einsatz in einem Druckwellenlader
zur Aufladung von Verbrennungsmotoren, insbesondere zur Aufladung Kleiner Ottomotoren
mit einem Hubraum in der Grössenordnung von 1 Liter oder weniger. Ein noch weiteres
Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens zur kostengünstigen Herstellung
dimensionsstabiler und hochpräziser Zellenräder mit einer Zellenwandstärke von 0,4
mm oder weniger.
[0009] Zur erfindungsgemässen Lösung der Aufgabe führt bei einem Zellenrad der eingangs
genannten Art, dass Aussenhülse und Innenhülse eine aus einem im Querschnitt maschenartig
aus zusammenhängenden Zellenwandteilen gebildeten Netzwerk aufgebaute Zellenstruktur
begrenzen, bei der paarweise jeweils ein Zellenwandteil begrenzende Zellenkanten gleichzeitig
auf benachbarten Zylindermantelflächen und auf benachbarten Axialebenen liegen, wobei
jede Zellenkante auf einer Zylindermantelfläche mit jeder der auf zwei benachbarten
Axialebenen einer benachbarten Zylindermantelfläche liegenden Zellenkanten jeweils
zwei Zellenwandteile begrenzt.
[0010] Durch die erfindungsgemäss verwendete Zellenstruktur weist das Zellenrad gegenüber
den bekannten Zellenräder eine wesentlich höhere Steifigkeit auf. Zudem führt das
Fehlen von Zwischenhülsen neben einer erheblichen Gewichtsreduktion zu einem stark
erhöhten Durchgangsquerschnitt.
[0011] Die Zellenstruktur weist bevorzugt drei oder vier Zylindermantelflächen auf, jedoch
sind auch Zellenräder mit mehr als vier Zylindermantelflächen denkbar.
[0012] Bei einem besonders bevorzugten, kostengünstigen Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemässen
Zellenrades wird die Zellenstruktur in Anlehnung an die industrielle Herstellung von
Honeycomb-Strukturen durch Strecken von Lamellenpaketen aus lokal an unterschiedlichen
Stellen verbundenen Lamellen erzeugt.
[0013] Das Verfahren zeichnet sich durch die folgenden, nacheinander auszuführenden Schritte
aus;
- (a) Bereitstellen einer vorgegebenen Anzahl Lamellen mit einer der Länge des Zellenrades
entsprechenden Länge und einer auf die vorgegebene Dicke des ringförmigen Raumes zwischen
der Aussenhülse und der Innenhülse entsprechend abgestimmten Breite;
- (b) Paarweise Verschweissen der Lamellen in Längsrichtung an vorgegebenen Stellen
zu einem Lamellenpaket unter Bildung der Zellenkanten;
- (c) Strecken des Lamellenpaketes in einer Richtung senkrecht zur Ebene der Lamellen
und des gestreckten Lamellenpaketes zu der ringförmigen Zellenstruktur;
- (d) Verbinden der beiden endständigen Lamellen des gestreckten und gebogenen Lamellenpaketes
entlang entsprechender Zellenkanten;
- (e) Einschieben der Innenhülse in die ringförmige Zellenstruktur und Aufschieben der
Aussenhülse auf die ringförmige Zellenstruktur;
- (f) Verbinden der Aussenhülse und der Innenhülse mit den Lamellenkanten.
[0014] Das Verbinden der beiden endständigen Lamellen des gestreckten und gebogenen Lamellenpaketes
entlang entsprechender Zellenkanten und das Verbinden der Aussenbülse und der Innenhülse
mit den Lamellenkanten wird bevorzugt durch Verschweissen der Teile mittels eines
Laser- oder Elektronenstrahls durchgeführt.
[0015] Ein weiter bevorzugtes Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemässen Zellenrades
zeichnet sich durch die folgenden, nacheinander auszuführenden Schritte aus:
- (a) Bereitstellen einer vorgegebenen Anzahl Lamellen mit einer der Länge des Zellenrades
entsprechenden Länge und einer auf die vorgegebene Dicke des ringförmigen Raumes zwischen
der Aussenhülse und der Innenhülse entsprechend abgestimmten Breite;
- (b) Formen der Lamellen entsprechend ihrer endgültigen, durch die ringförmige Zellenstruktur
vorgegebenen Form und gegebenenfalls Verbinden von Lamellenpaaren zu einzelnen Zellen;
- (c) Setzen der geformten Lamellen bzw. der Zellen an vorgegebenen Stellen in vorgegebener
Anzahl auf der Aussenseite der Innenhülse und Verbinden der Lamellen bzw. der Zellen
untereinander zur ringförmigen Zellenstruktur und mit der Innenhülse;
- (d) Aufschieben der Aussenhülse auf die ringförmige Zellenstruktur;
- (e) Verbinden der Aussenhülse und der Innenhülse mit den Lamellenkanten.
[0016] Das Verbinden der Lamellenpaare zu einzelnen Zellen und das Verbinden der Lamellen
bzw. der Zellen untereinander zur ringförmigen Zellenstruktur und mit der Innenhülse
wird bevorzugt durch Verschweissen der Teile mittels eines Laser- oder Elektronenstrahls
durchgeführt.
[0017] Das mit dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte Zellenrad wird bevorzugt in
einem Druckwellenlader zur Aufladung von Verbrennungsmotoren, insbesondere von Ottomotoren
mit einem Hubraum von 1 Liter oder weniger verwendet.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
[0018] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung, die lediglich
zur Erläuterung dient und nicht einschränkend auszulegen ist. Die Zeichnung zeigt
schematisch in
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines Zellenrades für einen Druckwellenlader;
- Fig. 2
- eine Schrägsicht auf die Stirnseite des Zellenrades von Fig. 1;
- Fig. 3
- einen Schnitt senkrecht zur Rotationsachse des Zellenrades von Fig. 1 nach der Linie
I-I;
- Fig. 4
- eine Seitenansicht einer Variante des Zellenrades von Fig.1;
- Fig. 5
- eine Schrägsicht auf die Stirnseite des Zellenrades von Fig. 4;
- Fig. 6
- einen Schnitt senkrecht zur Rotationsachse des Zellenrades von Fig. 4 nach der Linie
II-II;
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf ein verschweisstes Lamellenpaket zur Herstellung des Zellenrades
von Fig. 3;
- Fig.
- 8 einen Querschnitt durch das Lamellenpaket von Fig. 7 nach der Linie III-III;
- Fig. 9
- einen Ausschnitt aus dem Lamellenpaket von Fig. 8 nach Strecken und Biegen zur Zellstruktur,
verschweisst mit Aussen- und Innenhülse;
- Fig. 10
- eine Schweissvariante des Lamellenpaketes von Fig. 7;
- Fig. 11
- eine Schrägsicht auf ein aus dem Lamellenpaket von Fig. 7 hergestelltes Zellenrad;
- Fig. 12
- das Lamellenpaket von Fig. 13 mit den Dimensionen des Lamellenpaketes von Fig. 8 nach
Strecken und Biegen zur Zellstruktur, verschweisst mit Aussen- und Innenhülse;
- Fig. 13
- eine Draufsicht auf ein verschweisstes Lamellenpaket zur Herstellung des Zellenrades
von Fig. 6;
- Fig. 14
- einen Querschnitt durch das Lamellenpaket von Fig. 13 nach der Linie IV- IV;
- Fig. 15
- einen Ausschnitt aus dem Lamellenpaket von Fig. 13 nach Strecken und Biegen zur Zellstruktur,
verschweisst mit Aussen- und Innenhülse;
- Fig. 16
- eine Schrägsicht auf ein aus dem Lamellenpaket von Fig. 13 hergestelltes Zellenrad;
- Fig. 17
- eine Schrägsicht auf eine Innenhülse eines Zellenrades entsprechend Fig. 3 mit einem
Teil gesetzter und gefügter Lamellen;
- Fig. 18
- einen Schnitt durch einen Teilbereich der Anordnung von Fig. 17 rechtwinklig zur Zellenradachse
in vergrösserter Darstellung;
- Fig. 19
- einen Längsschnitt durch die Anordnung von Fig. 17 mit eingesetztem Werkzeug und aufgeschobener
Aussenhülse;
- Fig. 20
- einen Querschnitt durch einen Teil der Anordnung von Fig. 19 nach der Linie B-B in
vergrösserter Darstellung;
- Fig. 21
- eine Schrägsicht auf die Anordnung von Fig. 19;
- Fig. 22
- einen Schnitt durch die Anordnung von Fig. 21 rechtwinklig zur Zellenradachse;
- Fig. 23
- ein vergrösserkes Detail des Bereichs X von Fig. 22;
- Fig. 24
- eine Schrägsicht auf eine Innenhülse eines Zellenrades entsprechend Fig. 6 mit einem
Teil gesetzter und gefügter Lamellen;
- Fig. 25
- einen Schnitt durch einen Teilbereich der Anordnung von Fig. 24 rechtwinklig zur Zellenradachse
in vergrösserter Darstellung;
- Fig. 26
- einen Längsschnitt durch die Anordnung von Fig. 24 mit eingesetztem Werkzeug und aufgeschobener
Aussenhülse;
- Fig. 27
- einen Querschnitt durch einen Teil der Anordnung von Fig. 26 nach der Linie B-B in
vergrösserter Darstellung;
- Fig. 28
- eine Schrägsicht auf die Anordnung von Fig. 26;
- Fig. 29
- einen Schnitt durch die Anordnung von Fig. 28 rechtwinklig zur Zellenradachse;
- Fig. 30
- ein vergrössertes Detail des Bereichs Y von Fig. 29.
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0019] Ein in den Fig. 1 bis 3 und 4 bis 6 gezeigtes Zellenrad 10 eines in der Zeichnung
nicht dargestellten Druckwellenladers besteht aus einer symmetrisch zu einer Rotationsachse
y des Zellenrades 10 liegenden, zylindrischen Aussenhülse 12 und einer konzentrisch
zur Aussenhülse 12 liegenden, zylindrischen Innenhülse 14. Aussenhülse 12 und Innenhülse
14 begrenzen eine Zellenstruktur 17 aus einem im Querschnitt maschenartig aus zusammenhängenden
Zellenwandteilen 19 gebildeten Netzwerk. Der ringförmige Raum zwischen der Aussenhülse
12 und der Innenhülse 14 ist von parallel zur Rotationsachse y ausgerichteten Zellenkanten
20 begrenzten Zellenwandteilen 19 in eine Vielzahl von rotationssymmetrisch angeordneten
Zellen 22, 22', 22", 22a, 22b unterteilt. Die Zellenkanten 20 liegen auf Schnittlinien
von konzentrisch zur Rotationsachse y angeordneten Zylindermantelflächen 18a, 18b,
18b1, 18b2, 18c mit rotationssymmetrisch angeordneten Axialebenen 21. Die paarweise
jeweils ein Zellenwandteil 19 begrenzenden Zellenkanten 20 liegen gleichzeitig auf
benachbarten Zylindermantelflächen 18a, 18b, 18b1, 18b2, 18c und auf benachbarten
Axialebenen 21. Jede Zellenkante 20 auf einer Zylindermantelfläche 18a, 18b, 18b1,
18b2, 18c begrenzt mit jeder der auf zwei benachbarten Axialebenen 21 einer benachbarten
Zylindermantelfläche 18a, 18b, 18b1, 18b2, 18c liegenden Zellenkanten 20 jeweils zwei
weitere Zellenwandteile 19. Die Hälfte aller Schnittlinien der Zylindermantelflächen
18a, 18b, 18b1, 18b2, 18c mit den Axialebenen 21 ist von Zellenkanten 20 besetzt,
wobei zwischen benachbarten Zellenkanten 20 auf den Zylindermantelflächen 18a, 18b,
18b1, 18b2, 18c und zwischen benachbarten Zellenkanten 20 auf den Axialebenen 21 jeweils
eine unbesetzte Schnittstelle liegt. Aus dieser Anordnung der Zellenkanten 20 und
der vorstehend genannten Bedingung, dass die paarweise jeweils ein Zellenwandteil
19 begrenzenden Zellenkanten 20 gleichzeitig auf benachbarten Zylindermantelflächen
18a, 18b, 18b1, 18b2, 18c und auf benachbarten Axialebenen 21 liegen, ergibt sich
im Querschnitt des Zellenrades 10 ein flächendeckendes Muster aus Deltoiden, die den
Querschnitt der einzelnen Zellen 22, 22a, 22b bilden. Im fertigen Zellenrad ist die
ringförmige Zellenstruktur 17 von der Innenhülse 14 und der Aussenhülse 12 begrenzt.
Auf diese Weise ergeben sich aus den Zwischenräumen benachbarter Zellen mit Deltoid-Querschnitt
und den Aussen- und Innenhulsen 12,14 weitere Zellen 22', 22" mit dreieckförmigem
Querschnitt.
[0020] Bei dem in Fig. 1 bis 3 gezeigten Zellenrad 10 liegen die Zellenkanten der ringförmigen
Zellenstruktur auf Schnittpunkten von 72 rotationssymmetrischen Axialebenen 21 mit
3 Zylindermantelflächen 18a, 18b, 18c, wobei beim fertigen Zellenrad 10 die äussere
und die innere Zylindermantelfläche 18a, 18c mit der Innenwand der Aussenhülse 12
bzw. der Innenhülse 14 zusammenfallen. Es ergeben sich somit 36 Zellen 22 mit Deltoid-Querschnitt
und 2 x 36 Zellen 22', 22" mit dreieckförmigem Querschnitt. Die Zellenstruktur 17
weist eine Rotationssymmetrie bezüglich der Rotations- bzw. Zellenradachse y mit einem
Drehwinkel von 360°/36=10° auf.
[0021] Bei dem in Fig. 4 bis 6 gezeigten Zellenrad 10 liegen die Zellenkanten der ringförmigen
Zellenstruktur auf Schnittpunkten von 72 rotationssymmetrischen Axialebenen 21 mit
4 Zylindermantelflächen 18a, 18b1, 18b2, 18c, wobei beim fertigen Zellenrad 10 die
äussere und die innere Zylindermantelfläche 18a, 18c mit der Innenwand der Aussenhülse
12 bzw. der Innenhülse 14 zusammenfallen. Es ergeben sich somit 2 x 36 Zellen 22a,
22b mit Deltoid-Querschnitt und 2 x 36 Zellen 22', 22" mit dreieckförmigem Querschnitt.
Die Zellenstruktur 17 weist eine Rotationssymmetrie bezüglich der Rotations- bzw.
Zellenradachse y mit einem Drehwinkel von 360°/36=10° auf.
[0022] Das in den Fig. 1 bis 3 und 4 bis 6 beispielhaft dargestellte Zellenrad 10 mit einem
Durchmesser D und einer Länge L von z. B. je 100 mm weist insgesamt 108 bzw. 144 Zellen
auf. Die Aussenhülse 12, die Innenhülse 14 und die Zellenwandteilen 19 weisen eine
einheitliche Wandstärke von z. B. 0,4 mm auf und bestehen aus einem hochwarmfesten
metallischen Werkstoff, z. B. Inconel 2.4856. Die genannten Teile weisen in Richtung
der Rotationsachse y eine gleiche Länge L entsprechend der Länge des Zellenrades 10
auf und erstrecken sich zwischen zwei senkrecht zur Rotationsachse y stehenden Stirnseiten
des Zellenrades 10. Im Bereich der beiden Stirnseiten sind auf der Aussenhülse 12
umlaufende Profile 24 einer Labyrinthdichtung angeordnet. Die zur Bildung der Labyrinthdichtung
erforderlichen Gegenprofile zu den Profilen 24 befinden sich an der Innenwand eines
zur Lagerung des Zellenrades 10 vorgesehenen, in der Zeichnung nicht dargestellten
Zellenradgehäuses.
[0023] In der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen wird die Herstellung
eines Zellenrades näher erläutert.
[0024] Wie aus den Fig. 7 bis 11 ersichtlich, werden bei einer ersten Herstellungsart rechteckförmige
Lamellen 16 einer Länge 1 und einer Breite b einzeln nacheinander deckungsgleich aufeinandergelegt,
wobei vor jedem Auflegen einer weiteren Lamelle 16 jeweils die zwei obersten Lamellen
16 an vorbestimmtem Stellen mittels eines parallel zur Längsrichtung der Lamellen
16 geführten Laserstrahls miteinander verschweisst werden.
[0025] Die Lamellen 16 sind streifenförmige, ebene Blechteile und werden üblicherweise von
einem als Rollenware vorliegenden Blechstreifen auf die vorgegebene Länge geschnitten.
Die Länge 1 der Lamellen entspricht der Länge L des Zellenrades 10. Die Breite b der
Lamellen 16 bzw. des Lamellenpaketes 26 ist grösser als die Breite oder Dicke B des
ringförmigen Raumes bzw. der ringförmigen Zellenstruktur 17 zwischen Aussenhülse12
und Innenhülse 14 und berücksichtigt die beim nachfolgenden Strecken und Biegen des
Lamellenpaketes 26 zur Zellenstruktur 17 eintretende Abnahme der Breite b des Lamellenpaketes
26.
[0026] Zur Erzeugung der in Fig. 3 dargestellten Zellenstruktur 17 werden insgesamt 72 Lamellen
16 alternierend im Bereich der beiden Längskanten 16k und in der Längsmitte 16m über
die gesamte Länge 1 miteinander verschweisst, so dass schliesslich ein Paket 26 aus
72 miteinander verschweissten Lamellen 16 entsteht. Anschliessend wird das Paket 26
aus den miteinander verschweissten Lamellen 16 in einer Richtung z senkrecht zur Ebene
der Lamellen 16 gestreckt und zu der ringförmigen Zellenstruktur 17 gebogen, bis sich
die erste und die letzte Lamelle 16 des Paketes 26 berühren. In dieser Lage werden
die beiden endständigen Lamellen 16 des Paketes entlang ihrer Längsmitte 16m miteinander
verschweisst.
[0027] In einem nächsten Schritt werden die Aussenhülse 12 und die Innenhülse 14 in der
Form rohrförmiger Hülsen von einer Stirnseite her auf- bzw. eingeschoben. Vor Durchführung
des Schweissvorgangs werden die Zellenwände der ringförmig gebogenen Zellenstruktur
17 über stirnseitig eingeführte Werkzeuge in der vorgegebenen Winkellage positionsgenau
fixiert. Nach dem Positionieren der Aussenhülse 12 und der Innenhülse 14 werden die
Längskanten 16k der miteinander verschweissten Lamellenpaare 16 mit der Aussenhülse
12 bzw. der Innenhülse 14 durch die Aussenhülse 12 bzw. die Innenhülse 14 hindurch
mittels eines jeder Längskante 16k entlang geführten Laserstrahls verschweisst (Fig.
9 und Fig. 19 bis 23).
[0028] Zur Erzeugung der in Fig. 6 dargestellten Zellenstruktur 17 werden insgesamt 72 Lamellen
16 alternierend im Bereich einer ersten Längskante 16k sowie zwischen Längsmitte und
zweiter Längskante 16k und im Bereich der zweiten Längskante 16k sowie zwischen Längsmitte
und erster Längskante 16k über die gesamte Länge 1 miteinander verschweisst, so dass
schliesslich ein Paket 26 aus 72 miteinander verschweissten Lamellen 16 entsteht.
Anschliessend wird das Paket 26 aus den miteinander verschweissten Lamellen 16 in
einer Richtung z senkrecht zur Ebene der Lamellen 16 gestreckt und zu der ringförmigen
Zellenstruktur 17 gebogen, bis sich die erste und die letzte Lamelle 16 des Paketes
26 berühren. In dieser Lage werden die beiden endständigen Lamellen 16 des Paketes
entlang entsprechender Kanten miteinander verschweisst.
[0029] In einem nächsten Schritt werden die Aussenhülse 12 und die Innenhülse 14 in der
Form rohrförmiger Hülsen von einer Stirnseite her auf- bzw. eingeschoben. Vor Durchführung
des Schweissvorgangs werden die Zellenwände der ringförmig gebogenen Zellenstruktur
17 über stirnseitig eingeführte Werkzeuge 34 in der vorgegebenen Winkellage positionsgenau
fixiert. Nach dem Positionieren der Aussenhülse 12 und der Innenhülse 14 werden die
Längskanten 16k der miteinander verschweissten Lamellenpaare 16 mit der Aussenhülse
12 bzw. der Innenhülse 14 durch die Aussenhülse 12 bzw. die Innenhülse 14 hindurch
mittels eines jeder Längskante 16k entlang geführten Laserstrahls verschweisst (Fig.
15 und Fig. 26 bis 30).
[0030] Ein Vergleich der Fig. 9 und 12 zeigt, dass in einen ringförmigen Raum zwischen Aussen-
und Innenhülse mit vorgegebenen Dimensionen Zellenstrukturen mit einer unterschiedlichen
Zellenanzahl gemäss der Fig. 3 und 6 eingebaut werden können.
[0031] Beim paarweise Verschweissen der Lamellen 16 zum Lamellenpaket 26 können alle Schweissnähte
mit einem senkrecht zur Ebene der Lamellen 16 geführten Laserstrahl gesetzt werden
(Fig. 8 und Fig. 13). Bei einer in Fig. 10 gezeigten Variante werden die Längskanten
16k paarweise mit einem seitlich parallel zur Ebene der Lamellen 16 geführten Laserstrahl
gesetzt.
[0032] Fig. 17 und 18 bzw. Fig. 24 und 25 zeigen als Variante der vorstehend beschriebenen
Herstellung eines Zellenrades 10 gemäss Fig. 3 bzw. Fig. 6 die Bestückung einer vorgefertigten
Innenhülse 14 oder Flanschhülse 15 mit einzelnen oder paarweise zu Zellen 22 bzw.
22a, 22b verschweissten, zu ihrer endgültigen, durch die ringförmige Zellenstruktur
17 vorgegebenen Form vorgeformten Lamellen 16. Der wesentliche Unterschied zu den
vorhergehend beschriebenen Herstellungsart liegt darin, dass eine vorgängig hergestellte
Innenhülse 14 bestückt wird. Das Fügen der einzelnen Lamellen 16 oder Zellen 22 bzw.
22a, 22b untereinander erfolgt von aussen mittels eines senkrecht zur Rotationsachse
y entlang der Stosskante geführten Laserstrahls 30. Das Verschweissen der einzelnen
Lamellen 16 oder Zellen 22 bzw. 22a, 22b mit der Innenhülse 14 kann von aussen mittels
eines in einem Winkel zur entsprechenden Axialebene 21 entlang der Stosskante geführten
Laserstrahls 30' unter Bildung einer Kehlnaht oder von innerhalb der Innenhülse 14
mittels eines senkrecht zur Rotationsachse y entlang der Stosskante geführten Laserstrahls
30" unter Bildung einer Blindnaht erfolgen. Das Verschweissen der letzten Zelle mit
der Innenhülse erfolgt aber in jedem Fall von innerhalb der Innenhülse 14. Die Innenhülse
14 kann eine nahtlose Hülse oder ein zu einer rohrförmigen Hülse gebogener und entlang
einer Stosskante unter Bildung einer Längsschweissnaht verschweisster Blechstreifen
sein.
[0033] Wie aus Fig. 17 bzw. 24 ersichtlich, ist die mit paarweise zu Zellen 22 bzw. 22a,
22b verschweissten Lamellen 16 bestückte Innenhülse 14 direkt mit einer Antriebswelle
13 verbunden, d.h. es kann hier auf eine Flanschhülse verzichtet werden oder die Innenhülse
14 wird bereits vor der Bestückung mit Lamellen auf eine Flanschhülse 15 aufgeschoben.
[0034] Die Verbindung der Innenhülse 14 mit der Flanschhülse 15 kann beispielsweise durch
Verschweissen der Stirnkanten von Innenhülse 14 und Flanschhülse 15 mittels Laserstrahlen
30 erfolgen (in der Zeichnung nicht dargestellt).
[0035] Wie in den Fig. 19 bis 23 für die Herstellung eines Zellenrades gemäss Fig. 3 und
in den Fig. 26 bis 30 für die Herstellung eines Zellenrades gemäss Fig. 6 gezeigt,
werden die mit der Innenhülse 14 bereits verschweissten Lamellen 16 bzw. Zellen 22
über stirnseitig eingeführte Werkzeuge 34 in einer vorgegebenen Winkellage fixiert.
Nach dem Aufschieben der Aussenhülse 12 wird diese mittels Laserstrahlen 30 über eine
Blindnaht mit den freien Endkanten der darunterliegenden Lamellen 16 bzw. Zellen 22
bzw. 22a, 22b verschweisst (Fig. 22 und 23 bzw. Fig. 29 und 30).
BEZUGSZEICHENLISTE
[0036]
- 10
- Zellenrad
- 12
- Aussenhülse
- 13
- Antriebswelle
- 14
- Innenhülse
- 15
- Flanschhülse
- 16
- Lamellen
- 17
- Zellenstruktur
- 18a, 18b, 18c
- Zylindennantelflächen
- 19
- Zellenwandteil
- 20
- Zellenkanten
- 21
- Axialebene
- 22, 22a, 22b, 22', 22"
- Zellen
- 24
- Labyrinthdichtungsteil
- 26
- Lamellenpaket
- 30, 30', 30"
- Laserstrahl
- 34
- Werkzeug
- y
- Rotationsachse
1. Zellenrad aus Metall, mit einer symmetrisch zu einer Rotationsachse (y) liegenden,
zylindrischen Aussenhülse (12) und einer konzentrisch zur Aussenhülse (12) liegenden,
zylindrischen Innenhülse (14), wobei der ringförmigen Raum zwischen Aussenhülse (12)
und Innenhülse (14) von parallel zur Rotationsachse (y) ausgerichteten Zellenkanten
(20) begrenzten Zellenwandteilen (19) in eine Vielzahl von rotationssymmetrisch angeordneten
Zellen (22, 22a, 22b, 22', 22") unterteilt ist, wobei die Zellenkanten (20) auf Schnittlinien
von konzentrisch zur Rotationsachse (y) angeordneten Zylindermantelflächen (18a, 18b,
18b1, 18b2, 18c) mit rotationssymmetrisch angeordneten Axialebenen (21) liegen,
dadurch gekennzeichnet, dass
Aussenhülse (12) und Innenhülse (14) eine aus einem im Querschnitt maschenartig aus
zusammenhängenden Zellenwandteilen (19) gebildeten Netzwerk aufgebaute Zellenstruktur
(17) begrenzen, bei der paarweise jeweils ein Zellenwandteil (19) begrenzende Zellenkanten
(20) gleichzeitig auf benachbarten Zylindermantelflächen (18a, 18b, 18c) und auf benachbarten
Axialebenen (21) liegen, wobei jede Zellenkante (20) auf einer Zylindermantelfläche
(18a, 18b, 18c) mit jeder der auf zwei benachbarten Axialebenen (21) einer benachbarten
Zylindermantelfläche (18a, 18b, 18c) liegenden Zellenkanten (20) jeweils zwei Zellenwandteile
(19) begrenzt.
2. Zellenrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellenstruktur (17) drei Zylindermantelflächen (18a, 18b, 18c) aufweist.
3. Zellenrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellenstruktur (17) vier Zylindermantelflächen (18a, 18b1, 18b2, 18c) aufweist.
4. Zellenrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellenstruktur (17) mehr als vier Zylindermantelflächen (18a, 18b1, 18b2,18c)
aufweist.
5. Zellenrad nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke der zur Herstellung des Zellenrades verwendeten Werkstoffe 0,4 mm
oder weniger beträgt.
6. Verfahren zur Herstellung eines Zellenrades (10) nach Anspruch 1 aus Metall, mit einer
symmetrisch zu einer Rotationsachse (y) liegenden, zylindrischen Aussenhülse (12)
und einer konzentrisch zur Aussenhülse (12) liegenden, zylindrischen Innenhülse (14),
wobei der Raum zwischen Aussenhülse (12) und Innenhülse (14) von parallel zur Rotationsachse
(y) ausgerichteten Zellenkanten (20) begrenzten Zellenwandteilen (19) in eine Vielzahl
von rotationssymmetrisch angeordneten Zellen (22, 22a, 22b, 22', 22") unterteilt ist,
wobei die Zellenkanten (20) auf Schnittlinien von konzentrisch zur Rotationsachse
(y) angeordneten Zylindermantelflächen (18a, 18b, 18b1, 18b2, 18c) mit rotationssymmetrisch
angeordneten Axialebenen (21) liegen,
gekennzeichnet durch die nacheinander durehzufuhrenden Schritte
(a) Bereitstellen einer vorgegebenen Anzahl Lamellen (16) mit einer der Länge (L)
des Zellenrades (10) entsprechenden Länge (1) und einer auf die vorgegebene Dicke
(B) des ringförmigen Raumes zwischen der Aussenhülse (12) und der Innenhülse (14)
entsprechend abgestimmten Breite (b);
(b) Paarweise Verschweissen der Lamellen (16) in Längsrichtung an vorgegebenen Stellen
(16k, 16m, 16m1, 16m2) zu einem Lamellenpaket (26) unter Bildung der Zellenkanten
(20);
(c) Strecken des Lamellenpaketes (26) in einer Richtung (z) senkrecht zur Ebene der
Lamellen (16) und Biegen des gestreckten Lamellenpaketes (26) zu der ringförmigen
Zellenstruktur (17);
(d) Verbinden der beiden endständigen Lamellen (16) des gestreckten und gebogenen
Lamellenpaketes 26 entlang entsprechender Zellenkanten (20);
(e) Einschieben der Innenhülse (14) in die ringförmige Zellenstruktur (17) und Aufschieben
der Aussenhülse (12) auf die ringförmige Zellenstruktur (17);
(f) Verbinden der Aussenhülse (12) und der Innenhülse (14) mit den Lamellenkanten
(16k).
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbinden der beiden endständigen Lamellen (16) des gestreckten und gebogenen
Lamellenpaketes (26) entlang entsprechender Zellenkanten (20) und das Verbinden der
Aussenhülse (12) und der Innenhülse (14) mit den Lamellenkanten (16k) durch Verschweissen
der Teile mittels eines Laser- oder Elektronenstrahls (30) durchgeführt wird.
8. Verfahren zur Herstellung eines Zellenrades (10) nach Anspruch 1 aus Metall, mit einer
symmetrisch zu einer Rotationsachse (y) liegenden, zylindrischen Aussenhülse (12)
und einer konzentrisch zur Aussenhülse (12) liegenden, zylindrischen Innenhülse (14),
wobei der Raum zwischen Aussenhülse (12) und Innenhülse (14) von parallel zur Rotationsachse
(y) ausgerichteten Zellenkanten (20) begrenzten Zellenwandteilen (19) in eine Vielzahl
von rotationssymmetrisch angeordneten Zellen (22, 22a, 22b, 22', 22") unterteilt ist,
wobei die Zellenkanten (20) auf Schnittlinien von konzentrisch zur Rotationsachse
(y) angeordneten Zylindermantelflächen (18a, 18b, 18b1, 18b2, 18c) mit rotationssymmetrisch
angeordneten Axialebenen (21) liegen,
gekennzeichnet durch die nacheinander durchzufiihrenden Schritte
(a) Bereitstellen einer vorgegebenen Anzahl Lamellen (16) mit einer der Länge (L)
des Zellenrades (10) entsprechenden Länge (1) und einer auf die vorgegebene Dicke
(B) des ringförmigen Raumes zwischen der Aussenhülse (12) und der Innenhülse (14)
entsprechend abgestimmten Breite (b);
(b) Formen der Lamellen (16) entsprechend ihrer endgültigen, durch die ringförmige Zellenstruktur (17) vorgegebenen Form und gegebenenfalls Verbinden
von Lamellenpaaren zu einzelnen Zellen (22, 22a, 22b);
(c) Setzen der geformten Lamellen (16) bzw. der Zellen (22, 22a, 22b) an vorgegebenen
Stellen in vorgegebener Anzahl auf der Aussenseite der Innenhülse (14) und Verbinden
der Lamellen (16) bzw. der Zellen (22, 22a, 22b) untereinander zur ringförmigen Zellenstruktur
(17) und mit der Innenhülse (14);
(d) Aufschieben der Aussenhülse (12) auf die ringförmige Zellenstruktur (17);
(f) Verbinden der Aussenhülse (12) und der Innenhülse (14) mit den Lamellenkanten
(16k).
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbinden der Lamellenpaare zu einzelnen Zellen (22, 22a, 22b) und das Verbinden
der Lamellen (16) bzw. der Zellen (22, 22a, 22b) untereinander zur ringförmigen Zellenstruktur
(17) und mit der Innenhülse (14) durch Verschweissen der Teile mittels eines Laser-
oder Elektronenstrahls (30) durchgeführt wird.
10. Verwendung eines Zellenrades (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 in einem Druckwellenlader
zur Aufladung von Verbrennungsmotoren.