[0001] Die Erfindung -betrifft eine Hubkolbenmaschine insbesondere für Kraftfahrzeuge gemäß
Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Hubkolbenmaschinen der hier angesprochenen Art sind bekannt (
US 6,705,841 B2). Sie werden insbesondere in Kraftfahrzeugen als Kältemittelverdichter zur Klimatisierung
des Fahrzeuginnenraums eingesetzt. Sie umfassen ein Gehäuse, eine Antriebswelle sowie
ein in dem Gehäuse angeordnetes Schwenkelement, das einen variablen Schwenkwinkel
mit einer Ebene einschließt, auf der die Antriebswelle senkrecht steht, und das mit
einem Mitnehmerelement gelenkig verbunden ist. Das Mitnehmerelement ist mit der Antriebswelle
drehfest verbunden, so dass sich bei einer Drehung der Antriebswelle auch eine Drehung
des Mitnehmerelements und des damit verbundenen Schwenkelements um die Achse der Antriebswelle
ergibt. Eine derartige Hubkolbenmaschine ist mit mindestens einem Kolben ausgestattet,
der in einem vorzugsweise parallel zur Antriebswelle verlaufenden Zylinder beweglich
gelagert ist und derart mit dem Schwenkelement zusammenwirkt, dass sich bei einer
Drehung des Schwenkelementes eine axiale Hubbewegung des Kolbens ergibt. Der Kolbenhub
ist dabei abhängig vom Schwenkwinkel, das heißt dem Winkel, den das Schwenkelement
mit einer Ebene, die senkrecht zur Mittelachse der Antriebswelle verläuft, einschließt.
Dieser Schwenkwinkel ist variabel, da das Schwenkelement gelenkig mit dem Mitnehmerelement
verbunden ist. Die Antriebswelle ist zum Beispiel mit dem Motor eines Kraftfahrzeugs
gekoppelt; das bedeutet, dass die Drehzahl der Hubkolbenmaschine direkt abhängig ist
von der Motordrehzahl. Eine Variation des Schwenkwinkels des Schwenkelements und damit
des Kolbenhubs der Hubkolbenmaschine dient dazu, die Fördermenge, das heißt die Leistung
der Hubkolbenmaschine, unabhängig von der Drehzahl einstellen zu können. Insbesondere
kann es wünschenswert sein, eine von der Motordrehzahl unabhängige konstante Förderleistung
zu erreichen. Andererseits ist es auch denkbar, dass bei konstanter Motordrehzahl
die Fördermenge der Hubkolbenmaschine an eine veränderte Leistungsanforderung angepasst
werden soll. Um den Schwenkwinkel variieren zu können, ist das Schwenkelement durch
zwei sich auf derselben Achse gegenüberliegende Lagerstifte mit einer Führungshülse
verbunden, die axial auf der Antriebswelle verschiebbar gelagert ist. Durch ein Federelement
wird die Führungshülse mit einer Kraft beaufschlagt, welche das Schwenkelement in
eine Startposition drängt, in der dieses im Wesentlichen senkrecht zur Antriebswelle
angeordnet ist. Damit beim Start der Hubkolbenmaschine überhaupt eine Förderleistung
erzielt werden kann, ist ein Anschlagelement vorgesehen, das bewirkt, dass das Schwenkelement
bei Stillstand des Motors des Kraftfahrzeuges einen minimalen Winkel zu der Ebene
senkrecht zur Mittelachse der Antriebswelle aufweist, und im Start ein minimaler Kolbenhub
vorhanden ist, der ausreicht, um den zur weiteren Steuerung des Schwenkwinkels nötigen
Druck aufzubauen. Bei Hubkolbenmaschinen dieser Art stützt sich das Federelement an
einer Stufe der Antriebswelle ab, zu welchem Zweck diese so ausgeführt ist, dass sie
einen über ihre axiale Erstreckung nicht konstanten Durchmesser aufweist. In solchen
Fällen ist die Antriebswelle häufig im Bereich des Mitnehmerelements mit einem größeren
Durchmesser versehen, um die bei der Übertragung der Drehbewegung der Antriebswelle
auf das Mitnehmerelement und das Schwenkelement auftretenden Kräfte aufnehmen zu können.
In anderen Bereichen der axialen Erstreckung der Antriebswelle kann der Durchmesser
der Welle dann reduziert sein. Eine solche Bauweise der Antriebswelle hat den Nachteil,
dass deren Fertigung teuer und zeitaufwändig ist.
Dokument
WO 02/093010 A offenbart eine weitere Hubkolbenmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Hubkolbenmaschine zu schaffen, die diesen
Nachteil nicht aufweist und eine einfach und kostengünstig zu produzierende Antriebswelle
umfasst.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Hubkolbenmaschine mit den in Anspruch 1 genannten
Merkmalen vorgeschlagen. Die Hubkolbenmaschine weist eine Antriebswelle, ein starr
mit dieser verbundenes Mitnehmerelement sowie eine die Antriebswelle umgebende Führungshülse
auf, außerdem ein Federelement, das sich einerseits an der Führungshülse abstützt
und andererseits Kräfte in die Antriebswelle einleitet. Die Kräfte des Federelements
werden mittelbar in die Antriebswelle eingeleitet. Die Hubkolbenmaschine zeichnet
sich dadurch aus, dass die Kräfte des Federelements über das Mitnehmerelement in die
Antriebswelle eingeleitet werden, also dadurch, dass der Aufbau der Maschine sehr
einfach ist. Auf diese Weise ist es möglich, die Antriebswelle in diesem Bereich mit
einem entlang ihrer axialen Erstreckung konstanten Durchmesser zu produzieren und
auf eine Stufe zu verzichten. Dadurch wird die Produktion der Antriebswelle zugleich
einfach und kostengünstig.
[0005] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Hubkolbenmaschine zeichnet sich durch ein
Abstützelement aus, das die Kraft des Federelements aufnimmt. Es ist also nicht zwingend
erforderlich, die Kräfte des Federelements unmittelbar in das Mitnehmerelement einzuleiten.
[0006] Besonders bevorzugt wird eine Hubkolbenmaschine, die sich dadurch auszeichnet, dass
das Abstützelement auf der Antriebswelle verschiebbar gelagert ist.
[0007] Bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel der Hubkolbenmaschine ist vorgesehen,
dass das Abstützelement einstückig mit dem Mitnehmerelement ausgebildet ist.
[0008] Auch bevorzugt wird eine Hubkolbenmaschine, die sich dadurch auszeichnet, dass das
Abstützelement einen im Wesentlichen L-förmigen Querschnitt aufweist. Dabei stützt
sich das Federelement an dem einen Schenkel des Abstützelements ab, während der andere
Schenkel die Antriebswelle umfasst.
[0009] Es wird auch eine Hubkolbenmaschine bevorzugt, die sich dadurch auszeichnet, dass
das Abstützelement eine Auflagefläche aufweist, mit der es sich an dem Mitnehmerelement
abstützt. Das Mitnehmerelement nimmt dabei die von dem Federelement bewirkten Federkräfte
auf.
[0010] Auch wird eine Hubkolbenmaschine bevorzugt, die sich dadurch auszeichnet, dass das
Abstützelement eine weitere Auflagefläche aufweist, an der sich das Federelement abstützt.
Diese Auflagefläche kann beispielsweise an einem der beiden Schenkel des L-förmigen
Abstützelements vorgesehen sein.
[0011] Bei einer weiteren bevorzugten Hubkolbenmaschine ist vorgesehen, dass das Abstützelement
eine Anlagefläche aufweist, mit der es an der Antriebswelle anliegt. Auch diese Anlagefläche
kann an einem weiteren Schenkel des L-förmigen Querschnitts vorgesehen sein.
[0012] Auch bevorzugt wird eine Hubkolbenmaschine, die sich dadurch auszeichnet, dass das
Abstützelement als Scheibe ausgebildet ist. Dies bedeutet eine einfache Fertigung
des Abstützelements.
[0013] Es wird auch noch eine Hubkolbenmaschine bevorzugt, die sich dadurch auszeichnet,
dass das Federelement innerhalb der Führungshülse angeordnet ist. Dies hat den Vorteil,
dass ein sehr kompakter Aufbau realisiert werden kann.
[0014] Bevorzugt wird auch eine Hubkolbenmaschine, die sich dadurch auszeichnet, dass eine
Scheibe vorgesehen ist, die an einem Ende der Führungshülse angeordnet ist. Diese
Scheibe dient dazu, die Führungshülse zu verschließen, und gleichzeitig eine Möglichkeit
zu haben, Elemente wie das Federelement und gegebenenfalls das Abstützelement in die
Führungshülse einzubringen. Um dies zu verwirklichen, kann an wenigstens einem Ende
der Führungshülse eine solche Scheibe angeordnet sein. Selbstverständlich ist es auch
denkbar, an beiden Enden der Führungshülse eine solche Scheibe anzuordnen. Die Scheibe
bildet dabei einen Deckel oder Verschluss der Führungshülse und ist mit dieser axial
auf der Antriebswelle verschiebbar.
[0015] Besonders bevorzugt wird auch eine Hubkolbenmaschine, die sich dadurch auszeichnet,
dass sich das Federelement auf seiner dem Abstützelement abgewandten Seite an der
Scheibe abstützt.
[0016] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt die
einzige Figur einen Ausschnitt einer Hubkolbenmaschine.
[0017] Von der Hubkolbenmaschine sind in der als Prinzipsskizze ausgeführten Figur eine
Antriebswelle 1 und ein starr mit dieser verbundenes Mitnehmerelement 3 wiedergegeben.
Dieses ist im Wesentlichen senkrecht zur Mittelachse 5 der Antriebswelle 1 ausgerichtet
und weist einen hier kugelförmig ausgebildeten Kopplungsbereich 7 auf, über den das
Mitnehmerelement 3 mit einem Schwenkelement der Hubkolbenmaschine zusammenwirkt, das
hier nicht dargestellt und in der Regel ringförmig ausgebildet ist.
[0018] Die Figur zeigt außerdem eine Führungshülse 9, welche die Antriebswelle 1 umgibt,
und die im Wesentlichen koaxial zur Mittelachse 5 ausgerichtet ist. Die Umfangswand
11 der Führungshülse 9 weist ein im Wesentlichen parallel zur Mittelachse 5 verlaufendes
Langloch 13 auf, auf Grund dessen eine axiale Verlagerung der Führungshülse 9 auf
der Antriebswelle 1 möglich ist. Dabei können die Seitenränder des Langlochs 13 einerseits
als Führung dienen und an dem Mitnehmerelement anliegen, andererseits auch als Anschlag,
auf Grund dessen die maximale axiale Verschiebbarkeit der Führungshülse 9 auf der
Antriebswelle 1 begrenzt wird.
[0019] An der Führungshülse 9 ist mindestens ein hier nicht dargestellter Lagerstift befestigt,
an welchem das Schwenkelement schwenkbar befestigt ist. Der mindestens eine Lagerstift
verläuft schräg oder senkrecht zum Mitnehmerelement 3, so dass die Schwenkachse des
Schwenkelements schräg oder senkrecht auf der Bildebene der hier wiedergegebenen Figur
verläuft. Vorzugsweise sind zur stabilen Lagerung des Schwenkelements zwei einander
gegenüberliegende Lagerstifte vorgesehen.
[0020] Die Führungshülse 9 wird auf,bekannte. Weise mit Stellkräften beaufschlagt und damit
auf der Antriebswelle 1 verlagert, um das hier nicht dargestellte Schwenkelement mehr
oder weniger gegenüber einer Ebene zu verschwenken, die senkrecht zur Mittelachse
5 der Antriebswelle 1 verläuft.
[0021] Die Verlagerung der Führungshülse 9 erfolgt gegen die Kraft eines Federelements 15,
das hier als Schraubenfeder ausgebildet ist, die die Antriebswelle 1 umgibt. Aus der
Figur wird deutlich, dass das Federelement gänzlich innerhalb der Führungshülse 9
angeordnet ist.
[0022] Das Federelement 15 stützt sich einerseits an der Führungshülse 9 ab. Hier ist an
dem dem Mitnehmerelement abgewandten Ende 17 der Führungshülse 9 eine Scheibe 19 vorgesehen,
die fest mit der Führungshülse 9 verbunden ist und als Widerlager für das Feder element
15 und als Deckel der Führungshütse dient.
[0023] Das Federelement 15 leitet andererseits, also mit seinem der Scheibe 19 abgewandten
Ende, Kräfte in die Antriebswelle 1 ein. Aus der Figur ist ersichtlich, dass diese
Kräfte mittelbar in die Antriebswelle eingeleitet werden. Gegenüber dem Stand der
Technik ergibt sich Folgendes:
[0024] Antriebswellen bekannter Hubkolbenmaschinen weisen Bereiche mit unterschiedlichen
Außendurchmessern auf, so dass eine Stufe ausgebildet wird, an welcher ein Federelement
der hier beschriebenen Art angreifen kann. Zur Vermeidung einer derartigen Stufe,
durch welche die Herstellungskosten der Hubkolbenmaschine erhöht werden, ist hier
vorgesehen, dass die Kräfte des Federelements 15 in das Mitnehmerelement 3 eingeleitet
werden. Dieses ist hier so lang ausgebildet, dass es die Antriebswelle 1 durchgreift
und seinem dem Kopplungsbereich 7 gegenüberliegenden Ende 21 über die Umfangsfläche
23 der Antriebswelle 1 vorsteht. Von dem Federelement 15 in die Antriebswelle 1 eingeleitete
Kräfte können also an zwei Stellen in das Mitnehmerelement 3 eingeleitet werden: In
das über die Umfangfläche 23 hinausstehende Ende 21 und in den Bereich des Mitnehmerelements
3, der von der Antriebswelle 1 ausgehend sich bis zum Kopplungsbereich 7 erstreckt.
[0025] Es wird deutlich, dass auch ein die Antriebswelle 1 durchdringender Stift in diese
eingebracht werden kann, damit von dem Federelement 15 Kräfte mittelbar in die Antriebswelle
1 eingeleitet werden können. Dabei ist es möglich, einen Stift zu wählen, der länger
ist als der Durchmesser der Antriebswelle 1. Es können aber auch mehrere über die
Umfangsfläche verteilte kürzere Stifte vorgesehen werden, die in die Antriebswelle
eingesteckt und dort verankert sind. Vorzugsweise liegen diese Stifte dann auf einer
Umfangslinie, die in einer Ebene angeordnet ist, auf der die Mittelachse 5 der Antriebswelle
1 senkrecht steht.
[0026] Bevorzugt wird aber die hier dargestellte Ausführungsform, bei der Kräfte des Federelements
15 über das Mitnehmerelement 3 in die Antriebswelle eingeleitet werden.
[0027] Bei dem in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein Absttitzelement 25
vorgesehen, das zwischen dem der Scheibe 19 abgewandten Ende des Federelements 15
und dem Mitnehmerstift 3 angeordnet ist. Es nimmt die von dem Federelement 15 ausgehenden
Kräfte auf und ist vorzugsweise ringförmig ausgebildet, so dass punktförmig in das
Mitnehmerelement 3 eingeleitete Kräfte und damit eine Überlastung des Federelements
15 vermieden werden.
[0028] Das Abstützelement 25 ist -im Querschnitt gesehen- L-förmig ausgebildet und weist
einen ersten Schenkel 27 auf, der im Wesentlichen senkrecht zur Mittelachse 5 ausgerichtet
ist, sowie einen zweiten Schenkel 29, der ringförmig die Antriebswelle 1 umgibt, wobei
die Mittelachse des durch den Schenkel 29 gebildeten Rings mit der Mittelachse 5 der
Antriebswelle 1 zusammenfällt.
[0029] Der von dem zweiten Schenkel 29 des Abstützelements 25 gebildete Ring weist einen
Außendurchmesser auf, der kleiner ist als der Innendurchmesser des hier als Schraubenfeder
ausgebildeten Federelements 15. Dieses greift also über den Schenkel 29 des Abstützelements
25. Die der Antriebswelle 1 zugewandte Innenseite des Schenkels 29 dient hier als
Anlagefläche 31. Das Abstützelement 25 ist so ausgebildet, dass es auf der Antriebswelle
1 in Richtung der Mittelachse 5 verschieblich ist.
[0030] Der erste Schenkel 27 des Abstützelements weist eine dem Federelement 15 abgewandte
Auflagefläche 33 auf, mit der das Abstützelement 25 am Mitnehmerelement 3 anliegt.
[0031] Der Schenkel 27 des Abstützelements weist eine weitere, dem Federelement 15 zugewandte
Auflagefläche 35 auf, mit der das Abstützelement 25 am Federelement 15 anliegt.
[0032] Aus den Erläuterungen wird deutlich, dass das Abstützelement 25 auch als einfache
Scheibe ausgebildet sein kann, deren Dicke so gewählt ist, dass das Federelement 15
an einer dem Mitnehmerelement 3 abgewandten Seitenfläche anliegt. Schließlich ist
es auch möglich, das Abstützelement 25 als Ring auszubilden und mit mindesferis einer
dessen Wand durchgreifenden Ausnehmung zu versehen, durch die das Mitnehmerelement
3 hindurchragt und in der Antriebswelle 1 befestigt werden kann. Auch in diesem Fall
kann sich das Federelement 15 an einer Seitenfläche des hülsenförmigen Abstützelements
25 abstützen und Kräfte mittelbar in die Antriebswelle 1 einleiten. Im Übrigen ist
es auch möglich, das Abstützelement 25 und das Mitnehmerelement 3 einstückig auszubilden.
[0033] Bei der in der Figur wiedergegebenen Funktionsstellung der Hülse 9 befindet sich
diese praktisch in ihrer maximal nach links verlagerten Position, weil die seitliche
Begrenzungskante 37 rechts vom Mitnehmerstift 3 fast an diesem anschlägt. In dieser
Funktionsstellung hat das hier nicht dargestellte Schwenkelement eine Position eingenommen,
die einen Vollhub mindestens eines Kolbens der Hubkolbenmaschine bewirkt. Wird die
Führungshülse 9 in entgegengesetzter Richtung ganz nach rechts verlagert, nimmt das
Schwenkelement eine Position ein, die der Startposition entspricht oder dann gewählt
wird, wenn im Betrieb der Hubkolbenmaschine ein minimaler Hub des mindestens einen
Kolbens erwirkt werden soll.
[0034] Mit dem in der Figur dargestellten Federelement 15 kann ein erstes weiteres Federelement
zusammenwirken, um das Startverhalten der Hubkolbenpumpe zu verbessern. Ein zweites
zusätzliches Federelement kann dazu gewählt werden, im Betrieb der Hubkolbenmaschine
das Schwenkelement so zu verschwenken, dass es im Stillstand der Pumpe einen minimalen
Schwenkwinkel einnimmt, um den Start der Hubkolbenmaschine zu ermöglichen.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1
- Antriebswelle
- 3
- Mitnehmerelement
- 5
- Mittelachse
- 7
- Kopplungsbereich
- 9
- Führungshülse
- 11
- Umfangswand
- 13
- Langloch
- 15
- Federelement
- 17
- Ende
- 19
- Scheibe
- 21
- Ende
- 23
- Umfangsfläche
- 25
- Abstützelement
- 27
- Schenkel
- 29
- Schenkel
- 31
- Anlagefläche
- 33
- Auflagefläche
- 35
- Auflagefläche
- 37
- seitliche Begrenzungskante
1. Hubkolbenmaschine, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit
- einer Antriebswelle (1) mit einer Mittelachse (5),
- einem starr mit der Antriebswelle (1) verbundenen, im Wesentlichen senkrecht zur
Mittelachse (5) verlaufenden Mitnehmerelement (3),
- einer die Antriebswelle (1) umgebenden, axial auf dieser verschieblichen Führungshülse
(9),
- einem die Führungshülse (9) mit einer Kraft beaufschlagenden Federelement (15),
- das sich einerseits an der Führungshülse (9) abstützt und andererseits Kräfte in
die Antriebswelle (1) einleitet,
- die Kräfte des Federelements (15) mittelbar in die Antriebswelle (1) eingeleitet
werden.
dadurch gekenntzeichnet, dass
- die Kräfte des Federelements (15) über das Mitnehmerelement (3) in die Antriebswelle
(1) eingeleitet werden.
2. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet, durch ein Abstützelement (25), das die Kraft des Federelements (15) aufnimmt.
3. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (25) auf der Antriebswelle (1) axial verschieblich ist.
4. Hubkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (25) und das Mitnehmerelement (3) einstückig ausgebildet sind.
5. Hubkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (25) einen im Wesentlichen L-förmigen Querschnitt aufweist.
6. Hubkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (25) eine Auflagefläche (33) aufweist, mit der es sich an dem
Mitnehmerelement (3) abstützt.
7. Hubkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (25) eine weitere Auflagefläche (35) aufweist, an der sich das
Federelement (15) abstützt.
8. Hubkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (25) eine Anlagefläche (31) aufweist, mit der es an der Antriebswelle
(1) anliegt.
9. Hubkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement als Scheibe ausgebildet ist.
10. Hubkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (15) innerhalb der Führungshülse (9) angeordnet ist.
11. Hubkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Scheibe (19) vorgesehen ist, die vorzugsweise an einem Ende der Führungshülse
(9) angeordnet ist.
12. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Federelement (15) auf seiner dem Abstützelement (25) gegenüberliegenden
Seite an der Scheibe (19) abstützt.
1. Reciprocating piston machine, in particular for motor vehicles, comprising
- a drive shaft (1) having a central axis (5),
- a driving element (3) which is rigidly connected to the drive shaft (1) and which
extends essentially perpendicular to the central axis (5),
- a guide sleeve (9) which encloses the drive shaft (1) and which is axially displaceable
thereon,
- a spring element (15) which acts on the guide sleeve (9) with a force
- and which on the one hand is supported on the guide sleeve (9) and which on the
other hand introduces forces into the drive shaft (1),
- the forces from the spring element (15) are indirectly introduced into the drive
shaft (1)
characterized in that
- the forces from the spring element (15) are introduced into the drive shaft (1)
via the driving element (3).
2. Reciprocating piston machine according to Claim 1, characterized by a support element (25) which absorbs the force from the spring element (15).
3. Reciprocating piston machine according to Claim 2, characterized in that the support element (25) is axially displaceable on the drive shaft (1).
4. Reciprocating piston machine according to one of Claims 2 through 3, characterized in that the support element (25) and the driving element (3) are designed as one piece.
5. Reciprocating piston machine according to one of Claims 2 through 4, characterized in that the support element (25) has an essentially L-shaped cross section.
6. Reciprocating piston machine according to one of Claims 2 through 5, characterized in that the support element (25) has a support surface (33) by means of which the support
element is supported on the driving element (3).
7. Reciprocating piston machine according to one of Claims 2 through 6, characterized in that the support element (25) has a further support surface (35) on which the spring element
(15) is supported.
8. Reciprocating piston machine according to one of Claims 2 through 7, characterized in that the support element (25) has a contact surface (31) by means of which the support
element lies against the drive shaft (1).
9. Reciprocating piston machine according to one of Claims 2 through 8, characterized in that the support element is designed as a disk.
10. Reciprocating piston machine according to one of Claims 1 through 9, characterized in that the spring element (15) is situated within the guide sleeve (9).
11. Reciprocating piston machine according to one of Claims 1 through 10, characterized in that a disk (19) is provided which is preferably situated on one end of the guide sleeve
(9).
12. Reciprocating piston machine according to Claim 11, characterized in that the spring element (15) is supported on the disk (19) on the side of the spring element
oppositely situated from the support element (25).
1. Machine à piston alternatif, notamment pour véhicules automobiles, comprenant
- un arbre d'entraînement (1) avec un axe central (5),
- un élément entraîneur (3) relié de manière fixe à l'arbre d'entraînement (1), s'étendant
essentiellement perpendiculairement à l'axe central (5),
- un manchon de guidage (9) entourant l'arbre d'entraînement (1), pouvant coulisser
axialement sur celui-ci,
- un élément de ressort (15) sollicitant le manchon de guidage (9) avec une force,
- qui s'appuie d'un côté sur le manchon de guidage (9) et introduit de l'autre côté
des forces dans l'arbre d'entraînement (1),
- les forces de l'élément de ressort (15) sont introduites indirectement dans l'arbre
d'entraînement (1),
caractérisée en ce que
- les forces de l'élément de ressort (15) sont introduites par le biais de l'élément
entraîneur (3) dans l'arbre d'entraînement (1).
2. Machine à piston alternatif selon la revendication 1, caractérisée par un élément d'appui (25) qui absorbe la force de l'élément de ressort (15).
3. Machine à piston alternatif selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'élément d'appui (25) peut coulisser axialement sur l'arbre d'entraînement (1).
4. Machine à piston alternatif selon l'une quelconque des revendications 2 à 3, caractérisée en ce que l'élément d'appui (25) et l'élément entraîneur (3) sont réalisés d'une pièce.
5. Machine à piston alternatif selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisée en ce que l'élément d'appui (25) présente une section transversale essentiellement en forme
de L.
6. Machine à piston alternatif selon l'une quelconque des revendications 2 à 5, caractérisée en ce que l'élément d'appui (25) présente une surface de support (33) avec laquelle il s'appuie
sur l'élément entraîneur (3).
7. Machine à piston alternatif selon l'une quelconque des revendications 2 à 6, caractérisée en ce que l'élément d'appui (25) présente une autre surface de support (35) sur laquelle l'élément
de ressort (15) s'appuie.
8. Machine à piston alternatif selon l'une quelconque des revendications 2 à 7, caractérisée en ce que l'élément d'appui (25) présente une surface d'appui (31) avec laquelle il repose
sur l'arbre d'entraînement (1).
9. Machine à piston alternatif selon l'une quelconque des revendications 2 à 8, caractérisée en ce que l'élément d'appui est réalisé en tant que disque.
10. Machine à piston alternatif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que l'élément de ressort (15) est disposé au sein du manchon de guidage (9).
11. Machine à piston alternatif selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisée en ce qu'un disque (19) qui est de préférence disposé sur une extrémité du manchon de guidage
(9) est prévu.
12. Machine à piston alternatif selon la revendication 11, caractérisée en ce que l'élément de ressort (15) s'appuie sur le disque (19) de son côté opposé à l'élément
d'appui (25).